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Griechisches Endspiel mit Finnen und Russen, Chinesen und Amerikanern

Jetzt sind es nur noch wenige Tage, bis klar wird: Gibt Euroland den griechischen Schmähs neuerlich nach und Geld her? Oder muss die links-rechts-extremistische Athener Regierung schon wenige Wochen nach der Wahl eingestehen, dass sie die Wähler im Wahlkampf voll angelogen hat? Umso explosiver wirkt da die Einmischung aller drei Supermächte, die bisher in dem scheinbar allein zwischen Griechen und Deutschen tobenden Match gar nicht involviert gewesen sind. Hinter dieser spektakulären „Verweltpolitisierung“ werden jedoch die vermutlich wichtigsten Akteure völlig übersehen – vor allem auch von den Griechen selber.

Viele glauben in- und außerhalb Griechenlands, dass Deutschland der Hauptgegner Athens ist. Das ist aber ein Riesenirrtum. Denn ginge es nur um die Deutschen, hätten die Griechen wohl längst wieder gewonnen. Waren doch die Deutschen schon ab dem Jahr 2010 entscheidend, dass die Griechen hunderte Milliarden Euro von den Bürgern der Euro-Zone bekommen haben. Die jetzt durch Schulden, neue Steuern und vor allem den Zinsenraub an den Sparern dafür zu zahlen haben.

Inzwischen aber ist die Konstruktion der Eurozone eine völlig andere geworden. Jetzt kann jedes einzelne Land Zahlungen an Athen blockieren. Daher hilft es den Griechen auch nicht mehr, dass sie die Deutschen wieder an die Schuld deren Vorfahren in der NS-Zeit erinnern. Das Nazi-Argument hat zwar europaweit 70 Jahre lang immer gut funktioniert. Jeder französische, italienische, spanische Politiker ist im Schlaf imstande, vorwurfsvoll die Deutschen an ihre „europäische Verantwortung“ zu erinnern, wenn sein Land wieder Geld braucht.

Sozialistisches Solidaritätsgewäsch wirkt nicht mehr

Dieses abgedroschene Ritual funktioniert aber nicht mehr, wenn es um die Balten, Finnen, Niederländer, Slowaken, Slowenen oder eben die romanischen Südländer geht. Stündlich steigen – Gott sei Dank – die Chancen, dass viele dieser Länder jetzt hart bleiben und sich allem sozialistischen Solidaritätsgewäsch verweigern.

Man schaue sich etwa Finnland an: Die Regierung dieses Landes hat unter dem Druck der rechtspopulistischen „Wahre Finnen“ seit längerem auf einen harten Kurs geschaltet. Finnland hat sogar durchgesetzt, dass es ein von den Griechen bestücktes Treuhandkonto als Pfand und Gegenleistung für die Kollektivhilfe an Athen bekommt. Auf diesem Konto liegen nun immerhin schon eine Milliarde Euro. Damit hat Finnland einen Teil seines Geldes (auf Kosten aller anderen) sicher. Und es macht zugleich kompromisslos klar, dass es weiteres Geld für Griechenland nur gibt, wenn dort Reformen nicht nur angekündigt, sondern auch voll und konkret umgesetzt werden. Was sich nicht einmal zeitlich ausgehen kann.

Den finnischen Parteien dürfte es damit gelungen sein, den von ihnen gefürchteten Aufstieg der „Wahren Finnen“ abzuwehren und diesen viel der einstigen Popularität zu entziehen (wenn man den Umfragen glauben darf). Letztlich haben damit beide Seiten in Finnland gesiegt: Die „Wahren Finnen“ haben effiziente Härte gegenüber Griechenland durchgesetzt; und die anderen Parteien haben den Aufstieg der Rechtspopulisten ins Gegenteil verwandelt. Freilich haben auch die diversen Parteien der großen Regenbogenkoalition keine guten Aussichten. Bei den bevorstehenden Wahlen spricht alles für einen Erfolg der liberalen Zentrumspartei, die jetzt noch in Opposition ist.

Es gibt viel höhere Hürden für Athen als Deutschland

Es würde zwar schon das finnische Veto genügen, um weitere Auszahlungen an Griechenland zu verhindern. Aber es sind auch noch viele andere Länder zu Ähnlichem entschlossen. Die spanische Rechtsregierung beispielsweise hat absolut Null Anlass, irgendeine Konzession zu machen, die ihren eigenen (schon teilweise erfolgreichen) Sanierungskurs desavouieren und linke Forderungs-Exzesse belohnen würde. Das wäre staats- wie parteipolitischer Masochismus. Ganz ähnlich Portugal. Aber auch die osteuropäischen Eurostaaten sind empört über das griechische Verhalten. Denn die Durchschnittseinkommen der Griechen und erst recht ihre Pensionen liegen trotz aller Austerität um ein Vielfaches über ihren eigenen Ländern.

Dass sich die Griechen trotz alldem nur auf Deutschland und dessen Bearbeitung mit Zuckerbrot und Peitsche konzentrieren, ist daher einer der vielen dummen Fehler der Athener Machthaber.

Nur Österreich hat keine Griechenland-Politik

Noch dümmer war aus griechischer Perspektive, dass Premier Tsipras einen Tag seiner knappen Zeit verschwendet hat, um die Freundschaft Werner Faymanns zu erringen. Hat doch Österreich in der ganzen Frage unter allen Eurostaaten am wenigsten Profil gezeigt. Und hat doch innerhalb Österreichs der Kanzler-Darsteller am allerwenigsten eine klare Linie in der Griechenland-Frage. Er hat zu nichts eine Meinung, solange ihm nicht der ÖGB eine diktiert. Da hätte Tsipras genausogut die Freundschaft des Portiers vom Hotel Sacher suchen können. Die wäre gleich relevant.

Wenn das Land in der Eurogruppe abstimmen muss, sind die Vorgaben von Finanzminister Schelling relevant, nicht die von Werner Faymann. Aber auch dieser schielt eher auf das Verhalten von Wolfgang Schäuble, als dass er in Österreich eine offene Diskussion über Griechenland starten würde.

Kein einziger Regierungspolitiker hat auch nur zur Diskussion gestellt, dem Beispiel Finnlands zu folgen. Obwohl das Österreich ein sicheres Pfand eingebracht hätte; obwohl die Koalition damit der sie immer mehr bedrängenden FPÖ eine ihrer beiden Hauptwaffen entwunden hätte (die zweite heißt: Massenzuwanderung). Bei Rotschwarz und vielen Medien herrscht jedoch im Gegensatz zu Finnland immer noch der Primitivreflex, dass man das Gegenteil zur Haltung der Rechtspopulisten vertreten müsse, statt wenigstens zu versuchen, der FPÖ dort, wo sie recht hat, den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Aber Dummheit wird immer bestraft.

Amerika, China, Russland beginnen mitzumischen

Zurück zu den Griechen. Jetzt hoffen sie in ihrer dramatisch gewordenen Bedrängnis auf die drei außereuropäischen Großmächte.

Da sind einmal die USA: Diese wollen wieder einmal auf Kosten der EU „vermitteln“, weil sie offenbar Angst haben, dass Griechenland zu einem Vorposten Russlands wird. Das aber dürfte Finnland, Spanien & Co nicht beeindrucken. Ihre ziemlich einhellige und logische Haltung: Wenn Amerika die Griechen retten will, soll es halt selbst ein paar Milliarden Dollar mehr drucken.

Da ist China, das ebenfalls von Athen um Hilfe angefleht wird. China hat zwar volle Geldtresore, ist aber in seiner Mentalität alles andere als ein Wohltäter. Geld von China gibt es nur gegen sehr konkrete Gegenleistungen. Der Hafen von Piräus, dessen Verkauf die griechische Linksregierung eigentlich stoppen wollte (ein Wahlversprechen!), wäre für China eine solche. Denn er wäre ein erstes historisches Standbein im Mittelmeer.

Und da sind die Russen. Die sind mit Griechenland nicht zuletzt durch die Orthodoxie verbunden. Die haben ein ähnlich distanziertes Verhältnis gegenüber westlicher marktwirtschaftlicher Demokratie wie die griechischen Extremisten. Und die haben in der Türkei einen strategischen Gegner mit den Griechen gemeinsam (die Türken sind derzeit insbesondere wegen der türkischen Minderheit auf der Krim besorgt). Nur: Die Kassen Moskaus haben sich durch Ölpreisverfall, Sanktionen, Wirtschaftskrise, Prestigeprojekte wie Olympia, Wiederaufrüstung, Kriegs- und Besatzungskosten rapide geleert. Zwar würde es Präsident Putin teuflisch reizen, wenn er als Vergeltung die EU durch eine politische Achse mit Athen reizen könnte. Zwar kann Putin einen Bündnispartner in der EU extrem gut brauchen, der zumindest alle weiteren Sanktionen gegen Russland mit Veto verhindert. Aber: Mit leeren Kassen kann man eben schlecht große Supermacht-Politik machen.

Das Aktivwerden aller drei Supermächte zeigt jedoch eines: Es geht inzwischen auch schon um ganz große Weltpolitik. Aber selbst dieser Umstand kann die Grundgesetze der wirtschaftlichen Zusammenhänge nicht aushebeln. Und es ist daher völlig unwahrscheinlich anzunehmen, Finnen, Spanier & Co würden sich so sehr vor Russen und Chinesen fürchten, dass sie darob alle eigenen Interessen vergessen.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    08. April 2015 19:43

    Wenn Rußland derzeit eine Großmacht mit leerer Staatskassa ist, so teilen sie dieses Schicksal mit den vereinigten Staaten von Amerika.

    Der Unterschied ist nur der, daß die USA seit Jahrzehnten auf Kosten seiner Vasallenstaaten lebt, während Russland im zerbrochenen Sowjetreich nichts zum schmarotzen findet, da ja frei nach Heimito von Doderer, im übriggebliebenen Nichts nichts mehr zum Schmarotzen vorhanden ist.

    Wenn jetzt die windigen Griechen sich in ihrer letzten Not an Russland um Hilfe wenden, so tun sie Europa einen großen Gefallen. Sie brechen damit die völkerrechtswidrigen Sanktionen gegen Russland auf, die nur ein Ausfluß US amerikanischer Vasallenpolitik sind.

    Was aber in diesem Zusammenhang die lautesten Alarmglocken schrillen lassen sollte, ist die Tatsache, daß die Neocons in der Hardlinergesellschaft in der USA mittlerweile öffentlich und ganz ungeniert über einen atomaren Erstschlag gegen Russland diskutieren.
    Ich halte daher jeden Journalisten, der die US Politik unterstützt, für einen potentiellen Mittäter!

  2. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    08. April 2015 10:23

    Das einzig Lustige an der ganzen Geschichte sind die Schlagzeilen der links- und griechenaffinen Medien.

    Griechenland spielt die russische Karte, hieß es einmal. Griechenland landet einen interessanten Schachzug, ein andermal. Griechenland bereitet offenbar einen unerwartet genialen Zug vor usw. usf. Nichts als endloses und inhaltsleeres Blablabla.

    Die Griechen stehen wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand und gehen nicht mehr nur in Europa, sondern weltweit mit dem Klingelbeutel herum.
    Sie wundern sich dabei, dass mögliche Geldgeber entsprechende Forderungen stellen. Ja dürfen's denn des? Geld gegen eine Leistung? Ist das nicht faschistoid?

    Das ganze ist ein würdeloses Affentheater der Griechen, die von Tag zu Tag verzweifelter zwischen seichten Ankündigungen, Versprechungen, Lügen und vermeintlichen "Schachzügen" herumlavieren.

    Was die fehlende Griechenlandpolitik Österreichs betrifft, so ist daran nichts Außergewöhnliches. Seit Kreisky an der ewigen Internationale teilnimmt, hat Österreich überhaupt keine ernst zu nehmende Außenpolitik mehr zustande gebracht. Neutral sein ist ja irgendwie lieb und nett und in Wahrheit ein bisserl ost-andienernd, inzwischen aber international zur kleinen Lachnummer verkommen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorWaltraut Kupf
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    08. April 2015 18:37

    Man hätte sich den ganzen Zirkus ersparen können, wenn es die EU gar nicht gäbe. Daß Rußland hier ein Faktor sein würde, war von Anfang an klar. Kann mir jemand erklären, welchen Vorteil die EU noch hat (außer für ihre Beamten in Brüssel)? Zuerst hausierte man mit der wirtschaftlichen Prosperität, die sich als Seifenblase erwiesen hat. Aber zumindest das Ostgeschäft sei doch eine "Erfolgsgeschichte". Wir wissen, was daraus geworden ist. Zuletzt war es das Friedensprojekt, das jetzt den Kriegstreibern aller Länder ein Forum bietet. Bleibt noch: ist es nicht herrlich, wenn ich an der Grenze nicht warten muß und meinen Paß nicht herzuzeigen brauche? Auch wenn der Herr Draghi noch so viel Papier bedruckt: es wird von einigen glühenden Europäern weiterhin geglaubt werden, daß alles paletti ist. Denn der Europagedanke und die westlichern Werte, ja die bestehen immerdar. Allerdings, - was ist das eigentlich? Oder besser gesagt: wird es praktiziert?

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    08. April 2015 19:03

    Wenn ich mir den reisenden griechischen Finanzminister so anschaue, erinnere ich mich jedes Mal an Odysseus, den man den LISTIGEN (den "Verschlagenen" würde besser passen!) nannte! Ich würde jedenfalls sofort die Finger zählen nach dem Händeschütteln!

    PS: Solange es die Griechen nicht schaffen, ein Grundbuch einzuführen---und nicht nur das!---hätte kein einziger Euro in dieses Land fließen dürfen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    08. April 2015 08:17

    (Zitat A.U.): "Wenn Amerika die Griechen retten will, soll es halt selbst ein paar Milliarden Dollar mehr drucken..."

    Ist ja wirklich nicht einzusehen, dass der IWF da so herumzickt. Wenn man schon einen Wirtschaftskrieg anzettelt dann sollte man schon klotzen statt kleckern.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    08. April 2015 10:30

    Für die Griechen wird sich wohl nicht allzu viel ändern, waren sie doch Jahrhunderte lang 'dauerpleite', haben sie doch Jahrhunderte lang Geldgeber um ihre Einsätze gebracht, waren sie doch Jahrhunderte lang arm, bloß zu den Armen werden sich noch die Beamten gesellen und die Politelite wird sich viel rascher durch neue ersetzen als bisher.

    Dem Land hat keine dieser Hilfen irgendwas gebracht außer dem Ruf Schuldner zu sein.

  7. Ausgezeichneter KommentatorRosi
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    08. April 2015 20:03

    'Und es ist daher völlig unwahrscheinlich anzunehmen, Finnen, Spanier & Co würden sich so sehr vor Russen und Chinesen fürchten, dass sie darob alle eigenen Interessen vergessen.'
    Das kann halt den Supermächten mit den Österreichern nicht passieren - die wissen nämlich gar nicht, was sie für Interessen haben ...

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMartin W.
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2015 17:16

    Herrn Dr. Unterberger dürfte entgangen sein, dass Dollar und Euro durch die schon vor Jahrzehnten erfolgte Entkoppelung von realen Werten sich zu einem riesigen Pyramidenspiel entwickelt haben, das eines Tages kollabieren wird.
    Griechenland ist ein riesiges Freilandexperiment, weil man wissen will, was passiert, wenn der Geldhahn zugedreht wird, wie viel Macht die Geldgeber gegenüber einer demokratisch gewählten Regierung haben. Insofern hat das Thema tatsächlich globale Relevanz.
    Bisherige "Hilfen" waren nie an die Griechen adressiert, sondern an deutsche und französische Großinvestoren, die sonst ins Strudeln geraten wären. Die Griechen haben von diesen "Hilfen" nie einen Cent bekommen.


alle Kommentare

  1. Gasthörer (kein Partner)
    11. April 2015 11:43

    Im Vergleich zu den tendenziösen Elaboraten auf zb. presse-online oder standard-online sind jene vom Alternativanbieter "deutsche-wirtschafts-nachrichten" eine wahre Wohltat. Ein meiner Meinung nach grandios geschriebener Artikel ist der heute erschienene "Die eigenen Werte verraten: Das Ende Amerikas als Weltmacht". Hier wird nicht ideologisch argumentiert, sondern es werden nüchtern Fakten analysiert. Der Nachteil ist, nach dieser Lektüre wird einem klar, wie schwach und stilistisch mangelhaft die Beiträge des doch auch von mir geschätzen AU zum internationalen Geschehen sind.

    PS.: Welche alternativen Medien sind sonst noch zu empfehlen?

  2. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      11. April 2015 09:51

      „Aber: Mit leeren Kassen kann man eben schlecht große Supermacht-Politik machen.“

      Wie relativ ist doch die Unterberger´sche Wahrheit.

      Rußland hat nach dem unter Jelzin erfolgten - von neoliberalen „Berater“ aus den USA angeleiteten - Raubzug der Oligarchen sich wie Münchhausen am eigenen Schopf quasi selbst aus dem Morast gezogen, die staatliche Ordnung wieder hergestellt, die Lebensverhältnisse der Russen dramatisch verbessert, die Auslandsschulden weitgehend getilgt – und die eigene Verteidigung soweit in Bereitschaft gebracht, daß es den Erpressungen der „einzigen Weltmacht“ nicht wie die europäischen Vasallen unwidersprochen nachgeben muß.

      Das paßt nun nicht ins Weltbild Unterbergers, denn wir vermissen die Kritik an dem Pleiteland USA, das mit legalem Falschgeld – der Dollar-creatio ex nihilo – die Welt tributpflichtig gemacht hat und seit Jahrzehnten plündert. Noch mehr vermissen wir die Kritik an den Raubkriegen, den „regime changes“, den „pre-emptive wars“, den per „proxi“ geführten Aufständen, Bürger- und heißen Kriegen auf der ganzen Welt.

      Nun gehen einem die Griechen langsam auf die Nerven, vor allem mit dem sonst nur Auserwählten erlaubten Schmäh mit Reparations-Erpressungen Geld zu beschaffen, aber sich an Rußland zu wenden könnte noch zu deren wirklichen Verdienst geraten. Dies könnte im ersten Schritt die unerhörten Sanktionen (= Maßnahmen der wirtschaftlichen Kriegsführung) gegen Rußland sprengen und im zweiten – hoffentlich – die EUdSSR mit dem Euro. Erst dann besteht wieder Hoffnung die Souveränität in Europa wieder herzustellen. Heute ist unser Status dem von Kolonien im 19. Jahrhundert vergleichbar.

  3. heartofstone (kein Partner)
    10. April 2015 22:04

    NoWKR: Ermittlungen wegen Vorwurfs der terroristischen Vereinigung

    Heult doch ihr linksextremen Säcke ... euch Verbrechern sollte man am 19. April so fest ins Gnack steigen, dass ihr diese Lektion nie wieder vergesst ... Straße frei für ordnungsgemäß angemeldete Demonstrationen und eine in die Fresse für alle die dies verhindern wollen ... den NoWKR "Aktivisten" gehört die sozialistische Scheiße aus den Köpfen geprügelt ... BTW der Islam ist eine verbrecherische Ideologie, die ich auf die selbe Stufe wie den Nationalsozialismus stelle ... Mohammed war kein Religionsgründer, sondern einfach nur ein geisteskranker Verbrecher ... Mörder, Dieb, Vergewaltiger, Kriegstreiber ...

  4. heartofstone (kein Partner)
    10. April 2015 21:04

    Über 600 Bootsflüchtlinge vor Libyen in Seenot

    Rund 620 Bootsflüchtlinge sind nach Medienberichten auf dem Mittelmeer vor Libyen in Seenot geraten. Von dem Schiff sei ein Notruf abgegangen, weil der Motor versagt habe, berichtete die maltesische Zeitung „Times of Malta“ heute.

    „Viele Menschen übergeben sich, wir haben kein Wasser, kein Essen ... der Motor fällt manchmal aus“, zitierte die Zeitung Flüchtlinge nach einem Kontakt per Satellitentelefon. An Bord seien auch Kinder.

    Eine Sprecherin der italienischen Küstenwache sagte, es seien rund 30 Seemeilen (55 Kilometer) von der libyschen Küste mehrere Rettungsaktionen im Gange. Es handle sich um mehr als ein Boot.

    • heartofstone (kein Partner)
      10. April 2015 21:07

      Bin gespannt wann Europa die "armen Flüchtlinge" direkt vom Strand weg "rettet" ... sämtliche Nachbarländer Libyens haben die Genfer Flüchtlingskonvention unterzeichnet, sollen sie doch dorthin "flüchten". Asylstop jetzt!

    • heartofstone (kein Partner)
      11. April 2015 16:49

      Kleine Korrektur ...

      Fast 1.000 Bootsflüchtlinge vor Libyen gerettet

      Fast 1.000 in Seenot geratene Bootsflüchtlinge sind nach Angaben der italienischen Küstenwache vor der Küste Libyens in Sicherheit gebracht worden. 978 Menschen in drei Booten wurden gerettet, wie die italienische Küstenwache heute mitteilte.

      Ein Flüchtling habe nur tot geborgen werden können. Nach Berichten des maltesischen Militärs und der Zeitung „Times of Malta“ (Freitag-Ausgabe) waren in Libyen rund 1.500 Migranten in mehreren Booten Richtung Europa in See gestochen und im Mittelmeer in Seenot geraten. Von den Schiffen seien Notrufe abgegangen.

      An den Rettungsaktionen beteiligten sich nach Angaben der italienischen Zeitung „La Repubblica“ Küstenwache, Marine und mehrere Frachtschiffe. Sie steuerten nun den Hafen der sizilianischen Stadt Augusta an. Vor allem die chaotische Lage in Libyen führt dazu, dass immer mehr Flüchtlinge die gefährliche Überfahrt antreten.

      Wie wäre es liebe "Flüchtlinge" in den am Landweg erreichbaren Nachbarländern Libyens "Zuflucht" zu suchen. Dann ertrinkt auch keiner mehr ...

  5. Martin W. (kein Partner)
    10. April 2015 17:16

    Herrn Dr. Unterberger dürfte entgangen sein, dass Dollar und Euro durch die schon vor Jahrzehnten erfolgte Entkoppelung von realen Werten sich zu einem riesigen Pyramidenspiel entwickelt haben, das eines Tages kollabieren wird.
    Griechenland ist ein riesiges Freilandexperiment, weil man wissen will, was passiert, wenn der Geldhahn zugedreht wird, wie viel Macht die Geldgeber gegenüber einer demokratisch gewählten Regierung haben. Insofern hat das Thema tatsächlich globale Relevanz.
    Bisherige "Hilfen" waren nie an die Griechen adressiert, sondern an deutsche und französische Großinvestoren, die sonst ins Strudeln geraten wären. Die Griechen haben von diesen "Hilfen" nie einen Cent bekommen.

  6. Erich Bauer
    10. April 2015 16:05

    https://www.youtube.com/watch?v=BfWDb8YRl6w
    (32 min.)
    Stratfor - George Friedmanns Rede auf deutsch und Putins Gegendarstellung | komplett vertont

    Was dieser Mann nun in seiner Stratfor Rede vom 4.2.2015 zum Besten gegeben hat, würde man nicht glauben, könnte man es nicht mit eigenen Ohren hören, oder mit eigenen Augen sehen…

    Bitte weiter verbreiten...

    • Gasthörer (kein Partner)
      10. April 2015 21:25

      Putins Antworten - der Hammer. Das Bärengleichnis - genial und wahr zugleich. Sehenswert!!!

  7. Stalingrad 2.0 (kein Partner)
    10. April 2015 08:13

    Was Unterberger eigentlich sagen will:
    Die NATO ist bald nur mehr 100 Kilometer von Stalingrad entfernt.

  8. Collector
    09. April 2015 10:21

    Warum nur schreibt AU soviel Unsinn? Natürlich "hebeln" geopolitische Erfordernisse "die Grundgesetze der wirtschaftlichen Zusammenhänge" aus! Macht geht vor ökonomischem "Gesetz".

    1. Die "Rettung" von GR vor der Pleite ist aus geopolitischen Gründen längst ausgemacht. Die EU-Vasallen haben zu kuschen und zu zhlen.

    http://www.bloomberg.com/news/articles/2015-02-16/greek-postwar-alliances-show-europe-has-more-to-lose-than-money

    2.Die EZB hat längst eine Fülle von Instrumenten entwickelt, mit den GR zahlungsfähig gehalten wird, "koste es (den Bürgern), was es wolle". Die GR-Banken haben gestern rund 1,1 Milliarden EURO GR-Staatsanleihen übernommen. Die GR-Notenbank nimmt diese vom GR-Staat "garantierten" Kurzläufer als Pfand für den GR-Banken gewährte "Notfallkredite" (Emergency Liquidity Assistance). Die EZB hat die Grenze für solche "Notfallkredite" auf fast 100 Milliarden Euro erhöht und damit die GR-Notenbank ermächtigt, Geld zu (knopf-)"drucken". Wenn immer Zahlungsunfähigkeit droht, wird der EZB-Rahmen weiter erhöht. Der Vorgang wird übrigens in der NY-Times vom 7. April(http://www.nytimes.com/2015/04/08/business/dealbook/as-greece-battles-a-debt-crisis-its-banks-issue-more-short-term-debt.html?_r=0 ) gut beschrieben. Wennigstens dort sollte sich AU informieren, bevor mit Unsinn seine Leser belästigt.

    3. Die EZB-Machination im Zinsgefüge kosten inzwischen die österreichischen Sparer und Pensionsversicherungen rund 20 Milliarden Euro an Zinsverlust, d.s. ca 2000 Euro pro Kopf oder 8000 Euro bei einer vierköpfigen Familie. Da nur Vollsteuerzahler die Last tragen, sind die vorstehenden Zahlen mit ca. 5 zu multiplizieren!

    Richtig ist, dass die Finnen Sicherheiten für ihre Beiträge zum R
    EFSF. Frau Fekter, diese katastrophale ÖVP-Finanzministerin, hat damals zusammen mit dem ebenso dummen FM-Staatssekrätar Schieder auf solche Sicherheiten wegen des "großen Geschäfts" mit Zinsgewinnen verzichtet. Jetzt sind Zinsen und Geld weg!

  9. socrates
    09. April 2015 10:08

    Mit dem Versprechen: "Nie wieder Krieg in Europa" wurden wir in die EU gelockt. Am Ederer Tausender sei dabei auch erinnert. Jetzt stellt sich dieses Versprechen auch als Lüge heraus.

    • Pennpatrik
      09. April 2015 12:47

      Stimmt nicht. Ich bin sicher, dass wir inzwischen ca 1000 EURO im Jahr weniger im Börsel haben.;-)

    • Peter R Dietl
      10. April 2015 08:29

      @socrates

      Und wie kommentiert der Donnerstag-"Krone"-Aufmacher dieses "Nie wieder Krieg"?
      "Neue Freundschaft EMPÖRT die EU". Weil sich Putin und Tsipras die Hand geben.

      Die leider allerorten ersichtliche CIA-gesteuerte Kriegshetze wird von Tag zu Tag widerwärtiger.
      .

  10. kritikos
    09. April 2015 01:25

    Meine Anmerkungen haben zwar nichts mit Finnen, Russen, Chinesen und Amerika zu tun, aber der Vergleich drängt sich für mich auf: Die Griechen und die Wiener haben etliche starke Ähnlichkeiten: Beide wählen Parteien, die alles versprechen, aber auf Schulden bauen. Und diese sind bei beiden gewaltig. Beide "pfeifen" auf gleichsam übergeordnete Instanzen (EU / Bund). Griechenland und Wien ein haben aufgeblähte Beamtenapparate, sind gegen Privatisierung und haben präpotente Politikspitzen. Es ließen sich wahrscheinlich noch andere Ähnlichkeiten finden.
    Wir, zumindest viele Wiener, sollen sich an der Nase nehmen, bevor wir/sie über Griechenland meckern!
    Ob die nächste Wahl eine merkbare Änderung bringt? Hoffnung kann man noch haben.

  11. machmuss verschiebnix
    08. April 2015 20:05

    Na, da haben wir's schon:

    » Griechenland könne zum „geopolitischen Akteur“ und zum wichtigsten Gastransitland in der EU werden, falls sich das Land dem Projekt anschließe. Putin stellte Hunderte Milliarden Euro an Einnahmen aus dem Gastransit in Aussicht. «

    http://www.rundschau-online.de/politik/tsipras-in-moskau-putin-stellt-milliarden-aus-gas-deal-in-aussicht,15184890,30379690.html

  12. Rosi
    08. April 2015 20:03

    'Und es ist daher völlig unwahrscheinlich anzunehmen, Finnen, Spanier & Co würden sich so sehr vor Russen und Chinesen fürchten, dass sie darob alle eigenen Interessen vergessen.'
    Das kann halt den Supermächten mit den Österreichern nicht passieren - die wissen nämlich gar nicht, was sie für Interessen haben ...

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  13. Anton Volpini
    08. April 2015 19:43

    Wenn Rußland derzeit eine Großmacht mit leerer Staatskassa ist, so teilen sie dieses Schicksal mit den vereinigten Staaten von Amerika.

    Der Unterschied ist nur der, daß die USA seit Jahrzehnten auf Kosten seiner Vasallenstaaten lebt, während Russland im zerbrochenen Sowjetreich nichts zum schmarotzen findet, da ja frei nach Heimito von Doderer, im übriggebliebenen Nichts nichts mehr zum Schmarotzen vorhanden ist.

    Wenn jetzt die windigen Griechen sich in ihrer letzten Not an Russland um Hilfe wenden, so tun sie Europa einen großen Gefallen. Sie brechen damit die völkerrechtswidrigen Sanktionen gegen Russland auf, die nur ein Ausfluß US amerikanischer Vasallenpolitik sind.

    Was aber in diesem Zusammenhang die lautesten Alarmglocken schrillen lassen sollte, ist die Tatsache, daß die Neocons in der Hardlinergesellschaft in der USA mittlerweile öffentlich und ganz ungeniert über einen atomaren Erstschlag gegen Russland diskutieren.
    Ich halte daher jeden Journalisten, der die US Politik unterstützt, für einen potentiellen Mittäter!

    • machmuss verschiebnix
      08. April 2015 19:50

      Sehr richtig, jeder "Aufschwung" in den USA besteht aus medial erzeugter, heißer Luft.
      Und was die Ausbeutung angeht, so erklärt das den großen Andrang zur gerade
      entstehenden AIIB ( Asian Infrastructure Investment Bank ) . Angeblich stehen schon
      44 namhafte Staaten schlange, um bei den Gründungs-Mitgliedern am Bord zu sein.
      (sieh Link unten).

    • Undine
      08. April 2015 20:41

      @Anton Volpini

      ******************!

    • Riese35
      08. April 2015 20:44

      @Anton Volpini:

      ***************************************************************!
      ***************************************************************!
      ***************************************************************!

      ;-))) Sehr treffend und wahr!

    • Erich Bauer
      09. April 2015 12:39

      Sg. Herr Volpini,

      nachstehend 2 kurze Videos (möglicherweise sind Sie ihnen schon bekannt):

      https://www.youtube.com/watch?v=XbnSvCm1j0k
      antirussisch befangene "Journalisten-Tussi" wird zerlegt...

      https://www.youtube.com/watch?v=jY4MxVbuLdQ
      Der "Westen", insbesondere die USA/GB wollen, vor den Augen der ganzen Welt, die "Ukraine" als Aufmarschgebiet gegen Russland aufbauen. Deutliche Warnung an die Akteure...

  14. machmuss verschiebnix
    • machmuss verschiebnix
      08. April 2015 19:45

      Sorry - falsch rein gerutscht - aber wo's schon mal da ist:

      Die chinesische Führung hätte für Griechenland garantiert das richtige Rezept:
      knallhartes Durchgreifen und bei jedem Meilenstein eines Projektes gibt es
      Gegenleistung - NICHT in Form von Geld aus der Gießkanne - in Form von
      "gratis" Infrastruktur-Maßnahmen. Eben wie in Afrika, Wohnraum, Schulen,
      medizinische Grundversorgung für Mitarbeiter an chinesischen Projekten und
      für deren Familien. Und bei Misbrauch gibt' keine Gnade, sonst macht's morgen
      jeder so ! ! !

      Denke aber, daß sich China derzeit (noch) nicht auf so eine brisante Situation
      einlassen würde, weil sie mit der AIIB ( Asian Infrastructure Investment Bank )
      den USA ohnedies schon mehr als nur "auf die Zehen" steigen :

      Aus den Beitritts-Anträgen zur AIIB wude angeblich erst einer abgewiesen: Nord-Korea
      Daraus würde ich schließen, daß Griechenland gar keinen Antrag gestellt hat.

      Jedenfalls wird dieses mehr als nur ein Sargnagel für die westliche - vor allem die
      amerikanische - Wirtschaft .

  15. Undine
    08. April 2015 19:03

    Wenn ich mir den reisenden griechischen Finanzminister so anschaue, erinnere ich mich jedes Mal an Odysseus, den man den LISTIGEN (den "Verschlagenen" würde besser passen!) nannte! Ich würde jedenfalls sofort die Finger zählen nach dem Händeschütteln!

    PS: Solange es die Griechen nicht schaffen, ein Grundbuch einzuführen---und nicht nur das!---hätte kein einziger Euro in dieses Land fließen dürfen.

    • byrig
      09. April 2015 20:57

      der euro hätte in diesem deindustrialisiertem land nie eingeführt werden dürfen!!

  16. Waltraut Kupf
    08. April 2015 18:37

    Man hätte sich den ganzen Zirkus ersparen können, wenn es die EU gar nicht gäbe. Daß Rußland hier ein Faktor sein würde, war von Anfang an klar. Kann mir jemand erklären, welchen Vorteil die EU noch hat (außer für ihre Beamten in Brüssel)? Zuerst hausierte man mit der wirtschaftlichen Prosperität, die sich als Seifenblase erwiesen hat. Aber zumindest das Ostgeschäft sei doch eine "Erfolgsgeschichte". Wir wissen, was daraus geworden ist. Zuletzt war es das Friedensprojekt, das jetzt den Kriegstreibern aller Länder ein Forum bietet. Bleibt noch: ist es nicht herrlich, wenn ich an der Grenze nicht warten muß und meinen Paß nicht herzuzeigen brauche? Auch wenn der Herr Draghi noch so viel Papier bedruckt: es wird von einigen glühenden Europäern weiterhin geglaubt werden, daß alles paletti ist. Denn der Europagedanke und die westlichern Werte, ja die bestehen immerdar. Allerdings, - was ist das eigentlich? Oder besser gesagt: wird es praktiziert?

    • Erich Bauer
      08. April 2015 18:54

      Schauen Sie sich die "Arte Doku" an, die ich hier reingestellt habe. Da sieht man den "christlich demokratischen" Popanz Karas... Was soll man zu diesen Reptilien-Augen noch sagen... Eine derart miese Drecksfigur.

    • Undine
      08. April 2015 19:07

      @Waltraut Kupf

      Besser könnte man die Misere nicht zusammenfassen!**********************+!

    • Pennpatrik
      09. April 2015 13:22

      Der Vorteil? Liegt auf der Hand und ist in allen Landkarten nachzusehen:
      Mit der Aufnahme von Rumänien und Bulgarien gibt es eine Kette westlicher Länder, die von den USA kontrolliert werden, über die die USA von Rammstein bis an die Iranische Grenze durchgehend fahren, marschieren und fliegen kann ohne besondere Genehmigungen einzuholen.
      Wenn sie den Iran auch noch erobert hätten, wäre das bis an die chinesische Grenze möglich.
      Der Nebennutzen: Bis auf China wäre eine komplette Isolierung Russlands geschafft.

      Einfach eine Landkarte nehmen oder auf Google Maps nachschauen.
      Daher wird Griechenland NIEMALS fallen gelassen. Es ist strategisch zu wertvoll und das wissen die Griechen.

  17. Erich Bauer
    08. April 2015 17:35

    Der geopolitische Wirtschaftskrieg scheint eher dahinzudümpeln. Die Papiermunition scheint ihre Wirksamkeit zu verlieren. Aber nicht nur das. Auch die militärische "Hardware" scheint irgendwie im Arsch zu sein. Mit zusammengefalteten Papierfliegern aus "Kröten" (Greenbacks) kann man die RUSSEN und CHINESEN nicht wirklich beeindrucken...

    Die US-Luftwaffe erlebt nach Angaben der amerikanischen Denkfabrik CFR (Council on Foreign Relations) gerade nicht die besten Zeiten: Diese Teilstreitkraft hat jetzt so wenig Kampfjets wie noch nie zuvor, und sie sind auch weitgehend veraltet. Die LuftwaffenministerIN Deborah James, wies auf einen Mangel an Flugzeugen und auf einen hohen Modernisierungsbedarf hin. Laut James wird die Luftwaffe immer stärker in Anspruch genommen (eh klar), dabei ist der Flugzeugpark im Durchschnitt 27 Jahre alt.

    Das Ganze erinnert mich an einen guten Bekannten aus dem ö. Außenministerium, der dazumal für militärische Analysen und Gefahren aus dem Ostblock zuständig war. Dieser liebenswerte Bekannte berichtete mir - schon damals - dass der Warschauer Pakt mit dem massenhaft aufgestellten SCHROTT niemals einen konventionellen, militärischen Überfall durchführen könnte...

  18. socrates
    08. April 2015 17:02

    Während Griechenland für neue Kredite minutiöse Reform- und Sparvorhaben vorlegen muss, reicht Bundeskanzlerin Angela Merkel für einen 500 Millionen Euro Kredit an die Ukraine, das mündliche Versprechen des ukrainische Premierminister Arsenij Jazenjuk, dass seine Regierung „beachtliche Reformschritte“ eingeleitet habe. Auf Nachfrage von RT Deutsch beim Pressesprecher der Bundeskanzlerin, auf welchen konkreten Daten und Dokumenten diese Aussagen beruhen, wurde lediglich auf das gute Vertrauensverhältnis zwischen Jazenjuk und der Kanzlerin verwiesen.

    • Undine
      08. April 2015 18:08

      @socrates

      Oh-oh---Angela Merkel---Arsenij Jazenjuk---gute Beziehungen---wie denn das?---mir schwant Böses!

    • Erich Bauer
      08. April 2015 18:36

      Oh, Oh, Oh... Mein etwas bildhaft gezeichneter Beitrag wurde doch tatsächlich entfernt... Das freut mich außerordentlich. Denn erst jetzt hab ich meine Grenzen hier ausgereizt... Okay, das "Bild" war in der Tat etwas ungustiös. Die ästhetischen Normen... Wenngleich die alljährlich stattfindende "Olla.Gummi-Party", vis a vis vom Burgtheater...

    • Undine
      08. April 2015 20:02

      Ich habe meinen Seufzer nicht spassig gemeint, sondern sehr ernst! Worin sollte denn das Vertauen Merkels in JAZ begründet sein? Jazenjuk ist "ein Mann Amerikas"! Das erweckt nicht gerade Vertrauen.

    • Pennpatrik
      09. April 2015 13:27

      @Undine
      Passt doch!
      Merkel ist "eine Frau Amerikas". Geschwister sozusagen ...

  19. Erich Bauer
    08. April 2015 15:06

    GRIECHENLAND – ZUSAMMENHANGLOSES GEQUAKE

    Strauß-Kahn hat als damaliger Chef der Weltbank die internen Institutionen ausgehebelt, um Finanzhilfe, entgegen dem Beschluss des zuständigen Gremiums KEINE Finanzhilfe an Griechenland zu bewilligen, durchzubringen. weil er als Anwärter für das Amt zum französischen Präsidenten eben die Verluste den französischen Banken nicht umhängen wollte. Denn man wollte einen Staatsbankrott GR und einen „Neustart“. Damals! Der Preis für Strauß-Kahn ist bekannt - die Amis haben ihn mit einem Zimmermädchen über die Klinge springen lassen... Für Strauss-Kahn ein faustischer Lacherfolg: „Das Böse will ich, doch das GUTE schaff ich.“

    Die Deutschen haben mitgemacht, ebenfalls weil sonst ihre Banken riesige Ausfälle gehabt hätten und fungierten als DIE Drahtzieher. Nicht legitimierte Beamte - also keine offiziellen Stellen der EU – „spielten“ Troika (die meisten davon übrigens Ösis), um einen ganzen Staat, somit am EU-Parlament/Rat/Kommission vorbei, gängeln und erpressen zu können. Auf Wunsch der Achse Berlin-Paris.

    Dadurch haben sich die Überschüsse der deutschen Exporte erhöht und somit zeitigte diese Kanonenbootpolitik, gegenüber den Südländern, Wirkung. Aber langsam wird es, dank Hypo, auch für uns Ösis eng.

    Zusätzlich wurde danach von genau diesen „willigen“ Beamten die Lagarde-Liste zurückgehalten und das griechische Finanzministerium angewiesen NICHT!!!!! gegen die griechischen Oligarchen zu ermitteln. Ein IWF-„Vorgesetzter hat das untersagt. Cui bono?!

    Es ist einfach nur noch erstaunlich, dass es den Mainstream-Tintenstrolchen so einfach gelingt, die Massen mit zusammenhanglosem Dreck zu indoktrinieren und ganze Völker im orwellschen Hasskino, inkl. Kriegsgejaule, IDEOLOGISCH zu kranken Narren umzuerziehen. Eric Arthur Blair (George Orwell) hatte recht, als er in „1984“ die Prolos als geistlose Wesen erkannte. Der Dünger für den Acker der „freien Presse“.

    Übrigens - Island macht vor wie es geht. Nur dazu würde die EU eine Bevölkerung benötigen, die Eier in der Hose hat und die derzeit herrschende Klasse verjagt. Trotzdem, 1789 ist nah... Was werden diese geistlosen Prolos daraus machen?

    Der Fuchs ist schlau,
    er stellt sich dumm;
    bei Merkel ist es anders rum.
    Als Oligarchennutte sehr erbötig,
    sie meint es hilft, sie hat’s wohl nötig.
    Das ist sehr dumm, und gar nicht schlau;
    auf Merkel wartet schon der „Bau“…

    Quelle: Arte
    https://www.youtube.com/watch?v=2zzMWcadFE4

    Für närrische Griechenland-Basher ist das nix... Allerdings, sie würden's eh nicht kapeiren.

    • Erich Bauer
      08. April 2015 18:48

      „Wir verstehen, dass Griechenland gezwungen war, für die Sanktionen gegen Russland zu stimmen“, sagte Putin am Mittwoch beim Treffen mit dem griechischen Regierungschef Alexis Tsipras im Kreml. Laut Putin entfielen etwa 50 Prozent der griechischen Lieferungen nach Russland auf Landwirtschaftserzeugnisse. „Aber wir konnten einfach nicht anders entscheiden. Und wir können keine Ausnahme für ein Land der EU machen.“

      So. Griechenland und Europa FUCK EU...

    • Waltraut Kupf
      09. April 2015 00:42

      Sie sagen es: 1789

    • Mausi (kein Partner)
      10. April 2015 13:06

      Herr Bauer

      Es ist ihnen zu danken, dass sie versuchen die Unterberger-Fan-Gemeinde aufzuwecken. Aber die sind derart träge geworden. Lieber haben sie eine festgefahrene (vom Verfasser vorgebene) Meinung ohne sich der lästigen Informationen zu bedienen.
      Sie benutzen den Unterberger-Blog als neue Zeitung und denken, sie seien bestens informiert. Immerhin zahlen sie ja dafür. Ich bin immer wieder verwundert, wie man für Lügen auch noch zahlt. Wer einmal lügt dem glaubt man nicht und wenn .....

      Diesen Blog gibt es schon Jahre, aber viele haben noch immer kein eigenes Bewusst-sein entwickelt. Sie glauben lieber, als selbst nach der Wahrheit zu suchen. Zu sehr wirkt die lange Gehirnwäsche.

  20. socrates
    08. April 2015 14:02

    Neo-Liberales Solidaritätsgewaesch wirkt nicht mehr.
    http://webapp.zdf.de/page/beitrag?aID=2373798&cID=207831
    Wenn die GR mehr einnehmen müssen, dann verkaufen sie ihre Waren an RU und die USA & Merkel können sich ihre Sanktionen behalten.

    • Sandwalk
      08. April 2015 14:16

      Welche Waren?

    • Erich Bauer
      08. April 2015 14:50

      Militärhäfen, Raketenstützpunkte, Radarüberwachung, Aufzeichnung jeder digitalen Regung von Merkel...(LOL) Und schon schlottern die morschen Knochen. Und der größte Coup wäre, wenn die Griechen den BRICS beitreten... Man ist schon knapp davor.

      Könnte durchaus sein, dass sehr bald EZB, DB, IWF etc. die Griechen darum anbetteln ihnen die "Schulden" erlassen zu dürfen... Wenn dieses Zeitfenster aber versäumt wird, dann würde dieses "Angebot" nur einen Lacher kosten.

    • Erich Bauer
      08. April 2015 16:59

      Aus Pressemitteilungen: Tsipras will einen "Neustart" mit Russland

      Vor dem Hintergrund der gegenseitigen Sanktionen der EU und Russlands war der bilaterale Handel zwischen Russland und Griechenland im vergangenen Jahr nach russischen Angaben um 39 Prozent auf 4,17 Milliarden US-Dollar gesunken. Russland liefert Rohöl, Erdölprodukte und Gas nach Griechenland und importiert Obst, Gemüse, Fisch und andere Lebensmittel.

      Im vergangenen Jahr hat es einen Rückgang um fast 40 Prozent gegeben. „Wir müssen überlegen, was wir beide tun könnten, um das einstige Wachstumstempo wieder zu erreichen“, sagte Putin zu Tsipras.

      Soviel zu den "Bildern" des @Sandhüpfers... Vielleicht sollte der @Sandhüpfer mal sein Fotoalbum neu sortieren. Auf einen "visuellen" Menschen wirken Zahlen ja doch nur verstörend... Auch wegen römischen Schiffsbau abgeholzte und daher verkarstete Landschaften sagen nichts über Handelsmöglichkeiten aus...

    • socrates
      08. April 2015 17:26

      Erich Bauer
      Die Schuld an der verkarsteten Landschaft liegt nicht bei den Römern, sondern bei den meist britischen, Dampfschiffen.

    • Erich Bauer
      08. April 2015 17:39

      Die Briten haben auch ihre eigene Insel TOTAL baumfrei gemacht... (LOL) Deswegen kann man dort die Fuchsjagd hoch zu Ross... (ROFL)

      Ich wollte Ihnen nicht wegen der RÖMER nahetreten... (*grins*)

  21. Herby
    08. April 2015 12:56

    "Griechisches Endspiel" klingt zynisch ist es aber nicht: So wie die harten Fakten sind, steht zu 100 Prozent fest dass im Zeitraum April bis spätestens Juli 2015 Griechenland pleite sein wird:

    Wo immer man sich im Internet umsieht, z.B. im Spiegel bei Wolfgang Münchau: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/griechenland-vorbereitungen-fuer-den-grexit-a-1027214.html

    In der NZZ: http://www.nzz.ch/finanzen/ohne-schnelle-reformen-geht-griechenland-pleite-1.18514715

    Deutsche Welle: http://www.dw.de/was-passiert-bei-einer-griechen-pleite/a-18251422

    Im Magager Magazin: http://www.manager-magazin.de/politik/europa/a-1026198.html

    In der BILD-Zeitung: http://www.bild.de/themen/ereignisse/griechenland-krise/nachrichten-news-fotos-videos-16927514.bild.html

    Es ist überall & durchgehend die gleiche bittere Wahrheit: Wie ein Auto mit Hochgeschwindigkeit gegen eine Mauer fährt - genauso konseqent bewegt sich Griechenland Tag für Tag näher in Richtung Staatspleite. Wir in Österreich sollten uns festhalten & uns auf die turbulenten nächsten Wochen & Monate einstellen.

    Ich denke & so schreibt es auch Wolfgang Münchau im Spiegel: In diesen Tagen lässt man die Griechen noch in Ruhe weil sie unmittelbar vor den Osterfeierlichkeiten stehen: In der griechisch-orthodoxen Kirche ist der 12. April der Ostersonntag.

  22. schreyvogel
    08. April 2015 11:59

    Für das Griechenland-Problem scheint sich bereits eine gute Lösung abzuzeichnen:

    Griechenland fordert von Deutschland 278,7 Milliarden Euro für "Nazi-Unrecht während der Besatzungszeit zwischen 1941 und 1944".

    In Deutschland, wo die "Deutsche Schuld" fest in die Gehirne betoniert ist, mehren sich bereits die Stimmen, die diese Forderung als "moralisch berechtigt" sehen. So beklagt Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter "die Bundesregierung habe in der Reparationsfrage die notwendige Sensibilität bisher vermissen lassen", und Linken-Chef Bernd Riexinger brandmarkte die "kollektive Geschichtsvergessenheit der Bundesregierung" als "zutiefst beschämend".

    In Österreich, wo die "Österreichische Mitschuld" ebenfalls fest in die Gehirne betoniert ist, werden sich bestimmt genügend moralisch hochstehende Persönlichkeiten finden, die ebenfalls ein entsprechendes Schamgefühl entwickeln und Österreich an diesen Entschädigungszahlungen beteiligen wollen.

    Insgesamt würde diese Entschädigung Griechenland schuldenfrei werden lassen.
    Griechenland würde - finanziell gesehen - zum Vorzeigestaat Europas werden!

    Und man würde die deutsche Bundeskanzlerin dort nicht mehr "Frau Nazi-Merkel" nennen.

    • Obrist
      08. April 2015 13:34

      Da irren Sie leider, lieber Schreyvogel. Die Griechen würden es auch bei völliger Entschuldung innerhalb kürzester Zeit schaffen, wieder dort zu stehen, wo sie sich heute befinden. So nett auch die Griechen im persönlichen Kontakt sein mögen- wirtschaftliches Denken und Steuermoral bleibt wahrscheinlich erst künftigen Generationen vorbehalten

    • Erich Bauer
      08. April 2015 16:19

      @ schreyvogel,

      diese schwachsinnige BILD-Schmiererei ist doch völlig irrelevant. Natürlich ist es eine durchaus bewusste Provokation der "Griechen". Wer lässt sich schon gern als "Faulpelz" Europas darstellen. Da kommt dann die Retourkutsche. Berechnet ist sowas sehr schnell... ich würde sagen nach einem ausgiebigen Brunch bis zur Mittagspause um 13 Uhr. Denn die Endsumme ist ja irgendwie vorgegeben... "Mediale" Empörung ist gewiss. Die Prolos springen auf den Zug. Alle haben ihre Freud.

      Man hätte es auch anders machen können. Man hätte die erzwungenen InvestitionsVORGABEN der mickrigen Bürokraten, als sinnloses Experiment erklären können und diese Vogte haftbar machen können. Man hätte die enormen französischen und deutschen Waffenlieferungen als erzwungene Schieberei-Geschäfte anklagen können. Ob da auf der "Lagarde-Liste" auch die Bestechungsgeld-Empfänger aufscheinen?

      Die Griechen hätten vorschlagen können die niegelnagelneuen Militärgeräte - die noch völlig unbenutzt, bzw. noch unter keinen Beschuss lagen- zurück zu geben. Dann könnte das Merkel-EU diese hochwertigen Waffen an die "West"-Ukraine "verkaufen"... Der "Schaden" wäre total minimert. Die Buchungszeile würde halt irgendwo anders aufscheinen... Und eine gewisse Summe an Schmiergeld wäre auch noch drin. Unser "Graf" verteilt das dann...

      Schutzlos würden die Griechen trotzdem nicht bleiben. Die Waffensysteme würden halt umgestellte werden...

  23. Brigitte Imb
    08. April 2015 10:55

    Tsipras hätte Kärntens Kaiser gleich mitnehmen sollen......;-)

  24. Josef Maierhofer
    08. April 2015 10:30

    Für die Griechen wird sich wohl nicht allzu viel ändern, waren sie doch Jahrhunderte lang 'dauerpleite', haben sie doch Jahrhunderte lang Geldgeber um ihre Einsätze gebracht, waren sie doch Jahrhunderte lang arm, bloß zu den Armen werden sich noch die Beamten gesellen und die Politelite wird sich viel rascher durch neue ersetzen als bisher.

    Dem Land hat keine dieser Hilfen irgendwas gebracht außer dem Ruf Schuldner zu sein.

  25. Sandwalk
    08. April 2015 10:23

    Das einzig Lustige an der ganzen Geschichte sind die Schlagzeilen der links- und griechenaffinen Medien.

    Griechenland spielt die russische Karte, hieß es einmal. Griechenland landet einen interessanten Schachzug, ein andermal. Griechenland bereitet offenbar einen unerwartet genialen Zug vor usw. usf. Nichts als endloses und inhaltsleeres Blablabla.

    Die Griechen stehen wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand und gehen nicht mehr nur in Europa, sondern weltweit mit dem Klingelbeutel herum.
    Sie wundern sich dabei, dass mögliche Geldgeber entsprechende Forderungen stellen. Ja dürfen's denn des? Geld gegen eine Leistung? Ist das nicht faschistoid?

    Das ganze ist ein würdeloses Affentheater der Griechen, die von Tag zu Tag verzweifelter zwischen seichten Ankündigungen, Versprechungen, Lügen und vermeintlichen "Schachzügen" herumlavieren.

    Was die fehlende Griechenlandpolitik Österreichs betrifft, so ist daran nichts Außergewöhnliches. Seit Kreisky an der ewigen Internationale teilnimmt, hat Österreich überhaupt keine ernst zu nehmende Außenpolitik mehr zustande gebracht. Neutral sein ist ja irgendwie lieb und nett und in Wahrheit ein bisserl ost-andienernd, inzwischen aber international zur kleinen Lachnummer verkommen.

  26. Erich Bauer
    08. April 2015 08:17

    (Zitat A.U.): "Wenn Amerika die Griechen retten will, soll es halt selbst ein paar Milliarden Dollar mehr drucken..."

    Ist ja wirklich nicht einzusehen, dass der IWF da so herumzickt. Wenn man schon einen Wirtschaftskrieg anzettelt dann sollte man schon klotzen statt kleckern.

    • Erich Bauer
      08. April 2015 09:16

      Die BRICS-Länder gehen faktisch erstmals ihren eigenen Weg und haben sich vom Pfad der westlichen USA-Länder, mit ihrer Weltbank und ihrem Internationalen Währungsfonds, abgekoppelt. Wenn der Gesetzentwurf über die Ratifizierung des Vertrags über die Bildung des Reserven-Pools angenommen wird, bedeutet dies, dass die Schwellenländer eine bedeutende Rolle in der internationalen Welt zu spielen beginnen.

      Ein Bürger aus Indien soll vereinbarungsgemäß die Präsidentschaft übernehmen. Die indische Regierung prüft derzeit zwei Kandidaten für das Amt des Bankpräsidenten. Indien gilt als Hort von Mathematik-Genies. Weltbank und IWF kommen dann ins Visier der "Währungs-Richtschützen". Wird noch ein bisschen dauern, aber ab einem günstigen Zeitpunkt, einer günstigen Situation, wird es heißen: „Seit… wird zurückgeschossen!“ Man wird sehen. Im Wirtschaftskrieg ist alles möglich…

    • machmuss verschiebnix
      08. April 2015 19:31

      Aus den Beitritts-Anträgen zur AIIB wude angeblich erst einer abgewiesen: Nord-Korea
      Daraus würde ich schließen, daß Griechenland gar keinen Antrag gestellt hat.

      Jedenfalls wird dieses mehr als nur ein Sargnagel für die westliche - vor allem die
      amerikanische - Wirtschaft .





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