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Zehn Gebote für eine gute Zukunft Europas

Lesezeit: 16:00

Nur die wenigsten Menschen empfinden lebenslang stürmische Liebe für ein und denselben Menschen – obwohl sich die meisten danach sehnen. Aber wenn es nicht gelingt, aus wilder (meist hormonell initiierter) Leidenschaft eine ruhige, gefestigte, als selbstverständlich empfundene, vernunft- und kompromissgesteuerte Partnerschaft zu machen, dann wird die Beziehung scheitern. Dieses Scheitern heißt dann: Scheidung, hasserfüllte Frustrationsehe oder noch Schlimmeres. Genau dasselbe Muster findet sich auch in der großen Politik wieder, im Beziehungsgeflecht zwischen einzelnen Nationen, Regionen und Staaten. Dieses Muster und diese Ähnlichkeiten zu verstehen, ist vor allem in Hinblick auf die EU notwendig, wenn man ihre Vergangenheit begreifen und ihr eine gute Zukunft bauen will. Das zeigt diese kleine Geschichte der Vergangenheit und Zukunft Europas.

Die Zukunft Europas hängt nämlich nicht von der Häufigkeit inbrünstig abgespielter Beethoven-Takte oder der Zahl der flatternden Europafahnen ab. Sondern einzig davon, ob es gelingt, aus der Europäischen Union eine gefestigte, vernunft- und kompromissgesteuerte Partnerschaft zu machen, in der sich alle Beteiligten mit einem positiven Gefühl wiederfinden können, die kein alles erstickender Leviathan ist. Aber genau dieses Gelingen ist heute zweifelhafter denn je.

Der lehrreiche Rückblick

Wohin aber muss, wohin müsste Europa gehen, damit am Ende nicht nur Beziehungsfrust bleibt? Um eine Antwort auf diese zentrale Frage zu geben, muss man zuvor schonungslos die Vergangenheit und Gegenwart der europäischen Integration analysieren. Man muss vor allem begreifen, dass Integration nicht schon an sich ein Wert ist, sondern, dass sie nur in bestimmten Bereichen positiv ist.

Die Gründungsväter am Beginn der Integration wussten vermutlich um die Ähnlichkeiten zu Ehe und Partnerschaft. Sie wussten jedenfalls, wie wichtig es ist, schon bei den Erwartungen nüchtern zu bleiben und nicht zu glauben, dass der gesamte Horizont voller Geigen hängt, oder gar, dass das immer so sein wird. Daher legten sie bewusst den Erwartungshorizont niedrig. Daher sprachen sie nicht hochtrabend von "einer immer enger werdenden Union" wie die Europa-Utopisten der letzten zwei Jahrzehnte.

Sie gründeten vielmehr nüchtern eine "Wirtschaftsgemeinschaft", eine "Gemeinschaft für Kohle und Stahl" sowie eine für die zivile Nutzung der Atomkraft. Das waren handfeste Projekte ohne Gefühlsraserei. Aber: Die Gründungsväter waren gerade wegen ihres nüchternen Ansatzes erfolgreich.

Die Europa-Begeisterung wurde damals nicht von oben angeordnet, sie entstand ganz von selber in den europäischen Völkern. Auf Grund der jeweiligen Vorgeschichte der einzelnen Länder, also:

  • nach den zahllosen schlimmen wie unsinnigen Kriegen zwischen europäischen Völkern, vor allem zwischen Deutschland und Frankreich;
  • nach den geistigen Verheerungen durch den Nationalsozialismus;
  • nach der Verelendung von ganz Osteuropa in den vier kommunistischen Jahrzehnten;
  • nach der eunuchenartigen Isolation, in die Neutrale geraten waren;
  • nach der Enttäuschung über unfähige und korrupte Regierungen in mehreren Mittelmeerländern.

Wo die großen Fehler passiert sind

Heute jedoch ist bei Europas Völkern keine Begeisterungsraserei mehr zu spüren. Die wird nur noch von hauptberuflichen Eurokraten betrieben. Bei den Bürgern hingegen ist fast überall frustrierte Ernüchterung eingetreten. Sie haben entdeckt, dass die EU in vielerlei Hinsicht schlecht konstruiert ist. Sie spüren wachsenden Frust über diese EU. Aus verschiedenen Gründen, die sich in den folgenden sechs großen Linien zusammenfassen lassen:

  1. Zum ersten hat man voll naiver Begeisterung zu oft die mit einem Zusammenschluss verbundenen Nachteile übersehen oder verschwiegen. Man kann aber nicht nur die Vorteile lukrieren (wie höheres Wirtschaftswachstum in einem gemeinsamen Markt, Abbau der Grenzen, Hilfe für unterentwickelte Regionen), ohne auch die Nachteile in Kauf zu nehmen (Abgabe von Kompetenzen, Rückschläge für nicht wettbewerbsfähige Branchen).
  2. Zum zweiten hat man alle Vorteile durch Europa rasch als selbstverständlich angesehen, ohne sie noch sonderlich zu merken oder gar wertzuschätzen.
  3. Zum dritten hat man völlig übersehen, dass die offiziell ausgegebene Devise eines "immer engeren Zusammenwachsens" eine ständig voranschreitende Machtzentralisierung legitimiert, und dass dieses Ziel letztlich in einer straffen Diktatur münden müsste. Das besorgt die Bürger zunehmend.
  4. Sobald die europäische Machtelite aus der Wirtschaftsgemeinschaft auch eine politische Gemeinschaft zu machen versucht hat, hat sich zum vierten herausgestellt, dass viele Machtfragen ungeklärt sind.
    • Völlig ungeklärt ist etwa das Verhältnis eines angeblich demokratischen Europas zum Selbstbestimmungsrecht der Regionen und Völker, wie es etwa in Katalonien derzeit dramatisch gefordert wird.
    • Völlig ungeklärt ist das Verhältnis zur direkten Demokratie, obwohl diese der einzige Weg wäre, die Bürger wirklich einzubinden, hat die EU doch das groß propagierte Institut "Europäische Bürgerinitiative" zu einem Rohrkrepierer verkommen lassen.
    • Völlig ungeklärt ist auch das verfassungsrechtliche Verhältnis der EU zu den unteren Ebenen, etwa den Mitgliedsstaaten, die in jedem funktionierenden Staat durch eine Verfassung geklärt ist: So ist etwa in Österreich genau geregelt, welche Rechte der Bund hat und welche die Länder haben. Im EU-Vertrag, also der Verfassung der Union, ist das bis auf ein paar inhaltsarme Floskeln total ungeregelt geblieben. Dennoch regieren Kommission und Gericht ungestüm in den inneren Verfassungsbau der Mitgliedstaaten hinein:
      Etwa wenn Polen das Pensionierungsalter für Richter ändert;
      etwa wenn Ungarn die Regeln für Privatuniversitäten konkretisiert;
      etwa wenn Österreich von deutschen Studenten die gleichen Qualifikationen für den Hochschulzugang fordert, die diese bei einem Studium in Deutschland haben müssen, was aber eines Tages zentralistische EU-Institutionen als gleichheitswidrig bezeichnet haben (obwohl die EU gar keine Kompetenzen für die Unis hat!).
    • Völlig ungeklärt ist auch, wie und durch wen über eine gemeinsame Außen- und Verteidigungspolitik überhaupt entschieden werden sollte, von der aber in Sonntagsreden dauernd geredet wird.
    • Und ebenso ist völlig ungeklärt, wie die EU zusammenwachsen soll, wenn in dieser Union sowohl immerwährend neutrale Staaten wie auch Staaten Mitglieder sind, die ihre militärische Sicherheit in der Nato, im effektivsten Militärbündnis der Geschichte zusammengefasst haben – in dem aber auch Nicht-EU-Mitglieder wie die Türkei und die USA mit jeweils sehr eigenwilliger Politik dabei sind.
  5. Zum fünften haben die gemeinsamen, über den Mitgliedsstaaten stehenden EU-Institutionen ein unglaubliches Eigenleben entwickelt. Sie sind völlig von der Lust an der Macht und vom Regulieren gepackt worden. Sie greifen ohne Notwendigkeit auch in jenen Bereichen in das Leben von 500 Millionen ein, wo es absolut keine Notwendigkeit dafür gibt, wo ein solcher Eingriff keinerlei Vorteile für die europäische Integration bringt (Oder kann irgendjemand irgendeinen europäischen Integrationsnutzen beispielsweise durch die Abschaffung der jahrzehntelang völlig problemlos funktionierenden österreichischen Karfreitagslösung erkennen?).
  6. Und zum sechsten erkennen die Europäer, dass sich eine neue europäische Elite gebildet hat, die ihre eigene subjektive Wichtigkeit und Bedeutung ständig ausbaut. So wie es einst die Aristokratie in den Feudalstaaten getan hat. So wie auch demokratisch gewählte nationale Machthaber ihre eigene Macht ständig ausbauen, ist doch die ununterbrochene Flut neuer Gesetze ja nichts anderes als eine ständige Einengung der individuellen Freiheit der Bürger, der Familien, der lokalen und freiwilligen Gemeinschaften. Alle diese machtgierigen Eliten glauben immer, es wäre ohnedies alles nur zum Besten der Untertanen, was sie tun. Und sie sind sich nur selten bewusst, dass sie eigentlich nur die eigenen Machtgelüste bedienen.

Zwei oft übersehene Faktoren haben diesen tristen Zustand ausgelöst und ermöglicht, in dem sich die EU heute befindet:

Institutionell hat vor allem der EU-Gerichtshof diese Zentralisierung seit den letzten Vertragsänderungen vorangetrieben. Er ist zum wichtigsten Instrument der Machtanballung geworden. Seit sich dieser EuGH mehrmals auch über die deutschen Höchstrichter aus Karlsruhe hinweggesetzt hat, die der EU und der Zentralbank EZB eine Überschreitung der Kompetenzen vorgeworfen haben, hat der Zug Richtung ungebremster Zentralisierung keine funktionierenden Bremsen mehr.

Diese Entwicklung hat auch einen – ebenfalls wenig wahrgenommenen – ideologischen Antriebsmechanismus. Rund um die Jahrtausendwende haben nämlich (zuerst) die Sozialdemokraten und (dann) die Grünen ihre Haltung zur EWG/EG/EU komplett geändert: von total dagegen auf total dafür.

Als die Linken die EU übernommen haben

Die Linke war ja am Anfang dem Projekt skeptisch bis feindlich gegenübergestanden (ein damaliger SPÖ-Chef hatte es sogar als "Bürgerblock" denunziert). Inzwischen hat sich diese Haltung aber komplett gewandelt, nicht zuletzt weil in dieser Zeit die Linken das Übergewicht in Europa errungen haben. Das schien anfänglich auch eine durchaus positive Entwicklung zu sein, schon deshalb, weil sie viel Konfliktpotenzial herausnahm. Das führte dazu, dass die Absolventen linker Studienrichtungen, für die sonstwo kaum Nachfrage besteht, wie Politologen, Soziologen, Publizisten & Co zu Tausenden in die gut bezahlten europäischen Jobs strömten.

Aber dann zeigte sich, dass die Linke die EU keineswegs so fortführen wollte, wie diese von den Konservativen und Liberalen entwickelt worden war. Sie begnügten sich nicht damit, die EU von einer wirtschaftsorientierten Union zu ökologischen Möchtegern-Vorzugsschülern zu verwandeln, die plötzlich die "Klimarettung" als ihre Hauptaufgabe ansehen, die bei dieser "Rettung" (zum Gelächter der übrigen Welt) sogar Vorreiter sein wollen.

Die Linke will aber noch viel mehr: Mit einer zentralistisch vereinheitlichten EU und mit totalitärer  Regulierung kann das alte Ziel des "Proletarischen Internationalismus", der "Internationalen Solidarität", des Zurückdrängens und Auslöschens der nationalen Identitäten auch ohne die inzwischen fast ausgestorbenen Proletarier und ohne den "real existierenden Sozialismus" der Sowjetmacht effizienter denn je angesteuert werden.

Kurzer Themenwechsel in die Weltgeschichte: Diese zeigt, dass multinationale Großreiche, so mächtig sie auch scheinen, immer über kurz oder lang auseinanderbrechen. Auseinanderbrechen müssen. Die Beispiele reichen vom Römischen Reich bis zum deutschen Kaiserreich Karls des Großen (das mit über tausend Jahren bis zum Habsburger Franz II. am längsten von allen Reichen gehalten hat). Sie reichen von der Sowjetunion bis Jugoslawien, vom einstigen großen Reich der Schweden bis zur Tschechoslowakei des 20. Jahrhunderts. Auch die kolonialen Imperien der Briten, Franzosen oder Portugiesen gehören in diese Reihe ebenso wie die multinationale k. und k. Monarchie.

Die Ursachen ihres Zerfalls waren zwar in den Details unterschiedlich, aber im Grund immer sehr ähnlich: Man lebte sich auseinander; die Imperien übernahmen sich; sie litten an ihrer Größe, an einem "overstretching", wie es die englische Sprache anschaulich ausdrückt; die mit Gewalt zusammengehaltenen Völker fühlten sich zunehmend kolonialisiert und unterdrückt. Die zentrifugalen Tendenzen und das Freiheitsstreben wurden letztlich so stark, dass die Imperien zerfielen.

Dieser Prozess scheint sich immer wieder zu wiederholen. Siehe den Brexit, siehe die schottischen und katalanischen Sezessionswünsche, siehe die starken Wünsche Norditaliens, sich vom als fremd empfundenen Süden zu trennen. 

Small is beautiful

Ja, es zeigt sich sogar ganz eindeutig: Je kleiner eine staatliche Einheit, umso stabiler, umso lebensfähiger ist sie. Die Schweiz, Singapur, Hongkong, Luxemburg, Liechentstein oder die skandinavischen Staaten (und wohl auch Österreich, Ungarn oder Tschechien: Die Kleinen sind die erfolgreichsten; sie sind politisch stabil; sie sind funktionierende Rechtsstaaten (wenn dieser in Hongkong auch durch ein großes Imperium bedroht ist); sie sind sozial harmonisch und liegen wirtschaftlich in den meisten Rankings an der Weltspitze. Viele Statistiken zeigen, dass sich von den einst kommunistischen Staaten ausgerechnet die drei allerkleinsten weitaus am schnellsten entwickelt haben: Estland, Lettland, Litauen. Ähnlich exzellent ist auch die Entwicklung in der Mongolei verlaufen – sie ist zwar geographisch sehr groß, aber bevölkerungsmäßig besonders klein.

Dabei haben die meisten dieser Staaten keine Bodenschätze, die ihnen Reichtum bringen würden. Aber sie haben fleißige und fokussierte Menschen, die wissen, dass es nur auf ihre Leistung und ihren Zusammenhalt ankommt, dass ihnen keine imperiale Größe helfen kann. Sie wissen, dass sie auf sich selbst gestellt sind. Sie identifizieren sich besonders eng mit ihrer kleinen Heimat. Sie haben eine weit höhere innere Harmonie als alle großen Staaten dieser Welt. Sie haben ein ihrer Situation total angepasstes System.

Und sie haben noch etwas: eine eindrucksvolle Offenheit, eine massive Orientierung hin auf Weltwirtschaft und internationalen Handel. Da sind sie plötzlich nicht mehr lokal, sondern sehr global. Und sie wissen zugleich, dass sie vom globalen Frieden abhängig sind, dass sie niemals zündeln dürfen, dass sie ständig konstruktiv zur globalen Sicherheit beitragen müssen, sei es durch eine eigene starke Armee, sei es durch kooperatives Einfügen in internationale Strukturen.

Genau diese Lehre aus dem globalen Exkurs führt nun wieder zurück zur EU. Diese Lehre sollte Europa helfen, den richtigen Weg in die Zukunft zu finden. In einem Satz: Je weiter unten Macht und Entscheidungen liegen, umso besser, umso stabiler, umso widerstandsfähiger ist ein System. Nur in zwei Bereichen ist es ganz anders: bei der Wirtschaft und bei der militärischen Sicherheit (oder mit anderen Worten: bei Handel und Frieden). Dort gilt: Je globaler, umso besser.

Das haben auch die Gründungsväter Europas genau gewusst. Der strahlende Anfang der europäischen Integration wurzelte in einer umfassenden Öffnung gerade und nur auf wirtschaftlichem Gebiet, beim Handel, bei der Öffnung der Finanzströme. Die Eigenstaatlichkeit, die kulturelle und gesellschaftliche Identität, die nationale Gesetzgebung, soweit sie nicht den Handel betraf, wurde hingegen in den ersten Integrationsjahrzehnten nicht angetastet. Wenn sich die EU dieser Polarität wieder besinnt, sieht auch ihre Zukunft nicht so trübe aus, wie es die eingangs skizzierten Entwicklungen erwarten lassen.

Daher sollten wir darum kämpfen, die EU wieder auf die richtigen Geleise zu bringen. Wir sollten das gerade aus der Kenntnis der skizzierten Gefahren und Fehlentwicklungen heraus tun.

Was wirklich wichtig ist

Das fast  einzig Wichtige für ein Gelingen Europas ist der gemeinsame große Binnenmarkt. Je freier es beim Austausch von Waren, Energie, Kapital oder Dienstleistungen zugeht, umso besser ist das für die Europäer. Nur darauf sollte sich Brüssel konzentrieren, und nicht auf absurde Überregulierungen aus einem naiven Gutmenschentum heraus.

In den genannten Bereichen ist der Binnenmarkt auch noch durchaus ausbaubedürftig. In einer anderen Abteilung des Binnenmarktes ist Europa aber eindeutig zu weit gegangen: nämlich bei der unbeschränkten Personenfreizügigkeit. Es war falsch, auch diese zum essenziellen Bestandteil des Binnenmarktes zu erklären.

Dieser Fehler bringt nämlich gewaltigen Sprengstoff. Denn die Überfremdung vieler europäischen Regionen löst unweigerlich negative Abwehrreaktionen bei den Menschen aus, die auch die positiven Bereiche bedrohen. Es wird zum Problem, wenn zu viele Deutsche ihre Pension auf Mallorca verbringen wollen, wenn Zehntausende Roma aus der Slowakei oder Rumänien in jeder westlichen U-Bahn-Station und vor jedem Supermarkt betteln. Es war der in Großbritannien ständig zitierte polnische Installateur und die Aversionen der Briten gegen ihn, die eine Schlüsselrolle in der Anti-EU-Propaganda vor dem Brexit gespielt haben.

Zum endgültigen Sprengstoff ist die europaweite Personenfreizügigkeit aber geworden, als einige EU-Staaten – aus Naivität, aus Gutmenschtum, aus Schwäche der Staatsapparate, aus linker Ideologie heraus – die Tore für Millionen Migranten aus Afrika und Asien ins europäische Wohlfahrtsparadies geöffnet haben. Da die Briten genau zum Höhepunkt der Migration über einen Brexit abgestimmt haben, haben die Bilder, auf denen die Migrantenmassen an den österreichischen Grenzen die Polizisten zur Seite geschoben haben, dann endgültig den Sieg des britischen Austritts-Referendums sichergestellt.

Ein Weitergehen dieser Entwicklung und die gleichzeitige Untätigkeit der EU-Kommission könnten mittelfristig überhaupt den Todesstoß für die europäische Integration bedeuten.

Den wir aber vernünftigerweise unbedingt verhindern sollten. Daher seien zum Abschluss zehn Gebote formuliert, mit deren Hilfe Europa doch noch einen guten Weg gehen könnte, mit deren Hilfe die EU wieder so populär und beliebt werden könnte wie einst die EWG. Gewiss klingen manche dieser Wünsche utopisch. Aber ohne die Verwirklichung positiver Utopien wird es mit der EU ganz sicher weiter bergab gehen. Bis sie ganz zerschellen könnte.

  1. Entwicklung eines Binnenmarkts ohne die jetzige totale Freizügigkeit für Personen innerhalb der EU. Eine solche Konstruktion sollte zumindest in einem äußeren Kreis rund um eine Kern-EU ermöglicht werden. Wichtig ist jedenfalls die volle Gleichberechtigung aller Teilnehmerländer. Dies würde so wichtigen Staaten wie Großbritannien (wieder) oder der Schweiz (erstmals) ein Heranrücken an die Union ermöglichen.
  2. Die EU wird zu einer Verteidigungsgemeinschaft wie die Nato: Das heißt, ein Angriff auf ein EU-Land wird automatisch von allen anderen behandelt, wie wenn sie selbst angegriffen worden wären. Das heißt nicht, dass ein Bruch mit den USA anzusteuern ist, die ja derzeit die Nato zusammenhalten. Das heißt aber, dass Europa künftig auf Augenhöhe mit ihnen zusammenarbeiten soll. Das heißt, dass die Europäer auch mehr für die eigene Sicherheit ausgeben müssen (während derzeit nur noch – ausgerechnet! – Großbritannien eine funktionierende Armee hat). Das heißt aber auch, dass Länder wie Österreich ihr ständiges sicherheitspolitisches Schwarzfahren aufgeben müssen, das sie Neutralität nennen. Sie sollten alle an dieser Sicherheitsgemeinschaft mit gleichen Rechten und Pflichten teilnehmen müssen.
  3. Europa tut künftig alles, um die illegale Migration zu stoppen. Da die Errichtung von Stacheldrähten an allen Küsten absurd und unerträglich wäre, muss der Abschluss von Rückführungsabkommen mit den Herkunftsländern der Migranten zur Toppriorität der EU-Kommission werden. Drittweltländer, die nicht all ihre Migranten zurücknehmen, bekommen keine Entwicklungshilfe, keine sonstige Unterstützung und keine Visa.
  4. Asyl wird auf die wenigen Fälle der Flüchtlingskonvention reduziert, also nur noch jenen gewährt, die persönlich aus politischen, rassischen oder religiösen Gründen verfolgt werden. Auch ihnen wird nur solange Asyl gewährt, wie die Bedrohung besteht. Es gibt daher auch keinen Familiennachzug.
  5. All die irrsinnigen, darüber hinausgehenden Hilfestellungen durch die europäischen Höchstgerichte für die Migration werden durch eine neue Konvention gestoppt. Diese muss auch Abschiebungen in jene Länder ermöglichen, wo die Menschen weniger gut als in Europa behandelt werden.
  6. Das von Sebastian Kurz mehrfach vorgeschlagene australische Modell: Mit militärischer Hilfe aller EU-Staaten werden Anlandeplattformen in jenen nordafrikanischen Ländern durchgesetzt, die den illegalen Durchzug zum Mittelmeer ermöglicht haben. In diese Plattformen werden all jene gebracht, die nicht in ihre Heimatländer rückgeschoben werden können, etwa weil diese unklar bleiben. Mit Realisierung dieser vier Maßnahmen wird die Völkerwanderung binnen weniger Monate zum Stillstand kommen – aber nur durch sie.
  7. Neben Binnenmarkt, Verteidigung und Kampf gegen illegale Migration machen die europäischen Länder die Demographie zu ihrem vierten Mega-Schwerpunkt, so wie es soeben Ungarn getan hat. Das bedeutet massive Förderung von Familien mit Kindern, um das Aussterben Europas zu stoppen. Das ist die notwendige Folge des Irrtums, dass die Drittwelt-Migranten die europäische Lücke an qualifizierten Fachkräften schließen könnten.
  8. Europa respektiert seine Völker und Ethnien. Es schafft daher einen geordneten, friedlichen Weg zur Selbstbestimmung, der auch die Sezession aus den derzeit bestehenden Staaten ermöglicht. Hierfür ist die perfekt gelungene Trennung der Tschechoslowakei ein Vorbild.
  9. Europa weiß, dass es eine gemeinsame Sprache braucht, wenn es funktionieren soll. Das kann nur das Englische sein – wie es die Osteuropäer in den letzten 30 Jahren perfekt erkannt haben. Deshalb wird Englisch in allen EU-Länder obligatorisch die zweite in Schulen neben der Landessprache gelehrte Sprache.
  10. Europa schafft eine sehr schlanke Verfassung mit präzise festgehaltenen Pflichten der einzelnen Staaten in Sachen Demokratie, Rechtsstaat und Selbstbestimmungsrecht. Darüber hinaus darf es keinerlei Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Staaten geben, wie es etwa zuletzt die an Franz Kafka gemahnenden Verfahren gegen Polen oder Ungarn waren, nur weil etwa Ungarn bei Verfassungsänderungen nicht eine (nie rechtlich definierte) "Zivilgesellschaft" befragt hat.

Gewiss, auch ich weiß, dass da vieles utopisch ist. Dass manche Leser über den einen oder anderen Punkt erstaunt sein werden. Dass man zusätzlich eine mindestens ebenso lange Wunschliste an den Euroraum als Untergruppe der EU und an die Zentralbank EZB formulieren müsste.

Aber ebenso gewiss ist, dass nur in die Richtung dieser Utopien ein Überleben eines gemeinsamen Europas möglich sein wird. Europa muss seine Bürger überzeugen. Und das kann es nur, wenn es liefert, wenn es in jenen Bereichen, wo es Gemeinsamkeit wirklich braucht, diese energisch vorantreibt. Wenn es zugleich Tausende überregulierende, Prokrustesbett-artige Richtlinien wirklich kübelt. Wenn es von Subsidiarität nicht immer nur redet, sondern wirklich Kompetenzen in die kleineren Gemeinschaften zurückverlagert.

Jene Eurokraten, die immer noch erwarten, ja verlangen, von den Menschen Europas geliebt zu werden, statt endlich ein nüchternes und sachliches, aber Mut erforderndes Fundament zu zimmern, auf dem die Menschen mit ihnen wieder eine gemeinsame Zukunft haben könnten, werden eines Tages die schockierende Wahrheit hören: Das britische Scheidungsbegehren wird nicht das letzte gewesen sein. Zumindest dann nicht, wenn es den Briten nach dem Trennungsschmerz in zwei Jahren wieder gut und frei gehen sollte.

Dieser Text ist in ähnlicher Form im Magazin "Frank und Frei" erschienen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorelfenzauberin
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2019 07:34

    Zu einem Binnenmarkt gehört definitionsgemäß die Personenfreizügigkeit.
    Ein unbeschränkte freie Handelszone - also das, was mir und dem löblichen Blogautor vorschwebt - nennt man einen Freihandelszone.

    Es ist genau das, was die AFD vorschlägt. Ein Europa der Nationen und nicht ein nationales Europa.

    Überhaupt ist es ja sehr interessant, dass von den EU-Eliten der Nationalismus als pfui und gefährlich gebrandmarkt wird. Ein glühender Europäer darf man hingegen sein (wie unser Hr. Bundespräsident, der Hr. Karas, Kurz und Konsorten). Es stellt sich bloß die Frage, was an einem paneuropäischen Nationalismus besser sein soll als an dem konventionellen Nationalismus.

  2. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2019 08:15

    Ich bin nun seit mehr als dreißig Jahren wirtschaftlich tätig und dabei fast immer entweder exportlastig oder habe überhaupt im Ausland gearbeitet. Ich kann den Vorteil dieser EU daher nicht erkennen! Eine Palette von der nächst besten Spedition nach Zürich (=Zoll) oder Paris (=Binnenmarkt) zu senden, kostet vor allem pro Kilometer Weg und nicht für die Zollformalitäten. Auch die Zeit beim Zoll ist normalerweise gering, nur wenn etwas nach Österreich kommt, kann es haarig werden, das liegt aber an Österreich, wäre also ohne EU genau gleich. Die Arbeitnehmerfreizügigkeit, welche ja scheinbar so ein Thema ist, gibt es in der EU nicht! Nur weil Länder wie GB da sehr großzügig waren, heißt dies nicht, daß die anderen hier nicht ordentliche bürokratische Hürden aufgebaut haben.

    Diese EU-Bürokratie kann nicht reformiert werden, da die Rekrutierung komplett falsch gelaufen ist, denn man zahlt utopisch und dies ohne den Bewerbern praktische Kenntnisse abzuverlangen, das führt zu Angestellten, welche jeden Dreck mitmachen, einfach weil sie sonst in ein tiefes Loch fallen würden. Diese Art der Bezahlung und Rekrutierung sagt mehr über die Chefetage der EU aus, als eine Auflistung der Untaten! Hier werden gezielt Leute gesucht und offensichtlich gefunden, die moralische vollkommen missraten sind und die dubiosen Ziele der politischen Klasse mitmachen. Daher: Auflösen!

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2019 10:57

    Heute vor 74 Jahren um 10:57 begann in ATTNANG-PUCHHEIM, OÖ, der Weltuntergang:

    "Der traurige Rekord von Attnang-Puchheim

    5600 Einwohner zählt Attnang-Puchheim 1945, am 21. April sterben über 700 bei einem US-Luftangriff.

    Das Unheil kam vom Himmel – um exakt 10.57 Uhr schlug am 21. April 1945 die erste Bombe ein. Erst drei Stunden später drehten die letzten Bomber der 9. und 15. US-Luftflotte wieder ab, ein nahendes Gewitter beendete den Angriff.

    Dazwischen gingen in 33 Angriffswellen die Bomben nieder – die Angaben über deren Zahl schwanken zwischen 1850 und 2350. Am Boden blieb ein völlig zerstörtes Attnang-Puchheim zurück. 5600 Bewohner zählte Attnang-Puchheim damals, am 21. April starben mehr als 700. Überlebende gruben in den Trümmern zerstörter Häuser nach Familienmitgliedern – meist vergeblich.

    Statistisch hält Attnang-Puchheim einen traurigen Rekord: In keiner anderen Stadt Österreichs kamen im Verhältnis zur Bevölkerungszahl mehr Menschen durch Bombenangriffe ums Leben. In Attnang-Puchheim reichten dafür drei Stunden am 21. April 1945."

    Am Ende kam es noch zu einer HASENJAGD auf viele in die nahe Au Flüchtenden.

    Am Bahnhof Attnang-Puchheim steht seit einigen Jahren ein Denkmal für 8 KZler, die bei den Aufräumungsarbeiten ums Leben gekommen waren---für die etwas mehr als 700 Opfer des US-Bombenhagels gibt es KEIN DENKMAL!

    "Der schrecklichste Tag in meinem Leben"

    Helmut BÖHM hat die Bombardierung Attnang-Puchheims am 21. April 1945 miterlebt und dokumentiert. Buchtipp:

    "1945 - Der Tag der Tränen"
    Attnang-Puchheim im Bombenhagel zweier US-Luftflotten

  4. Ausgezeichneter KommentatorPeter Pan
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2019 09:07

    Die Linken haben auch weiterhin unsere Universitäten fest im Griff:

    https://www.krone.at/1907582?utm_source=krone.at+Newsletter&utm_campaign=8e997a8fc6-Guten-Morgen-NL&utm_medium=email&utm_term=0_efcdfc7dd7-8e997a8fc6-200279793

    Wenn eine Studie nicht das gewünschte Ergebnis bringt, wird der Autor ganz einfach weggemobbt.
    Und wo sind da die Protestmärsche auf der Straße und wo bleibt der mediale Aufschrei????

  5. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2019 22:04

    Eigentlich zum Thema passend - nachfolgend eine berührende Oster-Aussendung von Beatrix v. Storch:

    -------Zitat------

    Unsere Kultur steht wieder auf.

    Liebe Mitstreiter,

    Ostern ist das Fest der Liebe, des Lebens und der Auferstehung. Die Botschaft von Ostern? Die Auferstehung! Unsere Kirchen mögen brennen, aber wir bauen sie wieder auf. Unsere Werte mögen mit Füßen getreten werden, aber wir leben sie. Unsere Kultur mag bedroht sein, aber wir beschützen sie. Keine Gefahr ist so groß, dass sie unsere Hoffnung zerstören kann.

    Die christliche Botschaft ist die der Liebe, nicht des Hasses. Unvergessen, wie sich vor einem Jahr der französische Polizist Arnaud Beltrame gegen eine Geisel austauschen ließ im fast sicheren Wissen, dass dies seinen Tod bedeuten würde. Er wurde dann vom islamistischen Geiselnehmer ermordet. Als überzeugter Christ hat sich der Gendarmerie-Offizier für einen anderen Menschen geopfert. Sein Leben für andere zu opfern, bedingungslose Liebe zu den Menschen, das ist die christliche Osterbotschaft.

    Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine frohe und besinnliche Osterzeit.

    Herzlich grüßt Sie Ihre

    Beatrix von Storch

  6. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2019 10:12

    Eine gute Aufzählung von Voraussetzungen für die Zukunft Europas,
    oder der EU ?
    Die Zehn Gebote, könnten auf ein einziges Gebot reduziert werden. Das Ende der EU. Der Weg Europas in den Untergang verläuft parallel zu der Aufblähung des Machtapparates der EU.
    Europas Grösse, Europas kulturelle und technologische Vermacht in der Welt habenihre Wurzeln in der Vielfalt der Völker Europas. Der von der EU geförderte Einheitsbrei, hat keine Zukunft.
    Ob die "Gründerväter", tatsächlich nur eine Wirtschaftsgemeinschaft wollten, ist zu bezweifeln. Von Anfang an, war eine politische Union vorgesehen. Die Entwicklung verlief, mit verschiedenen Zwischenstufen, aber konsequent in Richtung zentrale Machtstrukturen, auf der Achse Brüssel-Paris-Berlin.
    Die Initiatoren der ersten Vorläufer der EU als Gründerväter zu bezeichnen ist nicht zutreffend. Die Gründerväter haben 1776 eine Kolonialherrschaft besiegt und eine Union von demokratischen Staaten begründet.
    In Europa verläuft die Entwicklung in die entgegengesetzte Richtung.
    Ehemals selbständige Staaten, unabhängige Nationen, werden von kolonisiert, der Herrschaft von fremden Machthabern und Richtern unterworfen.
    In Europa gibt es nichts zu integrieren. Die Völker Europas haben nebeneinander, sehr häufig auch gegeneinander, gelebt. Ein Bedürfnis nach Integration, nach Aufgabe, der eigenen nationalen Identität hat es nie gegeben.
    Die EU ist das Übel, nicht die Lösung. Europa sollte zu den eigenen Ressourcen, der Vielfalt, der Kreativität, der Intelligenz, zurück finden. Mit der EU,ist eine positive Entwicklung Europas ausgeschlossen. Die EU ist auf einen Punkt, wie es die UdSSR Anfang der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts war.
    PS Wie verkommen dieses EU-Europa ist ,zeigt der Umgang mit dem Brand und der Zerstörung eines Wahrzeichen des Christentums in Europa.
    Die Politiker gehen mit dieser Zerstörung um, als ob eine grosse Lagerhalle abgebrannt wäre. Es geht nicht um die noch stehengebliebenen Mauern. Ein Symbol, ein Wert wurde zerstört.
    Weil vom Papst bis zu allen Präsidenten, niemand mehr für die abendländische Kultur etwas übrig hat, stört auch nicht, dass Notre Dame abgefackelt wurde.
    Keine Erwähnung in den Medien, die Stunde der Heuchler ist vorbei, keine Untersuchung, kein Gang an die Öffentlichkeit, keine Verantwortung.
    Was ist geschehen ?
    Aus der Sicht der EU Granden, Macron&Co, nichts besonderes.

  7. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2019 18:26

    Wenn die k. k. Monarchie ein "Völkerkerker" war, dann wurde die EU sukzessive zum STAATENKERKER zwangssozialisiert. Aus einer guten (gut gemeinten) Idee wurde ein spätmarxistisches Monster!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKatImp
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    23. April 2019 08:48

    Endlich getraut sich jemand, hier die elfenzauberin, das zu kommentieren:
    ALS GLÜHENDER EUROPÄER BIST DU VOLL IM MAINSTREAM UND WIRST VOM BUNDESPRÄSIDENTEN, BUNDESKANZLER ABWÄRTS, ALLES.
    ALS GLÜHENDER ÖSTERREICHER BIST DU ALS WIEDERBETÄTIGER BALD MIT HAFT BEDROHT.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorfxs
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2019 20:58

    Sie rüsten gegen den Feind, doch der Feind ist längst hier.
    Er hat die Hand an deiner Gurgel, er steht hinter dir.
    Im Schutz der Paragraphen mischt er die gezinkten Karten.
    Jeder kann es sehen, aber alle sehen weg,
    Und der Dunkelmann kommt aus seinem Versteck
    Und dealt unter aller Augen vor dem Kindergarten.
    Der Ausguck ruft vom höchsten Mast: Endzeit in Sicht!
    Doch sie sind wie versteinert und sie hören ihn nicht.
    Sie zieh'n wie Lemminge in willenlosen Horden.
    Es ist, als hätten alle den Verstand verlor'n,
    Sich zum Niedergang und zum Verfall verschwor'n,
    Und ein Irrlicht ist ihr Leuchtfeuer geworden.
    (Rainhard Mey)

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  1. Auerbach (kein Partner)
    24. April 2019 22:37

    Ich bin entsetzt - dass Hr. Unterberger die US-gesteuerte Nato auch uns Österreichern umhängen u. die Neutralität aufgeben will.
    Sind Sie wahnsinnig - Hr. Unterberger ?
    Wissen Sie nicht, dass die USA seit über 100 Jahren BESTÄNDIG Krieg führt ??
    u. in Deutschl. alleine 180 US-Militärbasen sind ?
    Haben Sie noch nie vom Bauernsterben in der EU gehört (30.000 pro Jahr in Deutschl. allein)
    Haben Sie noch nie von den 65 % Jungendarbeitslosigkeit in den EUSüdstaaten Europas gehört ?
    Kennen Sie den Euro-Kaufkraftverlust, der Euro-Geldschwemme - der Mieten explodieren lässt ?
    Diese EU gehört aufgelöst u. unsere EWR-Staaten wiederhergestellt
    Schluss mit diesem schleichend erstehenden Sowjets

  2. Auerbach (kein Partner)
    24. April 2019 22:20

    Ich bin entsetzt - dass Hr. Unterberger die US-gesteuerte Nato auch uns Österreichern umhängen u. die Neutralität aufgeben will.
    Sind Sie wahnsinnig - Hr. Unterberger ?
    Wissen Sie nicht, dass die USA seit über 100 Jahren BESTÄNDIG Krieg führt ??
    u. in Deutschl. alleine 180 US-Militärbasen sind ?
    Haben Sie noch nie vom Bauernsterben in der EU gehört (30.000 pro Jahr in Deutschl. allein)
    Haben Sie noch nie von den 65 % Jungendarbeitslosigkeit in den EUSüdstaaten Europas gehört ?
    Kennen Sie den Euro-Kaufkraftverlust, der Euro-Geldschwemme - der Mieten explodieren lässt ?
    Diese EU gehört aufgelöst u. unsere EWR-Staaten wiederhergestellt
    Schluss mit diesem schleichend erstehenden Sowjetstaat EU

  3. fxs (kein Partner)
    24. April 2019 20:58

    Sie rüsten gegen den Feind, doch der Feind ist längst hier.
    Er hat die Hand an deiner Gurgel, er steht hinter dir.
    Im Schutz der Paragraphen mischt er die gezinkten Karten.
    Jeder kann es sehen, aber alle sehen weg,
    Und der Dunkelmann kommt aus seinem Versteck
    Und dealt unter aller Augen vor dem Kindergarten.
    Der Ausguck ruft vom höchsten Mast: Endzeit in Sicht!
    Doch sie sind wie versteinert und sie hören ihn nicht.
    Sie zieh'n wie Lemminge in willenlosen Horden.
    Es ist, als hätten alle den Verstand verlor'n,
    Sich zum Niedergang und zum Verfall verschwor'n,
    Und ein Irrlicht ist ihr Leuchtfeuer geworden.
    (Rainhard Mey)

  4. AppolloniO (kein Partner)
    24. April 2019 11:27

    Ein wichtiger Punkt fehlt mir noch bei den 10 Geboten.
    Es ist dringend erforderlich, die jetzt schon geltenden Gebote für die EU auf Sinnhaftigkeit zu überprüfen. Die wirklich vernünftigen aber dann auch rigoros durchsetzen, bzw. bei Nichteinhaltung entsprechend sanktionieren. So möchte ich z.B. die Maastrich-Kriterien behandelt wissen. Natürlich müssen im Lauf der Zeit auch Änderungen ermöglicht werden....aber nur mit mindestens 2/3-Mehrheiten.

    Unnötiges -z.B. welche Obstsorten in der EU verkauft werden dürfen oder die Regulierung der Motorenstärke von Staubsaugern- gehört dagegen umgehend gekübelt.

  5. Torres (kein Partner)
    23. April 2019 20:50

    Noch ein Punkt wäre wichtig, nämlich das "Führungspersonal" der EU. Während man die eher farblosen Tusk und Tajani vernachlässigen kann (zumindest richten sie keinen großen Schaden an - obwohl auch auf diesen Posten glaubwürdige und starke Persönlichkeiten erforderlich wären), ist der Kommissionspräsident eine absolute Katastrophe. Über Juncker braucht man ja keine Worte mehr zu verlieren, der mögliche Nachfolger Weber bestätigt das Sprichwort voll, wonach selten etwas Besseres nachkommt; in diesem Fall offenbar etwas noch weit Schlimmeres. Mit derartigen linken Nieten kann die EU weder Fortschritte erzielen, noch bei den Menschen an Popularität gewinnen, ganz im Gegenteil.

  6. Neppomuck (kein Partner)
    23. April 2019 19:16

    „EU neu“ oder „das Konstruktionsprinzip der Titanic“.

    Eine Wiederholung des Schicksals der von wenigen Familienclans geführten europäischen Mittel- und Großmächte (ausklingendes 19. bis zur Hälfte des 20. Jahrhunderts) zu vermeiden sollte in Europa oberste Priorität haben.

    Was aber geschieht?
    Trotz Demokratie und freien Wahlen?

    Es wird herumgejunckert, bis ganz Europa als ausgemerkelte Provinz des internationalen Kapitals dasteht. Und dann scheitert.

    Zugegeben, die Titanic ist untergegangen. Aber die Bauweise hatte ihren Charme. Wie schnell wäre der Kasten abgesoffen, hätte es statt der etwa 15 von einander abgeschotteten Zellen nur einen Rumpf gegeben?
    Man sollte aus Fehlern lerne

  7. bürgerIn (kein Partner)
    23. April 2019 18:47

    kann mir jemand helfen? ist da jemand? wo sind die trauer-postings vom uhbp und rendi-wagner abwärts zum fanal in sri lanka? wo sind die trauer-postings unserer österreichischen imane? kann mir jemand helfen? sind christen opfer zweiter klasse oder was? hilft uns noch irgendwas?

    • astuga (kein Partner)
      23. April 2019 20:50

      Kennen Sie den alten Witz?
      "Terroranschläge darf man nicht politisch instrumentalisieren."

      Außerdem stören Diskussionen über Terroranschläge sowohl das Narrativ jener die glauben, das hätte nichts mit dem Islam zu tun.
      Wie auch das jener die behaupten, sie würden den Islamismus mit Alibihandlungen erfolgreich bekämpfen.
      Bei uns also sowohl Opposition wie Regierung.

  8. astuga (kein Partner)
    23. April 2019 17:17

    Die Gründung eines Vereinten Europa als EWG, EG und schließlich EU (wie auch des davon unabhängigen Europarates) verdankt sich dem American Committee on United Europe...
    Einer Initiative des CIA (damals noch als OSS), der Ford Foundation und Rockefeller Stiftung.
    Dabei hat man sich auch der sonderbaren Ideen und Persönlichkeiten rund um die Paneuropa-Bewegung von Coudenhove-Kalergi bedient.
    Wer es nicht glaubt, einfach selbst nachlesen: "American Committee on United Europe".

    Daraus konnte natürlich auf Dauer nichts gutes und sinnvolles entstehen.
    Alle Ziele, bis hin zur gemeinsamen Währung, waren dabei im wesentlichen schon von Beginn an eingeplant.

  9. Christian Peter (kein Partner)
    23. April 2019 12:48

    Die EU hat auf allen Ebenen versagt : Der EU - Binnenmarkt ist gescheitert, die Währungsunion ein Desaster und die politische Integration verheerend. Für diese EU gibt es keine Zukunft, die einzige vertretbare Lösung wäre es, die Völker Europas wieder in Freiheit zu entlassen und das Monster EU aufzulösen. Der Zustand der heutigen EU ist weit schlimmer, als vor 25 Jahren die größten Skeptiker vermuteten, wäre die österreichische Bevölkerung von ÖVP und SPÖ nicht nach Strich und Faden belogen worden, hätte es 1995 niemals einen Beitritt Österreichs zur EU gegeben.

  10. Heimgarten (kein Partner)
    23. April 2019 11:20

    Sehr guter Kommentar. Weiters: Man hat sich darüber verständigt, in die EU-Charta keinen Gottesbezug aufzunehmen. Das war ursprünglich jedenfalls anders gemeint. Die Katholiken wurden mit diesen Versprechungen und auch dem Sternenkranz (Mutter Maria) vor den EU-Karren gespannt. Geblieben ist absolut nichts. Ein Menschen- und Machwerk, dass ohne Segen auch zerbrechen wird - wie so vieles in der Geschichte.

  11. Herbert Richter (kein Partner)
    23. April 2019 10:52

    Wie mittlerweile gegneißt, die EU ist sozialistisch. Fakt!
    Lesen Sie:
    michael-mannheimer.net/2019/04/22/juden-ihre-mitwirkung-an-der-oktoberrevolution/
    u schon haben sie die Protagonisten der Neuen Weltenordnung, betrieben u erstrebt seit Jahrhunderten.
    Daß der ebenfalls nur benützte Intersozi, den Islam mit seinen mittelalterlichen, inzuchtgeschädigten, willfährigen Büttel nur instrumentalisiert, um seine Soldateska zum Sturm auf Europa u die Welt zu rekrutieren u formen, sollte mittlerweile zu bemerken sein.
    Aber sicher, ähnlich dem Universumsvergleich bin ich nicht......!
    So werden ceylongleich auch uns die Bomben zerreißen, bevor wir wie in SA in abgeriegelten Bereichen dahinvegetieren.

    • McErdal (kein Partner)
      23. April 2019 16:15

      @ Herbert Richter

      Hätte nur ein einziger "Mitposter" das gelesen, er würde bis ans ende seiner Tage

      keinem Politiker, keinen Qualitätsmedien auch nur ein Wort mehr glauben......

    • Herbert Richter (kein Partner)
      23. April 2019 17:57

      McErdal,
      die narzistische Arroganz der sich abgeschottet glaubenden "Partner" sehe ich jeden Tag mitleidigenden Auges. Die wenigen Ausnahmen hervorragender Kommentatoren ermuntern mein Posting und lassen mich lernen und tatsächliche Geschichte erfahren. Siehe Undine als Paradebeispiel herausragender Größe.
      Und vorallem der tagtägliche Beweis, daß ich bisher Recht behalten habe.....!
      Nehme auch gerne jede Aufklärung bezüglich Khasaren Jews auf und an......;;;;)!

  12. Herbert Richter (kein Partner)
    23. April 2019 10:10

    Alles n Nebelbomben, der Verschleierung dienend! Jeder einzelne Punkt nur Ablenkung vom eigentlichen Auftrag der EU u dem Grundproblem!
    Wie ich bereits vor 10 Jahren hier sagte: Diese EU ist einzig n ein Vernichtungskonstrukt, ähnlich der damaligen Phosphorbomben der "Befreier". Siehe die treffende u berührende Schilderung Undines, bez. des damaligen Massenmordes der "Befreier"!
    Heute dient der Islam und Neger als "Phosphorombe".
    Da wir die EU nicht entmachten können - NUR RAUS aus diesem NWO Bombenhagel auf den weißen Menschen u dem Christentum weltweit. Siehe Ceylon!
    Glaubt man denn immer noch, daß sich 1,5 Millionen grenzdebile Höhlenbewohner ZUFÄLLIG auf den Fußmarsch nach Europa machen?

    • Herbert Richter (kein Partner)
      23. April 2019 10:25

      Die damalige EU Begeisterung mit ihren Lobpreisungen u die Begeisterungsstürme des Blogchefs u seiner huldigenden, servilen Teilnehmer habe ich NICHT vergessen! Siehe "Wertkonservativen Syndrom"
      Dito, die ehemalige dümmliche Verherrlichung der EU protagonistischen Ösi Politikerverräter ist mir auch noch klarest vor Augen! Besonders die der schwarzen Kuttenpruntzer.
      Erinnert mich auch köstlich an die Verherrlichung der TÜRKisen Milchbubipartie des nun plötzlich so entzauberten berufslosen, noch nie eigenverantwortlich leistenden Dampfplauderers.

    • antony (kein Partner)
      23. April 2019 11:04

      @Herbert Richter
      Lieber Herbert Richter!
      So und nicht anders ist es und man hält damit- (mit dieser Agenda der Strippenzieher) nicht einmal mehr hinterm Berg...!? Und...,man vergegenwärtige sich nur die Rede dieser "... geistesgestörten NWO-Marionette Timmermanns"; (Zusammenfassung aus 04.05.2016), welche trotzdem,oder besser gesagt gerade deshalb noch immer frei herumlaufen darf...!?

      Da geht's einem nur mehr kalt den Rücken runter ... Verdammt und Halleluja noch mal, was ist bloß mit den Menschen los ...?!

  13. KatImp (kein Partner)
    23. April 2019 08:48

    Endlich getraut sich jemand, hier die elfenzauberin, das zu kommentieren:
    ALS GLÜHENDER EUROPÄER BIST DU VOLL IM MAINSTREAM UND WIRST VOM BUNDESPRÄSIDENTEN, BUNDESKANZLER ABWÄRTS, ALLES.
    ALS GLÜHENDER ÖSTERREICHER BIST DU ALS WIEDERBETÄTIGER BALD MIT HAFT BEDROHT.

  14. foxxi (kein Partner)
    23. April 2019 08:44

    solange der Wachstumszwang, durch das Schuldgeldsystem besteht, treibt es die Völker auseinander. Eurpa ist viel zu wenig homogen, als dass sie sich einigen können. Die EU-Politik ist eine Katastrophe!

  15. Konrad Hoelderlynck
    22. April 2019 15:35

    Nichts gegen die englische Sprache, im Gegenteil. Aber warum die Sprache eines Landes, das bald nicht mehr dazu gehören wird, zur Leitsprache werden soll, erschließt sich mir nicht ganz, wiewohl es - vordergründig - einleuchtet.

  16. Dr. Faust
    22. April 2019 00:32

    Apropos "Überfremdung vieler europäischen Regionen" (A.U.)

    Nach vielen Jahren war ich vor einigen Wochen wiedereinmal in Palermo, Sizilien. Ich war sprachlos, wie sich die Zusammensetzung der Bevölkerung geändert hat. Verläßt man die Hauptstraßen, stehen besonders in Palermo unter jeder Laterne und an jeder Straßenecke Gruppen afrikanischer Männer herum (Schwarzafrikaner und muslimische Araber). Im Buss von Catania nach Palermo sind fünf Schwarze gesen. Alle mit dem typischen Rucksack. Frauen mit diesem Hintergrund sieht man nur wenige. Es gibt auch viele Kebabshops und arabische Kleinhändler. Aber mehrheitlich erwecken die jungen Männer den Eindruck, keiner beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Man sieht auch Projektfirmen, die Afrikaner formal anstellen (NGOs). Auch die Caritas ist in Palermo hoch aktiv; betreibt z.B. Wohneinrichtungen.

    Alles das habe ich vor 15 Jahren nicht oder nur sehr eingeschränkt wahrgenommen; es ist also eindeutig eine Folge der Migration.

    Sogar die Sizilianer erscheinen eingeschüchtert. Die Migranten haben alle relativ neue Kleidung und natürlich jeder ein Smartphone. Falls jemand einen Vorgeschmack haben will, wie es in österreichischen Städten in einigen Jahren ausschauen könnte, kann ich eine Sizilienreise (prinzipiell was Schönes) schwer empfehlen. Geheimtipp: unbedingt die Vororte und Nebenstraßen anschaun!

    • Herbert Richter (kein Partner)
      23. April 2019 09:20

      Nur Wien, Innsbruck, Graz, etc. besuchen und sie registrieren überdeutlich den zwingenden Auftrag zur Pigmentisierung, Islamisierung, Balkanisierung und Debilisierung der autochthonen Bevölkerung!
      Nicht notwendig deswegen nach Sizilien zu reisen........!

  17. machmuss verschiebnix
    21. April 2019 22:04

    Eigentlich zum Thema passend - nachfolgend eine berührende Oster-Aussendung von Beatrix v. Storch:

    -------Zitat------

    Unsere Kultur steht wieder auf.

    Liebe Mitstreiter,

    Ostern ist das Fest der Liebe, des Lebens und der Auferstehung. Die Botschaft von Ostern? Die Auferstehung! Unsere Kirchen mögen brennen, aber wir bauen sie wieder auf. Unsere Werte mögen mit Füßen getreten werden, aber wir leben sie. Unsere Kultur mag bedroht sein, aber wir beschützen sie. Keine Gefahr ist so groß, dass sie unsere Hoffnung zerstören kann.

    Die christliche Botschaft ist die der Liebe, nicht des Hasses. Unvergessen, wie sich vor einem Jahr der französische Polizist Arnaud Beltrame gegen eine Geisel austauschen ließ im fast sicheren Wissen, dass dies seinen Tod bedeuten würde. Er wurde dann vom islamistischen Geiselnehmer ermordet. Als überzeugter Christ hat sich der Gendarmerie-Offizier für einen anderen Menschen geopfert. Sein Leben für andere zu opfern, bedingungslose Liebe zu den Menschen, das ist die christliche Osterbotschaft.

    Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine frohe und besinnliche Osterzeit.

    Herzlich grüßt Sie Ihre

    Beatrix von Storch

    • Undine
      21. April 2019 22:16

      Mit Beatrix von Storch als Kanzlerin könnte sich Deutschland noch einmal erfangen!!!

    • machmuss verschiebnix
      22. April 2019 00:53

      Ja @Undine,

      dies Mädl hätte das Zeug dazu , ganz DE mitzureißen

    • Wyatt
      22. April 2019 09:16

      Ja, nur das weiß auch die Sorostruppe mit Merkel, - und das gilt es, um jeden Preis zu verhindern!

    • pressburger
      22. April 2019 09:45

      Frau von Storch ist Optimistin. Trotzdem eine kluge Frau. Ganz Undines Meinung.

  18. machmuss verschiebnix
    21. April 2019 21:06

    OT:

    Sieh an - der Präsident von Equador wurde durch Wikileaks der Korruption überführt :

    https://www.voltairenet.org/article206185.html

    • Brigitte Imb
      21. April 2019 22:26

      Ist das nicht der mit'n Hummer? ;)

    • machmuss verschiebnix
      22. April 2019 00:54

      Ja, genau der - speißt liegend seinen Hummer
      und sackt 18 Millionen ein - so ganz nebenbei mal

    • machmuss verschiebnix
      22. April 2019 00:55

      speist - von speisen , spieß , gespießen :)))))

    • Brigitte Imb
      22. April 2019 01:04

      "sackt 18 Millionen ein - so ganz nebenbei mal"

      Auch für einen Sozialisten ist der Hummer (falls er nicht auf Staatskosten geht) teuer. Od. der Privatjet.

  19. machmuss verschiebnix
    21. April 2019 20:56

    OT:

    Eben laß ich am Voltaire.net ( https://www.voltairenet.org/article206203.html ) daß Frankreich und die Vereinigten Arabischen Emirate wieder Libyen bombardieren .

    » Die Vereinigten Staaten unterstützen ihn, um den Konflikt andauern zu lassen, zumindest bis zum Rückgang ihres Schieferöls (in 2023 und 2024, laut der IEA), während Russland ihn im Gegenteil unterstützt, um die Region zu stabilisieren «
    https://www.voltairenet.org/article206237.html

    • machmuss verschiebnix
      21. April 2019 21:00

      Um Gottes Willen - wieviel Blut wurde für dieses Schieferöl schon vergossen, kann denn eine Nation, die soviel Schuld auf sich geladen hat, wie die USA, kann denn die Bestand haben ???

    • Charlesmagne
      22. April 2019 08:53

      @ machmuss Verschiebung
      Tut mir leid, aber wegen Ihres Korrekturposts oben, darf ich Sie darauf aufmerksam machen, dass „las“ von „lesen“ kommt, und „laß“ der Imperativ von „lassen“ ist. Wer im Glashaus......u.s.w.

    • machmuss verschiebnix
      22. April 2019 12:48

      @Charlesmagne,

      als notirischer Kindskopf mache ich folgenden Vorschlag:
      einigen wir uns auf: speisen , spieste, gespiesen [ bruhahahaha ]

  20. Josef Maierhofer
    21. April 2019 20:12

    Und wer vertritt bei uns einen Großteil dieser Utopien bei uns ?

    Ich nehme an, die FPÖ ist die einzige österreichische Partei, die in diese Richtung denkt.

  21. Brigitte Imb
    21. April 2019 19:29

    Zu allererst, Frohe Ostern!

    Diese EU kann und wird nicht bestehen bleiben.

    Wie lange das garstige Spiel noch dauern wird hängt sicherlich auch mit der gezielten Verdummung der Völker zusammen. Also, es tun sich halt die "paar" Vernünftigen und Gebildeten - die kein System ausrotten kann -, entsprechend schwer dagegen zu steuern.

    Hier wurde ja ohnehin schon alles x mal rauf und runter diskutiert und die (politische) Zukunft können wir nur marginal, wenn überhaupt beeinflussen. Unreformierbares benötigt erst den totalen Zusammenbruch.

    "Präsident der Vereinigten Staaten von Europa", und vieles mehr, klingt für die ausrangierte und größenwahnsinnige Politikergarde in Brüssel wohl sehr verlockend. Nur den doofen Bevölkerungen konnte das bislang nicht ausreichend verständlich vermittelt werden und die klatschen kaum vor Begeisterung dafür.

    • pressburger
      21. April 2019 19:41

      Danke für die Osterwünsche.
      Leider wird die EU noch länger zum Schaden Europas bestehen.
      Empfehlung; Diskussion Meuthen, Vilimsky, auf you tube

    • Brigitte Imb
  22. Haider
    21. April 2019 18:26

    Wenn die k. k. Monarchie ein "Völkerkerker" war, dann wurde die EU sukzessive zum STAATENKERKER zwangssozialisiert. Aus einer guten (gut gemeinten) Idee wurde ein spätmarxistisches Monster!

  23. machmuss verschiebnix
    21. April 2019 17:49

    OT:

    Na also - so geht's - die Muslime kommen alle nach DE, AT und "besorgen es" den Sozis, und wir Christen gehen nach Angola :

    https://www.dailymail.co.uk/news/article-2513388/Angola-bans-Islam-shuts-mosques.html?fbclid=IwAR3OCqiRi0skxNyCpfpz76N7LAleP8arAjN-RLn0-R49PnhzOcF2z6aNwLQ

    • Dr. Faust
      22. April 2019 01:06

      Wenn man sich die schreckliche Bilder der zerstörten Kirchen in Sri Lanka ansieht, fühlt man sich unwillkürlich an Notre Dame erinnert.

    • Dr. Faust
      22. April 2019 01:12

      Sorry, war als post zu @Rau von 11:58h gemeint.

  24. Verschwörungstheoretiker
    21. April 2019 17:04

    Ich weiß nicht ob es für die EU immer so eine stürmische Liebe gab, vieles wurde uns von gewissen Befürwortern eingeredet.
    Fakt ist, dass die Gründung der EU auf die Pläne der Eliten zurückgeht. Man wusste sehr wohl um die finanzielle Gebarung der Mittelmeerländer und trotzdem wurden jene für Euro-tauglich befunden. Auch die Machenschaften der Mafia und anderer krimineller Banden stellten kein Hindernis für ein Schengen-Abkommen dar. Man hat das Gefühl, alles wurde bewusst so arrangiert.
    https://rp-online.de/politik/eu/seenotrettung-federica-mogherini-fordert-wiederaufnahme-der-sophia-mission_aid-38164405
    Europa respektiert seine Völker nur als Vasallen und das verträgt nur eine begrenzte Selbstbestimmung. Außerdem musste schon viel Geld in die Hand genommen werden um den EU-Richtlinien - in jeder Branche - zu entsprechen. Vieles verursacht(e) nebst dem finanziellen Aufwand auch ein gewisses Chaos, wie z. B. das Arbeitszeitgesetz.

  25. Ausgebeuteter
    21. April 2019 14:53

    Die 10 EU-Gebote von AU sind nur Wünsche an den Osterhasen, denn vieles ist nicht gut durchdacht bzw. unausgereift.

    Für mich gibt es nur ein Gebot:
    Die EU mit einem neuen Vertrag völlig neu aufstellen, die Brüsseler Bürokratie abbauen und alle derzeitigen EU-Führungskräfte ins Ausgedinge schicken.

    Die VSE (= Vereinigte Staaten von Europa) nach dem Vorbild der USA wird es hoffentlich nie geben, außer die Migranten und Kulturbrereicherer werden - wie in den letzten Jahrhunderten in den USA - die Ureinwohner (= die Autochthonen) vertreiben bzw. in Reservate verfrachten.

    Zum Englisch als Erstsprache: Warum nicht gleich Esperanto odere Arabisch?
    Aus meiner Erfahrung weiß: ich, dass die Englischkenntnisse in Osteuropas Durchschnittsbevölkerung genau so gut - bzw. richtig: genau so schlecht - wie hier in Österreich sind. Für gute Konservationen auf keinen Fall ausreichend, denn die über das Internet bzw. sozialen Medien erfahrenen Kenntnisse sind doch sehr bescheiden.

    • pressburger
      21. April 2019 19:52

      Wie man das dreht und wendet, an Englisch als lingua franca geht kein Weg vorbei.
      Nicht der Tourist soll englisch lernen, um sich auf Ibiza eine Bratwurst bestellen kann, sondern der zukünftige Akademiker.
      Englisch ist die Sprache der Forschung. 90%, oder mehr, der relevanten Artikel im Bereich Naturwissenschaften, erscheint zuerst auf Englisch. Wer diese Publikationen nicht versteht, ist out.
      Die Soziologen schreiben bei ihren linken deutschen Kollegen ab. Ein Physiker kann seine Arbeiten nur auf Englisch publizieren. Die Elite Universitäten auf dem Kontinent Europa, es gibt nur eine, ETH Zürich, verlangt dass die Master Arbeiten und die Dissertationen auf Englisch verfasst werden.

    • Ausgebeuteter
      21. April 2019 21:39

      @pressburger
      Stimmt alles, aber die Muttersprache als Zweitsprache in der Schule zu lehren/lernen ist doch sonderbar. Natürlich braucht man heutzutage gute Englischkenntnisse in Wirtschaft, intern. Politik, Forschung, Touristik, aber die breite Masse kommt mit dem Haus- und Küchenenglisch für Facebook & Co gut über die Runden.
      Interessant ist, dass in kleineren Ländern Nord- und Osteuropas die englischen Filme aus Kostengründen nur mit Untertiteln - ggfs. im sog. Voice-over-Verfahren - in der Landessprache vorgeführt werden, was sicher auch zum Englischlernen beiträgt.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      23. April 2019 09:33

      Nebbich, alle in die dümmste Falle für Gscheithaferl reingefallen!
      Man erinnere sich: Abstimmung in Amerika ob Deutsch oder Englisch. Durch Betrug und Willkür hat Englisch gewonnen. Schon damals diktierten die Eliten des Deep State alles!
      EU Dienstsprache Englisch ohne GB.....!
      Die Sprache der NWO ist Englisch, daher ........!
      Aber man wird, genau bei mit dem Zerstörungskonstrukt EU der NWO, wieder Jahrzehnte brauchen um es zu überreißen......!

    • Mentor (kein Partner)
      23. April 2019 09:39

      pressburger und ETH

      Arbeiten in English zu verfassen hat den Vorteil das Mann den Gendermist nur minimalistisch anwenden muss.

      Diese Dame sorgt auch an der ETH für Gender-Gerechtigkeit

      ethz.ch/services/de/anstellung-und-arbeit/arbeitsumfeld/chancengleichheit/portrait/personen/dr-monika-keller.html

      ethz.ch/services/de/anstellung-und-arbeit/arbeitsumfeld/chancengleichheit/beratung-und-information/sprachliche-gleichbehandlung.html

  26. Cotopaxi
    21. April 2019 14:00

    o.T.

    Die Schrammböck und die Edtstadtlerin auf Gutmenschen-Kurs: Sie wollen sogenannten Gewaltopfern bevorzugt zu gemeinnützigen Wohnungen verhelfen. Damit öffnen sie Tür und Tor für den nächsten Versorgungs-Trick der Asyllobby. Man sollte bei einer Evaluierung nicht erstaunt sein, wann dann das Gewaltopfer gemeinsam mit dem Gewalttäter in der geförderten Wohnung lebt. So ein Schwachsinn kann nur Schwarzen Hirnen entspringen.

    https://www.bmi.gv.at/news.aspx?id=507A466D7936687A3471513D

  27. Undine
    21. April 2019 13:16

    OT---aber zum Nachdenken:

    "Nur die Lebenden haben eine politische Vertretung"

    https://www.journalistenwatch.com/2019/04/21/nur-lebenden-vertretung/

  28. machmuss verschiebnix
    21. April 2019 12:51

    Theoretisch naheliegend :
    » . . . Diese Lehre sollte Europa helfen,
    den richtigen Weg in die Zukunft zu finden ... «

    Praktisch unmöglich :
    denn erfahrungsgemäßt sieht die machthabende Linke reflexartig und IMMER die falschen Schlüsse ! ! ! Die Linken müßten zuallererst ihr eigenes Denken "reformieren" (Stichwort: "reverse Thought-Reform" -> Gehirnwäsche rückgängig machen) und müßte aufhören alles und jedes zutode zu reglementieren ! ! ! !

    Faktum ist:
    Die ursprünglichen Macher der EU haben einen Zentral-Moloch konzipiert, und die aktuellen Fädenzieher sind drauf und dran, diesem Moloch den "Anstrich" eines Völker-Kerkers zu verpassen ! ! ! ! !

    Fragen wir Radio Eriwan:
    • "Ist die EU reformierbar ?"

    Radio Eriwan:
    • "Im Prinzip, JA - aber dann ist die EU keine EU mehr !"

    • pressburger
      21. April 2019 19:58

      Leider eine Frage an Radio Eriwan, post festum.
      Frage an Radio Eriwan;
      "Soll Österreich der EU beitreten ?"
      Antwort:
      "Im Prinzip ja, aber Schade um das kleine, nette Land".

    • machmuss verschiebnix
      22. April 2019 00:58

      So ist es :)))

  29. Rau
    21. April 2019 11:58

    OT Ostergrüsse aus Sri Lanka

    https://www.youtube.com/watch?v=AlHWucsG7oc

    Kirchen und Hotels wurden von Expolsionen erschüttert. Keine Wellen, sind nur vereinzelte Einzelfälle. Ausserdem weit weg!

    • Rau
    • machmuss verschiebnix
      21. April 2019 12:57

      Aber klar, @Rau - wenn sich irgendwo die Einzelfälle soweit häufen, daß die sich überlagern, dann passiert auch dies nur in Einzelfällen !

    • Ausgebeuteter
      21. April 2019 14:59

      Gegen mohammedanische Selbstmordattentäter hilft nur eine Profilerstellung aller Moslems, wo dann ggfs. schon im Vorfeld erkannt wird, ob es sich um potentionelle Täter handeln könnte. Dies ist zwar gegen unsere Freiheitseinstellung, aber mit Menschen, welche weiterhin die Scharia als wichtigstes Gresetz und die Aufforderung zum töten von nicht an Mohammed gläubigen Mitmenschen betrachten, gibt es keine Alternative.

    • pressburger
      21. April 2019 20:03

      Der ORF, wie immer unverbindlich, gewisse Menschen, haben gewisse Menschen in die Luft gesprengt. Oder, gewisse Menschen haben eine gewisse Kirche abgefackelt.
      Diese Gemeinsamkeit, der Einklang der Seelen, die Islamistin, Antisemitin, der Liebling der Demokratischen Partei, Ilhan Omar, bedient sich der gleichen Sprache.

    • pressburger
      21. April 2019 20:31

      Niemand, auch der Papst nicht, hat auf die Tatsache dass diese Angriffe gegen Kirchen, gegen Christen gerichtet waren.
      Die Ermordung von Christen ist nicht den hiesigen Medien, nicht den Kirchenleuten, eine Erwähnung wert. Als in NZ, ein Terrorist Moslems erschossen hat, war für den ORF das wichtigste, einen Zusammenhang mit Menschen herzustellen, die anderer Meinung sind, als der Führungsstab des ORF.
      Auch die Terroranschläge in Ceylon, stehen in einen gewissen Zusammenhang. Wer das behaupten würde, wäre als Verschwörungsterrorist abgestempelt

    • Herbert Richter (kein Partner)
      23. April 2019 09:44

      ZDF, ARD, ORF, die Regierung Sri Lankas trägt die Schuld, da Präsident und Prime Minister im Machtkampf......! Das nenn ich Chuzpe.......! Aber der Dodel wird's glauben!
      Man treibe den Islam in seine angestammten Shithole Countries zurück!!!
      Nicht EIN Musel darf mehr darf westliche Erde beschmutzen!!!
      Muselterror verstärkt auf dieser, unserer Welt seit der Erdölkrise 1973, beginnend mit den Flugzeugentführungen.........! Und es wird immer noch schlimmer werden.
      Und an die Schwurbler: Kommt mir nicht mit "Aber ich kenne einen, der ist nicht so"!!!
      6 Millionen Ösis kennen einen Musel der ist "nicht so", von daher......!

    • Mentor (kein Partner)
      23. April 2019 09:50

      Im Links-Standard wurde anfangs von gewaltbereiten Buddhisten als mögliche Täter gefaselt.
      Selbst jetzt, aktuell sind es nur "o f f e n b a r islamistische Anschläge".

  30. Undine
    21. April 2019 10:57

    Heute vor 74 Jahren um 10:57 begann in ATTNANG-PUCHHEIM, OÖ, der Weltuntergang:

    "Der traurige Rekord von Attnang-Puchheim

    5600 Einwohner zählt Attnang-Puchheim 1945, am 21. April sterben über 700 bei einem US-Luftangriff.

    Das Unheil kam vom Himmel – um exakt 10.57 Uhr schlug am 21. April 1945 die erste Bombe ein. Erst drei Stunden später drehten die letzten Bomber der 9. und 15. US-Luftflotte wieder ab, ein nahendes Gewitter beendete den Angriff.

    Dazwischen gingen in 33 Angriffswellen die Bomben nieder – die Angaben über deren Zahl schwanken zwischen 1850 und 2350. Am Boden blieb ein völlig zerstörtes Attnang-Puchheim zurück. 5600 Bewohner zählte Attnang-Puchheim damals, am 21. April starben mehr als 700. Überlebende gruben in den Trümmern zerstörter Häuser nach Familienmitgliedern – meist vergeblich.

    Statistisch hält Attnang-Puchheim einen traurigen Rekord: In keiner anderen Stadt Österreichs kamen im Verhältnis zur Bevölkerungszahl mehr Menschen durch Bombenangriffe ums Leben. In Attnang-Puchheim reichten dafür drei Stunden am 21. April 1945."

    Am Ende kam es noch zu einer HASENJAGD auf viele in die nahe Au Flüchtenden.

    Am Bahnhof Attnang-Puchheim steht seit einigen Jahren ein Denkmal für 8 KZler, die bei den Aufräumungsarbeiten ums Leben gekommen waren---für die etwas mehr als 700 Opfer des US-Bombenhagels gibt es KEIN DENKMAL!

    "Der schrecklichste Tag in meinem Leben"

    Helmut BÖHM hat die Bombardierung Attnang-Puchheims am 21. April 1945 miterlebt und dokumentiert. Buchtipp:

    "1945 - Der Tag der Tränen"
    Attnang-Puchheim im Bombenhagel zweier US-Luftflotten

    • Tyche
      21. April 2019 11:54

      Danke, auch das gehört einmal gesagt!

    • Rau
      21. April 2019 12:07

      Auch ein Niedermetzeln der Zivilbevölkerung müssen wir als Befreiung feiern. Das so zu benennen als das was es ist, nämlich ein Kriegsverbrechen und damit die "Befreier" Kriegsverbrecher, die ebenfalls hätten abgeurteilt werden müssen, ist extremst rechtsextrem.

    • Cotopaxi
      21. April 2019 13:52

      Bei der Bombardierung Dresdens wurde auch die Zivilbevölkerung, die auf den Wiesen an der Elbe Schutz vor dem Feuersturm suchte, von amerikanischen Tieffliegern massakriert.

    • pressburger
      21. April 2019 20:08

      Dieser Teil der Geschichte, die Verzweiflung der Opfer, die Wut der Überlebenden, wird verschwiegen. Nicht die terroristischen Luftangriffe haben den Menschen das Rückgrad gebrochen, sondern das Verbot diese Morde an der Zivilbevölkerung al Verbrechen zu bezeichnen. Niemand hat sich getraut, und traut sich noch immer nicht diese Massaker aus der Luft, als geplante Morden, als Holocaust zu bezeichnen.

    • Wyatt
      21. April 2019 20:28

      ALLE
      ********
      ********
      ********

    • Undine
      21. April 2019 21:13

      Wenn ein Massenmord, wie jener in DRESDEN, verübt von Churchills Luftwaffe mit Brandbomben (Phosphor!) auf lauter "Zivilisten" kein HOLOCAUST war, dann "verstehe" ich die Bedeutung dieses Begriffes nicht:

      holókaustos = "vollständig verbrannt"---das traf WORTWÖRTLICH genau auf unzählige (man sprach unmittelbar nach diesem Holocaust von Hunderttausenden!) Dresdner und Flüchtlinge aus den dt. Ostgebieten zu.

    • Undine
    • Herbert Richter (kein Partner)
      23. April 2019 09:46

      Wie immer Undine!
      BESTER BEITRAG!
      Danke! Danke! Danke!

    • Undine
      23. April 2019 23:00

      @Herbert Richter

      Danke für Ihre Zustimmung! ;-)
      Vielleicht interessiert Sie dann auch, was ich beim Gastbeitrag von Dr. Frühwirth, "Auch für uns war Krieg – wir Kriegskinder" gepostet habe!

  31. pressburger
    21. April 2019 10:12

    Eine gute Aufzählung von Voraussetzungen für die Zukunft Europas,
    oder der EU ?
    Die Zehn Gebote, könnten auf ein einziges Gebot reduziert werden. Das Ende der EU. Der Weg Europas in den Untergang verläuft parallel zu der Aufblähung des Machtapparates der EU.
    Europas Grösse, Europas kulturelle und technologische Vermacht in der Welt habenihre Wurzeln in der Vielfalt der Völker Europas. Der von der EU geförderte Einheitsbrei, hat keine Zukunft.
    Ob die "Gründerväter", tatsächlich nur eine Wirtschaftsgemeinschaft wollten, ist zu bezweifeln. Von Anfang an, war eine politische Union vorgesehen. Die Entwicklung verlief, mit verschiedenen Zwischenstufen, aber konsequent in Richtung zentrale Machtstrukturen, auf der Achse Brüssel-Paris-Berlin.
    Die Initiatoren der ersten Vorläufer der EU als Gründerväter zu bezeichnen ist nicht zutreffend. Die Gründerväter haben 1776 eine Kolonialherrschaft besiegt und eine Union von demokratischen Staaten begründet.
    In Europa verläuft die Entwicklung in die entgegengesetzte Richtung.
    Ehemals selbständige Staaten, unabhängige Nationen, werden von kolonisiert, der Herrschaft von fremden Machthabern und Richtern unterworfen.
    In Europa gibt es nichts zu integrieren. Die Völker Europas haben nebeneinander, sehr häufig auch gegeneinander, gelebt. Ein Bedürfnis nach Integration, nach Aufgabe, der eigenen nationalen Identität hat es nie gegeben.
    Die EU ist das Übel, nicht die Lösung. Europa sollte zu den eigenen Ressourcen, der Vielfalt, der Kreativität, der Intelligenz, zurück finden. Mit der EU,ist eine positive Entwicklung Europas ausgeschlossen. Die EU ist auf einen Punkt, wie es die UdSSR Anfang der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts war.
    PS Wie verkommen dieses EU-Europa ist ,zeigt der Umgang mit dem Brand und der Zerstörung eines Wahrzeichen des Christentums in Europa.
    Die Politiker gehen mit dieser Zerstörung um, als ob eine grosse Lagerhalle abgebrannt wäre. Es geht nicht um die noch stehengebliebenen Mauern. Ein Symbol, ein Wert wurde zerstört.
    Weil vom Papst bis zu allen Präsidenten, niemand mehr für die abendländische Kultur etwas übrig hat, stört auch nicht, dass Notre Dame abgefackelt wurde.
    Keine Erwähnung in den Medien, die Stunde der Heuchler ist vorbei, keine Untersuchung, kein Gang an die Öffentlichkeit, keine Verantwortung.
    Was ist geschehen ?
    Aus der Sicht der EU Granden, Macron&Co, nichts besonderes.

    • logiker2
      21. April 2019 16:18

      *************************************, das Zerstörungswerk der Linken und Konservativheuchler sowie die einzige Zukunftschance sehr treffend beschrieben, danke.

    • Heimgarten (kein Partner)
      23. April 2019 14:35

      Gallierkönig Brennus:"vae victis". Übrigens, es gibt einen hervorragenden Film mit Jean Gabin betreffend Europäische Union. Er ist Parlamentarier und es geht um die selben Themen wie heute. Grandios. Der Titel ist mir leider entfallen.

    • Auerbach (kein Partner)
      24. April 2019 22:46

      Bravo - ganz entscheidend auf den Punkt gebracht
      Das einzige Gebot ist die AUFLÖSUNG DER EU !
      Braucht niemand !

      Dann können die Völker Europas wieder aufatmen und Wohlstand wiederherstellen
      der mit diesem "DDR-Staat" EU verloren ging.
      Keine Demokratie, NATO und Überwachung wohin man schaut
      Stets schlechter werdende Kaufkraft, explodierende Mieten und Konzerne die keine Steuern zahlen sowie den friedenserhaltenden Mittelstand zerstören
      Diesen Chaoshaufen EU braucht niemand - ersatzlos streichen !
      Hr. Unterberger - schauen Sie die Eckdaten dieser erfolglosen Nummer EU genauer an.
      und noch was: Unsere höchst erfolgreiche Neutralität geben wie NIEMALS auf !

  32. Peter Pan
    21. April 2019 09:10

    OT

    Ob man da die Notre Dame-Katastrophe doch in einem anderen Licht sehen muß.
    Wir werden es vermutlich nie wirklich erfahren:

    https://orf.at/stories/3119532/

    Und wieder einmal ganz rasch der übliche Kommentar bei solchen Anschlägen, weil nicht sein kann, was nicht sein darf:

    "Die Hintergründe sind bis jetzt noch unklar"!

  33. Peter Pan
    21. April 2019 09:07

    Die Linken haben auch weiterhin unsere Universitäten fest im Griff:

    https://www.krone.at/1907582?utm_source=krone.at+Newsletter&utm_campaign=8e997a8fc6-Guten-Morgen-NL&utm_medium=email&utm_term=0_efcdfc7dd7-8e997a8fc6-200279793

    Wenn eine Studie nicht das gewünschte Ergebnis bringt, wird der Autor ganz einfach weggemobbt.
    Und wo sind da die Protestmärsche auf der Straße und wo bleibt der mediale Aufschrei????

    • Kyrios Doulos
      21. April 2019 20:53

      Obwohl es Mitterlehner gesagt hat, stimmt es: wir entwickeln uns rasend schnell in Richtung auoritäre Demokratie. Ich verschärfe die Aussage: Wir sind bereits in der Diktatur angekommen. Das Schlimme: Die FPÖ macht mit, weil sie es offenbar nicht erkennt, daß sie berteits korrumpiert ist. AUSNAHME: BMI KICKL. Er ist mein Held in diesem tragischen Spiel. PS: Mitterlehner war einer der Beschleuniger der Entwicklung Österreichs zur Gesinnungsdiktatur. Er möge das doch nicht vergessen!

  34. Undine
    21. April 2019 08:50

    OT---aber beim Stöbern im Archiv entdeckt:

    OSTERGEDANKEN

    Pannonicus

    Der Kaiser Konstantin bewies,
    wie’s sicher geht ins Paradies,
    er ließ sich nämlich taufen –
    indessen war die Frau Mama,
    die echte fromme Helena,
    gar oft beim Haare raufen.

    Ihr Kummer war ja, dass der Spross
    sich erst am Sterbebett entschloss -
    wenngleich aus guten Gründen:
    Es spült das heil'ge Sakrament
    bei jenem, der’s empfängt, dezent
    hinweg auch alle Sünden.

    Anstatt zu beichten lebenslang,
    gelingt es so, manch schweren Gang
    und viel an Zeit zu sparen –
    ein Leerverkauf, bei dem’s drum geht,
    dass man die rechte Zeit errät,
    sonst wär’s total verfahren.

    Dem Fidel Castro bleibt’s verbaut:
    Als früh Getaufter – arme Haut –
    ist sichtlich grad deswegen
    er pubertär mutiert zum Saul!
    Doch schon dank Papst Johannes Paul
    begann sich was zu regen.

    So hat, vom Heilgen Geist berührt,
    er Weihnacht wieder eingeführt,
    das abgeschafft gewesen,
    und nun half noch Papst Benedikt,
    als hätt’ der Himmel ihn geschickt,
    der Seele zu genesen.

    Der Bruder Raul, das nebenbei,
    gibt jetzt gar den Karfreitag frei,
    um auch was einzurenken –
    tja, wenn man über achtzig ist,
    muss offenbar selbst als Marxist
    man an die Zukunft denken…

    Pannonicus

    Dieses Gedicht schrieb PANNONICUS Ostern 2012!

    Leider hat "Pannonicus" schon vor mehreren Jahren die Feder für immer weggelegt. Seine Gedichte waren immer ein besonderes Vergnügen.

    FROHE OSTERN!

  35. dssm
    21. April 2019 08:15

    Ich bin nun seit mehr als dreißig Jahren wirtschaftlich tätig und dabei fast immer entweder exportlastig oder habe überhaupt im Ausland gearbeitet. Ich kann den Vorteil dieser EU daher nicht erkennen! Eine Palette von der nächst besten Spedition nach Zürich (=Zoll) oder Paris (=Binnenmarkt) zu senden, kostet vor allem pro Kilometer Weg und nicht für die Zollformalitäten. Auch die Zeit beim Zoll ist normalerweise gering, nur wenn etwas nach Österreich kommt, kann es haarig werden, das liegt aber an Österreich, wäre also ohne EU genau gleich. Die Arbeitnehmerfreizügigkeit, welche ja scheinbar so ein Thema ist, gibt es in der EU nicht! Nur weil Länder wie GB da sehr großzügig waren, heißt dies nicht, daß die anderen hier nicht ordentliche bürokratische Hürden aufgebaut haben.

    Diese EU-Bürokratie kann nicht reformiert werden, da die Rekrutierung komplett falsch gelaufen ist, denn man zahlt utopisch und dies ohne den Bewerbern praktische Kenntnisse abzuverlangen, das führt zu Angestellten, welche jeden Dreck mitmachen, einfach weil sie sonst in ein tiefes Loch fallen würden. Diese Art der Bezahlung und Rekrutierung sagt mehr über die Chefetage der EU aus, als eine Auflistung der Untaten! Hier werden gezielt Leute gesucht und offensichtlich gefunden, die moralische vollkommen missraten sind und die dubiosen Ziele der politischen Klasse mitmachen. Daher: Auflösen!

    • Nestor 1937
      21. April 2019 08:47

      Große Zustimmung zum zweiten Absatz!!!

    • Rau
      21. April 2019 12:11

      Ein tiefes Loch, wie wahr! Ein Loch, das wahrscheinlich auch gross genug für einen Kanzler ist

    • Charlesmagne
      21. April 2019 13:22

      ” Im Leben stehen einem anständigen Charakter so und so viele Wege offen, um vorwärts zu kommen. Einem Schurken stehen bei gleicher Intelligenz und Tatkraft auf dem gleichen Platz diese Wege auch alle offen, daneben aber noch andere, die ein anständiger Kerl nicht geht. Er hat daher mehr Chancen vorwärts zu kommen."
      Helmut Oberth, ein deutscher Mathematiker und Physiker (Lehrer von Wernher von Braun)

    • Tegernseer
      21. April 2019 22:55

      **************

  36. Tyche
    21. April 2019 08:13

    Hinter allem und jedem steckt hier ganz deutlich die ONE WORLD Strategie!

    Ohne störrische Nationen, ohne Besinnen darauf, weil ja alles was eine Nation und den inneren Zusammenhalt dieser ausmacht nicht mehr ist, werden sich die "Eliten" leichter tun Europa zu lenken, zu regieren!
    Wer immer das in einigen Jahren, Jahrzehnten ist, wird keine Schwierigkeit haben die störrischen Bürger ohne eigenen kulturellen Hintergrund, ohne Identität im Zaum zu halten, über sie hinweg zu bestimmen.

    Das ist Sinn und Zweck dieser Völkerwanderung, dieses Durchmischen von Rassen und Kulturen. Noch begehren wir auf, aber unsere Kinder, in diesen Umbruch hineingeboren sehen schon vieles entspannter! Und genau damit rechen die, die uns in solcher Art verraten!

    • dssm
      21. April 2019 08:21

      @Tyche
      Die jetzt junge Generation wird es auf die harte Tour lernen. Wenn man dann die erste Wohnung braucht und die Mieten utopisch sind, weil die Zuwanderer, wegen ihrer staatlichen Garantien, die Preise hochtreiben und logischer weise auch die besseren Zahler sind. Wenn man Kinder hat und dann für eine Privatschule zahlen muss, weil die Zuwandererkinder nicht Deutsch sprechen. Wenn man die Kinder im Auto zu Schule und Sport fährt, damit die von die Zuwanderern nicht belästigt werden. Wenn man eine Krankenzusatzversicherung braucht, damit man nicht mit den arbeitsscheuen Südländern endlos auf eine Behandlung warten muss.

      Die werden erwachsen werden!

    • Tyche
      21. April 2019 08:30

      Wenn - ja, wenn es nur so wäre!

      Aber eher wird der Großteil unserer Kinder "verslummen", Arbeit gibt´s dann auch keine mehr, die ist dann schon lange nach Asien abgezogen und hier so gut wie nichts mehr!
      Der Rest bleibt in abgegrenzten, best bewachten Arealen wohnen und wird von Bodyguards umgeben "ausgefahren"! Da schweben mir in etwa die vor, die binnen weniger Stunden 800 Mio. für den Wiederaufbau Notre Dames geleistet haben!

      Tribute von Panem!

    • dssm
      21. April 2019 08:41

      @Tyche
      Das wird nicht die erste Generation sein, welche völlig utopische Ziele hat und dann komplett einfährt und auch nicht die letzte. Denken Sie an die Jugend vor dem WKI, die sind mit heroischen Träumen, einem Lied auf den Lippen in den absoluten Wahnsinn gefahren, dort wurden sie dann aber ordentlich geprägt. Oder die vielen jungen Leute die Hitler zugejubelt haben, auch die haben großteils ihre Lektion gelernt. Unsere Generation ist solch traumatischen Ereignissen entkommen und hat daher die Zügel schleifen lassen, die nächsten Generation badet das dann aus.
      Wenn die "verslummen", dann ist der nächste Rattenfänge nicht weit und dann wird es unschön.

    • Normalsterblicher
      21. April 2019 12:40

      Sehr richtig! Teile und herrsche, wie das alte Sprichwort schon sagt. Zuerst Leute ins Land holen, die nicht einmal Bezug zur jüngeren Geschichte des neuen Lebensraumes haben, geschweige denn zur älteren, und dann die Leute mit "Diskrimnierungs"-Geschwafel gegeneinander aufhussen, um das eigene politische Geschäft zu betreiben.

    • Wyatt
      21. April 2019 20:24

      @ Tyche,
      ********************************
      ********************************
      So ist es, die NWO ohne störender autochthoner Bevölkerung, ohne eigenen kulturellen Hintergrund, ohne Identität......alle sind glücklich, alle schützen das Klima....

  37. elfenzauberin
    21. April 2019 07:34

    Zu einem Binnenmarkt gehört definitionsgemäß die Personenfreizügigkeit.
    Ein unbeschränkte freie Handelszone - also das, was mir und dem löblichen Blogautor vorschwebt - nennt man einen Freihandelszone.

    Es ist genau das, was die AFD vorschlägt. Ein Europa der Nationen und nicht ein nationales Europa.

    Überhaupt ist es ja sehr interessant, dass von den EU-Eliten der Nationalismus als pfui und gefährlich gebrandmarkt wird. Ein glühender Europäer darf man hingegen sein (wie unser Hr. Bundespräsident, der Hr. Karas, Kurz und Konsorten). Es stellt sich bloß die Frage, was an einem paneuropäischen Nationalismus besser sein soll als an dem konventionellen Nationalismus.

    • dssm
    • Kyrios Doulos
      21. April 2019 12:29

      elfenzauberin: grandios! Genau so ist es. Vilimsky müßte Karas im Liev TV sagen, daß er ein populistischer Nationalist ist: er sagt ja, ohne EU gehen wir unter (= Angst schüren) und Europa muß stärker werden (make Europe great again, Europe first = superpolulistisch). Was für ein Rechtsextremist Karas in Wirklichkeit ist. :-))

  38. John
    21. April 2019 07:07

    Wie der unbedingte Wille dazuzugehören, vieles erklärbar macht, was in der EU schief läuft!

    Es scheint schon so zu sein, dass Gremien der EU eine ungeheure Anziehungskraft auf diejenigen Menschen ausüben, die in diese Clubs aufgenommen wurden.
    Ein sehr sprechendes Beispiel ist der - ursprünglich sehr EU-kritische - österreichische Bundeskanzler Werner Faymann. Er hatte Gusenbauer ja gerade durch seine EU-kritische Haltung (Volksabstimmungen zwingend) so in die Enge getrieben, dass dieser aufgeben musste.
    Doch sieh an: Ab dem Tag, an dem er in den „Hohen Rat“ der EU aufgenommen worden war, änderte sich seine Sicht schlagartig und umfassend. Jetzt war er zu einem Weltenlenker geworden, man hörte ihm, dem Emporkömmling aus einem kleinen Land, zu und er konnte sich mit Staatschefs beraten, die er davor höchstens im TV gesehen hatte. „Lieber Werner, nun bist auch du einer von uns. Wir zählen auf dich, sei willkommen!“ So lautete wohl die Botschaft an ihn, mit dem ungesagten Nebensatz: „Aber du weißt schon, was wir von dir erwarten - oder?“
    Faymann war ja schlau und politisch geschickt - mit einem Schlag sah seine Welt anders aus und er wurde zu einem willfährigen Mitglied des so exklusiven Clubs.

    Was Faymann offensichtlich erlebte, geht vielen anderen ähnlich, auch wenn sie nur in wesentlich untergeordneten Funktionen tätig werden.
    Wie oft habe ich EU-Beamte erlebt, die von ihrem Kommissar mit der Erarbeitung einer bestimmten Richtlinie betraut worden waren, die für bestimmte Bereiche der Wirtschaft wichtig hätte sein können, für andere aber katastrophal. Wie wurden die umschwänzelt, hofiert, zu Vorträgen und Gesprächsrunden eingeladen, nur um sie gewogen zu stimmen!
    Als sie mit einer neuen Kommission ihren Job verloren, krähte in aller Regel kein Hahn mehr nach ihnen.

    Warum aber ist das so? Die Psychologie hat für solche Entwicklungen eine sehr nachvollziehbare Erklärung: Es ist der unbedingte Wille und die Lust, dazugehören zu wollen und nicht als Paria zu gelten. Dafür würden Menschen schier alles tun und alles opfern, auch als Regierungschef.

    • dssm
      21. April 2019 08:27

      @John
      Ich nehme an, wenn man in Brüssel ankommt, erklären einem die einmal wie unsere Wirtschaft funktioniert. Bis dahin geht der tpyische Politiker zwar zu den Veranstaltungen der EZB (Nowotny hat sich wirklich bemüht), aber er begreift rein gar nichts. Erst wenn man den Zusammenhang von Schulden, Konsum, Zuwanderung, bankfähigen Sicherheiten, Wertpapierkursen und immer neuen Vorschriften begriffen, oder zumindest ernsthaft die Folgen eines Durchtrennens dieses Gordischen Knotens sehr eindringlich geschildert bekommen hat, dann ist man urplötzlich wie ausgewechselt.
      Auch Strache und Co haben das offensichtlich gelernt, die AfD kommt noch dran ...

    • KatImp (kein Partner)
      23. April 2019 08:52

      Ich meine aber, sobald du in irgendeiner Gruppe mitarbeitest, gleichst du dich an die Gruppenmeinung an. Vorher Opposition und dann, wenn man in der Gruppe ist, schwimmt man mit – das zeigen alle Beispiel, aktuell die FPÖ, früher die Grünen die waren sehr EU-kritisch, usw.
      Und dieses Argument dann, wenn du dabei bist kannst du mitgestalten – nein - siehe Punkt vorher.

  39. Ausgebeuteter
    21. April 2019 06:36

    Es wäre empfehlenswert, den heutigen Text den künftigen österreichischen EU-Abgeordneten (vor allem Karas und Edtstadler, aber auch Schieder, Vilimsky, Kogler, Gamon und Voggenhuber) zum lesen zu übersenden. Denn die EU braucht eine Wende vom gewachsenen Moloch wieder zu einer abgespeckten uns sinnvollen Einrichtung.

    • phaidros, aus gutem Grund
    • Herbert Richter (kein Partner)
      23. April 2019 10:34

      Und der Ostehase legt die Eier........!
      Aber es erklärt, warum es nur sein kann, wie es eben leider ist!
      Wenn man glaubt, daß der froschfressende Storch die Kindlein bringet......!
      Erschütternd!

  40. Riese35
    21. April 2019 02:39

    Und nun ein paar Kommentare zu den 10. Geboten der EU:

    1. Die Kurz'schen "Anlandeplattformen" waren ein gelungener Wahlkampfgag wie das Geilomobil. Für eine Umsetzung fehlt der Wille. Auch Kurzens Wille fehlt, wie sein Kniefall vor Karas zeigt. Manche werden trotzdem weiter davon träumen.

    2. Das Englische ist als gemeinsame Sprache denkbar ungeeignet. Wenn, dann kann es nur das Lateinische oder vielleicht das Griechische sein. Die USA sind das denkbar schlechteste Vorbild. Das würde Europa in seiner Eigenart der Vielfalt nur zerstören. Das Englische hat schon genug der kulturellen Vielfalt Europas zerstört.

    3. Die EU ist nicht Europa. Die EU ist ein Kunstgebilde, an der gar nichts "Union" ist. Ein Gebilde, in dem sich einige Teile verstehen, über die anderen zu herrschen und denen vorzuschreiben, wie sie zu leben haben, verdient diesen Namen nicht. Schon die erste Version einer solchen "Union", die sich "Räteunion" genannt hat, ist gescheitert.

    4. Die EU wird auch nicht durch eine "Verfassung" gerettet. Der Prozeß müßte genau andersherum laufen: zuerst der gegenseitige Respekt, dann die Liebe, der gemeinsame Wille, und ganz am Ende, wenn das wirklich funktionieren sollte, könnte eventuell eine Verfassung stehen. Davon sind wir aber immer weiter entfernt, wenn in Brüssel immer mehr Minderheiten von "Pressure-Groups" das Sagen haben.

    5. "Europa respektiert seine Völker und Ethnien." Ja, das wäre wirklich eine der wichtigsten Voraussetzungen. Aber gerade diese Forderung ist der EU diametral entgegengesetzt. Man braucht sich nur anzuschauen, wie wenig die EU Rußland respektiert. Der EU fehlt jedes Einfühlungsvermögen in die russische Seele, Geschichte und Kultur. Und das ist bei anderen Völkern nicht viel anders.

    6. Die EU wird zu einer Verteidigungsgemeinschaft wie die Nato? Den wievielten Versuch will man noch starten? Das ähnelt dem x. Versuch, nun endlich den Sozialismus richtig einzuführen. Eine Verteidigungsgemeinschaft setzt gemeinsame Interessen voraus, die es nicht gibt. Ich bin nicht bereit, meine Kinder für fremde Interessen in den Krieg ziehen zu lassen. Es reichen die völkerrechtswidrigen Angriffskriege der NATO, die überall nur Verwüstung hinterlassen haben, um zu erkennen, daß das nicht funktionieren kann.

    7. Europa tut künftig alles, um die illegale Migration zu stoppen? Schaut man sich die Handelnden an, dann erkennt man, daß gerade das Gegenteil gewollt ist.

    8. Das Hauptproblem besteht im Bestreben, eine politische "Union" drüberzustülpen.

    • Normalsterblicher
      21. April 2019 10:15

      T'schuldigung - Latein oder Griechisch als EU-Universalsprache ist einfach nur noch komisch. Latein verstehen können vlt 5 %, sprechen aber vlt nur 0,5 %. Beim Griechischen ist es sicherlich noch viel ärger.

      Hätten Sie wenigstens Französisch vorgeschlagen, dafür hätte ich Verständnis.

    • machmuss verschiebnix
      21. April 2019 13:16

      @Normalsterblicher,

      ich glaube, Riese35 meinte die Arbeits-Sprache der EU-Parlamentarier (und Institutionen), denn würde man dort Latein einführen, dann wäre zumindest ein gewisses Bildungs-Niveau sichergestellt !
      Was die Sprache der einzelnen Völker untereinander angeht, da hat das Habsburger-Reich vorgezeigt, daß sich dies selber reguliert, wenn man es zuläßt. Denn wer Handel mit dem Nachbar-Staat betreiben will od. muß, der schreibt Stellen für Übersetzer aus und je mehr Ausschreibungen an die Öffentlichkeit gehen, desto mehr Leute sind motiviert, ihre manchmal ohnedies rudimentär vorhandenen Kenntnisse zu perfektionieren.

    • Normalsterblicher
      21. April 2019 14:43

      "ich glaube, Riese35 meinte die Arbeits-Sprache der EU-Parlamentarier (und Institutionen), denn würde man dort Latein einführen, dann wäre zumindest ein gewisses Bildungs-Niveau sichergestellt !"

      Und Sie glauben das wäre dann eine volksnahe Vertetung? Ich jedenfalls nicht! Das erinnert ja an die "mittelalterliche" Kirchenhierarchie mit ihrem Kirchenlatein!

      Außerdem: Die rein technische Beherrschung einer Fremdsprache zeugt nicht schon von Bildung, zumindest nicht von der hier benötigten Art.

    • machmuss verschiebnix
      21. April 2019 19:35

      @Normalsterblicher,

      nein, eine volksnahe Vertretung kann sowie nicht draus werden - wiederhole was ich schon weiter oben gepostet hatte:

      Die ursprünglichen Macher der EU haben einen Zentral-Moloch konzipiert, und die aktuellen Fädenzieher sind drauf und dran, diesem Moloch den "Anstrich" eines Völker-Kerkers zu verpassen !

    • Ingrid Bittner
      22. April 2019 18:01

      @Normalsterblicher: gar so komisch fände ich das mit Latein eigentlich nicht (wiewohl es mir als Schülerin Probleme bereitet hat, weil ich damals die Sinnhaftigkeit des Lernens einer angeblich toten Sprache einfach nicht eingesehen habe) - denn, wenn alle Latein als Arbeitssprache einigermassen beherrschen müssten, dann hätten auch alle die gleichen Voraussetzungen, denn alle müssten diese Sprache lernen und es gäbe nicht ein paar bevorzugte Mitglieder, die ihre Muttersprache beibehalten könnten.Und letztlich ist es doch so, dass ohnehin die meisten europäischen Sprachen auf Latein zurückzuführen sind. Die Ungarn haben da natürlich mit den Finnen eine Extrawurst, aber die Ungarn sind ja bekannt dafür, dass sie Fremdsprachen gegenüber sehr aufgeschlossen und lernfähig und -lernwillig sind. Ich habe in den tiefsten kommunistischen Zeiten viele Ungarn kennengelernt, die Deutsch konnten z. B..

    • Normalsterblicher
      23. April 2019 10:35

      Frau Bittner,

      Nach ökonomischer Logik wäre eine Sprache, die Muttersprache wenigstens einer großen Nation ist, vorzuziehen. Hierfür böte sich Französisch als "alte" Universalsprache an.

      Eine Sprache vorzuschreiben, die NUR im supranationalen und damit gewissermaßen kosmopolitischen Kontext verwendet wird, würde noch mehr die unselige Elitenbildung fördern, die zum derzeitigen - noch: (relat.) sanften - Totalitarismus geführt hat, in dem Eliten die Normen vorgeben, ohne dass im Wahlkörper eine Debatte stattfindet.

    • Ingrid Bittner
      23. April 2019 14:09

      @Normalsterblicher: klarlogisch, nach ökonomischer Logik... aber gerade das ist es, was mich stört, wenn es einen großen Staat gibt und dessen Sprache wird verwendet, dann ist der doch immer irgendwie bevorzugt.
      Das Credo in der EU ist doch, vereinfacht ausgedrückt: Alle sind gleich.
      Und wenn ich an die sprachlichen Wurschtlereien denke, die durch Übersetzungfehler passiert sind und mit denen dann erhebliche Kosten verbunden waren, dann stell ich fest, dass diesbezüglich der Stein der Weisen sowieso noch nicht gefunden wurde und auch nicht zu finden sein wird.
      Fischler soll ja die Übersetzer einmal zur Verzweiflung gebracht haben, als er meinte "man müsse die Krot schon schlucken".

  41. Riese35
    21. April 2019 01:57

    Dazu passen gut als Ergänzung die 10 Gebote des Österreichers, die ich bereits im Jänner zum Thema Klarnamenpflicht gepostet habe, hier nochmals zur Erinnerung. Sie sind als Leitartikel in der Wiener Zeitschrift Schwarzgelb, Politisches Journal, Organ für altösterreichische und gesamtstaatliche Ideen, Wien, am Mittwoch den 16. Jänner 1889, in Nr. 3, II. Jahrgang erschienen.

    1. Gebot: Du sollst keinen anderen politischen Glauben haben, als den Glauben an das alte, einige und ungetheilte kaiserliche Oesterreich, wie es in Jahrhunderten emporgewachsen ist und an welches deine Väter und Vorväter geglaubt haben.

    2. Gebot: Du sollst dir keine neuen Götter machen, keine neuen Programme, keine neuen Staatsideen, sondern mit deinem ganzen Herzen an dem alten Oesterreich hängen, für welches deine Vorfahren Ströme von Blut vergossen haben.

    3. Gebot: Du sollst dich vor keinem anderen Kaiser neigen als nur vor deinem Kaiser, vor dem Kaiser von Oesterreich, welcher auf dem ältesten und berühmtesten Throne der Welt sitzt und für dein Wohl und für das Wohl deiner Kinder wie ein Vater sorgt.

    4. Gebot: Du sollst keinen Götzendienst treiben weder mit Preußen noch mit dem von Preußen beherrschten Deutschland.

    5. Gebot: Du sollst dich nicht fürchten vor Bismarck oder vor Moltke und dir stets vor Augen halten, daß sie beide bereits müde und schwache Greise sind, die jeden Augenblick vor den Richterstuhl Gottes berufen werden können.

    6. Gebot: Du sollst nicht begehren die Unterdrückung einer Nation, noch die Herrschaft einer Nation über die andere, denn die vollständige nationale Gleichberechtigung und die absolute Gerechtigkeit gegen alle Nationen bilden die sicherste Grundlage der österreichischen Staatsexistenz.

    7. Gebot: Du sollst dich nicht bethören lassen durch die trügerische Lockung, daß Oesterreich seinen Schwerpunkt nach Osten verlegen soll, und sollst unerschütterlich daran festhalten, daß Oesterreich bleiben muß, was es war und wo es war.

    8. Gebot: Du sollst mit felsenfester Zuversicht auf die Zukunft Oesterreichs vertrauen und dir von Niemandem die Ueberzeugung rauben lassen, daß Oesterreich ebenso eine Nothwendigkeit für die eigenen Völker wie für das europäische Gleichgewicht ist.

    9. Gebot: Du sollst nicht vergessen, daß Oesterreich die größte Monarchie der Welt war, in der die Sonne nicht unterging, daß es noch bis auf unsere Tage in Deutschland und Italien regiert hat und daß es von der Vorsehung berufen ist, bis an das Ende aller Welten zu bestehen.

    10. Gebot: Du sollst bei Tag und bei Nacht unablässig darauf sinnen, wie Oesterreich seine frühere Macht und Bedeutung zurückgewinnen kann.

    • Walter Klemmer
      21. April 2019 07:01

      Die absolute Gerechtigkeit gegen alle Nationen?

      Ein schöner Gedanke, aber war das die Realität der k&k Monarchie?

    • pressburger
      21. April 2019 07:42

      """"""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""
      Die Monarchie als Vorbild für die EU.
      Alle Gebote absolut richtig. Bis auf 10. Nicht realisierbar.

    • Normalsterblicher
      21. April 2019 10:10

      Tja - mit der "vollständigen nationalen Gleichberechtigung" laut Ihrem 6. Gebot hat es gehappert in der Monarchie, denn den tschechischen Nationalismus (und den Gebrauch der tchechischen Sprache) hat man nicht nur unterdrückt, sondern hat man die Tschechen auch nicht in den Ausgleich einbezogen. Obwohl halb Tschechien deutsch war, spricht dieses Gebot vielsagend das Identitätenproblem an, und hätte ja auch für Gallizien eine Lösung gefunden werden müssen.

    • pressburger
      21. April 2019 20:20

      @Normalsterblicher
      Stimmt, nicht alles war perfekt. Der Ausgleich mit den Ländern der Böhmischen Krone scheiterte am Widerstand der Ungarn.
      Die Tschechen haben 1919, nach dem, dass sie Wilson angelogen haben, das bekommen was sie wollten, ihre eigene, kleine Monarchie. 3,5 Millionen Österreicher, 3 Millionen Slowaken, 1 Million Ungarn, einige Ruthenen und Polen. Die Tschechen waren in ihrer Republik das Staatsvolk, aber in der Miderheit.
      1938 wären sie glücklich, noch ein Teil der Monarchie zu sein





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