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Deutschland, das Land, wo einem der Atem wegbleibt

Lesezeit: 3:30

Der österreichische Blick auf Deutschland macht fassungslos. Noch nie haben sich die beiden Länder so weit auseinanderentwickelt. Die deutschen Uhren ticken in einem bisher unbekannten Ausmaß anders.

Der Wahltriumph der Angela Merkel sollte vor allem die österreichischen Bürgerlichen fundamental nachdenken lassen. Die deutsche Bundeskanzlerin hat einen Sieg in dem Ausmaß erlebt, das die ÖVP nur 1966 und 2002 erlebt hat. Davon ist die ÖVP in ihrem gegenwärtigen Zustand hingegen weit entfernt. Man vergleiche nur die Qualität fast jedes einzelnen Ministers in Berlin und Wien. Freilich muss man sich dazu auch bewusst machen, dass Merkel in den letzten Jahren alle innerparteilichen Kritiker und Konkurrenten ausgesessen oder abgeschossen hat. Das hat sie zuletzt so ungemein stark gemacht. In der Volkspartei lassen die Herren Pröll und Leitl hingegen schon den dritten eigenen Parteichef ins Abseits laufen.

Zweite Vergleichsebene: In Deutschland wird es wohl zur großen Koalition kommen müssen – obwohl beide Parteien das gar nicht wollten. In Österreich hingegen wird es zur großen Koalition kommen, weil sich beide von vornherein aneinandergekettet haben, egal was die Wähler sagen. Und ohne dass es eine gemeinsame Vision dieser Koalition gäbe. Was die ÖVP nicht begreift: Mit einem Werner Faymann ist kein Staat zu machen. In Deutschland haben aber beide Großparteien – vor allem CDU/CSU, aber auch SPD – deutlich gewonnen. Im Österreich einer inhaltslosen großen Koalition werden beide hingegen verlieren. Der Zusammenhang liegt auf dem Tisch.

Die dritte deutsch-österreichische Vergleichsebene ist eine ganz andere. Sie ist aber besonders atemberaubend: Die gleichen Wähler-Prozentsätze wie jetzt in Deutschland würden in Österreich zu einem komplett anderen Ergebnis führen. Sowohl FDP wie auch „Alternative für Deutschland“ würden nach dem österreichischen Wahlrecht beide sicher ins Parlament kommen, was sie in Deutschland zumindest nach dem vorläufigen Ergebnis nicht werden. Nach dem österreichischen Wahlrecht stünde Deutschland mit diesem Ergebnis daher eine komplett andere politische Zukunft bevor.

Viertens, das was nach einer theoretischen Linksmehrheit im Deutschen Bundestag aussieht – minimal, politisch nicht verwertbar, aber doch – ist bei den Wählern in Wahrheit eine rechte Mehrheit. Das sollte den vielen Parteien des vielschichtigen bürgerlichen Spektrums da wie dort eine klare Lehre sein: Wenn sie sich nicht wieder stärker zusammenfinden, dann haben sie weniger Einfluss, als sie eigentlich nach der Größe der Zustimmung unter den Bürgern hätten.

Fünftens, so sehr der schwere Dämpfer für Grüne wie Linke gut und erfreulich ist (die SPD hat nicht einmal die Hälfte des Gesamtverlustes der beiden Linksaußen für sich erringen können!): Die Tatsache, dass die postkommunistische „Linke“ ab nun noch vor den Grünen die drittgrößte Partei Deutschlands und die Führerin der Opposition ist, ist dramatisch. Das gibt diesem in Wahrheit total zerstrittenen Haufen, der von alten DDR-Apparatschiks dominiert wird, unglaubliche Chancen.

Dramatisch ist sechstens aber auch: In vielen Diskussions-Formaten und Podien wird es künftig so wie im Bundestag drei Parteien auf der Linken geben und nur eine auf der Rechten. Das wird das Gesamtbild der deutschen Diskussionslage dramatisch nach links verschieben. Denn ständig werden in vielen scheinbar gerechten Foren künftig drei Linke nur einem Rechten gegenübersitzen. Das ist eine katastrophale Verzerrung der Realität und wird den Debattenschwerpunkt noch weiter nach links verschieben.

Siebentens: Um einen Mann ist es jedenfalls schade: um Peer Steinbrück. Er ist zweifellos der klügste Sozialdemokrat in deutschsprachigen Ländern, der auch enorm viel von Wirtschaft versteht. Er wird nun aber wohl aus der Politik ausscheiden und nicht einer großen Koalition zur Verfügung stehen, die ihn eigentlich dringend bräuchte. Gerade in Österreich kann man diese Verschwendung an Humanressourcen nur bedauern, wo bei der Sozialdemokratie nur Demagogie und Machtgier zu finden ist.

Achtens hat der Wähler klar gezeigt: Für Parteien wie die FDP gibt es keine Zukunft. Wirtschaftspolitisch liberal, aber gesellschaftspolitisch oft links zu sein, das hat keine ausreichende Unterstützung unter den Menschen. 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    22. September 2013 20:43

    Randbemerkung:

    Unserem ZIB1- Moderatorenpärchen ist es meisterlich gelungen, uns die VERLUSTE der deutschen GRÜNEN vorzuenthalten! Nur in einem kleinen Nebensatz eines Nebensatzes wurde etwas von Verlusten leise gemurmelt. Wer nicht höllisch aufgepaßt hat, konnte es glatt überhören.
    Man will offensichtlich die wenigen österreichischen GRÜN-Sympathisanten nicht auf dumme Gedanken bringen, es den deutschen Wählern gleichzutun.

  2. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    22. September 2013 19:16

    "In vielen Diskussions-Formaten und Podien wird es künftig so wie im Bundestag drei Parteien auf der Linken geben und nur eine auf der Rechten. Das wird das Gesamtbild der deutschen Diskussionslage dramatisch nach links verschieben. Denn ständig werden in vielen scheinbar gerechten Foren künftig drei Linke nur einem Rechten gegenübersitzen."

    Genau das beobachten wir im österreichischen Rotfunk schon lange!

    Da wird nicht nach Stimmenanteil oder Zahl der Abgeordneten gewichtet, sondern "politisch gerecht" werden alle gleich gemacht. Davon profitieren seit Jahren die GrünInnen, stets als gleichgewichtig mit der Regierungskoalition präsentiert werden.
    Dazu kommt noch die Linkslastigkeit der Interviewer oder Moderatoren, die sich meist als zusätzliche linksrotgrüne Diskutanten einbringen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    22. September 2013 21:06

    Einige Vernünftige würden wir bei uns halt brauchen in der Politik, einige, die vernünftige Ideen haben und diese auch rüberbringen können.

    Was wir brauchen sind solche, die noch imstande sind an Österreich zu denken und an die Österreicher, und nicht solche, die das ganze Volk an Griechenland, Türkei und andere verkaufen, die Bürger, die sie zahlen, hier im Land versklaven und eine Diktatur tolerieren, ja sogar mitbeschließen, womit das Sündenregister der einst christlich-sozialen, dann konservativen, ÖVP, die man nun getrost SPÖVP nennen kann, angesprochen ist.

    Dass die SPÖ keine vernünftige Partei ist, hat sie ja bewiesen und beweist sie jeden Tag aufs Neue, durch Korruption, Meinungseinschränkung, Aufruf zu Verschwendung, zu nicht Notwendigem, Medienhetze, glatte Lügen, Meinungsunterdrückung von kritischen Stimmen, und die soll man wählen ?

    Ich meine, Rot-Grün-Schwarz muss man diesmal in die Minderheit wählen, denn sonst werden sie uns weiter verraten und verkaufen.

    Österreich braucht Leute, die eine Verwaltungsreform, eine Gesetzesreduktion, einen gewaltigen Schnitt bei den Privilegien und Förderungen, vor allem bei den Sinnlosförderungen, die den Föderalismus reduzieren, bzw. bereinigen und die Beschlussgremien verkleinern, Leute, die die Familie fördern, statt gezielt vernichten, Leute, die die Schule wieder zu einer Schule fürs Leben machen, statt zu einer Schule für die Partei, Leute, die die Arbeit im Land halten, damit Menschen davon leben können, Leute, die das alles überhaupt sehen.

    Und dabei kommt es meines Erachtens nicht auf Mandate und 'Wahlkrampf' an, sondern auf Argumente, Programme.

    Würde ich im TV bei der Elefanten-Schlussrunde fragen dürfen, ich würde zu diesen genannten Themen Fragen stellen und jede einzelne Partei, die Anspruch erhebt ihre (mit Privilegien bediente) Klientel zu vertreten, zu einer Antwort für das österreichische Volk vor laufender Kamera ersuchen.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    22. September 2013 22:54

    Die FDP mit Migrantenchef und Schwesterwelle, die stets den Freund zum Beweis seines Sexlebens an der Hand mitführt, muß bei den Grünen um Unterstützung werben.

  5. Ausgezeichneter KommentatorYoshinori Sakai
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    22. September 2013 19:58

    Ich halte diese 5-Prozent-Hürde wie sie in allen Parlamenten in Deutschland üblich ist für zu hoch!

    Ich halte auch die österreichische 4-Prozent-Hürde für zu hoch.

    Ich würde diese Einzugshürde ins Parlament bei 3 Prozent ansetzen.

  6. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    22. September 2013 21:53

    Haarscharfe Analyse - wie immer - Angie wird's schwer haben, denn es haben sich
    bereits alle links-Parteien gegen einen Regierungs-Eintritt ausgesprochen !
    Und ja, ganz sicher wird sich von der Oppositionsbank dadurch ein großer
    Links-Druck ergeben.

    Deutschland ist anders ? - ich würde sagen Ost-Österreich, vor allem Burgenland und Wien ist anders, denn der Rest von Österreich tickt nicht annähernd so links-sektiererisch linientreu,
    um immer wieder großflächig auf Linke "Demagogie und Machtgier" hereinzufallen.
    Nur in Wien ist es quasi ungeschriebenes Gesetz, daß sich alle Personen die ins öffentliche
    Blickfeld geraten, gleich mal kräftig "distanzieren" müssen [kopfschüttel] und wie
    selbstverständlich gegen Neonazis und Neoliberalismus Stellung beziehen.

    Apropos neoliberal - bei der Pressestunde wurde heute M.Strolz doch glatt als
    Neoliberaler bezeichnet - ähm, JA Österreich ist anders, denn wo sonst ist
    es dem herrschenden Machtklüngel gelungen, die veröffentlichte Meinung dauerhaft
    mit einem derartigen Linksdrall zu versehen ?@!

    Nur C.Leitl spricht in letzter Zeit manche Dinge ungewöhnlich klar aus:

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1455763/Leitl_Grosse-Koalition-hat-Erwartungen-nicht-erfuellt?_vl_backlink=/home/index.do

    ... was mag bloß in ihn gefahren sein - will er etwa Bundeskanzler werden ?

    .

  7. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    22. September 2013 21:11

    Schade, dass sich bei uns keine "Alternative für Österreich" mit einem Programm wie dem der AfD gebildet hat. Eine solche Gruppierung hätte sicher zahlreiche Stimmen lukrieren können, die jetzt an Stronach, BZÖ oder Neos vergeudet werden, und vor allem - wie das Beispiel zeigt - auch viele Nichtwähler mobilisiert; damit wäre sie ziemlich sicher in den Nationalrat gekommen und hätte dort die Chance gahabt, berechtigte Europa-Skepsis in seriöser Weise zu vertreten. Aber, leider ist das ja nur "was wäre, wenn.."

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFrancois Villon
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    23. September 2013 19:44

    Nicht nur der österreichische Blick auf Deutschland macht fassungslos.

    Es ist zwar die Wahl eine zwischen Pest und Cholera gewesen, weil alles, was in der BRDDR an grundgesetzwidrigen Entscheidungen passierte, die Deutschland wirtschaftlich strangulieren werden, ja von nahezu allen Spesenrittern des Bundestages abgenickt wurde. Aber verantwortlich i s t letztlich die Regierung, also das Merkel und die CDU/CSU.

    Nun kann man vom Nachbarn, dem deutschen Michel, nicht sagen, daß er nichts gewußt hätte, denn sowohl Prof. Sinn mit seinen Kassandra-Rufen, einige weitere Wirtschafts- und rechtskundige Professoren mit den Klagen in Karlsruhe, das Auftreten der AfP, die am eigenen Leib verspürte Not der Hartz-IV Empfänger, das Wissen darum, daß die Deutschen die Zahlmeister Europas sind, etc. etc. haben den Herdentrieb nicht stoppen können.

    Die Frage ist daher: Wie gelingt es die Massen so zu betäuben, daß sie freiwillig ihre Zustimmung zum Verderben geben? Ich habe gestern Yehezkel Drors Buch (Ist die Erde noch regierbar?) zitiert/kommentiert, wo dieser über die Methoden schrieb. Man kennt die Wirkung jeder einzelnen, aber das Faszinierende und Beängstigende ist das geradezu strategische Zusammenwirken all dieser Elemente und Personen/Gruppen nach einem einzigen Plan. Manchem gelingt es die Mosaikstückchen zu einem Bild zusammenzufügen, aber den meisten eben doch nicht. - Prinzip: die drei Affen.

    Es ist wie in der Antike, als die Trojaner beschworen wurden, das berühmte Pferd nicht in die Stadt zu führen: die Warnungen der Kassandra und des Priesters Laokoon wurden in den Wind geschlagen, Laokoon und seine Söhne überdies noch vor den Riesenschlangen – „zur Strafe“ für ihre Warnungen - erwürgt. Heute werden Warner als „Verschwörungstheoretiker“ verächtlich gemacht oder an den sozialen Rand gedrängt, so sie Rang und Namen haben, droht ihnen ein Schicksal wie Barschel, Möllemann, Herrhausen, Haider, usw.

    Dr. Unterbergers Fassungslosigkeit hat andere Gründe: in der BRDDR siegt „schwarz“, in Österreich rechnet jeder mit „rot“. Dabei wäre die Lage in beiden Staaten sehr ähnlich. Rein Äußerlich scheint es unerklärlich, warum dann die jeweils „konträre“ politische Ideologie (Partei) „siegt“. Dafür kann es eigentlich nur zwei rationale Erklärungen geben:

    1. Es ist zwischen den beiden – Rot bzw. Schwarz – überhaupt kein „ideologischer“ Unterschied mehr. Daher ist es reiner Zufall (und bedeutungslos), welche Farbe in Österreich das Firmenschild hat.

    2. Die eigentlichen Drahtzieher in den Dämokratien sind ganz andere Mächte, die ANONYMA, was ja der CSU-Seehofer kürzlich bekannte: „Die die gewählt wurden, haben nichts zu sagen, und die was zu sagen haben, wurden nicht gewählt.“

    Auf dem Schachbrett werden also Rot oder Schwarz wie die Bauern herumgeschoben, und je nachdem welche Marionetten das Stimmvieh besser bei Laune halten (können), wenn es eine bestimmte Agenda um- und durchzusetzen gilt, deren Farbe wird „in Position gebracht“.

    (Auch das habe ich schon einmal mit dem Hochziehen der „Linken“ unter dem ehemaligen Stasi-IM Oskar Lafontain, den die ANONYMA mit diesem, seinem Dossier gerade in dem Augeblick aus dem Verkehr zog, als Schröder auf der „Tour de Capital“ – und damit in dieser innenpolitischen Krise handlungsunfähig – war. Damals ging es ums 7-Jahresbudget der EUdSSR, bzw. die deutsche Zahlmeisterei. Bei der SPD war der Herr Pisser, wie er recte heißt, damit unten durch, und ist es bis heute, aber für eine Wiederbelebung der SED mit neuem Namen reichte es allemal.

    Und bei uns sind TS, Neos offenbar mit ähnlicher Geburtshilfe und identem Zweck entstanden: eine Alternative zur GROKO auf alle Fälle zu verhindern.)

    Aber solche Überlegungen können, ja dürfen gar nicht, und nicht einmal als Fußnote, in AUs „Analysen“ einfließen. Als Journalist kennt auch er seine wahren Herren, darum bleibt AU recht an der Oberfläche.


alle Kommentare

  1. Jeremy (kein Partner)
    21. Januar 2015 16:02

    Times are chianngg for the better if I can get this online! http://vjydqymxrox.com [url=http://fogemnhvk.com]fogemnhvk[/url ] [link=http://iolbxuur.com]iolbxuur[/link ]

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  3. Dinesh (kein Partner)
    20. Januar 2015 23:33

    You've captured this perycetlf. Thanks for taking the time!

  4. Esperanza (kein Partner)
    19. Januar 2015 15:57

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  5. rundertischdgf (kein Partner)
    27. September 2013 22:00

    Der Unterschied in unserem gemeinsamen Kulturkreis nördlich und südlich des Inns ist, daß wir nur eine Blockpartei haben. Die Parteien im Bundestag unterscheiden sich z.B. in der EU- und Euro-Politik kaum. Der Wähler hat genauso gewählt wie es die Bildzeitung wollte. Geht zur Wahl und ändere nichts. Motto, "wähle nach Bauchgefühl, Haribo macht Kinder froh und Angie ebenso".

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2013/09/24/bild-empfiehlt-haribo-macht-kinder-froh-und-angie-ebenso/

  6. Torres (kein Partner)
    24. September 2013 12:45

    Unterberger beweist, dass er die politischen Verhältnisse in Deutschland nicht ganz so gut kennt. Er hätte vielleicht einige TV-Diskussionen mit renommierten deutschen Journalisten anschauen sollen, etwa mit Michael Spreng. Da hätte er z.B. erfahren, dass die sogenannten Ex-"DDR-Apparatschiks" der Linken "Realos" und durchaus koalitionsfähig sind. Das Problem sind, ganz im Gegenteil, die Radikallinken im westdeutschen Teil der Partei. Weiterhin ist die FDP keineswegs gesellschaftlich links; ihre Niederlage hat sie, laut der einvernehmlichen Analyse praktisch aller deutschen Journalisten und Analysten, ausschließlich der Tatsache zu verdanken, dass sie ihre Wahlversprechen (vor allem allgemeine Steurersenkungen) nicht gehalten hat, d.h. sich voll von der Merkel-CDU hat vereinnahmen lassen. Das wird wohl - in milderer Form - wohl auch das Schicksal der ÖVP sein.

  7. AppolloniO (kein Partner)
    24. September 2013 11:23

    Zu Punkt 7: der Einschätzung AU.s von Steinbrück als besten deutschsprachigen Roten ist voll zuzustimmen. Dennoch, dass er sich auf Wunsch (Befehl?) seiner Partei verbiegen musste und deshalb die Agenda 2010 (und deren Erfolge) zurückdrehen wollte, hat doch zuviel an Glaubwürdigkeit gekostet und damit ein für ihn besseres Ergebnis verhindert.

    Fazit: nicht der Standpunkt ist wichtig sondern die Authentizität.

  8. Dschughaschwili (kein Partner)
    24. September 2013 00:40

    Unterberger:
    Ich hoffe Sie sterben einen sehr qualvollen Tod, Sie dumme rechte Witzfigur!!!

    • Trollwatsch (kein Partner)
      24. September 2013 09:32

      Wo sind deine Wärter?

      Solche Sprüche sind auch im Pissoir unterste Schublade.

  9. Klaus (kein Partner)
    23. September 2013 20:50

    Ich frage mich wozu noch Steuern und Abgaben bezahlen??? denn bald blüht uns dasselbe !

    Niederländischer König verkündet das Ende des Wohlfahrts-Staats

    Der niederländische König Willem-Alexander hat in seiner ersten Thronrede den Bürgern reinen Wein eingeschenkt. Der Sozialstaat ist am Ende, alle müssen nun die Schulden der vergangenen Jahre abtragen. Die Niederländer müssten künftig selbst die Verantwortung für ihre Gesundheits- und Altersversorgung übernehmen.

    Der niederländische König hatte den Bürgern seines Landes eine schlechte Nachricht zu überbringen: Der Wohlfahrtsstaat ist am Ende, die Bürger müssen für sich selbst sorgen. (Foto: Het Koninklijk Huis)

    Der neue König der Niederlande, Willem-Alexander, hat in einer Thron-Rede vor dem Parlament das Ende des Sozialstaats angekündigt. Doch die niederländischen Wähler sind mehrheitlich gegen weitere Sparmaßnahmen bei den Sozialleistungen.

    ("Natürlich ist wieder die alternde Bevölkerung schuld - eh' klar! Die vielen hunderte Billionen die den Banken in den A.... geschoben worden sind (die Geld aus dem Nichts erlügen, das ist Betrug und alle wissen es), die Konzerne oder der Adel (Blaublüter und Geldadel), die auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung schmarotzt haben ohne je einen Finger krumm gemacht zu haben. Die Politiker- Lobbyisten- korrupte Beamten - Künstler und sonstige linke Schmarotzer - die sind natürlich nicht daran schuld" Die wahren Schmarotzer werden nie erwähnt - es ist zum Kotzen)

    „Aufgrund der sozialen Entwicklungen wie der Globalisierung und einer alternden Bevölkerung, sind unser Arbeitsmarkt und unsere öffentlichen Leistungen nicht mehr angemessen für die Herausforderungen der Zeit“, sagte der König in seiner Rede, die von Premier Mark Rutte (VVD) und seiner Regierung verfasst worden war.

    „Der klassische Sozialstaat wandelt sich langsam aber sicher in eine Teilnahme-Gesellschaft“, wo die Bürgern für sich selbst sorgen müssten. Für Probleme wie die Altersversorgung müssten sie zivilgesellschaftliche Lösungen finden, so Willem-Alexander.

    Der König wörtlich:

    „Unsere Wirtschaft schwächelt und das schon seit langem. Durch die Finanz-Krise haben sich unsere wirtschaftlichen Probleme noch verschärft. Ein Teil (da lügt dieser Schmarotzer schon wieder, denn alles basiert auf Schulden, auf Luftgeld, welches die privaten (Zentral)Banken einfach drucken, Geld welches vorher gar nicht existiert hat) unseres Wohlstands wird über Schulden finanziert. Nun ist es vielleicht auch an der Zeit, dass die Bürger, die Unternehmen und die Banken ihre Bilanzen in Ordnung bringen.“

    König Willem-Alexander stellte die Kürzungen nicht als eine vorübergehende Maßnahme in der Krise dar, sondern als eine dauerhafte Veränderung.

    Die niederländische Regierung kämpft zurzeit darum, ihre Sparprogramme durch den Senat zu bekommen, wo sie keine eigene Mehrheit hat. Dazu gehören Kürzungen im Gesundheitssystem, bei den Renten und beim Arbeitslosengeld.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/09/20/niederlaendischer-koenig-verkuendet-das-ende-des-wohlfahrts-staats/

  10. Francois Villon (kein Partner)
    23. September 2013 19:44

    Nicht nur der österreichische Blick auf Deutschland macht fassungslos.

    Es ist zwar die Wahl eine zwischen Pest und Cholera gewesen, weil alles, was in der BRDDR an grundgesetzwidrigen Entscheidungen passierte, die Deutschland wirtschaftlich strangulieren werden, ja von nahezu allen Spesenrittern des Bundestages abgenickt wurde. Aber verantwortlich i s t letztlich die Regierung, also das Merkel und die CDU/CSU.

    Nun kann man vom Nachbarn, dem deutschen Michel, nicht sagen, daß er nichts gewußt hätte, denn sowohl Prof. Sinn mit seinen Kassandra-Rufen, einige weitere Wirtschafts- und rechtskundige Professoren mit den Klagen in Karlsruhe, das Auftreten der AfP, die am eigenen Leib verspürte Not der Hartz-IV Empfänger, das Wissen darum, daß die Deutschen die Zahlmeister Europas sind, etc. etc. haben den Herdentrieb nicht stoppen können.

    Die Frage ist daher: Wie gelingt es die Massen so zu betäuben, daß sie freiwillig ihre Zustimmung zum Verderben geben? Ich habe gestern Yehezkel Drors Buch (Ist die Erde noch regierbar?) zitiert/kommentiert, wo dieser über die Methoden schrieb. Man kennt die Wirkung jeder einzelnen, aber das Faszinierende und Beängstigende ist das geradezu strategische Zusammenwirken all dieser Elemente und Personen/Gruppen nach einem einzigen Plan. Manchem gelingt es die Mosaikstückchen zu einem Bild zusammenzufügen, aber den meisten eben doch nicht. - Prinzip: die drei Affen.

    Es ist wie in der Antike, als die Trojaner beschworen wurden, das berühmte Pferd nicht in die Stadt zu führen: die Warnungen der Kassandra und des Priesters Laokoon wurden in den Wind geschlagen, Laokoon und seine Söhne überdies noch vor den Riesenschlangen – „zur Strafe“ für ihre Warnungen - erwürgt. Heute werden Warner als „Verschwörungstheoretiker“ verächtlich gemacht oder an den sozialen Rand gedrängt, so sie Rang und Namen haben, droht ihnen ein Schicksal wie Barschel, Möllemann, Herrhausen, Haider, usw.

    Dr. Unterbergers Fassungslosigkeit hat andere Gründe: in der BRDDR siegt „schwarz“, in Österreich rechnet jeder mit „rot“. Dabei wäre die Lage in beiden Staaten sehr ähnlich. Rein Äußerlich scheint es unerklärlich, warum dann die jeweils „konträre“ politische Ideologie (Partei) „siegt“. Dafür kann es eigentlich nur zwei rationale Erklärungen geben:

    1. Es ist zwischen den beiden – Rot bzw. Schwarz – überhaupt kein „ideologischer“ Unterschied mehr. Daher ist es reiner Zufall (und bedeutungslos), welche Farbe in Österreich das Firmenschild hat.

    2. Die eigentlichen Drahtzieher in den Dämokratien sind ganz andere Mächte, die ANONYMA, was ja der CSU-Seehofer kürzlich bekannte: „Die die gewählt wurden, haben nichts zu sagen, und die was zu sagen haben, wurden nicht gewählt.“

    Auf dem Schachbrett werden also Rot oder Schwarz wie die Bauern herumgeschoben, und je nachdem welche Marionetten das Stimmvieh besser bei Laune halten (können), wenn es eine bestimmte Agenda um- und durchzusetzen gilt, deren Farbe wird „in Position gebracht“.

    (Auch das habe ich schon einmal mit dem Hochziehen der „Linken“ unter dem ehemaligen Stasi-IM Oskar Lafontain, den die ANONYMA mit diesem, seinem Dossier gerade in dem Augeblick aus dem Verkehr zog, als Schröder auf der „Tour de Capital“ – und damit in dieser innenpolitischen Krise handlungsunfähig – war. Damals ging es ums 7-Jahresbudget der EUdSSR, bzw. die deutsche Zahlmeisterei. Bei der SPD war der Herr Pisser, wie er recte heißt, damit unten durch, und ist es bis heute, aber für eine Wiederbelebung der SED mit neuem Namen reichte es allemal.

    Und bei uns sind TS, Neos offenbar mit ähnlicher Geburtshilfe und identem Zweck entstanden: eine Alternative zur GROKO auf alle Fälle zu verhindern.)

    Aber solche Überlegungen können, ja dürfen gar nicht, und nicht einmal als Fußnote, in AUs „Analysen“ einfließen. Als Journalist kennt auch er seine wahren Herren, darum bleibt AU recht an der Oberfläche.

    • Klaus (kein Partner)
      23. September 2013 21:05

      F.V.
      Ich kann mich ihren Ausführungen nur anschließen!!

      Lesen sie obigen Artikel betreffend Niederlande! Da wird die Masse jetzt schön dumm aus der Wäsche schau'n. Aber auch dort wurden die Warner ignoriert und geächtet.

      Beginnen sie mit der Recherche über diese Themen:
      Flour im Trinkwasser, Aspartam, gefährliche Impfungen, Chemtrails, Geoingeneering, Haarp etc.

      Dann wird ihnen vieles klar. Wir werden mit Drogen ruhig und vor allem dumm gemacht! Wir werden mit Mikrowellenstrahlen bombadiert (Handystrahlen sind Mikrowellen). Jetzt wird ohne die Bevölkerung zu informieren auf EMP (elektromagnetische Impulse) die alle Grenzwerte übersteigen, umgestellt. Die vielen Handymasten, obwohl ja fast alle Handys über GPS funktionieren, haben eine ganz andere Bedeutung.
      Ich muss nicht alles glauben, aber ich schließe nichts mehr aus ....
      Hier eine gute Seite:
      LebensQualität Österreich
      http://www.lqoe.at/

  11. Undine
    23. September 2013 17:55

    Wikipedia:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ignatz_Bubis

    "Ignatz BUBIS war seit 1969 Mitglied der FDP, deren Bundesvorstand er lange Jahre angehörte. Bis zu seinem Tode vertrat er seine Partei auch im Magistrat und in der Stadtverordnetenversammlung von Frankfurt am Main.

    Bubis gehörte zu den entschiedensten Unterstützern von Migranten in der FDP. 1992 kritisierte er die Änderung des Asylrechts[8] und unterstützte 1992/1993 die Gründung der Liberalen Türkisch-Deutschen Vereinigung (LTD), bei deren Veranstaltungen er oftmals als Redner auftrat. Im Mai 1999 schlug er den Bundesvorsitzenden der LTD, Mehmet Gürcan Daimagüler, auf dem Bremer Parteitag für den Bundesvorstand der FDP vor."

    Spätestens seit dieser Zeit ist in der FDP der Wurm drinnen.

    • F.V. (kein Partner)
      23. September 2013 19:51

      Aber verehrte Undine,

      es bedurfte doch nicht eines Bubis, um in der FDP den Wurm zu finden. Es ist deren falsche und lebensfeindliche Ideologie.

    • panzerechse (kein Partner)
      23. September 2013 22:14

      Die FDP hat sich allein mit ihrer "Homoschei..e" für die Nekrophilie entschieden! Basta! Daher mußte sie auch sterben... Gut so.

  12. Scipio
    23. September 2013 10:56

    "Für Parteien wie die FDP gibt es keine Zukunft. Wirtschaftspolitisch liberal, aber gesellschaftspolitisch oft links zu sein, das hat keine ausreichende Unterstützung unter den Menschen".

    Der Rausflug der FDP aus dem Bundestag hat in der Tat sein Gutes!

    Liberalismus und Demokratie sind Ausdruck der Immunschwäche Europas! Sie zersplittern die Völker, verurteilen sie zur Machtlosigkeit, zum Verlust ihrer Unabhängigkeit und Freiheit. Sie werden zu willenlos gefesselten Sklaven der "Fürsten dieser Welt". Man kann diese, wie das Pelzig von der "Anstalt" gezeigt hat, ganz gut erkennen und festmachen (http://www.youtube.com/watch?v=Yt78kXEJNrs ).

    Viel Vergnügen!

  13. Komma
    23. September 2013 10:12

    Merkels Wahlsieg macht die Deutschen zu dem, was Churchill wollte: fett und impotent.
    SPD und Grüne werden Merkel vor sich hertreiben, in Richtung EU-Bundesstaat, EURO-"Solidritäts"-Subvention von Pleitestaaten und Pleitebanken, Beteiligung an kriegstreibenden NATO/Israelaktionen, Einkreisung von Russen, Bekämpfung der Chinesen, Neue Weltordnung.

    Die Probleme Deutschlands sind immens: Mit der EU-Integrationspoltik verbunden war wirtschaftliche Stagnation, Arbeitslosigkigkeit, prekäre Arbeitsverhältnisse. Deutschland gilt für Jörg Asmussen (Rede am 27. Aug.) bereits als "kranker Mann Europas". Die Investitionen in die Infrastruktur wurden vernachlässigt, Straßen, Autobahnen, Brücken, öffentliche Gebäude etc. sind in kritischem Zustand. 2012 betrufen die Nettoinvestitionen in die Infrastruktur mit 56 Milliarden ERuro nur ein Drittel (!) von 1991 (lt. DIW).

    Ganz schlimm die demographischen Daten: Deutschland liegt mit dem Durchschnittsalter seiner Bevölkerung an der zweithöchsten Stelle der Welt. Seine Geburtenrate ist eine der niedrigsten. Die Zahl der Leute über 60 wird von dzt. 27% auf 37% im 2050 steigen. Ein Pensionist wird dann statt von drei von zwei Arbeitenden erhalten werden müssen.

    Statt der Immigration von Facharbeitern wird durch die linke Politik die Einwanderung von Subproletariat gefördert, welche die Sozialsysteme unverhältnismäßig belasten. Mit den Forderungen nach Kitas ab Jahr eins nach der Geburt, Vorschule, Gesamtschulen wird das Bildungsniveau noch weiter abnehmen. Die deutschen Universitäten sind im Ranking stark zurückgefallen.

    Mit anderen Worten: Deutschland schafft sich ab (Thilo Sarrazin), und bei uns ist die Situation nicht besser.

    BZÖ, Neos, Stronach werden dafür sorgen, dass die FPÖ nicht die stärkste Partei wird. Das Kartell Rot/Schwarz/Grün wird die verhängnisvolle, staatsauflösende Politik fortsetzen, Österreich wird für EU und Euro "bluten" müssen, sein Wohlstand wird sinken, die Zukunft seiner Jugend ist heute schon verspielt.

    • Undine
      23. September 2013 10:53

      @Komma

      Leider eine mehr als deprimierende Bestandsaufnahme, aber bestens dargelegt!*********!

      Um nur einen Ihrer angeführten Punkte herauszunehmen:

      "Die Investitionen in die Infrastruktur wurden vernachlässigt, Straßen, Autobahnen, Brücken, öffentliche Gebäude etc. sind in kritischem Zustand."

      .....denn das zur Instandhaltung der Infrastruktur nötige Geld wird den südlichen EU-Pleitestaaten in den Rachen geworfen, um dort irgendwo zu versickern.

  14. Dr. Endre Attila Bárdossy
    23. September 2013 09:26

    Sokrates hat es völlig richtig erfasst: »Die FDP mit Migrantenchef und Schwesterwelle, die stets den Freund zum Beweis seines Sexlebens an der Hand mitführt, muss bei den Grünen um Unterstützung werben.«

    Nichtsdestoweniger ist das Resultat ein Pyrrhussieg für Angela Merkel, die aus der Wahl schwächer hervorgeht als der besiegte Peer Steinbrück.

    Echt schade ist es um die AfD, die »Professorenpartei der Vernunft«, welche in Ostdeutschland - in Merkels Heimatland - lässig die 5% Hürde geschafft hat, im Gegensatz zum Westen, wo man es besser wissen müsste.

    Wie sagte es der König Pyrrhos nach einer Schlacht gegen die Römer:

    »Noch so ein Sieg, und wir sind verloren!«

    Die Moral für den kommenden Sonntag: Schwarz-Blau muss gestärkt werden! Sie ist die einzige Alternative für Österreich!

    • F.V. (kein Partner)
      23. September 2013 20:06

      Verehrter Dr. Bardossy,

      Sie mögen ja recht haben, aber ist in der gegenwärtigen Verfassung der ÖVP dies nicht ein frommer Wunsch?

      Ich schätze, daß mindestens die Hälfte der Funktionäre sich in ihrer Dämonisierung der FPÖ so einbetoniert hat, daß die andere - wohl kleinere - Hälfte das nie durchbrächte mit der FPÖ zusammen zu arbeiten. Die geistige Verfassung ist diesem Wunsch leider das größte Hindernis.

      Und der von Komma und gestern auch von mir schon erwähnte Umstand der neuen Parteien - Cui bono? - sollte auch rein zahlenmäßig diese Kombination verunmöglichen.

      Die wahren Drahtzieher haben das sicher schon lange im Voraus bedacht.

      Weil das so ist, habe ich auch keine hohe Meinung von der Demokratie, weil sie einzig den hinter der Bühne Agierenden die praktische Camouflage bietet unverantwortet und unerkannt ihre Geschäfte zur Etablierung der NWO zu besorgen.

  15. Erich Bauer
    23. September 2013 09:13

    EIN – WIE ICH MEINE – PASSENDER ABSCHIEDSGESANG FÜR SCHWESTERWELLE

    ...Das ist die perfekte Welle,
    das ist der perfekte Tag,
    lass dich einfach von ihr tragen,
    denk am besten gar nicht nach...

    http://www.youtube.com/watch?v=4janyg4Dsvc &

  16. Erich Bauer
    23. September 2013 08:17

    Die Verschwuchtelung der FDP hat ein Li(e)berales, von Tol(l)eranz geprägtes Zeichen gesetzt... Der Wähler-"Vertrieb" hat funktioniert.

  17. Peter R Dietl
    23. September 2013 05:26

    Sosehr auf die veröffentlichte Links-Meinung und deren Ursachen richtig verwiesen wird, versteh ich nicht weinerliches Getue, wie schwer es die arme "Angie" habe. Daß die Linksparteien Druck ausüben, ist das Wesen einer Opposition. Doch links ist die CDU (und ein bissl weniger die CSU) selbst. Wesentliche Unterschiede zwischen den einzelnen linken Fraktionen (SPD, SED, CDU, FDP, "GrünInnen") zu finden, ist die Suche nach einer Nadel im Heuhaufen.

    Sicher, eine Machtübernahme durch herkömmlich-linke Genossen wäre noch weniger heiter. Doch was Merkel-Mutti als FDJ-Agitatorin in der sowjetgesteuerten DDR gelernt hatte, diese Dressur wendet sie heute im Auftrag der vom Ostküsten-Geldadel gesteuerten EU gegen das eigene Volk (sorry: die eigene Bevölkerung) an. Ich geb ja zu: Geschickt, leise, heimlich und daher schlau. Um nicht zu sagen: Verschlagen.

    Jeder politische Beobachter könnte entdeckt haben, daß das Thema "Haftung Deutschlands für alle anderen Euro-Länder" in keiner einzigen TV-Diskussion, in kaum einem Zeitungskommentar oder sonstwo auch nur in Umrissen behandelt wurde. Dafür wurde die AfD von linkem Mob und sonstig fortschrittlichen Scharfmachern tätlich attackiert. Und in Wahlprognosen prinzipiell mit "2 bis 3%" bewertet. Eh klar, warum. All dieses gabs unter wohlwollender Beobachtung durch die CDU und soll kein Zufall sein? Wer das behauptet, glaubt auch ans Christkind oder an Karl Marx. Mein Mathematik-Lehrer sel pflegte dazu zu dozieren: "Es gibt keinen Zufall. Der einzige Zufall ist, wenn eine Türe zufallt".

    Die Situation ist für Volkszertreter einfach, denn eine Verpfändung ist zunächst nie spürbar. Erst wenn der Häuslbauer = Hypothkarschuldner seiner Verpflichtung nicht nachkommt, dann krachts und das Objekt ist weg.

    Auch Deutschland hat hunderte Milliarden (Staats-Einkünfte und -Vermögen) verpfändet, was heute dort niemand spürt. Nur ein paar AfD-Leute verweisen garstig drauf. Und wenn nun ausländische Genossen (GR, E, I, F usf) ihrer Zahlungspflicht nicht nachkommen (wollen oder können), zahlt halt Deutschland als Bürge. Ist doch einfach. Aber auch dann krachts und Einkünfte und Vermögen - nicht des Staates, der hat sowas nicht; sondern der Bürger - sind futsch.

    Dies alles bewußt in Kauf zu nehmen ("wenn der Euro scheitert, dann scheitert Europa"), ist schon deswegen debil, weil es jede Menge EU-Staaten ohne Euro gibt. Angesichts solch frechen Herumlügens hält sich mein Mitleid mit armer FDJ-Mutti, die es angeblich so schwer hat, in engen Grenzen.

    • Undine
      23. September 2013 09:03

      @Peter R Dietl

      D'accord mit jedem Satz!*******!

    • Erich Bauer
      23. September 2013 09:15

      Macht Euch keine Sorgen um Kanzler Merkel... macht Euch lieber Sorgen um Euch selbst...

    • F.V. (kein Partner)
      23. September 2013 20:37

      Verehrter Herr Dietl,

      Sie sagen es, und es wurde im UTB schon hundert mal aus allen Blickwinkeln gesagt, aber - sieht man sich auch die Beiträge in diesem Strang an - manche haben´s noch immer nicht begriffen.

      Sie diskutieren Belangloses oder lobhudeln dem Artikel Unterbergers, der auch nur Symptome bespricht/beschwört. Sie sind so in den läppischen Wer mit Wem Spielchen und in historisierenden Betrachtungen verleibt, daß sie nicht erkennen, daß es längst 5 nach 12 ist.

      Herr Bauer sagt´s: macht euch Sorgen um euch selbst. Es wird Zeit sich Notvorräte anzulegen, solange man noch was bekommt.

  18. terbuan
    23. September 2013 04:50

    Was nun Frau Merkel, Stimmen gewonnen, Partner verloren?
    Man möchte nicht in ihrer Haut stecken, es wird schwierig werden in Deutschland zu regieren, zumal sich die Rahmenbedingungen immer mehr verschlechtern (werden).

    • F.V. (kein Partner)
      23. September 2013 20:11

      Verehrter terbuan,

      Deutschland wird doch als tributpflichtiger Vasall von Washington bzw. dem tiefen Amerika regiert. Das Merkel hat nur zu erledigen, was ihm aufgetragen wird.

      Seit dem 2 + 4-Vertrag, der nur irreführenderweise als "Friedensvertrag" ausgegeben wird, hat die Abwicklung Deutschlands erst richtig eingesetzt. Man erlaubte früher noch den deutschen Marionetten das Gesicht zu wahren, inzwischen nimmt die Ostküste darauf keine Rücksicht mehr.

      Die "Schwierigkeiten" des Merkels interessieren nicht.

  19. socrates
    22. September 2013 22:54

    Die FDP mit Migrantenchef und Schwesterwelle, die stets den Freund zum Beweis seines Sexlebens an der Hand mitführt, muß bei den Grünen um Unterstützung werben.

    • Undine
      23. September 2013 09:10

      @socrates

      Auch "stiller Protest" kann, wie man hier sieht, wirksam sein! ;-)
      Wenn man dann noch bedenkt, daß nicht jeder ehemalige FDP-Wähler mit dem sich Outenden sympathisiert, scheint der Prozentsatz an HS sehr gering zu sein.

  20. machmuss verschiebnix
    22. September 2013 21:53

    Haarscharfe Analyse - wie immer - Angie wird's schwer haben, denn es haben sich
    bereits alle links-Parteien gegen einen Regierungs-Eintritt ausgesprochen !
    Und ja, ganz sicher wird sich von der Oppositionsbank dadurch ein großer
    Links-Druck ergeben.

    Deutschland ist anders ? - ich würde sagen Ost-Österreich, vor allem Burgenland und Wien ist anders, denn der Rest von Österreich tickt nicht annähernd so links-sektiererisch linientreu,
    um immer wieder großflächig auf Linke "Demagogie und Machtgier" hereinzufallen.
    Nur in Wien ist es quasi ungeschriebenes Gesetz, daß sich alle Personen die ins öffentliche
    Blickfeld geraten, gleich mal kräftig "distanzieren" müssen [kopfschüttel] und wie
    selbstverständlich gegen Neonazis und Neoliberalismus Stellung beziehen.

    Apropos neoliberal - bei der Pressestunde wurde heute M.Strolz doch glatt als
    Neoliberaler bezeichnet - ähm, JA Österreich ist anders, denn wo sonst ist
    es dem herrschenden Machtklüngel gelungen, die veröffentlichte Meinung dauerhaft
    mit einem derartigen Linksdrall zu versehen ?@!

    Nur C.Leitl spricht in letzter Zeit manche Dinge ungewöhnlich klar aus:

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1455763/Leitl_Grosse-Koalition-hat-Erwartungen-nicht-erfuellt?_vl_backlink=/home/index.do

    ... was mag bloß in ihn gefahren sein - will er etwa Bundeskanzler werden ?

    .

  21. Gandalf
    22. September 2013 21:11

    Schade, dass sich bei uns keine "Alternative für Österreich" mit einem Programm wie dem der AfD gebildet hat. Eine solche Gruppierung hätte sicher zahlreiche Stimmen lukrieren können, die jetzt an Stronach, BZÖ oder Neos vergeudet werden, und vor allem - wie das Beispiel zeigt - auch viele Nichtwähler mobilisiert; damit wäre sie ziemlich sicher in den Nationalrat gekommen und hätte dort die Chance gahabt, berechtigte Europa-Skepsis in seriöser Weise zu vertreten. Aber, leider ist das ja nur "was wäre, wenn.."

    • brechstange
      23. September 2013 06:56

      Team Stronach ist die Alternative für Deutschland, sogar mit mehr Programm.

    • brechstange
      23. September 2013 06:56

      Pardon, Alternative für Österreich

    • Eva
      23. September 2013 09:19

      @Brechstange

      Da muss ich heftig widersprechen: AfD-Chef Bernd Lucke mit TS-Chef Frank Stronach zu vergleichen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Eine öffentliche Diskussion zwischen den beiden Männern möchte ich mir gar nicht erst vorstellen.

    • Xymmachos
      23. September 2013 11:45

      @brechstange => o ahnungsloser Engel...

    • Florin
      23. September 2013 14:59

      @brechstange

      So sehr ich bis dato Ihre Ansichten geteilt bzw respektiert habe, so sehr, befürchte ich, haben Sie sich was das Team Stronach betrifft in wahrscheinlich brechtigter Verzweiflung verrant.

    • brechstange
      23. September 2013 15:19

      an alle

      Stronach ist nicht Lucke, das ist richtig. Lucke ist ein eloquenter Redner, so weit so gut. Aber Lucke hat nicht Stronachs Erfahrung im wirtschaftlichen Praxisbereich und Stronachs Währungsmodell wurde von einem Unterstützer der AfD und Währungsexperten ausgearbeitet. Das es in Österreich feige Professoren und Intellektuelle gibt, ist ja hinreichend bekannt. Aber Stronach hat sein Programm und die Expertise zugekauft. Nun gilt es umzusetzen mit entsprechenden Wählerstimmen.

      Daraus folgt

      Team Stronach = Alternative für Österreich

      Aber wie wäre es mit Engagement, werte Mitblogger. TS braucht noch gescheite Leut.

    • brechstange
      23. September 2013 15:39

      Florin

      Ich habe mich nicht verrannt. Ich gestalte mit. Was hilft es, wenn man die Hürde nicht schafft, dazu bedarf es größerer Anstrengung.

    • brechstange
      23. September 2013 15:40

      eva

      Ich denke, eine Diskussion zwischen Lucke und Stronach wäre wegen großer Übereinstimmung eher langweilig.

    • mfg (kein Partner)
      23. September 2013 19:24

      brechstange
      Stronach alias Strohsack feiert lieber mit Dieter Bolen und sonstigen Schickimickis ab (gesehen im TV), als sich einer Diskussion zu stellen. So viel ist ihm das österreichische Volk wert. Schade um ihr Engangement, sie sind wirklich so was von ahnungslos und gehen dem nächsten Schaumschläger (Neusprecher) auf den Leim. Sie tun mir wirklich leid, da sie es wirklich ehrlich meinen. Nützen sie die Zeit lieber um sich mit ihren Lieben zu treffen, denn es wird nicht mehr allzulange dauern, bis es kracht ... und dann wird's ungemütlich. Es ist nur mehr eine Frage der Zeit, wann die Schattenmächte das OK dafür geben!

    • panzerechse (kein Partner)
      23. September 2013 22:10

      @ mfg

      Wenn Jemand auf irgendeines Leim geht... der weiß es... und er meint es ganz bestimmt nicht ehrlich... er hofft halt nur. Für sich:

      ... wie ein Tier auf dürrer Heide
      von einem Dämon herumgeführt im Kreise
      und ringsherum ist grüne Weide...

      Trauen Suie keinem "Keiler"...

  22. Josef Maierhofer
    22. September 2013 21:06

    Einige Vernünftige würden wir bei uns halt brauchen in der Politik, einige, die vernünftige Ideen haben und diese auch rüberbringen können.

    Was wir brauchen sind solche, die noch imstande sind an Österreich zu denken und an die Österreicher, und nicht solche, die das ganze Volk an Griechenland, Türkei und andere verkaufen, die Bürger, die sie zahlen, hier im Land versklaven und eine Diktatur tolerieren, ja sogar mitbeschließen, womit das Sündenregister der einst christlich-sozialen, dann konservativen, ÖVP, die man nun getrost SPÖVP nennen kann, angesprochen ist.

    Dass die SPÖ keine vernünftige Partei ist, hat sie ja bewiesen und beweist sie jeden Tag aufs Neue, durch Korruption, Meinungseinschränkung, Aufruf zu Verschwendung, zu nicht Notwendigem, Medienhetze, glatte Lügen, Meinungsunterdrückung von kritischen Stimmen, und die soll man wählen ?

    Ich meine, Rot-Grün-Schwarz muss man diesmal in die Minderheit wählen, denn sonst werden sie uns weiter verraten und verkaufen.

    Österreich braucht Leute, die eine Verwaltungsreform, eine Gesetzesreduktion, einen gewaltigen Schnitt bei den Privilegien und Förderungen, vor allem bei den Sinnlosförderungen, die den Föderalismus reduzieren, bzw. bereinigen und die Beschlussgremien verkleinern, Leute, die die Familie fördern, statt gezielt vernichten, Leute, die die Schule wieder zu einer Schule fürs Leben machen, statt zu einer Schule für die Partei, Leute, die die Arbeit im Land halten, damit Menschen davon leben können, Leute, die das alles überhaupt sehen.

    Und dabei kommt es meines Erachtens nicht auf Mandate und 'Wahlkrampf' an, sondern auf Argumente, Programme.

    Würde ich im TV bei der Elefanten-Schlussrunde fragen dürfen, ich würde zu diesen genannten Themen Fragen stellen und jede einzelne Partei, die Anspruch erhebt ihre (mit Privilegien bediente) Klientel zu vertreten, zu einer Antwort für das österreichische Volk vor laufender Kamera ersuchen.

    • machmuss verschiebnix
      22. September 2013 22:12

      Ja wir würden Vernünftige brauche, anstatt all der Links-Demagogen, auf welche die
      Leute leider immer wieder hereinfallen - auch diesmal wird die SPÖ wieder stärkste
      Partei werden - TROTZ Faymann (!) und praktisch OHNE Programm - müßte man da
      nicht glatt an der Urteilsfähigkeit der Wähler zweifeln ? Was könnte jemanden dazu
      bewegen, für diese SPÖ eine Stimme einzuwerfen - die ist doch nichmal die Schuhabnutzung
      wert !

      .

    • Josef Maierhofer
      23. September 2013 10:02

      @ machmuss verschiebnix

      Wär's nur die Schuhabnutzung, aber der Schaden, den sie anrichten in ihrer Dummheit und ihrem Glauben an das 'Gratisgeld', die 'Gratis-Sozialleistungen', die 'Gratis ...'

      Der Schaden, den sie anrichten durch Volksverrat zugunsten ESM und Ausländer (auch im Inland), Volksverleugnung, etc. Für mich sind sie Antiösterreicher und 'von einem anderen Planeten'.

    • mfg (kein Partner)
      23. September 2013 19:32

      Josef Maierhofer
      Für mich sind sie Antiösterreicher und 'von einem anderen Planeten'.

      Sie wissen gar nicht wie recht sie damit vielleicht haben (auserwählte).

      Eine Aussage eines engl. Adeligen:
      "Sollte er nochmals auf die Erde kommen, so möchte er als Virus kommen und die gesamte Menschheit ausrotten". Ist dies die Aussage eines Menschen?????

      In den sumerischen Schriften, sowie den ind. Veden, ägyptische Totenbuch, Buch Hennoch usw. werden immer wieder Annunakis erwähnt. Tja, ist vielleicht Spinnerei, aber mitlerweile schließe ich gar nichts mehr aus!

  23. Politicus1
    22. September 2013 20:59

    vor Wochen habe ich vorher gesagt, dass der Nebelgranatenwerfer Darabos für den Fall des großen Wahlsieges der Angela Merkel schon eine eigene Interpretation im Ladl hat.
    Und schon hat Faymann es gerade in der ATV-Diskussion gesagt, als er zum schlechten Abschneiden der SPD und dem Triumph der Frau Merkel gefragt wurde:
    "das zeigt ja eben, dass in schwierigen Zeiten Stabilität gefragt ist!" (Anm.: also nur ja nicht den Kanzler wechseln ...)

    In den nächsten Tagen werden wir ihn noch oft hören: "Frau Merkel und ICH ..."

  24. Undine
    22. September 2013 20:43

    Randbemerkung:

    Unserem ZIB1- Moderatorenpärchen ist es meisterlich gelungen, uns die VERLUSTE der deutschen GRÜNEN vorzuenthalten! Nur in einem kleinen Nebensatz eines Nebensatzes wurde etwas von Verlusten leise gemurmelt. Wer nicht höllisch aufgepaßt hat, konnte es glatt überhören.
    Man will offensichtlich die wenigen österreichischen GRÜN-Sympathisanten nicht auf dumme Gedanken bringen, es den deutschen Wählern gleichzutun.

    • Torres (kein Partner)
      24. September 2013 12:48

      Es gibt leider gar nicht so wenige österreichische Grün-Sympathisanten. Diese erwarten sich bei der Wahl mindestens 15, ja sogar bis zu 18%. Ein "deutsches" Ergebnis wäre wohl schon sehr wünschenswert.

  25. Observer
    22. September 2013 20:27

    Noch ist nicht sicher, ob CDU/CSU mehr als 50 % der Bundestagssitze bekommen wird. Noch ist auch nicht sicher, ob FDP hinausfliegt und AfD reinkommt.

    Tatsache ist aber, dass sich Deutschland mit Österreich nicht vergleichen lässt. Haben wir einen Mann der Art Steinbrück an der SPÖ-Spitze? Haben wir eine Merkel bei der ÖVP? Die FDP hat mit der FPÖ nur das "F" am Beginn gemeinsam. Und die Linke-Partei besteht vorwiegend aus ehemaligen SED-Sympathisanten in den Ost-Bundesländern sowie Aussteigern der SPD. AfD hat vieles mit Stronach gemeinsam, bangt aber noch um den Einzug,.
    Die dortige 5%-Hürde (ähnlich wie in Österreich 4 %) hilft besonders der stärksten Partei, da ihr "Kuchenanteil" dann durch die 100% der erfolgreichen Wähler angewendet - somit ggfs. die 50 % überschritten werden -, aber auch die Prozentsätze aller anderen Bundestagsparteien werden aliquot etwas größer.

    Warten wir ab.

    • Politicus1
      22. September 2013 20:48

      da fehlt doch was ...
      Und die GrünInnen?
      Man kann doch sicherlich nicht deutschen Grünen mit den ÖsigrünInnen vergleichen!
      Höchstens in einem: hier wie dort liegen sie bei Umfragen vor der Wahl sensationell hoch, aber nach der Wahl schaut's ganz anders aus!
      Aber sonst: kann man eine Frau Vassilaku mit einer Frau Roth, einen Peter Pilz mit einem Trittin vergleichen?

    • Undine
      22. September 2013 21:43

      @Politicus1

      "Aber sonst: kann man eine Frau Vassilaku mit einer Frau Roth, einen Peter Pilz mit einem Trittin vergleichen?"

      Alle vier sind mir gleichermaßen hochgradig unsympathisch und ich wünschte, sie zögen dorthin, wo der Pfeffer wächst---oder besser gleich nach Kamtschatka; dort gibt es noch völlig unberührte Natur!

    • Peter R Dietl
      23. September 2013 04:06

      @ Undine

      *****!

  26. Yoshinori Sakai
    22. September 2013 19:58

    Ich halte diese 5-Prozent-Hürde wie sie in allen Parlamenten in Deutschland üblich ist für zu hoch!

    Ich halte auch die österreichische 4-Prozent-Hürde für zu hoch.

    Ich würde diese Einzugshürde ins Parlament bei 3 Prozent ansetzen.

    • GOP
      22. September 2013 20:35

      Bei einer 3 %-Hürde werden wir sicher nicht 30 Parteien im Parlament haben. Aber es würde die Meinung der Bevölkerung durch mehr Opposition wiedergeben.
      Gleichzeitig sollte aber die stärkste Partei mindestens 51 % der Parlamentssitze bekommen, damit ein Regieren ohne Partner möglich ist. Wenn diese Regierung dann doch nichts taugt, wird sie eben das nächste Mal abgewählt. Koalitionen oder Konzentrationsregierungen haben nur in Krisen und danach Sinn. Wir lernen ja aus der Vergangenheit, dass es bei Koalitionen oft faule Kompromisse bzw. überhaupt Stillstand gibt.
      Daher sollten eine neue Verfassung und ein neues Wahlrecht baldigst beschlossen werden.

    • Riese35
      23. September 2013 11:05

      @GOP: Diese 51%-Regel ist ein großer Unsinn, denn sie verhinderte eine sachliche Auseinandersetzung und begünstigte das Drüberfahren noch mehr. Das in angelsächsischen Ländern herrschende, sog. "Mehrheitswahlrecht" ist in Wirklichkeit ein Persönlichkeitswahlrecht. Die von Ihnen genannte 51%-Regel wäre die Vereinigung aller Nachteile aus beiden Wahlsystemen.

    • GOP
      23. September 2013 14:18

      Riese35:
      Wie lautet ihr Vorschlag zur Verbesserung des bisherigen Wahlsystemes?

  27. plusminus
    22. September 2013 19:52

    Erschreckend: hätte die Union nicht mit Angela Merkel diese alles überstrahlende Spitzenkandidatin gehabt, wäre Deutschland als nächstes womöglich von Rot-Rot-Grün regiert worden.

    Eine bedenkliche Entwicklung, die es nun nächsten Sonntag in Österreich unbedingt zu verhindern gilt.

  28. Politicus1
    22. September 2013 19:16

    "In vielen Diskussions-Formaten und Podien wird es künftig so wie im Bundestag drei Parteien auf der Linken geben und nur eine auf der Rechten. Das wird das Gesamtbild der deutschen Diskussionslage dramatisch nach links verschieben. Denn ständig werden in vielen scheinbar gerechten Foren künftig drei Linke nur einem Rechten gegenübersitzen."

    Genau das beobachten wir im österreichischen Rotfunk schon lange!

    Da wird nicht nach Stimmenanteil oder Zahl der Abgeordneten gewichtet, sondern "politisch gerecht" werden alle gleich gemacht. Davon profitieren seit Jahren die GrünInnen, stets als gleichgewichtig mit der Regierungskoalition präsentiert werden.
    Dazu kommt noch die Linkslastigkeit der Interviewer oder Moderatoren, die sich meist als zusätzliche linksrotgrüne Diskutanten einbringen.

    • F.V. (kein Partner)
      23. September 2013 20:22

      Politikus1,

      meist hält man eine Einheit für stärker, als wenn sie in drei Teile gespalten ist.

      Die Politik wird auch nicht in TV-Diskussionen gemacht, sondern "hinter der Bühne".

      Auch wenn es umgekehrt wäre, würden die linken Medien (richtiger: die dem main-stream verpflichteten, also der Schönen Neuen Welt) dennoch die Diskussionen in der geschilderten Weise bestücken.





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