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Die Medien regieren, Politik und Justiz danken ab

Lesezeit: 9:00

Die Frage wird ein zentrales Thema des österreichischen Wahlkampfes sein: In welcher Form findet dieser im Fernsehen statt? Dafür praktiziert der ORF nämlich seit Jahren eine Formel, die weder mit Demokratie noch mit Gerechtigkeit noch mit Zuschauerinteresse zu tun hatte. Die Koalition will eine andere Formel, und trifft damit ausnahmsweise auch das Interesse der Zuschauer. Sie hat jedoch nur geringe Erfolgsaussichten. Denn wirklich wagen werden weder Rot noch Schwarz den Kampf gegen den ORF. Dessen mediale Macht ist noch immer viel stärker als die einer knieweichen Koalition.

Die Auseinandersetzung ähnelt im Kern übrigens verblüffend dem deutsch-türkischen Megakrieg um den bevorstehenden Prozess gegen eine mutmaßliche Mittäterin zweier toter rechtsextremistischer Massenmörder. In Bayern musste jetzt der ganze Prozess nur deshalb verschoben werden, weil man die Frage nicht zu klären vermocht hatte, welche Journalisten denn die raren Zuhörerplätze bekommen sollen.

Das Gericht hatte ja eigentlich schon entschieden gehabt, jene Journalisten, die sich zuerst anmelden, dürfen teilnehmen. Die anderen müssen draußen bleiben. Unter den 50 rechtzeitig Angemeldeten befand sich freilich kein einziger Vertreter eines türkischen Mediums. Es sind jedoch fast alle Ermordeten türkischer Abstammung, sodass das Verfahren logischerweise auch in der Türkei gewaltiges Interesse auslöst. Auf allen politischen und sonstigen Kanälen ist seither aus Ankara gegen diesen Ausschluss türkischer Journalisten angekämpft worden.

Jetzt hat nun jedoch Karlsruhe dem eigentlich zuständigen Gericht gesagt: So geht’s nicht. Freilich haben die Höchstrichter (wie so oft) dabei dem Münchner Gericht nicht genau festgelegt, wie es denn sonst gehen solle.

Gibt es künftig eine nationale Quote bei den Zuhörerplätzen? Ab wie vielen Toten gilt die Quote von drei Journalisten aus dem Land der Opfer? Wird künftig gar nach der Auflagengröße entschieden? Wird gewürfelt? Wird im Zweifel jahrelang nicht verhandelt, bis die Besetzung der Zuhörerbänke geklärt ist? Wird ein neues Gerichtsgebäude gebaut? Wird es einen zweiten Saal mit Video-Übertragung geben? Ist das noch gleichwertig? Wird in eine Stadthalle übersiedelt? Oder macht man gleich das, was manche TV-Stationen gerne hätten, nämlich eine Live-Übertragung aller spektakulären Prozesse für alle Bürger?

All das hat der deutsche Bundesgerichtshof offen gelassen. Alles ist möglich. Eines steht freilich fest: Die letztgenannte Variante wäre das endgültige Ende des Rechtsstaats, in dem eigentlich Richter ohne Druck von außen entscheiden sollten.

Die deutsche Politik ist jedenfalls heilfroh, dass sie nicht selber entscheiden muss. Und die deutsche Justiz lernt die deutsche Realverfassung, dass nicht sie oder das Parlament die oberste Rechtsstaats-Instanz ist, sondern offensichtlich die Quotengeilheit der Medien, ob diese nun aus Deutschland kommen oder der Türkei. Über das eigentliche Thema, Schuld oder Unschuld der Angeklagten, kann dann wahrscheinlich gar nicht mehr so viel gestritten werden wie über die Rolle der Medien.

So wie die Deutschen lernen müssen, dass die Medien offensichtlich über allem stehen, so muss das aber auch die österreichische Politik. Hier tobt derzeit ein Streit um die Zahl der Politikerdebatten vor der nächsten Wahl. Für die derzeitigen Oppositionsparteien ist das vom ORF seit etlichen Wahlgängen praktizierte Format extrem hilfreich. Sie bekommen nämlich dadurch weit über ihre Größe hinaus Sendezeit. Der ORF behandelt Klein- und Großparteien haargenau gleich. Auch wenn die einen mehrfach so viel Stimmen und Abgeordnete haben wie die anderen.

Das widerspricht freilich massiv dem demokratischen Mehrheits-Prinzip. Diese Vorgangsweise wurde aber einst vom ORF als Hilfsaktion für die Grünen und das LIF entwickelt, also für zwei Kleinparteien, denen die Mehrheit der „öffentlich-rechtlichen“ ORF-Redaktion viel näher steht als den Großen. Zusätzlich mögen manche ORF-Männer anfangs auch geglaubt haben, eine lange Reihe solcher Zweikämpfe wäre quotenfördernd. Dieser Glaube kann aber heute nicht mehr ernsthaft vorhanden sein.

Das Verhalten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist beim LIF – und ebenso jetzt bei Stronach – doppelt undemokratisch gewesen. Erstens wegen der im Vergleich zu den anderen Parteien sehr geringen Zahl von Abgeordneten; und zweitens weil beide Gruppierungen überhaupt nur durch Abspaltung einiger frustrierter Abgeordneter zustandegekommen sind. Dennoch bekamen sie vom Anfang an beim ORF die gleiche Behandlung wie seit Jahrzehnten bei Wahlen weit erfolgreichere Parteien.

Das ist aber nicht nur den viel größeren Wahlwerbern gegenüber undemokratisch und ungerecht. Das ist es auch gegenüber allen anderen neu kandidierenden Parteien: Diese bekommen zu keiner einzigen Zweierdebatte eine Einladung, während die auf Bundesebene noch nie gewählte Stronach-Liste gleich fünf erhält. Auch Umfragen können die Diskrepanz nicht erklären. Denn auch das BZÖ darf fünf Mal diskutieren, obwohl es bei Umfragen praktisch genauso schlecht liegt wie die neu kandidierenden Neos.

Der ORF behandelt eben nicht Gleiches gleich, sondern Ungleiches gleich, und Gleiches ungleich. Die Neos und all die anderen möglicherweise antretenden Listen werden mit ganz wenigen kurzen (und meist überkritischen) Beiträgen in einer spätabendlichen Nachrichtensendung abgespeist. An der Ungerechtigkeit dieses Verhaltens ändert auch das Amüsement nichts, dass der ORF, der einst das LIF aus ideologischen Gründen undemokratisch bevorzugt hat, jetzt die vom LIF unterstützten Neos undemokratisch benachteiligt.

Ausgleichende Ungerechtigkeit stellt noch keine Gerechtigkeit dar. Denn andere Kleinstparteien, die sich nicht mit einer politischen Leiche vermählen, werden ja überhaupt nur diskriminiert.

Wie undemokratisch und auch dumm das ORF-Verhalten ist, zeigt noch ein weiterer Vergleich: Die Abgeordneten von SPÖ und ÖVP müssten sich, wären sie schlau, bloß knapp vor der Wahl jeweils(!) in acht neue Fraktionen aufspalten. Und schon bekämen sowohl SPÖ wie auch ÖVP nach der ORF-Regel acht Mal so viele Auftritte und Diskussionsforen, wie ihnen derzeit zustehen. Hätten sie Mumm, würden sie das machen. So hätten sie ja den ORF endgültig ad absurdum führen können. „Hätte, hätte Fahrradkette“, wie der erste weise Wahlkampfslogan von Peer Steinbrück lautet.

Zurück zum österreichischen Wahlkampf: Demokratisch heißt, dass die Zahl der Wähler beziehungsweise Abgeordneten zählt und nicht die Zahl der Fraktionen, die durch eine von niemandem so gewollte (aber einst von Heinz Fischer zugunsten Heide Schmidts so gedrechselte) Geschäftsordnung entstanden sind.

Dabei wird jetzt alles noch viel schlimmer: Von den nun drohenden Zweierkonfrontationen hat es beim letzten Mal noch um fünf Stück weniger gegeben. Damals hat es ja eine Fraktion weniger im Nationalrat gegeben. Dennoch waren schon zehn Debatten kaum mehr erträglich. Jetzt drohen uns sogar volle 15 Zweierkonfrontationen. Diese werden wohl auch viele der härtesten Politik-Freaks zu Nichtwählern machen.

Dazu kommt noch, dass beim letzten Mal mit Jörg Haider und Alexander Van der Bellen wenigstens zwei interessante und intelligente Ausnahmepolitiker in die Arena gestiegen sind. Solche fehlen heute aber ringsum.

Höchstens die Aggressivität eines Frank Stronach könnte noch einen gewissen Unterhaltungswert erzielen. Jedoch ist bei ihm eher unwahrscheinlich, dass er sich neben all den anderen unvermeidlichen Wahlkampfpflichten und Streitschlichtereien fünf Mal alleine im ORF hinsetzen wird. Das würde ihn nicht nur physisch überbeanspruchen. Das könnte auch mit der Notwendigkeit kollidieren, mehr als die Hälfte des Jahres zum Zweck der Steuerminimierung im Ausland zu leben.

Der Rest ist ein glatter Alptraum: Fünf Mal Bucher, fünf Mal Strache, fünf Mal Lugar können an Fadesse glatt mit fünf Mal Faymann und fünf Mal Spindelegger mithalten, die ja ebenfalls jede Menge Nostalgie nach Schüssel und Gusenbauer wachrufen.

Weder spannende Duelle noch sachliche, über den Showwert hinausgehende Debatten sind dabei zu erwarten. Und nur darauf zu warten, dass einem der Diskutanten wenigstens von seinen Beratern ein witziger Sager der Qualität Schüssel vs. Haider („Jetzt ist Ihnen Ihr Taferl umgefallen“) mitgegeben worden ist, ist ein bisschen mager.

Dennoch wird das Diskussionsformat trotz des Antretens von sechs Fraktionen dasselbe bleiben. Der ORF wird sich nämlich nicht aus seiner Haut heraustrauen. Das bräuchte starke Persönlichkeiten an seiner Spitze und nicht die jetzigen Karikaturen.

Überdies würde jede Änderung mit Sicherheit von mindestens einer Fraktion durch alle Instanzen angefochten werden. Und davor fürchtet sich der ORF nicht ganz zu Unrecht, auch wenn in den ersten Instanzen politische Freunde der ORF-Führung auf den entscheidenden Richterbänken dominieren. Wahrscheinlich würde aber wegen einer Änderung des Diskussionsformats ohnedies nicht nur der ORF belangt, sondern es würde überdies auch gleich versucht werden, die Gültigkeit der ganzen Wahl anzufechten.

Natürlich könnten neben den Sehern, die das sicher tun werden, auch Rot und Schwarz die ewig gleichen Diskussionsformate boykottieren. Aber das wird natürlich nicht passieren. Dazu sind beide Parteien in ihrem heutigen Zustand viel zu feig.

Die ÖVP versucht zwar seit einiger Zeit, die immer schwer linkslastigen Sonntagabend-Diskussionen zu boykottieren. Ohne dass ihr ihre Absenz dabei schaden würde. Aber eine echte ORF-Debatte anzuzünden gelingt ihr damit auch nicht – selbst wenn dann so absurde Formate herauskommen, bei denen nur noch Politmethusalems wie Hannes Androschs und Attac-Leute unter sich sitzen. Denn die Gebührenzahler nehmen ja sogar die Moderatorin zähneknirschend, aber stillschweigend in Kauf, welche von den meisten Themen keine Ahnung hat und welche die wenigen verbliebenen Zuschauer mit ihrer Ahnungslosigkeit und Angst vor ihren linken Chefs nur daran erinnert, wie gut die vielen deutschen Moderatoren sind. Rätselhaft bleibt allerdings, warum bisher keiner der drei Privatsender das schlagseitige Vakuum zu füllen begonnen hat, dass der ORF im Bereich politischer Information geöffnet hat.

Unabhängig davon bleibt das Faktum zu bilanzieren: Die Medien dominieren mehr denn je – sowohl über die Justiz wie auch die Politik. Selbst wenn sie dabei nur unglaubliche Dummheiten produzieren, fürchten sich Justiz und Politik vor ihnen.

PS.: Nochmals zum deutschen Prozess: Man hätte tausendmal mehr Verständnis für die Empörung der Türkei über die Vergabe der Medienplätze, wenn sie ein wenig mehr einem Rechtsstaat gliche. Dieser Glaube ist aber gleichzeitig mit der Karlsruhe-Entscheidung erneut zertrümmert worden. Denn ein türkisches Gericht hat Fazil Say – den weltweit bedeutendsten Pianisten der jüngeren Generation – zu einer zehnmonatigen Bewährungsstrafe wegen Beleidigung des Islam verurteilt. Sein Delikt: Say hatte es gewagt, sich in mehreren Tweets kritisch über die Regierung und die islamische Frömmelei zu äußern: „Überall wo es Schwätzer, Gemeine, Sensationsgierige, Diebe, Scharlatane gibt, sind sie alle übertrieben gläubig (wörtlich: Allahisten)“.

Wegen solcher Sätze wird man im EU-Kandidatenland Türkei verurteilt! Kein Wunder, dass der Klavierspieler auswandern will. Denn der Unterschied zu Saudi-Arabien ist nur noch marginal.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2013 14:09

    Die Steirische ÖVP hat sich mit dem Menasse verbündet, der schreibt für Ihre Schriften Vorwörter und präsentiert für die ÖVP als Zugpferd diese Schriften. In Kürze wird er zur Diskussion "Die Republik Europa" in Graz im Rahmen einer ÖVP-Veranstaltung referieren.
    Nachdem die Bundes-ÖVP sich eine Werbeagentur, die bis jetzt nur Sozialisten vertrat, anheuerte, nun auch noch der Menasse in den Himmel der ÖVP gesetzt. Immerhin ist das der Menasse, der im Jahr 2000 mitskandierte: "Haider, Schüssel an die Wand."

    Die sind nur mehr auf Machterhalt auf, echt tragisch das Schicksal einer einst stolzen Volkspartei.

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2013 14:23

    A.U. gibt seinem heutigen Thema den Titel:

    "Die Medien regieren, Politik und Justiz danken ab"

    Man könnte ev. noch präzisieren und behaupten: In Österreich regiert einzig und allein der ORF, der verlängerte Arm der "Vereinigten Linken". Diesem Satz kann, wie man's auch dreht und wendet, niemand widersprechen---ist das nicht eine traurige Entwicklung, die sich da im Laufe weniger Jahrzehnte vor unser aller Augen ungebremst manifestiert hat? Der ORF---eine unangefochtene Spielwiese für alle und alles, was links beheimatet ist ---und bis zur letzten Sendeminute von diesen ausgenützt und MISSBRAUCHT wird.

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2013 09:33

    A.U. schreibt:

    "Die Auseinandersetzung ähnelt im Kern übrigens verblüffend dem deutsch-türkischen Megakrieg um den bevorstehenden Prozess gegen eine mutmaßliche Mittäterin zweier toter rechtsextremistischer Massenmörder. In Bayern musste jetzt der ganze Prozess nur deshalb verschoben werden, weil man die Frage nicht zu klären vermocht hatte, welche Journalisten denn die raren Zuhörerplätze bekommen sollen."

    Der langen Rede kurzer Sinn: Der "EU-Beitrittskandidat" TÜRKEI bestimmt---obwohl Gott sei Dank (noch!) nicht der "Europäischen" Union angehörend, in gewohnt dreister Form indirekt die SPIELREGELN in DEUTSCHLAND! Daß die Scharia in D und auch bald bei uns in Ö peu a peu eingeführt wird, weil sich groteskerweise deutsche Gerichte finden, die dem Druck der Millionen Moslems, va der lautstarken Millionen Türken*, die sich in D eingenistet haben und dort schmarotzen, läßt Schlimmes für die Zukunft der "Rechtsstaaten" befürchten. Die Justiz, der bisher vom Volk großes Vertrauen geschenkt worden ist, tritt dieses Vertrauen nun mit Füßen; sie ist auf dem besten Weg, eine Hure der linken Politik zu werden.

    WIE wird es erst werden, wenn die Türkei Vollmitglied der EU sein wird?
    In Deutschland leben etwa 82 Millionen Menschen, in der Türkei waren es laut der Volkszählung von 2010 knapp 78 Millionen. Wesentlich mehr als die Differenz zwischen den beiden Staaten machen die in D lebenden Türken aus!

    Beide Völker sind also etwa "gleich stark"! WER nach einem leider durchaus möglichen Beitritt der Türkei zur EU am lautesten und dreistesten FORDERUNGEN stellen wird, ist kein Rätsel, sondern glasklar: Die Türkei, während Deutschland ständig auf den Knien liegen wird. Schöne Aussichten---für die grüne Türkenfreundin Claudia Roth---schlechte für den Rest der Bevölkerung!

    *Bei der Wahl Schröders seinerzeit zum Kanzler hatten die Millionen Stimmen der eingebürgerten Türken den Ausschlag gegeben. Seit dieser Zeit bestimmen sie längst in der deutschen Politik kräftig mit. Na, und unsere Alev Korun fühlt sich ja auch sehr zuhause in Ö ---und vertritt dreist und lautstark---wie sollte es anders sein!---die RECHTE, nicht aber die Pflichten der Zugereisten dem Gastland gegenüber!

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2013 06:41

    Wird man wegen ähnlicher, wenn auch etwas deftigerer Sätze nicht im auch im EU-Land Österreich verurteilt? Abgewandelt könnte man sagen: "Überall, wo es Ideologen, Ignorante, Tolerante, Genderisten, Opportunisten gibt, sind alle übertrieben gutmenschlich." Wobei das Wort gutmenschlich mit Synonymen wie mainstreamergeben, belehrend, gängelnd, manipulierend, intolerant, puritanisch, totalitaristisch usw. ersetzt werden kann.
    Eine neue Regierung ist dringend gebeten, den ORF entweder zu privatisieren oder einen objektiven Staatsrundfunk zu schaffen, der seinen Aufgaben gerecht wird, indem er möglichst neutral und sachlich informiert und politische Meinungen als solche gekennzeichnet ausgewogen zum Zug kommen läßt. Unter der alten Koalition wird das nicht möglich sein. Auch nicht in einer Kenya-Koalition oder einer anderen Variante mit Faymann, Spindelegger und Stronach. Das geht nur, wenn die SPÖ von der Spitze verdrängt wird. Dieses ist das erste und wichtigste Nahziel von Änderungen:
    Die SPÖ muß die Mehrheit verlieren. Mit Stronach behält sie sie.

  5. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2013 08:05

    Wie viele von den "türkischstämmigen" Opfern hatten bereits die deutsche Staatsbürgerschaft? Und kann bei den Opfern mit deutscher Staatsbürgerschaft ein berechtigtes Interesse türkischer Medien bestehen, den Prozess live zu verfolgen?
    Oder akzeptierte das deutsche Höchstgericht, dass aus türkischer Sicht die Abstammung, die ethnische Zugehörigkeit (die Rasse?) mehr zählt, als die Staatsbürgerschaft?
    Wurden die eingebürgerten Deutsch-Türken (Türken-Deutsche) nicht aus dem türkischen Staatsverband entlassen?

  6. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2013 09:03

    "Stell Dir vor, es finden ORF-Zweierkonfrontationen statt und keiner sieht zu!"

    Je inflationärer solche Debatten ins Programm gestellt werden, umso geringer wird das Zuschauerinteresse sein. es hat doch eh schon jeder die Nase voll von diesen unbedarften Selbstdarstellern, welche dort ihre eingelernten Phrasen absondern!
    *gähn* :-)

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2013 08:35

    Die Mächtigen haben sich längst der Medien bemächtigt und benützen sie zum beeinflussen der Plebejer. Je einfacher die Gehirne, umso besser lassen sie sich beeinflussen. Die Ehe für homosexuelle ist ein typisches Beispiel. Sie würde keine Mehrheit finden, selbst nach Ansicht derer, die sie einführen, also wird mit Medienhilfe das Volk überrumpelt.
    Die Antiwaffenlobby ist ein weiteres Beispiel. Jede Abstimmung wird vermieden und die Meldungen sind getürkt.
    Israel macht Stimmung für einen neuen Nahostkrieg, das ist gut, Nordkorea, das niemand fürchtet, wird hingegen hochgespielt.
    Ich brachte Auszüge aus der französischen Presse über "Offshore leaks" mit und stellte fest, daß in Ö alles unbekannt war. Hier begnügen sich die Medien darauf Fehler zu suchen, mit denen wir belastet werden können. Holocaustindustrie pur.
    Abstinenz und Kulturwechsel helfen. Kein ORF und nur Gratismedien überfliegen genügt.

    Plebejer müssen draußen bleiben Rudolf Stumberger heise.de/tp
    Studie weist hohe soziale Auslese bei Journalistenschulen nach
    Was passiert, wenn "Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo auf Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor von Guttenberg trifft? Nein, es gesellt sich nicht nur Haar-Gel zu Haar-Gel und Kaschmir-Pullover zu Kaschmir-Pullover, sondern dann geht es auch um die Verständigung der Macht-Eliten, die sich gegenseitig quasi am Geruch erkennen. Woher diese Eliten im journalistischen Feld kommen, hat Klarissa Lueg, Doktorandin an der TH Darmstadt in ihrer Dissertation "Habitus, Herkunft und Positionierung: Die Logik des journalistischen Feldes" untersucht. Danach ist an Journalistenschulen, die als Rekrutierungsanstalten für journalistische Karrieren gelten, die soziale Auslese besonders gravierend: Mehr als zwei Drittel der Schüler stammen aus einer "hohen Herkunftsgruppe". Kinder von Facharbeitern etwa kommen gar nicht vor.


alle Kommentare

  1. Vladimir (kein Partner)
    22. Januar 2015 14:30

    Larry, I opened your UFO photo with paint.NET (free doolwnad, handier than a shirt pocket), cropped it, blowed the sucker up to about 1200 x 1200 pixels, adjusted brightness and contrast, and sharpened it as much as I could. Tweeked copy is attached. Mighty odd-lookin critter. Wayne (with Sandy) Warmack Rogers ARK Greater Works Ministriesunder John G. Lake'sInternational Apostolic Council Nobility~Obscvrity~Pvrity~Trvth~Beavty~Quietvde Date: Sun, 21 Oct 2012 03:17:30 +0000 To:

  2. Abel (kein Partner)
    19. Januar 2015 10:37

    18. 2. 2003 11:56 von R. Nimmerrichters zukfcnftiger Zivildiener Warum sollen sie den Preis erehatln? Ich habe heute sofort ein Protestschreiben aufgesetzt, weil mir Mayr und Nimmerrichter abgingen im Hilton. Wie faul seid ihr nur, Zivis? Bis inb4s Hilton werdet ihr die alten Deppen doch rollen kf6nnen, oder?

  3. Carlo (kein Partner)
    19. April 2013 16:00

    Zur Türkei habe ich nicht viel zu sagen. Frömmelei und Nationalismus ist eine giftige Mischung, bei der man es mit allerhand heuchlerischen Halunken zu tun hat. Aber das nur nebenbei.
    Politische Debatten im TV sind mehr und mehr schwer erträglich. Ich empfinde es auch als äußerst mühsam, dass von der Opposition gleich drei Rechtsparteien mitquatschen: FPÖ, BZÖ und Stronach. Wobei sich dann die Wortmeldungen nur scheinbar stark unterscheiden. Das geht dann bald in Langeweile über. Vielleicht sollte man mehr auf ein Kanzlerduell setzen. 2-3 Debatten Kanzler gegen Vizekanzler. Wer steht wofür?

    • Erich Bauer
      19. April 2013 16:14

      @Carlo: "...Wer steht wofür?..."

      Wenn die das nur wüßten... Aber, irgendwas mit Gerechtigkeit und mit gerechten Gemeindebauwohnungen...

  4. RR Prof. Reinhard Horner
    19. April 2013 14:57

    reinhard.horner@chello.at

    Ein interessantes Detail:

    Herr Caritas-Unpräsident Küberl schreit für die Fortsetzung der Fütterung des ORF aus Steuermitteln. So soll der ORF offensichtlich seine Machtausübung verbreitern und vertiefen. Unterstützt von der politischen Handlangertätigkeit unter Missbrauch der Caritas.

  5. Hans-Peter (kein Partner)
    19. April 2013 11:33

    Wer schon mal etwas über HAARP gehört hat und es als Hirngespinst abtut, sollte sich diese Seite des Europaparlaments mal durchlesen! Man kann sich nur mehr wundern, welche Möglichkeiten der Wettermanipulation schon seit Jahrzehnten angewendet werden.
    Hier ein Auszug daraus:

    HAARP - Ein klimabeeinträchtigendes Waffensystem

    Am 5. Februar 1998 führte der Unterausschuß für Sicherheit und Abrüstung des Europäischen Parlaments eine Anhörung u.a. über HAARP durch. Vertreter der NATO und der USA waren eingeladen worden, nahmen jedoch an der Anhörung nicht teil. Der Ausschuß bedauert es, daß die USA keinen Vertreter entsandt hatten, der auf Fragen hätte antworten und die Gelegenheit nutzen können, zu dem vorgelegten Material Stellung zu nehmen.(22)

    HAARP, Forschungsprogramm für hochfrequente Strahlenforschung (High Frequency Active Auroral Research Project), wird gemeinsam von der Luftwaffe der USA und dem Geophysikalischen Institut der Universität Alaska, Fairbanks, durchgeführt. Auch in Norwegen laufen ähnliche Untersuchungen, ebenfalls in der Antarktis und auch in der früheren Sowjetunion.(23) HAARP ist ein Forschungsprojekt, bei dem mit einer bodengestützten Anlage mit einem Netz von Antennen, die alle mit einem eigenen Sender ausgestattet sind, Teile der Ionosphäre(24) mit starken Radiowellen erwärmt werden. Die erzeugte Energie heizt bestimmte Teile der Ionosphäre auf, was auch Löcher in der Ionosphäre und künstliche "Spiegel" herbeiführen kann.

    HAARP ist für viele Zwecke einsetzbar. Durch Manipulation der elektrischen Eigenschaften in der Atmosphäre lassen sich gewaltige Kräfte kontrollieren. Wird dies als militärische Waffe eingesetzt, können die Folgen für den Feind verhängnisvoll sein. Durch HAARP läßt sich ein fest umrissenes Gebiet millionenfach stärker mit Energie aufladen als mit irgendeiner anderen herkömmlichen Energiequelle. Die Energie läßt sich auch auf ein bewegliches Ziel ausrichten, u.a. auf feindliche Raketen.

    Das Projekt ermöglicht auch eine bessere Kommunikation mit U-Booten und die Manipulation der globalen Wetterverhältnisse. Aber auch das Gegenteil, eine Störung der Kommunikation, ist möglich. Durch Manipulation der Ionosphäre kann man die globale Kommunikation stören, gleichzeitig bleiben die Kommunikationsverbindungen des Anwenders erhalten. Eine weitere Nutzungsmöglichkeit des Systems ist eine Röntgenaufnahme der Erde bis in eine Tiefe von mehreren Kilometern (erddurchdringende Tomographie), um Öl- und Gasfelder aufzuspüren, aber auch unterirdisch stationierte Militäranlagen. Eine weitere Nutzung des HAARP-Systems ist Radar, das über den Horizont blicken und Objekte in großer Entfernung erfassen kann. Dadurch lassen sich nähernde Objekte jenseits des Horizonts ausmachen.

    Seit den 50er Jahren führen die USA Atomexplosionen im Van Allen-Gürtel durch(25), um zu erforschen, welche Auswirkungen der entstehende elektromagnetische Impuls in so großer Höhe auf Funkverbindungen und die Wirkungsweise von Radaranlagen hat. Diese Explosionen erzeugten neue Magnetstrahlengürtel, die fast um die gesamte Erde liefen. Die Elektronen bewegten sich auf magnetischen Feldlinien und erzeugten ein künstliches Nordlicht über dem Nordpol. Durch diese militärischen Versuche entsteht die Gefahr, daß der Van Allen-Gürtel für lange Zeit schwerwiegend gestört wird. Das Magnetfeld der Erde kann sich über großen Gebieten ausweiten und Funkverbindungen unmöglich machen. Nach Aussagen amerikanischer Wissenschaftler kann es Hunderte von Jahren dauern, bis der Van Allen-Gürtel wieder zu seinem normalen Zustand zurückfindet. HAARP kann Veränderungen der klimatischen Bedingungen bewirken. Das System kann auch das gesamte Ökosystem beeinträchtigen, insbesondere in der empfindlichen Antarktis.

    Eine weitere schwerwiegende Folge von HAARP sind die Löcher in der Ionosphäre, die durch die nach oben gerichteten starken Wellen entstehen. Die Ionosphäre schützt uns vor einfallender kosmischer Strahlung. Es besteht die Hoffnung, daß die Löcher sich wieder schließen, aber die Erfahrungen mit den Veränderungen der Ozonschicht deuten in die entgegengesetzte Richtung. Die schützende Ionosphäre weist also große Löcher auf..

    HAARP ist wegen der umfassenden Auswirkungen auf die Umwelt eine globale Angelegenheit, und es ist zu bezweifeln, ob die Vorteile dieses Systems wirklich die Risiken aufwiegen. Die ökologischen und ethischen Auswirkungen müssen vor weiteren Forschungsarbeiten und Versuchen untersucht werden. HAARP ist der Öffentlichkeit fast nicht bekannt, und es ist wichtig, daß die Bevölkerung davon Kenntnis erhält.

    HAARP steht in Verbindung mit 50 Jahren intensiver Weltraumforschung für eindeutig militärische Zwecke, beispielsweise als Teil des "Kriegs der Sterne", um die obere Atmosphäre und die Kommunikation zu kontrollieren. Solche Forschungsarbeiten sind als schwerwiegend umweltschädigend anzusehen, sie können unübersehbare Auswirkungen auf das Leben der Menschen haben. Niemand weiß heute mit Sicherheit, welche Auswirkungen HAARP haben kann. Der Geheimhaltung in der militärischen Forschung muß entgegengewirkt werden. Das Recht auf Öffentlichkeit und demokratische Kontrolle militärischer Forschungsprojekte und die parlamentarische Kontrolle müssen gestärkt werden.

    Eine Reihe internationaler Übereinkommen (Übereinkommen über das Verbot der militärischen oder sonstigen feindseligen Nutzung umweltverändernder Techniken, der Antarktis-Vertrag, der Vertrag über die Grundsätze zur Regelung der Tätigkeiten von Staaten bei der Erforschung und Nutzung des Weltraums einschließlich des Mondes und anderer Himmelskörper sowie das UNSeerechtsübereinkommen) lassen HAARP nicht nur unter humanen und politischen Aspekten, sondern auch unter rechtlichen Aspekten als äußerst zweifelhaft erscheinen. Der Antarktis-Vertrag schreibt vor, daß die Antarktis nur für friedliche Ziele genutzt werden darf.(26) Dies würde bedeuten, daß HAARP eine Verletzung des Völkerrechts darstellt. Alle Auswirkungen der neuen Waffensysteme müssen von unabhängigen internationalen Einrichtungen untersucht werden. Es sind weitere internationale Vereinbarungen anzustreben, um die Umwelt im Krieg vor unnötiger Zerstörung zu schützen.

    http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+REPORT+A4-1999-0005+0+DOC+XML+V0//DE

    • Leopold (kein Partner)
      19. April 2013 12:07

      Das ist auch interessant:

      Werlhof: Im Projekt HAARP, einem Militärforschungszentrum in Alaska, wurden auf Grundlage der Tesla-Technologie (Nikola Tesla, kroatisch-amerikanischer Erfinder unter anderem den Wechselstroms entwickelte) Earthquake Machines hergestellt, die künstliche Erdbeben hervorrufen. Sie werden benutzt, um Erdölreserven aufzuspüren. Zwischen Haiti und Kuba soll es große Ölreserven geben, also könnte das Erdbeben in Haiti maschinell erzeugt worden sein, um die militärische Besetzung des Landes durch US-Truppen zu ermöglichen. Als Nebeneffekt werden unbotmäßige Regierungen wie etwa jene von Hugo Chavez in Venezuela unter Druck gesetzt.

      http://diestandard.at/1265852135844/Interview-Kapitalismus-ein-Zerstoerungsprojekt

    • heartofstone (kein Partner)
      19. April 2013 12:37

      Mah, consuela, lass dir das von einem Physiker erklären ....

      http://www.youtube.com/watch?v=ilLAgf-79zE

      ... und sitzt das Aluhütchen eh fest? ... LOL

    • Rudolf (kein Partner)
      19. April 2013 12:47

      Da macht die Aussage des jap. Finanzminister Sinn. Auf die Frage eines Journalisten warum er denn das jap. Finanzsystem dem Rothschild-System auslieferte. Darauf kam die Antwort: die USA hätten eine Erdbeebenwaffe und würde damit drohen.
      Bald darauf passierte dieses schreckliche Erdbeeben. Auch gibt es Videos auf Youtube, wo man sieht, dass vor dem Erdebeeben Nordlichter am Himmel zu sehen sind. Wie eben oben im Bericht des EU-Parlaments beschrieben.
      Zum Haarp-Projekt gehört auch das Geo-Engineering(Chemtrails), welches dafür notwendig ist um die elektkromagnetische Impulse weiterleiten zu können (Aluminium, Barium, Strontium etc.).
      Deshalb sieht man auch oft unnatürliche, wellenförmige Wolken am Himmel. In letzter Zeit ist der Himmel nicht mehr azurblau, sondern ausgebleicht, ja fast milchig weiß.

      Durch Haarp kann man auch feststellen, ob ein Land an einer A-Bombe arbeitet, da dies durch die starke Hitze sofort erkennbar würde. Die USA (Nato) weiß sehr wohl, dass der Iran nicht an einer A-Waffe arbeitet. Doch kann man den Menschen, die keine Ahnung von den militärischen Möglichkeiten haben, solche Gschicht'ln auf's Auge drücken.
      Sie schieben den Menschen die Schuld an dieser Klimaveränderung zu (z.B. damals mit dem Ozonloch), wohl wissend, dass es diese Geheimwaffen sind. Schon damals hatte J.F. Kennedy vor diese geheimen militärischen Machtapperaten gewarnt.

    • Leopold (kein Partner)
      19. April 2013 12:52

      Der Antijaponismus, der die US-Politik seit jeher durchdringt, wird allzuoft von den Systemmedien übersehen.

      Auch:
      Wer als Kritiker von HAARP auftritt, wie allen voran der amerikanische Autor Nick Begich jr., wird in üblicher Manier schnell als Verschwörungstheoretiker verschrien. Begich wies bereits vor Jahren darauf hin, HAARP besitze das Potenzial zur »geophysikalischen Kriegsführung«. Über die Zeit hinweg traten andere Autoren und etliche Fachleute auf, die ihrerseits in vielfacher Hinsicht ernste Bedenken bezüglich HAARP äußerten.

      http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/andreas-von-r-tyi/haarp-aktiver-einfluss-auf-die-erdatmosphaere.html

    • machmuss verschiebnix
      19. April 2013 14:00

      @Leopold,

      wahr ist, daß Nikola Tesla seinerzeit mit der fixen Idee, an der Lösung zur drahtlosen
      Energieübertragung schon nahe dran zu sein, den Grundstein gelegt hat - nicht nur
      für HAARP sondern zuallererst mal für RADAR .

      Wahr ist aber auch, daß die Größenordnungen an kinetisch angestauter Energie, welche
      die Voraussetzung für ein Erdbeben sind, nicht einfach mit ein "paar Gigawatt" Sendeleistung
      erreicht werden können (schon der Vergleich ist schlichtweg infantil ).

      Ein kleiner Denikanstoß:
      wie man heutzutage nachvollziehen kann, schwankt die durchschnittliche Eisdicke auf den
      Polkappen um ca. 4000m - während einer Eiszeit liegt dort also ein deutlich größerer
      "Eisklotz" und drückt auf die tektonische Platte darunter (die nicht wesentlich Dicker ist ),
      während als Folge davon die Wassermenge am restlichen Planeten soweit absinkt,
      daß die Untiefe zwischen Spanien und Afrika zur Landbrücke wird (womit die Grundlage
      für die nächste Sintflut gelegt wäre).

      Was das mit Erdbeben zu tun hat ?

      Die Erde ist ein frei rotierendes Objekt und großteils flüssig und
      die Schwerkraft sorgt dafür, daß der Flüssigkeitsstand ( insgesamt, also auch Magma)
      auf dem gesamten Planeten gleich ist ( Gravitations-Differenzen jetzt unbeachtet ).
      Folglich drücken diese gigantischen Eismassen den Erdmantel der Polarregion(en) tief
      in die Magma hinunter und heben dadurch den Erdmantel in anderen Weltgegenden,
      dort wo eben durch fehlende Wasser-Säule in den Weltmeeren auch der Gegendruck
      abhanden kam .

      Genau das ist der zyklisch mit der Eiszeit wiederkehrende Impuls für Platten-Tektonik
      und die wiederum die Ursache für Erdbeben.

      Um es hoffentlich auf den Punkt zubringen:
      was die Amis mit HAARP an Energie freisetzen können, ist gottseidank im Vergleich
      zu einem Asteroiden mit seinem 40 Km Krater wie ein Mückenschiss und der Asteroid
      ist wiederum im Vergleich mit dem Druck an den Polkappen nur ein besserer Vogeldreck.

      Ich gebe Ihnen ja recht, daß die Amis alles und jedes zur Waffentechnik machen - sogar
      unsere Schnitte Brot ( via Gentechnik ).
      Trotzdem könnte "Mutter Erde" diese Verrückten mit einem einzigen Rülpser aus der
      Weltgeschichte pusten (!)

    • Rudolf (kein Partner)
      19. April 2013 15:38

      machmuss verschiebnix
      Hauptsache ist doch, dass sie an ihre Theorie glauben!

    • machmuss verschiebnix
      19. April 2013 16:19

      @Rudolf,
      meinen Sie etwa, daß der gravitations-bedingte Ausgleich des Flüssigkeits-Standes
      nur für "verbundene Gefäße" gilt, nicht aber für den gesamten Planeten - oder was
      sonst kann es sein, was Sie als "Theorie" bezeichnen - was aber längst als fixer
      Bestandteil des Allgemeinwissen gelten sollte.

  6. november (kein Partner)
    19. April 2013 11:13

    OT:
    Boston Police jagt Islamisten-Netzwerk.

    • Erich Bauer
      19. April 2013 11:39

      (ORF-"O-Ton")

      Einer der mutmaßlichen Attentäter des Bombenanschlags auf den Marathon von Boston ist tot. Das bestätigte der Polizeichef von Boston, Ed Davis, am Freitag im Online-Kurznachrichtendienst Twitter. Der Mann war kurz zuvor bei einem Großeinsatz bei Boston gefasst worden...

      Ich stelle fest, der Mann wurde gefaßt und ist dann verstorben...

    • november (kein Partner)
      19. April 2013 13:07

      Und? Wahrscheinlich ist er angeschossen worden und später seinen Verletzungen erlegen. Solange das nicht vorbei ist, sind alle Eilmeldungen und auch Vorverurteilungen wertlos.

    • Hans-Peter (kein Partner)
      19. April 2013 16:47

      Staatsterror in Boston: Regierung im Erklärungsnotstand

      Die Regierung und die gleichgeschaltetete Presse befinden sich nun in einem massiven Erklärungsnotstand, nachdem Inforwars über die False-Flag-Bombenattacke beim Marathon in Boston berichtet hatte. Da sie nun nicht mehr in der Lage sind, den “offiziellen” Tathergang unter die Leute zu bringen, nämlich dass ein rechtsradikaler Extremist die Tat begangen hatte, sind die Hintermänner des staatlichen Terroraktes gezwungen, ihre ursprünglichen Pläne einzustampfen und ein alternatives Szenario zu erfinden.

      Bei dem einen Rucksack tragenden Weißen, dessen Bild von Infowars gestern veröffentlicht wurde, handelt sich um einen Strohmann, der als weißer Rechtsextremist für das Blutbad verantwortlich gemacht werden sollte. Er kann nun nicht mehr dazu eingesetzt werden, um die Regierungsversion der Aktion zu stützen. Nachdem Infowars die Geschichte zusammen mit einer Anzahl von Photos veröffentlicht hatte, welche von Anonymous stammen und auf welchen Leute mit Rückentragetaschen (gekleidet wie Navy Seals) zu sehen sind, entschied die Regierung, ihre ursprüngliche Lügengeschichte fallenzulassen.

      Das erklärt auch den plötzlichen Rückzieher, der nach einem Durcheinander von Medienberichten über die Verhaftung eines Mannes am Mittwoch gemacht wurde. Nun auf einmal heißt es, niemand sei verhaftet worden. Weiterhin erklären sich damit die Bombendrohungen im Bundesgerichtsgebäude und in den beiden Krankenhäusern, in denen mehrere Opfer des Anschlages behandelt wurden. Die Bombendrohungen dienten der effektiven Ablenkung der Presse, nachdem von offizieller Stelle bekanntgegeben worden war, dass der angeblich festgenommene Mann (der dann doch nicht festgenommen wurde) für beide Sprengsätze verantwortlich sei.

      Nun erzählt man den Leuten, dass die Polizei nach zwei Männern fahndet, die aus dem Mittleren Osten stammen könnten. Am Mittwoch hat Infowars die Photos von zwei solchen Männern veröffentlicht, welche nacheinander heute in der New York Post und auf anderen Mainstream-Webseiten erschienen.

      Die Regierung verfügt nun über zwei neue “verdächtige” Strohmänner und hat den Mainstream-Medien befohlen, Plan A zu ignorieren. Ebenso hat man Anweisungen ausgegeben, das Personal zu ignorieren, dass verdächtigerweise nach Militär oder privatem Sicherheitsdienst aussah und welches nach der Attacke herumlief und dabei photographiert wurde.

      Der Notfallplan dürfte nun als Täter Araber vorsehen, vielleicht von AL-Kaida oder von den Salafisten.

      Die fehlgeschlagene Tarnaktion für den orchestrierten Bombenanschlag in Boston legt nicht nur die Hybris und Arroganz der Regierung offen; sie zeigt auch, wie unfähig die gleichgeschaltete Presse ist. Sie taugt nicht mehr als effektives Propagandainstrument.

      Quelle:

      http://www.infowars.com/government-caught-in-boston-bombing-false-flag-cover-up/

  7. Torres (kein Partner)
    19. April 2013 11:00

    Unterberger widerspricht sich wieder selber: einerseits kritisiert er seit Jahren, dass der ORF eine starke linke (SPÖ) und grüne Schlagseite hat, andererseits passt es ihm auch wieder nicht, dass derselbe ORF etwa Stronach oder dem BZÖ genausoviel Wahlwerbe- und Diskussionsmöglichkeiten bietet wie den anderen Parteien. Überdies scheint er auch die Privatsender nicht so gut zu kennen: diese füllen sehr wohl das vom ORF gelassene Vakuum bei politischen Diskussionen auf. ATV hat die wöchentliche Sendung "Am Punkt", Puls 4 "Pro und Contra". Diese Sendungen sind zwar auch nicht immer das Gelbe vom Ei, allerdings wesentlich ausgewogener, kompetenter und lebendiger als die einschlägigen ORF-Diskussionen.

  8. Hans-Peter (kein Partner)
    19. April 2013 10:13

    Hartgeld Update 2 2013-04-19 8:00:
    Nach Durchsicht der Mails an die Redaktion an http://www.hartgeld.com und diverser Gold-Websites innerhalb der letzten 24 Stunden muss gesagt werden, dass ein weltweiter Run des Publikums auf Gold und Silber eingesetzt hat: Japan, China, Hongkong, Indien, USA, Deutschland, Österreich.
    Diese Meldungen werden im Laufe des heutigen Tages auf http://www.hartgeld.com/goldmarkt.html erscheinen. 2013 ist wirklich nicht mehr 2008, dafür das Jahr des Systemuntergangs.
    Gold/Silber-Retailprodukte werden weltweit knapp. So sind etwa Krugerands gänzlich ausverkauft.
    http://admin.hartgeld.com/media/pdf/Art_2013-209_Endkampf-Goldmarkt.pdf

    Hier die Mail vom 18.4. abends, eines EM-Händlers aus Österreich an die Redaktion:
    Am 18.04. haben wir die letzten 20.000 Silber-Unzen verkauft. Ab jetzt sind keine Silberunzen mehr im Großhandel erhältlich. Von den Herstellern gibt es ebenfalls nichts mehr, da deren Lager leer sind und die Herstellung für die nächsten Wochen ausgelastet ist.
    Heute ist diese Knappheit ebenfalls auf Gold übergesprungen. Einige Hersteller liefern nicht mehr. Wir rechnen damit dass es in den nächsten Tagen keine Goldmünzen mehr im Handel geben wird. Nach den Münzen werden die Barren auch sehr rasch ausverkauft sein.
    Trotz dieser Knappheit haben wir zahlreiche Kunden, die auf einen weiteren Preisrückgang warten um 6-stellige Beträge in Edelmetall umzusetzen!
    Den Preisrückgang wird es nicht mehr gehen, wer darauf wartet, wird mit seinem buntbedruckten Papier oder Kontogeld übrigbleiben. Der Run auf die Edelmetalle ist weltweit und betrifft sicher nicht nur die Kleinen, die bei solchen Händlern kaufen. Ganz oben beim Big Money dürfte es noch wilder zugehen, aber dieses hat andere Bezugskanäle. So wurde ja schon bekannt, dass sich Zentralbanken auch gross eindecken.
    Dann gibt es solche Gerüchte: „Switzerland To Buy A Stunning 1,000 Tons Of Physical Gold?“. Falls das wirklich die Absicht der SNB sein sollte, wird sie so viel Gold nie am Markt bekommen, trotzdem wäre es vermutlich nur 1/10 ihrer Devisenreserven, die grossteils aus untergehenden Euros bestehen. Aber solche Informationen werden die Grosskäufe noch mehr anheizen.
    Sollte der derzeitige Run auf das Gold nicht bald von selbst abebben, dann ist damit zu rechnen:
    a) COMEX & LBMA gehen schnell unter, da ihnen das letzte Metall abgezogen wird, damit auch ihre Preisfestsetzungmacht.
    b) Der physische Gold/Silber-Preis entkoppelt sich total vom gedrückten Papierpreis und schiesst in die Höhe
    c) Panikartige Fluchtversuche in Gold/Silber, die aber misslingen, da es kein Edelmetall mehr zu kaufen gibt gibt
    d) Untergang des Finanzsystems, die angekündigten Enteignungen bei den Sparern kommen überall, in der Eurozone kommen mit den Währungsreformen neue, nationale Währungen
    Heute ist vermutlich der letzte Tag, an dem man sein Papiergeld in die Rettungsboote aus Gold und Silber umwandeln kann. Danach dürfte es vermutlich einfach kein Gold und Silber mehr am Markt geben. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben (Michail Gorbatschow). Aus die Maus.

  9. cmh (kein Partner)
    19. April 2013 10:08

    Die Medien regieren nur so in der Art wie ein Suffleur, bei dem die Schauspieler ihren Text nicht können.

    Etwas eigenes zu sagen haben sie nicht. Das erklärt auch ihre panische Reaktion auf den Schweigekanzler Schüssel.

  10. cmh (kein Partner)
    19. April 2013 09:59

    WEr nur gelernt hat, "Buzzwörter" an den richtigen Stellen zu setzen und darauf vertraut, dass das konditionierte Publikum daraufhin zu trentzen beginnt, ist rasch weg vom Fenster, wenn das Trentzen nicht mehr stattfindet.

    Pawlow lässt grüßen.

  11. Segestes (kein Partner)
    19. April 2013 09:55

    Ein unglaublicher Schwachsinn, den kleinen Parteien das Recht abzusprechen, genauso oft in den Wahldebatten vorzukommen, wie es die Großparteien tun. Gerade so, als ob die ORF-Diskussionen ein Spiegelbild der Sitzverteilung im Parlament zu sein haben! Ja gehts noch?!
    Wie proporzgeschädigt muss das Denken Unterbergers bereits sein, dass es sich so einen Stuss aus den Fingern saugt?

    In einer wahrhaft demokratischen Gesellschaft, müsste eigentlich jede zur Wahl zugelassene Partei, egal ob sie bereits im Parlament vertreten ist oder nicht, als gleichberechtigter Diskutant an den TV-Debatten im Staatsfunk teilnehmen dürfen.
    Stronach hätte sich in diesem Fall wohl auch nicht genötigt gesehen, sich dieser unbegabten BZÖ-Versager zu bedienen.

    • cmh (kein Partner)
      19. April 2013 10:04

      Reiner Selbstschutz wäre es.

      Vielleicht macht es Ihnen Freude, mit Fernsehdiskussionen und Duellen (?!) zugemüllt zu werden. Sagen Sie bitte nicht, Ihre Wahlentscheidung hinge davon ab.

      Zumindest meine Entscheidung hängt nicht davon ab, was zu derlei Veranstaltungen hin abgerichtete an antrainierten Wortkonserve von sich labern, sondern davon, was sie seit der letzten Wahl getan haben. Ob es im ORF breitgetreten wird oder nicht.

    • Segestes (kein Partner)
      19. April 2013 11:07

      Nie von sich selbst auf seine Mitmenschen schließen, cmh.
      Es ist nun einmal Fakt, dass TV-Diskussionen das Wahlergebnis beeinflussen können.
      Gerade für finanziell nicht so potente Polit-Neueinsteiger wären sie auch deshalb goldwert, da man sich auf diesem Wege der breiten Bevölkerung präsentieren könnte.
      Das freilich, muss auf Teufel komm raus verhindert werden - deshalb die bewusste Diskriminierung durch den Ostmärkischen Rundfunk. Der Otto-Normal-Seher soll Tag für Tag immer die gleichen Polit-Gfrieser sehen und dadurch den Eindruck vermittelt bekommen, die etablierten Pralamentsparteien, allen voran SPÖVP, wären alternativlos.
      Und es funktioniert. Anders ist es kaum zu erklären, dass beispielsweise die Roten nicht schon längst in der Versenkung verschwunden sind.

    • cmh (kein Partner)
      19. April 2013 12:23

      Tue ich auch nicht. Aber danke für das Kompliment.

      Nur ist im Grundsätzlichen schon ein Problem darin, dass die Macht der Medien einerseits beklagt wird und anderseits wie wahnsinnig in Anspruch genommen wird.

      Das hat mit Demokratie ja schon nichts mehr zu tun, sondern nur noch mit deren Gegenteil.

      So kann und wird auf demokratischem Wege die Demokratie ausgehebelt werden. Ein Medium, das nicht zur Information der Wähler verwendet wird, sondern eingestandenerweise (!!!!!!) zur Desinformation aka Wählerbeeinflussung und damit zur Verfälschung jeder Wahlentscheidung ist eigentlich eine kriminelle Vereinigung: die strafbare Handlung: Bandenbildung und staatsfeindliche Umtriebe.

      Dabei macht es keinen Unterschied, ob die Beweggründe redlich waren oder nicht und ob der Betrug zum Wohle des Staats intendiert war. Quote ist da ebenfalls egal.

      Im übrigen besteht die polititsche, im ORF gelieferte Information nicht im Sachlichen, sondern es besteht eigentlich kein Unterschied zur den diversen Sportberichten. Bei denen sind eigentlich nur zwei Dinge interessant: Wer hat gewonnen und hat es dabei irgendwen spektakulär aufgebretzt? Im Anschluss daran findet dieses Spektakel ein gerichtliches Nachspiel, gleich ob der Unhold Kartnik oder Grasser heissen mag.

  12. Zraxl (kein Partner)
    19. April 2013 08:26

    „Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande“

    Nun, von "Recht" ist wenig übrig.

    • Rudolf (kein Partner)
      19. April 2013 09:24

      Zraxl
      Hat das nicht der Papst bei einer Rede gesagt?

    • cmh (kein Partner)
      19. April 2013 10:06

      Rudl, bei der Millionenshow wären Sie wohl eine Lachnummer.

    • Zraxl (kein Partner)
      19. April 2013 10:13

      @Rudolf
      Das ist ein Zitat von Augustinus, das Benedikt XVI. vor dem Deutschen Bundestag am 22.9.2011 vorgetragen hat.

  13. Undine
    18. April 2013 14:23

    A.U. gibt seinem heutigen Thema den Titel:

    "Die Medien regieren, Politik und Justiz danken ab"

    Man könnte ev. noch präzisieren und behaupten: In Österreich regiert einzig und allein der ORF, der verlängerte Arm der "Vereinigten Linken". Diesem Satz kann, wie man's auch dreht und wendet, niemand widersprechen---ist das nicht eine traurige Entwicklung, die sich da im Laufe weniger Jahrzehnte vor unser aller Augen ungebremst manifestiert hat? Der ORF---eine unangefochtene Spielwiese für alle und alles, was links beheimatet ist ---und bis zur letzten Sendeminute von diesen ausgenützt und MISSBRAUCHT wird.

    • Riese35
      18. April 2013 14:46

      Ja, es ist sehr traurig. Noch trauriger ist, daß die Parteien zuschauen und nichts dagegen machen, allen voran die ÖVP, die eigentlich das größte Interesse daran haben müßte, daß sich das ändert. Und in der FPÖ hätte sie einen Verbündeten. Nur ist die FPÖ allein zu schwach.

      Der ORF gehört privatisiert und von allen Zwangszuwendungen befreit.
      Medienbeiträge müßten direkt ohne Umweg über volkseigene Verteilungskommissionen erfolgen.
      Förderung von Medien durch Steuergelder gehört in den Korruptionsstrafbestand aufgenommen.

  14. brechstange
    18. April 2013 14:09

    Die Steirische ÖVP hat sich mit dem Menasse verbündet, der schreibt für Ihre Schriften Vorwörter und präsentiert für die ÖVP als Zugpferd diese Schriften. In Kürze wird er zur Diskussion "Die Republik Europa" in Graz im Rahmen einer ÖVP-Veranstaltung referieren.
    Nachdem die Bundes-ÖVP sich eine Werbeagentur, die bis jetzt nur Sozialisten vertrat, anheuerte, nun auch noch der Menasse in den Himmel der ÖVP gesetzt. Immerhin ist das der Menasse, der im Jahr 2000 mitskandierte: "Haider, Schüssel an die Wand."

    Die sind nur mehr auf Machterhalt auf, echt tragisch das Schicksal einer einst stolzen Volkspartei.

    • Riese35
      18. April 2013 14:52

      Ja, der gehört auch zu den namentlich genannten "Prominenten UnterstützerInnen" des ATTAC:

      http://www.attac.at/ueber-attac/unterstuetzerinnen/prominente-unterstuetzerinnen.html

      - Menasse Robert, Schrifftsteller, Wien

      Mit dem ATTAC möchte ich gar nichts am Hut haben. Man lese sich einmal deren Zielsetzungen durch. ÖVP, gute Nacht!

    • Gandalf
      18. April 2013 15:25

      Herr Menasse ist nicht nur ein Charakterathlet, der halt die Hand aufhält, wo etwas herabfällt; er ist auch politisch völlig ahnungs- und orientierungslos. Und vor allem: Er hält die Welt für blöd. Denn er hat ausdrücklich betont, dass er ohne das segensreiche Wirken eines gewissen Herrn Kreisky nicht studieren hätte können. Das ist eine freche Lüge: Schon zu meiner Studienzeit (das waren die frühen Sechzigerjahre des 20. Jahrhunderts) bekam jeder, der begabt, aber finanziell bedürftig war, selbstverständlich eine ausreichende Studienbeihilfe; Herr Kreisky war damals meiner Erinnerung nach noch nicht einmal Regierungsmitglied. Das sollten die steirischen ÖVP - Granden einmal verinnerlichen.

    • Undine
      18. April 2013 17:48

      @brechstange
      @Riese35
      @Gandalf

      Auch wenn Sie ihn seinerzeit schon gelesen haben sollten, lohnt es sich, den GASTKOMMENTAR vom 6.9.12 über MENASSE noch einmal zu lesen und fast noch toller ist der dazugehörige Kommentar von @Franziska Malatesta!

      http://www.andreas-unterberger.at/2012/09/die-geschaefte-des-robert-menasse/

    • Riese35
      18. April 2013 21:37

      Werte Undine! Herzlichen Dank für den Link und die damit verbundene Gedächtnisauffrischung. So wird also ATTAC durch unsere Steuergelder finanziert. U.a. ist dort auch ein "Nikaraguakomitee Ansfelden" Mitglied. Es ist unglaublich, wie tief die ÖVP im marxistisch-leninistischen Sumpf verstrickt ist.

    • Undine
      18. April 2013 22:21

      Um den feinen Herrn Robert MENASSE, den sich die steirische ÖVP freiwillig als Klotz ans Bein bindet, etwas besser kennenzulernen, sollte man @Franziska Malatestas grandiosen Kommentar lesen---ich hoffe, sie nimmt mir meine Idee nicht übel!

      @Franziska Malatesta schrieb im September 2012, als ruchbar wurde, wie fürstlich Menasse auf Kosten der Steuerzahler entlohnt wird:

      ........................................................................................

      25. August 2012 13:25
      Aus der Serie: "Laßt sie selber reden".

      Mein Briefwechsel mit Robert Menasse auf Facebook: Erkundungen in einem fremden Mindset
      27. Oktober 2011

      Robert Menasse hat mich entfernt aus seiner Freundesliste.

      Das kam so: Robert Menasse fühlt sich, wie die meisten von uns, von der Lutz-Werbung mit dieser unsäglichen Familie Putz genervt. Um seine Abneigung treffend zu charakterisieren, stellte er zwischen der Familie Putz und der FPÖ eine Verbindung her. FPÖ-Sympathisanten seien so wie die Familie Putz, geschmacklos, kleinbürgerlich, mit verklemmten Kindern, die Werbung hätte im Dienste der FPÖ entstehen können und verkörpere die Zielgruppe des H.C. Strache.

      Ich fand das nicht besonders stichhaltig bzw. paranoid. Ich schrieb, daß bei diesen Spots seit zwölf Jahren Harald Sicheritz, der Regisseur von "Kaisermühlenblues" und "Muttertag" Regie führe, daß diesem sicher keine FPÖ-Nähe zu unterstellen sei, daß eine Assoziation von beliebig Nervtötendem mit dem politischen Gegner auf mich zwanghaft bzw. neurasthenisch wirke und daß Herr Menasse sich möglicherweise einfach von Kleinbürgern, Proleten und deren Geschmack, auf den diese Werbung zielte, belästigt fühle. Nicht geschrieben, aber gedacht habe ich, daß ich ebenfalls nicht unter Kleinbürgern, Proleten und in Wohnzimmern mit entsprechender Einrichtung leben möchte, daß ich mir aber nicht das Recht herausnähme, sie in ihrer Gesamtheit zu diffamieren und in der Öffentlichkeit vorzuführen. (1)

      Ich erhielt von Robert Menasse die Antwort, daß wir in einer besseren Welt lebten, wenn Harald Sicheritz sich diesem Auftrag als Regisseur verweigerte, daß er ein Mitläufer sei, daß alle, die nicht rechtzeitig nein sagten zu derartigen Aufträgen und Entwicklungen, an deren Ende das Böse stünde, sich schuldig machten. (Ich gebe diesen Dialog jetzt mit eigenen Worten wieder, da ich nicht mehr darauf zugreifen kann.) Und ob ich vielleicht auch so feig sei, niemals nein zu sagen, sondern bei Dingen mitzumachen, die nicht in Ordnung seien, und ich solle mich bloß nicht später beschweren.

      Eine Gelegenheit zur Entgegnung wurde mir nicht mehr gegeben, zwei Minuten später hat Herr Menasse mich zu meiner Verblüffung "entfriendet". Dies fand ich umso erstaunlicher, als er von mir eine Wortmeldung gefordert hatte auf seine Gretchenfragen: wie ich es denn hielte mit dem Bekennen, dem Widersagen, dem Kopf-Hinhalten. Also habe ich per persönlicher Nachricht geantwortet, und zwar so:

      Ich bekenne jetzt, daß ich jederzeit und in aller Öffentlichkeit und hundertprozentig unklug "nein" sage zum verrotteten Zustand der Demokratie, zur politischen Korrektheit, zum Euro-Rettungsschirm, der meine Enkel und Urenkel noch versklaven soll, sowie zum neuen §283. Ich habe keine Freunde unter den Obrigkeiten und Machthabern, ich habe nichts zu verlieren. Ich strebe - wie ich zugebe, auch mangels Netzwerken und Möglichkeiten, aber auch mangels der Bereitschaft zur Unterordnung unter die Wiener SPÖ (andere Machthaber sind in Wien vernachlässigbare Größen, ich eigne mich aber generell überhaupt nicht zur Unterordnung) - keine Karriere mehr an. Ich bin die einzige nicht linksstehende bildende Künstlerin Österreichs. Als solche bin ich einsam und unbedeutend. Ich bin konservativ, liberal (paläoliberal) und ich bin Christin (katholisch). Jeder in diesem Forum kann mich "rechts" schimpfen, mir die Freundschaft aufkündigen oder mit mir brechen, der das wünscht. Es ist, was es ist. Ich trete ein für Freiheit des Individuums, für Meinungsfreiheit und das Recht auf Privateigentum sowie für einen Staat, der das Privatleben der Untertanen (Bürger kann man ja wirklich nicht mehr schreiben, nennen wir die Dinge doch lieber beim Namen) nicht reguliert und bevormundet, einen Staat, der weder Propagandasender noch Autobusse, weder Revolverblätter noch Bildungsanstalten betreibt, die Analphabetismus und Gender-Ideologie produzieren. Ich möchte eigentlich gar keinen Staat, könnte mich aber mit einem Staat abfinden, in dem für alle diese sogenannten "Projekte" kein Geld da wäre, der sich auf äußere und innere Sicherheit beschränkte und die Untertanen wie Erwachsene behandelte. Sollte es zu Konflikten kommen, werde ich nicht die Seiten wechseln.

      Zugegeben, er hat auf seine Antwort viel Zeit verwendet. Ich hätte gar nicht gedacht, daß ich für einen staatstragenden Großschriftsteller so wichtig sein könnte, daß er diese Botschaft formulierte:

      Liebe Ingeborg! Mich erstaunt immer wieder, wie Menschen, die eindeutig und nachweisbar schlecht informiert sind, ihre Ahnungslosigkeit stolz als selbstbestimmten Konservativismus ausstellen. Ich habe Sie "entfriendet", weil es so unendlich mühsam ist, sich damit auseinanderzusetzen. Ein Beispiel: der Euro-Rettungsschirm, den Sie selbst als Beispiel dafür anführen, wie mutig Sie "Nein" sagen. Wenn Sie sich wirklich damit beschäftigen würden, wenn Sie ein wirkliches Interesse an Ihrer Zeitgenossenschaft hätten, wenn Sie bereit wären, als die "freie Bürgerin", als die SIe sich sehen, ein bisschen Lenbenszeit zu investieren, um sich da schlau zu machen, wüssten Sie natürlich, dass das ein Unsinn ist, was Sie schreiben - und das ist nicht "Ansichtssache" oder eben "meine Meinung", und Sie haben eben eine andere, und das ist eben so in einer freien Welt der Meinungsfreiheit, sondern ein objektives Faktum. Sie wiederholen, was in der Boulevard-Presse steht, das ist falsch, eben Boulevard, und Sie kommen sich noch kess vor, wenn Sie auf dem Boden, den die Boulevard-Medien aufbereiten, zornig aufstampfen! Jeder Krone-Leser hat genau dieses Lebensgefühl: "Ich sage zornig Nein, und ich merke nicht, dass ich Ja zu den Idioten sage!" Auch Ihr Katholizismus: es ist so unglaublich lächerlich, wie die Repräsentanten der katholischen Kirche so tun als wären sie Märtyrer, der Kardinal schreibt in der Kronenzeitung, dass es "Mut erfordert, Ja zu Christus zu sagen", er ist Repräsentant der STAATSKIRCHE und schreibt das in der KRONENZEITUNG, und die ohnehin nur von den wenigen aufgeklärten Österreichern belächelten Katholiken gehen mit der trotzigen Charaktermaske des ungefährdeten Märtyrers herum: es ist SO MUTIG, sich in einem katholischen Land, das durch das Konkordat eine Filiale des Vatikans ist, zum Katholizismus zu bekennen....

      Wissen Sie, Frau Knaipp, was unser Problem ist? Dass es keine Diskussionsgrundlage gibt, wenn Sie den mainstream nachbeten, und das zugleich subjektiv als "kritischen Standpunkt" empfinden.

      Sie schreiben in Selbstzuschreibung von Ihrem "aufrechter Gang"! Sie haben keine Ahnung, was das IN WIRKLICHKEIT ist. Was das bedeutet, wenn Sie NICHT mainstream und Mehrheit ohnehin hinter sich hätten. Ich glaube sogar, dass Sie nicht einmal wissen, welcher (linke) Philosoph diesen Begriff geprägt hat.

      Sie schreiben, dass Sie unbedeutend sind, weil Sie sich nicht der SPÖ unterordnen... Das ist ein Symptom von Verfolgungswahn. Ich kenne NICHT EINEN EINZIGEN bedeutenden Künstler, der zu Bedeutung gelangt ist, weil er sich an die Zitzen der SPÖ gehängt hat. Und ich rede jetzt nicht von der Welt - auch und selbst in Wien gibt es nicht einen Künstler von Bedeutung, der seine Bedeutung dadurch erlangt hat, dass er der SPÖ Weihrauch geschwenkt hat. Es war doch umgekehrt: Künstler haben Bedeutung erlangt, und die SPÖ hat ihnen Ehrungen nachgeworfen....

      Sie schreiben, Sie seien "die einzige nicht links stehende Künstlerin"! Wissen Sie, es gibt viele Gründe, warum ein Künstler/ eine Künstlerin missachtet oder schlicht nicht wahrgenommen wird. Es kann sein, dass Sie Ihrer Zeit voraus sind und deshalb unverstanden, es kann sein, dass Sie schlicht eine schlechte Künstlerin sind. POLITISCHE Gründe hat das nicht. Und wenn Sie Ihre Kunst wirklich unter politischen Bedingungen machen müssen, die zu Ihrer Verfolgung oder Unterdrückung führen - dann gratuliere! Solschenizyn war von seiner Regierung verfolgt, er bekam den Nobelpreis! In der DDR haben nur jene nachhaltige Karriere gemacht, die sich nicht auf SED-Seilschaften verlassen haben, Biermann wurde ausgebürgert - wie hießen jene Künstler, die von der SED gefördert wurden? Wissen Sie es? Na eben.

      Ich würde an Ihrer Stelle aufhören, Konservativismus als kritische Tugend auszustellen, ich würde mich als Künstler auf die Kunst konzentrieren, und wenn Sie sich, was für Künstler, also für buchstäblich vorbildliche freie Menschen ja angemessen ist, zu irgendwelchen gesellschaftlichen oder politischen Fragen äußern, dann würde ich mich versuchen zu informieren, statt einem Boulevard nachzuplappern, der Ihnen sagt, dass Sie "ein kritischer Wutbürger" sind, wenn sie nachplappern.

      Ich höre jetzt auf - ich bin schärfer und gemeiner, als ich sein möchte. Wenn Sie damit umgehen können, dann können wir gerne weiter diskutieren. Wenn nicht, dann verabschiede ich mich hier von unserer Freundschaft,

      Robert

      Man könnte auf diesen Text inhaltlich einiges antworten oder richtigstellen. Aber es ist die Form des Textes, die Wortwahl, die die weitere Kommunikation nicht ratsam erscheinen läßt. Daher habe ich mit dieser Kommunikation Schluß gemacht:

      Herr Menasse, ich war nicht unhöflich zu Ihnen. Ich möchte in diesem Ton mich nicht unterhalten. Von Freundschaft konnte nie eine Rede sein, ich ging von einer weltanschaulichen Verschiedenheit aus, die aber dennoch gegenseitigen Respekt ermöglicht.

      Ihr Text sagt viel über Sie aus und nichts über mich.

      Leben Sie wohl

      I.K.

      (1) Ich erinnere an die Werbung der Wiener Festwochen 2000 bis 2004, die eine derartige Taktik - Spießerverhöhnung auf großflächigen Plakaten - anwendete, was umso perfider erschien, als die gedemütigten Kleinbürger wahrscheinlich zu einem großen Teil SPÖ wählen.

  15. plusminus
    18. April 2013 12:41

    Paßt irgendwie dazu:

    http://www.stern.de/kultur/musik/stern-exklusiv-bushido-gibt-mafia-clan-generalvollmacht-1998192.html

    Ein Liebkind der Medien, obwohl tief verstrickt in Mafiakreisen!
    Mit Auszeichnungen überhäuft, darunter 5 Echo, jener Preis von dem eine Südtiroler Band ausgeladen wurde, weil sie als "deutsche Minderheit" (lt. eigenen Aussagen) in Italien ein Lob auf ihre Heimat singen!

    Wen die Medien lieben, der wird reich und darf alles!

    • brechstange
      18. April 2013 14:18

      Das ist wirklich ein Skandal.

      Doch nur die Spitze eines inzwischen riesigen Eisbergs.

    • Undine
      18. April 2013 17:50

      @plusminus

      Da bleibt einem die Spucke weg!*******!

    • Specht (kein Partner)
      19. April 2013 02:54

      Was Menasse über Künstler und Politik schreibt ist derart lachhaft, wo lebt der Mensch denn, wie alt ist er denn? Kennt er tatsächlich nicht die Entwicklung der Staatskünstler unter Firnberg und Kreisky oder Broda oder will er das nicht wissen.

    • Eva
      19. April 2013 08:44

      @Specht

      Es kommt immer darauf an, in welche Familie jemand hineingeboren wurde; bei Menasse ist dieser Vorteil besonders wichtig, denn er ist das Einzige, was er vorzuweisen hat. Gerade die Sozialisten, die immer davon quasseln, jeder Mensch sei gleich dem anderen zu behandeln, gehen in einem Fall wie Menasse in die Knie. Wessen Wiege in einem bestimmten Umfeld stand, der braucht sonst keine Vorzüge zu haben; er wird auf jeden Fall gefeiert und hoch dotiert für jeden Schwachsinn, den er zu Papier gibt.

  16. Geheimrat
    18. April 2013 12:12

    Nur wer von der Lüge lebt, muß die Meinungsfreiheit fürchten!

    Deutsche Opfer, fremde Täter....

    Diese Leute haben auch einen Namen den niemand kennt. Da gab es keine Mahnwachen und Lichterketten, keine Plätze oder Straßen wurden nach ihnen benannt, man hat sie politisch korrekt totgeschwiegen!

    http://www.youtube.com/watch?v=l5_sq4tGQ68

    • Undine
      18. April 2013 13:39

      @Geheimrat

      Dieses Video sollte man unbedingt ansehen! *******!

    • Neppomuck (kein Partner)
      19. April 2013 19:29

      Etwas Statistik, zum Nachdenken:
      Insgesamt 106 zu Tode gekommene Opfer bei 92 Ereignissen*.
      Davon* wurden 33 von Türken "bestritten",
      5 von Kosovo-Albanern,
      5 von Tunesiern,
      4 von Irakis,
      4 von Libanesen,
      4 von Russen,
      4 von Serben,
      3 von Pakistanis,
      3 von Rumänen,
      2 von Italienern,
      2 von Polen und
      2 von Tschechen.
      Auf alle anderen Nationalitäten kommen jeweils 1 Mord.

      43 Tote durch Stichwaffen,
      18 Tote durch Schusswaffen,
      17 wurden auf die eine oder andere Weise erschlagen,
      6 erwürgt,
      2 zu Tode getreten.
      Der Rest war nicht exakt zuzuordnen.

      Dann waren die Opfer
      32 Frauen,
      13 Beamte der Polizei - interessanterweise nimmt die Gewalt gegen Beamte seit etwa 2000 merkbar ab,
      2 Taxler.
      Der Rest ist sozus. "privat".

      Zu denken gibt die Häufigkeit der Verbrechen:
      Waren es bis 2006 erträgliche (na ja) Zahlen, steigen die Morde durch Ausländer ab 2007/2008 (6/5) stark an.
      2009 - 17 Morde,
      2010 - 20 und
      2011 - 15 an der Zahl.

      Wenn das so weiter geht, wird "das Reich" bald "deutschen-frei" sein.

  17. Riese35
    18. April 2013 10:44

    Da AU wieder ATTAC erwähnt hat, erlaube ich mir, eine Randbemerkung hier nochmals zu posten, die mich in dieser Intensität auf Grund meiner bisherigen Naivität überrascht hat.

    Brigitte Kashofer hat gestern im Zusammenhang mit Thatcher die unglaubliche Geschichte über einen neuen, politisch korrigierten Kreuzweg in Amstetten berichtet. Ich habe daraufhin bei ATTAC gegoogelt und bin auf folgende, interessante Liste gestoßen, wer dort u.a. Mitglied ist:

    - Basisgruppe Senfkorn Dornbirn
    - Caritas Innsbruck
    - Pastorale Dienste/Welthaus Diözese St. Pölten (WEKEF)
    - Fachausschuss für Entwicklungspolitik Pfarre St. Markus
    - Franziskusgemeinschaft Pinkafeld
    - Jesuitenkolleg Innsbruck
    - Katholische Aktion Österreich
    - Katholische Frauenbewegung Österreich
    - Katholische Jugend OÖ
    - Katholische Jugend Österreich
    - Katholische Sozialakademie Österreich
    - Katholische ArbeitnehmerInnen Bewegung Österreich
    - Kollegium und Pfarre zum heiligsten Herzen Jesu
    - Pax Christi Steiermark

    Quelle:
    http://www.attac.at/ueber-attac/unterstuetzerinnen/mitgliedsorganisationen.html

    Ich glaube, hier ergäbe sich ein reiches Betätigungsfeld für Niko Alm. Und ich werde daraus die Lehre ziehen, mit welchen "katholischen" Organisationen ich in Hinkunft nichts mehr zu tun haben möchte. Ich dachte, die Zeiten einer in die Politik verstrickten Kirche wären vorbei. Ist das die neue Art von politischem Katholizismus in Österreich?

    • fenstergucker
      18. April 2013 12:02

      Jetzt wissen wir endlich, wohin der Weg des immer wieder eingeforderten "modernen Katholizismus" geht, der Weg einer Kirche, die sich öffnen muß!
      Es grüßen Schüller, Zulehner, Küberl und Konsorten!

    • Riese35
      18. April 2013 12:10

      Weitere Fakten zu ATTAC:

      "Was ist Attac?

      Attac ist eine internationale Bewegung, die sich für eine demokratische und sozial gerechte Gestaltung der globalen Wirtschaft einsetzt.

      Unser Ziel ist ein gutes Leben für alle - heute und in Zukunft lebenden - Menschen.

      ...

      Attac finanziert sich über Spenden und Mitgliedsbeiträge und ist parteiunabhängig."

      Quelle: http://www.attac.at/ueber-attac/was-ist-attac.html

      "Selbstverständnis

      Attac versteht sich als gesellschaftspolitische Gruppe, ... die allen Menschen Chancengleichheit einräumt - unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung, ethnischer Zugehörigkeit, religiösem Bekenntnis, nationaler oder sozialer Herkunft.

      Hingegen haben nationalistische, xenophobe, rassistische, antisemitische, sexistische oder in anderer Form diskriminierende Weltanschauungen keinen Platz bei uns. Alle Mitglieder, AktivistInnen und RepräsentantInnen von Attac bekennen sich zu diesen Grundwerten.

      Attac berücksichtigt die geschlechtsspezifischen Auswirkungen politischen und ökonomischen Handelns ein und setzt die Strategie des Gendermainstreaming ein und um."

      Quelle: http://www.attac.at/ueber-attac/selbstverstaendnis.html

      Also Ziel ist das Paradies auf Erden, vermengt mit Gendermainstreaming, Homoideologie etc., und das finanziert durch Kirchenbeiträge. Ich kann nur jedem raten, keinen Cent Kirchenbeitrag mehr, der in solche Kanäle fließt.

      Zu ergänzen wären noch die folgenden "Prominenten UnterstützerInnen":
      - Küberl Franz, Caritas-Präsident
      - Knoll Gertraud, Mag., ehem. Evangelische Superintendentin, Leiterin der SP-Zukunftswerkstätte
      - Lunacek Ulrike, Mag. Nationalratsabgeordnete der Grünen
      etc.

      Quelle: http://www.attac.at/ueber-attac/unterstuetzerinnen/prominente-unterstuetzerinnen.html

    • Karl Knaller
      18. April 2013 18:08

      Unter diesem Aspekt erscheint eine Unterschrift unter das Anti(r.k.)Kirchen-Volksbegehren vielleicht gar nicht so abwegig?

    • Riese35
      18. April 2013 21:24

      @Karl Knaller: Ich unterschreibe jedenfalls nicht. Denn diesem Niko Alm und Genossen (Neos und wie sie alle heißen) geht es ja nicht um den hier aufgedeckten politischen Katholizismus im Verein mit ATTAC u.a. mit exponentiell-wachsendem Linksdrall, sondern um die Zerstörung der noch übriggebliebenen Reste katholischer Fundamente in der Gesellschaft. Gegen den Zwangs-Kirchenbeitrag und etwaiger, zentral verwalteter Ersatzgebühren würde ich aber sofort unterschreiben.

  18. Josef Maierhofer
    18. April 2013 09:59

    Der ORF ist offenbar bei der Selbstbedienung noch besser als die Politik.

    Wäre der ORF ein politkritisches oder ein objektives, wahrheitsliebendes Medium, dann wäre es sogar wünschenswert, dass er der Politik den Spiegel vorhält, dann wäre es sogar wünschenswert, dass man damit Demokratie machen kann, oder zumindest Information betreiben kann.

    Sagt viel über die Qualität der Politik aus, den Herrn Wrabetz und seine Kasperln noch zu unterbieten.

    Zumindest mit der 'Koalition', die weg gehört, ist er sich einig, der ORF, ja, wäre da nicht die Ungerechtigkeit, die Ungereimtheit der Protegierung des damaligen LIF und deren Folgen heute.

    Bloß für die Kleinparteien ist es ein Vorteil, mehr Öffentlichkeit zu erhalten, für die neuen Parteien, die sich um Wählerstimmen bewerben, eben keiner, außer jemand zahlt ihnen bezahlte ORF Werbung regelmäßig während des Wahlkampfes.

    Dass diese politischen Diskussionen nur mit Persönlichkeiten, die was zu sagen haben, einen Wert haben, ist klar und nicht die abgesprochenen 'tu mir nichts, ich tu Dir auch nicht' Scheindiskussionen, statt offenen Schlagabtausches.

    Dazu kommt dann noch die Parteilichkeit des ORF, als Linksmedium, des weiteren der Zuseherschwund, denn, wenn ich all das lese und meinem 92-Jährigen zuhöre, gibt es dort praktisch kein normales Programm mehr, bloß nur noch manipulierendes, lügenhaftes Linksgewäsch mit ausgewählten Diskutantenzusammensetzungen.

    Ich bin seit etwa 40 Jahren kein Fernsehteilnehmer mehr und daher von diesem, offenbar zu einem Linksmedium verkommenen Parteisender auf Steuerkosten und Zwangskosten finanzierter Basis, verschont.

    Dass Stronach mit seinen Einwürfen und Texten und Aufforderungen an die Politik da noch Interesse erregen wird, mag schon sein, ist er doch als Einzelkämpfer offenbar die einzige Persönlichkeit im Ring der Farb- und Erfolgslosen Antiösterreicher, aber leider eben kein Politiker. Hoffentlich hält er der Politik den Spiegel vors Gesicht.

    Dass Medien aber in Selbstbedienungsmanier nun teilweise, vor allem gegen alles Nichtlinke, bestimmen, das haben wir der 'Förderung' und den 'Inseraten' zu verdanken. Denn alles hat auch eine Gegenseite, die eine ist die Bestechung, die andere die Erpressung.

    Wünschenswert aber wäre wohl die freie Presse, der unabhängige Sender, der die Buntheit des Landes widerspiegelt und über die Wahrheit informiert.

    Wünschenswert wäre, dass sich die Politik vor der objektiven Wahrheit nicht fürchten müsste, weil sie dem Volk gegenüber ein reines Gewissen hat.

    Klingt so wie, wir werden und 'ganz sicher' bessern .... ... und dann sind wir aufgewacht, um uns die grauen Mauern der Unfreiheit ... ... des 'Mainstreams' ...

  19. Undine
    18. April 2013 09:33

    A.U. schreibt:

    "Die Auseinandersetzung ähnelt im Kern übrigens verblüffend dem deutsch-türkischen Megakrieg um den bevorstehenden Prozess gegen eine mutmaßliche Mittäterin zweier toter rechtsextremistischer Massenmörder. In Bayern musste jetzt der ganze Prozess nur deshalb verschoben werden, weil man die Frage nicht zu klären vermocht hatte, welche Journalisten denn die raren Zuhörerplätze bekommen sollen."

    Der langen Rede kurzer Sinn: Der "EU-Beitrittskandidat" TÜRKEI bestimmt---obwohl Gott sei Dank (noch!) nicht der "Europäischen" Union angehörend, in gewohnt dreister Form indirekt die SPIELREGELN in DEUTSCHLAND! Daß die Scharia in D und auch bald bei uns in Ö peu a peu eingeführt wird, weil sich groteskerweise deutsche Gerichte finden, die dem Druck der Millionen Moslems, va der lautstarken Millionen Türken*, die sich in D eingenistet haben und dort schmarotzen, läßt Schlimmes für die Zukunft der "Rechtsstaaten" befürchten. Die Justiz, der bisher vom Volk großes Vertrauen geschenkt worden ist, tritt dieses Vertrauen nun mit Füßen; sie ist auf dem besten Weg, eine Hure der linken Politik zu werden.

    WIE wird es erst werden, wenn die Türkei Vollmitglied der EU sein wird?
    In Deutschland leben etwa 82 Millionen Menschen, in der Türkei waren es laut der Volkszählung von 2010 knapp 78 Millionen. Wesentlich mehr als die Differenz zwischen den beiden Staaten machen die in D lebenden Türken aus!

    Beide Völker sind also etwa "gleich stark"! WER nach einem leider durchaus möglichen Beitritt der Türkei zur EU am lautesten und dreistesten FORDERUNGEN stellen wird, ist kein Rätsel, sondern glasklar: Die Türkei, während Deutschland ständig auf den Knien liegen wird. Schöne Aussichten---für die grüne Türkenfreundin Claudia Roth---schlechte für den Rest der Bevölkerung!

    *Bei der Wahl Schröders seinerzeit zum Kanzler hatten die Millionen Stimmen der eingebürgerten Türken den Ausschlag gegeben. Seit dieser Zeit bestimmen sie längst in der deutschen Politik kräftig mit. Na, und unsere Alev Korun fühlt sich ja auch sehr zuhause in Ö ---und vertritt dreist und lautstark---wie sollte es anders sein!---die RECHTE, nicht aber die Pflichten der Zugereisten dem Gastland gegenüber!

    • Cotopaxi
      18. April 2013 10:55

      Die EU-Kaste hat doch keine Selbstachtung: es wird mit der Türkei über einen Beitritt verhandelt, obwohl die Türkei einen Teil der EU (Nordzypern) völkerrechtswidrig besetzt hält.
      Außerdem hat die Türkei die Chuzpe, ein Mitglied des Staatenbundes, dem es beitreten will, völkerrechtlich nicht anzuerkennen. Wie soll das im Falle eines Beitritts funktionieren?

    • Undine
      18. April 2013 13:36

      @Cotopaxi

      Besonders abschreckend wären bei einem EU-Beitritt der Türkei die NEUEN NACHBARN der EU! Wollen wir das wirklich? Türkei samt Nachbarn ---eine einzige Horrorvorstellung!

    • Xymmachos
      18. April 2013 18:12

      @Undine
      Gut gebrüllt, Löwin => XO!

    • Undine
      18. April 2013 19:25

      @Xymmachos

      :-)

    • terbuan
      18. April 2013 19:51

      @Undine
      großartig*****

    • Honigbiene (kein Partner)
      19. April 2013 09:49

      NSU vs. Christenmorde: ein Vergleich

      Ich möchte zunächst einen Fall vorstellen, der vielleicht einigen bereits bekannt ist. Ich zitiere hier auszugsweise aus dem Focus vom 18.04.2007:

      Zwei Türken und ein Deutscher wurden am Mittwoch bei dem Überfall in der südosttürkischen Stadt Malatya grausam getötet. Die Polizei fand die drei Männer, die von den Angreifern an Händen und Füßen an Stühle gefesselt worden waren, mit durchschnittenen Kehlen, wie der Provinzgouverneur im türkischen Fernsehen berichtete. [...]

      Die Polizei nahm vier Tatverdächtige fest. Das Fernsehen zeigte Bilder von Polizisten, die einen Mann zu Boden drückten. Der Mann, der nach dem Sturz aus dem Fenster verletzt ins Krankenhaus gebracht wurde, werde ebenfalls als verdächtig eingestuft, sagte der Provinzgouverneur. Er habe möglicherweise zu den Angreifern gehört. Der im dritten Stock eines Hauses gelegene Verlag verkaufte Bibeln, Kreuze und christliche Literatur. Er sei in der Vergangenheit häufiger bedroht worden, berichteten türkische Medien. [...]

      Für Schlagzeilen hatte unter anderem der Mord an einem italienischen Geistlichen in der türkischen Schwarzmeerstadt Trabzon gesorgt. Pater Andrea Santoro war im Februar 2006 – zur Zeit der Proteste gegen Mohammed-Karikaturen – von einem 16-jährigen Türken beim Gebet in der Kirche hinterrücks erschossen worden. In Samsun, ebenfalls am Schwarzen Meer, wurde wenige Monate später ein französischer Priester durch Messerstiche schwer verletzt.
      In der Lokalpresse war wegen des Verkaufs christlicher Bücher in Malatya seit längerem eine Debatte entbrannt, hieß es im Fernsehen. Die Verbreitung von christlicher Literatur und Symbolen wird von türkischen Extremisten als verbotene Missionarstätigkeit angesehen.
      Doch auch türkische Regierungsmitglieder und andere offizielle Vertreter haben wiederholt die Tätigkeit christlicher Missionswerke kritisiert. Die Europäische Union, deren Mitglied die Türkei werden will, hat dagegen mehr Freiheiten für die christliche Minderheit angemahnt.

      .
      Was fällt auf?
      Es gab offensichtlich in der Türkei in den Jahren 2006-2007 mehrere Morde an Christen, die von Türken verübt wurden.
      Ich finde, es ist sehr berechtigt, hier einen direkten Vergleich mit den “NSU”-Morden zu ziehen, was das Verhalten der türkischen Regierung angeht:
      .
      1) Die türkische Regierung hat sich völlig teilnahmslos gezeigt und sogar die Opfer verhöhnt, indem sie deren “Missionierung” kritisierte. Nach dem Motto: “Selber Schuld!”
      .
      2) Die türkische Regierung hat sich nicht in einer Trauershow entschuldigt.
      .
      3) Die türkische Regierung hat darüber nicht jahrelang berichtet.
      .
      4) Die türkische Regierung hat die Hinterbliebenen nicht kontaktiert.
      .
      5) Die türkische Regierung hat diese Ereignisse nicht zum Anlass genommen, von einer “Christenfeindlichkeit” in der Türkei zu sprechen, obwohl vier Morde und ein Schwerverletzter innerhalb von zwei Jahren zu beklagen waren, die nur aufgrund ihrer Religion ermordet/verletzt wurden.
      .
      6) Die türkische Regierung hat den Hinterbliebenen nichts bezahlt.
      .
      7) Selbst mit zwei Flaschen Raki auf ex wäre kein türkischer Politiker auf die Idee gekommen, die nachfolgenden Gerichtsprozesse mit einem derartigen Tamtam abzuhalten, wie das jetzt in der BRD passiert.
      .
      8) Die türkische Regierung hat den Angehörigen nicht angeboten, am Gerichtsprozess teilzunehmen.
      .
      9) Kein deutscher Sender hat verlangt, Plätze in den Gerichtsverhandlungen zu erhalten; um die Wahrheit zu sagen, hat sich weder Presse noch Politik einen feuchten Dreck für die ermordeten Christen in der Türkei interessiert.
      .
      10) Die türkische Regierung hat keine Aussagen gemacht, die über das hinausgingen, was ohnehin bekannt war.
      .
      Ich möchte überhaupt nicht auf die Frage eingehen, ob das Verhalten der türkischen Regierung “gut” oder “schlecht” war, denn eines war es auf jeden Fall:
      politisch sinnvoll.
      Wenn man in die EU möchte, ist das Letzte, was man brauchen kann, Morde an Christen, die einzig in deren Glauben begründet waren.
      Man macht sich erpressbar. Man wird unglaubwürdig, wenn man immer von Toleranz faselt und Respekt für seine Religion fordert, während gleichzeitig Christen die Kehle durchgeschnitten wird.
      Es ist aus dieser Warte also absolut nachzuvollziehen, warum die türkische Regierung bei diesen Fällen eher schweigsam, de-eskalierend und verschleppend vorgegangen ist.
      Wozu soll man seinen Gegnern Argumente liefern?
      .
      Verglichen mit diesem völlig rationalen Verhalten der Türkei, wird das Verhalten der CDU/CSU/FDP-Regierung bei der “NSU”-Affäre immer bizarrer:
      Absolut JEDER oben aufgezählte Punkt ist ins Gegenteil verkehrt worden!
      .
      1) Die BRD-Regierung hält schon Schweigeminuten ab, bevor überhaupt auch nur irgendetwas feststand!
      .
      2) Die BRD-Regierung hält eine Trauershow ab, bei der allen Deutschen eine Kollektivschuld eingeredet wird!
      .
      3) Die BRD-Regierung hält die Berichterstattung über ihren false-flag-Anschlag die “NSU”-Affäre die ganze Zeit an der Grenze des Erträglichen!
      .
      4) Gauck kann gar nicht genug Türken die Hände schütteln und vor ihnen im Dreck kriechen!
      .
      5) Noch bevor es eine Gerichtsverhandlung gab, wurden die Deutschen mit “braunen Sümpfen” konfrontiert, mit Hunderten, Tausenden, Millionen von Neonazis!
      .
      6) Die BRD-Regierung zahlt den Hinterbliebenen Geld, noch bevor diese das überhaupt gefordert hatten!
      .
      7) Zur NSU-Verhandlung erspare ich mir jeglichen Kommentar.
      .
      8) Die Angehörigen treten als Nebenkläger auf und ich kann mir schon denken, wer ihre Anwaltskosten bezahlt…
      .
      9) Obwohl das Interesse der Türken allgemein gering ist, wird ein künstlicher Hype um die Sitzvergabe veranstaltet.
      .
      10) Die BRD-Regierung war den Ermittlern immer ein paar Schritte voraus, so daß viele Zeugenaussagen im Nachhinein von der Merkel-Junta unter den Tisch fallen gelassen wurden (z.B. der Mann, der kurz vor dem Brand des Wohnmobils dieses verließ)
      .

      Ich kann es ja verstehen, wenn die BRD-Regierung einen oder zwei Fehler begeht. Aber so richtig glauben tue ich es nicht, weil Merkel und Consorten absolut eiskalte Profis sind, die über Leichen gehen.

      Aber so konsequent immer genau das Gegenteil dessen zu tun, was ein normaler Nationalstaat wie die Türkei tut, das ist kein Zufall.

      Ich meine, angenommen ihr wäret der Kanzler.

      Würdet ihr bei 10 Millionen aggressiver, in Parallelgesellschaften lebenden Türken, ein Streichholz an dieses Pulverfass halten und diese ganze Show um eine mordende Horde von Neonazis abziehen, noch bevor irgendetwas feststeht?
      .
      Wenn aber die Realität nicht mit dem Paradigma übereinstimmt, so ist das Paradigma falsch. Einen Sinn ergeben die Handlungen der Kanzlerin, wenn man Folgendes annimmt:
      .
      Merkel will gar keine Integration.
      .
      Merkel WILL, daß die Türken sich abschotten,
      .
      sie WILL; daß die Türken aggressiv sind,
      .
      sie WILL; daß die Türken sich für irgendwelche “Nazi-Morde” an Deutschen rächen
      .
      Merkel WILL, daß das deutsche Volk erpressbar ist, einzig und allein darum hat sie dieses ganze Affentheater inszeniert und die beiden Uwes kaltmachen lassen.
      .
      Fragt sich natürlich, wofür?
      Warum hasst sie ihr eigenes Volk so dermaßen, daß sie sogar eine Terrorserie erfindet und Morde in Auftrag gibt (mutmasslich), um den Deutschen kollektiv das Büßerhemd überzustreifen?
      .
      Keine Ahnung. Aber insgesamt ist es natürlich immer ein beliebtes Motiv, jemanden durch “Schuld” beherrschbar zu machen.
      Andere These: Sie hat bewußt eine Eskalation der inneren Sicherheit herbeigeführt, um dadurch die Akzeptanz für Vorratsdatenspeicherung, Überwachung und “Notstandsgesetze” zu erreichen, bis die Salafisten sich wieder beruhigt haben.
      Aber meine Kristallkugel sagt mir, daß sich die Salafisten nicht beruhigen werden, sondern man immer wieder Taschen mit Sprengstoff finden wird, so daß die “Notstandsgesetze” leider in Kraft bleiben müssen…
      .
      Wie gesagt, man kann die ganzen Ungereimtheiten kriminalistisch auswerten und kommt schnell darauf, daß der Staat hier der eigentliche Drahtzieher ist.
      Man kann sich aber auch einfach bewußt machen, daß in diesem Fall so konsequent die Gesetze einer normalen Staatsführung außer Kraft gesetzt wurden, daß die gesamte Sache schon vorher geplant worden war und ein fertig stehendes Programm abgespult wurde.
      Und zwar so schnell, daß die Moslemverbände gar nicht mit dem Fordern hinterherkamen, so schnell wurden ihre Wünsche erfüllt!
      .
      Auf PI findet ihr einen sehr guten Artikel, in dem noch einmal auf einige Ungereimtheiten eingegangen wird.
      Peinlich jedoch finde ich das Verhalten einiger Kommentatoren dort, die allen Ernstes glauben, “die grauen Wölfe” oder der türkische Geheimdienst hätte etwas damit zu tun.
      Mag ja stimmen, daß sie vielleicht mit den deutschen Terrordiensten BND/”Verfassungs”schutz o.ä. zusammenarbeiteteten; die Idee kam aber mit Sicherheit von Merkel!
      Diese Faktenresistenz liegt vermutlich einfach daran, daß die Konservativen stets daran scheitern, eine kriminelle Obrigkeit anzunehmen, weil sie in ihrem unmündigen Säuglingsstadium verharren wollen.
      Ich warte nur noch darauf, daß irgendeine Pappnase dort die Legende verbreitet, Claudia Roth wäre als Ninja in die Asservatenkammer eingebrochen und hätte die Beweise platziert, um die arme Merkel unter Druck zu setzen.

    • Honigbiene (kein Partner)
    • machmuss verschiebnix
      19. April 2013 15:47

      Danke Honigbiene !

  20. schreyvogel
    18. April 2013 09:15

    Ich hätte eine ganz einfache Lösung für das Problem der fehlenden Zuseher bzw. Medienplätze:

    Die Gerichte sollten erlauben, die Verhandlungen aufzuzeichnen bzw. sogar online auszustrahlen, wie in den USA.

    Gerichtsverhandlungen sind per Gesetz öffentlich, also spricht eigentlich nichts dagegen!!! Aber die Richter wollen das nicht, denn dann müssten sie sich viel zusammennehmen und müssten sich so manche Häme und Unverschämtheit verkneifen. Der Gerechtigkeit würde das nur nutzen, keinesfalls schaden.

  21. terbuan
    18. April 2013 09:03

    "Stell Dir vor, es finden ORF-Zweierkonfrontationen statt und keiner sieht zu!"

    Je inflationärer solche Debatten ins Programm gestellt werden, umso geringer wird das Zuschauerinteresse sein. es hat doch eh schon jeder die Nase voll von diesen unbedarften Selbstdarstellern, welche dort ihre eingelernten Phrasen absondern!
    *gähn* :-)

    • Undine
      18. April 2013 19:02

      @terbuan

      Diese Zweierkonfrontationen waren ungeheuer spannend, wenn Jörg Haider einer der Partner war; da wußte man, daß ihm jeder unterliegen würde; es war einfach ein Vergnügen! Den vielbejubelten Satz von Schüssel wg des umgefallenen Taferls fand ich eher halbmatt. Seither sind diese Konfrontationen nicht mehr imstande, mich zum Zusehen aufzuraffen; Stronachs Auftritte 2x in der ZIB2 reichen mir vollauf; wozu soll ich mir all das Blabla unserer "Spitzenpolitiker" antun---schade um die Zeit!

  22. dssm
    18. April 2013 08:53

    Die Macht des Fernsehens ist schon am absteigenden Ast, das sind jetzt nur mehr Rückzugsgefechte; natürlich wird bei der aktuellen Wahl, der ORF wie früher üblich, sehr entscheidend sein.

    Wer den Erfolg von Beppo Grillo sieht, sieht auch die schwindende mediale Macht des linken Staatsfernsehens als auch das Versagen eines, bei uns unbekannt politischen, Privatfernsehens.

    Mit genau diesem Blog, hat Herr Unterberger bereits den richtigen Weg beschritten! Der Weg wird lang und steinig sein, aber am Ende ist das Fernsehen marginalisiert, sind die ewig links/grünen gutbezahlten Hetzer vom Fernsehen machtlos.
    Ein zweiter Teil fehlt noch, der Gang unter die Menschen! Auch hier hat Beppo Grillo gezeigt wie es geht – wenn auch die Methode nicht neu ist, sie geriet nur in Vergessenheit.

    Ein weiterer wichtiger Meilenstein ist die Repolitisierung breiter Bevölkerungsschichten, welche der bisherige politische Betrieb (insbesondere wie es im Fernsehen dargestellt wurde) angewidert hat. Dies verdanken wir aktuell Frank Stronach, er hat mit seiner unkonventionellen Art die Wähler wach geküsst; leider ist seine Bewegung von viel zu vielen käuflichen Gestalten dominiert.

  23. socrates
    18. April 2013 08:35

    Die Mächtigen haben sich längst der Medien bemächtigt und benützen sie zum beeinflussen der Plebejer. Je einfacher die Gehirne, umso besser lassen sie sich beeinflussen. Die Ehe für homosexuelle ist ein typisches Beispiel. Sie würde keine Mehrheit finden, selbst nach Ansicht derer, die sie einführen, also wird mit Medienhilfe das Volk überrumpelt.
    Die Antiwaffenlobby ist ein weiteres Beispiel. Jede Abstimmung wird vermieden und die Meldungen sind getürkt.
    Israel macht Stimmung für einen neuen Nahostkrieg, das ist gut, Nordkorea, das niemand fürchtet, wird hingegen hochgespielt.
    Ich brachte Auszüge aus der französischen Presse über "Offshore leaks" mit und stellte fest, daß in Ö alles unbekannt war. Hier begnügen sich die Medien darauf Fehler zu suchen, mit denen wir belastet werden können. Holocaustindustrie pur.
    Abstinenz und Kulturwechsel helfen. Kein ORF und nur Gratismedien überfliegen genügt.

    Plebejer müssen draußen bleiben Rudolf Stumberger heise.de/tp
    Studie weist hohe soziale Auslese bei Journalistenschulen nach
    Was passiert, wenn "Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo auf Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor von Guttenberg trifft? Nein, es gesellt sich nicht nur Haar-Gel zu Haar-Gel und Kaschmir-Pullover zu Kaschmir-Pullover, sondern dann geht es auch um die Verständigung der Macht-Eliten, die sich gegenseitig quasi am Geruch erkennen. Woher diese Eliten im journalistischen Feld kommen, hat Klarissa Lueg, Doktorandin an der TH Darmstadt in ihrer Dissertation "Habitus, Herkunft und Positionierung: Die Logik des journalistischen Feldes" untersucht. Danach ist an Journalistenschulen, die als Rekrutierungsanstalten für journalistische Karrieren gelten, die soziale Auslese besonders gravierend: Mehr als zwei Drittel der Schüler stammen aus einer "hohen Herkunftsgruppe". Kinder von Facharbeitern etwa kommen gar nicht vor.

  24. Wertkonservativer
    18. April 2013 08:13

    Die "Mediokratie" in allen ihren Ausformungen - von den heute fast anachronistisch anmutenden Zeitungsblatteln, über Radio, Fernsehen, bis zu den auf offener Straße und in Kaffeehäusern genützten Handys, Laptops und noch modernernen Geräten
    (Sie merken schon, dass ich ein altmodischer Mensch bin), das ist DER "Fortschritt" unserer Zeit (glauben viele, aber nicht alle!):
    Devise: kein Kind über Zehn ohne Handy, Laptop usw. (sinnerfassend lesen kommt schon noch irgendwann mal!).

    Zum Thema:
    die Vorwahl-Diskussionen in der angedachten Breite anzusetzen, schiene mir ein impertinentes Politiküberdruss-Förderungsmittel ganz besonderer Art!

    So viele Super-Nullen so oft ansehen und anhören zu müssen, wäre wohl eine im wesentlichen unverdiente vorgezogene Höllenstrafe!
    Oberkomiker Stronach würde wohl einige Farbe in das Trauerspiel bringen, doch das allein rechtfertigt noch lange nicht, ein Trauerspiel in vielzuvielen Akten anzusetzen.

    Drei, vier größere FS-Diskussionsrunden vor gut gemischtem und lebhaft fragendem Publikum: das müsste wohl genügen!
    Wie's kommen wird: mal schauen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  25. Cotopaxi
    18. April 2013 08:05

    Wie viele von den "türkischstämmigen" Opfern hatten bereits die deutsche Staatsbürgerschaft? Und kann bei den Opfern mit deutscher Staatsbürgerschaft ein berechtigtes Interesse türkischer Medien bestehen, den Prozess live zu verfolgen?
    Oder akzeptierte das deutsche Höchstgericht, dass aus türkischer Sicht die Abstammung, die ethnische Zugehörigkeit (die Rasse?) mehr zählt, als die Staatsbürgerschaft?
    Wurden die eingebürgerten Deutsch-Türken (Türken-Deutsche) nicht aus dem türkischen Staatsverband entlassen?

    • Riese35
      18. April 2013 10:15

      Genau diese Frage habe ich mir auch gestellt. Warum wird diese wichtige Information von den Medien nicht weitergegeben? Und auf welcher rechtlichen Grundlage hat Karlsruhe den Prozeß gestoppt? So etwas kann doch in einem Rechtsstaat nur auf Basis einer rechtlichen Grundlage geschehen.

    • AGLT (kein Partner)
      19. April 2013 10:27

      Türken bleiben Türken bleiben Türken. Auch wenn sie in der x.-ten Generation in D oder A geboren sind. Ich bringe zum wiederholten Male das Beispiel mit dem Fußballländermatch A (bzw. D) - TÜR, das jedesmal alles über die Einstellung/Zugehörigkeit der in A (bzw. D) geborenen Türken aussagt.

      Für Verbrechen, die Türken in D an D begehen (siehe Kirchweye), daran haben die türkischen Medien kein Interesse. Sagt das mal jemand laut? Wenn ja, kommt die obligatorische Nazikeule. Nur: Sollte die noch irgendjemanden stören?

  26. Observer
    18. April 2013 07:20

    Es gilt immer noch der Journalistengrundsatz: Only bad news is (are) good news. Denn nur schlechte Nachrichten ergeben gute headlines und sind damit verkaufsfördernd. Ich erinnere mich als Student noch an eine Exkursion bei der damaligen Druckerei der Kronenzeitung am Fleischmarkt, wo dem Maschinenmeister beim Druckbeginn "von oben" die gewünschte Auflagenzahl telefonisch mitgeteilt wurde. Da klang es so ähnlich: "Heit druckst um 30 Tausend mehr, weil wir hom a klasse Übaschrift".

    Jeder Mensch hat natürlich seine politischen Präferenzen, welche er auch an der Wahlurne zum Ausruck bringen kann und soll. Beim ORF können die Sendungsverantwortlichen - besonders aber die Moderatoren - es aber nicht lassen, die geforderte Überparteilichkeit zu ignorieren. Vielmehr stellt man bei Auswahl der interviewten Personen, besonders aber bei den Formulierungen der Fragen immer wieder fest, dass es meist linksorientierte Mitarabeiter sind, welche in missionarischen Eifer einen Beitrag für die von ihnen bevorzugte Seite - aber mit neutralem Mäntelchen - machen wollen. Besonders unangenehm ist das ständige Unterbrechen des Gesprächspartners und bei besonders heiklen Situationen kommt dann sogar die Feststellung: "Die Fragen stelle nur ich!"
    Wenn man so herumhört, dann dürften die stark linksorientierten Ausbildner an den Studienplätzen der künftigen Journalisten der Hauptgrund sein, warum unsere Medien so viel linksgetrimmte Leute beschäftigen.

    Die sogenannte vierte Macht ist tatsächlich sehr stark. Bei dem jüngsten Bombenattentat in Boston zeigte es sich einmal mehr, dass es den bisher noch unbekannten Urhebern in erster Linie nur um die Aufmerksamkeit in den Medien gab - und diese haben sie auch prompt erhalten. Daher wäre zu überlegen, wie man künftig mit solchen Ereignissen besser umgeht, ohne die Meinungs- und Pressefreiheit zu gefährden.

  27. fokus
    18. April 2013 07:17

    Die Medien sind sich Ihrer Macht durchaus bewußt, machen davon reichlich Gebrauch und treiben Justiz (siehe Deutschland beim NSU Prozeß!), Politik sowie Gesellschaft in die von ihnen gewünschte Richtung. Sie bedienen sich dazu nicht einmal mehr subtiler Methoden, sondern tun das immer offener und dreister!

    So spielt unsere linksgestimmte Medienorgel, allen voran der ORF, 25 Jahre zurückliegende "Jugendsünden" eines FPÖ-Politikers in allen Schlagzeilen hoch, bemüht irgendwelche "Experten" und erstattet trotz wiederholter, nachhaltiger Distanzierung Anzeige bei der Staatsanwaltschaft, denn die Antifa-Industrie verzeiht eben nie. Nur Sozis dürfen auf "Lossprechung" hoffen, wie z. B. der Wiener "Buagamasta" mit seiner ideologischen Kehrtwendung!

    Im Gegensatz dazu breitet man über solche AKTUELL brutalen Übergriffe ohne Anlaßfall den Mantel des öffentlichen Schweigens. Aber wehe, wären heimische Jugendliche mit ähnlichen Folgen bei einer feierlichen Versammlung von Zuwanderern in deren religiöse Räume eingedrungen? Die Republik wäre aus den Fugen geraten und ganz Österreich als Neonaziland gebrandmarkt worden.

    http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/Pruegel-bei-Party-8-verletzt/101193740

    Und wenn dann die eine oder andere Tageszeitung auf Grund des Unmuts ihrer Leser vorsichtig ausschert, folgt umgehend der Ruf zur Ordnung:

    http://kurier.at/kultur/medien/presserat-ruegt-krone-fuer-diskriminierung-von-suedlaendern/7.751.554

    Wo existiert da noch ein gerechtes Augenmaß? Wer wagt sich da noch dagegen aufzulehnen?
    Unabhängiger Journalismus und Meinungsfreiheit ist uns über weite Strecken längst verloren gegangen und damit wird der A.U.-Tagebuch-Blog immer wichtiger!

    P.S.: Unser Öffentlich-Rechtlicher weiß sich für die kommenden Wahlkampfauseinandersetzungen sicher zu helfen: Statt 15 Sendungen wird er uns mit sogenannten "Elefantenrunden" ein paar weniger vorsetzen - selbstverständlich samt bewährt tendenziöser Moderation, damit das solcherart beeinflußte Wahlergebnis wunschgemäß zugunsten der Genossen ausfällt.

  28. simplicissimus
    18. April 2013 06:41

    Wird man wegen ähnlicher, wenn auch etwas deftigerer Sätze nicht im auch im EU-Land Österreich verurteilt? Abgewandelt könnte man sagen: "Überall, wo es Ideologen, Ignorante, Tolerante, Genderisten, Opportunisten gibt, sind alle übertrieben gutmenschlich." Wobei das Wort gutmenschlich mit Synonymen wie mainstreamergeben, belehrend, gängelnd, manipulierend, intolerant, puritanisch, totalitaristisch usw. ersetzt werden kann.
    Eine neue Regierung ist dringend gebeten, den ORF entweder zu privatisieren oder einen objektiven Staatsrundfunk zu schaffen, der seinen Aufgaben gerecht wird, indem er möglichst neutral und sachlich informiert und politische Meinungen als solche gekennzeichnet ausgewogen zum Zug kommen läßt. Unter der alten Koalition wird das nicht möglich sein. Auch nicht in einer Kenya-Koalition oder einer anderen Variante mit Faymann, Spindelegger und Stronach. Das geht nur, wenn die SPÖ von der Spitze verdrängt wird. Dieses ist das erste und wichtigste Nahziel von Änderungen:
    Die SPÖ muß die Mehrheit verlieren. Mit Stronach behält sie sie.

    • brechstange
      18. April 2013 07:08

      Zum Steigbügelhalter Stronach für die SPÖ teile ich Ihre Meinung nicht. Wer sagt den, dass die bürgerlichen Konstellationen dadurch nicht gestärkt werden könnten?

    • simplicissimus
      18. April 2013 07:58

      Werte brechstange, ich verstehe die Verzweiflung der Buergerlichen, denen ein Strache zu anruechig oder oberflaechlich erscheint.
      Meine wahltaktischen Ueberlegungen sind einfach: Durch Stronach bleibt die SPOe Nummer eins, da er sehr wahrscheinlich doch eher bei FPOe und OeVP Protestwaehlern wildern wird, weniger bei SPOe oder Gruenen.
      Selbst wenn er ueber Wegnahme von einigen SPOe und Gruenenstimmen dem "buergerlichen Lager" zu einer theoretischen Mehrheit FPOe-OeVP-Stronach verhelfen koennte, bliebe SPOe mit hoher Wahrscheinlichkeit immer noch Nummer eins und wuerde mit der Regierungsbildung beauftragt werden. Da die OeVP kaum den Mumm in den Knochen zu einer neuerlichen Wende hat, wird es somit wahrscheinlich zu einer Kenya-Koalition kommen, die die Interessen der "buergerlichen Mehrheit" weiter mit Fuessen treten wird.

    • brechstange
      18. April 2013 14:05

      Ein Strache ist nicht anrüchig, die FPÖ ist wie die ÖVP unzugänglich. Das ist deren Problem. Geschlossene Gesellschaften anstatt offene.

    • simplicissimus
      18. April 2013 19:32

      Ja wenns so ist, was ich nicht wirklich beurteilen kann, dann schließ ich mich bald den Fatalisten hier im Blog an, die meinen, nur ein totaler Zusammenbruch mit anschließendem Umsturz könnten eine Wende erwirken.
      Wann wir dann nur nicht in einer linken Horrordiktatur aufwachen.
      Oder in einem Schariastaat.

    • machmuss verschiebnix
      19. April 2013 15:27

      @simplicissimus,

      grundsätzlich kann man Ihnen nur zustimmen, daß die SPÖ weg muß. Diese Partei
      postuliert irgendwelche Slogans als ihre Werte, hat aber als Programm nur
      Antifa-Peitsche und Populismus-Zuckerbrot zu bieten - verpackt in eine
      jahrhunderte-alte Ideologie, die schon zahlreiche Staaten rund um den Globus
      in den Ruin geführt hat.

      Was mich aber zum "Ober-Fatalisten" macht, ist die mediale Virtuosität, mit der
      die Roten es geschafft hatten, daß Schüssel's Wenderegierung heute als Teufelszeug
      in den Köpfen einer breiten Wählerschicht verankert ist. Letztlich hat auch der
      Pröll-Clan aus purem Eigennutz nicht unwesentlich dazu beigetragen. Aber vielleicht
      kann der Schuldenberg Niederösterreichs die ÖVP-Granden vom populistischen Irrweg
      abbringen (natürlich nicht - das ist eine Abhängigkeit - vergleichbar zum Verhalten
      eines Spielers, den es immer wieder ins Kasino zieht ).

      Also:
      um eine breite demokratische Absicherung für allfällige Reformen zu bekommen,
      müßte man das Meinungs-Monopol der Roten brechen, welches die aber mit besagter
      medial Viruosität zu verteidigen wissen - gestützt vom Heer all jener, die ihre
      Existenzberechtigung nur auf den zu reformierenden Apparat begründen können.

      Sollte Strache wirklich die SPÖ aus der Regierung drängen können, wer wird so
      naiv sein anzunehmen, daß es ihm besser ergehen würde als Schüssel - zumal
      Strache nicht annähern die Erfahrung und Steherqualität von Schüssel besitzt ! ! !

      Meine fatalistische Frage: müssen wir wirklich weiter zusehen, bis die Roten
      unser schönes Österreich über Griechische Zustände hinaus vielleicht sogar
      ins Siechtum hinein treiben - bis sogar der letzte gehirngewaschene, rotwählende
      Dummy erkennen muß, wer die wahren Ausbeuter sind ? ? ?
      Oder:

      Kommt unversehens wieder mal so ein durchgreifender "Hoffnungs-Mann", dem
      aufgrund der oben beschriebenen Zustände keine andere Alternative bleibt,
      als diktatorische Brachialgewalt ? ? ?

      Ich vermute ganz stark, daß wir aus purer Entscheidungs-/Führungs-Schwäche
      in erterem Szenario verrotten werden - zum Auswandern wäre ich in beiden
      Fällen gezwungen ( ¿ qué tal le parece Uruguay - el pais español en territorio
      brasileño ? ).

      .





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