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Hypo: Der Kopf war tief im Sand

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Nach diesem Motto verdrängt man gerne unangenehme Fakten. Und man schaut lieber nicht so genau hin, wenn sich Unangenehmes abzeichnet. Das hat die Politik mit vielen von uns gemein. Das hat nun auch der Rechnungshof in Hinblick auf die Vorgänge bei der Verstaatlichung der Hypo Alpe Adria im Jahr 2009 festgehalten.

Ein tiefes Kopf-in-den-Sand haben vor der Verstaatlichung gleich drei österreichische Institutionen betrieben: Finanzmarktaufsicht, Nationalbank und Finanzministerium. Sie haben vor der Verstaatlichung – so der Rechnungshof glasklar – nicht alle eigentlich möglichen und üblichen Prüfungen der maroden Kärntner Bank in bayrischem Besitz und unter österreichischer Aufsicht durchgeführt. Das ist ganz eindeutig eine grobe Pflichtverletzung gewesen.

Noch eine weitere alte Weisheit bestätigte sich: Viele Köche verderben den Brei, bezeichnete es der Rechnungshof-Chef. Je mehr Stellen prüfen, umso mehr verlassen sich aufeinander. Keine fühlt sich wirklich voll und letztverantwortlich. Jede Institution hält ihr eigenes Wissen möglichst geheim. Aber die Politik glaubt immer noch, dass die Schaffung neuer Institutionen und Prüfungen ein Weg zur Lösung eines Problems wäre. Statt das einzig funktionierende Prinzip wiederzuentdecken: Klare Verantwortung mit allen Konsequenzen.

Während der damalige ÖVP-Finanzminister und Parteichef (freilich nur wegen privater Kalamitäten) längst bei Raiffeisen entsorgt worden ist, hat der damalige SPÖ-Staatssekretär im Finanzministerium eine steile Karriere nach oben gemacht. Er ist Klubobmann der größten Parlamentspartei und einer von zwei SPÖ-Kanzlerkandidaten. Warum führt seine damalige Rolle – die ja auch die eines De-facto-Generalbevollmächtigten des Wie-immer-nicht-dabeigewesenen Werner Faymann gewesen ist! – nicht auch zu seinem Abgesang?

Und wann wird da endlich auch der letzte noch im Amt befindliche Chef einer dieser drei Institutionen beschämt abgehen, nämlich der Nationalbank-Gouverneur? Warum diskutiert niemand darüber, dass eigentlich ein Teil des Schadens auch bei den nach wie vor exzessiv teuren „Sozial“-Privilegien des Proporzstadels Nationalbank zu holen ist? Auch anderswo müssen ja alle Mitarbeiter den Schaden tragen, der durch die grobe Fahrlässigkeit einiger weniger Kollegen entstanden ist.

Freilich muss man gleichzeitig ebenso klar sagen: Auch die besten Prüfungen hätten Ende 2009 den eingetretenen Schaden nicht mehr aus der Welt schaffen können. Bessere Prüfungen hätten Österreich aber vielleicht bessere Karten bei der 2009 entscheidenden Frage verschafft: Hätte Bayern – immerhin damals Eigentümer der Hypo – wirklich den Konkurs einer Tochter der eigenen Landesbank riskiert? Die einen sagen dazu bis heute Ja, die anderen Nein.

Dass ein Konkurs der Hypo damals jedenfalls ganz schwere Tsunami-Wellen ausgelöst hätte – höhere sogar als heute ein Konkurs Griechenlands! – ist unbestreitbar. Damals stand die Welt noch voll unter dem noch nicht aufgearbeiteten Schock des Lehman-Crashs und dessen Folgen (die freilich primär auf eine falsche Politik der amerikanischen Notenbank in den Jahren davor zurückgegangen sind). Damals hat ganz Europa gesagt „Nie wieder“. Damals hat die EU massiven Druck auf Österreich ausgeübt – offenbar jedoch nicht auf Bayern! –, die Bank zu „retten“. Damals wäre vor allem der gerade einem Krieg entronnene Balkan in die Steinzeit zurückgeworfen worden.

Die eigentliche Schuld an dem Crash liegt aber anderswo. An bayrischen und Kärntner Managern und Landespolitikern, die in den Jahren davor geglaubt haben, eine Bank mit Ostengagement sei eine ideale Geldbeschaffungsmaschine. Die das Wort „Risiko“ nicht gekannt oder verstanden haben.

Und die Schuld liegt insbesondere bei Kärntner Landespolitikern, die kriminell Haftungen in aberwitzigem Ausmaß eingegangen sind – und die nur deshalb unbestraft bleiben, weil die Beschlüsse von „Volksvertretern“ von keinem Gericht verfolgt werden können.

Was in diesem Fall extrem unerquicklich ist, generell jedoch in einer Demokratie auch weiterhin absolut notwendig ist. Denn das Recht zur Strafe für Entscheidungen einer Volksvertretung soll der Wähler und nicht irgendwelche Richter haben. Aber umso unbegreiflicher ist es, dass nicht alle jemals in Haftungsbeschlüsse involviert gewesenen Kärntner Politiker abgetreten sind.

 

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  1. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)

      3 x bereits hinausgeflogen. Kennen den Grund nicht. Sollte es der Link sein, so versuche ich es nochmals, indem ich Leerzeichen einbaue, die man aber dann entfernen müßte.

      Ein sehr informativer Artikel über Meinungsmanipulation. – Wer immer noch glaubt, daß die Dämokratur hier Abhilfe schaffte, auch in der „direkten“ Version, ist ein Träumer.

      Und wo die Ereignisse dem gesunden Menschenverstand und vernünftigem Nachdenken unerklärlich sind, ist man gut beraten andere Ursachen und Kräfte, als die vordergründig scheinenden anzunehmen. Das gilt sicher auch für den Skandal um die HAA.

      RAND Corporation: Operation ‚globale Manipulation‘

      www. zeitenschrift.com/ artikel/rand-corporation-operation-globale-manipulation#. VQs-TuHwC1w

      Valkyrjar, 21.03.2015 – Vor genau hundert Jahren wurde in London eine Gruppierung ins Leben gerufen, die seither die öffentliche Meinung des Westens in einem unvorstellbaren Ausmaß manipuliert. Ihre Helfershelfer sind mannigfaltig, doch an zentraler Stelle stehen das Tavistock Institute und die RAND Corporation.

      Zbigniew Brzezinski ist seit vielen Jahrzehnten ein wichtiges Werkzeug jener schattenhaften Geheimregierung, welche die Welt regiert. In seinem bereits 1970 veröffentlichten Buch Das Technotronische Zeitalter sagte der spätere nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Jimmy Carter voraus, uns, dem Volk, würde von unserem Recht auf Privatsphäre nichts mehr übrig bleiben, über jedes kleine Detail unseres Lebens würde die Regierung im Bilde sein, jede Kleinigkeit wäre durch den Zugriff auf Datenbanken jederzeit abfragbar. Bis zum Jahr 2000 befänden sich die Bürger unter einer Regierungskontrolle, wie sie nie zuvor eine Nation erfahren habe.

    • F.V. (kein Partner)

      Es war der Link.

      Wenn das keine Zensur ist, was dann?

      Die Überprüfung reagiert auf das h t t p : / /

      Die Leerzeichen waren vor zeitschrift, artikel und VQs, wenn Sie den lesenswerten Artikel ganz haben möchten (7 S)

    • Mausi (kein Partner)

      Diese Zensur gilt ja nur bei den Nicht-Partnern, also dürfen sich die zahlenden Partner wieder etwas mehr VIP fühlen.
      Immerhin hat der WK ja gemeint, dass Nicht-Partner keine eig. Meinung haben dürfen, weil's nicht zahlen.

      Die Schwarzen machen's nicht so subtil, die lassen die Proletenparteien (SPÖ, Grüne etc.) nach außen hin die Drecksarbeit machen und spielen das Image der Ehrenwerten für die Gläubigen. Eine Liste von Sündenböcken wird sicher schon in der Schublade liegen.

    • Gasthörer (kein Partner)

      Link geht nicht mehr. Habe mich auch schon geärgert, ist aber ok für mich. AU kapselt sich halt immer mehr ab, Nordkorea oder so. Da gab es ja letztens einen, der öfter eine ganze Latte von Links gepostet hat, das wollte man wahrscheinlich damit abstellen. Vielleicht war das aber auch ein false flag, um das Link-Verbot für Nicht-Partner zu rechtfertigen.

    • monofavoriten (kein Partner)

      ich kam mit meinem link auch nicht mehr durch und die presse hat mich deswegen (veteranstodaypunktcom) überhaupt gesperrt.

    • Rau
  2. Gasthörer (kein Partner)

    Ich erinnere an Sensenmanns Worte, damit ist eigentlich fast alles gesagt:

    "Kurzum, dieser Staat verhält sich mir gegenüber wie eine feindliche Besatzungsmacht. Also muss man dafür sorgen, daß diese nicht alimentiert wird. Sprich: Jeder Euro, den sie nicht einnehmen können, kann nicht gegen mich eingesetzt werden."



  3. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)

      HAA zum Erbrechen

      Vor ein paar Wochen sah ich mir ein Video mit Harvey Friedman an und bekam den Eindruck, daß er ein wahrer Insider sei. Ich bestellte daraufhin seine zwei Bücher BanXter Club I und II, die aber leider bisher nicht eingetroffen sind. Offenbar ist deren Bewerbung und Verkauf in Österreich verboten – was sie umso interessanter macht.

      In diesem Video sagte HF bei einer ö f f e n t l i c h e n Veranstaltung u. a. daß die Gründung der HAA vor allem mit dem Know-How und auf Betreiben der Raiffeisen erfolgt sei, da sowohl LH Haider als auch „die Kärntner“ keine Ahnung von einer Bank gehabt hätten und wie man so etwas aufzöge. Außerdem sei Raiffeisen von Anfang an mit einer Haftung von 14 Milliarden dabei gewesen.

      Es wäre doch interessant und wichtig diesen Punkt aufzuklären, denn damit bekommt die Affäre eine doch ganz andere Wendung.

      Unterberger schreibt in seinem Artikel, daß Pröll aus anderen (= angeblich gesundheitlichen) Gründen bei Raiffeisen abgetaucht wäre. Das ist doch recht verwunderlich, wenn man vom Stress der Top-Manager hört und deren 14+ Stundentag. – Als Schüler sind wir auch immer dann „krank geworden“, wenn eine Lateinschularbeit anstand und wir nichts gelernt hatten. Flucht in die „Krankheit“ sozusagen.

      Das von Pröll angekündigte „gute Geschäft für Österreich“ erwies sich ja schnell als noch weniger zutreffend, als der Ederer-Tausender. Bzw. nur als gutes Geschäft für Raiffeisen, die im Haftungsfall wohl ihren Bnkrott hätten anmelden müssen.

      HF schreibt in einer Leseprobe zu seinem BanXter Club:

      ...Eine HAA Group war im Größenverhältnis zu einer Deutschen Bank sinngemäß dasselbe wie ein Apfel zum Mond. Daher war es auch nicht schwer in BanXter Club I eine relativ punktgenaue Vorhersage über die Milliardenverluste der ERSTE Group zu tätigen, die zwei Monate nach Erscheinen des Buches veröffentlicht worden waren.

      Noch weniger kompliziert war es zu erwarten, dass mit der Landessparkasse und der Bundessparkasse dieselbe Notwendigkeit auf der Agenda gestanden hatte wie mit der HAA und der Raiffeisen. Hinweise
      gab es zuhauf. ....

      Schumpeters Geist der kreativen Zerstörung bildete die Basis. Wer glaubte, dass der ... selbständige Entscheidungen traf, durfte bestritten werden, was man mit einer Aussage von Horst Seehofer unterlegen konnte, .... Seehofers Fazit war aber: Es bestimmte nicht der, der als Bestimmender aufgetreten ist. Daraus folgte: Wer so ein Risiko einging, musste geschützt sein.
      Kein Mensch der Welt würde freiwillig das Risiko einer schweren Strafe in Kauf nehmen, wenn er davon ausgeht, dass seine Tat entdeckt wird. ...

      ... Eine Partei, die nicht nach mindestens zwei Legislaturperioden imstande war, die Unfähigen abzulösen, war kein ernstzunehmender Herausforderer, konnte keine Veränderung in Aussicht stellen und spielte
      dieselbe Musik. Dem aktuell laufenden parlamentarischen Untersuchungsausschuss über die HAA Group war deshalb schon heute nur ein sehr geringer Erfolg der Aufdeckung in Aussicht zu stellen, weil sich die größten Oppositionsparteien gegenseitig darauf eingeschworen hatten, die entscheidende Phase des Tatzeitraumes ebenso zu verdunkeln wie die Regierungsparteien es seit 2009 taten.

    • ikj (kein Partner)

      Die Hypo Alpe Adria Bank wurde 1896 als Landes-Hypothekenanstalt gegründet.
      Damals gab es keinen Landeshauptmann Haider.
      Womit der Friedmann, nicht zum ersten Mal, als Gschichtldrucker widerlegt wurde.

      Nichts zu Danken

    • F.V. (kein Partner)

      Ich glaube es ging darum aus einer Provinzbank eine "international tätige" zu machen.

      D a v o n dürfte HF wohl gesprochen haben.

    • ikj (kein Partner)

      Auch das nicht, die HAA wurde 1982 zu einer Bank mit voller Lizenz und hat schon damals internationale Geschäfte auch auf dem Balkan gemacht.
      Die massive Ausweitung war dann 1990 und 1999 nach einem Beschluß aller Parteien des kärntner Landtages zur Haftungsausweitung.
      Die massive Ausweitung des Kreditgeschäfts war dann aber erst nach dem Verkauf an die Bayern und wieder nach einem Beschluß 2007 im Landtag zu weiteren Ausweitung der Haftungen gegen die bestehenden EU Bestimmungen.
      Nix mit Raiffeisen und der Friedmann ist immer noch daneben.

    • monofavoriten (kein Partner)

      man kann in jedem fall immer davon ausgehen, dass - was immer verbockt wird - NICHT aufgrund von dummheit, kurzsichtigkeit oder fahrlässigkeit der handelnden personen passiert. nichts passiert zufällig. da sind absolute profis im hintergrund am werk und man kann sicher sein, dass genau diejenigen profitieren, die profitieren sollten. leider ist das niemals der steuersklave.

  4. AppolloniO (kein Partner)

    Es ist zum Verzweifeln. Da versagen das Finanzamt mit der kompletten Regierung, die Kärntner Landesregierung inkl. Opposition, FMA, Nationalbank.

    Und keiner muss in diesem Schlaraffenland für Inkompetente (aber mit Parteibuch, Farbe egal) Konsequenzen befürchten. Wenn diese Versager wenigstens einen Teil ihrer viel zu hohen Gehälter einem guten Zweck spenden würden. Nämlich jenen Teil der ihnen wegen ihrer Ausreden - "ich habe nichts gewusst, ich wurde nicht informiert, mir waren die Hände gebunden etc....") überhaupt nicht zusteht.



  5. Mausi (kein Partner)

    Unser modernes Geldsystem ist im Grunde nicht schwer zu verstehen, doch die wenigsten machen sich überhaupt die Mühe, etwas darüber zu erfahren. Wichtig zu wissen: Geld regiert die Welt und die Banken regieren das Geld. Damit ist klar, wer die Macht hat. Die Besitzer der Banken können beliebig viel Geld aus dem Nichts erschaffen, solange es Menschen gibt, die es leihen wollen/müssen. Das Geldsystem, das wir heute zwangsweise benutzen müssen ist ein Schneeballsystem, da durch den Zins und Zinseszins mehr Wachstum erzwungen wird und die Schulden exponentiell steigen. Unendliches Wachstum in einer endlichen Welt ist aber nicht möglich,
    also muss das System zusammenbrechen.



    • @mausi (kein Partner)

      ja @mausi, das geldsystem ist leicht zu verstehen, bloß das nützt dir nichts, du bist immer noch zu dumm um auch nur das zu verstehen.
      Geh wieder Lugner die Eier kraulen, das scheint bei die das obere ende deiner fähigkeiten zu sein.

    • Brian (kein Partner)

      Wer selber einen IQ knapp unterhalb der Raumtemperatur hat, sollte nicht über Andere lästern, gell, DaillyMirror?

  6. Gasthörer (kein Partner)

    Man liest sich den Artikel "Putins Propaganda-Walze" auf presse.at von heute durch und merkt, dass dies wirklich eine sehr einseitige Zeitung ist. Das schlägt doch dem Fass den Boden aus. Verlinken kann ich den Artikel nicht, das geht ja nicht mehr. Nun verstehe ich auch AUs Russlandhetze. Es hatte seinen Grund, warum er Chefredakteuer dieser Zeitung wurde. Die "Presse", so gern die ich Kolumne von der Frau mit den zwei Kindern (Hanni und Nanni oder so) las, auch jene vom Prüller, die Presse bleibt von nun an am Sonntag im Sackerl. Der "Standard", dessen Herausgeber als dauender Teilnehmer an der Bilderbergkonferenz sogar in den USA lebt, ist halt auch nicht gerade neutral.



  7. Böser Ökonomie Versteher (kein Partner)

    Bauer et al, ihr seit wie kleine Kinder in der hohle Erde Diskussion.
    Ihr habt keine Ahnung aber eine Überzeugung, mehr einen Glauben, und die vertretet ihr bis zum Umfallen.
    Und egal wie oft man euch zeigt, dass ihr falsch liegt mit euren Verschwörungstheorien über das böse Geld, ihr fangt sofort im nächsten Thread wieder mit dem Mist an.

    Nein, Geld schöpfen funktioniert anders.
    Ich würde euch dazu empfehlen einen Blick in die Geschäftsgrundlagen der EZB zu werfen, oder einfach nur einen VWL Kurs zu belegen, aber nicht beim Felder oder beim Hörmann sondern bei einem der versteht worum es geht.
    Und euer Groupie Mauserl, muss die vom Lugner sein so dumm wie die ist, nehmts mit.



    • Mausi (kein Partner)

      Ich würde euch dazu empfehlen einen Blick in die Geschäftsgrundlagen der EZB zu werfen, oder einfach nur einen VWL Kurs zu belegen, aber nicht beim Felder oder beim Hörmann sondern ..
      Ach Gott'chen sie sind so niedlich .... die EZB od. die Unis sind natürlich unfehlbar und vertrauenswürdig. Und wenn natürlich ein Uni-Professor etwas anderes lehrt ist er ein Spinner. Warum warnt Herr Hörmann??? Weil er einen pers. Vorteil davon hat? Wem glaube ich mehr? Jemanden der mit den Wölfen heult und dadurch nur seiner eig. Karriere (materieller Vorteil) dienlich ist, oder jemand der an die Menschen in diesem Land denkt und nicht nur an sich selbst.
      Noch gibt es mehr Verschwörungsleugner, aber .....

    • @Mausi (kein Partner)

      Mit Schwachsinn fängt man @Mausi.
      Dich hat man wohl bei den Deppenausspeisungen gefangen.

    • Mausi (kein Partner)

      TikTak??? Grüß Gott!

      Schon selbst nachgedacht, oder noch immer denken lassen?
      Der Verstand hat leider die Führung übernommen .... früher hatten die Menschen noch ihren Instinkten vertraut. Heute glauben sie der Herrschaft die sie knechtet und ausbeutet mehr, als denen die sie vor Unheil bewahren wollen. Sie und ihresgleichen wollen es aber auf die harte Tour erfahren. Ihnen wird vom System früher od. später geholfen werden ..... damit sie wieder lernen, was MENSCHSEIN bedeutet.

    • @Mausi (kein Partner)

      @Mausi, nein ich bin nicht der Tiktak.
      Und du bist immer noch ein paranoider Trottel.
      Geh wieder mit dem Lugner spielen, der ist dir zwar auch überlegen aber neben dem fällt deine Peinlichkeit nicht so auf.

  8. heartofstone (kein Partner)

    Schelling: Vor allem bei den Pensionen sieht der ÖVP-Minister Reformbedarf und -druck.

    SPÖ-Frauenchefin Andrea Brunner warf Schelling eine „Verunsicherung der Frauen“ vor und erteilte den Ideen des Finanzministers eine Absage.

    Gibts auch eine logische Begründung "Frau" Brunner, warum Frauen früher in Pesnion gehen dürfen? Üben Frauen üblicherweise körperlich fordernde Tätigkeiten aus? Sterben die früher als Männer? Müssens länger zum Bundesheer [/zyn]? Und sonst ist im Gleichberechtigungsoberstüberl noch alles in Ordnung Sozi[selbstzensur]? Achso ... Studium der Politikwissenschaften an der Universität Wien ... also noch nie was produktives gearbeitet aber das Maul weit offen ...



  9. heartofstone (kein Partner)

    Was wohl los wäre wenn das irgendein Politiker in Österreich auch nur andenken würde?

    Griechenland beschließt Nachlass für Steuersünder

    Das von einer Staatspleite bedrohte Griechenland geht auf säumige Steuerzahler zu, um die leere Staatskasse aufzufüllen. Das Parlament in Athen verabschiedete in der Nacht auf heute einen entsprechenden Regierungsentwurf. Das Gesetz sieht erhebliche Erleichterungen für Personen und Unternehmen vor, die mit ihren Steuern sowie Zahlungen an die Sozialversicherung in Rückstand geraten sind. 76 Milliarden schulden die Griechen ihrem Staat - zumindest ein Bruchteil davon soll nun hereinkommen.

    Raus mit den Griechen aus dem Euro ... wir brauchen sie nicht ...



  10. Bitter End (kein Partner)

    Gut zu wissen wo unser Geld hinflieißt:

    Ukrainischer Premier nach neuem EU-Kredit: Ausreichend Finanzmittel für Rückeroberung des Donbass

    Das EU-Parlament hat einem weiteren Kredit in Höhe von 1,8 Milliarden Euro an die Ukraine zugestimmt. In diesem Zusammenhang fordert der ukrainische Premier Arsenij Jazenjuk weitere Finanzhilfen und erklärt gleichzeitig über „ausreichende Finanzmittel“ zu verfügen, um die Donbass-Region zurückzuerobern.



  11. heartofstone (kein Partner)

    Welch Überraschung ...

    Ein Toter bei Messerstecherei

    ... Alle Beteiligten sollen nach ersten Informationen aus dem nordafrikanischen Raum stammen. ...

    Schade, wieder ein Pensionssicherer weniger und einer der Steuerzahlern jahrelang in der Tasche liegen wird mehr ... persönlich bin ich dafür, nur mehr wirklich benötigte ausländische Arbeitskräft ins Land zu lassen, und arbeitslose und/oder kriminelle sofort in ihr Herkunftsland oder das nächste an Österreich angrenzende Land abzuschieben ... als Bonus für Verbrecher mit lebenslangem Einreiseverbot ... deren Familien dürfen ihnen gerne in die Heimat folgen ...



  12. Mausi (kein Partner)

    So ein Zufall aber auch. Gerade gestern hatte ich eine hitzige Debatte mit TikTak und fewe, genau über dieses Betrugs-Geld-System und heute bringt es Herr Bauer auf's Tablett.
    Da passt das Zitat:
    Die Macht haben nicht die, die Geld haben, sondern die, die das Geld machen!

    Und Henry Ford darf ebenfalls nicht fehlen:

    "Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, so hätten wir eine Revolution schon vor morgen früh"
    Dass dies auf der Uni nicht gelehrt wird, ist eine logische Schlussfolgerung.



    • Mausi (kein Partner)

      Der Kommentar sollte eig. unter dem des Herrn Bauer erscheinen. hmm ...

  13. Rimbaud (kein Partner)

    Danke ÖVP für das Grenzen aufreißen und die Aufnahme aller sog. Flüchtlinge, die sich mangels Grenzkontrollen in unser Land begeben ÖVP - Korruption aus Tradition.

    "84-Jährige von Jugendlichen beraubt (21.3.15, orf.at)

    Schon wieder ist in Klagenfurt ein Raubüberfall am helllichten Tag auf offener Straße verübt worden. Eine 84-Jährige wurde am Freitag von drei Jugendlichen angegriffen. Die Täter entrissen ihr die Tasche mit Portemonnaie, sie konnten wenig später festgenommen werden. Nach Auskunft der Polizei wurde eine 84-jährigen Pensionistin von drei jugendlichen Tätern im Alter von 14, 16 und 17 Jahren überfallen."



    • Undine

      @Rimbaud

      *****!

      Und die Herkunft der Täter wird nicht explicit erwähnt, was für mich heißt, sie haben "Migrationshintergrund"---stimmt's?

    • Rimbaud (kein Partner)

      Ethnische Spannungen schon bei Kindern
      "Mitten in Schwaben: Kinderbande misshandelt und erpresst Mitschüler monatelang" (focus.de, 21.3.15)

      "Eine Bande von zehn- und elfjährigen Kindern hat zwei gleichaltrige Mitschüler über Monate hinweg verprügelt, erniedrigt und erpresst. Die Polizisten im bayerischen Senden sind geschockt: So etwas hat es dort noch nicht gegeben.
      Dieser Fall sorgte sogar bei erfahrenen Polizisten für Entsetzen: Eine sechsköpfige Bande von zehn bis elfjährigen Jungen hat zwei Mitschüler über ein Jahr hinweg brutal misshandelt. Das berichtet die "Augsburger Allgemeine". Als Opfer hätten sich die Täter körperlich unterlegene Jungen ausgesucht, bei einem der beiden handele es sich sogar um ein lernbehindertes Kind, das sich nicht wehren konnte."

    • heartofstone (kein Partner)

      Jedem der minderjährigen Straftäter links und rechts eine Faustwatschn ins Gesicht und mitsamt der Eltern und dem kompletten Familienclan dorthin befördern wo sie herstammen ... nennt mich hartherzig aber wir brauchen "dieses" Einwandererpack nicht in Europa ...

  14. Undine

    Einer der ganz wenigen Männer, den ich mir ohne den geringsten Vorbehalt als BUNDESKANZLER bestens vorstellen könnte (ich brauche keine Quotenfrau auf diesem Sessel!), ist Rechnungshof-Präsident Dr. Josef MOSER!

    Mit einem BK Moser hätte Österreich nach langer Durststrecke endlich einmal einen Mann von Format, einen Mann, dem man auch im Ausland Respekt zollen würde---es sei denn, man ist so kleingeistig und idiotisch, ihn deshalb abzulehnen, weil er ein FPÖ-Mann ist.

    Selbst die schöne Lou konnte ihm vorhin in der ZIB2 beim besten Willen nicht am Zeug flicken.



  15. Brigitte Imb

    Die Sicht der Hypo Katastrophe von Hrn. Urschitz:

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/diebilanz/4689542/Die-schwachen-Organe-und-ihr-HypoInfarkt?from=gl.home_wirtschaft

    ALLE Parteien wußten und wissen Bescheid und haben zugedeckt um ihrer Großmannsucht nachkommen zu können. Wie blöd sind wir eigentlich, dieses Pack nicht zu vertreiben?



    • Brigitte Imb

      Auch nicht schlecht, ein Artikel aus der "NZZ": Ein Land am Gängelband
      Österreichs Filz als Humus für die Hypo-Pleite

      "Nun hätte selbst ein weniger verfilztes System als das österreichische, das unverschämt Parteien- und Klientelinteressen über das des Gesamtstaates stellt, das Debakel der Hypo nicht verhindern können. Doch die Gesamtbelastung der Steuerzahler wäre wohl um einiges geringer ausgefallen."

      http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschafts-und-finanzportal/oesterreichs-filz-als-humus-fuer-die-hypo-pleite-1.18243800

    • dssm

      @Brigitte Imb
      Zwischen Bescheid wissen und kapieren was da passiert ist leider ein grosser Unterschied! Die meisten Politiker haben rein gar nichts verstanden. Daher haben sie das geglaubt, was am angenehmsten war - Menschen sind so. Ein System das Volltrotteln, die nie im Leben eigenverantwortlich gearbeitet haben, an die Spitze stellt, ist geisteskrank. Aber nicht der Trottel sollte beschimpft werden, denn er ist halt so, sondern derjenige, der ihn gewählt hat!

    • Brigitte Imb

      @dssm,

      nun, ich denke "die" (sicher nicht jeder Einzelne) haben sehr genau gewußt was sie tun und sie taten es vorsätzlich. "Sie" wissen ganz genau daß ihnen nichts passiert, ja ev. das eine od. andere Bauernopfer muß geleistet werden, aber ansonst.....

      Der letzte Absatz aus dem "NZZ" Artikel beschreibt den Zustand Ö trefflich.

      "Eine zweite Aufklärung

      Österreich braucht also eine Art zweite Aufklärung. Polemiker meinen, dass das für Österreich ohnedies die erste wäre. Im Gegensatz zum 18. Jahrhundert müsste es statt gegen absolut regierende Monarchen und die allmächtige Kirche gegen Parteien, Kammern und allzu selbstherrliche Landesfürsten gehen."

    • Brigitte Imb

      Nachsatz:

      Und dem "Trottel", der sich gegenüber dem gesamtschulgebildeten Volk recht gescheit gibt, dem wird auch die entsprechende Bühne bereitet. FILZ, in dem jeder auf Linie gebracht, od. weggelobt wird.

      Nur noch grauslich.

    • dssm

      Ich kann Ihnen versichern, die wissen rein gar nichts.
      Ich habe mit mehreren Politikern geredet (ÖVP/FPÖ), zum BWG. Die hatten keine Ahnung was sie beschlossen haben! Da waren aber studierte Juristen dabei!
      Der Punkt, wo das Gegenüber dann mit Bonmots und Allgemeinplätzen zu reden beginnt, ist beim typischen Politiker sehr schnell erreicht.

    • Rau

      Werter dssm
      Wer wählt das Management einer Bank, wer wählt die Bankenaufsicht, selbst Politiker wählt man nicht, man wählt, dann kommt irgendeine Regierung zustande, in der der einzelne Wähler seine Stimme dann nicht mehr wiedererkennt.

      Mit bloßer Wählerbeschimpfung kommt man nicht weiter.

  16. Erich Bauer

    Ein kleines Beispiel, wie eine Bank, oder sogar das ganze Mindestreserve-Bankwesen, in juristische Schwierigkeiten kommen könnte...

    1969 gab es einen Fall in Minnesota vor Gericht, in dem ein Mann Jerome Daly verwickelt war. Er fechtete die Zwangsvollstreckung seines Heimes an. Die Bank, durch die ihm ein Darlehen für den Kauf des Hauses bereitgestellt wurde, war der Kläger. Sein Argument war, dass der Hypothekenvertrag von beiden Parteien, also ihm UND der Bank, forderte, eine legitime Form von Eigentum in den Tausch einzubringen. Im juristischen deutsch heißt das: Gegenwert. Mr. Daly erklärte, dass das Geld gar nicht Eigentum der Bank war. Denn es wurde aus dem NICHTS heraus erschaffen, sobald der Kreditvertrag unterschrieben war.

    Aus „Modern Money Mechanic“ geht hervor wie Kommerzbanken arbeiten sollen: "Was sie tun ist Schuldscheine anzunehmen, im Austausch für Kredite. Die Reserven bleiben unverändert, trotz der Leihgeschäfte. Vielmehr begründen Guthabenkredite neue Hinzufügungen zu den gesamten Einlagen des Bankensystems."

    Das Geld geht gar nicht aus den existierenden Beständen hervor. Die Bank erfindet es einfach. Sie stellt nichts von ihrem eigenen Kapital zur Verfügung. Abgesehen von der theoretischen Belastung auf dem Papier.

    Als der Jerome Daly-Fall vor Gericht weiterging, wurde der Präsident der Bank, Mr. Morgan, in den Zeugenstand gerufen und im persönlichen Memorandum des Richters erinnert dieser sich, dass der Kläger - der Präsident der Bank - zugab, zusammen mit der FED Geld und Kredite in ihren Büchern durch Buchungsposten zu erschaffen. Dass Geld und Kredite erst beginnen zu existieren wenn sie es erschaffen. Mr. Morgan gab zu, dass es kein US-Gesetz oder Status gibt, das ihm das Recht gibt dies zu tun. Es muss ein gesetzlicher Gegenwert existieren und angeboten werden, um die Noten abzusichern. Die Geschworenen befanden, dass es keinen rechtmäßigen Gegenwert gab und ich (Anm. der Richter) stimme zu.

    Und er setzte noch poetisch eins drauf: „Nur Gott kann etwas von Wert aus dem NICHTS erschaffen.“



    • Erich Bauer

      Das "Gegenwert-Gesetz" wurde nicht geändert... in keinem Land.

    • Rau

      Der Schmäh an dem ganzen ist, dass dieses Geld ohne Gegenwert aus dem Nichts sogar mit Zinsen zurückgezahlt werden muss, in der Praxis muss man ein 2. Haus baun um eines abzuzahlen. Gründen tut der Zins ja in dem Argument, dass die Bank über das verliehene Geld nicht verfügen kann, bis der Schuldner seine Schuld abbezahlt hat, der Zins stellt sozusagen eine Entschädigung für den Geldverleiher dar.

      Nur, einen derartigen fiktiven Verleiher, der auf sein Geld sozusagen "warten" muss gibt es nicht, da eben eine Bank Kredite NICHT aus den Einlagen vergibt, sondern erst durch einen Buchungsakt erschafft. Erst durch die Leistung des Kreditnehmers gewinnt dieses Geld an Wert. Dieses ganze Kreditunwesen ist eigentlich ein ziemlich übles Spiel, bei dem einer (die Bank) immer gewinnt, und der andere das ganze Risiko trägt.

      Durch den Zins, der bei der Kreditschöpfung nicht miterschaffen wird ergibt sich obendrein noch ein Verschuldungszwang für alle anderen Marktteilnehmer. Dieses Perpetuum Mobile der Geldschöpfung aus dem Nichts wird so am laufen gehalten, die Dummen dabei sind Kreditnehmer genau so, wie ganze Volkswirtschaften. In diesem System können Schulden niemals zurückgezahlt werden, jeder Gewinn bedeutet Verschuldung für jemand anderen. So weit so schlecht.

    • Ökonomie-Vergelter

      Wenn es so einfach wäre, weshalb gehen dann Banken pleite!??? Diese bräuchten ja nur Simsalabim Geld aus dem Hut zaubern!!!! - Es ist erstaunlich wie viele humanistisch gebildete, als intelligent geltende Menschen auf diese plumpe zeitgeistige antikapitalistische Hetze hereinfallen.

      Bilanziell verändert sich auch durch Kreditvergabe natürlich nichts, dann das ausgezahlte Geld steht als Forderung in den Büchern, wodurch sich am Vermögen nichts ändert, es wird nur von "Kasse"(Barbestand) zu Forderung, also von Aktivum zu Aktivum, umgebucht (bwz umgangssprachlich verlagert/verschoben). Das ist aber bei bilanzieller Erfassung immer so, nämlich in jedem Betrieb, nicht nur bei Banken.

      Und Sie wissen doch hoffentlich, dass sich Banken bei der Notenbank/Zentralbank anstellen müssen, wenn sie frisches Geld wollen. Das gibt es nur gegen Sicherheiten und Zinsen!

      Und weshalb nahm dieser Jerome dann überhaupt das kreditierte Geld an, wenn es keinen Gegenwert darstellte, wie er behauptet - er wird doch sehr wohl dadurch in die Lage versetzt worden sein, konsumierte Leistungen zu quittieren!

    • Rau

      Ich nehme an Banken gehen pleite, wenn zuviele Anleger ihre Forderungen realisieren wollen, oder zuviele Kredite nicht mehr bedient werden können, oder die Zentralbank den Hahn eben zudreht. Noch kauft sie ja jeden Schrott auf, mit eben diesem Schmäh des Geld druckens aus dem Nichts.

      Wenn alles nur zeitgeistige Kapitalismushetze wäre, wie konnten wir dann überhaupt in die Situation eines derartigen auseinanderdriftens von Realwirtschaft und Finanzsektor kommen.

    • Ökonomie-Vergelter

      @ Rau:

      Moment mal!

      Noch kauft sie ja jeden Schrott auf, mit eben diesem Schmäh des Gelddruckens aus dem Nichts.

      Notenbanken können tatsächlich Geld schöpfen, sie sind aber hinsichtlich der Konsequenzen ihres Tuns auch gegenüber der Volkswirtschaft/dem Gemeinwesen verantwortlich.

      Bei mir war aber aber immer nur von (gewöhnlichen) Banken die Rede, nicht von Zentralbanken!

      Ich nehme an Banken gehen pleite, wenn zuviele Anleger ihre Forderungen realisieren wollen, oder zuviele Kredite nicht mehr bedient werden können, oder die Zentralbank den Hahn eben zudreht.

      All dies sollte ja kein Problem sein, könnten "die Banken" tatsächlich Geld schöpfen. Sie bräuchten ja nur einen "Batzen" (Buch-)Geld als Position in ihre Bücher eintragen, und könnten dieses Geld dann der Staatsdruckerei überweisen, damit selbige Valuten an die jeweilige Bank ausliefert, damit schlangestehende Bankkunden mit x Mrd Euros ausbezahlt zu können. - Na und bei selbst aufgenommenen Krediten geht's noch leichter, da bräuchte man ohnehin nur Buchgeld übertragen.

      Wenn alles nur zeitgeistige Kapitalismushetze wäre, wie konnten wir dann überhaupt in die Situation eines derartigen Auseinanderdriftens von Realwirtschaft und Finanzsektor kommen.

      Ich sehe kein Auseinanderdriften. Dass die Realwirtschaft in unseren Breiten stagniert, steht auf einem anderen Blatt. Weltweit hat das Ausmaß wirtschaftlicher Schaffenskraft in den letzten zwanzig Jahren enorm zugenommen. Je mehr Wirtschaftsgüter, umso mehr Kapital, das ja eine spiegelbildliche Funktion erfüllt.

      Das Wachstum der Kapitalerträge wird aus den Erträgen der Realwirtschaft gespeist. Die Weiterübertragung von Wertpapieren an sich ist keine Wertschöpfung; sie ist Lotterieumsätzen vergleichbar, nur dass letztere eine etwas geringere Frequenz aufweisen dürften. Jedenfalls halten sich da wie dort Gewinne und Verluste die Waage, obwohl die "Umsätze" astronomische Ausmaße erreichen.

    • Rau

      Also ich kenne keinen der Kapitalismushetzer, der behauptet die Sparkasse ums Eck hat eine Gelddruckmaschine im Keller um einen eventuellen Bankrun mit frischgedrucktem abzuwehren.

      Geschäftsbanken haben nur bis zu einem gewissen Grad die Möglichkeit über Kredite Geld in Umlauf zu bringen. Fakt dabei ist, sie tun das nicht auf Basis der Einlagen, sondern auf Basis des eben aus dem Nichts erschaffenen Notenbankgeldes, für das ja auch Banken Zinsen zu zahlen haben, wenn ich das richtig verstanden hab.
      Daran wäre ja noch nichts verwerfliches, solange eine Bank sich in keine Abenteuer stürzt und hoch riskante Wertpapiergeschäfte tätigt, oder sich, wie die Hypo an Schneeballsystemen im Osten beteiligt mit den Folgen eben einer Insolvenz, weil sich die Bank nicht mehr refinanzieren kann.

    • F.V. (kein Partner)

      Herr Rau,

      Der Ökognomie-Vergeltsgott hat vielleicht an der WU die dort verzapfte Ideologie studiert und will partout nicht einsehen, daß Banken Gott spielen: fiat lux – fiat money! Aber das sind blasphemische Anmaßungen, die nicht folgenlos bleiben. Außerdem: wer gesteht sich schon gerne ein, daß sein „Wissen“ bestenfalls Alchymie ist?

      Daß normale Kommerzbanken Geld schöpfen ist inzwischen den meisten klar geworden. Auch die Hinweise, daß sie bei der Noten-/Zentralbank etwas hinterlegen müssen ändert daran nichts, weil es ja das Mindestreserven-System gibt, daß den Banken weit über das, was sie tatsächlich haben, Kredite zu vergeben erlaubt. – Creatio ex nihilo!

      Außerdem ist zu bedenken, daß die Bank für den Kredit z u v o r die Übergabe des Pfandes fordert: beim Häuslbauer zB das Grundstück, das im Grundbuch verpfändet wird, womit die Bank weit mehr in Händen hat, als sie jeweils an Krediten bereitstellte; nach der ersten Tranche – Grund plus Rohbau, nach der zweiten – Grund plus fertiges Haus ohne Innenausbau, und nach der dritten – Grund mit allem was inzwischen drauf steht. Die Bank hat sozusagen nichts weiter geleistet, als das dem Häuslbauer gehörende Grundstück (= reales Kapital) in eine Buchungszeile (= einen Kreditrahmen am Girokonto) transformiert, was in diesem Stil weitergeht. Transformation des jeweils zuvor der Bank übereigneten Realkapitals in eine Buchungszeile.

      Eine wahrhaft weltbewegende Leistung, für die dann noch über die Laufzeit Zinsen in der ein- bis eineinhalbfachen Höhe der Investition zu berappen sind. Bei einem Risiko, das gegen Null geht, weil ja das Realkapital immer schon die Bank zuvor besitzt.

      Die meist dumme Frage, wieso dann Banken pleite gehen oder große Verluste hinnehmen müssen? – Ein Freund, der früherer Präsident der Ingenieurskammer, sagte treffend: „Die „Indianer“ sind für die Gewinne der Bank zuständig, der Vorstand für den Abschreibe-Bedarf!“ D.h. wenn sie ins Kasino gehen und in Pyramidenspiele „investieren“.

      Die andere nie von den Prätorianern des Kapitalismus beantwortete Frage: Woher kommt das zusätzliche Geld, das für die Zinsen aufzuwenden ist? – Wieder als Kreditgeld – in Ewigkeit, Amen!

    • Ökonomie-Vergelter

      @ Rau:

      Also ich kenne keinen der Kapitalismushetzer, der behauptet die Sparkasse ums Eck hat eine Gelddruckmaschine im Keller um einen eventuellen Bankrun mit frischgedrucktem abzuwehren.

      Es gibt aber etliche Leute, die die Tatsache, dass von Banken verliehene Gelder automatisch und unverzüglich wieder an die Verleiher zurückfließen (wenn auch nur an die Gesamtheit der Banken als Verleiher, bzw anteilig oder tendenziell an das jeweilige Bankinstitut), als Geldschöpfung, also fiat money, verunglimpfen. Tatsächlich wird damit aber nur eine Kaskade von Bankverbindlichkeiten (Einlagen) und Krediten (Bankforderungen) herbeigeführt, also eine wechselseitige Neutralisierung von Positionen, ohne dass dadurch (Buch-)Geld vermehrt würde.

      -----------------
      [Und wie ich gerade kurz vor dem Posten bemerke, hat sich ein notorischer Protagonist der bewussten Denkungsart auch bereits seiner "Misssion" hier angenommen.]

    • Rau

      Kaskaden von Forderungen und Verbindlichkeiten, die sich sofort neutralisieren. Eben verliehen, fliesst das Geld also sofort wieder an die Verleiher zurück. Wofür dann Zinsen zahlen? Woher kommt das Geld mit dem diese Kaskaden angeleiert werden? Vielleicht aus dem Nichts?

      Woher kommt das Geld für den Zins?

      Net böse sein, aber Sie hinterlassen mit jedem weiteren Post bei mir mehr Fragen als Antworten.

    • Ökonomie-Vergelter

      Das Geld kommt ja nur dann zu 100 % zurück, wenn man sich ideell alle Bankinstitute unter einem Dach vereinigt vorstellt (so als ob es keinen Wettbewerb gäbe bzw kein individuelles Mühen der jeweiligen Bankinstitute um Ertragsfähigkeit gäbe.)

      In der zersplitterten Realität kann ein Bankinstitut eben nur mit einem Teil der verliehenen Gelder als Rückfluss rechnen.

      Aber wie auch immer:

      Wenn auch nur 10 Prozent der revolvierend verliehenen Kreditgelder ausfallen, dann wird die Bank Schwierigkeiten haben, die korrespondierenden Einlagen zu bedienen, und es wird die Kostentragung für Personal und Infrastruktur kritisch!

      Das gilt auch, wenn es nur ein einziges Bankinstitut (neben der Notenbank) gäbe.

  17. dssm

    Es freut mich, daß eine Instanz nach der anderen meine Sicht der Dinge bestätigt – nun also der Rechnungshof.

    Seltsam, aber niemand denkt an die Konsequenzen. Denn die Aufsicht hat ja nicht nur 2009, sondern alle Jahre davor schon versagt. Das 'warum' ist dabei nebensächlich geworden.

    Nun sollen also u.A. die Landeshypos bluten. Weil es eine Sektorhaftung gibt. Diese Haftungen wurden eingeführt um bei Naturkatastrophen, Kriegen und sonstigen unerwarteten Turbulenzen eine gemeinsame Krisenbewältigung zu ermöglichen. Keinesfalls um geisteskranke Geschäftsmodelle zu sanktionieren! Es war immer Aufgabe der Aufsichtsbehörden den Mithaftenden vor solchen Wahnsinnstaten zu schützen, dies ist klar nicht passiert.

    Selbst das Land Kärnten kann sich auf ein Vertrauen in die Kontrollbehörden berufen. Warum haben die nicht vorher 'Feuer' gerufen, das Desaster kam nicht über Nacht, sonder wurde Jahr für Jahr schlimmer, lange vor 2009.

    Niemand thematisiert dies!!! Wie können andere haften, wenn die versprochene Kontrolle nicht stattfand? Wir werden bei den zahlreichen Gerichtsverfahren dies noch oft genug hören! Österreichische Gerichte mögen ja den eigenen Gehaltszahler schützen wollen, wir sind aber Teil der EU!



    • F.V. (kein Partner)

      dssm,

      das liegt auf der gleichen Linie, wie die Derivat-„Geschäfte“ der Salzburgerin. Zwar haben alle davon gewußt, insbesondere die Hausbanken (Raiffeisen, Hypo), aber niemand will´s dann gewesen sein. So weit so üblich.

      Die Lösung im Salzburger Skandal war nicht das generelle Verbot solcher Ponzi-Schemata, denn alle machten (und machen) es ja auch im großen Stil, sondern das Verdikt: „die“ können´s nicht, daher müssen diese „Geschäfte“ nach Wien, an die Staatsschulden-Agentur abgetreten werden. Und es geht munter so weiter.

      Was ist aber der qualitative Unterschied? Oder ist es eh nur ein quantitativer: in Wien wird noch mehr und höher gezockt?

  18. Brigitte Imb

    Lügenpolitiker, Lügenbankster, Lügenpresse, Lügenkontrollore........

    Das eine ist gleich schlecht für die Bevölkerung wie das andere und keinem einzigen Verantwortlichen wird etwas passieren. Die Schuld wird lediglich Haider in die Schuhe geschoben, der die Bank sogar clever mit Gewinn verkauft hat. Die Linken - dazu zähle ich selbstverständlich J. Pröll - werden schadlos gehalten werden, obwohl sie uns die Suppe wieder eingebrockt haben.



    • Undine

      @Brigitte Imb

      *********!
      Aber wie man immer wieder auch hier sieht, macht der ORF seine "Arbeit" hervorragend---die Leute glauben immer noch alles.....

  19. Wertkonservativer

    Auch wenn ich hier wieder etliche aus der Poster-Kollegenschaft verärgere:

    die ursächliche und daher Hauptschuld am Desaster muss dem von Großmannsucht und Größenwahn heimgesuchten LH Haider zugesprochen werden, der mit seinem Charisma nicht nur seine Kärntner Mitarbeiter und Mitbürger, sondern auch als FPÖ- und anschließender BZÖ-Obmann auch seine Wähler "mit dem Kappl g'fangt hat!

    Dass er nicht nur der Bank schlussendlich durch seine teils irrwitzigen Aktionen, sondern auch der Allgemeinheit extrem geschadet, ist hinlänglich bewiesen!
    Die Mär vom Mordkomplott an ihm macht hier auch die Runde, ziemlich sicher lediglich ein unbewiesener Baustein zur Mythosbildung!

    Mit welch fiesen Aktionen der hier immer noch hochgelobte Dr. Haider sich öffentliche Mittel "erarbeitet" hat, beweist gerade jetzt wieder die üble Geldbeschaffungsaktion im Kärntner Seekauf-Krimi!
    Das ist Betrug und Korruption im Reinstformat!
    Bei allem Respekt vor Verstorbenen: die Wahrheit muss den Menschen zumutbar sein (frei nach Ingeborg Bachmann)!

    Abschließend: die vielen sonst im Rahmen des Hypo-Skandal verantwortlich gemachten "Nebentäter" hätten die ihnen angelasteten Fehler ja gar nicht begehen können, hätte Herr Dr. Haider mit seinen Bank- und sonstigen Aktionen ihnen und dem Land nicht "den Ball aufgelegt"!

    (mail to: gerhard@michler.at)



    • hamburger zimmermann

      also: die spövp- und "grün"-politbonzen, ohne deren AUSDRÜCKLICHE zustimmung im kärntner landtag landeshaftungen niemals hätten begründet werden können, dachten alle, sie billigen eine anwesenheitsliste.

      danke, so hab ich mir wertkonservative logik stets vorgestellt.
      .

    • Rau

      @ hambujrger Zimmermann
      üben sie sich doch in Toleranz und Akzeptanz. Ist ja seit neuestem dasselbe

    • Cotopaxi

      "Abschließend: die vielen sonst im Rahmen des Hypo-Skandal verantwortlich gemachten "Nebentäter" hätten die ihnen angelasteten Fehler ja gar nicht begehen können, hätte Herr Dr. Haider mit seinen Bank- und sonstigen Aktionen ihnen und dem Land nicht "den Ball aufgelegt"!"

      Ist es verantwortungsvoll, Schwarze Politiker, die sich offenbar so leicht selbst vom politischen Gegner verführen lassen, durch Wiederwahl zu bestätigen und in ihrem Tun zu verstärken?

    • Wertkonservativer

      Mein Antwort an alle hier versammelten Haider-Fans:

      Lesen Sie bitte den heutigen Kurier, Seite 6:
      ""So plünderte Jörg Haider Kärnten"!

      Wenn ein Landeshauptmann in seinem und im Interesse seiner Partei(en)sein eigenes Land bestiehlt und betrügt? Ist das ehrenhaft und seriös?

      Hier stecken etliche Mitposter den Kopf in den Sand!

      Danke übrigens für die vielen, vielen Halbsternderln!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Rau

      Ist es heutzutage überhaupt nicht mehr möglich differenziert zu diskutieren - unterhalten wir uns wirklich nur mehr über meist abwertende Etikettierungen wie "Putinversteher" oder "Haiderfans"?

      Der Kurier als einzige Quelle wird für ein ausreichendes Bild über den Hypo Fall nicht reichen

    • Wertkonservativer

      Nein, @ Rau,

      der "Kurier" allein wird dazu nicht reichen!

      Doch dass LH Haider nach bürgerlichen Wertvorstellungen eben kein Ehrenmann war, dazu bedarf es nicht des "Kurier".

      Er hat - neben manchem Guten - halt auch etliche falsche Handlungen und Taten gesetzt!
      Und diese Taten kosten dem Land, dem Staat und unserer österreichischen Bevölkerung nun den Großteil der angefallenen Hypo-Milliardenverluste!
      That's it, werter @Rau!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Rau

      Pfui Teufel und Gottseibeiuns - und das im Politik- und Bankenumfeld, wo man ja nur von "Ehrenmännern" umgeben ist.

    • Josef Maierhofer

      @ Wertkonservativer

      Da war aber Haider in Österreich sicher nicht allein, nämlich beim Bestehlen seines Bundeslandes oder des ganzen Landes, wie viele Beispiele es da gibt, das wissen Sie wohl selbst auch, oder ?

      Nehmen wir mal das Beispiel Wien oder Niederösterreich, da kann ich das noch eher überblicken.

    • Wertkonservativer

      @ Josef Maierhofer:

      natürlich sind auch andere keine "Lamperln", doch hat mit Sicherheit kein anderer Landeshauptmann in Österreich je die Unverfrorenheit des Herrn Haider gehabt, nicht nur die Bank, sondern auch sein Land als Melkkuh für seine irrwitzigen Ideen zu missbrauchen.

      Es ist immer wieder das selbe: alle anderen sind mit schuld, auch schuld, und was weiß ich sonst!
      Nur der Jörgl war ein strahlender Held, und so ganz toll seriös und so sympathisch!
      Dass er Milliarden an Schulden verursacht hat: daran stößt sich hier niemand!!

      Es ist wirklich zum Kotzen, diese Einäugigkeit!

    • Josef Maierhofer

      @ Wertkonservativer

      Ich habe nicht von Mitschuld gesprochen, die Frau Griss ja lupenrein bestätigt hat, auch der Rechnungshof hat das getan, sondern, wie Sie richtig festgehalten haben von den anderen der Kahlfraßtruppe, die vielleicht nicht so viele Milliarden geschafft haben, eventuell Faymann kann bei den Milliarden mithalten, aber dennoch die gleiche Geisteshaltung an den Tag gelegt haben und an den Tag legen.

      Dass Herr Haider etwas anderes getan als die anderen Missetäter, das glaube ich nicht, auch die anderen verkaufen das Volk für blöd.

      Ganz klar, Herr Haider war der Initiator all dieser Gaunereien, bzw. die Parteien, die das dann abgesegnet haben, so war es in Kärnten.

      Meine Aussage aber fragt nach Wien und Niederöeterreich, wo es ähnlich zugeht.

    • Wertkonservativer

      @ Josef Maierhofer:

      Sie halten es also für möglich, dass die Herren Pröll und Häupl es genau machen könnten wie weiland LH Haider, der ganz ungeniert "Vermittlungsgelder für seine Partei(en) forderte, und diese Beträge dann ebenso ungeniert persönlich in die Hand nahm und den Parteikassen einverleibte?

      Das glauben Sie doch wohl selber nicht, oder?
      Herr Haider selig war schon ein ganz spezieller Schlankel: das ist aktenkundig
      (und weiß fast jeder!)!

    • F.V. (kein Partner)

      Ein Narr ergreift das Wort - und gibt des Diskussion die Richtung vor.

      Wer sind da aber die wahren Narren?

  20. Josef Maierhofer

    Den Griss Bericht schieben sie beiseite, den Rechnungshofbericht werden sie genauso zur Seite schieben, unsere 'Volkszertreter'.

    Rücktritte wird es nicht geben, es hat ja 'niemand was angestellt', bloß unterlassen aus Parteiräson, aus Raiffeisen Loyalität, aus Gründen, dem Mitbewerb eins auszuwischen, aus ... hier kommt die ganzen Palette der 'Innereien' der österreichischen Politik zum Vorschein, von stümperhaft bis gemeingefährlich und alles im ausgiebigen Maß, sodass der normale Bürger sich mit Graus abwenden muss.

    Hoffentlich tut er es auch bei den Wahlen.



  21. Pennpatrik

    Ist nicht einer derjenigen, die den Haftungen zugestimmt haben, gerade Landeshauptmanm?
    Ach ja, ist ein Roter.
    Entschuldigung! Die machen so etwas nicht und wenn, ist es, wie wir sehen, in Ordnung.



    • Rau

      Gestern waren auch Sätze wie "die Kärntner raushaun" usw zu hören. Plötzlich geht all das, was vorher noch unmöglich schien, sogar eine Insolvenzlösung ist realistisch.
      Allerdings, wie Kogler gemeint hat, kommen all diese Ansätze sehr spät und unter Mrd Verlusten, die man sich ohne Verzögerungstaktik (Wahltaktik) hätte sparen können.

      Als Bürger muss mans glauben, nachprüfen lässt sich da freilich nichts, man ist da auf Gedeih und Verderb der Redlichkeit der Journalisten ausgeliefert.

    • Haider

      Der letzte und einzige Politiker den ich kenne, der wegen einer politischen Entscheidung die er nicht durchbrachte den Hut nahm, war Piffl-Percevic. Er wollte ein neuntes Mittelschul-/AHS-Jahr. Ich habe mich damals (in den 60er Jahren) dagegen engagiert. Das 9. Schuljahr kam nicht. Piffl ging. Nach 50 Jahren Erfahrung mit "Politikern" in Österreich zolle ich diesem Mann inzwischen höchste Achtung.

  22. Politicus1

    Keine Verteidigung - aber ein bisschen Fairness scheint mir angebracht zu sein.

    Haider hat als Kärntner LH voll auf die Balkaneuphorie gesetzt. Ich kenne den Vortrag zum diesbezüglichen Landtagsbeschluss der Landeshaftungen nicht. Vorstellen kann ich mir aber, dass da - wie beim Prospekt eines Pyramidenspiels - viel von Gewinnen und Vorteilen für jeden Kärntner Bürger drinnen stand, halt mit einer Landeshaftung.
    Welcher Abgeordnete hätte sich damals mit dem damaligen Wissen - besser Unwissen - getraut, dagegen zu sein? Gegen die finanziellen Vorteile für alle Kärntner?

    Schauen wir doch in die Wirtschaft: Wie erging es österreichischen Baumärkten, Banken, Versicherungen mit ihrem Osteuropa-Engagement? Komnkurse und Riesenverluste! Und da waren immer hervorragend qualifzierte Wirtschafts- und Bankfachleute am Werk.

    Wie gesagt, ich möchte da nichts entschuldigen, aber halt doch etwas relativieren.
    Versagt haben meiner Meinung nach zunächst die zur Objektivität verpflichteten Aufsichtsorgane (denen mögliche Gewinne für die Kärntner Bürger egal sein mussten), und dann die Hauptschuldigen der "Notverstaatlichung". Von denen man aber bis heute noch immer die Spitzendrahtzieher im Dunkeln belässt ...



    • Haider

      Wie rosaäugig verscherbelten Wiens Sozialisten sehr viel Stadtvermögen an US-Hedgefonds und müssen es nunmehr zurückleasen (Kanal, Straßenbahn etc.). Damals (in den 90er Jahren) wollten sie sogar die Amtsgebäude, die Energieversorger -> einfach alles verklopfen. Die Augen der marxistischen Goldgräber waren vor Gier rot unterlaufen. Als ich mich dagegen aussprach, wurde ich als hoffnungslos rückständiger Querulant und zurückgebliebener Dummkopf angesehen.
      All dies wird natürlich von den erpreßten/bestochenen/gekauften Medien heute mit keinem Wort mehr angesprochen.

  23. fenstergucker

    Die schlechteste Regierung der 2. Republik hat uns jetzt auch noch das teuerste Desaster eingebrockt, welches nun bereits von der zweiten unabhängigen Stelle bestätigt wird.

    Je länger diese Stümper an den Schalthebeln der Macht sitzen bleiben, umso größer und irreparabler wird der Schaden.

    Es ist hoch an der Zeit für NEUWAHLEN.



    • Cotopaxi

      Ich fürchte, Neuwahlen bringen uns die Stümper dank Grüner Unterstützung wieder in die Regierung.

      Ein Verfahren vor einem Staatsgerichtshof wäre sinnvoller. ;-)

    • fenstergucker

      @Cotopaxi

      Einverstanden, denn das Stimmvieh scheint tatsächlich unbelehrbar.

    • Ingrid Bittner

      @cotopaxi: und was meinen Sie bitte mit einem Staatsgerichtshof?? Soweit ich mich an den Geschichtsunterricht erinnere, war ein solcher wohl irgendwann in grauer Vorzeit einmal geplant, aber es wurde nichts draus.
      Und ob da der Verfassungsgerichtshof zuständig wäre, wage ich sehr zu bezweifeln.

    • Cotopaxi

      @ Ingrid Bittner

      Ein solcher Staatsgerichtshof wäre natürlich erst einzurichten. Er sollte am Ende der Funktionsperiode nach römischem Vorbild über die Amtsführung urteilen und bei negativem Ergebnis z.B. ein Amtsverbot aussprechen dürfen. Das schmerzte die politische Kaste am meisten. ;-)

    • Ingrid Bittner

      @cotopaxi: ein interessanter Vorschlag! Aber wer sollte in so einem Gerichtshof sitzen?? Wieder die Leute, die ohnehin das Sagen haben?? Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir in Österreich irgendwem haben, der sich zu urteilen traut, wie die Regierung gearbeitet hat, weil, wenn's drauf ankommt, dann haben doch alle eine Ausrede für irgendwas. Man sieht ja, dass wir absolut keine unabhängige Justiz haben und die wäre doch dringendst notwendig. Es gibt ja auch sonst kaum unabhängige Kapazunder, jeder ist doch irgendwie mit irgendwem verbandelt. Da müssen Generationen vergehen, dass in Österreich das einmal anders wird.
      Ich kann mich noch gut erinnern, wie das war, als einmal einer, der bei einer besonders schwarzen Bank angestellt war, sich bei den Freiheitlichen betätigen wollte und als ich noch im erzroten Steyr daheim war, da konnte man auch nur dann hoffen, einen Job, eine Wohnung oder sonst was zu bekommen, wenn man bei irgendeinem roten Verein war. Das zieht sich doch in Österreich durch, also so einen unabhängigen Gerichtshof mit unabhängigen MenschInnen zu bestücken, stelle ich mir sehr schwierig bis unmöglich vor.

    • machmuss verschiebnix

      @Cotopaxi ,

      hierzulande ist ALLES politisch eingefärbt , wir können also nicht davon ausgehen,
      daß diese Mafia vor so einem Staatsgerichtshof halt machen würde ! ! !

      Außerdem können Neuwahlen wirklich nichts bringen. Der (Staats-)Karren wurde
      aufgrund system-immanenter Konzeptions-Fehler in den Sumpf manövriert und
      deshalb ist es auszuschließen, daß dasselbe System den Karren wieder flott
      bekommen könnte.

      Die dritte Republik muß her, weil die zweite grade im Sumpf seiner eigenen
      Korruption (und Blödheit) absäuft ! ! !

    • Erich Bauer

      Ich gehe zu keiner Wahl. Ich behalte meine Stimme.

    • Cotopaxi

      Man könnte das angelsächsische bzw. das germanische System in diesem Gerichtshof installieren: der Richter führt nur die Verhandlung, die im Fernsehen übertragen wird, das Urteil wird von Geschworenen gesprochen (vergleichbar mit den heutigen Geschworenenprozessen).
      Geschworener ist jeder Staatsbürger mit Internetanschluß und Registrierung als Geschworener, der Einkommens- oder Lohnsteuer bezahlt.

    • machmuss verschiebnix

      @Cotopaxi,

      dann werden eben die Geschworenen irgendwie "auf Linie" gebracht - Wien
      ist anders ( als London) , Wien ist Griechenland, ist Balkan ! ! !

    • F.V. (kein Partner)

      Cotopaxi 19.42

      Sie haben offenbar die Dämokratur in ihrem Wesen verstanden.

      Was Sie vorschlagen ist die Rückkehr zum Feme-„Recht“.

      Ich würde da gleich noch weiter gehen und das Faustrecht wieder einführen.

  24. Ingrid Bittner

    ".......... Aber umso unbegreiflicher ist es, dass nicht alle jemals in Haftungsbeschlüsse involviert gewesenen Kärntner Politiker abgetreten sind."
    Das sind genau jene Politiker, die heute am lautesten schreien, wir sind doch nicht schuld, das war nur er, der Jörg!!!
    Damit geben sie immer wieder zu, dass sie nicht lesen, nicht schreiben, nicht zuhören und nicht verstehen konnten, denn sie haben allesamt das Patschhanderl gehoben, als ER, der für alles verantwortlich ist, sie darum gebeten hat. Keiner hat damals gesagt, mit mir nicht, alle waren dafür, dass Kärnten die Haftungen übernimmt. Also waren sie zu dumm und dämlich, um die Tragweite zu verstehen - aber dazu sind sie nicht zu dumm und dämlich, dass sie heute noch immer am Futtertrog sitzen, obwohl sie dem Rattenfänger von Klagenfurt ohne zu murren, gefolgt sind!! Die gehörten schleunigst ihres Amtes entho ben, wenn sie schon nicht den Charater haben, für ihre damaligen Untaten einzustehen. Immer wieder sterotyp dieselben Sätze, die anderen, aber wir nicht, das ist eindeutig zu wenig. Sie werden es nie begreifen (wollen), der Kanzler macht's ja vor, jede diesbezügliche Rede beginnt damit, wir nicht, nur die anderen. Wie der Herr, so's G'scherr.



    • FranzAnton

      Was wollen's denn, Frau Bittner, im Nationalrat gibt es doch auch auch den Klubzwang, und wehe den Abgeordneten, die dem eigenen Gewissen, anstatt der oberklugen Obrigkeit ihrer Partei folgen; ihren Job wären die armen, wenngleich hochdotierten Abstimmungsmenschen, passierte dergleichen mehrfach, bei der nächsten NR - Wahl los (und wer beschäftigte sie denn dann auf einem ähnlich gut bezahlten Job?) Realiter betracht könnten wohl viele Abgeordnete durch eine Abstimmungsmaschine ersetzt werden, oder durch einen Computer. Es handelt sich also offensichtlich um einen gravierenden Fehler unserer schwach entwickelten, sichtlich grottenschlecht funktionierenden Demokratie, deren an Absurdistan gemahnende Fehlleistungen nach Reform nicht schreien, sondern brüllen.
      Wir brauchen einfach eine neue Verfassung, aufgepeppt mit starken direktdemokratischen Elementen, damit das Volk jederzeit niederschwellig in den Gang sich problematisch entwickelnder Agenden eingreifen kann, und die Mandatare ständig den Argusblick der Bürger auf sich persönlich gerichtet fühlen. Für ihr stolzes Gehalt, welches weit über dem gewöhnlicher Menschen liegt, und von letzteren bezahlt wird, müsstens das schon aushalten, unsere Damen und Herren Abgeordneten. Geschieht das nicht, müssen wir für unsere Zukunft Schlimmes fürchten;
      unsere Systemparteien wollen aber weitermachen wie bisher; dabei gehörten wohl die meisten Parlamentarier ausgetauscht, denn mit den bisherigen, total Parteiabhängigen funktioniert die Steuerung Österreichs nachweislich schlecht.
      Unser Herr Wolfgang Bauer hat mit seiner parlam. Bürgerinitiative betr. Verwaltungsreform Großartiges geleistet; es wäre dies ein Stück Direktdemokratie, effizient aber nur, wenn wesentlich mehr Menschen als bisher dafür ihre Simme abgäben; wer also noch nicht unterzeichnet hat, bitte nicht zu zögern! Seine Idee erscheint tatsächlich geeignet, unser im wirtschaftlichen Abstieg taumelndes Österreich auf besseren Weg zu führen! Und bitte auch Bekannte zu motivieren!

  25. Obrist

    Denn Sie wissen nicht was sie tun....
    Genau das ist das Problem einer ungebildeten und, wenn auch mit Abschluss eines Orchideenstudiums dann fehlbesetzten Politikerriege. Proporz führt immer (in Österreich ausnahmslos) zu irreparablen Fehlbesetzungen, und - leistungen, sofern nicht (ebenso besonders häufig bei uns) kriminelle Machenschaften dahinterstecken.
    Beim Untersuchungssausschuss wird außer hohen Kosten natürlich wieder nix herauskommen, aber er bietet halt eine gute Vorwahlbühne, auf der einer dem anderen die Haupschuld zuzuschieben versucht. Letztendlich wird in den Medien das (bezahlte) große Schweigen erfolgen und das Land, wie üblich, dem kollektiven Alzheimmer anheimfallen.
    Nur dann wird es nicht mehr wie bisher sein, als man die wenigen Fleißigen mit immer neuen Abgaben zu Rettung der Dummen , Kriminellen und Faulen beraubte - nein es wird nur mehr Habenichtse geben, die dann diese gewissenlose Bagage mit Gewalt fortjagen.
    Wenn man ihnen dann den Prozess (? kurz) macht, werden sie von allen Entwicklungen keine Ahnung gehabt haben....



  26. Gerhard Pascher

    Warum sitzen die damaligen Macher (und -innen) üfr das HAA-Desaster noch immer an den Futtertrögen? Warum hat man keine persönlichen Verfahren gegen fast alle für deren Fehlverhalten eingeleitet? Für mich gehören Flaschen in den Altglascontainer.

    Mich erinnert dies alles an 1945/46, wo viele "Belastete/Minderbelastete/Illegale" ganz still irgendwo weiter beschäftigt waren. Viele wurden Wendehälse und sogar von Freunden gedeckt. Die damaligen Sozialisten waren sogar froh, dass sie damit die eigene Akademikerquote verbessern konnten. Allerdings muss man auch zugestehen, dass bei rigorosem Durchgreifen die Verwaltung der Republik mangels geeignetem Personal schwer zu schaffen gewesen wäre. 1948 wurden zirka eine halbe Million der sog. Minderbelasteten überhaupt amnestiert.



    • dssm

      Welch verpasste Gelegenheit!
      Denken Sie Ihre Behauptung einmal weiter. Es wären also nicht genügend unbelastete Beamte da gewesen?!?
      Ein Traum!
      Denn dann hätte die Republik keine sozialistische werden können! Es wären schlicht nicht genügend Beamte da gewesen um Alles und Jedes zu steuern/regulieren/drangsalieren. Der Staat hätte sich auf Kernaufgaben zurückziehen müssen, was halt mit den paar verbliebenen Beamten möglich gewesen wäre.
      Bürgereigenverantwortung hätte zwingend viel Staat ersetzt!
      Vielleicht sogar ORF, Bahn und Post privat?

    • F.V. (kein Partner)

      Herr Pascher,

      wie alt sind Sie denn, daß Sie sich an 1945 noch erinnern?

      Also Flaschen gehören in den Altglascontainer. – Sie meinen damit offenbar jene Spezies, die man – auch bei geringem Verstand – immer noch (oder trotzdem) zur Gattung des homo sapiens zugehörig hält. Oder?

      Sie bedauern auch, daß nach 1945 die „Nicht-/Minder-belasteten/Illegalen“ so einfach davon gekommen seien? Was hätte man denn Ihrer Ansicht nach mit ihnen machen sollen? Sie in einem KZ einlagern oder – aus Kostengründen – gleich umbringen? Wissen Sie was Sie da für einen niederträchtigen Unsinn schwatzen?

      Da ja offensichtlich fast alle den vermeintlich besseren Zeiten zujubelten, würden wohl ziemlich viele Ihrer Altglas-Container-Lösung anheimfallen. Und sind es ja auch, wie langsam ans Licht kommt.





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