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Thatcher und die Würde

Lesezeit: 2:00

Rund um das würdige und berührende Begräbnis für Margaret Thatcher, Europas zweifellos größte Nachkriegspolitikerin, gab es einige widerliche Unwürdigkeiten.

Eine davon waren die Handvoll Demonstranten aus der linksradikalen Szene. Wer sich nicht einmal bei einem Begräbnis benehmen kann, hat sich endgültig als letztklassig entlarvt.

Genauso letztklassig waren aber auch alle Medien, die den Namen Thatchers nicht ohne den miesen Zusatz „umstritten“ abzudrucken oder auszusprechen imstande waren. Umstritten sind für diese Medien offenbar alle erfolgreichen Liberalen und Konservativen, wie Thatcher eine war, nie aber ein linker Politiker.

Zumindest merkwürdig war aber auch, wie einige andere linke Journalisten reagierten, die merkten, dass Thatcher zu populär und erfolgreich war, um noch verdammt zu werden: Sie machten schnurstracks Labour zum Erben der Eisernen Lady.

Gewiss seltsam. Aber das soll mir dennoch recht sein, wenn Europas Sozialdemokraten (aller Parteien) ihre Länder statt durch ständig schlimmer werdendes Schuldenmachen wieder im Sinne Thatchers zu reformieren versuchen: durch Zerstörung von korporatistischen Monopolen, insbesondere jenem der Gewerkschaften (in Österreich müsste man auch Wirtschafts- und Arbeiterkammer hinzufügen), durch Zerstörung von Gemeindemonopolen (man denke nur an die SPÖ-Profite durch die diversen Rathaus-Firmen mit ihren horrenden Tarifen), durch Privatisierungen, durch Zurückdrängen der europäischen Machtallüren, durch Steuersenkungen, durch Verwaltungsabbau, durch Förderung von Klein- und Mittelbetrieben. Wenn sie all das tun, dann kann man den sozialdemokratischen Parteien nur gratulieren.

Einige ihrer Politiker wie Tony Blair haben es ja in der Tat auch versucht. Nur haben sie am Ende spüren müssen, dass die Kraft der um ihre Macht bangenden Gewerkschaften wie auch der ideologisch Bornierten in den Linksparteien immer viel größer ist als die Kraft der Vernunft.

Eines können freilich auch intelligente Sozialdemokraten heute Thatcher nicht mehr nachmachen: einen essenziellen Beitrag zum Kollaps des Kommunismus. Der ist nämlich schon besiegt. Hoffentlich (die Reaktion der Straße und etlicher Medien auf ihren Tod lässt ja ein wenig zweifeln).

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2013 19:26

    Margaret Thatcher ist für mich eine der dominantesten Persönlichkeiten in Europa im ausgehenden 20. Jahrhundert.
    Sie hat ein wirtschaftlich heruntergekommenes Großbritannien in ein prosperierendes umgedreht. Sie hat beim europäischen Integrationsprozess Skepsis angemeldet, wo noch kein anderer europäischer Politiker irgendwelche Schwierigkeiten sah. Alle anderen Politiker waren euphorisch, den europäischen Einigungsprozess so schnell wie möglich über die Bühne zu bringen, sie blieb realistisch.
    Heute wissen wir, daß ihre Skepsis mehr als berechtigt war!

    Die Meldung über Jubelpartys in England, daß die Hexe tot ist, hat mich schockiert. Aber auch die sehr traurige Erkenntnis in mir bestätigt, daß dieser Pöbel, der heute die westliche Welt beherrscht, sich nur über einen selbst verantworteten Massenmord entweder beseitigt, oder sich für längere Zeit zumindest wieder mundtot macht.

    Die Menschheit lernt aus der Geschichte nichts!

  2. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Kashofer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2013 22:04

    Der Kommunismus spukt leider immer noch in den Köpfen herum, besonders in kirchennahen Kreisen.
    Religionslehrer haben heuer in Amstetten mit den Schülern der HS und des Poly den Kreuzweg neu gestaltet. An den Kreuzen sind nun Texte mit Sprüchen angebracht, die jeweils an eine bestimmte Person erinnern. Dass Franz Jägerstätter und die Geschwister Scholl nicht fehlen, ist klar. Doch die 6. Station ist dem vom Papst suspendierten Priester und kommunistischen Minister von Nikaragua Ernesto Cardenal gewidmet, die 9. Station dem kommunistischen, türkischen Dichter Nazim Hikmet und die 10. Station der "Friedensaktivistin" Ulrike Marie Meinhof! Der Text spricht zwar von einem "erschütternden Irrweg", der wegen der "Erfolglosigkeit und Aussichtslosigkeit der außerparlamentarischen Opposition" zu "eigener Gewaltanwendung" führte, doch die Entführungen, Bankraube, Morde und Attentate werden mit keinem Wort erwähnt, und auch nicht, dass Meinhof ihre beiden kleinen Töchter in ein Waisenlager der El Fatah stecken wollte und zuletzt im Gefängnis Selbstmord begangen hat. Sie "starb im Gefängnis".
    Die Vorlagen wurden von der Pfarre Pregarten in OÖ kritiklos übernommen und vom Amstettner Pfarrer und der Schuldirektorin auch verteidigt. Der Kritikerin warf man öffentlich vor, "nicht sinnerfassend lesen" zu können!

  3. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2013 18:50

    De mortuis nihil nisi bene.

    Natürlich könnte man auch sagen: De gustibus non est disputandum.
    Aber es ist sinnlos, mit solchen Demonstranten zu diskutieren, denn diese Leute wollen nur das Chaos und keine sachliche Auseinandersetzung.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2013 21:11

    Man kann anhand der Fernsehbilder nur sehr schwer abschätzen, wie viele Menschen zum stets demonstrierbereiten, randalierenden Pöbel gehören---dieser bläht sich immer überdimensional auf, was dann meist im "Auge des Betrachters", in Fällen wie diesen der Kameraleute und Fernseh-Redakteure liegt. Daß sämtliche Fernseh-Kanäle links gesteuert sind und es partout nicht fertigbringen, objektive Berichterstattung zu liefern, ist nicht zu übersehen.
    Auf jeden Fall waren die Störaktionen dieses linken Pöbels BESCHÄMEND für die Briten!

    Fest steht, daß Frau Thatcher mit ihrem eisernen Willen für England sehr, sehr viel Positives ( allein 90 Milliarden € Ersparnis hat ihr legendärer Schlachtruf "Ich will mein Geld zurück!" den Briten eingebracht---allerdings zulasten der anderen Nettozahler!) bewirkt hat.
    Alleine, wie sie die Gewerkschaften gestutzt und in die Schranken gewiesen hat, macht ihr nicht so leicht einer nach---schon gar nicht bei uns in Ö, wo ein sehr, sehr hoher Teil der Staatsverschuldung den übermächtigen Gewerkschaften zu "verdanken" ist.

    Das feierliche Begräbnis hat sich die Eiserne Lady auf jeden Fall verdient.

  5. Ausgezeichneter KommentatorGerhild Baron
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2013 22:58

    Es wäre schön gewesen, hätten die Medien - der ORF an der Spitze - soviel Anstand gezeigt, die geschmack- und pietätlosen Proteste einer in der Relation doch kleinen Gruppe einfach ignoriert oder in einer Nebenbemerkung abgetan anstelle eines ständigen Wiederholens und darin "Badens". Man versuchte, den Eindruck zu erwecken als hielten sich die positiven und negativen Reaktionen die Waage, was aber offensichtlich nicht der Fall war.
    Alleine die Anwesenheit wichtiger internationaler Politiker und der Queen zeigte die Bedeutung dieser Persönlichkeit.

  6. Ausgezeichneter KommentatorRichard Mer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2013 19:12

    Ihre mutige und entschlossene Reformpolitik hat Großbritannien vom Schlusslicht Europas zur vordersten Front gebracht. Sie ist unter den interessantesten und erfolgreichsten Staatschefs der Nachkriegszeit Europas. An sie wird man sich noch erinnern, wenn all die grauen Anzüge lange verschwunden sind. Europa braucht mehr Politiker von solchem Format.

  7. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2013 19:17

    "
    Der Menschheit Würde ist in eure Hand gegeben;
    Bewahret Sie!
    Sie sinkt mit euch!
    Mit euch wird sie sich heben!
    "
    Mit diesen Worten im Gedicht "Die Künstler" ruft Schiller die Kunstschaffenden seiner Zeit auf, mit ihren Werken das Positive des Menschseins in den Vordergrund zu stellen, das Wahre und Gute zu befördern, und dem Ungeist der Zeit entgegenzuwirken!

    Der Ungeist UNSERER Zeit wird vorzugsweise durch den Sozialismus transportiert!
    Von den Repräsentanten dieser Weltanschauung in Politik, Medien und Gesellschaft Würde zu erwarten, ist wohl zuviel verlangt!

    (mail to: gerhard@michler.at)


alle Kommentare

  1. Talita (kein Partner)
    19. Januar 2015 14:52

    PS your a knobhead of thee very very finset order. In fact one so penile of a dangly head of the forward motion are you that its a miracle that your arse is were it is, just below your knobnose. Love Peace and Headlice? for your cats with any luck. TTFN

  2. quaxi (kein Partner)
    21. April 2013 23:41

    Es sagt alles, was man eh schon weiß über "Dr." Unterberger, wenn er
    die Thatcher nun schon gleichsam zur Schutzmantelmadonna des 20. Jahrhunderts hochjubelt!
    Halleluja!!!

    Jetzt fehlt dann nur noch ein "Wunder" dieser himmlischen Superhexe!
    Von einem solchen wird er in den nächsten Tagen / Wochen aber sicherlich hier noch ausführlichst, und wie man es ja gewohnt von ihm gründlichst belegt, zu berichten zu wissen!
    *ggg*

  3. Clemens Taferner (kein Partner)
    19. April 2013 00:38

    Den Kommunismus als "besiegt" zu bezeichnen, halte ich mittlerweile für "zu früh gefreut". Das ist meine Befürchtung.

    • Leoncavallo (kein Partner)
      19. April 2013 20:48

      Schön, Herr/Frau "PP (kein Partner)", dass Sie sich hier so deutlich outen. Wahrscheinlich gehören Sie zu den vielen ungewaschenen, widerlichen, niveaulosen, verkifften linken Pöbelproleten, wie man sie zuletzt bei den Gewaltakten anlässlich des Akademikerballs beobachten konnte.

      @A.E.I... Ihnen empfehle ich, das Zitat eines deutschen Kabarettisten zu beherzigen: "Wer nichts zu sagen hat sollte ruhig auch mal den Mund halten." Außer Untergriffigkeit und persönlicher Diffamierung habe ich in diesem Forum von Ihnen noch nicht viel gelesen. Aber mehr hat die Linke halt offensichtlich nicht drauf. Armselig.

  4. PP (kein Partner)
    18. April 2013 20:29

    Unterberger: Irgendwann wird ihnen jemand die Scheisse aus dem Hirn prügeln, sie dummes Stück Mist!

    • A.E.I.O.U. (kein Partner)
      18. April 2013 21:14

      Ein bisserl krass, ihre Formulierung.
      Aber im Prinzip richtig.

      A.U. wird von Monat zu Monat ganz offensichtlich immer mehr wunderlicher und seniler.

      Nur selten liegt er wirklich richtig. Wobei ich seine Wertungen außer Betracht lasse. Weil da gibt es immer viel Spielraum.

      Fazit: Es ist wirklich schwer, ihn ernst zu nehmen. Und mein Mitleid wird immer größer.

    • vittorino (kein Partner)
      18. April 2013 23:11

      Nein, Unterberger irrt nicht in Bezug auf Thatcher!
      Im Übrigen ist Ihre Gewalt- Phantasie oder Drohung im Sinne des StGBs verabscheuenswürdig, sind Sie so erbärmlich, dass Sie keine andere Meinung ertragen und v.a. nicht in de Lage sind, argumentativ zu replizieren statt zu geifern?

    • fokus
      18. April 2013 23:51

      @PP (kein Partner)

      Von wem werden denn Sie für Ihre geistigen Ergüsse bezahlt? *tststs*

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      19. April 2013 00:40

      Ist das alles, was Sie zu sagen haben? Erbärmlich!

    • Sozialrat
      20. April 2013 10:30

      Jägermeister am Abend bringt Glück und Gaben. Manchmal hilft er auch über die eigene Erbärmlichkeit hinweg.

  5. Segestes (kein Partner)
    18. April 2013 19:23

    Thatcher war eine alte Deutschenhasserin, die sich in ihrer Borniertheit sogar gegen die Wiedervereinigung gestemmt hat.
    Freilich, diese öffentliche zelebrierten Partys zu ihrem Ableben hat selbst sie nicht verdient.
    Man hätte sich schließlich auch im Stillen über ihr Dahinscheiden freuen können ^^

    • november (kein Partner)
      18. April 2013 19:50

      Ich weiß nicht. Nach allem, was ich bisher über UK in den 1970ern mitbekommen habe, dürfte es wirklich ziemlich schlimm zugegangen sein. Es wird oft Thatcher zugeschrieben, dass sie die (verstaatlichte) Industrie und auch die Gesellschaft ruiniert hätte, allerdings dürften das vorher schon die radikalen Gewerkschaften und die damals sehr linke Labour geschafft haben. Ich denke auch, dass sie UK vor dem totalen Absturz gerettet hat. Insgesamt war sie eine gute Politikerin, auch wenn sie natürlich teilweise selbst Fehler gemacht hat. Das teure Begräbnis finde ich aber etwas übertrieben. Übrigens glaube ich kaum, dass diejenigen, die heute den Tod Thatchers feiern, noch in einer Kohlegrube arbeiten wollten.

    • Rudolf (kein Partner)
      18. April 2013 22:21

      Margret Thatcher
      Sonntag, 14. April 2013 , von Freeman um 16:00

      Die ehemalige britische Premierministerin (Mai 1979 bis November 1990) wird für mich für folgende Taten in Erinnerung bleiben:

      Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Thatcher-Schmählied wird zensiert http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2013/04/thatcher-schmahlied-wird-zensiert.html#ixzz2QqeddIUv

    • november (kein Partner)
      18. April 2013 22:28

      Die Privatisierungen der Eisenbahn und der Wasserversorgung waren allerdings nicht wirklich ein Erfolg. Die Liberalisierung der Finanzmärkte hat auch neue Probleme geschaffen. Dass sei jenen Ideologen ins Stammbuch geschrieben, die Privatisierung und Liberalisierung immer als Patentrezept anbieten. Ich habe auch einmal gehört, dass sie die Universitäten und die Forschung gefördert haben soll. Als Bildungsministerin Anfang der 70er Jahre war sie jedoch für die Abschaffung der Gymnasien verantwortlich. In der damals "egalitären" Gesellschaft hat das wenige gestört, erst später hat auch das sich als weiteres Problem erwiesen. Als Premierministerin ist sie dreimal gewählt worden; wahrscheinlich war sie einfach die richtige Person zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

  6. Eso-Policier (kein Partner)
    18. April 2013 19:12

    Die Thatcher-Politik ist gescheitert. Thatcher konnte den Niedergang Großbritanniens nicht aufhalten. Und bald spaltet sich sogar Schottland von Großbritannien ab. Die vollkommene Zerstörung Englands kann dann nur verhindert werden, wenn nicht-grüne Ökos und Patrioten die Macht übernehmen. Mehr dazu unter
    www.esopolice.wordpress.com

  7. Josef Maierhofer
    18. April 2013 08:58

    Danke Frau Thatcher, dass Sie da waren !

    In solchen Zeiten die Linie zu finden und standhaft zu bleiben ist nicht leicht und bleibt den wirklichen Persönlichkeiten vorbehalten, denn die Linke steht überall und übt Gewalt aus und Druck, die Linke, die offenbar nicht verstehen will, dass jeder für sich selbst verantwortlich ist und für sich selbst sorgen muss und dass der Staat maximal der kleinste gemeinsame gesetzliche Nenner ist, der eigentlich die Aufgabe hätte, für das Volk da zu sein und nicht für einen Teil davon, dem Volk die Wahrheit zu sagen und die Entscheidungen des Volkes zu treffen und den Volkswillen auszuführen, nicht einen Parteiwillen einer Klientel und von lobbyisierten Selbstbedienern aus jeglicher Schicht.

    Die am Rande anklingenden Meldungen über die Fakten, dass die Kommunisten sehr aktiv sind im Verein mit den Linken in allen Parteien, sind belegbar sehr stark und werden bald zu Problemen führen.

    'Zigos', 'Keplerplatz brennt', 'Fuck the police', 'no border, no nation, no deportation', 'freie Öffis, Freiheit für alle', 'no one is free, until all are free', ... .. noch viel schlimmere Parolen in manchen Seitengassen um das sagenhafte Kirchweger Haus, Ankündigung von (Re)Aktionsseminaren und Intensivschulungen und Aktivtagen im Kirchweger Haus in Wien 10 von mit Gästen aus Italien, etc., so wird am Keplerplatz geschmiert und illegal plakatiert mit einem Kleber, der nur sehr schwer entfernt werden kann, realiter devastiert, sprich 'gesprayt' und geklebt.

    Es wird hier immer schwerer, ordentlich zu leben, die linken Selbstbediener kommen von allen Seiten, sie behindern auf der Straße (der Pöbel), sie behindern im Firmenleben (die Gewerkschaften), sie behindern durch zu hohe Steuern (linke Parteien), sie zerstören das Volk (Immigrationspolitik), sie verschulden das Volk (Schuldenpolitik und EU-Politik), schlicht sie handeln gegen das Volk, auch gegen den Pöbel, den sie herangezüchtet haben, denn der wird nach dem Zusammenbruch die Armut zu spüren bekommen, wenn dann die 'Sozial'systeme (viel richtiger wäre 'Asozialsysteme') zusammenkrachen werden.

    • quaxi (kein Partner)
      22. April 2013 17:39

      Ja! Jaaaaa! Wiiiiirlkliiiich! ... Josef Maierhofer .... :-((((((((((((((((((((((((( *schneutz!*

      Es ist jetzt schon alles, alles sooo, ssssooooo furchtbar böse und traurig!!!
      Was wird da noch werden aus uns allen!!!??? ...
      Ich muss ja ssssoooooo weinenen ... und fürchte mich schon sooooo sehr vor der linken Finsternis die uns da dann bald vollends verschlingen wird, mit oder auch ohne Haare .... Oooohnnne sie!!! Oooojjjeeeee! Oooojjjeeeee! Oooojemineee!!!

      Waaaaarum, waaaarum haben Sie uns nur verlassen???
      Wie nur konnten sie das tun ... ???
      Ich kann das einfach nicht verstehhennn ....!
      Ach welch Jammertal ist die doch diese schnöööööde Welt!

      Wo nur, bekomme ich noch günstig rechtzeitig einen Strick???

  8. kritikos
    18. April 2013 00:26

    Es ist wie üblich ein Jammer unserer komplett linken Medienlandschaft. Sie, Herr Dr. Unterberger, haben den ORF nicht gesondert erwähnt (klar, er ist ja ein Vorreiter dieser Richtung) aber er hat sich sehr bemüht, die paar Demonstranten ins große Licht zu stellen. Warum aber dann die London-Korrespondentin darauf deutlich hingewiesen hat. dass die Begräbniskosten, die nicht nur vom Staat getragen werden, ein lächerlicher Betrag sind im Vergleich zu den Milliarden, die Mrs. Thacher von der EU herausgeholt hat? Ob sie weiter im ORF beschäftigt wird?

  9. byrig
    18. April 2013 00:19

    maggie thathchers begräbnis hat etwas gezeigt,wessen ich mir unsicher war,aber es geahnt habe:
    es gibt linke und rechtsorientierte menschen.
    inwieweit das genetisch veranlagt ist,kann ich (noch) nicht beurteilen.
    jedenfalls hat das begräbnis von dieser jahrhundertpolitikerin margret thatcher gezeigt,dass linke hemmungslos in ihrem hass sind.
    briten sind da überhaupt das letzte,wie man als tourist erfahren kann,wenn man das pech hat,irgendwo in spanien mit britischen prolos(=sozis von dieser insel) urlaub machen zu müssen.
    und genau dieser britische abschaum hat-gottseidank erfolglos-versucht,das begräbnis zu stören.
    wobei anzumerken ist,dass die kommiliten dieser fast als untermenschen zu bezeichnenden sozis geraade dabei waren,ihren nächsten urlaub in spanien zu buchen.

    • FranzAnton
      18. April 2013 11:08

      Geschätzter byrig! Bitte nicht in die Diktion "Untermenschen" abzugleiten, auch wenn Ihnen, wie auch mir, und sicher vielen Anderen, anhand der obwaltenden politischen Umstände die Zornesader schwillt; es schadet diesem Blog, liefert dessen Gegnern Munition, und, nicht zuletzt, bedenken wir, was Jesus in Richtung Hure und deren Verurteiler sagte: "Wer von euch ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein".
      Am besten wäre es, möglichst viele hier Mitlesenden und Mitschreibenden würden sich persönlich engagieren, um eine Änderung der politischen Zustände herbeizuführen; auf der Homepage
      http://www.demokratie-jetzt.at/
      wird dazu ermuntert, unsere demokratischen Grundlagen, nicht zuletzt direktdemokratisch, zu verbessern; wir können also, außer uns zu giften, tatsächlich etwas Positives tun! Ich bitte daher alle Engagierungsbereiten, die Chance zu nutzen, und auf Gemeindeamt oder Mag. Bezirksamt das aktuell bis zum kommenden Wochenende laufende Volksbegehren zu unterfertigen!

    • byrig
      19. April 2013 00:40

      netter versuch!

    • cmh (kein Partner)
      19. April 2013 09:38

      FranzAnton

      Bitte lesen Sie die Perikope doch bis zum Ende und klinken Sie sich nicht nach dem plakativen Sager aus.

      Jesus sagt dann nämlich noch zur Ehebrecherin, sie solle nicht mehr sündigen.

      Sie aber FranzAnton suggerieren, dass im Evangelium stünde, man solle sich zu den Huren und Übeltätern noch dazulegen. Auch wenn das in Predigten manchmal so ausgelegt wird, dreht es doch die Moral aus der Geschichte um.

      Weiters:

      Sosehr ich Ihnen in Ihrer Forderung nach einer sachlichen Ausdrucksweise zustimme, es muss sehr wohl erlaubt bleiben, die Dinge beim Namen zu nennen. Daher ist es abzulehnen zu sagen: "Sie Untermensch!", aber das eine Gruppe als Untermenschen zu charakterisiern, wen sich deren Mitglieder wie Untermenschen aufführen, sollte immer möglich sein. Die Alternative wäre Orwellsches Doppelsprech und damit abzulehnen.

      Auch Ihr Engagement, das sich in Ihrem Aufruf niederschlägt ist zu achten. Hier jedoch ist ein Blog und keine Personalagentur oder Rekrutierungsbüro. Hier herrscht das Bemühen um freie Rede und diesem ist jeder Bezug, auf tatsächliches Tun oder konkrete PErsonen abträglich.

      Und unterschätzen Sie die freie Rede nicht. Denn diese stellt Ihnen erst die Waffen, nämlich das intellektuelle Unterfutter Ihrer Tätigkeit bereit

  10. Riese35
    17. April 2013 23:43

    Die Adjetive sind immer entlavend. Liest man sich Texte der meisten Medien durch, insbesondere des ORF, dann hat man das Gefühl, daß diese immer demselben Muster folgen und aus einer Ansammlung ganz weniger Buzzwords bestehen, ein Buzzword-Bingo also. Journalisten müssen heute nur eine wichtige Eigenschaft mitbringen: Buzzword-Bingo spielen können und immer wissen, welche Adjektive (Buzzwords) in welchem Zusammenhang zu verwenden sind. Je mehr Buzzwords, desto "besser" und "erfolgreicher" der Journalist. Und um die Seriosität der Texte zu unterstreichen, holt man sich dann "Experten" wie z.B. den Musiklehrer Andreas Pfeiffer, der dann als "außenpolitischer Experte" präsentiert wird und beim selben Buzzword-Bingo mitspielt.

    "umstritten" ist z.B. so ein Buzzword, das man vor jedes Substantiv setzt, dem man Abneigung entgegenbringt. Auch achte man z.B. auf den Unterschied zwischen "Regierung" und "Regime". Man hört gleich die Bewertung des ORF heraus, ob den Schreibern diese Personen genehm sind oder nicht. "Rechts"-Extremismus ist auch so ein Buzzword. Mißliebigen Personen oder Organizationen wird auch gerne das Attribut "faschistisch" verpaßt. Von "Links"-Extremismus hört man aber kaum. Da wird dann verharmlosend von einer "demokratischen Bewegung gegen Unterdrückung" gesprochen.

    Vom katholischen Glauben und der katholischen Kirche dürfte Andreas Pfeiffer wenig Ahnung haben, er wird aber als der Vatikan-Spezialist verkauft. Sein Wissen dürfte er aber hauptsächlich aus häretischen und revolutionären Schriften beziehen. Ich kann mich nämlich nicht daran erinnern, daß jemals die approbierte katholische Lehre Grundlage seiner Berichte gewesen wäre.

    Und bei jedem Bericht über Wirtschaft muß natürlich die Ökonomin Karin Küblböck von ATTAC als Expertin dabei sein und die erlaubten Buzzwords vorgeben.

  11. Haider
    17. April 2013 23:33

    Wenn man den Klammerausdruck im letzten Satz mit "politischen Parteien" ergänzt, dann kann ich voll zustimmen. Kratzt man z.B. nur ein ganz klein wenig am Grünen Lack, so kommen überall Hammer und Sichel zum Vorschein. Marxistische Versatzstücke erleben teils sogar in sogenannten bürgerlichen Gremien (z.B. ÖAAB) fröhliche Urstände. Von den aus der Versenkung auftauchenden sogenannten "Liberalen - Neos" ganz zu schweigen. Als Opfer einer Profilierungsneurose sind sie nur mehr peinlich. Hinter pseudointellektuellen Nebelschwaden versuchen sie ihre politische Inhaltslosigkeit zu verbergen.
    Einziges Ziel all dieser Links-Nützlinge: Zerstörung der bürgerlich/konservativen Ordnung und Zersplitterung der nichtmarxistischen Kräfte.
    Es lebe die Diktatur der linken Millionäre - siehe Frankreich!!!

    • cmh (kein Partner)
      19. April 2013 09:44

      Ah! ça ira, ça ira, ça ira,
      Les socialist à la lanterne!
      Ah! ça ira, ça ira, ça ira,
      Les socialist on les pendra!

      Le despotisme expirera,
      La liberté triomphera,
      Ah! ça ira, ça ira, ça ira,
      Nous n'avons plus ni nobles, ni expertes,
      Ah! ça ira, ça ira, ça ira,
      L'égalité partout régnera.
      L'esclave autrichien le suivra,
      Au diable s'envolera.
      Ah! ça ira, Ah! ça ira,
      Au diable s'envolera.

      NS Weder ist mein Französisch gut noch mein Gefühl für das Versmass. Aber inhaltlich glaub ich passts.

    • cmh (kein Partner)
      19. April 2013 12:27

      Ich höre gerade, dass ich mich mit meinen französischen Versuchen nicht sehr viel vom Republikbrennt-Kaske unterscheiden täten tate.

      Aber träumen wird man schon dürfen. Außerdem werden es sicher keine Laternen, sondern Baukräne sein.

  12. dssm
    17. April 2013 23:25

    Magret Thatcher hat es evolutionär versucht, hatte ihre kurzfristigen Erfolge und ist langfristig komplett gescheitert.
    Eine grosse, beneidenswert starke Frau! Vielleicht sind solche Persönlichkeiten nur in urdemokratisch, rechtsstaatlichen und konservativen Milieus denkbar.

    Als sie antrat, war GB genau dort, wo wir heute alle zusammen in Europa sind. Überregulierte Wirtschaft, überregulierter Arbeitsmarkt, überregulierte Bauverordnung, undemokratische Entscheidungsträger (damals Gewerkschaften, heute EU-Kommission), kompliziertes Steuerrecht, weitverbreitete Unternehmerfeindlichkeit, usw. usf...
    So gesehen, war ihr Erfolg gleich Null, sie hat den Briten ein paar Jahre mehr erkauft. Sie hat weder das sozialistische Geldmonopol angegangen, noch die daraus folgenden Investmentbanken, noch die überquellenden Gesundheits- und Sozialindustrie, nicht die Zuwanderung von bildungsfernen Schichten in den Sozialstaat gestoppt, noch die BBC einfach aufgelöst oder der Journaille einfach die Förderungen abgedreht – dazu fehlte die Kraft. Dies bei einer schier übermenschlich agierenden Person, wie es sie nur selten in einem Jahrhundert gibt, zu attestieren, zeigt wo wir stehen; einen Herakleios gibt es nur alle eintausend Jahre, wir sollten uns da also keinen Hoffnungen machen (wenn dies auch mein Wunschtraum wäre).

    Es stimmt bedenklich, wenn selbst so großartige Menschen vollkommen scheitern!
    Wir sollten daraus lernen.

    • Haider
      17. April 2013 23:54

      Jeder ihrer Sätze ein Volltreffer.
      Und dann kommen linksfaschistoide Leichenflederer und karikieren genüßlich ihr eigenes Land. Anstand, Würde, Kinderstube ... alles ertrinkt im linken Geifer. Eine einzige Schande, wozu blinder Haß imstande ist. Jahrtausende alte Maximen wie "De mortuis nil nisi bene" sind für genannte Haßprediger ein ROTES TUCH, für unsere bestochenen/gekauften/erpreßten Medien jedoch ganz besonders berichtenswert. So viel kotzen kann ich gar nicht, wie mir bei diesen Zuständen übel wird.

  13. Brigitte Imb
    17. April 2013 23:18

    "Umstritten", genau das hat mich auch an den Medien gestört und zeigt eigentlich wie unseriös diese berichten.

    Meinen Unmut an der Pietätlosigkeit mancher habe ich anderenorts bereits kund getan. Viele Linke haben eben kein Benehmen und schon gar keine Erziehung, die frönen lediglich ihren Ideologien und wie sie damit am Besten versorgt werden können.

    Margaret Tatcher, Rest in peace.

  14. Yoshinori Sakai
    17. April 2013 23:03

    Die britische konservative Tageszeitung "The Telegraph" bringt unter dieser Adresse einige beeindruckende Videos:

    http://www.telegraph.co.uk/news/politics/margaret-thatcher/9997445/Margaret-Thatchers-funeral-highlights.html


    Margaret Thatcher's funeral highlights: da sieht man auch die Queen mit Gemahl:

    Und dieses Video:
    BBC 'behaved badly' over Margaret Thatcher's death, says official biographer

    Sowie:
    Margaret Thatcher's funeral was 'appropriate and dignified,' says official biographer

    Und:
    Margaret Thatcher funeral: George Osborne moved to tears by Bishop sermon

    Und noch andere Videos dazu .......

  15. Gerhild Baron
    17. April 2013 22:58

    Es wäre schön gewesen, hätten die Medien - der ORF an der Spitze - soviel Anstand gezeigt, die geschmack- und pietätlosen Proteste einer in der Relation doch kleinen Gruppe einfach ignoriert oder in einer Nebenbemerkung abgetan anstelle eines ständigen Wiederholens und darin "Badens". Man versuchte, den Eindruck zu erwecken als hielten sich die positiven und negativen Reaktionen die Waage, was aber offensichtlich nicht der Fall war.
    Alleine die Anwesenheit wichtiger internationaler Politiker und der Queen zeigte die Bedeutung dieser Persönlichkeit.

    • dssm
      17. April 2013 23:36

      Sehen Sie es doch positiv. Diese große Frau hat mit Würde und Anstand dieses Gesindel bekämpft. Nie hat sie den demokratischen Weg verlassen. Nie wäre sie auf die Idee gekommen in die Unmoral abzudriften.
      Wie schön, daß dieses linke Gesindel sein wahres Gesicht zeigt!
      Frau Thatcher ist so unbeliebt bei den linken Krawallmachern (allen voran unser ORF), dass selbst in dieser Stunde, der gebotenen Pietät, keine Acht gegeben wird.

      Selbst im Tod zeigt sie noch ihre ruhige und würdige Überlegenheit, eine grosse Frau eben; neben ein paar dahergelaufenen, arbeitsscheuen, sozialistischen Krakeelern.

    • Haider
      18. April 2013 00:01

      Und dafür erdreistet sich ein """objektives"""" Medium wie der ORF, Zwangsgebühren zu kassieren. Soviel Schamlosigkeit muß man erst einmal schaffen!

  16. Brigitte Kashofer
    17. April 2013 22:04

    Der Kommunismus spukt leider immer noch in den Köpfen herum, besonders in kirchennahen Kreisen.
    Religionslehrer haben heuer in Amstetten mit den Schülern der HS und des Poly den Kreuzweg neu gestaltet. An den Kreuzen sind nun Texte mit Sprüchen angebracht, die jeweils an eine bestimmte Person erinnern. Dass Franz Jägerstätter und die Geschwister Scholl nicht fehlen, ist klar. Doch die 6. Station ist dem vom Papst suspendierten Priester und kommunistischen Minister von Nikaragua Ernesto Cardenal gewidmet, die 9. Station dem kommunistischen, türkischen Dichter Nazim Hikmet und die 10. Station der "Friedensaktivistin" Ulrike Marie Meinhof! Der Text spricht zwar von einem "erschütternden Irrweg", der wegen der "Erfolglosigkeit und Aussichtslosigkeit der außerparlamentarischen Opposition" zu "eigener Gewaltanwendung" führte, doch die Entführungen, Bankraube, Morde und Attentate werden mit keinem Wort erwähnt, und auch nicht, dass Meinhof ihre beiden kleinen Töchter in ein Waisenlager der El Fatah stecken wollte und zuletzt im Gefängnis Selbstmord begangen hat. Sie "starb im Gefängnis".
    Die Vorlagen wurden von der Pfarre Pregarten in OÖ kritiklos übernommen und vom Amstettner Pfarrer und der Schuldirektorin auch verteidigt. Der Kritikerin warf man öffentlich vor, "nicht sinnerfassend lesen" zu können!

    • Riese35
      17. April 2013 22:53

      Und wo bleibt hier der Aufschrei der zuständigen Bischöfe? Sofortige Konsequenzen hat ein Priester offenbar nur dann, wenn er die Lehre der Kirche verkündet.

      Und wo bleibt die Führung in Rom, deren Verantwortung es wäre, für Bischöfe zu sorgen, die den Glauben verkünden?

      Einer solchen Organisation gebührt kein einziger Groschen. Hier hat das amerikanische System, wo die Gläubigen ihre Kirche direkt unterstützen, viele Vorteile. Unser heutiges Kirchensteuersystem ist ein kommunistisches System. Meine Hochachtung genießt Rußland und die russisch-orthodoxe Kirche. Ich sehe bereits die Zeiten kommen, da wir von Rußland aus missioniert werden müssen.

    • Undine
      17. April 2013 23:11

      @Brigitte Kashofer

      Das ist eine dermaßen empörende Meldung, die mir einfach unglaublich schiene, würden nicht Sie, die ich als sehr seriöse Mitposterin hier im Forum kennengelernt habe, davon berichten. Es ist einfach nicht zu fassen! Es wird einem aber durch Nachrichten wie diese vor Augen geführt, daß die wirklichen Feinde der kath. Kirche Österreichs in den eigenen Reihen anzutreffen sind.

    • Brigitte Imb
      17. April 2013 23:25

      @ Brigitte Kashofer,

      von dem verpfuschten Kreuzweg habe ich gelesen - eine Frechheit! Sagen Sie, ist dabei ein gewisser Kaplan F. S. beteiligt? (Der ist wahrlich ein Kommunist und er versteht es Jugendliche um den Finger zu wickeln.)

      Aber, apropos Kommunismus, die Roten und speziell die Grünen sind doch nicht wirklich weit davon entfernt und ebenso die EU. Erleben wir da nicht gerade ein ähnliches Aufflammen?

    • Haider
      18. April 2013 00:11

      Die Kirche Amstetten scheint für marxistische Träumereien besonders anfällig zu sein. Verdiente sich nicht dort der Küsser bolschewistischen Bodens Gusenbauer als Ministrant seine ersten Sporen?
      Glücklicherweise gibt es im Blog kritische Geister, die derart entlarvende Fakten ins Netz stellen (und das Netz vergißt nie!). In meiner privaten Fakten-/Zitatensammlung steht ihr Bericht ganz oben - zur Abschreckung für künftige Naivlinge.

    • fokus
      18. April 2013 01:19

      @Brigitte Kashofer

      So stellen sich die sogenannten "Kirchenrebellen" die Erneuerung der Katholischen Kirche vor? Wehret den Anfängen!

    • Riese35
      18. April 2013 07:45

      Interessant auch, wer alles bei ATTAC Mitglied ist, u.a.:
      - Basisgruppe Senfkorn Dornbirn
      - Caritas Innsbruck
      - Pastorale Dienste/Welthaus Diözese St. Pölten (WEKEF)
      - Fachausschuss für Entwicklungspolitik Pfarre St. Markus
      - Franziskusgemeinschaft Pinkafeld
      - Jesuitenkolleg Innsbruck
      - Katholische Aktion Österreich
      - Katholische Frauenbewegung Österreich
      - Katholische Jugend OÖ
      - Katholische Jugend Österreich
      - Katholische Sozialakademie Österreich
      - Katholische ArbeitnehmerInnen Bewegung Österreich
      - Kollegium und Pfarre zum heiligsten Herzen Jesu
      - Pax Christi Steiermark

      Siehe:
      http://www.attac.at/ueber-attac/unterstuetzerinnen/mitgliedsorganisationen.html

    • Riese35
      18. April 2013 07:48

      ... Ich glaube, hier ergäbe sich ein reiches Betätigungsfeld für Niko Alm.

    • Brigitte Imb
      20. April 2013 23:37

      @ Haider,

      Gusi kommt doch aus Ybbs und ich glaube er hat in Wieselburg das Gym besucht. Es würde mich also wundern, wäre er in Amstetten Ministrant gewesen.

  17. Politicus1
    17. April 2013 21:56

    Angesichts der Typen, denen selbst eine Totenehrung nichts mehr bedeutet, musste ich unwillkürlich an den "Nachruf" des SOS-Mitmensch-Chefs denken, nachdem die Innenministerin Prokop plötzlich und völlig unerwartet aus dem Leben gerissen wurde...
    Jetzt warten sie bei uns wenigstens, bis die Leute schon lange tot sind, um ihren Hass durch Straßenumbenennungen freien Lauf zu lassen ...

  18. brechstange
    17. April 2013 21:40

    Mr. Blair ist in die Fußstapfen von Margret Thatcher gestiegen, doch die waren ihm um Nummern zu groß. Wenn manche aufs Ross steigen, können sie dann oft nicht reiten. Mr. Blair (übrigens wusste Mr. Blair nach seiner Amtszeit nicht, dass man bei roten Ampeln anhalten muss), Schröder (mit seiner bsoffenen Gschicht vorm Bundeskanzleramt: Ich will da rein.) und Co sind Mitverantwortliche dieser Krise. Sie haben die falschen Fesseln gelockert.

  19. GOP
    17. April 2013 21:28

    Wir Kontinentaleuropäer werden die britische Seele nie ganz verstehen. Als guter Kenner des Vereinigten Königreiches habe ich schon vor fast 60 Jahren persönlich erlebt, dass die Besucher aus dem übrigen Europa als "Overseas visitor" bezeichnet werden. Auch mein Einwand, dass man besser von "Over the Channel" reden sollte, sind auf Ablehnung gestossen. Man darf nicht vergessen, dass man dort noch immer mehr (auch innere) und bessere Beziehungen zu den ehemaligen Kolonien wie Hongkong, Südafrika, Indien, Kanada, Australien, Neuseeland usw. hat, als zum übrigen Europa. Die Mitgliedschaft zur EU war und wird noch immer von sehr vielen Einwohnern als Nachteil empfunden. Sicher hat Frau Thatcher dem UK vor einigen Jahren in einer Krise eine erfolgreiche Rosskur erteilt, dies ist aber dort von vielen Leuten schon wieder vergesen.
    Margaret Thatcher hat etwas getan, wovon sich die meisten Politiker scheuen: Sie hat unpopuläre Massnahmen getroffen, auch auf die Gefahr hin, dass sie später abgewählt wird - was später auch geschehen ist. Und wie ist das bei uns - und in Deutschland - kurz vor den Herbstwahlen 2013?

    • Undine
      17. April 2013 21:46

      @GOP

      Bezeichnend für die Briten ist auch, daß sie "nach Europa reisen", wenn sie eine Reise in ein Land auf dem Kontinent machen: Sie fühlen sich als Inselbewohner einfach nicht zugehörig zum "übrigen Europa".

  20. Undine
    17. April 2013 21:11

    Man kann anhand der Fernsehbilder nur sehr schwer abschätzen, wie viele Menschen zum stets demonstrierbereiten, randalierenden Pöbel gehören---dieser bläht sich immer überdimensional auf, was dann meist im "Auge des Betrachters", in Fällen wie diesen der Kameraleute und Fernseh-Redakteure liegt. Daß sämtliche Fernseh-Kanäle links gesteuert sind und es partout nicht fertigbringen, objektive Berichterstattung zu liefern, ist nicht zu übersehen.
    Auf jeden Fall waren die Störaktionen dieses linken Pöbels BESCHÄMEND für die Briten!

    Fest steht, daß Frau Thatcher mit ihrem eisernen Willen für England sehr, sehr viel Positives ( allein 90 Milliarden € Ersparnis hat ihr legendärer Schlachtruf "Ich will mein Geld zurück!" den Briten eingebracht---allerdings zulasten der anderen Nettozahler!) bewirkt hat.
    Alleine, wie sie die Gewerkschaften gestutzt und in die Schranken gewiesen hat, macht ihr nicht so leicht einer nach---schon gar nicht bei uns in Ö, wo ein sehr, sehr hoher Teil der Staatsverschuldung den übermächtigen Gewerkschaften zu "verdanken" ist.

    Das feierliche Begräbnis hat sich die Eiserne Lady auf jeden Fall verdient.

    • Undine
      17. April 2013 21:18

      Noch ein Nachsatz zum Stichwort "objektive Berichterstattung": Heute im Mittagsjournal war wieder einmal "Viktor Orban-Bashing" angesagt. Mit gewohnt vorwurfsvoller Stimme wurden alle seine "Sünden" aufgelistet. Es kam mir alles sehr BEKANNT vor--- es wurde Orban nämlich all das angekreidet und empört zur Last gelegt, was bei uns seit Jahrzehnten gang und gäbe ist---allerdings unter ROTEN Vorzeichen!

  21. fokus
    17. April 2013 20:32

    Die linxlinken Krawallmacher sind wie immer in höchstem Maße unglaubwürdig, wenn sie sozialistische Mörder und Verbrecher zu Ikonen hochstilisieren und ihnen teilweise sogar Denkmäler widmen, jedoch dem verdienstvollen, verantwortungsbewußten und anständigen politischen Gegner buchstäblich ins Grab nachspucken. Diese Stümper verschwinden berechtigterweise im Orkus der Geschichte, währen von Margaret Thatcher noch Generationen von Politikern lernen können. Sie wird als eine eindringliche Persönlichkeit in die Geschichte eingehen.

    Zum Glück wissen das genug Menschen in Großbritannien zu schätzen, denn wie man hört, wird bereits an der Finanzierung für ein Thatcher-Museum gearbeitet, um ihre Verdineste der Nachwelt zu erhalten!

  22. ambrosius
    17. April 2013 19:42

    Während des 2. Weltkrieges und in den ersten Jahren danach gab es in Neuseeland und auch in Australien ebenso einen apokalyptischen Sozialismus wie in den 70-erJahren in England. Die Auswüchse waren jenen in England ein paar Jahrzehnte später durchaus ähnlich. Der Staat war für seine arbeitenden Bürger schlicht unbezahlbar geworden. Die Neuseeländer und Australier haben das- allerdings erst in höchster Not- an der Wahlurne geändert, daß sowas bisher dort nicht mehr möglich ist, obwohl Labour durchaus ab und an an der Regierung ist.

    Lady Margaret hat die gleiche Großtat für Britannien vollbracht. Auch dort gibt es- dem Herrn sei`s gedankt- keine Labourpartei mehr sondern nur noch New- Labour. Aber das Volk hat ihr auch in diesem Fall nur in höchster Not die Unterstützung und den Auftrag zu ihrem Tun gegeben. Es durften damals nur noch von der Regierung für alle festgesetzte Höchstlöhne bezahlt werden, während die Lebenshaltungskosten ins Aschgraue stiegen. Zusammenbruch des Gesundheitswesens. Man hat damals in London praktisch keinen Menschen gesehen, der bei Öffnen seines Mundes nicht eine Horrorhöhle entblößt hätte, wo eigentlich seine Zähne hätten sein sollen. Meine Berufskollegen sind damals samt und sonders nach Saudiarabien und in die Emirate geflohen um dort das Schuldgeld für ihre in England zurückgebliebenen Kinder zu verdienen etc. etc.
    etc.. Grosso modo war das alles schon verdammt nahe an George Orwells Vorhersagen.
    Wie richtig das entschlossene Handeln von Lady Margaret war und noch heute ist, ist an der Handvoll Leute abzulesen (trotz aller Bemühungen der Kameraeinstellung durch ARD, ZDF etc.) die sich erblödet haben, ihre Kackophonie beim Begräbnis aufzuführen.
    In Kontinentaleuropa, vor allem aber in Deutschland und Österreich ist das Andenken an Lady Margaret natürlich durchaus anders, als in England. Wir haben noch keine von der Regierung festgesetze Bettellöhne.Die Kosten laufen uns auch schon allen davon, aber noch schaffen wir es. In der vor der Privatisierung zu schützenden Bim, die schon längst nicht mehr den Wiener gehört, sitzen noch keine drei Straßenbahner(Einer zum Fahren, einer zum Einstiege kontrollieren und einer zur Reserve) und die Fälle, wo sich unsere Sozialversicherung von ihren Verpflichtungen davonschleicht sind so gewählt, daß es immer nur eine kleine Gruppe trifft, die keine Aufmerksamkeit erhält.

    Aber auch wir kommen unweigerlich in diese Gasse und dann werden auch wir über eine Lady Margaret sehr sehr froh sein.

  23. Anton Volpini
    17. April 2013 19:26

    Margaret Thatcher ist für mich eine der dominantesten Persönlichkeiten in Europa im ausgehenden 20. Jahrhundert.
    Sie hat ein wirtschaftlich heruntergekommenes Großbritannien in ein prosperierendes umgedreht. Sie hat beim europäischen Integrationsprozess Skepsis angemeldet, wo noch kein anderer europäischer Politiker irgendwelche Schwierigkeiten sah. Alle anderen Politiker waren euphorisch, den europäischen Einigungsprozess so schnell wie möglich über die Bühne zu bringen, sie blieb realistisch.
    Heute wissen wir, daß ihre Skepsis mehr als berechtigt war!

    Die Meldung über Jubelpartys in England, daß die Hexe tot ist, hat mich schockiert. Aber auch die sehr traurige Erkenntnis in mir bestätigt, daß dieser Pöbel, der heute die westliche Welt beherrscht, sich nur über einen selbst verantworteten Massenmord entweder beseitigt, oder sich für längere Zeit zumindest wieder mundtot macht.

    Die Menschheit lernt aus der Geschichte nichts!

    • ambrosius
      17. April 2013 19:44

      Für die Bevölkerungszahl von England waren`s wenigstens nicht so viele. Aber Sie haben in allen Dingen Recht.

    • Anton Volpini
      17. April 2013 19:55

      Das ist schon richtig, ambrosius, aber alleine die Tatsache, daß diese Meldungen im beständigen medialen "Unterton" berichtet werden, zeigt, wer die Meinungshoheit hat.

    • ambrosius
      17. April 2013 20:11

      Eh`kloar ! Hab ja auch in meinem eigenen Beitrag auf die unterschiedlichen Ansichten von Britannien und Kontinentaleuropa hingewiesen.
      Die Meisterschaft, mit der Kameraleute von ORF und dem Deutschen Staatsfernsehen kleine Ansammlungen von plärrenden " Zniachteln" in Großveranstaltungen verwandeln ist bewundernswert.

    • Anton Volpini
      17. April 2013 21:11

      Ich finds nicht bewundernswert, sondern einfach nur mehr abstoßend, ambrosius.

      Aber gut, daß Sie das Beispiel Neuseeland gebracht haben. Es ist das allerbeste Beispiel, wie ein bankrottes Land in eine prosperierende Volkswirtschaft umgedreht wurde.
      Aber Sie wissen auch, daß zuerst die Konservativen den Linken alle Privilegien abgeräumt haben. Das Land stürtzte daraufhin in eine noch tiefere Krise, die Linken gewannen die nächste Wahl. Die haben dann den Konservativen aus Rache deren Privilegien abgeräumt, allen voran in der Landwirtschaft. Die mußten "schmerzlich" die freie Marktwirtschaft entdecken, Das war die Zeit, als auf unsereren Märkten plötzlich die Kiwifrüchte aus Neuseeland auftauchten. In der Milchwirtschaft sind die Neuseeländer mittlerweile zur zweitstärksten Wirtschaftsmacht aufgestiegen.
      Die neuseeländische Wirtschaft zählt seitdem, nach Singapur und Finnland zur gesündesten der Welt.

      Zwei Politiker haben diese Entwicklung eingeleitet: Margaret Thatcher und Ronald Reagan. Wolfgang Schüssel hats bei uns im Kleinen wiederholt!

    • Undine
      17. April 2013 21:20

      @Anton Volpini

      *****!

    • ambrosius
      18. April 2013 10:33

      @ Anton Volpini

      Zur Klarstellung : mit "bewundersnwert" habe ich die handwerkliche Fähigkeit des Kameramannes/Regisseurs gemeint, durch irreführende Bildausschnitte eine Fehlinformation zum Zwecke der Meinungsbildung zu generieren. Das muß man können oder auch nicht. Daß ich mit dem Wort " bewundernswert " keine ethische Qualifikatioon abgegeben habe, sollte man eigentlich aus dem Text eo ipso verstehen.

      Die ergänzenden Mitteilungen bzgl. Neuseeland habe ich als informativ und wertvoll empfunden.

  24. Wertkonservativer
    17. April 2013 19:17

    "
    Der Menschheit Würde ist in eure Hand gegeben;
    Bewahret Sie!
    Sie sinkt mit euch!
    Mit euch wird sie sich heben!
    "
    Mit diesen Worten im Gedicht "Die Künstler" ruft Schiller die Kunstschaffenden seiner Zeit auf, mit ihren Werken das Positive des Menschseins in den Vordergrund zu stellen, das Wahre und Gute zu befördern, und dem Ungeist der Zeit entgegenzuwirken!

    Der Ungeist UNSERER Zeit wird vorzugsweise durch den Sozialismus transportiert!
    Von den Repräsentanten dieser Weltanschauung in Politik, Medien und Gesellschaft Würde zu erwarten, ist wohl zuviel verlangt!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  25. Richard Mer
    17. April 2013 19:12

    Ihre mutige und entschlossene Reformpolitik hat Großbritannien vom Schlusslicht Europas zur vordersten Front gebracht. Sie ist unter den interessantesten und erfolgreichsten Staatschefs der Nachkriegszeit Europas. An sie wird man sich noch erinnern, wenn all die grauen Anzüge lange verschwunden sind. Europa braucht mehr Politiker von solchem Format.

  26. Observer
    17. April 2013 18:50

    De mortuis nihil nisi bene.

    Natürlich könnte man auch sagen: De gustibus non est disputandum.
    Aber es ist sinnlos, mit solchen Demonstranten zu diskutieren, denn diese Leute wollen nur das Chaos und keine sachliche Auseinandersetzung.

    • Florin
      17. April 2013 19:11

      ..diese Leute wollen nur das Chaos und keine sachliche Auseinandersetzung."

      Vollkommen richtig !

    • Undine
      17. April 2013 20:41

      @Observer

      Knapp formuliert, aber zutreffend: "...denn diese Leute wollen nur das Chaos..."





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