Die EU kriecht zu Halbmond

Lesezeit: 2:00

Ich wollte, ich könnte einmal zu einem Unterberger-Kommentar zur sogenannten Flüchtlingsfrage sagen: Nein – Sie haben nicht recht! Leider – Sie haben recht! Mit jedem Wort! Das trifft auch auf ihren Kommentar zum Thema Türkei – EU zu. Die EU kriecht nicht zu Kreuze, sie kriecht zu Halbmond!

Wo sind die Zeiten, da eine Angela Merkel noch von besonderen speziellen Beziehungen zur Türkei sprach, knapp unter der Schwelle der Vollintegration, mit allen wirtschaftlichen Gleichstellungen, aber doch nicht Vollmitglied, das würde beiden gut tun. Ich war übrigens eine der ersten – damals noch VP-Delegationsleiterin im Europaparlament –, die vor Beitrittsverhandlungen der EU mit der Türkei gewarnt hat. Mit der Begründung, dass ein Beitrittsprozess, auch wenn er noch solange verzögert werden sollte, irgendwann einmal zu Ende geht, dass irgendwann alle 30 Kapitel des EU Vertrages abgehakt sind und dann die Stunde der Wahrheit kommt, in der es kein Zurück mehr gibt.

Die Volksbefragung war ein geschickter Schachzug des damaligen Bundeskanzlers Schüssel, der es mir übrigens freistellte, bei der entsprechenden Abstimmung im Europaparlament nach meinem Gewissen zu entscheiden. Ich blieb bei meinem Nein zur Aufnahme von Beitrittsverhandlungen.

Ich war übrigens nicht die einzige, die schwere Bedenken äußerte. Ich erinnere mich an den grünen Abgeordneten Johannes Voggenhuber, der vor einer Überdehnung der EU warnte. Wo ist eigentlich dieser scharfe Analytiker der Grünen? Ich erinnere mich an den damaligen Agrarkommissar Fischler, dem angesichts der Agrarförderungen an die Türkei und der Personenfreizügigkeit gelinde gesagt die Grausbirnen aufstiegen – ich hoffe er verzeiht mir diese saloppe Bemerkung.

Nun müssen wir uns über all das nicht mehr den Kopf zerbrechen, nicht über die Menschenrechtslage, das Kurdenproblem, die eingefrorene Zypernfage, nur darüber wer zahlt! Sicher jene, die man gemeinhin zu den Nettozahlern zählt! Also wiederum jene Mitgliedsstaaten der EU, die  schon jetzt die Hauptlast der Flüchtlings- und Migrantenströme absorbieren, dazu zählt durch die großkoalitionäre Lähmung unserer Bundesregierung natürlich auch Österreich. Solidarität in der EU ist leider eine Einbahnstraße zu unseren Lasten und sie wird falsch definiert.

Ursula Stenzel war bisher für die ÖVP Bezirksvorsteherin des 1. Wiener Bezirkes und ist jetzt Gemeinderätin für die FPÖ. Davor war sie Mitglied des EU-Parlaments (ÖVP) und ORF-Journalistin.

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorCato
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2015 16:02

    Die Bedenken von Frau Dr. Stenzel ist vollinhaltlich zu teilen.

    Durch die verhängnisvolle Entscheidung der deutschen Bundeskanzlerin ist die gesamte christlich-jüdische Zivilisation Europa's in Gefahr geraten. Eine Zivilisation, die kulturelle, wissenschaftliche und technische Leistungen von Weltgeltung hervorgebracht hat.

    Die tagesaktuelle Aufmerksamkeit auf den islamistischen Terror zu lenken, verstellt den Weg für die tiefgreifende schleichende Veränderung unserer Gesellschaft. Auf diese hat bereits im Jahre 2009 der US-Amerikaner Christopher Caldwell in seinem Buch "Refections on the Revolution in Europe" hingewiesen, indem er den Untertitel "Can Europe be the same with different people in it?" gewählt hat.

    Verantwortungsvolle Menschen, die diese Entwicklung vorhersehen, werden von der herrschenden, abgehobenen, arroganten und auf ihren kurzfristigen Vorteil bedachten Klasse diskriminiert. Das gängigste und wirksamste Argument, mit dem jeder sorgenvolle Kommentar im Keim erstickt wird, ist die Verdächtigung nationalsozialistischer Gesinnung.

    Diese Argument greifen in zunehmendem Maße auch die islamistischen Propagandisten auf, indem sie Deutschen und Österreichern sagen: "Ihr seid gegen die Fremden? Das war auch schon vor 70 Jahren so...". Damit wird jede begründete Sorge vom Tisch gewischt.

    Hier ist Frau Dr. Stenzel zu danken. Sie ist einerseits erfahrene Europapolitikerinn und andererseit durch ihre christlich-jüdische Herkunft gegen diese Verdächtigungen immun. Und spricht damit aus, was viele denken und fühlen, aber eben nicht auszusprechen wagen.

    Der FPÖ ist zu gratulieren, Ursula Stenzel in ihr Team um HC Strache geholt zu haben. Diese Öffnung der Partei ist zukunftsweisend und ein Hoffnungsschimmer für Österreich. Es gibt diese Menschen in Österreich, die Erfahrung, Klugheit und Charakter auszeichnen. Ursula Stenzel ist eine davon und Irmard Griess eine weitere. Und wahrscheinlich noch mehrere die noch nicht der Öffentlichkeit bekannt sind. Eine Aufgabe für die FPÖ...

  2. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2015 08:33

    MMn. handeln weder Tante Angela noch Sultan Erdogan selbständig.
    Beide hängen doch als Marionetten an den Schnüren des Puppenspielers im Weißen Haus.
    Bekanntlich haben die USA 'no friends, but only interests'.
    Und das Interesse Amerikas ist die NATO und deren immens wichtiger Außenposten Türkei.
    Glaubt wirklich jemand, dass das russische Flugzeug ohne Wissen des Pentagons abgeschossen wurde? Da wollte NATO dem Zaren Putin zeigen, wer der Herr im Haus ist.
    Katastrophal ist nur, dass sich Frau Merkel mit dem Hinweis auf die transatlantische Partnerschaft derart von Washington erpressen lässt. Hat sie die Rufe "WIR sind das Volk!" schon ganz vergessen?

  3. Ausgezeichneter KommentatorFranz77
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2015 22:19

    Nur, das ist kein Halbmond. Das ist eine Sichel. Hinschauen!!!

  4. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Dezember 2015 08:24

    Globalisierung durch Islamisierung.

    Nur so wäre die NWO "durchzusetzen". Übrigens: das Halbmond-Symbol zeigt den abnehmenden Mond...

  5. Ausgezeichneter KommentatorSturm auf Europa
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Dezember 2015 18:31

    Die EU und ISIS sind ein und dasselbe. Beide werden werden uns töten.

    Deutschland finanziert ukranische Faschisten, um den 3. Weltkrieg auszulösen und wendet Gesinnungsgesetze gegen diejenigen an, die das nicht schön finden.

    Die EU schleust die CIA-trainierten Massenmörder des IS ein, um uns zu töten und wendet Gesinnungsgesetze gegen diejenigen an, die das nicht schön finden.

    Das gottlose Europa fährt bald zur Hölle.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBob
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2015 11:01

    Wer es zahlt Frau Stenzel ist doch schon egal. Die Druckerpressen der Banknotendruckerei werden um ein paar Umdrehungen erhöht, und es passt wieder.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSturm auf Europa
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Dezember 2015 18:31

    Die EU und ISIS sind ein und dasselbe. Beide werden werden uns töten.

    Deutschland finanziert ukranische Faschisten, um den 3. Weltkrieg auszulösen und wendet Gesinnungsgesetze gegen diejenigen an, die das nicht schön finden.

    Die EU schleust die CIA-trainierten Massenmörder des IS ein, um uns zu töten und wendet Gesinnungsgesetze gegen diejenigen an, die das nicht schön finden.

    Das gottlose Europa fährt bald zur Hölle.


alle Kommentare

  1. Erich Bauer
    07. Dezember 2015 08:24

    Globalisierung durch Islamisierung.

    Nur so wäre die NWO "durchzusetzen". Übrigens: das Halbmond-Symbol zeigt den abnehmenden Mond...

    • F.V. (kein Partner)
      08. Dezember 2015 21:44

      Es tut mir leid: Unterberger fabriziert schon wieder nur "Vermeidungs-Diskurse" und bleibt nicht bei der Sache. - Darum stelle ich hier den nachfolgenden Artikel in ganzer Länge ein.

      Am Horizont zeichnet sich Krieg ab: Ist es zu spät, ihn aufzuhalten ?

      Paul Craig Roberts

      antikrieg.com, 08.12.2015 – Eine Lehre aus der Militärgeschichte ist, dass so-bald die Mobilisierung für den Krieg beginnt, diese eine Eigendynamik entwickelt und unkontrollierbar wird.

      Das könnte sich unbemerkt vor unseren Augen abspielen.

      In seiner Rede am 28. September zum 70-jährigen Bestehen der Vereinten Nationen erklärte der russische Präsident Vladimir Putin, dass Russland den gegenwärtigen Zu-stand der Welt nicht mehr länger tolerieren kann. Zwei Tage danach begann Russland auf Ersuchen der syrischen Regierung mit dem Krieg gegen ISIS.

      Russland war schnell damit erfolgreich, Waffendepots von ISIS zu zerstören und der syrischen Armee zu helfen, Gewinne von ISIS zurückzuerobern. Russland zerstörte auch Tausende von Tanklastwagen, deren Inhalt der Finanzierung von ISIS diente, nämlich gestohlenes syrisches Erdöl, das in die Türkei transportiert wurde, wo es an die Familie des Gangsters verkauft wurde, der zurzeit in der Türkei herrscht.

      Washington wurde durch Russlands Entschlossenheit überrascht. Aus Angst, dass der schnelle Erfolg der entschlossenen Vorgangsweise Russlands Washingtons NATO-Vasallen davon abschrecken würde, Washingtons Krieg gegen Assad und Washingtons Gebrauch seines Hampelregimes in Kiew zur Ausübung von Druck auf Russland weiterhin zu unterstützen, arrangierte Washington den Abschuss eines russischen Kampfbombers durch die Türkei, ungeachtet des Abkommens zwischen Russland und der NATO, dass es keine Luftkämpfe im Bereich der russischen Luftoperation in Syrien geben wird.

      Obwohl es jegliche Verantwortung bestritt, benutzte Washington Russlands zurückhaltende Reaktion auf diesen Angriff, für den sich die Türkei nicht entschuldigte, um Europa zu versichern, dass Russland ein Papiertiger ist. Die Medienhuren des Westens posaunten: „Russland ist ein Papiertiger.“ (z.B. im Wall Street Journal)

      Die zurückhaltende Reaktion der russischen Regierung auf die Provokation wurde von Washington benutzt, um Europa zu beschwichtigen, dass kein Risiko besteht bei der weiteren Bedrängung Russlands im Mittleren Osten, in der Ukraine, in Georgien, Montenegro und anderswo. Washingtons Angriff auf Assads Militär wird benutzt, um den Glauben zu bestärken, der den europäischen Regierungen eingeimpft ist, nämlich dass Russlands verantwortungsvolles Verhalten zur Vermeidung von Krieg ein Zeichen von Angst und Schwäche ist.

      Es ist nicht klar, in welchem Ausmaß die russische und die chinesische Regierung verstehen, dass ihre unabhängige Politik, neuerlich bekräftigt von den Präsidenten Russlands und Chinas am 28. September, von Washington als „existenzielle Bedrohung“ der Vorherrschaft der Vereinigten Staaten von Amerika betrachtet wird.
      Die Grundlage der Außenpolitik der Vereinigten Staaten von Amerika bildet die Verpflichtung zu verhindern, dass Mächte entstehen, die Washington in seiner Handlungsfreiheit einschränken können. Die Fähigkeit von Russland und China, das zu tun, macht sie beide zum Ziel.

      Washington ist nicht gegen Terrorismus. Washington hat vorsätzlich seit vielen Jahren Terrorismus geschaffen. Terrorismus ist eine Waffe, die Washington ein-setzen will, um Russland und China zu destabilisieren, und zwar über den Weg der muslimischen Minderheiten in Russland und China.

      Washington benutzt Syrien, so wie es die Ukraine benutzt hat, um Russlands Unfähigkeit Europa gegenüber zu demonstrieren – und gegenüber China, da ein unfähiges Russland für China weniger attraktiv als Verbündeter ist.
      Für Russland ist verantwortungsvolles Reagieren auf Provokation zu einer Belastung geworden, weil das weitere Provokation ermutigt.

      In anderen Worten, Washington und die Leichtgläubigkeit seiner europäischen Vasallen haben die Menschheit in eine sehr gefährliche Lage gebracht, da die einzigen Wahlmöglichkeiten für Russland und China darin bestehen, entweder Amerikas Vasallen zu werden oder sich auf den Krieg vorzubereiten.

      Putin verdient Respekt, weil er das menschliche Leben höher bewertet als Washington und dessen europäische Vasallen und militärische Reaktionen auf Provokationen vermeidet. Russland muss jedoch etwas unternehmen, um den NATO-Ländern klar zu machen, dass ihr Mitwirken bei Washingtons Aggression gegen Russland mit ernsten Kosten verbunden ist. Zum Beispiel könnte die russische Regierung beschließen, dass es keinen Sinn macht, Energie an europäische Länder zu verkaufen, die de facto Krieg gegen Russland führen.

      Angesichts des Winters könnte die russische Regierung erklären, dass Russland keine Energie an Mitgliedsländer der NATO verkauft. Russland würde das Geld verlieren, aber das ist billiger als die Souveränität zu verlieren oder ein Krieg.
      Um den Konflikt in der Ukraine zu beenden oder auf eine Ebene zu treiben, die jenseits der Bereitschaft Europas liegt, sich daran zu beteiligen, könnte Russland die An-suchen der abgespaltenen Provinzen akzeptieren, mit Russland wiedervereinigt zu werden. Um den Konflikt weiterzuführen, müsste die Ukraine Russland selbst angreifen.

      Die russische Regierung hat sich auf verantwortungsbewusste, nicht provokante Reaktionen verlassen. Russland hat den diplomatischen Weg gewählt in der Erwartung, dass die europäischen Regierungen zur Einsicht gelangen und realisieren, dass ihre nationalen Interessen von denen Washingtons abweichen, und damit aufhören, Washingtons hegemoniale Politik zu ermöglichen. Russlands Politik ist gescheitert. Um es zu wiederholen, Russlands zurückhaltende, verantwortungsbewusste Reaktionen sind von Washington benutzt worden, um Russland als Papiertiger hinzustellen, vor dem niemand Angst zu haben braucht.
      Wir stehen vor dem Paradoxon, dass Russlands Entschlossenheit, Krieg zu vermeiden, direkt in den Krieg führt.

      Ob die russischen Medien, die Menschen Russlands und die Gesamtheit der russischen Regierung das verstehen oder nicht, für das russische Militär muss es offenkundig sein. Die russischen Militärführer brauchen nur die Zusammensetzung der Kräfte anzusehen, die von der NATO geschickt werden, um „ISIS zu bekämpfen.“ George Abert bemerkt, dass die amerikanischen, französischen und britischen Flugzeuge, die stationiert wurden, Kampfjets sind, die für Kämpfe in der Luft und nicht für Angriffe gegen Bodenziele geeignet sind. Die Kampfjets werden nicht eingesetzt, um ISIS auf dem Boden zu bekämpfen, sondern um die russischen Kampfbomber zu bedrohen, die ISIS auf dem Boden attackieren.

      Es besteht kein Zweifel, dass Washington die Welt dem Armageddon entgegentreibt, und Europa ist der Wegbereiter. Washingtons gekaufte und bezahlte Marionetten in Deutschland, Frankreich und im Vereinigten Königreich sind entweder dumm, gleichgültig oder zu kraftlos, um Washingtons Griff zu entkommen. Wenn Russland Europa nicht aufwecken kann, dann ist Krieg vorprogrammiert.

  2. Sturm auf Europa (kein Partner)
    06. Dezember 2015 18:31

    Die EU und ISIS sind ein und dasselbe. Beide werden werden uns töten.

    Deutschland finanziert ukranische Faschisten, um den 3. Weltkrieg auszulösen und wendet Gesinnungsgesetze gegen diejenigen an, die das nicht schön finden.

    Die EU schleust die CIA-trainierten Massenmörder des IS ein, um uns zu töten und wendet Gesinnungsgesetze gegen diejenigen an, die das nicht schön finden.

    Das gottlose Europa fährt bald zur Hölle.

    • Gennadi (kein Partner)
      09. Dezember 2015 19:48

      Aber diese Nazi-Propaganda bleibt stehen.
      O - A - U

    • fewe (kein Partner)
      11. Dezember 2015 15:09

      Gennadi, lernen Sie Geschichte. Hitler war ein Fan des Islam. Lt. Netanjahu hatte Hitler die Judenvernichtung auf Empfehlung eines Islam-Oberen gestartet.

      Diese Nazi-Schreierei bei jeder Gelegenheit, ist mittlerweile nur noch peinlich.

  3. Franz77
    04. Dezember 2015 22:19

    Nur, das ist kein Halbmond. Das ist eine Sichel. Hinschauen!!!

    • fbtahoe
      05. Dezember 2015 06:58

      Halbmond - Symbol des Islam
      Als Symbol für den Islam wird oft der Halbmond genannt. Eigentlich ist es aber die schmale Sichel des Neumondes. Muslime leben ihre Religion nämlich nach dem Mondkalender.
      So hat wohl auch AU recht - ohne genau hinzuschauen.

  4. Cato
    04. Dezember 2015 16:02

    Die Bedenken von Frau Dr. Stenzel ist vollinhaltlich zu teilen.

    Durch die verhängnisvolle Entscheidung der deutschen Bundeskanzlerin ist die gesamte christlich-jüdische Zivilisation Europa's in Gefahr geraten. Eine Zivilisation, die kulturelle, wissenschaftliche und technische Leistungen von Weltgeltung hervorgebracht hat.

    Die tagesaktuelle Aufmerksamkeit auf den islamistischen Terror zu lenken, verstellt den Weg für die tiefgreifende schleichende Veränderung unserer Gesellschaft. Auf diese hat bereits im Jahre 2009 der US-Amerikaner Christopher Caldwell in seinem Buch "Refections on the Revolution in Europe" hingewiesen, indem er den Untertitel "Can Europe be the same with different people in it?" gewählt hat.

    Verantwortungsvolle Menschen, die diese Entwicklung vorhersehen, werden von der herrschenden, abgehobenen, arroganten und auf ihren kurzfristigen Vorteil bedachten Klasse diskriminiert. Das gängigste und wirksamste Argument, mit dem jeder sorgenvolle Kommentar im Keim erstickt wird, ist die Verdächtigung nationalsozialistischer Gesinnung.

    Diese Argument greifen in zunehmendem Maße auch die islamistischen Propagandisten auf, indem sie Deutschen und Österreichern sagen: "Ihr seid gegen die Fremden? Das war auch schon vor 70 Jahren so...". Damit wird jede begründete Sorge vom Tisch gewischt.

    Hier ist Frau Dr. Stenzel zu danken. Sie ist einerseits erfahrene Europapolitikerinn und andererseit durch ihre christlich-jüdische Herkunft gegen diese Verdächtigungen immun. Und spricht damit aus, was viele denken und fühlen, aber eben nicht auszusprechen wagen.

    Der FPÖ ist zu gratulieren, Ursula Stenzel in ihr Team um HC Strache geholt zu haben. Diese Öffnung der Partei ist zukunftsweisend und ein Hoffnungsschimmer für Österreich. Es gibt diese Menschen in Österreich, die Erfahrung, Klugheit und Charakter auszeichnen. Ursula Stenzel ist eine davon und Irmard Griess eine weitere. Und wahrscheinlich noch mehrere die noch nicht der Öffentlichkeit bekannt sind. Eine Aufgabe für die FPÖ...

    • simplicissimus
      05. Dezember 2015 06:19

      Sie haben vollkommen recht und trotzdem sind die schwarzen Sozialisten im ersten Bezirk gewählt worden.
      Der Wähler will, daß sein Land ruiniert wird.

    • F.V. (kein Partner)
      07. Dezember 2015 15:19

      Es fällt auf, daß in letzter Zeit immer öfter von der christlich-jüdischen Kultur/Zivilisiation ... gesprochen wird. Das scheint ein Umschreiben der Geschichte zu sein.

      "Der wirkliche Grund (Anm. für den Krieg der USA gegen den Irak) war ein religiös-ideologischer, der von Bush und seinen neokonservativen Assistenten gar nicht verschwiegen wurde: der "Entscheidungskampf" zwischen Christentum und Islam. Er sollte mit "moderner" Kriegsführung gewonnen werden. Tatsächlich wurde er auf allen Linien verloren. Im Irak, in Afghanistan und jetzt, wie es ausschaut, auch in Syrien.

      Attentate und Guerilla-Terror sind offensichtlich stärker als jeder Bombenkrieg. Die konventionellen westlichen Kriegsinstrumente unterliegen".

      Dazu merkte Romig – nicht zum ersten Mal - an: Nicht Christentum und Islam, sondern Judentum und Christentum sind die eigentlichen Gegner. Das Christentum hat keine "frontenbildende Kraft" mehr. Durch Judasierung ist das Christentum im Judentum aufgegangen (siehe Vortrag F. Romigs: Political Correctness: Der Weg ins politische und geistige Chaos. 15 S.).

      Für die Masse ist "Christentum Judentum fürs Volk" (Premierminister Benjamin Disraeli).

      Unter dem Titel „Der Christ und der Antichrist - Wenn der Heilige Geist zu wehen aufhört, triumphiert der Antichrist“ machte F. Romig schon vor längerer Zeit bemerkenswerte Aussagen.

      In ZUR ZEIT Nr. 39 vom 28. Sept. - 4.Okt. 2007, S. 19 erschien von ihm unter dem Titel: „Wie christlich ist Europa?“, auch das nachfolgende Zitat, mit dem Benedikt XVI. warnte: Europa ist vom antichristlichen, jüdischen Geist beherrscht: „Bald werden nur noch die Steine vom Christentum reden“.

      Ich erlaube mir Romigs Artikel – ausführlicher – in Erinnerung zu rufen, weil er beschreibt, was es mit dem zweiten Teil der europäischen Wurzeln auf sich hat.

      ... Doch täuschen wir uns nicht: Die Rede Jesu richtet sich genauso an jene unter uns, die vom Glauben an die Gottheit Christi abgefallen sind. In gewissem Sinne hat ja Yuri Slezkine ganz recht, wenn er zu dem Schluss kommt, durch die ”Modernisierung” (by modernization) seien wir ja ” alle zu Juden, weil zu `Merkuriern´ geworden” und lebten jetzt in einem ”jüdischen Zeitalter”.

      Schon das 20. Jahrhundert sei ”Das Jüdische Jahrhundert” gewesen – so der Titel seines Buches (The Jewish Century, dtsch. 2007). Tatsächlich spielte ja das Judentum bei der Vorbereitung, Auslösung und Entscheidung des Ersten wie des Zweiten Weltkrieges eine herausragende Rolle. Für die Februar- und Oktoberrevolution 1917 in Russland und die jahrzehntelangen Mordorgien ist, wie Alexander Solschenizyn nicht müde wird zu beschreiben, der jüdische Beitrag kaum zu überschätzen.

      Der Nationalsozialismus, nach O. Levy (Nietzsche verstehen, 2005) selbst auf jüdischer Ideologie beruhend (Rassismus, Nationalismus, Sozialismus), ist ohne seine Gegnerschaft zum Bolschewismus, Kommunismus und ”jüdischem” Plutokratismus nicht zu begreifen.

      Nach der Niederlage Deutschlands und Japans setzt sich mit Aufklärung, Demokratie, Menschenrechten, Freihandel, Globalisierung und Auflösung der nationalen Ligaturen das jüdische ”Eine Welt”–Programm (David Riesman) weitgehend durch. Die nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion übriggebliebene ”einzige Weltmacht”, die USA, wird, wie John J. Mearsheimer und Stephen M. Walt in einer Harvard-Studie (2006, dtsch. 2007) akribisch nachgewiesen haben, in ihrer Außen- und damit der Weltpolitik von der israelischen Lobby dirigiert.

      ”We, the Jewish People, control America, and the Americans know it”, entfuhr es laut Radio Kol Yisrael kurz nach ”9/11” dem damaligen israelischen Ministerpräsidenten Ariel Sharon. Und dieses Volk kontrolliert damit auch die Welt! Demokratisierung, Liberalisierung, Globalisierung, UNO, NATO, Europäische Union, NAFTA, SEATO, WTO, IMF, Fed, EZB-EURO, der ganze ”Krieg gegen den Terror” und sogar die Bekämpfung des Klimawandels dienen heute der ”Amerikanisierung”, ”Judaisierung” ( L. I. Newman, R. Hickson), ”Zionisierung” (Mahatir, Putin, Ahmadinedschad) oder ”Israelisierung” (M. Shalid Alam) der ”Einen Welt” des Antichrist.

      Zur Durchsetzung seiner säkularen ”Werte” - ”offene” oder ”liberale” Gesellschaft, religiöse Toleranz, Demokratie, Menschenrechte, Freihandel, Marktwirtschaft, gleiche Rechte für alle - betrachtet sich die von der israelischen Lobby gesteuerte Großmacht USA zum Einsatz militärischer Macht nicht nur berechtigt, sondern, wie Condoleezza Rice betont (FAZ, 19. Okt. 2002), ”im Interesse der Menschheit” sogar verpflichtet. Und es sind genau diese säkularen, antichristlichen ”Werte”, die Klaus Hödl, den Leiter der Centrale für Jüdische Studien an der Karl Franzens-Universität in Graz, wohl veranlasst haben, kurz nach dem Besuch Benedikt XVI. in Österreich im STANDARD vom 13. September 2007 darauf aufmerksam zu machen, dass man heute viel mehr von einem ”jüdischen” als von einem ”christlichen” Europa sprechen müsse. ”Judentum, und nicht Christentum, ... ist der Kern der westlichen Zivilisation”. Die ganze Moderne sei ”ein jüdisches Phänomen”.

      Kein Zweifel, wir leben heute in einer Welt des Antichrist! Doch bereits im 18. und 19. Jahrhundert war dieser Geist des Antichrist überaus wirksam. Der Nietzsche-Kenner Oscar Levy hält ganz richtig fest, dass Massendemokratie, Liberalismus, Kommunismus, Nationalsozialismus, Rassismus und die von der Französischen Revolution auf ihre Fahnen gehefteten ”Werte” wie Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit nichts anderes sind als ”Ausgeburten der jüdischen Ideologie”, ”Versatzstücke” aus dem Alten und Neuen Testament und Beweis dafür, dass ”die Juden sich über die Jahrhunderte hinweg stets in allem durchgesetzt (haben). ...

      Was also Cato im UTB oder Hödl im Standard vor 8 Jahren schon behauptete, STIMMT für die Gegenwart - und seit 1789.

      Aber das ist doch gerade das Problem des christlichen Abendlandes, daß dessen jahrtausend-alte christliche Prägung mit diesem Datum eine Umschmelzung erfährt, die eben n i c h t s mit der Europa prägenden Kultur und Religion zu tun hat. Die Frage ist: gehen die Wurzeln auf die Zeit nach Christi zurück oder beginnt die „europäische Kultur“ erst mit der FRANZÖSISCHEN REVOLUTION? Bzw. wollen wir uns die gegenwärtigen apokalyptischen Entwicklungen – nachdem wir deren eigentlichen inneren Antriebskräfte erkannt haben – uns als „christlich-jüdische“ oder allein „jüdische“ Wurzeln abendländischer Kultur unterjubeln lassen?

    • Nestor 1937
      07. Dezember 2015 18:32

      Friedrich Romig.
      Interessant!

    • machmuss verschiebnix
      08. Dezember 2015 16:31

      Geschätzer F.V. ,

      » … dieses Volk kontrolliert damit auch die Welt! … « ?

      erlauben Sie einem notorischen Querdenker drauf zu sagen: dieses Volk hat Paranoia !
      Warum ? Weil es tatsächlich meint, die Welt zu kontrolieren .

      » … ein Uraltes Volk werde ich gegen Sie senden … ein Volk, das selbst seinen Rang
      bestimmt … «
      Noch nie in der Geschichte gab es ein Volk, auf welches dieser Drohspruch besser
      gepaßt hätte, als auf China nach Deng Xiaoping.

      Er gab die Losung aus: "Werdet reich"
      und seither überrollen sie in atemberaubendem Tempo die dritte Welt und
      neuerdings auch schon Südamerika :
      http://www.welt.de/wirtschaft/article134320671/Chinas-Bahntechnik-ueberrollt-auch-Siemens.html


      Amerkia blockierte die Chinesen beim IWF - aber China läßt sich nicht ausbremsen,
      sondern gründet seinen eigenen AIIB und schickt die USA damit "auf die Boxen-Straße":

      http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-04/aiib-china-usa-iwf


      Diese etwas langatmige Beitrag hier bringt dennoch einige essentielle Fakten auf den
      Punkt:

      http://www.goldseiten.de/artikel/267172--Weckt-die-Gelbe-Gefahr-Aengste-oder-Hoffnungen-.html


      Den USA ging es niemals um Religion oder Ideologie - das wäre grade so, als würde
      jemand behaupten, den Sozialisten ginge es um Gerechtigkeit . Da lachen ja die Hühner.

    • F.V. (kein Partner)
      08. Dezember 2015 21:18

      Sg M.V.,

      wo soll ich anfangen, vorne oder hintern?

      Machen wir´s wie bei den Pferden und zäumen es vom Schwanz her auf.

      Werner SOMBART stieß bei der Arbeit an seinem großen Werk über den modernen Kapitalismus auf den Einfluß der Juden im Wirtschaftsgeschehen, was ihn anregte dies in einem eigenen Buch zu untersuchen. Die Frage der er nachspürt ist, ob es der besondere Geist der Juden ist, der den modernen Kapitalismus prägte und welcher Art dieser sei(1). Für SOMBART ist es offenkundig, daß etwa der „amerikanische Geist“ („the American Way of Life“) mit jüdischem Geist gleichzusetzen sei und daß „Amerika in allen seinen Teilen ein Judenland“ ist.(2)

      … „Damit sind wir (SOMBART) zu der Besprechung der Rolle gekommen, die die Juden in der Entwicklung der amerikanischen Volkswirtschaft gespielt haben. Das heißt aber, um es deutlich zu sagen: bei der Genesis der Vereinigten Staaten von Amerika. Auch diese sind in wirtschaftlicher Beziehung ganz durch den Einfluß jüdischer Elemente zu ihrer endlichen Gestalt gelangt. Was wiederum einer ausführlichen Erläuterung bedarf, da es der landläufigen Auffassung der Dinge (wenigstens in Europa) offenbar widerspricht.“ … „Denn das was wir Amerikanismus nennen, ist ja zu einem sehr großen Teile nichts anderes als geronnener Judengeist.

      Woher aber stammt diese starke Tränkung der amerikanischen Kultur mit dem spezifisch jüdischen Geiste?

      Wie mir (SOMBART) scheint: aus der frühen und ganz allgemeinen Durchsetzung der Kolonistenbevölkerung mit jüdischen Elementen. …“

      Das ist – wie auch SOMBART feststellte – für Europäer sehr erstaunlich, weil diesen das offenbar entgangen oder jedenfalls nicht bewußt ist, und er spricht hier ja nicht über die heute sichtbaren Lobbyisten, wie die AIPAC oder die merkwürdige Abhängigkeit Amerikas von Israel (wenigstens soweit dies in den Augen eines des israelischen Premiers Ariel Sharon der Fall war/ist), sondern über viel tiefer liegende, im besonderen Volksgeist liegende Ursachen.

      D.h., wenn wir heute von Amerika sprechen, meinen wir weder die ausgerotteten Indianer, noch die als Neger-Sklaven dorthin verbrachten Afrikaner, auch nicht von den „weißen“ Amerikanern verachteten Mexikaner, auch nicht die sich irgendwie erhalten habenden europäischen Volksreste – Iren, Italiener, Griechen, ... – und schon gar nicht den fettgefressenen, völlig ungebildeten Pöbel, egal welcher Hautfarbe oder Ethnie, sondern die WASP – White Anglo-Saxon Protestants – und selbstverständlich die Juden. D i e s e dominieren die Finanz, Wirtschaft und Politik – und wie jeder Frage von Relevanz – wie u.a. die Politik – i s t diese religiös bestimmt, wie es auch diese Gruppen in besonderer Weise sind.

      Schon Adenauer sprach von der „Ostküste“, wenn er die bestimmenden Kräften/Mächten in den USA meinte.

      Daß die „amerikanische“ Hybris natürlich Gegenkräfte hervorruft ist quasi ein Naturgesetz. Es fiele den Europäern an sich zu hier richtungweisend zu sein, aber seit 1918 ff sind wir besiegt, gehirngewaschen und besetzt und nur noch tributpflichtige Vasallen. Die Russen haben im buchstäblich letzten Augenblick noch einmal Tritt gefaßt, und die Chinesen – als altes Kulturvolk – haben ihre Kultur offenbar nie verloren oder gar freiwillig verraten. An diesen könnte sich schon mancher Größenwahnsinnige „verschlucken“. – Da haben sie völlig recht.

      Allerdings sind auch die Juden ein sehr altes Volk, und es ist immer ein tödlicher Fehler sie nur nach ihrer Zahl zu schätzen und sich nicht zu fragen, wie sie – kein einheitliches Volk, bis vor wenigen Jahren kein eigener Staat, nach wie vor über die ganze Welt verstreut, und im Grunde auch ohne einheitliche Sprache – trotzdem die Äonen überdauern konnten. Romig bezeichnete sie immer als „Gottesvolk“ kat exochen (obwohl die heute zu einem großen Teil areligiös wenn nicht atheistisch sind), um damit den tieferen Grund ihrer Existenz herauszustellen (und den existenziellen Mangel bei den heutigen Europäern!).

      D.h. also auch in deren Fall ist das Religiöse die bestimmende Kraft, mit der wir es zu tun haben, auch wenn es sich aus unserer – der Christen – Sicht um die diabolische „Religion“ handelt. – Aber das ging ja aus den Romig´schen Zitaten wohl schon hervor.

      (1) Im Vorwort betonte SOMBART, daß dies ein wissenschaftliches Werk sei und er sich jeglicher Wertung enthalten habe, das Fakten aufzuzeigen versuche und dem „Warum“, den inneren Antriebskräften auf die Spur zu kommen. Die Frage ob der Kapitalismus, den die Juden in seiner heutigen Gestalt möglich gemacht haben, eine „dankenswerte Leistung sei, stellt er nicht, weil sie aus dem persönlichen Verhältnis, das der Einzelne zur kapitalistischen Kultur einnehme, ganz verschieden beantwortet werde. Vorwort S. XIII.
      Uns scheint, daß dies 1928 noch ohne Polemik möglich war. Heute ist z. B. allein der Hinweis, daß die Federal Reserve Bank der USA eine Privatbank ist und die kommentarlose Nennung der den bestimmenden Einfluß ausübenden Banken (d. s. die Besitzer),
      - Rothschild Bank of London
      - Rothschild Bank of Berlin
      - Lazard Brothers of Paris
      - Israel Moses Seif Banks of Italy
      - Warburg Bank of Hamburg
      - Warburg Bank of Amsterdam
      - Lehman Brothers New York
      - Chase Manhattan Bank of New York
      - Kuhn-Loeb Bank of New York
      - Goldman Sachs Bank of New York
      Grund dies als „Antisemitismus“ lautstark und wüst zu diffamieren, obwohl es doch eine eminent bedeutsame – und vor der breiten Öffentlichkeit geflissentlich geheim gehaltene - Tatsche ist, daß die bedeutendste Zentralbank der mächtigsten Industrienation – wie es die US-Constitution eigentlich fordert – keine staatliche Behörde ist!

      (2) Werner SOMBART, Die Juden und das Wirtschaftsleben, S. 31.

    • Cato
      09. Dezember 2015 11:33

      Sehr geehrte/r "F.V." und "machmuss verschiebnix",

      ich habe Ihre ausführlichen Beiträge mit großem Interesse und kritischer Distanz gelesen.

      Sie geben weitere Denkanstöße zu grundlegenden globalen Entwicklungen und Zusammenhängen. Ich habe mich - sorgenvoll - nur auf europäische gesellschaftlich - kulturelle Entwicklungen beschränkt und religiöse Bindungen nicht betrachtet. Ob hier eine globale Strategie dahinter steht vermag ich aus meiner beengten Perspektive bicht zu erkennen. Aber alle Informationen sind vorsichtig kritisch und unvoreingenommen zu beleuchten.

      Jedenfalls Dank an für beide Ausführungen.

    • F.V. (kein Partner)
      09. Dezember 2015 13:48

      Wer über das Politische mitreden möchte, sollte (nein muß) das nachfolgende Buch lesen.

      Wenn ich mir die oft banalen und von keiner Ahnung getrübten Kommentare ansehe – meist mit vielen Sternderl geadelt – frage ich mich immer, ob denn diese geistigen Taglöhner die auch im UTB immer wieder auffindbaren „Juwelen“ entdecken bzw. verstehen. – Offenbar nicht.

      Unterberger hat eine – für mich noch nicht einsehbare – Bücherempfehlung gegeben. Ich darf sie ergänzen: praktisch alle Bücher des Karolinger-Verlages sind empfehlenswerte Schätze: des Politischen, Historischen, der Ideengeschichte und Philosophie, ... die man im Bestsellergeschäft selbstverständlich nicht findet. (Von Jäger findet man dort auch „Hinter den Großen Orient“, wer sich für das Wirken der Logen interessiert.)

      Lorenz Jäger
      Unterschied. Widerspruch. Krieg.

      978-3-85418-152-1; Karolinger Verlag Wien;160 Seiten, geb. 22,-€

      Buchbeschreibung (von Antaios)

      Zur politischen Theologie jüdischer Intellektueller

      Nicht wenige intellektuelle Juden priesen vor 1933, zur Hochzeit der „Assimilation“, die Kraft zur Unterscheidung, den Willen zur Abgrenzung und den Mut zu ethnischer Differenz als die eigentliche „moralische Leistung“ des Judentums.

      Jude sei man, wie der Religionsphilosoph Franz Rosenzweig dekretierte, als Sohn oder Tochter einer jüdischen Mutter, eben durch „das Blut“. Und einer der bedeutendsten jüdischen Gelehrten des 20. Jahrhunderts, Gershom Scholem, weigerte sich, seine Nichte zu adoptieren, weil sie der Verbindung ihres im KZ ermordeten Vaters mit einer Nichtjüdin entstammte.

      Das sind nur zwei unter vielen wie nebenher eingestreuten Provokationen, die der FAZ-Redakteur Lorenz Jäger in seinem Buch über die „politische Theologie jüdischer Intellektueller“ für den ebenso miefigen wie „hilflosen Philosemitismus“ hierzulande im Köcher hat.

      Die schmale, ideenreiche Schrift enthält Stoff für Dutzende Forschungsprojekte, für die aber kein deutscher Soziologe oder Historiker je einen Antrag formulieren würde, gleichgültig, ob es sich um die Aufhellung der Rolle von Juden am mittelalterlichen Sklavenhandel oder die Dominanz jüdischer Investoren im US-Porno-Geschäft handelt. In dieser Häufung brisanter Fragen liegt freilich auch die Schwäche des bunten Werkes, das sich aus Jägers FAZ-Artikeln speist, die sich kaum in die Klammer „politische Theologie“ zwingen lassen.

    • fewe (kein Partner)
      09. Dezember 2015 13:58

      @F.V.: Vielleicht ist es so, ich bin aber nicht so sicher, ob das was ausschließlich mit Juden zu tun hat.

      Das System ist jedenfalls recht simpel. Die Grundvoraussetzung ist eine repräsentative Demokratie mit Wahlrecht für alle und private Zentralbanken. Mit Zensuswahlrecht wie zuletzt in der Monarchie in Österreich würde das nicht funktionieren.

      Die Leute werden aufgehetzt immer mehr Forderungen an den Staat zu stellen. Damit Politiker gewählt werden, müssen sie diese Forderungen erfüllen und irgendwann kommen sie drauf, dass sie die größten Chancen haben, umso mehr Bürger Alimentiert werden und daher vom Staat abhängig sind und daher nur sie wählen können. Also maximale Verbreitung von Armut, wofür wiederum möglichst niedrig qualifizierte Bürger optimal sind.

      Da die Europäer dafür zu wenig dumm sind und das mit diesen schwieriger zu realisieren ist, müssen sie durchmischt werden mit Leuten aus tendenziell weniger arbeitswilligen, tendenziell dümmeren und wenig an Bildung interessierten Kulturkreisen resp. Herkunftsvölkern.

      Die Oberregierugn für die Regierungen sind die Banken, die den Politikern sagen, was sie zu tun haben, damit ihre weit überschuldeten Staaten noch weiter Kredit bekommen. Und maßgeblichere Firmen der Privatwirtschaft werden dazu gedrängt, Aktiengesellschaften zu werden. Über den Aktienkurs können die zu den erwünschten Handlungen bewegt werden. Leute entlassen und minder bezahlen wird belohnt beispielsweise.

      Da stehen wir jetzt.

    • F.V. (kein Partner)
      09. Dezember 2015 17:27

      fewe,

      so ungefähr ist es.

      Wer ist der Akteur beim Puppenspiel, die an den Fäden hängenden Puppen, oder der Pole Poppenspäler, der die Fäden zieht – und das aufzuführende Märchen ausgedacht hat?

      Die Kinder glauben in ihrer kindlichen Naivität, daß es nur das Ereignis AUF der Bühne gibt.
      Im UTB herrscht auch häufig dieser naive Kinderglaube, der die Zusammenhänge NICHT erkennt.

      Dann wird auf den 8-klassigen Volxschüler oder den kongenialen Django, etc. hingepeckt, was ja doppelt verwundern muß: einerseits, weil man die wirklichen Drahtzieher hinter der politischen Bühne nich Pole Poppenspähler
      t erkennt, andrerseits, weil wohl die grenzenlose Unbedarftheit immer diagnostiziert wird, aber man nie zu dem logischen Schluß kommt, daß solche geistige Taglöhnerei selbst zu einer miesen Strategie gar nicht fähig sein kann.

      Daß ich die stellvertretend Genannten damit nicht exkulpieren will, ist hoffentlich klar; es geht mir aber darum die wirkliche Lage richtig zu erkennen, weil man nur dann richtig reagieren kann.

    • machmuss verschiebnix
      09. Dezember 2015 20:22

      Danke für die auführliche Replik, lieber F.V. .

      Ich möchte da nochmals beim "Volk Gottes" einhacken, denn wie Sie ja auch andeuten,
      bei der Religion handelt es um nichts anderes, als blanken Zionismus (hätte mich fast
      verschrieben mit Zynismus) . Der Zionist will mit ganz irdischer Strategie und Frechheit
      Israel an die Weltherrschaft heranführen. Denen geht es NICHT um das jenseitige,
      himmlische Jerusalem, dem alle Segens-Sprüche gelten, sondern es geht den Zionisten
      um das irdische Jerusalem, dem die Propheten seit jeher "den Hammer Gottes" zusagen
      und der auch immer wieder mal "volle Wäsch" drein haut .

      Der Abstand zwischen Zionisten und Juden (meint: die Kinder des Ewigen) ist dermaßen
      groß, der Graben zwischen ihnen derartig tief, daß ich bedenkenlos pauschalisiert
      behaupte: ein Zionist KANN NIEMALS ein Jude sein - kann UNMÖGLICH ein Kind
      des Ewigen sein
      (nicht umsonst sagte schon Christus : ". . . eine Synagoge des
      Satans seid Ihr . . . " ).

      Keinem von Ihnen geht es um's wahre Judentum, oder um das legendäre Maß an
      Gotteserkenntnis, welches dort "zuhause" ist, sondern es geht dem Zionisten darum,
      die "Religion" als Keule einzusetzen - der Glaube gilt jedoch ausschlißlich dem Mamon,
      und das Vertrauen stützt sich ausschließlich auf die eigenen Kraft .

      Es gilt tatsächlich: "Das Heil kommt von den Juden"
      Aber es gilt genauso: "Der Antischrist kommt von den Zionisten"
      (und es würde mich
      überhaupt nicht wundern, würde jener zu seiner Zeit dann unter dem Namen eines
      italienischen Papstes auftreten ).

      Ja, lieber F.V. - starker Tobak - mal sehen, ob jetzt gegen mich ein Shit-Storm losbricht :)

    • fewe (kein Partner)
      09. Dezember 2015 21:37

      @machmuss verschiebnix: Ja, es sind die Zionisten. Die stehen eigentlich im ständigen Streit mit den orthodoxen Juden.

      Die Protokolle scheinen jedenfalls eine gut gelungene "Fälschung" gewesen zu sein.

      Wie schon Voltaire gesagt hatte: Finde heraus, wen Du nicht kritisieren darfst...

      So lange ich dem ausweichen kann, ist es mir egal. Derzeit wird aber Österreich in einen Hexenkessel verwandelt. Dem kann ich nicht auskommen.

      Hauptsache der "böse" Adel - mit zuletzt unmenschlich hohem Einkommensteuersatz von bis zu 5%! - wurde abgeschafft und durch Marionetten aus dem Proletariat ersetzt. Das war sehr wichtig.

  5. Bob
    04. Dezember 2015 11:01

    Wer es zahlt Frau Stenzel ist doch schon egal. Die Druckerpressen der Banknotendruckerei werden um ein paar Umdrehungen erhöht, und es passt wieder.

  6. Politicus1
    04. Dezember 2015 08:33

    MMn. handeln weder Tante Angela noch Sultan Erdogan selbständig.
    Beide hängen doch als Marionetten an den Schnüren des Puppenspielers im Weißen Haus.
    Bekanntlich haben die USA 'no friends, but only interests'.
    Und das Interesse Amerikas ist die NATO und deren immens wichtiger Außenposten Türkei.
    Glaubt wirklich jemand, dass das russische Flugzeug ohne Wissen des Pentagons abgeschossen wurde? Da wollte NATO dem Zaren Putin zeigen, wer der Herr im Haus ist.
    Katastrophal ist nur, dass sich Frau Merkel mit dem Hinweis auf die transatlantische Partnerschaft derart von Washington erpressen lässt. Hat sie die Rufe "WIR sind das Volk!" schon ganz vergessen?

    • Rupert Wenger
      04. Dezember 2015 09:19

      Entschuldigen sie den Widerspruch! Die EU und vor Allem Frau Merkel wird von der Türkei erpresst und das klar erkennbar im Interesse der Türkei. Alles Andere ist ...

    • Politicus1
      04. Dezember 2015 12:15

      Wenger:
      da haben Sie schon recht.
      Ich bin aber überzeugt, dass dieses Erpressen und Sich erpressen lassen von Washington gelenkt wird ...

    • Rupert Wenger
      04. Dezember 2015 14:14

      Die USA haben in diesem Raum von Syrien noch ein gemeinsames Interesse mit der Türkei: Schutz der Rebellen vor russischen Angriffen. Hundert km östlich stehen sie schon in krassem Gegensatz, nachdem die Türkei Kurdengebiete angreift, die Unterstützung durch die USA genießen. Europa fällt als Player völlig aus, kann also weder substantiell helfen noch jemanden konkurrieren.

    • Nestor 1937
      06. Dezember 2015 10:46

      Und, Politicus1, wer lenkt Washington ?

    • F.V. (kein Partner)
      07. Dezember 2015 18:37

      Ich weiß, sie wissen es ohnedies:

      ”We, the Jewish People, control America, and the Americans know it”, entfuhr es laut Radio Kol Yisrael kurz nach ”9/11” dem damaligen israelischen Ministerpräsidenten Ariel Sharon.

      Und dieses Volk kontrolliert damit auch die Welt!

    • fewe (kein Partner)
      09. Dezember 2015 21:41

      Ich denke, der Mann im Weißen Haus ist kein Puppenspieler sondern bestenfalls die Ober-Marionette.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2020 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung