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Das Scheitern des "Donau-Modells"

Die wirtschaftliche Realverfassung/reale Wirtschaftsordnung Österreichs hat sich nicht am "Rheinischen Modell der Sozialen Marktwirtschaft" orientiert, sondern als beziehungskulturelles "Donau-Modell des ersatzsozialistischen Austro-Korporatismus und eines Umverteilungsföderalismus" entwickelt, in dem die Mitglieder von Partei- und Verbändeoligarchien ihre Machterhaltungs- und Machtausbaustrategien pflegen und ihre Sonderinteressen/Regionalinteressen durchsetzen.

Der "Umverteilungs-Interventionismus" hat sich in diesem Land mit einer Bewirtschaftung des Neides und mit einer Bestrafung von Eigenverantwortung und von Eigenleistungen verbunden. Die paternalistisch agierenden Bevormunder, Planer, Steuerer und Regulierer versprechen (ihrer Klientel) nach wie vor ein Leben auf Kosten anderer. Wohlstand durch Umverteilung und durch Schulden steht am Programm.

Die engagierten "Gesinnungspädagogen der Oligarchien" zeigen kaum Interesse am Erwirtschaften von Wohlstand und ignorieren beharrlich das Scheitern ihrer Politik sowie der Folgen des Verzichtes auf Lernprozesse. "Offene Lernordnungen" sind unerwünscht. Die Angst vor Entmachtung ist eine Quelle der Erosion der Freiheit, der Wahrheit/der Wahrhaftigkeit und des Rechts.

Ohne Freiheit, Autonomie, Eigenverantwortung (für das Scheitern), Eigenleistungen (Solidarität den anderen ersparen!), Dezentralisierung und Wettbewerb als Entmachtungsinstrument und als Entdeckungsverfahren können Produktivität und Wohlstand nicht gesteigert werden. Eine Realverfassung, die Erkenntnisse von Lerntheorien permanent ignoriert, bringt Wohlstandsverluste mit sich. Wir benötigen mehr ordnungspolitische Diskussionen über "Offene Ordnungen". Die Realverfassungsmächtigen wollen auf ihre Versorgungsposten und ihre Versorgungsspielwiesen nicht verzichten.

Das Konzept "Wohlstand auf Kosten anderer/der Zukunft" kann auf Dauer nicht funktionieren.

Das "Donau-Modell" der Funktionärsstaatssozialisten in Parteien und Verbänden" ist eine lernresistente Ordnung. Es schaltet nach dem Motto "MACHT STATT LERNEN" das Ringen um bessere "Ordnungslösungen" aus.

Nehmen wir doch Abschied vom (gescheiterten) Donau-Modell! Entwickeln wir eine "Offene Wirtschaftsordnung"! Fürchten wir uns nicht vor Freiheit und Wettbewerb! Eine "Offene Lernordnung" erfordert Entmachtung, eine Begrenzung und eine Kontrolle von Macht sowie eine Politik nach dem Motto "LERNEN STATT MACHT"!

Josef Stargl ist AHS-Lehrer in Ruhe und ein Freund der Freiheit.

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