Quo vadis ÖVP?

Lesezeit: 2:00

Strukturreformen für Österreich erfordern eine Reform der Organisationsstruktur der ÖVP.

Die Teilorganisationen der ÖVP, die sechs Bünde und die neun "Landesparteiorganisationen" sind jene Institutionen, denen in der Regel ÖVP-Sympathisanten als Mitglied beitreten und an die die Mitgliedsbeiträge überwiesen werden. Sie haben dadurch die (Finanz-)Macht. Ihre Funktionäre (und Multi-Funktionäre mit mehreren "Versorgungsposten") vertreten im Bundesparteivorstand (vor allem) Partialinteressen.

Auch ein "reformorientierter" Bundesparteiobmann steht bei Entscheidungen im Bundesparteivorstand den (partei-)strukturkonservativen Vertretern der Korporatisten und des Kammerstaates (Wirtschaftsbund, Bauernbund), des ÖAAB, des Seniorenbundes, der Frauen, der "Jungen ÖVP" und den eine Bundesstaatsreform blockierenden ausgabenfreudigen und "verantwortungslosen" Finanzausgleichsexperten der Antiwettbewerbsföderalisten gegenüber.

Die Idee eines innerparteilichen Interessenausgleichs mit Harmonie, Konsens und Junktimierungen/Tauschgeschäften steht im Gegensatz zu den für die "Gesamtpartei" notwendigen klaren Positionierungen.

Die Parteistrukturkonservierer haben kein Interesse an einer Parteireform oder an Strukturreformen für Österreich. Ihre Sonderinteressen dienen weder der "Gesamtpartei" noch der "gemeinsamen Sache".

Es war offensichtlich bisher nicht möglich, die ÖVP von "innen" zu reformieren. Die strukturkonservativen "Mauschler" sind Experten im Verhindern von (Partei-)Strukturreformen und sie vermarkten nach wie vor (erfolgreich) die Idee eines konfliktlosen und wettbewerbsfreien Interessensausgleichs.

Es gibt aber keine Wirklichkeit ohne Norm- und Sachkonflikte und es hilft nichts, wenn diese als Bedrohung (und nicht als Chance) betrachtet werden.

Eine permanente (organisations-)systemimmanente Verhinderung eines argumentativen Wettbewerbes und eines offenen sowie streitigen Austragens von Konflikten bewirkt letztlich einen Verzicht auf eine Wertschätzung von sachlichen Argumenten, auf Lernprozesse und auf bessere Lösungen. Nur die Macht zählt.

Die Folgen einer (angeblich) "konfliktlosen Gesamtparteigemeinschaft" sind offensichtlich. Zivilcourage, Mut zur Nichtübereinstimmung, Konfliktbereitschaft und Konfliktfähigkeit bleiben unterentwickelt.

Ein Bundesparteiobmann darf Nationalratswahlen gewinnen und auch die Macht der partialinteressenorientierten Strukturkonservativen in einer Regierung ausbauen helfen, aber er kann keine (größeren) Strukturreformen für Österreich umsetzen.

Eine Reform der Bundespartei-Organisations- und Entscheidungsstruktur der ÖVP ist unverzichtbar. Doch wer hat den Mut zum Konflikt mit den Mächtigen in der Partei?

Josef Stargl ist AHS-Lehrer in Ruhe und ein Freund der Freiheit. 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorLiberio
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Oktober 2019 15:38

    1. Kurz ist ein Merkel. Letztlich macht er konservativ-liberales Gerede und linke Politik. Er verführt die Wähler, ihm die Stimme zu geben, um dafür Ehe für alle und andere hedo-schwulen Projekte durchzuziehen. Inklusive zigtausende Einwanderer jährlich. Es wird nur gefaselt.
    2. Als (bald Ex-) Wirtschaftsbundmitglied und WKO-Funktionär sage ich: es gibt wohl keinen undemokratischeren Verein als die ÖVP es ist. Beispiel Gendern: obwohl >80% der Bevölkerung und wohl auch der von der WKO angeblich vertretenen Unternehmern das Gendern massiv ablehnen, wurde es diktatorisch aufoktroyiert. WKO-Texte sind unlesbar. Mahrer unterstützt die politische Verfolgung von Studenten & Co., welche nicht gendern: diese bekommen defakto ein Berufsverbot. Die Außenwirtschaftswerbung der WKO erfolgt u.a. mit einem Österreich-Image-Film, in welchem die ekelige Kunstfigur Conchita präsentiert wird. PEINLICH in allen nicht-dekadenten Kulturen der Welt und ein Affront an jene, welche die für die HIV-Behandlung des Herrn "Wurst" jährlich eine 6-stellige Summe an Sozialversicherungskosten erwirtschaften müssen.
    3.) Die Medien treiben Kurz vor sich her, gemeinsam mit den im grünen Klimagewand rasend gewordenen, eine Geisteskranke als Ikone verherrlichenden Kommunistentruppe.

  2. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Oktober 2019 09:45

    Was Sie beschreiben, hat auch Namen:

    Kurz hat jedenfalls keinen Mut zum Konflikt. Das hat er bei den EU-Wahlen deutlich gezeigt. Sonst hätte er nicht Karas zum Spitzenkandidaten gemacht.

    Karas hat das, was Sie beschreiben, vor den EU-Wahlen sogar öffentlich als sein Programm angepriesen. Es geht ihm um die Macht: "Ich will die Wahl gewinnen, ich möchte stärker aus dieser Wahl hervorgehen, ich möchte in der größten Fraktion im europäischen Parlament tätig sein", hat er einzig als sein Wahlprogramm verkündet.

    Und Kurz ist sein Verkäufer. Er hat Karas dabei sekundiert. Kurz scheut den Konflikt, und Karas und seine Kumpanen in Brüssel mit verlängerten Armen in Österreich üben die Macht aus.

    Traurig, daß 37% das willkommen heißen.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorriri
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Oktober 2019 16:21

    Quo vadis ÖVP: von der Wirtschafts- und Familienpartei zur Gewerkschafts- und Auslandsinteressensförderpartei.
    Der Sozialist Kurz eliminiert gemeinsam mit dem dunkelroten Grünen VdB die einzige Partei im Parlament, die für Österreich arbeitet.
    Darauf Kurz heute in einem Interview: ich akzeptiere den Wunsch der FPÖ, in die
    Opposition zu gehen. Eine Verhöhnung sondergleichen.
    Darauf Mahrer von der Wirtschaftskammer (!): eine Koalition mit den GRÜNEN eröffnet neue Chancen.
    D.h. Proleten und Gebrauchtwagenhändler vereinigen sich. In einer Regierung. In Österreich.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Oktober 2019 10:53

    Quo vadis ? Eine rhetorische Frage. Der Weg von Kurz, ist bereits vorgezeichnet, das Drehbuch geschrieben, das Ziel festgelegt. Kurz wird, noch, an einer relativ langen Leine geführt, die wird mit der Zeit, zum Zeitpunkt des Anschlusses, immer kurz und kürzer.
    Kurz macht seinen Wählern vor, er hätte einen Spielraum. Wieder ein Schwindel. Kurz hat die Möglichkeit selbständig zu handeln, gegen die opportunistische Aussicht, einer garantierten Karriere, eingetauscht.
    Nero soll angeblich Rom angezündet haben. Peter Ustinov hat das behauptet.
    Kurz unterordnet sich der Brandstifterin zu Berlin. Das ist keine Fabel, das ist die Realität.

  5. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Oktober 2019 09:46

    Sehr treffend ausgeführt. Der aktuelle Mega-Hype um Sebastian verdeckt alle Differenzen und Konflikte, die deshalb aber nicht verschwinden. Sie schwelen nur unter der Decke munter weiter und führen à la longue dazu, daß die VP das selbe Schicksal erleiden wird wie die ehemalige "Volkspartei" SPD und aktuell die SPÖ.

    Aber Hand aufs Herz, wer braucht sie überhaupt noch, die einst alles politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben des Landes dominierenden Volksparteien? Außer jenen zahllosen parasitären Phänomenen, die es sich in diesen Selbstbedienungsläden, oft bereits in x-ter Generation, komfortabel auf Kosten des Plebs eingerichtet haben?

  6. Ausgezeichneter KommentatorKyrios Doulos
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Oktober 2019 20:40

    Wohin die ÖVP geht?

    An die Futtertröge und Pfründe des diktatorischen Zwangskammern-, Zwangsversicherungs- und Zwangsrundfunksystems in Bund und Bundesländern und an die Futtertröge all der korrumpierenden Netzwerke, die der Freund des hl. Sebastian, Herr Soros ihnen bietet und an all die Macht- und Geldquellen, die die EUdSSR mit ihrem unüberschaubaren System denen bietet, die sich sittsam still arrangieren.

    Welcher Weg dorthin führt? Der über Leichen. Das Drecksgeschäft werden, wie bei der Mafia, natürlich nicht die erledigen, die wir kennen. Sebastian wird heilig bleiben.

    Merkels Leichen kann man ja auch fast jeden Monat zählen. Sie hat für jede Leiche ein Alibi und die Justiz für jedes Verbrechen verbundene Augen.

    Ich übertreibe dichterisch, aber ich gebe meine Emotionen wieder.

    Ich hoffe, die Frage richtig und vollständig beantwortet zu haben.

    PS: Ja, ich bin froh, nicht den Dreißigjährigen Krieg zu erleben - aber ich bin davon überzeugt, im Ergebnis wird es wie 1618 bis 1648 auf die moralische, ökonomische und materielle und kulturelle Davastierung und Barbarisierung Europas und der europäischen Gesellschaft hinauslaufen. Mit noderneren, weicher scheinenden Mitteln zwar, aber genauso heftig und vielleicht sogar noch nachhaltiger als damals.

  7. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Oktober 2019 13:21

    "Schwacher Kaiser - starke Fürsten" und vice versa.

    Damit erklärt sich die systemimmanente Hartleibigkeit der schwarzen Machiavellisten, die sich nur ihren eigenen Bünden und überhaupt nicht ihrem Staat gegenüber verpflichtet fühlen.
    Was uns allen sehr bald sehr schmerzhaft auf den Kopf fallen wird.

    Alles läuft nach dem altbekannten Schema und mit verteilten Rollen ab:

    1. Quo vadis?
    2. Was heißt das?
    1. Wohin gehst Du?
    2. Ins Kino.
    1. Was spielt man?
    2. Quo vadis?
    1. Was heißt das? .... usw.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Oktober 2019 13:21

    "Schwacher Kaiser - starke Fürsten" und vice versa.

    Damit erklärt sich die systemimmanente Hartleibigkeit der schwarzen Machiavellisten, die sich nur ihren eigenen Bünden und überhaupt nicht ihrem Staat gegenüber verpflichtet fühlen.
    Was uns allen sehr bald sehr schmerzhaft auf den Kopf fallen wird.

    Alles läuft nach dem altbekannten Schema und mit verteilten Rollen ab:

    1. Quo vadis?
    2. Was heißt das?
    1. Wohin gehst Du?
    2. Ins Kino.
    1. Was spielt man?
    2. Quo vadis?
    1. Was heißt das? .... usw.


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  1. machmuss verschiebnix
    15. Oktober 2019 19:30

    Wo die ÖVP hingeht - naja, den "Weg allen Irdischen". Es gibt nicht nur den Körper von Individuen, es gibt auch einen Partei-Körper, einen Volks-Körper, und jeder Körper, dessen vitale Zirkulation unzureichend ist, oder ganz versiegt, der verfällt ! ! !

  2. kremser (kein Partner)
    15. Oktober 2019 08:43

    Die Innenansicht der ÖVP ist irrelevant. Kurz wird Österreich nach und nach an die Politik Deutschlands anschließen. Teilnahme an einer weiter zentralisierten EU, mit einem eigenen Budget für den Euro Raum, einem weiteren Ausbau der Transferunion, Teilnahme an einem EU Migranten Verteilungsmechanismus nach Vorgabe des UN Migrationspaktes. Damit einhergehend wird Österreich gravierende Einschnitte in seine staatliche Souvernität und Budgethoheit hinnehmen müssen und das Beste ist, das ist alles illegal bzw widerspricht nationalem und EU Recht. Die Verantwortung tragen hier vor allem die ÖVP Funktionäre und ihre Wähler, das sollte nicht vergessen werden. Die Klimalüge lass ich hier mal weg.

  3. Specht
    13. Oktober 2019 14:16

    Kurz hat gerade von einer sich in weiter Ferne befindenden Regierungsbildung gesprochen. Also verdanken wir dem Mozart der Politiker dann fast ein Jahr ohne Regierung, durch seine Kurzschlusshandlung verursacht. Bedenklicher ist die Vermutung, dass egal wer nun tatsächlich Kanzler ist, der Zug in Richtung Niedergang der EU unbeirrbar weiter fährt. Von Migration bis Bargeldabschaffung und despotischen Zentralbanken, einer fragwürdigen europäischen Gerichtsbarkeit als oberste Instanzen, Maulkörbe für die richtigen Fragen usw. nichts ändert sich außer das Ende der Fahnenstange wäre erreicht.

  4. Neppomuck (kein Partner)
    12. Oktober 2019 13:21

    "Schwacher Kaiser - starke Fürsten" und vice versa.

    Damit erklärt sich die systemimmanente Hartleibigkeit der schwarzen Machiavellisten, die sich nur ihren eigenen Bünden und überhaupt nicht ihrem Staat gegenüber verpflichtet fühlen.
    Was uns allen sehr bald sehr schmerzhaft auf den Kopf fallen wird.

    Alles läuft nach dem altbekannten Schema und mit verteilten Rollen ab:

    1. Quo vadis?
    2. Was heißt das?
    1. Wohin gehst Du?
    2. Ins Kino.
    1. Was spielt man?
    2. Quo vadis?
    1. Was heißt das? .... usw.

  5. Christian Peter (kein Partner)
    12. Oktober 2019 12:25

    Die Uraltpartei ÖVP kostet den Steuerzahler noch weit mehr als die SPÖ und die Grünen zusammen : Der mit dem Beitritt Österreichs zur EU überflüssig gewordene Bundesstaat verursacht Kosten von etwa 20 - 30 Milliarden Euro pro Jahr. Mit der Landesfürstenpartei ÖVP in Regierungsverantwortung wird es in Österreich niemals eine dringend erforderliche Staatsreform geben. Selbst schwarze Landespolitiker forderten (schon vor 20 Jahren !!!) die Abschaffung des Bundesstaats, wie der erst kürzlich verstorbene Ex - Landesrat Gerhard Hirschmann, der die Bundesländer als ,die teuerste Folklore' bezeichnete.

    • Christian Peter (kein Partner)
      12. Oktober 2019 12:35

      Webei schon eine kleine Staatsreform Einsparungen zwischen 10 - 16 Milliarden Euro jährlich bringen würde : Dabei bleiben der Bundesstaat und die mittelbare Bundesverwaltung erhalten, die Gesetzgebung wird jedoch zentralisiert, was ebenfalls für gewaltige Kosteneinsparungen sorgen würde. Für was braucht ein kleines Land wie Österreich 9 Bauordnungen, 9 verschiedene Regelungen im Naturschutz, 9 verschiedene Regelungen im Fremdenverkehrswesen oder 9 verschiedene Regelungen in der Abfallwirtschaft ? Das ist doch absurd..

  6. Wise Wolf CEE (kein Partner)
    12. Oktober 2019 10:00

    Perfekt erfasst! In diesem Staat ist keine echte Veränderung möglich, ein Kammer- und Bürokratiesystem hat daran keine Interessen, im Gegenteil, Status Quo soll einbetoniert werden.
    Egal ob z.B. WKÖ gegen eigene Mitglieder (die die sogar schickaniert) und gegen eigenes Land ist, Obrigkeitshörigkeit und "soziale Absicherung/Frieden") siegen immer...
    Visegradstaaten haben nach- sogar überholt, es wird immer mehr über Ö nur geschmunzelt. Das Land hat (geo)politisch, wirtschaftlich, demokratisch, technisch, moralisch, perspektivisisch eigene Zukunft verspielt...Statt sich in MINT Fächer z.B. mit Asiaten messen, werden Freitagsdemos durch Lehrer und "Plastikunterricht" organisiert...

    • Wise Wolf CEE (kein Partner)
      12. Oktober 2019 10:02

      PS. Wird im Plastikunterricht auch gegendert? Plastikerinnen..
      PPS. Freiheit und Menschenrechte/Menschenwürde sind nun mehr ein leeres Wort..

  7. unbedeutend (kein Partner)
    12. Oktober 2019 09:01

    Solange die ÖVP sich zur Fristenlösung bekennt und mitverantwortlich ist für jährlich über 30.000 im Mutterleib getötete Kinder, interessiert mich die Struktur dieser Gruppierung herzlich wenig.

  8. Hegelianer
    10. Oktober 2019 21:12

    Ich finde es unangebracht, Greta Thunberg als "Geisteskranke" zu bezeichnen. Ein milder Asperger-Autismus ist keine "Geisteskrankheit". Ansonsten Zustimmung zu Ihrem Beitrag.

    • Hegelianer
      10. Oktober 2019 21:13

      Klarstellung: Ich bezog mich jetzt auf "Liberios" Anmerkung und nicht auf den Gastkommentar. (Ich hätte den Kommentar kommentieren sollen.)

    • Nietzsche (kein Partner)
      13. Oktober 2019 06:58

      Ihre Augen sind so irre - die hat wahrscheinlich mehr als Asperger. Ein schwer gestörtes, nervendes, zurückgebliebenes Blag, das allerdings von Hintermännern und ihren geldgierigen Eltern ausgebeutet wird. Daß alle ihretwegen hysterisch herumhüpfen und die Wirtschaft ruinieren zeigt, wie herunterverdummt nach einigen Jahrzehnten Linksherrschaft Alt und Jung schon ist.

  9. Kyrios Doulos
    10. Oktober 2019 20:40

    Wohin die ÖVP geht?

    An die Futtertröge und Pfründe des diktatorischen Zwangskammern-, Zwangsversicherungs- und Zwangsrundfunksystems in Bund und Bundesländern und an die Futtertröge all der korrumpierenden Netzwerke, die der Freund des hl. Sebastian, Herr Soros ihnen bietet und an all die Macht- und Geldquellen, die die EUdSSR mit ihrem unüberschaubaren System denen bietet, die sich sittsam still arrangieren.

    Welcher Weg dorthin führt? Der über Leichen. Das Drecksgeschäft werden, wie bei der Mafia, natürlich nicht die erledigen, die wir kennen. Sebastian wird heilig bleiben.

    Merkels Leichen kann man ja auch fast jeden Monat zählen. Sie hat für jede Leiche ein Alibi und die Justiz für jedes Verbrechen verbundene Augen.

    Ich übertreibe dichterisch, aber ich gebe meine Emotionen wieder.

    Ich hoffe, die Frage richtig und vollständig beantwortet zu haben.

    PS: Ja, ich bin froh, nicht den Dreißigjährigen Krieg zu erleben - aber ich bin davon überzeugt, im Ergebnis wird es wie 1618 bis 1648 auf die moralische, ökonomische und materielle und kulturelle Davastierung und Barbarisierung Europas und der europäischen Gesellschaft hinauslaufen. Mit noderneren, weicher scheinenden Mitteln zwar, aber genauso heftig und vielleicht sogar noch nachhaltiger als damals.

  10. Bürgermeister
    10. Oktober 2019 17:24

    Ein Schmalspurartikel.

    Wohin die ÖVP geht? Na erstmal in die nächste Regierung - als stärkste Partei - mit dem Obmann als BK.

    Die "Probleme" die sie ansprechen hätten andere gerne, dann hätte sie nämlich keine.

    • Jonas (kein Partner)
      12. Oktober 2019 08:01

      Bürgermeister, mag sein, dass Kurz, Mahrer, Blüml, Köstinger, Wöginger, Fischler, Busek, Karas, Konrad, die türkisen Landeshauptleute und all´ die anderen weichgespülten Alt-ÖVPler etc. etc. keine wirklichen Probleme mit einer türkis-grünen Regierung haben werden. Die wirklichen Probleme, insbesonderes was Migration und den Sozialstaat betreffen, werden die Österreicher bekommen! So sie diese nicht ohnedies schon haben...

  11. riri
    10. Oktober 2019 16:21

    Quo vadis ÖVP: von der Wirtschafts- und Familienpartei zur Gewerkschafts- und Auslandsinteressensförderpartei.
    Der Sozialist Kurz eliminiert gemeinsam mit dem dunkelroten Grünen VdB die einzige Partei im Parlament, die für Österreich arbeitet.
    Darauf Kurz heute in einem Interview: ich akzeptiere den Wunsch der FPÖ, in die
    Opposition zu gehen. Eine Verhöhnung sondergleichen.
    Darauf Mahrer von der Wirtschaftskammer (!): eine Koalition mit den GRÜNEN eröffnet neue Chancen.
    D.h. Proleten und Gebrauchtwagenhändler vereinigen sich. In einer Regierung. In Österreich.

  12. Liberio
    10. Oktober 2019 15:38

    1. Kurz ist ein Merkel. Letztlich macht er konservativ-liberales Gerede und linke Politik. Er verführt die Wähler, ihm die Stimme zu geben, um dafür Ehe für alle und andere hedo-schwulen Projekte durchzuziehen. Inklusive zigtausende Einwanderer jährlich. Es wird nur gefaselt.
    2. Als (bald Ex-) Wirtschaftsbundmitglied und WKO-Funktionär sage ich: es gibt wohl keinen undemokratischeren Verein als die ÖVP es ist. Beispiel Gendern: obwohl >80% der Bevölkerung und wohl auch der von der WKO angeblich vertretenen Unternehmern das Gendern massiv ablehnen, wurde es diktatorisch aufoktroyiert. WKO-Texte sind unlesbar. Mahrer unterstützt die politische Verfolgung von Studenten & Co., welche nicht gendern: diese bekommen defakto ein Berufsverbot. Die Außenwirtschaftswerbung der WKO erfolgt u.a. mit einem Österreich-Image-Film, in welchem die ekelige Kunstfigur Conchita präsentiert wird. PEINLICH in allen nicht-dekadenten Kulturen der Welt und ein Affront an jene, welche die für die HIV-Behandlung des Herrn "Wurst" jährlich eine 6-stellige Summe an Sozialversicherungskosten erwirtschaften müssen.
    3.) Die Medien treiben Kurz vor sich her, gemeinsam mit den im grünen Klimagewand rasend gewordenen, eine Geisteskranke als Ikone verherrlichenden Kommunistentruppe.

  13. pressburger
    10. Oktober 2019 10:53

    Quo vadis ? Eine rhetorische Frage. Der Weg von Kurz, ist bereits vorgezeichnet, das Drehbuch geschrieben, das Ziel festgelegt. Kurz wird, noch, an einer relativ langen Leine geführt, die wird mit der Zeit, zum Zeitpunkt des Anschlusses, immer kurz und kürzer.
    Kurz macht seinen Wählern vor, er hätte einen Spielraum. Wieder ein Schwindel. Kurz hat die Möglichkeit selbständig zu handeln, gegen die opportunistische Aussicht, einer garantierten Karriere, eingetauscht.
    Nero soll angeblich Rom angezündet haben. Peter Ustinov hat das behauptet.
    Kurz unterordnet sich der Brandstifterin zu Berlin. Das ist keine Fabel, das ist die Realität.

  14. oberösi
    10. Oktober 2019 09:46

    Sehr treffend ausgeführt. Der aktuelle Mega-Hype um Sebastian verdeckt alle Differenzen und Konflikte, die deshalb aber nicht verschwinden. Sie schwelen nur unter der Decke munter weiter und führen à la longue dazu, daß die VP das selbe Schicksal erleiden wird wie die ehemalige "Volkspartei" SPD und aktuell die SPÖ.

    Aber Hand aufs Herz, wer braucht sie überhaupt noch, die einst alles politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben des Landes dominierenden Volksparteien? Außer jenen zahllosen parasitären Phänomenen, die es sich in diesen Selbstbedienungsläden, oft bereits in x-ter Generation, komfortabel auf Kosten des Plebs eingerichtet haben?

  15. Riese35
    10. Oktober 2019 09:45

    Was Sie beschreiben, hat auch Namen:

    Kurz hat jedenfalls keinen Mut zum Konflikt. Das hat er bei den EU-Wahlen deutlich gezeigt. Sonst hätte er nicht Karas zum Spitzenkandidaten gemacht.

    Karas hat das, was Sie beschreiben, vor den EU-Wahlen sogar öffentlich als sein Programm angepriesen. Es geht ihm um die Macht: "Ich will die Wahl gewinnen, ich möchte stärker aus dieser Wahl hervorgehen, ich möchte in der größten Fraktion im europäischen Parlament tätig sein", hat er einzig als sein Wahlprogramm verkündet.

    Und Kurz ist sein Verkäufer. Er hat Karas dabei sekundiert. Kurz scheut den Konflikt, und Karas und seine Kumpanen in Brüssel mit verlängerten Armen in Österreich üben die Macht aus.

    Traurig, daß 37% das willkommen heißen.

    • Sensenmann
      10. Oktober 2019 13:06

      Kurz braucht keinen Konflikt, denn er ist ja in Wahrheit mit der völlig verlinkten und vaterlandslosen Clique der Österreichischen Verräter Partei ein Herz und eine Seele.
      Seine Mache auf volkstreu und bürgerlich ist nur eine Lüge, um Östertrottel glauben zu lassen, er handle im Interesse Österreichs.
      Er handelt - deshalb findet er Patrioten widerlich - nur im Auftrag der Coudenhove-Calergischen Paneuropa-Fanatiker und des Multikulti-Irrsinns eines Soros und seines Zirkels.
      Die Forderung der ÖVP in Brüssel nach noch mehr und erleichterter Neger-Einwanderung nach Europa und offizieller Würdigung der ungeheuren Verdienste der Neger für Europa sowie seine Mtarbeit am Migrationspakt zeigen das.





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