Die Orwellisierung Österreichs

Lesezeit: 6:00

Es gibt seit Jahrzehnten so gut wie keine nicht-linke Kundgebung, die nicht von selbsternannten, aber offensichtlich gut finanzierten, effizient organisierten und politisch geschützten "Antifaschisten" bedroht oder gestört wird. Lebensschützer, Familienaktivisten, Islamkritiker, EU-Kritiker, Patrioten und andere können praktisch nur unter Polizeischutz ihre Anliegen in die Öffentlichkeit bringen. Dieser Polizeischutz zieht dann zwangsläufig eine gewisse Isolation der Kundgebung nach sich, somit eine teilweise Beschränkung der Außenwirkung.

Auf ohne weiteres zugänglichen Internetseiten werden gewaltsame Gegenkampagnen ganz offen angekündigt und im nachhinein prahlerisch gefeiert. Offenbar existiert kein Verfolgungsdruck, vermutlich aufgrund einer gewissen politischen Protektion.

Dieses altbekannte Muster wurde auch beim diesjährigen Marsch für die Familie am 17. Juni, dem seit 2012 sechsten, sichtbar (für einen kompakten Bericht mit Photos siehe: http://www.wien-konkret.at/soziales/familie/marsch-fuer-die-familie/).

Die Hauptanliegen des Marsches, der aus Anlass der "Regenbogenparade" durchgeführt wird, sind der Schutz des ungeborenen Menschenlebens, der Schutz der Ehe und Familie durch deren "Öffnung" für alles mögliche und der Schutz der Kinder vor sexueller Indoktrination und Verstörung in den Schulen.

Einschüchterung und Gewalt als politisch erwünschtes Mittel

Das ruft bei den Gegendemonstrationen regelmäßig Gestalten auf den Plan, die man spontan mit den Figuren von Hieronymus Boschs Bildern assoziiert. Es ist bestürzend, wie sich diese Leute betragen. Angesichts von Verhalten, Bekleidung und Wortwahl fragt man sich: Haben die keine Selbstachtung?

Eine der skandierten Parolen, eine grauenhafte Blasphemie, wäre von der Gesetzgebung her ohne weiteres als "Herabwürdigung religiöser Lehren" zu bewerten und zu ahnden. Blasphemie ist bekanntlich ein gezieltes Mittel der Linken.

Vielleicht wollen sie aber auch ihr Gewissen niederschreien.

Nach außen wirksamer als die Sprüche war der Akt tätlicher Gewalt, als einer Kundgebungsteilnehmerin, die Flugblätter verteilte, diese von einem linken "Aktivisten" aus der Hand gerissen wurden.

Der wirksamste Akt der Sabotage war die Gewaltdrohung auf der Freyung, die die Polizei veranlasste, beim Organisator den Abbruch des Marsches zu erwirken. Das geschah dann auch.

Das Demonstrationsrecht existiert also – wie eingangs gesagt – für nicht-linke Demonstrationen nur mit Einschränkungen. "Aktivisten" können mit Gewaltandrohung den Abbruch einer Veranstaltung straflos erzwingen.

Diese Leute handeln im Einverständnis mit der Politik. Denn diese fördert die Abtreibung, den Genderwahn und die sexuelle Indoktrination von Kindern. Wie im einzelnen die Verbindungslinien von den Zirkeln der Macht zu den Straßenaktivisten laufen, ist von außen naturgemäß nicht zu sagen. Dass diese Verbindung existiert, ist nicht zu bezweifeln.

Ein sich auflösender Rechtsstaat

Mit der zerfallenden Gesellschaft geht ein sich auflösender Rechtsstaat einher. Das ist Auswirkung einer schon Jahrzehnte zurückliegenden Weichenstellung. Als Beginn dieser Negativentwicklungen, zumindest als Katalysator, kann man den barbarischen Fristenlösungsbeschluß von 1973/74 ansetzen, der sowohl der Gesellschaft als auch der Rechtssystematik und damit dem Rechtsstaat im Prinzip eine tödliche Verwundung zufügte – die anderen kulturkämpferische Gesetze der Kreisky-Broda-Ära bewirkten das ihrige. Der Patient lebt noch, aber er ist moribund.

Die zwangsläufigen Folgen dieses Risses im Rechtsgefüge sehen wir in einem immer weiteren Zerfall von Gesellschaft und Recht. Dieser Zerfall wird offensiv betrieben.

Orwellisierung der Politik

Die Situation, in der wir uns befinden, ist in gewisser Hinsicht die des Winston Smith in George Orwells 1984. Die politische Macht, verkörpert in der Person des O’Brien, zwingt den schon übel zugerichteten Winston mit Stromstößen, offensichtlich falsche Aussagen zu machen: Wenn die Partei sagt, die vier ausgestreckten Finger wären fünf, dann haben es eben für alle fünf zu sein.

Die heutigen Anwendungsbeispiele sind im gegenständlichen Zusammenhang evidenterweise zahlreich: Der ungeborene Mensch ist für die politisch-mediale Macht nur ein "Zellhaufen", der legal oder quasi-legal abgetrieben werden kann. Die Begriffe "Ehe" und "Familie" sind beliebig umdefinierbar und können auch auf Beziehungen übertragen werden, die wesensmäßig nun einmal keine Ehe und keine Familie sind. Die sexuelle Verstörung von Kindern an den Schulen wird abartigerweise als "Missbrauchsprävention" verkauft usw. Das sind alles gefährliche Entwicklungen.

Wir kennen dieses Muster von anderen Feldern der Politik: Islamische Auswanderer und Einwanderer in die europäischen Sozialsysteme sind plötzlich "Flüchtlinge" oder sogar "Heimatvertriebene"(!), die Homogenisierung der europäischen Völker ist "Multikulturalität" und die Zerstörung der christlich-abendländischen Kultur ist "Integration".

Wie es schon Konfuzius sagte: Wenn die Wörter ihre Bedeutung verlieren, verlieren die Menschen ihre Freiheit.

Innerer Zusammenhang von Wahrheit und Freiheit

Das ist evidenterweise so, da, wie schon öfter festgehalten, nur die Wahrheit Freiheit garantieren kann. Schon die Aussagen, dass Freiheit existiere und anstrebenswert sei, dass sie Ziel politischer Maßnahmen sei und von der Gesetzgebung garantiert werde und dergleichen setzen logisch voraus, dass es Wahrheit gibt, nämlich, dass diese Aussagen wahr sind. Andererseits wird der explizite Wahrheitsanspruch in Zeiten eines totalitären Relativismus immer weniger erhoben. Diejenigen, die diesen Relativismus aktiv betreiben, wollen offenbar die Schläfer nicht wecken. Immerhin sollen die Leute ja einmal die totale Unterdrückung als "Freiheit" anerkennen.

Die Frage, ob uns die Politik Österreichs und der EU überhaupt die Wahrheit sagt, wird ja praktisch nicht diskutiert. Allenfalls bezichtigt man mit moralischem Pathos US-Präsident Trump der Lüge.

Und die EU-Spitzen und die österreichischen Politiker sagen die Wahrheit?

Wer das glaubt, lebt nicht in der Wirklichkeit. Wenn die Wahrheit über so zentrale und vitale Fragen wie das menschliche Leben und die menschliche Sexualität von Politik und Gesetzgebung in einem Wust an lügenhaften Phrasen zugeschüttet wird, wie wird es erst in den anderen Fragen sein?

Die Wörter verlieren ihre Bedeutung und die europäischen Völker verlieren ihre Freiheit.

Der katholische Philosoph Josef Pieper (1904 – 1997) sprach in einem seiner klassischen Werke vom Zusammenhang der Lüge und der illegitimen Machtausübung: "Missbrauch der Sprache – Missbrauch der Macht" (1970). Wie wir sehen, ist das nicht auf die Propaganda der NS-Zeit beschränkt, sondern ereignet sich unter vielen Vorzeichen, derzeit unter anderem unter "antifaschistischen".

Das alles wird viel zu wenig diskutiert.

Die Lüge schadet auch ihren Protagonisten

Die gesellschaftliche Umwälzung kennt Führer (meist diskret im Hintergrund befindlich), eine intellektuelle Mittelschicht und Fußtruppen. Letztere sind quasi Bauern am Schachbrett. Es ist auch kaum anzunehmen, dass die irregeleiteten Jugendlichen und die Politologie-Studenten nach jahrelanger Indoktrination wissen, wer letztlich die Marionettenspieler sind.

Übrigens spielt auch der Mammon eine erhebliche Rolle: Die "Regenbogenparade" ist ja neben anderen Motivationen ein kommerzielles Projekt.

Klar ist jedenfalls, dass nur die Wahrheit Freiheit im politischen und seelischen Bereich ermöglicht. Die Aussage des diesjährigen Marsches für die Familie kann und soll daher den Wust an Lüge und Unterdrückung zerreißen. Sie soll auch denen helfen, die sich aus eigener Schuld in die Lüge verstrickt haben. Deren Gewissen läßt sich auch durch Lärm, Paraden und Drogen nicht unterdrücken. Wenn aber das Gewissen blutet, zeigen sich die Dringlichkeit und auch die Möglichkeit einer Gesinnungsänderung.

Dass sich das Gewissen bei vielen Irregeleiteten meldet, zeigt gerade die Tatsache, dass eine Kundgebung mit kaum mehr als 200 bis 250 Teilnehmern dermaßen irrationalen Aufruhr auf der Straße und im Internet hervorruft – offensichtlich haben die Aussagen der Kundgebung getroffen.

Möge es allen nützen. Nur wenn alle in der Wahrheit leben, kann die Orwellisierung verhindert werden.

MMag. Wolfram Schrems, Theologe, Philosoph, Katechist, Redner am Marsch für die Familie 2017

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFranz77
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juli 2017 16:05

    Vielen Dank Herr Schrems für diesen höchst erhellenden Beitrag. Zu Orwell, er war kein Seher oder Prophet, er war Hochgrad-Freimaurer. Orwell beschrieb den "großen Plan" den er als Insider kannte, und wir erkennen, es ist nahezu alles umgesetzt.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorsteinmein
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juli 2017 18:07

    Mein Gott, war meine Jugend selbst in den Nachkriegsjahren paradiesisch. Da lagen die Verhältnisse klar auf dem Tisch, heute wird nur mehr Begriffsverwirrung betrieben.
    Die Science fiction-Romane der 50er Jahre sind z.T. bereits grausliche Wahrheit und der Einheitsbrei Mensch wird konsequent vorangetrieben. Der "Volks-Rundfunk" steht bereits im Haus und bald kommt noch Fahrenheit 451 auf uns zu. Qui bono?

  3. Ausgezeichneter Kommentatorelfenzauberin
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juli 2017 19:53

    Die Antifa von heute entspricht den SA-Sturmtruppen von damals. Schon die Bezeichnung der NSDAP als national-SOZIALISTISCHE deutsche ARBEITERpartei zeigt die intrinsische Verwandtschaft zwischen den beiden Bewegungen. Es war die große Leistung der Linken in der Nachkriegszeit, den Begriff Sozialismus aus dem Nationalsozialismus herauszuziehen, ohne dass ersterer Schaden nimmt. Deswegen sieht die Geschichtsschreibung momentan so aus, dass alles, was mit Nationalsozialismus zu tun hat, als rechts gilt.

    Dabei ist es schwierig, das mit den Tatsachen zur Deckung zu bringen, aus folgenden Gründen:

    Das 20-Punkte-programm der NSDAP könnte ohne weiteres auch von einer sozialistischen Partei stammen, abgesehen von den Punkten den die Juden betreffen.

    Die Wirtschaftspolitik der Nazis war strikt dirigistisch.

    Indoktrination der Kinder bereits ab dem Kindergarten.

    Personenkult.

    usw.

    Es gibt auch genug historische Tatsachen, die diese Sichtweise stützen und die von namhaften Historikern wie H.J. Fest verbreitet wurden. Vielleicht kennt irgendwer den Begriff der "Bullettenstürmer", also Kommunisten, die mit wehenden Fahnen zu den Nazis überliefen und damit überhaupt keinen Bruch in ihrer Tradition sahen. Die Bezeichnung Bullettenstürmer bezieht sich auf, "außen braun, innen rot". Doch es geht noch weiter. Nicht nur, dass Karl Marx höchstpersönlich ein - sagen wir einmal - problematisches Verhältnis zu Juden hatte, war der Erzsozialist Julius Tandler nicht nur Antisemit, sondern auch Eugeniker, der für Tötung lebensunwerten Lebens eintrat.

    Auf der anderen Seite waren die Bürgerlichen ("die Rechten"), die einzigen, die Hitler Widerstand leisteten, wenn auch in homöopathischen Dosen. Und last but not least zeigt sich die tiefe Verwandtschaft bei Leuten wie Günter Grass und Luise Rinser, die beide zumindest ein Naheverhältnis zum Nationalsozialismus hatten und dann erklärte Linke waren. Noch extremer ist vielleicht das Beispiel des ehemaligen RAF-Gründers und Terroristen Horst Mahler, der jetzt bekennender Holocaustleugner ist.

    Der tiefe Haß der linken auf die Nazis erinnert damit an streitende Brüder, die sich zwar streiten, aber im Kern sehr ähnlich sind.

  4. Ausgezeichneter KommentatorClaudius
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juli 2017 21:21

    Dass jedes Jahr in Wien viele Menschen mit aufrechtem Charakter aufzeigen was wahre Werte sind kann nicht genügend gelobt werden!

    Obwohl ein weltweiter Angriff auf wahre Werte zu beobachten ist.

    Familie ist etwas das direkt auf den Schöpfungsplan Gottes zurückgeht.

    Deshalb sollte der Ehe- und Familienbegriff verteidigt werden.

    Und der Begriff Ehe und Familie sollte nicht gestohlen werden dürfen, weil diese Begriffe heilig sind und direkt von Gott stammen.

    Bedeutet Christ-sein nicht in den allermeisten Fällen dass man gegen den Strom schwimmt, siehe:

    Matthäus 7:13 - "Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis abführt; und ihrer sind viele, die darauf wandeln. Und die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind ihrer, die ihn finden."

  5. Ausgezeichneter KommentatorLeopold Franz
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juli 2017 13:24

    Auch die Friedfertigsten sollten sich einmal zur Wehr setzen. Ghandi hatte bei seinem Friedfertigkeitsprojekt hundert Millionen Inder hinter sich, bei 250 Versammlungsteilnehmern ohne diesen Hintergrund muss es anders gehen. Vielleicht sollte man einmal beginnen alles aufzuzeichnen und einzelne Antifafrüchtchen der Öffentlichkeit vorstellen. Als ersten Schritt, man darf sich nicht alles gefallen lassen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBob
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juli 2017 08:22

    Ob Nationaler oder Internationaler Sozi, egal ein Bund Hadern. Und der Staat schaut einfach zu, und erkennt offensichtlich keinen Unterschied zu den 30 Jahren. Ein Beweis das niemand aus der Geschichte lernt. Die Schlagworte "niemals wieder" haben nur Bedeutung für ein paar besoffene Idioten, die ihre Hand zum Gruß erheben, und dafür jahrelang dunsten dürfen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorStadtindianer
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Juli 2017 14:36

    Für linke Demos gibt es keinerlei Einschränkungen. Jede Diskussion dazu wird abgeblockt mit dem Verweis auf das Grundrecht der Meinungsfreiheit und des Demonstrationsrechtes.
    Für nicht-linke Demos gilt das alles nicht. die werden behindert und verunmöglicht wo es nur geht.
    Linke sind nicht für Meinungsfreiheit und Demonstrationsrecht, sie sind nur für ihre Meinung und ihre Demos.
    Faschismus halt.

alle Kommentare

  1. Multi Kurti von der Westbahn (kein Partner)
    11. Juli 2017 10:53

    Ich gebe Herrn MMag. Wolfram Schrems weitestgehend recht und was er da schreibt entspricht auch meinen langjährigen Beobachtungen und Erfahrungen, obwohl ich mich nicht sehr eng an die Katholischen Kirche gebunden fühle.

    Aber die Zeilen von Schrems hier machen mich merkbar depressiv, wo soll das alles enden?

  2. Stadtindianer
    07. Juli 2017 14:36

    Für linke Demos gibt es keinerlei Einschränkungen. Jede Diskussion dazu wird abgeblockt mit dem Verweis auf das Grundrecht der Meinungsfreiheit und des Demonstrationsrechtes.
    Für nicht-linke Demos gilt das alles nicht. die werden behindert und verunmöglicht wo es nur geht.
    Linke sind nicht für Meinungsfreiheit und Demonstrationsrecht, sie sind nur für ihre Meinung und ihre Demos.
    Faschismus halt.

  3. Leopold Franz
    06. Juli 2017 13:24

    Auch die Friedfertigsten sollten sich einmal zur Wehr setzen. Ghandi hatte bei seinem Friedfertigkeitsprojekt hundert Millionen Inder hinter sich, bei 250 Versammlungsteilnehmern ohne diesen Hintergrund muss es anders gehen. Vielleicht sollte man einmal beginnen alles aufzuzeichnen und einzelne Antifafrüchtchen der Öffentlichkeit vorstellen. Als ersten Schritt, man darf sich nicht alles gefallen lassen.

  4. Bob
    06. Juli 2017 08:22

    Ob Nationaler oder Internationaler Sozi, egal ein Bund Hadern. Und der Staat schaut einfach zu, und erkennt offensichtlich keinen Unterschied zu den 30 Jahren. Ein Beweis das niemand aus der Geschichte lernt. Die Schlagworte "niemals wieder" haben nur Bedeutung für ein paar besoffene Idioten, die ihre Hand zum Gruß erheben, und dafür jahrelang dunsten dürfen.

  5. Claudius
    05. Juli 2017 21:21

    Dass jedes Jahr in Wien viele Menschen mit aufrechtem Charakter aufzeigen was wahre Werte sind kann nicht genügend gelobt werden!

    Obwohl ein weltweiter Angriff auf wahre Werte zu beobachten ist.

    Familie ist etwas das direkt auf den Schöpfungsplan Gottes zurückgeht.

    Deshalb sollte der Ehe- und Familienbegriff verteidigt werden.

    Und der Begriff Ehe und Familie sollte nicht gestohlen werden dürfen, weil diese Begriffe heilig sind und direkt von Gott stammen.

    Bedeutet Christ-sein nicht in den allermeisten Fällen dass man gegen den Strom schwimmt, siehe:

    Matthäus 7:13 - "Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis abführt; und ihrer sind viele, die darauf wandeln. Und die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind ihrer, die ihn finden."

    • Tiroler Madl
      08. Juli 2017 12:41

      Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom!
      Das Wort "Halte Ordnung und die Ordnung hält dich" bezieht sich nicht nur auf die äußerliche Ordnung im Kleinen, also zB Haushalt, sondern viel mehr noch auf die innere Ordnung, auf die Schöpfungsordnung, auf den Masterplan Gottes für den Menschen und die Welt. Wo diese Ordnung, manche nennen sie auch Naturrecht, missachtet und durcheinander gebracht (Diabolus) wird, greift das Chaos um sich, wie wir heute täglich erleben.

  6. elfenzauberin
    05. Juli 2017 19:53

    Die Antifa von heute entspricht den SA-Sturmtruppen von damals. Schon die Bezeichnung der NSDAP als national-SOZIALISTISCHE deutsche ARBEITERpartei zeigt die intrinsische Verwandtschaft zwischen den beiden Bewegungen. Es war die große Leistung der Linken in der Nachkriegszeit, den Begriff Sozialismus aus dem Nationalsozialismus herauszuziehen, ohne dass ersterer Schaden nimmt. Deswegen sieht die Geschichtsschreibung momentan so aus, dass alles, was mit Nationalsozialismus zu tun hat, als rechts gilt.

    Dabei ist es schwierig, das mit den Tatsachen zur Deckung zu bringen, aus folgenden Gründen:

    Das 20-Punkte-programm der NSDAP könnte ohne weiteres auch von einer sozialistischen Partei stammen, abgesehen von den Punkten den die Juden betreffen.

    Die Wirtschaftspolitik der Nazis war strikt dirigistisch.

    Indoktrination der Kinder bereits ab dem Kindergarten.

    Personenkult.

    usw.

    Es gibt auch genug historische Tatsachen, die diese Sichtweise stützen und die von namhaften Historikern wie H.J. Fest verbreitet wurden. Vielleicht kennt irgendwer den Begriff der "Bullettenstürmer", also Kommunisten, die mit wehenden Fahnen zu den Nazis überliefen und damit überhaupt keinen Bruch in ihrer Tradition sahen. Die Bezeichnung Bullettenstürmer bezieht sich auf, "außen braun, innen rot". Doch es geht noch weiter. Nicht nur, dass Karl Marx höchstpersönlich ein - sagen wir einmal - problematisches Verhältnis zu Juden hatte, war der Erzsozialist Julius Tandler nicht nur Antisemit, sondern auch Eugeniker, der für Tötung lebensunwerten Lebens eintrat.

    Auf der anderen Seite waren die Bürgerlichen ("die Rechten"), die einzigen, die Hitler Widerstand leisteten, wenn auch in homöopathischen Dosen. Und last but not least zeigt sich die tiefe Verwandtschaft bei Leuten wie Günter Grass und Luise Rinser, die beide zumindest ein Naheverhältnis zum Nationalsozialismus hatten und dann erklärte Linke waren. Noch extremer ist vielleicht das Beispiel des ehemaligen RAF-Gründers und Terroristen Horst Mahler, der jetzt bekennender Holocaustleugner ist.

    Der tiefe Haß der linken auf die Nazis erinnert damit an streitende Brüder, die sich zwar streiten, aber im Kern sehr ähnlich sind.

  7. steinmein
    05. Juli 2017 18:07

    Mein Gott, war meine Jugend selbst in den Nachkriegsjahren paradiesisch. Da lagen die Verhältnisse klar auf dem Tisch, heute wird nur mehr Begriffsverwirrung betrieben.
    Die Science fiction-Romane der 50er Jahre sind z.T. bereits grausliche Wahrheit und der Einheitsbrei Mensch wird konsequent vorangetrieben. Der "Volks-Rundfunk" steht bereits im Haus und bald kommt noch Fahrenheit 451 auf uns zu. Qui bono?

    • Wyatt
      06. Juli 2017 07:58

      Ja, aber nach Qui bono,
      fragt man besser nicht, so man nicht zusätzliche Konflikte für sich herbei beschwören möchte.

  8. Franz77
    05. Juli 2017 16:05

    Vielen Dank Herr Schrems für diesen höchst erhellenden Beitrag. Zu Orwell, er war kein Seher oder Prophet, er war Hochgrad-Freimaurer. Orwell beschrieb den "großen Plan" den er als Insider kannte, und wir erkennen, es ist nahezu alles umgesetzt.

    • Wyatt
      06. Juli 2017 07:52

      .......und Aufgabe der gleichermaßen von Washington wie Brüssel sehr geschätzten Politfiguren wie Merkel, Marcon u. ä. ist die Durchsetzung dieses Plans und die Vernichtung - im Kleinen wie im Großen - aller jener die dem Plan NWO (Neue Welt Ordnung) noch entgegenwirken könnten.





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