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Sebastian Kurz oder: Wie man ohne Not Freunde und Wähler verliert

Auch ich war einer der vielen Wähler, die Sebastian Kurz voller Hoffnung gewählt haben. Weil er einerseits für einen mutigen und konsequenten Kurs gegen Immigration und Islamisierung gestanden war, weil er sich offen gegen Angela Merkel positioniert hat, weil man von ihm einen spannenden mitteleuropäischen Ausbruch aus der provinziellen Enge des Faymann-Kern-Österreich erwartet hat und weil er gegen die Diktatur und geistige Verengung durch die Political Correctness immun gewirkt hat. Und andererseits weil er nicht so russophil wie die FPÖ ist und weil er ein weit besseres Verständnis als diese Partei für alle wirtschaftlichen Notwendigkeiten und Zusammenhänge hat. Da konnte man ihm schon etliche erstaunliche Personalentscheidungen nachsehen. Heute aber ist leider eine detaillierte Aufstellung der Fehler, der Motive und der Probleme des Sebastian Kurz während der letzten Wochen notwendig – und sehr lang geworden.

Heute ist die Bilanz des Sebastian Kurz sehr ernüchternd. Er ist zwar weiterhin als Persönlichkeit sehr einnehmend. Und auch heute ist ihm persönlich kein Konkurrent in Regierung oder Opposition auch nur annähernd gewachsen. Aber sämtliche inhaltlichen Gründe, die – oben unter "einerseits" kurz angerissen – für ihn gesprochen haben, haben sich in den letzten Wochen weitgehend in Luft aufgelöst.

Die Fehler des Sebastian Kurz

  1. Zu seinen Fehlern zählen zweifellos die völlig überzogenen Reaktionen auf ungeschickte Äußerungen der ÖVP-Abgeordneten Dönmez und Schmidt. Seine Überreaktion verwandelt die Volkspartei in einen Haufen verängstigter Klosterzöglinge, die aus lauter Sorge, irgendeinen Formulierungsfehler zu begehen, den die linke Political-Correctness-Polizei und die dieser jeweils brav nachtrappelnde ÖVP-Führung aufspießen könnten, jetzt gar nichts Relevantes mehr von sich geben.
  2. Die Regierung Kurz hat die zwei hinter dem Immigrations/Islamisierungs-Thema wichtigsten Aufgaben schlicht weggelegt: Das ist die direkte Demokratie (obwohl von beiden Regierungsparteien sehr konkret versprochen).
  3. Und das ist eine Erhöhung des Pensionsantrittsalters (zwar nicht versprochen, aber von allen Ökonomen als dringend notwendig identifiziert).
  4. Heute kommen alle relevanten Akzente zur Immigrations/Islamisierungs-Problematik wenn überhaupt, dann vom Innenminister. Hingegen sind bisher weder der Kultusminister (in Sachen Nachschärfung des Islamgesetzes) noch der Bildungsminister (in Sachen Kopftuchverbot in Schulen) noch die beiden mit Justizfragen befassten Regierungsmitglieder konkret geworden (diese beiden müssten klare Strafrechtsakzente vorschlagen, insbesondere auch um die zwar lange bekannten, aber jetzt von einer Wiener Lehrerin in einem neuen Buch wieder sehr anschaulich aufgezeigten Missstände zu bekämpfen, die eindeutig nur noch mit Hilfe des Strafrechts gegen die islamistischen Druck ausübenden Imame, Eltern und Brüder zu stoppen sind).
  5. Da muss sich Kurz völlige Führungslosigkeit in Sachen Schwulenehe vorhalten lassen, für die bis Jahresende eine Lösung gefunden werden müsste (in deren Rahmen ein wertebewusster konservativer Parteichef insbesondere auch die Kindesadoption durch schwule Paare und deren Witwer-Renten thematisieren müsste – also die allergrößten Fehlentwicklungen, die auf diesem Gebiet schon begangen worden sind).
  6. Da ist die einst in Aussicht gestellte Abschaffung der Zwangsbeiträge zur Arbeiterkammer – die ja täglich aus allen Bundesländer-Rohren auf die Regierung schießt – zu einem Miniprojekt geworden. Denn jetzt sollen nur noch die allerkleinsten Lohneinkommen von dieser Abgabe befreit werden. Und auch das ist noch alles andere als fix.
  7. In die gleiche Reihe gehört die knieweiche Reaktion auf den frechen Vorstoß der UNO-"Menschenrechts"-Kommissarin (mit langer DDR-Prägung), die allen Ernstes nach Österreich und Italien Untersuchungskommissionen schicken will. Italien hat darauf viel entschlossener reagiert hat Österreich.
  8. Bisher ist auch eine scharfe Antwort auf die jüngste raffinierte Provokation von EU-Kommissions-Chef Juncker ausgeblieben, der jetzt Österreich die Verantwortung für die EU-Migrationspolitik aufdividieren will (statt dass man ihm wütend entgegenhält, dass die Kommission selber seit zehn Jahren den Auftrag des EU-Vertrags ignoriert, mit außereuropäischen Staaten Abkommen zur Rücknahme von abgewiesenen "Flüchtlingen" abzuschließen).
  9. Es ist auch ein Fehler, sich für die nächste EU-Wahl schon jetzt voll hinter den mutmaßlichen EVP-Spitzenkandidaten zu stellen, der ein totaler Merkel-Gefolgsmann ist und der sich ganz auf Merkels Linie auch – im Gegensatz zu einstigen klaren Festlegungen von Kurz – ausdrücklich für die Umverteilung von "Flüchtlingen" auf alle EU-Staaten ausgesprochen hat.
  10. Da ist der noch schwerere – wenn auch vorerst nur drohende – Fehler, Othmar Karas zum Spitzenkandidaten der ÖVP bei den Europawahlen zu machen. Hat doch Karas seit Monaten ja fast keinen Tag ausgelassen, um gegen die Regierung Kurz zu stänkern.
  11. Und da hat Kurz jetzt den allerschwersten Fehler begangen, indem er die ungarischen Nachbarn und seinen bisherigen Freund Viktor Orbán brutal vor den Kopf gestoßen, indem er sich hinter die fadenscheinigen Anschuldigungen gegen Ungarn gestellt hat. Dieses Verhalten der ÖVP steht in peinlichem Kontrast zum Verhalten der bayrischen CSU, die fast geschlossen Ungarn verteidigt hat.
  12. Kurz hat aber nicht nur Orbán verraten, sondern auch sein bisher als zentral erklärtes europapolitisches Prinzip, die Subsidiarität. Damit hat er immer ausdrücklich gemeint, dass Europa nur in Sicherheitsfragen und beim Außengrenzschutz stärker und aktiver werden, sich dafür aber in allen anderen Fragen weniger in die Mitgliedsstaaten einmischen solle. Und jetzt trägt er die schlimmste Einmischung in einen Mitgliedsstaat mit, die in der ganzen EU-Geschichte bisher vorgekommen ist.

Ganz schön viel, das sich da seit den Sommerwochen auf dem politischen Schuldkonto von Kurz angesammelt hat. Dieser Kurs wird mit Sicherheit seine derzeit strahlende Aura zum Verblassen bringen. Das sollte ihm klar sein, auch wenn sich diese Entwicklung derzeit noch nicht in den Meinungsumfragen widerspiegelt, wo sich noch der totale Mangel an personellen Alternativen bei der Konkurrenz und die inhaltliche Desorientierung aller Oppositionsparteien auswirken.

Die Motive und Probleme des Sebastian Kurz

Warum aber hat Kurz alle diese Fehler begangen? Als Erklärung dafür sind etliche Zusammenhänge, Motive und scheinbare Zwangslagen zu nennen. Völliger Schwachsinn ist allerdings die in manchen ungarischen Medien und heimischen Verschwörungsplattformen kursierende krude Behauptung, Kurz habe auf Weisung oder Wunsch von George Soros gehandelt. Mit der gleichen Logik könnte man das Gerücht in den Raum setzen, Kurz habe auf Weisung eines der anderen Tausenden Menschen gehandelt, mit denen er im letzten Jahr gesprochen hat, oder an deren Veranstaltungen er teilgenommen hat. Die wirklichen Gründe sind andere.

Sie sind zum Teil sogar oberflächlich nachvollziehbar, sie rechtfertigen aber alle den Kurswechsel Österreichs nicht:

  1. Nachdem die ÖVP zu einer Einmann-Partei geworden ist, wo sich niemand eigenständig zu positionieren wagt, ist als Hauptursache schlicht eine Überforderung des Parteiobmannes zu nennen, der noch dazu derzeit fast jeden Tag in einem anderen Land weilt. Das verleitet ihn zu unbedachten Hüftschüssen zwischen zwei Flügen. Das lässt ihn offensichtlich auf schlechte Ratgeber aus der zweiten Reihe hören.
  2. In der ÖVP ist hinter den Kulissen die alte Waschlappen-Partie aus Provinzbürgermeistern und Kämmerern wieder aus den Löchern gekommen, die schon für den Misserfolgs-Kurs von Josef Pröll und Reinhold Mitterlehner mitverantwortlich gewesen ist. Deren Motto Nummer eins: Kurz solle doch nicht so kantig sein. Motto zwei: Wichtig ist nur, dass ORF und die Mainstream-Medien nicht gegen die ÖVP hetzen. Motto drei sind die bei manchen unausrottbaren großkoalitionären Gene. Unausgesprochenes Motto vier: Die Wähler werden schon mitziehen, wenn wir wieder nach links gehen, wo sollen sie denn sonst hingehen (gegen ordentliches Beratungshonorar verrate ich ihnen gerne, wo die hingehen werden).
  3. Zweifellos steckt auch eine taktische Frontbegradigung hinter der Kursänderung, da die Regierung im Großbereich Gesundheit/Pension/Mindestsicherung/Sozialversicherung derzeit sehr suboptimal unterwegs ist. Daran ist wieder hauptschuld, dass es keinen einzigen Experten bei einer der Regierungsparteien gibt, der sich im Gestrüpp von undurchdachten Wahlkampfäußerungen und der eigentlich gegebenen Sparnotwendigkeiten wirklich auskennen würde. Und der eine gute Politik sowohl formulieren wie auch verkaufen könnte. Daher will Kurz in anderen Bereichen für Ruhe sorgen. Was aber taktisch unklug ist, weil so erst recht die Aufmerksamkeit auf diesen Schwachpunkt der Koalitionspolitik hingelenkt wird.
  4. Kurz hat offensichtlich keinen anderen Spitzenkandidaten als Karas für die EU-Wahl gefunden. Das ist freilich ein ziemlich lächerliches Argument, hat doch Kurz im Vorjahr bei den Abgeordneten und Ministern vor einer massiven Umstrukturierung nicht zurückgescheut und dabei einige fähigere und loyalere Menschen als Karas kühl abserviert.
  5. Die ÖVP ist von der Angst getrieben, Karas könnte der ÖVP, wenn er auf einer anderen Liste kandidiert, fünf Prozentpunkte der Wählerstimmen abnehmen. Das mag stimmen, wobei aber noch wahrscheinlicher ist, dass diese Karas-Wähler vom letzten Mal inzwischen ohnedies schon bei den Neos gelandet sind. Vor allem aber übersieht die ÖVP bei dieser Überlegung, dass sie umgekehrt bei einer Wiederkandidatur von Karas auf der ÖVP-Liste mindestens zehn Prozente Kurz-Wähler an die FPÖ verlieren wird. So viel Kreide kann Karas gar nicht mehr schlucken, dass ihn Unterstützer des bisherigen(!) Regierungskurses noch wählen würden.
  6. Kurz und seine Einflüsterer sind ganz eindeutig auch unter den Druck der überwiegend linken Medien Österreichs und Europas geraten. Kurz hat – etwa im Gegensatz zu Orbán – nicht mehr den Mut, auf die Wähler statt auf die Medien zu setzen. Gleichzeitig fehlt seiner Partei jede Medienpolitik: Einerseits müsste die Regierung jetzt durch Abschaffung der ORF-Zwangsgebühren das allerstrammste linke Medium auf eine Refinanzierung durch den Markt verweisen. Andererseits müsste durch eine Präzisierung des Strafrechts die massive Medienbestechung vor allem durch die Gemeinde Wien (die freilich auch durch schwarze und blaue Behörden passiert) gestoppt werden. Der Verzicht auf beide Maßnahmen erspart der Regierung zwar kurzfristig manche Proteste. Das wird spätestens bei der nächsten Wahl aber zur Katastrophe für die ÖVP werden, wenn der jugendfrische Neuheitseffekt des Sebastian K. nicht mehr ziehen und wenn der ORF wieder so hetzen wird wie in noch jedem Wahlkampf der letzten Jahrzehnte.
  7. Kurz ist auch sicher – selbst wenn er das nicht gerne hört – durch sein nur halbfertiges Jus-Studium innerlich gebremst. Daher nimmt er es noch ernst, wenn behauptet wird, in Ungarn würden Rechtsstaat und Demokratie abgeschafft. Er hat im Unterbewusstsein offensichtlich die Scheu, dass in den Ohren der Professoren, vor die er vielleicht noch einmal treten muss, eine Relativierung des Rechtsstaats-Arguments vielleicht als Provokation aufgefasst werden könnte; dass diese glauben könnten, Kurz nehme den Rechtsstaat nicht gebührend ernst. Was gefährlich wäre, weil manche Rechtsprofessoren sich ja selbst als Personifizierung des Rechtsstaates fühlen.
  8. Eng damit zusammen hängt ein offensichtlicher Mangel an Erfahrung. Denn Kurz begreift nicht, dass der Vorwurf einer Rechtsstaatsverletzung gegen Ungarn in sehr vielen Punkten eine rein parteipolitisch-ideologische Agitation ist, die keine Sekunde ernstgenommen werden sollte. Dabei müsste er inzwischen doch schon längst mitgekriegt haben, dass auch gegen seine eigene Regierung ununterbrochen Vorwürfe eines Rechtsstaats- oder Demokratie-Bruchs erhoben werden. Die Oppositionsparteien, die linken NGOs und Medien sowie die Arbeiterkammer tun ja praktisch täglich gar nichts anderes. Daher ist es rätselhaft, weshalb Kurz die parteipolitische Dimension des Berichts einer grünen EU-Abgeordneten gegen Ungarn nicht durchschaut.
  9. Neben den vielen fadenscheinigen Vorwürfen sind andere zwar nicht unberechtigt – aber treffen im gleichen Ausmaß auch gegen andere Länder zu. Auch gegen Österreich. So hat nur einen Tag nach der Abstimmung im EU-Parlament Transparency International Österreich massiv Korruption vorgeworfen – genau das wirft der EU-Bericht auch Ungarn vor. Soll nun auch Österreich das Stimmrecht entzogen werden? Und ganz unbestreitbar ist im Mitgliedsland Rumänien die Korruption europaweit am schlimmsten. In den EU-Ländern Malta und Slowakei stehen sogar Morde an recherchierenden Journalisten in den letzten Monaten mit politischen Korruptionsfällen in Zusammenhang. Dass all diese drei Länder mit wirklich gravierenden Korruptions-Problemen sozialistisch regiert werden, und dass dennoch gegen sie kein EU-Stimmrechtsentziehungsverfahren läuft, müsste doch eigentlich auch Kurz klarmachen: Da geht die (noch) linke EU-Mehrheit aus eindeutig ideologischen Gründen gegen Ungarn vor.
  10. Ihm ist in seiner Sorge, unbedingt als (wem auch immer) gehorsamer Verteidiger des Rechtsstaats dazustehen, offenbar auch nicht klar geworden, dass es bei den antiungarischen Vorwürfen eben nicht um Verletzungen von EU-Recht geht. Denn solche Verletzungen könnten ja jederzeit beim EU-Gerichtshof anhängig gemacht werden. Und sie werden ja auch dort, wo es sie wirklich gibt, anhängig gemacht, gegen Ungarn, gegen Österreich und gegen alle anderen. Auch das beweist, dass es gegen Ungarn um rein  parteipolitisch-ideologische Vorwürfe geht.
  11. Natürlich klingt es nicht nur in den Ohren des ÖVP-Chefs übel, wenn Orbán verkündet, er wolle eine "illiberale Demokratie". Aber dazu muss man wissen, dass die Bedeutung des Wortes "liberal" leider in vielen Ländern sehr schillernd geworden ist. "Liberal" bedeutet immer öfter das Gegenteil von früher. Das Wort ist von den USA ausgehend immer öfter zum Synonym für einen linken Sozialdemokratismus geworden. Auch Österreich ist ganz sicher keine "liberale Demokratie", solange es hier Arbeiterkammer- und ORF-Zwangsgebühren und ein Gewerberecht hat (nicht nur Klassisch-Liberale, sondern auch die linksliberalen US-Liberalen lehnen solche Zwangsmitgliedschaften total ab).
  12. Das einzige Argument von gewissem Gewicht, auf das Kurz verweisen kann: Er ist derzeit als EU-Ratspräsident in einer Zwickmühle. Denn er hätte sicher Schwierigkeiten gehabt, wenn er als solcher einen Parlamentsbeschluss umsetzen muss, gegen den zuvor seine Partei gestimmt hätte (und den sie ja auch mit einem anderen Stimmverhalten nicht verhindern hätten können). Diese Sorge ist gewiss nicht irrelevant. Das Aufheulen von Rot, Grün, Pink und zugehörigen Medien in einem solchen Fall ist leicht vorstellbar. Aber andererseits steht jetzt Kurz vor den Österreichern als einer da, der aus Angst vor diesem Aufheulen, und vor dem EU-internen Druck von Merkel, Juncker & Co in die Knie gegangen ist. Das wird ihm freilich nichts helfen, denn die beiden werden auch weiterhin gegen ihn intrigieren. Aber wenn man zu sehr ständig in hohen europäischen Gefilden unterwegs ist, vergisst man halt leicht, wer einen gewählt hat.

Verrat an Mitteleuropa

Das Allerschlimmste aber ist zweifellos, dass Kurz überflüssigerweise und wohl dauerhaft einen bisher engen politischen Freund vor den Kopf gestoßen hat. Es ist nur schwer vorstellbar, dass Kurz jetzt als bis Jahresende amtierender Ratspräsident doch noch schnell die Courage aufbringt zu erklären: "Ich habe die Vorwürfe des Berichts genau geprüft und herausgefunden, dass sie heiße Propagandaluft sind." Das hätte er auch schon vorher tun können und sollen. Da wäre es einfacher gewesen.

Dabei geht es aber gar nicht primär um die Person Orbán. Viel gravierender ist, dass die letzten Tage die einzige seriöse außenpolitische Option für Österreich zerstört haben. Die hätte nämlich ganz eindeutig in einer Orientierung auf Mitteleuropa bestanden, in einem Zusammenrücken Österreichs mit den vier Visegrad-Staaten plus eventuell Italien. Das hätte nicht nur eine enge und logische Kooperation der am klarsten migrationskritischen Staaten Europas gebracht. Das wäre auch eine Rückbesinnung auf jenen Raum gewesen, mit dem Österreich mehr Gemeinsamkeiten hat als mit irgendjemandem sonst.

Die vier Visegrad-Staaten werden gewiss auch ohne Österreich weiterkooperieren können. Sind sie doch seit 20 Jahren der sich am dynamischsten entwickelnde Raum Europas. Aber sie haben jetzt gesehen: Auf Österreich ist kein Verlass.

Denn eigentlich müsste ihnen Österreich sogar dankbar sein. Denn die Antimigrationspolitik von Kurz wie auch seine Balkansperre wäre speziell ohne Ungarn zur Lachnummer geschrumpft.

Dabei hat Kurz noch im letzten Wahlkampf dem FPÖ-Chef Strache höhnisch vorgehalten, wie gut doch seine eigenen Beziehungen zu Orbán seien. Er hat Strache sogar angeboten, für ihn jederzeit einen Orbán-Termin arrangieren zu können. Jetzt kann er gar nichts mehr arrangieren.

Jetzt wird nicht nur Kurz, sondern auch Österreich sehr alleine bleiben. Denn die strategische Anlehnung an Deutschland, die unter Helmut Kohl sehr gut funktioniert hat, hätte zwar die gemeinsame Sprache als Basis, sonst aber seit Schröder und Merkel absolut nichts mehr. Die bayrische CSU als einziger verbliebener Österreich-Freund ist nur ein Leichtgewicht.

PS: Ohne mich allzusehr in Was-wäre-Wenn zu verlieren: Einem Alois Mock wären diese schweren Fehler nicht passiert.

PPS: Und wenn wir schon bei alten ÖVP-Größen sind: Wo ist eigentlich der Protest des Erhard Busek, der ja sonst so wie Karas ständig die ÖVP kritisiert hat? Busek hat seit 30 Jahren in jedem Interview nach mehr Mitteleuropa-Orientierung verlangt. Jetzt schweigt er. Eine Demaskierung.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFreisinn
    27x Ausgezeichneter Kommentar
    14. September 2018 05:07

    Ein weiterer Fehler von Kurz war seine "Chemnitz-Positionierung", die ihn an die Seite der halbdiktatorischen Merkel und ihrer sie beschützenden Mainstream-Medien stellt. Das war ebenfalls voreilig und unnötig.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    14. September 2018 07:35

    Kurz hat sich eindeutig mit starkem Linksdrall positioniert! Das war aber auch von Anfang an klar. Ein Soros-Jünger kann gar nicht anders.

    Ein Bub, gerade mal mit Matura - was heutzutage auch nicht mehr viel aussagt - ohne jemals einen richtigen Beruf ausgeübt zu haben, ohne Lebenserfahrung,, ist in so einem Amt völlig überfordert.
    Zumal er wahrscheinlich aufgrund seiner Jugend leicht beeinflußbar ist.

    Da es in seiner Partei offenbar nur noch linke Sozis gibt, denn die ÖVP hat keinen echt Konservativen mehr vorzuweisen, haben sie halt ihren Joker auf den Markt geworfen, der aufgrund seines lieben Aussehens und scheinbar guten Benehmens das Wahlvolk entsprechend blenden konnte.
    Der Auftrag an ihn war von vorneherein klar und war nicht mal ein Geheimnis.

    Trotzdem haben sich die meisten vor lauter Angst als Nazi (Nazi = NationalSOZIALISTEN!) bezeichnet zu werden und nur ja zu zeigen, wie gutmenschlich sie sind*, sich für einen jungen indoktrinierten Buben entschieden, der nichts anderes tut als ankündigen, fordern, ganz viel reden was die Leute halt so hören wollen - aber NICHTS umsetzt,
    Ganz nach dem Willen der Mächtigen.
    Das Volk läßt sich immer noch von schönen Worten beruhigen und blenden, wartet aber vergeblich auf Taten.

    * wie oft habe ich hören müssen: "ich möchte vorausschicken, daß ich kein FPÖ-Wähler bin, aber....."
    als wäre es anrüchig, die FPÖ zu wählen. Wie fatal sich die linxe Hirnwäsche ausgewirkt hat.

    Wie feig, wie verräterisch und ungeheuer dumm die Leute doch sind. Wie hochnäsig, und selbstgefällig sie auf FPÖ-Wähler herabblickten.
    Kein Rückgrat, dazu zu stehen, was man wirklich will. Nein, lieber wählt man seinen eigenen Untergang, um nur ja in den Augen der selbsternannten Wahrhheitspropheten gut dazustehen, denen es völlig wurscht ist, daß Europa in der Form, wie wir es kennen, völlig zerstört wird und die Menschen dem Terror preisgegeben sind.
    Wenn es zu spät ist, werden gerade die am schrillsten schreien.

    Und daß Kurz gerade unserem Nachbarn Ungarn, mit dem uns soviel verbindet, derart heimtückisch in den Rücken gefallen ist, ist unverzeihlich!!!!

  3. Ausgezeichneter KommentatorSpecht
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    14. September 2018 04:28

    Kurz bekommt die Höhenluft nicht, ich vermute hinter seiner Handlungsweise einen Charakterfehler, denn er weiß sehr gut , was er Orban zu verdanken hat. Für mich ist er unten durch.

  4. Ausgezeichneter KommentatorTegernseer
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    14. September 2018 06:23

    Sebastian Kurz soll ein besseres Verständnis für die wirtschaftlichen Zusammenhänge und Notwendigkeiten haben? Woher sollte diese Fähigkeit kommen, etwa von seinem halbangefangenem Jus-Studium? Von seiner Tätigkeit als Obmann der JVP Wien oder etwa von seinen Erfahrungen als Integrationsstaatssekretär oder Außenminister? Nein, das macht aber auch nicht so viel aus, denn dafür wurde er auch nicht gewählt. Er wurde gewählt, weil man erhoffte, dass er Ordnung in die ungesteuerte Massenmigration hineinbringt und hier beginnt er kläglich zu versagen.

    Schade, dass es den Jörgi nicht mehr gibt.

  5. Ausgezeichneter KommentatorJohann Sebastian
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    14. September 2018 03:41

    Jetzt muss ich fuer meine gestrige Beanstandung des "fehlenden Kurz" im gestrigen Artikel entschuldigen. Der Blogautor hat zu dem Zeitpunkt sicher schon am heutigen Beitrag gebastelt. Es stimmt leider fast alles, vor allem der Kardinalfehler der nicht angegangenen Medienreform. Das wird sich noch raechen, weil die meisten Journalisten werde diese Regierung aussitzen und dann wieder aus allen Rohren schiessen. Was die UNO Kommissarin betrifft, kann man das auch anders sehen, wie manche konservative Blogs in Deutschland, die das elegant abgeschmettert finden.
    Was aber (leider) immer noch fehlt, ist die Konklusio, naemich das bis auf weiteres die sogenannten Volksparteien (OEVP bzw CDU) nicht mehr waehlbar sind. Wenn man sich ansieht, wie im Bundestag die CDU einem SPD Abgeordneten, welcher die AfD aufs Tiefste beschimpft, Standing Ovations gibt, oder sich an die Wahlempfehlungen der mehr oder weniger gesamten OEVP fuer einen Altkommunisten als BP erinnert, kann man solchen Parteien seine Stimme einfach nicht mehr geben. Auch wenn der BK intelligenter oder rhetorisch dem Vizekanzler ueberlegen sein sollte.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    14. September 2018 12:33

    OT

    Wegen "Haßposting" unbedingt ins Gefängnis!
    Wer hätte geglaubt, daß es in Ö wieder politische Gefangene gibt :-(

    https://www.krone.at/1771107

    Aber Vergewaltiger, Mörder, Terroristen sind auf freiem Fuß??

    Und der ungebändigte Haß die geballte Hetze von linksextremistischer Seite ist bis heute nie geahndet worden :-(

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Kashofer
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    14. September 2018 11:12

    Es wird wohl vor allem der Druck der EVP gewesen sein, die Kurz dazu bewogen hat, brav mitzustimmen. Sie will ja auch Ungarn die Mitgliedschaft entziehen. Auch die plötzliche Liebe zu Karas dürfte denselben Grund haben.
    Bei den Fehlern des Sebastian Kurz darf auch die Beibehaltung der ORF-Zwangsgebühren nicht vergessen werden!
    Kurz ist entzaubert.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKnut
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    16. September 2018 07:49

    Ich habe die Liste hier mit ihren Mängeln und Verfehlungen vom Kurz nur überflogen, da ich mich heute am Sonntag nicht groß aufregen will.

    Aber solange die hinlänglich bekannten Eiterherde im ORF und der linkslinken Inquisition ungehindert weiter ihr schändliches Unwesen treiben können, ist das für mich keine Regierung, sondern nur eine äußerst armselige Verwaltung, die offensichtlich gewaltiges Fracksausen hat, im Sinne des Volkes zu regieren.

    Und sorgt bitte bitte bitte mal dafür, dass diese seltsame Justiz nicht mehr ihre Urteile "im Namen des Volkes" verkündet. Angesichts des großen Haufens an sehr fraglichen Urteilen ist dieser Ausspruch eine enorm zynische Verhöhnung des Volkes.


alle Kommentare

  1. Christian Peter (kein Partner)
    22. September 2018 16:05

    Was darf man sich vom Bundesmaturant erwarten ? Armes Österreich : Zuerst 7 Jahre einen ehemaligen Taxler als Kanzler, nun einen Maturanten. Was kommt als nächstes ?

  2. Zundl (kein Partner)
    18. September 2018 15:32

    Die Schwulen-Ehe kommt nur, weil Kurz sie will.

    Glatter Wählerbetrug.

  3. Franz Rapp
    18. September 2018 12:58

    Inhaltlich gebe ich Dr. Unterberger wie meist recht.

    Ich glaube aber, dass Kurz taktisch agiert: Kurz deckt ein bestimmtes Spektrum innerhalb der Wählerschaft ab und will bewusst nicht im FPÖ-Territorium wildern. Es wäre nicht klug, dies zu tun, weil damit die ÖVP Wähler an die linken Parteien verlieren würde, jedoch nur auf Kosten des eigenen Koalitionspartners gewinnen.

    Kurz ist kein Linker, er ist konservativer, als man glaubt. Die "Zugeständnisse" sind in Wahrheit keine:

    1. Das Verfahren gegen Orban ist Schattenboxen, es wird keine Einstimmigkeit gegen Ungarn geben.

    2. Leute wie Dönmez und Schmidt sollen sich verbal zurückhalten. Es hat eine gewisse Berechtigung, hier gnadenlos vorzugehen, sonst herrscht Disziplinlosigkeit und Querschlägerei.

    3. Karas ist fürchterlich. Aber das letzte Wort ist noch nicht gesprochen, vielleicht wird er auch noch gemitterlehnert. Abgesehen davon ist die EU nicht mehr relevant, weil in dieser Form tot - der Brexit war der Todesstoß, keine Organisation hält so etwas aus.

    4. Noch einmal: Das Wählerspektrum von Kurz ist ein anderes als das der FPÖ und Kurz will und darf nicht in derem Wählerspektrum wildern! Das ist nicht zu kritisieren, auch wenn man selbst nicht diesem Wählerspektrum angehört. Man kann auch die FPÖ wählen!

  4. Golo Mann 2.0 (kein Partner)
    17. September 2018 19:15

    Die Qualität der Entscheidungen sinkt wenn alles auf eine Person zugeschnitten wird. Ein reines Brain-Power Defizit. Bessere Firmen haben deswegen eine kollegiale Führung.

    Nachdem die österreichische Gesellschaft aber in die produktive Sphäre der Wirtschaft und die destruktive Sphäre der Politik (inklusive der Bildungsfernen die meinen die Politik könnte es ihnen richten) gespalten ist, wird die Politik schwerlich zu einer kollegialen Führung finden.

    Erstaunlich wie schnell der Lack ab ist. Ja und natürlich macht er beste sozialdemokratische Politik - er will ja wieder gewählt werden.

  5. Jennylee (kein Partner)
    17. September 2018 17:43

    Ich lese seit langem ihren blog und bin mit sehr vielem, was hier geschrieben wird mehr wie einverstanden, aber mir ging und geht die Kurzhochjubelei extrem auf die nerven, es war vom 1. tag an klar ersichtlich, daß das bubi nix taugt, der war immer ein merklfan und wird ihr treuer gefolgsmann bleiben, er ist und war ein abklatsch von macron und die wähler waren so saublöd und sind drauf reingefallen, denn wo waren denn seine so angepriesenen leistungen? er war 7 jahre lang minister und was ausser medienwirksame bildern zu machen und anderen parteien die programme zu klauen war da nichts rein gar nicht und seine EU-Hörigkeit war immer offensichtlich auch sein superverältnis zu soros.

  6. kamamur (kein Partner)
    17. September 2018 11:36

    Und mir bestätigt der Messias, dass er lediglich wie ein Potemkinsches Dorf eine Fassade vor sich herträgt. Darunter verbirgt sich für mich die alte VP-im Liegen umfallen. Doch wird er sich sicher schon seinen Platz an der Sonne gesichert haben.

  7. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    17. September 2018 08:57

    Ewige Jammerei. Vierzig Jahre Fehlentwicklung sollen in einem halben Jahr korrigiert werden? Das schaffen nur Journalisten. Hätten wir die doch als Poltiker_*innen.

    Sehr wichtige Dinge wurden bereits getan, als da wäre an erste Stelle endlich einmal Kürzung von Ausgaben. Dass eine Regierung tatsächlich darangeht, den Augiasstall des tiefen Staates (Sozialpartner) auszumisten, hätte ich nie erwartet. Es geschieht.

    Sie haben noch drei Jahre, und das erste Jahr wurde nicht vertan.

    • Anmerkung (kein Partner)
      17. September 2018 16:29

      Sehr nobel von Ihnen gedacht, @Herr Prinz, dass Sie die Staatsfinanzen saniert sehen wollen, bevor die Entwicklung hin zum Umma-Österreich abgeschlossen sein wird.

      Wir wollen uns ja nicht vor der orientalischen Nachfolgegesellschaft blamieren, nachdem auch von FPÖ-Regierungsmitgliedern das edelmütige Potenzial der Vereinbarung von Marrakesch erkannt worden ist.

      So ein hohes Denkniveau wie Sie vermochte der historische Prinz von Savoyen noch nicht zu erreichen - jagte der doch die Exponenten der österreichischen Umma-Zukunft noch kompromisslos zum Teufel!

      Aber dem fehlten ja auch die menschenrechtlichen philosophischen Höhen, wie ein Blümel und dessen Adept Kurz sie verkörpern.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      17. September 2018 16:41

      Die Finanzen zu sanieren ist eine löbliche Nebenwirkung, wichtiger ist das Kürzen. Das trifft inzwischen schon viele der nutzlosen Esser in Form von Vereinen aller Art, die sich ausschließlich linker Beschaulichkeit und dem Formulieren von Anzeigen und Einsprüchen hingaben.

    • Anmerkung (kein Partner)
      17. September 2018 18:06

      Herr @Prinz, unsere Lage ist heute vergleichbar mit der, in die einst angeblich der Schauspieler Raoul Aslan auf offener Bühne geraten war. Er wusste nicht, was er sagen sollte, und als die Souffleuse ihm die Textzeilen einsagen wollte, soll er ihr verzweifelt zugerufen haben: "Keine Details! Welches Stück?"

      Ebenso brauchen wir uns heute über Details wie Staatsausgabenbeschränkungen oder Pensionsreformen keine Sorgen mehr zu machen, wenn wir unser Hauptproblem nicht lösen. Genau da ist auch die Regierung Kurz säumig.

      Wenn wir nicht endlich wirksam dieses Hauptproblem, also "das Stück" in Angriff nehmen, wird alles andere für die Zukunft egal sein, weil wir keine mehr haben werden.

  8. Waltraut Kupf
    17. September 2018 00:08

    ich habe Kurz nicht gewäht, bin aber von ihm eher angenehm überrascht. Natürlich hätte er Orbán niht in den Rücken fallen dürfen, es wird diesem aber voraussichtlich nichts passieren, weil beim Entzug des Stimmrechts Einstimmigkeit erforderlich ist, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht gegeben sein wird. Ich kann den Eindruck nicht loswerden, daß Kurz und Strache eine Art Doppelkonferencer abführen, die sowohl die EU als auch die Visegrad-Staaten zufriedenstellen soll Dönmez erweckte von Anfang an den Eindruck, bei den Freiheitlichen besser aufgehoben zu sein. Jedenfalls wird er wohl nicht zur Opposition wechseln, bleibt den Regierungsparteien also erhalten. Der Zuspruch der Bevölkerung ist ungebrochen. Was nach Fehlern aussieht, ist vielleicht nur Taktik. Wenn die Unterstützung seitens der Bevölkerung deutlich nachläßt und die Regierung platzt, habe ich mich geirrt.

    • Knut (kein Partner)
      17. September 2018 06:20

      "Was nach Fehlern aussieht, ist vielleicht nur Taktik."

      Das ist eigentlich noch die einzige Hoffnung, die ich in Sachen Kurz habe. Allerdings wird die bei mir derzeit immer kleiner.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      17. September 2018 10:33

      Ich denke, Sie sehen das richtig. Kurz und Strache spielen das Spiel guter Bulle / böser Bulle. Scheint zu klappen.

    • astuga (kein Partner)
      17. September 2018 14:09

      Das Spiel "guter Bulle, böser Bulle" hat aber ein Ziel. Welches sollte das hierbei sein?
      Etwa dass man sich als Regierung selbst schadet und politische Versprechen und Ziele nicht umsetzt?

    • Waltraut Kupf
      21. September 2018 00:00

      @astuga: ich könnte mir vorstellen, daß dieses Spiel den Zweck hat, von der bisherigen Attitüde der EU "Rußland ist böse" abzurücken. Ich glaube, daß dem Frieden und den stets im Munde geführten westlichen Werten damit nicht gedient ist, auch ist die Selbstabschaffung des christlichen Abendlandes, die von der EU deutlich erkennbar gefördert wird, nicht jedermanns Sache. Man kann den Verbrecherklüngel nur an der Nase herumführen, was in geschickter Form anscheinend passiert.

  9. heartofstone (kein Partner)
    16. September 2018 22:58

    Einfache Lösung: Der Islam ist eine faschistische, frauenverachtende, gewaltorientierte Ideologie. Sie ist zu verbieten. Ihre Anhänger sind nach den bestehenden Gesetzen zu verfolgen, die Vermögen ihrer "Autoritäten" einzuziehen, und ihre "Gebetsstätten" einzuebnen. Flüchtlinge die dieser Ideologie anhängen sollen in Saudi Arabien oder einem anderen Shithole ihre Anträge stellen, Zuwanderer die dieser Ideologie anhängen brauchen wir nicht. Wenn Mohammedanern die schon im Land sind, dürfen gerne auswandern. Wir werden ihnen keine Träne nachweinen.

    Noch Fragen?

  10. andreas.sarkis (kein Partner)
    16. September 2018 22:46

    Komischerweise fehlt der wichtigste Kritikpunkt:
    Kurz hatte das Islamgesetz durchgesetzt und damit Extremisten und Terroristen eine "legale" Basis geschaffen.

    Und damit das nicht noch daneben geht, wird gerade eine Novellierung des Islamgesetzes verhandelt. Zwischen der ÖVP und der IGGÖ.
    Kurz steht viel weiter im Out, als es Unterberger zugeben will.

  11. Segestes (kein Partner)
    16. September 2018 21:51

    "Auch ich war einer der vielen Wähler, die Sebastian Kurz voller Hoffnung gewählt haben. "

    Ich will Ihnen aus Ihrer Offenheit keinen Strick drehen, aber dann waren Sie bestenfalls naiver, als ich es je für möglich gehalten habe.
    Schlimmstenfalls muss man das Wort "naiver" durch "dümmer" ersetzen.

    Tut mir leid, aber höflicher kann man es nicht ausdrücken, wenn ein langjähriger Kenner der österreichischen Politik einem aalglatten Schwurbler wie Kurz auf den Leim geht. Gerade Sie hätten es besser wissen müssen.

    • Backroll (kein Partner)
      16. September 2018 23:11

      Ja, da pflichte ich Ihnen be:Bei genauer Recherche, Anwendung von gesundem Menschenverstand und politischem " Gespùr" hætte man Kurz als "Blendrakete" erkennen mùssen!

    • Anmerkung (kein Partner)
      17. September 2018 16:00

      Ja, ja, und wenn man noch genauer recherchiert hätte, der Menschenverstand noch gesünder und das politische "Gespür" noch feiner gewesen wäre, dann hätte man auch die Strache-Partie als "Blendrakete" erkennen müssen.

      Dann hätte man also überhaupt keinen Kandidaten wählen dürfen.

      Womit dann, weil die Anti-Linken nicht zur Wahl gegangen wären, die Linken einen rauschenden Wahlsieg eingefahren hätten.

      Was allerdings - da haben Sie wiederum recht - immerhin ehrlicher gewesen wäre als die linke Herrschaft durch die Hintertür der Blümel-Kurz-Regierung.

      Je länger die Demokratie herrscht, desto weniger kann auch sie ihre Fratze hinter einer Larve verbergen. Aber das wusste ja schon Aristoteles.

    • Anmerkung (kein Partner)
      17. September 2018 16:07

      Entschuldigung, es fehlt nach "noch feiner gewesen wäre" ein n.

    • Segestes (kein Partner)
      18. September 2018 17:46

      Dass WC Strache für den Erfolg, die FPÖ in die Regierung zu hieven, seine Wähler verraten wird, war von Anfang an klar. Der Typ ist mir seit jeher suspekt, und unsympathisch sowieso.
      Immerhin hätte eine FPÖ auf Platz 1 wohl mehr ihrer Themen durchbringen können, als eine FPÖ auf Platz 3. Doch um das zu verhindern, wurde ja Kurz erfunden. Und selbst Leute wie Herr Unterberger haben sich helfend an der Inthronisierung dieses Bengels beteiligt. Sehr enttäuschend.

  12. kremser (kein Partner)
    16. September 2018 20:40

    Liest man hier die gesammelten Fehlentwicklungen, könnte man zu dem Schluß kommen, der FPÖ ist der Koalitionspartner abhanden gekommen. Denkt man diese Politik zu Ende, dann widerspricht sie diametral ganz zentralen Forderungen, dem Markenkern, der FPÖ.
    Zum Beispiel kann ich jetzt davon ausgehen, daß wenn im Dezember Jan Kickert der ständige Vertreter Ö bei der UNO den Globalen Migrationspakt unterzeichnet, daß dies von der FPÖ mitgetragen bzw von der FPÖ aktiv betrieben wurde.

  13. weinberg (kein Partner)
    16. September 2018 18:49

    Wodurch unterscheiden sich die hier gesammelten Vorwürfe gegen Kurz von den traditionellen Sesselsägerattacken der ÖVP Waschlappenpartie (Busek,Fischler, Konrad etc) ?

  14. Suzie Creamcheese (kein Partner)
    16. September 2018 15:18

    Ich habe niemals irgend etwas anderes von Kurz erwartet, als jene politische Linie, die gerade in ihren Anfängen steckt. Am Ende der Legislaturperiode wird die blau/türkise Regierung in ihrer Migrationspolitik kaum von ihren Vorgängern zu unterscheiden sein. Wir werden noch mehr Migranten beherbergen, als heute, wir werden noch mehr Geld für sie ausgeben und dafür von Merkel u. Co. ganz lieb gehabt werden. Bezahlen dürfen das die immer weniger werdenden Leistungsträger unserer Republik.

    • INNS'BRUCK (kein Partner)
      16. September 2018 18:12

      Als Exempel eine scharfsinnige mit Niveau und pfiffige sehr gute Freundin von mir, durchwegs konservativ, bodenständig und heimatverbunden:

      Sie ist eingespannt mit Enkelkindern, betreibt ihren Sport und hat diverse Freundinnen.

      Daher keine Zeit für anderweitige Informationen und so wird NUR von ORF, ZDF, ARD und RTL der Nachrichteninhalt konsumiert und all das linke Gewäsch und der Sermon geglaubt!

      Die Regierung schläft, hält das Wahlversprechen (ORF minimieren) nicht ein und daher wird ihr das in vier Jahren auf den Kopf fallen!

      Wer sich Gegner weiter stopft hat es nicht anders verdient.

  15. boris (kein Partner)
    16. September 2018 14:50

    Es war mir von anfang an klar,daß Hr.Kurz
    der falsche ist,er war nur sehr klug
    darin um die Wählerschaft einzulullen.
    Ich lasse mich nicht für blöd verkaufen.

    • Jennylee (kein Partner)
      17. September 2018 17:54

      Danke, ich auch nicht, nicht einen Tag lang konnte das Bürscherl mich einwickeln, er stand ja in erster Reihe mit der Mikl-leitner beim Hereinwinken und wie war sein spruch: Die sind alle gebildeter wie die Österreicher und Gold wert° ! Unser Gold verbraten die alle gerade und wie die es verbrennen und sein Gelabber konnte und kann ich nicht ertragen. Und was hier viele nicht sehen oder sehen wollen, Strache hat sich als Politiker sehr entwickelt, er ist nimmer so explosiv und unbedacht wie früher, auch wenn mir seine Offenheit gefallen hat, aber in meinen Augen ist bzw wäre er um hauslängen besser wie das Kurzbuberl. Der ist ein Blender war immer einer.

  16. kremser (kein Partner)
    16. September 2018 11:31

    Hier hat Herr Dr AU sehr detailliert umrissen, wie sich "ohne Not" die Politik der Kurz Regierung von der alten ÖVP übernehmen hat lassen und der Islamisierungsagenda von Angela Merkel gleichgeschaltet wurde.
    Mich hat es fast rückwärts aus dem Sessel geworfen, als ich Kickl im Interview sagen hörte, er könnte sich nach Erfüllung bestimmter Bedingungen eine legale Migration nach dem UN Migrationspakt vorstellen. Es würde durch die Dublin IV Verordnung ein Recht auf Migration in der EU durchgesetzt für alle Afrikaner oder mit Ankerperson.
    Ich hab Kickl gewählt und bin daher fertig mit dieser Regierung. Leider war das die letzte Chance für Ö, das kriegen wir nicht mehr korrigiert.

  17. fxs (kein Partner)
    16. September 2018 11:11

    Einer "Verletzung von EU-Recht" hat sich das EU-Parlament schuldig gemacht. Laut EU-Recht sind zur Einleitung eines Artikel-7-Verfahrens im EU-Parlamewtn 2/3 der ABGEGEBEBEN Stimmen der Abgeordneten erforderlich. Wenn 448 Abgeordnete für das Verfahren, 197 dagegen und 49 an der Abstimmung teilnahmen, sich aber sich der Stimme enthielten, sind insgesamt 694 Stimmen abgegebeben worden (siehe auch Wikipedia zum Thema Stimmenthaltung) 2/3 davon sind 463.Der Antrag auf Einleitung de s Verfahrens hat daher die notwendige Mehrheit nicht gefunden.

  18. astuga (kein Partner)
    16. September 2018 11:06

    "Völliger Schwachsinn ist allerdings..." Dessen wäre ich mir nicht so sicher. Man muss sich bloß die Laufbahn von Kurz ansehen, und wer ihn gefördert hat. Sein politischer Ziehvater war Michael Spindelegger, bzw der hat ihn überhaupt erst in die Bundespolitik und in eine Regierungsmannschaft geholt. Spindelegger ist der mit dem Saudi-Zentrum am Ring, der auch Mitglied bei den Ritter von hl. Grab zu Jerusalem ist (keine Ahnung was einflussreiche Personen an solchen Verbindungen fasziniert...). Die Kontakte von Kurz zu Soros wiederum gehen bereits in seine Zeit vor dem Kanzleramt zurück und sind gut dokumentiert. Kurz könnte sehr wohl ein öst. Macron sein (und ähnliche Funktionen erfüllen).

    • astuga (kein Partner)
      16. September 2018 11:09

      Ein Politiker aus dem System der Oppositioneller spielt, und der Unzufriedenheit auffangen soll ohne jedoch etwas am Status quo zu ändern.

      Wenn mir so eine Strategie einfällt, dann den parteipolitischen Strippenziehern im Hintergrund erst recht.

    • Walter S. (kein Partner)
      16. September 2018 23:07

      Sebastian Kurz ist nicht nur ein "Young Global Leader 2016", er gehört auch dem European Council of Foreign Relations (ECFR) an. Der ECFR wird unter anderem über die Open Society Foundations von George Soros gesponsert, dessen Sohn Alexander stellvertretender Vorsitzender der Open Society ist und selber zu den "Young Global Leaders 2018" zählt. Sicher nur ein Zufall. Nebenbei, auch Emmanuel Macron gehört zum 2016er YGL-Jahrgang. Sogar die liebe Frau Eva Dichand ist in dieser erlauchten Gesellschaft vertreten (YGL 2010), womit geklärt sein dürfte, daß "Heute" seine Aufgabe mehr als nur erfüllt. Neben Kurz verursachen auch noch Blümel und vor allem Köstinger heftige Kopfschmerzen!

  19. Torres (kein Partner)
    16. September 2018 10:49

    Ein weiteres schweres Versäumnis von Kurz: Er hat seine Landeshauptleute nicht gezähmt. Bis Kurz ihnen (also der Gesamt-ÖVP) die Mehrheit gesichert hat, haben sie sich ruhig verhalten, jetzt intrigieren sie wieder wie gehabt gegen die Bundespartei und behindern die notwendigen Reformen, insbesondere diejenigen der westlichen Bundesländer, an der Spitze mit dem eher schlicht gestrickten Tiroler Dorfgendarmen. Besonders schlimm auch Salzburgs Haslauer, der die vom Wähler praktisch zertümmerten Grünen in die Landesregierung aufgenommen hat.
    Und ein Thema scheint überhaupt von Kurz' Agenda verschwunden zu sein: die ständig versprochene Abschaffung der kalten Progression.

    • Mentor (kein Partner)
      16. September 2018 20:18

      Den Berufspolitiker (hat NIE was anderes gemacht) des westlichsten Bundeslandes haben sie vergessen.
      Der mit einem vergrößerten Sehloch Ausgestattete hält sich ebenfalls die Grünen als Mehrheitsbeschaffer.

    • Torres (kein Partner)
      17. September 2018 10:24

      @Mentor
      Den habe ich keinesfalls vergessen, ich habe ja pauschal die Landeshauptmänner der westlichen Bundesländer angesprochen, dazu gehört natürlich der von Ihnen Erwähnte, der keinesfalls besser oder gescheiter ist als die anderen, eher noch im Gegenteil; Tirol und Salzburg habe ich - aus Platzgründen - nur beispielhaft angeführt, sozusagen als pars pro toto. Auch O.Ö. gehört dazu, aktuell mit der Ablehnung Stelzers von Abschiebungen abgelehnter Asylanten, die eine Lehre machen. Ein Landeshauptmann also, der für die Missachtung von Gerichtsurteilen eintritt - großartiges Personal hat die neue Volkspartei, muss man schon sagen!

    • Anmerkung (kein Partner)
      17. September 2018 15:41

      Ein guter Punkt, @Torres, dass Sie auf Stelzers Ausritt in die Gefilde des Genossen Anschober hinweisen, weil Sie damit auch auf die Begleiterscheinung aufmerksam machen, dass ein gewisser Haimbuchner mit beredtem Schweigen zusieht. Damit bewegt dieser sich wiederum mit Strache auf gleicher Linie, schweigt dieser doch beharrlich zu den immer aggressiveren Kurz-Eskapaden zugunsten der EU. Dies passt dann auch zu Kickls und Kneissls Unterschrift für den Generalangriff, den die Dritte-Welt-Staaten unter dem Banner der UNO mit der Migrationswaffe gegen uns führen und den man als Vereinbarung von Marrakesch kennt.

      Die FPÖ will wohl beweisen, dass sie zur unwählbaren Systempartei geworden ist.

  20. fxs (kein Partner)
    16. September 2018 10:45

    Nicht vergessen, die knieweiche Reaktion auf die Ablehnung der von Österreich nominierten EUGH Richterin durch die anderen EUGH Richter. Lauf Vertrag ist es das Recht der Nationalstaaten Richter in den EUGH zu entsenden. Von einem Mitspracherecht der anderen EUGH-Richter steht wohl nichts im Vertrag.

  21. Christian Peter (kein Partner)
    16. September 2018 10:40

    Aber ganz ehrlich : Was durfte man sich von einem Studienabbrecher wie S. Kurz, der noch vor wenigen Jahren als Wahlhelfer der ÖVP Kondome verteilte, erwarten ? Das erste Jahr dieser Regierung verging ohne nennenswerte Reformen, da wird auch in den kommenden 4 Jahren nichts Wesentliches mehr kommen.

    • astuga (kein Partner)
      16. September 2018 11:15

      An Kurz gibt es vieles zu kritisieren, und ich habe ihm von Anfang an nicht über den Weg getraut... Aber dass er sein Studium noch nicht beendet hat ist so ziemlich der unwichtigste Kritikpunkt. Andere Kanzler (SPÖ) hatten nicht mal Matura oder Berufsausbildung, inszenierten sich aber in ihrer offiziellen Vita als Akademiker.

    • Fragezeichen (kein Partner)
      16. September 2018 12:47

      Ich finde auch, dass der Studienabbruch so ziemlich das allerletzte Argument gegen ihn ist. Auch seine politische Vergangenheit. Man lernt aus Erfahrung - auch er. Seine politische Erfahrung - und die hat er nunmal - ist weit wichtiger, als ein Studium.

      Ich traue ihm auch zu, dass er meinte, was er sagte, aber von Mächtigeren in die Knie gezwungen wird. Er soll NICHT in die Knie gehen ! Auch dass er enge Vertraute in Ministerposten hievte, ist verständlich, aber die sollten jetzt das liefern, was Kurz/Strache versprochen haben. In erster Linie in Bezug auf Migration, ORF/Medien, etc.

      Vergesst den Appllaus von linken Medien - er wird nie kommen. Handelt ! Dafür haben wir euch gewählt !

    • Christian Peter (kein Partner)
      16. September 2018 15:49

      Selbstverständlich spielen Qualifikationen und Berufserfahrung unserer Volksvertreter eine Rolle. Wenn man an jede Hilfstätigkeit in der Privatwirtschaft Anforderungen stellt, dann darf man sich auch vom politischen Spitzenpersonal entsprechende Qualifikationen erwarten. Interessant in diesem Zusammenhang : Über Werner Faymann machten sich alle lustig, doch beim Maturanten Kurz spielen mangelnde Qualifikationen (angeblich) keine Rolle.

    • astuga (kein Partner)
      16. September 2018 16:26

      Zumindest erfindet er keine Bildungs- und Berufslaufbahn... Ein Studium sollte man außerdem nicht überschätzen, denn wir hatten und haben genug fragwürdige Politiker mit abgeschlossenem Studium (bei allen politischen Couleurs): Shortly without von delay...

    • astuga (kein Partner)
      16. September 2018 16:28

      Aufs Ausland bezogen: die Physikerin Angela Merkel als abschreckendes Beispiel.

    • Der Realist (kein Partner)
      16. September 2018 19:47

      Herr Peter, dass der Bundeskanzler sein Studium noch nicht beendet hat wissen wir bereits, dieses Argument ist schon extrem ausgelutscht. Zudem ist für eine politische Tätigkeit ein abgeschlossenes Studium selten brauchbar. Ein Wirtschaftsstudium schadet zumindest nicht für den Posten eines Wirtschaftsministers.
      Brunsky war Akademiker, bestimmt auch einer der letzten Intellektuellen, aber für seine Schuldenpolitik dürfen wir heute noch zahlen, und ein Sinnlosschwatz war wohl auch keine politische Leuchte.
      Vielleicht fällt Ihnen auch einmal sachliche Kritik ein.

    • Mentor (kein Partner)
      16. September 2018 20:24

      Was Schulden und Kreisky betrifft sollten sie (Der Realist) in sich gehen.
      Die Schulden unter Bruno, bezogen auf das BIP und in Prozenten, waren nach heutigem Masstab extrem NIEDRIG.
      Die späteren Koalitionen, die linken Schwarzen und die noch linkeren Roten, haben zu tief in die Tasche gegriffen.

    • Christian Peter (kein Partner)
      16. September 2018 22:22

      @Astuga
      @Der Realist

      Hören Sie doch auf. Ein Bundeskanzler mit Matura ist eine Lachnummer, wie einst Werner Faymann, der erfreulicherweise längst zurückgetreten ist.

    • astuga (kein Partner)
      17. September 2018 00:35

      @CP - Themenverfehlung!

  22. Fragezeichen (kein Partner)
    16. September 2018 10:03

    Es sei mir eine Bemerkung zu dem Poster freak 77 gestattet.

    Da ich von einigen hier gelesen habe, dass man die Meinungsfreiheit in diesem Blog hochzuhalten hätte, dieser Troll somit hier seiner Löwelstraßenagenda nachkommen darf, frage ich mich, ob nicht auch die Toleranz eine Grenze haben sollte.

    Es ist das gute Recht eines Bloggers seinen Blog vor Spam zu schützen. Das hat nichts mehr mit Meinungsfreiheit zu tun, was freak 77 abliefert. Er könnte in Normalschrift 1,2 Postings mit seiner Meinung schreiben. DARUM geht es ihm nicht. Er will gezielt den Blog zuspamen! So wie man Staatsgrenzen zu schützen hat man sich auch vor Leuten zu schützen, die gezielt etwas vernichten wollen.

  23. Knut (kein Partner)
    16. September 2018 07:49

    Ich habe die Liste hier mit ihren Mängeln und Verfehlungen vom Kurz nur überflogen, da ich mich heute am Sonntag nicht groß aufregen will.

    Aber solange die hinlänglich bekannten Eiterherde im ORF und der linkslinken Inquisition ungehindert weiter ihr schändliches Unwesen treiben können, ist das für mich keine Regierung, sondern nur eine äußerst armselige Verwaltung, die offensichtlich gewaltiges Fracksausen hat, im Sinne des Volkes zu regieren.

    Und sorgt bitte bitte bitte mal dafür, dass diese seltsame Justiz nicht mehr ihre Urteile "im Namen des Volkes" verkündet. Angesichts des großen Haufens an sehr fraglichen Urteilen ist dieser Ausspruch eine enorm zynische Verhöhnung des Volkes.

  24. Der Realist (kein Partner)
    16. September 2018 05:31

    Zu hoffen ist, dass das nur ein kurzfristiges Formtief des Bundeskanzlers ist. Fatal wäre es, würde in Zukunft wieder die alte ÖVP die Oberhand gewinnen. Querschüsse, auch aus den ÖVP regierten Bundesländern kommen eh regelmäßig, sitzen dort doch überwiegend biedere Vertreter der Mir-san mir-Franktion, unterstützt vom Bauernbund und Wirtschaftsflügel.
    Viele haben Kurz nur gewählt, weil er unerschrocken alte Strukturen zerstört hat und eine klare Linie vorgegeben hat, insbesonders hat vielen gefallen, wie er die vielen unbedarften Parteifunktionäre auf Linie und zum Schweigen gebracht hat.

  25. Anmerkung (kein Partner)
    16. September 2018 03:57

    Kurz ist zu jung und unerfahren. Für viel mehr als eine Sprechpuppe des sinistren FPÖ-Programm-Kopierers Blümel reicht es da nicht.

    Aber das größere Problem hat jetzt die FPÖ. Straches unsinnige Koalitionsentscheidung rächt sich, weil die Kurz-ÖVP noch windiger als die Schüssel-ÖVP ist.

    Wird Strache auch noch Haiders nächsten Fehler kopieren, nämlich den, es zum Parteikrieg von Knittelfeld kommen zu lassen, statt vorher Schüssel aus dem Porsche hinauszuwerfen, also die Koalition aufzukündigen?

    Oder kann ein FPÖ-Chef eine Koalition nicht mehr auflösen, weil da zu viele Mandatare "only in it for the money" sind, um noch einmal Zappa zu zitieren? Umso weniger darf man sich darauf einlassen!

    • Der Realist (kein Partner)
      16. September 2018 05:39

      Kurz ist jung, und es fehlt ihm teilweise auch die Erfahrung, aber er ist auch intelligent, eloquent und er lernt schnell. Und wir haben eh gesehen, wie es mit den alten, erfahrenen Parteiobmännern funktioniert hat.

    • Anmerkung (kein Partner)
      17. September 2018 15:13

      Falls Sie das ernst meinten, wäre es kein Optimismus mehr, sondern schon sträflicher Leichtsinn - hat doch derjenige, dem damit unterstellt wäre, er wäre "intelligent, eloquent und er lernt schnell", im letzten dreiviertel Jahr den Weg vom vielversprechenden Dr. Jekyll zum gruseligen Altapparatschik Mr. Hyde durchlaufen, der wieder "auf Augenhöhe" mit Karas, Katzian und Kanadas Trudeau agiert.

      Dass sich dies in derselben Person abspielt, erweist sich an deren unveränderter Übereinstimmung mit Merkel in dem Ansinnen, die illegale Einwanderung zu legalisieren.

      Wer EU-Intelligenz, diplomatische Verschlagenheit und Lernfähigkeit in puncto Wählertäuschung schönfärbt, ist kein edler "Realist".

  26. UKW (kein Partner)
    16. September 2018 01:24

    Der Herr Kurz hat die Frau Köstinger zur Ministerin gemacht und die Köstinger hat den Herrn Kosak als Sprecher geholt. Der Kurz hat den Herrn Sobotka zum Nationalratspräsidenten gemacht und hat auch sonst sehr eigenartige Personalentscheidungen getroffen.

    Er ahmt eine Strategie nach, die bereits die letzten drei ÖVP-InnenministerInnen (Mikl, Sobotka, Fekter) betrieben hatten. Er gaukelt den Medien vor ein Hardliner zu sein, biedert sich aber hinter den Kulissen den Linken an und unterstützt sie wo es nur geht.

    Leider ist die FPÖ personell noch schwächer aufgestellt, inklusive dem Langzeitparteichef, der bereits seit Jahren bei jeder Umfrage in der Kanzlerfrage schlecht abschneidet.

    • Seibold (kein Partner)
      03. Oktober 2018 07:00

      Grüner Minister mit rotem Sprecher. Das ist eine gute Mischung.

  27. Dr. Hans Christ (kein Partner)
    16. September 2018 01:06

    Nochmals bravo, Herr Unterberger! Ich hätte mir auch schon längst eine Verschärfung des Polizeibefugnisgesetzes gewünscht! Es kann doch nicht angehen, dass bereits bei jeder Pimperlaktion Polizisten angegriffen und verletzt werden!
    Ein härteres Durchgriffsrecht inklusive (als ultima ratio) Schusswaffengebrauch
    wäre schon längs fällig, um die Reste unseres Rechtssystems vor weiterem Respektverlust zu bewahren!

  28. brechstange
    15. September 2018 21:53

    Habe nix anderes erwartet.

  29. Ferdinand Karl
    14. September 2018 22:07

    ernüchternd zu lesen..., da gibt es nichts zu beschönigen!

    allerdings....,
    wenn ich an "die Regierung" denke, die wir vor einem Jahr hatten,
    ich bin trotz allem froh um die jetzige..., kein Vergleich!

    • Undine
    • Fragezeichen (kein Partner)
      16. September 2018 12:50

      Ja, auch ich bin froh. Aber wir wollen diese Regierung behalten und dafür braucht es auch die Kraft und den Willen, dass sie sich gemeinsam gegen den Mainstream stemmen. Orban in den Rücken zu fallen, Merkel den Rücken zu stärken - das geht GAR NICHT. Tut Kurz aber leider.

  30. machmuss verschiebnix
    14. September 2018 20:49

    Gar nicht mal so themenfremd, diese Rede von Fr. Beatrix von Storch.

    Bitte unbedingt anhören, dies'Mädel gibt ordentlich Stoff
    - ich tendiere dazu,
    Ihr den Nick "Häupling flinke Zunge" zu verpassen :)))

    ---ZITAT---

    Bayern erlebt sein blaues Wunder.

    Liebe Mitstreiter,

    letztes Wochenende war ich zum Wahlkampf in Bayern. Die linken Störer, Merkels Untertanen, haben geschrien, sie haben gepfiffen, sie haben gekläfft, aber sie konnten unsere Wahlkampfveranstaltung nicht verhindern. 2000 Störer, darunter auch solche, die mit Tomaten geworfen haben und von der Polizei ganz dicht herangelassen wurden, können uns nicht aufhalten.

    Unsere Veranstaltung im „Hexenkessel“ von München war eine weitere erfolgreiche Etappe auf dem Weg in den Bayerischen Landtag. Hier werden wir das brach liegende politische Erbe von Franz Josef Strauß antreten.

    Die Regierung hat die Lage in Deutschland nicht mehr im Griff. Das „C“ in CDU/CSU steht nicht mehr für „christlich“, sondern für Chaos.

    Meine Rede auf dem Marienplatz finden Sie hier:
    https://www.youtube.com/watch?v=y-lYpD8vmdo

    Mehr Bilder finden Sie hier:
    https://www.instagram.com/p/Bnet7m2ldHt/?taken-by=beatrix.von.storch

    Einen Bericht zur Veranstaltung finden Sie hier:
    https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/bayerischer-landtagswahlkampf-fliegende-tomaten-buttersaeure-gestank-mdb-von-storch-laesst-sich-nicht-stoppen-a2632345.html?text=1


    Nein zu einem Militärschlag gegen Syrien.

    Die Bundesregierung prüft eine mögliche Beteiligung der Bundeswehr an Luftschlägen gegen das Regime des syrischen Machthabers Assad. Klar ist: Die AfD lehnt das – wie auch die Mehrheit der Deutschen - ab ( https://www.heise.de/tp/features/Umfrage-Deutliche-Mehrheit-der-Deutschen-lehnt-Militaerschlag-gegen-Syrien-ab-4161239.html ). Die AfD steht für Diplomatie und Friedenspolitik.

    Die Bundesregierung hat keine Strategie im Umgang mit Syrien. Es gibt keine ernsthaften Versuche, den Bürgerkrieg durch Diplomatie zu lösen. Vor diesem Hintergrund ist ein möglicher Angriff reiner Aktionismus.


    Nationale Souveränität der EU-Länder erodiert immer weiter.

    Orbán ist der schärfste Kritiker von Merkels Asyl- und Migrationspolitik in der EU. Damit ist Ungarn den Eurokraten in Brüssel und Straßburg ein Dorn im Auge. Das EU-Parlament hat deshalb mit einer Zweidrittel-Mehrheit aus Sozialisten, Linken und sogenannten Christdemokraten für ein Strafverfahren gegen Ungarn gestimmt.

    Manfred Weber, der Vorsitzende der EVP-Fraktion (mit der deutschen CDU/CSU), hat das Strafverfahren unterstützt, obwohl Orbáns Partei seiner eigenen Fraktion angehört. Das ist dieselbe Einheitsfront von ganz links bis zur CSU, die wir auch aus Deutschland kennen.

    Auch gegen Polen hat die EU bereits ein solches Verfahren eröffnet. Ursprünglich sollte die EU Europa einen, inzwischen treibt sie einen immer größeren Keil zwischen Ost und West, Nord und Süd.

    Die Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten vertieft die Kluft und sorgt für Unfrieden. Wir wollen in Frieden und Eintracht mit unseren Nachbarn leben, doch Merkel und die EU sind dabei diese zu zerstören.

    Herzlich grüßt Sie Ihre
    Beatrix von Storch

    • pressburger
      15. September 2018 09:49

      Das politische Erbe von FJS verdient es, wieder aufzuleben. Seine Nachfolger haben jeden Bezug zu ihrer Heimat, zu ihren Mitmenschen, zu Realität verloren. Die Strafe kommt.

  31. otti
    14. September 2018 18:08

    Ich bitte etwas anmerken zu dürfen.

    So sehr ich Dr. AU und 90 % den Mitdiskutanten recht gebe, so sehr möchte ich doch bitten zu bedenken.

    1.zum blödesten Zeitpunkt hat Österreich die Rätspräsidentschaft......
    2. die Regierung ist gerade einmal 9 Monate im Amt......
    3. "WIR" kritisieren ALLE - die links/grünen nur UNS.....
    4. welche ALTERNATIVE wollen/hätten wir denn gerne....
    5. das GRUNDÜBEL ist der orf (ard...)
    solange an dieser Hetz/Hasspropaganda nicht gerüttelt wird, ist JEDE Hoffnung auf
    Besserung vergeblich. (saniere zuerst das Fundament, bevor du Tapeten an die
    Wand pickst !!!)
    6. ich mag den Othmar (Karas) überhaupt NICHT. (leider verbindet uns ein Du-Wort).
    Und was der im kleinem Kreis wiedergibt, trau ich mich hier gar nicht zu sagen !
    (obwohl ich Rentner bin und eigentlich auf nichts mehr Rücksicht nehmen müßte..)
    (bin ich jetzt ein Scheißkerl ???)
    7. Ich befürchte, wir müssen unsere Sprachregelung der hinterhältigen-hinterfotzigen
    Terminologie der grün/linken .... anpassen. Sonst tappen wir immer wieder hinein.

    • Ambra
      14. September 2018 19:17

      Otti: vielen Dank für all Ihre Punkte !!!! Die gleichen Gedanken gingen mir durch den Kopf bei Lesen des AU Artikels und der Kommentare !!
      Es wäre ein ganz großer Fehler, wenn nun auch Menschen, die wie wir denken und fühlen, Kurz und die Regierung dermaßen zu kritisieren begännen. Dann dürften wir uns nicht wundern, wenn der nächste Bundeskanzler Kern hieße.... will das wirklich jemand ???

    • Peter Pan
      14. September 2018 19:59

      Obwohl sich bei Kurz tatsächlich die Fehler in den Niederungen der Tagespolitik häufen, ist mir jeder Fehler dieser Regierung lieber, als wenn der feine Herr Kern zum Bundeskanzler mutierte = alles besser, als das, denn das hätte sich Österreich nicht verdient!

    • Riese35
      14. September 2018 20:23

      @otti: ************************!

      In allem Übereinstimmung, ausgenommen Rentner zu sein.

      Ja, leider sehe ich im Moment auch keine Alternative, so lange nicht der Wähler aufwacht, die Politinszenierungen der ÖVP zur Wählertäuschung durchschaut und dem Linksblock, dem auch die ÖVP zuzurechnen ist, seine Stimme verweigert.

      Trotzdem muß die FPÖ Druck machen und darf sich nicht alles gefallen lassen. Es gibt Punkte, wo nichts mehr zu retten ist und man sich selbst befleckt, wenn man mitmacht. Heute wirft man zu recht vielen vor, in den 30ern nicht energisch entgegengetreten zu sein. Wir brauchen heute einen 2. Engelbert Dollfuß, der sich energisch den Nationalsozialisten entgegengestellt hat.

    • Ambra
      14. September 2018 21:52

      Peter Pan : *********** !! Danke und ich hoffe, einige in diesem Blog denken über Ihre Worte nach, die ganz und gar meiner Meinung entsprechen !

    • Gandalf
      14. September 2018 22:29

      @ otti:
      *************************************!

    • Undine
      14. September 2018 22:48

      @otti

      *********************+!

    • Anmerkung (kein Partner)
      16. September 2018 05:20

      @otti, Ihre Worte: "5. das GRUNDÜBEL ist der orf".

      Gegen dieses Übel hätte die Kurz-Regierung in den gar nicht so kurzen "9 Monaten im Amt" längst etwas tun können. Sie hat es nicht getan. (Weil Blümel den ORF schützt, oder warum auch immer.) Der ORF ist als linke Propagandamaschine jetzt eher noch aktiver als unter den SPÖ-Herrschern.

      @otti, Sie selbst schreiben auch: "solange an dieser Hetz/Hasspropaganda nicht gerüttelt wird, ist JEDE Hoffnung auf Besserung vergeblich". Richtig, und da setzt auch Herrn Dr. Unterbergers Kritik an.

      Mit dem, was Kurz tut, hilft er den autochthonen Österreichern letztlich genauso wenig wie irgendwelche SPÖ-Herrscher im Kanzleramt.

    • Neppomuck (kein Partner)
      16. September 2018 11:47

      ad "Sprachregelung":
      Dazu Friedrich Nietzsche:
      "In Zukunft, also im 20. Jahrhundert, werden diejenigen in einer Gesellschaft die eigentliche Macht ausüben, die fähig sind, ihre Sprachregelung in der Gesellschaft durchzusetzen. Dann ist die Wahl der Begriffe und der Sprache kein Nebenkriegsschauplatz, sondern dann wird der Kampf um die Sprache zur entscheidenden Schlacht."

      F. Nietzsche hat recht.
      Sich das neudeutsch "wording" genannte sprachliche "Baukastenprinzip" (z.B. von den Linken) aufs Auge, bzw. in die Gehirnwindungen/auf die Stimmbänder drücken zu lassen kommt einer geistigen/philosophischen Kapitulation gleich.
      Angst vor den selbst existenzgefährdeten Medien ist unberechtigt.

  32. Brigitte Imb
    14. September 2018 15:21

    Viktor Orbáns Wortmeldung in der Debatte des so genannten „Sargentini-Berichtes”

    https://visegradpost.com/de/2018/09/12/viktor-orbans-wortmeldung-in-der-debatte-des-so-genannten-sargentini-berichtes/

    Da könnte sich Kurz ein Beispiel nehmen, wie man mit seinen Wählern umgeht.

    • Weinkopf
      14. September 2018 16:53

      **************!

    • otti
      14. September 2018 17:30

      danke liebe Brigitte

    • Wyatt
      14. September 2018 18:11

      DANKE!
      **********
      **********
      **********
      .......ob es auch eine Stellungnahme der ÖVP, bzw. des Bundeskanzlers zur Rede Viktor Orbáns geben wird?

    • FranzAnton
      14. September 2018 20:11

      Hut ab vor Orbans klaren, unmißverständlichen Worten! Wahrhaftiger kann die Präpotenz der anmaßenden EU - "Granden" gegen das ungarische Volk nicht nachgewiesen werden!

    • Riese35
      14. September 2018 20:33

      @Brigitte Imb: ****************************!

      Danke für diesen Bericht. Fantastische Worte. Éljen a Magyar!

    • pressburger
      14. September 2018 20:42

      Eine unmissverständliche. klare Aussage zum Zustand der EU. Absage an die Tyrannis.
      Gott schütze Orban.

    • Undine
      14. September 2018 23:03

      ORBAN ist mit Abstand der beste Politiker in ganz Europa! Ihm kann KEINER das Wasser reichen! Er ist das genaue Gegenteil von Merkel!

    • Dr. Faust
      15. September 2018 00:56

      Die Ungarn stehen uns Österreichern unter den europäischen Völkern mentalitätsmäßig am nächsten. Wir sollten ihnen zur Seite stehen.

    • Riese35
      15. September 2018 01:55

      @Dr. Faust: Grundsätzlich sehe ich es wie Sie, nur zweifle ich daran, wenn ich mir die Wahlergebnisse anschaue. Soros und Orban sind beide Ungarn, genau so wie Kern und Gudenus Österreicher sind.

      Aber fahren Sie einmal nach Krakau. Polen steht "uns" mentalitätsmäßig ebenso nahe wie Ungarn. Und wenn in Teschen am 12. September groß der Schlacht am Kahlenberg, der Abwehr des muslimischen Angriffs auf das christliche Europa, gedacht wird, während man in Wien des Überfalls rechtspopulistischer Polen auf das osmanische Flüchtlingslager vor Wien gedenkt, fragt man sich, bei welcher Mentalität sich unsereins eher daheim fühlt. Den Ungarn bedeutet heute Teschen mehr als Wien.

    • Riese35
      15. September 2018 02:05

      Daß Brüssel und Wien als Verbündete Hand in Hand ausgerechnet an jenem symbolträchtigen 12. September, am 335. Jahrestag der Schlacht am Kahlenberg, ihren Angriff auf Ungarn gestartet haben, hat viel zu bedeuten und eine gewaltige Aussagekraft.

      Da fragt man sich, ob man das heutige Wien und das heutige Österreich dann noch als seine Heimat betrachten kann. Das war ein tiefer Stich Kurzens mitten ins Herz, der schmerzt und der unvergeßlich bleibt.

      Eljen a Magyar! Niech zyje Polska!

  33. Undine
    14. September 2018 15:14

    In MERKELS Buntland Deutschland scheinen sich zur gegenwärtigen verheerenden (Ausländer-)Lage, zuletzt massivst verschärft durch "Chemnitz" und "Köthen", die MUTIGEN immer öfter zu Wort zu melden, sogar solche, die ich eher als ziemlich links einschätze:

    "Stefan AUST über MERKEL: „Galoppierender Rinderwahn ausgebrochen“"

    In einem fulminanten Text hat „Welt“-Herausgeber Stefan Aust mit dem politischen Establishment abgerechnet. In Anspielung auf den Spitznamen der Kanzlerin überschreibt er seine Philippika mit der Zeile: „Mutti aller Probleme“. Aust analysiert die Situation nach Chemnitz und Köthen, die Diskussion um Maaßen und kommt am Ende zu dem ironischen Fazit: „Die Dinge vom Ende her zu denken gehört ja bekanntlich zu den großen Stärken der Physikerin im Kanzleramt. Es drängt sich der Verdacht auf, als sei in diesem Lande der kollektive, parteiübergreifende, galoppierende Rinderwahn ausgebrochen.“

    https://www.journalistenwatch.com/2018/09/14/stefan-aust-merkel/

    "Es geschehen noch Zeichen und Wunder"!

    • Franz77
      14. September 2018 16:03

      Suppi!!!! ***************

    • Bürgermeister
      14. September 2018 16:29

      Ihre migrantischen Hilfstruppen haben eine Blutspur durch den ganzen Kontinent gezogen die mittlerweile so tief ist, dass man zum Ende des 2ten WK zurückgehen muss, um vergleichbare Opferzahlen zu bekommen.

      Das Regime läuft weiter, siehe Deutschland 1945. Den Endsieg zu bezweifeln bedeutet öffentliche Hinrichtung. Man läuft weiter Richtung Abgrund und macht alles noch schlimmer.

    • pressburger
      14. September 2018 16:41

      Es bewegt sich vielleicht doch etwas im verfaulenden Staate Merkelistan.

    • otti
      14. September 2018 17:37

      Undine: wie IMMER !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      es "spitzt sich zu "

      mit all den möglichen schrecklichen Konsequenzen.

      Schattendorf 1927 - ein 80-ig jähriger und ein 4 Jahre altes Kind- waren die erschossenen Revolutionäre. Mit dem Justizpalastbrand in der Folge.......

  34. Ambra
    14. September 2018 14:43

    In manchem gebe ich AU recht, in vielem nicht. Sicher ist einiges schwieriger , wenn man gleichzeitig EU-Ratspräsident ist als wenn man völlig frei agieren kann.
    Auch ich erhoffe mir noch viele richtige Schritte dieser Regierung, die noch nicht erfolgt sind - aber so lange amtiert die Regierung noch nicht und ich hoffe und rechne damit, daß die Schritte noch kommen, die wir alle für dringend nötig halten.
    Vor allem aber: wo ist eine Alternative zu Kurz und dieser Regierung ?? Ich sehe weit und breit keine.

    Und eine kleine Bemerkung zur Schwulen-Ehe: warum Kurz einen Vorwurf machen, wenn man von der katholischen Kirche, deren ureigenstes Anliegen es sein sollte,
    kein Wort hört … ??? Oder habe ich etwas versäumt ???

    • Johann Sebastian
      14. September 2018 14:47

      Die sind damit beachaeftigt, die AfD zu verteufeln. Zumindest in Deutschland.

    • Weinkopf
      14. September 2018 17:05

      @Ambra
      Ja, Sie haben einiges versäumt:
      1. Die Regierung ist nun seit fast einem Jahr im Amt. Die meisten Versprechen vor der Wahl wurden gebrochen.
      2. Die katholische Kirche hat sich schon längst von ihren Prinzipien entfernt. Dieses Beispiel sollten Sie also nicht anführen.

    • Ambra
      14. September 2018 19:22

      Weinkopf: also dann kritisieren wir munter weiter und dürfen uns nur nicht wundern, wenn der nächste Bundeskanzler wieder Kern heißt. Ich möchte das nicht und möchte das Kritisieren und die Fehl-Interpretationen (12 h Tag …) daher lieber den Roten und Grünen überlassen.
      Was die kath.Kirche betrifft, gebe ich Ihnen völlig recht - aber heißt das, daß Kurz deren Aufgabe übernehmen muß ? Noch gibt es ja gar keine definitive Entscheidung in dieser Frage.

    • Fragezeichen (kein Partner)
      16. September 2018 09:41

      Solange der ORF und die anderen linken Medien die Richtung vorgeben, Kurz/Strache das zulassen bzw. sich vor diesen fürchten, wird sich nichts ändern.

      Das Ziel dieser Medien ist es, ihre Günstlinge wieder auf den Thron zu setzen, das werden die betreiben, egal wie gut die jetzige Regierung ist. Solange der ORF als Propagandasender der Linken nicht weg ist, geht gar nix.

      Aber leider ist Blümel dieser Aufgabe nicht gewachsen.

  35. Undine
    14. September 2018 14:09

    Können Sie sich vorstellen, daß dem Mund des Chefs der Österreichischen Polizeigewerkschaft solche Worte entfleuchten? Nie und nimmer---denn in Ö herrschte immer schon das Duckmausertum!

    "Rainer Wendt: Halten Sie durch, Herr Maaßen!"

    Mit einem empathischen Appell richtet sich der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, an Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maaßen: „Halten Sie durch!“ Gleichzeitig verurteilt er die „Jagd“ auf den Beamten. Diese sei von „Hass und Verachtung“ getrieben. Die Akteure nähmen billigend oder absichtlich in Kauf, „was mit dem Menschen geschieht“.

    https://www.journalistenwatch.com/2018/09/14/rainer-wendt-halten/

    In Ö verdient man sich immer schon auf die einfache Tour lieber 30 Silberlinge!

  36. Ingrid Bittner
    14. September 2018 13:02

    Eins behirn ich nicht:
    der überaus gerne in eine Kamera blickende und sprechende Bundeskanzler war am Mittwoch, den 12. September mehrmals zu sehen, allerdings nicht in Brüssel sondern man hat uns von dem erfolgreichen Besuch in Spanien berichtet.
    War er jetzt, am 12. September war doch auch die Abstimmung gegen Ungarn,
    wiederum nur virtuell anwesend oder bin ich so doof und kann das nicht checken, wie das gelaufen ist.
    Hat der Flieger nach Madrid einen Umweg über Brüssel gemacht oder wie?
    Kann mich bitte wer aufklären!!! Danke

    • Ingrid Bittner
      14. September 2018 13:09

      Entschuldigung, ich nehme alles zurück! Das war jetzt ein Riesendenkfehler von mir, Kurz brauchte da ja nicht selber das Pfoterl heben, das hat ja sein Statthalter, der Herr Karas samt Fraktion für ihn gemacht. Kurz hätte nur einen Befehl ausgeben können, nicht dafür zu stimmen und das konnte man natürlich nicht erwarten.

    • Franz77
      14. September 2018 16:08

      Wenn ich Judas vulgo Karas lese wird mir schlecht.

  37. Freak77
    14. September 2018 12:35

    OT ein kleiner Themenschwenk hinüber zur BVT-Angelegenheit:

    Dr. Unterberger hat den Lesern hier schon erklärt dass vor allem 3 Personen an der BVT-Affäre komplett unschuldig sind:

    Der Unschuldigste: Innenminister Kickl
    Der Zweit-Unschuldigste: Generaldirektor des BMI Peter Goldgruber
    Der Dritt-Unschuldigste: Kabinettsmitglied Udo Lett

    Was für ein Pech dass der Zweit-Unschuldigste Goldgruber und der Dritt-Unschuldigste Udo Lett - also beide:

    Sind beim vorgesehenen Termin für ihre Zeugenaussage im November 2018 leider leider auf: Dienstreise im Ausland: Also alle beide! So eine wichtige Dienstreise im November lässt sich halt keinesfalls aufschieben oder ändern, da kann man mit dem Termin auf gar keinen Fall etwas machen. gell.

    Pech gehabt Untersuchungsausschuss!

    https://orf.at/#/stories/3017041/

    • phaidros, mit gutem Grund
      14. September 2018 13:05

      Aha, Mag. Goldgruber wird auf Dienstreise in den USA sein, wenn ihn der Ausschuss ruft?

      Ich dachte, die Strasser Alt-Last Kardeis wird dorthin versorgt? Wozu brauchma denn den Generalsekretär auch noch dort?

      Schön langsam wird es in den USA eng, dort treten sich die Beamten Kickls ja schon auf die Füß.

    • Freisinn
      15. September 2018 10:45

      bitte nicht füttern!

  38. glockenblumen
    14. September 2018 12:33

    OT

    Wegen "Haßposting" unbedingt ins Gefängnis!
    Wer hätte geglaubt, daß es in Ö wieder politische Gefangene gibt :-(

    https://www.krone.at/1771107

    Aber Vergewaltiger, Mörder, Terroristen sind auf freiem Fuß??

    Und der ungebändigte Haß die geballte Hetze von linksextremistischer Seite ist bis heute nie geahndet worden :-(

    • Undine
      14. September 2018 13:42

      @glockenblumen

      *****************+!

      Also, das, was diese Frau von sich gegeben hat, ist ja nicht gerade die feine englische Art---aber hätte sie sich etwas vornehmer ausgedrückt, dann muß jeder zugeben, daß sie inhaltlich absolut recht hat!

      Die Parallelen zur NS-Zeit und zum UdSSR-Kommunismus sind bei uns UNÜBERSEHBAR!

      99% der denkenden und etwas weiter blickenden Österreicher, die der gleichen Meinung sind wie jene Frau, werden ihre Zunge nach dieser Maßnahme hüten, und sich's verkneifen, das, was sie denken, auch laut zu sagen, bzw. zu schreiben.

      Die Meinungsfreiheit wird mit Füßen getreten! Nur LINKE dürfen ihren genuinen HASS ungestraft über Andersdenkene ausschütten!

    • Charlesmagne
      14. September 2018 13:58

      Bestrafe einen, erziehe Hunderte!

    • glockenblumen
      14. September 2018 14:38

      @ Undine

      in der Tat, höchst unfeine, tlw, gemeine Ausdrucksweise der Frau.
      Aber warum wird auch hier mit zweierlei Maß gemessen. Warum dürfen Moslems uns auf das Übelste beschimpfen und nichts geschieht??

    • zweyfus
      14. September 2018 14:58

      Der Richter Hohenecker - ist das nicht der, der selber eine solche Art von Posting gegen KHG veröffentlicht hat?

    • Franz77
      14. September 2018 16:13

      Die Kindergeldproduktion ist voll am Laufen. Viel Kinder - viel Kindergeld. Dass jemand dieses Kindergeld verdienen muß, so weit reicht die Intelligenz nicht. Dass der jährliche Kaiserschnittbewerb an eine Muselmanin geht, ist eigentlich logisch. Daher: Kein Kindergeld für Ausländer!

    • Dr. Faust
      15. September 2018 00:42

      @zweyfus

      Das würde dem Fass den Boden ausschlagen, wenn das der Hassposter auf Grasser wäre (reine Spekulation). Kann da wer mehr herausbekommen?

    • astuga (kein Partner)
      16. September 2018 14:19

      Wirklich unglaublich! Wobei es eben nicht darum geht, das von ihr gesagte zu rechtfertigen... Aber vor wenigen Jahren hat sich ein Imam in Predigten ähnlich hetzerisch und abfällig über die öst. Frauen geäußert. Vor Gericht wurde er trotzdem freigesprochen und in der IGGiÖ sogar noch befördert. Der Sozi-Rapper Nazar bezeichnete öffentlich uns Österreicher als Sch***-Fotz***. Danach durfte er für Fotos mit VdB posieren und zu dessen Wahl aufrufen. Wenn es nun offenbar Gesinnungs- und Hate Crime-Paragraphen gibt, wo waren in diesen Fällen Richter und Staatsanwälte??? Unsere Justiz ist nur noch ein lächerliches Ärgernis.

  39. Cosmas
    14. September 2018 12:29

    Vielleicht gibt es etwas (Privates(?), womit Kurz unter Druck gesetzt werden kann. Dieser "meinungsumschwung" ist doch SEHR auffällig. Stimmt etwa etwas mit seiner Freundin nicht?

  40. Freak77
    14. September 2018 12:21

    Wenn in den Visegrad-Staaten alles so total super und ideal ist, da frage ich mich:

    Was machen Sie, Dr. Unterberger eigentlich noch in Österreich?

    Da wäre es doch nur logisch, wenn Sie mit Sack und Pack nach

    Budapest oder Szeged oder Debrecen, Kosice, Rozomberok, Zilina, Zvolen, Ostrau, Brünn, Olmütz oder Katowice oder Lodz übersiedeln!

    Was hält Sie noch hier?

    Stellen Sie sich vor: Seit 20 Jahren die dynamischste Region Europas!

    Was hält Sie hier noch?


    Nicht einmal der Herr Bundeskanzler Kurz möchte ihren Ideen nachfolgen.

    Kurz will Österreich nicht zu einem Mitglied der Visegrad-Staaten machen, unerhört.
    Und seine ÖVP will das Artikel 7-Verfahren in Bezug auf Ungarn nicht stoppen, unerhört.

    • Ingrid Bittner
      14. September 2018 18:10

      Gegenfrage: wann vertschüssen Sie sich endlich Freak 77??? Wollen oder können Sie nicht kapieren, dass Sie hier nicht willkommen sind? Schade, dass Menschen, die die einfachsten Dinge nicht kapieren, so frei herumstänkern können/dürfen.

    • Norbert Mühlhauser
      14. September 2018 19:40

      Freak77, bei dieser Argumentationslinie drängt sich mir, pardon, aber schon auf:

      Wenn beim Unterberger alles so "gaga" ist, was hält Sie noch hier in diesem Forum?

      Der Unterberger - unerhört(!) - scheint nämlich keine Anstalten zu treffen, sich Ihren Ansichten anzuschließen.

    • pressburger
      14. September 2018 20:45

      Was machen Sie , Genosse, in Österreich. Nord Korea, ein ideales Land.

    • fxs (kein Partner)
      16. September 2018 10:55

      Österreic h sollte im Fall Ungarn auf Einhaltung der Verträge und der dort festgelegten Geschäftsordnung des EU-Parlaments dringen. Dort sind 2/3 der ABGEGEBENEN Stimmen für die Einleitung eines Verfahrens verlangt. ABGEGEBENE STIMMEN MIT ENTHALTUNG SIND ABGEGEBENEN STIMMEN, diese, wie geschehen als NICHT ABGEGEBEN zu zählen, habe ich bisher nur von Norkorea erwartet, aber offenbar entspricht das Demokratieverständnis im EU-Parlament dem von Nordkorea.

    • astuga (kein Partner)
      16. September 2018 14:23

      @Freak77 - Gegenfrage, wenn Ihnen als Linker (wie ich schwer annehme) so vieles in Österreich nicht gefällt, was machen Sie selbst dann noch hier?

      Und was machen die vielen Flüchtilanten und Muslime noch hier, die doch angeblich so unter unserem Rassismus zu leiden haben?

  41. Riese35
    14. September 2018 12:08

    Danke Freak für den Link:

    http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+CRE+20180911+ITEM-011+DOC+XML+V0//DE&language=DE

    Ein hervorragender Beitrag von Nigel Farage, er bringt es auf den Punkt:

    "Nigel Farage, on behalf of the EFDD Group. – Mr President, I would like to say to Mr Orbán: thank God, there is at least one European leader prepared to stand up for his principles, his nation, his culture and his people. In the face of such extreme bullying, ‘thank God you’re there’ is all I can say.

    I am sure that for Hungarians of a certain age today will have brought back many dark memories. You’re here with a show trial where a bunch of political non-entities get up and point the finger and scream, enjoying themselves with their afternoon hate, and the chief prosecutor, the commissar that comes from the unelected government, has the audacity to lecture you on democracy.

    You don’t know what you’re talking about. The fact that you’ve got 50% of the vote in your country and that no one has ever voted for Timmermans or can’t remove him seems to have passed him by. He’s also telling you ‘you’re not getting your judicial appointments right, you’ve got to change things’. This is the man who is one of the bosses of the European Commission that appoints Martin Selmayr, driving a coach and horses through all the rules that exist here.

    What is really happening here, Mr Orbán, is that they are just updating the Brezhnev doctrine of limited sovereignty. There’s no point pretending in this union that you’re independent, there’s no point pretending you run your own country. And Article 7 is the new method of adopting that. They want to strip you of your voting rights, they want to stop giving you European funding, and all of it because you have the audacity to stand up to George Soros, the man who has poured USD 15 billion all over the world in trying to break down the nation states and to get rid of our traditional forms of democracy. In Hungary he spent money to promote illegal immigration into your country and you, quite rightly, have stood up to him and closed him down. I wish we all did the same.

    Mr Orbán, you keep saying you want to stay a member of this European Union, but it is not just your country that has been insulted today. You’ve been insulted today. It is time to be more logical. Come and join the Brexit club. You’ll love it."

  42. keinVPsuderant
    14. September 2018 12:05

    Punkt 12 ist sicher der Hauptgrund, alle anderen Punkte, man darf gespannt sein! Vor allem weiß ich jedenfalls nicht, was Kurz hinter den Kulissen speziell mit Ungarns Orban abgesprochen hat. Über Karas hat er sich mehr als diplomatisch geäußert, ich bin sicher da kommt noch anderes, aber zur rechten Zeit. Das Jus-Argument scheint mir lächerlich. Was richtig ist, Kurz muss sehr aufpassen, dass die Vorwürfe, die A.U. hier schreibt, nicht Tatsache werden.

    • keinVPsuderant
      14. September 2018 12:13

      PS: Die Reaktion auf Dönmez verstehe ich wirklich nicht, nachdem Dönmez - für mich völlig glaubhaft - erklärt hat, wie er den Kniesager gemeint hat! Ich hab ihn - mangels schutziger Fantasie - immer in seinem Sinn verstanden.

    • Cotopaxi
      14. September 2018 13:38

      Mich hat auch erst der ORF aufklären müssen, was man unter der Aussage Dönmetz zu verstehen hat.

  43. Undine
    14. September 2018 11:25

    OT---aber wie es aussieht, hat niemand in Chemnitz den Mann mit mehreren Messerstichen brutal ermordet, denn wenn ein Mohammedaner, der der grausamen Tat dringend verdächtigt wird, behauptet, er sei UNSCHULDIG, dann glauben ihm natürlich die deutschen Gerichte! Die "GÄSTE MERKELS" sind ja alle anständig, ehrlich, arbeitswillig, jeder Gewalt abhold!

    Das MESSER ALLEINE kann aber die Tat nicht wirklich begangen haben---folglich müssen es NAZIS gewesen sein; ist doch klar wie Stiefelwichs! Schöne neue ISLAMISCHE WELT in Deutschland und in Österreich!

    "Mutmaßlicher Chemnitz-Täter bald auf freiem Fuß?"

    https://www.journalistenwatch.com/2018/09/14/mutmasslicher-chemnitz-taeter/

    "Vera Lengsfeld: #WirSindMaaßen"

    https://www.journalistenwatch.com/2018/09/14/vera-lengsfeld-wirsindmaassen/

    Jan FLEISCHHAUER im SPIEGEL:

    "Verfassungsschutz: Die TREIBJAGD auf Hans-Georg Maaßen"

  44. Brigitte Kashofer
    14. September 2018 11:12

    Es wird wohl vor allem der Druck der EVP gewesen sein, die Kurz dazu bewogen hat, brav mitzustimmen. Sie will ja auch Ungarn die Mitgliedschaft entziehen. Auch die plötzliche Liebe zu Karas dürfte denselben Grund haben.
    Bei den Fehlern des Sebastian Kurz darf auch die Beibehaltung der ORF-Zwangsgebühren nicht vergessen werden!
    Kurz ist entzaubert.

    • Undine
      14. September 2018 11:26

      @Brigitte Kashofer

      ***************************************+!

    • Riese35
      14. September 2018 11:58

      *********************!

    • Ambra
      14. September 2018 14:32

      Brigitte Kashofer: die Situation re Orban war sicher schwieriger für Kurz als von außen nachvollziehbar. An eine plötzliche "Liebe" zu Karas glaube ich erst für den Fall, daß Kurz ihn wirklich nominiert und wer sagt, daß gegen die ORF Zwangsgebühren nicht noch Schritte kommen ?? Ich finde es sehr bedauerlich, daß der einzige Hoffnungsträger in diesem Land nach relativ kurzer Zeit und in einer wegen der EU Präsidentschaft komplizierteren Situation als sonst von angeblichen Sympathisanten in diesem Blog angegriffen wird.

    • dssm
      14. September 2018 14:53

      @Ambra
      Das ist doch ohnehin alles nur ein Nebengefecht! Wie Andreas Kohl so richtig bemerkte, es gibt eigentlich nur mehr ein Thema und Herr Kohl ist sicherlich kein "Hetzer". Genau bei diesem Thema ist keinerlei Bewegung. Die Frustration der Wähler ist daher verständlich, selbst die diplomatische Antwort an die UNO-Kommunistin wurde Kurz verübelt, die Wähler wollen Resultate bei dem Einen Thema und sind daher im Wutmodus. Sie müssen einfach die Sorgen der ärmeren Schichten verstehen, wenn die Schulbildung gegen Null fährt, weil Deutsch ein Problem ist. Oder der Arbeitgeber, wenn sie die Arbeitsmoral und das Können der Südländer sehen. Oder Thema Wohnungssuche und wer dort "alles" bekommt.

  45. Freak77
    14. September 2018 11:03

    Zum Punkt 11 im obigen Artikel von Dr. Unterberger: "Und da hat Kurz jetzt den allerschwersten Fehler begangen, indem er die ungarischen Nachbarn und seinen bisherigen Freund Viktor Orban brutal vor den Kopf gestoßen, indem er sich hinter die fadenscheinigen Anschuldigungen gegen Ungarn gestellt hat."

    Besonders lügnerisch von Dr. Unterberger ist sein Ausdruck "fadenscheinige Anschuldigungen", weil dieser Bericht des EU-Parlaments in einem jahrelangen Prozess mit viel genauester Recherchearbeit absolut seriös u. ernst zu nehmend entstanden ist!

    Wenn es nach Dr. Unterberger gegangen wäre, dann hätte sich also Bundeskanzler Kurz sich ohne wenn und aber ohne viel Differenzieren ganz einfach auf mit dem Herrn Ministerpräsidenten Orban zusammentun sollen.

    Da könnte man das gleich in dieser Logik weiterdenken:

    Wie wäre es wenn sich in Österreich die ÖVP und die FPÖ und die Reste der Stronachpartei, die Reste vom BZÖ und die diversen FP-Absplitterungesparteien sich zu einer:

    "Rechten Einheitspartei Österreichs" zusammenschließen würden: "R.E.Ö."

    Eine solche Partei hätte alle Chancen auf eine Zweidrittelmehrheit im Parlament!

    Eine Zweidrittelmehrheit im Österr. Parlament ist viel schwieriger zu erreichen als in Ungarn weil wir in Ö. das kleinparteien-fördernde System des Verhältniswahlrechts haben.

    In Ungarn hingegen genügen schon die 49 Prozent die die Fidesz bei der letzten Wahl bekommen hat um damit mit e. Zweidrittel-Parlamentsmehrheit im ganzen Land Ungarn Schalten und Walten zu können ganz wie es der Fidesz beliebt. (Grund: Mehrheitswahlrecht in Ungarn)

    Dennoch diese neugegründete R.E.Ö. könnte - das ist durchaus möglich in Ö. die Zweidrittelmehrheit bekommen und dann ganz Ö. nach dem Vorbild von Ungarn umformen:

    Alle Institionen des Staats hüpfen im Gleichklang nach den Vorgaben der R.E.Ö.: die Verfassung, der VfGH, VwGH, Bundespräsident, Bundesrat, alle Landtage, die Justiz, die Polizei.

    Da könnte man aber praktischer Weise auch gleich diese lästige, umständliche, komplizierte und noch dazu teure Gewaltentrennung bleiben lassen! Wozu denn Legislative, Exekutive, Judikative trennen - es geht ja anders auch u. das ist sowieso viel besser weil effizienter.

    Und praktischerweise, damit der Staat besser regiert und verwaltet werden kann: Warum sollte nicht gleich das Amt des bisherigen Bundespräsidenten mit dem Bundeskanzler verschmolzen werden?

    Nur mehr Ein R.E.Ö.-Bundeskanzler der alle Repräsentationspflichten übernimmt kann's ja auch!

    Also nach ungarischem bewährten Muster: Oben sitzt ein weiser, gescheiter, mit allen Fähigkeiten gesegneter Führer der genügen Weisheit und Weitblick für sein Land hat.

    Und dieser Führer gibt dann regelmäßig seine Anweisungen und Direktiven an die zuständigen ausführenden Organe weiter die für die praktische Umsetzung zuständig sind und umgekehrt aber Rapport erstatten müssen.


    Es soll aber auch ein Parlament weiterhin arbeiten: Schöne lange Reden, viel Applaus und schöne Auftritte des obersten weisen Bundeskanzler-Präsidenten.

    Wenn es nach den Unterbergers geht kommt so ein Szenario auf die Österreicher zu: Ein Wohlfühl-Einheitsstaat unter der Obhut einer weisen, gütigen Partei R.E.Ö. mit einer dort auserwählten Führungsfigur wo dann im ganzen Land nicht gestritten wird, wozu auch, es sind sich ja alle einig.


    Noch ist es nicht soweit, in Ungarn kann man gewisse Grundzüge eines Einparteien-Wohlfühlstaats wo sich alle einig sind teilweise schon beobachten, deshalb hatte das Europaparlament eine Abgeordnete (MEP) bestimmt um über die Lage der Demokratie, der demokratischen Freiheiten und der Menschenrechte in Ungarn e. Bericht zu verfassen. Hier ein Interview mit MEP Judith Sargentini (aus NL, Grüne Partei):

    Europäische Union: "Wir hätten Ungarn schon vor langer Zeit sanktionieren müssen" - Die Europaabgeordnete Judith Sargentini hat zusammengetragen, was in Ungarn schiefläuft. Vor der Abstimmung über ein Disziplinarverfahren erklärt sie die Verhältnisse.

    (Die Zeit, Interview: Naomi Bader, 11. September 2018, 20:25 Uhr)

    Europäische Union: Menschen protestieren gegen die Regierung von Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán in Budapest am 8. Mai 2018
    Menschen protestieren gegen die Regierung von Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán in Budapest am 8. Mai 2018 © Lisi Niesner/Reuters

    An diesem Mittwoch stimmen die Abgeordneten des Europäischen Parlaments darüber ab, ob die EU ein Artikel-7-Verfahren gegen Ungarn anstreben soll. Kommt es zu diesem Entschluss, wäre es das erste Mal in der EU-Geschichte, dass dieses Disziplinarverfahren vom Europäischen Parlament initiiert wurde. Bisher gibt es nur ein solches Verfahren, welches die EU nach Initiative der Kommission gegen Polen einleiten will. Ungarn wäre somit das zweite Land, gegen das die EU ihre schärfste Sanktionswaffe einsetzen könnte. Mögliche Konsequenz für Ungarn: Die Regierung verliert ihre Stimmrechte auf EU-Ebene.

    Die niederländische Abgeordnete des Europäischen Parlaments, Judith Sargentini, hat die demokratischen und rechtsstaatlichen Veränderungen in Ungarn recherchiert und in einem Bericht für das Parlament zusammengetragen.

    ZEIT ONLINE: Frau Sargentini, was sind die wichtigsten Erkenntnisse ihres Berichts?

    Judith Sargentini: Ich habe mir für den Bericht all die Faktoren angeguckt, die eine Demokratie ausmachen: Religionsfreiheit, Pressefreiheit, Versammlungsfreiheit, die Rolle der Zivilgesellschaft in der Gesellschaft. Man sieht in all diesen Bereichen, dass die Rechtsstaatlichkeit in Ungarn seit 2010 zurückgegangen ist. Man kann zu keinem anderen Ergebnis kommen als: Ungarn muss umkehren. Und wenn es das nicht tut, braucht es Sanktionen.

    ZEIT ONLINE: Seit 2010 sind viele Jahre vergangen. Kommt Ihr Bericht nicht zu spät? Beobachter des Rechtsstaats sagen, Ungarn ist schon seit Langem das, was Polens Regierung mit der Reform des Justizwesens anstrebt.

    Sargentini: Ich stimme zu, der Bericht kommt sehr spät. Wir hätten Ungarn schon vor langer Zeit sanktionieren müssen. Aber es fehlte bisher der politische Wille im Rat, in der Kommission und auch im Europäischen Parlament – besonders auf der rechten Seite. Deshalb sind wir erst heute so weit. Aber besser spät als nie. Jetzt geht es um die Frage, in welcher EU wir leben wollen. Die Abstimmung wird einen klaren Hinweis darauf geben.

    ZEIT ONLINE: Die ungarische Regierung hat Sie persönlich angegriffen und Sie als Mitglied eines Netzwerkes von Viktor Orbáns politischem Gegner, dem Liberalen George Soros, bezeichnet.

    Sargentini: Der Report basiert auf Quellen, die man nicht anfechten kann: Unsere Infos stammen vom Europarat, den Vereinten Nationen, der OSZE und aus Gerichtsverfahren des Europäischen Gerichtshofs. Ich verstehe die Kritik an meiner Person als ein Nervöswerden der ungarischen Regierung. Sie versuchen Fehler im Bericht zu finden und scheinen damit nicht erfolgreich zu sein.

    ZEIT ONLINE: Ein anderer Kritikpunkt lautet: Sie haben Ungarn gar nicht offiziell für Recherchen zum Bericht besucht. Warum nicht?

    Sargentini: Ich wollte einen offiziellen Besuch im Namen des Ausschusses für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres. Ich habe einen offiziellen Besuch sogar vorgeschlagen. Aber Mitglieder des Ausschusses, unter anderem von der Fidesz-Partei, haben das abgelehnt. Ich habe das Problem damit gelöst, dass ich Ungarn im Januar dieses Jahres für ein paar Tage besucht habe, um mich mit Regierungsmitgliedern, Wissenschaftlern, Journalisten und Bürgerrechtlern zu treffen und mich wenigstens so vor Ort zu informieren.

    ZEIT ONLINE: Wie wahrscheinlich ist es, dass das Parlament dafür stimmt, ein Artikel-7-Verfahren gegen Ungarn anzustreben?

    Sargentini: Das ist die Millionen-Dollar-Frage! Es gibt eine Mehrheit dafür, eine gute, aber ich brauche eine Zweidrittelmehrheit, damit das Verfahren in die Wege geleitet wird. Es wird eine sehr enge Abstimmung. Sagen wir so: Wenn Abgeordnete im Aufzug steckenbleiben, habe ich ein Problem. Die eigentliche Frage ist: Werden die Kollegen von der Europäischen Volkspartei, zu denen auch Orbáns Partei gehört, sich sicher genug fühlen, um sich über Parteien- und Machtpolitik hinwegzusetzen und das zu wählen, was richtig ist?

    ZEIT ONLINE: Werden das die Abgeordneten, zu denen auch die deutsche CDU und CSU gehören, tun?

    Sargentini: Wir haben gesehen, wie Präsident Emmanuel Macron zu Manfred Weber von der EVP gesagt hat, dass man nicht gleichzeitig Merkel und Orbán unterstützen kann. Wir haben gesehen, dass die italienischen Mitglieder der Europäischen Volkspartei nicht gut fanden, dass Orbán sich mit Matteo Salvini angefreundet hat. Die Abstimmung führt also jetzt schon zu Bewegung in der Debatte. Und lassen Sie uns nicht das politische Signal unterschätzen, das schon alleine davon ausgeht, dass das Parlament diesen Bericht geschrieben und veröffentlicht hat. Fünf Ausschüsse des Parlaments haben schon gesagt: Wir wollen, dass das Artikel-7-Verfahren beginnt.

    ZEIT ONLINE: Haben Sie keine Angst, dass das Verfahren von Orbán benutzt wird, um EU-Kritiker in Ungarn zu stärken?Er könnte in Ungarn behaupten, das EU-Verfahren richtet sich gegen das ungarische Volk.

    Sargentini: Die Abstimmung ist das Instrument, das das Parlament hat. Viele ungarische Bürger schreiben mir übrigens und sagen: "Es ist wichtig, was Sie machen." Sie suchen nach europäischer Solidarität. Das ist, was wir ihnen geben müssen. Mitglieder des Europäischen Parlamentes sind für das Wohlergehen aller Bürger in allen Mitgliedsstaaten verantwortlich.

    ZEIT ONLINE: Selbst wenn das Europäische Parlament morgen für das Verfahren stimmt, müssen sich auch die Staats- und Regierungschefs noch dafür entscheiden, Maßnahmen gegen Ungarn zu verhängen, mit einer Mehrheit von vier Fünfteln.

    Sargentini: Ich sehe den Bericht und die Abstimmung als den Schritt, den ich machen kann. Natürlich trägt der Rat Verantwortung, vor der er jahrelang zurückgeschreckt ist. Die Abstimmung ist deshalb auch ein Weg des Parlaments, den Rat unter Druck zu setzen.

    Link dazu: https://www.zeit.de/politik/2018-09/ungarn-eu-artikel-7-orban-sargentini-bericht

    Bei der EU-Parlamentsentscheidung: Debatte am 11.9.2018 und Abstimmung am 12.9.2018 wurde ein 79-Seiten Report (verantwortlich dafür MEP Judith Sargentini, NL) vorgelegt und diskutiert.

    Dieser 79-Seiten Report ist nicht öffentlich für die Allgemeinheit. Es gibt aber mit Datum 11.4.2018 einen "Draft-Report" in Bezug auf Demokratie und Menschenrechte in Ungarn, also einen Vorbericht, ebenfalls dafür verantwortlich: MEP Judith Sargentini, NL

    Dieser 26seitige Vorbericht ist hier in Englisch downloadbar: http://www.europarl.europa.eu/resources/library/media/20180411RES01553/20180411RES01553.pdf

    Das Protokoll der Parlamentsdebatte im EU-Parlament vom 11.9.2018, besonders interessant dabei die ausführliche Wortmeldung von Nigel Farage (UK) der sich bisher kaum wahrnehmbar mit Demokratie- oder Menschenrechtsfragen auseinandergesetzt hat. Wenn es um den Ungarn-Report geht erwacht dieser Brexit-Spezialist Farage plötzlich zu reger Aktivität.

    Hier der Link zur Debatte: http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+CRE+20180911+ITEM-011+DOC+XML+V0//DE&language=DE

    • Norbert Mühlhauser
      14. September 2018 14:44

      Was soll das Geschnatter dieser Frau Sargentini? "Where is the beef", wo sind die technischen Details, die konkret vorgeworfenen Schritte, mit denen die Orban-Regierung die Gewaltenteilung angeblich aushebeln will?

      Sehen Sie denn nicht, dass das alles Kindergartengeschwätz und Küngelei ist, dass die Medien neuerdings für besachwaltete Bürger angemessen halten? Diese Schauspieler rücken tatsächlich die Absprache über eine konstitutive Ächtung Ungarns in den Vordergrund, statt der unterstellten Missetaten!

      Was verletzte Regeln sind, hat AU ganz klar aufgezeigt: die Außerachtlassung der weißen Stimmzetteln im EU-Parlament bei der Ungarn-Abstimmung!

    • Freak77
      14. September 2018 15:36

      Hr.Mühlhauser!

      Was die Abstimmungsmodalitäten im EU-Parlament betrifft so gilt dort seit Jahrzehnten das Prinzip: Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt. Sondern es gelten die abgegebenen Stimmen JA oder NEIN. Und da ist e. Zweidrittelmehrheit um etliches übertroffen worden.

      Der 79seitige Bericht v. Sargentini ist öffentlich ni. erreichbar (ich konnte ihn im Interet ni. finden). Wohl aber den von mir aufgezeigten 26seit-Vorbericht v. 4/2018.

      Übrigens das ist nicht auf "Kindergartenniveau" sondern genau so wird in allen demokrat. Parlamenten der Welt gearbeitet!

      Ungarn hat im Art.7-Verfahren alle Möglichkeiten zu jedem Beistrich Stellung zu nehmen!

    • Freak77
      14. September 2018 15:42

      Spannend wird es jetzt in mehrerlei Hinsicht:

      1.Wie geht es im Europäischen Rat d. 27. (bzw.28 EU-Länder) weiter. Da müssen 4 Fünftel aller Länder zustimmen. Also es müssen 23 Länder zustimmen. Da bin ich mir sicher dass Ö. zustimmen wird.

      Dagegen wird möglicherweise sein: UK, Polen, Ungarn, Slowakei, Tschechien, Bulgarien?, Rumänien? Slowenien? Kroatien? - Also da wäre es dann aus mit dem Art.7-Verfahren.

      2.Hat Ungarn schon angekündigt gegen das Art.7-Verfahren zu klagen am Europ. Gerichtshof in Luxemburg.

      Bei dieser Geschichte bleibt es spannend!

    • Norbert Mühlhauser
      14. September 2018 19:23

      Freak77, Sie verwechseln da einiges:

      Erstens kommt es nicht auf die Gepflogenheiten an, sondern was im Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) steht. Dort heißt es in Art 231, dass die Mehrheit der abgegebenen Stimmen (in Englisch: "... votes cast") entscheidet.

      Zweitens läuft hier ein Vertragsverletzungsverfahren auf höherer Eskalationsstufe, das heißt über den Europäischen Rat nach Art 7(2) statt bloß über den Rat (Ministerrat) nach Art 7(1) EUV (Vertrag über die Europäische Union, nicht mit AEUV - s.o. - zu verwechseln). Nur letztgenanntes Verfahren ...

    • Norbert Mühlhauser
      14. September 2018 19:25

      ... Nur letztgenanntes Verfahren sieht einen effektiven Rechtsentzug als Sanktion vor. Die Verhängung des Sanktion selber erfordert nach Abs 3 conv cit eine qualifizierte Mehrheit des Europ. Rates, wie sie in Art 345 AEUV festgelegt ist. Dieser Artikel verweist in der Frage, was unter einer qualifizierten Mehrheit (der Mitgliedstaaten) des Europ. Rates zu verstehen ist, wiederum auf Art 238(3) lit b AEUV.

      Kurz gefasst gilt hier als qual. Mehrheit 72 % der "Köpfe", sofern sie 65 % der EU-Bevölkerung vertreten. Das angeklagte Land wird dabei natürlich jeweils ausgeblendet.

      Und wenn Sie sich so wie ich zur Entscheidungsfindung die Mühe gemacht hätten, einen gewichtigen Punkt der "Anklage" ...

    • Norbert Mühlhauser
      14. September 2018 19:27

      ... Und wenn Sie sich, so wie ich zur Entscheidungsfindung, die Mühe gemacht hätten, einen gewichtigen Punkt der "Anklage" der Orban-Gegner mit all seinen technischen Details darzulegen, hätten sie das Forum informativ bereichert und wir hätten darüber eine interessante Diskussion führen können.

    • Norbert Mühlhauser
      02. Oktober 2018 13:53

      Sollte natürlich heißen:

      ... Nur erstgenanntes Verfahren sieht einen effektiven Rechtsentzug als Sanktion vor. ...

  46. Lot
    14. September 2018 10:50

    Kurz vertritt die "Kultur des Todes" (Johannes Paul II.) Er versteht nicht, dass die "homokratische" Politik der Gleichheit und Nichtdiskriminierung das Leben unseres Volkes bedroht (Jan Mahnert: Demokratie und Homokratismus - Wie die Gleichheitsideologie der Menschenrechte die Demokratie und die Völker bedroht. Edition Genius). Er kann es mit jedem und jeder, ein geistig Prostituierter, für den Macht "geil" ist.. Das"Sommergespräch" hat es gezeigt. Religionen sind ihm gleich-gültig. Er versteht sich glänzend mit einem Atheisten wie van der Bellen und einem katholischen Erzbischof wie Schönborn. Er vertritt mit Vergnügen alle Perversionen des Feminismus (à la A.Schwarzer: Mein Bauch gehört mir), des Genderismus und der LBGTI-Ideologie (à la Lunacek). "Satanisch" (so kritisiert das Putin!) setzt er Ehe und Homopartnerschaften gleich. Auf Souveränität und Neutralität Österreichs pfeift er. Dass EU und EWS "eine Fehlkonstruktion" sind (Schäuble und Merkel), eine "idée fausse", die restlos "gescheitert" ist (Macron) ist, hat er überhaupt nicht begriffen. Er vertritt die "Vereinigten Staaten von Europa", in denen Österreich aufgehen würde wie Zucker im Kaffee. Der Verrat an Orban hat ihm seine Maske vom Gesicht gerissen. Kurz ist ein liberalnationalkonservativökosozialprotektionistischglobalzentralistischsubsidäres-gutmenschlichpolitischkorrektes Chamälion. Was gerade opportun ist, vertritt er, manchmal Trump, manchmal Putin, manchmal Merkel, manchmal Orban, manchmal Ntanjahu, manchmal Abbas. Seine Karten hat e restlos verspielt. Er gilt international und auf EU-Ebene nicht mehr als glaubwürdig und seriös. Die Risse in der Koalition mit Strache zeigen sich bereits. Strache gewinnt durch eindeutige Haltung (Orban, Putin-Sanktionen, Immigration, Schutz von Ehe und Familie, Bildungspolitik) deutlich an Boden.

  47. Dr. Faust
    14. September 2018 10:41

    "...Gleichzeitig fehlt seiner Partei jede Medienpolitik: Einerseits müsste die Regierung jetzt durch Abschaffung der ORF-Zwangsgebühren das allerstrammste linke Medium auf eine Refinanzierung durch den Markt verweisen. ..."

    Das Beste, was Kurz in dem Zusammenhang tun könnte, wäre, Dr. Unterberger für die hauptberufliche Ausarbeitung der so dringend erforderlichen Medienpolitik und als Medienberater des Kanzlers zu engagieren. Ich glaube A.U. würde da zur vollen Größe aufstehen und dem Kurz viel helfen können (bei den vielen Pro-Kurz-Artikeln habe ich ohnehin den Verdacht, daß A.U. beinahe väterliche Gefühle für den Kurzen hegt). Dieser Schritt wäre klug und gut für Österreich; für das A.U.-Forum freilich mit einem Wermutstropfen versehen.

  48. Undine
    14. September 2018 09:34

    OT---aber sollte sich @Freak77 heute wieder in ellenlangen Suaden austoben wollen, wäre es besser, ihm NICHT zu antworten, denn es ist eine absolut fruchtlose Diskussion, die sich dann entwickelt und wirklich schade um jedes Wort. Man braucht dann noch viel länger, um darüber hinweg zu scrollen! Wenn er kein Echo erhält, gibt er vielleicht auf, was sehr zu wünschen wäre.

    • Weinkopf
      14. September 2018 10:34

      Mach‘ ich. Noch besser wäre, man würde diesen Vogel sperren.

    • pressburger
      14. September 2018 10:34

      Bitte nicht. ! Nicht einmal erwähnen. Kann diese Linke Hetze nicht mehr ausstehen. Überall wird man davon verfolgt. Traue mich nicht mehr das Autoradio einzuschalten. Alle Sender gleichgeschaltet. In Österreich, ORF Monopol, Bayern und Schweiz, die gleiche Propaganda.

    • Rau
      14. September 2018 11:33

      Hatte heute früh mit einem Shitstorm zu tun, allerdings nicht virtuell, sondern in Form eines unappetitlichen Häufchens auf der Windschutzscheibe. Ist schon der 2. Vandalenakt auf mein Auto. Einmal die Muttern links vorne gelockert und jetzt das. Bin schon gespannt was als nächstes kommt. Scheint so, dass das Gesindel jetzt auch schon ausserhalb Wiens überhand nimmt.
      Es wird immer unerträglicher!

    • Brigitte Imb
      14. September 2018 12:04

      Jeder gibt ihm ein Bussi..................keinen Buchstaben mehr. :-))))

    • Starless
      14. September 2018 13:12

      Also, ich finde den Freak ganz amüsant. Schaut einmal nach, was im online-dictionary Freak auf Deutsch heißt: Sonderling, Fuzzi, Irrer, ... Daher würde ich mich selbst nicht Freak nennen.
      Ich lese Freak nicht ungern, interessiert mich, was in Köpfen wie ihm vor sich geht. Sozusagen als anthropologische Feldstudie.

    • Franz77
      14. September 2018 16:26

      @Rau. Schaffe Dir einen Hund an. Diese widerlichen Falotten fürchten nichts mehr als einen tierischen Aufpasser.

    • Weinkopf
      14. September 2018 17:21

      @Undine
      Ihr Vorschlag betreffend Freak funktioniert nicht - ich habe es befürchtet und Ich werde Lilibellt‘s Absicht folgen.

    • Undine
      14. September 2018 17:59

      @Weinkopf

      Dass soll doch hoffentlich nicht heissen, dass Sie wegen dieses komischen Vogels as Handtuch werfen?!?
      Der Zug ruckeltso stark, dass ich mich kurz fassen muss!

    • Ingrid Bittner
      14. September 2018 18:17

      @Rau: ich lebe auch am Land und ich hatte bei zwei Reifen alle vier Muttern gelockert!!!! Als ich auf der Polizei war, das zu melden, hat mir der Polizist erzählt, ihm ist das auch passiert. Wobei, natürlich auf einen Polizisten kann einer bös sein, aber ich, was tu ich denn schon?? Dass ich mich manchmal, oder eher regelmässig hinsetz und meinen Frust schriftlich ablasse, soll das der Grund sein???

    • glockenblumen
      14. September 2018 18:35

      @ Weinkopf

      Es kann ja nicht sein, daß man sich von einem linksverdrehten Eiferer verscheuchen läßt - jetzt erst recht nicht!!!!!!

    • Riese35
      14. September 2018 20:43

      @Undine: *******************!

    • Kyrios Doulos
      14. September 2018 22:18

      @pressburger: ich mußte lächeln beim Lesen Ihrer Antwort. Denn ich bin jetzt nur darum hier, weil ich den ZDF Kleber nicht ausgehalten habe. Ich hatte vor, mir gemütlich (welch naiver Idiot ich doch bin) die ZDF Nachrichten um 21.45 anzusehen.
      Nach 5 Minuten habe ich die dramatische Stimme, den tragischen Blick des Deutttschschschenn VOLKserziehers angesichts der vielen, vielen NationalSOZIALISTEN nicht ertragen können. Daß die CSU nun auch zur sozialistischen Einheitsfront zählt, merkt man daran, daß Kleber (!) sie für ihre Attacken gegen die AfD in höchsten Tönen lobt. Gibt es einen klareren Beweis?
      Bei mir laufen im Hintergrund die Rosenheim-Cops. Die letzte Serie ohne Volkserziehung.

  49. Undine
    14. September 2018 09:21

    Meine Antwort für @Pennpatrik um 07:48 zu seinem OT über CHEMNITZ und die linken Provokateure, die den HITLERGRUSS zeigen, sollte ungekürzt ankommen, und ist deshalb als Kommentar gepostet:

    Hans WEIGEL schrieb:

    WENN ICH KOMMUNIST WÄRE...

    ... egal, ob euro- oder anarchistisch-linksradikal, wenn ich Kommunist wäre, würde ich nachts heimlich an eine gut sichtbare Stelle im Zentrum einer Großstadt Hakenkreuze malen. Das bringt mehr Publizität als eine mit Rotfrontparolen von oben bis unten beschmierte Universität.
    Außerdem könnten Rotfrontparolen dort, wo sie nicht hingehören, bei der Bevölkerung meinen Freunden schaden.
    Hakenkreuze aber meinen Feinden.

    Wenn ich Kommunist wäre, würde ich in aller Öffentlichkeit das
    Horst-Wessel-Lied oder den Badenweiler-Marsch anstimmen, ich würde im Wirtshaus Lobreden auf die NS-Zeit von mir geben und anschließend, möglichst im Chor, Soldatenlieder aus der Wehrmachtszeit absingen.

    Wenn ich Kommunist wäre, hätte ich die Hitler-Welle erfunden. Und wenn
    ich schon nicht so gescheit gewesen wäre, sie zu erfinden, würde ich sie, wenn ich Kommunist wäre,
    nach Kräften fördern. Ich würde blonde, blauäugige, junge Großgewachsene gegen gute Honorare öffentlich Juden beschimpfen lassen.

    Und ich würde das alles, was ich heimlich angezettelt habe, publizistisch aufwerten, groß herausstellen, aufblähen: als Wiedergeburt des Nationalsozialismus.

    Immer gerade dann, wenn die öffentliche Meinung sich über linksradikale Exzesse besonders empört, würde ich, wenn ich Kommunist wäre, eifrig dafür sorgen, dass rechtsradikale Aktivitäten zumindest ein Gleichgewicht
    herstellen, noch besser: im Presse Echo dominieren. ..."

    • oberösi
    • Franz77
      14. September 2018 10:03

      *************
      Wenn ich Kommunist wäre, würde ich Österreich im Ausland als Naziland anpatzen, ich würde meine Freunde dazu bringen, mein Land von ihnen kontrollieren zu lassen.

    • Weinkopf
      14. September 2018 10:31

      ***********!
      Wenn ich Kommunist wäre, würde ich mich auf der Stelle erschießen. Mit einer AK 47, selbstverständlich.

    • Undine
      14. September 2018 10:48

      @Weinkopf

      Da müßten aber, angefangen vom Tatterich in der Hofburg und dessen Vorgänger, fast alle GRÜNEN inklusive die PILZLINGE Suizid begehen! ;-)

    • glockenblumen
      14. September 2018 12:09

      @ Undine

      *********************************************************!

    • Almut
      14. September 2018 12:34

      @ Undine
      ******************************
      ******************************
      ******************************
      Trifft irgendwie alles auf Merkel zu!

    • pressburger
      14. September 2018 20:51

      Wieso musste Hans Weigel so früh sterben ?
      Die Linke hasst ihn, weil er ihr Idol entlarvt hat

  50. Ingrid Bittner
    14. September 2018 09:17

    Zu Kurz fällt mir nur ein: wer weit hinaufsteigt, kann weit hinunterfallen.
    Was hat man nicht alles von dem Strahlekanzler erwartet und welche Erwartungen konnte er erfüllen? Mit seinen Ministern ist es nicht viel anders.
    Der Justizminister eine einzige Enttäuschung, der Unterrichtsminister ein Mann vielleicht für die Lehre aber nicht für die Praxis und so geht's weiter.
    Ganz im Gegensatz das Werkeln der FPÖ, der Innenminister hält, was man sich erwartet hat, der Vizekanzler schlägt sich tapfer, dass man die Sozialministerin
    als "Watschenfrau" und so weiter bezeichnet, kein Wunder, die hat ja eine ungeliebte Reform durchzuführen, usw.usw.
    Aus dem Koalitionsnotnagel ist eine stabile Größe geworden, die türkis-schwarze
    Überfliegerregierungspartei lässt eine Feder nach der anderen.
    Wobei ich natürlich dem Kanzler schon zugetehe, wenn man dauernd in der Weltgeschichte herumdüst, hat man halt nicht viel Zeit für die Geschehnisse daheim (Dönmez, usw. ) aber da muss man sich eben einen Kanzleramtsminister erziehen, der auch in der Lage ist, seinem Amt nachzukommen. Und da hat der Kanzler versagt. Blümel ist nicht Fisch, nicht Fleisch, der ist einfach nicht vorhanden. Und Menschenkenntnis würd halt dem Amt eines Kanzlers nicht schlecht anstehen. Aber was nicht ist, ist nicht.

    • Weinkopf
      14. September 2018 10:25

      Kickt ist mit Abstand der beste Mann in dieser Regierung, das weiß auch die Opposition. Und deshalb auch von dieser Seite die Angriffe auf seine Person. Nur weiter so, Herr Innenminister!
      „Was schert‘s die deutsche Eiche, wenn sich die Wildsau an ihr reibt“.

    • pressburger
      14. September 2018 10:38

      Kurz wird ganz sicher nach oben fallen. Aus der Sicht der EU Linken ist Karass der beste Mann den Kurz nach Brüssel schicken kann. Win-win Situation für Karas und Kurz. Doppelpass, zuerst Kurz für Karas, als dank, Karas lobbyiert für Kurz in der Machtzentrale. Ein unaufhaltsamer Aufstieg des Herrn K.

    • Rau
      14. September 2018 11:42

      @pressburger: So jung schon so durchtrieben, meinen Sie? Ist wohl das einzige, was Lehrjahre in der ÖVP bringen. Gibt es da gar Kurse bei den Schwarzen. Einer mit dem Titel "Satanisches Verhandeln" ist mir sogar tatsächlich einmal untergekommen.

      Woher Kurz seine ach so tolle Wirtschaftskompetenz herhaben soll, muss AU noch genauer erklären. Deswegen gewählt wurde er keinesfalls. Mir ist unerklärlich, warum er diese Zustimmung bekommen konnte. Kann nur an den Alternativen gelegen sein. Kern, Strache,Pilz, Lunacek, dann schon lieber Kurz. Das Wahlvolk ist einfach zu leicht zu täuschen!

  51. Bob
    14. September 2018 09:08

    Die Aufgabe war, der schwarzen Verräterpartei ein türkises Tarnnetz über zuziehen. Das hat der redegewandte und ewig grinsende Geilomat auch gut hinbekommen. Auch die Forderungen, sein Personal selbst auszusuchen, kann ihm im Bedarfsfall in die Schuhe geschoben werden. Er hat sein politisches Grab selbst geschaufelt.

    • Franz77
      14. September 2018 10:07

      Oder: Er strebt nach Höherem, den gejuckerten Ischiashelden zu beerben. Daher die Anbiederung an alle vermeintlich "Großen", die in Wahrheit Gartenzwege sind.

    • pressburger
      14. September 2018 10:42

      Leider, ausnahmsweise nicht einverstanden. Politisches Grab schaufeln, gut, aber nicht sein eigenes. Ein ziemlich gelungener Versuch Orban in die Grube zu stossen.

    • glockenblumen
      14. September 2018 12:07

      Was ich schon vor einigen Tagen sagte: unter dem türkisen Mäntelchen verbirgt sich immer noch die rabenschwarze Seele .....

  52. Politicus1
    14. September 2018 09:06

    Diese Zusammenstellung erinnert mich an den Unterschied zwischen amerikanischen und österreichischen Lehrern:
    In der amerikanischen Schule sind die Lehrer bemüht, die STÄRKEN, die Positiva des Schülers aufzuzeigen, während die österreichischen Lehrer die Schwächen, die Mängel des Schülers betonen.
    In aller Fairness wäre es doch auch geboten, die Leistungen und Erfolge des KURZ und seiner Regierung zu erwähnen.

    Gerade einem jungen, regierungsfreudigen Politiker muss man auch Fehler zugestehen. Im Gegensatz zu den abgewählten SPÖ-Politikern, die über Jahre eine Lernresistenz bewiesen, wird KURZ aber aus seinen Fehlern lernen. (wie er es z.B. bei seiner zunächst wischiwaschi Reaktion auf die Inquisitioinsansage der Kommunistin aus Chile schon tat).

    In einem gebe ich AU 100% recht: ein Verharren auf Othmar Karas (spielt da auch der ewige interne ÖVP-Kampf CV gegen Nicht-CV eine Rolle?) wird KURZ eine erste Wahlniederlage bringen. Lettztlich wird aber auch das nicht überbewertet werden dürfen, weil diese EU-Wahl eh schon niemand ernst nimmt...

    • Pennpatrik
      14. September 2018 10:23

      Lieber politicus1!
      Es ist Ihnen wohl klar, dass auf Ihr Posting nur die Aufforderung folgen kann, Leistungen und Erfolge des Herrn Kurz als Bundeskanzler aufzuzählen.

    • Politicus1
      14. September 2018 11:41

      aber gerne:
      sein größter Erfolg war es schon einmal, die Regierung Kern-Mitterlehner in die Versenkung geschickt zu haben, dank seiner Wähler.
      Stichwort 'Familienbonus' bringt tausenden Familien mit Kindern ein spürbares Mehr ins Haushaltsbudget.
      Dank KURZ bewegt sich jetzt endlich auch die EU in der Frage des Außengrenzschutzes und Stopp der unkontrollierten, geschleppten Massenimmigration.
      Reform der vielen Krankenkassen und im Dachverband der Sozialversicherungen mit Einsparungen in vielfacher Hundertmillionen Höhe.
      Schluss des jahrelangen Kaputtsparens unserer Landesverteidigung.
      Eigene Deutschklassen für deutschunkundige Schüler
      Fortsetzung folgt ...

    • Politicus1
      14. September 2018 11:42

      Fortsetzung:
      Last but not least:
      Schluss mit der Aushebelung unserer Asyl- und Aufenthatsgesetze durch Beginn einer Lehre noch vor Klärung des Asylstatus.

    • Politicus1
      14. September 2018 12:36

      Schlusssatz: und das alles innerhalb von zehn Monaten, was die Roten nicht einmal in zehn Jahren zusammen gebracht haben.

    • Politicus1
      14. September 2018 13:03

      und noch ein addendum:
      https://www.welt.de/politik/ausland/article181525368/Mittelmeerroute-Kurz-bringt-Spanien-bei-Frontex-Einsaetzen-auf-seine-Linie.html
      "Spanien nimmt mehr Migranten auf als Italien, lehnt aber bislang Frontex-Einsätze an seinen Grenzen ab. Österreichs Kanzler Kurz hat eine Woche vor dem EU-Gipfel Madrid besucht – und die Regierung zum Einlenken gebracht."
      Dazu zwei deutsche Userkommentare:
      "Herr Kurz scheint trotz seines jugendlichen Alters wesentlich geeigneter, den Laden in Ordnung zu halten als unsere herumsitzenden und schwafelnden Protagonisten. Richtig neidischsten man da werden!"
      "Herr Kurz wie froh wären wir hätten wir Sie als Kanzler!!!! "

    • Ingrid Bittner
      14. September 2018 18:27

      @Politicus1:
      "Dank KURZ bewegt sich jetzt endlich auch die EU in der Frage des Außengrenzschutzes und Stopp der unkontrollierten, geschleppten Massenimmigration." - So und jetzt frage ich Sie, wie weit käme Kurz, wenn er nicht einen Innenminister hätte, der unbeirrbar seine Linie verfolgt?
      Und auch da"Schluss mit der Aushebelung unserer Asyl- und Aufenthatsgesetze durch Beginn einer Lehre noch vor Klärung des Asylstatus." Wer ist denn da stur geblieben?
      Kurz kann herrlich seine Ankündigungen verkaufen, aber wenn man ganz objektiv und ehrlich ist, muss man sagen, durchgeführt wird von Kickl und Co.

  53. pressburger
    14. September 2018 08:58

    Habe mir vor gewisser Zeit erlaubt zu behaupten, dass Kurz nicht eine Lösung des Problems ist, sondern selbst das Problem ist. Wollte eigentlich widerlegt werden.
    Kurz hat schneller als Merkel, schneller als Macron, den Weg von seinen anfänglichen Ankündigungen eine liberal-konservative Politik im bürgerlichen Sinne, nach links geschafft. Exempla trahunt.
    Von Herrn A.U. werden viele logische Argumente aufgeführt was Kurz falsch gemacht hat. Eine Abbildung der Realität.
    Subjektiv ist Kurz ganz sicher davon überzeugt, dass er richtig gehandelt hat, dass er auf dem richtigen Weg ist. Ob Österreich mit Kurz auf dem richtigen Weg ist, scheint Kurz nicht zu kümmern. Eine Gemeinsamkeit mit Merkel und Macron. Mit welchen Auftrag, seinen Ankündigungen entsprechend, ihn die Bürger gewählt haben ist für Kurz irrelevant.
    Kurz verfolgt ein Ziel, die Selbstverwirklichung. Kurz betrachtet das Kanzleramt nur als eine Vorstufe zum Aufstieg auf der EU Karriereleiter. Ist ein Versuch den eigenen Minderwertigkeitskomplex zu überwinden. In Österreich, meint Kurz, wird er den Makel eines Studienabbrechers nie los. Also, tritt er die Flucht nach vorne an. In die beschützenden Arme von Juncker und Merkel.
    Der Verrat an seinen Wählern, an Ungarn, an Orban, an Mitteleuropa, haben für Kurz keine Bedeutung. Krankhafter Ehrgeiz, gespeist durch das Wissen um die eigene Unzulänglichkeit ist häufig eine Triebfeder zum Aufstieg. Bis zu Erreichung der Stufe der Inkompetenz.
    Wie geht es weiter ? Kurz wird seine Politik der Unterwerfung, in den nächsten Jahren weiter verfolgen. Wer meint, dass ein Weg zurück noch möglich ist, der irrt. Der 12. September ist eine Zäsur.
    Aber was macht die FPÖ ? Strache, in der Versenkung verschwunden. Ab und zu als Ministrant, ite missa est murmelnd, zum Vorschein kommend.

    • Ingrid Bittner
      14. September 2018 09:19

      Zum Punkt Studienabbrecher: da soll er sich halt ein Beispiel an seinem EU-Star Karas nehmen, der hat auch erst voriges Jahr seinen Doktor gemacht.

    • Bürgermeister
      14. September 2018 10:26

      Ich bin wahrlich kein Freund von Kern, aber er hat seinerzeit gegen den Willen des Koalitionspartners 3 x mehr umgesetzt als Kurz gegen der Willen der Opposition jemals umzusetzen bereit ist.

    • Politicus1
      14. September 2018 16:12

      Bürgermeister, bitte Fakten! Was hat Kern umgesetzt, das Sie so glücklich gemacht hat?

    • Bürgermeister
      14. September 2018 16:34

      @ Politicus1: Da haben Sie mich falsch verstanden! Nichts von dem was er getan hat würde ich unterstützen - aber er hat die Position genutzt, um unabhängig von dem Was eine FPÖ oder die Grünen wollten seine Linie durchzuziehen.
      Was soll das Getue um den ORF, die Medienenquette usw.? Hat er Angst Grünwähler zu verschrecken? Die kriegt er sowieso niemals auf seine Seite.

    • Ingrid Bittner
      14. September 2018 18:32

      @Bürgermeister: was hat aber Kern jetzt wirklich durchgeführt?
      er hat unheimlich viel schwadroniert, Plan A, dann doch nicht, Plan B, dann doch nicht.....Geredet hat er unheimlich viel, manche werden sagen, auch gekonnt, sag ich nicht, weil seine Reden hat er unheimlich garniert mit vielen Wortschöpfungen, die seiner Wähler nicht einmal verstehen und deshalb annehmen, er sei soooooo wahnsinnig g'scheit. Na ja, wenn man glaublich 12 Jahre oder waren's vielleicht noch mehr Kommunikationswissenschaften studiert, dann kann man schon erwarten, dass ein Redeschwall kommt, der nach was ausschaut.

  54. El Capitan
    14. September 2018 08:41

    Kurz ist nach wie vor die Nummer 1, weil seine Gegner schwach sind. Solange grün am Boden liegt und rot ein Plappermäulchen als Chef hat, hat Kurz nichts zu fürchten.

    Wir wissen alle, dass sich in der Politik der Wind sehr schnell drehen kann. Grün und Rot können gute Leithammel bekommen, und schon schaut die türkise Truppe alt aus.

    Dann hat die ÖVP ein großes Problem. Erstens wird die alte schwarze Waschlappenpartie einen 2. Kurz verhindern und zweitens gibt's keine freie Farbe mehr für die Wahlplakate.

    Kurz kann das Ruder noch herumreißen, aber ich fürchte, es ist schon zu spät.

  55. Leopold Trzil
    14. September 2018 08:41

    Was ändert auch der Augenblick:
    Natur kehrt zu Natur zurück.
    ÖVP bleibt ÖVP.

  56. Dover
    14. September 2018 08:32

    Das geilomobile "Kürzel" wird von immer mehr Menschen duchschaut. Warum können
    die Wähler nicht vor der Wahl denken ????

    • Weinkopf
      14. September 2018 10:07

      ....und warum können die Parteien nicht das realisieren, was sie vor der Wahl versprochen haben?

  57. Postdirektor
    14. September 2018 08:27

    Deutschland hat eine Merkel-Regierung, Österreich hat eine Kurz-Regierung. Kann wer merkbare Unterschiede aufzählen?

  58. Bürgermeister
    14. September 2018 08:19

    Kurz wurde politisch geprägt als Außenminister und im Kopf wird er das auch immer bleiben. In dieser Funktion war er auch einigermaßen erfolgreich.

    In der Absonderung von mehr oder weniger höflichen Floskeln, meistens zweideutig und schwammig interpretierbar besteht die Hauptaufgabe eines solchen. Niemals festlegen ist das Ziel, das Problem durch Worte umschiffen. Probleme aus der Weltschaffen, lösen? Hm, worüber formuliert man denn dann - lieber noch ein paar Konferenzen, Abschlussprotokolle ....

    Wir bräuchten endlich einen Bundeskanzler - jemanden der auch bereit ist etwas zu tun.

    In diesem Punkt - man tut etwas - man setzt etwas um, auch wenn man den Koalitionspartner völlig vor den Kopf stößt, auch sämtliche Vereinbarungen und Abkommen bricht um ein ideologisches Ziel durchzusetzen war ihm Kern meilenweit voraus. Kern hat wenigstens seine Rolle als BK angenommen - vielleicht sollte Kurz sich wieder ins Außenministerium zurückziehen und die Rolle Strache überlassen?

  59. Abaelaard
    14. September 2018 08:09

    Ja aber, müßte denn nicht die FP um immerhin eine Überlebenschance zu haben einmal Tacheles reden, die eigenen Minister an die Kandare nehmen wie etwa Moser der sich ja als komplette Nullnummer herausgestellt hat, Druck auf den Koalitionspartner ausüben um auch nur annähernd an den Wahlversprechen andocken zu können.

    Ein Jahr ist fast vorbei, eines noch wo es Möglichkeiten gibt so man überhaupt will. Dann beginnt langsam die Vorwahlzeit und es wird hektischer, da geht nicht mehr viel und es ist aus und vorbei.

    • Cotopaxi
      14. September 2018 08:11

      Moser sitzt nicht auf einem FP-Ticket.

    • Ingrid Bittner
      14. September 2018 09:25

      @Cotopaxi: Moser ist eine schillernde Persönlichkeit - aber nur im Auftreten, zuerst Parlamentschef der Freiheitlichen, ohne Mitglied der FPÖ zu sein, jetzt auf einem türkisen ÖVP-Ticket Justizminister geworden, wieder ohne Parteimitglied zu sein.
      Das hätte Kurz eigentlich zu denken geben müssen! Einer, der sich nicht entscheiden kann, will ich nur ein bisschen oder gar nicht schwanger sein, das kann nicht gut gehen. Moser fühlt sich offenbar nur sich selbst verpflichtet, aber nicht "seiner" Partei. Und ein Justizminister der nie in der Justiz gearbeitet hat, dem fehlt's ganz einfach am nötigen Rüstzeug.

    • Weinkopf
      14. September 2018 10:03

      @Abaelaard
      In der Tat, für die FPÖ wäre es hoch an der Zeit sich der eigenen Grundsätze zu besinnen. Und natürlich auch an die Versprechungen gegenüber der eigenen Wählerschaft.

    • Pennpatrik
      14. September 2018 10:27

      Die FPÖ hat eh die besseren Minister, was mich und wohl auch Andere überrascht hat. Der Innenminister ist ausgezeichnet, ebenso die Außenministerin.

    • Charlesmagne
      14. September 2018 10:52

      @ Pennpatrick
      Damit haben Sie recht!

    • Abaelaard
      14. September 2018 12:27

      Alles richtig von meinen Kommentatoren, auch für mich überraschend daß die FP- Minister WEIT über das Kurz hinaus ragen.
      Ebenso der NÖ- Landesrat Waldhäusl der anscheinend wirklich seinen Weg geht.

  60. elokrat
    14. September 2018 08:03

    Ein weiterer schwerer Fehler, der vergessen wurde. Kurz rät CDU von Koalition mit AfD ab.
    https://derstandard.at/2000085903646/Protest-gegen-Kurz-Besuch-in-Thueringen

    • FranzAnton
      14. September 2018 08:18

      Einen schlimmeren "Kapitalfehler" kann Kurz wohl kaum machen. Ich bin entsetzt, weil ich ihn gewählt habe; kratzt er nicht noch die Kurve in Richtung Ratio, dann ist er für mich gestorben.

    • dssm
      14. September 2018 10:37

      @elokrat
      Würde ich auch! Hier hat Kurz recht. Die AfD ist noch immer eine Sammelbewegung von grundverschiedenen Strömungen. Wer immer mit denen koaliert muss mit Abspaltungen, Bruch der Koalitionsvereinbarung und Gegenstimmen aus dem "eigenen" Lager rechnen. Die AfD hat gut Köpfe, sie hat viele gute Ideen, aber keine Einigkeit. So gesehen wäre es auch für die AfD schlecht in eine Regierung zu gehen! Die sollen als einzige Oppositionspartei erst noch deutlich stärker werden, dann die Richtung klar definieren, sich dabei vielleicht sogar spalten und dann Verantwortung übernehmen.

    • Charlesmagne
      14. September 2018 10:49

      @dssm
      Grundsätzlich haben Sie recht. Aber ich glaube nicht, dass noch so viel Zeit bleibt die drohende Katastrophe für Europa abzuwenden. Dann lieber ein Risiko mit einer nicht konsolidierten, aber in die richtige Richtung orientierten Partei, als einen risikolosen, dafür aber sicheren Untergang. Nicht zuletzt deshalb ist die Brüskierung Ungarns durch die EU auch mit den Stimmen der ÖVP Abgeordneten eine Katastrophe.

    • Rau
      14. September 2018 11:49

      Was eine "geeinte" Partei wert ist sieht man ja an der CDU. Die ÖVP ist nicht anders. Lauter Duckmäuser, die Einigkeit nur vortäuschen, aber eigentlich nur Angst um ihre Posten haben. Dann schon lieber eine Partei aus gestandenen unabhängigen Politikern, die in ihrem Beruf verankert sind und nicht in Parteipfründen ohne die sie nicht lebensfähig sind

    • dssm
      14. September 2018 13:11

      @Charlesmagne
      Seien wir doch ehrlich zu uns selbst, nur ein Herkules kann das noch friedliche und rechtsstaatlich lösen. Historiker werden einmal das letzte Jahr, wo eine saubere Lösung noch möglich gewesen wäre, suchen, vielleicht 2000 oder 1990 oder …
      Jedenfalls sind wir schon weiter über jeden Punkt hinweg, wo es ohne Rechtsbrüche, ohne Gewalt, ohne moralisches Unrecht gehen wird. Wieder einmal wird ein Retter kommen müssen und Demokratie und Rechtsstaat hinwegfegen, danke liebe Gutmenschen!

    • Ingrid Bittner
      14. September 2018 19:14

      @dssm: sie mögen recht haben mit der AfD, aber ist es in der ÖVP anders??
      Da gibt's die echten Schwarzen, da gibt's die neuen Türkisen, da gibt's die aus dem Osten und die aus dem Westen, die ziehen alle nicht in eine Richtung und dann gab's und gibt's die Halbdazugehörigen, wie Dönmez und Moser, keine Parteimitglieder aber irgendwie dabei.

    • Riese35
      14. September 2018 21:00

      @Charlesmagne: >> "Dann lieber ein Risiko mit einer nicht konsolidierten, aber in die richtige Richtung orientierten Partei, als einen risikolosen, dafür aber sicheren Untergang."

      Deutsche wählen eher einen prozeß- und regelkonformen sicheren Untergang genau nach Vorschrift, als daß sie ein Risiko eingingen und eine Anpassung der Regeln und Prozesse an die jeweiligen Erfordernisse der Situation in Erwägung zögen.

      Ganz von der Hand zu weisen sind allerdings dssms Anmerkungen auch nicht.

    • machmuss verschiebnix
      14. September 2018 21:07

      @elekrat,

      es wäre schlecht für die AFD, denn die bekommt ohnedies massenhaft Voten
      von ehem. CDU/CSU Wählern - also warum sollte die AFD mit denen
      zusammen gehen ? Etwa, um das Schicksal von Kurz teilen zu müssen . . .

      Falls es diesmal noch nicht für eine Absolute ausgeht, beim nächsten mal
      ganz bestimmt ! ! !
      Dafür sorgen schon die hoffnungslos realitätsfremden Altparteien

    • elokrat
      14. September 2018 21:21

      Ein weiteres wichtiges Argument ist, Bundeskanzler Kurz mischt sich mit einer derartigen Aussage in den Deutschen Wahlkampf ein. Wir möchten das auch nicht.

  61. carambolage
    14. September 2018 08:03

    BK Kurz wurde offensichtlich vom Establishment wieder eingefangen.
    Sicher ist es schwer, wenn man täglich mit den (europäischen) "Eliten" verkehrt, sich nicht deren Ansichten und Verlockungen auf Dauer zu widersetzen.

    Nur so wird er sicher nicht in die Geschichte erfolgreich eingehen.

    Die - nicht laute und nichtlinke, vernunftgesteuerte - Mehrheit in Ö und in ganz Europa haben in diesen Mann sehr große Hoffnungen gesetzt. Hoffentlich verscherzt er das nicht zur Gänze.

    • Charlesmagne
      14. September 2018 10:43

      Ich habe einige Vorgesetzte gehabt, die als sie es noch nicht waren, von mir als durchaus fähig eingeschätzt wurden. Nach jeweils drei Monaten in der Gehirnwaschmaschine des dazugehörenden Establishments waren sie das Gegenteil von dem, das sie waren, bevor sie Vorgesetzte wurden.

    • Riese35
      14. September 2018 21:07

      @Charlesmagne: Das ist eines der Grundprobleme der Demokratie. Man braucht andere Fähigkeiten, um gewählt zu werden, als man dann braucht, wenn man gewählt worden ist und etwas umsetzen soll. Es gibt nur ganz wenige Menschen, denen beide Fähigkeiten gegeben sind.

  62. Pennpatrik
    14. September 2018 07:48

    OT:
    Der Mann mit dem Hitlergruß in Chemnitz scheint ein liksextremistischer RAF-Sympathisant zu sein.
    Heißt: Linke gehen zu rechten Demonstrationen und zeigen vor Journalisten den Hitlergruß!
    Aufgeflogen! T-Online und die Rheinische Post entschuldigten sich, die Lügenpresse verbreitet dröhnenden Schweigen.

    • Undine
      14. September 2018 09:23

      @Pennpatrik

      Danke!*******************!

      Meine Antwort habe ich als Kommentar geschrieben, damit sie nicht zerstückelt werden muß:

      Hans WEIGEL:

      "Wenn ich KOMMUNIST wäre"

    • Franz77
      14. September 2018 10:14

      War ja klar, aber das es rauskommt erstaunt. Danke Pennpatrik!

  63. glockenblumen
    14. September 2018 07:35

    Kurz hat sich eindeutig mit starkem Linksdrall positioniert! Das war aber auch von Anfang an klar. Ein Soros-Jünger kann gar nicht anders.

    Ein Bub, gerade mal mit Matura - was heutzutage auch nicht mehr viel aussagt - ohne jemals einen richtigen Beruf ausgeübt zu haben, ohne Lebenserfahrung,, ist in so einem Amt völlig überfordert.
    Zumal er wahrscheinlich aufgrund seiner Jugend leicht beeinflußbar ist.

    Da es in seiner Partei offenbar nur noch linke Sozis gibt, denn die ÖVP hat keinen echt Konservativen mehr vorzuweisen, haben sie halt ihren Joker auf den Markt geworfen, der aufgrund seines lieben Aussehens und scheinbar guten Benehmens das Wahlvolk entsprechend blenden konnte.
    Der Auftrag an ihn war von vorneherein klar und war nicht mal ein Geheimnis.

    Trotzdem haben sich die meisten vor lauter Angst als Nazi (Nazi = NationalSOZIALISTEN!) bezeichnet zu werden und nur ja zu zeigen, wie gutmenschlich sie sind*, sich für einen jungen indoktrinierten Buben entschieden, der nichts anderes tut als ankündigen, fordern, ganz viel reden was die Leute halt so hören wollen - aber NICHTS umsetzt,
    Ganz nach dem Willen der Mächtigen.
    Das Volk läßt sich immer noch von schönen Worten beruhigen und blenden, wartet aber vergeblich auf Taten.

    * wie oft habe ich hören müssen: "ich möchte vorausschicken, daß ich kein FPÖ-Wähler bin, aber....."
    als wäre es anrüchig, die FPÖ zu wählen. Wie fatal sich die linxe Hirnwäsche ausgewirkt hat.

    Wie feig, wie verräterisch und ungeheuer dumm die Leute doch sind. Wie hochnäsig, und selbstgefällig sie auf FPÖ-Wähler herabblickten.
    Kein Rückgrat, dazu zu stehen, was man wirklich will. Nein, lieber wählt man seinen eigenen Untergang, um nur ja in den Augen der selbsternannten Wahrhheitspropheten gut dazustehen, denen es völlig wurscht ist, daß Europa in der Form, wie wir es kennen, völlig zerstört wird und die Menschen dem Terror preisgegeben sind.
    Wenn es zu spät ist, werden gerade die am schrillsten schreien.

    Und daß Kurz gerade unserem Nachbarn Ungarn, mit dem uns soviel verbindet, derart heimtückisch in den Rücken gefallen ist, ist unverzeihlich!!!!

    • Ingrid Bittner
      14. September 2018 09:30

      @Glockenblumen: FPÖ-Wähler und Gewählte(Mandatare), das ist ein schweres Los. Zuzugeben, dass man FPÖ wählt ,hat immer noch so einen Hauch von pfui.
      Aber ganz schlimm ist und war es, wenn man den Mut hatte und hat, sich auf eine Liste setzen zu lassen. Da kann man dann nicht mehr nur im Schutz des Wahlkammerls seine Gesinnung ausdrücken, da muss man dann Rede und Antwort stehen und sehr viel einstecken. Aber, eins ist klar, wenn man da durchtaucht, da lernt man eins: Menschenkenntnis. Und das ist auch nicht so schlecht, wenn man die Spreu vom Weizen scheiden kann.

    • Franz77
      14. September 2018 10:16

      Beide: ***************

    • Charlesmagne
      14. September 2018 10:38

      @ beide ************************

    • M.S.
      14. September 2018 12:16

      @Glockenblume @Ingrid Bittner

      ********************************************

    • Wyatt
      14. September 2018 14:56

      @Glockenblume @Ingrid Bittner

      **************************
      **************************

    • Undine
      14. September 2018 15:23

      Schließe mich dem Lob an!***************************+!

    • Knut (kein Partner)
      16. September 2018 08:11

      Gratulation zu diesem Beitrag. Ich habe nun die große Befürchtung, dass dies hier alles der Wahrheit entsprechen könnte, was da geschrieben steht.

      Aber wenn dann bei der nächsten Wahl die FPÖ-Wähler wegen NS-Wiederbetätigung verfolgt werden, ist die Sachlage wohl klar. Die Entwicklung im täglichen Leben geht offensichtlich in diese Richtung, wobei die Deutschen hier noch einen Vorsprung haben. Dort ist es halt der politische Gegner AfD, der nieder gemacht wird.

      „Ein marxistisches System erkennt man daran, daß es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert“ (Alexander Solschenizyn)

  64. Josef Maierhofer
    14. September 2018 07:35

    Die schlimmsten Sünden des Herrn Bundeskanzlers und ehemaligen Außenministers und ehemaligen Integrationsministers sind für mich wohl, die direkte Demokratie nicht sofort nachdem Muster der Schweiz einzurichten, die Medienreform nicht durchzuführen, vor Merkel und Juncker zu knien, das mitteleuropäische Nest zu beschmutzen durch Nachbarschaftsbeleidigung. Da hört sich für mich alles auf.

    Die Ausrede Überforderung möchte ich genauer betrachten, Überforderung womit. Alle Mainstream konformen (und damit im Sinne der Ostküste und Soros NGOs) Termine - und das sind viele - werden wahrgenommen, alle wichtigen und für Österreich und auch die EU wichtigen Termine bleiben Mainstream gemäß auf der Strecke. So wurde aus einem kantigen Politiker, so hat es ausgesehen (sogar Dr. Unterberger fiel darauf rein), ein 'Weichei' und ein knetbarer Mainstream - 'Ösi', der im Chor der Europazerstörer mitsingt und mitstimmt und gegen die wahren Europa-Erhalter, dazu gehört Orban auch ganz sicher. Herr Kurz ist sich der Dimension nicht bewusst, die diese Fehlentscheidungen haben. Er stellt Österreich ins Abseits, es gehört dann nirgendwo dazu, auch wenn die geographische und Völker verbindende Lage dies erfordern würde. Das alles heißt bei ihm 'proeuropäisch' und ist tatsächlich aber gegen die EU und auch Österreich gerichtet. Das aber haben die NATO-hörigen und Soros- hörigen 'Berater' aus der Alt-ÖVP auch nicht kapiert.

    Ich habe immer schon gesagt, er ist einer von der 'neuen Generation' (um nicht zu sagen von der 'neuen Mittelschule'), die nichts anderes mehr gelernt hat als Hetze und 'Antifa', die Eigenverantwortung aber nicht.

    Ja, wie beschrieben, die Fehler sind alle seit der 'Ratspräsidentschaft passiert. Kurz wird 'hochgejubelt' und manipuliert nach Belieben, und am meisten von seinen 'Parteifreunden', wie Karas, scheinbar ohne zu wissen, wer ihn da manipuliert. Die ÖVP ist und bleibt die 'Verräterpartei' und das sogar mit den eigenen Kameraden.

    Auch bei Dr. Schüssel ging es nach der Ratspräsidentschaft (es waren damals auch gleich Wahlen) steil bergab, auch Dr. Schüssel wurden dann alle Fehler zugeschrieben, die er teilweise auch selbst gemacht hat.

    Mit Strache in einer 2/3 Mehrheit, hätten wir heute direkte Demokratie, die ORF Reform wäre abgeschlossen, etc., aber als schwächerer Koalitionspartner kann er nur die 2. Geige spielen. Auch im EU-Rat wäre Österreich sicher gegen die 'Linksmeute' gestanden und nicht 'everybody's darling' gewesen und die Befürchtungen von Herrrn Juncker hätten sich jetzt schon bewahrheitet. Aber nach uns kommt Rümänien in der EU Ratspräsidentschaft ... Die Fehler, die natürlich auch der FPÖ passiert wären, kann man mangels Kanzlerschaft der FPÖ nicht anführen.

    Österreich wäre in Mitteleuropa und nicht über den Wolken, sprich nirgends, bloß Charisma müsste maximal bei den getroffenen Entscheidungen finden, da wäre Strache ein Arbeiter und kein (Bauch)Redner.

    Ja, die Leute werden erkennen und die ÖVP die Lehren ziehen müssen, wie beim letzten Mal. Weder in der Koalition, noch in den eigenen Entscheidungen entsprechen sie den Erwartungen und schon gar nicht den Versprechungen, leider.

    • Ingrid Bittner
      14. September 2018 09:36

      @Josef Maierhofer: hervorragende Analyse.

      Ich weiss nicht, irgendwie erinnert mich das Versagen der ÖVP an die unmittelbare Zeit vor Knittelfeld. Da hat sich auch die Basis der FPÖ zu formieren begonnen, weil sie nicht damit einverstanden war, dass sich die Freiheitlichen in der Regierung von der schlingernden ÖVP über den Tisch ziehen hat lassen. Hoffentlich erkennt Strache die Zeichen der Zeit und rudert dagegen.

    • dssm
      14. September 2018 10:28

      @Josef Maierhofer
      Ich kann die Liebe zur FPÖ und Herrn Strache nicht nachvollziehen, die sitzen immerhin in der Regierung! Sind also an allen Taten und Unterlassungen mit schuld.

    • Josef Maierhofer
      14. September 2018 13:08

      @ dssm

      Als zweite Geige sind sie mit schuld, als erste Geige wären sie haupt schuld.

    • Franz77
      14. September 2018 16:36

      Josef - wie immer treffsicher.

    • pressburger
      14. September 2018 21:01

      Strache hat bis jetzt nicht besonders viele Lebenszeichen von sich gegeben. Die Möglichkeiten hätte er gehabt. Vielleicht nicht zu Kurzens Freude, aber für das eigene Profil sehr förderlich. Warum diese Beisshemmung ?
      Angst, dass ihn das gleiche Schicksal ereilt, wie Jörgl ?
      Was wird die FPÖ bei den nächsten Wahlen den Wählern als Leistungsausweis in der Regierung, anbieten können ?

  65. El Dorado
    14. September 2018 07:23

    Kurz ist leider gescheitert. Er wird in einigen Jahren aufgrund seines juvenilen und gut artikulierenden Auftretens einen gut bezahlten Job in einem Bereich Marketing/Vertrieb/Diplomatie ausüben. Seine Partei wird sich - business as usual - an der politcal correctnes modisch ausrichten. Dazu braucht man weder Wirtschaftserständnis, Prinzipien und Mut, daher auch keine fachlich qualifizierten Persönlichkeiten. Wo wir beim Thema sind: Weitverbreitet (wahrscheinlich auch die Meinung des Blogmeisters) ist die Ansicht, dass ein abgeschlossenes Jus-Studium mit wirtschaftlicher Kompetenz gleichzusetzen ist. Zumindest im öffentlichen Dienst beweisen die Juristen permanent das Gegenteil!

    • Ingrid Bittner
      14. September 2018 09:40

      @El Dorado: ein abgeschlossene Jusstudium ist nix als ein schöner Titel. Ohne anschliessende "Lehre" in dem einen oder anderen BEruf, ist es eigentlich für die Würscht. Man kommt leicht wo unter, wo man sich gerne mit Titeln schmückt, aber sonst? Sieht man ja am Justizminister, hat keine Ahnung vom Betrieb Justiz, hat auch nie da gearbeitet, könnte sein, in grauer Vorzeit, dass er da auch das sogenannte "Gerichtsjahr" gemacht hat, halt ein paar Monate Hilfsdienste am Gericht, aber sonst?

    • dssm
      14. September 2018 10:22

      Die Qualität der sozial"wissenschaftlichen" Studien ist generell schwach und da gehört die Juristerei heute leider dazu. Die Zeiten wo Juristen komplizierte Vorgänge und Zusammenhänge in einfache und klare Sprache bringen konnten sind vorbei. Womit eigentlich das Studium für unseren Wohlstand wertlos ist.

    • Riese35
      14. September 2018 21:20

      @dssm: Und dann kommt noch hinzu, daß dort offenbar das Wissen verlorengegangen ist, daß jeder noch so exzellente Jurist, jedes vorzüglichste Gericht, jeder saubere und klar formulierte Rechtsspruch, jeder Bescheid - und nicht nur das Studium - völlig wertlos sind, wenn das alles nicht notfalls auch mit Waffengewalt durchgesetzt werden kann und die normative Kraft des Faktischen stärker wird.

      Was notfalls auch mit Waffengewalt durchgesetzt werden wird, kann man erahnen, wenn fast nur mehr Muslime in die bewaffneten Körper wie Militär und Polizei eintreten, in den Moscheen Wehrsport betrieben wird, und unsere autochthone Bevölkerung den Zivildienst einem Dienst an der Waffe vorzieht.

    • Riese35
      14. September 2018 21:24

      Vielleicht wäre es für einen angehenden Juristen besser, möchte er langfristig bei uns eine sichere Stellung als Jurist haben, eher die Hadithen genau zu studieren als unser positives Recht.

  66. Templer
    14. September 2018 07:07

    Nahezu deckungsgleich habe ich gestern an das Team Kurz geschrieben, WARUM ich und viele meiner Freunde und Bekannten IHN gewählt haben und jetzt vor den Kopf gestoßen werden.

    Ich war mir allerdings von Anfang an unsicher ob er nicht der österreichische MACRON sein wird.
    Dr. UNTERBERGER schreibt:
    ....Völliger Schwachsinn ist allerdings die in manchen ungarischen Medien und heimischen Verschwörungsplattformen kursierende krude Behauptung, Kurz habe auf Weisung oder Wunsch von George Soros gehandelt. 

    Ich denke nicht dass es Soros himself war nach dem Kurz jetzt handelt, aber sehr wohl, dass die Befehle nach Plan vorzugehen aus den höchsten Logen kommen.

    • Wyatt
      14. September 2018 07:28

      .....nicht völliger Schwachsinn, sondern einzig Sinn ergebendes, von der Minister Auswahl, ORF, Direktdemokratie..... bis zum Orbanbashing!

    • glockenblumen
      14. September 2018 07:41

      @ beide

      ****************

      Der Begriff Verschwörungstheorie wurde erfunden, um den politischen Gegner mundtot und lächerlich zu machen.

    • Riese35
      14. September 2018 08:39

      @alle: ******************************!

      @glockenblumen: Genau so ist es.

      Man spricht ja auch von einer "verschworenen Gemeinschaft", wenn man zusammenhält, gemeinsam auf ein Ziel ausgerichtet handelt etc. Jeder Verkaufsprozeß, jedes Anbieterverfahren bei einer Ausschreibung ist von so einer "verschworenen Gemeinschaft" gekennzeichnet: man hält zusammen und geht getrennt auf mehreren Ebenen auf ein gemeinsames Ziel ausgerichtet, den Geschäftsabschluß, vor.

      Das ist eigentlich etwas ganz Normales unter Menschen.

      Daß auch in solchen Fällen oft auch zu unlauteren Methoden gegriffen wird, ist leider Realität. Das zeigen z.B. die "Sanktionen", die Bedrohung von Richtern durch die USA, ....

    • Riese35
      14. September 2018 08:45

      ... wenn diese nicht in ihrem Sinne handeln. Dazu braucht es keiner "Verschwörungstheorie", das ist offensichtlich und das ist eine Verschwörung.

      Daß solche Prozesse keinesfalls im Verborgenen hinter den Kulissen stattfänden, also keinesfalls an "Verschwörungstheorien" zu glauben wäre, ist Naivität zum Quadrat auf der einen Seite und bewußte Irreführung auf der anderen Seite.

      Das Gute an der Sache: Jetzt ist es heraus, jetzt hat die Verstellung geendet, jetzt weiß jeder, was von Kurz zu erwarten ist. Bis jetzt haben leider viele die Zusammenhänge noch nicht richtig gesehen und falsche Hoffnungen in Kurz projiziert.

      Jetzt wäre der Zeitpunkt für Neuwahlen.

    • Riese35
      14. September 2018 08:54

      Und jetzt sollten wir uns überlegen, wohin wir noch sinnvoll auswandern können.

      Hier sind wir einen Schritt Richtung Scharia-Rechtssystem weiter, und zwar auf zwei Ebenen:

      1) auf der juristischen Ebene, denn die Demographie gepaart mit der Demokratie lehrt, daß in absehbarer Zeit der Geist der Moschee aus Mekka durch unsere Rechtsinstitute wehen wird, und

      2) auf der Ebene der Staatsgewalt (Polizei, Militär etc.), die zur Durchsetzung allen Rechts notwendig ist, denn der wenige autochthone Nachwuchs sonnt sich im Zivildienst, während die Muslime in die bewaffneten Körper drängen.

    • dssm
      14. September 2018 10:16

      @Templer
      Ich nur wieder einmal "Meldungen aus dem Reich" empfehlen, das ist zwar ein gigantischer Wälzer, da aber die Nazis eben eine kleinbürgerliche Bewegung waren, konnten sie mit den "demokratischen" Strukturen wenig anfangen. Wenn man da liest, welche europäischen Regierungsmitglieder in welcher Loge waren, wie diese Logen parteiübergreifend gearbeitet haben, wer dort das Sagen hatte und wie die Entscheidungsfindung war, dann wird einem übel. Es ist aber anzunehmen, daß es heute ähnlich läuft.

    • Almut
      14. September 2018 12:11

      **************************!
      @ alle

    • Franz77
      14. September 2018 16:38

      Ich schrob weiter oben die Befürchtung, dass Kurz bereits ein Logenheini ist.

    • Romana
      14. September 2018 18:11

      Die sonst so aggressiv fragenden Medien haben den BK noch nie gefragt: "Wie hat du 's mit Soros und den Logen?" Das wäre interessanter als die üblichen langweiligen Standardfragen.

    • Romana
      14. September 2018 18:13

      Entschuldige mich für den Tippfehler. Frei nach Goethe sollte es heißen "Wie hast du's mit..."

    • Ingrid Bittner
      14. September 2018 18:47

      Riese35: zum Scharia-Rechtssystem:
      http://bilderhochladen.org/image/1e8eeab0aabe9233417e3b4e75627bef/

      Ein Bild mit folgendem Text:
      "Der Islam gehört auf den Müllhaufen der Geschichte. Diese Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen......"

      Interessant, wer das gesagt hat und noch interessanter, wenn man den Ausspruch googelt, was sich da alles in diesem Zusammenhang ereignet hat.

    • Riese35
      14. September 2018 21:52

      @Ingrid Bittner: Sehr interessant. Mich würde nur wirklich die Authentizität interessieren. Haben Sie dazu Näheres gefunden? Über Google habe ich nach oberflächlicher Recherche nichts gelesen, was die Authentizität belegen würde. Eine einzige Quelle in einem Buch sehr viel später ist mir zu wenig. Um das bewerten zu können, benötigte ich mehr Information und Quellenangaben.

    • Ingrid Bittner
      15. September 2018 13:55

      Gehört zu Templer 7.07/Riese 21.55 (ist aber zu lang)
      natürlich hab ich versucht, zu ergründen, ob oder ob nicht, aber auf google war nur zu finden, dass der Sager von Atatürk stammt.

      Jetzt wurde ich ein bisschen verunsichert und hab weitergesucht.

      Die Aphorismen, die ich gefunden habe, lassen schon auch den Schluss zu, dass Atatürk nicht begeistert vom Islam war, aber ich hab dann noch weitergesucht, einen Faktencheck und Sonstiges gefunden. Die links kommen am Schluss.
      Die Aphorismen sagen sehr viel, also hab ich sie in voller Länge (es kann natürlich auch noch andere geben) herauskopiert.

      Mustafa Kemal Atatürk 1881 - 1938
      türkischer Politiker, Begründer der modernen Türkei

      Es gibt verschiedene Kulturen, aber nur eine Zivilisation, die europäische.
      Friede in der Heimat, Friede auf der ganzen Welt. / Yurtta sulh, cihanda sulh.
      Die Zukunft ist im Himmel.
      Wir nehmen nicht den Imperialismus der europäischen Staaten als Vorbild, sondern den Fortschritt und die Weiterentwicklung.
      Geschichte zu schreiben ist ebenso wichtig wie Geschichte zu machen. Wenn der Schreiber dem Macher nicht treu ist, wird das Ergebnis eine gefälschte Geschichte sein.
      Die Ansichten, die Kraft, Macht und Herrschaft sollten von der Regierung direkt auf das Volk übertragen werden. Die Macht sollte in den Händen des Volkes liegen.
      Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit gibt es nur in Verbindung mit der Herrschaft eines Volkes.
      Meiner Meinung nach wird ein Volk, das würdig, ehrenhaft, anständig und menschlich ist, immer die Chance zur nabhängigkeit haben.
      Unser Volk war seit seiner Geschichte immer ein Beispiel für Freiheit und Unabhängigkeit.
      Leben bedeutet kämpfen und kriegen. Erfolg im Kampf, bedeutet auch Erfolg im Leben.
      Wir sind ein Volk, das Leben und Unabhängigkeit fordert, und nur dafür sind wir bereit, unser Leben zu opfern.
      Es kommt nicht in Frage, um Gnade und Mitleid zu betteln. Das türkische Volk und seine kommenden Generationen sollten das niemals vergessen.
      Dieses Volk hat niemals in Abhängigkeit gelebt, kann es auch nicht und wird es auch nicht. Entweder Freiheit oder Tod.
      Als es fast so aussah, dass unser Volk ein schreckliches Ende erwartete, entschied es sich, anstelle einer Knechtschaft, für den Kampf und folgte dem inneren Ruf seiner Vorväter in den Befreiungskrieg.
      Die Grundlage für Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit ist die Souveränität der Nation.
      Türke, rühme dich, arbeite und vertraue. / Türk, ö?ün, cali?, güven.
      Wir streben nach der Zivilisation und der Wissenschaft.
      Eine solche Religion tauge allenfalls für verweichlichte Araber, aber nicht für siegesbewusste männliche Türken.
      Das Kalifat ist nichts als ein Überbleibsel der Geschichte.
      Alles, was wir auf der Welt sehen, ist das Werk der Frauen.
      Das beste Mittel, seiner Unabhängigkeit verlustig zu gehen, ist, das Geld auszugeben, das man nicht besitzt
      Das einzig wichtige für das türkische Volk ist, würdig und ehrenhaft zu leben. Die Grundlage dafür ist jedoch die Unabhängigkeit. Ein Staat kann im Reichtum und überfluss leben, wenn er nicht unabhängig ist; hat er in der modernen Gesellschaft die Funktion eines Knechtes, wird er niemals einen höheren Status erreichen.
      Das Fundament der Türkischen Republik ist die Kultur.
      Die Freiheit und Unabhängigkeit bilden meinen Charakter.
      Die Türken sind die Freunde aller zivilisierten Nationen.
      Wenn nicht Männer und Frauen gemeinsam für ein Ziel marschieren, sind die wissenschaftlichen und technischen Voraussetzungen für eine moderne Zivilisation nicht geschaffen.
      Unsere Religion ist die vernünftigste und natürlichste Religion; darum ist sie auch die letzte Religion geworden.
      Es gibt nur einen echten und vernünftigen Orden - den der Zivilisation. Um ein ganzer Mann zu sein, muß man sich nach dessen Regeln richten.
      Das Volk hat den nationalen Eid zur Rettung seines Landes mit eiserner Hand auf die Seiten der türkischen Geschichte geschrieben.
      Der Wanderer muß nicht nur den Weg, sondern auch den Horizont dahinter sehen.

      Islam, diese absurde Theologie eines unmoralischen Beduinen, ist eine verwesende Leiche, die unser Leben vergiftet.

      Seid euch bewußt, daß die Rettung nur von euch selbst kommen kann. Es ist sinnlos, dazusitzen und auf Hilfe von draußen zu warten.
      Völker ohne nationale Identität sind Freiwild für andere Staaten.
      Wenn die Existenz der Nation nicht in Gefahr ist, ist der Krieg reiner Mord
      Jede große Bewegung muß ihre Wurzeln in die Tiefe der Volksseele tauchen: Sie ist der Urquell aller Kraft und Größe.
      Solange nicht das Leben eines Volkes bedroht wird, ist Krieg immer Mord.
      Man muß die gesamte Menschheit als einen Körper und eine Nation als ein Glied betrachten.
      Unsere größte Kraft und unser sicherster Halt ist, dass der Begriff der Volksherrschaft vom Volk verinnerlicht und in die Praxis umgesetzt wurde
      Welches Glück wird dem zuteil, der sagt, ich bin ein Türke!
      Die Freiheit ist das Leben des Türken.
      Es gibt auf der Welt weder Unterdrücker noch Unterdrückte. Es gibt solche, die dulden, daß man sie unterdrückt, und solche, die es nicht dulden.
      Der türkische Soldat hat die Bedeutung der anatolischen Kriege begriffen, er kämpft für ein neues Land.
      Die Weltbürger sollten fern von Neid, Gier und Rachsucht erzogen werden.
      Eine Nation ohne Kunst ist von einer Lebensader abgeschnitten.
      Die Herrschaft geht uneingeschränkt vom Volk aus.
      Helden die Ihr Blut auf fernem Land habt gelassen: Hier seit Ihr in der Heimat eurer Freunde. Ruhet in Frieden.
      Ihr liegt mit den Mehmetcik (umgangssprachl. für den einfachen türkischen Soldaten) eng umschlungen beieinander.
      Mütter, die Ihre Söhne aus fernen Ländern in den Krieg geschickt haben, mindert eure Tränen, eure Söhne sind in unseren Herzen.Sie sind in Frieden und werden still in Frieden weiter ruhen. Nachdem eure Söhne in diesem Land gefallen sind, sind Sie zu unseren Söhnen geworden. / Uzak memleketin topraklar? üstünde kanlar?n? döken kahramanlar: Burada dost bir vatan?n topra??ndas?n?z. Huzur ve sükun içinde uyuyunuz. Sizler Mehmetçiklerle yanyana, koyun koyunas?n?z. Uzak diyarlardan evlatlar?n? harbe gönderen analar: Gözya?lar?n?z? dindiriniz, vlatlar?n?z bizim ba?r?m?zdad?r. Huzur içindedirler ve huzur içinde rahat uyuyacaklard?r. Onlar, bu toprakta canlar?n? verdikten sonra art?k bizim evlatlar?m?z olmu?lard?r.
      Es gibt keinen Standard, an dem man den Einsatz und die Heldenhaftigkeit der jungen Türken messen könnte.
      In der ganzen Welt gibt es keine fleißigere Frau als die anatolische Bäuerin.
      Wir bekommen unsere Inspirationen nicht vom Himmel oder einer unbekannten Macht, sondern direkt aus dem Leben.
      Es gab nur einen Beschluss, nämlich einen unabhängigen, vom Volk regierten Staat zu schaffen.
      Es ist keine Schande, nicht zu wissen. Es ist eine Schande, nicht zu fragen
      Die einzige geltende Vertretung des türkischen Staates ist das Große Volksparlament.
      Wir wollen innerhalb unserer Staatsgrenzen frei und unabhängig leben.

      -------------
      http://www.quotez.net/german/kemal_ataturk.htm

      Factcheck: Atatürk-Zitat über den Islam | TURKISHPRESS
      https://turkishpress.de/internet-hoax/02-06-2018/factcheck-atatuerk-zitat-ueber-den-islam

  67. dssm
    14. September 2018 07:03

    Was uns zur Frage geleitet, wie nun die FPÖ reagieren soll? Offensichtlich ist Kurz beim Hauptthema, nämlich der Zuwanderung inzwischen auf EU-Linie, also so viele wie möglich nach Europa holen und dann umverteilen, was wohl der Hauptgrund für den Schulterschluss gegen Orban und mit Merkel sein dürfte. Das "Original" Strache verliert seinen Markenkern wenn er weiterhin mit Kurz koaliert, wobei die Frage bleibt, war da jemals mehr als ein Maulheld?
    Verlorene Jahre! Wer kann und noch nicht hat, solle sich schon einmal einen Fluchtpunkt ausserhalb Österreichs suchen, denn eine Wirtschaftskrise wird kommen und dann fehlt das Geld für die südländischen Neubürger.

    • Weinkopf
      14. September 2018 09:17

      Die FPÖ ist gerade dabei, ihre Glaubwürdigkeit zu verlieren. Auf schriftliche Anfragen zu aktuellen Problemen gibt es keine Antwort, die eigene Wählerschaft ist denen jetzt, wo sie in der Regierung sind, vollkommen egal.
      Eine Dame an der Supermarkt Kassa sagte es sehr treffend:
      „Die sind alle gleich“

    • Franz77
      14. September 2018 10:23

      Dssm: Wie es ausschaut, wird nicht das Geld für die "Neubürger" fehlen, sondern für die Pensionisten die ihr Leben lang eingezahlt haben.

    • dssm
      14. September 2018 13:05

      @Franz77
      Wir haben die höchsten Lohnnebenkosten, weil die Pensionsversicherung so viel nimmt und dann muss noch ein Drittel vom Budget herhalten. Die Nachhaltigkeit so eines Systems ist mir nicht ersichtlich, daher sind die Pensionisten selber schuld! Abgesehen davon, die Alten werden kaum einen Aufstand machen, die jungen Zuwanderer sind da mehr zu fürchten.

    • Christian Peter (kein Partner)
      17. September 2018 11:03

      Aber ganz ehrlich : Wer hat sich von der Zahntechniker - FPÖ etwas erwartet ? Alleine das Parteiprogramm dieser Partei spricht Bände, las noch niemals ein belangloseres Parteiprogramm als das der FPÖ - diese Partei steht für alles und nichts.

  68. Pyewacket
    14. September 2018 06:50

    Er gehört zum Soros-Netzwerk und -Plan. Das ist KEINE Verschwörungstheorie! Vor der Wahl hat er sich verstellt wie Macron, um die "Populisten" zu schwächen. Juncker hat ihn dafür abgebusselt.

    • Pyewacket
      14. September 2018 06:58

      Und @Außenpolitik: dafür ist er ja in die Ukraine gefahren, um dort vor der total korrupten Pleiteregierung im Namen Österreichs arschzukriechen. Natürlich passt der edle Orban nicht zu so einem "falschen Hund".

    • Pennpatrik
      14. September 2018 07:51

      Die Österreichische-Verräter-Partei.

    • Almut
      14. September 2018 12:07

      ***************************!
      Immer wenn ich das Wort Verschwörungstheorie* lese/höre weiß ich, dass es sich um des Pudels Kern handelt. Wird etwas als "Verschwörungstheorie" bezeichnet, kann man davon ausgehen, dass es keine sachlichen Argumente gibt, eine Behauptung zu widerlegen und man gleitet dann halt ins Beleidigende ab. Analog dazu das Totschlagwort "Nazi".
      * eine CIA-Kreation aus 1967 (Kennedy Mord), eine Kampagne, um regierungskritische Inhalte mit idiotischen Spinnereien über einen Kamm zu scheren und damit auf einfachem Wege zu diskreditieren.

    • Undine
      14. September 2018 15:30

      @Almut

      Mir geht's wie Ihnen mit der "Verschwörungstheorie"---nur daß sie KEINE THEORIE ist, sondern gelebte Verschwörungs-PRAXIS! Ich bin auch überzeugt, daß die sog. "Protokolle der Weisen von Zion" ECHT sind, nur will "man" das aus fadenscheinigen Gründen LEUGNEN.

  69. oberösi
    14. September 2018 06:45

    Es ist immer wieder erstaunlich zu sehen, wie erwachsene, intelligente Menschen von der Politik und ihren Proponenten enttäuscht werden können. Vor allem von jenen, denen sie zuvor erwartungsfroh und im kindlichen Glauben, diese würden nun aber endlich und wirklich die richtige, nämlich "ihre" Politik machen, ihr Heiligstes, ihre Stimme, im Hochamt der Demokratie geopfert haben.
    Dabei sollte ihre Enttäuschung in erster Linie der vorangegangen Täuschung gelten, zu glauben, daß sie mit dieser Stimmabgabe tatsächlich Einfluß nehmen könnten auf das politische System.
    Das Wesen entwickelter, fortgeschrittener Demokraturen ist, sein Wahlvolk, die Schafherde, genau das glauben zu lassen. Und dadurch von ihrem Zweck abzulenken: der ungeheuren Bereicherung, der Kumulation von Pfründen und Macht durch die Parteien jeder Couleur und ihrer Protagonisten als Schandlohn für die Aufrechterhaltung dieser Illusion.

    Abstinenz in jeder Hinsicht soweit wie möglich, um gerade nicht den Schergen des Systems ins Messer zu laufen (denn die sind inzwischen so omnipräsent wie unbarmherzig, geht es doch um nichts geringeres als so hohe Güter wie "die öffentliche Sicherheit", "Gemeinwohl", "Gerechtigkeit"...), ist für mich Gebot der Stunde. Und fußfrei erste Reihe gerüstet und mit einem guten Buch in der Hand zuzusehen, wie das System erodiert und irgendwann implodiert. Und dann möglicherweise etwas Neues entsteht, Stichwort Basisdemokratie, Zensuswahlrecht, Monarchie etc...
    Auf daß das Spiel von Neuem beginnen kann.

  70. Tegernseer
    14. September 2018 06:23

    Sebastian Kurz soll ein besseres Verständnis für die wirtschaftlichen Zusammenhänge und Notwendigkeiten haben? Woher sollte diese Fähigkeit kommen, etwa von seinem halbangefangenem Jus-Studium? Von seiner Tätigkeit als Obmann der JVP Wien oder etwa von seinen Erfahrungen als Integrationsstaatssekretär oder Außenminister? Nein, das macht aber auch nicht so viel aus, denn dafür wurde er auch nicht gewählt. Er wurde gewählt, weil man erhoffte, dass er Ordnung in die ungesteuerte Massenmigration hineinbringt und hier beginnt er kläglich zu versagen.

    Schade, dass es den Jörgi nicht mehr gibt.

    • Pyewacket
      14. September 2018 06:52

      Wenns den Jörg noch gäbe, müssten sie ihn noch einmal beseitigen.

    • Pennpatrik
    • glockenblumen
      14. September 2018 07:52

      @ Tegernseer

      das frage ich mich auch: woher soll der Bub Verständnis für derartige Zusammenhänge haben?

      "Schade, dass es den Jörgi nicht mehr gibt."

      Das finde ich auch, aber der wurde rechtzeitig phaetonisiert, damit der große Plan nicht durchkreuzt wird :-((
      Man braucht ja nur schauen, wie schnell da alles offiziell "aufgeklärt" war.
      Und die Leute haben tatsächlich diesen Trug geglaubt....
      Mein erste Reaktion auf die Nachricht und bis heute unumstößliche Meinung: "Er wurde ermordet"

    • Wyatt
      14. September 2018 09:11

      Glockenblume,
      Ja, es war eindeutig Mord! Und die Fakten wurden von Gerhard Wisnewski in seinem Buch: "Jörg Haider, Unfall, Mord oder Attentat" eindeutig, unwiderlegbar angeführt.
      (Auch wenn jetzt - mangels Argumente - nur noch mit "kruden Verschwörungstheorien" vom wahren Geschehen abgelenkt wird.)

    • Ingrid Bittner
      14. September 2018 09:46

      Es kommt schon ganz eigenartig herüber, immer wenn's brenzlich wird, kommt der Jörg auf's Tablet. Und immer mit Bedauern, dass es ihn nicht mehr gibt.
      Kein Wunder, dass an der Unglücksstelle immer so viele Kerzen stehen.

    • Brigitte Kashofer
      14. September 2018 11:39

      Jörg Haider hat seine Wähler genauso verraten wie jetzt Sebastian Kurz. Warum ist er nicht in die Regierung eingetreten? Warum hat er den Aufstieg der AUF (Aktionsgemeinschaft Unabhängiger und Freiheitlicher) durch Gründung einer Parallelgewerkschaft gestoppt? Warum hat er seine eigene Partei zerstört, indem er das BZÖ gegründet hat? Warum hat er sich mit lauter halbseidenen Burschis umgeben und die seriösen Mitarbeiter verraten?
      Zum Glück ist ihm die Zerstörung der FPÖ nicht gelungen. Man muss es HC Strache hoch anrechnen, dass er die Partei aufgefangen und wieder in Position gebracht hat.

    • Rau
      14. September 2018 12:01

      Den Fehler hätte Haider 2008 korrigieren wollen - BZÖ/FPÖ (ähnlich CDU/CSU) Zusammenarbeit. Hätte die unselige Neuauflage Rot/Schwarz verhindert mit all den Fehlentscheidungen in der Zeit. Der Unfall Haiders hat vieles möglich gemacht, was sonst nie gegangen wäre. Ich weiss nicht, ob es mit Haider den Hypo Rückkauf gegeben hätte!

      Das einzige, wo sich Kurz und Haider gleichen ist die unglückliche Personalbesetzung. Man sieht ja was ohne Haider vom BZÖ übriggeblieben ist.

    • Franz77
      14. September 2018 16:43

      Ich kannte Haisder persönlich, und jedes Mal wenn er in der Nähe zu tun hatte, besuchte er mich. Einmal frug ich ihn, ob er Freimaurer wäre. Die Antwort war NEIN! Aber dann sah ich ihn nie mehr. Ich hätte ihn vor seiner Ermordung noch gerne gefragt, warum er für einen Türkeibeitritt zur EU war. Ging leider nicht mehr.

    • Anmerkung (kein Partner)
      16. September 2018 05:23

      Interessant wäre eine Antwort auf die Frage gewesen, was Haider wohl getan hätte, wenn ihn plötzlich die Einsicht überfallen hätte, dass er als unentbehrlicher Paravent vor den rot-schwarzen Machenschaften zur juristischen Strangulierung der autochthonen Österreicher fungierte.

      Hätte er sich dann vielleicht ins Auto gesetzt und wäre losgefahren?

  71. Franz77
    14. September 2018 06:05

    So isses! ************

  72. machmuss verschiebnix
    14. September 2018 06:00

    » Und das ist eine Erhöhung des Pensionsantrittsalters (zwar nicht versprochen, aber von allen Ökonomen als dringend notwendig identifiziert). «

    Dann sollte man diese "Ökonomen" mal fragen, was mehr einbringt, ein
    vergessliches Alterchen, oder ein nachdrängende Jugend ?

    Wenn er dann sagt: ".. drängt nix nach ..."
    dann hat er sich damit selber auf die richtige Spur gebracht, denn ohne Nachwuchs
    hört sich alles auf ! ! ! !

    Aber das größte Problem ist dies noch nicht, dem kommt man am schnellsten auf
    die Spur, wenn man sich an den Spruch hält : " follow the money "
    Js schon, Pensionen sind teuer, aber wer von der Durchschnitts-Pension - von der
    eben sehr viele Ösis leben müssen - auf das staatliche Jahres-Pensions-Budget
    hochrechnen will, der wird ein Aug' aufreißen !

    Ein Wurm im System ? Nein, da ist längst ALLES ZERFRESSEN ! ! ! ! ! ! ! !

  73. FranzAnton
    14. September 2018 05:40

    Sebastians teils ganz schlimme Fehler wurden aufgelistet, und die Liste erscheint ebenso lang wie treffend. Vielleicht/hoffentlich bringt ihm jemand den A.U. BLOG näher - Basti sollte ihn ernst nehmen, und besagte Fehlleistungen berichtigen; erkannte Fehler kann man, hat man Charakter, künftig ja vermeiden, und damit auch noch den persönlichen Charakter verbessern. Ich würde ihm und Österreich wünschen, daß er analytische Einsicht zeigt, eine fähigere/intelligentere Politpersönlichkeit sehe ich nämlich nirgendwo sonst.

    • Wyatt
      14. September 2018 06:48

      ......Vielleicht/enttäuschend ist dem Basti der Soros näher als der A.U. BLOG?

    • Abaelaard
      14. September 2018 07:11

      Ich habe sehr wenig Hoffnung, ich bin maßlos enttäuscht.

      Wenn er nicht in kürzester Zeit entsprechend liefert hat er die nächste Wahl schon vermurkst.

  74. Freisinn
    14. September 2018 05:07

    Ein weiterer Fehler von Kurz war seine "Chemnitz-Positionierung", die ihn an die Seite der halbdiktatorischen Merkel und ihrer sie beschützenden Mainstream-Medien stellt. Das war ebenfalls voreilig und unnötig.

    • Knut (kein Partner)
      16. September 2018 08:04

      Bitte keine Zurückhaltung. Sie dürfen die Merkel ruhig als "ganzdiktatorisch" bezeichnen. Immer mehr zeigt diese Junta ihr wahres Gesicht.

      „Ein marxistisches System erkennt man daran, daß es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert“ (Alexander Solschenizyn)

    • AppolloniO (kein Partner)
      16. September 2018 10:27

      Kurz und Chemnitz, das zeigt nur wie weit die Krake Linx-Grün-NGO-Medien ganz Europa bereits im Griff haben und sich nicht einmal Kurz dagegen wehren vermag.

      Nicht den EU-Gremien nach dem Munde reden sondern mit Visegrad packeln wäre angesagt -aber dazu braucht es Cojones, Herr Kurz.

  75. Nestroy
    14. September 2018 04:40

    Leider sind meine Befürchtungen vor der Wahl, Kurz ist der österreichische Macron, also eine Beruhigungspille fürs Volk, wahr geworden.
    Es hätte schon mehreren Leuten auffallen sollen, dass der Führungswechsel so glatt ging und er auch gute Zäsuren im Ausland hatte!

    Jetzt hilft nur mehr massiv die FPÖ zu wählen und zu hoffen, dass sie dann genügend Zeit hatte als Regierung zu lernen und dass dann auch Bannon in Europa angekommen ist und das nicht auch eine Blase a la Stronach wird...

    Zum ORF bzw Medienreform. Bitte melden Sie alle die GIS ab! Im Zeitalter der digitalen Medien braucht das niemand mehr! Haut die Fernseher und Radios weg. Das geht alles, und legal, über Internet! Lassen Sie sich das von Ihren Enkerln erklären, wie man streamt etc..
    Als Bildschirm: Einfach unter nogis.at googeln! (55Zoll um €700 oder so)
    Es kostet insgesamt gleich viel (je nach Bezahlservice das man wählt. z.B. Sky, eurosportplayer, spotify usw) oder sogar weniger und man hat das was man will und ein politische statement obendrein. Zwingen wir von unten/ außen die Politik dazu

    • Wyatt
      14. September 2018 06:17

      .....da die GIS-Gebühr allein durch den Besitz eines TV- Gerätes fällig ist, welches z.B. meinerseits für die Übertragung (via Internet) von "Radio Swiss Classic" genutzt wird, ich auf diesen Sender - ausschließlich klassische Musik 24 Stunden - keinesfalls verzichten möchte, ist ihr gut gemeinter Vorschlag, GIS-Abmelden leider - irrelevant.

      Ansonsten geschätzter Nestroy, bin ich ganz bei Ihnen.

    • elfenzauberin
      14. September 2018 06:46

      @Wyatt
      Irrelevant ist das keineswegs, auch für Sie nicht. Radio Swiss Classic ist für Liebhaber klassischer Musik toll, nur gibt es solche Angebote auch im Internet. Ich nutze zum Beispiel spotify. Für die ganze Familie kostet das 15 €/Monat, man hat überhaupt keine Werbung und eine riesige Auswahl an Musik aller möglichen Genres. Noch dazu kann man - so man das will - sich die Stücke, die gespielt werden, aussuchen, was man bei Radio Swiss Classic nicht kann.

    • glockenblumen
      14. September 2018 07:58

      Ich habe seit über 2 Jahren weder TV noch Radio und es ist mir noch keine Sekunde abgegangen.
      Ich bin nicht gewillt, rotzgrünlinke Propaganda zu finanzieren!
      Was ich sehen oder hören will, bekomme ich via Internet.

      Daß die neue Regierung nicht als ersten Schritt diesen unsäglich ORF in der derzeitigen Form abgedreht hat, ist unentschuldbar.
      Damit wären einige Probleme an der Wurzel gepackt gewesen.

    • Polyphem
      14. September 2018 13:47

      Swiss Classic kann man auch mit einem Internet -Radio (zb Noxon, Preis 99,99€) hören

    • Brigitte Imb
      14. September 2018 15:07

      @Wyatt,

      sowie der ORF lügt und betrügt, braucht niemand ein schlechtes Gewissen zu haben, diesen Sender abzumelden.

      Sie sind wohl viel zu ehrlich!?

    • Wyatt
      14. September 2018 15:34

      Der "amazon fire stick" den ich nutze, steckt nun einmal bei mir im TV-Gerät, in Verbindung mit Verstärker und Soundsystem welches ich auch zur Wiedergabe für, vor langer Zeit aufgenommener Konzerte und Opern, wie z.B. inszeniert von Jean-Pierre Ponelle u. Nikolaus Harnoncourt - benötige.

  76. Specht
    14. September 2018 04:28

    Kurz bekommt die Höhenluft nicht, ich vermute hinter seiner Handlungsweise einen Charakterfehler, denn er weiß sehr gut , was er Orban zu verdanken hat. Für mich ist er unten durch.

    • glockenblumen
      14. September 2018 08:06

      aber dem Widerling Soros verdankt er vielleicht noch mehr - wes Brot ich eß, des Lied ich sing

      Nichtsdestotrotz ist es unentschuldbar, wie er Viktor Orban in den Rücken gefallen ist!

    • Charlesmagne
      14. September 2018 10:19

      @beide
      100% d‘accord, aber ich darf nochmals betonen, dass ich nichts anderes erwartet hatte. Kurz hat ja im Wahlkampf nie verborgen, dass er ein EU-Vasall sein würde.

    • Franz77
      14. September 2018 16:45

      Soros ist nur der Laufbursche für die Rothschild-Bande.

    • glockenblumen
      14. September 2018 18:40

      @ Franz77

      dieser feiste grausliche Ungustl :-((

  77. Johann Sebastian
    14. September 2018 03:41

    Jetzt muss ich fuer meine gestrige Beanstandung des "fehlenden Kurz" im gestrigen Artikel entschuldigen. Der Blogautor hat zu dem Zeitpunkt sicher schon am heutigen Beitrag gebastelt. Es stimmt leider fast alles, vor allem der Kardinalfehler der nicht angegangenen Medienreform. Das wird sich noch raechen, weil die meisten Journalisten werde diese Regierung aussitzen und dann wieder aus allen Rohren schiessen. Was die UNO Kommissarin betrifft, kann man das auch anders sehen, wie manche konservative Blogs in Deutschland, die das elegant abgeschmettert finden.
    Was aber (leider) immer noch fehlt, ist die Konklusio, naemich das bis auf weiteres die sogenannten Volksparteien (OEVP bzw CDU) nicht mehr waehlbar sind. Wenn man sich ansieht, wie im Bundestag die CDU einem SPD Abgeordneten, welcher die AfD aufs Tiefste beschimpft, Standing Ovations gibt, oder sich an die Wahlempfehlungen der mehr oder weniger gesamten OEVP fuer einen Altkommunisten als BP erinnert, kann man solchen Parteien seine Stimme einfach nicht mehr geben. Auch wenn der BK intelligenter oder rhetorisch dem Vizekanzler ueberlegen sein sollte.

    • Charlesmagne
      14. September 2018 10:16

      Ja, die Begründung, die Sie dafür liefern, warum man nie mehr ÖVP wählen wird können, auch wenn einem dabei das Herz blutet, ist stichhaltig und nicht anfechtbar.

    • Brigitte Imb
      14. September 2018 15:11

      Verstehe nicht warum das Herz bluten sollte, wenn man die ÖVP nicht mehr wählt. Sie hat uns genauso verraten wie es die Linken gemacht haben.

  78. efrinn
    14. September 2018 01:39

    Ich sehe es positiv: vielleicht liest Sebastian diesen Beitrag ;-)

    • pressburger
      14. September 2018 08:29

      Aber, ist er überhaupt lernfähig

    • Charlesmagne
      14. September 2018 10:13

      Ich fürchte, nein!
      Dazu fehlt ihm in seinem Alter die Reife, was ich durchaus verstehen kann. Aber wenn man so jung schon mit soviel Macht und Ehrerbietung konfrontiert wird, kann das leicht zu eitler Selbsüberschätzung führen.

    • Anmerkung (kein Partner)
      17. September 2018 16:59

      Selbstüberschätzung scheint nicht so sehr das Problem zu sein wie die Bereitschaft von Kurz, sich weiterhin von Blümel Anweisungen geben zu lassen, und zwar auf der Grundlage, dass der Letztere ja ein studierter Philosoph ist, noch dazu mit formellem Abschluss. So jemand gilt dann als einer, dem man, da er obendrein ein langjähriger Wegbegleiter ist, guten Gewissens das Privileg einräumen dürfe, sich von ihm beschwatzen zu lassen. Wobei die Bereitschaft dazu noch gesteigert ist bei einem, der als Kanzler sowieso rund um die Uhr seinen Verpflichtungen nachkommen muss und deshalb umso stärker darauf angewiesen ist, dass ihm einer sagt, wo es langzugehen hat.

  79. Gandalf
    14. September 2018 01:17

    Traurig, aber leider wahr.





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