Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen



Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Lesezeit: 1:00

Rot, Schwarz, Grün haben eine Reform der Parteispenden beschlossen.

Schöner als diese Seite aus Werner Faymanns liebstem Propagandablatt "Österreich" kann man gar nicht zeigen, was die Reform eigentlich wert ist.

 

Freiwillige Spenden an die Parteien werden zwar jetzt nur noch öffentlich und daher zweifellos dünner fließen. Aber durch parteipolitische Macht erzwungene Spenden des nie gefragten Steuer- und Abgabenzahlers an SPÖ-freundliche Boulevard-Zeitungen wird es ungehindert weiter geben. Was mag sich da in der Fellnerschen Gratiszeitung der Verantwortliche gedacht hat, als er zum Photo des roten Drahtziehers Ostermayer ein solches von unseren Autobahnpickerln finanziertes Inserat der Asfinag platziert hat? Hat da eine Freudsche Fehlleistung dafür gesorgt, dass da genau jener Titel daneben steht, den sich die Bürger angesichts solcher Inserate - vergeblich - wünschen: "Geld-Strafen für Parteimanager"?

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juni 2012 17:38

    Die Tagebuchnotiz „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“(20. 6. 2012) mit dem Bild von Ostermayer und der Werbetext der ASINAG in der roten Propagandazeitung „Österreich“, ist wieder eine der kaum zu übertreffenden Meisterleistungen journalistischer Kritik durch Dr. Unterberger!
    Bravo und Danke. So wird doch noch ein wenig Hoffnung gemacht, daß Anstand und Wahrheit nicht untergehen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juni 2012 17:28

    Ehe das Transparenzgesetz in Kraft tritt, muß noch fleißig korrumpiert werden.
    Schließlich wollen die "Gratisblattln" überleben und weiter der roten Hofberichterstattung frönen.

    P.S.: Das Inserat könnte genauso gut eine Werbung für die SPÖ-Kinderfreunde sein. Wo ist da der Informationsgehalt über die ASFINAG?

  3. Ausgezeichneter KommentatorClaudius
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juni 2012 17:15

    Die ASFINAG gehört zur roten Machtsphäre (SPÖ-Bures-Verkehrsminsterium). Dass ausgerechnet im Fellner-Blatt 'Österreich' dieses Inserat auf Seite 5 zu finden ist wundert mich nicht, da kommt schönes Geld in die Kassa des Fellner-Blatts und die Berichterstattung in der Fellnerzeitung ist dann klarerweise SP-freundlich.

    Eine Hand wäscht die andere. Ein politisches Perpetuum-Mobile das weder VP noch FP bisher stoppen konnten.

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juni 2012 17:39

    Tausend Worte wird nicht reichen.

    Es wird halt jetzt anders gemacht, egal bei welcher der Politrepräsentanten-Parteien Österreichs, man wird weiter fröhlich korrumpieren, erpressen, bestechen trotz einschlägiger Gesetze.

    Wen aus dieser Riege schert denn ein Gesetz ?

    Das Bilderl ist ja nur fürs Volk.

  5. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juni 2012 17:09

    Naja, Ostermayer muss noch nicht zahlen, denn das Gesetz tritt erst später in Kraft. Daher sollte die inofizielle Parteizeitung "Österreich" noch ein wenig finanziert werden.

  6. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juni 2012 17:23

    Sehr symblträchtig das Kleine, verschmitzt lächelnde Mädchen mit dem erhobenen "Du-Du-Fingerchen"...

  7. Ausgezeichneter KommentatorLawrence
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2012 19:37

    Mir ist ehrlich gesagt nicht klar, warum die ASFINAG ueberhaupt wirbt. Man kommt ja ohnehin nicht drum herum, die Strassen der ASFINAG zu benutzten. Neue Kunden werden damit nicht angesprochen und Konkurrenz gibt es nicht. Und zur Imageaufbesserung sollte das Management jeden Euro in den Strassenbau stecken, damit man sich ueber unsere Autobahnen weniger aergern muss.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorLawrence
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2012 19:37

    Mir ist ehrlich gesagt nicht klar, warum die ASFINAG ueberhaupt wirbt. Man kommt ja ohnehin nicht drum herum, die Strassen der ASFINAG zu benutzten. Neue Kunden werden damit nicht angesprochen und Konkurrenz gibt es nicht. Und zur Imageaufbesserung sollte das Management jeden Euro in den Strassenbau stecken, damit man sich ueber unsere Autobahnen weniger aergern muss.


alle Kommentare

  1. Onemiguel (kein Partner)
    20. Januar 2015 09:26

    Vielen Dank ffcr die Meinung eines Profis zu diesem Thema. Aus menier Sicht ist diese Frage auch eine moralische. Es geht hier um Solidarite4t und Hilfe gegenfcber in Not geratenen Menschen. Aber wie es scheint, ist unsere Gesellschaft schon derart verroht, dass Menschlichkeit nicht mehr ze4hlt. Wenn aber dann die selbst dringende benf6tigte Hilfe verzf6gert oder vielleicht auch zu spe4t eintrifft, dann ist die Aufregung grodf.

  2. Harry Hilflos (kein Partner)
    22. Juni 2012 11:23

    Und wer füttert die Bestie?
    Ihr Steuerzahler mit eurem Zehent.

    Wer hält die Bestie an der Macht?
    Ihr Schwarzen mit eurem Futtertrogaffinität.

  3. Lawrence (kein Partner)
    21. Juni 2012 19:37

    Mir ist ehrlich gesagt nicht klar, warum die ASFINAG ueberhaupt wirbt. Man kommt ja ohnehin nicht drum herum, die Strassen der ASFINAG zu benutzten. Neue Kunden werden damit nicht angesprochen und Konkurrenz gibt es nicht. Und zur Imageaufbesserung sollte das Management jeden Euro in den Strassenbau stecken, damit man sich ueber unsere Autobahnen weniger aergern muss.

  4. numerus clausel (kein Partner)
    21. Juni 2012 15:48

    Der Pepi und der Gschropp haben die gleichen Gesichtszüge. Unsympathisch und durchtrieben.
    Wenn der Gschropp schon so angezogen ins Auto gesetzt werden muß und dann noch um ein dämliches Malbuch bettelt - lesen braucht ein anständiger Sozi nicht zu können, wo das Kreuzerl gesetzt wird, wird schon bald der "Wahlhelfer" zeigen.

  5. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    21. Juni 2012 14:19

    Irgendwer muss ja dabei helfen, die Raiffeisenkredite von Österreich - der Zeitung abzustottern. ;)

  6. AGLT (kein Partner)
    21. Juni 2012 11:16

    Es soll doch bitte niemand glauben, dass dem "gemeinen Österreicher" und schon gar nicht den Schundblattlesern der Zusammenhang auffällt!
    Die Verstehen unter Parteispenden doch nur das, was bar aufs Handerl kommt!

    Kein "Normalo"-Österreicher stört sich an solchen Inseraten!

  7. Josef Maierhofer
    20. Juni 2012 17:39

    Tausend Worte wird nicht reichen.

    Es wird halt jetzt anders gemacht, egal bei welcher der Politrepräsentanten-Parteien Österreichs, man wird weiter fröhlich korrumpieren, erpressen, bestechen trotz einschlägiger Gesetze.

    Wen aus dieser Riege schert denn ein Gesetz ?

    Das Bilderl ist ja nur fürs Volk.

  8. A.K.
    20. Juni 2012 17:38

    Die Tagebuchnotiz „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“(20. 6. 2012) mit dem Bild von Ostermayer und der Werbetext der ASINAG in der roten Propagandazeitung „Österreich“, ist wieder eine der kaum zu übertreffenden Meisterleistungen journalistischer Kritik durch Dr. Unterberger!
    Bravo und Danke. So wird doch noch ein wenig Hoffnung gemacht, daß Anstand und Wahrheit nicht untergehen.

  9. libertus
    20. Juni 2012 17:28

    Ehe das Transparenzgesetz in Kraft tritt, muß noch fleißig korrumpiert werden.
    Schließlich wollen die "Gratisblattln" überleben und weiter der roten Hofberichterstattung frönen.

    P.S.: Das Inserat könnte genauso gut eine Werbung für die SPÖ-Kinderfreunde sein. Wo ist da der Informationsgehalt über die ASFINAG?

  10. Erich Bauer
    20. Juni 2012 17:23

    Sehr symblträchtig das Kleine, verschmitzt lächelnde Mädchen mit dem erhobenen "Du-Du-Fingerchen"...

  11. Claudius
    20. Juni 2012 17:15

    Die ASFINAG gehört zur roten Machtsphäre (SPÖ-Bures-Verkehrsminsterium). Dass ausgerechnet im Fellner-Blatt 'Österreich' dieses Inserat auf Seite 5 zu finden ist wundert mich nicht, da kommt schönes Geld in die Kassa des Fellner-Blatts und die Berichterstattung in der Fellnerzeitung ist dann klarerweise SP-freundlich.

    Eine Hand wäscht die andere. Ein politisches Perpetuum-Mobile das weder VP noch FP bisher stoppen konnten.

    • Josef Maierhofer
      20. Juni 2012 19:39

      ... wollten !

    • A.K.
      21. Juni 2012 21:26

      Ich fürchte, daß über lange Zeit gesehen, die ASFINAG eine ebenso wie die ÖBB beschaffene Hausmacht der Linken werden könnte. Wehret den Anfängen!

  12. Observer
    20. Juni 2012 17:09

    Naja, Ostermayer muss noch nicht zahlen, denn das Gesetz tritt erst später in Kraft. Daher sollte die inofizielle Parteizeitung "Österreich" noch ein wenig finanziert werden.

    • mike1
      20. Juni 2012 17:13

      na hoffentlich wird dieser rote affe bald zahlen müssen....

    • Gandalf
      20. Juni 2012 18:50

      Völlig richtig, nach dem neuen Gesetz muss Ostermayer noch nicht zahlen. Allerdings wäre er schon nach der gegenwärtigen Gesetzeslage fällig für eine Verurteilung wegen Betruges und Untreue (es gilt die Unschulds..usw.), und zwar nicht für eine Geld-, sondern für eine saftige Gefängnisstrafe,wenn wir eine unabhängige Staatsanwaltschaft und eine couragierte Justizministerin hätten. Ja, wenn der Wenn nicht wär'.....

    • Gerhild Baron
      20. Juni 2012 21:51

      Libertus: es wird auch nachher fest korrumpiert werden !





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2020 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung