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FN 594: Hoeneß: Das ist Würde

Der Bayern-Präsident und Steuerhinterzieher verzichtet auf Berufung, legt alle Ämter nieder und geht ins Gefängnis.

Damit zeigt Ulli Hoeneß zweifellos ein eindrucksvolles Ausmaß an Würde. Er bekennt seinen großen Fehler und bereut ihn. Da kann man gar nicht anders, als den Hut zu ziehen. In der Fußballwelt scheinen doch noch andere Maßstäbe zu gelten. Und man fühlt sich an den biblischen Satz erinnert: „Wer unter euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein." Denn fehlerlos ist auch keiner der Ankläger des Hoeneß durchs Leben gegangen. Aber nur wenige haben Fehler mit solcher Würde eingestanden. Und auf Lügerei und Larmoyanz verzichtet.

 

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alle Kommentare

  1. Knut (kein Partner)

    Und woher kommen die Millionen?

    Der Prozeß um Hoeneß dauerte nur drei Tage. Aktzeptierte Hoeneß das Urteil, weil keine kritische Fragen zur Herkunft des Geldes gestellt wurden? - Wurden die Börsen-Deals so manipuliert, dass Hoeneß immer nur gewann? Wie konnte er als Laie 100 Mio. Gewinn mit Devisengeschäfte machen?

    Uli Hoeneß als begnadeter Börsenzocker, der neben seiner zeitaufwendigen Arbeit als FC-Bayern-Chef noch Millionen an der Börse verdient? Ein schweizer Banker glaubt nicht an diese Darstellung: "Für einen Hoeness ist es in diesem Markt unmöglich, aus 20 Millionen Mark zeitweise 150 Millionen Euro zu machen. Das ist völlig absurd."

    http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/17472-heoness-wo



  2. RW (kein Partner)

    Es ist Uli Hoeneß hoch anzurechnen, dass er die Strafe annimmt und die Regeln des Rechtsstaates akzeptiert. Die Vorbildwirkung und die Blamage für andere, die mit allen Mitteln einer mehr oder weniger gerechten Strafe - teilweise trotz Verurteilung - entgehen wollen, ist gewaltig. Man hat für Fehler gerade und einzustehen, das ist die Botschaft. No deal, kein Getrickse, was es wiegt das hat es.

    Es scheinen die meisten anderen Promis längst vergessen zu haben, dass man wenn man gegen geltendes Recht verstoßen hat. eine Strafe zu gewärtigen, akzeptieren und auch anzutreten hat. (In Österreich haben auch Staatsanwälte und Medien diese Rechtsordnung und das Rechtssystem vergessen, es gibt einige, die vor dem Gesetz gleicher sind und einige, für die in jedem Fall die Schuldvermutung und Vorverurteilung gilt ).

    Es wäre wünschenswert, wenn Uli Hoeneß nicht nur für den verschossenen Elfer in Belgrad oder seine Leistungen für den FC Bayern in Erinnerung bliebe, sondern und ganz besonders dafür, dass er uns die Rechtsordnung und das entsprechende Verhalten wieder in Erinnerung gebracht hat.

    Ein Gedanke zum Schluss, auch wenn er nicht so ganz hierher gehört: warum man beispielsweise bei der Hypo Alpe Adria die Verantwortlichen im Gefängnis nicht bei der Aufklärung und der Suche nach den versenkten Milliarden beizieht, ist mir unverständlich. Wer, wenn nicht Kulterer und Co. wissen, wo die 15, 17 oder 19 Milliarden sind. Warum also die Schuldigen nicht zur Aktenaufarbeitung beiziehen und im Erfolgsfall früher gegen Fußfessel oder auf Bewährung entlassen? Beim Kronzeugen geht das ja alles noch viel weiter und hilft nur dem Kronzeugen.



  3. Waldkauz (kein Partner)

    Bemerkenswert ist vor allem die mediale und gesellschaftliche Begleitmusik zu dem Urteil. Denn selbst Schwerverbrecher zogen selten solch einen medialen Hass auf sich, wie es jetzt gegen Hoeneß geschieht. Schon gar nicht würden die Medien mit vergleichbarem Hass über Alice Schwarzer oder den ehemaligen Herausgeber der linksorientierten „Zeit“, Theo Sommer, schreiben – diese hatten ebenfalls Steuern hinterzogen. Das Messen mit zweierlei Maß deutet somit darauf hin, dass es gar nicht um Hoeneß, sondern um ideologische Deutungshoheit und um das Statuieren eines Exempels geht. „Sie sind eine asoziale Type, Herr Hoeneß. Sie sind kein Opfer!“, krakeelte es in der „taz“, die sich in dieser Form wohl niemals über Alice Schwarzer oder Theo Sommer äußern würde. „Verknackt Hoeneß!“, forderte die „Bild“. Und die „B.Z.“ höhnt geradezu sadistisch nach dem Urteilsspruch: „Der Runde muss ins Eckige“.

    Die am Boden liegende Jagdtrophäe kann nun vom sozialistischen Neidpöbel unserer Gesellschaft genüsslich ausgeweidet werden. Es geht zu wie im Dschungel. Auch Michael Jäger beschimpft Hoeneß im „Freitag“ als „Anti-Demokrat“ und zeigt mit einem entlarvenden Satz unmissverständlich auf, was die ganze Kampagne soll: „In einer Demokratie, die ihren Namen verdient, würde der Fall Hoeneß zum Anlass genommen, reiche Steuersünder härter zu bestrafen, die Vermögenssteuer endlich einzuführen und darüber hinaus eine Gerechtigkeitsdebatte zu beginnen.“ Na dann!



  4. Segestes (kein Partner)

    Man könnt auch sagen, er hatte bei den trüben Aussichten, die ihm eine Revision bot, einfach keinen Bock, sich den Medienzirkus und das juristische Gezänk weiter anzutun.
    Von daher ist es fraglich, ob sich in Herrn Hoenes tatsächlich die Würde manifestiert, oder ob es nicht vielmehr purer Pragmatismus war, der in zu seiner Entscheidung bewog.

    (Aber ich weiß schon, auch Konservative brauchen ihre tragischen Helden.)



    • Specht (kein Partner)

      Schön gesagt, das mit den tragischen Helden für Konservative, von linker Seite habe ich schon deutlicher von einem heldentümelnden Hoeneß gelesen. Aber natürlich muss er ein Feindbild sein, denn er ist schon über 45 Jahre mir der selben Frau verheiratet (brrr ?) und behauptet, er liebe sie. Na, das geht gar nicht bei bei Papa-Papa oder Mama -Mama-FamilienweltbildbevorzugerInnen und zu allem Überdruss kann er Leistung und Tüchtigkeit aufweisen. Damit meine ich, dieser Mann hat Arbeitsplätze geschaffen, bereits enorme Steuern abgeführt und in seinem Fußballclub den jungen Menschen Zusammenhalt und Sportsgeist vermittelt. Das wiederum ist für manche Zeitgenossen arg naziverdächtig (pfui, will der Übervater ein positives Bild von Deutschland in die Welt senden?) Hoeneß hat neben seinem Fehler des Lebens wirklich alle Voraussetzungen erfüllt um von linken Gutmenschen aufs Korn genommen zu werden. Nun stellen wir uns vor Hoeneß hätte sich für einen anderen Fehler entschieden, er hätte sein Geld verjuxt, die Firma pleite gehen lassen und mit dem verbliebenen Geld eine Karibikinsel gekauft, weg von Deutschland. So ähnlich wie es die Politiker mit der EU machen, weg mit dem Geld aus der EU und alle wären zufrieden gewesen, große Bildreportagen vom Uli auf der Ferieninsel.

  5. OE-DWK

    Der Verwaltungsbeirat des FC Bayern München eV nimmt den Rücktritt von Präsident Uli Hoeneß mit Respekt und Dankbarkeit für seine überragenden Verdienste um den FC Bayern München zur Kenntnis. Er dankt Uli Hoeneß für die hervorragende und vertrauensvolle Zusammenarbeit über viele Jahrzehnte.

    Uli Hoeneß hat als Spieler, Manager Vorstand und Präsident den FC Bayern München zur Weltmarke mit Herz geformt. Der FC Bayern München wird Uli Hoeneß und seine Familie in dieser schwersten Zeit seines Lebens unterstützen, wo immer es möglich ist. Uli Hoeneß wird immer ein wesentlicher Teil des FC Bayern München bleiben.

    FC Bayern München eV
    Der Verwaltungsbeirat, gez. Dr. Edmund Stoiber
    Das Präsidium. gez. Karl Hopfner und Rudolf Schels



  6. logiker2

    ja, ja, so ist die linke Meute. Bei Steuerhinterziehung kennt sie keine Gnade, schließlich fehlt das Geld ja zur Umverteilung und fordern noch höhere Strafen. Bei Kindesmissbrauch, Kinderporno usw. bis in die höchsten Ränge wird höchste Toleranz bis zur Strafheit gefordert, es dient doch der Selbstverwirklichung und sexuellen Befreiung. Trotzdem, Hut ab vor der letzten Pastion des Charakters.



    • Specht (kein Partner)

      Seit Brodas Zeiten tönt es aus der linken Ecke, die Strafe wäre zur Besserung des Delinquenten gedacht und nicht wegen Rache, was der falsche Ansatz wäre. Nun möchte Hoeness aber reinen Tisch machen und es ist keinerlei Gefahr, dass er seine Strafe nicht berappen wird. Was soll das dann mit dem Gefängnis wenn nicht eine Angstbeisserei des Staates, der sich bewusst ist viel zu hohe Steuern zu verlangen und sich auch immer wieder bei Verschwendung und anderen Fehlleistungen ertappt sieht. Gefängnis bei Geldstrafen ist absolut nicht am Platz, denn der Schuldner gefährdet niemanden, ergo eine mittelalterliche Schuldturmpraxis für sonst so fortschrittliche Rechtsausleger.

  7. Cotopaxi
    • terbuan

      ...und in Linz hat sich ein Mädchen ein Messer in den Bauch gestoßen, weil ihr die Mutter ihr Mobiltelefon weggenommen hatte, sie wurde gerettet!
      Völlig verrückt diese Welt!

    • Undine

      @Cotopaxi

      "Trotz sofort eingeleiteter Alarmfahndung gelang es dem Täter zu entkommen. Nach ihm wird gefahndet."

      ......und sollte ihn die Polizei dennoch schnappen, wird er bestenfalls auf freiem Fuß angezeigt, denn möglicherweise war der Täter ein "minderjähriger" Rotations-Europäer, die ja bei uns unter Artenschutz stehen.

    • Cotopaxi

      @ Undine

      Man kann den Eindruck bekommen, dass die rassistisch und religiös motivierten Gewalttaten uns Österreichern gegenüber im Zunehmen begriffen sind. Nur werden diese Verbrechen nicht in einer eigenen Statistik ausgewertet. ;-)

    • dssm

      @Cotopaxi
      Nein, dies ist hier nicht o.t.!!!!
      Dieser Verbrecher wird, so er je gefasst wird, Verbrecherjagd kostet ja schließlich Geld im Unterschied zur Autofahrerjagd, vielleicht zwei Jahre bedingt ausfassen.
      Wie viele Jahre stehen da im heutigen AU-Beitrag?

    • Anonymus

      Im Zusammenhang mit den vielen Messerattacken möchte ich auf die "Waffengesetz-Durchführungsverordnung" verweisen, wo jeder Schusswaffenbesitzer alle 5 Jahre eine "Verlässlichkeitsprüfung" ablegen muss. Laut Gesetz muss man sich einer Schulung mit Probeschiessen unterziehen bzw. eine Jagdkarte und bei Sportschützen einen Nachweis zur regelmäßigen Teilnahme an Schießsportveranstaltungen erbringen. Für Polizei- und Mllitärangehörige gibt es ähnlichen Nachweisverpflichtungen. In der Praxis wird beim Waffenführerschein vielfach nach Bezahlung der Gebühr an einem dafür berechtigten Waffenhändler der Bestätigungsvermerk ausgestellt - Dauer: wenige Minuten.
      Und wie ist das mit den Küchenmessern, welche besonders gerne von unseren Einwanderern verwendet werden?

  8. terbuan

    Soeben entdeckt, "eigentümlich frei" über Ulli Hoeneß:

    ...."„Der bundesdeutsche Pöbel würde Hoeneß am liebsten aufhängen und sein Hab und Gut unter sich verteilen, und weil das nicht geht, muss er in den Knast. In den beliebten asozialen Netzwerken des Internets, der Presse, bei Facebook und anderen Treffpunkten des Mobs findet sich kaum ein Verteidiger von Hoeneß. Das hängt, wie man den Kommentaren entnehmen kann, sicher auch mit dem weitverbreiteten Hass auf den FC Bayern zusammen, aber nicht nur! Bestimmend ist der Neid, der in Deutschland ausgeprägter ist als der Geschlechtstrieb, und in den die Linken diese Gesellschaft jahrzehntelang hineingetrieben haben. Grün und gelb eitert er auf den Fratzen der Schreier, die selber mehrheitlich ihr Leben lang überhaupt keine Steuern zahlen!“......

    http://ef-magazin.de/2014/03/11/5057-pi-news-und-sein-publikum-der-poebel-will-hoeness-haengen-sehen



    • Patriot

      "Schon ein 500-Euroschein ist verdächtig"

      Herzlich willkommen in der EUdSSR"

    • dssm

      Und damit Sie beide heute Nacht nicht schlafen können:
      http://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-foerdert-Forschung-zur-proaktiven-Verbrechensbekaempfung-2140703.html
      Passt ja gut dazu.
      Es gab doch da einmal einen Film mit Lous de Funes, wo er eine Verbrechererkennung anhand des Gesichtes entwickelt hatte, sehr lustig, wie schnell doch der Spass von Gestern in den Albtraum von Heute umschlägt.

    • terbuan

      @dssm
      Da können wir uns aber warm anziehen, Orwell hat das alles vorausgesehen, aber egal, ich äußere meine nicht PC-konforme Meinung weiterhin, hier im Blog und auch anderswo!

    • dssm

      @terbuan
      Nun das Positive!
      Lesen Sie Ayn Rand: Atlas shrugged.
      In meinem Umfeld haben es alle inzwischen gelesen. Wir diskutieren nur mehr ob wir bei zwei Dritteln oder eher bei vier Fünfteln sind.
      Jedenfalls dort steht die unglaublich einfache Lösung.

      Sollte das Buch wieder einmal 'vergriffen' sein, ich habe sowohl eine deutsche als auch eine orginal englische Ausgabe und leihe beides gerne her.

    • Florin

      Jetzt fehlt nur noch die Wiederbelebung der Phrenologie - computerbasiert oder so....

    • terbuan

      @dssm

      Danke für den Tipp, das Buch werde ich mir besorgen, meine Buchhandlung wird das sicherlich auftreiben, hat fast immer noch funktioniert!

    • terbuan

      @dssm

      Ich glaube, Sie meinen den Film "Fantomas", in dem auch Jean Marais mitspielte,
      das waren noch Zeiten, als der französische Film derartige Streifen produzierte!

  9. Undine

    Das mit dem ehrlichen Bereuen ist halt auch eine etwas fadenscheinige Angelegenheit; in den meisten Fällen ist es so, daß einer erst "anständig" wird, weil man ihm auf die Schliche gekommen ist---DESHALB bereut er; er bereut, DASS er sich hat ERWISCHEN LASSEN!
    Andernfalls hätte er nämlich ungeniert weiter gemacht. Adrenalinstöße habe er verspürt, der Uli Höneß---auch eine seltsame Art, zu solchen zu kommen. Wenn jeder so dächte....

    Aber dennoch, in Ö wüßte ich keinen/keine, der/die wegen ähnlich gelagerter Gründe auf Berufung verzichtete, alle Ämter niederlegte und ins Gefängnis ginge.

    Lustig find ich immer, wenn es dann heißt, der oder die habe ja sooo viel Gutes getan---die meisten Leute, die auf unehrliche Weise zu großem Reichtum gekommen sind, entdecken plötzlich ihre "soziale Ader" und spenden medienwirksam. Ich vermute, daß das in den meisten Fällen den Sinn hat, Zweifel an der Redlichkeit und unnötige Fragen zur Herkunft des Geldsegens zu vermeiden---eine Art "Schutz"-Geld also. Wer weiß, wie viele KUNSTMÄZENE ihr Geld UNRECHTMÄ?IG ERWORBEN haben, aber sicher sein können, daß die Hand, die gr0ßzügig gibt, selten gebissen wird.....



    • Undine

      Ich scheine beim "Fall Höneß" etwas mißverstanden zu haben: Ich dachte, der Mann hätte -zig Millionen € auf Schweizer Banken liegen---unversteuert. Jetzt merke ich erst, daß dem nicht so ist, sondern daß er bloß spekuliert hat mit Geld, das gar nicht vorhanden ist---oder liege ich da wieder falsch?

    • Patriot

      Nein, das hat nicht einmal die Frau Schwarzer gemacht, die ist auch mit schon versteuertem Geld in die Schweiz gewandert. Wobei Frau Schwarzer im Gegensatz zu Höneß wohl kaum Steuern bezahlt hat. Höneß HAT SCHON im Laufe seines Lebens 50 Millionen Steuern bezahlt! Schwarzer hat sich ihre unsägliche Zeitung und ihre Projekte offenbar stark subventionieren lassen, sodaß mit den paar AbonentInnInnen doch ein kleiner Gewinn übrig geblieben ist, welchen sie "aus Sicherheitsgründen" in die Schweiz geschafft hat.

      Höneß hat mit seinem schon versteuerten Geld in der Schweiz herumgespielt. Dabei hat er zwischendurch hohe Gewinne gemacht, welche er anschließend wieder verspielt hat. Die daraus TROTZDEM (der einseitigen Spekulationssteuer sei Dank) entstandene Steuerschuld wurde von der Staatsanwaltschaft mit 3.5 Mio, von der Verteidigung mit 18 Mio und von einer Finanzbeamtin in ihren nicht genommenen Faschingsferien inzwischen mit 26 Mio berechnet. Mit Verzugszinsen, Soli (!!! für den Osten), Strafzuschlägen etc soll sich die Strafzahlung jetzt auf ca 50 Mio Euro belaufen. Zusätzlich zur dreieihalb Jahre dauernden Haft.

      Schwer vorbestrafte migrantische Totschläger die Onur heißen, Null Reue oder irgendeine Mitwirkung geschweige denn ein Geständnis zeigen, monatelang in die Türkei geflüchtet waren, kommen mit 4.5 Jahren Haft davon.

    • Undine

      @Patriot

      Vielen Dank dafür, daß Sie etwas Licht in mein Dunkel---wenn es um so große Geldsummen geht!---gebracht haben! ;-)

    • fewe (kein Partner)

      Hier ist der Ablauf beschrieben:

      http://www.pi-news.net/2014/03/steuerzahler-hoeness-und-der-fiese-fiskus/

      Ob das so korrekt ist, weiß ich freilich nciht, aber es klingt recht glaubwürdig.

  10. Markus Theiner

    "Denn fehlerlos ist auch keiner der Ankläger des Hoeneß durchs Leben gegangen."

    Ich bezweifle, dass es überhaupt eine nennenswerte Anzahl von Personen im deutschen Sprachraum gibt, die nie Steuern hinterzogen haben.

    Also irgendwelche steuerpflichtigen Dinge nicht melden oder die Putzfrau oder den Handwerker schwarz anstellen.

    Unrechtsbewusstsein gibts halt selten. Ich zahl ja eh schon genug, ist sowieso nur Notwehr, alle Anderen machen es ja auch usw. Und manchmal macht man es wirklich unabsichtlich, weil man sich einfach nicht auskennt.

    Natürlich wäre der sinnvollste Weg Steuerhinterziehung zu vermeiden die Steuern drastisch zu senken und das Steuersystem vor allem auch drastisch zu vereinfachen.



    • dssm

      @Markus Theiner
      Steuerhinterziehung für Anfänger.
      Sagen wir Sie haben eine Firma. Da brauchen Sie eine WEB-Präsentation. Also nehmen Sie sich einen jungen Studenten, machen einen Werkvertrag und der bastelt Ihnen diese Seite.
      Während des herumbastelns stellen Sie mehrfach fest, dies hätten Sie gern anders, jenes ein bisschen bunter und überhaupt, da fehlt noch was und eigentlich versteht Ihre Frau ja ohnehin mehr vom Design, bastelt also mit dem Itler fröhlich weiter.
      Aus geplanten zwei Wochen werden ein paar Monate mit immer neuen Versionen, bis das Teil so ist wie Sie es wünschen, erschöpft, aber auch befriedigt bezahlen Sie den jungen IT-Guru.

      Bis eines schönen Tages die sogenannte GKK-Prüfung bei Ihnen aufschlägt. Und nun sind genau SIE ein Steuerhinterzieher der übelsten Sorte (egal was Sie vertraglich vereinbart haben!).
      Nebenbei, kein Steuerberater kann Ihnen sagen was Sie hätten tun sollen um 'legal' zu bleiben. Es gibt da Kommentare von Dozenten, von Beamten, von Gerichten … leider alle mit ganz ganz verschiedenem Resultat, nur spätestens beim Sozialgericht ist immer und einzig der Unternehmer schuld.

      Wo war jetzt das Unrechtsbewusstsein?

    • Inger

      Lassen wir doch die Kirche im Dorf.
      Wenn's ums Bezahlen geht, ist nicht das Sozialgericht zuständig, sondern die andere Abteilung, das Arbeitsgericht. Und dass immer der Unternehmer der Böse ist und demzufolge verurteilt wird, stimmt auch nicht ganz. Nur, die Arbeiterkammer berichtet nur über die Fälle, wo ein Unternehmer der Schuldige war. Und das machen die mit großem Tamtam, über jene Fälle, die anders ausgegangen sind, wird einfach geschwiegen. Im übrigen meine ich, dass aus den Arbeits- und Sozialgerichten sowieso zu wenig berichtet wird. Aber das gibt ja nicht so viel her, esist daher nur bei besonders spektakulären Fällen irgendwas zu lesen, bzw. dann wenn die AK wieder einmal auf die Unternehmer schimpfen muss, dann werden diesbezügliche Statistiken hervorgeholt .

    • dssm

      @Inger
      So sie Unternehmer sind, gehen Sie zu Ihrem Steuerberater und geben Ihm den kleinen Text von mir. Bitten Sie ihn eine klare, vor Gericht standhaltende, Rechtsmeinung abzugeben.
      Sollte ihr Steuerberater eine wasserdichte Lösung haben dann publizieren Sie es schnell! (Oder wechseln besser ebenso schnell)

    • Inger

      dssm
      Dem Vorschlag, mit dem Text zu meinem Steuerberater zu gehen kann und will ich nicht nähertreten, weil mit so wirren Texten kann der nichts anfangen.
      Die GKK ist schliesslich nicht für Steuern zuständig, für Steuern ist einzig und allein das Finanzamt da.
      Das ist so ein Kraut und Rüben Durcheinander , sich damit auseinanderzusetzen ist eigentlich vertane Zeit.
      Wenn ich als Unterrnehmer nicht einmal weiss, was ich für wem wohin bezahle, dann erübrigt sich jede Diskussion.
      Nichts für ungut, aber es ist wie es ist.

    • dssm

      @Inger
      Geben Sie es dem Steuerberater, der wird Sie arme Seele aufklären, daß da nichts durcheinander ist.
      Leider muss der sie aufklären!
      Bitte tun Sie es einfach! Es wird sehr erhellend sein.

  11. Patriot

    Höneß ist wieder deppert, und will sich schon wieder den Linken anbiedern. Für mich ist das ganze Konstrukt der Spekulationssteuer ein Unrecht.

    Die Durchrechnungszeiträume sind viel zu kurz. Ein Jahr ist gar nichts. Hätte Höneß seine Börsengschäftln über 10 Jahre abrechnen dürfen, wäre keine Steuer angefallen.

    Private können Spekulationsverluste nicht von anderen Einkunftsarten absetzen. Gewinnst du an der Börse, schneidet der Staat mit, verlierst du, kannst du nicht einmal die Verluste absetzen. Ich erinnere daran, dass der Kurs der vom deutschen Staat sehr gehypten und angeblich hochseriösen Aktie "Deutsche Telekom" 1996 bei 15 gestartet ist, anschließend bis 105 lief, und heute fast 18 Jahre später bei traurigen 11.10 Euro liegt! Herrschaften, so viel auch zum Thema "Zocken".

    Ganz zu schweigen von der Inflation. Nimmt man eine realistische jährliche Inflationsrate von 4.1% an, müsste man in 10 jahren schon 50% mit einer Kapitalanlage verdienen, um überhaupt die Inflationsrate auszugleichen! Die Inflation wird bei "Spekulationsgeschäften" überhaupt nicht eingerechnet!

    Systemisch ist des einen Gewinn des anderen Verlust, ganz nach der alten Börsenweisheit: das Geld ist nicht weg, es hat nur jemand anderer. Wenn Linke also glauben, Höneß hätte der "Allgemeinheit" Kindergärten oder Straßen (den Linken wohl eher Asylantenheime, Genderforschungsinstitute usw) gestohlen, dann sind sie falsch gewickelt. Volkswirtschaftlich kann sich der Kapitalstock (nichts anderes wird an der Börse abgebildet) langfristig nur gemäß der Nettoinvestitionen und ungefähr im Rahmen des Wachstums des BIP entwickeln. Millionengewinne sind oft nur kurzfristige Launen des Börsenwahnsinns, siehe Deutsche Telekom oder die Höneß-Gschäftln.

    Höneß muss jetzt sprichwörtlich wegen NICHTS 3.5 Jahre in den Häfen, und soll noch dazu unter lautem Gejubel der Linken an die 50 Millionen Euro "nachzahlen". Wir brauchen uns wirklich nicht über die Russen aufregen, weil ein Chodorkowski hat sicher auch ein paar russische Wahnsinnsvorschriften verletzt.

    Mit dem Gutmenschen Höneß habe ich allerdings auch meine Probleme. Er wollte sich an die Linken anbiedern, und das wird nie funktionieren. Seine Dominik-Brunner-Stiftung hätte es sicher auch nicht gegeben, wenn die Totschläger wie üblich "Migrationshintergrund" gehabt hätten.



    • terbuan

      @Patriot

      Für mich ist da einiges unklar, das deutsche Steuerrecht ist so kompliziert, dass da ohne Steuerberater nichts ordentlich läuft, schon gar nicht bei so hohen Beträgen.
      Also hat der Steuerberater Mist gebaut oder Hoeneß hat ihn wissentlich zum Betrug angestiftet, weil sich das ganze in der Schweiz abgespielt hat, oder er ist wirklich ein Depp.
      Außerdem, nicht realisierte Gewinne können doch niemals zur Besteuerung herangezogen werden, oder liege ich da ganz falsch?

    • Markus Theiner

      Ich halte die Spekulationssteuer aus so ziemlich den gleichen Gründen auch für ziemlich fragwürdig.
      Aber man darf sich halt als einzelner Bürger nicht aussuchen an welche Gesetze man sich hält und an welche nicht. Egal für wie dämlich man sie hält.

      Und der Kampf gegen Blödheiten mit demokratischen Mitteln wird halt regelmäßig verloren. So lange sich die Mehrheiten für jene Politiker finden, die beim Wort "Spekulation" reflexartig geifern und denen Steuern gegen böse Spekulanten nicht weit genug gehen können, so lange wird man entsprechende Steuergesetze nicht vermeiden können.

    • Patriot

      @terbuan

      Ja, wahrscheinlich hat der Steuerberater Mist gebaut, vor allem weil er nicht rechtzeitig alle Unterlagen vorgelegt hat. Zum Zeitpunkt der Entdeckung oder der Anzeige war ja eh klar, dass letztendlich alles herauskommt. Höneß wurde verurteilt, weil die Selbstanzeige unvollständig war! Er hat nicht alle notwendigen Unterlagen rechtzeitig bereit gestellt, sondern offenbar erst wenige Wochen vor dem Prozess, das war der USB-Stick mit den 50.000 Transaktionen. Es wäre nicht einmal notwendig gewesen, die Steuerschuld selbst genau zu berechnen, zumindest hat das gestern ein Steueranwalt bei Maybritt Illner richtig gestellt. Die Medien haben da die ganze Zeit falsch berichtet.

      Das hätte der Steuerberater wissen müssen. Ein weiterer Punkt, warum das Urteil völlig unverhältnismäßig ist.

      Die Gewinne hat er als Zocker wohl realisiert, nur hat er die später in gleicher Höhe angefallenen Verluste nicht mehr gegenverrechnen dürfen. Die Berechnung ist in der Tat wohl sehr kompliziert. Haltefristen, verschiedene Finanzinstrumente, Verlustvorträge etc.

      @Theiner

      Man kann sich sicher sein, dass eine schon europaweit angekündigte Enteignung der Sparer um mindestens 10% juristisch wasserdicht sein wird. Das wird dann auch eine Vorschrift sein, "an die man sich halt halten muss". Nur, ganz in linker Tradition, zuerst holen sie sich die dicken Fische, dann die mittleren und zum Schluss die kleinen.

    • dssm

      @Patriot
      *****

    • otti
    • terbuan

      Danke @Patriot*****

  12. Sandwalk

    Ja, er hat Mist gebaut, und nicht zu wenig. Er wurde verurteilt und ist aufrecht in den "Häfn" gegangen. Das ist selten und erstaunlich. Bei uns lässt sich ein Inseratenkanzler samt seinem Osterhasen gleich die Mauer machen, um erst gar nicht vor einem U-Ausschuss oder vor Gericht erscheinen zu müssen. Auch wenn det Bayernpräsident verurteilt wurde, so hat er alleine doch mehr Cojones als alle Politiker bei uns zusammen, die sich per Politentscheidung vor jeglicher Verantwortung drücken.



    • Wolfgang Bauer

      Vranitzky hat dasselbe gemacht wie Faymann: Nicht zum U-Ausschuss gegangen wegen seiner Mio. ATS von der Bawag. Für "Euro-Beratung" an 'Falöttl'.

      Jetzt ist er für Ethik und so zuständig.

  13. Wertkonservativer

    Schiller:
    Die Künstler.
    "
    Der Menschheit Würde ist in Eure Hand gegeben.
    Bewahret sie!
    Sie sinkt mit Euch, mit Euch wird sie sich heben!
    "
    Damit sind ja eigentlich die Künstler, nicht gerade Manager des runden Balles gemeint!

    Dass Herr Hoeneß aufgrund seiner Bekannt- und Beliebtheit eigentlich Vorbildcharakter beweisen sollte, hat er aufgrund seiner Zocker- und Steuerhinterziehungs-Vergangenheit ziemlich ausgiebig verspielt!
    Dass seine Haltung auch einigen Respekt verdient, gebe ich gerne zu.
    Im Zocker-Milieu ist der Begriff Würde vielleicht doch ein wenig hochgegriffen, oder ?

    (mail to: gerhard@michler.at)



    • Wyatt

      Hat Schiller, JG 1759, möglicherweise damals doch eher an die Schauspieler gedacht? Deren Ansehen zur Zeit Schillers eher gering war, sie jedoch große Werke ihrem Publikum vermittelten? Heutzutage ist es umgekehrt, das Image der Stars (Schauspieler) ist grandios, die Werke die sie heutzutage vermitteln, eher ....nein - mir fällt da spontan die Österreichische Literaturnobelpreisträgerin ein und ich höre schon auf.

    • Undine

      @Wyatt

      *******!
      Der Beruf "Staatskünstler" ist noch relativ jung, aber wer zu diesen Ehren gelangt, wird hochgejubelt, selbst wenn er gerne dazu beiträgt, die Werke der ganz Großen zu verhunzen. Ach ja, unsere Nobelpreisträgerin..... ;-(((

    • dssm

      @Wertkonservativer
      Sie machen Ihrem Namen heute leider nicht viel Ehre!
      Wenn unser Delinquent spielsüchtig ist, dann ist er krank. Eine krankhafte Veranlagung sollte in einer gesunden Gesellschaft zu Hilfe und nicht zu Drangsal führen!
      Wir sind doch keine Sozialisten, bei uns steht der einzelne Mensch mit all seinen Fehlern und Problemen, welch im Rahmen der Nächstenliebe gelindert werden sollten, im Mittelpunkt!

      Abgesehen davon, zu wie vielen Jahren Gefängnis sind die Mörder vom Alexanderplatz verurteilt worden?
      Gerade Sie, als einer der wenigen konservativen Blogger sollten hier die Fahne hochhalten! Das rechte Maß will wieder gefunden werden.

    • Wertkonservativer

      Uj jegerl,

      was hab' ich angestellt, dass mir der werte @ dssm eine derartige Standpauke hält?`
      Dass ich von ihm als verkappter Sozialist vermutet werde, trifft mich schon ein wenig!

      Nun, was er auch immer an meinen bescheidenen Zeilen, mit Schiller verbrämt, auszusetzen hat: Herr Lehrer, ich werde versuchen, mich zu bessern!

      (mail, to: gerhard@michler.at)

    • dssm

      @Wertkonservativer
      Ihre Antworten sind immer eine Freude. Der 'Lehrer' passt wie die Faust auf das Auge! Danke ich bin 'beleidigt', machen Sie bitte so weiter.
      Ändert aber nichts an meiner Aussage: Das rechte Maß muß wieder gefunden werden.

      All der Rummel um schnöde Papierfetzen? Wenn einer tot daliegt, dann ist uns dies nicht so wichtig? Geld kann man ersetzen oder im gegenständlichen Fall nachzahlen, womit jeder Grund für eine Strafe wegfällt; ein Leben kann man nicht ersetzen!

      Gerade die Konservativen sollten sich auf das Wichtigste konzentrieren: Das Opfer und den Tatausgleich. Erst wo der ehrliche Tatausgleich scheitert, soll es 'Strafe' geben. Im Falle eines Toten wohl kaum möglich, bei Papierfetzen sehr leicht.

    • Wertkonservativer

      Danke, werter @ dssm!

      Ihren ersten Absatz habe ich eigentlich zumindest als Teil-Kompliment verstanden, oder war's ironisch gemeint?
      Bescheidene Frage: wie kommen die Toten in Ihre Replik? Ich zumindest habe niemanden gemurgelt!!
      Doch wie auch immer: nochmals Dank!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • dssm

      @Wertkonservativer.
      Die Toten kommen aus dem Vergleich von Strafausmaß in dem gegenständlichen Fall und dem Strafausmaß im Alexanderplatzprozess, so einfach.
      Da passt etwas nicht zusammen.

  14. mischu

    Meinen Respekt, Herr Hoeneß!

    Das Beste, was sie aus dieser ohnehin verfahrenen Situation machen konnten.

    Endlich kann sich die Journalistenmeute, die sich seit Wochen überschlagen hat, auf neue Prominenz stürzen.

    Sie aber dürfen trotz allem mit erhobenen Haupt aus der Arena gehen und geben noch dazu ein Beispiel für so manchen Drückeberger ab!

    Echt sportlich, gratuliere!



    • diko

      ebenfalls meinen Respekt, Herr Hoeneß!
      Er ist der moralische Sieger und die linke leistungs- u. schaffenslose Medienwelt weiß nicht wie sie mit dieser - auch für Journalisten unerwarteten Situation jetzt umgehen soll, außer fürs erste (Spiegelonline) zu berichten, daß die meisten Deutschen froh über dieses Urteil seien.

    • ENIGMA

      @diko

      ********!

    • Torres (kein Partner)

      Das mit der "Journalistenmeute" ist so eine Sache; das hat sich Hoeneß teilweise selbst zuzuschreiben. Ich kenne Hoeneß ja nicht persönlich, habe ihn nur oft bei öffentlichen Auftritten - eben mit fragenden Journalisten - gesehen. Wenn man da seine überhebliche, präpotente, beleidigende Art gesehen hat, kann man die Journalisten durchaus verstehen. Ich erlebte Hoeneß nie anders als mit bösartiger Miene, verkniffenem Gesicht, wobei seine Körpersprache wie auch sein Gesichtsausdruck immer zu sagen schien: "Wie komme ich, der große Hoeneß, dazu, euch miesen, kleinen Winkelschreiberlingen kritische Fragen beantworten zu müssen - das ist ja weit unter meine Würde". Nie ein freundliches Gesicht, von Lächeln gar nicht zu reden. Bei dieser Einstellung kann man dann, wenn man selbst in Schwierigkeiten ist, wohl keinerlei Mitleid erwarten. Siehe - in ganz anderem Zusammenhang - auch die Häme für Alice Schwarzer. Deren "Karriere" und "Autorität" (falls sie jemals eine solche hatte) sind wohl auch endgültig dahin; bei Hoeneß ist das nicht so sicher, er wird wohl nach 12-14 Monaten freikommen (evtl. mit Fußfessel) und dann vielleicht doch wieder eine Funktion bei Bayern München übernehmen.

  15. terbuan

    Ich war bisher immer der Meinung, dass deutsche Finanzämter das Recht zur Konteneinsicht haben und dies auch weidlich ausnützen.
    Und den Herrn Hoeneß hat man offensichtlich geschont, da stimmt doch etwas nicht?



  16. Karl
  17. dssm

    Da geht also einer ins Gefängnis, weil er keine Steuern für nicht realisierte Gewinne gezahlt hat. Also Steuern für den Zustand ‚er hätte reich sein können’ bezahlen zu müssen ist pervers.

    Besser wäre er würde das Land verlassen und in der Schweiz um Asyl ansuchen.

    Interessant für uns Österreicher ist seine Argumentation. Er habe ‚vergessen’, er habe den Überblick ‚verloren’, die Dinge seien aus dem Ruder gelaufen.
    Klingt irgendwie nach den Bankenprüfern von ÖNB (Nowotny hat dies sogar im selben Wortlaut gesagt!) und FMA, nur die haben weit mehr Geld versenkt. Gehen die jetzt auch ins Gefängnis?



  18. Ai Weiwei

    Deutschland ist das Land wo man noch weiß was Verantwortung ist, was es heißt, Verantwortung zu tragen.

    In Deutschland gibt es auch eine politische Verantwortung und eine dementsprechende Rücktrittskultur.

    Also Dinge die bei uns in Österreich komplett unterentwickelt sind.


    Das ist sicher einer der Gründe, warum wir in Österreich so verkommene Eliten haben. Und warum es mit Österreich so bergab geht.

    Das hat sich beim Hypo-Desaster wieder klar gezeigt: Durchwegs alle Kontrollinstanzen und Institutionen haben ausnahmslos versagt und die Belastung auf die wehrlosen Steuerzahler abgeschoben.

    Solange die Eliten noch ihre Futtertröge haben, wird das verkommene politische System so unreformiert bleiben wie es ist.

    Damit in Österreich etwas reformiert wird müsste eine Hungersnot oder ein Krieg kommen.



    • dssm

      Sie sagen Deutschland und meinen Bayern - oder?
      Schon einmal den Namen Wowereit gehört?

  19. Josef Maierhofer

    Das Beste, was er tun konnte.

    Vergleiche ich das erstens mit unseren fehlgegangenen Lemuren, mit unserer fehlgeleiteten Justiz, so muss ich das Würde nennen, wie Herr Höness mit seinen Verfehlungen umgegangen ist.







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