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EU-Wahl: Der Unterschied zwischen Vorher und Nachher

Kaum war die EU-Wahl vorbei, wurde schon wieder weiter der Zorn der europäischen Bürger erhöht. Denn es ist - trotz des Ergebnisses - völlig unklar, wer eigentlich EU-Kommissionspräsident wird.

Zwei Tage lang wollten sich die Sozialdemokraten nicht mehr an ihre klare Ankündigung von vor den Wahlen erinnern, dass jedenfalls jener Mann EU-Präsident werden soll, dessen Fraktion als erste durchs Ziel kommt. Diese Sozialdemokraten hatten zwar formaljuristisch recht. Niemand muss. Aber sie begriffen nicht, wie sehr ihr zwischen Vorher und Nachher geändertes Verhalten neuerlich die Glaubwürdigkeit der Politik beschädigt.

Interessanterweise war es ausgerechnet der SPÖ-Chef Werner Faymann, der das unter den Sozialdemokaten als einer der ersten erkannt hat. Und der seine Parteifreunde dazu gebracht hat, jetzt doch als ersten dem Christdemokraten Juncker die Chance zur Mehrheitsbildung zu geben.

Zugleich aber zeigt das Tauziehen zwischen dem Parlament und dem Europäischen Rat, was für eine Absurdität der jetztige EU-Vertrag ist. Denn es ist geradezu unmöglich, zwischen diesem Rat und dem Parlament und 28 Nationen Konsens über einen Kandidaten zu finden. Hier laufen die Interessen total auseinander, hier können in jede Richtung so viele Punkte gemacht werden, dass ein Konsens unmöglich erscheint. Das ist an sich normal: Ist es doch selbst in einem einzigen Land bisweilen extrem schwierig, eine Mehrheit in auch nur einem einzigen Gremium (also in aller Regel im jeweiligen Parlament) zu zimmern.

Um Kommissionspräsident zu werden, findet man im EU-Vertrag eine ganz klare Regelung: Man muss sowohl im Europäischen Rat (der Staats- und Regierungschefs) wie auch im EU-Parlament eine Mehrheit finden. Da steht nichts von Fraktion oder Nummer eins. Dazu kommt die bisherige Praxis als weiteres Problem: Bisher hat es im Europäischen Rat bei Ernennung des Kommissionspräsidenten zumindest nach außen immer einen Konsens gegeben. Dieser scheint nun so gut wie unmöglich.

Die Festlegung von Schwarz und Rot ging jedenfalls weit über die EU-Verfassung hinaus. Sie war von Anfang an deshalb für viele nicht akzeptabel. Etwa Großbritannien ist gar nicht vertreten in der EVP, der christdemokratischen Fraktion.

Dennoch war der Wortlaut der Einigung der beiden Fraktionen sonnenklar: der stärkere Spitzenkandidat der beiden Listen werde jedenfalls EU-Präsident. Das hieß, dass je nach Ausgang der Wahl entweder Martin Schulz oder Jean-Claude Juncker Kommissionschef werden. Es war gerade die Sozialdemokratie, die besonders laut auf diese Einigung pochte. Sie hat diese Festlegung auch ganz massiv als Wählermotivation benutzt, vor allem in Deutschland.

Auch auf Seite der Europäischen Volkspartei war man weitgehend mit den Sozialdemokraten einig. Die etwas weiter blickende Angela Merkel pochte freilich auf die Rechte des Europäischen Rates. Sie sagte von der ersten Stunde an (obwohl ja auch Chefin der CDU), dass dieser Rat nicht durch die Parlaments-Fraktionen verpflichtet werden könne. Merkel wurde aber sofort von den Sozialdemokraten attackiert, weil sie nicht blind das Wahlergebnis der EU-Wahl zu übernehmen bereit war.

Es war jedoch immer schon klar - also schon lange vor den Wahlen -, dass die Bürgerlichen in Schweden, Ungarn, und Großbritannien keinen der beiden Kandidaten wollten. Denn ihnen waren diese Beiden viel zu integrationsfreundlich.

Großbritannien steht ja überhaupt am Rande des Austritts aus der EU. Da helfen auch die zarten Töne des Christdemokraten Juncker nichts, dass man den Briten entgegenkommen müsse. Ungarn wiederum hat seit Jahr und Tag ein besonders Hühnchen ganz speziell mit den luxemburgischen Christdemokraten zu rupfen. Denn die Luxemburger Kommissarin Reding, die von derselben Partei wie Junckers kommt, hat mit massiv überzogenen anti-ungarischen Kommentaren zwar den Jubel der Linken, aber den Hass Ungarns auf sich gezogen. Da fließt nun eher die Donau von Budapest nach Wien, als dass eine Regierung Orban einem Luxemburger zustimmen würde.

Aus diesen Gründen war seit langem klar, dass vor allem Großbritannien und Ungarn niemals den Integrationsfreund Juncker unterstützen werden. Schulz wählen sie natürlich schon gar nicht. Die sozialistische Propaganda (und damit der ORF) stützen sich aber nun ganz auf diese Länder und tun überrascht und empört. Aber natürlich wollen sie primär übertünchen, dass die SP-Fraktion zwei Tage die Wahl von Schulz verlangt hat. Was den Sozialdemokraten viele Europäer empört übel genommen haben.

Auch Juncker selbst hat vor der Wahl diese Festlegung aufs Wahlergebnis voll unterstützt. Insbesondere auch durch seine ausdrückliche Aussage, dass er sich nicht von den Rechtspopulisten wählen lasse. Damit hat er sich ganz in die Hände der Sozialdemokraten begeben. Auch wenn er offen ließ, ob er auch die britische oder ungarische Regierungsmehrheit unter das Vokabel "Rechtspopulisten" einordnete.

Schwarz wie Rot erhofften sich eine Wählermobilisierung, da es nun bei den beiden großen Blöcken erstmals einen europaweiten Spitzenkandidaten gab. Dessen früheres Fehlen war ja angeblich schuld am Desinteresse an den EU-Wahlen. Diese Mobilisierung hat jedoch nur in den Heimatländern der beiden funktioniert. In Deutschland hat die SPD kräftig zugelegt (blieb aber Nummer zwei), in Luxemburg haben die Christdemokraten gewonnen. Europaweit ist aber die Wahlbeteiligung auf ihrem katastrophalen Tiefststand von 43 Prozent geblieben.

Nun hat das Wahlergebnis zwar - entgegen den roten Hoffnungen - einen Sieg der Konservativen erbracht. Aber "Sieg“ ist nur ein sehr relativer Begriff, da ja Schwarze wie Rote wie Linksliberale deutlich weniger Mandate als bisher haben. Das ständige Trommeln von „Gefahr“, von „Schocks“, von „Erschütterung“, von „Antieuropa“, das durch Politiker und Medien europaweit gegen EU-Sekptiker erfolgt ist, hat jedenfalls Schwarz, Rot und Linksliberal keineswegs den erhofften Aufwind gebracht.

Es haben ganz im Gegenteil die EU-kritischen Listen Zulauf gehabt. Ob man diese nun links einordnet (wie in Italien oder Griechenland), oder rechts (wie in Frankreich, Dänemark oder Großbritannien). Nicht zuletzt deswegen sind in vier der fünf genannten Länder die bis hin zum Austritt gehenden EU-feindlichen Parteien sogar die Nummer eins geworden. Was noch vor einem Jahr niemand für denkmöglich angesehen hat.

Erstaunlicherweise hat sich aber auch Juncker nur von Rechts-, nicht von Linkspopulisten distanziert - was auch immer die genau sind. Denn Populismus ist bei allen Parteien zu finden. Vor allem die Wohlfahrts-Illusionen der Sozialdemokratie ist ja Populismus pur. Wählen werden ihn zwar weder die einen noch die anderen. In Wahrheit kann man fast keinen Unterschied zwischen den Argumenten und Forderungen am äußersten linken oder rechten Rand finden. Auch die sozialdemokratische Forderung nach noch mehr Schulden unterscheidet sich überhaupt nicht von der prokommunistischen Linken. Dennoch muss man auch mit dieser Forderung leben.

Die EU-Kritiker sind insgesamt im EU-Parlament freilich noch immer deutlich schwächer als die zwei Großparteien. Aber nur im Parlament, nicht in der Bevölkerung. EU-kritische Wähler wählten freilich nur zum Teil. Noch mehr blieben einfach daheim, da sie glaubten, die EU ginge sie eh nichts an. Oder sie haben auch bei den EU-Kritikern kein wirkliches Rezept gesehen. In vielen anderen Ländern spielten EU-Austrittswünsche freilich überhaupt keine Rolle.

Es wäre jedenfalls nach den vorherigen Festlegungen der Sozialdemokraten eindeutig, dass Juncker der nächste Kommissionspräsident wird. Auch wenn das gegen die Stimmen der Ungarn und Briten erfolgt. Umso erstaunlicher, dass nun ausgerechnet Schulz und etliche andere (vor allem deutsche) Sozialdemokraten zwei Tage lang von ihrer früheren Festlegung nichts mehr wissen wollen. So blöd sind aber die Bürger nicht, dass sie nicht diesen provozierenden Unterschied zwischen vorherigen Festlegungen und nachherigem Verhalten merken würden. Und sich maßlos ärgern. Nur Politikern ist dieser Unterschied offenbar gleichgültig. Erst nach zwei Tagen merkten die Sozialdemokraten, was für einen Fehler sie mit der Forderung nach Schulz begangen haben. Und dann - vorerst - nichts mehr davon sagen, dass dieser Kommisssionspräsident werden solle.

Hätten sich die Sozialdemokraten vorher nicht so festgelegt, dann wäre ihr Verhalten nach der Wahl durchaus normal und demokratisch. Es ist in einer Demokratie ja in der Tat völlig gleichgültig, wessen Liste Nummer eins ist, solange diese Liste keine absolute Mehrheit hat. Es kommt vielmehr nur auf die Mehrheit im Parlament an. Also im konkreten Fall  in dem der EU. Und dort auch auf die Mehrheit im Europäischen Rat (der sich aber eben nicht so festgelegt hat).

Jedes Parlament der Welt ist frei, nicht die Nummer eins zu wählen. Das ist beispielsweise bei den bürgerlichen Parteien in Skandinavien sogar der Normalfall. Sie agieren dort immer auf mehrere Listen aufgeteilt. Sie stellen aber immer den Regierungschef, sobald sie mehr Abgeordnete als die Linke haben. Auch Wolfgang Schüssel wurde 2000 als dritter zum Bundeskanzler (was demokratiepolitisch in Ordnung war, aber ein ebenfalls massiver Verstoß gegen eine vorherige Festlegung).

Nun haben einige Tage lang die Sozialdemokraten überlegt: Sie haben ja im EU-Parlament – vielleicht – die Mehrheit. Trotz des Rechtsrucks in manchen Ländern. Grüne und Kommunisten wählen nämlich fast immer linke Kandidaten und auch die (Links)liberale Fraktion tut das gerne. Während auf der rechten Seite ein viel größeres Chaos herrscht. Und Juncker hat sich durch seine vorherige Festlegung völlig von den Sozialisten abhängig gemacht (so wie es in selbstbeschädigender Weise einst auch die ÖVP unter Busek und Riegler getan hatte, die in der FPÖ keinen denkbaren Partner gesehen haben).

Immerhin hat der österreichische SPÖ-Chef Faymann erkannt, welch wählervertreibendes Verhalten die deutschen und auch etliche der europäischen Sozialdemokratien da nach der Wahl versucht haben. Er hat mit erstaunlicher Klarheit gesagt, dass auch nach den Wahlen zu gelten hat, was vorher gesagt wurde. Und dass daher Juncker zu wählen sei.

Die konservativ-christdemokatische Fraktion hat - hinter den Kulissen - nun ein anderes Modell ins Spiel gebracht. Sie selbst hat die sozialdemokratische Regierungschefin Dänemarks ins Spiel gebracht. Diese hat zwar absolut nichts mit den Wahlen zu tun, stellt aber eine überaus interessante Variante dar: Sie kommt aus Nordeuropa, sodass die Schweden kaum Nein sagen können; sie ist im Gegensatz zu Juncker und Schulz keine Anhängerin einer Intensivierung der Integration, was die Briten versöhnlich stimmt; und sie hat die Ungarn nicht beleidigt. Daher können die drei bei Junckers abseits stehenden Regierungschefs mit ihr viel besser leben. Andererseits ist sie ist eine Sozialdemokratin und eine Frau: Womit auch den SP-Exponenten ein Nein sehr schwer fällt.

PS: Nur noch lachhaft ist der österreichische Landwirtschaftsminister Rupprechter. Zuerst erklärte der Tiroler Ungarn fast den Krieg wegen der sogenannten "Taschenverträge" einiger geheimer Grundstückskäufer. Und jetzt hat er den britischen Premier Cameron frontal attackiert, weil der nicht Juncker will. Rupprechter war total überrascht von Camerons Nein. Merkel und Juncker selbst hingegen hatten Cameron (und Ungarn und Schweden) schon immer als zentrales Problem erkannt. Der Herz-Jesu-Beamte aus Tirol jedoch nicht. Tipp für Rupprechter: Als nächstes sollte er in der Schweiz, Tschechien, der Slowakei und noch ein paar Dutzend anderer Länder einmarschieren, weil die nicht seinen Ratschlägen in Sachen Energiepolitik folgen. Und dann kann er zum Schwulenfest gehen. Das sich als Familienfest tarnt.

Ich schreibe regelmäßig Beiträge für das unabhängige Internet-Portal eu-infothek.com.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Mai 2014 05:47

    Diese Feudalherrschaft in Brüssel braucht niemand. Ein paar Insititution für die Zusammenarbeit, Binnenmarkt und Grundfreiheiten wie auch zur Festlegung vernünftiger Normen und damit hat es sich.

  2. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Mai 2014 14:01

    o.T.

    Die Österreicher und kleine Gewerbetreibende werden von der Systemregierung finanziell ausgepresst, dabei dürften durch die Verhinderung von Asylbetrug Milliarden zu holen sein: ;-)

    http://www.kleinezeitung.at/steiermark/leoben/leoben/3635038/heirat-liess-sozialbetrug-auffliegen.story

  3. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Mai 2014 01:58

    Zum Thema EU ist im Kommentar genug gesagt. Ich darf mich daher auf jenes Tiroler Phänomen beschränken, das von Funktionären seiner eigenen Partei gleich nach seinen ersten Herz-Jesu-Auftritten als "unguided missile" bezeichnet wurde.

    Abgesehen vom Faktum, daß Sesselsägen oberste Tugend der Funktionäre jener Partei ist, in diesem Fall haben sie völlig recht.
    Und zum Radetzky-Denkmal, das diesem Mann so sehr ans böse Kriegerische gemahnt, daß er es vom Standort vor seinem (sic!) Ministerium entfernen lassen wollte: dem alten Haudegen wurden mindestens ein Dutzend Pferde unter dem Sattel weggeschossen, weil er mutig und furchtlos immer vorne dabei war.

    Ganz vorne dabei ist auch Rupprechter, gratismutig, ungefragt und penetrant lautstark, wenns darum geht, dem linken Medien- und Politikerpöbel zu beweisen, wie progressiv man doch ist.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Mai 2014 10:51

    Das hätte uns gerade noch gefehlt, daß Martin Schulz das Rennen machte, den zu verhindern doch viele Wähler noch einmal dazu veranlaßt hatte, die ÖVP zu wählen---trotz Karas!

    Wäre nicht dieses "Versprechen" gewesen, der Vertreter der stimmenstärksten Fraktion werde Nachfolger Barrosos werden, die Wahlbeteiligung wäre noch viel beschämender ausgefallen für die EU.

    Nicht, daß den meisten ÖVP-Wählern Juncker so sehr am Herzen gelegen wäre---weit entfernt! ---es galt vielmehr, den Sozialisten (manche nennen ihn den Sozionisten) Martin Schulz um jeden Preis zu verhindern.

    Und jetzt ist dieses Versprechen wie weggefegt; jetzt soll plötzlich der ungeliebte Martin Schulz auf den begehrten Sessel gehoben werden? Wenn er von zwiefachen Netzwerken gehalten wird, ist leider alles möglich; jeder EU-Bürger weiß, daß in der EU Versprechen nichts gelten, es gang und gäbe ist, daß Verträge FAHRLÄSSIG umgangen/gebrochen, je nach Gutdünken derer, die das Sagen haben, werden. Eh' wir uns versehen, haben wir einen Martin Schulz an der Spitze---das hätte uns gerade noch gefehlt.

    Und dann wundert man sich immer wieder im Brüsseler Elfenbeinturm, daß die EU-Bürger die ihnen aufgezwungene EU, wie sie sich heute darstellt, gar nicht mögen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Mai 2014 15:41

    Beim Gedanken an die EU kommt mir als passender VERGLEICH immer das stolze, aber letztendlich völlig untaugliche schwedische Kriegsschiff WASA in den Sinn:

    Das Schiff wurde auf Befehl des schwedischen Königs Gustav II. Adolf gebaut. Der Bau dauerte ungefähr zwei Jahre. Als sie fertig war, war die WASA eines der mächtigsten Schiffe, das je gebaut worden war.

    Am 10. August 1628 setzte das imposante Kriegsschiff Segel, um aus dem Stockholmer Hafen auszulaufen---weit kam es nicht, denn bereits die zweite Windböe brachte es noch im Hafengelände zum Sinken.

    Was also war passiert?
    Der König wollte eine ungewöhnlich hohe Anzahl von Kanonen an Bord. Daher waren die für das Schiff gewählten Abmessungen nicht mehr geeignet und die Konstrukteure waren mit ihrer Aufgabe überfordert. Das Schiff wurde mit einem hohen Aufbau mit zwei eingeschlossenen Kanonendecks gebaut. Das Unterteil des Schiffs wurde mit schweren Steinen gefüllt, die als Ballast dienten, um das
    Schiff stabil im Wasser zu halten. Aber die WASA war OBERLASTIG und die 120 Tonnen Ballast reichten nicht aus.

    Durch des Königs GRÖSSENWAHN und PRUNKSUCHT---es war nicht nur mit sagenhaft viel wunderbarem, aber für ein Kriegsschiff unnötigem Zierrat geschmückt (der König wollte ja prunken!), es war mit viel zu vielen, viel zu schweren Kanonen ÜBERFRACHTET!

    Der HAUPTFEHLER war aber, daß ---laut zeitgenössischen Dokumenten die URSPRÜNGLICHEN PLÄNE des erfahrenen holländischen Schiffsbauers auf ANORDNUNG von OBEN, also vom König, ständig GEÄNDERT werden mußten, nachdem die Arbeiten am Schiff bereits begonnen worden waren.
    Die WASA hatte mindestens 30, vielleicht sogar 50 der 150 Besatzungsmitglieder mit in den Tod gerissen.

    Daß das ständige Ändern der EU-BAUPLÄNE, das Brechen wichtiger Verträge, das ständige Erfinden neuer unnötiger Reglementierungen, schlichtwegs das MISSACHTEN dessen, was für die Mitglieds-Völker erforderlich ist und was nicht wird sich bitter rächen und das ÜBERFRACHTETE Schiff EU zum Kentern bringen.

  6. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Mai 2014 12:31

    Endlich auch ein positives Beispiel aus den Lehren der EU-Wahl und für den Unterschied zwischen Vorher-Nachher.

    Frankreich legt unter dem Eindruck des beachtlichen Wahlerfolges der FN ein unsägliches Vorhaben auf Eis und das ist gut so:

    http://news.orf.at//stories/2231992/

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Mai 2014 11:03

    Der EU gehört ein GESUNDSCHRUMPFEN in ALLEN Belangen verordnet---vielleicht wird dann noch etwas Brauchbares aus diesem ÜBERDIMENSIONIERTEN und UNMANÖVRIERBAREN Konstrukt!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorheartofstone
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Mai 2014 01:42

    Ahem ... wo kann man eigentlich das "offizielle" Wahlergebnis nachlesen? ... Zusatzfrage: Warum ist nicht jede Stimme eines EU-Bürgers gleich viel wert? ... Stichwort: Wahlzahl ... oder sind Malteser in den Augen der EU-Bonzen mehr wert als Österreicher und Deutsche? Welche Maßnahmen wurden ergriffen um es Archlöchern wie dem Lorenzo unmöglich zu machen doppelt zu wählen weil Doppelpass? ...


alle Kommentare

  1. RS (kein Partner)
    02. Juni 2014 23:31

    Nur Geduld Herr Unterberger !!

    Dieses Wochenende war das diesjährige Bilderberger Treffen in Kopenhagen.
    Die haben sich sicher auf eine(n) Kommissionspräsidenten(in) geeinigt.

    Ich tippe auf Christine Lagarde ( dzt. IWF Chefin )

    Wenn demnächst Frankreich auf Grundeis geht, dann ist sie die Richtige !
    ( französische Sozialistin...)

  2. Ambra
    01. Juni 2014 20:23

    Die Werbung vor der EU-Wahl war eindeutig : Juncker oder Schulz, je nachdem, welche der ihnen zugeordneten Parteien die Mehrheit der Wähler hinter sich vereint.
    So waren auch die Konfrontationen der beiden aufgebaut. Nach allem, was sich danach abspielte, wissen wir heute, daß bereits die Werbung Betrug am Wähler war.
    Ich ging bisher immer wählen, egal um welche Wahl es sich handelte, da ich froh bin in einer Demokratie zu leben. Aber wenn nun Schulz Kommissionspräsident wird,
    werde ich nie mehr in meinem Leben zu einer EU-Wahl gehen. Da viele andere ebenso denken, kann ja dann der Präsident aus den Nicht-Wählern per Los gezogen werden ....

  3. Black Ice (kein Partner)
    01. Juni 2014 14:47

    An alle LePen Fans und Deutschnationale in diesem Forum:

    Der erdrutschartige Sieg dieser Partei hängt auch mit der heftigen Kritik der Parteichefin an der deutschen Wirtschaftspolitik zusammen, überhaupt scheint sie starke antideutsche Töne zu spucken: "Wenn sie [Merkel] die Leiden nicht sieht, denen die übrigen europäischen Völker unterworfen sind, wird Deutschland sich verhasst machen". http://www.spiegel.de/politik/ausland/frankreich-le-pen-warnt-merkel-vor-explosion-der-eu-a-972726.html

    • AGLT (kein Partner)
      05. Juni 2014 09:39

      Dieses noch immer von den USA (und auch GB) besetze Land hat so und so immer die Arschkarte.

  4. Brätschinskie (kein Partner)
    01. Juni 2014 00:05

    AU: "Denn es ist - trotz des Ergebnisses - völlig unklar, wer eigentlich EU-Kommissionspräsident wird."

    Man muss schon noch das Bilderbergtreffen abwarten, bis wir unseren neuen Führer aufgezwungen bekommen.

  5. Isabella (kein Partner)
    31. Mai 2014 19:44

    Aktuell wie noch nie !

    Ein Volk, welches regiert wird von einer Macht, muss die Macht kennen, von der es regiert wird. Das Volk muss diese Macht lenken und kontrollieren (können!). Es muss der Macht in den Arm fallen, wenn sie Verbrechen begeht. Andernfalls wird das Volk zum Mittäter.

    „Die Grundlage der Demokratie ist die Volkssouveränität und nicht die Herrschaftsgewalt eines obrigkeitlichen Staates”. Nicht der Bürger steht im Gehorsamverhältnis zur Regierung, sondern die Regierung ist dem Bürger im Rahmen der Gesetzte verantwortlich für ihr Handeln. Der Bürger hat das Recht und die Pflicht, die Regierung zur Ordnung zu rufen, wenn er glaubt, das sie demokratische Rechte missachten.“

    Dr. Gustav Heinemann (Bundespräsident 1969-1974)

    • aristophanes (kein Partner)
      01. Juni 2014 10:03

      Der Bürger hat das Recht und die Pflicht, die Regierung zur Ordnung zu rufen, wenn er glaubt, das sie demokratische Rechte missachten.“

      Ich nehme an, dass Gustav Heinmann gut Deutsch konnte!
      ..., dass sie demokratische Rechte missachtet.

  6. Isabella (kein Partner)
    31. Mai 2014 15:25

    Eine Animation (3:35 Min.), die den Menschen in seinem Umgang mit der Natur zeigt. Bestürzend, aber doch mit einem Finale, dass Gerechtigkeit walten lässt.
    http://www.youtube.com/watch?v=WfGMYdalClU#t=71

  7. Religiöser Geistheiler (kein Partner)
    31. Mai 2014 12:01

    Es ist gut, dass Hollande jetzt teilweise eine Politik macht, wie sie Le Pen fordert. Zudem wird die UKIP im Vereinigten Königreich eine Abstimmung über den Austritt aus der EU durchsetzen. Es wird eine rechtskonservative, nicht-grüne Ökopolitik etabliert. Zudem kann viel Geld gespart werden, wenn die Kirche abgeschafft wird. Der Gottesdienst muss durch das religiöse Geistheiler-Seminar ersetzt werden.

  8. heartofstone (kein Partner)
    31. Mai 2014 01:42

    Ahem ... wo kann man eigentlich das "offizielle" Wahlergebnis nachlesen? ... Zusatzfrage: Warum ist nicht jede Stimme eines EU-Bürgers gleich viel wert? ... Stichwort: Wahlzahl ... oder sind Malteser in den Augen der EU-Bonzen mehr wert als Österreicher und Deutsche? Welche Maßnahmen wurden ergriffen um es Archlöchern wie dem Lorenzo unmöglich zu machen doppelt zu wählen weil Doppelpass? ...

    • AppolloniO (kein Partner)
      31. Mai 2014 11:31

      In der Sache OK, im Ton ganz schön daneben. Wer vergibt für so etwas Sterne?

  9. Undine
    30. Mai 2014 21:33

    Na, da sollte man die Daumen drücken, daß sich bald eine Union der "Freiheitlichen" aller Länder bildet, um der gegenwärtigen unguten zerstörerischen Linksströmung in der EU entgegenzuwirken und ein Ende zu bereiten:

    "Marine Le Pen als Integrationsfigur der EU-Kritiker"

    http://www.unzensuriert.at/content/0015499-Marine-Le-Pen-als-Integrationsfigur-der-EU-Kritiker

    "Patriotische EU-Fraktion in Reichweite"

    Kernaussage: " Ziel der zukünftigen Fraktion werde es sein, mehr Souveränität den Nationalstaaten zurückzugeben."

    http://www.unzensuriert.at/content/0015495-Patriotische-EU-Fraktion-Reichweite

    SO einfach und offensichtlich ungestraft ist WAHLBETRUG in Österreich:

    "Wiener wählte mit E-Card und einem Passfoto – Wahlleiterin fand es in Ordnung"

    http://www.unzensuriert.at/content/0015484-Wiener-w-hlte-mit-E-Card-und-einem-Passfoto-Wahlleiterin-fand-es-Ordnung

    • Torres (kein Partner)
      31. Mai 2014 11:12

      Danke für den Link; habe mir die Pressekonferenz vollständig angehört. Da erfährt man etwa z.B. auch, dass Geert Wilders letztlich 2. in Holland geworden ist, und keineswegs 4., wie ursprünglich aufgrund der exit polls hämisch verkündet wurde - das endgültige Ergebnis von Holland habe ich eigentlich nirgends (zumindest in der österreichischen Presse oder gar im ORF) gesehen; Wilders hat nun 4 Mandate, und nicht 3, wie anfangs überall mitgeteilt wurde. Weiters ein bemerkenswerter (absichtlicher?) "Versprecher" des ORF-Korrespondenten Raimund Löw bei der Frage an Vilimsky: "Die griechische Partei Morden... ähhh Morgenröte...".

  10. Helmut Oswald
    30. Mai 2014 19:54

    Die vertrottelten Schwarzen haben sich auch noch einen katholisch sozialisierten Trotzkisten unterschieben lassen. Recht geschieht ihnen. Nur, auf was hinauf haben wir den verdient ... ?

  11. mischu
    30. Mai 2014 19:27

    OT

    Kein Wunder, daß unser Staatsfunk immer mehr an Quoten verliert.
    Die Werbung für den Life-Ball nimmt schon hysterische Züge beim ORF an.

    Da wird groß berichtet, wieviel man an Steuereinnahmen durch dieses Nackt-Spektakel als "Wirtschaftfsfaktor" lukriert, aber das Gesamtausmaß der Steuergeldsubventionen verschweigt man TV tunlichst.

    Man berichtet lang und breit welche zahlreichen Promis daran teilnehmen, dabei handelt es sich bei den meisten eher um Z-Promis, die nur durch ihre Drogen-, Alkohol und/oder Sexskandale berühmt wurden wie z. B. Lindsay Lohan oder Courtney Love. Hätte sie Lugner als Stargäste bei diversen Veranstaltungen eingeladen, würde sich ein Schwall von Häme über ihn ergießen, aber am Life-Ball sind hochangesehene Besucher.

    Man kann wieder einmal nicht so viel essen,....................!

    • Undine
      30. Mai 2014 21:05

      @mischu

      *******!
      Sogar der WETTERBERICHT muß als Werbung für den Perversen-Ball herhalten!

    • Brigitte Imb
      30. Mai 2014 22:57

      Undine,

      die WolkInnen über Österreich erscheinen mg. als Geschlechtsteile. (Anordnung der schwulen Klimafraktion;-))

    • mischu
      30. Mai 2014 23:14

      Hoffentlich reagiert der Wettergott entsprechend und löscht die "heiße" Veranstaltung kräftig!
      Ob beten hilft? ;-)

  12. machmuss verschiebnix
    30. Mai 2014 18:44

    Die Briten wollen raus - ist ja lustig - gibt's nix mehr zum rauspicken ? Schon alle
    Rosinen weg ???

    .

  13. RR Prof. Reinhard Horner
    30. Mai 2014 17:01

    reinhard.horner@chello.at

    Was da schiefgeht, hat "mit Brüssel" herzlich wenig zu tun; da rülpst der läppische Nationalismus. Leider nun auch nachher. Allerdings besteht noch die Chance zur Überwindung.

  14. Undine
    30. Mai 2014 15:41

    Beim Gedanken an die EU kommt mir als passender VERGLEICH immer das stolze, aber letztendlich völlig untaugliche schwedische Kriegsschiff WASA in den Sinn:

    Das Schiff wurde auf Befehl des schwedischen Königs Gustav II. Adolf gebaut. Der Bau dauerte ungefähr zwei Jahre. Als sie fertig war, war die WASA eines der mächtigsten Schiffe, das je gebaut worden war.

    Am 10. August 1628 setzte das imposante Kriegsschiff Segel, um aus dem Stockholmer Hafen auszulaufen---weit kam es nicht, denn bereits die zweite Windböe brachte es noch im Hafengelände zum Sinken.

    Was also war passiert?
    Der König wollte eine ungewöhnlich hohe Anzahl von Kanonen an Bord. Daher waren die für das Schiff gewählten Abmessungen nicht mehr geeignet und die Konstrukteure waren mit ihrer Aufgabe überfordert. Das Schiff wurde mit einem hohen Aufbau mit zwei eingeschlossenen Kanonendecks gebaut. Das Unterteil des Schiffs wurde mit schweren Steinen gefüllt, die als Ballast dienten, um das
    Schiff stabil im Wasser zu halten. Aber die WASA war OBERLASTIG und die 120 Tonnen Ballast reichten nicht aus.

    Durch des Königs GRÖSSENWAHN und PRUNKSUCHT---es war nicht nur mit sagenhaft viel wunderbarem, aber für ein Kriegsschiff unnötigem Zierrat geschmückt (der König wollte ja prunken!), es war mit viel zu vielen, viel zu schweren Kanonen ÜBERFRACHTET!

    Der HAUPTFEHLER war aber, daß ---laut zeitgenössischen Dokumenten die URSPRÜNGLICHEN PLÄNE des erfahrenen holländischen Schiffsbauers auf ANORDNUNG von OBEN, also vom König, ständig GEÄNDERT werden mußten, nachdem die Arbeiten am Schiff bereits begonnen worden waren.
    Die WASA hatte mindestens 30, vielleicht sogar 50 der 150 Besatzungsmitglieder mit in den Tod gerissen.

    Daß das ständige Ändern der EU-BAUPLÄNE, das Brechen wichtiger Verträge, das ständige Erfinden neuer unnötiger Reglementierungen, schlichtwegs das MISSACHTEN dessen, was für die Mitglieds-Völker erforderlich ist und was nicht wird sich bitter rächen und das ÜBERFRACHTETE Schiff EU zum Kentern bringen.

  15. Paneuropa
    30. Mai 2014 14:24

    So einfach geht das. Man präsentiere einen Spitzenkandidaten der gar nicht in das zu wählende Europäische Parlament will sondern Chef der Kommission werden wird, schon reden die Leute nur mehr über andere Leute, nicht mehr über Inhalte.

  16. Cotopaxi
    30. Mai 2014 14:01

    o.T.

    Die Österreicher und kleine Gewerbetreibende werden von der Systemregierung finanziell ausgepresst, dabei dürften durch die Verhinderung von Asylbetrug Milliarden zu holen sein: ;-)

    http://www.kleinezeitung.at/steiermark/leoben/leoben/3635038/heirat-liess-sozialbetrug-auffliegen.story

    • fenstergucker
      30. Mai 2014 14:13

      Da weiß man gleich, wofür immer mehr neue Steuern gefordert werden (Erbschafts-, Vermögens-, Finanztransaktionsteuer usw.).

      Aber auch bei der eigenen linksradikalen Klientel läßt man sich nicht lumpen:

      http://wien.orf.at/news/stories/2649781/

    • Undine
      30. Mai 2014 14:22

      @Cotopaxi

      Wann endlich wird der Ruf laut: UNSER GELD für UNSERE eigenen BÜRGER!

      Wer glaubt, dies sei ein Einzelfall, ist geradezu sträflich dumm und naiv! Das von dieser trickreichen armenischen Großbetrüger-Familie erschlichene Geld der österr. Steuerzahler werden wir nie sehen, denn da werden schon die ebenfalls von unserem Steuergeld bezahlten gutmenschlichen Anwälte sorgen, daß der lieben guten Ausländerfamilie nur ja nichts vom erschlichenen Geld weggenommen wird; auch die Abschiebung dieser krimineller Familie wird erfolgreich von den AUTOCHTHONPHOBEN verhindert werden.

    • Undine
      30. Mai 2014 14:30

      In diesem Zusammenhang fällt mir noch ein anderer großangelegter Betrug durch Ausländer ein---ich glaube, es handelte sich damals um Türken: In Vorarlberg war vor etwa 15-20 Jahren durch Nachforschungen der FPÖ aufgeflogen, daß nach und nach eine ziemlich große Anzahl von Türken vom Heimat-Urlaub um mehrere Jahre GEALTERT nach Vbg. zurückkehrte. Sie waren ganz plötzlich vom "Alter" her PENSIONSREIF! Wie es zu dieser seltsamen ALTERUNG kam? In der Türkei wurden ganz einfach die nötigen URKUNDEN GEFÄLSCHT!
      Wenn viele Türken auch nicht Lesen und Schreiben könne---Rechnen können sie, wenn sich ein Vorteil herausschinden läßt!

  17. Brigitte Imb
    30. Mai 2014 13:42

    OT - Die Wiener dürfen sich am 4. Juni neuerlich auf einiges gefaßt machen. Die linke "Toleranz" geht wieder um.

    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140530_OTS0007/nowkr-egal-wo-ihr-auftaucht-wir-sind-zuerst-da

    • fenstergucker
      30. Mai 2014 14:02

      Unfaßbar, daß sich einige prominente Teilnehmer der linken Gewalt bereits beugen und die Veranstaltung meiden!

    • Undine
      30. Mai 2014 14:51

      Wie unglaublich haßerfüllt, militant und reichlich dumm dieses antifaschistische Gesindel ist!

  18. mischu
    30. Mai 2014 12:31

    Endlich auch ein positives Beispiel aus den Lehren der EU-Wahl und für den Unterschied zwischen Vorher-Nachher.

    Frankreich legt unter dem Eindruck des beachtlichen Wahlerfolges der FN ein unsägliches Vorhaben auf Eis und das ist gut so:

    http://news.orf.at//stories/2231992/

  19. Gandalf
    30. Mai 2014 11:32

    Abgesehen von allem anderen: ein spezielles Liebkind vieler in der Kommission, die unsägliche Frau Reding, deren grösstes Talent offenbar ein durch keinerlei Fachwissen getrübtes Urteilsvermögen ist und die daher schon die verschiedensten Ressorts in der Kommission verwalten durfte - stets mit desaströsem Erfolg - ist offenbar eines der grössten Hindernisse bei der Wahl des (ohnehin ziemlich unwichtigen) Präsidenten der Kommission? Na gut. Verbinden wir das Angenehme mit dem Nützlichen: Schicken wir die Frau Reding in die (un-)verdiente Pension und wählen wir (???) den Herrn Juncker zum Oberkommissar. Damit wären wir beide los. So einfach wäre das, ja, wenn sie's spielen würden.

    • Cotopaxi
      30. Mai 2014 13:55

      Diese Reding, war das nicht die EU-Adelige, die unser Spindelegger zum letzten Opern-Ball ausführte? Dem Vernehmen nach haben sie sich gut verstanden. ;-)

  20. Undine
    30. Mai 2014 11:03

    Der EU gehört ein GESUNDSCHRUMPFEN in ALLEN Belangen verordnet---vielleicht wird dann noch etwas Brauchbares aus diesem ÜBERDIMENSIONIERTEN und UNMANÖVRIERBAREN Konstrukt!

  21. Undine
    30. Mai 2014 10:51

    Das hätte uns gerade noch gefehlt, daß Martin Schulz das Rennen machte, den zu verhindern doch viele Wähler noch einmal dazu veranlaßt hatte, die ÖVP zu wählen---trotz Karas!

    Wäre nicht dieses "Versprechen" gewesen, der Vertreter der stimmenstärksten Fraktion werde Nachfolger Barrosos werden, die Wahlbeteiligung wäre noch viel beschämender ausgefallen für die EU.

    Nicht, daß den meisten ÖVP-Wählern Juncker so sehr am Herzen gelegen wäre---weit entfernt! ---es galt vielmehr, den Sozialisten (manche nennen ihn den Sozionisten) Martin Schulz um jeden Preis zu verhindern.

    Und jetzt ist dieses Versprechen wie weggefegt; jetzt soll plötzlich der ungeliebte Martin Schulz auf den begehrten Sessel gehoben werden? Wenn er von zwiefachen Netzwerken gehalten wird, ist leider alles möglich; jeder EU-Bürger weiß, daß in der EU Versprechen nichts gelten, es gang und gäbe ist, daß Verträge FAHRLÄSSIG umgangen/gebrochen, je nach Gutdünken derer, die das Sagen haben, werden. Eh' wir uns versehen, haben wir einen Martin Schulz an der Spitze---das hätte uns gerade noch gefehlt.

    Und dann wundert man sich immer wieder im Brüsseler Elfenbeinturm, daß die EU-Bürger die ihnen aufgezwungene EU, wie sie sich heute darstellt, gar nicht mögen.

  22. Josef Maierhofer
    30. Mai 2014 10:37

    Stimmabgabe.

    Die Wähler haben ihre Stimmen abgegeben an eine Nomenklatura, die ihresgleichen sucht.

    Die tut natürlich genauso weiter, so lange sie kann, solange es dort nicht ein paar Vernünftige gibt, die imstande wären das Heft in die Hand zu nehmen, solange der wirtschaftliche Zusammenbruch nicht total erfolgt ist, solange das EZB noch die Gelddruckmaschine in Betrieb haben darf, solange die Bürger Europas nicht die gesamte Meute verjagen.

    Was alle gemacht haben, nämlich Schulden wird so lange exzessiv fortgeführt werden, bis alles zusammengebrochen sein wird, wie es in Moskau war, wie es in der DDR war.

    Fortschrittliche Unternehmer haben längst Kunden und Lieferanten in Fernost und könnten jederzeit (allerdings mit dortigen Mitarbeitern) auch dorthin gehen. Noch sind sie Patrioten und zahlen hier alle Wettbewerbsnachteile (Steuern, Gebühren), noch sind viele menschlich genug zu ihren Mitarbeitern, um die Arbeit im Land zu halten, trotz unserer 'Gewerkschaften'.

    Dass es jetzt für diese Wahl nur 2 Kandidaten zur Auswahl gab, zeigt die Abgehobenheit dieser Nomenklatura, wären doch mindestens 27 Kandidaten vorhanden, die man demokratisch wählen könnte in so einem 'Parlament' (wie man das so nennt).

    Ich glaube den Freihandelsvertrag kann man auch ohne EU ausführen, die paar notwendigen Normfunktionen können eine kleine Gruppe Spezialisten übernehmen, auch die 'gesellschaftspolitischen' Einmischungen kann verzichtet werden, ebenso auf die ESM ' Haftungs- und Schuldenunion', genauso wie auf die 'Menschenrechte', die ohnehin niemand einhalten kann, weil Gemeinschaften nur in begrenztem Maß aufnahmefähig sind, etc.

    Für mich unterstreicht die 'Findung' eines Kommissionspräsidenten, wie es sich als dilettantisches Schauspiel nach außen hin darstellt, bloß die Unfähigkeit und Unzulänglichkeit dieser EU.

    Natürlich bin ich auch für eine EU, aber nicht in dieser aufwendigen und einmischenden Form, dass man heutzutage 'schon seine Unterhose vor dieser Schnüffel- und Kahlfrasstruppe nicht mehr schützen kann und einem das letzte Hemd ausgezogen wird.

    Beim Kahlfressen ist übrigens auch Herr Faymann in Österreich Weltmeister, auch wenn er 'strategisch' Richtiges von sich gegeben hat.

    Die sollen doch andere Kandidaten auch dem 'Parlament' (Ja-Sager Gremium) in Brüssel vorstellen und zur Abstimmung bringen !

  23. Collector
    30. Mai 2014 10:07

    Wie kann man nur die Schmierenkömödie "EU-Wahl" mit einem derart langem und uninteressanten Kommentar "beglücken"?

    Es ist vollkommen gleichgültig wer Komissionspräsident wird. Er sowie die EU-Mitgliedsstaaten sind nur die "willigen Vollstrecker" der USA.

    Eben hat Obama in seiner "Grundsatzrede" vor dem West-Point Abolventen deutlich gemacht, dass Amerika "die Welt führen muß, weil es niemand anderen gibt, der führen könnte". Obama wird zur Erfüllung der amerikanischen "Führungsfunktion" nicht nur militärische Mittel einsetzen, sondern auch "mulitalertale Organisationen" . So würdigt er in seiner Rede "die unter amerikanischer Führung zustande gekommene „Isolation“ Russlands durch die G7, die von der Nato gezeigte Bündnissolidarität, die finanzielle Hilfe des IWF für die neue Führung in Kiew und den Einsatz der OSZE-Beobachter in der Ostukraine." „Diese Mobilisierung der Weltmeinung und –institutionen“, sagt Obama, „schuf ein Gegengewicht zur russischen Propaganda, zu den russischen Truppen an der Grenze und den bewaffneten Milizen“.

    Mit anderen Worten: Die EU und alle ihre Mitgliedsstaaten haben nach der Pfeife Obamas zu tanzen. und die Tanzkapelle zu bezahlen. Es ist daher völlig gleichgültig, wer Kommissionspräsident oder Präsident des Ministerrats ist oder was das Europäische Fassadenparlament beschließt. Der "europäische Bürger" bleibtbt in jedem Fall auf der Strecke.

    • Undine
      30. Mai 2014 10:58

      @Collector

      Ganz besonders für den letzten---zusammenfassenden Absatz!---*********!

    • dssm
      30. Mai 2014 10:58

      Da sind wir Europäer aber selber schuld – trotz Rekordschulden und Rekordsteuern haben wir weder eine schlagkräftige Truppe, noch entsprechend Flieger, noch eine Marine.

      Man schimpft immer über die USA, aber die Realität sieht so aus:
      Als der Tsunami über Japan hinwegrollte, wer war sofort mit Seerettungskräften dort?
      Als die Mädchen in Nigeria neulich entführt wurden, wer konnte zweckdienliche Hilfe den gepeinigten Menschen liefern?
      Als in Galtür das Lawinenunglück war, wer hat große Transporthubschrauber sofort bereit gestellt?
      Als den Europäern in Libyen die Munition aus ging, wer hat da sofort geliefert?
      Als Haiti von einem Erbeben erschüttert wurde, wer war als erster zur Stelle?

    • f.m.
      30. Mai 2014 12:23

      Und doch ist es letztlich nicht Obama ... cherchez les juifs!

      Augenöffnend: Ihr link zu Friedrich Romig
      http://www.couleurstudent.at/index.php?id=188 ?

    • Lot
      30. Mai 2014 13:55

      @f.m.

      Danke für den Link! Das ist eine außerordentlich wichtige, gründliche, überzeugende und unentbehrliche Studie. Sie sollte jeder Tagebuch-Poster lesen. Sie öffnet die Augen für die Vorgänge in der Welt. Das Hintergrundwissen über die "„Radici ebraiche del moderno“ ist einfach unentbehrlich. Es gehört heute zum Allgemeingut der Politologen, Soziologen und Theologen sowie aller Bildungsbeflissenen.

    • f.m.
      30. Mai 2014 14:06

      @Lot
      Der Dank gebührt Collector, der den link erstmals im Tagebuch genannt hat.

    • Undine
      30. Mai 2014 22:47

      Auch die reinste Wahrheit darf man nicht immer sagen.....

    • Torres (kein Partner)
      31. Mai 2014 19:09

      Und damit Obama sicher ist, dass nicht vielleicht jemand aus der Reihe tanzt, lässt er natürlich alle seine europäischen "Freunde" rund um die Uhr überwachen und ausspionieren.

  24. Eco
    30. Mai 2014 09:52

    Es war von Beginn an ein Unsinn, die Wahl des Kommissionspräsidenten mit der Wahl des EU-Parlamentes zu koppeln. Weder die Verträge noch die herrschende Praxis geben dafür eine ausreichende Grundlage.

    Jetzt haben wir den Scherben auf. Wie es aussieht droht uns eine unheilvolle
    Koalition von Schwarz und Rot. Deshalb ist auch Faymanns Zustimmung zu einem
    konservativen Präsidenten zu verstehen, da dieser nur mit Hilfe der Roten gewählt werden kann. Und in Sachen Koalition kennt er sich ja aus. Machtverteilung auf zwei Blöcke.

    Darum zurück zu den Anfängen ! Der europäische Rat ( sprich Merkel ) soll einen
    neuen Kandidaten nennen mit dem auch England und Ungarn leben können.
    Man sollte nicht vergessen, dass die Engländer mit Recht Kommisssionspräsidenten ablehnen, die die Nationastaaten schwächen wollen.
    Auch die stolzen Ungarn muss man verstehen, wenn sie auf Grund der vorgefallenen Schmähungen keinen Luxemburger wollen.

  25. dssm
    30. Mai 2014 09:46

    Viele Worte unseres Herrn AU um eine einfache Erkenntnis zu beschreiben.
    Unsere klassischen Politiker lügen; sie lügen vor der Wahl, sie lügen während der Wahl und nach der Wahl lügen sie auch.
    Demokratie ad absurdum. Man wählt die Katze im Sack und wählt ein Gesindel über das man sich nachher nur ärgert oder geht erst gar nicht hin.

  26. terbuan
    30. Mai 2014 07:48

    Und was wird die Folge sein, angesichts dieses unwürdigen Schauspiels?

    Noch mehr Menschen werden sich in die innere Emigration begeben und sich von dieser EU geistig verabschieden!

  27. Gerhard Pascher
    30. Mai 2014 06:50

    Schon wieder habe ich Fragen:
    Gibt es in Europa außer Juncker und Schulz keine anderen Persönlichkeiten, welche den Präsidentenposten der EU-Kommission bekleiden könnten? Warum klammern sich beide politische Gruppen ausschließlich an diese beiden Leute, welche ohnedies nur machtbesessen sind? Beide Leute hatten schon in der EU-Vergangenheit bewiesen, dass sie keinen radikalen Umschwung der EU erreichen können bzw. gar nicht wollen.
    Frisches Blut tut auch hier gut!

    P.S.: Wenn Faymann regelmäßig nach Brüssel jettet, dann wird dort von den dort Anwesenden sein Small talk in Basic English nicht nur wegen des geringen Wortschatzes, sondern vor allem wegen des Fehlens von konstruktiven Inhalten nicht ernst genommen.

  28. Politicus1
    30. Mai 2014 06:45

    und genau so macht man in Öterreich Stimmung FÜR die EU:
    "EU-Kommissar Füle für Beitritt von Ukraine, Moldau und Georgien"
    http://derstandard.at/2000001652651/EU-Kommissar-Fuele-fuer-Beitritt-von-Ukraine-Moldau-und-Georgien

    (Ende der Ironie)

  29. brechstange
    30. Mai 2014 05:47

    Diese Feudalherrschaft in Brüssel braucht niemand. Ein paar Insititution für die Zusammenarbeit, Binnenmarkt und Grundfreiheiten wie auch zur Festlegung vernünftiger Normen und damit hat es sich.

  30. hamburger zimmermann
    30. Mai 2014 05:02

    Eine bescheidene Ergänzung zu den Tipps für den wertkonservativen VP-Herz-Jesu-Genossen: Nach seinem Einmarsch in halb Europa (vollstreckt durch die Feuerwehren Gänserndorf und Himberg) und vor Besuch des Schwulenfestes wäre ein Brausebad - sachdienlich mit Herrn Tom - opportun. Bisweilen entgleiten Seifenstücke, nach denen man sich gern zu bücken pflegt ;-))
    .

  31. mischu
    30. Mai 2014 02:12

    Wer will uns wieder einmal verraten - Sozialdemokraten, indem sie nicht mehr dazu stehen, was vereinbart wurde. Ist das linke Handschlagqualität?

    Für mich und ich denke für viele andere EU-Wähler geht zwar Europa nicht unter, wenn Junker nicht Kommissionspräsident wird und man sich auf einen neuen, vielleicht sogar beliebteren Kandidaten einigt. Aber warum der oder die aus den Reihen der Sozialdemokraten kommen soll, wo doch die Konservativen stärkste Kraft geworden sind, entzieht sich meinem Verständnis.
    Das wäre dann sehr wohl Verrat am demokratischen Votum der Wähler, die ohnehin eher schlecht als recht zu motivieren sind.

    Einen derartigen Fauxpas sollte sich die Politikerkaste in Brüssel nicht mehr erlauben, denn würde das Vertrauen in sie an der Börse gehandelt, fiele es ganz sicher auf ein Allzeittief.

    Ad P.S.: RatSCHLÄGE - die hätte sich Rupprechter im wahrsten Sinne des Wortes redlich verdient, mit seinem schamlosen "Familienfest". Wie heißt es in der Psychologie: der Verlust von Scham ist das erste Zeichen des Schwachsinns! Und im übrigen sollte er seinen Namen in RuppLINKER ändern, mit seiner Anbiederung an sozialistische Gesellschaftspolitik!

  32. oberösi
    30. Mai 2014 01:58

    Zum Thema EU ist im Kommentar genug gesagt. Ich darf mich daher auf jenes Tiroler Phänomen beschränken, das von Funktionären seiner eigenen Partei gleich nach seinen ersten Herz-Jesu-Auftritten als "unguided missile" bezeichnet wurde.

    Abgesehen vom Faktum, daß Sesselsägen oberste Tugend der Funktionäre jener Partei ist, in diesem Fall haben sie völlig recht.
    Und zum Radetzky-Denkmal, das diesem Mann so sehr ans böse Kriegerische gemahnt, daß er es vom Standort vor seinem (sic!) Ministerium entfernen lassen wollte: dem alten Haudegen wurden mindestens ein Dutzend Pferde unter dem Sattel weggeschossen, weil er mutig und furchtlos immer vorne dabei war.

    Ganz vorne dabei ist auch Rupprechter, gratismutig, ungefragt und penetrant lautstark, wenns darum geht, dem linken Medien- und Politikerpöbel zu beweisen, wie progressiv man doch ist.





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