Die USA unter sozialdemokratischem Regime

Autor: Andreas Tögel

Meine Erkrankung oder: Wie das Virus die Behörden überfordert

Autor: Hans Anonym

Die Freiheit der Demokratie und ihre ahnungslosen Feinde

Autor: Leo Dorner

Die massive Korruption in der Slowakei und eine Dissertation

Autor: Elmar Forster

Hass in Favoriten

Autor: Georg Vetter

Corona: Nicht alle leiden ...

Autor: Rachel Gold

"Waffenlager“

Autor: Rachel Gold

Ein gelungener Rutsch ins Neue Jahr ...

Autor: Werner Milota

„Crisis? What Crisis?“

Autor: Elmar Forster

Krisen-Gewinnler

Autor: Markus Szyszkowitz

Weitere Gastkommentare

Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Die österreichische und die europäische Agonie

Haben uns nicht die EU-Fanatiker in Medien und Politik in den letzten Wochen dauernd erzählt, wie sehr sich die Briten mit dem Brexit-Votum selbst ins Knie geschossen und wie sehr sie dieses angeblich gleich wieder bereut hätten? Und jetzt das!

Ausgerechnet jetzt wechselt eines der letzten absoluten Vorzeigeunternehmen der österreichischen Industrie, nämlich RHI, von der Wiener ausgerechnet an die Londoner Börse! Das ist wohl ein schlagender Beweis dafür, dass uns viele Medien und Politiker da wieder einmal voll angelogen haben.

Der Börsen-Wechsel, der mit dem Einstieg eines kleineren brasilianischen Konkurrenten bei RHI zusammenhängt, zeigt neben der offensichtlich gar nicht so schlechten Zukunft des britischen Finanzmarktes zugleich auch, wie unattraktiv der österreichische Kapitalmarkt geworden ist. Heute zeigen sich die schädlichen Folgen der letzten zehn Jahre mit ihren Steuerhöhungen und immer mehr dummen Regulierungen, mit ständigen Hassparolen der größeren Regierungspartei gegen Börse und Kapital.

Der Abstieg und die enorm gewachsene Wirtschaftsfeindlichkeit Österreichs zeigen sich noch an einem zweiten Aspekt der RHI-Entwicklung: RHI verlegt den Hauptsitz von Wien nach Holland. Das ist ein mindestens ebenso dramatisches Signal.

An dessen Tragweite können auch die Beteuerungen von Interims-RHI-Chef Ruttenstorfer nichts ändern, dass der Vorstand und die Steuern in Wien bleiben würden. Daran kann auch die Tatsache nichts ändern, dass der ehemalige SPÖ-Staatssekretär einer der letzten heimischen Sozialdemokraten mit echter Wirtschaftskompetenz ist.

Denn: Ruttenstorfer hätte das Wort „derzeit“ hinzufügen müssen. Derzeit ist er noch RHI-Chef, in einem Jahr nicht mehr. Derzeit mag die Lebensqualität in Wien (Kultur, gute Luft usw.) noch durchaus ein Motiv für die paar Vorstandsmitglieder sein, lieber noch ein bisschen länger hier zu bleiben. Aber sobald die ersten Controller und Steuerberater nachgerechnet haben, dass der steuerliche Verbleib in Österreich ein Nachteil ist, kann und wird ein international gewordenes Unternehmen mit Hauptsitz in Holland und Börsennotierung in England blitzschnell die Übersiedlung beschließen. Denn auch die RHI-Aktionäre sind ja nicht Feinde des eigenen Geldes.

Was noch viel dramatischer ist: Die Entwicklung bei RHI reiht sich in den schleichenden Abgang auch von vielen anderen Betrieben aus Österreich ein (und ins Fehlen von Neuinvestitionen, die das kompensieren könnten). Um nur die allerspektakulärsten Vorgänge zu nennen:

Man denke etwa an die Entwicklung bei der Voest, die zur Sicherung des eigenen Überlebens immer mehr Investitionen aus der überregulierten und industriefeindlichen Alpenrepublik abzieht. Man denke an die OMV, die nur noch in einer Anbiederung an russische Ölinteressen eine Zukunft sieht. Man denke daran, dass erst in den letzten Wochen der langjährige Stolz und einzige Gewinnbringer der Bank Austria, also das gesamte (einst großteils von der Creditanstalt stammende) Ostgeschäft, samt seinen Gewinnen nach Italien transferiert worden ist. Man denke an das schleichende Spanisch-Werden der Erste-Bank. Man denke an die gerade in diesen Tagen ablaufenden (vorerst noch nationalen) Notmaßnahmen zur Rettung der Raiffeisengruppe. Man denke auch – zieht man den Kreis weiter – an den ständigen Abstieg der Universitäten, an die Massenabwanderung der besten Uni-Absolventen oder die ununterbrochen zunehmende Staatsverschuldung.

Aber wir leisten uns einen Bundeskanzler, der ständig für neue Schulden und höhere Steuern agitiert, der noch nie eine Einsparung oder gar echte Reform versucht hat, der offensichtlich in den ÖBB, die jährlich fünf Milliarden Steuergeld kosten, ein Zukunftsmodell sieht. Und wir leisten uns Medien, die durch Bestechung und ORF-Gesetz so sehr an der Leine der Macht hängen, dass sie das alles nicht mehr in der vollen notwendigen Klarheit zu kommunizieren wagen, sondern lieber eine Ceta/TTIP-Groteske inszenieren.

 

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorriri
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Oktober 2016 15:32

    Nach dem RHI Existenz bedrohenden Abenteuer 2001 in den USA, von Gangstern mit ausgeraubten 870 Millionen Euro verursacht, hat sich RHI durch Engagement in Asien und vor allem durch Werksgründungen in China wieder am Weltmarkt behauptet. Die Fusion mit dem brasilianischen zukünftigen Partner stärkt zusätzlich, und weg aus diesem wirtschaftsfeindlichen Klima Österreich.

    Die Nachfolgefirma von Baxter-Pharma, Shire, schließt das Werk in Krems. Erste Zeichen für den totalen Abzug aus Österreich.

    Die Intelligenzbefreiten haben den Standort Österreich ruiniert. Die Gewerkschaftler jubeln, den Kapitalisten haben wir es gezeigt. Und der Philosoph vom Verschiebebahnhof legt noch zu, unterstützt vom Wirtschaftsminister.

    Das in Brüssel angesehene Austria Deppen-Team. Jetzt fehlt nur noch VdB.

  2. Ausgezeichneter KommentatorBob
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Oktober 2016 14:28

    Nicht umsonst meiden die Schweizer die so gepriesene EU. Zwei Tage nach dem Brexit war es unseren Medien nicht zu blöd, zu verlautbaren die Wirtschaftsdaten in GB gehen rapid zurück. Es wird gelogen und manipuliert das sich die Balken biegen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Oktober 2016 14:29

    Finanzplatz London nach Brexit dem Untergang geweiht, Banker flüchten aus London - so hörte man es aus allen Rohren schallen ..
    Und was geschah tatsächlich?
    Der britische Footsie (FTSE 100) - Index springt von einem Hoch zum nächsten und hält derzeit auf einem 5-Jahreshoch!

    So viel zu dem von Brüssel (EU) und Frankfurt (EZB) herbeigewünschten Londoner Börsenkrisenszenario ...

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Oktober 2016 16:23

    Am klügsten unter allen europäischen Bürgern sind und bleiben die EIDGENOSSEN! Die nüchtern überlegenden Schweizer ließen sich auch 1992, als sie über einen EWR-Beitritt abstimmten, nicht von den süßen Schalmeienklängen die Sinne vernebeln, sie handelten wie immer verantwortungsvoll---und fahren damit sehr, sehr gut!

    In der NZZ stand am 29. 11. 1992 folgender grandioser, von nahezu prophetischer Gabe geprägter Leserbrief (ich habe ihn schon einmal gepostet!), der mich zutiefst beeindruckt und mich auch für 1994 beeinflußt hatte:

    "Herr Schweizer steht vor einer schweren Entscheidung. Er bewohnt, viel beneidet, ein hübsches, kleines Chalet.

    Jetzt wird er von allen Seiten her beschwätzt, in den großen Block umzuziehen. Das bringe große Vorteile mit sich, will man ihm einreden: Keine Sorgen mehr mit Unterhaltsarbeiten, sich nicht mehr mit Handwerkern herumzubalgen, nicht mehr durch einen Zaun von Nachbarn isoliert sein und was der guten Dinge mehr sind.

    Alles recht und gut...Aber Herr Schweizer hat seine Bedenken. Einziehen in einen Block, der noch unfertig ist? (Er ist zwar bewohnt, der Innenausbau aber noch rudimentär, und man redet von weiteren Stockwerken.)

    Die ebenso unfertige Hausordnung wird äußerst pingelig. Der gegenwärtige Hausmeister gilt nicht gerade als das, was man als Herrn Schweizers Busenfreund bezeichnen könnte, und wer schließlich in der Attikawohnung thronen wird, ist noch niemandem bekannt.

    Daß das Treppenhaus jetzt schon vom Krach unter den Mietern erfüllt ist, macht den Umzug nicht anmächeliger, und der provisorisch festgesetzte Mietzins ist kein Muster an Bescheidenheit. Dabei weiß man, daß die Bewohner des Südflügels, auf ihre "Armengenössigkeit" pochend, weniger bezahlen; im Gegenteil sprechen sie beim Hausmeister immer wieder mit der hohlen Hand vor.

    Herr Schweizer weiß auch, daß er einiges an Freiheit wird abgeben müssen.
    Bis jetzt hat er niemanden fragen müssen, ob er einen Nagel in die Wand einschlagen dürfe, um das schöne Bild vom Matterhorn aufzuhängen.

    Damit wird Schluß sein, man wird ihm vielmehr noch vorschreiben, wie lang und wie dick der Nagel sein darf, und wo man ihn zu kaufen habe.

    Herr Schweizer wäre wohl bereit, dem Frieden zuliebe einiges an Ungemach in Kauf zu nehmen, nicht aber dies:
    Er soll im Block drüben seine Wohnungstür jederzeit und für jedermann offenhalten.

    Die Nachbarn zur Linken und zur Rechten würden sich quer durch seine Räume hindurch gegenseitig aufsuchen und wenn es einem von ihnen passen sollte, könnte er sich ungeniert in Schweizers guter Stube niederlassen.
    Nein - wenn auch das Wohnen im eigenen Haus etwas mehr kostet:

    Herr Schweizer wird am 6. Dezember den Mietvertrag nicht unterschreiben!"

  5. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Oktober 2016 16:19

    Wozu die Aufregung über das Abwandern einiger größerer Firmen. Der Herr Kanzler macht das doch leicht damit wett, dass er 200.000 Arbeitsplätze schafft. Ich hab zwar bis jetzt noch nichts gefunden, woraus man schliessen könnte, wie das funktionieren soll, aber er weiss alles, er kann alles, er macht alles. Also man kann sich darauf einstellen, dass es uns in Zukunft besser geht.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Oktober 2016 14:29

    Wenn Propagandahülsen an der Macht sind, kann jeder Vernünftige eigentlich nur noch davonlaufen, wenn ihm an seiner Zukunft noch was liegt und an der Zukunft seiner Mitarbeiter.

    Auch ich wurde schon gefragt, ob es für mich denn nicht besser in GB wäre (niedere Sozialabgabe, niedere Einkommensteuer, großzügige Bestimmungen). Finanziell wäre es sicher attraktiv, aber einen Alten Baum kann man nicht mehr versetzen.

    So viel Antiösterreichisches wie die jetzige österreichische Politik hervorbringt zwingt ja die Wirtschaftstreibenden außer Landes.

    Das sozialistische Paradies geht zu Ende, die Wirten für die 'Würmer' gehen weg, no so was.

    Wird unser kerniger Herr Kern sicher sagen, sollen sie doch, wir holen uns eben genug Kameltreiber, die wählen uns ganz sicher ...

    Katastrophal ! Die gehören alle weg.

  7. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Oktober 2016 14:21

    Jede heimische Firma, jedes Land was den Brüsseler Dreck hinter sich lässt, kann nur gewinnen.

    Wer den Medien und den Politikern "abgenommen" hat, dass nach dem Brexit in England Heulen und Zähneknirschen ausbrechen wird, war und ist ein Vollidiot. (Gilt übrigens auch für CETA und TTIP Befürwortungs-Gimpeln)


alle Kommentare

  1. Politicus1
    11. Oktober 2016 16:04

    noch eine Nachlese vom 11.10.:
    "Der FTSE-100 ("Footsie") ist am Dienstag in einem freundlichen Umfeld auf ein Rekordhoch gestiegen. Am frühen Nachmittag zog der britische Leitindex auf bis zu 7.129,83 Punkte an und übertraf damit seine bisherige Bestmarke von 7.122,74 Punkten aus dem April 2015.
    Börsianer begründeten das Plus mit der anhaltenden Schwäche des Pfund, die Exporte britischer Firmen erleichtern kann."

  2. extremely lethal (kein Partner)
    08. Oktober 2016 14:49

    Der Pressesprecher des IS (U.$. Army Gen. Mark Milley) erklärt Russland und China den III.Weltkrieg:

    h t t p s : / / w w w . y o u tube.com/watch?v=-wCwJ8pfXXo

    Die impotenten Psychopathen des Imperiums der Armseligkeit betteln laut und unmissverständlich um ihre thermonukleare Ausrottung.

  3. socrates
    07. Oktober 2016 10:15

    Theresa May rettet die Demokratie für GB.
    Wir werden ein vollkommen unabhängiges, souveränes Land - ein Land, das nicht länger Teil einer politischen Union ist mit supranationalen Institutionen, die nationale Parlamente und Gerichte übergehen können.
    .Es wird kein Norwegen-Modell werden. Und auch kein Schweiz-Modell. Es wird eine Vereinbarung zwischen einem unabhängigen, souveränen Vereinigten Königreich und der Europäischen Union.

  4. socrates
    07. Oktober 2016 09:31

    GB macht das gleiche wie Italien in beiden Weltkriegen, es dreht rechtzeitig um und wird zum Sieger.
    Wir erkennen was die Voraussagen der EU, gesteuert von der Ostküste, wert sind: NIX !!
    Der angebliche Freihandel der EU ist, wie die Glühlampe beweist, eine Unterdrückung der Freiheit zwecks Abschaffung der Demokratie.

  5. franz-josef
    06. Oktober 2016 21:31

    OT
    https://alexandrabader.wordpress.com/2016/10/06/abtreibungsdebatte-und-bevoelkerungspolitik/#more-15984

    "In Polen gehen Frauen beim „schwarzen Protest“ auf die Strasse, um gegen das Abtreibungsverbot zu demonstrieren; Frauen in anderen Ländern solidarisieren sich mit ihnen. Das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper gilt als eine der zentralen Forderungen der Frauenbewegung, sodass sich viele Frauen in den empörten Polinnen wiederfinden.

    Leider kann auch dieser Widerstand instrumentalisiert werden, zumal Polen im Visier von Globalisten wie George Soros steht und gar nicht geplant ist, Gesetze zu verschärfen....."
    Ein Tweet von George Soros dazu v 13.9.: "The EU cannot survive without a comprehensive asylum and migration policy." Und: "Keeping abortion services far from where woman live is a form of social exclusion" (!)
    -------------------
    In dem Artikel von Alexandra Bader kommt gut zum Ausdruck, daß Soros seine Finger einfach überall drin hat und sich anmaßt, Lebensbedingungen zu diktieren - vor allem solche, die auf eine Minimierung der weißen Bevölkerung abzielen. Ich kann mich nicht erinnern, jemals einen Soros Beitrag zur Geburtenreduktion auf dem Afrikanischen Kontinent gesehen zu haben.
    Dieser vollkommen skrupellose Mann geht wahrlich über Millionen Leichen.

    • Undine
      06. Oktober 2016 21:44

      @franz-josef

      **********************!

      Vor diesem Mann muß ganz Europa zittern---er ist zerstörerischer als eine Atombombe. Dieser Mann beherrscht mit seinem ungeheuren Milliardenvermögen (Blutgeld!) Europa und wird es wie ein Spielzeug, das er einem anderen nicht gönnt, freundlich lächelnd zerstören. Ja, dieser Mann geht über Leichen; er ist ein Teufel in Menschengestalt.

    • franz-josef
      06. Oktober 2016 22:08

      Man kann Soros nur schwerlich zu Unrecht verdächtigen. Als ich gestern auf der ungarischen Seite von den 2oo.ooo Wertkarten hörte, die vor der Grenzschließung im vorjährigen Herbst noch in Ungarn von ein- und demselben Käufer, einem Obdachlosen, erworben wurden, fielen mir erstens die tausenden bereits mit Mobiltelefon anmarschierenden Männer ein und zweitens die in großer Auflage gedruckten Refugee Flyers. Dieselbe Handschrift, dieselbe großzügige Geldquelle für dasselbe unbeirrt verfolgte Ziel, davon bin ich überzeugt.
      Die 2oo.ooo prepaid Karten sprechen übrigens völlig GEGEN die "Arme-Flüchtlings"-Geschichte, untermauern vielmehr, daß die Invasion gesteuert ist.

  6. Rübezahl
    06. Oktober 2016 21:21

    Wir sollten auch abwandern!
    Nur wer gibt mir einen Tipp wohin?

    • Hotzenplotz2
      07. Oktober 2016 17:21

      Zum Beispiel nach Ungarn. Dorthin sind bereits rd. 80.000 Deutsche ausgewandert. 80.000 Irrtümer? Wohl nicht. Auch Rußland ist hochinteressant. Wer mit Wissen und Können, mit guten Ideen und Umsetzungskompetenz (aber freilich auch mit viel Geduld und Beharrungsvermögen) dort etwas unternehmen möchte, wird von den Russen herzlich willkommen geheißen. Dafür gibt es eine Menge herzeigbare Beispiele.

    • Torres (kein Partner)
      09. Oktober 2016 11:13

      Zwei gute Tipps: Polen und Rumänien. Sie können mir glauben, ich kenne mich dort sehr gut aus. Sie dürfen nur nicht auf die offizielle Linkspropaganda hereinfallen, die ständig mit Horrorzahlen herumwirft: in beiden Ländern funktioniert die Privatwirtschft sehr gut, der Staat mischt sich kaum ein, die Staatsverschuldung ist relativ niedrig, es gibt keinerlei Versorgungsschwierigkeiten, man kann sehr kostengünstig leben, Firmengründungen und sonstigen wirtschaftlichen Tätigkeiten werden keinerlei Steine in den Weg gelegt, es besteht wesentlich mehr (Meinungs-)Freiheit als bei uns, es werden keine Flüchtlinge aufgenommen. Ich stehe sozusagen schon "Gewehr bei Fuß".

  7. dssm
    06. Oktober 2016 20:42

    Wer jetzt noch nicht auf der Flucht ist, dem ist nicht zu helfen!
    Wir Leistungsträger sind selbst in höherem Alter in der ganzen Welt gern gesehen und um die Faulen und Dummen ist es nicht schade, denn niemand ist faule und dumm geboren, sonder diese Suppe brockt man sich selber ein.

    Österreich ist wunderbar zum Leben!
    Nette Nachbarn, aber wie lange noch bis ein paar 'Facharbeiter' auch in meiner Nachbarschaft auftauchen?
    Wunderschöne Landschaft, das werden selbst die 'Facharbeiter' nicht kaputt machen können.
    Tolle Freizeitaktivitäten, das drehen uns die Grünen systematisch ab, jeder Klettersteig, jede Skipiste ist ein Kampf und immer wieder muss ein Betrieb einstellen.
    Gute Verwaltung, aber seit der 'Steuerreform'debatte hat auch da die Stimmung gedreht.

    Die negativen Seiten: Eine unfähige und faule Justiz, viel zu hohe Steuern, viel zu komplizierte Lohn- und Steuersystem, schlechte Ausbildung usw. sprich alles was mit Arbeit zu tun hat ist ein Albtraum. Spätestens wenn man im Ausland aktiv wird, erscheint Österreich nur mehr als #*?#-staat.

    Aber nochmals, ich kann Kern und Mitterlehner nicht böse sein, denn die wissen nicht was sie tun, die haben noch nie eigenverantwortlich gearbeitet. Und es sind die Wähler die die riesigen geschützten Werkstätten, wo solche Leute heranwachsen, geschaffen haben; den eigentlich sind diese Leute zu bemitleiden.

    • Undine
      06. Oktober 2016 21:53

      @dssm

      "Österreich ist wunderbar zum Leben!
      Nette Nachbarn, aber wie lange noch bis ein paar 'Facharbeiter' auch in meiner Nachbarschaft auftauchen?
      Wunderschöne Landschaft, das werden selbst die 'Facharbeiter' nicht kaputt machen können."

      Die "Facharbeiter" können ALLES kaputt machen. Zuerst werden die Städte, Marktflecken und Dörfer VERKOMMEN; das dauert halt ein paar Jahrzehnte. Die Landschaft, die Pflanzen- und Tierwelt bedeutet ihnen auch rein gar nichts. Das war's dann.

    • M.S.
      07. Oktober 2016 14:18

      @Undine

      ".....das dauert halt ein paar Jahrzehnte."
      Ich fürchte, das geht viel rascher.

    • Undine
      07. Oktober 2016 21:38

      @M.S.

      Wahrscheinlich geht's schneller. Ich habe Ende Sept. Siebenbürgen und das Burzenland bereist. Man könnte weinen, wie die an sich reizenden Straßendörfer verfallen sind! Seit die Siebenbürger Sachsen ihre Heimat verlassen mußten, hat niemand mehr einen Finger gerührt, um sie in einem guten Zustand zu erhalten. In all diesen einst deutschen Dörfern wurden Zigeuner und Rumänen angesiedelt---und das merkt man; es ist wirklich zum Weinen. Und die ganze Zeit habe ich mir vorgestellt, wie Ö oder D in einigen Jahrzehnten aussehen wird, wenn Europa fest in ISLAMISCHEN HÄNDEN ist: genau wie in Siebenbürgen jetzt, 70 Jahre nach der Vertreibung!

  8. franz-josef
    06. Oktober 2016 20:42

    OT
    Merkel holt Nachschub aus Afrika, die Deutschen werden von ihren Geschenken gepiesackt und vergewaltigt (aktuell erst eine junge Mutter, deren Kleinkind inzwischen festgehalten wurde - wie seinerzeit im Krieg) - aber die Politiker lassen verhöhnen, beschwichtigen und nehmen dem Volk das Recht, sich als Volk zu bezeichnen ,soferne es nicht geschlossen komplett antritt....
    Man gewinnt schon den Eindruck, daß da durchaus gewollt Öl ins Feuer gegossen wird:

    http://www.focus.de/politik/videos/tag-der-deutschen-einheit-poebeleien-bei-pegida-demo-fuenf-wutbuerger-argumente-im-faktencheck_id_6032331.html

    Fünf Punkte. Der Sprecher formuliert angesichts der täglich beängstigender werdenden Entwicklung in D geradezu unglaublich locker unqualifizierten Beschwichtigungs-Blabla. Unter anderem "gehört der Islam" natürlich "zu Deutschland", bedeuten 5 % Moslems doch keine Überfremdung... "wir sind das Volk" stimmt doch zahlenmäßig nicht, usw.

    Die Politik provoziert die Bürger völlig enthemmt und auf das Ungeheuerlichste.

    Gefährlich, diese gänzlich ungenierte

    • dssm
      06. Oktober 2016 20:46

      Nebenbei eine Frage: Wie viel Prozent der Stimmen vereinigt die aktuelle Koalition in Deutschland auf sich? Gibt es auch nur eine Partei im deutschen Bundestag die nicht PRO-Zuwanderung ist?

      Warum jammern? Wenn ich mir einen Ami-SUV kaufe, dann jammere ich auch nicht über den Verbrauch, sondern genieße den Hubraum. So gesehen sind die tollen 'Facharbeiter' der tolle Ami-V8 und die Vergewaltigung ist der 'etwas' höhere Benzinverbrauch.

  9. Ingrid Bittner
    06. Oktober 2016 20:16

    Vielleicht kommt jetzt eine bessere Diskussionskultur im ORF, insbesondere bei so brisanten Themen. Man darf ja nicht zu früh hoffen, aber immerhin:

    ORF: Ingrid Thurnher verlässt "Im Zentrum" - Nach Hofer-Streit - Medien - krone.at
    http://www.krone.at/medien/orf-ingrid-thurnher-verlaesst-im-zentrum-nach-hofer-streit-story-533155

    • Ingrid Bittner
      07. Oktober 2016 18:26

      Sch.... nichteinmal 24 Stunden Hoffnung!!! Die Frau Reiterer übernimmt - blöder hätt's ja gar nicht kommen können.

  10. machmuss verschiebnix
    06. Oktober 2016 19:34

    . . . und wieder einer abgewandert:

    Raiffeisen Service Center verlegt Jobs nach Bratislava !

    Sind nur 150 Jobs, was aber beeindruckt: es sind Raiffeisen-Jobs ! ! !

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5097350/Raiffeisen-Service-Center-verlegt-Jobs-nach-Bratislava?direct=5097158&_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do&selChannel=107

  11. Erich Bauer
    06. Oktober 2016 18:49

    Hofer im Sputnik-Interview: Krim ist russisch, Sanktionen kontraproduktiv

    Mehr: https://de.sputniknews.com/politik/20161006/312843724/hofer-sanktionen-krim.html

    • Undine
      06. Oktober 2016 21:18

      Wenn Hofer sagt: Die Übergabe der Krim an die Ukraine sei eine falsche Entscheidung gewesen, die „jetzt korrigiert worden ist“, kann man ihm nur rechtgeben.

      Der machtbesessene Chruschtschow hat 1954 so mir nix, dir nix aus einer SAUFLAUNE heraus die KRIM an die Ukraine verschenkt, obwohl dort die Mehrheit der Bewohner RUSSEN waren! So einen Frevel muß man sich erst einmal vorstellen! Putin hat mMn richtig gehandelt.

      Die Sanktionen, zu denen die USA aus puren Eigeninteressen die EU aufgestachelt hat, schadet den Russen und der EU gewaltig! Die USA lassen die Marionetten tanzen ohne selbst Schaden zu erleiden---eigentlich wie immer.

  12. Undine
    06. Oktober 2016 17:01

    "Laut Umfrage: 70 Prozent der Deutschen gegen Islamisierung ihrer Heimat"

    "Nein, Frau Merkel, der Islam gehört nicht zu Deutschland"---sagen 70% der Deutschen!

    "Islamische Religion beinhaltet "Legitimation zur Gewalt"---stellen 51% der Deutschen fest!

    "71 Prozent in Sorge vor Islamisierung Deutschlands"

    "Mehrheit hält nichts von Merkels "moralischer Überlegenheit""---und es werden immer mehr werden, denen sich die Augen öffnen!

    https://www.unzensuriert.at/content/0021949-Laut-Umfrage-70-Prozent-der-Deutschen-gegen-Islamisierung-ihrer-Heimat?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    • Brigitte Imb
      06. Oktober 2016 17:11

      Merkel holt Nachschub. Sie reist am Sonntag nach Afrika.

      http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/merkel-richtet-in-der-fluechtlingspolitik-den-fokus-auf-afrika-a1944611.html

      Und der IS erklärt indes den totalen Krieg.

      ""Jeder ist Ziel"

      Jeder kann zum "erfolgreichen" Gotteskrieger werden. Weder eine militärische Ausbildung noch der Besitz einer Schusswaffe sind dafür nötig. Diese erschreckende Botschaft verbreitet die Terrormiliz Islamischer Staat derzeit in der neuesten Ausgabe ihres Magazins "Rom".
      http://www.krone.at/welt/is-ruft-zum-massenmord-via-messerattacken-auf-jeder-ist-ziel-story-533128

    • franz-josef
      06. Oktober 2016 18:03

      Schaut so aus, als hätten wir demnächst ganz andere Sorgen. Oder gar keine mehr. Hat nicht Kurz neulich irgendetwas über IS-Atombomben gemurmelt?

      https://w.ww.contra-magazin.com/2016/10/40-millionen-russen-bereiten-sich-auf-atomkrieg-vor/

      "Während die internationalen Spannungen wachsen, führt man in Russland derzeit die größte Zivilschutzübung seit Ende des Kalten Krieges durch. Insgesamt rund 40 Millionen Russen nehmen an der viertägigen Übung teil.

      ......"

    • franz-josef
      06. Oktober 2016 18:18

      Vor kurzem las ich - und habe prompt vergessen, wo, evtl sogar hier im TB - daß sich auch China auf einen Atomkrieg vorbereitet. Ob das nur der Fantasie eines Posters entsprang oder auf realen Beobachtungen beruhte, ich weiß es nicht.

      Passend zu diesen aufziehenden dunklen Wolken hat allerdings die deutsche Regierung auf der aktuellen Not-Liste die Abdichtung der Wände im Programm gehabt, was ein wenig erstaunt hat und auch nicht präzisiert wurde.

      Nur würden uns die präparierten Wände auch nicht schützen, und ich bin mir nicht sicher, derlei überhaupt überleben zu wollen, angesichts der Folgen für alles Lebende und unsere Welt.

      Wozu dann eigentlich diese gewaltigen Menschenimporte?

    • dssm
      06. Oktober 2016 20:58

      @Undine
      Wo kommen all diese sinnlosen Umfragen her?
      In D war eine Bundestagswahl 2013. Da waren 29% so zufrieden mit den regierenden Parteien, daß sie erst gar nicht hingegangen sind – Auswahl hätte es mehr genügend gegeben!
      Von den gültigen Stimmen entfielen fast 90%(!!!!) auf Parteien die für mehr Islam, mehr Zuwanderung, mehr Steuern, mehr Europabürokratie, mehr Schulden, mehr Gelddrucken, weniger Bildung, mehr Gender, mehr Quoten, weniger Eigentum, mehr Sozialstaat, mehr Überwachung, mehr Zensur (...) standen – quasi haben die Blockparteien mit diesem Programm über 90%(!!!) eingefahren.

    • Undine
      06. Oktober 2016 21:23

      @dssm

      Seit Spätsommer 2015 und mindestens einer Million Moslems mehr (davon ca. 85% junge z. T. sexhungrige primitive Männer---die Familienclans in der Heimat scharren auch schon in den Startlöchern!) sind den Deutschen ein bißchen die Augen aufgegangen! Und sie werden ihnen noch weiter aufgehen!

  13. Ingrid Bittner
    06. Oktober 2016 16:58

    Interessant was man da zu CETA liest: Kern hatte da schon HIlfe..........
    Rüsten für Neuwahlen I: Kern engagiert Kampagnen-Guru « DiePresse.com
    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/5097133/Rusten-fur-Neuwahlen-I_Kern-engagiert-KampagnenGuru?from=newsletter&xtor=EPR-20003-[rss-newsletter ]

  14. Undine
    06. Oktober 2016 16:23

    Am klügsten unter allen europäischen Bürgern sind und bleiben die EIDGENOSSEN! Die nüchtern überlegenden Schweizer ließen sich auch 1992, als sie über einen EWR-Beitritt abstimmten, nicht von den süßen Schalmeienklängen die Sinne vernebeln, sie handelten wie immer verantwortungsvoll---und fahren damit sehr, sehr gut!

    In der NZZ stand am 29. 11. 1992 folgender grandioser, von nahezu prophetischer Gabe geprägter Leserbrief (ich habe ihn schon einmal gepostet!), der mich zutiefst beeindruckt und mich auch für 1994 beeinflußt hatte:

    "Herr Schweizer steht vor einer schweren Entscheidung. Er bewohnt, viel beneidet, ein hübsches, kleines Chalet.

    Jetzt wird er von allen Seiten her beschwätzt, in den großen Block umzuziehen. Das bringe große Vorteile mit sich, will man ihm einreden: Keine Sorgen mehr mit Unterhaltsarbeiten, sich nicht mehr mit Handwerkern herumzubalgen, nicht mehr durch einen Zaun von Nachbarn isoliert sein und was der guten Dinge mehr sind.

    Alles recht und gut...Aber Herr Schweizer hat seine Bedenken. Einziehen in einen Block, der noch unfertig ist? (Er ist zwar bewohnt, der Innenausbau aber noch rudimentär, und man redet von weiteren Stockwerken.)

    Die ebenso unfertige Hausordnung wird äußerst pingelig. Der gegenwärtige Hausmeister gilt nicht gerade als das, was man als Herrn Schweizers Busenfreund bezeichnen könnte, und wer schließlich in der Attikawohnung thronen wird, ist noch niemandem bekannt.

    Daß das Treppenhaus jetzt schon vom Krach unter den Mietern erfüllt ist, macht den Umzug nicht anmächeliger, und der provisorisch festgesetzte Mietzins ist kein Muster an Bescheidenheit. Dabei weiß man, daß die Bewohner des Südflügels, auf ihre "Armengenössigkeit" pochend, weniger bezahlen; im Gegenteil sprechen sie beim Hausmeister immer wieder mit der hohlen Hand vor.

    Herr Schweizer weiß auch, daß er einiges an Freiheit wird abgeben müssen.
    Bis jetzt hat er niemanden fragen müssen, ob er einen Nagel in die Wand einschlagen dürfe, um das schöne Bild vom Matterhorn aufzuhängen.

    Damit wird Schluß sein, man wird ihm vielmehr noch vorschreiben, wie lang und wie dick der Nagel sein darf, und wo man ihn zu kaufen habe.

    Herr Schweizer wäre wohl bereit, dem Frieden zuliebe einiges an Ungemach in Kauf zu nehmen, nicht aber dies:
    Er soll im Block drüben seine Wohnungstür jederzeit und für jedermann offenhalten.

    Die Nachbarn zur Linken und zur Rechten würden sich quer durch seine Räume hindurch gegenseitig aufsuchen und wenn es einem von ihnen passen sollte, könnte er sich ungeniert in Schweizers guter Stube niederlassen.
    Nein - wenn auch das Wohnen im eigenen Haus etwas mehr kostet:

    Herr Schweizer wird am 6. Dezember den Mietvertrag nicht unterschreiben!"

    • Ingrid Bittner
      06. Oktober 2016 17:00

      Phänomenal diese Weitsicht! Tja so hat jeder eine "Wahlhilfe" gehabt, ich hatte grad vor der Abstimmung in Griechenland gearbeitet, da wusste ich dann auch, was ich zu tun hatte.

  15. Ingrid Bittner
    06. Oktober 2016 16:19

    Wozu die Aufregung über das Abwandern einiger größerer Firmen. Der Herr Kanzler macht das doch leicht damit wett, dass er 200.000 Arbeitsplätze schafft. Ich hab zwar bis jetzt noch nichts gefunden, woraus man schliessen könnte, wie das funktionieren soll, aber er weiss alles, er kann alles, er macht alles. Also man kann sich darauf einstellen, dass es uns in Zukunft besser geht.

    • Pennpatrik
      06. Oktober 2016 19:02

      Das AMS stellt - lt. Zeitungen - einige hundert Mitarbeiter neu ein.
      Die Produktivität des AMS wird uns dann unermesslichen Wohlstand bescheren.

  16. Kein Partner
    06. Oktober 2016 16:17

    Zum geplanten BREXIT:
    Wer die britische Seele kennt, der weiß, dass sich das UK in der EU nie ganz wohl gefühlt hat. Schon vor dem EU-Beitritt wurde das europäische Festland als "overseas area" bezeichnet und die britischen Wirtschaftinteressen waren immer weltumspannend.

    Wenn es in einigen Jahren tatsächlich zum Austritt kommt, dann wird nach einer kurzen Umstellung Großbrittannien wieder aufblühen. Sicher wird es viele Abkommen mit der EU geben, denn auch die übrigen EU-Mitglieder brauchen das UK wie umgekehrt.

    In diesem Zusammenhang erinnere ich mich an den EU-Beitritt von Irland und dem UK vor vielen Jahren. Dabei kam die neuseeländische Exportwirtschaft (besonders die Landwirtschaft) in enorme Existenzschwierigkeiten, da für Exporte in die beiden genannten europäischen Inselländer plötzlich hohe EU-Zölle auf die traditionellen Fleisch-, Butter- und andere Agrarlieferungen verlangt wurden.
    Die Folge war ein Gesundschrumpfen Neuseelands, neue Produkte (z.B. Trockenmilch) und die Suche nach neuen Exportmärkten (nun vorwiegend in China und Nachbarländern). Nach über 35 Jahren geht es nun Neuseeland und deren Landwirtschaft besser als je zuvor. Und dies ohne staatliche Subventionen oder anderen Hilfen. Dort wirkt eben doch noch der kaufmännische Einfluss des früheren Mutterlandes. Südafrika, China und Kanada haben eine ähnliche Geschichte.

    Also: der Untergang von Großbrittannien wird nicht stattfinden.

    • Kein Partner
      06. Oktober 2016 16:20

      Pardon:
      In der vorletzten Zeile gehört anstelle von China das asiatische Reich INDIEN genannt!

    • simplicissimus
      07. Oktober 2016 12:02

      Voellig richtig.
      Der Untergang Grossbritanniens wird wegen des BREXIT nicht statt finden, eher wird es ueber Sonderabkommen weitergehen wie bisher.
      Die Weltuntergangsstimmung sogenannter "Wirtschaftsexperten" ist laecherlich, moeglicherweise auch getragen von EU-Interessen.

  17. riri
    06. Oktober 2016 15:32

    Nach dem RHI Existenz bedrohenden Abenteuer 2001 in den USA, von Gangstern mit ausgeraubten 870 Millionen Euro verursacht, hat sich RHI durch Engagement in Asien und vor allem durch Werksgründungen in China wieder am Weltmarkt behauptet. Die Fusion mit dem brasilianischen zukünftigen Partner stärkt zusätzlich, und weg aus diesem wirtschaftsfeindlichen Klima Österreich.

    Die Nachfolgefirma von Baxter-Pharma, Shire, schließt das Werk in Krems. Erste Zeichen für den totalen Abzug aus Österreich.

    Die Intelligenzbefreiten haben den Standort Österreich ruiniert. Die Gewerkschaftler jubeln, den Kapitalisten haben wir es gezeigt. Und der Philosoph vom Verschiebebahnhof legt noch zu, unterstützt vom Wirtschaftsminister.

    Das in Brüssel angesehene Austria Deppen-Team. Jetzt fehlt nur noch VdB.

    • Ingrid Bittner
      06. Oktober 2016 17:03

      Herrlih, "der Philosoph vom Verschiebebahnhof" - ist mir neu, g'fallt ma aber ausgesprochen gut!!

    • Pennpatrik
      06. Oktober 2016 19:03

      Intelligenzbefreit passt auch sehr gut.
      Was geht in einem Gehirn vor, das nach den Massenmorden, dem Hunger und Elend der sozialistischen Gesellschaften im 20.Jh noch immer sozialistisch denkt?

    • Rübezahl
      06. Oktober 2016 21:34

      Das Werk in Krems war schwer subventioniert gewesen. Damals als Produktionsstätte für Immunglobuline gegen Anthrax.
      Als die Nachfrage sank, wurde nur mehr in Tschechien produziert!!
      Denke, man ließ es "in Betrieb", bis alle Vertragspflichten erfüllt waren...

    • Welt.krank. (kein Partner)
      10. Oktober 2016 15:16

      Das Baxter-Werk in Krems war nie in Betrieb. In zwei Baustufen errichtet, zweimal als Bauruine zurückgelassen.

  18. Wertkonservativer
    06. Oktober 2016 14:45

    Da möchte ich mir nun erlauben, anderer Meinung als unser Blogmaster, und auch als @ Erich Bauer zu sein:

    die Probleme für Großbritannien werden wohl erst nach Beginn der Verhandlungen sichtbar werden.
    Es ist ein Unterschied, ob szt. die Länder der Rest-Efta und des EWR (Norwegen, Island, Liechtenstein, Schweiz mit speziellem Rahmenabkommen) Handelsabkommen mit der Europäischen Union abgeschlossen haben, oder ob das ungleich wichtigere Großbritannien nun einen Weg suchen muss, mit möglichst geringen Nachteilen den bestmöglichen Weg der Zusammenarbeit mit den EU-Staaten zu erarbeiten.

    Es wird noch viel Wasser die Themse hinunterfließen, bevor die Briten Klarheit haben werden, was sie sich mit ihrem Austritt "eingehandelt" haben.
    Das sagen die meisten ernsten Wirtschaftsfachleute, nicht nur "EU-Fanatiker",
    wie ich halt einer bin!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      06. Oktober 2016 15:54

      Nachtrag zu den EWG- und EFTA-Mitgliedern:
      ein Großteil der Binnenmarktregeln musste übernommen werden , ohne sie mitentscheiden zu können. Außerdem sieht der EWR auch eine gewisse Freizügigkeit hinsichtlich des Zuzuges von Arbeitnehmern vor; für GB ein Hauptargument, aus der EU auszutreten!!!!!

    • Erich Bauer
      06. Oktober 2016 18:10

      Lieber Gerhard,

      nur da Du mich erwähnt hast... Aber... Du verhältst dich wie ein "Babyignorant". Du bist aber keineswegs allein. Ganz im Gegenteil...

      Wenn man einem Baby etwas zeigt, das ihm missfällt, hält es sich die Augen zu und meint es ist jetzt unsichtbar. Babys können sich aber trösten. Mit einem Bibelwort: "Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder..."

    • Erich Bauer
      06. Oktober 2016 18:32

      Ich muss leider noch hinzufügen, dass "Mainstreamler" faule, feige Dumpfbacken sind.

    • Wertkonservativer
      06. Oktober 2016 18:51

      Danke, lieber Erich,

      für Deine "freundlichen" Worte!
      Dass eventuell hier in diesem Blog auch andere Meinungen etwas für sich haben könnten, das kommt Dir (Euch) nicht in den Sinn?
      Wer sagt eigentlich, dass der hier grassierende "Blog-Mainstream" immer "der Weisheit letzter Schluss" sein muss?
      Noch was: Deine Zusatz-Replik 18:32 ist aber wirklich weit unter der Gürtellinie!

      Ciao,

      Gerhard

    • Pennpatrik
      06. Oktober 2016 19:08

      Sehr geehrter Herr Michler.
      Lassen wir Zahlen sprechen. Als Unternehmer werden Sie das leicht nachvollziehen können.
      Großbritannien ist Deutschlands drittwichtigster Handelspartner. Der Handelsüberschuss zugunsten Deutschlands beträgt im Deutsch-Britischen Warenaustausch 50Milliarden EURO (2015 deutsche Exporte: 89 Milliarden Euro, deutsche Importe: 38 Milliarden Euro).
      Für Großbritannien ist nach den USA Deutschland der wichtigste Handelspartner.

    • Pennpatrik
      06. Oktober 2016 19:08

      Teil 2
      Mehr als 2.500 deutsche Unternehmen verfügen über Niederlassungen in Großbritannien und beschäftigen rund 370.000 Mitarbeiter. Damit ist mehr als 1 % der britischen Beschäftigten in Niederlassungen deutscher Unternehmen beschäftigt. Umgekehrt sind in Deutschland ca. 3.000 britische Unternehmen engagiert. Die deutschen mittelbaren und unmittelbaren Direktinvestitionen in Großbritannien (darunter Siemens, Bosch, BMW, VW, RWE, E.ON, Deutsche Telekom, Deutsche Post, Linde, Heidelberg Zement) lagen 2014 bei etwa 121 Mrd. Euro, die britischen mittelbaren und unmittelbaren Direktinvestitionen in Deutschland (wie BP, Shell, GKN, Terra Firma, Rolls Royce), bei 49 Mrd. Euro.

    • Pennpatrik
      06. Oktober 2016 19:13

      Teil 3
      Diese Informationen sind vom deutschen Auswärtigen Amt, werden also wohl stimmen.

      Daraus können wir wohl schließen, dass die Deutschen bei den Austrittsverhandlungen nicht an der Seite der EU sondern an der Seite Großbritanniens sitzen werden. Außer die Deutschen geben ihrem Deutschenhass nach und bestrafen sich selbst für den BREXIT, was ich doch nicht denke.

      Es ist - wie die Zukunft wahrscheinlich zeigen wird - wieder einmal eine Propagandalüge. Ja, ich Pressekritikaster meine, dass das, was die Presse in den Tagen nach dem BREXIT schrieb, sich bereits aus heutiger Sicht als unverschämt gelogen und als reine EU-Propaganda herausgestellt hat.

    • Wertkonservativer
      07. Oktober 2016 08:43

      Seht, seht, liebe Leute:

      das ist wahrlich ein Rekord, den mir sobald wohl niemand streitig macht:

      11 (elf) Halbsternderln auf meine bescheidene, wenn auch konträre Meinungsäußerung gegenüber Herrn Dr. Unterberger und @ Erich Bauer!!!

      Da sieht man wieder einmal, was man hier von seriöser und fairer Streitkultur hält!!!!
      Als ob ich der Einzige wäre, der Großbritannien auf einem schwierigen Weg sieht!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Pennpatrik
      07. Oktober 2016 12:30

      @Wertkonservativer

      Keine Verschwörungstheorien und Verallgemeinerungen:
      Ich habe jetzt 3 Sterne vergeben und jetzt stehen 12 Halbsternderln da.
      Das ist ein Computerproblem des Blogs.

      Die Streitkultur ist schon in Ordnung. Ich habe eine anderen Meinung als Sie und versucht, das sachlich mit Zahlen zu untermauern.

    • Karl K. (kein Partner)
      08. Oktober 2016 15:12

      Nein Herr Michler, wir halten sie nur für das was sie sind. Warum sind sie uns deshalb gram?

    • Diederich Heßling (kein Partner)
      08. Oktober 2016 15:34

      @ Karl K.

      Kann mich dem nur anschließen. GB wird blühen und gedeihen wenn es von der EU längst keine Spuren mehr gibt. Aber das ist eben nichts für Gutmenschen...

    • Shalom (kein Partner)
      08. Oktober 2016 16:24

      Pennpatrik, ich stimme Ihnen zu! Sie haben sich die Mühe gemacht - und ich erkenne das neidlos an - nachvollziehbare ernsthafte Fakten zu liefern. Nur: Sie werden doch nicht allen Ernstes glauben, dass der "Wertkonservative" nur irgendwie seriös u. ebenfalls durch Fakten unterlegt, darauf eingehen wird. Da kommen eher seichte Platitüden und - ein paar Gedichterln. So schaut´s aus, mit einer ernstzunehmenden Diskussion auf hohem, intellektuellem Niveau. Doch nicht mit dem WK!

  19. Leopold Franz
    06. Oktober 2016 14:30

    Die Start Ups des Anzugs machen das leicht wett.

  20. Politicus1
    06. Oktober 2016 14:29

    Finanzplatz London nach Brexit dem Untergang geweiht, Banker flüchten aus London - so hörte man es aus allen Rohren schallen ..
    Und was geschah tatsächlich?
    Der britische Footsie (FTSE 100) - Index springt von einem Hoch zum nächsten und hält derzeit auf einem 5-Jahreshoch!

    So viel zu dem von Brüssel (EU) und Frankfurt (EZB) herbeigewünschten Londoner Börsenkrisenszenario ...

    • Pennpatrik
      06. Oktober 2016 19:16

      So funktionierte Propaganda bereits in der Zeit der Nationalsozialisten.
      Herr Nowak von der Presse agiert genauso. Man muss nur die Presseberichte in den Tagen nach dem BREXIT lesen.
      Warum erwähne ich nur die Presse? Weil der STANDARD immer so war.

  21. Josef Maierhofer
    06. Oktober 2016 14:29

    Wenn Propagandahülsen an der Macht sind, kann jeder Vernünftige eigentlich nur noch davonlaufen, wenn ihm an seiner Zukunft noch was liegt und an der Zukunft seiner Mitarbeiter.

    Auch ich wurde schon gefragt, ob es für mich denn nicht besser in GB wäre (niedere Sozialabgabe, niedere Einkommensteuer, großzügige Bestimmungen). Finanziell wäre es sicher attraktiv, aber einen Alten Baum kann man nicht mehr versetzen.

    So viel Antiösterreichisches wie die jetzige österreichische Politik hervorbringt zwingt ja die Wirtschaftstreibenden außer Landes.

    Das sozialistische Paradies geht zu Ende, die Wirten für die 'Würmer' gehen weg, no so was.

    Wird unser kerniger Herr Kern sicher sagen, sollen sie doch, wir holen uns eben genug Kameltreiber, die wählen uns ganz sicher ...

    Katastrophal ! Die gehören alle weg.

    • dssm
      06. Oktober 2016 21:05

      @Josef Maierhofer
      Selbst ein 'Alter Baum' sollte gehen. Sie können ja in A noch eine zeitlang wohnen, vielleicht wenden sich die Dinge zum Besseren - aber wenn nicht, dann steht Ihnen Armut und Anfeindung im Alter, also dann wenn Sie sich nicht wehren können, bevor.

    • Josef Maierhofer
      07. Oktober 2016 17:48

      @ dssm

      Mit fast 70 ??

  22. Bob
    06. Oktober 2016 14:28

    Nicht umsonst meiden die Schweizer die so gepriesene EU. Zwei Tage nach dem Brexit war es unseren Medien nicht zu blöd, zu verlautbaren die Wirtschaftsdaten in GB gehen rapid zurück. Es wird gelogen und manipuliert das sich die Balken biegen.

  23. Erich Bauer
    06. Oktober 2016 14:21

    Jede heimische Firma, jedes Land was den Brüsseler Dreck hinter sich lässt, kann nur gewinnen.

    Wer den Medien und den Politikern "abgenommen" hat, dass nach dem Brexit in England Heulen und Zähneknirschen ausbrechen wird, war und ist ein Vollidiot. (Gilt übrigens auch für CETA und TTIP Befürwortungs-Gimpeln)





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung