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Wo bleibt sie nur, die Inflation?

Lesezeit: 2:00

In der Wirtschaft ist ein Wunder passiert – und es ist uns nicht einmal so richtig aufgefallen. Wir haben nämlich eine Hochkonjunktur (die nun zu Ende gehen dürfte). Aber wir haben und hatten etwas nicht, was bisher eigentlich immer mit einer Hochkonjunktur verbunden gewesen ist.

Wir haben nämlich keine nennenswerte Inflation. Selbst jene Werte, die in Österreich gemessen worden sind, obwohl sie hier etwas höher liegen als im Rest Europas, sind nicht einmal annähernd als Inflation zu bezeichnen. Fast noch erstaunlicher ist, dass Spitzenökonomen offen zugeben müssen: "Wir wissen eigentlich nicht, warum es keine Inflation gegeben hat." Dabei sind Ökonomen doch eigentlich jene Spezies, die immer alles erklären kann. Zumindest im Nachhinein. Dabei hat sich die EZB doch so bemüht, durch heftiges Gelddrucken eine Inflation auszulösen. Sie hat zwar die Sparer berauben – aber nicht die beabsichtigte Inflation herbeiführen können.

Was gibt’s da an Erklärungen? Sicher falsch ist jene Verschwörungstheorie, die von gezielten Manipulationen bei der Messung der Inflation spricht. Nein, diese wird mit denselben Messinstrumenten wie seit Dekaden gemessen.

Über alles andere kann man nur rätseln. Hat die Verbilligung durch den technischen Fortschritt in der Warenproduktion alle Auftriebstendenzen aufgesogen? Haben das die billigen asiatischen Importe nach Europa getan? Gab es mehr Wettbewerb? Hängt das Fehlen einer Inflation mit dem Verfall der Gewerkschaften zusammen, die de facto nur noch jene Lohnmarkt-Entwicklungen nachvollziehen können, die auch ohne sie eingetreten wären? Wirkt sich der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften aus, die rascher wegfallen, als die verbliebenen Mitarbeiter individuelle Lohnerhöhungen durchdrücken könnten? Hängt das mit dem zurückgehenden Warenkonsum und dem steigenden Anteil an Dienstleistungen zusammen?

Alles ist möglich, aber nichts ist fix. Fix ist aber: In zwei ganz anderen Bereichen hat sich die bei den Preisen weitgehend erfolglos bleibende Inflationsförderung durch die EZB sehr deutlich ausgewirkt: bei Aktien und Immobilien. Das ist gut für alle jene, die das eine oder das andere haben, weniger gut für alle anderen, die noch immer nicht verstehen, warum es ein "Inflationsziel" gibt. Und nicht einfach ein Nichtinflationsziel.

Ich schreibe in jeder Nummer von Österreichs einziger Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung "Börsen-Kurier" die Kolumne "Unterbergers Wochenschau".

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorelfenzauberin
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    24. März 2019 05:15

    Mich erstaunt das gar nicht so sehr.

    Zunächst einmal gibt es einen Unterschied zwischen Teuerung und Inflation.

    Die Inflation ist nämlich das Verhältnis von Geld zu den erbrachten Leistungen einer Volkswirtschaft (genauer: das Verhältnis der Geldmenge zur Menge aller erzeugten Güter und erbrachten Dienstleistungen innerhalb eines Jahres).
    Die Teuerung hingegen ist die Rate, um wieviel Prozent ein Produkt teurer wird.

    So habe ich das dereinst in der Schule gelernt und leider haben davon unsere ökonomischen Pseudoexperten wie der Hr. Novotny oder die Fr. Schratzenstaller keine Ahnung mehr. Mit den ominösen Warenkörben misst man jedenfalls nicht die Inflation, sondern die Teuerung.

    Wenn die EZB nun Geld druckt wie verrückt, dieses Geld aber nicht den Bürger gibt, sondern eben Banken, dann landet das Geld eben zuallerst in der Finanzwirtschaft. Dort treibt die künstlich erhöhte Geldmenge die Aktienkurse natürlich in die Höhe, in der Realwirtschaft hat das vorläufig keinen Effekt.

    Der würde erst dann auftreten, wenn jemand Geld aus der Finanzwirtschaft entnimmt und der Realwirtschaft zuführt. Das würde dann passieren, wenn etwa ein Privater sich seine Finanzierungen bei der Bank sich auszahlen ließe und er mit dem Geld dann Wurstsemmeln oder Ähnliches einkauft.

    Das passiert allerdings nicht so oft, da die meisten Leute das Geld, das sie mit Finanzierungen erhalten, nicht ausgeben, sondern offensichtlich weiter in Finanzprojekte investieren. Das Geld kommt dann nicht in der Realwirtschaft an.

    Die Verlierer bei der Inflation sind die Sparer und zukünftigen Pensionisten. Es gibt aber auch Profiteure der Inflation. Das sind immer all jene, die das inflationierte Geld als Erstes erhalten. Dieser Effekt hat sogar einen Namen (Cantillon-Effekt) und bei uns sind es eben die Banken, die mit dem frisch gedruckten Geld über Wasser gehalten werden.

    Nebenbei erwähnt:

    Bei einer Inflation von "nur" 2%, halbiert sich der Wert des Vermögens innerhalb von 20 Jahren auf die Hälfte. Wenn die EZB ein Inflationsziel von 2% ansteuert, so gibt sie damit zu, den Bürger innerhalb von 20 Jahren die Hälfte seines Vermögens wegzunehmen.
    Das ist ein krimineller Akt, der bestraft gehört. Wenn man in den USA jemanden die Hälfte seinen Vermögens wegnimmt, landet man schätzungsweise 30 Jahre im Gefängnis, selbstverständlich ohne Aussicht auf Bewährung.

    Das wäre meiner Meinung nach ein angemessener Freiheitsentzug für Mario Draghi.

  2. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    24. März 2019 08:20

    Unter den "Wissenschaften" befinden sich einige in der Krise, allen voran die Wirtschafts"wissenschaften", die Psychologie, die Politiik"wissenschaften" und die Publizistik. Viel Geld und null Produkt. Vom Genderismus rede ich gar nicht mehr, denn diese "Wissenschaft" liegt auf einer Ebene mit der Hohlwelttheorie und der Flacherde.

    Die Probleme der Zukunft (Cyberwar, Resistenzkeime, besserer Wirkungsgrad bei Maschinen, optimierte Pflanzenzucht usw. usf) können wir nur mit verbesserter Technik lösen. Nicht mit Blabla.

    Dazu brauchen wir gute bürgerliche Politiker, Qualitätsvolle Medien, und eine Jugend, die sich mehr für Naturwissenschaften begeistern als für Larifari-Fjutscher-Freitage auf der Straße. Geplapper, Geschwätz, unredliche Journalisten und depperte Ideologien haben wir mehr als genug.

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    24. März 2019 12:58

    OT---aber gut zu wissen, wie "groß" der Wortschatz eines "Schutzsuchenden" sein muß, damit er für immer den Deutschen, aber genauso uns Österreichern, auf der Tasche liegen und somit auf Lebenszeit ein herrliches Schmarotzerdasein führen kann:

    1. "ASYL", damit er ohne Papiere ins Schlaraffenland einreisen kann

    2. "ICH BRING MICH UM", damit er besagtes Schlaraffenland nie mehr verlassen muß und fleißig messern und Mädchen und Frauen vergewaltigen kann, denn etwas Positives kann man von diesen primitiven Leuten kaum erwarten:

    "Zauberwort „Ich bring mich um“ – Abschiebung vorerst ausgesetzt"

    Auf die Aktivisten den Flüchtlingsrates kann sich der Kulturbereicherer verlassen; mit der POLIZEI spielt er Katz' und Maus zum Gaudium der moslemischen Glaubensgenossen und der Aktivisten den Flüchtlingsrates und sonstigen vertrottelten Gutmenschen, denen noch immer kein Licht aufgegangen ist, was die fürchterlichen Folgen ihrer Dummheit sein werden.

  4. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    24. März 2019 09:26

    Ganz einfach, unsere (arbeitende) Bevölkerung altert. In jungen Jahren muss man vieles Aufbauen, möchte vieles Erleben, möchte vieles Erreichen. Ab einem gewissen Alter spart man für jene Jahre, wo die Arbeitsleistung für einen vollen Beruf nicht mehr reicht, ja vielleicht sogar Krankheiten einem das Leben vermiesen. Die Mehrheit der Mitblogger gehört wohl in diese Kategorie und kann das gut nachvollziehen.
    Zweitens haben viele junge Leute sehr schlechte Jobaussichten. Sie arbeiten in der gigantischen Sozialindustrie oder sind Beauftrage für Frauen, Gender, Compliance, Geldwäsche (…), jedenfalls in Bereichen wo es viele gleich (nämlich genau genommen nicht) qualifizierte Mitbewerber gibt. Dazu noch Hilfsjobs in der Bauindustrie für die Schulabbrecher. Entsprechend die Entlohnung.

    Sowohl Gruppe Eins, wie Gruppe Zwei fallen beim großartigen Konsum aus. Die Einen weil sie fürs Alter sparen, die Anderen, weil sie gerade genug für ein bescheidenes Leben verdienen. Eine allfällige Gruppe Drei, also gut verdienende jüngere Menschen, fällt aufgrund der Steuer- und Regulierungshöhe aus.

    Damit aber Gruppe Eins die Gruppe Zwei finanzieren kann, muss es natürlich hohe Steuern für Gruppe eins geben (Gruppe Drei startet ja erst gar nicht). Ausnahmen beim Steuerzahlen sind diverse Versicherungssparformen (die es für Gruppe Drei nicht gibt, die trifft die Steuerhölle voll).

    Und jetzt zählen wir eins und eins zusammen. Wir haben einen hohen Bedarf an Sparanlagen, steuerlich noch gefördert, also rinnt das schöne Geld in immer neue Anleihen- und Aktienfonds, welche von Versicherungen gekauft werden – die Preise explodieren. Daneben Betongold, weil ja die hohe Zuwanderung ständig neue Nachfrage generiert. Aufgrund der künstlich niedrigen Zinsen, spekulieren manche Sparer und benutzen die Eigenmittel als Hebel – die Preise für Immobilien explodieren.
    Wir haben eine hohe Nachfrage nach Wertpapieren und Immobilien, aber eine geringe nach Konsumgütern. Da die Nachfrage die Preise bestimmt, haben wir kaum Preissteigerungen bei Konsumgütern, aber utopische bei Wertanlagen.

    Stoppt die Zuwanderung, oder gibt es gar eine Rückverfrachtung, dann fallen die Jobs in Bau- und Sozialindustrie weg, Schulabbrecher und Absolventen der Orchideenfächer werden wohl nach dem Motto Loch auf/Loch zu vom Staat weiterhin alimentiert werden. Aber die Immobilien werden in den Keller gehen. Da aber Aktien und Anleihen ebenso an der Konjunktur hängen, also Firmen widerspiegeln welche vom Ende des Immobilienbooms genau so betroffen sind (Banken!!! und damit fast alle Betriebe, welche als Kreditnehmer dranhängen), wird auch dort schnell der Ofen aus sein. Dann kann es einen verzweifelten Kaufrausch bei Gold (…) und gut veranlagter Firmenpapiere geben und/oder die Sparer geben auf und konsumieren (und sei es, daß man den erwachsenen Kindern das Geld überlässt) – werden aber auf einen leeren Markt, ohne Produktionsreserven treffen (wir haben ja in Zuwanderung und nicht in neue tolle Produktionen und Technologien investiert), dann gibt es Inflation.

    Schwierig für Ökonomen ist lediglich, daß das Wort "Zuwanderung" bei ihren Analysen unseres "Schuldturmes zu Babel" nicht vorkommen darf! Aber ohne den Elefanten im Raum, ist halt jede Aussage wertlos.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    24. März 2019 11:00

    OT---aber DIESE Sorge ist absolut berechtigt:

    "Peter Neumann: Terrorgefahr trotz IS-Niedergang nicht vorbei"

    https://www.journalistenwatch.com/2019/03/24/peter-neumann-terrorgefahr/

    Dazu ein sehr treffender Kommentar von @Veda 1966:

    Ich muss kein Terrorexperte sein, um mich daran zu erinnern, dass dieser Baghdadi schon im Herbst 2014 verkündet hat, dass das eigentliche Ziel des IS Europa ist. Dafür wurde auch alles getan. In der BRD haben zig tausende einen Schutzstatus erhalten, die bis heute noch keine Angaben gemacht haben woher sie kommen.
    Wer in dem Glauben lebt, dass dies gut ausgehen wird, ist gewaltig mit dem Klammerbeutelchen gepudert.
    Laut Thomas Barnetts Buch "The Pentagons New Map" wurde das was kommt vom Deep State lange geplant. Der konnte 2004 schon öffentlich verkünden, dass sie Gaddafi platt machen werden und die "Flüchtlinge" nach Europa treiben. Ziel sei eine Mischrasse, welche zu dumm zum Denken ist, aber noch fähig genug einen Hebel zu bedienen. Sollten sich die Einheimischen dagegen wehren, bekommen sie es mit Gewalt."

  6. Ausgezeichneter KommentatorTegernseer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    24. März 2019 05:09

    Wenn man sich etwas mehr mit Detailthemen auseinandersetzte wie hedonische Bewertungsmethoden (hedonic pricing) und Änderungen bei der Warenkorbszusammensetzung würde man etwas vorsichtiger sein, Manipulationsvorwürfe bei der Inflationsmessung als Verschwörungstheorie abzutun. Was hat ein Wiener Schnitzel kurz vor der Euroeinführung im Wirtshaus gekostet? Schauen Sie auch mal auf den Bierpreisindex beim Oktoberfest!
    Die wahre Inflationsentwicklung gab es richtigerweise bei den Assetpreisen. Die EZB hat die Vermögenden noch reicher gemacht aber keine Angst, die neidische Sozis werden bald alles mit einer Vermögenssteuer abschöpfen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    24. März 2019 17:43

    OT---aber trotz der zahllosen schwerwiegenden Nachteile für uns Einheimische hat der ISLAM auch ein EINZIGES Mal etwas GUTES: in England REAGIERT man SEHR SCHNELL auf Eltern-Beschwerden, allerdings nur deswegen, weil die PROTESTIERENDEN ELTERN lauter MOHAMMEDANER sind!

    "Nach Protesten von muslimischen Eltern: Schulen stoppen LGBT-Kurse"

    https://www.journalistenwatch.com/2019/03/24/nach-protesten-eltern/

    Würden sich einheimische Eltern mit Recht beschweren, würde man keinen Finger rühren, aber bei den Mohammedanern fürchtet man die Gewaltbereitschaft!

    PS: Vielleicht könnte man ja unter der Vorspiegelung, man sei Moslem, den einen oder anderen Mißstand mit Erfolg bekämpfen! ;-)

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorVolker Schulz
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    26. März 2019 14:03

    AU:
    "Sicher falsch ist jene Verschwörungstheorie, die von gezielten Manipulationen bei der Messung der Inflation spricht."

    Warum soll das eine Verschwörungstheorie sein? Sind geschönte Arbeitslosigkeitsstatistiken auch eine Verschwörungstheorie?

    Soweit ich weiß, hat man zumindest in Deutschland einen aus Amerika stammenden Trick bei der Berechnung der Inflation übernommen, nämlich die Einbeziehung technologischen und produktiven Fortschritts als negative Inflation. Das bedeutet, wenn etwa ein Prozessor nach drei Jahren die doppelte Rechenleistung hat, ohne teurer zu werden, dann hat sich der Preis rechnerisch halbiert.
    Demzufolge sind die veröffentlichten Zahlen mit Vorsicht zu genießen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorWalter S.
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    26. März 2019 17:58

    Kaum zu glauben, doch Wien ist die Geburtsstadt der einzigen Wirtschaftstheorie mit Hand und Fuß (und angeschlossener Geldtheorie), nämlich der "Österreichischen Schule der Nationalökonomie"! Menger, Böhm-Bawerk, Mises, Hayek - in modernen Zeiten mit Roland Baader lauter großartige Vertreter einer Theorie, die das Handeln des Menschen in den Mittelpunkt stellt. Man sollte sich mit den "Austrians" befassen, dann wird vieles schlagartig klarer.

    Nur so nebenbei: steigende Gebühren allerorten sind auch nichts anderes als verschleierte Inflation. Ich kann schon spüren, wie demnächst die Grundsteuern empfindlich angehoben werden. Eigener Grund und Boden? Geht's noch ;-)?

alle Kommentare

  1. Sensenmann
    27. März 2019 20:57

    Die Teuerung sieht man in Grund und Boden, in den Kursen von Wertpapieren. Dort geht das Fiat-Money hin.
    Die echte Teuerungsrate ist natürlich weit höher, als am offiziellen und permanent veränderten "Warenkorb" abzulesen.
    Die Sparer werden enteignet (selber Schuld, wie gewählt so geliefert) und was die Österreicher auf der hohen kante haben ist jämmerlich.
    Aber es gefällt ihnen, weil sie vor lauter Ederer-Tausendern und dem tollen Profit aus der EU-Mitgliedschaft gar nicht mehr wissen, wohin mit dem Geld.

  2. Ökonomie-Vergelter
    27. März 2019 01:08

    Also ich kann nur die Skeptiker hier im Subforum bestätigen, so einfach ist das mit der Inflation nämlich nicht:

    So ist der Baukostenindex seit 2000 um 153,6 % gestiegen, der VPI aber nur um 141,4 %. Das ist immerhin ein um rund ein Viertel höherer Preisanstieg im Bereich Wohnen innerhalb von 18 Jahren. Siehe dazu:
    www.statistik.at/web_de/statistiken/wirtschaft/preise/baukostenindex/029437.html
    www.statistik.at/web_de/statistiken/wirtschaft/preise/verbraucherpreisindex_vpi_hvpi/zeitreihen_und_verkettungen/022807.html

    Generell muss man sagen, dass Teuerungen in den Lebenshaltungskosten durch Verbilligungen bei aus Fernost herrührenden Industriegütern (Kühlschrank, Fernseher, Handy etc) verschleiert werden. Den billigen Importen sollten anteilig die Kosten für den AMS-Apparat, oft hinterfragenswerte Umschulungskurse, und noch mehr Bürokratie für ansonsten beschäftigungslose Uni-Abgänger hinzugerechnet werden.

    Und natürlich führt die „hedonische Bewertungsmethode“ (Dank etwa an Volker Schulz, Tegernseer, Helmut HGR) zu allerlei Manipulationsmöglichkeiten, zB indem man eine gesetzlich vorgeschriebene höhere Bauqualität heranzieht, um die Baukosteninflation für die Statistik zu dämpfen. Inwieweit dies im Bausektor tatsächlich gehandhabt wird, habe ich nicht recherchiert, bei Computern aber bin ich mir ziemlich sicher. Da wird dann herausgerechnet, dass moderne Laptops oft ein Trusted Platform Module haben, mit dem man jeden Computer weltweit identifizieren und nicht nur im Falle eines Diebstahls deaktivieren kann, oder biometrische Identifizierungsmöglichkeiten, und bald dann auch ein KI-Modul, das dann praktischerweise gleich Anzeige erstattet, wenn sich das Herrl oder Frauerl des PC danebenbenimmt.

    Und ebenso bei KFZ: Wird etwa in fernerer Zukunft vorgeschrieben, dass Autos sich bei Kollisionsgefahr in die Lüfte erheben sollen, so würde das sicher mehr als das zehnfache eines heutigen fahrbaren Untersatzes kosten, aber weil zusätzliche Funktionalität hinzugetreten ist, ist dann für Wirtschaftswissenschaftler/Statistiker alles „eh nicht so schlimm“. Kann sich dann halt nur mehr 1 Prozent aller Bürger leisten, bei 200.000 Teuro und darüber (nach heutigem Geld) ….

    Also ich halte nichts von der hedonischen Bewertungsmethode, vielmehr sollte auf die primäre Funktionalität abgestellt werden, die meistens konstant ist. Um etwa fernsehen und damit sich unterhalten und informieren zu können, ist es für die Erschwinglichkeit völlig egal, ob der Fernseher Schwarz-Weiß oder 24 Mio Farben oder HD bzw gar 3D bietet.

    • Christian Peter (kein Partner)
      27. März 2019 12:06

      Vor allem aber sind Inflation und Verbraucherpreisindex völlig verschiedene Dinge. Preissteigerungen sind eine mögliche Folge von Inflation und umgekehrt sind natürlich nicht alle Preissteigerungen der Inflation geschuldet.

    • Ökonomie-Vergelter
      27. März 2019 16:27

      Ja richtig, denn Inflation steht für „Geldmengenausweitung“ und führt eine solche gar nicht zur „Geldentwertung“, wenn die Geldmengenausweitung nur im Ausmaß des Zuwachses von volkswirtsch. Vermögen erfolgt. Dieser Aspekt wird von den „Fiat Money“-Verteuflern gerne verschwiegen.

      Trotzdem hat sich umgangssprachlich das Wort Inflation als gleichbedeutend mit Geldentwertung etabliert. Für die Bemessung des Kaufkraftschwundes ist Terminologie belanglos, der Warenkorb zählt.

  3. fxs (kein Partner)
    26. März 2019 19:08

    Porter Stansberry weist in seinem Artikel "American Jubelee" darauf hin, dass die amerikanischen Privathaushalte schon 2017 in Summe mit fast 13 Billionen Dollar verschuldet waren, eine Summe die von den meisten dieser Familien niemals zurückbezahlt werden kann. Die Politik hat damit natürlich ein Riesenplroblem und daher ein Interesse daran, die Zinsen niedrig zu halten und diesen Schuldestand mittels Inflation real zu reduzieren.

  4. Walter S. (kein Partner)
    26. März 2019 17:58

    Kaum zu glauben, doch Wien ist die Geburtsstadt der einzigen Wirtschaftstheorie mit Hand und Fuß (und angeschlossener Geldtheorie), nämlich der "Österreichischen Schule der Nationalökonomie"! Menger, Böhm-Bawerk, Mises, Hayek - in modernen Zeiten mit Roland Baader lauter großartige Vertreter einer Theorie, die das Handeln des Menschen in den Mittelpunkt stellt. Man sollte sich mit den "Austrians" befassen, dann wird vieles schlagartig klarer.

    Nur so nebenbei: steigende Gebühren allerorten sind auch nichts anderes als verschleierte Inflation. Ich kann schon spüren, wie demnächst die Grundsteuern empfindlich angehoben werden. Eigener Grund und Boden? Geht's noch ;-)?

  5. Herbert Richter (kein Partner)
    26. März 2019 14:33

    Nicht OT.
    Ein weiterer Sturmtrupp wurde in den Partisanenkampf gegen die autochthonen Nationen Europas geschickt.
    26. 3. 2019 - der Uploadfilter ist beschlossen!
    Passt eh olles! Die Front ist begradigt!

  6. Herbert Richter (kein Partner)
    26. März 2019 14:22

    Hier verbleibt die deflorierte Inflation des Hr. Dr. AU:

    jerkos-welt.com/das-machtgeile-weib-zerstoert-deutschland/

    Und die Unterbergsche "Inflation" ist einer der vielen Sturmtruppen zur Neuen Ordnung.
    Zu bewundern ist die kalkulierte "anpassend servile" Haltung des Blogbetreibers in diese Richtung. Für den aufmerksamen Leser in letzter Zeit verstärkt zu registrieren! Da sind die Skandalgschichterl der österreichischen Innenpolitik bestenfalls vernebelte Scheinattacken.
    Bes am Beispiel des berufslosen Schwiegermuttertraum, ist die vollständ Entmachtung der
    nat Scheinregierungen festzumachen.
    Die, die gewählt werden, haben nichts zu sagen, die etwas zu sagen haben, werden nicht gew

  7. Volker Schulz (kein Partner)
    26. März 2019 14:03

    AU:
    "Sicher falsch ist jene Verschwörungstheorie, die von gezielten Manipulationen bei der Messung der Inflation spricht."

    Warum soll das eine Verschwörungstheorie sein? Sind geschönte Arbeitslosigkeitsstatistiken auch eine Verschwörungstheorie?

    Soweit ich weiß, hat man zumindest in Deutschland einen aus Amerika stammenden Trick bei der Berechnung der Inflation übernommen, nämlich die Einbeziehung technologischen und produktiven Fortschritts als negative Inflation. Das bedeutet, wenn etwa ein Prozessor nach drei Jahren die doppelte Rechenleistung hat, ohne teurer zu werden, dann hat sich der Preis rechnerisch halbiert.
    Demzufolge sind die veröffentlichten Zahlen mit Vorsicht zu genießen.

  8. Christian Peter (kein Partner)
    26. März 2019 11:59

    Inflation und Verbraucherpreisindex sind völlig verschiedene Dinge. Die korrekte Methode zur Berechnung der Inflation lautet Geldmengenwachstum minus Wirtschaftswachstum. Die Inflation liegt momentan bei etwa 5 %, der Verbraucherpreisindex bei 1,7 %. Die Bevölkerung wird mit dem Verbraucherpreisindex belogen, einerseits, um mehr Wirtschaftswachstum vorzutäuschen, als tatsächlich vorhanden ist (Wachstumslüge), andererseits und vor allem um zu verschleiern, das Geld nur eine miserable Werterhaltungsfunktion erfüllt (Werterhaltungslüge) - kaum jemand würde Geld sparen, wenn die Inflation richtig berechnet wird.

  9. monofavoriten (kein Partner)
    26. März 2019 10:30

    OT! jetzt wissen wir, was hinter dem anschlag in christchurch steckt: t.´s reise durch europa war offenbar dazu da, rechte bewegungen zu kreuzen - wie jetzt sellner - und man kann fix davon ausgehen, daß in einigen europäischen staaten ähnliche hausdurchsuchungen und ermittlungen stattfinden und so sämtliche dieser bewegungen mit dem anschlag in verbindung gebracht werden. hohe geldspenden klingen eher nach deep state, als nach einem nazi-einzeltäter.

  10. McErdal (kein Partner)
    26. März 2019 10:13

    ******Zeitumstellung: Heute ist Tag der Entscheidung**********
    h t t p s : //www.heute.at/welt/news/story/Zeitumstellung-EU-Parlament-stimmt-ueber-die-Zukunft-der-Sommerzeit-bzw-Winterzeit-ab-58046377

    Sebstverständlich hat sich Österreich gegen die Gesundheit der Menschen entschieden!

    Die innere Uhr kann man schwerlich besch......

  11. McErdal (kein Partner)
    26. März 2019 09:41

    ****Skandal: Papst Franziskus verweigert Gläubigen den Kuss des Papstringes****
    h t t p s : //philosophia-perennis.com/2019/03/26/skandal-papst-franziskus-verweigert-glaeubigen-den-kuss-des-papstringes/

    Disturbing video: Pope Francis refuses to let faithful kiss his papal ring
    h t t p s : //www.youtube.com/watch?v=55e58LCv79c

    Video ansehen....sehr aufschlußreich......................

  12. Herbert Richter (kein Partner)
    26. März 2019 09:15

    Oh Gott, sg. Hr. Dr., sie sollten den Unfug, den ihre Praktikantenscheiberlinge veröffentlichen, vorher gründlich redigieren.
    Es kann, darf nicht sein, daß ein Journalist ihrer Reputation sowas wie heute, abliefert.
    Außer natürlich er schreibt, was Herrchen gerne liest......!
    Als nächstes kommt die göttliche Weissagung, daß der Euro ein Gewinn für die Völker Europas war und nebbich, ist!!!

    • Christian Peter (kein Partner)
      26. März 2019 12:01

      @Herbert

      Sie sagen es, diesen Beitrag sollte man schreddern..

  13. McErdal (kein Partner)
    26. März 2019 09:06

    ****Kabinett befasst sich mit Islamunterricht und «Bayern-Küche» *********
    h t t p s : //www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/kabinett-befasst-sich-mit-islamunterricht-und-%c2%abbayern-k%c3%bcche%c2%bb/ar-BBVdUNg?ocid=ientp

    An Bayerns Schulen soll es auch nach den Sommerferien Islamunterricht geben. Das will das Kabinett heute beschließen. Der Unterricht soll zwar nicht flächendeckend in ganz Bayern eingeführt, aber bedarfsgerecht und schrittweise ausgebaut werden. In den nächsten beiden Jahren sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, aus dem bisherigen Modellversuch auch formal ein dauerhaftes Angebot zu machen.

    Für Idioten gibt's dann noch Schul - Klima Demo's zur Ablenkung !

  14. McErdal (kein Partner)
    26. März 2019 08:19

    *********Billy Six packt aus - Was wirklich geschah!**********
    h t t p s : //www.youtube.com/watch?time_continue=2724&v=6bcvt-8mdw8

    Wen es interessiert.......

  15. Helmut HGR.
    25. März 2019 20:32

    AU schreibt:
    "Sicher falsch ist jene Verschwörungstheorie, die von gezielten Manipulationen bei der Messung der Inflation spricht."

    Hier liegt AU dem Sinne nach falsch.

    Schon vor ca. 50 Jahren haben die Politiker, die natürlich eine niedrige Inflationsrate wollten, ua. VW aufgefordert, den Käfer in der Grundausstattung, die keiner gekauft hat, nur minimal im Listenpreis zu steigern. Dieses Modell wurde dann im VPI für die Preissteigerung bei Automobilen herangezogen.

    Heute ist das Ganze (VPI niedrig halten) eleganter gelöst. Die EU hat die Anwendung der "Hedonischen Bewertungsmethode" für die Berechnung des VPI vorgeschrieben. "Dies führt zu niedrigeren Inflationsraten und je nach Land und Branche zu geschätzt bis zu 30 % höheren Wachstumszahlen." (Zitat WIKI).

    Die von AU angesprochene Verschwörungstheorie ist keine Theorie sondern ganz einfach praktische Erfahrung, beim Vergleich Statistikaussage und Preis die der Konsument zahlen muß.

    • Christian Peter (kein Partner)
      26. März 2019 12:18

      @Helmut

      Sowieso. Verbraucherpreisindex und Inflation sind völlig verschiedene Dinge, der Anstieg der Verbraucherpreise ist nur eine (mögliche) Folge von Inflation. Die korrekte Methode zur Berechnung der Inflation lautet Geldmengenwachstum minus Wirtschaftswachstum.

  16. Ausgebeuteter
    24. März 2019 20:20

    Also ich muss dem Tagebuchinhaber widersprechen. Da glaube ich eher den Ausführungen von Urschitz in der PRESSE. Bei Wirtschaftsthemen ist es nicht so einfach, wie im Politbereich.
    Es gibt eine Teuerung an vielen Ecken und Enden. Auch die Nullzinspolitik der Banken ist unerträglich.

  17. Dr. Faust
  18. Brigitte Imb
    24. März 2019 18:19

    OT - Regionalwahl in Basilikata

    Na, schauen wir einmal, ob Salvini auch dort abräumt........

    https://www.epochtimes.de/politik/europa/regionalwahl-in-sueditalien-salvinis-partei-koennte-stark-zulegen-a2834044.html #

  19. Undine
    24. März 2019 17:43

    OT---aber trotz der zahllosen schwerwiegenden Nachteile für uns Einheimische hat der ISLAM auch ein EINZIGES Mal etwas GUTES: in England REAGIERT man SEHR SCHNELL auf Eltern-Beschwerden, allerdings nur deswegen, weil die PROTESTIERENDEN ELTERN lauter MOHAMMEDANER sind!

    "Nach Protesten von muslimischen Eltern: Schulen stoppen LGBT-Kurse"

    https://www.journalistenwatch.com/2019/03/24/nach-protesten-eltern/

    Würden sich einheimische Eltern mit Recht beschweren, würde man keinen Finger rühren, aber bei den Mohammedanern fürchtet man die Gewaltbereitschaft!

    PS: Vielleicht könnte man ja unter der Vorspiegelung, man sei Moslem, den einen oder anderen Mißstand mit Erfolg bekämpfen! ;-)

  20. machmuss verschiebnix
    24. März 2019 17:39

    OT:

    Dieses Medium - Capitol Post - ist mir in höchstem Maße verdächtig !
    Was die betreiben fällt unter "subversive Aktivitäten" gegen den Deutschen Staat , mit konstruktiver Kritik von deutschen Steuerzahlern hat das längst nichts mehr zu tun ! ! !

    https://www.digistore24.com/product/248617/?ds24tr=CAP_Aufloesung

    • Almut
      24. März 2019 20:43

      Capitol Post kommt mir auch sehr seltsam vor. Die sind praktisch aus dem Nichts aufgetaucht, wer die wohl aus welchem Grund finanziert?

  21. machmuss verschiebnix
    24. März 2019 16:51

    Jetzt , da die Stimmung in der US-Bevölkerung endgültig in Trump-Support umschlägt,
    wollen die Demonrats plötzlich das Waffen-Verbot durchsetzten ?@!

    Und das Christchurch-shooting dient als Aufhänger ?
    Es war ein Fake und es muß den Planern klar gewesen sein, daß es die Moslems weltweit für ihre Zwecke ausschlachten werden. Aber sowas als Begründung für ein US-weites Waffenverbot zu misbrauchen, das kann nicht Kühnheit sein, sondern nur mehr ein Akt der Verzweiflung ! ! ! ! !

    https://www.breitbart.com/politics/2019/03/23/hillary-clinton-praises-nz-gun-ban-for-going-further-than-thoughts-and-prayers/

  22. machmuss verschiebnix
    • machmuss verschiebnix
    • machmuss verschiebnix
      24. März 2019 20:05

      Bin zwar grundsätzlich gegen Waffenbseitz, aber in den USA ist es aus historischen Gründen ein harmloser Normalzustand, daß jeder Farmer "einigermaßen" bewaffnet ist.
      Offenbar haben die US-Staatsbürger auch das Recht, sich gegen Staatliches Unrecht zu verteidigen - wußte ich bislang nicht !

    • Brigitte Imb
      24. März 2019 20:11

      @mm,

      hat mein "Ami" immer berichtet, auch, daß an der W- u. OKüste Waffen "verboten" sind, auf dem Land nicht.
      Kriminalität an den Küsten hoch, am Land nicht.

  23. Undine
    24. März 2019 12:58

    OT---aber gut zu wissen, wie "groß" der Wortschatz eines "Schutzsuchenden" sein muß, damit er für immer den Deutschen, aber genauso uns Österreichern, auf der Tasche liegen und somit auf Lebenszeit ein herrliches Schmarotzerdasein führen kann:

    1. "ASYL", damit er ohne Papiere ins Schlaraffenland einreisen kann

    2. "ICH BRING MICH UM", damit er besagtes Schlaraffenland nie mehr verlassen muß und fleißig messern und Mädchen und Frauen vergewaltigen kann, denn etwas Positives kann man von diesen primitiven Leuten kaum erwarten:

    "Zauberwort „Ich bring mich um“ – Abschiebung vorerst ausgesetzt"

    Auf die Aktivisten den Flüchtlingsrates kann sich der Kulturbereicherer verlassen; mit der POLIZEI spielt er Katz' und Maus zum Gaudium der moslemischen Glaubensgenossen und der Aktivisten den Flüchtlingsrates und sonstigen vertrottelten Gutmenschen, denen noch immer kein Licht aufgegangen ist, was die fürchterlichen Folgen ihrer Dummheit sein werden.

  24. machmuss verschiebnix
    24. März 2019 12:31

    OT:

    Warum die Pipeline "Nord Stream 2" nicht gebaut werden soll :


    die Blockierung des Baues der russischen Pipeline Nord Stream 2 , würde die Europäische Union dazu zwingen, ihre Energie bei den Vereinigten Staaten zu kaufen - aber zu höheren Kosten !

    https://www.voltairenet.org/article205733.html

    ...und was werden die EU-Staaten tun ?
    Zweierlei !
    Einige werden weiterhin die Mär vom befreundeten Amerika rezitieren und werden sich diese "Freundschaft mit dem Zaun-Pfahl" sogar was kosten lassen ;
    Andere werden - opportunistischer Weise - dem unverhohlenen Druck aus Washington nachgeben, so wie sie es eben seit jeher praktizieren !

  25. Wolfgang Bauer
    24. März 2019 11:09

    Mir unerklärlich, dass sich die Sparer mit ihren (noch) Milliarden € das einfach so gefallen lassen, wie iihr Kapital dauernd verschwindet. Nur, damit sich die Politiker*innen keine Gedanken machen müssen, wie man effizienter dem Volk dient.

  26. Undine
    24. März 2019 11:00

    OT---aber DIESE Sorge ist absolut berechtigt:

    "Peter Neumann: Terrorgefahr trotz IS-Niedergang nicht vorbei"

    https://www.journalistenwatch.com/2019/03/24/peter-neumann-terrorgefahr/

    Dazu ein sehr treffender Kommentar von @Veda 1966:

    Ich muss kein Terrorexperte sein, um mich daran zu erinnern, dass dieser Baghdadi schon im Herbst 2014 verkündet hat, dass das eigentliche Ziel des IS Europa ist. Dafür wurde auch alles getan. In der BRD haben zig tausende einen Schutzstatus erhalten, die bis heute noch keine Angaben gemacht haben woher sie kommen.
    Wer in dem Glauben lebt, dass dies gut ausgehen wird, ist gewaltig mit dem Klammerbeutelchen gepudert.
    Laut Thomas Barnetts Buch "The Pentagons New Map" wurde das was kommt vom Deep State lange geplant. Der konnte 2004 schon öffentlich verkünden, dass sie Gaddafi platt machen werden und die "Flüchtlinge" nach Europa treiben. Ziel sei eine Mischrasse, welche zu dumm zum Denken ist, aber noch fähig genug einen Hebel zu bedienen. Sollten sich die Einheimischen dagegen wehren, bekommen sie es mit Gewalt."

    • logiker2
      24. März 2019 17:06

      ******************! genau so ist es geplant und die Vollstrecker sitzen in den eigenen Reihen zu Brüssel und nationalen Regierungen.

  27. dssm
    24. März 2019 09:26

    Ganz einfach, unsere (arbeitende) Bevölkerung altert. In jungen Jahren muss man vieles Aufbauen, möchte vieles Erleben, möchte vieles Erreichen. Ab einem gewissen Alter spart man für jene Jahre, wo die Arbeitsleistung für einen vollen Beruf nicht mehr reicht, ja vielleicht sogar Krankheiten einem das Leben vermiesen. Die Mehrheit der Mitblogger gehört wohl in diese Kategorie und kann das gut nachvollziehen.
    Zweitens haben viele junge Leute sehr schlechte Jobaussichten. Sie arbeiten in der gigantischen Sozialindustrie oder sind Beauftrage für Frauen, Gender, Compliance, Geldwäsche (…), jedenfalls in Bereichen wo es viele gleich (nämlich genau genommen nicht) qualifizierte Mitbewerber gibt. Dazu noch Hilfsjobs in der Bauindustrie für die Schulabbrecher. Entsprechend die Entlohnung.

    Sowohl Gruppe Eins, wie Gruppe Zwei fallen beim großartigen Konsum aus. Die Einen weil sie fürs Alter sparen, die Anderen, weil sie gerade genug für ein bescheidenes Leben verdienen. Eine allfällige Gruppe Drei, also gut verdienende jüngere Menschen, fällt aufgrund der Steuer- und Regulierungshöhe aus.

    Damit aber Gruppe Eins die Gruppe Zwei finanzieren kann, muss es natürlich hohe Steuern für Gruppe eins geben (Gruppe Drei startet ja erst gar nicht). Ausnahmen beim Steuerzahlen sind diverse Versicherungssparformen (die es für Gruppe Drei nicht gibt, die trifft die Steuerhölle voll).

    Und jetzt zählen wir eins und eins zusammen. Wir haben einen hohen Bedarf an Sparanlagen, steuerlich noch gefördert, also rinnt das schöne Geld in immer neue Anleihen- und Aktienfonds, welche von Versicherungen gekauft werden – die Preise explodieren. Daneben Betongold, weil ja die hohe Zuwanderung ständig neue Nachfrage generiert. Aufgrund der künstlich niedrigen Zinsen, spekulieren manche Sparer und benutzen die Eigenmittel als Hebel – die Preise für Immobilien explodieren.
    Wir haben eine hohe Nachfrage nach Wertpapieren und Immobilien, aber eine geringe nach Konsumgütern. Da die Nachfrage die Preise bestimmt, haben wir kaum Preissteigerungen bei Konsumgütern, aber utopische bei Wertanlagen.

    Stoppt die Zuwanderung, oder gibt es gar eine Rückverfrachtung, dann fallen die Jobs in Bau- und Sozialindustrie weg, Schulabbrecher und Absolventen der Orchideenfächer werden wohl nach dem Motto Loch auf/Loch zu vom Staat weiterhin alimentiert werden. Aber die Immobilien werden in den Keller gehen. Da aber Aktien und Anleihen ebenso an der Konjunktur hängen, also Firmen widerspiegeln welche vom Ende des Immobilienbooms genau so betroffen sind (Banken!!! und damit fast alle Betriebe, welche als Kreditnehmer dranhängen), wird auch dort schnell der Ofen aus sein. Dann kann es einen verzweifelten Kaufrausch bei Gold (…) und gut veranlagter Firmenpapiere geben und/oder die Sparer geben auf und konsumieren (und sei es, daß man den erwachsenen Kindern das Geld überlässt) – werden aber auf einen leeren Markt, ohne Produktionsreserven treffen (wir haben ja in Zuwanderung und nicht in neue tolle Produktionen und Technologien investiert), dann gibt es Inflation.

    Schwierig für Ökonomen ist lediglich, daß das Wort "Zuwanderung" bei ihren Analysen unseres "Schuldturmes zu Babel" nicht vorkommen darf! Aber ohne den Elefanten im Raum, ist halt jede Aussage wertlos.

  28. El Capitan
    24. März 2019 08:20

    Unter den "Wissenschaften" befinden sich einige in der Krise, allen voran die Wirtschafts"wissenschaften", die Psychologie, die Politiik"wissenschaften" und die Publizistik. Viel Geld und null Produkt. Vom Genderismus rede ich gar nicht mehr, denn diese "Wissenschaft" liegt auf einer Ebene mit der Hohlwelttheorie und der Flacherde.

    Die Probleme der Zukunft (Cyberwar, Resistenzkeime, besserer Wirkungsgrad bei Maschinen, optimierte Pflanzenzucht usw. usf) können wir nur mit verbesserter Technik lösen. Nicht mit Blabla.

    Dazu brauchen wir gute bürgerliche Politiker, Qualitätsvolle Medien, und eine Jugend, die sich mehr für Naturwissenschaften begeistern als für Larifari-Fjutscher-Freitage auf der Straße. Geplapper, Geschwätz, unredliche Journalisten und depperte Ideologien haben wir mehr als genug.

  29. Josef Maierhofer
    24. März 2019 07:11

    Als es noch die Golddeckung der Währungen gegeben hat, gab es auch 'Sparerberaubung' und Inflation.

    Meinem Vater habe ich zu seinem 80. Geburtstag 1 Krone, 1 Schilling alt, eine Reichsmark, 1 Schilling neu, 1 Euro geschenkt. Bei jedem Währungswechsel hat er alles Ersparte verloren, beim Euro haben wir bisher 'nur' die Hälfte. Die Menschen spüren die Kaufkraftverluste und die Teuerung am meisten.

    Raub an den Sparern war also auch früher schon ein Mittel zur Staatsfinanzierung, davor war es eher der Tauschhandel (mit Gold).

    Sind nicht 'Schneeballsysteme' verboten ?

    Die Zivilisation hat die Währung mitgebracht und mit ihr den Gebrauch und den Missbrauch.

    Früher hat halt ein Fürst sein Land enteignet hat enteignet die EU einen Kontinent und nicht nur das, nein sie entvölkert ihn auch und flutet ihn mit fremden 'Kulturen'.

    • OT-Links
    • Josef Maierhofer
      24. März 2019 08:23

      Korrektur:

      Früher hat halt ein Fürst sein Land enteignet heute enteignet die EU einen Kontinent und nicht nur das, nein sie entvölkert ihn auch und flutet ihn mit fremden 'Kulturen'.

    • dssm
      24. März 2019 09:30

      @Josef Maierhofer
      Und wann gab es Inflation bei Golddeckung, soweit die Goldmenge nicht durch externe Faktoren explodiert ist (z.B. Entdeckung Amerikas)?

    • Normalsterblicher
      24. März 2019 20:37

      Früher gab es das Sparbuch, mit dem die Geldentwertung nicht nur ausgeglichen, sondern sogar ein wenig überkompensiert werden konnte, sodass ein "Körberlgeld" trotz KESt dabei rausschaute, welches aus den Kreditvergaben der Banken herrührte.

      Da die Banken neuerdings mit enormem Verwaltungsaufwand befrachtet werden (Kursgewinnsteuer und zusammenhängende EDV, Compliance etc), musste die Spanne zwischen Einlage- und Kredittzinsen angehoben werden, und fiel diese Entscheidung nun schon seit ca 10 Jahren zuungunsten der Sparer aus.

    • Südlicher (kein Partner)
      26. März 2019 09:42

      Aha, deshalb stand in Kochbüchern meiner Urgroßmutter: Man nehme für 50 Kreuzer Rindfleisch und... Die Preise waren so stabil, daß man sie als Mengenangabe nehmen konnte!

  30. W. Mandl
    24. März 2019 06:25

    Derzeit wird "Inflation" durch den Verbraucherpreisindex gemessen. Dass dadurch nur die halbe Wahrheit gesagt wird, wurde von anderen Postern bereits angemerkt.

    Betrachtet man Immobilienpreise, Aktien oder Gold (die alle naturgemäß im Verbraucherpreisindex nicht vorkommen), so ist die Geldentwertung wesentlich höher.

  31. elfenzauberin
    24. März 2019 05:15

    Mich erstaunt das gar nicht so sehr.

    Zunächst einmal gibt es einen Unterschied zwischen Teuerung und Inflation.

    Die Inflation ist nämlich das Verhältnis von Geld zu den erbrachten Leistungen einer Volkswirtschaft (genauer: das Verhältnis der Geldmenge zur Menge aller erzeugten Güter und erbrachten Dienstleistungen innerhalb eines Jahres).
    Die Teuerung hingegen ist die Rate, um wieviel Prozent ein Produkt teurer wird.

    So habe ich das dereinst in der Schule gelernt und leider haben davon unsere ökonomischen Pseudoexperten wie der Hr. Novotny oder die Fr. Schratzenstaller keine Ahnung mehr. Mit den ominösen Warenkörben misst man jedenfalls nicht die Inflation, sondern die Teuerung.

    Wenn die EZB nun Geld druckt wie verrückt, dieses Geld aber nicht den Bürger gibt, sondern eben Banken, dann landet das Geld eben zuallerst in der Finanzwirtschaft. Dort treibt die künstlich erhöhte Geldmenge die Aktienkurse natürlich in die Höhe, in der Realwirtschaft hat das vorläufig keinen Effekt.

    Der würde erst dann auftreten, wenn jemand Geld aus der Finanzwirtschaft entnimmt und der Realwirtschaft zuführt. Das würde dann passieren, wenn etwa ein Privater sich seine Finanzierungen bei der Bank sich auszahlen ließe und er mit dem Geld dann Wurstsemmeln oder Ähnliches einkauft.

    Das passiert allerdings nicht so oft, da die meisten Leute das Geld, das sie mit Finanzierungen erhalten, nicht ausgeben, sondern offensichtlich weiter in Finanzprojekte investieren. Das Geld kommt dann nicht in der Realwirtschaft an.

    Die Verlierer bei der Inflation sind die Sparer und zukünftigen Pensionisten. Es gibt aber auch Profiteure der Inflation. Das sind immer all jene, die das inflationierte Geld als Erstes erhalten. Dieser Effekt hat sogar einen Namen (Cantillon-Effekt) und bei uns sind es eben die Banken, die mit dem frisch gedruckten Geld über Wasser gehalten werden.

    Nebenbei erwähnt:

    Bei einer Inflation von "nur" 2%, halbiert sich der Wert des Vermögens innerhalb von 20 Jahren auf die Hälfte. Wenn die EZB ein Inflationsziel von 2% ansteuert, so gibt sie damit zu, den Bürger innerhalb von 20 Jahren die Hälfte seines Vermögens wegzunehmen.
    Das ist ein krimineller Akt, der bestraft gehört. Wenn man in den USA jemanden die Hälfte seinen Vermögens wegnimmt, landet man schätzungsweise 30 Jahre im Gefängnis, selbstverständlich ohne Aussicht auf Bewährung.

    Das wäre meiner Meinung nach ein angemessener Freiheitsentzug für Mario Draghi.

    • Templer
      24. März 2019 06:21

      **************!!!!!
      **************!!!!!
      **************!!!!!

    • Wyatt
      24. März 2019 06:34

      *******
      *******
      *******

    • simplicissimus
      24. März 2019 09:09

      ***************************************!

    • dssm
      24. März 2019 09:36

      @elfenzauberin
      Das Spiel läuft schon zu lange, eine ganze Generation hängt an unserem System, da sie bei Rückkehr in eine Marktwirtschaft einfach untergehen würden.

      Wenn Schulden für Konsum sind, dann heißt spätere Rückzahlung immer weniger Konsum = Wirtschaftskrise. Also müssen neue Schulden her, mehr und mehr.

      Nur wenn Schulden für neue Produktionslinien und Technologien aufgenommen werden, führt die Rückzahlung zu keinen wirtschaftlichen Verwerfungen.

      Was sollen also Drahi & Co tun? Denken Sie aus der Rolle des Juristen, Soziologen oder mit noch schlimmerer Ausbildung!

    • Weinkopf
      24. März 2019 10:14

      **************!
      **************!
      **************!

    • machmuss verschiebnix
      24. März 2019 10:51

      +++*****************************************+++

    • Almut
      24. März 2019 13:24

      @ elfenzauberin
      *************************************************!!!

    • glockenblumen
      24. März 2019 20:42

      @ elfenzauberin

      *****************************************************!!!+

    • Herbert Richter (kein Partner)
      26. März 2019 09:29

      Nebbich, daß machen "SIE" schon seit ewig! Woher sonst hätten "SIE" 4/5 der Weltgeldmenge.......?

    • Christian Peter (kein Partner)
      26. März 2019 14:40

      @Elfenzauberin

      Der größte Inflationtstreiber sind übrigens nicht Zentralbanken, sondern Geschäftsbanken durch Vergabe von Kredit. Etwa 80 % des Geldes wird von Banken geschöpft, etwa 20 % von Zentralbanken.

  32. Tegernseer
    24. März 2019 05:09

    Wenn man sich etwas mehr mit Detailthemen auseinandersetzte wie hedonische Bewertungsmethoden (hedonic pricing) und Änderungen bei der Warenkorbszusammensetzung würde man etwas vorsichtiger sein, Manipulationsvorwürfe bei der Inflationsmessung als Verschwörungstheorie abzutun. Was hat ein Wiener Schnitzel kurz vor der Euroeinführung im Wirtshaus gekostet? Schauen Sie auch mal auf den Bierpreisindex beim Oktoberfest!
    Die wahre Inflationsentwicklung gab es richtigerweise bei den Assetpreisen. Die EZB hat die Vermögenden noch reicher gemacht aber keine Angst, die neidische Sozis werden bald alles mit einer Vermögenssteuer abschöpfen.

    • elfenzauberin
      24. März 2019 05:23

      Es hat ja einen tieferen Grund, weswegen immer der Unterschied zwischen Teuerung und Inflation verwischt wird.
      Für die Teuerung kann man nämlich die "gierigen" Unternehmer verantwortlich machen, wohingegen für die Geldentwertung (das ist ein griffigerer Ausdruck als Inflation) einzig und allein die Zentralbank verantwortlich ist.

      Überhaupt wäre einmal zu klären, wofür man eine Inflation überhaupt braucht. Wünschenswert wäre eine Währung, die ihren Wert behält.

    • dssm
      24. März 2019 09:42

      @Tegernseer
      Die Inflationsrate ist sicherlich geschönt, aber das sind kleine Tropfen in einem Meer aus fehlendem Konsum. Dazu hat sich das Konsumverhalten geändert. Vieles wird nicht mehr gekauft, sondern geleast, gemietet, gepachtet - wie eben in einer von der Substanz lebenden Gesellschaft normal - aber wie kommt man da zu einer Preisentwicklung (vor allem bei künstlich niedrigen Zinsen!). Ebenso die riesige Verschiebung im Warenkorb, heute sind Telekom und Elektronik riesige Posten, die gab es vor dreißig Jahren noch nicht.

      Und bitte nicht vergessen, die Wohnkosten bleiben in den Altverträgen oft stabil, Wohnkosten sind aber viel höher als die Bierkosten.

    • dssm
      24. März 2019 09:49

      @elfenzauberin
      Nein, die Zentralbank kann wenig für die Teuerung. Es sind die ständig neuen Regulierungen. Wenn eine neue Geldwäschebestimmung bei der Bank kommt, dann stellt die zusätzliche Kontrolleure ein, das kostet, hat aber keinen Mehrwert. Die Bank verrechnet dies den Unternehmen. Die Unternehmen sind ja alle gleich betroffen und können daher ohne Wettbewerbsnachteil die Kostensteigerung dem Konsumenten umhängen – ja sie müssen sogar, denn sonst gehen sie pleite. Ebenso ist es mit neuen oder höheren Steuern/Abgaben oder der Notwendigkeit immer neue, staatlich bedingte, Beraterleistungen zu kaufen, am Ende zahlt das alles der Konsument (wer denn sonst?).





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