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In stürmischen Zeiten, da sich Europa mehr denn je auf wirtschaftliche wie auch militärische Attacken der drei Supermächte vorbereiten müsste, ist das eine besonders dumme Strategie. Gerade da müsste sich Europa dringend um mehr Freunde in der Welt bemühen. Und gerade da tritt eine Reform in Kraft, die Europa in vielen Ländern den nicht unberechtigten Vorwurf des "Imperialismus!" einbringt, die in ihrer wirtschaftlichen Essenz massiv den Zollerhöhungen des Donald Trump gleicht.
Es geht um den "Kohlendioxid-Grenzausgleichsmechanismus" (CBAM). Dieser soll beim Import den Schaden ausgleichen, den europäische Konkurrenten durch die CO2-Abgaben erleiden. Das hört sich nur am grünen Tisch der Umwelttheoretiker gut an. Das erweist sich jedoch als gewaltiger wirtschaftlicher Schaden für Europa, seit CBAM am 1. Jänner mit einer ersten Etappe in Kraft getreten ist. Und der Schaden wird sich bis 2034 noch dramatisch vergrößern, wenn der Mechanismus voll zuschlägt. Denn:
In Summe gilt eindeutig das, was Clement Fuest vom renommierten ifo-Institut so formuliert hat: "Der Versuch, eine Insellösung in der Klimapolitik anzustreben, ist nicht erfolgreich und praktisch kaum zu machen."
Ich schreibe in jeder Nummer von Österreichs einziger Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung "Börsen-Kurier" die Kolumne "Unterbergers Wochenschau".