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Fenninger, Facebook und die Fifa

Lesezeit: 3:00

Anna Fenninger ist eine attraktive und sportlich extrem erfolgreiche Frau. Der Österreichische Skiverband ist eine Ansammlung meist älterer Herren, in der es um viel Geld geht.

Damit sind die öffentlichen Sympathien von vornherein klar verteilt, wenn sich da ein Frontalzusammenstoß anbahnt (der zum Glück vorerst verhindert worden ist).

Doch liegen die öffentlichen Sympathien nicht richtig. Aus mehreren Gründen:

Frau Fenninger hat sich ganz offensichtlich vor allem deshalb mit dem Skiverband angelegt, weil sie nun selbst abcashen will, seit sie den absoluten Höhepunkt ihrer Karriere erreicht hat. Das ist ziemlich unfair. Denn Fenninger hat in den Jahren des Aufstiegs, als sie noch unbekannt und kein Star mit großem eigenem Werbewert gewesen ist, ganz selbstverständlich alle möglichen Hilfen dieses Skiverbandes in Anspruch genommen. So wie dieser Skiverband halt auch viele andere Skifahrer finanziert, von denen viele nie ein Topstar werden. Da ist es ziemlich verständlich, dass der Skiverband dann verhindern möchte, dass diese Maschinerie der teilweisen(!) Umverteilung von den Stars zum Nachwuchs ruiniert wird, dass erfolgreiche Skifahrer (und ihre persönlichen Manager) den Ertrag plötzlich nicht mehr mit allen anderen teilen, dass sie Regeln und Verträge nicht mehr einhalten wollen.

Völlig frei im Verdienen sind die Skifahrer dann ja eh, sobald sie mit dem Skifahren aufhören.

Solange es keinerlei Hinweise gibt, dass in diesem Skiverband Korruption wie bei der Fifa herrscht, sollte das gelten, was seit Jahrtausenden die Grundlage menschlicher Kooperation gewesen ist: Verträge sind einzuhalten. Daran kann auch ein larmoyanter und bei mehr als Hunderttausend Menschen Gefallen findender Facebook-Eintrag nichts ändern, in dem Fenninger außer viel Selbstmitleid keinen einzigen konkreten Vorwurf vorzubringen imstande ist.

Es ist ja völlig rätselhaft, was Sätze heißen sollen wie: „3 Jahre habe ich versucht, demokratisch vorzugehen – Lösungen zu finden – ohne Erfolg.“ Was soll bei Skirennen oder in einem Skiverband oder bei einem Werbevertrag ein dreijähriges „demokratisches Vorgehen“ sein? Mehrheitsabstimmungen über – ?

Der Eindruck ist vielmehr stark, dass Fenninger halt einfach mit irgendwelchen aufgeschnappten Floskeln um sich wirft. Die nur überhaupt nicht passen. Bei aller Versuchung der Instant-World von Facebook, Twitter, oder WhatsApp: Gerade ein Star wie Fenninger täte gut daran, einen kritischen Freund Texte lesen zu lassen, bevor diese veröffentlicht werden.

Die Vermutung, dass sie irgendwelche gut klingenden, aber überhaupt nicht passenden und unverdauten Phrasen drischt, wird noch stärker, wenn sie etwa schreibt: „sollte ich akzeptieren, dass man als frau immer zurückstecken muss?“

Mit Verlaub: Was hat der Konflikt mit dem Skiverband mit ihrem Geschlecht zu tun? Dürfen Frauen Regeln und Verträge brechen? Gibt es irgendetwas, was ihr verboten worden ist, was aber männliche Skifahrer tun dürfen? Könnte es vielleicht sogar umgekehrt sein, dass Fenninger, gerade deshalb weil sie nicht nur Skikönigin, sondern auch eine sehr gut aussehende Frau ist – was sie auf den Fotos ihrer Facebook-Seite auch besonders professionell zeigt –, bisher im Leben immer ihren Willen durchsetzen hat können? Und dass sie es nur nicht begreifen will, dass auch Superstars an Grenzen stoßen, wenn sie Verträge einhalten?

Typisch jedenfalls, dass auch seriöse Medien sofort ihre Feminismus-Leier nachbeten, ohne ihrererseits irgendeinen Beweis in diese Richtung zu liefern. Junges hübsches Mädchen ist versus alte Männer automatisch und immer im Recht. Zumindest in der schlichten Medienwelt.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2015 09:42

    Kinder und Tiere in der Werbung, neue Serie im Motorsport, wehendes Haar jüngerer Frauen, freizügige Blicke in den Ausschnitt - Stammhirn schlägt Großhirn. Solange Wegnehmen unter Polizeigewalt reicht, gewinnt der Sozialismus. Er wirbt mit großen runden Augen (bitte einsetzen nach Belieben) : armer Mädchen, kleiner Negerkinder,
    alter Leute, behinderter Unfallopfer, herumirrender Migranten (Liste nach Belieben Fortsetzen). Alle auf Titelbildformat aufgeblasen, damit die Stampede der Blöden weiß, was sie zu empfinden hat.
    Dahinter: die Machtgier korrupter Bonzen, der Lügenapparat der gekauften Presse, die Unfähigkeit von Beamten und Funktionären und die Masse der arbeitsscheuen und larmoyanten Minderleister mit ihren wohlerworbenen Rechten. Wenn alle es so machen,´und damit regelmäßig Erfolg haben, warum nicht auch Fenninger ? Wenn Politiker keine Vorbilder sind, Offiziere sich feige vor Ihrer Verantwortung für die Sicherheit von Volk und Land nach der Seite wegdrücken, Polizisten nicht mehr dem Verbrechermilieu Druck machen, sondern den Straßenverkehrsteilnehmern, die 68er Richter die Verbrecher mit Händedruck aus dem Gerichtssaal in die Freiheit entsenden und einer Kinderschänderbande unter den beamteten Betreuern der Gemeinde Wien von der Staatsanwaltschaft nicht der Prozeß gemacht wird sondern Ihnen mit Steuergeldern der Mund zugeklebt wird und die Täter unbehelligt mitten unter uns ihre Pension genießen können - warum sollte ausgerechnet die Fenninger als einzige ein Vorbild sein? Wer ist hier ein Vorbild ? der permanent blöd grinsende Bundestaxler mit seinen Bilderberger Freunden etwa, der von den post- oder sonstwiemarxistischen Schreibhuren der verstaatlichten Presse im Kokon der Hofberichterstattung längst den Status des legibus solutus Hauptkommentators zum Zeitgeschehen eingenommen hat, der , wenn er einmal etwas tatsächlich selbst unternimmt sich nicht entblödet, zu diesem griechischen Kommunisten zu fahren der uns rund um die Uhr bestiehlt und dem er die 5,2 Milliarden des Steuerzahlers weiterschenkt, als wäre es eine Schachtel Schokoladenkekse ? Lasst Euch nicht an der Fenninger aus, die ist auch nur eine gewöhnliche Frau, ein Kind ihrer Zeit - es gibt andere, Mächtigere, die ihr maßregeln solltet für das, was sie heucheln.
    Die Fenninger hat nur ihren Körper, sie nimmt anderen nichts weg. Ihr Geschäftsmodell schädigt niemanden unter uns. Anders diese linke Ausländerimportindustrie die uns mit ihrem Multi-Kulti Irrsinn auf den Abgrund zutreiben lässt. Macht Euch über deren widerliche Bonzen her, deren Anblick und deren moralinsaures Lügengewäsch alleine schon jeden zur Siedehitze treiben muß, der versteht, welche Früchte ihre 'Arbeit' hervorbringt.

  2. Ausgezeichneter KommentatorCharlotte
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2015 17:38

    Ich bin derselben Meinung wie A.U. , Anna Fenninger will abcashen!

    Wer aber den Hals nicht voll genug kriegt verliert enorm an Sympathie, da nützt weder Erfolg noch Attraktivität sondern die Menschen erwarten Charakter.

    Die "Feminismus-Leier" die sie von sich gibt ist lächerlich. Sich einerseits die eigene Frauenattraktivität werbewirksam zu Nutze machen und andrerseits über Frauenbenachteiligung zu lamentieren ist unlogisch.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2015 10:52

    O.T. Was für die EU gilt und als Moral verkauft wird, interessiert die USA nicht.
    BP kauft 20% Anteil von einem russischen Ölfeld in Ostsibirien. Denn, liebe Leser, Sanktionen gegen Russland gelten nur für die EU, nicht für die USA. Wo kämen wir da auch hin, wenn die US-Wirtschaft Nachteile wegen US-Außenpolitik hinnehmen müsste?
    Update: Wobei BP natürlich auf dem Papier eine englische Firma ist. Auch wenn das bei internationalen Konzernen ja immer ein bisschen schwierig ist, besonders wenn sie an der Börse gehandelt werden und die meisten Investoren irgendwelche institutionellen Anleger sind, im Allgemeinen irgendwelche Fonds.
    Wir verlängern die Sanktionen auf US Befehl.

  4. Ausgezeichneter KommentatorMaria Kiel
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2015 19:47

    mit diesem einen einzigen Satz „sollte ich akzeptieren, dass man als frau immer zurückstecken muss?“ hatte Fenninger bei mir ausge......... - und zwar ganz konkret bei mir, weil ich eine FRAU bin! Ich habe so was von genug von diesem Totschlagargument "Frau" - ich halte es für absolut verachtenswert, entbehrlich und schädlich für alle Geschlechtsgenossinnen, sich auf das Geschlecht zu berufen. Über Männer, die sich auf den alten Macho-Standpunkt "ich als Mann..." stellen, fällt man her. Zurecht, wie ich meine. Aber was ist das für eine perverse Form des Nachholbedarfes, wo endlich überwundenes negatives Verhalten nun dort als positiv umgemünzt wird, wenn es von Frauen geübt wird? Muss von jetzt ab "gerechtigkeitshalber" jahrhundertelange Unterdrückung der Männer durch die Frauen exekutiert werden? Ach liebe Geschlechtsgenossinnen (und alle, die sich als solche ausgeben) - werft doch mehr als nur einen gutmenschlich vernebelten Blick auf die Kulturen, die eben dabei sind, die westliche Welt zu erobern! Und wenn Ihr schon nicht bereit seid, in eben diesem Bereich Eure vorgebliche Wehrhaftigkeit auszuspielen (was zugegebenermaßen sehr viel mühsamer und riskanter ist als im Bereich der zumeist bereits sturmreif geschossenen indigenen Männer), dann zieht Euch für das Morgen warm an!

  5. Ausgezeichneter KommentatorNormalsterblicher
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2015 02:29

    Bravo, Eins zu Null für die "alten Männer"!

  6. Ausgezeichneter KommentatorHerbert Sutter
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2015 18:13

    Der Präsident des ÖSV Dr. Schröcksnadel hat in vielen Jahren bewiesen dass er der richtige Mann für diesen Platz ist.

    Dr. Schröcksnadel übernahm als Präsident den ÖSV im Jahr 1990 in einer Zeit wo der ÖSV in einer Krise steckte, genauer gesagt: Es war die Zeit wo uns die anderen Skinationen, die Schweizer, die Italiener usw. nur so um die Ohren fuhren und Österreichs Skifahrer, Skispringer bzw. Langläufer nur minimale Erfolge brachten.

    Es war auch eine Zeit wo uns ein Lustenauer (Vorarlberger) Skifahrer, ein gewisser Marc Girardelli - uns als Skination - ärgerte indem er uns die rotweißroten Siege jahrelang & reihenweise wegschnappte.

    Der sympathische Marc Girardelli war ein Champion wie er nur ganz selten auftritt, seine Erfolge holte er aber für die Skination Luxemburg: https://de.wikipedia.org/wiki/Marc_Girardelli

    Bei Girardelli war das Fatale, dass es bei ihm bereits als ganz junger Fahrer, in frühesten Jugendjahren schwerste Differenzen zwischen seinem Vater und den Betreuern des damaligen ÖSV gab was das Training & Material betrifft.

    Und im damalige ÖSV in den 1980er-Jahren gab es eben keinen Skipräsidenten der ausreichendes Fingerspitzengefühl, Intuition sowie diplomatisches Talent & Verhandlungsgeschic, sowie menschliches Gespür & Menschenkenntnis hatte um mit den Girardellis: Dem strebsamen Sohn und seinem ehrgeizigen Trainervater auf einen grünen Zweig zu kommen. Nein, es kam zum Total-Bruch.

    Hat noch niemand bemerkt, dass derzeit mit Marcel Hirscher, dem Superstar, dasselbe sich wiederholt - aber eben mit einem fundamentalen Unterschied:

    Der Audi-fahrende Marcel Hirscher und sein ambitionierter Vater wird eben vom ÖSV genau richtig behandelt so dass alle Interessen gewahrt bleiben: Die Interessen & Ziele von Marcel Hirscher und diejenigen vom ÖSV wurden beiderseits gütlich ausgeglichen! Beide Seiten sind zufrieden: Eine Win-Win-Situation um die uns die anderen Skinationen beneiden.

    Und bitte auch zurück denken an die schwere Krise die rund um dem erfolgreichen Skispringer Andreas Goldberger herrschte: Dem wurde von seinem persönlichen Manager & seinen persönlichen Trainern alles mögliche eingeredet: Goldberger war unmittelbar dabei die österr. Staatsbürgerschaft auf zu geben und Serbe zu werden. Wer erinnert sich noch an die unappetitliche Geschichte wo auch Rauschgift im Spiel war, die aber letztlich aus der Welt geschafft wurde:

    "Goldi" wieder da, alles soll goldig und normal sein
    http://www.welt.de/print-welt/article595964/Goldi-wieder-da-alles-soll-goldig-und-normal-sein.html

    Letzlich ist diese schwere Krise & Zerwürfnisse rund um Goldberger und dem ÖSV wieder kalmiert & ausgebügelt worden: Mit einem hervorragenden Krisenmanagement durch den ÖSV-Präsidenten Dr. Schröcksnadel.

    Peter Schröcksnadel hat diese Punkte begriffen:

    - Spitzensport hat heute e. enorme Bedeutung: Die Konsumenten suchen in ihrer Freizeit Unterhaltung und Ablenkung vom oftmals tristen Berufs- bzw. Familienleben. prickelnde Spannung, tolle Show, das Ausloten der physischen & psychischen Grenzen, sowie moderne Märchen: das einfache Mädchen das zur Skikönigin wird, der arme Bub aus der Favela, der sich in einen Fussballstar verwandelt und ähnliches mehr. Spitzensport hat es immer gegeben & wird es immer geben, es liegt enormes Potenzial darin.

    - Erfolge sind schnell weg wenn das Management im Hintergrund nicht passt. Damit Erfolge stattfinden können muss die Stimmung auf jeder Ebene auch im unsichtbaren Hintergrund gut bis hervorragend sein.

    - Probleme müssen im Spitzensport rasch gelöst werden, ohne dass zu lange gewartet wird: SOFORTIGES Krisenmanagement ist das was notwendig ist. Jedes untätige Zusehen und Zuwarten vergrößert die Probleme.

    - Wenn Unregelmäßigkeiten, Vertrauensbrüche, Vertragsbrüche oder im schlimmsten Fall sogar Korruption wie ein Krebsgeschwür um sich greifen:
    Dann wird bei den Leuten blitzartig nicht mehr über Training, Bindung, Material, über Berg- bzw. Talski, den Schwungansatz und die Slalomtechnik diskutiert sondern über irgendwelche Abgründe wo in jedem Fall Geldgier mit dabei ist.

    - Wenn Sportler nicht mehr über sportliche Themen sondern nur mehr wegen des Themas „Einkommen & Geld“ in die Medien kommen dann ist das öffentliche Interesse bald weg, sinken die Einschaltquoten, verflüchtigen sich die Zuseher & Sponsoren und dann sind letztlich alle die Verlierer: Die Sportler, Verband & die Konsumenten.

    All das hat Schröcksnadel erkannt, besser als manche seine Vorgänger. Es ist ihm bei den derzeitigen Vorgängen kein Vorwurf zu machen. Übrigens war Schröcksnadel schon lange vor seiner Zeit als ÖSV-Präsident ein erfolgreicher Geschäftsmann, siehe ‚Sitour‘ und ‚Sitour Marketing Ges.m.b.H‘.

    Die Fähigkeiten Schröcksnadels als Geschäftsmann haben dem österr. Skisport allgemein und dem Ö.S.V. und seinen Sportlern im Besonderen sehr viel gebracht! Die meisten anderen Skinationen beneiden uns um unseren Verband der wie ein gut geölter Motor brummt.

  7. Ausgezeichneter KommentatorRau
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2015 09:54

    Die Zeiten in denen auf den Rängen echte Begeisterung für die Leistung eines Sportlers herrschte sind doch längst vorbei. Welcher Sportler siegt heute noch für Österreich.
    Ein Franz Klammer war weit davon entfernt mit seinen Siegen für sein ganzes Leben ausgesorgt zu haben. Der Jubel damals 1976 über sein Olympiagold ist etwas, dass Sportler heutztutage kaum mehr erleben. Die Menschen wissen, dass sie nur mehr in ihre eigene Tasche Wirtschaften und dieses Geld dann steuerschonend anlegen lassen.
    Immer mehr Menschen lässt es völlig kalt, wenn irgendwo einer angeblich "für Österreich" siegt. Zuviele fragen sich in Zeiten wie diesen, was das überhaupt noch sein soll, was da Österreich genannt wird!

    Ein Herman Meier hat es vielleicht noch geschafft zu soetwas, wie einem "Volkshelden" zu werden, aber da musste bereits eine hochprofessionelle PR Maschinerie mithelfen. Eine Maschinerie, die den Erfolg der Sportler mitfinanziert etwa durch den Verkauf von Übertragungsrechten usw.

    Fenningers Egotrip trägt nur dazu bei, dass sich noch weniger für Leistungssport interessieren. Die heutige Jugend zeigt ohnehin keine besonderen Ambitionen. Der Leistungssport hat fast überall Nachwuchsprobleme. Das sollte unseren Leistungsträgern mehr sorgen machen, als der einen oder anderen Extramillion hinterher zu laufen!

    Naja und dass eine Frau, wie Anna Fenninger auch noch versucht auf den feministischen "Opferzug" aufzuspringen, richtet sich ohnehin selber (lol)

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juni 2015 11:02

    "Völlig frei im Verdienen sind die Skifahrer dann ja eh, sobald sie mit dem Skifahren aufhören". Hier beweist Unterberger, dass er von der Problematik keine Ahnung hat. Nach Ende der Karriere kann naemlich ein Profisportler (der Name sagt schon, welchen Beruf er ausschliesslich erlernt hat und ausuebt) kaum mehr etwas verdienen, eben weil er keinen andern Beruf erlernt hat (erlernen konnte). Daher muss er sich seine Lebensgrundlage in den 10-12 Jahren seiner Sportlerlaufbahn schaffen, also so viel wie moeglich verdienen. Das weiss Fenninger natuerlich, und das tut sie auch. Daher volles Verstaendnis fuer sie. Nach Ende ihrer Laufbahn wird ihr naemlich der OeSV kaum mehr ein Gehalt zahlen.


alle Kommentare

  1. Gennadi (kein Partner)
    27. Juni 2015 20:38

    Welche Verbindung gibt es zwischen FIFA und Fenninger?

    Genauere Frage: Wiviel bekommt A.U. vom ÖSV, damit er eine immerhin sehr gute Schirennläuferin heruntermacht?

  2. BG (kein Partner)
    24. Juni 2015 16:40

    Gerade bei Dr. Unterberger als Jurist und Verfechter der Marktwirtschaft verwundert es, dass er die kartellrechtlichen Aspekte der bestehenden "Sportlerverträge" völlig außer Acht lässt. Der ÖSV ist - so wie andere nationale Sportverbände auch - Monopolist. Es herrscht für den Athleten eine eingeschränkte Vertragsfreiheit, weil er nur mit "seinem" nationalen Verband kontrahieren kann - zumindest wenn er nicht auswandern will. Klauseln, die einen Athleten in seiner wirtschaftlichen Selbstständigkeit beschränken sollten daher unter dem Aspekt des Monopolbetriebs betrachtet werden. Missbrauch marktbeherrschender Stellung sagt der Kartellrechtler dazu.

  3. NWO (kein Partner)
    23. Juni 2015 19:35

    Die Gründung der EU war ein Mosaik in der Vorbereitung des 3. Weltkrieges.

  4. Vuc Nuland (kein Partner)
    23. Juni 2015 18:34

    Wir haben mehr als 5 Milliarden Dollar investiert, um der Ukraine zu helfen, WOHLSTAND, SICHERHEIT und DEMOKRATIE zu garantieren. – Witzbold Vic dich Nuland

    • Erich Bauer
      23. Juni 2015 18:42

      Und da ist schon wieder so ein Anti-NATO-Schweindl... Diesmal von links.

      Lafontaine erinnert an die Äußerung der US-Top-Diplomatin Victoria Nuland in einem während der Maidan-Krisse mitgeschnittenen und via YouTube verbreiteten Gespräch von Nuland mit dem US-Botschafter in Kiew. „Fick die EU“, sagte sie damals in Bezug auf die Einstellung der Europäer zum Konflikt in der Ukraine. In Anspielung darauf schreibt nun Lafontaine: „Wir brauchen eine europäische Außenpolitik, die den kriegstreibenden US-Imperialismus eindämmt! Fick den US-Imperialismus!“

    • U.SA (kein Partner)
      23. Juni 2015 18:47

      Wir, die verfi..ten USA, werden Europa in ein Massengrab verwandeln.
      Die von den USA geführten Medien und Politiker werden euch in dieses Massengrab stoßen.

    • Stalingrad 2.0 (kein Partner)
      23. Juni 2015 19:31

      @ Erich Bauer

      Was sie verteigen, ist Satan.
      Heute wurden alleine in Österreich wieder 200 Kinder von ihren Müttern getötet.
      Europa ist es nicht wert zu existieren; auch ihre Postings sind ein Beleg für diese Tatsache.

  5. sdj (kein Partner)
    23. Juni 2015 18:16

    Ach ja der Unterberger und sein üblicher Frauenhass

    • Pennpatrik
      29. Juni 2015 22:39

      Ach ja, die sdj und ihr üblicher Männerhass.

      (SDJ? Sozialisdische Jugend? Pisa-Schülerin?)

  6. MH-17-TROLL (kein Partner)
    23. Juni 2015 16:36

    Die USA haben mich (inkl. Insassen) abgeschossen und haben gesagt: "Putin war's"...

    • Vuck EUland (kein Partner)
      23. Juni 2015 16:54

      Wie sagte Victoria Nuland kürzlich so schön? Fuck the USA!

    • Rammadan (kein Partner)
      23. Juni 2015 17:12

      Wir bereiten in Europa eure Auslöschung vor - ihre verfi..ten Europäer. Sterbt!

    • Erich Bauer
      23. Juni 2015 17:17

      https://www.youtube.com/watch?v=e-oH58VA5Rw

      Gemeinsam werden wir euch in den Ramadan schicken!

    • Erich Bauer
      23. Juni 2015 17:57

      Man möge mir den Tippfehler nachsehen... es sollte heißen: RamaDARM.

    • Erich Bauer
      23. Juni 2015 18:46

      Na... ist die Wasserpfeife ausgetrocknet?

    • MH-17-TROLL (kein Partner)
      23. Juni 2015 19:16

      "ist die Wasserpfeife ausgetrocknet?"

      Auf nach Stalingrad. Jetzt können die Pläne Adolf Hitlers endlich Wirklichkeit werden.

    • Stalingrad 2.0 (kein Partner)
      23. Juni 2015 19:22

      @ Erich Bauer

      Was wollen sie überhaupt verteidigen?

      Wenn Russland Europa erobern sollte, dann sterben dabei weniger Menschen als ungeborene Menschen in Europa von ihren eigenen Müttern ermordet werden. Europa ist es nicht wert zu existieren.

    • Erich Bauer
      23. Juni 2015 21:35

      Sieht aber so aus, als ob das neue Europa russisch wird... Das hat dann mit der Schwuchtel-EU nix mehr zu tun... Für diese Polit-Schwuchtel-Pädos ist dann Sibirien das neue "Spielfeld". Jedoch Europa und die "richtigen" Europäer bleiben.

  7. AppolloniO (kein Partner)
    23. Juni 2015 11:15

    Es wurde höchste Zeit, dass in dem ÖSV/Fenninger-Konflikt jemand mit Fakten die Dinge vom Kopf wieder auf die Beine stellt.
    Tatsache ist, dass ohne ÖSV kaum einer unserer Schistars an die Weltspitze gekommen wäre und wenn nicht in der Landwirtschaft tätig einem Nine-to-five-Job nachgehen würde. Mit entsprechendem Salär.
    Heute auf dem Thron jedoch, will man plötzlich nicht mehr teilen. Und der private Manager schon gar nicht.

  8. Torres (kein Partner)
    23. Juni 2015 11:02

    "Völlig frei im Verdienen sind die Skifahrer dann ja eh, sobald sie mit dem Skifahren aufhören". Hier beweist Unterberger, dass er von der Problematik keine Ahnung hat. Nach Ende der Karriere kann naemlich ein Profisportler (der Name sagt schon, welchen Beruf er ausschliesslich erlernt hat und ausuebt) kaum mehr etwas verdienen, eben weil er keinen andern Beruf erlernt hat (erlernen konnte). Daher muss er sich seine Lebensgrundlage in den 10-12 Jahren seiner Sportlerlaufbahn schaffen, also so viel wie moeglich verdienen. Das weiss Fenninger natuerlich, und das tut sie auch. Daher volles Verstaendnis fuer sie. Nach Ende ihrer Laufbahn wird ihr naemlich der OeSV kaum mehr ein Gehalt zahlen.

    • Erich Bauer
      23. Juni 2015 16:56

      Das Problem ist nur: Ohne ÖSV bekommt der einzelne Profi-Skifahrer mit Sicherheit nicht einmal das, was ihm der ÖSV zugesteht... Dann stehen nämlich die einzelnen Rennfahrer nicht nur im Werbe-Dumping-Wettbewerb untereinander - wie es in der "freien, liberalen Marktwirtschaft" halt so üblich ist - sondern müsste wahrscheinlich noch an die jeweiligen Veranstalter Teilnahmegebühren von seinen Werbeerlösen berappen - wahrscheinlich nicht zu knapp... Was - bei solchen geänderten, "privaten" Bedingungen - mit ziemlicher Sicherheit zur Folge hätte, dass der "Skizirkus" nicht mehr das wäre, was er heute ist! Zugegeben, meine Trauer darüber wäre enden wollend. Ich müsste dann nicht mehr das penetrante, "patriotische" Geschrei in den Gazetten und Volxempfänger den ganzen Winter - vom OKTOBER bis APRIL - über mich ergehen lassen! Wenngleich mich auch das nur "en passant" erreicht...

      Was meine persönliche Anteilnahme in diesem Fall angeht, so kann ich mich nur dem Subkommentar von F.V. anschließen. Ich kann wirklich nicht mehr sagen, wann ich die Streif-Übertragung zum letzten mal verfolgt habe. Es muss so in der "Klammer-Zeit" gewesen sein. Denn, immer, wenn dieses Spektakel stattfindet, bin ich in Großarl bzw. in der Flachau. Und da fahr ich lieber selber gerne Ski - leidenschaftlich. In Erinnerung geblieben ist aber - bei den zusammenfassenden Berichten - dass da ein älterer, vergleichsweise "spärlich" trainierter Schweizer den jungen "Ski-Zuchtexemplaren" um die Ohren fuhr... Das hat mich nicht nur amüsiert, sondern auch gefreut. Fast möchte ich sagen: Da war die Welt für mich wieder in Ordnung... (grins).

      Im übrigen kenne ich ein paar junge, "ambitionierte" Rennfahrer. Es gibt ziemlich viele davon. Sie alle haben einige Dinge gemein. Da wäre mal der erbarmungslose Druck von der Familie. Die Schredderanlage des jeweiligen Skiverbandes - Intrigenspiele inbegriffen. Und nicht zuletzt die charakterliche Verformung - okay, das geht nur schleichend, das merken die Jungen gar nicht - in besessene Roboter. In psychisch Kranke... Und... 99 Prozent von denen kommen nicht einmal in die Nähe irgendeines "medialen" Erfolges! Das heißt, sie werden aus dieser "Mühle" ausgespuckt und bleiben bestenfalls lediglich "psychisch krank"... oder schlimmer, als Krüppel mit ein paar Eisenstangen im Knochengerüst...

      Mein Tipp: Man sollte nicht soviel ZUSCHAUEN.

    • Pennpatrik
      23. Juni 2015 17:57

      Ganz massiver Einspruch!
      Ich habe einen Profisportler als Angestellten.
      Er ist verlässlich, diszipliniert und in einer Art zielorientiert, dass man schon geneigt ist, weniger Leistung zu verlangen (als Unternehmer!).
      Er verdient natürlich nicht das, was ein Profisportler verdient, sondern das, was seine Kollegen auch verdienen.
      Ich arbeite unglaublich gern mit ihm.
      Mir ist schon klar, dass das nicht für alle Profisportler gilt, aber ich denke, dass diese Grundeigenschaften, richtig eingesetzt, für eine stabile berufliche Laufbahn durchaus ausreichen.

    • Erich Bauer
      23. Juni 2015 18:00

      Wenn er als Angestellter bei Ihnen arbeitet... dann kann er kein "Profisportler" sein. Und schon gar kein Zucht-Experiment...

    • Erich Bauer
      23. Juni 2015 18:44

      ´He,Pennpatrik, pennen Sie?

    • Pennpatrik
      29. Juni 2015 11:41

      Es gibt keinen Grund, persönlich zu werden.
      Natürlich ein ehemaliger Profisportler.

  9. Reinhard 1 (kein Partner)
    23. Juni 2015 10:08

    Ist ja lustig, wenn ein alter Mann anderen alten Männer die Stange hält.

    Wahrscheinlich ist Schröcksnadel als Privatperson sogar sauber - aber das was er hinter den Kulissen "legal" abzieht, ist unglaublich: Zum einen eine unglaubliche Fördergeldvernichtungsmaschinerie (siehe WM in St. Anton 2001 und Schladming 2013: Mehrfachförderungen, unklare Förderempfänger, Idiotien wie unterirdische Bahnhöfe, etc.) und zum anderen weiß bis heute niemand, was der ÖSV an den beiden WM verdient hat.

    Und A. Fenninger kann ich gut verstehen: Sie bekommt für gleiche (manche meinen sogar bessere) Leistung bei weitem weniger als M. Hirscher. Wer von den alten Herren würde da nicht nachverhandeln ...

    • Pennpatrik
      23. Juni 2015 18:00

      Männer haben wohl mehr Zuschauer.
      Da braucht Frau einfach nur ihren Hintern zu heben und zu schauen, dass sie mehr Zuschauer bekommt. Das ist wie im Fußball. Niemand hindert die Frauen daran, einen eigenen Fußballverband aufzuziehen und tüchtiger und besser zu werden, als die Männer.
      Sie können sogar das Hundertfache der Männer verdienen. Sie müssen es sich am freien Markt nur selber holen.
      Am freien Markt ist es eben nicht möglich, den Männern zuzubrüllen: "Ich auch!". Da muss man es selbst erarbeiten.

    • Reinhard1 (kein Partner)
      24. Juni 2015 07:42

      ... das ist ja eins der Probleme: Der freie Markt wurde ausgeschaltet. Jetzt darauf zu verweisen ist geradezu zynisch.

    • Rau
      24. Juni 2015 15:24

      Was sie da Zynismus nennen ist wahrscheinlich die einzige Chance für den Damenrennsport. Gäbe es das System ÖSV nicht, wärs bald schnell zu Ende, spätestens dann, wenn die Sponsoren merken, dass das Zuschauerinteresse wie im Fussball halt nicht über Quoten lenkbar ist. An dem Punkt war der Damen Rennsport ja schon mal, laut Schröcksnadel.

      Aber tanzen wir weiter um das, allerdings nur für den Feminismus, goldene Kalb der Frauenunterdrückung. Sie müssen halt immer zurückstecken hinter die bösen Männer ;)

  10. cmh (kein Partner)
    23. Juni 2015 09:16

    Schirennläufer und Schispringer gehören eingentlich zur Klasse der Lobotomierten. Diese hat die Klasse der Kastraten ersetzt. Wahrscheinlich werden die modernen "Sportler" demnächst von neuen Gladiatoren ersetzt.

    Wer Wintersport liebt, sollte ins Freie gehen. Wer sich Sportübertragungen im Wohnzimmer reinzieht ist selber schuld.

    • F.V. (kein Partner)
      23. Juni 2015 10:10

      Wie recht Sie haben.

      Als ich selbst noch die Langkofelscharte herunter fuhr, zog ich das eigene Skifahren dem Zugaffen immer vor. Und auch heute sehe ich hier nur zu, wenn mir wirklich langweilig sein sollte.

      Aber nochmals zur schönen Anna.

      Eine Geschichte aus dem antiken Athen berichtet folgendes. Eine Frau war vor dem Areopag angeklagt ihren Mann ermordet zu haben, was wohl auch zutraf.

      Ihr Verteidiger trat mit ihr vor die Richter, riß ihr die Kleider vom Leib und frage: „Kann eine so schöne Frau denn schuldig sein?“ – Die Richter, beeindruckt von diesem „Argument“ sprachen sie frei.

      Wie also wird die Auseinandersetzung schließlich enden?

  11. hornet
    23. Juni 2015 08:53

    Lindsey VONN darf das alles machen.

    • Rau
      24. Juni 2015 09:25

      Und das auch noch ohne Siege reinzufahren - viel ist nicht los mit ihr in letzter Zeit. Woran liegt es wohl, dass sich die Medien trotzdem noch für sie interessieren?

  12. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      23. Juni 2015 08:47

      Das Theater um die schöne Anna ist sehr aufschlußreich.

      Da sie eine sehr erfolgreiche Skiläuferin und obendrein auch noch außergewöhnlich attraktiv ist, ist sie natürlich eine der meistgefragten „Gladiatoren“ im Brot-und-Spiele-Business – und in der Werbung. Es geht also ums Geld – und wer mehr davon kriegt.

      Die „sportbegeisterten“ Massen sind natürlich nur an ihr und ihresgleichen interessiert, auch an spektakulären Unfällen, für die man dann natürlich die tiefste Betroffenheit parat hält, aber an den Funktionären und Geschäftemachern im Hintergrund rein gar nicht. Diese unvermeidliche Kaste hat sich´s natürlich gerichtet über Lizenz-Vergaben und dergleichen, und mit dem „Selektieren“ der „Sponsoren“. Damit ist sichergestellt, daß sie auf jeden Fall nicht zu kurz kommen. Hier fand die schöne Anna, daß es nicht mehr die richtige Aufteilung sei. Naja ...

      Es wäre aber auch einmal interessant zu erfahren, ob der Ober-Zubetonierer aller Berggipfel, Schröcksnadel, reich geboren wurde, reich heiratete oder reich erbte, um an sein Lift- und Seilbahnimperium gekommen zu sein, oder ob er es mit „ehrlicher Arbeit“ verdient hat. Und dann, mit welcher Arbeit und seit wann. Wenn im Zusammenhang mit dem ÖSV, dann würde klar wie der Hase läuft.

      Was die Frau Fenninger betrifft, wäre sie gut beraten sich von der ÖSV-Mafia nichts gefallen zu lassen und den Verband zu wechseln. Die Skirennen würden in der-/demselben Weise bzw. Umfang übertragen, also die Gladiatoren-Rolle und damit das Werbeeinkommen nähme keinen Schaden, die Zuseher sind sowieso keine Nationalisten – wie auch in allen anderen Lebensbereichen nicht – und im Zweifel können sie immer noch dafür halten, daß die Anna ohnedies eine „Österreicherin“ ist.

      PS:

      Das schrieb ich vor dem „Friedensschluß“. Anscheinend hat Fenninger klein beigegeben, aber der ÖSV und Schröcksnadel sind nun auch im Visier. Es ist also noch nicht ausgemacht, wer hier gewonnen hat. Es ist, ich sagte es schon Geschäft, Brot und Spiele – aber nur ganz am Rande hat es mit „Sport“ zu tun.

      Unterberger bringt auch die FIFA und Blatter ins Spiel. – Nun, selbstverständlich geht es da auch ums Geld, wie ja die Korruptionisten bewiesen haben. Daß diese allerdings „aufgeflogen“ sind, hat nichts damit zu tun, da es sich um die ü b e r a l l üblichen Methoden doch nur handelt.

      Da die USA hinter dem Eklat stehen (und dafür sorgten, daß die Schweizer Justiz so prompt funktionierte), sind andere Gründe der Anlaß.

      Es ist die Vergabe der Fußball-WM an Rußland. Damit ist viel positives Prestige verbunden, das die USA den Russen nicht gönnen. Was heißt „nicht gönnen“, dieser Skandal ist Teil des Psycho-Krieges den die USA seit Jahren gegen Rußland führt, und hier hat Platter nicht den Wünschen der Amis entsprochen, daher wurden die Leichen im Keller der FIFA hochgeschwemmt. Mal sehen, ob ein anderer FIFA-Präsident die Vergabe nochmals revidiert?

      Mit Anna Fenninger und Schröcksnadel hat das nichts gemein.

  13. peter789 (kein Partner)
    23. Juni 2015 07:25

    Ich glaube, A.U. triift ins Schwarze, wenn er vermutet, dass dieser feschen, top-erfolgreichen Frau bis jetzt alles nach ihrem Kopf gegangen ist, den sie sich nun (lehreich) einmal ordentlich angehaut hat.
    PS.:
    Dass sie nun auf arme FRAU macht, ist mehr wie lächerlich und ist ein bewusstes Spielen auf der medialen Empörungstastatur.

  14. radiomuseum (kein Partner)
    23. Juni 2015 06:51

    unabhängig von sympathien (bei den weibl. skistars habe ich andere favoritinnen als fr. fenninger, zb fr, maze die in allen disziplinen gewonnen hat und ein one woman team lebt und fr. vonn deren deutsch besser verständlich ist als das von fenninger, zettel und co) ist zu sagen, dass skiläufer, aufgrund der fis -landesverband situation keine wahl haben, wo sie fahren dürfen. daher ist der landesverband-hier-ösv ein monopol. das kann man so nicht ändern. und die "verträge", bei denen man sicher ist, dass sie einen rechtsstreit nicht überstehen würden, die einem 14j jungen sporttalent bzw. den eltern vorgelegt werden, sind eben für "mitläufer" gedacht, die mal in die weltcupmannschaft kommen.

    • radiomuseum (kein Partner)
      23. Juni 2015 06:56

      aber für weltmeister, gesamtweltcupsieger und olympiasieger sind diese verträge nicht zutreffend. nebenbei- was fenninger stört-mich auch- dass man zb marcel hirscher (der übrigens nicht olypiasieger ist) mehr rechte einräumt als fenninger. und dass fenninger als regierende olympiasiegerin und weltmeisterin verträge abschließen muss. und hirscher kriegt seine entourage sehr wohl vom ösv gesponsert. fenninger bislang nicht. daher ist fenninger berechtigt sauer. nur schröcksnadel duldet keine ausreißer der 0815 behandlung.wo komma da hin`? das war ja schon immer so.aber als monopolist fühlt man sich stark und konkurrenz und optionslos. da kann man alle berechtigten anliegen abwürgen, mit der ausschluss drohung.

    • Rau
      23. Juni 2015 10:21

      Was schreiben Sie da - Hirscher ist seit Jahren eine Bank für den ÖSV und siegt reihenweise. Der bringt seit Jahren konstant beste Leistungen und hängt die anderen im SLALOM fallweise bis zu 2 oder 3 Sekunden ab. Das mit ein paar Medaillen gleichzusetzen ist nicht ganz korrekt.

      Tut mir Leid aber auch ein Leonhard Stock ist Olympiasieger, nur bei dem war das mehr eine Eintagsfliege

    • Rau
      23. Juni 2015 10:27

      Wenn schon könnte sich eher die Schild aufregen, die ähnliches bei den Damen geleistet hat.

  15. fewe (kein Partner)
    23. Juni 2015 03:16

    Sie spielt die ganz billige Karte aus, sie wäre das arme kleine Mädchen gegen die alten bösen Männer. Das finde ich widerwärtig. Meine Sympathien hat die ganz sicher nicht.

    Möglicherweise gibt es dort ein paar Unsympathler, aber es ist evident, dass die sehr effektiv arbeiten und die Konzepte genau richtig sind. Ansonsten wäre Österreich beim Skisport nicht derart erfolgreich.

    Sie soll doch einfach mit ihrem Manager dort hingehen, wo der Pfeffer wächst. Es gibt genügend andere Talente.

  16. Ai Weiwei
    22. Juni 2015 10:03

    Ich hoffe ich täusche mich bei meiner Beobachtung:

    Hat da jemand den internationalen Aufruhr, sowie Zorn über die ganz sichtbar gewordene Korruption in der FIFA - wo lauter ältere, ergraute Herren aus Europa aber auch aus der Karibik, Mittelamerika, Afrika und Asien involviert sind.

    Hat da jemand diesen allgemeinen Aufruhr und Zorn auf Sport- und Verbandsfunktionäre genützt um sozusagen "im gleichen Aufwaschen" auch gleich auf den Ö.S.V. mit seinen Verbandsfunktionären hin zu hauen?

    Hat da irgendjemand gehofft den schon vorhandenen Schwung & Tendenz in den Medien gleich auch für diese Fenninger-Geschichte zu nützen?

  17. Anton Volpini
    21. Juni 2015 23:09

    Beim ÖSV stinkst genauso wie bei der FIFA.

    Aber anders als bei der FIFA, ist es nicht die zweite Ganitur, die nimmt, sondern die Spitze!
    Warum, glauben Sie, hat der alte Schröcksnadel den Staffelstab noch nicht abgegeben? Doch nicht, weil sein persönliches Geschäft, Feratel, sonst Schaden nehmen würde?

    • Wyatt
      22. Juni 2015 06:34

      Sehe ich auch so.

      Gibt es überhaupt noch eine Veranstaltung, welche nur aufgrund des "Spektakels" - ohne "Vermarktung" "Sponsorengeld" und "Abcashen" allein zur "Freude" des Volkes stattfindet ?

    • Erich Bauer
      22. Juni 2015 08:01

      Leider könne wir nur auf den FBI und die US-Justizbehörden hoffen... Vielleicht sollte von höchster Ösi-Stelle eine Bitte um Befreiung vor Ösi-Alphatieren erfolgen.

      Die Umstellung auf American-Football - auf Schneeunterlage - sollte doch ein Klacks sein. "Spiele" sind Spiele. Das lenkt vom "Brot" ab...

    • peter789 (kein Partner)
      23. Juni 2015 07:21

      @Anton Volpini
      Wär dir lieber, der ÖSV hätte Schulden wie die Republik Österreich?
      Und würde von (Fay)männern geleitet, die außer heiße Luft zu produziern nichts auf die Reihe kriegen?
      Der ÖSV ist vielleicht der beste Skiverband weltweit!
      Die Spitze dieses Verbandes darf und soll gut verdienen, deine Vorwürfe haben einen Hauch von Kommunismus und sind eine reine Neiddebatte.

    • F.V. (kein Partner)
      23. Juni 2015 08:56

      Peterle....

      Es sind immer wieder dieselben, die sich als geistige Taglöhner outen. Egal welches Thema ansteht.

      Allerdings ist das nicht ungewöhnlich, denn Dummheit ist ja nicht auf ein einzige Gebiet beschränkt, sondern sozusagen universell. Einmal dumm immer dumm.

    • fewe (kein Partner)
      23. Juni 2015 09:34

      So viel ich weiß, arbeitet Schröcksnadel ehrenamtlich.

      Der ÖSV arbeitet vorbildlich, wie man an den Ergebnissen sieht. Dies ist wohl auch dem Umstand zu verdanken, dass dort keine Himbeerbubis am Werk sind. Man kann nicht alles gleichzeitig haben.

    • J.Scheiber (kein Partner)
      23. Juni 2015 12:48

      Bei der FIFA wäre ich vorsichtig. Da machen nicht die richtigen Leute das große Geschäft und einen korrupten Vertreter der Wallstreet hat der Sepp Blatter abserviert. So hat die Mafia eben ein Rollkommando des FBI in die Schweiz geschickt. Die ganze Welt ist US-(Un-) Rechtsraum. Der Wilde Westen war ein Kindergeburtstag dagegen.

    • Erich Bauer
      23. Juni 2015 18:34

      Ob in die Schweiz die Kavallerie einreitet ? Mit diesem peinlichen John Wayne?

    • Anton Volpini
      23. Juni 2015 21:08

      Ja, es ist ist schon so, daß wir es mit einer mehrschichtigen Entwicklung zu tun haben, Johann.
      Einerseits gibt es da die Geopolitik in Form von Rollkommandos, aber auch andererseits Fehlentwicklungen von weltumspannenden oder nationalen "Körperschaften", die in sich selbst jede Unvereinbarkeit ausleben.
      Gewaltentrennung, wie in jedem überlebenswilligen privaten Untrernehmen eingerichtet, werden hier ignoriert.
      Das ist der Nährboden für Korruption!

      Da mag man schon einmal einen Wallstreetvertreter opfern.
      "Il Principe" läßt grüßen!

  18. Ambra
    21. Juni 2015 22:12

    Lieber Herr Dr.Unterberger: sie sprechen mir und vielen anderen aus der Seele !
    Und ich wie viele andere ich meinem Umfeld finden, daß Fenninger aus dem Verband geworfen gehört hätte - ihr Vorgehen und ihre Kommentare sind nicht nur ein Fehlverhalten in der Vertragsfrage, sondern auch undankbar dem Verband gegenüber ohne den sie nie ihre Erfolge erreicht hätte und unfair den anderen Sportlern gegenüber, die sich an die Regeln des Verbandes halten.
    Ich glaube übrigens nicht, daß der derzeitige Friede anhalten wird und dann wird man hoffentich die Konsequenzen ziehen.

    • fewe (kein Partner)
      23. Juni 2015 03:19

      Ja, das sehe ich genauso. Die hat den Bogen eindeutig überspannt.

  19. machmuss verschiebnix
    21. Juni 2015 20:57

    OT:

    Der ORF hat in der ZIB II Minister Schelling zitiert, aber wieder mal so, daß ein völlig
    verkehrter Eindruck entsteckt bei jenen Leuten, welche die heutige Pressestunde nicht
    gesehen hatten.

    Da hat der ORF doch glatt die Aussage Schellings so zusammen gestutzt, daß
    auf die Frage nach eine Koalition mit der FPÖ von ihm nur mehr "... das kann ich
    für mich ausschließen..." zu hören war ! ! !

    Minister Schelling hatte es aber auch ganz klar begründet: "...mir fehlt da schlicht die
    Lösungs-Kompetenz ... " , sagte sinngemäß aber auch, daß jede Koalitionsvariante
    legitim sei - auch mit der FPÖ , weil das eine demokratisch gewählte Partei ist ...


    Da kann ich nur sagen: nur weiter so, denn iemand sonst kann die Fiesheit dieser
    Mischpoche so klar hervorheben, wie sie selber ! Nach und nach fällt nämlich sogar
    den Hardcore-Sozi-Sektierern auf, wie schleissig die SPÖ dasteht und mit welch
    armseligen "Argumenten" jetzt noch versucht wird, das Desaster bei der kommenden
    Wien-Wahl gering zu halten .

    Hingegen hat aber Minister Schelling einen sehr positiven Eindruck hinterlassen.

    Wenn er nicht Teil dieser unmöglichen Regierung wäre, dann wäre mit ihm sicher
    vieles Möglich ! ! !

    • haro
      21. Juni 2015 22:07

      Typisch ORF eben der nur daran interessiert ist jedem seiner Eingeladenen Gelegenheiten zu geben (mehr oder weniger auffordernd) , negative Aussagen über die FPÖ zu machen , was ja schließlich auch bei Minister Schelling gelungen ist und diese Aussage wird dann wiederholt.

      Ich frage mich aber schon wieso der Finanzminister die "Lösungs-Kompetenz" (die ihm laut seiner Aussage in der FPÖ fehlt) bei Mitgliedern und im Parteiprogramm seines Koalitionspartners SPÖ oder gar bei einem Koalitionspartner Grüne positiv sieht?

    • fewe (kein Partner)
      23. Juni 2015 03:22

      Es ist schlicht antidemokratisch die Koalition mit einer Partei auszuschließen. Dass eine andere Partei andere Ziele hat, sollte ja eigentlich der Normalfall sein.

      In einer funktionierenden Demokratie müsste im Grunde jede Partei verboten werden, die die Zusammenarbeit mit einer anderen Partei kategorisch ausschließt.

  20. Maria Kiel
    21. Juni 2015 19:47

    mit diesem einen einzigen Satz „sollte ich akzeptieren, dass man als frau immer zurückstecken muss?“ hatte Fenninger bei mir ausge......... - und zwar ganz konkret bei mir, weil ich eine FRAU bin! Ich habe so was von genug von diesem Totschlagargument "Frau" - ich halte es für absolut verachtenswert, entbehrlich und schädlich für alle Geschlechtsgenossinnen, sich auf das Geschlecht zu berufen. Über Männer, die sich auf den alten Macho-Standpunkt "ich als Mann..." stellen, fällt man her. Zurecht, wie ich meine. Aber was ist das für eine perverse Form des Nachholbedarfes, wo endlich überwundenes negatives Verhalten nun dort als positiv umgemünzt wird, wenn es von Frauen geübt wird? Muss von jetzt ab "gerechtigkeitshalber" jahrhundertelange Unterdrückung der Männer durch die Frauen exekutiert werden? Ach liebe Geschlechtsgenossinnen (und alle, die sich als solche ausgeben) - werft doch mehr als nur einen gutmenschlich vernebelten Blick auf die Kulturen, die eben dabei sind, die westliche Welt zu erobern! Und wenn Ihr schon nicht bereit seid, in eben diesem Bereich Eure vorgebliche Wehrhaftigkeit auszuspielen (was zugegebenermaßen sehr viel mühsamer und riskanter ist als im Bereich der zumeist bereits sturmreif geschossenen indigenen Männer), dann zieht Euch für das Morgen warm an!

    • Ambra
      21. Juni 2015 22:06

      Maria Kiel : ******** ! Völlig Ihrer Meinung !!!!! Niemand schadet den Frauen so wie die dummen Feministinnen !

  21. Herbert Sutter
    21. Juni 2015 18:13

    Der Präsident des ÖSV Dr. Schröcksnadel hat in vielen Jahren bewiesen dass er der richtige Mann für diesen Platz ist.

    Dr. Schröcksnadel übernahm als Präsident den ÖSV im Jahr 1990 in einer Zeit wo der ÖSV in einer Krise steckte, genauer gesagt: Es war die Zeit wo uns die anderen Skinationen, die Schweizer, die Italiener usw. nur so um die Ohren fuhren und Österreichs Skifahrer, Skispringer bzw. Langläufer nur minimale Erfolge brachten.

    Es war auch eine Zeit wo uns ein Lustenauer (Vorarlberger) Skifahrer, ein gewisser Marc Girardelli - uns als Skination - ärgerte indem er uns die rotweißroten Siege jahrelang & reihenweise wegschnappte.

    Der sympathische Marc Girardelli war ein Champion wie er nur ganz selten auftritt, seine Erfolge holte er aber für die Skination Luxemburg: https://de.wikipedia.org/wiki/Marc_Girardelli

    Bei Girardelli war das Fatale, dass es bei ihm bereits als ganz junger Fahrer, in frühesten Jugendjahren schwerste Differenzen zwischen seinem Vater und den Betreuern des damaligen ÖSV gab was das Training & Material betrifft.

    Und im damalige ÖSV in den 1980er-Jahren gab es eben keinen Skipräsidenten der ausreichendes Fingerspitzengefühl, Intuition sowie diplomatisches Talent & Verhandlungsgeschic, sowie menschliches Gespür & Menschenkenntnis hatte um mit den Girardellis: Dem strebsamen Sohn und seinem ehrgeizigen Trainervater auf einen grünen Zweig zu kommen. Nein, es kam zum Total-Bruch.

    Hat noch niemand bemerkt, dass derzeit mit Marcel Hirscher, dem Superstar, dasselbe sich wiederholt - aber eben mit einem fundamentalen Unterschied:

    Der Audi-fahrende Marcel Hirscher und sein ambitionierter Vater wird eben vom ÖSV genau richtig behandelt so dass alle Interessen gewahrt bleiben: Die Interessen & Ziele von Marcel Hirscher und diejenigen vom ÖSV wurden beiderseits gütlich ausgeglichen! Beide Seiten sind zufrieden: Eine Win-Win-Situation um die uns die anderen Skinationen beneiden.

    Und bitte auch zurück denken an die schwere Krise die rund um dem erfolgreichen Skispringer Andreas Goldberger herrschte: Dem wurde von seinem persönlichen Manager & seinen persönlichen Trainern alles mögliche eingeredet: Goldberger war unmittelbar dabei die österr. Staatsbürgerschaft auf zu geben und Serbe zu werden. Wer erinnert sich noch an die unappetitliche Geschichte wo auch Rauschgift im Spiel war, die aber letztlich aus der Welt geschafft wurde:

    "Goldi" wieder da, alles soll goldig und normal sein
    http://www.welt.de/print-welt/article595964/Goldi-wieder-da-alles-soll-goldig-und-normal-sein.html

    Letzlich ist diese schwere Krise & Zerwürfnisse rund um Goldberger und dem ÖSV wieder kalmiert & ausgebügelt worden: Mit einem hervorragenden Krisenmanagement durch den ÖSV-Präsidenten Dr. Schröcksnadel.

    Peter Schröcksnadel hat diese Punkte begriffen:

    - Spitzensport hat heute e. enorme Bedeutung: Die Konsumenten suchen in ihrer Freizeit Unterhaltung und Ablenkung vom oftmals tristen Berufs- bzw. Familienleben. prickelnde Spannung, tolle Show, das Ausloten der physischen & psychischen Grenzen, sowie moderne Märchen: das einfache Mädchen das zur Skikönigin wird, der arme Bub aus der Favela, der sich in einen Fussballstar verwandelt und ähnliches mehr. Spitzensport hat es immer gegeben & wird es immer geben, es liegt enormes Potenzial darin.

    - Erfolge sind schnell weg wenn das Management im Hintergrund nicht passt. Damit Erfolge stattfinden können muss die Stimmung auf jeder Ebene auch im unsichtbaren Hintergrund gut bis hervorragend sein.

    - Probleme müssen im Spitzensport rasch gelöst werden, ohne dass zu lange gewartet wird: SOFORTIGES Krisenmanagement ist das was notwendig ist. Jedes untätige Zusehen und Zuwarten vergrößert die Probleme.

    - Wenn Unregelmäßigkeiten, Vertrauensbrüche, Vertragsbrüche oder im schlimmsten Fall sogar Korruption wie ein Krebsgeschwür um sich greifen:
    Dann wird bei den Leuten blitzartig nicht mehr über Training, Bindung, Material, über Berg- bzw. Talski, den Schwungansatz und die Slalomtechnik diskutiert sondern über irgendwelche Abgründe wo in jedem Fall Geldgier mit dabei ist.

    - Wenn Sportler nicht mehr über sportliche Themen sondern nur mehr wegen des Themas „Einkommen & Geld“ in die Medien kommen dann ist das öffentliche Interesse bald weg, sinken die Einschaltquoten, verflüchtigen sich die Zuseher & Sponsoren und dann sind letztlich alle die Verlierer: Die Sportler, Verband & die Konsumenten.

    All das hat Schröcksnadel erkannt, besser als manche seine Vorgänger. Es ist ihm bei den derzeitigen Vorgängen kein Vorwurf zu machen. Übrigens war Schröcksnadel schon lange vor seiner Zeit als ÖSV-Präsident ein erfolgreicher Geschäftsmann, siehe ‚Sitour‘ und ‚Sitour Marketing Ges.m.b.H‘.

    Die Fähigkeiten Schröcksnadels als Geschäftsmann haben dem österr. Skisport allgemein und dem Ö.S.V. und seinen Sportlern im Besonderen sehr viel gebracht! Die meisten anderen Skinationen beneiden uns um unseren Verband der wie ein gut geölter Motor brummt.

    • Gerhard Pascher
      21. Juni 2015 20:33

      Zitat Herbert Sutter:
      "Die Fähigkeiten Schröcksnadels als Geschäftsmann haben dem österr. Skisport allgemein und dem Ö.S.V. und seinen Sportlern im Besonderen sehr viel gebracht!"

      Herr Schröcksnadel ist neben ÖSV-Präsident auch Geschäftsführer von vier ÖSV-Tochtergesellschaften und auch bei "seinen" Firmen Sitour und Feratel und in diversen anderen Tochtergesellschaften aktiv. Dies hat auch ihm viel gebracht, wobei er auch die ÖSV-Erfolge indirekt für seine Aktivitäten ausnützt.
      Die Sportler werden vielfach auch als "nützliche Idioten" (sorry, ich fand kein passenderes Wort!) für alle diese Geschäftserfolge herangezogen. Warum darf Fenninger nicht auch an ihre eigene Brieftasche denken?
      Nun ist der 74-Jährige dabei, seinen Sohn Markus in möglichst vielen seiner derzeitigen Funktionen unterzubringen, so bleibt alles "in der Familie".
      Sicher ist Schröcksnaadel nicht mit dem FIFA-Blattner zu vergleichen, denn dort geht es um etwas ganz anderes.

    • Herbert Sutter
      21. Juni 2015 21:42

      Herr Pascher:

      Für die Präsidentschaft eines Ö.S.V. braucht man einen absoluten Profi, und das ist Schröcksnadel auf jeden Fall. Gefragt ist ein Mann der einerseits von den Eigenheiten des Skirennsports etwas versteht, von den Geschäften die da rundherum in jedem Fall nötig sind (also e. Geschäftsmann mit Praxis u. möglichs BWL-Ausbildung ist gefragt) sowie jemand der auch menschlich kann: der führen & motivieren kann und mit Menschen gerne und leicht umgehen kann.

      Der Skirennsport ist ein Sport in einer engen Nische: Nur relativ wenige Länder kommen infrage. Dadurch ist auch das interessierte Publikum und damit Fernsehen, Werbung und Sponsoren begrenzt. Die finanziellen Bäume wachsen nicht automatisch und nicht in jedem Fall in den Himmel.

      Das Leben und somit das Schicksal, das Glück oder Unglück der Menschen ist miteinander verwoben und verknüpft. Oft mehr als einem lieb ist, aber es ist so. Man kann Glück haben und in seiner eigenen Firma/Organisation/Staat/Verband befinden sich hervorragende Führungspersönlichkeiten. Dann werde auch ich als einfaches Mitglied / einfacher Sportler / einfacher Bürger davon profitieren. Zum Beispiel dass seitens der Verbandsführung hervorragende Trainer, Physiotherapeuten, Mentalcoaches & sonstiges Personal engagiert wurde. Wenn da die Mischung stimmt u. alles zusammenpasst, dann kann ich als einfacher Sportler vielleicht sogar Weltmeister werden. Denken Sie einmal daran wieviel österr. Skisportler in der Ära Schröcksnadel Weltmeister, Olympiasieger, Weltcupsieger, bzw. Medailliengewinner waren. Sehen Sie es einfach ganz einfach statistisch.

      Ein jeder Mensch wird älter, auch der beste Manager wird einmal alt und büßt seine Fähigkeiten graduell ein und kommt dann nicht mehr so mit der modernen Zeit mit. Jedoch ist das ein ganz anderer Level der Diskussion. Ob Schröcksnadel schon zu alt für sein Amt ist oder nicht müssen die Gremien und Mitglieder im ÖSV entscheiden. Ich möchte nur daran erinnern dass ein Präsident Ronald Reagan 70 Jahre alt war als er die Präsidentschaft einer Supermacht die mitten im Kalten Krieg war übernahm. Und diese Präsidentschaft hatte er dann 8 Jahre inne. Jetzt mit der Alterskeule zu kommen und auf Schröcksnadel darauf zu hauen halte ich nicht für fair weil es beim Fall Fenninger um etwas anderes & ganz ganz einfaches geht:

      Ein jedes Kind in Ö. weiß es heute - Es geht um die Autofirmen: Soll es die Werbung für Mercedes sein, die vom persönlichen Manager Klaus Kärcher (der aus Stuttgart, der Mercedes-Stadt kommt) empfohlen wird? Und mit Mercedes-Werbung ließe sich super gut Geld verdienen.

      Oder soll es die Werbung für Audi sein, da ja der Ö.S.V. einen Werbevertrag mit Audi hat, bekanntlich fährt Fenningers Kollege Marcel Hirscher - wie im TV zu sehen - begeistert mit einem Audi herum.

      Ich persönlich habe bei dem Herr Klaus Kärcher nicht so den Eindruck dass der so ohne weiteres nachgibt und seine Ziele so ohne weiteres aus dem Auge verliert, im Gegenteil. Es ist aber auch eine Frage wie klug Herr Kärcher ist.

      Es geht also um die Autofirmen: Mercedes oder Audi. Und es geht um die gar nicht so unwichtige Frage: Sollen Verträge eingehalten werden oder nicht auch wenn plötzlich eine neue Firma da ist die mehr Geld springen lässt.


      Es ist seit langem bekannt dass beim ÖSV üblich ist dass die Werbung die man auf den Anoraks und Skianzügen sieht, wie z.B. "Kronen Zeitung", "Gösser", "A1" für alle Teammitglieder einheitlich sind. Jedoch ist die Werbung am Kopf, die Kopfwerbung: Also am Skihelm ganz individuell: Benni Raich hat seinen blauen Uniqa-Helm, während Marcel Hirscher seinen gelben Raiffeisenhelm verwendet. So wie ich das auf Grund der Werbung im Fernsehen beobachte ist es bei den anderen Skinationen genau so: Lindsey Voll verdient mit ihrer Red-Bull-Kopfwerbung sehr gut.

      Was die Verdienste von Präs. Schröcksnadel betrifft sei auch erwähnt: Er bekam eine Auszeichnung der Republik: das Große Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich - so total ungerechtfertigt wird das ja nicht sein.

      Ein jeder erfolgreiche Manager, Funktionär und Geschäftsmann ruft auch Neider auf den Plan. "Den Neid der anderen muss man sich halt verdienen." Den Neid auf sich gezogen zu haben, das ist etwas was manche als eine Erfolgsbestätigung für sich sehen.

    • Wyatt
      22. Juni 2015 06:08

      @ Gerhard Pascher
      *****************!
      @ Herbert Sutter
      es geht nicht um Mercedes oder Audi, sondern ausschließlich darum, dass dem Präsidenten beim "Abcashen" niemand anderer - und schon gleich gar nicht jene deren Erfolge die Grundlage seiner Geschäfte bilden, sich eigenständig, außerhalb des sportlichen Geschehens - selbst vermarkten.

    • Gerhard Pascher
      22. Juni 2015 07:35

      @Suttner + Wyatt:
      Bis ganz Ihrer Meinung, denn es geht - wie immer - um Geld und wieder um Geld. Schröcksnadel ist sicher ein tüchtiger Geschäftsmann, welcher dem österr. Skisport dient(e). Er denkt aber auch an seine eigene Firmen und seine Familie. Leider ist der Profisport und die damit verbundenen Werbeeinnahmen nicht zu trennen, so müssen eben die Sportler als mobilde Litfaßsäulen durch die Gegend fahren. Da wird genau festgelegt und kontrolliert, wie oft die Firmenlogos auf den Fotos und vor allem wie lange im Fernsehen gezeigt werden. Die Sportler werden dabei zu Maschinen mit Höchstleistungen "gezüchtet", damit schlussendlich die Kasse stimmt. Leider trägt dieser Massenwahn nicht dazu bei, dass sich die Mehrheit der Bevölkerung auch sportlich betätigt und so ein gesünderes Leben führt. Mit der Aufgabe des Amateursportes und Anerkennung der Profis haben neben den Europa-/Weltmeisterschaften auch die ursprünglichen Ziele der Olympiaden gelitten, denn auch da geht es heutzutage nur mehr um viel Geld.

      P.S.: Was die Ehrenzeichen der Republik betrifft, so sind dies diskussionswürdige Sachen und ich könnte Namen nennen, wo man es später bereut hatte, diese zu vergeben. Aber scheinbar brauchen wir auch in unserem Staat diesen Klimbim (siehe u.a. dekorierte Brüste beim Opernball), wo sogar eine eigene Abteilung in der Hofburg damit beschäftigt ist.

    • radiomuseum (kein Partner)
      23. Juni 2015 07:09

      und genau darum gehts, dass schröcksnadel dem MANN marcel hirscher , der nebenbei NICHT olympiasieger ist, all das gibt, was fenninger auch wollte, er ihr aber nicht zugestehen wollte.

      und da muss man sich fragen, wo ist der unterschied, weniger sportlich erfolgreich, aber mehr "extrawürste", der einzige unterschied..mann-frau

      also auf was geht es im endeffekt?
      fenninger kriegt weniger als hirscher, obwohl erfolgreicher.
      was wäre der grund?

      es kann nur der grund sein, weil sie eine frau ist und daher in schröcksnadels universum weniger werbewert hat und demzufolge weniger "goodies"

      und bei "gut geölter motor" fällt mir "geschmiert" ein,und das hängt eben von "freunderlwirtschaft unter männern" ein und eben nicht nach der leistung oder bedarf.

  22. Charlotte
    21. Juni 2015 17:38

    Ich bin derselben Meinung wie A.U. , Anna Fenninger will abcashen!

    Wer aber den Hals nicht voll genug kriegt verliert enorm an Sympathie, da nützt weder Erfolg noch Attraktivität sondern die Menschen erwarten Charakter.

    Die "Feminismus-Leier" die sie von sich gibt ist lächerlich. Sich einerseits die eigene Frauenattraktivität werbewirksam zu Nutze machen und andrerseits über Frauenbenachteiligung zu lamentieren ist unlogisch.

    • Josef Maierhofer
      21. Juni 2015 21:46

      Ich gebe Ihnen da schon recht, da sieht man, was die Propaganda und die Medien bei den jungen Menschen anrichten. Klar wollte sie abcashen, hört und sieht sie ja täglich, aber ich denke doch, dass das nicht allein auf ihrem Mist allein gewachsen ist.

      Als sie eingesehen hat, was sie angerichtet hat, nämlich einen Vertragsbruch, hat sie den Fehler erkannt. Fehler, die vermutlich jeder junge Mensch, der sich so angestrengt hat und so weit gekommen ist, gemacht hätte, wenn ihm jemand das einredet.

      Der ganze Feminismuswahn dröhnt ihr täglich die Ohren voll, der Manager 'zeigt ihr seinen Weg' und liefert 'seine Argumente' 'für sie', die Medien hetzen sie regelrecht in einen Krieg, dieses junge Ding, und sie hat diesen Verlockungen nicht widerstehen können und das wirre Zeugs geschrieben und den Mercedes Termin wahrgenommen und als Herr Schröcksnadel ihr noch eine Chance gab, schließlich kann er, ebenso wie Frau Fenninger von der Hetzjournaille getrieben, da auch nicht so leicht agieren, auch er hat seine Verträge, die Frau Fenninger unterschrieben hat, gab es die 3. Aussöhnung.

      Herr Schröcksnadel hat also mit viel Geduld das verirrte Schaf wieder zurückgeholt. Es gibt nur entweder oder, entweder diesen Vertrag mit dem Skiverband oder den anderen mit dem Manager.

      Ich sehe Geld ist in diesem Fall wie eine Ersatzdroge und wirkt auch so.

      Natürlich sind die Sympathien weg durch das Schlamassel, natürlich haben alle Beteiligten einen Schaden erlitten, wie es eben ist, wenn man Fehler macht, die man mit einer Entschuldigung nicht mehr aus der Welt schaffen kann.

    • fewe (kein Partner)
      23. Juni 2015 03:30

      @Josef Maierhofer: Die ist eine erwachsene Frau. Die Nachsichtigkeit würde man bei einem genauso jungen Mann niemals haben. Es ist ja völlig irrelevant, von wem sie vielleicht beeinflusst wurde. Entscheidend ist, was sie tut. Jeder wird von irgendwem oder irgendwas mehr oder weniger beeinflusst. Das kann ja kein Kriterium sein.

    • Josef Maierhofer
      23. Juni 2015 13:47

      @ fewe (kein Partner)

      Ja, nach dem Gesetz erwachsen. Aber je jünger erwachsen, desto unerfahrener im realen erwachsenen Leben.

      In meinem Post habe ich die Erfahrung und Einfühlsamkeit von Herrn Schröcksnadel gelobt, der seinen 'Stall' wieder 'in Ordnung' gebracht hat. Ich hoffe, sie hat wegen all dem Desaster nicht von Skiverband auch noch was zu befürchten.

      Frau Fenninger wird ihren 'Stall' aber nicht mehr so schnell in Ordnung bringen, der Ruf wurde ordentlich ramponiert. Maximal, wenn sie wieder den Weltcup gewinnt, wird ihr ein bisschen verziehen, zumindest von mir.

      Aber ein junges Ding ist sie für mich trotzdem.

      Was sie getan hat, ist ein Vertragsbruch. Das liegt, wie Sie richtig sagen, in ihrem alleinigen Bereich, egal, wer sie beeinflusst hat und wie und womit.

  23. Josef Maierhofer
    21. Juni 2015 12:50

    Ich sehe da eher den Manager als Übeltäter und Treiber, quasi die treibende Kraft dazu.

    Der Manager versteht es natürlich (natürlich ? Gute Manager natürlich nicht.) die junge Frau wirr im Kopf zu machen.

    Verträge sind einzuhalten, wenn Frau Fenninger noch weiterhin die Unterstützung des österreichischen Skiverbandes haben will und Mitglied des Skiteams sein will.

    Ich sehe da auch genau diese Gedankenpublikation von wirren Gedanken und Entschuldigungen. Wenn es Herrn Schröcksnadel tatsächlich gelungen ist, sein verlorenes und bestes Schaf wieder zur Herde zu bringen, so hat er etwas für alle Österreicher getan.

    Beobachten konnte ich den Journalismus, was der daraus gemacht hat, die Sensations- und Hetzjournaille, die da vom 'Krieg' sprach, etc. Aber eine junge Frau, der man solche Verlockungen, wie Mercedes zahlt uns, in Wirklichkeit das meiste dem Manager ..., etc., ist da zu unerfahren, um erstens ihre eigenen Ziele und ihren harten Weg nicht zu verlassen und zweitens um auf solche 'Verlocckungen' nicht hineinzufallen.

    Herr Schröcksnadel, alle Achtung, Sie machen gute Arbeit für Österreich und wenn ich Ihr heutiges Kronenzeitung Interview betrachte, hat sich kein geeigneter Nachfolger bisher gefunden, der Ihre Eigenschaften und Ihre Konsequenz, aber auch Ihre Geduld und Einfühlsamkeit mitbringt. Im Prinzip sind Sie ein verlässlicher 'Familienvater' dieser Skirennfamilie.

    Es geht um Geld. Es geht um Geld für den Skiverband. Es geht um Geld für die Gehälter der Verbandsfunktionäre, die Prämien der Sieger, etc. Ich kenne mich da natürlich nicht aus, wie genau dieses gemeinsam erworbene Geld verteilt wird, aber ich nehme nicht an, dass es da einen Vergleich mit der FIFA geben kann.

    Frau Fenninger, Sie werden später, wenn Sie eventuell nicht mehr Ski fahren beim österreichischen Verband, vermutlich auch Werbegeschäfte selbst machen, eventuell sogar mit Managern, Sie haben es verdient, ganz sicher, aber auch da wird es dann Verträge geben, die man einhalten muss, genauso wie einen Ehevertrag. Aber Sie selbst bestimmen, welche Verträge Sie eingehen und welche nicht.

  24. Politicus1
    21. Juni 2015 12:14

    'Völlig frei im Verdienen sind die Skifahrer dann ja eh, sobald sie mit dem Skifahren aufhören.'
    Wer's glaubt wird seelig!
    Beispiele gefällig?
    Hermann Mayer
    Armin Assinger
    Schneckerl Prohaska,
    Hans Krankl
    ....
    Zugegeben, das sind Ausnahmeprofisportler gewesen. Aber auch Frau Fenninger zähle ich zu dieser Kategorie des Spitzenerfolgs.

    • Rau
      21. Juni 2015 13:09

      Nehmens den Assinger raus und dafür eine Marlies Schild oder eine Michi Dorfmeister rein, dann stimmt die Reihe auch mit den Erfolgen überein.

  25. socrates
    21. Juni 2015 10:52

    O.T. Was für die EU gilt und als Moral verkauft wird, interessiert die USA nicht.
    BP kauft 20% Anteil von einem russischen Ölfeld in Ostsibirien. Denn, liebe Leser, Sanktionen gegen Russland gelten nur für die EU, nicht für die USA. Wo kämen wir da auch hin, wenn die US-Wirtschaft Nachteile wegen US-Außenpolitik hinnehmen müsste?
    Update: Wobei BP natürlich auf dem Papier eine englische Firma ist. Auch wenn das bei internationalen Konzernen ja immer ein bisschen schwierig ist, besonders wenn sie an der Börse gehandelt werden und die meisten Investoren irgendwelche institutionellen Anleger sind, im Allgemeinen irgendwelche Fonds.
    Wir verlängern die Sanktionen auf US Befehl.

    • socrates
    • blem-blem
      22. Juni 2015 02:55

      Die Zugehörigkeit einer Kapitalgesellschaft bestimmt sich nach dem Ort ihrer Gründung. Sie unterliegt dem Gesellschaftsrecht des Gründungsstaates und NICHT dem Recht des Ansässigkeitsstaates der Teilhaber!!!

      Damit ist BP britisch und unterliegt nicht US-Gesetzen über Sanktionen.

    • socrates
      22. Juni 2015 12:02

      blem-blem
      BP wird sicher in Delaware eine Firma besitzen, z.B. Sibirexploration, über die diese Geschäfte laufen.

    • socrates
      22. Juni 2015 20:36

      blem-blem
      Wir beide verstehen das nicht, deshalb bleiben wir klein.
      Der russische Gaskonzern Gazprom, sein deutscher Partner E.ON sowie Shell und OMV wollen eine neue direkte Gasleitung von Russland durch die Ostsee nach Deutschland bauen. Die vier Unternehmen unterzeichneten am Donnerstag auf dem Sankt Petersburger Wirtschaftsforum ein Memorandum of Understanding, wie Gazprom der Agentur RIA Novosti mitteilte.
      Die Jahresleistung der neuen Pipeline, die parallel zu der seit Jahren betriebenen Rohrleitung Nord Stream verlaufen soll, ist mit 55 Milliarden Kubikmeter geplant. „Die Partner wollen in der nächsten Zeit ein Gemeinschaftsunternehmen gründen, das die Umsetzung des Projekts übernehmen wird“, hieß es. Dabei wollen sie „die positiven Erfahrungen der Nord Stream AG“ auswerten. Gazprom-Sprecher Sergej Kuprijanow bestätigte, dass der russische Gaslieferer mindestens 51 Prozent der Anteile an der neuen Pipeline halten werde.

      „Bedarf wächst“: Gazprom sieht keine Konkurrenz für russische Pipelineprojekte in EU
      Die Ostsee-Pipeline Nord Stream führt von der russischen Portowaja-Bucht nahe Wyborg an der Grenze zu Finnland durch die Wirtschaftsgewässer von Finnland, Schweden und Dänemark bis nach Greifswald an der deutschen Ostseeküste. Die 1224 Kilometer lange Leitung hat derzeit zwei Stränge mit einer Durchsatzkapazität von jeweils 27,5 Milliarden Kubikmeter pro Jahr. Ihre Zielmärkte sind neben Deutschland auch Großbritannien, die Niederlande, Frankreich und Dänemark.
      Gazprom hält 51 Prozent der Anteile am Betreiberkonsortium Nord Stream AG. Die deutschen Gesellschafter BASF und E.ON besitzen jeweils 15,5 Prozent der Anteile. Der niederländische Gesellschafter Gasunie und GdF Suez kontrollieren jeweils neun Prozent der Aktien. Erstes Gas war im Oktober 2012 durch die Rohre gesträmt.

      Deutschland steigert Gasimporte aus Russland um zwei Drittel
      Nord Stream wurde gebaut, um die Abhängigkeit vom instabilen Transitland Ukraine zu verringern. Gemeinsam mit seinen westeuropäischen Partnern wollte Gazprom eine zweite Direktleitung nach Südeuropa bauen. Die Pipeline South Stream hätte 2018 die Vollleistung erreichen sollen. Doch das South-Stream-Projekt stieß bei den USA und der EU-Kommission auf Widerstand. Nach Druck aus Brüssel setzte Bulgarien im Juni die Vorarbeiten aus.
      Im Dezember musste Russland wegen des Widerstandes der EU den Bau der South-Stream-Pipeline stoppen. Stattdessen sollen eine neue Pipeline in die Türkei sowie ein Gashub an der Grenze der Türkei und zu Griechenland für die Versorgung Südeuropas gebaut werden.

      Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/wirtschaft/20150618/302822609.html#ixzz3doimdhYK

    • noch einer (kein Partner)
      23. Juni 2015 10:08

      bei weitem größter Einzelaktionär mit knapp 30% JP Morgan.

  26. Rau
    21. Juni 2015 09:54

    Die Zeiten in denen auf den Rängen echte Begeisterung für die Leistung eines Sportlers herrschte sind doch längst vorbei. Welcher Sportler siegt heute noch für Österreich.
    Ein Franz Klammer war weit davon entfernt mit seinen Siegen für sein ganzes Leben ausgesorgt zu haben. Der Jubel damals 1976 über sein Olympiagold ist etwas, dass Sportler heutztutage kaum mehr erleben. Die Menschen wissen, dass sie nur mehr in ihre eigene Tasche Wirtschaften und dieses Geld dann steuerschonend anlegen lassen.
    Immer mehr Menschen lässt es völlig kalt, wenn irgendwo einer angeblich "für Österreich" siegt. Zuviele fragen sich in Zeiten wie diesen, was das überhaupt noch sein soll, was da Österreich genannt wird!

    Ein Herman Meier hat es vielleicht noch geschafft zu soetwas, wie einem "Volkshelden" zu werden, aber da musste bereits eine hochprofessionelle PR Maschinerie mithelfen. Eine Maschinerie, die den Erfolg der Sportler mitfinanziert etwa durch den Verkauf von Übertragungsrechten usw.

    Fenningers Egotrip trägt nur dazu bei, dass sich noch weniger für Leistungssport interessieren. Die heutige Jugend zeigt ohnehin keine besonderen Ambitionen. Der Leistungssport hat fast überall Nachwuchsprobleme. Das sollte unseren Leistungsträgern mehr sorgen machen, als der einen oder anderen Extramillion hinterher zu laufen!

    Naja und dass eine Frau, wie Anna Fenninger auch noch versucht auf den feministischen "Opferzug" aufzuspringen, richtet sich ohnehin selber (lol)

    • Rau
      21. Juni 2015 10:08

      Hab vergessen die letzte Volksheldin Annemarie Moser Pröll zu erwähnen mit ihrem legendären überlegenen Comeback Sieg in Lake Placid. Da musste sich noch kein Skiverband Gedanken darüber machen, mit welchen zusätzlichen Bewerben und Rahmenveranstaltungen man den ganzen Zirkus für die Zuseher attraktiver zu machen. Da hat der Skisport mit seinen klassischen Disziplinen noch´völlig gereicht und für sich selber gesprochen. Sprich einen Super G Weltcupsieger gabs damals noch gar nicht.

    • Wyatt
      21. Juni 2015 12:10

      Naja Rau,
      zumindest die Gelegenheit wahr genommen, brav die systemgetreue Gesinnung unter Beweis zu stellen und Frau Fenninger, trotz ihrer Erfolge mit Mißgunst zu bedecken.

    • Rau
      21. Juni 2015 12:27

      Wenn es bei dieser Causa darum ginge gegen ein System zu revoltieren, wär ich bei Ihnen. Nur das ist das allerletzte worum es hier geht.

      Was heisst hier Missgunst? Der Alleingang von Anna Fenninger hats soweit gebracht, den Schröcksnadel so weit zu treiben auszuplaudern, dass der Damen Rennsport in den 90ern praktisch tot war. Keine Sponsoren waren mehr aufzutreiben!
      Ob das klug war.

  27. Helmut Oswald
    21. Juni 2015 09:42

    Kinder und Tiere in der Werbung, neue Serie im Motorsport, wehendes Haar jüngerer Frauen, freizügige Blicke in den Ausschnitt - Stammhirn schlägt Großhirn. Solange Wegnehmen unter Polizeigewalt reicht, gewinnt der Sozialismus. Er wirbt mit großen runden Augen (bitte einsetzen nach Belieben) : armer Mädchen, kleiner Negerkinder,
    alter Leute, behinderter Unfallopfer, herumirrender Migranten (Liste nach Belieben Fortsetzen). Alle auf Titelbildformat aufgeblasen, damit die Stampede der Blöden weiß, was sie zu empfinden hat.
    Dahinter: die Machtgier korrupter Bonzen, der Lügenapparat der gekauften Presse, die Unfähigkeit von Beamten und Funktionären und die Masse der arbeitsscheuen und larmoyanten Minderleister mit ihren wohlerworbenen Rechten. Wenn alle es so machen,´und damit regelmäßig Erfolg haben, warum nicht auch Fenninger ? Wenn Politiker keine Vorbilder sind, Offiziere sich feige vor Ihrer Verantwortung für die Sicherheit von Volk und Land nach der Seite wegdrücken, Polizisten nicht mehr dem Verbrechermilieu Druck machen, sondern den Straßenverkehrsteilnehmern, die 68er Richter die Verbrecher mit Händedruck aus dem Gerichtssaal in die Freiheit entsenden und einer Kinderschänderbande unter den beamteten Betreuern der Gemeinde Wien von der Staatsanwaltschaft nicht der Prozeß gemacht wird sondern Ihnen mit Steuergeldern der Mund zugeklebt wird und die Täter unbehelligt mitten unter uns ihre Pension genießen können - warum sollte ausgerechnet die Fenninger als einzige ein Vorbild sein? Wer ist hier ein Vorbild ? der permanent blöd grinsende Bundestaxler mit seinen Bilderberger Freunden etwa, der von den post- oder sonstwiemarxistischen Schreibhuren der verstaatlichten Presse im Kokon der Hofberichterstattung längst den Status des legibus solutus Hauptkommentators zum Zeitgeschehen eingenommen hat, der , wenn er einmal etwas tatsächlich selbst unternimmt sich nicht entblödet, zu diesem griechischen Kommunisten zu fahren der uns rund um die Uhr bestiehlt und dem er die 5,2 Milliarden des Steuerzahlers weiterschenkt, als wäre es eine Schachtel Schokoladenkekse ? Lasst Euch nicht an der Fenninger aus, die ist auch nur eine gewöhnliche Frau, ein Kind ihrer Zeit - es gibt andere, Mächtigere, die ihr maßregeln solltet für das, was sie heucheln.
    Die Fenninger hat nur ihren Körper, sie nimmt anderen nichts weg. Ihr Geschäftsmodell schädigt niemanden unter uns. Anders diese linke Ausländerimportindustrie die uns mit ihrem Multi-Kulti Irrsinn auf den Abgrund zutreiben lässt. Macht Euch über deren widerliche Bonzen her, deren Anblick und deren moralinsaures Lügengewäsch alleine schon jeden zur Siedehitze treiben muß, der versteht, welche Früchte ihre 'Arbeit' hervorbringt.

    • logiker2
      21. Juni 2015 10:58

      und wieder einmal nur ************* ! es ist alles über den Sozendr......staat gesagt.

    • Sensenmann
      21. Juni 2015 18:22

      Den Dreckssozialismus wieder einmal auf Trefflichste beschrieben! *************!

  28. Igo
    21. Juni 2015 08:08

    Herr Unterberger..
    aber gehns..sie schreiben aber gegen den Zeitgeist..da werden die Abonnenten dieses Blogs, die auch Fenninger Fans sind in Scharen davonrennen..na sowas..
    Ich habe den Verdacht, sie müssen einen Marketing Kurs besuchen..oder wenigstens, einen "politisch-korrekt" Kurs.
    Sonst kann ich nur sagen zu dieser Chose: Gier frisst Verstand!

  29. Wyatt
    21. Juni 2015 06:52

    Das heißt, dass Frau Fenninger mit all' ihren persönlichen Erfolgen - "zum Ruhme Österreichs" - dies nur dem ÖSV verdankt, und aufgrund keinesfalls sittenwidriger Verträge, nur der Herr Präsident des ÖSV, Frau Fenniger vermarkten darf. (Zumindest solange die "alten Herrn" des ÖSV sich in ihrem Glanze noch sonnen können.)

    • Wyatt
      21. Juni 2015 06:56

      Macht eigentlich der Herr Präsident irgendwelche "Geschäfteln" ausserhalb des ÖSV ?

    • Normalsterblicher
      21. Juni 2015 09:04

      Hormongeschädigtes wunnigliches Lebensalter oder Johannistriebe?

      Zweifellos hat der ÖSV Vorleistungen für diesen Erfolg erbracht, wie auch bei vielen anderen, weniger erfolgreichen Sportlern Geld "hineingesteckt" wurde!

    • Rau
      21. Juni 2015 09:27

      Der ÖSV Präsident hat das in einer Pressekonferenz ausreichend erklärt und zu allen Punkten Stellung genommen. Auch zu dem Punkt der Frauenfeindlichkeit.

      Die Sportleer sind völlig frei mit der Einschränkung, dass sie keine Verträge eingehen dürfen, die in Konkurrenz zu Verträgen des ÖSV stehen. Einfache Bedingungen die für andere Leistungsträger des ÖSV weder in der Vergangenheit noch heute ein Problem darstellen.

  30. efrinn
    21. Juni 2015 03:32

    Mädel, bleib am Boden!
    Ich war immer ein Fan von Dir
    aber die Streiterei tut weh.
    Die "gut aussehende Frau" hat
    mich in Dich verliebt gemacht
    und ich bin ein Landsmann von
    Dir. Enttäusche mich nicht!

  31. Normalsterblicher
    21. Juni 2015 02:29

    Bravo, Eins zu Null für die "alten Männer"!





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