Um Gottes Willen, keine Christen!

Lesezeit: 3:30

Schweigemärsche zum Gedenken an die vielen Millionen verfolgter Christen in der Welt gehören zum festen Programm der Kirchen in Österreich. Der Erzbischof von Wien und die Oberen anderer christlicher Kirchen gehen mit Kerzen in den Händen durch die Kärntnerstraße. Das ist gut so, auch wenn die Zahl der Teilnehmer an diesen Kundgebungen beschämend klein ist.

Wenn´s aber ernst wird und es darum geht, verfolgte Christen aus Syrien oder dem Irak zu retten oder zu schützen, verschanzt sich der Kardinal der römisch-katholischen Kirche hinter der üblichen politischen Korrektheit, nach der man angeblich nicht zwischen den Opfern unterscheiden dürfe. Er schäme sich für die Regierung der tschechoslowakischen Republik, sagte Christoph Schönborn, weil sie nur wenige Flüchtlinge aufnehme und ausschließlich Christen aus Syrien. Man fragt sich: Sonnt er sich in seiner besonders hohen Moral oder fürchtet er sich vor der öffentlichen Meinung, die natürlich verlangt, dass niemand „bevorzugt“ wird. Wahrscheinlich beides. Die Regierung in Prag zeigte sich jedenfalls nicht beeindruckt vom Fremdschämen aus Wien.

Der Bischof von Graz-Seckau hat in seinem Palais eine Flüchtlingsfamilie aus Syrien untergebracht. Muslime selbstverständlich. Er schmeichelt sich, dass sie ihn „Vater“ nennen und lässt ihnen dafür beibringen, dass man bei uns den Müll trennt, denn das ist ja bekanntlich der wichtigste unter den „europäischen Werten“, die die Immigranten annehmen sollen. Nicht zu vergessen auch das Rechtsstehen auf der Rolltreppe beim Kastner und Öhler! Warum soll man sie denn mit so komplizierten  und unangenehmen Sachen wie der Religionsfreiheit (das ist immer die der anderen) traktieren? Auf die Idee, Christen in sein Haus zu nehmen, ist er nicht gekommen.  

So gut wie jeden Tag kann man in der Katholischen Nachrichtenagentur lesen, dass die Christen im Nahen Osten nicht nur Kriegsopfer wie auch die Muslime sind, sondern zugleich einer spezifischen Verfolgung wegen ihres Glaubens ausgesetzt sind, die unterdessen die Ausmaße eines Völkermords angenommen hat. Der Papst redet neuerdings auch jeden Tag davon. Die Verfolger sind nicht nur die Mörderbanden des IS, sondern ganz normale Muslime jeder Denomination, ob Schiiten im Irak oder Sunniten in Syrien.

Nur im Herrschaftsgebiet der syrischen Regierung des Präsidenten Assad waren die Christen früher und sind sie jetzt einigermaßen sicher. „Wir Christen im Nahen Osten sind verletzlich, weil wir wenige sind“, klagt der Patriarch der syrisch-katholischen Kirche. „Wir bilden keine Umma, wir haben kein Öl, und der Westen will seine Geschäfte mit den muslimischen Ländern nicht gefährden, indem er uns verteidigt.“

Die Verfolgung geht noch weiter, wenn die Christen auf der Flucht sind: In Flüchtlingslager in der Türkei werden sie oft nicht hineingelassen und auch in Europa hat die Drangsalierung kein Ende. Wenn Christen die Opfer von Schlägereien in Flüchtlingsquartieren werden, beschönigt die Polizei das damit, dass es dort eben so eng sei. Aus Traiskirchen wird berichtet, dass sich Musliminen weigern, in der gemeinsamen Küche zu kochen, wenn auch Christinnen sie benützen wollen. Beinahe schon selbstverständlich ist, dass daraufhin die Christinnen die Küche zu verlassen haben, denn die Lagerleitung will sich Scherereien ersparen. Das alles ist kein Grund für die katholischen Würdenträger, ihren Glaubensgenossen zu Hilfe zu eilen oder sie bevorzugt aufzunehmen.    

Gottseidank gibt es aber Juden, die sich um das Schicksal der verfolgten Christen im Nahen Osten kümmern. Lord George Weidenfeld hat in London eine Organisation „Safe havens“ gegründet, die zweitausend Familien einen Start im Westen ermöglichen soll: „Wir konzentrieren uns dabei auf christliche Flüchtlinge aus Syrien, weil sie die Hilfe am dringendsten benötigen. Wir brauchen Quoten für Christen aus dem Orient“. Aus kirchlichen Kreisen hat man solche Sätze nicht gehört.

Dr. Hans Winkler ist Kolumnist. Er war früher Leiter des Wiener Büros der „Kleinen Zeitung" und deren stellvertretender Chefredakteur.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorLe Monde
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Januar 2016 17:20

    Da meine Familie und ich die Schönborn-Scheuer-Landau-Kirche verlassen wollen, weil wir dem derzeitigen klerikalen Regime keine finanzielle Unterstützung mehr zukommen lassen wollen, stellen wir unsere bisher geleisteten Kirchenbeiträge gerne für verfolgte Christen zur Verfügung.

    Nach vielen Jahren des monatlichen Dauerauftrages an die Caritas der Diözese Innsbruck haben wir auch dort unsere Zahlungeneingestellt und den Dauerauftrag an Pater Sporschill nach Bukarest vor Ort umgeleitet. Wir werden keinesfalls die derzeitige Linkskirche in Österreich nur in irgendeiner Form mehr unterstützten. So wie wir sämtliche Medien-ABOs ebenfalls gekündigt haben!

  2. Ausgezeichneter KommentatorSusanne
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Januar 2016 18:59

    Bitte zwischen der "Frohen Botschaft von Jesus Christus" und der Politik mancher Kirchenführer und "christlichen" Organisationen streng unterscheiden.

    Im Zusammenhang mit dem derzeitigen ungebremsten (weil von D und A erwünschtem) Flüchtlingsstrom benehmen sich Caritas (nicht C.Sozialis!), Diakonie sowie andere NGOs derart, dass nur das "Helfen" im Vordergrund steht. In der Zwischenzeit haben beide genannte Organisationen - auch Dank der Unterstützung des Staates - eine riesige Infrastruktur aufgebaut und sind daher an weiteren Flüchtlingen sehr interessiert. Anderenfalls müssten sie ihre Tätigkeiten wieder reduzieren oder sich der hiesigen Bevölkerung widmen.

    Interessant ist auch die Tatsache, dass die evangelische Diakonie aus der "Inneren Mission" hervorgegangen ist, aber nun bei den Flüchtlingen keinerlei missionarische Aktivitäten entfaltet. Ein Kirchenoberer schrieb kürzlich in einer Zeitung sinngemäss:
    Man darf doch durch Missionierung nicht den Familienfriedender Mohammedaner (mit den Zurückgebliebenen) gefährden und ausserdem alte Gräben zwischen den Religionen wieder aufreissen.

    Derzeit gibt es eine große Plakatserie der Diakonie, wo alle Kosten (Werbeargentur, Druckerei und Plakatfirmen) auch durch Spenden finziert werden müssen. Also agiert sie wie eine große Firma, ausser dass sie keine Gewinne abwirft. Und nicht vergessen: der österr. Fundraisingverband mischt da überall auch kräftig mit und schneidet sich einen Teil vom Spendenaufkommen durch Mitgliedsbeiträge, Schulungen, Qualitätssiegelverleihung u.a. ab.

  3. Ausgezeichneter KommentatorMaigret
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Januar 2016 07:03

    Einspruch: "... fürchtet er sich vor der öffentlichen Meinung..." Der geschätzte Autor verwechselt hier die veröffentlichte mit der öffentlichen Meinung.
    Es käme nämlich in der Öffentlichkeit, also bei den Bürgern, sogar sehr gut an, wenn man nur Christen aufnehmen würde. Hätte ja auch viele Vorteile: leichtere Integration, weniger Konflikte...

    Aber das ist ja das Dilemma der Kirche, zu glauben, was die linke Mainstreampresse schreibt und fordert, sei für ihr Tun und Denken relevant. Das Gegenteil ist der Fall. Erst wenn die Linken und ihre Medien vor Wut schäumen (wie derzeit über Polen), erst dann ist die Kirche auf dem richtigen Weg.

    Die Kirche hat nur dann eine Chance, wenn man konservativer und vor allem kämpferischer wird. Ein Schönborn-Tralala Kirche, die Feigheit und Beliebigkeit zur Tugend (Toleranz) erhoben hat, braucht (außer der Linlen als Schosshündchen) wirklich niemand.

  4. Ausgezeichneter KommentatorM.S.
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Januar 2016 19:11

    Ich wundere mich schon lange nicht mehr dass die Kirchen immer
    leerer werden und immer mehr Gläubige austreten, obwohl es
    falsch ist, aus diesen Gründen auszutreten. Es müssten sich halt
    mehr praktizierende Katholiken in ihren Pfarren endlich trauen,
    starken Druck gegen diese schändliche Haltung der Kirchenoberen
    zu erzeugen. Hochachtung den Juden, die sich der
    verfolgten Christen in Syrien annehmen. Man muss sich wirklich für diese
    Kirchenführung schämen.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorcarambolage
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Januar 2016 20:02

    Wie blöd muss man sein, dass die eigenen Gläubigen nicht als "Nächste" bevorzugt werden, sondern bestenfalls als "Übernächste". Die größte Frechheit ist, wenn die wirklich Verfolgten auch hier in den Flüchtlingsanlagen weiter drangsaliert werden.
    Der ganze "Westen" kann einem gestohlen bleiben, offensichtlich liegt unsere einzige Hoffnung nur noch in den ehemaligen Ostblockländern.
    Mich muss die kath. Kirche schon rauswerfen, aber dann träte ich sofort zu einer christl. orthodoxen Kirche ein.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorkritisch
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Januar 2016 11:16

    Vielen Dank an Hans Winkler für seine klaren Worte. Kardinal Schönborn führt traditionellerweise den jährlichen Schweigemarsch an. Da kommt es ja nur auf das Schweigen an. Beim jährlichen Fackelzug der Plattform „Solidarität mit verfolgten Christen“ war er noch nie zu sehen. Dort sind klare Aussagen durchaus gefragt.

    Es waren stets Terminprobleme, obwohl der Fackelzug immer am Tag der Menschenrechte, also dem 10. Dezember eines jeden Jahres und somit an einem über Jahre hinaus bekannten Datum stattfindet.

    Welch wirkungsvolles Signal an die Öffentlichkeit, die Medien und an die Regierung wäre Kardinal Schönborn an der Spitze des Fackelzugs! Ein Hirte, der seine Herde anführt!

    Vielleicht gehört der Kardinal zu den Lesern des Blogs von Andreas Unterberger und vielleicht erinnert ihn sein Gewissen an seine Verantwortung gegenüber seiner Herde.

  7. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Januar 2016 14:58

    Es ist UNSERE Kirche.
    So agieren die Linken immer. Sie drängen alle nicht-Linken aus den Organisationen, bis die Organisation eine rein linke ist. Wer erinnert sich dabei nicht an die Gründung der Grünen. Oder an "Die Presse".

    Es ist UNSERE Kirche.
    WIR müssen sie aus der Kirche verdrängen und nicht umgekehrt. Jeder der geht, schwächt Diejenigen, die bleiben.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGennadi
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Januar 2016 18:26

    Es wäre schön, nicht alles, was sich Kirche nennt, in den gleichen Topf zu werfen.

    Eine Anmerkung zur Kleinen Zeitung:
    Das ist doch jenes Medium, in dem der Muslimbruder Taraf Baghajati und andere Extremisten regelmäßig zu Wort kommen dürfen.
    Und ist nicht auch Die Furche vom gleichen Verlag? Deren Herausgeber zusammen mit einigen Muslimbrüdern die Plattform Christen und Muslime gegründet hat, um für den Islam zu werben?


alle Kommentare

  1. fewe (kein Partner)
    11. Januar 2016 16:07

    Die katholische Kirche ist verlogen. Sie forciert in Wirklichkeit die Ausbreitung des Islam in Österreich. Das ist das, was sie tun und nur das zählt.

    Was sie reden, interessiert mich nicht mehr.

  2. Torres (kein Partner)
    08. Januar 2016 15:23

    Gerade gelesen: "Die römisch-katholische Kirche hat aus Sicht des Hamburger Weihbischofs Hans-Jochen Jaschke die Pflicht, Flüchtlinge nach den Übergriffen in der Silvesternacht in Köln gegen pauschale Verurteilungen zu schützen". Kommentar überflüssig.

  3. Zraxl (kein Partner)
    07. Januar 2016 23:57

    Wo ist eigentlich der Wahrheitsanspruch, das Evangelium!, der Katholischen Kirche geblieben? Offenbar ist das nicht mehr so wichtig, weil die Toleranz (=Beliebigkeit der Werthaltungen) und der interreligiöse Dialog (=Verhandlungen um Marktanteile mit dem Mitbewerb) im Vordergrund stehen. Ja, so kann man sich selbst auch abschaffen.

    • Zraxl (kein Partner)
      07. Januar 2016 23:59

      Jesus Christus hätte sich vor diesem Hintergrund den Tod ersparen können. Ein paar freundliche Worte zu den Machthabern, ein bisserl buckeln vor den Hohenpriestern (der Papst hat ja schließlich auch den Koran geküsst) und statt des grausigen Foltertodes am Kreuz hätte ER ein gemütliches Leben führen können. Der Teufel hat IHM das ja eh vorgeschlagen. Naja, das diplomatische Geschick der Kirchenführung hat sich offenbar erst später entwickelt.

      Dass der Grazer Bischof keine Christen in seinem Haus sehen will ist verstehbar. Niemand möchte sich jeden Tag schämen müssen, und so kann sich seine Exzellenz auch noch als großartiges Vorbild an Menschlichkeit feiern (lassen).

  4. kathol. Schlepperhirte (kein Partner)
    07. Januar 2016 21:14

    Das Jakobiner-Episkopat betreibt die aktive Kriminalisierung christlicher Glaubens- und Moralvorstellungen mit den Mitteln der NS-Kirchensteuer.

  5. WFL
    05. Januar 2016 16:02

    Sg. Hr. Dr. Winkler,
    danke für diesen Kommentar!
    Dazu drei Anmerkungen:
    1. Der damalige (als "erzkonservativ" geltende) Amtsvorgänger Kardinal Groer wurde vornehmlich von profil "abgeschossen", fast die gesamte Einheitsmedienfront schoss sofort mit. Federführend bei diesem "Abschuss" war der damalige profil-, heutige Kurier-Redakteur Votzi, der heute eine besondere Unterwürfigkeit gegenüber dem Islam zeigt.
    Der damalige und heutige "starke" Mann des profil, Raiffeisen-General Konrad, ließ es geschehen.
    2. Der damalige profil-Herausgeber Hubertus Czernin und Schönborn waren gute Bekannte (beide aus altadeligen Kreisen stammend), was manche Gerüchte produzierte.
    3. Bei Schönborn gab es schon damals Gerüchte, dass er aufgrund "persönlicher Neigungen" erpressbar wäre (ein Aktivist der Homosexuellen-Initiative HOSI drohte damals mit "Enthüllungen"...).
    Vielleicht erklärt dies manche seiner Verhaltensweisen.

    • Nestor 1937
      05. Januar 2016 17:11

      .. und wie ist das mit dem Herrn Landau ?

    • F.V. (kein Partner)
      05. Januar 2016 18:27

      Der Hw. Kardinal Groer hatte sich vor allem mit der Loge angelegt.

      Er hatte nämlich den Finanzreferenten der Diözese, der ein Freimaurer war, gefeuert.

      Dafür mußten die Logen natürlich Rache nehmen. Der Votzi allein und ohne Erlaubnis hätte das nicht gewagt.

    • Nestor 1937
      06. Januar 2016 18:10

      Wie hieß der ?

  6. King_Crimson (kein Partner)
    05. Januar 2016 11:15

    Auffällig ist auch, dass bei heiklen Islam-Themen in der KLEINEN ZEITUNG immer FUAT SANAC von der IGGIÖ (Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich) das Schlusswort bekommt und das klingt unterm Strich immer gleich: "Das hat nichts mit dem Islam zu tun, Islam ist Frieden, man darf die Muslime nicht unter Generalverdacht stellen, die eigentlichen Opfer sind die Muslime."

  7. Romanum
    05. Januar 2016 11:10

    ich habe schon Verständnis, wenn jemand es fast nicht mehr aushält,als gläubiger Katholik die Kirchensteuer (von den Nazis eingeführt um die Kirche zu Schwächen) nicht mehr zu bezahlen.Unterwandert von linken und ungläubigen Menschen und an der Spitze der Bischöfe ein feiger Kardinal. Auch mir blutet das Herz. Aber auch wenn man die Kirchensteuer nicht bezahlt bleibt man durch die Taufe ein Glied der Kirche und kann gültig die Sakramente empfangen und ein kirchliches Begräbnis haben.
    Die Kirche ist die einzige Gemeinschaft auf Erden welche durch Jesus Christus von Gott selbst gegründet worden ist.
    Bleiben wir doch um GOTTES WILLEN und um unseres HEILES WILLEN in der Kirche.
    Der SIEG ist uns verheissen, auch wenn der Ostermorgen noch nicht da ist.

  8. Charlesmagne
    05. Januar 2016 10:11

    Das Johannesevangelium berichtet davon was schon Jesus über sich und leider auch über viele seiner Vertreter in den Kirchen vorhegesagt hat (Joh 10,11 bis 10,15):
    Der gute Hirt als Gegenbild zum Tagelöhner
    Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe. Der bezahlte Knecht aber, der nicht Hirt ist und dem die Schafe nicht gehören, lässt die Schafe im Stich und flieht, wenn er den Wolf kommen sieht; und der Wolf reißt sie und jagt sie auseinander. Er flieht, weil er nur ein bezahlter Knecht ist und ihm an den Schafen nichts liegt. Ich bin der gute Hirt; ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich, wie mich der Vater kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe mein Leben hin für die Schafe.

  9. Gennadi (kein Partner)
    04. Januar 2016 18:26

    Es wäre schön, nicht alles, was sich Kirche nennt, in den gleichen Topf zu werfen.

    Eine Anmerkung zur Kleinen Zeitung:
    Das ist doch jenes Medium, in dem der Muslimbruder Taraf Baghajati und andere Extremisten regelmäßig zu Wort kommen dürfen.
    Und ist nicht auch Die Furche vom gleichen Verlag? Deren Herausgeber zusammen mit einigen Muslimbrüdern die Plattform Christen und Muslime gegründet hat, um für den Islam zu werben?

  10. HvO
    03. Januar 2016 17:58

    Hervorragend - und sehr mutig!

    Ich erlaube mir, eine Korrektur anzubringen: Die Tschechoslowakische Republik (CSR) gab es zwischen 1918 und 1938/39. Der Nachkriegsstaat Tschecho-Slowakische Republik (CSR), seit 1948 gänzlich unter stalinistisch-kommunistischer Führung, wurde 1960 zur Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik (CSSR) und im Gefolge der "samtenen Revolution" zur Tschechischen und Slowakischen Föderativen Republik (tschechisch: Ceská a Slovenská Federativní Republika; slowakisch: Ceská a Slovenská Federatívna Republika, Kurzform CSFR), die sich zum Jahreswechsel 1992/93 (gemäß Selbstbestimmungsrecht der Völker!) in zwei selbstständige Staaten - Tschechische Republik (Ceská republika; kurz: Cesko) und Slowakische Republik (Slovenská republika; kurz: Slovensko) - auflöste.

    • Haider
      03. Januar 2016 23:53

      Ist mir auch gleich aufgefallen. Den Fehler selbst finde ich dennoch nicht allzu schlimm, wenn er auch einem langjährigen Journalisten nicht passieren sollte. Immerhin liegt zwischen Tschechoslowakei und Tschechischer Republik nicht nur eine politische sondern auch volkliche/staatliche (glücklicherweise weitgehend friedliche) Sezession.

  11. Bob
    03. Januar 2016 17:06

    Ich ärgere mich nicht mehr über die Führung der kath Kirche, denn ich bin in die orthodoxe Kirche eingetreten. Da ist die Welt noch in Ordnung und der Urkirche sehr viel näher.

  12. Pennpatrik
    03. Januar 2016 14:58

    Es ist UNSERE Kirche.
    So agieren die Linken immer. Sie drängen alle nicht-Linken aus den Organisationen, bis die Organisation eine rein linke ist. Wer erinnert sich dabei nicht an die Gründung der Grünen. Oder an "Die Presse".

    Es ist UNSERE Kirche.
    WIR müssen sie aus der Kirche verdrängen und nicht umgekehrt. Jeder der geht, schwächt Diejenigen, die bleiben.

    • Cotopaxi
      03. Januar 2016 16:10

      @ Pennpatrick

      Für eine Umkehr scheint es mir zu spät zu sein, die Grüne Caritas gibt den Ton an. Und außerdem bekam der Großteil der Mitglieder gar nicht mit, was mit ihrer Kirche geschah.

    • Nestor 1937
      05. Januar 2016 17:17

      Pennpatrik,
      wie wollen Sie einen Schönborn oder einen Landau "aus UNSERER Kirche" verdrängen?
      Das ist doch Utopie.

  13. Leopold Trzil
    03. Januar 2016 12:35

    Vor allen anderen wären die domestici fidei, die "Hausgenossen im Glauben", zu unterstützen: in diesem Fall also die vor islamischen Übergriffen geflohenen Christen. Das hat die Katholische Kirche immer gelehrt, und anderswo sagen das die Bischöfe auch, so etwa Kardinal Duka von Prag, auf den ich in diesem Zusammenhang schon mehrmals verweisen durfte:
    http://kath.net/news/53399
    Hingegen sind mir die genannten Aussagen und Handlungen von Kardinal Schönborn unverständlich.
    (Es würde mir allerdings nicht einfallen, mich für jemanden zu schämen, der doch für sein Tun selbst verantwortlich und mir ein keiner Weise untergeben ist. Schämen kann ich mich z. B. für meine Katze, wenn sie beim Nachbarn etwas anstellt. So wüßte ich übrigens auch nicht, welche Verantwortung Kard. Schönborn für die tschechische Regierung hätte, daß er sich für sie schämen dürfte.)
    Für unsinnig halte ich es aber, deshalb aus der Kirche auszutreten. Die Kirche ist nicht Eigentum eines Bischofs oder selbst des Papstes, sodaß sich an dieser Person entscheiden könnte, ob ich der Kirche, die doch einen anderen und höheren Herrn hat, angehören soll und will.

  14. kritisch
    03. Januar 2016 11:16

    Vielen Dank an Hans Winkler für seine klaren Worte. Kardinal Schönborn führt traditionellerweise den jährlichen Schweigemarsch an. Da kommt es ja nur auf das Schweigen an. Beim jährlichen Fackelzug der Plattform „Solidarität mit verfolgten Christen“ war er noch nie zu sehen. Dort sind klare Aussagen durchaus gefragt.

    Es waren stets Terminprobleme, obwohl der Fackelzug immer am Tag der Menschenrechte, also dem 10. Dezember eines jeden Jahres und somit an einem über Jahre hinaus bekannten Datum stattfindet.

    Welch wirkungsvolles Signal an die Öffentlichkeit, die Medien und an die Regierung wäre Kardinal Schönborn an der Spitze des Fackelzugs! Ein Hirte, der seine Herde anführt!

    Vielleicht gehört der Kardinal zu den Lesern des Blogs von Andreas Unterberger und vielleicht erinnert ihn sein Gewissen an seine Verantwortung gegenüber seiner Herde.

    • Susanne
      03. Januar 2016 12:13

      kritisch:
      Der Leiter des "Amtes" für Öffentlichkeitsarbeit der Erdiözese Wien, der frühere Chefred.Stellvertreter der PRESSE, Dr. Michael Prüller liest sicher gelegentlich auch diesen Blog und wird hoffentlich auch einen Ausdruck wichtiger Berichte in die Medienmappe zur Vorlage an den Kardinal Schönborn geben.

      Aber es geht auch einfacher:
      m.prueller@edw.or.at oder
      a.ringhofer@edw.or.at (Angela R., Pressereferentin)
      ebs@dww-or.at (Mailadresse des Kardinals, an dort adressierte Mails werden aber vielleicht gar nicht von ihm selbst, sondern von anderen Leuten gelesen bzw. "gefiltert"?)

    • Seibold (kein Partner)
      08. Januar 2016 14:05

      Ein Hirte führt niemals seine Herde an!
      Die Tiere wissen nämlich besser als er, wo die besten Weidegründe für sie zu finden sind....
      Jaja, Landwirtschaft ist eine schwierige Materie.

  15. Politicus1
    03. Januar 2016 08:56

    1) Allerherzlichsten Dank an Hans Winkler für diesen Gastkommentar!
    2) Einige Anmerkungen zu den hier geschriebenen Lesermeinungen:
    a) Bitte nicht zu übersehen und nicht zu vergessen, dass jeder Katholik auf Jesus Christus getauft ist - und nicht auf irgendeinen Kardinal oder Caritaschef.
    b) die oft angesprochene CARITAS Ges.m.b.H. unter Führung des Direktors Dr. Landau darf keinesfalls mit der von der seligen Hildegard Burjan gegründeten Schwesternschaft der Caritas Socialis verwechselt werden.
    c) die CARITAS Ges.m.b.H. ist eine der größten Unternehmen in Österreich. Sie beschäftigt mehr Angestellte als z.B. Siemens. Meiner Meinung nach sollte sie als Speerspitze der Asylindustrie längst Mitglied der Österreichischen Industriellenvereinigung sein.
    d) Zu gerne würde ich Dr. Landau einmal fragen, wie oft er wöchentlich mit vielen Muslimen in Caritasheimen über das Wort Jesu Christi gesprochen hat. Ich bin überzeugt, dass der Herr Kardinal ihm diese Frage noch nie gestellt hat ...
    e) Im Gegensatz zur veröffentlichten Meinung, werden die Kirchen durch Kirchenaustritte von Gläubigen nicht leerer. Meistens ist der Kirchenaustritt von Kirchenfernen schon lange geplant, und irgendwann gibt es halt einen "Aufhänger" dafür. Ich registriere eher das Gegenteil, dass immer mehr Getaufte wieder öfter zur Sonntagsmesse kommen und die Gotteshäuser bis auf den letzten Platz gefüllt sind, vor allem auch mit Jungfamilien mit ihren Kindern.
    f) Mit einer einfachen Formularerklärung (gibt es online, oder von der Kirchenbeitragsstelle) kann jeder Katholik verfügen, dass von seinem Kirchenbeitrag nicht ein Cent an die CARITAS Ges.m.b.H. geht.
    der link zum Formular:
    https://elisabethkerschbaum.files.wordpress.com/2009/02/zweckwidmungsantrag-neu_endgultig.pdf

    • Cotopaxi
      03. Januar 2016 09:25

      Zu Punkt f) eine Korrektur:

      Man kann nur bis maximal 50 % über seinen Kirchenbeitrag verfügen. Mit dem Rest macht die Schönborn-Landau-Kirche weiterhin was sie will.

    • Pennpatrik
      03. Januar 2016 15:06

      @cotopaxi
      Und die Mathematik sagt uns, dass wir mit diesem Formular nicht vehindern können, dass auch nur ein Cent weniger an die Caritas geht (außer, die Caritas erhielte über 50% der Einnahmen aus der Kirchensteuer. Wenn die Caritas 5% der Einnahmen erhielte, müssten über 95% der Kirchenbeitragszahler ein derartiges Formular ausfüllen, damit die Caritas weniger bekommt. Damit sie nichts bekommt, müssten 100% der Beitragszahler dieses Formular ausfüllen.
      Das ist schon per Definition - wegen der 50% Grenze nicht möglich.

      Das hieße aber nur, dass sie aus den Kirchenbeiträgen nichts bekommt.

      Da steht nichts vom Opferstock, vom Franchising (das in der Kirche vielleicht anders heißt), da steht nichts von Sonderaktionen, da steht nichts von Einnahmen aus Bewirtschaftung ...
      Es gibt keine Möglichkeit, zu Verhindern, dass die Caritas auch nur einen Cent weniger bekommt. Das Formular ist schlicht Betrug.

      Da Geld kein Mascherl hat, passiert Garnichts.

    • Cotopaxi
      03. Januar 2016 16:07

      @ Pennpatrik

      Das sehe ich genauso. Das Formular ist eine Verar....... des mündigen Gläubigen.

    • logiker2
      04. Januar 2016 10:05

      nicht zu vergessen dass sie ungewollt ohnehin über die Absetzbarkeit der Spenden auch als Nichtkatholik mitspenden.

  16. DieWahrheit
    03. Januar 2016 08:48

    Bedauerlicherweise wurde der Kardinal noch niemals bei den jährlich stattfindenden Schweigemärschen für verfolgte Christen gesichtet. Stattdessen ist er in den Nachrichtensendungen zu sehen, wenn er wieder einmal muslimischen Jugendlichen das Servitenkloster "einweiht" und den Flüchtlingen den Kopf tätschelt. Auch ein Kardinal muß Prioritäten setzen, oder? Vor allem in der Adventzeit. Oder?

  17. Maigret
    03. Januar 2016 07:03

    Einspruch: "... fürchtet er sich vor der öffentlichen Meinung..." Der geschätzte Autor verwechselt hier die veröffentlichte mit der öffentlichen Meinung.
    Es käme nämlich in der Öffentlichkeit, also bei den Bürgern, sogar sehr gut an, wenn man nur Christen aufnehmen würde. Hätte ja auch viele Vorteile: leichtere Integration, weniger Konflikte...

    Aber das ist ja das Dilemma der Kirche, zu glauben, was die linke Mainstreampresse schreibt und fordert, sei für ihr Tun und Denken relevant. Das Gegenteil ist der Fall. Erst wenn die Linken und ihre Medien vor Wut schäumen (wie derzeit über Polen), erst dann ist die Kirche auf dem richtigen Weg.

    Die Kirche hat nur dann eine Chance, wenn man konservativer und vor allem kämpferischer wird. Ein Schönborn-Tralala Kirche, die Feigheit und Beliebigkeit zur Tugend (Toleranz) erhoben hat, braucht (außer der Linlen als Schosshündchen) wirklich niemand.

  18. OMalley
    02. Januar 2016 22:50

    DAS HABE ICH LÄNGST GETAN, INDEM ICH DEN ORF ABGEMELDET HABE.

  19. Mariahilferin
    02. Januar 2016 20:44

    Die Kirchenführung ist des Teufels und hat dem Christentum den Kampf angesagt. Ich lasse mich weder von den sogenannten Linkskatholiken zu diesem Zweck instrumentalisieren noch dadurch, dass ich aus der Kirche austrete.

    • Mariahilferin
      02. Januar 2016 22:48

      Man kann auch spenden für verfolgte Christen z.B. bei Kirche in Not. Ich hab das gerade getan.

  20. carambolage
    02. Januar 2016 20:02

    Wie blöd muss man sein, dass die eigenen Gläubigen nicht als "Nächste" bevorzugt werden, sondern bestenfalls als "Übernächste". Die größte Frechheit ist, wenn die wirklich Verfolgten auch hier in den Flüchtlingsanlagen weiter drangsaliert werden.
    Der ganze "Westen" kann einem gestohlen bleiben, offensichtlich liegt unsere einzige Hoffnung nur noch in den ehemaligen Ostblockländern.
    Mich muss die kath. Kirche schon rauswerfen, aber dann träte ich sofort zu einer christl. orthodoxen Kirche ein.

    • Cotopaxi
      02. Januar 2016 20:10

      Es ist mir nicht bekannt, dass die katholische Kirche potentielle Kirchenbeitragszahler rauswirft (exkommuniziert).

    • carambolage
      02. Januar 2016 23:13

      Obwohl ich noch arbeite, habe ich nur ein geringes Einkommen (warum, das würde zu weit führen) sodass ich keine Kirchensteuer zahlen muss. Spenden, ja, und AU´s Tagebuch leiste ich mir auch noch :-)

  21. M.S.
    02. Januar 2016 19:11

    Ich wundere mich schon lange nicht mehr dass die Kirchen immer
    leerer werden und immer mehr Gläubige austreten, obwohl es
    falsch ist, aus diesen Gründen auszutreten. Es müssten sich halt
    mehr praktizierende Katholiken in ihren Pfarren endlich trauen,
    starken Druck gegen diese schändliche Haltung der Kirchenoberen
    zu erzeugen. Hochachtung den Juden, die sich der
    verfolgten Christen in Syrien annehmen. Man muss sich wirklich für diese
    Kirchenführung schämen.

    • Cotopaxi
      02. Januar 2016 19:59

      Wenn die Kirchen gegen die vitalen Interessen der Kirchen handeln und den Kirchenbeitrag überdies für die Islamisierung verwenden, dann ist es genau richtig, aus diesem Grunde auszutreten.

  22. Susanne
    02. Januar 2016 18:59

    Bitte zwischen der "Frohen Botschaft von Jesus Christus" und der Politik mancher Kirchenführer und "christlichen" Organisationen streng unterscheiden.

    Im Zusammenhang mit dem derzeitigen ungebremsten (weil von D und A erwünschtem) Flüchtlingsstrom benehmen sich Caritas (nicht C.Sozialis!), Diakonie sowie andere NGOs derart, dass nur das "Helfen" im Vordergrund steht. In der Zwischenzeit haben beide genannte Organisationen - auch Dank der Unterstützung des Staates - eine riesige Infrastruktur aufgebaut und sind daher an weiteren Flüchtlingen sehr interessiert. Anderenfalls müssten sie ihre Tätigkeiten wieder reduzieren oder sich der hiesigen Bevölkerung widmen.

    Interessant ist auch die Tatsache, dass die evangelische Diakonie aus der "Inneren Mission" hervorgegangen ist, aber nun bei den Flüchtlingen keinerlei missionarische Aktivitäten entfaltet. Ein Kirchenoberer schrieb kürzlich in einer Zeitung sinngemäss:
    Man darf doch durch Missionierung nicht den Familienfriedender Mohammedaner (mit den Zurückgebliebenen) gefährden und ausserdem alte Gräben zwischen den Religionen wieder aufreissen.

    Derzeit gibt es eine große Plakatserie der Diakonie, wo alle Kosten (Werbeargentur, Druckerei und Plakatfirmen) auch durch Spenden finziert werden müssen. Also agiert sie wie eine große Firma, ausser dass sie keine Gewinne abwirft. Und nicht vergessen: der österr. Fundraisingverband mischt da überall auch kräftig mit und schneidet sich einen Teil vom Spendenaufkommen durch Mitgliedsbeiträge, Schulungen, Qualitätssiegelverleihung u.a. ab.

  23. Cotopaxi
    02. Januar 2016 18:35

    Ich habe den Kirchenaustritt aus den genannten Gründen im Vorjahr vollzogen. Es ist ganz einfach und wirkt befreiend.

  24. Le Monde
    02. Januar 2016 17:20

    Da meine Familie und ich die Schönborn-Scheuer-Landau-Kirche verlassen wollen, weil wir dem derzeitigen klerikalen Regime keine finanzielle Unterstützung mehr zukommen lassen wollen, stellen wir unsere bisher geleisteten Kirchenbeiträge gerne für verfolgte Christen zur Verfügung.

    Nach vielen Jahren des monatlichen Dauerauftrages an die Caritas der Diözese Innsbruck haben wir auch dort unsere Zahlungeneingestellt und den Dauerauftrag an Pater Sporschill nach Bukarest vor Ort umgeleitet. Wir werden keinesfalls die derzeitige Linkskirche in Österreich nur in irgendeiner Form mehr unterstützten. So wie wir sämtliche Medien-ABOs ebenfalls gekündigt haben!

    • Cotopaxi
      02. Januar 2016 18:35

      Ich habe den Kirchenaustritt aus den genannten Gründen im Vorjahr vollzogen. Es ist ganz einfach und wirkt befreiend.

    • logiker2
      04. Januar 2016 10:18

      auch ich habe es vor zwei Jahren , nach dem Votivkirchenskandal, vollzogen und es befreit tatsächlich nicht mehr einer Verräterkirche anzugehören. der Kirchenbeitrag geht nun an Organisationen für den Erhalt der Familien.

    • Bärwolf (kein Partner)
      05. Januar 2016 08:50

      Ich habe den Austritt vollzogen, als ein Papst! den Koran geküßt hat. Wie auch die Kurie gewußt haben muß, ist das bei einem Nicht-Muslim eine Unterwerfungsgeste. Der Papst als geistliches Oberhaupt der Katholiken hat diese somit dem Islam unterworfen. Als Christ bleiben einem daher nur die Ostkirchen als religiöser Zufluchtsort, weil die Protestanten in jeder Hinsicht indiskutabel sind (wenn ich Bolschewismus wollte, träte ich den Grünen bei).

    • Nestor 1937
      05. Januar 2016 17:26

      Bärwolf.
      Dieser Papst hat unlängst auch dem obersten Rabbiner der USA öffentlich die Hand geküßt..
      Es soll davon auch Fotos geben!

    • Schani
      07. Januar 2016 00:38

      Darf ich Ihnen empfehlen, in eine unierte Kirche einzutreten? Da brauchen Sie keinen Kirchenbeitrag an die RK Kirche zu leisten und können trotzdem katholich bleiben. Ich habe das auch schon für mich überlegt.

    • Torres (kein Partner)
      08. Januar 2016 11:33

      Es wäre wünschenswert, wenn möglichst viele (am besten alle) Christen Ihrem Beispiel folgen würden; wenn die Kirche plötzlich fast ohne Geld dasteht, würden deren Würdenträger wohl anfangen nachzudenken. Ich wäre natürlich auch sofort ausgetreten, hätte ich (und meine Frau und unsere Tochter) es nicht schon längst - aus anderen Gründen - getan.





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