In Berlin wird man jetzt schon wegen Bibelzitaten verfolgt

Die Staatsanwaltschaft in der immer linksextremistischer gewordenen Stadt Berlin hat jetzt ein hochnotpeinliches Verfahren samt Hausdurchsuchung gegen die 71-jährige Besitzerin eines Imbisses gestartet, weil sie einen Homosexualitäts-kritischen Spruch aus dem Alten Testament aufgehängt hat.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorelfenzauberin
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    16. September 2020 23:53

    In Wahrheit haben solche Meldungen gar keinen Neuigkeitswert mehr. Erinnern wir uns nur an Susanne Winter, die rechtskräftig verurteilt wurde, nur weil sie u.a. darauf hingewiesen hat, dass Mohammed als 50-Jähriger eine 6-Jährige heiratete, was nach der derzeit (noch) gültigen Rechtssprechung den Tatbestand der Kinderschändung erfüllen würde.
    Die Feststellung von Winter ist zweifellos richtig, doch nützte ihr das nichts. Man kann nämlich auch verurteilt werden, wenn man sachlich richtige Feststellungen macht.
    Konservative wären gut beraten, wenn sie sich nicht nur im stillen Kämmerchen über die ständig schlechter werdenden Zustände ärgern, was absolut nichts nützt. Es nützt auch nichts, wenn man in einer konservativen Blase einander sich gegenseitig in der eigenen Meinung bestärkt und es nützt auch wenig bis gar nichts, wenn man aufklärende Artikel schreibt, die wiederum nur Gleichgesinnte lesen.
    Dass all das nichts nutzt, sieht man an den mangelnden Erfolgen. Das Overton-Fenster, also jener Bereich, in der der öffentliche Diskurs zugelassen wird, verschiebt sich mit atemberaubender Geschwindigkeit nach links. Was vor 20 oder 30 Jahren noch konservativer Konsens war, ist heutzutage längst verbotenes Terrain. Erinnern wir uns nur an die kritischen Aussagen von Helmut Schmid über die Gefahren der Zuwanderung. Heutzutage würde das wohl zu einem Parteiausschluß führen, was ja bekanntlich Sarrazin widerfahren ist. Gegen diese Linksverschiebung des Overton-Fenster haben die Konservativen bis jetzt kein Rezept. Klar, wenn man immer nur unter Gleichgesinnten bleibt, erreicht man nicht andere Leute.
    Die Linke hat es verstanden, wie es geht. Die 68-er Generation hat gar nicht erst versucht, die Zustimmung eines Franz Josef Strauß zu erhalten. Ganz im Gegenteil setzte man auf Konfrontation und man setzte auf die Straße. Das war die Grundlage ihres Erfolges und die Grundlage für den Marsch durch die Institutionen. Vergessen wir auch nicht, dass die Mauer wohl nie gefallen wäre, wenn die Menschen der DDR nicht auf die Straße gegangen wären.
    Nur mit Bravsein erreicht man keine konservative Ziele. Diese Lektion mussten auch die Liberalen einstecken, die ja alle kreuzbrav sind, in der Sache recht haben, doch erfolglos bis zum Abwinken sind.
    Es wäre höchste Zeit, dass sich die Konservativen formieren. Wir müssen niemanden gefallen, wir können und sollen anecken. Die Identitären hüpfen uns das vor. Und das ist auch der Hauptgrund, warum die Linke die Identitären mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpft. Die Linke versteht instinktiv, dass von diesen Leuten für sie eine erhebliche Gefahr ausgeht, genauso wie die 68-er Generation eine Gefahr für die Konservativen war. Die Gefahr besteht jedoch nicht in einer drohenden Wiederrichtung des 3. Reiches, sondern in einem gesellschaftlichen Paradigmenwechsel - und genau das hat die Linke kapiert, weswegen sie die Identitären kriminalisiert und marginalisiert.
    Wenn wir es schaffen, aus solchen Strömungen breite Bürgerbewegungen zu machen, die auch bereit ist, auf die Straße zu gehen und für ihre Ziele einzutreten, dann hätten wir eine kleine Chance auf Änderung. Wenn wir aber weiterhin uns in ein modernes Biedermeier zurückziehen und den Linken das Feld kampflos überlassen, dann ist es um uns geschehen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorPeter Kurz
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    17. September 2020 06:33

    Christenverfolgung, wie in kommunistischen Regimen.
    Im Merkeldeutschland.


alle Kommentare

  1. Peter Kurz
    17. September 2020 06:33

    Christenverfolgung, wie in kommunistischen Regimen.
    Im Merkeldeutschland.

  2. elfenzauberin
    16. September 2020 23:53

    In Wahrheit haben solche Meldungen gar keinen Neuigkeitswert mehr. Erinnern wir uns nur an Susanne Winter, die rechtskräftig verurteilt wurde, nur weil sie u.a. darauf hingewiesen hat, dass Mohammed als 50-Jähriger eine 6-Jährige heiratete, was nach der derzeit (noch) gültigen Rechtssprechung den Tatbestand der Kinderschändung erfüllen würde.
    Die Feststellung von Winter ist zweifellos richtig, doch nützte ihr das nichts. Man kann nämlich auch verurteilt werden, wenn man sachlich richtige Feststellungen macht.
    Konservative wären gut beraten, wenn sie sich nicht nur im stillen Kämmerchen über die ständig schlechter werdenden Zustände ärgern, was absolut nichts nützt. Es nützt auch nichts, wenn man in einer konservativen Blase einander sich gegenseitig in der eigenen Meinung bestärkt und es nützt auch wenig bis gar nichts, wenn man aufklärende Artikel schreibt, die wiederum nur Gleichgesinnte lesen.
    Dass all das nichts nutzt, sieht man an den mangelnden Erfolgen. Das Overton-Fenster, also jener Bereich, in der der öffentliche Diskurs zugelassen wird, verschiebt sich mit atemberaubender Geschwindigkeit nach links. Was vor 20 oder 30 Jahren noch konservativer Konsens war, ist heutzutage längst verbotenes Terrain. Erinnern wir uns nur an die kritischen Aussagen von Helmut Schmid über die Gefahren der Zuwanderung. Heutzutage würde das wohl zu einem Parteiausschluß führen, was ja bekanntlich Sarrazin widerfahren ist. Gegen diese Linksverschiebung des Overton-Fenster haben die Konservativen bis jetzt kein Rezept. Klar, wenn man immer nur unter Gleichgesinnten bleibt, erreicht man nicht andere Leute.
    Die Linke hat es verstanden, wie es geht. Die 68-er Generation hat gar nicht erst versucht, die Zustimmung eines Franz Josef Strauß zu erhalten. Ganz im Gegenteil setzte man auf Konfrontation und man setzte auf die Straße. Das war die Grundlage ihres Erfolges und die Grundlage für den Marsch durch die Institutionen. Vergessen wir auch nicht, dass die Mauer wohl nie gefallen wäre, wenn die Menschen der DDR nicht auf die Straße gegangen wären.
    Nur mit Bravsein erreicht man keine konservative Ziele. Diese Lektion mussten auch die Liberalen einstecken, die ja alle kreuzbrav sind, in der Sache recht haben, doch erfolglos bis zum Abwinken sind.
    Es wäre höchste Zeit, dass sich die Konservativen formieren. Wir müssen niemanden gefallen, wir können und sollen anecken. Die Identitären hüpfen uns das vor. Und das ist auch der Hauptgrund, warum die Linke die Identitären mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpft. Die Linke versteht instinktiv, dass von diesen Leuten für sie eine erhebliche Gefahr ausgeht, genauso wie die 68-er Generation eine Gefahr für die Konservativen war. Die Gefahr besteht jedoch nicht in einer drohenden Wiederrichtung des 3. Reiches, sondern in einem gesellschaftlichen Paradigmenwechsel - und genau das hat die Linke kapiert, weswegen sie die Identitären kriminalisiert und marginalisiert.
    Wenn wir es schaffen, aus solchen Strömungen breite Bürgerbewegungen zu machen, die auch bereit ist, auf die Straße zu gehen und für ihre Ziele einzutreten, dann hätten wir eine kleine Chance auf Änderung. Wenn wir aber weiterhin uns in ein modernes Biedermeier zurückziehen und den Linken das Feld kampflos überlassen, dann ist es um uns geschehen.

    • Freisinn
      17. September 2020 03:37

      Wie immer:
      **********************************************

    • FM (kein Partner)
      22. September 2020 13:49

      In den USA leisten Konservative Widerstand und müssen Impeachment, Randallen, noch mehr Fake News, Freilassung von Kriminellen usw. in Kauf nehmen. Kurz ist nicht wie Trump und der gemütliche Österreicher lässt sich lieber noch treiben.

      Fall Winter: Es gibt keinen verlässlichen historischen Nachweis über das Alter des Mädchens. Isabella von Valois heiratete mit 6, Margaret Beaufort (Mutter von Heinrich VII.) mit 3 und mit 12 usw. Die Art von spekulativen Schlussfolgerungen die Winter gezogen hat, würde ich schlichtweg als unchristlich bezeichnen. Die Gefahren des heutigen Islam kann man so nicht bekämpfen.





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