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Griechischer Schwachsinn mit einer Prise Sinn

Die neue griechische Regierung gibt zur Verteidigung ihres wahnwitzigen Wirtschaftskurses so viel politischen Unsinn und Provokationen von sich, dass man geradezu überrascht ist, wenn sie auch einmal ein richtiges Argument verwendet.

Zur Erinnerung eine kleine Auswahl aus den Provokationen und Unsinnigkeiten der griechischen Machthaber:

  • Außenminister Kotzias wörtlich: „Das ist kultureller Rassismus, was uns angetan wird.“ Wer das Verlangen, endlich mit dem Schuldenmachen aufzuhören und einen Teil der Schulden zurückzuzahlen, mit solchen Hass-Formulierungen beantwortet, nimmt sich selbst aus jeder rationalen Diskussion heraus.
  • Ein anderes Argument desselben Kotzias: Griechenland habe ein Recht auf einen (neuerlichen) Schuldenschnitt, weil den einst Nachkriegsdeutschland auch bekommen hat. Er vergisst nur, dass Deutschland damals eine erfolgreiche und daher in den Augen der Gläubiger total glaubwürdige Sanierungspolitik betrieben hat. Was Griechenlands neue Regierung halt gar nicht tut. Herr Kotzias übersieht nebstbei auch, dass das deutsche Wirtschaftswunder vielen anderen Ländern sehr genutzt hat, und dass Deutschland sehr wohl sehr viel Wiedergutmachung geleistet hat (von Israel bis – ja auch Österreich).
  • Premierminister Tsipras behauptete mehrmals, vor allem Spanien und Portugal wollen seine Regierung stürzen. Das bestätigt die alte Erkenntnis: Paranoia und Verschwörungstheorien sind immer Eckpfeiler extremistischer Politiker. In Wahrheit kann es kein Krisenland hinnehmen, das wie Spanien, Portgual oder Irland bittere und harte, aber inzwischen weitgehend erfolgreiche Sanierungsjahre hinter sich hat, wenn ein anderes EU-Land ohne Sanierungsanstrengungen ständig Geld abkassieren will. Wenn das durchginge, würden in jedem EU-Land Parteien zum Zug kommen, die ihr Land und Europa unbekümmert mit haltlosen Versprechungen in den Graben fahren.
  • Eine weitere oft verwendete Argumentation: Ohne Griechenland in der EU werden zig Millionen Immigranten und Tausende Dschihadisten in die Union kommen. Die Wahrheit ist: Die sind schon längst gekommen, auch mit Griechenland als EU-Mitglied. Und sie werden leider in großer Zahl weiterkommen, mit und ohne Griechenland. Sie kommen über Ägypten und Libyen nach Lampedusa und Sizilien; übers Schwarze Meer; von der Türkei in die Adria; auf dem Landweg über Bulgarien und Exjugoslawien. Solange EU-Länder diese Immigranten nicht konsequent sofort wieder abschieben und solange sie vor allem in Deutschland, Schweden und Österreich sehr aufwendig betreut werden, werden immer mehr Zuwanderer (samt Fundamentalisten) kommen. Egal, was Griechenland tut.
  • Ein weiteres Argument des Herrn Kotzias ist in eine rhetorische Frage gekleidet: „Habt ihr euch gefragt, ob diese Generation proeuropäisch sein kann?“ Griechenlands Jugend höre nämlich von Europa immer nur von Bestrafung und Sanktionen; aus dieser Generation drohe daher Chaos, Rechtsextremismus und Dschihadismus zu erwachsen. Durchaus möglich – aber das droht in Wahrheit deshalb, weil Griechenlands Politiker selbst diese Jugend jahrzehntelang angelogen haben. Weil sie ihr vorgegaukelt haben, dass man dauerhaft auf Kosten anderer leben könne, dass Eigenverantwortung nur ein böses neoliberales Wort sei.
  • Fast noch seltsamer ist der jüngste Vorschlag des Finanzministers Varoufakis, dass Griechenland wieder neu wählen oder ein Referendum abhalten soll. Das kann nur dreierlei heißen: Entweder hat die extreme Linke schon überraschend früh eingesehen, dass sie völlig unfähig zum Regieren ist, und will die Macht wieder abgeben. Oder sie glaubt ernsthaft, Dauerwahlkampf ersetze eine Sanierungspolitik. Oder sie ist so naiv anzunehmen, mit ständigen Wahlkämpfen mache man Deutschland&Co williger,  noch mehr Milliarden in ein griechisches Fass ohne Boden zu schütten.

Der einzige Vorhalt der Griechen, der wenigstens ein Minimum an Logik hat, betrifft den Vergleich zwischen Krim und Nordzypern. Die Griechen flirten ja derzeit intensiv  mit Russland. Sie glauben köstlicherweise, künftig von Moskau ausgehalten zu werden. Das ist zwar in Anbetracht von Russlands eigener Krise eher nur dumm. Aber Linke halten halt immer noch Moskau so hoch wie Katholiken Rom. Und Griechenland hat natürlich das Recht, solches zu versuchen.

Auch mit dem Vergleich haben die Griechen Recht, wenn sie der EU zweierlei Maß vorhalten und ihr vorwerfen: Die russische Invasion in der Krim und in der Ostukraine werde mit Sanktionen beantwortet, nicht aber die seit 1974 bestehende türkische Besetzung Nordzyperns. Da hat Europa tatsächlich ein blindes Auge.

Freilich sollte Athen, das ja die Schutzmacht des von Griechen regierten Südzyperns ist, auch dieses richtige Argument nicht allzu sehr strapazieren: Denn ein unter jahrelanger UNO-Vermittlung ausgehandelter Plan der Wiedervereinigung Zyperns ist am Veto der griechischen Südzyprioten gescheitert. Während die Türken Ja gesagt haben. Es scheint also den Griechen der zypriotische Status quo durchaus nicht so unangenehm zu sein, wie sie tun.

Übrigens ist auch das Verhalten Athens gegenüber Mazedonien – einem Zerfallsprodukt des jugoslawischen Auseinanderfallens – glatter Chauvinismus, wenn nicht sogar Imperialismus. Denn die Griechen verbieten in allen internationalen Organisationen seit Jahrzehnten den Mazedoniern das Führen des von diesen selbst gewählten Namens.

Auch das hätte die EU niemals ignorieren dürfen. Ebensowenig wie die türkische Besetzung Nordzyperns . . .

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    09. März 2015 07:56

    Die EUdSSR ist derart krank, dass sie mit der Türkei über einen Betritt zum Staatenbund verhandelt, obwohl die Türkei ein Mitglied dieses Staatenbundes nicht anerkennt, nämlich Zypern, und überdies einen Teil der EU, Nordzypern, das formell EU-Territorium ist, militärisch besetzt hält.

  2. Ausgezeichneter KommentatorCollector
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    09. März 2015 09:18

    Der Vergleich Krim Zypern ist beileibe nicht "der einzige Vorhalt, der ein Minimum an Logik hat".

    Weit wichtiger ist der Vorhalt der Griechen an die EURO-Rettungsfanatiker, sie seien so verrückt gewesen, in einen bankrotten Staat 240 Milliarden Euro zu pumpen und zu glauben, die könnten mit schrumpfender Wirtschaft (Einbuße von 20% GDP) je bedient und zurückgezahlt werden.

    Wer einen solch trottelhaften Satz von sich gibt, wie: "Scheitert der Euro, dann scheitert Europa" (Merkel) oder "ein GREXIT ist auszuschließen" (Junker, 6.03.15), darf sich nicht wundern, wenn er ständig erpresst wird. Wundern darf man sich nur, dass die eigenen Finanzminister von Josef Pröll über Maria Fekter, Michael Spindelegger bis Hans-Jörg Schelling bei diesem Wahnsinn mitmach(t)en und uns in einem fort belogen haben. Ganz wie Herr Juncker!

    Und nicht zu vergessen, dass Faymann sein Wort gebrochen hat, jede Änderung des Lissabon-Vertrags einer Volksabstimmung vorzulegen. Er war es, der der Änderung des Art. 136 AEUV zugestimmt hat, durch welche die ganze Währungsunion auf den Kopf gestellt wurde und wir uns jetzt in einer Schulden-, Haftungs-, Transfer-, Fiskal-, "Solidar-" und Bankenunion befinden. Das war das größte Verbrechen!

  3. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    09. März 2015 09:03

    Den arbeitenden Griechen geht es gleich wie uns hier in Österreich. Die Sprachverdrehungen sind inzwischen so weit, man müsste jede politische oder wirtschaftliche Diskussion mit einer stundenlangen Worterklärung beginnen.

    Die Griechen jammen über das böse 'Sparen'. Und wirklich, einfache Arbeiter oder gar Arbeitslose können sich medizinische Behandlung nicht leisten. Daran ist natürlich der böse Kapitalismus und die bösen Geldgeber schuld. Niemand erwähnt, daß sich das Land eine gigantische Bürokratie, ineffiziente Staatsbetriebe und eine riesige Armee leistet. Würde man den Beamten nur ein paar Prozent vom Lohn abziehen, so gäbe es das Armutsproblem erst gar nicht!

    Die Arbeitslosigkeit ist hoch, also sind wieder die üblich Verdächtigen schuld. Niemand sagt den Leuten wer all die bürokratischen Schikanen gegen die eigenen Unternehmer eingeführt hat. Niemand sagt wie eine Steuerprüfung für 'normale' Leute aussieht. Niemand sagt etwas über das fehlende Grundstückskataster, womit eine Kreditbesicherung extrem zäh ist.

    Wir sollten allerdings nicht schimpfen. Die Wortverdrehungen sind bei uns nicht besser.
    Da wird von gierigen Vermietern geredet, anstatt die Mietsteigerungen den ständigen Gebührenerhöhungen und neuen Auflagen zuzuschreiben (sowie einer geisteskranken Zuwanderung).
    Da wird von zu geringen Löhnen geredet, aber verschwiegen wo die utopischen Lohnkosten denn entstehen. Da wird von ungleicher Vermögensverteilung geredet, gleichzeitig aber die Leute so besteuert und verwaltet, daß eine ehrliche(!) Vermögensbildung sehr schwierig ist.
    Da geben die Banken zu wenig Kredite, das Wort Marktversagen macht die Runde; wieder wird verschwiegen, daß die restriktiven Basel-Regeln ja von der Politik vorgeschrieben wurden und mit Marktwirtschaft rein gar nichts zu tun haben.

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    09. März 2015 09:52

    Die EU ist krank und dem Zerfall geweiht.

    Gibt sie diesen realitätsfernen Linken in Griechenland Geld, ist es weg und kommt nie mehr, so wie die Griechen das seit Jahrhunderten getan haben. Aber dass da jemand der ideologisch verblendeten EU-Elite Geschichte kennt, das wäre zu viel verlangt, sie kennen nur Ideologie (= Idiotie).

    Putin wird seine helle Freude haben mit Griechenland ...

    Das alles, weil die Eurokraten im Jahr 2010 das Schuldenkarussell entgegen allen EU Gesetzen in Gang gesetzt haben.

    Mit so einer EU bin ich nicht einverstanden und verweise auf das EU Austrittsvolksbegehren vom 24. Juni bis 1. Juli 2015.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    09. März 2015 16:25

    A.U. schreibt:

    "Außenminister Kotzias wörtlich: „Das ist kultureller Rassismus, was uns angetan wird.“"

    "Griechenland habe ein Recht auf einen (neuerlichen) Schuldenschnitt, weil den einst Nachkriegsdeutschland auch bekommen hat."

    Wer SO argumentiert, den kann man nicht ernst nehmen, das ist unterste Schublade. "Nachkriegsdeutschland" hat seine Schulden auf Heller und Pfennig zurückgezahlt---von den Griechen hingegen werden wir keinen Groschen jemals wieder sehen; so sieht's aus!
    Der Begriff "Rassismus" in diesem Zusammenhang ist einfach nur letztklassig.

    Griechenland, aus dessen wundervoller Mythologie der Name unseres Kontinents stammt, pfeift aus dem letzten Loch; Griechenland ist ein Versager durch und durch. Schade um jeden Euro, den man in dieses Faß ohne Boden steckt.

    Man könnte ja spotten und sagen "Unrecht Gut gedeihet nicht" in Anbetracht der Riesenbetrügerei, mit der Goldman & Sachs dieses Land in die EU hineingeschummelt hat. Aber was soll's---G&S hat sicher gut verdient an dem BETRUG und die EU-Nettozahler werden dafür zur Kasse gebeten.

  6. Ausgezeichneter KommentatorÖkonomie-Vergelter
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    09. März 2015 11:00

    Nach einer Meldung der Pressestelle des deutschen Bundes der Steuerzahler ("BdSt") vom 19. Feb 2015 will Tsipras von den 76 Mrd EU an Steuer- und SV-Außenständen nur 9 Mrd EUR eintreiben, und den Rest gnädigst erlassen!

  7. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    09. März 2015 23:03

    Bei Griechenland handelt es sich um "Die Mutter aller Dreckstaaten".

    Dieses Land mit seiner traditionell korrupten, bankrotten Sauwirtschaft und seiner zur Kunstform erhobenen levantisch-angetürkten orientalischen Betrügerei, hat in den letzten zweihundert Jahren noch nie irgendwas geschafft.

    Seit der Gründung des griechischen Staates 1830 gab es vier Pleiten: 1843, 1860, 1893 und 1931.

    In 2015 erwartet und die fünfte.
    Die Greichen leben aber sehr gut auf Kosten ihrer Gläubiger. Ein Vergleich mit Mietnomaden, die unter dem Schutz der Justiz ihr Unwesen treiben, drängt sich förmlich auf.

    Man hat es ja fast vergessen: Auch die Griechen bekamen üppigste Hilfe aus dem Marshallplan. Und zwar geschenkt, während er bei un s ein verzinster Kredit war. Und die Griechen haben diese Unsummen (die sie geschenkt erhalten haben) zwischen 1947 und 1952 genauso gestohlen, verschoben und veruntreut, wie seit Jahren - seit sie sich mit der Hilfe von Goldman Sucks in die EU getrickst haben - die Milliarden der EU, also v.a. Deutschlands und auch Österreichs (was für uns ja nach Aussage irgendeines ÖVP-Trampels "ein gutes Geschäft " werden soll). Bereits damals zeigte sich im Kleinen, was sich jetzt im Großen wiederholt: Griechenland ist ein hoffnungsloser Fall.

    Das hat ein Grieche, ein gewisser Apostolos Vetsopoulos im Jahr 2002 als Dissertation geschrieben.

    Zitat aus dem Abstract:
    The principal argument of the thesis is that the Greek economy
    was too weak to absorb fully the enormous aid granted because private and state
    investments were too negligible to meet further economic development, while a
    number of Greek politicians and bourgeoisie prevented the implementation of the
    economic programme. This forced the American Marshall planners to 'freeze' a
    great part of the aid in order to cover the budget deficit and to hold inflation.
    Zitat Ende.
    Also alles schon dagewesen.

    Unsere Politiker sind entweder zu blöd und ungebildet, das zu wissen, oder sie machen es im Dienst unserer Feinde.
    Wie auch immer: Für diese Konkursverschleppung müssen die EU-Finanzminister und die Abgeordneten, die dem Verschieben unseres Geldes an diese Pleitiers zustimmen eines Tages bestraft werden.

    Die gesamte Arbeit gibt es hier:
    http://discovery.ucl.ac.uk/1317677/1/270158.pdf


alle Kommentare

  1. Martin W. (kein Partner)
    14. März 2015 23:08

    Es mag Schwachsinn sein. Ändert aber nichts daran, dass vorher die Kassen bei uns geklingelt haben, dass bisherige "Hilfen" vor allem deutsche und französische Investoren entschädigt haben und kein Cent jener "Hilfen" in Griechenland angekommen ist.

    Erst gibt es Geld, dann Schulden, dann "Hilfe". Letztere ist das Schlimmste.

    Anscheinend kann man ohne jedes Risiko Geld und hohe Zinsen für Kredite an Pleitestaaten lockermachen, weil man es eh vom deutschen und österreichischen Steuerzahler wieder zurückbekommt, ohne sich je dafür rechtfertigen zu müssen.

    Sehenswert: http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/rbb/die-spur-der-troika-100.html

  2. Tik Tak (kein Partner)
    11. März 2015 12:57

    Lieb, wie der Unterberger wieder einmal seine CIA-Versteherrolle spielt.
    Dumm nur, daß seine Herrchen auch nach dem 100x Wiederholen nicht glaubwürdig sind - so wie er selbst auch.
    Das ist das Niveau von heute oder FOX News.

    Dass die Griechen aktuell mit Vollgas auf einen Abgrund zurasen ist unübersehbar.
    Nach den letzten Forderungen von bis zu 322 Mrd. EUR allein von Deutschland für längst abgegoltene Kriegsschulden sollte man Griechenland nicht nur aus dem Euro, sondern auch uas der Schengenzone und der EU werfen.
    Und man sollte jeden diplomatischen Kontakt einstellen bis die Pleite vorbei ist und das Land sich wieder erfangen hat.
    Das kann dauern.

    • Segestes (kein Partner)
      11. März 2015 13:03

      "Das ist das Niveau von heute oder FOX News."

      RT nicht vergessen.

    • Tik Tak (kein Partner)
      11. März 2015 14:14

      Mag sein, RT kenne ich nicht, aber schlechte und primitive Propagandasender gibt es wie Sand am Meer.
      Sich jedoch als Journalist zu bezeichnen und sich dann diesem Niveau von unten zu näher ist ebenfalls nicht akzeptabel.

    • Waltraut Kupf
      13. März 2015 15:32

      Wenn man Griechenland aus der EU würfe, so wäre das das Beste, was Putin passieren könnte, aber auch das mehrheitlich gegen die EU eingestellte griechische Volk würde das wahrscheinlich begrüßen. Auch die EU-Skeptiker bzw. -gegner aller anderen Länder würden sich freuen, da ein Stein aus diesem verlogenen Konstrukt herausgebrochen und der Zerfall eingeleitet wäre. Das ist der wahre Grund, weshalb die "glühenden" Europäer weiterhin Geld nach Griechenland pumpen werden. Wenn sie es nicht tun, wird das jemand anderer übernehmen oder die Griechen gehen eben pleite; sie hätten zwar kurzfristig Probleme, würden sich aber irgendwie in Eigenregie wieder errappeln, wie schon andere Länder vor ihnen. Was spricht dagegen, jedes Land Verantwortung für sich selbst übernehmen zu lassen? Einziges Argument: man braucht dann die EU nicht mehr. Was spricht noch für deren Aufrechterhaltung? Der wirtschaftliche Erfolg war eine Blase und ist passée, das sogenannte Friedensprojekt betreibt Kriegstreiberei und hilft mit, die Einflußsphäre Amerikas auf dem Kontinent zu erweitern. Die moralischen Werte sind im Keller. Was bleibt, ist die Liebedienerei gegenüber den USA einerseits und dem Islam andererseits. Die IS wird von Amerika durch die Hintertür gefördert, weil man ja Waffen verkaufen und die Welt destabilisieren will. Ich bin bekennende Putin-Versteherin.

  3. Mausi (kein Partner)
    11. März 2015 12:44

    Ich finde das ist ein schöner Leitsatz :
    Don't Hate The Media, BECOME The Media !

    .. und das aus den "nicht Eliten-gesteuerten" Kreisen der Bevölkerung jeder kann seinen Teil dazu beitragen !

  4. mentor (kein Partner)
    11. März 2015 11:43

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kleften
    Räuber und Diebe--->Widerstandskämpfer------>jetzt wieder Diebe. "Kleptomanie" ist nicht grundlos griechischen Ursprungs.

  5. Mausi (kein Partner)
    11. März 2015 11:14

    Wiki klärt auf:
    Was ist eine Sekte?
    Sekte (von lateinisch secta ‚Partei‘, ‚Lehre‘, ‚Schulrichtung‘) ist eine Bezeichnung für eine religiöse, philosophische oder politische Richtung und ihre Anhängerschaft. Sie bezieht sich auf Gruppierungen, die sich durch ihre Lehre oder ihren Ritus von vorherrschenden Überzeugungen unterscheiden und oft im Konflikt mit ihnen stehen.
    So gesehen sind wir alle Sektenmitglieder. Wir werden gezwungen d. Gesetze d. Gurus einzuhalten, nur d. Gurus selbst halten sich nicht daran. Mein Gott sind wir blöd ..... jeder Vogel am Baum ist selbstbestimmt im "Sein" und kennt keine Gesetze die ihn unterdrücken - nur zyklische Naturgesetze. So blöd ist nur der Mensch.

  6. Segestes (kein Partner)
    11. März 2015 09:43

    Schuldner bringen ihren Gläubigern einen oft irrationalen Hass entgegen. Da muss man nur die traditionell im Finanzgeschäft tätigen Juden fragen.

  7. peter789 (kein Partner)
    11. März 2015 09:42

    Warum wurde die türkische Besetzung Nordzyperns nicht sanktioniert?
    Weil die Amis ständig ihre schützende Hand über das Natomitglied Türkei halten.
    PS.:
    Darum hat auch die Türkei immer noch Sonderrechte bei der Einwanderung in die EU, die zu einer abstrusen Besserstellung von analpahabetischen Kopftuchfrauen gegenüber Einwanderungswilligen, sagen wir mal Südkoreanerinnen führt.

  8. Ichwill (kein Partner)
    11. März 2015 08:48

    Wobei hier jedoch der Partner EU-Führung und -Administration den Schwachsinn anführt. Bei den Verhandlungen ist ein Österreicher Vorsitzender, gestern beim ZIB 2 Interview war für den alles mit den Griechen in Ordnung.
    EU-Schwachsinn, eine kleine Aufzählung:
    - Brechen der wichtigsten Verträge zur Begrenzung der Staatsdefizite!
    - Schulden und Geldrucken als Wirtschaftsystem!
    - Außer Kraft setzen der Demokratie: es wird solange abgestimmt bis es der EU passt!
    - Übernehmen der Schulen von Untüchtigen durch die Tüchtigen!
    - Vermehrung der Untüchtigen durch das Reinholen der Afrikaner und Nahostler!

    • Ichwill (kein Partner)
      11. März 2015 08:48

      - Und jetzt das Vorbereiten des Krieges gegen Russland, wie sagt doch kein Geringerer als der EU-Vorsitzende Junker im Zusammenhang mit einer europäischen Armee im Interview mit der „Welt“: „wir es ernst meinen mit der Verteidigung der Werte der Europäischen Union“. Und das begrüßt die deutsche Verteidigungsministerin (tiefer als Darabos geht’s noch), die Kindergarten und Wohlfühlen in der deutschen Söldnerarmee einführt!
      - Nachdem alle Untergangs -Szenarien sukzessive in die Tat umgesetzt werden, wird es nicht lange dauern bis der Krieg auch unter den Unionsmitgliedern vorbereitet wird: Griechenland gegen Portugal und Spanien, die Nordzahler gegen die Südfaulenzer, Großbritannien gegen Österreich, ….

  9. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      11. März 2015 08:41

      Es mag schon sein, daß manche Äußerungen der griechischen Verhandler skurril erscheinen, aber es stünde uns gar nicht so schlecht an, vor der „eigenen“ Haustüre zuerst zu kehren.

      Obwohl zu jedem Zeitpunkt klar war, daß GR bankrott ist, wurde den Griechen Geld zugeschoben. D. h. so genau wissen wir das gar nicht: man sagt den Banken, die sonst heftige Verluste zu verkraften gehabt hätten. - Nicht einmal griechischen, sondern allen möglichen europäischen. Und hier haben unsere eigenen Politfiguren eifrig mitgespielt und uns noch von den „guten Geschäften“ etwas vorgegaukelt.

      Außerdem ist es völlig egal, was die Griechen jetzt sagen: einem Nackten kann man halt nicht in die Taschen greifen. Was die EU als Posse aufführt, ist doch nur die Vermeidung einer „offiziellen“ Bankrotterklärung, weil dann das EU- und Euro-Kartenhaus einstürzen könnte.

      Die Unmöglichkeit bei dramatisch sinkendem BIP die immer höheren Schulden zu bedienen ist so offensichtlich, daß jenes „pacta sunt servanda“ einfach nur zur Sprechblase ohne Bedeutung mutiert.

      Und: Warum sollten die Griechen auch „Verträge“ mit Gaunern und Erpressern einhalten? Dumm wären sie.

      Die Erbsenzählerei Unterbergers ist nur Ablenkung, sozusagen der von mir schon oft bemühte Knochen, der nun wieder von etlichen apportiert wurde. (Aber es werden schon weniger!)

  10. kamamur (kein Partner)
    11. März 2015 08:28

    An jene(dazu gehöre auch ich) die ob der ÖVP-Hörigkeit des von mir gerade wegen seines Alters und seiner Zitateverliebtheit wertgeschätzten Wertkonservativen manchmal den Kopf schütteln:

    Das Alter hört sich gern, auch wenn es nicht viel zu sagen hat/ Goethe

  11. fewe (kein Partner)
    11. März 2015 01:31

    Diese Regierung ist von Griechen gewählt und sie vertritt die Interessen der Griechen. So sollte es auch sein. Es ist nicht ihre Aufgabe, Nachteile für das eigene Volk herzustellen um von der EU gelobt zu werden.

    Auch wenn das für uns nachteilig ist. Aber die machen ihren Job. Bei uns bestellt die SPÖ Sanktionen gegen das eigene Land und damit die eigene Bevölkerung. Und wird von den zu vielen Trotteln in Österreich auch noch gewählt.

  12. Erich Bauer
    10. März 2015 10:46

    Immerhin ist Griechenland ein souveräner Staat... Merkel.Deutschland (= EU?) ist das nicht.

    Sehr interessant, denkwürdig und illusionsbefreit:

    https://www.youtube.com/watch?v=5hzsFzOQb00
    (58 min,)

  13. Lot
  14. Erich Bauer
    10. März 2015 09:38

    Die Dinge gehen tiefer, viel tiefer… es ist schmutziger. Die Parallelen zum August 1914 sind erschreckend:

    1914 gab es ein einziges Land, das den Krieg in Europa brauchte: England. Das britische Empire hatte zu dieser Zeit ein Außenhandelsdefizit von 50 Prozent. Um 1900 wurde bereits im englischen Parlament sehr klar gesagt, wenn die Importe nicht in dem Maß aufrecht erhalten werden können, wie man sie damals hatte, werden 50 Prozent der englischen Bevölkerung verhungern…

    In Bretton Woods löste bekanntlich der $ das ? als Welt-Leitwährung ab. Allerdings, das britische ? hat letztlich genau dieselben Privilegien, wie der $. Die Briten, wie die USA (Angloamerikaner) können schlicht und einfach ihre Außenhandelsdefizite „ignorieren“. Auch die Briten können soviel Geld drucken wie sie wollen… Das ist einer der Gründe, warum die Engländer nicht im € sind.

    Die Parallelität zu 1914: Damals 50 Prozent Außenhandelsdefizit Englands. Heute, sowohl England als auch USA haben REAL mindestens 40 Prozent Außenhandelsdefizit. Diese Parallelität ist sehr, sehr bedenklich. Wir sind in einem ähnlichen Zustand. Die größten Imperien sind wirtschaftlich am Ende und zetteln weltweit Kriege an!

    • Erich Bauer
      10. März 2015 09:45

      Das Fragezeichen steht für das Pfund. Mit dem Symbol hat es nicht geklappt.

  15. kritikos
    10. März 2015 00:50

    Was Griechenland und dessen Politiker betrifft kann man nicht einmal den Kopf schütteln, denn die Äußerungen und das Verhalten sind derart inakzeptabel, dass ein Ausschluss oder ein erzwungener Austritt - kein Geld mehr! - das einzige wäre, was die EU machen sollte. Aber siehe Herrn Juncker!

  16. Sensenmann
    09. März 2015 23:03

    Bei Griechenland handelt es sich um "Die Mutter aller Dreckstaaten".

    Dieses Land mit seiner traditionell korrupten, bankrotten Sauwirtschaft und seiner zur Kunstform erhobenen levantisch-angetürkten orientalischen Betrügerei, hat in den letzten zweihundert Jahren noch nie irgendwas geschafft.

    Seit der Gründung des griechischen Staates 1830 gab es vier Pleiten: 1843, 1860, 1893 und 1931.

    In 2015 erwartet und die fünfte.
    Die Greichen leben aber sehr gut auf Kosten ihrer Gläubiger. Ein Vergleich mit Mietnomaden, die unter dem Schutz der Justiz ihr Unwesen treiben, drängt sich förmlich auf.

    Man hat es ja fast vergessen: Auch die Griechen bekamen üppigste Hilfe aus dem Marshallplan. Und zwar geschenkt, während er bei un s ein verzinster Kredit war. Und die Griechen haben diese Unsummen (die sie geschenkt erhalten haben) zwischen 1947 und 1952 genauso gestohlen, verschoben und veruntreut, wie seit Jahren - seit sie sich mit der Hilfe von Goldman Sucks in die EU getrickst haben - die Milliarden der EU, also v.a. Deutschlands und auch Österreichs (was für uns ja nach Aussage irgendeines ÖVP-Trampels "ein gutes Geschäft " werden soll). Bereits damals zeigte sich im Kleinen, was sich jetzt im Großen wiederholt: Griechenland ist ein hoffnungsloser Fall.

    Das hat ein Grieche, ein gewisser Apostolos Vetsopoulos im Jahr 2002 als Dissertation geschrieben.

    Zitat aus dem Abstract:
    The principal argument of the thesis is that the Greek economy
    was too weak to absorb fully the enormous aid granted because private and state
    investments were too negligible to meet further economic development, while a
    number of Greek politicians and bourgeoisie prevented the implementation of the
    economic programme. This forced the American Marshall planners to 'freeze' a
    great part of the aid in order to cover the budget deficit and to hold inflation.
    Zitat Ende.
    Also alles schon dagewesen.

    Unsere Politiker sind entweder zu blöd und ungebildet, das zu wissen, oder sie machen es im Dienst unserer Feinde.
    Wie auch immer: Für diese Konkursverschleppung müssen die EU-Finanzminister und die Abgeordneten, die dem Verschieben unseres Geldes an diese Pleitiers zustimmen eines Tages bestraft werden.

    Die gesamte Arbeit gibt es hier:
    http://discovery.ucl.ac.uk/1317677/1/270158.pdf

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      11. März 2015 07:21

      Collector über das Griechenlandproblem: "Wundern darf man sich nur, dass die eigenen Finanzminister von Josef Pröll über Maria Fekter, Michael Spindelegger bis Hans-Jörg Schelling bei diesem Wahnsinn mitmach(t)en und uns in einem fort belogen haben." Alle ÖVP!

      Sensenmann über die griechische Geschenkmilliarden: "(was für uns ja nach Aussage irgendeines ÖVP-Trampels "ein gutes Geschäft " werden soll)." Könnte es sich bei diesem um die berüchtigte "Schotter-Mitzi" handeln?

      ÖVP-EU-Finanzpolitik. Österreich bleibt dabei auf der Strecke!

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      12. März 2015 12:28

      Griechenland fordert von Deutschland für begangene Kriegsverbrechen bis zu 300 Milliarden € und droht deutsche Einrichtungen in Griechenland zu beschlagnahmen bzw. zu enteignen! Das ist gelebte EU, wie man es sich in den kühnsten (Alb-)Träumen nicht vorzustellen gewagt hätte. Und wir zahlen für diesen Wahnsinn ständig mit!!!

  17. socrates
    09. März 2015 22:48

    Folgendes könnten die Griechen gemeint haben: ." Bei den Vertretern des Kapitals und der Forderungen mit Zinseszins sind keine Griechen da bei. Sie gehören alle 1 anderen Ethnie an. Speziell ist kein Grieche oder Christ oder Neger ist dabei. Multikulti wäre auch hier eine gute Lösung".
    Zinsverbot bezeichnet das im Alten Testament der Bibel und im Koran ausgesprochene Verbot, Zinsen zu verlangen. Dieses Verbot galt über lange Zeit auch im Christentum, wurde später jedoch abgeschwächt bzw. ganz aufgehoben. Ganz aufgehoben wurde das Zinsverbot in der Baha'i-Religion, wobei das Prinzip der Gerechtigkeit und des rechten Maßes Bedingung dafür ist.vLoesung
    Zinsverbot bezeichnet das im Alten Testament der Bibel und im Koran ausgesprochene Verbot, Zinsen zu verlangen. Dieses Verbot galt über lange Zeit auch im Christentum, wurde später jedoch abgeschwächt bzw. ganz aufgehoben. Ganz aufgehoben wurde das Zinsverbot in der Baha'i-Religion, wobei das Prinzip der Gerechtigkeit und des rechten Maßes Bedingung dafür ist.sverbot bezeichnet das im Alten Testament der Bibel und im Koran ausgesprochene Verbot, Zinsen zu verlangen. Dieses Verbot galt über lange Zeit auch im Christentum, wurde später jedoch abgeschwächt bzw. ganz aufgehoben. Ganz aufgehoben wurde das Zinsverbot in der Baha'i-Religion, wobei das Prinzip der Gerechtigkeit und des rechten Maßes Bedingung dafür ist.er Zinsverbot bezeichnet das im Alten Testament der Bibel und im Koran ausgesprochene Verbot, Zinsen zu verlangen. Dieses Verbot galt über lange Zeit auch im Christentum, wurde später jedoch abgeschwächt bzw. ganz aufgehoben. Ganz aufgehoben wurde das Zinsverbot in der Baha'i-Religion, wobei das Prinzip der Gerechtigkeit und des rechten Maßes Bedingung dafür ist.Das war wohl gemeint.
    Zinsverbot bezeichnet das im Alten Testament der Bibel und im Koran ausgesprochene Verbot, Zinsen zu verlangen. Dieses Verbot galt über lange Zeit auch im Christentum, wurde später jedoch abgeschwächt bzw. ganz aufgehoben. Ganz aufgehoben wurde das Zinsverbot in der Baha'i-Religion, wobei das Prinzip der Gerechtigkeit und des rechten Maßes Bedingung dafür ist.es Kapitals und der Zinsforderungen

  18. Brigitte Imb
    09. März 2015 17:29

    Die Dialektik der Griechen mit ihren Partnern(?) mutet etwas eigenartig an und hat mit der Drohung uns Dschihadisten zu schicken eine neue Qualität erreicht.
    Anstatt daß sich die EU von den Griechen auf der Nase herumtanzen läßt, sollte dieser Sauhaufen sofort aus der EU und dem € rausgeschmissen werden.
    Konsequenterweise dann natürlich auch Italien, denn die betreiben dieses Spiel mit den Flüchtlingen - diese mit Papieren auszustatten und weiterzuschicken - bereits geraume Zeit.

    DIESE EU ist gescheitert, es fehlt nur den Politikern der Mut das zuzugeben und den Bürgern der Elan diese Politiker zu entlassen.

    • fewe (kein Partner)
      11. März 2015 01:38

      Das ist mir auch aufgefallen. Bei den Griechen gibt es große Aufregung darüber, dass sie damit drohen die "Asylanten" weiterzuschicken, aber bei den Italienern ist das die normale Praxis. Die haben zwar nicht unfein gedroht, aber tun es einfach.

  19. Undine
    09. März 2015 16:25

    A.U. schreibt:

    "Außenminister Kotzias wörtlich: „Das ist kultureller Rassismus, was uns angetan wird.“"

    "Griechenland habe ein Recht auf einen (neuerlichen) Schuldenschnitt, weil den einst Nachkriegsdeutschland auch bekommen hat."

    Wer SO argumentiert, den kann man nicht ernst nehmen, das ist unterste Schublade. "Nachkriegsdeutschland" hat seine Schulden auf Heller und Pfennig zurückgezahlt---von den Griechen hingegen werden wir keinen Groschen jemals wieder sehen; so sieht's aus!
    Der Begriff "Rassismus" in diesem Zusammenhang ist einfach nur letztklassig.

    Griechenland, aus dessen wundervoller Mythologie der Name unseres Kontinents stammt, pfeift aus dem letzten Loch; Griechenland ist ein Versager durch und durch. Schade um jeden Euro, den man in dieses Faß ohne Boden steckt.

    Man könnte ja spotten und sagen "Unrecht Gut gedeihet nicht" in Anbetracht der Riesenbetrügerei, mit der Goldman & Sachs dieses Land in die EU hineingeschummelt hat. Aber was soll's---G&S hat sicher gut verdient an dem BETRUG und die EU-Nettozahler werden dafür zur Kasse gebeten.

    • dssm
      09. März 2015 17:05

      Sie haben Recht!
      Eigentlich schade, denn wo Griechen in ein freies Land kommen, da schaffen sie es stets mit Fleiß und Sparsamkeit zu einer ordentlichen Existenz. Zuwanderer wie man sie sich wünscht.

      Nur Griechen und Staat passt nicht zusammen – in Wien gäbe es da aktuell ein lehrreiches Beispiel.

  20. Erich Bauer
    09. März 2015 14:10

    Teile des Völkchens sind ja schon ganz aufgeregt... Wie gut, dass es die "Griechen" gibt! Neues "Medienfutter" für die ganz Blöden...? Funktioniert jedenfalls.

    https://www.youtube.com/watch?v=hkjRBt2qS6Y

  21. Ökonomie-Vergelter
    09. März 2015 11:00

    Nach einer Meldung der Pressestelle des deutschen Bundes der Steuerzahler ("BdSt") vom 19. Feb 2015 will Tsipras von den 76 Mrd EU an Steuer- und SV-Außenständen nur 9 Mrd EUR eintreiben, und den Rest gnädigst erlassen!

  22. Wertkonservativer
    09. März 2015 10:09

    In der Weltpolitik werden sich - je nach Interessenslage - immer wieder vergleichbare "Gerechtigkeiten" und "Ungerechtigkeiten" finden lassen!

    Sich von den international kaum satisfaktionsfähigen Herren Tsipras, Kotzias und dem schillernden Finanz-Zampano auch noch eigene Versäumnisse und Verfehlungen an den Kopf werfen lassen zu müssen, entbehrt nicht einer gewissen masochistischen Ader dieser Möchtegern-Staatsführer!
    Die Hand, die einen füttert, sollte man nicht beißen!

    Dass hier im A.U.-Tagebuch natürlich auch gleich wieder alle Vorbehalte bis Verfluchungen über die EU, den Euro, und schlussendlich über unsere gewesenen und aktuellen Finanzminister hochkommen, war irgendwie zu erwarten!

    Als einer der wenigen EU-Befürworter hier im "Tagebuch" ist es mir ein Rätsel, dass kaum wer hier sonst (auch A.U. nicht wirklich!) die Alternativlosigkeit Europas und seiner Völker hinsichtlich Weiterbestehen und Vervollkommnung der Europäischen Union klar ausspricht!
    Für mich unverständlich!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      09. März 2015 10:30

      Wenn unsere Nachkommen Glück haben, werden sie in einem tributpflichtigen Protektorat des Kalifats eine zeitlang dahinvegetieren, mit der alleinigen Hoffnung, mittels erpresserischer Schlepper nach Südamerika oder Russland flüchten zu können. ;-)

    • Wertkonservativer
      09. März 2015 10:55

      @ Cotopaxi:

      und Sie meinen, ohne die Klammer und Power der EU würden die einzelnen europäischen Staaten sich besser gegen die von Ihnen befürchtete Invasion und Inbesitznahme durch die islamischen Horden wehren können?

      Was haben Ihre Befürchtungen mit der EU zu tun?
      Ich nix verstehn!

    • dssm
      09. März 2015 17:01

      Die EU ist nicht alternativlos! Sie ist nur die beste Lösung, bei gegebenem politischem Personal.

      Oder glaubt irgend jemand ernsthaft, daß die Faymanns und Mitterlehners eine bessere Politik machen würden, wenn Österreich nicht Teil der EU wäre. Ebenso ist es unrealistisch anzunehmen, daß Österreich dann nicht Teil einer anderen Vertragsgemeinschaft wäre.

      Dank EU findet wenigstens noch ein Mindestmaß an Vernunft bei der Staatsfinanzierung statt. Ohne EU würden wohl die meisten Länderbudgets denen von Griechenland ähneln. Womit schwere Verwerfungen zwingend folgen würden. Ein endloser Orlog um Gelder, Exporte, Zölle, Arbeitsfreizügigkeit, grenzüberschreitende soziale Absicherung … zwischen den europäischen Völkern wäre die Folge.

      In der EU-Zentrale geht viel schief. Das darf und muss man ansprechen und kritisieren. Aber eine Struktur auflösen zu wollen, ohne eine alternative Lösung zu haben, ist selbstmörderisch.

    • Wertkonservativer
      09. März 2015 17:29

      @ dssm:

      Ihr Wort in die Ohren der hier versammelten EU-Gegner, -Vernaderer und -Möchtegern-Abschaffer!

      Die wollen genau das (z.B. mit dem Austritts-Volksbegehren) in die Wege leiten, was uns Europäer dann schlussendlich in den Orkus der Geschichte katapultieren würde!
      Da würde sich Herr Putin zwar möglicherweise ins Fäustchen lachen; helfen würde der uns jedoch sicher nicht!
      Ich hoffe demnächst in dieser Streitfrage auf ein offenes Wort unseres Dr. Unterberger: an dieser Schicksalsfrage wird er wohl auf Dauer nicht vorbeidiskutieren können!

    • dssm
      09. März 2015 21:36

      @Wertkonservativer
      Eine gute Idee. Also lieber Herr AU, das Thema steht.
      Pro und Contra aus Sicht der Wirtschaft! Denn von der leben wir!

      Vielleicht könnte Herr AU ja Leute wie Herrn Koren und seine Mitstreiter einmal bitten ein wenig vom Alltag für Unternehmer in der EU (und Assozierten) zu berichten? Ich glaube diese Erfolgsgeschichten würden gar manchen Kritiker seine Position überdenken lassen; vor allem im Vergleich zu ausser'europäischen' Staaten.

  23. Josef Maierhofer
    09. März 2015 09:52

    Die EU ist krank und dem Zerfall geweiht.

    Gibt sie diesen realitätsfernen Linken in Griechenland Geld, ist es weg und kommt nie mehr, so wie die Griechen das seit Jahrhunderten getan haben. Aber dass da jemand der ideologisch verblendeten EU-Elite Geschichte kennt, das wäre zu viel verlangt, sie kennen nur Ideologie (= Idiotie).

    Putin wird seine helle Freude haben mit Griechenland ...

    Das alles, weil die Eurokraten im Jahr 2010 das Schuldenkarussell entgegen allen EU Gesetzen in Gang gesetzt haben.

    Mit so einer EU bin ich nicht einverstanden und verweise auf das EU Austrittsvolksbegehren vom 24. Juni bis 1. Juli 2015.

    • Wertkonservativer
      09. März 2015 11:47

      @ Josef Maierhofer:

      zu Ihrem letzten Absatz:
      Sie sind nicht einverstanden? Na bumsti! Das ändert die Sachlage natürlich entscheidend!

      Zum von Ihnen beworbenen Austrittsvolksbegehren:
      Sie werden sehen, dass "die stille Mehrheit des Volkes" dieser lächerlichen Initiative eine herbe Abfuhr erteilen wird! Dagegen würde ich ohne Bedenken mein Steinhäusl in Istrien verwetten!
      (Siehe dazu auch meinen heutigen Beitrag).

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      09. März 2015 11:51

      @ Josef Maierhofer:

      und lassen Sie doch bitte den hier so populären Länder-Eroberer Putin aus dem Spiel! Den wird das Urteil der Geschichte wohl in Bälde ereilen!

    • Cotopaxi
      09. März 2015 12:25

      Wir sollten alle dafür beten, dass es Putin noch lange an der Spitze Russlands gibt und er nicht z.B. einem moslemischen Mordanschlag zum Opfer fällt.

      Libysche Zustände wären eine Katastrophe für uns alle.

    • Wertkonservativer
      09. März 2015 13:09

      @ Cotopaxi:

      Sie hupfen aber sofort auf jeden vorbeifahrenden Zug auf, nicht wahr?

      Kaum ist wieder einmal nach längerer Zeit und aus tragischem Anlass - Lybien im Medienfokus, nehmen Sie dies schon zum Anlass, Ihren Helden Putin hervorzuheben, und ihn gleichzeitig in Ihre Islam-Kampfrhetorik als deren mögliches Opfer einzubauen!

      Der gute Mann wird eines Tages über seine eigenen Füße stolpern, meine ich!

    • Cotopaxi
      09. März 2015 13:16

      @ Wertkonservativer

      Es ist jedem EU-Systemling unbenommen, gleich Putin sich zur abendländischen-christlichen Kultur zu bekennen und die aktuelle Bedrohung durch den Islam unverblümt beim Namen zu nennen und dadurch Helden-Status zu erlangen. ;-)

    • Wertkonservativer
      09. März 2015 13:24

      @ Cotopaxi:

      "Putin und die abendländische Kultur": da muss ich ein wenig würgen!

      Weit haben wir's gebracht, wir Abendlandler!

    • Cotopaxi
      09. März 2015 15:44

      @ Wertkonservativer

      "...da muss ich ein wenig würgen!"

      Ihre Kommentare waren auch schon niveauvoller. Aber anscheinend können Sie in der Sache nichts mehr entgegensetzen. Das ist ja nichts Neues.

    • Josef Maierhofer
      09. März 2015 15:47

      @ Wertkonservativer

      Einer solchen EU, die ihre eigenen Gesetze bricht, bin ich nicht beigetreten.

      Lächerlich oder nicht, ich weiß schon die Mehrheit ist 'klüger'. Jedenfalls für später, auch das hätte es gegeben. Und meine Meinung ist eben die, wenn ich all die Ausgaben und Probleme gegen die 'Vorteile' einer EU abwiege. Der Handelsvertrag ist das einzige, der uns was helfen kann, aber den hatten wir auch schon vor einem EU Beitritt.

      Wissen Sie, lächerlich verhalten sich unsere Politiker und antiösterreichisch und entgegen unseren Gesetzen und das Resultat kann sich nicht mehr verbergen lassen.

      Griechenland wendet sich ja angeblich an Putin, das hat nichts mit Ihren Vorhaltungen zu tun, dass Putin Griechenland erobern will, davon habe ich noch nicht gehört oder gelesen.

  24. socrates
    09. März 2015 09:30

    Zinsen zu nehmen ist Juden und Moslems verboten. Sie nehmen Zinsen von anderen Kulturen, Ethnien, Rassen (je nach Bedarf) und insofern hat Kotzias recht.
    Zinsverbot im Judentum und im Christentum - Honston
    www.honston.de/c/zinsverbot_im_judentum_und_im_ch.htm
    Ebenso wie der Islam kennen auch das Judentum und das Christentum ein Zinsverbot. Das Verbot des Zinsnehmens geht auf Passagen des Alten Testaments
    Also kann er eine Neuverhandlung fordern. Ein religiöses Gebot mit Logik zu bekämpfen bleibt Freimaurern vorbehalten.
    In Portugal und Spanien wurden Regierungen installiert, die ebenso wie die frühere griechische Regierung mit den Nehmern am Teil ist, wie es in der Unterwelt heißt. Sie zittern mit der EU gemeinsam um die Pfründe.

    • socrates
      09. März 2015 09:36

      Die "pacta servanda" stehen als Hubschrauber Träger in Frankreich und die Maastrichvertraege sind Makulatur, usw..........

  25. Erich Bauer
  26. Collector
    09. März 2015 09:18

    Der Vergleich Krim Zypern ist beileibe nicht "der einzige Vorhalt, der ein Minimum an Logik hat".

    Weit wichtiger ist der Vorhalt der Griechen an die EURO-Rettungsfanatiker, sie seien so verrückt gewesen, in einen bankrotten Staat 240 Milliarden Euro zu pumpen und zu glauben, die könnten mit schrumpfender Wirtschaft (Einbuße von 20% GDP) je bedient und zurückgezahlt werden.

    Wer einen solch trottelhaften Satz von sich gibt, wie: "Scheitert der Euro, dann scheitert Europa" (Merkel) oder "ein GREXIT ist auszuschließen" (Junker, 6.03.15), darf sich nicht wundern, wenn er ständig erpresst wird. Wundern darf man sich nur, dass die eigenen Finanzminister von Josef Pröll über Maria Fekter, Michael Spindelegger bis Hans-Jörg Schelling bei diesem Wahnsinn mitmach(t)en und uns in einem fort belogen haben. Ganz wie Herr Juncker!

    Und nicht zu vergessen, dass Faymann sein Wort gebrochen hat, jede Änderung des Lissabon-Vertrags einer Volksabstimmung vorzulegen. Er war es, der der Änderung des Art. 136 AEUV zugestimmt hat, durch welche die ganze Währungsunion auf den Kopf gestellt wurde und wir uns jetzt in einer Schulden-, Haftungs-, Transfer-, Fiskal-, "Solidar-" und Bankenunion befinden. Das war das größte Verbrechen!

  27. dssm
    09. März 2015 09:03

    Den arbeitenden Griechen geht es gleich wie uns hier in Österreich. Die Sprachverdrehungen sind inzwischen so weit, man müsste jede politische oder wirtschaftliche Diskussion mit einer stundenlangen Worterklärung beginnen.

    Die Griechen jammen über das böse 'Sparen'. Und wirklich, einfache Arbeiter oder gar Arbeitslose können sich medizinische Behandlung nicht leisten. Daran ist natürlich der böse Kapitalismus und die bösen Geldgeber schuld. Niemand erwähnt, daß sich das Land eine gigantische Bürokratie, ineffiziente Staatsbetriebe und eine riesige Armee leistet. Würde man den Beamten nur ein paar Prozent vom Lohn abziehen, so gäbe es das Armutsproblem erst gar nicht!

    Die Arbeitslosigkeit ist hoch, also sind wieder die üblich Verdächtigen schuld. Niemand sagt den Leuten wer all die bürokratischen Schikanen gegen die eigenen Unternehmer eingeführt hat. Niemand sagt wie eine Steuerprüfung für 'normale' Leute aussieht. Niemand sagt etwas über das fehlende Grundstückskataster, womit eine Kreditbesicherung extrem zäh ist.

    Wir sollten allerdings nicht schimpfen. Die Wortverdrehungen sind bei uns nicht besser.
    Da wird von gierigen Vermietern geredet, anstatt die Mietsteigerungen den ständigen Gebührenerhöhungen und neuen Auflagen zuzuschreiben (sowie einer geisteskranken Zuwanderung).
    Da wird von zu geringen Löhnen geredet, aber verschwiegen wo die utopischen Lohnkosten denn entstehen. Da wird von ungleicher Vermögensverteilung geredet, gleichzeitig aber die Leute so besteuert und verwaltet, daß eine ehrliche(!) Vermögensbildung sehr schwierig ist.
    Da geben die Banken zu wenig Kredite, das Wort Marktversagen macht die Runde; wieder wird verschwiegen, daß die restriktiven Basel-Regeln ja von der Politik vorgeschrieben wurden und mit Marktwirtschaft rein gar nichts zu tun haben.

    • Riese35
      09. März 2015 10:23

      *********************************!

      Danke. Sie haben die Problematik ausgezeichnet auf den Punkt gebracht.

    • Sensenmann
      09. März 2015 14:30

      Danke! Eine Zusammenfassung die absolut perfekt ist!
      Offenbar interessiert das die Leute aber nicht, man redet vom "kaputtsparen", aber "sparen" bedeutet ja keineswegs "darben" sondern nur "unnötige Ausgaben vermeiden"!
      Und was die Masse bei uns auch nicht interessiert, daß dieser Dreckstaat gerade auf der europäischen Bühne selbst den Griechen gibt. das erwachen wird auch hier böse sein. aber sozialismus muss man sich eben leisten wollen - und können.

  28. Cotopaxi
    09. März 2015 07:56

    Die EUdSSR ist derart krank, dass sie mit der Türkei über einen Betritt zum Staatenbund verhandelt, obwohl die Türkei ein Mitglied dieses Staatenbundes nicht anerkennt, nämlich Zypern, und überdies einen Teil der EU, Nordzypern, das formell EU-Territorium ist, militärisch besetzt hält.





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