Der Untergang des Westens beginnt in Europa

Lesezeit: 4:00

Die abendländische Kultur steht vor ihrer Zerstörung. Und diese Vernichtung wird vom europäischen Kontinent aus beginnen – so wie auch die Eroberung der Welt einst von Europa ausging. Der Kreis schließt sich. Und nein, es ist nicht (nur) die Islamisierung, die diese Zerstörung bewerkstelligt, sondern es ist vor allem auch die kulturelle Degeneration des Westens selbst.

Europa wird daher weniger aus politischen Gründen zerfallen, sondern wegen seiner bereits bis in seine Fundamente reichenden Erosion. Die diversen aktuellen Exit-Szenarien der EU sind nur die leicht erkennbaren und oberflächlichen Phänomene eines viel tiefergehenden destruktiven Prozesses. Den Exit kann man ökonomisch, politisch und rechnerisch darstellen, den Kulturverfall nicht. 

Ursächlich für die Dekadenz sind ganz andere Dinge als die schwache europäische Politik. Bestimmte, bisher als „Werte“ bezeichnete und auch von sehr Vielen so empfundene Entitäten, die man die längste Zeit in Europa und im Westen für die Beweise und Grundsteine des Liberalen, Modernen und Progressiven gehalten hat, sind in Wahrheit die Treiber dieser kulturellen Abwärtsspirale. Wenn man sie genauer betrachtet, dann kommen einem die meisten dieser modernistischen Werte mittlerweile wie die Besen aus Goethes Zauberlehrling vor. Leider aber lassen sie sich mit dem Spruch „Besen, Besen, seids gewesen“ nicht mehr in die Ecke drängen.

Taxativ seien hier die Triggerfaktoren, die seit der denkwürdigen und retrospektiv nur unseligen 68er-Revolution massiv am Wirken sind, angeführt.

  • Es sind dies die Gleichstellung der Frau um jeden Preis;
  • die rigorose und überall leicht verfügbare Geburtenkontrolle durch die Erfindung und Verbreitung der Pille;
  • die damit zusammenhängende massive Reduktion der Geburtenrate;
  • die weitgehende Legalisierung bzw. Erleichterung der Abtreibung;
  • die stetige Propagierung der Homo-Ehe;
  • und die Relativierung und konsekutive Entwertung der klassischen Familie.

Alle diese hier genannten Faktoren sind nicht aus den Fingern des Autors gesogene Behauptungen, sondern leicht objektivierbar: Man kann dazu die entsprechenden europäischen Gesetzestexte und Novellen aus den letzten Jahrzehnten nachlesen und man kann mathematische Fakten wie die Geburtenrate und deren Auswirkungen leicht nachrechnen und überprüfen.

Weitere Ursachen der europäischen Dekadenz sind zwar weniger exakt messbar, aber ganz wesentlich am Verfall mitbeteiligt: 

  • Die Zurückdrängung von traditionellen Eigenschaften wie Patriotismus, Pflicht- und Ehrgefühl;
  • die Schwächung der christlichen Kirchen;
  • und die Verrechtlichung des Alltages im Sinne der Stärkung der Rechte des Einzelnen.

Dies führte zur Reduktion seiner allgemeinen und über alle Zeitläufte natürlichen Pflichten, weil diese heute in der staatlichen Kollektivierung aufgehen und dort von anonymen Gebilden übernommen werden.

Überhaupt ist das Phänomen, dass die einst personalisierten sozialen Aufgaben (wie etwa die Wohltätigkeit und die Sorge um die Angehörigen) heute durch den Sozialstaat gewährleistet werden, paradoxerweise ein wesentlicher Baustein der genannten kulturellen Erosion. Die Enthebung des Einzelnen von seinen natürlichen, traditionell in seiner Familie beheimateten sozialen Pflichten bringt beim Individuum eine Nanny-State-Mentalität hervor, die letztlich zum totalen Egoismus, zur Abhängigkeit von der stets gut gefüllten staatlichen Mutterbrust und zur Abgabe der eigenen Mündigkeit führt. Die Bürger verlieren die Fähigkeit der willentlichen Aktivität, das Soziale verkümmert und die sozio-kulturelle Verwüstung nimmt ihren unbarmherzigen Lauf.

In diese täglich größer werdende kulturdeprivierte Schneise schlägt nun eine mittelalterlich ausgerichtete, dafür aber in ihren Werte-Vorstellungen umso gefestigtere Religion: Der Islam. Europa und der Westen haben dem nichts entgegenzusetzen – außer die ständigen Verweise auf die angeblich so wunderbaren Errungenschaften der Aufklärung und eben unsere europäischen Werte. Blöd nur, dass die genau jenes Desaster, in das wir nun schlittern, erst ermöglicht haben.

Die Schwäche und die beginnende Agonie des untergehenden Europas wurden und werden von den Meinungsbildnern geflissentlich umgemünzt, sie heißt nun mehr denn je „Toleranz“. Das untrennbar mit der immanenten Kraftlosigkeit verbundene und bereits terminale Versagen der Politik auf all ihren Ebenen bekommt rasch noch das Mäntelchen der Humanität umgehängt, damit das sterbende Wesen nicht ganz nackt zugrunde gehen muss und sich einen – wenn  auch geschummelten – Rest an Stolz erhalten darf.

Bleibt einem nur zu sagen: Sic transit gloria mundi. Oder, wie es neudeutsch so peppig heißt: „The western decline“ – er hat längst begonnen.

Dr. Marcus Franz ist Arzt und unabhänger Nationalrats-Abgeordneter (früher ÖVP, davor Team Stronach).

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGennadi
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    27. September 2016 12:39

    (und weil Nichtzahlende nur ein kurzes Wortkontingent haben, gehts weiter:)

    "die rigorose und überall leicht verfügbare Geburtenkontrolle"
    Wieso Geburtenkontrolle? Angestrebt wird eine Geburtenverhinderung von eingeborenen Europäern. Mit großangelegter Werbung und staatlichen Förderungen für die Abschaffung des Nachwuchses.
    Abtreibung als Pflicht und maximal ein Kind wird schon von Linksparteien (von wem sonst) in mehreren europäischen Ländern gefordert.
    Als Gegenüberstellung die Retortenproduktion sexuell Perverser (auch Homosexuelle genannt).

  2. Ausgezeichneter KommentatorGennadi
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    27. September 2016 12:35

    Warum so höflich und zurückhaltend - und das von einem Arzt?

    "Es sind dies die Gleichstellung der Frau um jeden Preis"
    Wieso Gleichstellung? Es ist eine überdimensionierte Besserstellung aufgrund des Geschlechts, die mit äußerster Brutalität betrieben wird.
    Am besten erkennbar einerseits am in der Schule beginnenden Zwang, als Begriffe zu feminisieren, andererseits am Märchen der schlechter verdienenden Frauen - für welches Märchen noch niemand auch nur ein einziges Beispiel liefern konnte.

  3. Ausgezeichneter KommentatorUntergangsmechanismus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. September 2016 16:11

    "Ich sehe den Untergang eines jeden Staates voraus, in welchem die Herrschenden über dem Gesetz stehen und nicht das Gesetz über den Herrschenden" (Platon). Moderne Politik ist die Gestaltung des Untergangs.

  4. Ausgezeichneter KommentatorZraxl
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    28. September 2016 09:21

    Es gibt dazu noch einen Aspekt der nach Untergang aussieht.
    Herr Rauscher schreibt im Standard: "[Armin Turnher] entwirft einige bedenkenswerte Gebote, an die man sich halten sollte: 'Du sollst dich nicht in den Diskurs von Rechtsextremen verstricken lassen. Du sollst Rechtsextreme nicht die Themen vorgeben lassen. Du sollst ihre Lügen und Schmähungen durchschauen.'"

    Man will also nicht mehr miteinander reden. Doch wo nicht mehr geredet wird, wird bekanntlich geschossen.
    Will Turnher und mit ihm die linke Reichshälfte den Bürgerkrieg!

  5. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    28. September 2016 12:50

    Beweis für die Richtigkeit der Thesen ist, daß deren Verfasser in Österreichs, in Europas etablierter politischer wie medialer Landschaft so gut wie keine Chance hat, sich nachhaltig zu engagieren, so wichtig gerade mutige Menschen wie Marcus Franz aktuell sind.
    Der Islam ist nicht das originäre Problem, dessen Ausbreitung ist nichts anderes als eine opportunistische Infektion im kranken Organismus Europa und damit Gradmesser für unsere Dekadenz.
    Aber natürlich ist es einfacher, nichtsdestoweniger sinnlos, ausschließlich das Symptom zu dämonisieren.

    Es bleibt nur mehr auf einen radikalen Neuanfang nach ebenso radikalem Zusammenbruch zu hoffen.

    Zumindest kann er seine Meinung hier zum besten geben. Ein Kompliment für den Blog, ein Beweis dafür, wie höchstnotwendig dieser ist.

    Ganz Gallien? Nein, diesen Blog zumindest gibt es noch in Ösiland...

  6. Ausgezeichneter KommentatorHerzogberg
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    27. September 2016 23:14

    Der Urgrund alles Übels ist, daß unsere Werte allesamt universalistisch interpretiert werden. Und die Werte, die sich nicht universalistisch interpretieren lassen, verteufelt werden. Zu letzteren gehören: Nation, Patriotismus, Familie, die eigenständische Kultur, die Hochschätzung der Frauen (nicht die Gleichmachung der Frauen durch Feminismus und Genderismus), der Glaube an den christlichen Gott. Zu ersteren gehören: vor allem Gleichheit, Menschenrechte für alle mit Ausnahme der eigenen, schrankenlose Freiheit, jedoch nicht Meinungsfreiheit für Unbequeme.

    Daran werden wir zugrunde gehen.

  7. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    27. September 2016 20:25

    +++********** Volltreffer ***********+++

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGennadi
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    27. September 2016 12:39

    (und weil Nichtzahlende nur ein kurzes Wortkontingent haben, gehts weiter:)

    "die rigorose und überall leicht verfügbare Geburtenkontrolle"
    Wieso Geburtenkontrolle? Angestrebt wird eine Geburtenverhinderung von eingeborenen Europäern. Mit großangelegter Werbung und staatlichen Förderungen für die Abschaffung des Nachwuchses.
    Abtreibung als Pflicht und maximal ein Kind wird schon von Linksparteien (von wem sonst) in mehreren europäischen Ländern gefordert.
    Als Gegenüberstellung die Retortenproduktion sexuell Perverser (auch Homosexuelle genannt).

  2. Ausgezeichneter KommentatorGennadi
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    27. September 2016 12:35

    Warum so höflich und zurückhaltend - und das von einem Arzt?

    "Es sind dies die Gleichstellung der Frau um jeden Preis"
    Wieso Gleichstellung? Es ist eine überdimensionierte Besserstellung aufgrund des Geschlechts, die mit äußerster Brutalität betrieben wird.
    Am besten erkennbar einerseits am in der Schule beginnenden Zwang, als Begriffe zu feminisieren, andererseits am Märchen der schlechter verdienenden Frauen - für welches Märchen noch niemand auch nur ein einziges Beispiel liefern konnte.

alle Kommentare

  1. kremser (kein Partner)
    01. Oktober 2016 20:49

    Der Westen wird nicht untergehen, aber sicher Teile davon. Amerika, Kanada, Australien, Polen und die anderen Visegrad Staaten werden mehr oder weniger unbeschadet weiterbestehen, außer unsere Nachbarn geben Merkel nach, um Cash aus der EU zu bekommen.
    Es gibt nur mehr 2 Möglichkeiten entweder Bürgerkrieg oder Islamisierung von UK, Schweden, Belgien, Niederlande, Frankreich, Deutschland und wahrscheinlich auch Österreich, Italien. Die erstgenannten haben definitiv fertig, es gibt keinen Experten, der dies abstreiten würde. Auch der Brexit wird daran nichts ändern.
    Ist eigentlich schon irgendjemand aufgefallen, daß die EU in Auflösung ist, sie ist zumindest absolut handlungsunfähig?

  2. Ozeangleicher Leeeerer
    30. September 2016 14:40

    Kompliment! Eine kurze, sehr zutreffende Analyse. In der Deutlichkeit habe ich das vorher noch nicht gelesen. Es wird einem angst und bange, wenn man das liest. Und leider muss man sagen, Dr. Franz hat einfach recht.

  3. fxs (kein Partner)
    29. September 2016 17:00

    Michel Houellebeck interpretiert Philipp Murray zum Thema passend:

    "Mit den von Philipp Muray angekündigten neuen Zeiten ist ganz einfach die Rückkehr des Matriarchats in neuer Form gemeint, in Staatsform. Die Bürger werden in einem Zustand fortgesetzter Kindheit unterhalten, und der erste Feind, den unsere westliche Gesellschaft auszurotten versucht, ist das männliche Zeitalter, ist die Männlichkeit selbst."

    Die Sharia des Islam ist dazu das Gegenprogramm.

  4. oberösi
    28. September 2016 12:50

    Beweis für die Richtigkeit der Thesen ist, daß deren Verfasser in Österreichs, in Europas etablierter politischer wie medialer Landschaft so gut wie keine Chance hat, sich nachhaltig zu engagieren, so wichtig gerade mutige Menschen wie Marcus Franz aktuell sind.
    Der Islam ist nicht das originäre Problem, dessen Ausbreitung ist nichts anderes als eine opportunistische Infektion im kranken Organismus Europa und damit Gradmesser für unsere Dekadenz.
    Aber natürlich ist es einfacher, nichtsdestoweniger sinnlos, ausschließlich das Symptom zu dämonisieren.

    Es bleibt nur mehr auf einen radikalen Neuanfang nach ebenso radikalem Zusammenbruch zu hoffen.

    Zumindest kann er seine Meinung hier zum besten geben. Ein Kompliment für den Blog, ein Beweis dafür, wie höchstnotwendig dieser ist.

    Ganz Gallien? Nein, diesen Blog zumindest gibt es noch in Ösiland...

  5. Helmut Oswald
    28. September 2016 12:37

    Auch wenn hier Vieles richtig abgebildet wird, so teile ich zwei Vorgaben NICHT:
    1.) Europa und 'DER WESTEN' (was ist dann der Osten, Norden und Süden ?) sind keine zwingende geopolitische Einheit, der Untergang Europas wird jedenfalls aus dem WESTEN, der sich in Gestalt der Vereinigten Staaten manifestiert (was ist der WESTEN nun eigentlich genau?) durch einflußreiche staatliche und nicht staatliche Kräfte vorsätzlich geschwächt und 2.) wenn sie keine Botschaft des Widerstandes und der Hoffnung haben, sondern das Paradigma 'Untergang' lautet, dann besorgen Sie das Geschäft des Feindes. Fassen Sie sich. Denn nichts ist untergegangen, solange es darum noch einen Kampf auszufechten gibt. Also - mehr Mut . Die Parole lautet: jede Seele an die Front!

  6. reset
    28. September 2016 10:51

    Ethik statt religiösen Märchenstunden in der Schule!
    Die Bildung versagt im Staate! ... die (selbst) "Schwächung der christlichen Kirchen;" ... kommt vom eigenen Märchenerzählen, die keiner mehr glaubt noch hören will.
    Dieses Weltbild der Ausbeutung durch Glaubensorganisationen ist vorbei, es haben es jedoch erst wenige erkannt.
    Da die Islamische Ideologie dadurch erst den Boden findet, sollte man den Politikern zuschreiben, nicht den gebildeten Muslimen (die es auch gibt und die nicht glücklich sind).

    • Romana (kein Partner)
      28. September 2016 15:05

      Ethik statt Religion in den Schulen wird bereits praktiziert. Ds FachEthik wurde geschaffen, um den vom Religionsunterricht abgemeldeten Oberstufenschülern nicht eine Freistunde zu verschaffen. Da es dafür aber keinen Lehrplan gibt, kann jeder unterrichten, was er persönlich für Ethik hält und der Indoktrinierung der Jugendlichen mit fragwürdigen Ideologien sind somit Tür und tor geöffnet.
      Es ist ihnen unbenommen, die Bibel für ein Märchen zu halten. Ich orientiere mich lieber an den Hunderten von Generationen, denen sie Lebenshilfe und Leitfaden war und ist.

    • reset
      28. September 2016 20:45

      ... Auch der Aufstieg zu höherer Bewusstheit könnte in Europa beginnen ... Die Krise als Lernchance nützen. Alles entwickelt sich vom Primitiven über das Kompliziere zum Einfachen! Kopf hoch.
      Dualität ist das Konzept für Märchen und mit dem Monotheismus hat Echnaton die Figuren eingefügt. Eine nonduale Weltsicht kommt in diesen "Märchen" gar nicht vor. Z.B. Licht hat kein Gegenteil, jedoch deren Abwesenheit nennen wir begrifflich Finsternis. Und die Märchen von Licht und Schatten sind uns aus Analogien bekannt, Wissen aus zweiter Hand.

  7. Politicus1
    28. September 2016 10:31

    Dem kann ich nur zustimmen.
    Praktische Beispiele der Gegenwart gefällig?
    Bitte nur einmal nachfragen, wie viele Babies derzeit Flüchtlingsfrauen in Österreich in die Welt setzen ...
    Setzt da der Verstand völlig aus? Was geht in den Menschen vor, die in ihrer ärgsten Krise, auf der Flucht, im Asylantenheim an Kinder gebären denken?

    • franz-josef
      28. September 2016 12:13

      ..."denken"???
      "Brutmaschinen" , das Wort gebrauchte neulich Leon De Winter. Ich wollte gestern sein Interview hier einstellen, nun ist mir Ortner in seinem Blog zuvorgekommen. Lesenswert.
      So vielen dieser koransurengebildeten Menschen muß man das selbständige, klare Denken erst einmal beibringen. Das erfordert eine solide Schulbildung , die "mutmaßlich" nicht vorhanden ist. Wie sollen diese Leute u v.a.Frauen über die ihnen eingebläuten Schlagworte hinaus denken und auch noch eigenverantwortlich entscheiden (dürfen)?

      Gut, Ausnahmen bestätigen die Regel.Die Studien-Coautorin Kohlenberger wird wohlwohl die hochintelligenten Ausnahmen gezählt haben.

      Eben!

  8. Zraxl (kein Partner)
    28. September 2016 09:21

    Es gibt dazu noch einen Aspekt der nach Untergang aussieht.
    Herr Rauscher schreibt im Standard: "[Armin Turnher] entwirft einige bedenkenswerte Gebote, an die man sich halten sollte: 'Du sollst dich nicht in den Diskurs von Rechtsextremen verstricken lassen. Du sollst Rechtsextreme nicht die Themen vorgeben lassen. Du sollst ihre Lügen und Schmähungen durchschauen.'"

    Man will also nicht mehr miteinander reden. Doch wo nicht mehr geredet wird, wird bekanntlich geschossen.
    Will Turnher und mit ihm die linke Reichshälfte den Bürgerkrieg!

    • Sensenmann
      28. September 2016 11:53

      NAtürlich wollen die Linken den Bürgerkrieg. Den wollten sie schon immer. diesmal glauben sie, ihn mit fremden Hilfstruppen gewinnen zu können.
      Das wird ihnen vorbeigelingen.

  9. Bob
    28. September 2016 09:10

    Die Werte eines christlichen Abendlandes werden von gierigen Sozipolitikern bewusst zerstört, um durch das entstehende Chaos noch mehr Vorteile zu erzielen.

  10. franz-josef
    28. September 2016 00:54

    Sieht so aus, als hätte die Antifa Dresden eine Ahnung, wer hinter den Dresdner Sprengsätzen steckt....
    https://pbs.twimg.com/media/CtX6xNRXYAA_PJr.jpg:large

  11. Herzogberg (kein Partner)
    27. September 2016 23:14

    Der Urgrund alles Übels ist, daß unsere Werte allesamt universalistisch interpretiert werden. Und die Werte, die sich nicht universalistisch interpretieren lassen, verteufelt werden. Zu letzteren gehören: Nation, Patriotismus, Familie, die eigenständische Kultur, die Hochschätzung der Frauen (nicht die Gleichmachung der Frauen durch Feminismus und Genderismus), der Glaube an den christlichen Gott. Zu ersteren gehören: vor allem Gleichheit, Menschenrechte für alle mit Ausnahme der eigenen, schrankenlose Freiheit, jedoch nicht Meinungsfreiheit für Unbequeme.

    Daran werden wir zugrunde gehen.

  12. machmuss verschiebnix
    27. September 2016 20:25

    +++********** Volltreffer ***********+++

  13. fxs (kein Partner)
    27. September 2016 19:02

    Wenn wir schon lateinische Weisheiten zitieren, habe ich auch eine:
    "Vox populi vox dei". Unsere Eliten sind jedoch atheiistisch verstehen vox dei nicht und nennen dann die, die das beherzigen verächtlich von "Populisten"

  14. Untergangsmechanismus (kein Partner)
    27. September 2016 16:11

    "Ich sehe den Untergang eines jeden Staates voraus, in welchem die Herrschenden über dem Gesetz stehen und nicht das Gesetz über den Herrschenden" (Platon). Moderne Politik ist die Gestaltung des Untergangs.

    • EUntergangspolitik (kein Partner)
      27. September 2016 16:15

      Das einzige, das sich in Europa bewegt, ist das Geld: von den Bürgern weg hin zu den Banken.

    • Collector
      03. Oktober 2016 08:52

      Der Untergang Europas ist GEPLANT"!

      Man lese nur den Tagebucheintrag von AU über Soros. Zu seiner Zusammenfassung der Soros-Initiativen beruft sich AU auf die „Jerusalem Post“:

      „Sie alle schwächen die Fähigkeiten nationaler und lokaler Behörden in westlichen Demokratien, die Gesetze und Werte ihrer Nationen und Gemeinschaften aufrechtzuerhalten. Sie alle wollen die freien Märkte behindern, gleichgültig ob es dabei um finanzielle oder ideologische oder politische oder wissenschaftliche geht. Sie geben dabei vor, im Namen von Demokratie, Menschenrechten, Wirtschaft, rassischer und sexueller Gerechtigkeit und anderen erhabenen Ausdrücken zu agieren. Fortsetzung folgt.

    • Collector
      03. Oktober 2016 08:54

      Fortsetzung zu Untergang geplant:

      " In anderen Worten: Ihr Ziel ist, die westlichen Demokratien zu unterminieren, es den Regierungen unmöglich zu machen, die Ordnung aufrechtzuerhalten, und es der jeweiligen Gesellschaft unmöglich zu machen, ihre eigene Identität und eigenen Werte zu bewahren.“

  15. franz-josef
    27. September 2016 13:00

    26.9.2016 Becks Überlegungen zur Schaffung eines kompatibleren Islams, der dann endlich zu Deutschland gehören kann:
    http://www.volkerbeck.de/2016/09/26/die-idee-ist-gut-doch-die-bundesregierung-noch-nicht-bereit/#anfang
    Auszüge:

    „Die Idee ist gut, doch die Bundesregierung noch nicht bereit. Nach 10 Jahren Islamkonferenz ist es an der Zeit für einen Neustart.
    Wir fordern eine Islamkonferenz, die ihren Namen auch verdient. Sie muss die Gleichstellung und Integration des Islam auf TOP 1 der Tagesordnung setzen: Wer „den Islam“ zuerst und vor allem als Sicherheitsrisiko betrachtet, leistet keine Beitrag zur Isolierung von Islamisten und zur Deradikalisierung.

    Eine bekenntnisförmige Neuorganisation der Muslime würde aus ihren Organisationen keine Kirchen, aber islamische Glaubensgemeinschaften in Deutschland machen. Damit würde der Islam in Deutschland tatsächlich ankommen. Das wird ein längerer Prozess sein.
    -----
    Tja. Der Untergang des Westens und die so herbeibemühte Ankunft des Islams sind wohl tatsächlich bloß ein Synonym.

    • franz-josef
      27. September 2016 13:12

      ...was ich noch anmerken wollte: die "bekenntnisförmige Neuorganisation der Muslime"
      ist bei genauerer Betrachtung eigentlich eine geniale Worthülse. So etwas muß einem erst einmal einfallen.

  16. Gennadi (kein Partner)
    27. September 2016 12:39

    (und weil Nichtzahlende nur ein kurzes Wortkontingent haben, gehts weiter:)

    "die rigorose und überall leicht verfügbare Geburtenkontrolle"
    Wieso Geburtenkontrolle? Angestrebt wird eine Geburtenverhinderung von eingeborenen Europäern. Mit großangelegter Werbung und staatlichen Förderungen für die Abschaffung des Nachwuchses.
    Abtreibung als Pflicht und maximal ein Kind wird schon von Linksparteien (von wem sonst) in mehreren europäischen Ländern gefordert.
    Als Gegenüberstellung die Retortenproduktion sexuell Perverser (auch Homosexuelle genannt).

  17. Gennadi (kein Partner)
    27. September 2016 12:35

    Warum so höflich und zurückhaltend - und das von einem Arzt?

    "Es sind dies die Gleichstellung der Frau um jeden Preis"
    Wieso Gleichstellung? Es ist eine überdimensionierte Besserstellung aufgrund des Geschlechts, die mit äußerster Brutalität betrieben wird.
    Am besten erkennbar einerseits am in der Schule beginnenden Zwang, als Begriffe zu feminisieren, andererseits am Märchen der schlechter verdienenden Frauen - für welches Märchen noch niemand auch nur ein einziges Beispiel liefern konnte.





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