Falsche und richtige Flüchtlingspläne

Lesezeit: 6:00

Der sogenannte „Fünf-Punkte-Plan" zur Flüchtlingswelle ist reine Augenwischerei, bekämpft er doch lediglich die Symptome aber nicht im Entferntesten die Ursachen des Problems. Um es in den Worten des ehemaligen französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy zu umschreiben: Man löst einen Wasserrohrbruch nicht, indem man das Wasser über alle Zimmer verteilt.

Mag sein, dass dieser Vergleich zunächst etwas verwundert, aber Österreich sitzt auf einem demographischen Pulverfass, dessen Sprengstoff aus einer noch nie dagewesenen Völkerwanderung aus kulturfremden Kreisen besteht.

Nur zur Erinnerung: 13.3 Prozent der Bevölkerung sind ausländische Staatsbürger. Das ist nicht nur in der EU ein Spitzenwert -- in Deutschland sind es vergleichsweise 8.95 Prozent -- sondern liegt sogar knapp über den 13.1 Prozent der USA, dem Land mit den weltweit meisten Einwanderern in absoluten Zahlen.

Hier mag es der Wiener Bürgermeister belustigend finden, wenn er aufzählt, dass ja die Deutschen die größte Einwanderergruppe bilden, vergisst aber, dass diese Gruppe zu großen Teilen aus Studenten besteht, die auf Grund ihrer zu schwachen Noten nicht daheim studieren dürfen.

Für diejenigen, die sich ob der Bevölkerungsentwicklung sorgen, sind Herrn Häupls Worte blanker Hohn. Denn er vergisst zu erwähnen, dass in Wien im Vorschulalter die österreichischen Kinder bereits eine Minderheit (40 Prozent) bilden. Dieser Trend wird sich auch fortsetzen, denn von den Neugeborenen in 2013 waren lediglich 55 Prozent aus Österreich, Migrationshintergrund nicht mitgerechnet.

Insbesondere die rasant ansteigende Anzahl an Muslimen sollte Europa Sorgen bereiten. Wenn in Wien laut Prognosen 2046 bereits 21 Prozent Moslems wohnen werden („Wien 2046: Ein Fünftel Muslime", Die Presse am 18.11.2014), dann muss man schon ein Multi-Kulti-Fanatiker sein, um das nicht beängstigend zu finden.

Ein kleines Gedankenspiel: Man stelle sich vor, dass in der Hauptstadt eines arabischen Landes innerhalb von nur einer Generation die Jahrhunderte dort lebende Mehrheit zu einer Minderheit wurde, und dass in der kommenden Generation jeder Fünfte ein Katholik sein wird. Wir würden es keinem Land wünschen, geschweige denn aufzwingen, und der Gedanke war vor einem Jahrzehnt total absurd, aber mittlerweile in Europa drohende Realität.

Gerade meiner Generation (frühe 80er Jahre) wurde indoktriniert, dass man ja nicht negativ über Zuwanderung sprechen dürfe, das sei schließlich rassistisch. Und Rassismus war doch das Grundübel, welches es zu bekämpfen galt. Außerdem sei es ja nur eine kleine Minderheit; man solle sie am besten in Ruhe unter sich lassen und alles wird schon gut werden.

Nun, wo uns diese „Laissez-Faire"-Politik der ungesteuerten Einwanderung hingebracht hat, erleben wir heute. Man muss kein „Krone"-Leser sein, um sich als Fremder im eigenen Land zu fühlen, dafür reicht eine Fahrt in der Wiener U-Bahn völlig aus. Die Omnipräsenz von Kopftüchern ist eine ständige Erinnerung, wie viel in diesem Land verkehrt läuft. Besonders naiv war der damalige von der SPÖ gerne propagierte Glaube, dass das Kopftuch eine Anomalie der älteren Generation war. Tatsächlich sieht man heutzutage vermehrt junge Frauen in Kopftüchern.

Es ist keine Überraschung, dass die FPÖ bei den Jüngeren, vor allem den Männern, vorne liegt. Nichts motiviert so sehr, wie von der Politik hinters Licht geführt zu werden. Wer diese Prognosen für Hirngespinste oder paranoide Wahnvorstellungen hält, der wird durch die jüngsten Statistiken des Bundesheeres, wonach 25 Prozent der Grundwehrdiener in Wien Moslems sind(!), unsanft auf den Boden der Realität zurück geholt. Diese Statistik durften wir auch nur erfahren, nachdem ein türkischstämmiger Rekrut ein Video von sich ins Internet gestellt hat, wo er ein Sturmgewehr auf die Kamera richtet und das Zeichen des Islamischen Staates zeigt.

Kombiniert man dieses Wachstum der Moslems mit den schwachen Geburtsraten der heimischen Bevölkerung, ist es sogar noch eine Untertreibung von einem demographischen Suizid zu sprechen. Im Kontext dieser historisch beispiellosen Völkerwanderung und all den Problemen, die sich erst in den nächsten Jahrzehnten noch offenbaren werden, sehen wir uns nun mit einer gewaltigen Flüchtlingswelle konfrontiert.

Und auch wenn die Medien, allen voran der ORF, immer wieder mit übelster Propaganda versuchen, die Bilder auf die Kinder zu richten, so ist jedem klar: Die Mehrheit der ankommenden Flüchtlinge sind junge, moslemische Männer aus dem Westbalkan, Syrien, Afghanistan oder Irak.

Anstatt also zu fragen wie wir 120.000 oder mehr noch aufnehmen, muss das oberste Ziel sein, den Flüchtlingsstrom einzudämmen.

Möglichkeiten gäbe es genug:

  • Eine zügigere Bearbeitung der Flüchtlinge aus sicheren Herkunftsländern, wie etwa dem Westbalkan, die vorrangig aus wirtschaftlichen Gründen fliehen und damit keinen Asylanspruch haben.
    • Eine Maßnahme, die wohl in Kürze in Deutschland umgesetzt wird.
  • Die Asylvergabe muss automatisch zeitlich begrenzt werden, zum Beispiel auf zwei Jahre. Zur Zeit ist es so, dass erst nach fünf Jahren die Möglichkeit besteht, das Asylrecht abzuerkennen, wenn sich die Lage in der Heimat verbessert hat – ohne Automatismus. Asyl mag ein Recht sein, aber es ist eines auf Zeit.
  • Eine Obergrenze der Einwanderer, die bei den jährlichen österreichischen Geburten aus dem vorangegangen Jahr liegt. Es kann nicht sein, dass ein Land mehr Flüchtlinge aufnimmt, als Kinder geboren werden.
  • Konsequentere Strafen für Missbrauch des Asylrechts, zum Beispiel bei wiederholter Wiedereinreise trotz abgelehnten Asyls.
  • Die Errichtung von Aufnahmezentren außerhalb der EU, wo vor Ort über Asyl entschieden wird. Ein Vorschlag der unter anderem aus der deutschen SPD kam.
  • Bei positivem Entscheid erfolgt eine zufallsgenerierte Aufteilung in die EU-Länder. Somit verschwindet der Anreiz, in „Wunschdestinationen" Asyl zu beantragen.
  • Drakonische Strafen für Schlepper, besonders diejenigen, die überfüllte Boote im Mittelmeer abstellen und dabei den Tod von hunderten Menschen in Kauf nehmen.
  • Einsatz des Militärs im Mittelmeer gegen Schlepperbanden, so wie es bereits gegen Piraten in Somalia effektiv getan wurde.

Dass die anderen EU-Länder freiwillig mehr Flüchtlinge aufnehmen, ist unwahrscheinlich. Gerade die neuen, osteuropäischen Länder sind weder so dumm noch so naiv, dieses Problem ihrer Bevölkerung anzutun. Warum sollten sie auch? Sie bekommen ja die oben beschriebenen Probleme in Westeuropa mit.

Die anderen Maßnahmen sind ebenso unwahrscheinlich, weil dafür unserer Regierung der Mut fehlt. Sie glauben, dass die veröffentlichte Meinung (ORF, Zeitungen) gleich ist wie die öffentliche Meinung. In diesem Irrglauben unterschätzen sie aber den Volkszorn, der sich spätestens bei den beiden Landtagswahlen in Oberösterreich und Wien im Herbst entladen wird.

Dass niemand die Flüchtlinge um Ihr Schicksal beneidet ist klar, aber der Preis, wenn wir so viele aufnehmen wollen ist zu hoch – für uns und die Flüchtlinge.

Auch wenn es die Gutmenschen nicht wahr haben wollen, das Boot „Österreich" ist voll und wenn wir nicht umgehend gegensteuern, schlafwandelt dieses wunderschöne Land gen Untergang.

Philipp Mayerhofer, geboren 1981 in Wien, hat in Großbritannien Informatik studiert und ist seit einigen Jahren Software-Unternehmer.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDer Tetra
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    17. August 2015 22:55

    Jedes einzelne Wort sei den Mitgliedern der Bundesregierung so lange in die Ohren gebrüllt bis sie es endlich verstehen und entsprechend handeln!!!

    Danke für den Beitrag!

  2. Ausgezeichneter Kommentatornerdfilms
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    18. August 2015 17:18

    Guter Artikel! Allerdings stört mich, dass hier pauschal von "Flüchtlingen" die Rede ist. Richtig wäre "Immigranten", denn nur die wenigsten Menschen, die zu uns kommen, haben tatsächlich einen Asylgrund, wie übrigens H.C. Strache gestern wieder klargestellt hat.

  3. Ausgezeichneter KommentatorKonrad Loräntz
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    18. August 2015 22:56

    Wer Flüchtlinge sagt geht schon den Verderbern auf den Leim.
    Invasylanten - das ist der Terminus technicus inferiorum.

    Gute Nacht

  4. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    19. August 2015 14:00

    'schlafwandelnd' in den Untergang würde ich das nicht nennen.
    Unsere Regierung führt uns sehenden Auges dorthin, bzw. hat uns schon dorthin geführt!


alle Kommentare

  1. Gabriella B. (kein Partner)
    22. August 2015 18:22

    Diesen Beitrag sollte jede Österreicher lesen. Diese über Humanitäre Einstellung von vielen in unserem Land finde ich zum Kotzen. Wo bleiben wir bitte? Wir zählen nicht mehr? Unsere Kinder zählen nicht mehr? Was bringt das wenn der Rettungsschiff mit den "Geretteten" untergeht???

    Danke!!!

  2. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      21. August 2015 18:03

      LB an den Chefredakteur der OÖN

      Sehr geehrter Herr Mag. Mandlbauer,

      hoffentlich hatten Sie einen erholsamen Urlaub, und haben nicht wie unsere Bundesregierung die größte Staatskrise seit dem WK II verschlafen.

      Ich weiß nicht wer oder was Sie, verantwortlich für die OÖN, und all die anderen „Qualitätsmedien“ veranlaßte die Massenflutung mit dem Bodensatz fremder Völkerscharen als marginales Almosenproblem darzustellen – und nicht als Totalen Krieg und Ethnozid an unserem (und den europäischen) Volk zu identifizieren.

      Die Auswahl Ihrer Leserbriefe, redaktionellen oder Gastbeiträge/Interviews ist so krass einseitig und offensichtlich das Gegenteil dessen, was im Volk inzwischen längst brodelt, daß die Etikettierung „Lügenpresse“ noch eine Schmeichlei darstellt.

      Der besonders dumme, gutmenschliche LB eines Herrn Tropper aus Thalheim vergaß zu erwähnen, daß bei inzwischen „offiziell“ 80.000 „Flüchtlingen“ p.a. mit dem „Recht“ auf Familienzuammenführung wir demnächst mit der dreifachen Zahl zu rechnen haben – und das jedes Jahr! Daß wir dafür jährlich eine Großstadt wie Linz – mit der gesamten Infrastruktur: Wohnungen, Spitäler, Schulen, Straßen, Gerichten, Gefängnissen, Kindergärten, Moscheen, etc. bereitzustellen haben, scheint eine Marginalie zu sei. Wir haben´s ja.

      Wie vertrottelt muß man sein, dies in all der – selbstverständlich unverbindlichen – Gutmenschlichkeit nicht zu kapieren. Daß dafür mehr als die 5 Milliarden für die schon nicht finanzierbare „Steuerreform“ alljährlich nötig sein würden, verdrängen diese geistigen Taglöhner.

      Und Sie, sehr geehrter Herr Chefredakteur, müßten das eigentlich wissen – und machen dennoch eine völlig irreale, tödliche Propaganda für die angeblich uns abzuverlangende „Hilfe“. Die Flüchtlinge sind kein, wir haben keine gefährlichen Länder als Nachbarn und die Konventionen sehen für diese Fälle nichts vor, was uns verpflichten würde.

      MfG

      PS: eine grobe Kostenabschätzung

      Ein Wohnbauprogramm für eine Stadt der Größe von Linz – ca. 200.000 Einwohner - mindestens 10 Mrd. und für die nötige Infrastruktur sind sicher noch einmal 3 – 5 Mrd. anzusetzen. Die Alimentierung von 200.000 zu nichts zu gebrauchenden bildungsresistenten Kulturbereicherern wird – nach den bisherigen Kostensätzen kaum unter 2 – 2,5 Mrd. p.a. abgehen. Da für die Erhaltung und Verwaltung einer solchen Großstadt wohl auch noch 10% der Investitionen realistisch sind kommen wir auf knapp unter 20 Milliarden, wobei dies nur die Errichtungs- und Zuzugskosten des ersten Jahres sind, d. h. dieser Betrag kommt bei gleichbleibenden Zuzug jährlich immer wieder dazu, bei steigenden „Flüchtlingszahlen“ erhöht sich der Ansatz natürlich. Die Kosten für die Asylindustrie sind hier noch nicht enthalten, die darf ja auch mit mindestens 25% der Unterhaltskosten der „Flüchtlinge“ angenommen werden, weil hier ja akademisch gebildete „Fachkräfte“, wie Psychologen, Kriseninterventions-Teams, Street-Worker, Menschenrechts-Experten, und Kontrollore der strikten Einhaltung von Mindeststandards, etc. ein absolutes Muß sind.

    • Alexander K. (kein Partner)
      21. August 2015 19:10

      "hatten Sie einen erholsamen Urlaub, und haben nicht wie unsere Bundesregierung die größte Staatskrise seit dem WK II verschlafen."

      Heute vor 47 Jahren fand der Prager Frühling durch den Einmarsch sowjetischer Truppen sein Ende. Die österreichische Bundesregierung hat das verschlafen, die Regierungsmitglieder waren auf Urlaub. Wie sich herausstellte war das auch gut so denn hätten die irgendwelche Maßnahmen ergriffen hätten uns die Russen mindestens bis zur Donau hinab überrollt.

      Seien wir also froh und dankbar wenn unsere Regierung rechtzeitig schläft!

    • F.V. (kein Partner)
      21. August 2015 19:21

      Sie haben natürlich recht. Ich meinte es auch eher als Metapher für die totale Unfähigkeit und damit als Kritik an dem Landesverrat des Politgeseindels und seiner Hofschranzen.

  3. Wolfgang Bauer
    21. August 2015 17:15

    Das Schlimmste ist die Hängematte, die wir ihnen bieten und die ihre Moral untergräbt. Sie müssen arbeiten, um sich in unserer Gesellschaft nach oben zu bringen.
    Das integriert und gibt das Gefühl, nützliches Mitglied der Gesellschaft zu sein.

  4. Gastschreiber (kein Partner)
    20. August 2015 21:41

    Schauen Sie sich auf youtube das Gespräch zum Thema an:

    Werden Flüchtlinge als Migrationswaffe missbraucht? - Andreas Popp im Gespräch mit Michael Vogt

    Leider lässt man mich als Nichtmitglied nicht direkt verlinken.

  5. Brigitte Kashofer
    20. August 2015 19:54

    Es ist seitens der EU nicht vorgesehen, diesen Flüchtlingsstrom einzudämmen. Immer wieder hört man doch von der Absicht, die Nationalstaaten Europas aufzulösen, um eine Art US-EU zu schaffen. Die Flüchtlingsströme sind ein Weg, die Nationalstaaten abzuschaffen. Sobald die Nationalsprache in die Minderheit gerät, existiert auch der Nationalstaat nicht mehr.
    Es ist ein teuflischer Plan. Viele Fakten sprechen jedoch dafür.

  6. matthias (kein Partner)
    20. August 2015 14:28

    So jung und trotzdem eine derartig gestrige Einstellung...

    Ironie off

  7. Torres (kein Partner)
    20. August 2015 11:49

    2. Es muss einmal mit dem Missverständnis aufgeräumt werden, dass (hauptsächlich syrischen) Kriegsflüchtlingen laut Genfer Konvention Asyl gewährt werden muss. Wer sich diese GFK einmal genau durchliest, wird bald darauf kommen, dass Asyl nur in folgenden Fällen zu gewähren ist: bei INDIVIDUELLER politischer, rassischer, ethnischer oder religiöser Verfolgung. Krieg ist als Asylgrund definitiv nicht dabei. Ich habe natürlich nichts dagegen, dass man Kriegsflüchtlingen (in gewissem Rahmen) Schutz gewährt - allerdings nicht zwangsweise unter dem Titel der GFK. Man soll uns also nicht dauernd vorspiegeln, dass Syrer gesetzlichen Rechtsanspruch auf Asyl haben. Das stimmt definitiv nicht.

  8. cmh (kein Partner)
    20. August 2015 11:47

    Flüchtlinge!?

    Jeder wird doch einsehen, dass man aus Syrien nur kriegstraumatisiert von den ISlern terrorisiert nur flüchten kann.

    Doch dann stellt sich die Frage, wer den den IS bekämpfen sollte? Die Caritas?

    Irgendwer muss doch seinen Schädel hinhalten und kämpfen, oder im Hinterland das Leben aufrecht erhalten?

    Lustig ist das nicht, auch wenn unsere (?!) Regierung mit einem 2/3tel GEsetz die Verfassung brechen lässt. Vielleicht sollte Sie ein Verfassungsgesetz zur Bekämpfung des IS und zu dessen Belustigung erlassen?

    Aber Scherz beiseite: WEr zu uns aus Syrien kommt ist nicht Flüchtling sondern in der REgel Wehrdienstverweigerer oder gar Deserteur! Nicht schutzwürdig!

  9. Torres (kein Partner)
    20. August 2015 11:38

    1. Schlepper gehören natürlich bestraft - doch sie allein für die überfüllten und nicht hochseetauglichen Boote verantwortlich zu machen, ist zu kurz gegriffen; wer zwingt denn die Flüchtlinge, sich in diese (wohl auch für sie) offensichtlich untauglichen Boote zu setzen? Angeblich sind ja viele Flüchtlinge Ingenieure, Ärzte usw. - zumidest die müssten ja sehen, wie gefährlich diese Boote sind. Wer sich wissentlich und willentlich in Lebensgefahr begibt, ist wohl selber schuld.

  10. F.V. (kein Partner)
    20. August 2015 11:00

    Wie schon angemerkt wurde: wer dauernd von „Flüchtling“ redet, hat nicht verstanden, daß diese Flutung mit einer Invasionsarmee der Totale Krieg gegen unser Volk ist.

    Dieses Mißverständnis führt nun dazu, daß man ständig irgendwelche „humanitären“ oder sonstigen gutmenschlichen Blödheiten rauf und runter dekliniert.

    Es ist nicht unsere Aufgabe eine „gerechte Verteilung“ zu organisieren, sondern es ist unsere Pflicht uns gegen diese Invasion mit tauglichen Mitteln zu schützen. Dies zu unterlassen oder wie unser Politgesindel noch ständig Betroffenheitsrituale zu zelebrieren ist Hoch- und Landesverrat. – Im Krieg wird dieses Verbrechen standrechtlich geahndet.

  11. Gerhard Pascher
    19. August 2015 15:45

    Als Laie erkenne ich:

    1. Die Regierungen inkl. EU-Verwaltung sind nicht in der Lage, diesen Flüchtlingsstrom in geordnete Bahnen zu lenken, die Ursachen zu bekämpfen und den Flüchtlingen klar zu machen, dass man solchen Massen an Großteil schlecht oder gar nicht ausgebildeten und fremdsprachenunkundigen Leuten langfristig keinen Lebensunterhalt finanzieren kann.
    2. Die Türkei, Ägypten, Libyen, Mazedonien und Serbien sind indirekt Helfershelfer, indem sie trachten, diese Leute schnellstens (ggfs. auch mit etwas Geld) nach dem "Florianiprinzip" in die Nachbarländer weiterzuleiten.
    3. Das Dublinabkommen für Asylanträge und Prüfung im Erstland gar nicht funktioniert bzw. sogar boykottiert wird.
    4. Italien, Griechenland, Ungarn und auch nun Österreich (!!) trachten - ähnlich wie die unter Pkt.2 genannten Länder - bei den Durchreisenden möglichst "wegzuschauen", damit den schwarzen Peter das nächste Land bekommt.
    5. Die NGOs Caritas & Co werden vom Innenministerium nur teilweise eingesetzt, lieber liefert man sich (und das viele Geld) der beauftragten Schweizer und auf Gewinn ausgerichtete Firma ORS ab.
    6. Die Asylverfahren dauern viel zu lange und bei den meisten Ablehnungen kommt es nur sehr selten zu Rücküberführungen in das Erstland oder die Heimat. Viele der Abgelehnten tauchen dann unter oder versuchen es, illegal nach Deutschland oder noch weiter zu gelangen.
    7. Neben der schon genannten Schweizer Firma "leben" auch sehr viele Österreicher von diesen Flüchtlingen, wobei alles vom Staat (= Steuerzahler bzw. von neu aufgenommenen Krediten/Staatsschulden) bezahlt werden muss.
    8. Es werden auch private Unterkünfte angeboten, aber meist vom Innenministerium und den Betreuern abgelehnt. Gründe: entsprechen nicht den Mindeststandards, Betreuung von nur einer geringen Anzahl in Dörfern aus logistischen Gründen unrentabel usw.
    9. Kriegsflüchtlinge aus Syrien wählen nun meist den sicheren Weg über den Balkan, während die meist Wirtschaftsflüchtlinge den risikoreichen Bootsfahrt über das Mittelmeer wagen.
    10. Viele Gutmenschen, aber auch Caritas, Diakonie & Co. alle diese beschriebenen Erfahrungen nicht erkennen und das christliche Gebot der Nächstenliebe falsch interpretieren.

    Wenn heute UHBP, BuKa und ViKa das Erstaufnahmezentrum in Traiskirchen besuchen, dann ist dies nur eine symbolische Handlung mit Alibicharakter.

    Die aktuelle Flüchtlingswelle ist nur gesamteuropäisch von Brüssel aus zu lösen (Hilfe vor Ort, zeitweilige Einführung von Grenzkontrollen, Änderung des Dublinabkommens, Sinnhaftigkeit der sog. Zusammenführungen von Großfamilien usw.). Konzentrieren sollte man sich vorwiegend auf die Kriegsflüchtlinge, welchen selbstverständlich Schutz gewährt werden sollte, die später ohnehin wieder zurück wollen.

    Ach ja, in Brüssel befinden sich die meisten Leute auf Urlaub bzw. stecken die Köpfe in den Sand.

    • Karajan
      20. August 2015 08:23

      Was die Punkte 4 und 5 betrifft, so irren Sie:

      Leider ist man in Österreich, wenn man schon den Ansturm nicht abwehren kann/will, nicht dazu in der Lage, den Weiterzug der Einwanderer nach Deutschland und Schweden zu lancieren. Wäre man es, hätten wir die derzeitige Schmierenkomödie rund um die Verteilung der Massen auf Bundesländer und Bezirke ja nicht.

      Die sogannten "NGOs", auch die Caritas, sind genauso Teil des Abkassierer-Kartells. Sie leben davon, dass es künstlich Probleme geschaffen werden, die wir an und für sich nicht hätten, um ihre eigene Existenzgrundlage zu schaffen bzw. auszuweiten. Neben einer starken links-ideologischen Schlagseite ist das doch das Hauptmotiv des "Engagements" dieser "NGOs".

    • Gerhard Pascher
      20. August 2015 11:04

      @Karajan:
      Wenn in Freilassing (kurz nach Salzburg) von den deutschen Beamten in einem Zug von Budapest nach München hundert Flüchtlinge entdeckt werden, dann hat der Schaffner in Österreich wohl nur die Fahrkarten kontrolliert und nicht seine Vermutung der Polizei mitgeteilt bzw. diese ebenfalls infolge Arbeitsüberlastung "weggeschaut".

      Was Caritas, Diakonie & Co betrifft, so haben sie großteils recht. Ich habe nur wiedergegeben, dass sich diese NGOs beschwerten, weil man die angebotene Hilfe in Traiskirchen vom Innenministerium abgelehnt hatte. Natürlich geht es da auch um viel Geld, wie auch die Caritas, Volkshilfe, Hilfswerk u.a. Organisationen seit Einführung der Pflegestufen bei Hausbetreuungen sehr aktiv geworden sind. Daher habe ich auch im Punkt 7 erwähnt, dass viele Leute nun von diesem Flüchtlingstrom ein gutes Einkommen haben. Hier in der Gegend will ein abgewirtschaftetes Gasthaus weitere Unterkünfte schaffen, da die Unterbringung und das Kochen sich scheinbar auch rechnen. Die Asylwerber haben alle eine e-Card und gehen regelmässig zum Arzt, welcher dabei auch verdient. Auch an den Medikamenten, wo die Krankenkasse (da kein Selbstbehalt bezahlt wird) den vollen Preis, wenn auch - wie bei Hausapotheken üblich - etwas geringeren Medikamentenpreis bezahlen muss. Diese Leute haben vielfach neuere Smartphones als die hier ständig wohnenden Einheimischen.

  12. Politicus1
    19. August 2015 14:00

    'schlafwandelnd' in den Untergang würde ich das nicht nennen.
    Unsere Regierung führt uns sehenden Auges dorthin, bzw. hat uns schon dorthin geführt!

  13. Konrad Loräntz
    18. August 2015 22:56

    Wer Flüchtlinge sagt geht schon den Verderbern auf den Leim.
    Invasylanten - das ist der Terminus technicus inferiorum.

    Gute Nacht

  14. nerdfilms
    18. August 2015 17:18

    Guter Artikel! Allerdings stört mich, dass hier pauschal von "Flüchtlingen" die Rede ist. Richtig wäre "Immigranten", denn nur die wenigsten Menschen, die zu uns kommen, haben tatsächlich einen Asylgrund, wie übrigens H.C. Strache gestern wieder klargestellt hat.

  15. Der Tetra
    17. August 2015 22:55

    Jedes einzelne Wort sei den Mitgliedern der Bundesregierung so lange in die Ohren gebrüllt bis sie es endlich verstehen und entsprechend handeln!!!

    Danke für den Beitrag!





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