Stopp der Heterophobie!

Lesezeit: 2:30

Der 2014 gegründete Wiener Verein „Ausgesprochen: schwule, lesbische, bi & trans* Lehrer_Innen in Österreich“ präsentierte fünf Plakat- & Postkartensujets, die in 700 Schulen aufgehängt und verteilt werden sollen, um die „allgegenwärtige Dominanz heterosexueller Kultur“ durch „Antidiskriminierungsarbeit“ zu brechen. Durch gezielte Provokationen (Beispieltexte: „Die Eltern sind zwei Väter.“ „Frau Lehrerin hat eine Frau.“ „Sie ist in ein Mädchen verliebt.“ Auf jedem Plakat folgt dann die Frage „Wie jetzt?“ und die Aussage „Das ist Vielfalt.“) sollen Diskussionen stimuliert und ein neuer „pädagogischer Standard“ etabliert werden. Vorwand liefert die Studie „Queer in Wien“, wonach sich 15 Prozent der befragten Zielgruppe in den letzten 12 Monaten „gemobbt oder diskriminiert gefühlt“ hätten, vor allem in Ausbildungsstätten.

Obwohl LGBTI Menschen nicht mehr diskriminiert werden und ihren Beruf und Lebensstil nach ihren Wünschen und Interessen frei gestalten können, empfinden sie gegenüber Heterosexuellen noch immer eine subjektive Benachteiligung.  Sie meinen, dass ihr Lebensstil genauso gut und wertvoll sei, obwohl sie nachweislich große Scherbenhaufen an Beziehungen hinterlassen.  Die LGBTI-Community ist den Beweis bisher schuldig geblieben, dass ihr „moderner, zeitgemäßer“ Lebensstil einen Menschen glücklicher macht!

Die Heterophobie der LGBTI Lobby

Die Ideen der „schwulen, lesbischen, bi, trans und inter* Lehrer_innen in Österreich“ offenbaren klar ihr Denken und ihre Ziele. „Schule ist gelebte Heterosexualität, LGBTI ebendort bestenfalls ein Konjunktiv“, heißt es auf der Homepage. „Damit soll der Umstand der allgegenwärtigen Dominanz heterosexueller Kultur ausgedrückt werden.“

Es heißt weiter: „Schulbücher, Schulfächer, erwachsene Orientierungspersonen: Sie alle erzählen von tradierten Lebensentwürfen und beziehen sich dabei entweder auf etablierte und reduzierte Vergangenheit oder beschwören ein normiertes familiäres Zukunftsideal.“ Heterosexuelle haben in den Augen der LGBTI Lobby ein tradiertes, überliefertes, nicht mehr zeitgemäßes Ideal, welches der Realität widerspricht und auf eine „reduzierte“ Vergangenheit hinweist und daher überwunden werden muss! Da aber die Kultur nach wie vor von Heterosexuellen dominiert wird, fühlen sie sich bedroht.

Phobien sind per Definition anhaltende, ausgeprägte Ängste, die auf ein bestimmtes Objekt oder eine bestimmte Situation gerichtet sind und Flucht- und Vermeidungsreaktionen auslösen. Bei  LGBTI Menschen äußert sich Heterophobie unter anderem durch Bindungsangst und Angst vor Beeinflussung, wobei  die Gesellschaft für diese Ängste verantwortlich gemacht wird. Jeder, der ihre Lebensweise nicht wohlwollend akzeptiert und unterstützt, wird daher der Homophobie beschuldigt.

Was will der Verein „Ausgesprochen“ mit der Plakataktion also erreichen? Sie wollen laut eigenen Angaben LGBTI in der Schule sichtbar machen. Genauer ausgedrückt, für ihre Lebensweise werben und damit die Kinder mit der wirren Gender-Idee indoktrinieren, dass Heterosexualität tradiert und überholt ist. Kampagnen wie diese sind daher ein subtiler Propagandafeldzug.

Josef Gundacker
Familienforum Österreich

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Oktober 2015 01:43

    Sind wir, eigentlich die anderen, schon so verrückt geworden, dass solche Ideen überhaupt in die Realität umgesetzt werden sollen / können? Woher nehmen sich diese Minderheiten das Recht, die Majorität zu bearbeiten in ihrem seltsamen und prozentuell minimalen Sinn? Sind die Roten, samt grünem Anhängsel von allen guten Geistern verlassen oder werden sie nur von einer Minderheit manipuliert?
    Mich graust vor diesem Österreich.

  2. Ausgezeichneter KommentatorTullius Augustus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Oktober 2015 08:26

    Dieser eigenartige, 2014 gegründete Lehrerverein ist höchstwahrscheinlich extra für den Zweck gegründet worden um die wehrlosen Schüler - die der Schulpflicht unterliegen mit der wirren Gender-Ideologie zu indoktrinieren.

    Ziemlich schlau eingefädelt von diesen Gender-Protagonisten.

    Was mich wundert:

    Die Schule, egal ob Volks- Haupt-, NMS, oder Gymnasium oder sonstige Schulen sind zu politik- und parteifreien Zonen erklärt worden - da war sich die Politik und alle Schulbehörden seit dem 2. Weltkrieg immer einig.

    Was heißt: Irgendwelche Werbungen von irgendeiner Partei, egal ob Rot, Schwarz, Grün, Blau, Pink oder sonst eine: Ist im Schulbereich strikt untersagt.

    Umso mehr wundert es mich dass so eine Plakataktion überhaupt möglich ist:

    Die Leute die diese Aktion eingefädelt haben müssen sich im Schulbereich und wer da was zu sagen hat genau auskennen und außerdem haben diese Leute ziemlich große, wirksame Personen-Netzwerke.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorelfenzauberin
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Oktober 2015 09:58

    Wenn man der Frage auf den Grund zu gehen versucht, wie groß der Anteil der Homosexuellen an der Gesamtbevölkerung ist, findet man sehr unterschiedliche Prozentangaben, die zwischen 1% und 20% rangieren.

    Auffällig ist, dass die hohen Prozentzahlen fast durchwegs von Organisationen stammt, die Lobbying für Homosexualität betreiben. Der Wahrheit am nächsten scheint eine Untersuchung des Centers for Disease Control and Prevention zu kommen, wo von 34.500 Amerikanern die sexuellen Präferenzen erhoben wurden. 1,6% der Befragten gab an, homosexuell zu sein, 0,7% bezeichneten sich als bisexuell.

    Das scheint auch gut mit dem Umstand übereinzustimmen, dass es eigene Treffpunkte für Schwule und Lesben gibt. Bei einem derart geringen Prozentsatz ist es natürlich schwierig, einen Sexualpartner zu finden. Derartige Treffpunkte erleichtern die Kontaktmöglichkeiten. Wenn es wirklich so viele Homosexuelle gäbe, wie sich viele Organisationen das wünschen, bräuchte man diese Treffpunkte gar nicht - es gibt sie aber.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBob
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Oktober 2015 08:52

    Verbrechergesindel das unsere Jugendlichen kaputtmacht.

  5. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    4x Ausgezeichneter Kommentar
  6. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Oktober 2015 07:12

    Sehr gut!
    Auch ich verwende die Bezeichnung "Heterophobe" längst als passende Antwort auf die Homophobie; nunmehr auch noch differenzierend zwischen Vaginaphoben und PenisphobInnen ...

    Der Vorwurf der "Phobie" ist gleichsam die Nazikeule der Homos.
    Sie übersehen aber dabei, dass zwischen "Nicht wollen", "Nicht befürworten" und Angst davor haben ein gewaltiger Unterschied ist. Ich mag z.B. keine gelben Autos - aber habe trotzdem keine Angst vor ihnen ...

alle Kommentare

  1. elfenzauberin
    29. Oktober 2015 09:58

    Wenn man der Frage auf den Grund zu gehen versucht, wie groß der Anteil der Homosexuellen an der Gesamtbevölkerung ist, findet man sehr unterschiedliche Prozentangaben, die zwischen 1% und 20% rangieren.

    Auffällig ist, dass die hohen Prozentzahlen fast durchwegs von Organisationen stammt, die Lobbying für Homosexualität betreiben. Der Wahrheit am nächsten scheint eine Untersuchung des Centers for Disease Control and Prevention zu kommen, wo von 34.500 Amerikanern die sexuellen Präferenzen erhoben wurden. 1,6% der Befragten gab an, homosexuell zu sein, 0,7% bezeichneten sich als bisexuell.

    Das scheint auch gut mit dem Umstand übereinzustimmen, dass es eigene Treffpunkte für Schwule und Lesben gibt. Bei einem derart geringen Prozentsatz ist es natürlich schwierig, einen Sexualpartner zu finden. Derartige Treffpunkte erleichtern die Kontaktmöglichkeiten. Wenn es wirklich so viele Homosexuelle gäbe, wie sich viele Organisationen das wünschen, bräuchte man diese Treffpunkte gar nicht - es gibt sie aber.

  2. Bob
    29. Oktober 2015 08:52

    Verbrechergesindel das unsere Jugendlichen kaputtmacht.

  3. Tullius Augustus
    29. Oktober 2015 08:26

    Dieser eigenartige, 2014 gegründete Lehrerverein ist höchstwahrscheinlich extra für den Zweck gegründet worden um die wehrlosen Schüler - die der Schulpflicht unterliegen mit der wirren Gender-Ideologie zu indoktrinieren.

    Ziemlich schlau eingefädelt von diesen Gender-Protagonisten.

    Was mich wundert:

    Die Schule, egal ob Volks- Haupt-, NMS, oder Gymnasium oder sonstige Schulen sind zu politik- und parteifreien Zonen erklärt worden - da war sich die Politik und alle Schulbehörden seit dem 2. Weltkrieg immer einig.

    Was heißt: Irgendwelche Werbungen von irgendeiner Partei, egal ob Rot, Schwarz, Grün, Blau, Pink oder sonst eine: Ist im Schulbereich strikt untersagt.

    Umso mehr wundert es mich dass so eine Plakataktion überhaupt möglich ist:

    Die Leute die diese Aktion eingefädelt haben müssen sich im Schulbereich und wer da was zu sagen hat genau auskennen und außerdem haben diese Leute ziemlich große, wirksame Personen-Netzwerke.

  4. Politicus1
  5. Politicus1
    29. Oktober 2015 07:12

    Sehr gut!
    Auch ich verwende die Bezeichnung "Heterophobe" längst als passende Antwort auf die Homophobie; nunmehr auch noch differenzierend zwischen Vaginaphoben und PenisphobInnen ...

    Der Vorwurf der "Phobie" ist gleichsam die Nazikeule der Homos.
    Sie übersehen aber dabei, dass zwischen "Nicht wollen", "Nicht befürworten" und Angst davor haben ein gewaltiger Unterschied ist. Ich mag z.B. keine gelben Autos - aber habe trotzdem keine Angst vor ihnen ...

    • franz-josef
      29. Oktober 2015 11:39

      Vielgeschätzter Politicus1, schon lange nicht so amüsiert in mich hineingegrinst (in täglich mehr erschreckenden Zeiten wie diesen...) wie beim Lesen Ihres Kommentars.
      Ich beglückwünsche sie zu Ihrer Verbalfantasie und werde mir erlauben, Ihre Phobiediagnostik ebenfalls anzuwenden.
      "PenisphobInnen" - einfach köstlich.

  6. kritikos
    29. Oktober 2015 01:43

    Sind wir, eigentlich die anderen, schon so verrückt geworden, dass solche Ideen überhaupt in die Realität umgesetzt werden sollen / können? Woher nehmen sich diese Minderheiten das Recht, die Majorität zu bearbeiten in ihrem seltsamen und prozentuell minimalen Sinn? Sind die Roten, samt grünem Anhängsel von allen guten Geistern verlassen oder werden sie nur von einer Minderheit manipuliert?
    Mich graust vor diesem Österreich.





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