Allah im Diversity-Workshop: Wie der Westen seine eigene Schizophrenie integriert

Autor: Silvio Pötschner

Das neue Ende der liberalen Demokratie in Europa

Autor: Leo Dorner

Im Gesundheitsmuseum

Autor: Silvio Pötschner

Eigentum, Notwehrrecht und Täterschutz

Autor: Andreas Tögel

Wöginger-Urteil: Geschenk an faule Politiker

Autor: Willi Sauberer

Elektrostahlerzeugung in Österreich

Autor: Gerhard Kirchner

Benebelte Erben

Autor: Silvio Pötschner

Freiheitsbeschränkung: Ein Anlass findet sich immer

Autor: Andreas Tögel

Kapitalismus: Leistungen, Herausforderungen, Perspektiven

Autor: Martin Rhonheimer

Im Labyrinth der Genderwissenschaften

Autor: Silvio Pötschner

Alle Gastkommentare

Was werden 10.000 Euro morgen noch wert sein?

 

Für einen Kauf, für den man heute 10.000 Euro ausgibt, hat man 1995 nur 6.500 Euro benötigt. Der Wert unseres Geldes sinkt stetig. Was werden 10.000 Euro morgen noch wert sein?

Die EU verkauft uns die geplante Einführung einer Obergrenze von 10.000 Euro für Barzahlungen als Terrorismus- und Geldwäschebekämpfung, obwohl es dazu keinen wissenschaftlichen Nachweis gibt. Die "Feinde des Bargelds" starten bewusst bei einer Obergrenze von 10.000 Euro, da nur wenige Menschen Barzahlungen in dieser Höhe tätigen. Sie erwarten deshalb geringen Widerstand aus der Bevölkerung.

Es geht der EU darum, die Bargeldobergrenze von nationalem Recht in EU-Recht zu überführen. Damit wird diese Obergrenze für Barzahlungen für alle Mitgliedsstaaten bindend. Dadurch würde einer späteren Absenkung durch die EU nichts mehr im Wege stehen. Der Artikel 63 des Entwurfes der EU-Verordnung sieht nämlich vor, dass nach drei Jahren der Einführung der Obergrenze die Kommission einen Bericht vorlegen wird, der die Notwendigkeit und Verhältnismäßigkeit einer weiteren Senkung bewertet.

Bei einer vierprozentigen Inflation stehen nach 5 Jahren zwar 10.000 Euro drauf, der Wert beläuft sich aber nur mehr auf 8.200 Euro. Die derzeitige Geldpolitik lässt eine solche Inflationshöhe als durchaus realistisch erscheinen. Mit einer zusätzlichen Absenkung der Obergrenze lässt sich leicht eine Grenze bei nahezu Null Euro erreichen.

Zeitgleich wird nun eine zweijährige Untersuchungsphase für einen digitalen Euro eingeläutet, der das Bargeld verdrängen wird, was durchaus von den "Feinden des Bargeldes", auch wenn anderes beteuert wird, erwünscht ist.

Unsere Initiative SOS Bargeld -Stopp der Abschaffung (www.sos-bargeld.com) fordert daher, Bargeld muss das alleinige gesetzliche Zahlungsmittel zur uneingeschränkten Verfügung bleiben. Der digitale Euro darf wie Überweisungen, Kreditkartenzahlungen und anderes nur Zahlungsmittel-Eigenschaft haben.

Mag. Elisabeth Weiß, Betriebswirt und Initiator von SOS-Bargeld.

Kommentieren (leider nur für Abonnenten)
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print




© 2026 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung