Staatlich finanzierte Umerziehung durch die Broschüre Ganz schön intim drucken

Die Sexualaufklärungsbroschüre für 6-12 Jährige wurde in diesem Blog schon besprochen. Offen ist aber die Frage, was die angemessene Reaktion besorgter Eltern auf diese Broschüre sein soll.

Selten noch habe ich so viel Intoleranz verspürt wie während der Sendung Pro und Contra auf Puls 4, an der ich als Studiogast teilnahm. Anstatt über eine Sexualerziehungsbroschüre für 6-12 Jährige zu diskutieren, änderte die Moderatorin im Verlauf der Sendung das Thema auf Adoption durch Homosexuelle. Einen näheren Einblick gibt es auf dem Blog eines der anwesenden Gäste am Podium.

Wogegen richtet sich diese Intoleranz?

Erst am Tag nach der Sendung habe ich es verstanden. Diese Intoleranz bezieht sich auf einen Kampf gegen Ehe und Familie. Zumindest solange Ehe noch als verschiedengeschlechtliche Gemeinschaft und Familie als natürliche Familie verstanden wird. Von beidem sind lesbische und homosexuelle Paare auf natürlichem Wege ausgeschlossen.

Dekonstruktion von Ehe und Familie

Das natürliche Geschlecht wird durch das soziologische Geschlecht ersetzt. Dann kann ich bis zu sechs oder mehr Geschlechter unterscheiden: homo, lesbisch, bi, trans, inter, hetero, etc. Die Broschüre enthält folgendes Zitat „Viele Initiativen setzten sich dafür ein, Intergeschlechtlichkeit/Intersexualität nicht weiterhin als zu behandelnde Krankheit zu pathologisieren, sondern die Vielfalt von Geschlechteridentitäten (ebenso beispielsweise Transgender, Transsexualität, queere Identitäten) anzuerkennen. Dieses Bestreben stellt den eng gesteckten, künstlich geschaffenen Rahmen der angenommen Zweigeschlechtlichkeit in Frage.“ (Zitat „Ganz schön intim“, p.69)

Gleichzeitig wird das traditionelle Familienbild angegriffen. Zitat aus der Broschüre: „Trotz vieler Bearbeitungen von Schulbüchern und sonstigen Medien, die auf die Diversitäten der Lebensformen von jungen Menschen reagieren, hält sich das Bild der klassischen Mutter-Vater-Kind-Familie als anzustrebendes Ideal hartnäckig, ungeachtet der Tatsache, dass knapp die Hälfte aller Kinder in Österreich in anderen Verhältnissen leben.“ (Zitat „Ganz schön intim“, p.43)

Ersetzen von Ehe und Familie durch neue Realitäten

Nur durch Leihmutterschaft und Samenspende auch für lesbische Paare ist es homosexuellen oder lesbischen Paaren möglich Kinder zu „bekommen“. Die „unkritische“ – obwohl in Österreich verbotene – Darstellung von Leihmutterschaft und Samenspende für lesbische Paare in der Broschüre ist daher kein Zufall, sondern Programm. „Samenbank: … Oder lesbische Leute, die gerne mit einem Kind leben möchten.“ (Zitat „Ganz schön intim“, p.125)

Demokratie ist es, über diese Anliegen einen breiten Diskurs zu führen und sich an bestehende Gesetze zu halten. Indoktrination ist es, Unterrichtsbehelfe für 6-12 Jährige Schüler abzuändern.

Welche Rechte haben wir als Eltern in Österreich?

Artikel 2 des 1. Zusatzprotokolls der Europäischen Menschenrechtskonvention (in Österreich im Verfassungsrang):

Der Staat hat bei der Ausübung der von ihm auf dem Gebiet der Erziehung und des Unterrichts übernommenen Aufgaben das Recht der Eltern zu achten, die Erziehung und den Unterricht der Kinder entsprechend ihrer religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen sicherzustellen.

Das sagt der Grundsatzerlass Sexualerziehung des BMUKK p.3:

„Sexualerziehung ist die primäre Aufgabe der Eltern/Erziehungsberechtigten. Im Unterricht an den Schulen wird daher in steter Zusammenarbeit mit dem Elternhaus diese Bildungs- und Erziehungsarbeit durch Vermittlung entsprechender Wissensinhalte und Verhaltensweisen umfassend zu ergänzen, zu vertiefen und gegebenenfalls zu korrigieren sein.

In einer Elternversammlung in den ersten Monaten des Schuljahres ist vor allem in der Grundschule die Sexualerziehung in Elternhaus und Schule aufeinander abzustimmen. Die Aussprache mit den Eltern hat im Rahmen einer Klassenelternberatung stattzufinden, wobei altersspezifische Fragen und Unterrichtsinhalte der Sexualerziehung eingehend zu besprechen sind. Die Orientierung im Unterricht soll erst nach einer angemessenen Zeit beginnen, damit die Eltern ausreichend Gelegenheit zum Gespräch mit ihren Kindern haben.“

Intoleranz ist es, Mehrheitsverhältnisse herabzuwürdigen um Minderheitenpositionen zu fördern. Elternrecht ist es, die eigenen Kinder gemäß den eigenen weltanschaulichen und religiösen Überzeugungen zu erziehen – auch und gerade im Bereich der Sexualerziehung.

Wo stehen wir heute und was tut Unterrichtsministerin Claudia Schmied?

  • Mehr als 130 Experten – Psychologen, Therapeuten, Pädagogen, Sexualberater und Kinderärzte – haben einen offenen Brief an Schmied geschrieben, in dem sie acht Kritikpunkte anführten. Bis heute keine Reaktion seitens des Unterrichtsministeriums.
  • Drei im Elternbeirat vertretende Mitglieder haben einen offenen Brief geschrieben und protestiert, dass sie bei der Erstellung nicht involviert waren. Bis heute keine Reaktion seitens des Unterrichtsministeriums.
  • Laut OGM Umfrage lehnt die Mehrheit der Österreicher die Sexualkundefibel ab.
  • Selbst SPÖ-Mitglieder wenden sich gegen diese Broschüre, so Psychoanalytikerin und Sexualpädagogin Prof. Dr. Rotraud Perner, langjähriges Mitglied der SPÖ: „Die Broschüre ist eindeutig tendenziös und parteilich für Minderheiten"
  • Die Broschüre widerspricht dem eigenen Sexualkundeerlass des Unterrichtsministeriums (Wertepluralismus fehlt)

Peinlicherweise musste Ministerin Schmied eingestehen, dass die Broschüre doch der Österreichischen Rechtslage angepasst werden soll. Allerdings nur ein kleiner Etappensieg, da sie ansonsten die Situation aussitzen möchte und wartet, bis der Sturm vorüberzieht.

Was können besorgte Eltern für Ihre Kinder tun?

Nur wenige Experten haben sich für die Broschüre stark gemacht und diese sind dem gleichen politischen Lager zuzuordnen. Viele Menschen, die beruflich als Ärzte, Psychologen, Therapeuten und Pädagogen mit Kindern arbeiten, teilen unsere Bedenken.

Sprechen Sie mit Lehrern und Direktoren und erklären Sie, dass Sie Ihre Verantwortung für die Erziehung sehr ernst nehmen. Stellen Sie sicher, dass diese Broschüre keine Verwendung findet.

Was noch zu tun bleibt

Voraussichtlich am 18. Jänner 2013 wird Unterrichtsministerin Dr. Schmied die parlamentarischen Anfragen dreier Parteien zu diesem Thema beantworten müssen.

Bis dahin bitten wir Sie folgendes zu tun:

  • Sobald Sie mit der Lehrerin gesprochen oder einen Brief übergeben haben, lassen Sie es uns bitte wissen und schicken Sie uns ein E-Mail an elternbrief@gmx.at. Nur dann können wir auch mit Zahlen (wohlgemerkt natürlich nicht mit Ihrem Namen) an die Öffentlichkeit gehen.
  • Bitte motivieren Sie andere Eltern ebenfalls mit ihren Lehrern zu sprechen
  • Bitte schreiben Sie Leserbriefe vor allem auch an die Kronen-Zeitung, die zu diesem Thema bis heute keine Stellung bezogen hat
  • Mobilisieren Sie Experten zu öffentlichen Statements
  • Schreiben Sie ein E-Mail an Frau Ministerin Dr. Schmied: claudia.schmied@bmukk.gv.at; CC: Gerhard.Kroetzl@bmukk.gv.at (Leiter der Abteilung Schulpsychologie) und Andrea.Freundsberger@bmukk.gv.at (Leiterin Referat Schulpartnerschaft)

Max Lobmeyr, Vater von 4 Kindern

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  1. Ausgezeichneter KommentatorHerby
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Dezember 2012 09:17

    Ich denke, wenn man dieses Broschüre durchsieht sowie auch die öffentliche Diskussion, die Zeitungsartikel und die Fernsehsendung in Puls4 ansieht - so liegt doch die Schlussfolgerung nahe dass:

    - es nur vordergründig um "Sexualaufklärung" im eigentlichen Sinne geht.

    - Der Hauptzweck dieser Broschüre für die 6-12-jährigen Schulkinder ist ein anderer: DIE HERANFÜHRUNG DER KINDER AN DIE HOMOSEXUALTÄT (UND SOMIT AKZEPTANZ DERSELBEN) BEVOR DIE PUBERTÄT EINSETZT!

    Diejenigen von der Gruppe "Selbstlaut.org" die diese Broschüre geschrieben haben wollen gezielt, dass wenn die Pubertät einsetzt und die Gefühle hochdrängen, diese jungen Menschen vorbereitet sind sich auch in Gleichaltrige des gleichen Geschlechts zu verlieben!


    Und dass das zu dem Zeitpunkt dann als etwas völlig Normales und Akzeptiertes in der Gesellschaft gilt.

    Die Folge wird dann sein, dass sukzessive der Anteil der homosexuellen Menschen an der Gesamtgesellschaft von derzeit cirka 5 - 10% auf vielleicht 20% oder 30% ansteigen wird und in weiterer Folge immer weiter ansteigen wird.

    - Also die langsame Zerstörung der Gesellschaft nach dem Prinzip "Boiled Frog" ( http://en.wikipedia.org/wiki/Boiling_frog )

    Die Herausgeber der Broschüre "Ganz schön intim" sagen so etwas nicht offen, aber es ist ihre (veschwiegene) Absicht:

    Die ganze Gesellschaft in Richtung Homosexualität hinüber zu verschieben. Und die von Gott vorgesehene Vater&Mutter&Kinder-Familie zu relativieren und schließlich sukzessive in ein Eck zu drängen. Mittel- bis langfristig läuft es darauf hinaus.

    Deshalb ist diese Broschüre "Ganz schön intim" ein Frontalangriff auf alle traditionellen Familien. In Wahrheit steckt die Homolobby dahinter!

    Das Fatale ist, dass die Leute von Selbstlaut.org sowie viele Journalisten, Fernsehredakteure usw. es "gut meinen". Jedoch: "Gut gemeint IST nicht immer gut!"

    Wehret den Anfängen!
    ___________

    Ein paar Hintergründe seien beleuchtet:

    Eine bedeutende geistige Vordenkerin in Bezug auf die Queer-Philosophie ist: Judith Butler , eine amerikanische Queer-Vordenkerin die mit Preisen und Auszeichnungen überhäuft ist:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Judith_Butler

    Der Begriff "Heteronormativität" (der von Judith Butler und ihren Geistesverwandten in die Welt gesetzt wurde) ist sehr zu beachten:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Heteronormativ

    Die Leute von Selbstlaut.org, Judith Butler, Marco Schreuder und deren Freunde sind davon überzeugt dass sich "Heterosexualität" nur durch soziale Vorbilder und nicht durch eine innere Veranlagung verwirklicht. So nach dem Motto: "Das Sein macht das Bewusstsein", wie im Marxismus.

    Menschen die an Gott glauben denken anders.

  2. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Dezember 2012 21:22

    Welch seltsame Zeiten bescheren uns die Sozis:

    Der Mensch hat sich Jahrtausende auf Grund seiner NATÜRLICHEN Veranlagung weitervermehrt und ist nicht ausgestorben, ganz ohne linkslinke SEXUALAUFKLÄRUNG. Und je mehr jetzt dringend ideologisch herumerklärt wird, umso weniger Nachkommenschaft gibt es in den meisten eruopäischen Ländern.

    Da läuft in der Praxis viel zu viel schief bzw. WIDERNATÜRLICH!

  3. Ausgezeichneter KommentatorSchani
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Dezember 2012 11:41

    Ich würde es vorziehen, den Begriff "Heterosexualität" durch "Normosexualität" zu ersetzen. Denn damit ist dargestellt, was normal (auch Freud nennt das so!) und was abnormal, also pathologisch ist.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorReinhard
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Dezember 2012 04:53

    Noch ein Mittel: Gewinnen Sie Eltern der Mitschüler Ihrer Kinder, die bei der Elternversammlung eindeutig erklären, dass es bei Verwendung von gegen österreichische Verfassungsgesetze verstoßenden Unterrichtsmaterialien sofort zum massiven Klagen gegen die Lehrperson und, so sie im Auftrag von "oben" gehandelt hat, gegen die Schuldirektion, durch die Eltern kommt.
    Gleichzeitig wird die Verbreitung einer detaillierten und belegten Darstellung des Sachverhaltes an alle erreichbaren Medien angedroht, ebenso eine Anzeige der Lehrperson beim LSR.
    Machen Sie den Lehrkräften, ganz besonders jenen mit selbstgefühltem messianischen Auftrag, eindeutig klar, dass Sie sich bis ins Detail für die Ausbildung Ihrer Kinder aktiv interessieren und der Schule ständig auf die Finger schauen. Machen Sie der Schule klar, dass Sie bei jedem Anzeichen von Indoktrination, Schlampigkeit und Verbreitung gesetzeswidriger Inhalte ohne zu zögern reagieren und dabei auch vor härtesten Maßnahmen nicht zurückschrecken.
    Bieten Sie der Schule aktive Unterstützung und Mitarbeit an - Lehrer und Eltern sollten zusammenarbeiten -, aber mache Sie auch klar, dass die Schule ein Dienstleister am Kind ist und so zu funktionieren hat, wie das Gesetz es vorschreibt.
    Glauben Sie mir, das hilft!
    Es konnte bisher nur so weit kommen, weil zu viele Eltern ihre Kinder in der Schule "abliefern" und sich einen Dreck um alles weitere scheren.

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  1. Ai Weiwei
    22. Dezember 2012 18:47

    In Österreich sollte es keine Menschenversuche bzw. Menschenexperimente am Erziehungssektor und an Kindern geben. Keine Experimente die auf neuen Ideologien basieren, wie z.B. die verschiendenen Homosexualitäts-Ideologien bzw. Queer-Ideologien sind. Möglich dass die jetzt modern geworden sind.

    War nicht auch Anfang des 20. Jahrhunderts die Rassen-Ideologie sehr modern, wo man Menschen in verschiedene Menschenrassen unterteilt hatte und überzeugt war dass es überlegene und minderwertige Menschenrassen und –völker gab? Damals war z. B. ein Wegbereiter der Rassen-Ideologie wie der damals hochgeachtete Ernst Haeckel groß in Mode.

    Die weiteren Folgen dieser materialistischen Rassenideologie (Hitler!) sind bekannt.

    Ich bin bei neu aufkommenden Ideologien wie z. B. den jetzt so gepushten Queer-Ideologien immer vorsichtig. Denn diese Ideologien sind materialistisch-mechanistisch. Da wird Gott, der Schöpfer ausgeklammert.

    Wer darf eigentlich definieren was „natürlich“ ist? Ganz sicher steht dies nicht der Homolobby und ihren Vertretern!

    Letztlich weiß Gott, der Herr, der Schöpfer die Antwort. Von Ihm kommt die Antwort:

    Die Homosexualität ist eine Folge des Sündenfalls
    : ( Genesis Kap. 1, Vers 1 )

    Gen. Kap. 6, Vers 5:
    Da aber der HERR sah, daß der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Dichten und Trachten ihres Herzens nur böse war immerdar, da reute es ihn, dass er die Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte ihn in seinem Herzen.

    Dass Gott nur die Mann und Frau-Beziehung in seinem Schöpfungsplan vorsah:

    Gen. 2: 24:

    Darum wird der Mensch seinen Vater und seine Mutter verlassen und seinem Weibe anhangen, dass sie zu einem Fleische werden.
    _______________________________________

    Matt. 19: 4 - 5

    Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer die Menschen am Anfang als Mann und Weib erschuf und sprach: «Darum wird ein Mensch Vater und Mutter verlassen und seinem Weibe anhangen; und die zwei werden ein Fleisch. _______________________________________

    Markus 10 : 5-9:

    Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Um eures Herzens Hartheit willen hat er euch solches Gebot geschrieben; aber von Anfang der Kreatur hat sie Gott geschaffen einen Mann und ein Weib. Darum wird der Mensch Vater und Mutter verlassen und wird seinem Weibe anhangen, und werden die zwei ein Fleisch sein. So sind sie nun nicht zwei, sondern ein Fleisch. Was denn Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden.
    _______________________________________

    In sämtlichen abrahamitischen Weltreligionen (Judentum, Christentum und Islam) ist die Geschichte der Stadt Sodom überliefert als DAS Beispiel von Verderbtheit und Sünde. Es gibt kaum einen Gläubigen in diesen Weltreligionen der diese Bibelstelle nicht kennt:

    Gen. Kap. 19: 4 – 11, über die Homosexualität in Sodom:

    Aber ehe sie sich legten, kamen die Leute der Stadt Sodom und umgaben das ganze Haus, jung und alt, das ganze Volk aus allen Enden, und forderten Lot und sprachen zu ihm: Wo sind die Männer, die zu dir gekommen sind diese Nacht?

    Führe sie heraus zu uns, dass wir sie erkennen. Lot ging heraus zu ihnen vor die Tür und schloss die Tür hinter sich zu und sprach: Ach, liebe Brüder, tut nicht so übel! Siehe, ich habe zwei Töchter, die haben noch keinen Mann erkannt, die will ich herausgeben unter euch, und tut mit ihnen, was euch gefällt; allein diesen Männern tut nichts, denn darum sind sie unter den Schatten meines Daches eingegangen.

    Sie aber sprachen: Geh hinweg! und sprachen auch: Du bist der einzige Fremdling hier und willst regieren? Wohlan, wir wollen dich übler plagen denn jene. Und sie drangen hart auf den Mann Lot. Und da sie hinzuliefen und wollten die Tür aufbrechen, griffen die Männer hinaus und zogen Lot hinein zu sich ins Haus und schlossen die Tür zu. Und die Männer vor der Tür wurden mit Blindheit geschlagen, klein und groß, bis sie müde wurden und die Tür nicht finden konnten.

    Gott hätte diese Überlieferung nicht so ins Zentrum seiner Heiligen Schriften gestellt, wenn die Homosexualität in seinem Schöpfungsplan vorgesehen gewesen wäre. Aber Gott hat exakt diese Überlieferung über Sodom berühmt und populär werden lassen.

    ____________________________

    Die von Jesus Christus begründete Weltreligion ist vor allem eine Religion der Liebe, (die auch Feindesliebe einschließt):

    1. Korinther 13: Vers 4 – 7

    Die Liebe ist langmütig und gütig, die Liebe beneidet nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf; sie ist nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu; sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles
    ____________________________

    Jesus sagt in Markus 12, Vers 29 – 31 auf die Frage welches Gebot (Moses‘) das Wichtigste sei dass es nur zwei Gebote seien:
    "Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft. Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden."

    In der Geschichte haben Menschen oftmals versucht das erste Gebot wegzulassen und nur allein das zweite Gebot (Menschenliebe, Humanismus) zu erfüllen: Zum Beispiel nach der Losung „eine Brüderlichkeit ohne Gott“ , oder „Menschenliebe ohne Gott“.

    Diese Haltungen und die politischen Bewegungen (z.B. atheistischer Sozialismus) die daraus hervorgingen waren nur von kurzer Dauer.

    Wenn heute etwas in der Natur vorkommt, so heißt das jetzt nicht dass dies einem Idealzustand entspricht.

    Deshalb sollte man mit Begriffen wie: „es ist natürlich“ bzw. „es kommt in der Natur vor“ vorsichtig sein. Siehe dieses biblische Beispiel welche Dinge in der Natur passieren können:

    Matt. Kap. 8, Vers 28 - 32:

    Als Jesus mit seinen Jüngern am anderen Seeufer das Land von Gadara erreichte, liefen ihnen zwei Männer entgegen, die von Dämonen beherrscht wurden. Sie hausten in Grabhöhlen und waren so gefährlich, dass sich niemand in ihre Nähe wagte.

    Sie fingen an zu schreien: «Was willst du von uns, du Sohn Gottes? Sollen wir schon jetzt gequält werden?»

    In einiger Entfernung weidete gerade eine Schweineherde.
    Die Dämonen baten ihn: «Wenn du uns schon austreibst, dann lass uns wenigstens in diese Schweineherde fahren!»
    Jesus befahl ihnen: «Fort mit euch!» Da ließen die Dämonen die Männer frei, bemächtigten sich der Schweine, und die ganze Herde stürzte den Abhang hinunter und ertrank im See.


    Es ist daher die Natur in ihrem heutigen Zustand nicht als störungsfrei zu betrachten, Grund: der Sündenfall.
    ________________________________________

    Wenn jemand behauptet dass die Homosexualität auch bei gewissen Tierarten in der Natur vorkommen soll, so ist anzumerken:

    a) Der Mensch ist kein Tier, sondern ein geistiges Wesen, mit Freiheit und Verantwortung. Mehr noch: der Mensch wurde als Kind Gottes mit dem Potenzial Ebenbild Gottes zu sein geschaffen.

    b) Die Natur so wie sie heute ist, kann nicht als fehlerfrei angesehen werden, denn die Natur wurde durch die Folgen des Sündenfalls geschädigt und leidet bis heute:

    Röm. 8, 19 – 22:

    Denn das ängstliche Harren der Kreatur wartet auf die Offenbarung der Kinder Gottes. Die Kreatur ist nämlich der Vergänglichkeit unterworfen, nicht freiwillig, sondern durch den, der sie unterworfen hat, auf Hoffnung hin, Denn auch die Kreatur wird frei werden vom Dienst des vergänglichen Wesens zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, daß alle Kreatur sehnt sich mit uns und ängstet sich noch immerdar.


    Der gefallene Mensch hat z.B. durch die Umweltverschmutzung Krankheiten bei Tieren und Pflanzen verursacht.

    Die Grenze zwischen Hetero- und Homosexualität sind oftmals nicht klar und verwischt. Es gibt Menschen, die jahrzehntelang in einer Familie lebten, Kinder zeugten, gute Väter waren und dann zu Homosexuellen wurden.

    Und es gibt Menschen die bereits mit homosexuellen Neigungen geboren wurden. Und das ist keine Schande! In so einer Situation geht es um Hilfe. Homosexualität ist eine psychosoziale Störung, wo es darum geht die Situation im Einzelfall zu analysieren und eine Lösung zu entwickeln.

    Und es gibt Menschen die homosexuell waren und die die Sehnsucht und den Willen entwickelten zur Normalsexualität zurückzufinden. Und die es schafften wieder eine normale sexuelle Ausrichtung zu erreichen. Homosexualität ist heilbar, dafür gibt es Beispiele.

    Es ist nicht ein unveränderliches Schicksal homosexuell zu sein. Ob jemand homosexuell lebt ist eine Entscheidung.

    Es gibt zwei Gruppen von Homosexuellen:

    1. Homosexuelle die über ihre Situation ernsthaft nachdenken, reflektieren und ihre wahre Identität finden wollen. Und dieser Prozess ist gewiss schwierig.

    Hilfestellung für solche ernsthafte Menschen bietet zum Beispiel Wüstenstrom.de:
    http://www.wuestenstrom.de

    Oder die amerikanische Initiative „International Healing Foundation“, IHF:
    http://www.comingoutloved.com/

    Da seien besonders auch die Bücher des Psycho- und Familientherapeuten Richard Cohen erwähnt:
    „Coming Out Straight“, Autor: Richard Cohen

    und

    “Gay Children, Straight Parents: A Plan for Family Healing”, Autor: Richard Cohen

    Interview mit dem Therapeuten Richard Cohen auf Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=VByj-MhY3WI (10 Min.)


    2. Homosexuelle die nicht die Möglichkeit haben um sich zu ändern. Denen der Mut und Glaube dazu eventuell fehlt.

    Da kann es dann auch passieren, dass solche Homosexuellen, um ihr eigenes Verhalten zu rechtfertigen, um ihre eigenen Gewissensbisse hintanzuhalten derart Art aktiv werden:

    sie versuchen ihre homosexuelle Neigung & Lebensstil durch Bücher, Ideologien, Filme, Werbung, Demonstrationen, Öffentlichkeitsarbeit usw. so weit in der Umgebung auszubreiten wie nur möglich.

    Sie versuchen, ihren Lebensstil auszubreiten und auszudehnen um möglichst viele Menschen in diesem Sog mit zu ziehen.

    So nach dem Motto: wenn es alle tun, dann fällt mein eigenes Fehlverhalten nicht so ins Gewicht.

    Oftmals ist es so, dass Menschen, die selber ein Problem haben, andere in das Schlamassel mit hineinziehen wollen, weil sie glauben dass ihr eigener Schmerz geringer ist – wenn es eben „alle“ tun. Das ist zu beobachten bei Menschen mit Alkoholproblemen und andere.

    Aus dieser Sicht lassen sich viele Aktivitäten der Homolobby erklären, wie z.B. die Regenbogenparaden.

  2. Reinhard (kein Partner)
    19. Dezember 2012 04:53

    Noch ein Mittel: Gewinnen Sie Eltern der Mitschüler Ihrer Kinder, die bei der Elternversammlung eindeutig erklären, dass es bei Verwendung von gegen österreichische Verfassungsgesetze verstoßenden Unterrichtsmaterialien sofort zum massiven Klagen gegen die Lehrperson und, so sie im Auftrag von "oben" gehandelt hat, gegen die Schuldirektion, durch die Eltern kommt.
    Gleichzeitig wird die Verbreitung einer detaillierten und belegten Darstellung des Sachverhaltes an alle erreichbaren Medien angedroht, ebenso eine Anzeige der Lehrperson beim LSR.
    Machen Sie den Lehrkräften, ganz besonders jenen mit selbstgefühltem messianischen Auftrag, eindeutig klar, dass Sie sich bis ins Detail für die Ausbildung Ihrer Kinder aktiv interessieren und der Schule ständig auf die Finger schauen. Machen Sie der Schule klar, dass Sie bei jedem Anzeichen von Indoktrination, Schlampigkeit und Verbreitung gesetzeswidriger Inhalte ohne zu zögern reagieren und dabei auch vor härtesten Maßnahmen nicht zurückschrecken.
    Bieten Sie der Schule aktive Unterstützung und Mitarbeit an - Lehrer und Eltern sollten zusammenarbeiten -, aber mache Sie auch klar, dass die Schule ein Dienstleister am Kind ist und so zu funktionieren hat, wie das Gesetz es vorschreibt.
    Glauben Sie mir, das hilft!
    Es konnte bisher nur so weit kommen, weil zu viele Eltern ihre Kinder in der Schule "abliefern" und sich einen Dreck um alles weitere scheren.

  3. Carolus (kein Partner)
    18. Dezember 2012 17:29

    Allmählich gewinnt eine ursprünglich eher als lächerliche Unterstellung verbreitete Information an dramatischem Gehalt:

    http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article11970071/Unesco-will-halbe-Menschheit-homosexuell-machen.html

    • wolf (kein Partner)
      18. Dezember 2012 18:15

      "Wie diese Verbreitung der Homosexualität genau durchgeführt werden soll, darüber schweigen beide Kirchenmänner."

      kein Wunder, ein solcher Plan wäre a priori zum Scheitern verurteilt, weil man Heterosexuelle nicht zu Homosexuellen machen kann, aber so denkt man eben im Vatikan (in Jahrhunderten so wie so), die glauben ja auch, es gehe umgekehrt.

      Und gerade der Kardinal ist natürlich ein Garant für die Richtigkeit dieser Annahme.

  4. Alwis (kein Partner)
    17. Dezember 2012 19:29

    Im Buch "Der Menschen Zahl" (ich weiß leider den Namen des Autors nicht mehr) wird anhand einer Vielzahl von Quellen nachgewiesen, daß die Förderung der Homosexualität als ein Mittel angesehen wird, die Zahl der Menschen auf der Erde zu begrenzen bzw. sogar zu senken.
    Damit erklärt sich manches.....

    Wir leisten Widerstand!

  5. Claudius
    16. Dezember 2012 17:26

    Weitere Vertreter der Queer-Ideologie und ähnlicher Homo-Ideologien: Frau Heinisch-Hosek, Sandra Frauenberger und die Grünen: Vassilakou und Lunacek. Sie alle kämpfen für das Ziel dass es mehr Homosexuelle in Österreich gibt:

    Am 16. 6. 2012 am Wiener Rathausplatz: Heinisch-Hosek: „Wir brauchen mehr Regenbogen-Familien“

    Bei der Schlusskundgebung am Rathausplatz, der „Pride Show“, versprach Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (S) sich weiterhin für die Rechte von Homosexuellen einzusetzen, etwa was den Kinderwunsch betrifft: „Wir brauchen ganz einfach mehr Regenbogenfamilien in diesem Land.“ Die grüne EU-Abgeordnete Ulrike Lunacek forderte die Zuhörer auf: „Nehmt‘s diese Freude, diese Energie, die wir tanken mit in den Alltag.“ Denn dieser sei kein leichter.

    Die Wiener Stadträtin Sandra Frauenberger (S) unterstrich: „Diese Parade ist nicht nur ein Fest, sondern auch ein politisches Statement gegen Ausgrenzung, gegen Diskriminierung und für Akzeptanz und Solidarität.“ Und Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (G) zeigte sich zuversichtlich, dass die einzige Bastion, die es noch gebe, „sicher fallen wird in den nächsten Jahren“. Dabei handelt es sich um die Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule. Die Kundgebung fand heuer zum zweiten Mal am Rathausplatz statt und wurde vom Verein CSD Vienna organisiert. ....

    Link von d. Tiroler Tageszeitung: http://www.tt.com/Nachrichten/4958090-2/rund-150.000-menschen-feierten-bei-der-17.-regenbogenparade.csp

    Meine Frage an Heinisch-Hosek (wegen "Wir brauchen mehr .... ): Wen meinen Sie mit "wir"? WER braucht mehr Regenbogenfamilien? WER ist das?

    Zweite Frage an Heinisch-Hosek: WARUM braucht irgendjemand mehr Regenbogenfamilien?

    Am 28. 11. 2012: Die Wiener Stadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ):.

    "Geschlechtliche Identitäten sind so vielfältig wie die Farben des Regenbogens. Egal ob trans, bi, lesbisch, schwul oder hetero - alle Lebens- und Liebesmodelle müssen ihren Platz haben und dementsprechend auch in der Schulbildung besprochen werden ..... bla bla bla ..... „

    Link dieser Frauenberger-Presseaussenkdung: http://www.meineabgeordneten.at/Ots/meldung/Frauenberger.-Lebensweisen-sind-vielf%C3%A4ltig

    • regen stehen xy (kein Partner)
      16. Dezember 2012 20:06

      gesetz ist schön längst beschlossen, also bitte - wer will kann und wer nicht will tut es nicht....
      scherzthema...

  6. regen stehen xy (kein Partner)
    16. Dezember 2012 15:27

    wasser und brot für die geiseln, vertragsbrüche, niemand zuständig, rache uvm. - klar die sexualität ist es die verändert werden soll.
    spielt man schon tausenden von jahren...ggg

  7. Sonne (kein Partner)
    16. Dezember 2012 09:48

    Da kann mal wieder sehen, was dabei herauskommt, wenn PolitikerIIIIIIINNNNNen ihre persönlichen Neigungen zum gesellschaftspolitischen Thema machen und sie kleinen Kindern aufdrängen. Wie viele Ministerinnen haben Kinder bzw. heterosexuelle Beziehungen ? Eben. Theorie und Praxis klaffen halt weit auseinander.

    Ich gin allerdings überzeugt, dass die versuchte Indoktrinierung bei den jungen Generationen das Gegenteil bewirken wird. Es gibt so etwas wie eine "natürliche Balance", die momentan massiv im Ungleichgewicht ist.

    Die extreme Liberalisierung der Sexualität und Verdammung der Familie durch die 68iger als Folge des vorhergehenden strengen Konservativismus wird sich ins Gegenteil verkehren und ist bei vielen Jugendlichen bereits wahrzunehmen.
    Man kann eben alles übertreiben - in jede Richtung - es schreit alles nach Balance, wie so manche andere politische Themen auch.

    Der Artikel von Rotraud Perner verdient Respekt. Eine der wenigen Psychologen, die es wagen, solche Entwicklungen zu hinterfragen. Ich hatte mich schon gewundert, wo sich denn all die Psychologen verkrochen haben, die doch wissen sollten, dass es da noch eine andere Seite als die ministeriell propagierte gibt.

    Aber da sieht man wieder, wie feig auch Therapeuten und Psychologen sind - auch wenn sie eine andere Meinung vertreten (und ich weiß von einigen, DASS sie es tun - im stillen Kämmerlein).

    • Sonne (kein Partner)
      16. Dezember 2012 09:54

      Zur Klarstellung:

      Meine Kritik in Richtung Psychologen/Therapeuten bezieht sich auf bestimmte SP-nahe wohlgemerkt (wie eben auch Perner es ist).

  8. Karl (kein Partner)
  9. So nicht (kein Partner)
    15. Dezember 2012 12:15

    Offen ist aber die Frage, was die angemessene Reaktion besorgter Eltern auf diese Broschüre sein soll.
    Die angemessene Reaktion besorgter Eltern dürfte viel eher eine recht durchkalkulierte Reaktion bekannter Interessensgurppen sein. Siehe beispielsweise hier: http://hpd.de/node/14488

    Erst am Tag nach der Sendung habe ich es verstanden. Diese Intoleranz bezieht sich auf einen Kampf gegen Ehe und Familie.
    Immer und immer wieder der selbe Schmarrn ohne jegliche Argumentation. Wer kämpft bitte gegen die Ehe und die Familie? Es geht lediglich darum auch andere Familienformen zu respektieren. Die Kernfamilie ist ja ohnehin das Standardmodell, mir wären keine ernstzunehmenden Kräfte bekannt, die gegen die Familie kämpfen.
    Was in der Deabtte als Angriff gewertet wird ist ja wirklich nur mehr lächerlich.

    Wie schon in einigen Beiträgen kann ich nur in einem Punkt zustimmen - bei der Leihmutterschaft wären entsprechende Hinweise auf die rechtliche Lage angebracht.

    Intoleranz ist es, Mehrheitsverhältnisse herabzuwürdigen um Minderheitenpositionen zu fördern.
    Nein, Intoleranz ist es, Minderheiten herabzuwürdigen oder sie einfach unter den Tisch fallen zu lassen. Die Minderheiten wollen üblicherweise nicht mehr als Anerkennung, etwas das die Mehrheiten längst haben. Das ist ein legitimer Wunsch und schädigt die Mehrheiten bei vernünftiger Umsetzung nicht ein Stück. Wer alleine schon in der Artikulation und dem Wunsch nach Anerkennung einen Angriff auf das eigene Lebensmodell hat so einiges nicht verstanden.

    Insofern können Sie ihre peinliche und durchsichtige "Reaktion besorgter Eltern" ruhig stecken lassen, argumentativ ziehen sie den Kürzeren. Das können sie vielleicht zeitweise durch Aktionismus kompensieren, langfristig wird das jedoch auffliegen.

    • Ai Weiwei
      15. Dezember 2012 14:24

      Jetzt sage bloß jemand dass die Homosexuellen in der Österreichischen Gesellschaft nicht genügend anerkannt werden!

      Es gibt jetzt sogar schon die 'Homoehe' in Österreich.

      Natürlich gibt es besorgte Eltern, die nicht wollen, dass die Schule unter dem Vorwand der "Sexualerziehung" versteckte, bzw. mehr oder weniger gut getarnte Werbung für Homosexualität macht. Das ist nicht der Auftrag der Pflichtschule.

      Die ganz normalen traditionellen Eltern mit Vater und Mutter müssen ermutigt werden von ihren bürgerlichen und demokratischen Rechten Gebrauch zu machen um ihre Interessen zu verteidigen: Durch Demonstrationen, Kundgebungen, Petitionen, öffentlichen Diskussionen, Briefen, Öffentlichkeitsarbeit und Vieles mehr.

      Die schweigende Mehrheit soll nicht immer nur vor sich hin schweigen sondern sich öffentlich artikulieren.


      Das Interesse der Schwulenlobby ist klar: Es soll mehr Homosexuelle in Österreich geben.

      Oder wie gesagt wird: Es soll mehr "Regenbogenfamilien" in Ö. geben.

      Das was da in der Broschüre als "Abbildung der verschiedenen Familienformen" schöngeredet wird ist in Wahrheit Beeinflussung von 6 bis 12Jährige in Richtung Homosexualität, mit dem Zweck dass diese jungen Menschen selber zu Homosexuellen werden.

      Dagegen muss sich Gesellschaft und Nation zur Wehr setzen, wenn es eine Zukunft gebem soll.

    • So nicht (kein Partner)
      15. Dezember 2012 15:42

      Lieber Ai Weiwei:

      Offenbar werden sie nicht anerkannt, wenn sie nichtmal ein wenig Platz in einer Aufklärungsbroschüre bekommen sollen. "Sogar" schon eine Homoehe gibts, na sowas, so gut gehts denen...

      Sie schwadronieren da in Fettschrift etwas über die Verteidigung der tradtitionellen Familie, wie immer bleibt das reichlich diffus. Um welche konkreten Anliegen der traditionellen Familie geht es denn bitte? Sie liefern da eine Schlachtenrede aber es gibt weder ein Schlachtfeld noch relevante Gegner. Wogegen sollen sie denn mit Kundgebungen usw. kämpfen?

      Welches Interesse sollten denn Homosexuelle an mehr Schwulen haben?

      Inwieweit kann man denn Kinder zur Homosexualität erziehen? Was soll daran eine Beeinflussung in Richtung Homosexualität sein, wenn man einfach erklärt, dass es sie gibt und dass sie nichts böses ist? Homosexualität gibt es zudem auch im Tierreich - dort dürfte es aber wohl keine bösen Homobroschüren geben, es ist also eher unwahrscheinlich, dass man durch eine angebliche Beeinflussung Homosexuell wird.

    • Ai Weiwei
      15. Dezember 2012 22:04

      @ So nicht

      Die Pubertät ist der Lebensabschnitt wo Liebesgefühle hochkommen und wo sich diese jungen Menschen leichter und unmittelbarer verlieben als in späteren Jahren.

      Wenn das aber junge Menschen sind, denen kein Vorbild in einer Mann&Frau-Beziehung mitgegeben wurde, wie es in einer traditionellen Familie die Eltern eben sind und wenn darüber hinaus die Schule ebenfalls keine Richtung gibt - dann kann es ganz leicht passieren, dass sich Burschen in Burschen und Mädchen in Mädchen verlieben und diese Menschen in weiterer Folge zu Homosexuellen werden.

      - Also genau so wie es diese neue famose Broschüre vom Unterrichtsministerium ja quasi empfiehlt - nach dem Motto: 'Alles ist okay und alles ist "natürlich"'.

      Unter dem Vorwand, die derzeitigen Zusammenlebensformen für 6-12Jährige "abzubilden" - soll ja eigentlich den Kindern eingetrichtert werden, dass Homosexualität normal, gesund und beinahe erstrebenswert ist.


      Eltern und Schule haben unter anderem auch die Aufgabe den Kindern ein positives, zukunftsweisendes und nachhaltiges Vorbild zu sein.

      Die Schule soll Kinder auf das Leben vorbereiten, aber sie soll Kinder nicht in eine abartige Richtung bringen und Werbung dafür machen. Denn dadurch würde die Schule diese Kinder schädigen.

      Die Schule lehrt ja die Kinder auch nicht: "Trinkt Alkohol, raucht Zigaretten, raucht Marihuana, spritzt euch Heroin usw, das ist alles ganz natürlich."

      Und schon gar nicht in einem frühen Alter von 6 - 12 Jahren! In Wahrheit müssen & brauchen Sechsjährige nichts über Homosexualität zu wissen.

    • So nicht (kein Partner)
      16. Dezember 2012 09:29

      Lieber Ai Weiwei,
      Diskussionen mit Ihnen sind etwas mühsam. Sie rotzen einfach ihre Befindlichkeiten herein aber wirkliche Argumente findet man darin nicht, Sie gehen auch nicht auf meine Argumente ein und beantworten auch keine Fragen.

      Aber gut:
      Wenn das aber junge Menschen sind, denen kein Vorbild in einer Mann&Frau-Beziehung mitgegeben wurde, wie es in einer traditionellen Familie die Eltern eben sind und wenn darüber hinaus die Schule ebenfalls keine Richtung gibt - dann kann es ganz leicht passieren, dass sich Burschen in Burschen und Mädchen in Mädchen verlieben und diese Menschen in weiterer Folge zu Homosexuellen werden.
      Wenn sich junge Menschen in das gleiche Geschlecht verlieben so sind sie meist homosexuell, vielleicht auch bisexuell. Ich verweise wieder aufs Tierreich und auf die Tatsache, dass Homosexualität auch in den konservativsten Familien und Umfeldern vorkommt. Wenn man heterosexuell ist, dann wird man nicht einfach so schwul, auch nicht in der Pubertät.

      - Also genau so wie es diese neue famose Broschüre vom Unterrichtsministerium ja quasi empfiehlt - nach dem Motto: 'Alles ist okay und alles ist "natürlich"'.
      Homosexualität ist auch okay und natürlich, warum auch nicht? Gut, "okay" ist ein normativer Begriff, über den kann man mit Leuten wie ihnen natürlich streiten, was daran nicht natürlich ist müssen sie mir aber erst erklären. Homosexualität kommt bei diversen Lebewesen vor und hat auch potentielle evolutionäre Funktionen. Vielleicht sollten sie mal ein wenig dazu lesen, Wikipedia bietet sich wie üblich für einen schnellen Überblick an.

      Unter dem Vorwand, die derzeitigen Zusammenlebensformen für 6-12Jährige "abzubilden" - soll ja eigentlich den Kindern eingetrichtert werden, dass Homosexualität normal, gesund und beinahe erstrebenswert ist.
      Das ist doch ein ausgemachter Unsinn. Homosexualität ist dann erstrebenswert, wenn man homosexuell ist, hier wird niemandem nahegelegt homosexuell zu werden. Wenn man aber homosexuell ist, dann sollte man ohne Herabwürdigungen dazu stehen können.

      Die Schule soll Kinder auf das Leben vorbereiten, aber sie soll Kinder nicht in eine abartige Richtung bringen und Werbung dafür machen. Denn dadurch würde die Schule diese Kinder schädigen.
      Abartig, soso...naja war ja schon klar woher der Wind weht, ich finde eher ihre argumentativ schwachen Herabwürdigungen abartig. Hier wird keine Werbung gemacht, niemand sagt "werdet schwul das ist voll super", die Aussage geht eher in die Richtung "Es gibt Homosexualität, wenn du schwul bist ist das okay und wenn du nicht schwul bist, respektiere Schwule".

      Die Schule lehrt ja die Kinder auch nicht: "Trinkt Alkohol, raucht Zigaretten, raucht Marihuana, spritzt euch Heroin usw, das ist alles ganz natürlich."
      Bei diesem Vergleich fehlen mir eigentlich die Worte.

      Und schon gar nicht in einem frühen Alter von 6 - 12 Jahren! In Wahrheit müssen & brauchen Sechsjährige nichts über Homosexualität zu wissen.
      Genau, und wenn sie mal zufällig zwei Homosexuelle sehen, dann erzählen wir ihnen, dass das die Abartigen sind - net hinschaun schnell weitergehn. Echt in diesem Forum könnte man oft meinen, dass die Zeit stehen geblieben wäre - traurig.

    • Zraxl (kein Partner)
      17. Dezember 2012 11:07

      @ So nicht

      Die Frau Ministerin für realsozialistische Umerziehung soll einfach die Kinder mit diesem Pornodreck in Ruhe lassen. Was ist daran so schwer zu verstehen?

      Ihre sogenannten Argumente: Reaktion besorgter Eltern setzen Sie in Anführungszeichen. Stattdessen betreiben Sie Schwuchtelpropaganda. Noch einmal: Diesen Dreck braucht niemand.

    • wolf (kein Partner)
      18. Dezember 2012 12:01

      @ so nicht

      "Homosexualität ist dann erstrebenswert, wenn man homosexuell ist, hier wird niemandem nahegelegt homosexuell zu werden."

      Es soll ja Leute geben, die meinen, man könne Homosexualität mittels Therapie "heilen". So ist es zumindest logisch konsequent zu meinen, man könne Menschen zur Homosexualität treiben. Spannend zu sehen, wie die allenorts über die (ach so linke) political correctness Herziehenden, in die political and religious correctness der letzten Jahrhunderte abtauchen.

      Zusätzlich entstehen dann so krude Thesen, wie, das (eigentliche) Ziel sei es zu einer Reduktion der Bevölkerung beizutragen. Wie das allerdings möglich sein soll, wenn man Samenbänke und Adoption für homosexuelle Paare zugänglich macht, bleibt wohl das Geheimnis der Thesenentwickler. Wie - so die nächste These - der Kampf gegen die traditionelle Ehe vonstatten gehen soll, bleibt auch im Dunkel der wertekonservativen Verschwörungtheoretiker; Anhaltspunkte -die über ein Wertekorsett, das (politisch und/oder religiös korrekt) auch dem Rest der Bevölkerung geflissentlich umgeschnallt werden soll und darüber hinaus aus unhaltbaren Thesen zusammen gezimmert ist - gibt es naturgemäß keine.

      Und daran wird sich auch nichts ändern, was allerdings weiter nicht stört, solange der Korsettumschnallversuch (und dabei wird es wohl bleiben) friedlich vor sich geht. Dass - wie immer in solchen Fällen - die Herrschaften sich in der Mehrheit wähnen, wird sich wohl auch nicht ändern.

      Ein Aufruf:

      - Sobald Sie mit der Lehrerin gesprochen oder einen Brief übergeben haben, lassen Sie es uns bitte wissen und schicken Sie uns ein E-Mail an elternbrief@gmx.at. Nur dann können wir auch mit Zahlen (wohlgemerkt natürlich nicht mit Ihrem Namen) an die Öffentlichkeit gehen.

      *Schreiben Sie auch, wenn Sie mit dem INhalt der Broschüre einverstanden sind, natürlich werden wir auch diese Meinungen in "unsere Zahlen" aufnehmen.*

      - Bitte motivieren Sie andere Eltern ebenfalls mit ihren Lehrern zu sprechen.

      *Motivieren Sie auch Eltern, die diese Broschüre positiv bewerten, mit ihren (also der der Kinder) zu sprechen*

      - Bitte schreiben Sie Leserbriefe vor allem auch an die Kronen-Zeitung, die zu diesem Thema bis heute keine Stellung bezogen hat

      *Schreiben Sie an alle Medien, auch und vor allem dann, wenn Sie der Meinung sind, diese Broschüre trägt zu einem besseren Verständnis über die verschiedenen Arten der Sexualität bei und gibt den Kindern und Jugendlichen die Chance, sich selbst und andere in ihrer natürlichen Sexualität besser zu akzeptieren.*

      - Mobilisieren Sie Experten zu öffentlichen Statements

      *Wenn Sie mit Experten sprechen, die diese Broschüre als positive Entwicklung und als Möglichkeit interpretieren, Kindern ein besseres Verständnis für alle natürlichen Spielarten der Sexualität zu vermitteln, fordern Sie diese auf, öffentlich Stellung zu beziehen.*

      - Schreiben Sie ein E-Mail an Frau Ministerin Dr. Schmied: claudia.schmied@bmukk.gv.at; CC: Gerhard.Kroetzl@bmukk.gv.at (Leiter der Abteilung Schulpsychologie) und Andrea.Freundsberger@bmukk.gv.at (Leiterin Referat Schulpartnerschaft)

      *... und erklären Sie Ihre Zustimmung zu besagter Broschüre*

  10. S.B.
    14. Dezember 2012 21:22

    Welch seltsame Zeiten bescheren uns die Sozis:

    Der Mensch hat sich Jahrtausende auf Grund seiner NATÜRLICHEN Veranlagung weitervermehrt und ist nicht ausgestorben, ganz ohne linkslinke SEXUALAUFKLÄRUNG. Und je mehr jetzt dringend ideologisch herumerklärt wird, umso weniger Nachkommenschaft gibt es in den meisten eruopäischen Ländern.

    Da läuft in der Praxis viel zu viel schief bzw. WIDERNATÜRLICH!

    • Brigitte Kashofer
      16. Dezember 2012 15:17

      "umso weniger Nachkommenschaft gibt es"
      Und genau das ist die Absicht! Nur die naivsten Idioten glauben noch immer, dass es um Toleranz geht.

  11. Schani
    14. Dezember 2012 11:41

    Ich würde es vorziehen, den Begriff "Heterosexualität" durch "Normosexualität" zu ersetzen. Denn damit ist dargestellt, was normal (auch Freud nennt das so!) und was abnormal, also pathologisch ist.

  12. Herby
    14. Dezember 2012 09:17

    Ich denke, wenn man dieses Broschüre durchsieht sowie auch die öffentliche Diskussion, die Zeitungsartikel und die Fernsehsendung in Puls4 ansieht - so liegt doch die Schlussfolgerung nahe dass:

    - es nur vordergründig um "Sexualaufklärung" im eigentlichen Sinne geht.

    - Der Hauptzweck dieser Broschüre für die 6-12-jährigen Schulkinder ist ein anderer: DIE HERANFÜHRUNG DER KINDER AN DIE HOMOSEXUALTÄT (UND SOMIT AKZEPTANZ DERSELBEN) BEVOR DIE PUBERTÄT EINSETZT!

    Diejenigen von der Gruppe "Selbstlaut.org" die diese Broschüre geschrieben haben wollen gezielt, dass wenn die Pubertät einsetzt und die Gefühle hochdrängen, diese jungen Menschen vorbereitet sind sich auch in Gleichaltrige des gleichen Geschlechts zu verlieben!


    Und dass das zu dem Zeitpunkt dann als etwas völlig Normales und Akzeptiertes in der Gesellschaft gilt.

    Die Folge wird dann sein, dass sukzessive der Anteil der homosexuellen Menschen an der Gesamtgesellschaft von derzeit cirka 5 - 10% auf vielleicht 20% oder 30% ansteigen wird und in weiterer Folge immer weiter ansteigen wird.

    - Also die langsame Zerstörung der Gesellschaft nach dem Prinzip "Boiled Frog" ( http://en.wikipedia.org/wiki/Boiling_frog )

    Die Herausgeber der Broschüre "Ganz schön intim" sagen so etwas nicht offen, aber es ist ihre (veschwiegene) Absicht:

    Die ganze Gesellschaft in Richtung Homosexualität hinüber zu verschieben. Und die von Gott vorgesehene Vater&Mutter&Kinder-Familie zu relativieren und schließlich sukzessive in ein Eck zu drängen. Mittel- bis langfristig läuft es darauf hinaus.

    Deshalb ist diese Broschüre "Ganz schön intim" ein Frontalangriff auf alle traditionellen Familien. In Wahrheit steckt die Homolobby dahinter!

    Das Fatale ist, dass die Leute von Selbstlaut.org sowie viele Journalisten, Fernsehredakteure usw. es "gut meinen". Jedoch: "Gut gemeint IST nicht immer gut!"

    Wehret den Anfängen!
    ___________

    Ein paar Hintergründe seien beleuchtet:

    Eine bedeutende geistige Vordenkerin in Bezug auf die Queer-Philosophie ist: Judith Butler , eine amerikanische Queer-Vordenkerin die mit Preisen und Auszeichnungen überhäuft ist:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Judith_Butler

    Der Begriff "Heteronormativität" (der von Judith Butler und ihren Geistesverwandten in die Welt gesetzt wurde) ist sehr zu beachten:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Heteronormativ

    Die Leute von Selbstlaut.org, Judith Butler, Marco Schreuder und deren Freunde sind davon überzeugt dass sich "Heterosexualität" nur durch soziale Vorbilder und nicht durch eine innere Veranlagung verwirklicht. So nach dem Motto: "Das Sein macht das Bewusstsein", wie im Marxismus.

    Menschen die an Gott glauben denken anders.






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