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Der wahre Skandal des Integrationsberichts

Dass Sebastian Kurz für seinen Integrationsbericht ein gutes Medienecho hatte, sei ihm gegönnt. Minister, die ja auch nur ansatzweise unter Verdacht stehen, nicht links zu sein, haben nur selten positive Medienberichte. Kurz hat jedenfalls mit der Betonung der Wichtigkeit der deutschen Sprache absolut Recht. Das sieht man vor allem bei bildungsfernen Menschen. Die anderen wissen eh von selber, wie wichtig die Landessprache ist und lernen sie daher auch ganz ohne Minister. Der Widerstand von Rotgrün gegen die Deutschpflicht war ja nur noch lächerlich. Der Integrationsbericht und die Reaktion darauf machen jedoch aus einem ganz anderen Grund sehr beklommen.

Kein Medium und auch keine Partei hat das wirklich Bedrückende an diesem Bericht zum Thema gemacht: Das ist nämlich der alljährliche dramatische Wegzug von Österreichern aus ihrem Geburtsland. Netto waren es im Vorjahr wieder 6000, brutto sogar 22.000 Menschen. Und dieser schleichende Wegzug findet alljährlich statt.

Diese 22.000 waren – was nicht in diesem Bericht steht, aber was fast jeder aus Beobachtungen weiß, – fast allesamt teuer und bestens ausgebildete junge Menschen. Da kommt es fast ebenso lächerlich wie die Haltung der Linken vor, wenn sich ÖVP-Minister nun nur um die Zuwanderer kümmern. Wenn Kurz&Co jetzt intensiv für eine Senkung der Einkommensgrenzen für Ausländer bei der Rot-Weiß-Rot-Card kämpfen. Nach ihrem Willen soll sie jetzt (mit 100 Euro Unterschied) nach einem bloßen Bachelorstudium auf jenes Niveau gesenkt werden, dass bei den ÖBB selbst für die dort am wenigsten Verdienenden gilt, und dass die FPÖ für alle einführen will.

Gerade die ÖVP sollte sich viel stärker um diese hochqualifizierten Menschen, also um die Landsleute im Ausland kümmern. Aber auch jede andere Partei täte schlau daran. Denn es sind, seit es sie gibt (drei volle Jahre), weniger qualifizierte Ausländer durch die Rot-Weiß-Rot-Card nach Österreich gekommen, als alljährlich(!) an Landsleuten wegziehen. Netto. Es gibt aber keine einzige Partei, keinen Politiker, die sich um diese ins Ausland gegangene Österreicher bemüht. Von den Medien ganz zu schweigen. Im ORF tritt in immer knapperen Abständen ein Austrotürke mit meist wirren Aussagen auf, aber fast nie ein Auslandsösterreicher.

Diese sind vor allem wegen der erstickenden Regulierung hierzulande weggezogen. Wegen der viel spannenderen Chancen in anderen Ländern. Und wegen des gigantischen Höchststeuersatzes von 50 Prozent, der schon ab (weltweit einmaligen) 60.000 Euro greift.

Aber SPÖ und Gewerkschaftsbund wollen dennoch weitere Steuern einführen und nur die Niedrigverdiener bedienen. Wo sie ihr Wählerpublikum orten. Umso unverständlicher ist, dass sich auch keine andere Partei um die Wegziehenden kümmert. Dass niemand ihre Motive erforscht. Dass niemand mehr fordert, die 50 Prozent müssen kräftig gesenkt werden (die übrigens auch deshalb fallen sollten, weil sonst unweigerlich die Enteignung durch die Stille Progression immer heftiger wird; auch für die noch im Land verbleibenden Leistungsträger).  

Vielleicht wissen es die Parteien nicht: Aber auch die Auslandsösterreicher sind wahlberechtigt.

Zugegeben, der Integrationsminister ist nicht für Auslandsösterreicher zuständig. Das ist ein ganz anderes Ministerium. Das Außenministerium. Jetzt ist mir nur entfallen, wer Außenminister ist. Ich weiß nur: Er sieht dem Integrationsminister sehr ähnlich, jedoch hat der Außenminister immer eine Krawatte um. Sonst könnte man fast glauben, derselbe Mensch kümmert sich um die einen sehr und um die anderen überhaupt nicht.

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alle Kommentare

  1. Rosa (kein Partner)

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  2. Trey (kein Partner)

    That's what we've all been waiting for! Great pogsnit!



  3. Darya (kein Partner)
  4. Hegelianer (kein Partner)

    Fortsetzung II: Was ebenfalls für Abwanderung sorgt, ist die extreme Frühpensionitis, jedem über 40-Jährigen zu signalisieren, er sei ein "älterer Arbeitnehmer" (also eine Problem) und solle schön langsam an die Pension denken. Das ist eine gesellschaftspolitische Abwärtsspirale sondersgleichen, und dies in einem Alter, wo gerade Bestausgebildete mit Doktorat und Post-doc, vielleicht Habilitation, nach einigen Jahren an der Uni an der Schwelle zu einem außeruniversitären Erwerbsleben stehen. Die SPÖ sagt zu jedweder Pensionsreform Njet, und die ÖVP fügt sich. In einem solchen Klima, das schon die (relativ) Jungen zum Sterben schickt, nimmt man am besten Reißaus!



  5. Hegelianer (kein Partner)

    Es ist nicht der Steuer-, Abgaben- und Bürokratisierungsdruck alleine, der Junge ins Ausland gehen läßt. Eine gewichtige Rolle spielt auch die notorische Unterdotierung des Universitätssektors inclusive FWF. Vor allem die Tatsache, daß es in Ö kaum langfristige Karriereperspektiven an den Universitäten gibt. Maximal 8 Jahre, dann fällt man einer Kettenvertragsregelung zum Opfer, gleich, wie hoch der wissenschaftliche Output war - und zwar auch dann, wenn die Uni-Stelle drittmittelfinanziert war und die Universität (z.B. Uni Wien) nur als Dienst- und Quartiergeber firmiert. So verjagt man junge Leute, denen man ja auch ständig sagt, sie sollen gefälligst ins Ausland gehen!



    • Hegelianer (kein Partner)

      Fortsetzung: Wer dann im Ausland eine Perspektive findet (und vielleicht auch eine Familie gründet), kommt begreiflicherweise nicht so rasch zurück. Hinzu kommt, daß bei den Professuren Hausberufungen verpönt sind und man das wissenschaftliche Personal in hohem Maße aus Deutschland holt. Um wiederum dem heimischen Nachwuchs zu signalisieren, er sei im Grunde unerwünscht.
      Die Universitäten aber sind ein wichtiger "Zulieferer" für die Privatwirtschaft und das Unternehmertum. Viele, die es in der Wirtschaft zu Ansehen gebracht haben, waren eine Zeitlang Assistent an der Uni. Dazu würden acht Jahre reichen. Bloß, wenn es von Haus aus keine Perspektive einer Verlängerung gibt, geht man besser gleich weg aus Österreich.

  6. heartofstone (kein Partner)

    Wozu noch Zuwanderung, wenn wir schon zigtausend arbeitslose Ausländer im Land haben, kaum noch zu vernünftigen Preisen Wohnraum zu bekommen ist, in manchen Schulen Klassen zu mehr als 50% nicht Deutsch sprechende sitzen (so wie in unseren Haftanstalten mehr als 50% Ausländer und leider schon Eingebürgerte) ...

    Warum machen wir es nicht wie die USA, Kanada, Australien und Co (angeblich sind wir ja ein Einwanderungsland)?

    Job weg? -> Ausreise oder Abschiebung. Straffällig geworden? -> Haftstrafe und dann Abschiebung. Asyl? -> Lager am Arsch der Welt ...



  7. Gasthörer (kein Partner)

    Hätte uns AU nicht in die EU gelogen, müssten wir heute nicht das EU-Assioziierungsabkommen inklusive Stillhalteklausel umsetzen. Deutsch vor Zuzug gilt für alle Drittstaatsangehörige, nicht für Türken.

    Der kleinste Teil der heutigen sog. Migranten sind Gastarbeiter oder deren Nachfahren. Es wird sich gegenseitig von Sozialhifleempfängern in die Sozialhilfe nachgeholt. 98 % heiraten innerhalb der Ethnie. 4 Kinder sind Standard. Dafür gibt es min. 3000 Euro arbeitsfrei im Monat und man gilt als manifest von Armut betroffen.

    Die EU hat bei der Europavernichtung vulgo Eurorettung nach Belieben EU-Recht gebrochen. Das EU-Assoziierungsabkommen aus den 1960er Jahren gilt aber als sakrosankt.



  8. Generalfeldmarschall U. (kein Partner)

    A.U.: "Das ist nämlich der alljährliche dramatische Wegzug von Österreichern aus ihrem Geburtsland."

    Hiergeblieben, liebe Österreicher und zieht mit Unterberger in den heiligen Krieg gegen die slawischen Untermenschen. Nur dann ist euer Leben etwas wert, wenn ihr es dem Kampf gegen Putin opfert. Man kann es nämlich nicht tolerieren, dass die Ukraine einfach so ein ziviles Flugzeug abschießt!



  9. eudaimon

    Es ist der Wille des Volkes ,repräsentiert durch die SP-dominierten Regierungen

    seit 60 Jahren,dass die Republik Österreich keine Nation darstellt sondern ein

    klassisches Einwanderungsland für alles" was keucht und fleucht" in der schönen

    weiten Welt.Einheimische Menschen machen gerne Platz für Zuwanderer und

    verpflichten sich aber auch gleichzeitig bestens für die Zukunft in ihrem

    neuen Land zu sorgen.Der schwer erarbeitete hohe Lebenstil muss zugusten

    der Zuwanderung eingeschränkt werden,weil sonst die überbordenden

    Schulden für diese echt proletarische Umerziehung der viel zu alten

    Bevölkerung nicht zu tilgen wären;ergo sucht das stets wiedergewähle Politbüro

    nach neuen Einkünften,die die" alten" Besitzer dieses Landes auch langsam

    enteignet über Steuern und Abgaben,juridische Feinheiten wie Festschreibung

    von Zensur,Sprach und Benimmregelungen wie in einer vergangenen Diktatur,

    Vorteilsregeln für Muslime,Nachteilsregeln für Andersgläubige,Austreibung des

    deutschen -kulturellen Miefs mitsamt seiner Elitebildung ,ja sogar Deutsch-

    Sprachverzicht wurde laut angedacht-und keiner der Dichter und Denker ,der

    Burg-undOpern Künstler hat sich dagegen öffentlich gewehrt-ganz im

    Gegenteil (die meisten sind ja keine Einheimischen!) sie sind ja nur Gagen-

    bezieher! Und die sog.kleinen Leute --reicher denn je--die rühren sich nicht,

    denn sie wissen um ihre "SPÖ-Deputate"aller feinster Art ,versteckt ,nicht

    einsehbar-kontrollierbar,weil auch nicht nachvollziehbar;ja so macht man

    halt Linkspolitik - zwar kurzsichtig,brutal,dumm ,aber effektvoll,laut-destruktiv

    aber alle" wahlentscheidend "siegreich!!

    Gute Nacht Österreich



  10. Haider

    "Nach ihrem Willen soll sie jetzt (mit 100 Euro Unterschied) nach einem bloßen Bachelorstudium auf jenes Niveau gesenkt werden, dass bei den ÖBB selbst für die dort am wenigsten Verdienenden gilt, und dass die FPÖ für alle einführen will."
    Abgesehen von den Rechtschreibfehlern: Worum geht's konkret? Klingt sehr kryptisch und ohne nachvollziehbare Quellenangabe (genau dies wurde erst gestern wieder bei anderen Beiträgen zu Recht vehementest bekrittelt!). Blindes Draufhaun allein ist des Unterberger-Blogs nicht würdig!



  11. machmuss verschiebnix

    Nicht ganz Off Topic:

    In der ZIP2 war grade die Rede von einem weiteren Milliaren-Loch bei der
    Volksbanken-AG !

    Werden wir jemals erfahren, wohin all dieses Geld verschwindet ?
    Werden wir uns jemals dagegen wehren, selbst wenn uns dann das altbekannte
    "wehret den Anfängen" (od. dergleichen Schwachsinn ) entgegen geschleudert wird ?


    Das Maß des Erträglichen ist längst überschritten, aber es findet sich weit und breit
    niemand, der den Bann bricht, der die Polit-Mafia samt Antifa-Schmäh und anhängiger
    Holocaust-Industrie hinter Gitter bringt, bevor diese Drecks-Brut unser Land vollends
    ausgeplündert haben.

    Argentinien ist (offenbar) immer und überall



    • Haider

      Ich sehe es nicht ganz so pessimistisch. Die Wahlbeteiligung rasselt in den Keller. Die Politiknomenklatura lebt nur mehr von den Verdrossenen. Was sie als 40 und mehr Prozent Zustimmung reklamieren, sind bestenfalls 20 % der Wahlberechtigten. Dieser Schmäh hat jedoch ein absehbares Ablaufdatum. Die Bevölkerung läßt sich auf Dauer echte Demokratie nicht wegmanipulieren!

  12. ProConsul

    "Der Fremde, der in deiner Mitte wohnt, steigt immer höher nach oben, hoch über dich hinaus, und du steigst immer tiefer hinab. Er leiht dir aus und du kannst ihm nichts ausleihen. Er wird zum Kopf und du wirst zum Schwanz. Alle diese Verfluchungen werden über dich kommen, dich verfolgen und dich erreichen, bis du vernichtet bist, wenn du auf die Stimme des Herrn, deines Gottes, nicht hörst und nicht auf seine Gebote und Gesetze, auf die er dich verpflichtet hat, achtest. (…) Der Herr trägt zum Kampf gegen dich ein Volk aus der Ferne herbei, von den Enden der Erde, das wie ein Adler herabstößt, ein Volk, dessen Sprache du noch nie gehört hast, ein Volk mit unbeweglichem Gesicht, das sich dem Greis nicht zuwendet und für das Kind kein Mitleid zeigt (5. Moses, Deuteronomium, 28, 43-45.49; Einheitsübersetzung).

    Was haben wir den Mohamedaner entgegen zu setzen?

    Wer dem Ruf des Muezzins nichts Besseres als den Klang der Kaufhausmusik und das Schellen der Mobiltelephone entgegenzusetzen weiß, tut vielleicht besser daran, zu kapitulieren. Sein Besitztum ist keiner Verteidigung wert. Ein Nein zur Moschee ohne ein Ja zur Kathedrale bleibt fragwürdig und Martin Mosebachs Befürchtung virulent: „Der Beweis ist immer noch nicht angetreten, daß ‚Bedrohung westlicher Werte‘ viel mehr heißt als: ‚Der Islam will uns unsere Porno-Videos wegnehmen.‘“



  13. machmuss verschiebnix

    Warum sollten » ...diese hochqualifizierten Menschen, ... die Landsleute im Ausland ...«
    wieder in die Fänge der Roten Ausbeuter zurückkehren - ja, zur Zeit der Pensionierung
    vielliecht.

    Ich krieg' jedesmal einen dicken Hals, wenn ich dran denke, was das für eine
    Räuberbande geworden ist - diese politische Kaste in Ösistan.
    Wie gut könnte unser schönes Land dastehen - die Südkoreaner Europas würde
    man uns nennen
    , so fleißig wie die Mehrheit Steuern zahlt und trotz der Mrd.
    verschleudernden Politiker das Land (noch immer) über Wasser hält ! ! !


    NEIN - Ihr hochqualifizierten Wif-Zacks, kommt bloß nicht zurück BEVOR der Polit-Mafia
    hier die Lichter ausgehen. Besser Ihr helft vom Ausland her mit, das Pack los zu werden !



  14. Anton Volpini

    Der wahre Skandal der Integration ist, daß unsere Politiker die Zuwanderung von Integrationsunwilligen seit Jahrzehnten betreiben, uns autochtone Bevölkerung ebenso lange darüber im Unklaren lassen, und erst dann dieses Thema zum öffentlichen Politikum machen, als es ihnen über den Kopf gewachsen ist.

    Schon Bundeskanzler Viktor Klima hat bei der Überschreitung der 8 Millionen Bevölkerungszahl spöttisch gemeint, daß das österreichische Bevölkerungswachstum nicht der Lendenkraft der Österreicher geschuldet ist.

    Nun ist dieses Thema aber kein Österreich spezifisches alleine, denn auch alle anderen europäischen Staaten kämpfen mit demselben Problem. Auch die USA hat mit unkontrollierter Zuwanderung aus den Latinostaaten zu kämpfen. Alleine die Schweiz in Europa, Kanada auf dem amerikanischen Kontinent, Australien und Neuseeland bemühen sich, dieses Problem in den Griff zu bekommen.
    Wir haben es mit der größten Völkerwanderung der menschlichen Geschichte zu tun. Der Reichtum der "westlichen" Welt zieht Wirtschaftsflüchlinge der "dritten" Welt an, und wir haben, außer Symptombekämpfung, keinen Plan.

    Aber warum haben unsere Politiker diesen Zustrom am Anfang, ohne unserem Wissen, überhaupt zugelassen?

    Da fallen mir nur die Worte vom Verteidungsminister Darabos zur Bundesheerabschaffung ein: "Es ist alles international akkordiert"!



  15. haro

    Leider finden auch immer mehr gut und akademisch ausgebildete junge Österreicher keine adäquaten Arbeitsplätze in ihrem Heimatland! (Kein Wunder also dass sie ins Ausland gehen)

    Weder politisch noch medial wird dies thematisiert. Man verschärft dieses Problem damit dass man den Zuzug von ausländischen Akademikern fördern will, durch noch leichtere Zuwanderungsbestimmungen.



    • Pumuckl

      Das gilt wohl kaum für die MINT-Fächer !

      Wer sich für Orchideenfakultäten entschloß, mußte sich schon immmer auch während der Hochkonjunktur mit geringer Nachfrage seiner guten Ausbildung abfinden.

    • haro

      @ Pumuckl

      Da muß ich Ihnen widersprechen.

      Es gibt auch für immer mehr junge Menschen nach Wirtschafts- und IT- Fachstudien oder "nur" nach Handelsakademieabschluß keine adäquaten Plätze am Arbeitsmarkt. Offiziell versteckt , da die jungen Leute mangels Arbeitsplatz in Österreich ins Ausland gehen (wie bereits angesprochen), weiter studieren, ein geringfügig bezahltes Beschäftigungsverhältnis annehmen, als gering bezahlte Praktikanten arbeiten oder nach Schulabschluß eben nicht arbeitslos gemeldet sind sondern von den Eltern erhalten werden.

      Im Beamtenbereich kommen junge Menschen kaum mehr "unter" außer mit entsprechender Freundschaftshilfe, im ein oder anderen Bereich sind Quoten politisch verpflichtend und dafür wie eh und je entsprechendes Parteibuch oder -neu- Migrationshintergrund und/oder Frausein gefordert ist.

      Zusätzlich die vielen kaum ausgebildeten, oftmals schlecht Deutsch sprechenden jungen arbeitslosen Migranten und die Forderung nach sofortiger Arbeitserlaubnis für die steigende Anzahl der Asylwerber ergeben keine gute Zukunft für Österreich.

  16. Patriot

    Zur "Wichtigkeit die deutsche Sprache zu sprechen":

    Vielleicht habe ich es verpasst, und das Video von der Diskussion in der ZIB24 vom Freitag wurde hier schon erwähnt, aber man sollte das Video unbedingt gesehen haben, um sich ein Bild von dem Gesindel machen zu können.

    http://www.youtube.com/watch?v=0SDh3qzCT-k

    Das Verhalten des Herrn Abdurrahman Karayazili (hat auch schon Erdogan nach Österreich "eingeladen") von der "Union Europäisch-Türkischer Demokraten" geht ja auf keine Kuhhaut. Der kann zwar perfekt Deutsch, sogar mit österreichischem Einschlag, aber sonst ist er von zivilisiertem Verhalten so weit entfernt wie die Sonne vom Mond. Er zeigt mehr als deutlich auf, mit was für Leuten man es zu tun hat. Angefangen damit, dass er nicht einmal eine Begrüßung über die Lippen bekommt, dann plärrt er bei jedem Wort der Moderatorin und dem jüdischen Diskutanten dazwischen, beantwortet Fragen nicht einmal im Geringsten, und glaubt mit ein paar reißerischen Großfotos sofort Weinkrämpfe in der Diskussionsrunde hervorzurufen. Zu guter letzt verlässt er das Studio vorzeitig, natürlich grußlos.

    Lustigerweise gibt es jetzt einen "Shitstorm" gegen die ORF-Moderatorin, natürlich von den Anhängern des Herrn Karayazili. Den Inhalt dieses "Shitstorms" wird der ORF vermutlich trotzdem geheim halten, wär wahrscheinlich wieder schlecht für die "Integration".

    Das einzig Gute daran ist, dass vielleicht auch im ORF oder in anderen linkslinken geschützten Werkstätten ein paar Augen geöffnet werden. Mit solchen Typen ist nicht einmal zu diskutieren. Und es scheitert nicht an der deutschen Sprache! Es wird einzig und alleine die hundertprozentige Übernahme des moslemischen Standpunkts akzeptiert. Wie soll man mit denen in einem Land dauerhaft zusammen leben? Und auch alle Israelkritiker sollten sich vorstellen wie einfach es ist, mit so was Kompromisse zu schließen. Der Herr Abdurrahman Karayazili ist zudem nicht einmal Palästinenser, sondern Türke!



    • Gandalf

      Die Palästinenser sind Araber und haben eine gänzlich andere Mentalität als die Türken, unter deren Herrschaft ihre Vorfahren wie auch der gesamte arabische Raum jahrhundertelang zu leiden hatte (!). Und - leider - haben nunmehr in der österreichischen Vertretung der islamischen Religionsgemeinschaften in Gestalt des Herrn Karayazili und seiner Konsorten eben die kulturlosen Türken das Ruder in die Hand bekommen; was zwar zutiefst bedauerlich, aber im Grunde genommen gar nicht so undemokratisch ist: Schliesslich sind die Türken die, Gott sei es geklagt, begünstigt durch die viel zu permissiven Zuwanderungsregelungen der letzten drei Jahrzehnte, die grösste Gruppe unter den nichtchristlichen Einwanderen darstellen. Und die wir, auf Grund ebenfalls viel zu permissiver Aufenthaltsregelungen, auch nicht - oder doch nicht so leicht - wieder los werden können. Trotzdem, oder gerade angesichts des Herrn Kara-irgendwas sollten wir ernsthaft über eine Rückwanderungsprämie nachdenken - vielleicht wäre da eine im Moment grosse Ausgabe doch die beste Investition in ein gutes - türkenloses!! - Österreich der Zukunft. Man wird doch noch träumen dürfen.

    • Riese35

      Ich halte von einer Rückwanderungsprämie überhaupt nichts. Das hat man in Frankreich bereits versucht. Das Ergebnis waren Rotationseuropäer.

    • Gandalf

      @ Riese35
      Ja, Sie haben recht, die Rückwanderungsprämie in Frankreich war ein Flop - weil sie falsch konzipiert war und dumm durchgeführt wurde: Bei den Zigeunern, die das Geld dankend einsteckten und ein paar Wochen später wieder da waren, handelte es sich nämlich um rumänische, also EU- Staatsbürger. Die geniessen ja - dem Himmel sei's geklagt - in der EU Niederlassungsfreiheit und konnten den naiven französischen Beamten eine Nase drehen. Bei unseren türkischen Freunden wäre das allerdings ganz anders: Als - gottlob - nicht- EU - Bürger geniessen sie keine unbeschränkte Niederlassungsfreiheit; zusammen mit einer Visumpflicht und einem Aufenhaltsverbot für - na, sagen wir, 5 bis 10 Jahre - könnte sich da eine Rückwanderungsprämie doch sehr positiv auswirken. Aber leider sind das ja ohnehin nur romantische Träume, deren Umsetzung politisch nicht zu machen ist, mit den Zuwanderungsfreunden in allen Parteien...

      .

    • Riese35

      @Gandalf: Ich bin kein Jurist und weiß jetzt leider nicht, ob Sie die Rechnung nicht ohne den Wirten machen. Auch wenn die Türkei kein EU-Mitglied ist, so gibt es doch Verträge, die den Türken in vielen Bereichen ähnliche Bedingungen garantieren.

      Und zur Niederlassungsfreiheit: soweit ich weiß, haben die Rotationseuropäer ja überhaupt kein Interesse, sich irgendwo dauerhaft niederzulassen. Ich kann ja auch nicht, wenn ich irgendwo illegal mein Fahrzeug parke, mich auf die EU Niederlassungsfreiheit berufen.

  17. Le Monde

    Student Sebastian Kurz sagte gestern in der Tageszeitung "Die Presse", dass es für die Zuwanderer nach Österreich mehr "Entree" geben soll. Da bleibt einem der Atmen stehen. Die Massenzuwanderung von bildungsresistenten Unterschichten in den Sozialstaat dürfte eigentlich den politisch korrekt geschalteten Studenten Kurz in Wien nicht entgehen, aber er spricht natürlich (auf Kosten der Partei, der er das Ministeramt zu verdanken hat) jene Worte des gleichgeschalteten Mainstreams, um in den Medien gut wegzukommen. Er freut sich wie ein Schulbub, wenn er (positiv) in ORF und Zeitungen vorkommt!

    So haben wir in diesem Land unsere Last mit der Nomenklatura zu tragen, die Jahr für Jahr Österreich in den Abgrund führt. Hauptsache man verhält sich gegenüber der mit Bestechnungsgeldern eingekauften Linksjournaille korrekt und angepasst! Koste es, was es wolle!

    Schließlich sind die Fakten auf dem Tisch der Österreicher: Höchste Arbeitslosigkeit seit dem 2. Weltkrieg; höchste Abgaben- und Steuerbelastung aller Zeiten; höchste Lebenshaltungs- und Wohnkosten; höchster Massenzuzug aus dem Balkan und Orient in den Sozialstaat; höchste Kriminalitätsrate und höchste Staatsverschuldung. Der leistungsfähige Mittelstand kommt faktisch zu keinem Eigentum mehr, während ein beschäftigungsloses Ehepaar laut Rechunghof mit fünf Kindern auf 4000 Euro mit Mindestsicherung, Familienbeihilfe und Kindergeld kommt. Der Caritaskonzern und die Armutsindustrie darf weiter das Schreckgespenst der Armut in Österreich ins Mikrophon brüllen, während eine beträchtliche Masse der Nettozahler flugs dieses Land verlässt.

    Dass immer weniger Nettozahler (Leistungsträger) immer mehr Nettoempfänger in der gemütlichen Hängematte der Umverteilung finanzieren müssen, interessiert die geschützte Werkstätte in Politik und Kammern nicht. Faktisch kenne ich keinen Politiker mit Wirtschaftskompetenz und was noch wichtiger wäre: Hausverstand! Mein Großvater pflegte am Bergbauernhof immer zu sagen: "Wenn wir 50 Schafe im Stall haben, leben wir trotzdem so, als ob wir 30 hätten!

    Dazu gesellt sich politischer Stillstand der Politikerdarsteller in Stadt und Land. Außerdem müssen wir uns neuerlich auf österreichs Straßen mit Ausschreitungen islamischer Randalierer gegen die jüdische Bevölkerung auseinandersetzen. In Zeiten der ärgsten Christenverfolgung schweigen die feigen Bischöfe mit dem Papst in Rom!

    Viel Glück noch Europa!



    • kaffka (Keine Partnerin) (kein Partner)

      Le Monde
      30. Juli 2014 09:51

      "....müssen wir uns neuerlich auf (1)österreichs Straßen mit Ausschreitungen (2)islamischer Randalierer gegen die (3)jüdische Bevölkerung auseinandersetzen".

      Bisher habe ich noch nichts von diesem Satz feststellen können.

  18. terbuan

    Als persönlich Betroffener muss ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge zur Kenntnis nehmen, dass meine beiden Söhne auch ins Ausland gegangen sind.
    Einer nach Deutschland, der andere nach Indien.

    Es waren nicht nur die schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen die sie dazu bewogen haben, die beruflichen Entfaltungsmöglichkeiten, Karrierechancen und nicht zuletzt auch ihre Abenteuerlust waren maßgebend, die Liebe spielte letztlich auch noch heftig mit! ;-)



  19. Anonymer Feigling

    >> Kurz hat jedenfalls mit der Betonung der Wichtigkeit der deutschen Sprache absolut Recht

    Ich möchte hier die provokante Behauptung aufstellen, dass Deutsch nicht nur wichtig ist, sondern eine der wichtigste Sprachen, wenn nicht gar die wichtigste!

    1. Wenn Deutsch von manchen Personen herunter gespielt wird, dann nur deshalb, weil diese glauben, dass Englisch internationaler und somit wichtiger ist. Aber wer sich Englisch und die Grammatik genauer und unvoreingenommen ansieht, wird sofort sehen, dass Englisch eine sehr komplexe und somit schwer erlernbare Sprache ist.

    Z.B. ist die Rechtschreibung so komplex, dass die Engländer und Amerikaner ihre Kinder mit Buchstabierwettbewerben locken müssen um die rechte Schreibung zu steigern. Etwas, was in Österreich nicht nötig ist, weil Rechtschreibung und Aussprache ziemlich korrelieren.

    Ein Blick in ein englisches Wörterbuch reicht, um zu sehen, wie überladen ein Wort mit unterschiedlichsten Begriffen ist. Das ist auch das Hauptproblem für Englischlernende und die meisten haben die Begabung, immer das falsche Wort zu wählen.

    (Und wenn jemand glaubt, wir brauchen eine internationale Sprache, dann soll er erst einen Blick in ein Esperanto-Grammatikbuch und in ein Esperanto-Wörterbuch werfen. Dann darf er weiter reden!)

    2. Werfen wir einen Blick auf die Weltliteratur. Gewiss, Harry Potter ist unterhaltsam, aber aus Vorbild kann er wohl nicht dienen. Was können unsere Kinder schon von einem Zauberer lernen? Wie man auf einem Besen reitet oder wie man den Zauberstab schwingt?
    Oder was kann man von einem Hamlet schon abschauen? Sein ständiges Zaudern ist doch nerv tötend.
    Ein Don Quijote ist zwar liebenswürdig (und die Ballettfassung von Minkus ist traumhaft), aber ein Halbdementer kann wohl nicht langfristig als Vorbild dienen.
    Und Dantes göttliche Komödie als Jenseitsreise liefert wohl wenige Tipps fürs Diesseits.
    Dagegen ist Goethes Faust eine Klasse für sich. Ein Mann, der ständig nach Weisheit und Wissen strebt und zuletzt Tausenden Menschen hilft, kann als Vorbild wahrlich dienen. Und Goethes Faust ist eine wahre Fundgrube von Zitaten, z.B.

    „Mich drängt’s den Grundtext aufzuschlagen,
    Mit redlichem Gefühl einmal
    Das heilige Original
    In mein geliebtes Deutsch zu übertragen, …
    Da haben wir wieder unser geliebtes Deutsch!
    Dem Faust kann meiner Meinung nach nur Cyrano das Wasser reichen: Ein gerader Michel, der sagt, was er denkt und sich nie anderen anbiedert, nur weil es opportun ist. Außerdem ist er ein Meister, sowohl der scharfen Klinge als auch der spitzen Zunge.

    3. Auch die Statistik spricht (noch) für Deutsch: Deutsch ist in der EU die dominierende Muttersprache.



    • Konrad Loräntz

      Völker, die sich selbst ernst nehmen, pflegen und schätzen ihre eigene Sprache. Im besonderen Falle (Ivrit) kann das sogar eine schon so gut wie ausgestorbene Sprache sein, die wieder belebt wird.
      Aber sind wir uns dafür noch wichtig genug ?

    • Riese35

      Ihr (@Konrad Loräntz) Beispiel ist ausgezeichnet. Analog gäbe es für Europa so eine gemeinsame Sprache, zu der alle eine annähernd gleich nahe Beziehung hätten, mit der man exakt formulieren kann, die unsere gemeinsame Kultur entsprechend würdigt, und die sich als internationale Sprache bestens eignete: das Lateinische.

      Und man hätte gleich zwei Fliegen auf einen Schlag: der Brüsseler Kropf wäre im Nu auf eine optimale Größe geschrumpft und wir hätten eine EU-Beamtenschaft von Qualität.

    • Anonymer Feigling

      Ivrit ist ein positives Beispiel, dass Plansprachen nicht bloß ein akademisches Steckenpferd sind, sondern dass sie sich durchaus auch in der Praxis durchsetzen können. Das sollte Esperanto Hoffnung geben. ;-)

      Was Latein betrifft, da gibt es den Versuch eines vereinfachten Lateins vom berühmten Mathematiker Peano: Latino sine flexione.
      Der Erfolg hält sich in Grenzen. Aber wen wundert's, im Vergleich zu Esperanto ist es immer noch zu kompliziert.

      Tolstoj hat einmal von sich gesagt: "Ich habe Esperanto in 2 Stunden lesen gelernt."

      Hier die Esperanto-Regeln für die Deklination eines Hauptwortes:
      Alle Hauptwörter enden auf -o
      Mehrzahl: -oj
      Objektfall: -on (Einzahl) bzw. -ojn (Mehrzahl)

      Das war's auch schon, hat keine Minute gedauert, dies niederzuschreiben.
      Wie viele Monate dagegen bin ich in der Schule mit den Latein-Deklinationen und den Ausnahmen traktiert worden!

  20. Doppeladler

    Als Ergänzung zu diesem Beitrag empfehle ich, wieder einmal das Büchlein "Prolokratie" von Christian Ortner zur Hand zu nehmen.



  21. Politicus1

    zu den vielen Österreichern, die aus ihrer Heimat wegziehen:
    MmN. kann man diese Zahlen nicht so einfach interpretieren; das bedarf schon einer Hinterfragung, bzw. detaillierter Aufschlüsselung.
    1) Wie viele dieser Österreicher haben einen Migrationshintergrund und wandern in die Heimat ihrer Väter und Mütter zurück? Z.B. hört man immer wieder, dass Türkischstämmmige zur Heirat und Familiengründung in die Türkei übersiedeln
    2) Sind in diesen Zahlen nicht auch jene Österreicher, die zu Studien-, Forschungs- oder befristeten Arbeitsaufenthalten im Ausland sich in Ö. abmelden, aber sehr wohl in der Absicht, dass dies nur temporär sein wird?
    3) Wie viele österreichische Pensionisten übersiedeln z.B. nach Ungarn, oder gar nach Südostasien um dort ihren Ruhestand und ihre Rente optimaler genießen zu können, als hier?
    4) Überhaupt wäre es interessant zu wissen, in welche Länder diese "Auswanderungen" stattfinden.



    • terbuan

      Auf der "Auslandsösterreicher" Homepage des Außenministeriums finden sich folgende Angaben:

      Derzeit leben etwa 500.000 ÖsterreicherInnen im Ausland. Rund vier Fünftel von ihnen haben ihren Wohnsitz in Deutschland (243.000), der Schweiz (50.000), den USA (30.000), Großbritannien (22.000), der Republik Südafrika (18.000) sowie Australien und Spanien (je 15.000).

      http://www.auslandsoesterreicher.at/

    • Cotopaxi

      Es würde mich interessieren, wie viele Türken mit vor allem vom Wiener Landeshauptmann nachgeschmiessener österreichischer Staatsbürgerschaft wieder in der Türkei leben und somit auch als "Auslandsösterreicher" zählen? ;-)

    • terbuan

      @Cotopaxi

      Laut Statistik Austria leben in der Türkei ca. 1.500 registrierte Auslandsösterreicher, solche mit Doppelstaatsbürgerschaft werden jedoch nicht erfasst und das sind sicher eine ganze Menge!

  22. socrates

    O.T. Putin wegen schweren Raubes verurteilt? Athur Kloenne
    Wie aus der YUKOS Affaere propagandistischer Gewinn gezogen wird.
    Endlich ein sauberer Bericht ueber diese Affaere!



  23. socrates

    O.T. Journalistenkritik muss aus dem Netz
    http://www.heise.de/tp/artikel/42/42401/1.html
    Ob das der Grund ist warum A.U. seine Ansichten so geaendert hat und fuer Krieg schwaermt?



    • terbuan

      Die vom ZDF vorläufig aus der Mediathek entfernte Sendung kann man hier auf YouTube ansehen:
      http://www.youtube.com/watch?v=qOzd8ZgVdNE

    • Rau

      "Partizipation ist nicht gleich Conspiration" meint dieser Journalist. Zweiteres wurde ihm ja auch nicht unterstellt. Ersteres ist ausserdem noch schlimmer, weil man damit zugibt Mitläufer zusein und keinen Überblick zu haben, magels selbständiger Recherche!

    • caruso

      Natürlich ist auch der Chefredakteur der Bild, Kai Diekmann, Mitglied in diesen feinen Zirkeln. Und er hat auch kürzlich bewiesen, dass er stramm und geschlossen in der Reihe seiner Gesinnungsgenossen steht:
      http://www.horizont.net/aktuell/medien/pages/protected/Anti-Islam-Kommentar-Bild-Chef-Kai-Diekmann-pfeift-BamS-Vize-Fest-zurueck_121537.html

      Es gibt - man glaubt es kaum - noch ein paar unabhängige und selbstdenkende Medienleute, sie werden aber natürlich vom System was das Zeug hält ignoriert und geschnitten.

      Einer davon, auf den ich erst gestern gestoßen bin und der mir bislang unbekannt war: Ken Jebsen (www.kenfm.de).

      2 aktuellste Beiträge als Beispiel, sind jetzt keine 5-Minuten Beiträge, aber auf jeden Fall die Zeit wert. So etwas möchte man eigentlich im TV und auf breiter Bühne diskutiert sehen:

      28.07.2014
      Gespräch mit Willy Wimmer über: Absturz der MH17 und die Instrumentalisierung (28 Minuten)
      http://www.youtube.com/watch?v=Ctmbfig00tw

      Juli 2014
      Gespräch mit: Jürgen Roth (Autor des Buches "Der stille Putsch") (97 Minuten)
      http://www.youtube.com/watch?v=GYvtnhsH4G0

      Im ersten Beitrag geht es um die Situation Ukraine, Rußland und Europa, für mich das seit langem objektivste, was ich zu diesem Themenkomplex zu hören bekommen habe.

      Im zweiten Beitrag über die Funktion und Machenschaften der Netzwerke in Europa und in den USA, die gemeinsam mit verschiedenen Medien, an den Zügeln der Macht zupfen.

    • socrates

      Danke für die Links!

    • terbuan

      Und noch ein Schmankerl:
      "Hollywood auf der Krim"
      Ewald Stadler über seine Beobachtungen als Wahlbeobachter auf der Krim
      https://www.youtube.com/watch?v=enc4uJilZts

    • Wyatt

      klare Worte, von Ewald Stadler, - danke terbuan für den Hinweis, sollte sich jeder geben, deshalb nochmals:

      https://www.youtube.com/watch?v=enc4uJilZts

    • machmuss verschiebnix

      @Terbuan,

      was einmal mehr bestätigt, daß ich bei der EU-Wahl den richtigen gewählt habe.

      Mir ist eigentlich kein Fall in Erinnerung, wo Stadler gekniffen hätte, wenn es darum
      ging, Klartext zu sprechen.

  24. Riese35

    Die ganze, gut ausgebildete Intelligenz verläßt Österreich? Obwohl ja die österreichische Regierung eine vorbildliche, antifaschistische Politik verfolgt? Sie wandern ab in jenes asoziale Ausland, wo die Armen ausgebeutet werden und bereichern sich auf deren Kosten! Skandal!!!

    Wir benötigen einen antifaschistischen Schutzwall mit einer hohen Mauer an Österreichs Grenze! Österreich muß es sich leisten, sozial bleiben zu können, und muß alle Flüchtlinge aufnehmen können, die überall woanders ausgebeutet werden, denn schließlich garantieren diese auch ein strikt antifaschistisches Wahlverhalten. Wir müssen handeln!



    • machmuss verschiebnix

      @Riese35, **************************
      unsere "volkseigene Regierung" hat so einen Schutzwall in den Köpfen vieler Wähler
      schon errichtet - ein virtueller Schutzwall so zu sagen :))

    • Riese35

      @machmuss verschiebnix: Ja, Sie haben recht. Es steht ja schon in der Hl. Schrift, daß in der Endzeit Schwerter zu Pflugscharen werden. Und dank der Aufklärung und der französischen Revolution mit ihrer Guillotine ist ja nun die Endzeit angebrochen und wir haben das Paradies auf Erden, hier und jetzt, nicht erst im Jenseits. Also brauchen wir keine Schwerter (Mauer, Stacheldraht, Sprengfallen, Selbstschußanlagen etc.) mehr, sondern können den antifaschistischen Schutzwall mit Pflügen (Heerscharen von Psychologen zusammen mit den fortschrittlichen Medien, unter Zuhilfenahme des Verhetzungsparagraphen) errichten.

  25. Cotopaxi

    Ich halte es ohnedies für den falschen Ansatz, die Hunderttausenden fremdländischen Zuwanderer, auch wenn sie sich Flüchtlinge nennen, integrieren zu wollen. Wie soll man den Grad Integration überhaupt bestimmen, etwa danach, ob sie sich bei uns wohlfühlen oder nicht? Wer fragt uns, ob uns der tagtägliche Kontakt mit den Zuwanderern behagt?
    Anzustreben wäre von österreichischer Seite, dass sich die Zuwanderer assimilieren. Nur dann ist auf lange Sicht ein gedeihliches Miteinander möglich.
    Leider haben wir die letzte Chance, die Weichen zu stellen, 1993 verpasst, als es das Österreich zuerst-Volksbegehren gab. ;-)



    • Rau

      Wahrscheinlich haben noch zuwenige von den Neos das richtige Parteibuch. Wohlfühlen alleine bedeutet noch nicht automatisch, dass aus dem "Flüchtling" auch ein strammer Linker geworden ist. Gibt ja noch Wahlen.

    • Milchmädchen-Mann

      Es werden bei der Frage leider immer mehrere Themen vermischt.

      Das Eine ist die Frage wer überhaupt ins Land darf bzw. hier bleiben darf. Wie regelt man Schlüsselarbeitskräfte, Familiennachzug, Asylwesen?

      Das Andere ist die Frage, wie man mit den Leuten umgeht, die (auf Dauer) bleiben dürfen. Die muss man integrieren, egal ob es sich jetzt um eine Handvoll oder Zigtausende handelt.

  26. simplicissimus

    Ich bin schon weggezogen.
    Allerdings nicht für immer.
    Anderswo ist es nicht viel besser.
    Aber es könnte viel besser in Österreich sein, als es derzeit ist.
    Und das Hauptproblem des Landes ist, daß es sich selber aufgibt.
    Wenn Österreich überhaupt noch Chancen auf eine gute Zukunft hat, muß sie neu erkämpft werden.



  27. Freak77

    Vor einigen Jahren sagte einer meiner besten Freunde, ein sehr tüchtiger selbstständiger Bauingenieur zu mir:

    "Wenn ich 15 Jahre jünger wäre würde ich auswandern. Der Steuer- & Abgabendruck ist in Österreich unerträglich. Ich fühle mich gefrozzelt"

    Er hatte damals schon Kinder. Weggezogen ist er nicht, er ist noch in Österreich.

    Aber genug Junge, gut Ausgebildete die im dritten Lebensjahrzehnt sind, die wandern auf Nimmerwiedersehen aus. Ob der Herr Spindelegger denen ein Angebot macht? Ich hoffe es.






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