Marsch für die Familie 2016 - Bericht eines Mitveranstalters

Lesezeit: 6:00

Im Vorfeld des heurigen Marsches für die Familie wurde ich gefragt, ob dieser tatsächlich zur selben Zeit wie die „Regenbogenparade“ und in unmittelbarer Nähe zu ihr stattfinden müsse und ob man das nicht woanders machen könne. Die Antwort ist Nein. Man muss (wenn irgendwie möglich) die Wahrheit dort bezeugen, wo die Lüge zelebriert wird. – Und das wurde gemacht.

Der von Rechtsanwalt Dr. Alfons Adam (Pro Vita – Verein für Menschenrecht auf Leben) ins Leben gerufene und heuer bereits zum fünften Mal durchgeführte Marsch für die Familie, ein Widerspruch gegen die „Regenbogenparade“, war mit etwa 200 Teilnehmern nur halb so gut besucht wie der Marsch im Vorjahr.

Ein Grund für die Halbierung war wohl der Marsch für Jesus beziehungsweise dessen Abschlußfest am Heldenplatz, das ungefähr um dieselbe Zeit wie der Marsch für die Familie begann. Einige Teilnehmer des Marsches für Jesus stießen zwar aufgrund der gemeinsamen Anliegen zu unserer Veranstaltung. Aber natürlich hatte die viel größere Veranstaltung mit 15.000 bis 18.000 Teilnehmern potentielle Mitstreiter abgezogen.

Ein anderer Grund für die verringerte Teilnehmerzahl ist sicher das verschärfte Klima der Einschüchterung gegen nicht-linke Manifestationen: Immerhin wird der Steinwurf auf die Teilnehmer der Demonstration der „Identitären“ eine Woche zuvor von der Polizei als Mordversuch gewertet. Lügenhafte Medienprodukte hatten den Marsch in Zusammenhang mit Faschismus und Antisemitismus gebracht – warum auch immer.

Wie aus Gesprächen hervorging, hatten potentielle Teilnehmer daher vor allem um ihre Kinder Angst. Daher waren ausgerechnet bei einem „Marsch für die Familie“ leider auch wenige Familien und wenige Kinder zu sehen.

Schließlich ist es ein Erfahrungswert, dass sich bedauerlich viele Zeitgenossen der aktuellen Problematiken nicht bewusst sind. Es ist tragisch, dass so viele Eltern keine adäquaten Vorstellungen vom laufenden Kampf um ihre Kinder haben. Von den kirchlichen Amtsträgern hört man auch kein Wort.

Allerdings wurde dieses Jahr mit der professionellen Bühne ein höherer Grad an Wirksamkeit erreicht. Die Tontechnik trug die Botschaft weit über den Albertinaplatz. Wie man Medienberichten entnehmen kann, wurde der Marsch durchaus registriert und dessen Anliegen im großen und ganzen richtig wiedergegeben.

In Anbetracht der Umstände muß man die Veranstaltung daher als Erfolg bezeichnen. Es handelte sich zwar um keinen gesellschaftspolitischen Durchbruch und keine Massenmobilisation, aber wiederum wurde hörbar gegen Zwangssexualisierung an den Schulen, staatlich verordnete Genderideologie, Familienzerstörung und den Mord an ungeborenen Kindern aufgetreten. Wiederum hatte eine kleine Gruppe den Mut, öffentlich einer politisch oktroyierten „Regenbogenparade“ mit ihren vielen Teilnehmern und ihrer suggestiven Propaganda zu widersprechen.

Flexibilität im Organisatorischen – Klarheit in der Botschaft

Aufgrund administrativer, polizeilicher und vermutlich politischer, aber hier nicht näher zu analysierender Umstände konnte der ursprüngliche Plan, vom Stephansplatz zur Albertina zu marschieren, nicht umgesetzt werden. Daher entschied man sich für eine Standkundgebung vor dem Brunnen bei der Albertina, der ein kurzer Umzug zum Palais Lobkowicz und über Führichgasse und Tegetthoffstraße zurück zur Bühne mit den Abschlussstatements folgte.

Aus Platzgründen nur summarisch:

Die Hauptredner waren wie im Vorjahr Dr. Ján ?arnogurský, Ministerpräsident der Slowakischen Republik a. D., Chorepiskopos Dr. Emanuel Aydin von der Syrisch-orthodoxen Kirche in Österreich und Dr. Marcus Franz, Facharzt für Innere Medizin und Abgeordneter zum Nationalrat. Neu dazugekommen war der ehemalige Sprecher von PEGIDA Österreich, Georg Immanuel Nagel. Mag. Christian Zeitz vom Wiener Akademikerbund gab als Mitveranstalter ebenfalls eine Stellungnahme und leitete durch das Programm. Graf Peter zu Stolberg-Stolberg verlas die Grußworte von Stadträtin Ursula Stenzel, die sich angesagt hatte, aber aus privaten Gründen doch nicht kommen konnte.

Danach sprach der emeritierte Universitätsdozent für Anatomie Dr. Johann Wilde von der Plattform Ärzte für das Leben. Er erzählte, dass er als Student Augenzeuge der grauenhaften Abtreibung eines ungeborenen Kindes im fünften Monat werden musste. Das Kind wurde per Kaiserschnitt geholt und in einer Nierenschale sterben gelassen. Da in diesem Alter der Stimmapparat ausgebildet ist, wimmerte das Kind, bis es starb. Das motivierte ihn, sich gegen die Abtreibung einzusetzen.

Das ist die Realität der Abtreibung, nicht die abstrakten Phrasen irregeleiteter Ideologen!

Die Veranstaltung schloss mit dem Segen des aus dem Kärntnerischen Moosburg mit einer Gruppe angereisten Pfarrers und Dechanten GR Mag. Josef Scharf.

Widerspruch aus dem Schlund der Hölle: Lügen, Beschimpfungen, Blasphemien

Charakteristisch für unsere Zeit ist die Tatsache, daSs man eine Kundgebung für das Normale, Schöpfungsgemäße und Selbstverständliche nur unter massivem Polizeischutz durchführen kann. Diejenigen, die seit Jahrzehnten die Gesellschaft revolutionieren, haben erreicht, dass sich junge (und nicht mehr so junge) Leute als Gegendemonstranten missbrauchen lassen – und sich dabei zum Narren machen. Das Verhalten dieser Leute wirkt ferngesteuert, programmiert und indoktriniert, manchmal zombiehaft.

Die Menschenwürde wird bekanntlich durch würdeloses Verhalten beschädigt, damit auch die Selbstachtung. Daher sind solcherart beeinflußte Menschen leicht zu steuern.

Andererseits hat man den Eindruck, dass unsere Gegendemonstranten und Störer auch nach etwas suchen. Vielleicht spüren sie – oder doch zumindest einige von ihnen –, dass sie in einer Lüge leben. Der Ausweg aus diesem beklemmenden und deprimierenden Lebensstil wäre die Wahrheit, die sie vielleicht unbewusst wiederum bei unserer Kundgebung zu finden erhofften.

Bizarr ist auch das lügenhafte Schwingen der Nazi-Keule. Auf der Netzseite der „Sozialistischen Linkspartei“, einer fanatischen trotzkistischen Gruppe, äußerte man im Vorfeld die Vermutung, dass wir sicher auch das Denkmal des straßenwaschenden Juden am Albertina-Platz schänden würden:

„Das sind keine harmlosen Spinner, sondern da nehmen auch gewaltbereite Rechtsextreme und Neonazis, Holocaustleugner und Antisemiten teil. Es droht nicht nur eine Schändung des Denkmals, sondern auch Übergriffe auf all jene, die die Rechte von Frauen, LGBTQ-Personen und Nicht-ChristInnen verteidigen.“

Vielleicht liegt hier ein psychiatrisches Problem vor.

Wie auch immer es sich damit verhält – klar ist, woher letztlich der Widerspruch gegen die Schöpfungsordnung und gegen die, die sie verteidigen, kommt, nämlich „aus dem Schlund der Hölle“, wie Christian Zeitz bei seiner Ansprache zutreffend formulierte.

Die ausgespieenen Blasphemien und Verhöhnungen des Heiligen lassen ihren Ursprung ohne weiteres erkennen.

Widerstand leisten, wo es nötig ist

Es war richtig und wichtig, den Widerspruch in der Nähe der Lüge zu artikulieren: Der Feminismus ist eine Lüge. Die Homosexualität ist eine Lüge. Die Genderideologie ist eine Lüge. Nur die Wahrheit macht frei.

Nur die Wahrheit kann auch politische Freiheit garantieren.

Diese zu verteidigen, ist jedes Opfer wert. Am besten wäre es, wenn der Marsch für die Familie nicht mehr nötig wäre.

Die Reden und weitere Filmberichte finden sich auf: https://gloria.tv/Marsch%20f%c3%bcr%20die%20Familie%2c%20Wien

MMag. Wolfram Schrems, katholischer Theologe, Philosoph, Katechist, Mitveranstalter des Marsches für die Familie 2016 www.marschfuerdiefamilie.at

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juni 2016 08:11

    "Marsch für Jesus" erinnert an "Jesus Christ Superstar". Immerhin, die Veranstaltung wird vom Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, unterstützt...

    Wenn ich ganz offen und ungeschminkt sagen darf: Das "Jesus-Gesudere", als Beliebigkeits-"Event", hat sich Jesus nicht verdient. Ich glaube sogar, es hätte ihn eher verstört. Wenn ich das NT richtig gelesen habe, wollte sich Jesus nicht als Medienspektakel und als "Hero just for one Day" (David Bowie) herausputzen... Naja, Hare Krishna-Blumenkinder sind derzeit nicht auf der Höhe der Zeit.

    Mit meinem bescheidenen "theologischen Verständnis" haben derartige "Märsche" eher mit Indoktrinierung, denn mit Missionierung, zu tun. Ich frage mich, welchen Zweck diese "Indoktrinierung" verfolgt... und WER daran interessiert ist. Gern wüsste ich, wie die offizielle r.k. Kirche darüber denkt?

  2. Ausgezeichneter KommentatorHerby
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juni 2016 09:56

    Ich bin stolz auf Wien und auf mein Land Österreich, dass jedes Jahr, regelmäßig durch den 'Marsch für die Familie' ein Zeichen gesetzt wird:

    Ein deutliches, öffentliches Zeichen um dem derzeitigen Zeitgeist (der sich ja immer wieder ändert) zu widersprechen.

    Gott hat durch seine Schöpfungsordnung festgelegt was die Familie ist - und daher wird die Familie nie und nimmer zerstört werden können auch nicht durch noch so große Regenbogen-Aufmärsche. Und auch nicht durch noch so abstruse Familienzerstörungs-Ideologien u. Familienzerstörungs-Praxis.

    Dass dies deutlich aufgezeigt wurde dafür bin ich dankbar und auch stolz.

    Danke MMag. Schrems, Danke Dr. Adam, Danke Mag. Zeitz für die viele Arbeit und Einsatz und Danke für alle die an dem sonnigen Samstag-Nachmittag dort waren und der Kundgebung mehr Kraft gegeben haben. Danke auch an die Polizei die deutlich dazu gelernt hat und die Gegendemonstranten in sicherem Abstand halten konnte.

    Auch die UNO hat den Wert der Familie erkannt und schon vor über 20 Jahren (im J. 1993) den 'internationalen Tag der Familie' in der Generalversammlung der UNO proklamiert.

    "International Day of Families" : der 15. Mai in jedem Jahr:
    http://www.un.org/en/events/familyday/

  3. Ausgezeichneter KommentatorBob
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juni 2016 14:05

    Ich habe geglaubt das der Marsch der Familie und der Marsch für Jesus ein und dieselbe Veranstaltung war. Vielleicht wurde das schlecht kommuniziert, oder ich habe es falsch verstanden.

  4. Ausgezeichneter KommentatorStadtindianer
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juni 2016 09:22

    Ja, so sieht die Realität auf der Straße und in der Politik aus.
    Eine rasche Lösung habe ich auch nicht.


alle Kommentare

  1. Volxbeobachter (kein Partner)
    04. Juli 2016 14:31

    Wenn seine Eminenz Christof Graf Kardinal Dr.Schönborn in den Reihen der Demonstrantinnen mit marschiert, so mag das prima facie löblich sein, doch das, was es zu bedenken gilt, das zeigt ein Blick auf den Zustand der Ecclesia Romana und ihrem Pontifex Jorge Maria Bergolio, alias Papa Francesco: Wir sehen bei bestem Willen nur noch eine zerfledderte, in sich uneinige, theologisch verwirrte römisch katholische Kirche mit großteils desertierenden Ortskirchen in den deutschen Landen, einschließlich Erzdiözesen Österreichs, insbesondere auch jener zu Vindobona. Wem dient der gräfliche Herr Kardinal wirklich? Diese Frage ist nicht nur provokant, sondern von äußerstem Interesse für Christen. -

  2. Salvatore Savonarola II (kein Partner)
    04. Juli 2016 14:16

    Bedenkt doch das Eine! Eine Gesellschaft, die ihre eigene Brut massenhaft vernichtet und gleichzeitig den Landräubern und Planern der Umvolkung das Feld überlässt, es sogar unterstützt, ist nicht lebenstüchtig und wird, ja muss zwangsläufig aussterben. Nichts anderes geschieht derzeit mit den Weissen, den Christen in Westeuropa. Es lebe die kaffeebraune Mischrasse schwärmt der "Christ" und Kallerghi-Fan und EU-Abundzugeordnete Othmar Karas und viele andere mehr.
    Wozu also ist eine Demo noch gut, wenn nur noch Seelenblindheit, tiefe, erschütternde Seelenblindheit die gesamte Gesellschaft und deren Geist umnachtet. Siehe Konrad Lorenz (der professoral bedachte "Altneonazi"). Ecce Homo!!!

  3. Salvatore Savonarola (kein Partner)
    04. Juli 2016 14:11

    Ein ehrbares Anliegen, wofür Ihr da kämpft. Aber: Für wen soll das gut sein? Seht ihr denn nicht, dass die II. Republik längst zusammengebrochen ist, nicht nur moralisch, das sowieso schon lange, sondern auch rechtlich und faktisch und was noch viel schlimmer ist: Die Entartung schreitet weiter voran, vermutlich bis zum finalen Urknall, wer weiß das schon so genau in einer so kranken Epoche, als in der wir leben? Seht euch doch an, wie diese Gesellschaft beschaffen ist. Sind es nur jene, die bunt am Körper bemalen und halbnackt über den Ring stolzieren, Hand in Hand, Mann mit Mann und Frau mit Frau, alles andere wäre verpönt, oder nicht doch jene, die sich längst nicht mehr darüber empören?

  4. Franz Kurt Nimmervoll (kein Partner)
    02. Juli 2016 21:43

    Ich hörte ich gestern die Meldung, dass der Präsidentschaftskanditat VdB den Slogan unterstützt hat: "Hätte Maria abgetrieben, wäre uns viel erspart geblieben!" Ich kann nicht glauben, dass ein Präsidentschaftskanditat diese Worte unterstützte, der von kath. Frauen bei seiner ersten Stichwahl gewählt wurde.
    Diese Aussage wurde vielleicht zu einer Zeit gemacht als VdB als Kommunist oder ander Parteigänger tätig war. Den Schutz von Bäumen u. Tieren, Aktionen gegen Atomzertümmerung kann ich unterstützen, doch wenn der Schutz des Lebens von der Zeugung bis zum natürlichen Tod nicht zugleich vertreten wird, und die Zerstörung von Menschen im Frühstadium nicht bekämpft wird, dann Nein DANKE VdB.

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      03. Juli 2016 14:30

      Diese Blasphemie bekommt man auf der Straße oft zu hören. Mir ist sie seit gut 25 Jahren bekannt, und ich bin immer wieder bestürzt.
      Diese Blasphemie wird zur bewußten Demoralisierung von Lebensschützern eingesetzt. Sie offenbart eine diabolische Geisteshaltung, die mit legitimen politischen Anliegen nichts zu tun hat.

      Es würde mich überraschen, wenn VdB in jungen Jahren seine Gesinnungsfreunde gerügt hätte, wenn sie diesen Slogan schrieen. Es überrascht mich also nicht, wenn er diesen Slogan direkt oder indirekt unterstützt haben sollte. Das ist einfach die Geisteshaltung im linken Straßen- und Kulturkampfmilieu.

      M. W. wurde hier auch noch nie wegen § 188 eine Verurteilung ausgesprochen.

  5. Romana (kein Partner)
    30. Juni 2016 17:43

    Erstens Jesus braucht keinen Marsch.
    Zweitens : Jesus musste nur für den T2qitel des Aufmarsches herhalten. In Wirklichkeit ging es wieder - worum wohl? - um unsere armen Einwanderer (siehe kathnet).

  6. Francois Villon (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      29. Juni 2016 21:28

      Aus gesundheitlichen Gründen konnten wir – meine Frau und ich - nicht teilnehmen.

      Herr Schrems berichtet, sozusagen unterkühlt, die Fakten. Bedauerlich ist freilich, daß es doch nur wenige sind, die sich für die Normalität stark machen. (Waren nicht in Rom Hunderttausende mobilisiert worden, die sich gegen die perverse Ausdehnung des Familienbegriffs auf Schwule und Lesben öffentlich zur Wehr setzten?)

      Wenn ein geistiger Taglöhner dann auch noch die beiden zugleich stattfindenden Veranstaltungen als identische wahrnimmt, dann bekommt man eine Ahnung, warum es so wenige sind. Kardinal Schöngeboren protegiert eine mit falschem Etikett stattfindende „Alternative“; die Dummen merken es nicht u

    • F.V. (kein Partner)
      29. Juni 2016 21:32

      Nach wie vor der alte Mist: dämliche Zeichenbegrenzungs-Zensur.

      ....und laufen auch dorthin. So direkt als Gegendemo zum Marsch für die Familie kann man sie auch nicht glaubhaft hinstellen, „steht doch die Kirche dahinter“, und gerade damit wird der Pro-Familien-Demonstration der Zulauf gestohlen. Die Ambts- und Würdenträger haben ihre Rechnung mit der Naivität bzw. Dummheit der Schafsherde also richtig kalkuliert.

      Man fragt sich nur, was an diesen „Hirten“ noch katholisch ist.

      ...

  7. Bob
    28. Juni 2016 14:05

    Ich habe geglaubt das der Marsch der Familie und der Marsch für Jesus ein und dieselbe Veranstaltung war. Vielleicht wurde das schlecht kommuniziert, oder ich habe es falsch verstanden.

  8. Herby
    28. Juni 2016 09:56

    Ich bin stolz auf Wien und auf mein Land Österreich, dass jedes Jahr, regelmäßig durch den 'Marsch für die Familie' ein Zeichen gesetzt wird:

    Ein deutliches, öffentliches Zeichen um dem derzeitigen Zeitgeist (der sich ja immer wieder ändert) zu widersprechen.

    Gott hat durch seine Schöpfungsordnung festgelegt was die Familie ist - und daher wird die Familie nie und nimmer zerstört werden können auch nicht durch noch so große Regenbogen-Aufmärsche. Und auch nicht durch noch so abstruse Familienzerstörungs-Ideologien u. Familienzerstörungs-Praxis.

    Dass dies deutlich aufgezeigt wurde dafür bin ich dankbar und auch stolz.

    Danke MMag. Schrems, Danke Dr. Adam, Danke Mag. Zeitz für die viele Arbeit und Einsatz und Danke für alle die an dem sonnigen Samstag-Nachmittag dort waren und der Kundgebung mehr Kraft gegeben haben. Danke auch an die Polizei die deutlich dazu gelernt hat und die Gegendemonstranten in sicherem Abstand halten konnte.

    Auch die UNO hat den Wert der Familie erkannt und schon vor über 20 Jahren (im J. 1993) den 'internationalen Tag der Familie' in der Generalversammlung der UNO proklamiert.

    "International Day of Families" : der 15. Mai in jedem Jahr:
    http://www.un.org/en/events/familyday/

  9. Stadtindianer
    28. Juni 2016 09:22

    Ja, so sieht die Realität auf der Straße und in der Politik aus.
    Eine rasche Lösung habe ich auch nicht.

  10. Erich Bauer
    28. Juni 2016 08:11

    "Marsch für Jesus" erinnert an "Jesus Christ Superstar". Immerhin, die Veranstaltung wird vom Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, unterstützt...

    Wenn ich ganz offen und ungeschminkt sagen darf: Das "Jesus-Gesudere", als Beliebigkeits-"Event", hat sich Jesus nicht verdient. Ich glaube sogar, es hätte ihn eher verstört. Wenn ich das NT richtig gelesen habe, wollte sich Jesus nicht als Medienspektakel und als "Hero just for one Day" (David Bowie) herausputzen... Naja, Hare Krishna-Blumenkinder sind derzeit nicht auf der Höhe der Zeit.

    Mit meinem bescheidenen "theologischen Verständnis" haben derartige "Märsche" eher mit Indoktrinierung, denn mit Missionierung, zu tun. Ich frage mich, welchen Zweck diese "Indoktrinierung" verfolgt... und WER daran interessiert ist. Gern wüsste ich, wie die offizielle r.k. Kirche darüber denkt?

    • Pennpatrik
      28. Juni 2016 15:35

      "Immerhin, die Veranstaltung wird vom Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, unterstützt... "

      Schwulenveranstaltungen unsterstützt er nicht nur, da geht er auch persönlich hin. Er wird wissen, warum.

    • Gennadi (kein Partner)
      30. Juni 2016 23:57

      Man soll eben nicht katholisch mit christlich verwechseln.





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