Die europäische Tragödie

Lesezeit: 6:30

71 Menschen, darunter vier Kinder, sterben einen qualvollen und grausamen Tod im Laderaum eines LKW. Die Bestürzung ist in allen politischen Lagern groß. Doch schon nach wenigen Stunden versuchen diejenigen, die am Tod dieser Menschen eine Mitschuld tragen, die 71 Opfer für ihre Ziele und ihre Politik zu instrumentalisieren.

Jene, die seit Jahren das Schlepperunwesen verharmlosen oder sogar fördern, jene, die mit ihrer Politik, ihrer Untätigkeit und ihren Versprechungen die derzeitige Völkerwanderung erst in Gang gesetzt haben, zeigen nun mit dem Finger auf die, die sich seit Jahren für eine geordnete Zuwanderung, gesicherte Grenzen und eine menschenwürdige Asylpolitik eingesetzt haben. Dank ihrer Lobbyarbeit und ihrer Laissez Faire-Politik gehen jene Menschen, die tatsächlich vor Krieg, Folter und Verfolgung flüchten, im Strom der Armutsmigranten unter, die von den Segnungen der europäischen Sozialstaaten angelockt werden. Darauf hat selbst das UN-Flüchtlingshochkommissariat die EU hingewiesen. Wirtschaftsflüchtlinge würden das System für die wirklich Schutzbedürftigen blockieren. Und es will was heißen, wenn selbst die UNO die europäische Einwanderungspolitik mit scharfen Worten als zu lasch kritisiert.

Doch linke Politiker in den europäischen Regierungen und Parlamenten, die Asylindustrie und die linksextremistische No-Borders-Fraktion lassen sich selbst von Kritik aus dieser Richtung nicht beindrucken. Im Gegenteil. Jede dieser furchtbaren Tragödien ist für sie Anlass, die Abschaffung der letzten noch verbleibenden Maßnahmen und Mechanismen zur Kontrolle und Steuerung der Einwanderung zu fordern. Sie sprechen sogar von einer „Festung“ Europa.

Es ist genau diese Politik, die für diese Tragödien verantwortlich ist. Man nimmt die Toten in Kauf, schließlich leben im weitgehend deindustrialisierten Europa mittlerweile zigtausende Menschen von der unkontrollierten Zuwanderung. Es ist ein Business, illegale Einwanderer sind die Ware, von der kriminelle Schlepperbanden ebenso wie NGOs, kirchliche Organisationen und die unzähligen Menschen in Diensten des Staates oder staatsnaher Organisationen mehr oder weniger gut leben.

Die Asylwerberindustrie mit ihren tausenden von Abhängigen und Profiteuren erpresst seit Jahren die autochthone europäische Bevölkerung moralisch, um mit dem so erbeuteten Geld immer neue Klienten aus der Dritten Welt anzulocken. Sie brauchen ständig Nachschub, um ihren eigenen Lebensunterhalt zu finanzieren und ihre Stellung in der Gesellschaft absichern zu können.

Und das Reservoir in Afrika und Asien an potentiellen Klienten ist unerschöpflich. Dass ein Europa ohne Grenzen und mit unkontrollierter Zuwanderung entweder in einer brutalen Diktatur oder, was wesentlich wahrscheinlicher ist, in Armut, blutigen Macht- und Verteilungskämpfen, Bürgerkriegen und totalem Chaos endet, sich die politische, wirtschaftliche und sozialen Lage im Nahen Osten und in Afrika mit jener in Europa wie bei kommunizierenden Gefäßen angleicht, wird aus Naivität, Dummheit, ideologischer Verblendung und Eigennutz ausgeblendet oder ist sogar das große Ziel.

Es war die Leitfigur der Grünen und Linksextremisten, Joschka Fischer, der eine Ausdünnung der Deutschen durch stetigen Zustrom von außen gefordert hat. Auch wenn sie es noch nicht begriffen haben, die linken Zauberlehrlinge haben längst die Kontrolle über ihr wahnsinniges Massenexperiment verloren und ihre Politik wird, wie schon so oft in der jüngeren Geschichte, unzählige Tote fordern. Man muss schon sehr dicke ideologische Bretter vor dem Kopf haben, um die Zeichen der Zeit nicht richtig deuten zu können. Den Mainstreammedien mit ihren gefärbten und gesiebten Informationen, der Politik mit ihren geschönten und gefälschten Zahlen und den NGOs mit ihren unentwegten Mahnungen gelingt es immer schlechter, den europäischen Untertanen ihr potemkinsches Multikultiparadies anzudrehen.

Wer Fälle wie im Burgenland wirklich vermeiden möchte, der folgt dem australischen Beispiel. Seit dort die konservative Regierung eine restriktive Einwanderungspolitik umsetzt, gibt es praktisch keine Todesopfer mehr. Der europäischen Asylwerberlobby ist das egal, sie feiert sich selbst als moralisch überlegen und geißelt das australische Erfolgsmodell, obwohl sie selbst mit ihrer Politik für deutlich mehr Tote und deutlich mehr Leid verantwortlich ist.

Man versucht gar nicht erst, die Situation in den Krisenherden und den unterentwickelten Regionen zu verbessern oder auch nur zu ändern. Dazu ist Europa politisch, wirtschaftlich, militärisch und mental auch gar nicht mehr in der Lage. Deshalb bejubelte und unterstützte man den „arabischen Frühling“, ignoriert die Machtgelüste des türkischen Präsidenten, verharmlost palästinensischen Terror, hetzt gegen Israel und verteufelt Syriens Machthaber Assad, unter dessen Herrschaft zumindest die verschiedenen Ethnien und Religionen Syriens weitgehend friedlich nebeneinanderlebten.

Kurz, Europa steht fast immer auf der falschen Seite und bis zum heutigen Tag behauptet man wider besseren Wissens, Islam und Islamismus hätten nichts miteinander zu tun. Nicht weil man tatsächlich dieser Meinung ist, sondern weil man nicht mehr in der Lage ist, die gewaltigen Probleme, die mit dieser unbequemen Wahrheit verbunden sind, auch nur ansatzweise in den Griff zu bekommen. So kann man später zumindest behaupten, von nichts gewusst zu haben. Man tut alles, um die militärische und politische Impotenz zu verschleiern, indem man jeden Konflikt und jedes Problem solange zerredet und umdeutet, bis man genügend Ausreden gefunden hat, am besten gar nichts zu tun oder großzügig Gelder zu verteilen.

In Afrika schafft China seit einigen Jahren das, was Europa seit Jahrzehnten mit vielen Milliarden an Entwicklungshilfegeldern verhindert hat: wirtschaftlichen Aufschwung und mehr Wohlstand. Europas Einwanderungs- und Außenpolitik oszilliert zwischen totaler Hilflosigkeit und dem Größenwahn, für alles Böse auf der Welt verantwortlich zu sein und allen Armen dieser Welt helfen zu müssen. Ein Staat oder Staatenbund, der nicht mehr in der Lage oder nicht mehr Willens ist, seine Grenzen zu kontrollieren und zu schützen, der also keine Grenzen mehr hat, hört auf, als Staat oder Staatenbund zu existieren. Er wird zur leichten Beute jener, die dieses Machtvakuum am schnellsten auffüllen können.

Wer das im Falle Europas sein wird, ist nicht allzu schwer zu erraten. Schließlich sind drei Viertel aller illegalen Einwanderer und Flüchtlinge Moslems. Doch eine Islamisierung findet, wie Politik und Mainstream-Medien nicht müde werden zu betonen, nicht statt. Man hat entgegen allen Erfahrungen aus 1.400 Jahren Geschichte die vage Hoffnung, dass die Anhänger dieser Politreligion ganz plötzlich und ohne jeden äußeren Druck die europäischen Werte übernehmen und zu braven politisch korrekten und gegenderten Untertanen werden. Was für ein Irrsinn. Gottlieb Biedermann lässt grüßen.

Sollte es kein massives Umdenken geben, und derzeit deutet nichts darauf hin, wird es nicht mehr lange dauern und für die europäischen Nutznießer der derzeitigen Einwanderungspolitik heißt es: „Der Mohr kann gehn, neu Spiel hebt an“. Diese Erfahrung macht gerade die Wiener SPÖ. Die von ihr seit Jahren heftig umworbene und mit viel Steuergeld versorgte türkische Community tritt bei den Wahlen in wenigen Wochen mit einer eigenen und der AKP nahestehenden Partei an. Die SPÖ braucht man nicht mehr, die roten Wiener Politiker waren für sie nie mehr als nützliche Idioten.

Das ist nur ein kleiner harmloser Vorgeschmack auf das, was auf uns zukommt. Aber wen kümmert das schon, solange die Geschäfte der Asylwerberindustrie so gut laufen wie nie zuvor.

Werner Reichel ist Journalist und Autor aus Wien. Kürzlich sind seine neuen Bücher „Die Feinde der Freiheit“ und „Das Phänomen Conchita Wurst: Ein Hype und seine politischen Dimensionen“ erschienen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    30. August 2015 14:34

    Was sind für eingefleischte Marxisten, grüne BlödiantInnen und die linke, weihrauchgeschwängerte Ausländerimportindustrie schon 71 Tote - wenn man sie doch dem politischen Gegner unterschieben kann ?

  2. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    30. August 2015 10:45

    Großartiger Beitrag, vielen Dank Hr. Reichel !

  3. Ausgezeichneter KommentatorFelix Austria
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    02. September 2015 18:41

    Als ich heute begeistert den täglichen Bahnwaggon voller afrikanischer Akademiker willkommen hieß – diesmal waren es vorwiegend Atomphysiker aus dem Tschad, die es über das Mittelmeer geschafft hatten –, verlor ich irgendwann zwischen Luftsprung neun und siebzehn meine Brieftasche sowie zwei Goldbarren, aber eine Großfamilie aus Rumänien brachte mir, im Chor die Melodie von „Üb’ immer Treu und Redlichkeit“ summend, alles vollständig und wohlbehalten zurück.

    Wunderbare Zeiten!

  4. Ausgezeichneter KommentatorBob
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    31. August 2015 09:57

    Will man ehrlich sein kann man den Asylantenstrom nur begrenzen, wenn man die Sozialleistungen auf ein absolutes Minimum herunterfährt. Menschenrechte haben schließlich, neben den Migranten, auch die Bevölkerung. Und das muß die SPÖVP erst begreifen.(von den Grünen rede ich gar nicht, denen fehlt ein wichtiger Bestandteil des Kopfes)

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    30. August 2015 18:04

    Bisher konnte man noch von Idealismus, Naivität, Dummheit, Fahrlässigkeit, grober Fahrlässigkeit sprechen.
    Langsam drängt sich ERNSTHAFT der Gedanke Verbrechen auf.
    Und die so vermuteten VerbrecherInnen tragen ein Binnen-I.

  6. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    30. August 2015 14:16

    Die europäische Tragödie? Ich würde meinen, Europa ist nur der Schlusspunkt. Die Tragödie ist in Afrika und auch Asien. Dort sollte man wahrscheinlich ansetzen, damit es gar nicht zu den europäischen Problemen kommt. Es kann ja nicht sein, dass wir weiterhin die Tragödie nach Europa importieren lassen, da werden Schuldige gesucht und geprügelt, die eigentlich gar keine sein können. Da wollen sich ein paar arme Menschen aus Bulgarien, Rumänien, Marokko oder sonst wo, ein paar hundert Euro verdienen und übernehmen das Lenken eines Fahrzeuges, gefüllt mir Flüchtlingen. Ob sie sich des Risikos bewusst sind, das sie eingehen, wenn sie da ein Fahrzeug nach Österreich oder Deutschland bewegen, wer weiss das. Mehr ist es ja nicht, die Drahtzieher sitzen sicher nicht in den Klein-Lkws und sonstigen Fahrzeugen, die da jetzt massenweise zu uns kommen. Die Drahtzieher sitzen wahrscheinlich in ihren klimatisierten Limousinen und freuen sich über den Rubel der da rollt.
    Die einzige Chance, diese Tragödie zu beenden liegt in den Ländern, wo sie entstehen. Die Flucht nach Europa, und da wiederum in die Länder, die am meisten bieten, ist ja nur der Schlußpunkt.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorfranz-josef
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    30. August 2015 14:32

    " Doch eine Islamisierung findet, wie Politik und Mainstream-Medien nicht müde werden zu betonen, nicht statt. " ... nein , das ist wahrlich untertrieben und damit unrichtig. Vor wenigen Monaten überschlugen sich noch hiesige Politiker ebenso wie Merkel und Konsorten mit der Beteuerung , daß der Islam zu Europa, Österreich, Deutschland......etcetc GEHÖRE. Schon vergessen?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFelix Austria
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    02. September 2015 18:41

    Als ich heute begeistert den täglichen Bahnwaggon voller afrikanischer Akademiker willkommen hieß – diesmal waren es vorwiegend Atomphysiker aus dem Tschad, die es über das Mittelmeer geschafft hatten –, verlor ich irgendwann zwischen Luftsprung neun und siebzehn meine Brieftasche sowie zwei Goldbarren, aber eine Großfamilie aus Rumänien brachte mir, im Chor die Melodie von „Üb’ immer Treu und Redlichkeit“ summend, alles vollständig und wohlbehalten zurück.

    Wunderbare Zeiten!


alle Kommentare

  1. w.w. (kein Partner)
    03. September 2015 18:12

    Ähnlich klare,stringente Aussagen wie Thilo Sarrazin in Alpbach.Mit dem nun de facto bestehenden Verzicht auf Gebietshoheit beginnt eine staatliche Auflösung!In USA,Kanada,Australien wäre es natürlich völlig undenkbar ins Land zu kommen und dann Asyl-oder Visumanträge zu stellen!Die permissive EU Haltung gefährdet Menschenleben und fördert Schleppergeschäfte.Eine sofortige Rückführung würde das Schlepperunwesen schlagartig austrocknen.

  2. Fragezeichen (kein Partner)
    03. September 2015 08:01

    Herr Dr. Unterberger,

    wie können Sie es zulassen, dass "die Aufklärung" (inklusive ihrer unzähligen alias) Ihren Blog zerstört ?

    • Antwortzeichen (kein Partner)
      03. September 2015 18:08

      Ganz einfach, durch einen Vertrag mit einer GKK bekommt der Unterberger pro Posting vom @aufklärung, und jeder seiner Sockenpuppen, EUR 8.29 für die Behandlung der Geisteskrankheiten vom Hirnscheisserle.
      Da wird die ganze F01 bis F99 Serie durchgespielt denn der Muslimfreund hat sie alle.
      Der Blog wäre ohne diese Zahlungen der GKK längst pleite aber so kann er weiterleben.

  3. Felix Austria (kein Partner)
    02. September 2015 18:41

    Als ich heute begeistert den täglichen Bahnwaggon voller afrikanischer Akademiker willkommen hieß – diesmal waren es vorwiegend Atomphysiker aus dem Tschad, die es über das Mittelmeer geschafft hatten –, verlor ich irgendwann zwischen Luftsprung neun und siebzehn meine Brieftasche sowie zwei Goldbarren, aber eine Großfamilie aus Rumänien brachte mir, im Chor die Melodie von „Üb’ immer Treu und Redlichkeit“ summend, alles vollständig und wohlbehalten zurück.

    Wunderbare Zeiten!

  4. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      02. September 2015 14:15

      Ich lese und höre immer wieder von „Betroffenheit“. – Welche Lüge.

      Kein Mensch ist betroffen, da niemand diese Fremden kannte. Das ist alles angelenrtes p.c.-Gewäsch. Übertroffen nur, durch die pharisäerhaften Sprüche in einem Gedenkgottesdienst, bei dem dann die gesamte Regierung – also auch die aggressiven und fanatischen Atheisten - ein Gesichtsbad nehmen.

      Das ist nur noch zum Kotzen.

      Wir sind im Krieg, und die Waffen in diesem Krieg sind die Migranten, die als Wirtschaftsflüchtlinge und/oder Schein-Asylanten eine Massenflutung der Gastländer verursachen, also eine „friedliche“ Inbesitznahme (= Eroberung) durchführen.

      Nun, so unerwünscht sie sind und so bedauerlich die menschlichen Verluste im Krieg sind, sie sind in diesem Fall als „Waffe“ zu betrachten und daher ist die andere und zutreffendere Betrachtung eben diese und nicht das – oft bedauerliche - individuelle Schicksal.

    • christl. Kinderschänder (kein Partner)
      02. September 2015 22:16

      Der "Gedenkgottesdienst" war ein satanistisches Ritual zur endgültigen Auslöschung des christlichen Abendlandes.

  5. cmh (kein Partner)
    02. September 2015 11:06

    Der größte Feind Österreichs/Deutschlands/Europas/des Abendlandes sind die Eigenen!

    Ich meine diejenigen, die Sozialinvasoren, Deserteur und Wehrdienstverweigerer als "refugees" bezeichnen.

    Diejenigen, die an den Bahnhöfen Bananen und Babynahrung an Durchmigrierende verteilen.

    Die sich dabei sooooooooo ggguttttt vorkommen, dass alles zuspät ist.

    Die andere mobben, wenn sie gesagt kriegen, dass sie nicht gut und edel, sondern lediglich schlicht deppert sind.

    Die müssten wir loswerden, dann könnten wir die doppelte Menge Flüchtlinge problemlos verkraften.

  6. Tik Tak (kein Partner)
    01. September 2015 18:47

    Es ist ein speziell österreichisches, leider auch immer mehr europäisches, Problem, daß sich "Problemlösungskompetenz" darin erschöpft einen Schuldigen zu finden der aus dem "gegnerischen ideologischen" Lager, also aus dem "Feindbildlager" kommt.

    Damit kann man sich dann erschöpft und glücklich zurücklehnen, nur löst es die Probleme nicht.

    Oder aber, man verschiebt die schlechten Nachrichten bis nach der Wahl/der Wahlkampfveranstaltung wie gerade erst die Veröffentlichung der Arbeitsmarktzahlen auf den Tag nach dem Kanzlerinterview.
    Die Zahlen waren schon seit drei Tagen bekannt.
    Die wurden am Samstag erstellt.
    Aber man kann ja den Troglodyten nicht schlecht aussehen lassen.

  7. Politicus1
    01. September 2015 15:55

    Spannungen zwischen den EU-Mitgliedsstaaten ..
    Besondere Spannung baut sich zwischen Ungarn, Österreich (nicht Österreich-Ungarn!) und Deutschland auf ...
    Eisenbahnverkehr zwischen Budapest und Wien praktissch lahmgelegt ...
    Chaos auf Budapester und Wiener Bahnhöfen ...
    Endlose Staus auf Autostraßen zwischen Ungarn und Österreich ...
    Politische Krisen zwischen asylantenfreundlichen Bürgermeistern und ihrer Bevölkerung ...
    Etablierte politische Systeme wanken innerhalb der EU von Schweden über Österreich bis ans Mittelmeer ...

    WEM NÜTZT DAS ALLES?
    Ach, wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiss ..!
    Menschen mit Hausverstand wissen es schon längst!

  8. Torres (kein Partner)
    01. September 2015 11:27

    "wider besseren Wissens"!!! Was ist der Herr Reichel? Journalist und Autor? Mit diesen Deutschkenntnissen? Das können ja die Asylanten (nach einem Sprachkurs) besser!

    • gasteiner (kein Partner)
      01. September 2015 17:25

      @Torres

      Seien Sie doch nicht so kleinlich.
      Außerdem kann man es durchaus so schreiben - siehe Duden.

    • Torres (kein Partner)
      02. September 2015 12:24

      @gasteiner
      Tut mir leid, der Duden kennt nur "wider besseres Wissen", was ja auch logisch ist. "Wider" ist ja ein Synonym von "gegen" und verlangt den Akkusativ; würden Sie "gegen besseren Wissens" sagen? Doch wohl hoffentlich nicht. Ein andere Beispiel: "wider die Natur"; wie klingt denn (analog zu "wider besseren Wissens") etwa "wider der Natur"? Genau so falsch und wider das Wesen (sic!) der deutschen Sprache.

    • simplicissimus
      02. September 2015 16:20

      Hola Torres, amigo mio, como estas? Lei sobre tu progreso en la gramatica alemana y me gustaria saber si eres tal genio en español también?

    • Fragezeichen (kein Partner)
      03. September 2015 07:20

      Ned bös`sein, aber angesichts der chaotischen Zustände rings um uns alle, müsste ein kleines "s" an unpassender Stelle ohne viel Aufhebens zu verkraften sein.

      Gut, dass Sie keine anderen Sorgen zu haben scheinen, als Fehlerchensuche in Blogs zu betreiben @ Torres. ;-)

  9. Wolfgang Schimank (kein Partner)
    01. September 2015 08:53

    Die unheilige Allianz, die ich meine, besteht aus
    -Politikern, die die Tragweite ihres Handelns nicht verstehen,
    -den Grünen, die alles Deutsche hassen,
    -den Linken, die "aus den Trümmern der alten Gesellschaft die sozialistische Weltrepublik"* errichten wollen,
    -den Transatlantikern, die US-amerikanische Verhältnisse kopieren wollen und
    -der Asylantenlobby.
    Die Kirche zieht hierbei mit, weil sie vom Staat abhängig ist (z.B. Einziehen der Kirchensteuer).
    Interessant fand ich die gestrige Nachricht, daß das Arbeitsamt künftig in Asylantenheimen vorstellig sein soll. Es geht um billige Arbeitskräfte für die Industrie. -Nachtigall, ick hör dir trappsen!

    *) Hanns Eisler: Der Heimliche A

  10. Wolfgang Schimank (kein Partner)
    01. September 2015 08:24

    Ich finde es unerträglich, wie einseitig die gleichgeschalteten Medien über die Flüchtlingsproblematik berichten. Eine tiefgehende Ursachenforschung wird nicht angestellt, denn dann bekämen die USA, die EU und die großen Konzerne ihr Fett weg. Die Befindlichkeiten der einheimischen Bevölkerung werden ignoriert oder gar kriminalisiert. Im Gegenteil, der LKW mit den vielen toten Flüchtlingen wird zum Anlaß genommen, um die autochthone Bevölkerung sturmreif zu schießen. Man solle doch am liebsten alle Flüchtlinge ins Land lassen. Wir haben es mit einer unheiligen Allianz zu tun, die ihr eigenes Volk knebelt. Es ist eine hauchdünne Schicht von Menschen, die der Mehrheit ihre Meinung aufzwingt.

    • M.N. (kein Partner)
      03. September 2015 07:23

      Martin Lichtmesz analysiert diese verkommenen Medien auf Sezession im Netz grandios !

  11. M.N. (kein Partner)
    01. September 2015 07:48

    S.g. Herr Reichel,

    ich habe Ihnen andernorts bereits eine Empfehlung ausgesprochen, die ich hier nochmals reinstelle und bedanke mich für Ihren treffenden Artikel.

    Ich verweise auf das youtube-video "Zerstörung und Selbstzerstörung Europas" von Manfred Kleine-Hartlage. Vielleicht kennen Sie den Autor bereits. Falls nicht, empfehle ich ihn dringend. Ich habe mich die letzten Tage mit seinen Büchern (z.B. die Sprache der BRD) und Videos auseinandergesetzt. Sehr hilfreich und klärend, was er sagt. Es ist mir ein Bedürfnis ihn wärmstens weiter zu empfehlen. Er ist auch sehr eloquent und bringt die Dinge auch klar auf den Punkt.

  12. f.m.
    31. August 2015 23:07

    "verharmlost palästinensischen Terror, hetzt gegen Israel" -- jaja, die palästinensichen Landräuber, die den Juden das Leben in Israel vermiesen - ihnen gehören dringend robust agierende Schlepper für alle Richtungen zugewiesen.

  13. Bob
    31. August 2015 09:57

    Will man ehrlich sein kann man den Asylantenstrom nur begrenzen, wenn man die Sozialleistungen auf ein absolutes Minimum herunterfährt. Menschenrechte haben schließlich, neben den Migranten, auch die Bevölkerung. Und das muß die SPÖVP erst begreifen.(von den Grünen rede ich gar nicht, denen fehlt ein wichtiger Bestandteil des Kopfes)

  14. simplicissimus
    30. August 2015 18:04

    Bisher konnte man noch von Idealismus, Naivität, Dummheit, Fahrlässigkeit, grober Fahrlässigkeit sprechen.
    Langsam drängt sich ERNSTHAFT der Gedanke Verbrechen auf.
    Und die so vermuteten VerbrecherInnen tragen ein Binnen-I.

  15. machmuss verschiebnix
    30. August 2015 17:01

    Warum wendet sich keiner an die Haup-Verursacher ?

    Die anglo-amerikanische Achse der Guten hat im nahen Osten den "failed state" Irak
    verschuldet (wollte schon sagen: am Gewissen, aber sowas haben die ja nicht) , wie
    auch in Lybien und Syrien (Ägypten ist nicht auf Anhieb gelungen, an Syrien wird noch
    "gearbeitet" ) , wozu das alles (?) Geostrategische Maßnahmen zur Ost-Erweiterung
    der NATO ???

    Dann sollen diese Länder aber gefälligst auch dafür sorgen, daß die dortige Bevölkerung
    nicht zu Flüchlingen werden MUSS , nicht nur alles kurz und klein schlagen und wieder
    abziehen.

    • simplicissimus
      31. August 2015 16:39

      Weil es keinen Sinn macht. Die USA wird uns nicht mal ignorieren.
      Aber wir können was tun - nämlich Grenzen dicht, Illegale ausweisen, Sozialleistungen reduzieren.

  16. Helmut Oswald
    30. August 2015 14:34

    Was sind für eingefleischte Marxisten, grüne BlödiantInnen und die linke, weihrauchgeschwängerte Ausländerimportindustrie schon 71 Tote - wenn man sie doch dem politischen Gegner unterschieben kann ?

  17. franz-josef
    30. August 2015 14:32

    " Doch eine Islamisierung findet, wie Politik und Mainstream-Medien nicht müde werden zu betonen, nicht statt. " ... nein , das ist wahrlich untertrieben und damit unrichtig. Vor wenigen Monaten überschlugen sich noch hiesige Politiker ebenso wie Merkel und Konsorten mit der Beteuerung , daß der Islam zu Europa, Österreich, Deutschland......etcetc GEHÖRE. Schon vergessen?

  18. Ingrid Bittner
    30. August 2015 14:16

    Die europäische Tragödie? Ich würde meinen, Europa ist nur der Schlusspunkt. Die Tragödie ist in Afrika und auch Asien. Dort sollte man wahrscheinlich ansetzen, damit es gar nicht zu den europäischen Problemen kommt. Es kann ja nicht sein, dass wir weiterhin die Tragödie nach Europa importieren lassen, da werden Schuldige gesucht und geprügelt, die eigentlich gar keine sein können. Da wollen sich ein paar arme Menschen aus Bulgarien, Rumänien, Marokko oder sonst wo, ein paar hundert Euro verdienen und übernehmen das Lenken eines Fahrzeuges, gefüllt mir Flüchtlingen. Ob sie sich des Risikos bewusst sind, das sie eingehen, wenn sie da ein Fahrzeug nach Österreich oder Deutschland bewegen, wer weiss das. Mehr ist es ja nicht, die Drahtzieher sitzen sicher nicht in den Klein-Lkws und sonstigen Fahrzeugen, die da jetzt massenweise zu uns kommen. Die Drahtzieher sitzen wahrscheinlich in ihren klimatisierten Limousinen und freuen sich über den Rubel der da rollt.
    Die einzige Chance, diese Tragödie zu beenden liegt in den Ländern, wo sie entstehen. Die Flucht nach Europa, und da wiederum in die Länder, die am meisten bieten, ist ja nur der Schlußpunkt.

    • Gast (kein Partner)
      01. September 2015 07:17

      Also diesem Satz:
      Da wollen sich ein paar arme Menschen aus Bulgarien, Rumänien, Marokko oder sonst wo, ein paar hundert Euro verdienen und übernehmen das Lenken eines Fahrzeuges, gefüllt mir Flüchtlingen

      kann man wohl schwer zustimmen !

      Auch "arme Menschen" dürfen ein Gewissen haben. Die wissen sehr wohl was sie für gutes Geld tun. Das klingt nach Entschuldigung für Verbrecher. Finde ich nicht o.k.

  19. machmuss verschiebnix
    30. August 2015 10:45

    Großartiger Beitrag, vielen Dank Hr. Reichel !

  20. Wyatt
    30. August 2015 08:31

    ...........dass Europa in Armut, blutigen Macht- und Verteilungskämpfen, Bürgerkriegen und totalem Chaos endet, ........... wie soll das, als großes "Ziel" - noch abgewendet werden???





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