Wenn Sie Abonnent werden, können Sie jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten, die blitzschnell hochladen, und viele andere Vorteile (jederzeit stornierbar! monatlich 10 Euro). Sollten Sie schon Abonnent sein: einfach rechts Balken „Anmelden“ anklicken.

weiterlesen



Warum Wohnen (für manche) unerschwinglich geworden ist drucken

Lesezeit: 2:30

Eine wachsende Anzahl von Österreichern hat ein zentrales existenzielles Problem: Sie finden keine Wohnung zu Preisen, die sich junge Familiengründer leisten könnten. Das Hauptproblem mit diesem Problem: Es wird meist nicht als ökonomisches Problem erkannt, sondern lediglich als soziales, demographisches, stadtplanerisches.

Das ist es natürlich auch. Aber es gibt keine Chance, auch nur eines dieser sekundären Probleme zu lösen, wenn nicht das Hauptproblem angegangen wird. Nur wenn man das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, also die ökonomische Marktentwicklung versteht, kann jemals das Wohnungsproblem gelöst werden.

Angebot und Nachfrage haben sich aber durch gleich fünf Faktoren grundlegend verändert:

  1. Das vorhandene Angebot ist deutlich geringer geworden, weil jeder Österreicher heute im Schnitt doppelt so viel Wohnfläche bewohnt wie noch vor wenigen Jahrzehnten. Das ist an sich erfreulich und beweist anschaulich einen steigenden Wohlstand. Das ist insbesondere Folge des massiven Trends zu Single-Haushalten, der wachsenden Zahl von Wochenendhäusern und der Tatsache, dass Wohnungen, die man eigentlich gar nicht mehr braucht, angesichts der zwangsgeregelten Niedrigmieten nicht freigegeben werden und daher nicht in den Markt kommen, selbst wenn man schon im Altersheim wohnt.
  2. Das Angebot neugebauter Wohnungen wird durch überregulierende und daher verteuernde Bauordnungen behindert.
  3. Die Nachfrage ist massiv gestiegen, weil binnen weniger Jahre die Zahl der Menschen in Österreich (trotz negativer Geburtenentwicklung) um fast zwei Millionen ansteigt.
  4. Die Nachfrage konzentriert sich ganz auf die Städte, auch weil am Land die Internet-Verbindungen für moderne Online-Arbeitsplätze oft schlecht sind.
  5. Die Nachfrage verfügt in Summe über deutlich mehr Geldmittel, weil durch die massive Geldproduktion der Europäischen Zentralbank viel mehr Geld im Markt ist, das nach Anlagen sucht, wo eben Immobilien neben Wertpapieren die häufigsten Ziele sind (Nur sind es oft nicht die Jungfamilien, in deren Händen das Geld ist).

Es ist ein ehernes ökonomisches Gesetz: Wenn sich der Markt solcherart krass verändert, schlägt sich das massiv im Preis nieder. Deshalb sind die Preise neuer Wohnungen in den letzten Jahren bis zu zehn Prozent jährlich gestiegen. Normalerweise führen höhere Preise binnen kurzem immer dazu, dass sich das Angebot erhöht. Dass also im konkreten Fall mehr gebaut wird, und dass vor allem viel mehr vorhandene Wohnungen in den Markt kommen. Worauf sich die Preise wieder normalisieren.

Wenn aber Preise weit unter dem Marktpreis geregelt sind, passiert das nicht. Dann wird die Wohnraum-Knappheit immer schlimmer. Dann wird die Verteuerung der wenigen nichtgeregelten Wohnungen noch deutlich schlimmer, dann entstehen illegale Konstruktionen.

Aber die Politik verspricht "Mehr Wohnungen", glaubt aber zugleich offensichtlich, die ökonomischen Hauptursachen des Mangels nicht ändern zu müssen …

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung "Börsen-Kurier" die Kolumne "Unterbergers Wochenschau".

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • RSS
  • Add to favorites
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare drucken

  1. Ausgezeichneter Kommentatorelfenzauberin
    28x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Mai 2018 05:12

    Solange es Politiker gibt, die in Parteisekretariaten groß geworden sind, niemals unter marktwirtschaftlichen Bedingungen wertschöpfend tätig sein mussten, wird sich am ökonomischen Analphabetismus dieser Politikerkaste nichts ändern. Dann glaubt man schon einmal, dass - wenn Brot knapp und damit teurer wird - man dieses Problem mit Preisregulierungen in den Griff bekommen kann.
    Diese Ignoranz zieht sich durch die ganze rot-grün-linke Politik, etwa wenn es um Mindestlöhne geht, oder auch um die Beurteilung der aktuellen Situation in Venezuela oder auch um die EU-Bankenrettung oder um die EU-Staatsfinanzierung von Pleitestaaten.

    Noch schlimmer als die Ignoranz dieser Etatisten, die vermeinen, mit Regelungen und Verordnungen alles in den Griff bekommen zu können, ist deren Lernresistenz. Ich habe nicht den Eindruck, dass das Wiener Finanzdrama zu einem Lernprozess bei Michael Häupl oder dessen ehemaliger Gespielin Renate Brauner geführt hat. Ganz im Gegenteil beurteilen diese Leute ihre eigene Politik durchwegs positiv, genauso wie Erich Honnecker oder Erich Mielke das getan haben. Oder auch Fidel Castro, Mao Tse Tung und Stalin. Von keinem dieser Leute ist überliefert, dass sie - mit den Folgen ihrer katastrophalen Politik konfrontiert - kritisch nachgedacht oder gar ihre Meinung geändert hätten.

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    24x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Mai 2018 09:09

    A.U. schreibt:

    "3. Die Nachfrage ist massiv gestiegen, weil binnen weniger Jahre die Zahl der Menschen in Österreich (trotz negativer Geburtenentwicklung) um fast zwei Millionen ansteigt."

    Wir hätten wesentlich weniger Probleme---auch auf dem Wohnungsmarkt!---wenn es in Ö bei den knapp 7 Millionen geblieben wäre. Für 7 Millionen Einwohner reicht der LEBENSRAUM und die gesamte Infrastruktur! Alles, was darüber geht, ist einfach negativ. Man muß bedenken, daß all diese jungen moslemischen Männer auch ein Auto besitzen wollen und dieses auch eifrig nutzen wollen---mit allen nur denkbar schlimmen Folgen. Die rasant angestiegene Einwohnerzahl durch zugezogene, uns wesensfremde Leute bringt uns NUR NACHTEILE!

    Hätte man von Anfang an die "Schutzsuchenden"---statt Wohnungen für sie zu schaffen--- in Lagern an den Grenzen untergebracht, wäre kein Anreiz für weitere Zuwanderungswillige entstanden.
    Aber man hat den Geldhahn aufgedreht und es ihnen so gemütlich gemacht bei uns, daß sie nicht mehr wegwollen, sondern zusätzlich noch auf verantwortungslose Weise zahllose Kinder zeugen, die WIR FINANZIEREN MÜSSEN!

  3. Ausgezeichneter KommentatorKlimaleugner
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Mai 2018 05:34

    Es ist wie in Venezuela - es ist überhaupt immer das gleiche wenn der Sozialismus am Werk ist; es ist wie in diesem schlechten politischen Witzchen: "Frage: Was passiert, wenn der Sozialismus in die Sahara kommt? Ein paar Jahre gar nichts - dann wird sogar der Sand knapp."

    In Venezuela, wo sich der Staat um alles kümmert wurden auch die Raffinerien verstaatlicht, jetzt gibt es in einem der erdölreichsten Länder kaum mehr Benzin zu kaufen. Die Inflation liegt bei 1.800 %!

    Bei uns hat der sozialistische Staat mittels Mietrechtsgesetz die Höhe der Mieten so festgesetzt, dass jemand, der in Wohnungen investieren will beim Vermieten nichts verdienen kann, bzw. Geld verliert - also stehen viele schöne Wohnungen einfach leer, weil sie nur als Geldanlage gekauft wurden.

    Auch das ist ein Auswuchs, der durch Sozialisten verursacht wurde: hier haben die Planwirtschafter in vielen Ländern einfach zwei der wichtigste Parameter einer Wirtschaft staatlich gesteuert, in dem sie die Oberhoheit über die Notenbanken übernommen haben und den Zins (also den Preis für Kapital) künstlich niedrig gehalten, sowie die Geldmenge katastrophal ausgeweitet haben. Dies um es den sozialistischen Politikern weiterhin zu ermöglichen, Geld zu verteilen (und damit Wähler zu bestechen), das eigentlich gar nicht da wäre, bzw. wenn, dann zu viel höheren Zinsen. Dies hat zu gigantischen "Blasen" geführt und zwar bei Immobilien und bei Aktien. Beide können täglich platzen und werden zu einem Crash unglaublichen Ausmasses führen, spätestens wenn auch die EZB die Zinsen erhöhen muss.

    DER MARKT SETZT SICH AM ENDE IMMER DURCH!!!!

  4. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Mai 2018 08:28

    Der Bedarf an Wohnungen steigt auch deshalb, weil die Ehen nicht mehr halten.
    Aus einer ehemals gemeinsamen Ehewohnung müssen dann eben zwei Singlewohnungen werden, weil einer bleibt über und einer zieht aus.

  5. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Mai 2018 07:34

    Apropos Wohnungen:

    Da hat doch der Rechnungshof kritisiert, dass in Wien Gelder, die für Wohnungen vorgesehen waren, in die von esoterischen Energiezonen umgebene Medizinruine im Norden umgeleitet wurden.

    Abgesehen davon, dass hier bei jedem Nicht-roten Politiker die Handschellen geklickt hätten, zeigt das den Dilettantismus roter Politik.
    Weiters hört man, dass nicht wenige Gemeindewohnungen leer stehen? Warum eigentlich?

    Was Venezuela betrifft, so liegt die Ursache der Misere in einer überbordenden Korruption, weil jeder Investor verpflichtend einen Venezolaner als Geschäftspartner braucht. Das musste zwangsläufig in eine Zweiklassengesellschaft führen: G'stopfte und korrupte Rote und die armen anderen.

    Es ist schon richtig: Für die Verteuerung von Gütern gibt es immer mehrere Gründe, wenn sich aber Rote politisch einmischen, dann kriegt alles den Geruch und die Konsistenz von Naturdünger aus der Jauchegrube.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Mai 2018 08:05

    In Wien stehen 9 000 Gemeindewohnungen leer, offenbar kann sich die 'trotz Regelung' keiner leisten. Viele davon sind ganz und gar nicht billig, sonderbar.

    Auch dieser Aspekt ist zu berücksichtigen: beide Eltern müssen arbeiten, um das Leben überhaupt zu meisten. Mein Vater hatte 8 Kinder und trotzdem ein Haus geschafft und zwar mit einem einzigen Lohn. Das geht heute nicht mehr. Da geht sich oft eine Wohnung nicht mehr aus.

    Es gibt sie schon die Bauträger, die tatsächlich leistbaren Wohnraum schaffen wollen, wie geschrieben, sind es aber die Auflagen, die alles verteuern, es ist zu viel staatliche Einmischung dabei. Auch dieser Aspekt ist nicht zu vernachlässigen.

    Am meisten gibt mir zu denken, dass gerade die jungen Leute aber das Geld nicht aufbringen können, sich überhaupt eine Wohnung leisten zu können, aber die Asylsuchenden bekommen so was gratis, was ich als ganz schlimme Benachteiligung unserer jungen Leute werte.

    Es ist sehr schwer, eigenverantwortlich selbst tätig zu werden und sich was zu schaffen. In Niederösterreich ist das heute noch besser als in Wien.

  7. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Mai 2018 08:10

    So gut wie jedes österreichische Problem hat als Wurzel die Zuwanderung ungebildeter Massen. Denn wenn in ein dicht besiedeltes Land, Massen an Zuwanderern strömen, egal ob die fleißige Arbeiter sind oder nicht, dann wird der wenige freie Boden sehr, sehr teuer.

    Immerhin, würden die in den letzten Jahrzehnten gekommenen Zuwanderer den Wohlstand heben, dann würde auch Wohnraum gebaut, privat finanziert. Das die Zuwanderer offensichtlich in ihrer Mehrheit seit Jahren im Sozialsystem gelandet sind, erkennt man am fehlenden privaten Wohnbau. Denn die Entscheidung, ob ein Sozialhilfeempfänger eine bestimmte Wohnung bezahlt bekommt, liegt beim Staat, einem Staat der regelmäßig die Rahmenbedingungen ändert. Baut ein Privater also eine Wohnimmobilie, dann braucht er für mindestens 30(!) Jahre solide Mietzahlungen, ändert aber der Staat die Rechte der Sozialhilfeempfänger, oder will einfach weniger zahlen, dann ist der Bauherr in groben Nöten. Daher riskieren nur ein paar staatsnah vernetze Leute ein Investment in den Wohnbau.

    Generell ist der Wohnungsmarkt ein guter Beweis, was uns diese Zuwanderung bringt: Nämlich nur Kosten und Ärger.

    Und nebenbei, ich würde momentan niemals in österreichische Immobilien investieren!
    1. Sehr schnell machen nachträgliche Regulierungen die Sache unrentabel.
    2. Wenn die Steuereinnahmen wegbrechen, dann kommt der Staat schnell auf die Idee mit Sachleistungen für die Kulturbereicherer, z.B. gratis wohnen.
    3. Kommt es zu Unruhen, welche woanders bereits ganz normal sind, so werden wohl die Immobilien am meisten leiden und keine Versicherung wird zahlen.
    4. Kommt es hoffentlich zu einem Alle Raus, dann hat man einen gigantischen Leerstand.
    Der Punkt 5., nämlich steigende Zinsen, sollte sowieso im Alter des typischen Mitbloggers keine Rolle mehr spielen, aber sehr wohl für jüngere Leute.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHerbert Richter
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Mai 2018 08:00

    Wohnungsnot in Donawitz Anfang der 60ger. Ohne zumindest einen Fufzger im Kuvert für den korrupten Gewerkschaftparasiten der über die Vergabe entschied, ging gar nichts.
    Niemals werde ich die Sorgen meiner Eltern vergessen, wie sie das damals anstehende Monat bewältigen könnten! Und dabei ging es nicht um neue Felgen für den Drittwafen, sondern um Nahrungsmittel! Das feiste Gewerkschaftsschwein aber hat sich selbst gemästet.
    Wie ich jüngst von einem Dreher der Vöest Alpine Donawitz hörte, mischen diese Nullleister genauso heute noch bei gewissen Vergaben kräftig mit.

  2. Ausgezeichneter KommentatorMentor
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Mai 2018 22:17

    Nicht d'accord.
    Für Wien mag das stimmen ABER
    die großen Staatsschulden wurden von OeVauPee und SpeOee gemeinsam beschlossen und meistens war ein Schwarzer Finanzminister.

alle Kommentare drucken

  1. heartofstone (kein Partner)
    26. Mai 2018 23:37

    Warum nicht arbeitslose Ausländer, nach "Verbrauch" der von ihnen eingezahlten Beiträge zur Arbeitslosenversicherung, ausweisen? Ihre Familienmitglieder müssen ihnen folgen ... entlastet nicht nur den Arbeitsmarkt sondern auf Umwegen auch unsere Schulen und den Wohnungsmarkt. Auch die Polizei und Justiz wird sich nicht beschweren.

  2. AppolloniO (kein Partner)
    26. Mai 2018 13:05

    Punkt 6. wurde vergessen.
    Uns wird eine Zwangsabgabe für Wohnungsbau zugemutet und die Kommunen haben das Geld jahrelang zum Budgetlöcher-Stopfen miss-genutzt.
    Das heißt die vielen sozialen "Wohltaten" mit hauptsächlich der Roten Gießkanne basieren auf Wohngeld. Aber dann auf Miethaie, die es leider auch gibt, schimpfen.

  3. Mentor (kein Partner)
    25. Mai 2018 22:17

    Nicht d'accord.
    Für Wien mag das stimmen ABER
    die großen Staatsschulden wurden von OeVauPee und SpeOee gemeinsam beschlossen und meistens war ein Schwarzer Finanzminister.

  4. Norbert Mühlhauser
    25. Mai 2018 20:57

    [Ich poste das wegen dieses Trolls "McErdal" mit seinen notorisch themenverfehlenden Ergüssen besser gleich nochmals, um nicht übersehen zu werden:]

    Die eine oder andere schwerwiegende Ursache für den Anstieg der Wohnkosten haben Sie aber ausgelassen, Herr Unterberger, etwa den weitaus stärkeren Anstieg des Baukostenindex ("BKI") im Vergleich zum Verbraucherpreisindex ("VPI"):

    So stand der "BKI 1990" Ende April'18 auf 233,6 (%), wohingegen der "VPI 1986" trotz des längeren Beobachtungszeitraumes nur 193,1 (%) ausweist.

    Der "BKI 2000" stand Ende April'18 auf 163, der "VPI 2000" hingegen auf 140, 3.

    Das heißt, dass sich der BKI seit 2000 um ca 3,5 % jährlich erhöht hat, hingegen der VPI nur um rd um 2,2 % - und das trotz aller technisch/maschinell/industriell eingetretenen Effizienzsteigerungen!

    Natürlich lässt sich das zu einem großen Teil mit politischen Einwirkungen erklären, denn von 1956 bis Ende 1989 gab es zB 15 Novellierungen der Wiener Bauordnung, von 1990 bis 2018 hingegen gezählte fünfzig Abänderungen! Siehe dazu:

    https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LrW&Gesetzesnummer=20000006

    Es wurden Anforderungen offenbar immer mehr hochgeschraubt, wodurch sich der Planungs- und Herstellungsablauf verkomplizierte. Das ist die Folge davon, dass die Bürger von Kreisen beherrscht werden, die keinen Gedanken an wirtschaftliche Gegebenheiten verschwenden, weil diese Kräfte in einer berauschenden programmatischen Wunschwelt zuhause sind.

    Aber natürlich fallen auch andere, hier teils schon erwähnte Ursachen ins Gewicht, etwa:

    - die schwindende Leistungsfähigkeit der inländischen Wertschöpfung (deren BIP künstlich hochgerechnet wird), neuerdings noch verschärft durch die Marotten eingebildeter Snobs, die sich niemals in einem betrieblichen Umfeld zu bewähren hatten, mit ihrem Bestemm auf ein "Menschenrecht", keinerlei unerwünschte Werbeanschreiben zu bekommen (Stwt: "DSGVO").

    - die neue Immobilienertragsbesteuerung, kurz: ImmoESt (die nach dem Motto "Gerääächtigkeit" gleichfalls der Verbraucher zu tragen hat, weil sie - insb von professionellen Vermietern - einkalkuliert wird). Deren Geräääächtigkeit ist übrigens so beschaffen, dass sie in absehbarer Zeit wegen ausdrücklicher Nichtberücksichtigung der Geldentwertung realiter den gesamten - inflationsbereinigten - Veräußerungsgewinn dem Fiskus zugute kommen lässt.

    - ein überproportionaler Anstieg des Bedarfes durch Single-Haushalte,

    - die importierte Bevölkerungszunahme, oder

    - die Zwangslage des Mittelstandes, dem Geld direkt und indirekt entzogen wird (Vermögensbesteuerung, Nullzinsen, wirtschaftl. Repression durch Überregulierung, "Basel"-Kriterien mit ihren auf größere Einheiten zugeschnittenen Maßgaben) und - auf der anderen Seite - die großen bzw institutionellen Investoren als Nutznießer der neuen quasi antikapitalistischen, nämlich etatistischen Geldmarktpolitik, die aufkaufen und den Wohnungsmarkt ganz professionell und eingedenk der juristischen Fallstricke (bzw Lastenrisken) "bewirtschaften".

    ----------------------------
    ps: Oh, da war schon wieder ein spöttischer Unterton in einigen Passagen, der schlichte Existenzen etwas aus dem Gleichgewicht bringen könnte. Da muss ich mich noch verbessern, das geht natürlich gaaar nicht, wird doch das Idealbild des schlichten Bürgers allseitig gehegt und gepflegt - können doch die schnuckeligen Leutchen, genannt "der Souverän", umso besser herumkommandiert werden, je schlichter das Weltbild ist, das sie sich aufgrund simpler Litaneien zurechtzimmern müssen ...

  5. McErdal (kein Partner)
    25. Mai 2018 19:22

    ****Sie kann's noch mit 52****
    w w w . epaper.heute.at/data/resources/180525_HEU/HEU-180525-030-000-n.jpg

    Ich bin fast 20 Jahre älter und kann auch noch meinen Bauch einziehen - was ist da großartiges dabei daß sie es mit 52 noch kann ??
    Was heutzutage schon als großartig gilt tz, tz...........

  6. McErdal (kein Partner)
    25. Mai 2018 19:13

    **Einwanderung oder Souveränität: Deutschland am Scheideweg. Die Illegalität der Zuwanderung und der Verfall des Staates***
    w w w . quer-denken.tv/2200-einwanderung-oder-souveraenitaet-deutschland-am-scheideweg-die-illegalitaet-der-zuwanderung-und-der-verfall-des-staates/
    Auszugsweise:
    Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider & Prof. Dr. Jost Bauch im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Die derzeitige Masseneinwanderung, die wir in Deutschland seit September 2015 erleben, paßt absolut nicht mit der rechtsgültigen Gesetzeslage überein.

  7. McErdal (kein Partner)
    25. Mai 2018 18:36

    *Islamisierung: Das Jahrtausendverbrechen an Deutschland und den Völkern Europas. Eine Abrechnung mit den Verantwortlichen*
    w w w . michael-mannheimer.net/2018/05/25/islamisierung-das-jahrtausendverbrechen-an-deutschland-und-den-voelkern-europas-eine-abrechnung-mit-den-verantwortlichen/

    Auszugsweise:

    DIE POLITISCHEN ELITEN EUROPAS PLANEN DEN HISTORISCH GRÖßTEN VÖLKERMORD DER GESCHICHTE. EINEN VÖLKERMORD AN IHREN EIGENEN VÖLKERN

  8. Norbert Mühlhauser
    25. Mai 2018 10:43

    Die eine oder andere schwerwiegende Ursache für den Anstieg der Wohnkosten haben Sie aber ausgelassen, Herr Unterberger, etwa den weitaus stärkeren Anstieg des Baukostenindex ("BKI") im Vergleich zum Verbraucherpreisindex ("VPI"):

    So stand der "BKI 1990" Ende April'18 auf 233,6 (%), wohingegen der "VPI 1986" trotz des längeren Beobachtungszeitraumes nur 193,1 (%) ausweist.

    Der "BKI 2000" stand Ende April'18 auf 163, der "VPI 2000" hingegen auf 140, 3.

    Das heißt, dass sich der BKI seit 2000 um ca 3,5 % jährlich erhöht hat, hingegen der VPI nur um rd um 2,2 % - und das trotz aller technisch/maschinell/industriell eingetretenen Effizienzsteigerungen!

    Natürlich lässt sich das zu einem großen Teil mit politischen Einwirkungen erklären, denn von 1956 bis Ende 1989 gab es zB 15 Novellierungen der Wiener Bauordnung, von 1990 bis 2018 hingegen gezählte fünfzig Abänderungen! Siehe dazu:

    www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LrW&Gesetzesnummer=20000006

    Es wurden Anforderungen offenbar immer mehr hochgeschraubt, wodurch sich der Planungs- und Herstellungsablauf verkomplizierte. Das ist die Folge davon, dass die Bürger von Kreisen beherrscht werden, die keinen Gedanken an wirtschaftliche Gegebenheiten verschwenden, weil diese Kräfte in einer berauschenden programmatischen Wunschwelt zuhause sind.

    Aber natürlich fallen auch andere, hier teils schon erwähnte Ursachen ins Gewicht, etwa:

    - die schwindende Leistungsfähigkeit der inländischen Wertschöpfung (deren BIP künstlich hochgerechnet wird), neuerdings noch verschärft durch die Marotten eingebildeter Snobs, die sich niemals in einem betrieblichen Umfeld zu bewähren hatten, mit ihrem Bestemm auf ein "Menschenrecht", keinerlei unerwünschte Werbeanschreiben zu bekommen (Stwt: "DSGVO").

    - die neue Immobilienertragsbesteuerung, kurz: ImmoESt (die nach dem Motto "Gerääächtigkeit" gleichfalls der Verbraucher zu tragen hat, weil sie - insb von professionellen Vermietern - einkalkuliert wird). Deren Geräääächtigkeit ist übrigens so beschaffen, dass sie in absehbarer Zeit wegen ausdrücklicher Nichtberücksichtigung der Geldentwertung realiter den gesamten - inflationsbereinigten - Veräußerungsgewinn dem Fiskus zugute kommen lässt.

    - ein überproportionaler Anstieg des Bedarfes durch Single-Haushalte,

    - die importierte Bevölkerungszunahme, oder

    - die Zwangslage des Mittelstandes, dem Geld direkt und indirekt entzogen wird (Vermögensbesteuerung, Nullzinsen, wirtschaftl. Repression durch Überregulierung, "Basel"-Kriterien mit ihren auf größere Einheiten zugeschnittenen Maßgaben) und - auf der anderen Seite - die großen bzw institutionellen Investoren als Nutznießer der neuen quasi antikapitalistischen, nämlich etatistischen Geldmarktpolitik, die aufkaufen und den Wohnungsmarkt ganz professionell und eingedenk der juristischen Fallstricke (bzw Lastenrisken) "bewirtschaften".

    ----------------------------
    ps: Oh, da war schon wieder ein spöttischer Unterton in einigen Passagen, der schlichte Existenzen etwas aus dem Gleichgewicht bringen könnte. Da muss ich mich noch verbessern, das geht natürlich gaaar nicht, wird doch das Idealbild des schlichten Bürgers allseitig gehegt und gepflegt - können doch die schnuckeligen Leutchen, genannt "der Souverän", umso besser herumkommandiert werden, je schlichter das Weltbild ist, das sie sich aufgrund simpler Litaneien zurechtzimmern müssen ...

  9. Herbert Richter (kein Partner)
    25. Mai 2018 08:00

    Wohnungsnot in Donawitz Anfang der 60ger. Ohne zumindest einen Fufzger im Kuvert für den korrupten Gewerkschaftparasiten der über die Vergabe entschied, ging gar nichts.
    Niemals werde ich die Sorgen meiner Eltern vergessen, wie sie das damals anstehende Monat bewältigen könnten! Und dabei ging es nicht um neue Felgen für den Drittwafen, sondern um Nahrungsmittel! Das feiste Gewerkschaftsschwein aber hat sich selbst gemästet.
    Wie ich jüngst von einem Dreher der Vöest Alpine Donawitz hörte, mischen diese Nullleister genauso heute noch bei gewissen Vergaben kräftig mit.

  10. Knut (kein Partner)
    25. Mai 2018 07:44

    1982 konnte ich mir mit viel Eigenleistung noch ein schönes Haus um 93.000 € hinstellen - die Baubewilligung bestand aus nur 2 Seiten Vorschriften. 2006 waren es schon 440.000 € bei 10 Seiten Baubewilligung (der Baugrund ist hier nicht in der Kalkulation enthalten).

    Ich frage mich, aus wie vielen Seiten eine Baubewilligung jetzt 12 Jahre später besteht? Heute kann es nur noch Ziel sein, bis zur Pensionierung schuldenfrei eine eigene Wohnung oder ein eigenes Haus zu besitzen. Ansonsten kann es knapp werden, wenn man einkommensmäßig nicht zur Oberschicht gehört.

    Die supergünstigen Mieten, wie sie mir aus Wien noch vor 20 Jahren bekannt waren, sind auch Vergangenheit.

  11. machmuss verschiebnix
  12. Harun al Raschid
    23. Mai 2018 18:02

    O.T.:
    Was habe ich da von einem Märchenerzähler vernommen, als ich wieder einmal verkleidet durch das nächtliche Bagdad schlich? Fern im Abendlande, in Schwedistan, dürfen ein Mann und eine Frau (an anderes denkt man ja gar nicht bei uns) nur das Lager und ihre Liebe teilen, wenn sie vorher einen Vertrag abgeschlossen haben: Das ist an sich schon (ab)schrecklich. Da aber mein verehrungswürdiger Vater es mir ermöglicht hat, in Alpistan das dortige Recht zu studieren, schaudert es mich bei den möglichen (unerwünschten) Wirkungen eines solchen Kontraktes: Wie sieht es da mit der Gewährleistung und/oder Garantie aus? Wer bemisst den Entgang, wer hat Ersatz zu leisten, wenn die Lieferung nicht dem Erwarteten entsprochen hat? Welche Stellung haben da die Konsumentenschützer? Und...ich getraue es mich kaum niederzuschreiben, was geschieht, wenn da gar die "Verkürzung über die Hälfte" eingewendet wird? Allah sei Dank, dass solche Vorschriften offenbar bloss in Schwedistan eingeführt werden oder wurden, und nicht bei uns.... in Bagdad.

    • Erich Bauer
      23. Mai 2018 18:21

      Im ungarischen Fernsehen wurde eine schwedische Polizistin (im O-Ton) gefragt, ob die am Boden liegende, mit einem Leichentuch bedeckte Person eine Frau oder ein Mann ist. "Das darf ich nicht sagen...", war die Antwort. Aus Gender-Gründen.

    • Undine
      23. Mai 2018 21:54

      Weiser Kalif, Ihr solltet Euch viel öfter unerkannt umsehen in diesem Land! Es liegt so vieles im Argen! Man möchte fast schon die Hoffnung aufgeben.

  13. Erich Bauer
    23. Mai 2018 17:31

    Ungarische Sicht über Wien (Gänserndorf wird kurz gestreift)… Ungarisch sollte man können… Aber die Bilder sprechen eh eine eindeutige Sprache. Diese Beiträge werden in Ungarn im öffentlich rechtlichen Fernsehen täglich gezeigt. Auch über London, Paris, Schweden, Dänemark… etc. Überall dasselbe.

    https://www.youtube.com/watch?v=gUP1eo3eGaM

    Schlussfolgerung der Berichterstatter: Wien nur unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen und aufmerksamer Rundum-Beobachtung besuchen... Orban hat recht mit seinen Aussagen.

  14. Politicus1
    23. Mai 2018 14:34

    Natürlich ist die gigantomanische Sehnsucht Häupls und seiner GenossInnen nach ständig noch mehr Zuwanderern, damit Wien endlich die Zweimillionengrenze überspringt, eine Hauptursache der steigenden Nachfrage nach Wohnungen.

  15. Politicus1
    23. Mai 2018 14:32

    Mich beschäftigt die Frage, wer sucht eine Wohnung oder ein Haus zum Kauf in Wien? Welche Altersgruppe?
    Wenn Eigentumswohnungen zum Preis von 425.000.-für 2-Zimmer (63 m2) weggehen wie die warmen Semmeln, sind die Käufer wohl kaum junge Menschen - außer sie wurden mit einer reichen Erbschaft bedacht.
    Einfamilienhäuser (3 Stockwerke ohne Lift) um 2,500.000.- werden kaum ältere Käufer finden. Aber, haben junge das Geld dafür?

    Ich registriere also zweierlei.
    Einerseits einen hochpreisigen Wohnungsmarkt, der seine Käufer hat.
    Andererseits viele, vor allem junge Leute (Singels oder Jungsfamilien mit Kindern), die sich nicht einmal preisgünstigere 50-60 Jahre Altbauwohnungen (3. Stock ohne Lift) in wenig gesuchten Grätzeln leisten können.

    Mir fehlt das Angebot dazwischen in der Mitte. Das wird es aber bei den dringend gebrauchten tausenden neu gebauten Wohnungen nicht geben können. Grundpreise, Material- und Arbeitskosten erlauben ganz einfach in Wien keine billiges Bauen.
    Billig bauen kann nur der noch Wohnungsstadtrat Ludwig seine Gemeindewohnungen mithilfe der von allen Wienern bezahlten Steuern.

  16. schreyvogel
    23. Mai 2018 10:26

    Mitursache des Wohnungsmangels sind m.E. auch die sehr restriktiven Flächenwidmungspläne, die Bauland sehr stark verknappen und damit verteuern. Viele Politiker lieben es, sich als grüne Schutzengel zu präsentieren und Umwidmungen und Neubauten zu verhindern.

    • Konrad Loräntz
      23. Mai 2018 10:46

      .... oder dass ganze Viertel und Bezirke zusehends unbewohnbar werden.

  17. pressburger
    23. Mai 2018 10:25

    Warum können sich junge, aber auch ältere Familien einen erschwinglichen Wohnraum nicht leisten ? Die Politiker behaupten, die Mieten sind zu hoch. Stimmt das ?
    Eine Familie hat ein Einkommen das 100% entspricht. Davon nimmt der Staat der Familie 50% weg, 25% zahlt die Familie angeblich Miete. Bleiben 25% für alle anderen Gebühren, Versicherungen, zusätzliche Steuern, zum leben bleiben cca 15% der ursprünglichen Summe. Wäre der Staat ein schlanker Staat der sich auf die eigentlichen Aufgaben beschränkt, würde der Staat die Steuer senken, könnte die Familie 25% mehr Geld behalten, das Problem wäre gelöst (Lauter Konjunktive, entsetzlich). Aber der Staat bleibt unersättlich. Die regierenden Parteisoldaten werden immer weiter regulieren, reglementieren, neue Vorschriften und Verordnungen erlassen, den Bürger einschränken, kujonieren, bestimmen was er zu sagen und zu denken hat.
    Wohnungsnot kann tatsächlich katastrophale Folgen haben, wie ein historisches Beispiel eindeutig beweist. In Prag, Anfang des 17. Jahrhunderts herrschte tatsächlich schwere Wohnungsnot. Die aufgestauten Aggression, durch die Enge verursacht, entluden sich in einer Defenestration. Die angesehen Bürger, Martinic und Slawata wurden, heute vor 400 Jahren, von einer Horde von Hausbesetzer Rowdys brutal aus ihren Fenster in der dritten Etage herausgeworfen. Zum Glück hat es zu damaligen Zeit noch einen Misthaufen gegeben, der die Folgen des Sturzes gemildert hat.
    Trotzdem ist es in der Folge zu einen längeren Krieg in ganz Europa gekommen, der nach André Heller, 15 Jahre gedauert hat - gekämpft wurde nur am Tag. Mit Folgen unter denen wir noch immer zu leiden haben

    • Almut
      23. Mai 2018 11:58

      @ pressburger
      *************************
      *************************
      *************************
      Ja der Staat und die davon parasitär Lebenden sind unersättlich. Würde sich der Staat auf seine eigentlichen Aufgaben beschränken - innere und äußere Sicherheit und eine integre Justiz so würden 5% Einkommenssteuer reichen. Aber Staaten tendieren meist dazu seine tüchtigen Untertanen mehr und mehr auszupressen, um dann die Untüchtigen zu alimentieren und als Stimmvieh zu requirieren, alles unter dem falschen Etikett "sozial". Siehe dazu auch das Buch von Oliver Janich "Sicher ohne Staat".
      E

  18. Stein
    23. Mai 2018 09:22

    Zur Diskussion :

    "Haselsteiner-Stiftung kauft teuerste Wohnung Wiens ... ein mit 700 Quadratmeter ausreichend großzügiges Penthouse" ...

    • Franz77
      23. Mai 2018 09:41

      Haselsteiner - Hochgrad Freimaurer hat Narrenfreiheit. Er bereichert sich an öffentlichem Geld. Kennt Ausschreibungsergebnisse angeblich schon vorher - wo bleibt da der Staatsanwalt?

    • Nestor 1937
      23. Mai 2018 14:54

      Der Staatsanwalt ist auch Freimaurer!

    • Franz77
      23. Mai 2018 16:45

      Ja Nestor, so funktioniert das Ganze.

    • pressburger
      23. Mai 2018 23:58

      700 m2, wie viele "Flüchtlinge" und andere "Asylanten" ziehen in diese Wohnung ein ?

  19. brechstange
    23. Mai 2018 09:17

    file:///E:/Pictures/Wei%C3%9Fe/Leistbares%20Wohnen.jpg

  20. Undine
    23. Mai 2018 09:09

    A.U. schreibt:

    "3. Die Nachfrage ist massiv gestiegen, weil binnen weniger Jahre die Zahl der Menschen in Österreich (trotz negativer Geburtenentwicklung) um fast zwei Millionen ansteigt."

    Wir hätten wesentlich weniger Probleme---auch auf dem Wohnungsmarkt!---wenn es in Ö bei den knapp 7 Millionen geblieben wäre. Für 7 Millionen Einwohner reicht der LEBENSRAUM und die gesamte Infrastruktur! Alles, was darüber geht, ist einfach negativ. Man muß bedenken, daß all diese jungen moslemischen Männer auch ein Auto besitzen wollen und dieses auch eifrig nutzen wollen---mit allen nur denkbar schlimmen Folgen. Die rasant angestiegene Einwohnerzahl durch zugezogene, uns wesensfremde Leute bringt uns NUR NACHTEILE!

    Hätte man von Anfang an die "Schutzsuchenden"---statt Wohnungen für sie zu schaffen--- in Lagern an den Grenzen untergebracht, wäre kein Anreiz für weitere Zuwanderungswillige entstanden.
    Aber man hat den Geldhahn aufgedreht und es ihnen so gemütlich gemacht bei uns, daß sie nicht mehr wegwollen, sondern zusätzlich noch auf verantwortungslose Weise zahllose Kinder zeugen, die WIR FINANZIEREN MÜSSEN!

    • paula
      23. Mai 2018 09:22

      Leider funktionieren Sterne nicht. Tausenmal ***********

    • glockenblumen
      23. Mai 2018 09:22

      @ Undine

      ********************************!

      "Schutzsuchende, Asylberechtigte, Fluchtreisende" ich kann diesen ganzen Sch... nicht mehr hören
      Der größte Teil von denen ist weder das eine noch das andere, sondern illegale Invasoren bestehend aus einem hohen Prozentsatz junger wehrfähiger Männer, die das Gastrecht auf das Übelste mißbrauchen, das Ganze unter Duldung einer gewissenlosen Nomenklatura, die sich das "Gutsein" wie einen Orden an die Brust heftet, dafür ihre Heimat, ihre Landsleute und ihre Identität verraten und verschleudern :-((

    • Dr. Faust
      24. Mai 2018 03:24

      Volle Zustimmung! Die zentrale Frage ist also, wie man die mohammedanischen Neusiedler wieder aus den Städten herausbringt. Ich meine, dass die ohnehin fließenden, finanziellen Zuwendungen das Instrument dafür sind. Nur Familien, die in die Aufnahmezentren umsiedeln, bekommen die Unterstützung ausbezahlt.

    • otti
      24. Mai 2018 08:12

      An alle: !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  21. Franz77
  22. Franz77
    23. Mai 2018 08:59

    Es braucht nur ein Wort - und Sesam öffnet sich: Asssüüüllll. Und wenn das Finanzierungsmodell - 1,5 Kinder pro Jahr (mit Superbefruchtung gibt es sogar Vierlinge) - nicht funktioniert, ein Kind abkrageln. Am nächsten Tag hat man die größere Wohnung.

  23. W. Mandl
    23. Mai 2018 08:29

    "Durch das starke Bevölkerungswachstum in den letzten Jahren wird mehr Wohnraum benötigt." Das ist sozusagen das politische Axiom.
    Warum sagt niemand: "Wir wollen das Bevölkerungswachstum durch kulturfremde Immigration reduzieren und benötigen dann auch weniger neuen Wohnraum."?

    • Rau
      23. Mai 2018 08:45

      Das Problem ist eigentlich, dass man von falschen Voraussetzungen ausgeht. Das Bevölkerungswachstum wird mit der Demographie begründet. Im Prinzip steckt aber der Wachstumszwang der Wirtschaft dahinter, ohne dem nichts läuft.

    • glockenblumen
      23. Mai 2018 08:47

      ...Weil die Politiker zu feig sind, um das auszusprechen und weil der Moloch EU ohne Reue und Gewissen seine eigenen Kinder frißt...
      und außerdem sicherlich ein ganz Guter das als "Haß" auslegt, denn die Wahrheit darf ja heutzutage nicht mehr einfach so gesagt werden, da wird jede Silbe auf die Goldwaage gelegt :-(

    • Konrad Loräntz
      23. Mai 2018 10:31

      ...und wo in und um Wien will man soviel Wohnraum schaffen ? Am Kahlenberg, in der Lobau ?

    • pressburger
      24. Mai 2018 00:05

      @Konrad Loräntz
      Kahlenberg geht nicht, wegen der Weingärten, Lobau auch nicht, das sind die Grüninen dagegen. Aber es gibt Super Adresse und Immobilien in Wien wo das "Bevölkerungswachstum" sich ausbreiten könnte. Gute Adresse in der Löwelstrasse. Rathaus, würden nur die bleiben die arbeiten, hätten zwei osmanische Regimente im diesen Gebäude Platz, Erzbischöfliches Palais, zentral gelegen.
      Nicht neu bauen, bestehenden Raum optimal nutzen.

  24. Ingrid Bittner
    23. Mai 2018 08:28

    Der Bedarf an Wohnungen steigt auch deshalb, weil die Ehen nicht mehr halten.
    Aus einer ehemals gemeinsamen Ehewohnung müssen dann eben zwei Singlewohnungen werden, weil einer bleibt über und einer zieht aus.

    • Franz77
      23. Mai 2018 09:01

      Die Familienzerstörung ist exakt so gewollt.

    • Riese35
      23. Mai 2018 13:31

      Ganz genau! Das wird aber sogar auf allen Ebenen noch gefördert. Es fängt schon im Kindergarten an, wo die Kinder auf Selbstbestimmung und (Lust-)Konsum gedrillt werden. "Nimm Dir", ist die Devise, - (was dir zusteht) - nicht "Was kann ich der Gemeinschaft geben".

      Und dieser kausale Zusammenhang ist bidirektional. Eine Großfamilie paßt in solche Singlewohnungen nicht. Und hat man ein größeres Heim für eine Großfamilie, dann zockt der Staat überall ab.

  25. dssm
    23. Mai 2018 08:10

    So gut wie jedes österreichische Problem hat als Wurzel die Zuwanderung ungebildeter Massen. Denn wenn in ein dicht besiedeltes Land, Massen an Zuwanderern strömen, egal ob die fleißige Arbeiter sind oder nicht, dann wird der wenige freie Boden sehr, sehr teuer.

    Immerhin, würden die in den letzten Jahrzehnten gekommenen Zuwanderer den Wohlstand heben, dann würde auch Wohnraum gebaut, privat finanziert. Das die Zuwanderer offensichtlich in ihrer Mehrheit seit Jahren im Sozialsystem gelandet sind, erkennt man am fehlenden privaten Wohnbau. Denn die Entscheidung, ob ein Sozialhilfeempfänger eine bestimmte Wohnung bezahlt bekommt, liegt beim Staat, einem Staat der regelmäßig die Rahmenbedingungen ändert. Baut ein Privater also eine Wohnimmobilie, dann braucht er für mindestens 30(!) Jahre solide Mietzahlungen, ändert aber der Staat die Rechte der Sozialhilfeempfänger, oder will einfach weniger zahlen, dann ist der Bauherr in groben Nöten. Daher riskieren nur ein paar staatsnah vernetze Leute ein Investment in den Wohnbau.

    Generell ist der Wohnungsmarkt ein guter Beweis, was uns diese Zuwanderung bringt: Nämlich nur Kosten und Ärger.

    Und nebenbei, ich würde momentan niemals in österreichische Immobilien investieren!
    1. Sehr schnell machen nachträgliche Regulierungen die Sache unrentabel.
    2. Wenn die Steuereinnahmen wegbrechen, dann kommt der Staat schnell auf die Idee mit Sachleistungen für die Kulturbereicherer, z.B. gratis wohnen.
    3. Kommt es zu Unruhen, welche woanders bereits ganz normal sind, so werden wohl die Immobilien am meisten leiden und keine Versicherung wird zahlen.
    4. Kommt es hoffentlich zu einem Alle Raus, dann hat man einen gigantischen Leerstand.
    Der Punkt 5., nämlich steigende Zinsen, sollte sowieso im Alter des typischen Mitbloggers keine Rolle mehr spielen, aber sehr wohl für jüngere Leute.

    • Rau
      23. Mai 2018 08:39

      Andrerseits, was wäre ohne Zuzug? Motor der Wirtschaft ist die Bauwirtschaft. Ohne Zuzug - Auftragsmangel - Pleiten - Kollaps, die niedrigen Preise helfen dann auch nix mehr.
      Mit Zuzug gesteigerte Nachfrage - höhere Preise und damit auch Gewinne für Spekulanten - gute Auftragslage für die Bauwirtschaft. Alles läuft scheinbar super!

      Das Scheinwachstum allerdings, da der Zuzug ja grösstenteils alimentiert werden muss, bezahlen eigentlich die, die gar nichts davon haben. Solange, bis das ganze ebenfalls zusammenbricht.

      Wirtschaft baut eben auf Wachstum und nur darauf - entweder wachsen oder Ruin. Sterben gehört eben zur WIrtschaft, haben wir gestern gelernt

    • pressburger
      23. Mai 2018 09:09

      Warum wollen eigentlich die Illegalen unbedingt in die Ballungszentren ? Weil sie von Politikern zuerst über die Grenzen gelockt wurden und weil die Betätigungsmöglichkeiten, Drogenhandel ideal sind. Ausserdem es ist verlockend in Wien von den Rathaussozis gefüttert, herumzuhängen. In Hintertupfing ist es fad.

    • dssm
      23. Mai 2018 09:42

      @Rau
      Sie verwechseln eine Marktwirtschaft, mit einem Staatssozialismus.
      Denn in einer Marktwirtschaft wird Wachstum nur durch Dinge erzeugt, für die ein anderer freiwillig breit ist zu zahlen. Die Zuwanderer leben aber von staatlichen Geldern, damit ist alles Wachstum in der Bauwirtschaft rein über Steuern finanziert. Diese Steuern werden den produktiven Teilen der Wirtschaft genommen, womit aus Sicht des Wohlstandes, wir eine negative Entwicklung haben.
      Abgesehen davon, die Masse des Wachstums war und ist in der Sozialindustrie. Bei einem Alle Raus sollten wir schon einmal überlegen, was wir mit den dort jetzt Beschäftigten machen.

    • Rau
      23. Mai 2018 10:12

      Ich verwechsle gar nichts, sondern stelle fest, dass der Druck zum Wachstum begründet womit wir es zu tun haben. Der Staat ist träge, ohne Zugzwang tut der gar nichts. Es ist die "freie Wirtschaft", die diese Zuwanderung will, wo das Geld dafür herkommt ist in dem Zusammenhang egal! Hauptsache Aufträge.

      Frage, kann auch der, der etwas produziert, in Ihrem Bild von Nettozahlern und -empfängern, auf der negativen Seite der Bilanz stehen?

    • Konrad Loräntz
      23. Mai 2018 10:30

      an Rau:
      Katze-Schwanz-beissen: Die Bauwirtschaft beschäftigt fast ausschliesslich Nicht-Österreicher. Wozu also der Aufwand ?

    • Rau
      23. Mai 2018 10:57

      Das gewinn- und steuertechnische Ausnützen globaler wirtschaftlicher Unebenheiten, meist zum Nachteil des betreffenden Landes spielt da auch mit hinein, ist aber nur ein Teil der Geschichte. Das Gerede von Angebot und Nachfrage beschreibt diese Entwicklung schon lange nicht mehr, genauso wenig wie das von Staats- und Marktwirtschaft. Das ist längst in einen Filz übergegangen, für den die herkömmlichen Theorien einfach nicht mehr greifen, weil sie die Realität einfach nicht mehr adäquat abbilden!

    • dssm
      23. Mai 2018 14:04

      @Rau
      Eigentlich machen Sie sehr beleidigende Aussagen, denn ich war mein ganzes Leben lang Unternehmer und Geschäftsführer, also bin ich "freie Wirtschaft". Toll, ausgerechnet ich bin jetzt für diese Zuwanderung verantwortlich, wie wäre es, wenn Sie lieber bei staatsnah agierenden (wie z.B. Haselsteiner) einmal suchen würden?

    • Rau
      23. Mai 2018 19:35

      Naja ich vermeine mich daran zu erinnern, dass Sie sich selbst als Steuerzahler mehrmals selbst bezichtigt haben an der Misere mitgewirkt zu haben. Soweit würde ich Sie persönlich betreffend niemals gehen ;)

      Aber in grösseren Zusammenhängen gedacht lassen sich klare Trennungen nicht mehr treffen (sie liefern selbst mit Haselsteiner ein Beispiel) Ich habe Aussagen hoher Vertreter der deutschen Wirtschaft im Hinterkopf, die der Migration z.T. immer noch das Wort reden.

  26. Josef Maierhofer
    23. Mai 2018 08:05

    In Wien stehen 9 000 Gemeindewohnungen leer, offenbar kann sich die 'trotz Regelung' keiner leisten. Viele davon sind ganz und gar nicht billig, sonderbar.

    Auch dieser Aspekt ist zu berücksichtigen: beide Eltern müssen arbeiten, um das Leben überhaupt zu meisten. Mein Vater hatte 8 Kinder und trotzdem ein Haus geschafft und zwar mit einem einzigen Lohn. Das geht heute nicht mehr. Da geht sich oft eine Wohnung nicht mehr aus.

    Es gibt sie schon die Bauträger, die tatsächlich leistbaren Wohnraum schaffen wollen, wie geschrieben, sind es aber die Auflagen, die alles verteuern, es ist zu viel staatliche Einmischung dabei. Auch dieser Aspekt ist nicht zu vernachlässigen.

    Am meisten gibt mir zu denken, dass gerade die jungen Leute aber das Geld nicht aufbringen können, sich überhaupt eine Wohnung leisten zu können, aber die Asylsuchenden bekommen so was gratis, was ich als ganz schlimme Benachteiligung unserer jungen Leute werte.

    Es ist sehr schwer, eigenverantwortlich selbst tätig zu werden und sich was zu schaffen. In Niederösterreich ist das heute noch besser als in Wien.

    • dssm
      23. Mai 2018 08:18

      Josef Maierhofer
      Das Beispiel Ihres Vaters zeigt doch nur, wie tief wir im Sozialismus schon drinnen stecken. Denn wo sind denn die ganzen Wohlstandsgewinne aus der höheren Effizienz? Warum muss(!) die typische Ehefrau heute trotz Kindern arbeiten gehen? Hier trifft sich Gesellschaftsklempnerei mit dem üblichen sozialistischen Programmen.

      Zurück bleiben hohe Scheidungsraten, unzufriedene Frauen, weil schlechte Mütter, viele Abtreibungen, welche für die Betroffenen auch nicht lustig sind, Kinder, welche in den staatlichen Schulen mangelhaft auf das Leben vorbereitet werden, eine gigantische Asylindustrie, um den Frauen Jobs zu bieten ...

    • Riese35
      23. Mai 2018 08:26

      @dssm: ************************!

      >> "Gesellschaftsklempnerei": ;-))), Frankfurter Schule, Soros, ...!

      Mit der neuen Regierung hat sich die Verpackung geändert. Der Inhalt ist gleich geblieben: Brandstetter, Quoten, ....

    • Charlesmagne
      23. Mai 2018 08:57

      Wieder @ Riese **********************************
      In wenigen Worten zusammengefasst. Und das mit der Regierung scheint, zu meinem Entsetzen, auch zuzutreffen.

    • Franz77
  27. Livingstone
    23. Mai 2018 07:37

    „Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie doch Kuchen essen!“

    • pressburger
      23. Mai 2018 09:11

      Hat Marie Antoinette nie gesagt, trotzdem wurde sie von den Terroristen ogschädlt.

    • Franz77
      23. Mai 2018 09:18

      Ich empfehle die Biografie von Stefan Zweig - ein riesiges Lesevergnügen. Zweig war ein Genie. Und richtig, Pressburger, sie hat das nie gesagt.

    • pressburger
      24. Mai 2018 07:54

      Zweig war ein Genie, kein Staatskünstler. Staatskünstler die sich vor den Karren der Mächtigen einspannen lassen, haben ein Defizit. Sie sind intellektuelle Zwerge.

  28. El Capitan
    23. Mai 2018 07:34

    Apropos Wohnungen:

    Da hat doch der Rechnungshof kritisiert, dass in Wien Gelder, die für Wohnungen vorgesehen waren, in die von esoterischen Energiezonen umgebene Medizinruine im Norden umgeleitet wurden.

    Abgesehen davon, dass hier bei jedem Nicht-roten Politiker die Handschellen geklickt hätten, zeigt das den Dilettantismus roter Politik.
    Weiters hört man, dass nicht wenige Gemeindewohnungen leer stehen? Warum eigentlich?

    Was Venezuela betrifft, so liegt die Ursache der Misere in einer überbordenden Korruption, weil jeder Investor verpflichtend einen Venezolaner als Geschäftspartner braucht. Das musste zwangsläufig in eine Zweiklassengesellschaft führen: G'stopfte und korrupte Rote und die armen anderen.

    Es ist schon richtig: Für die Verteuerung von Gütern gibt es immer mehrere Gründe, wenn sich aber Rote politisch einmischen, dann kriegt alles den Geruch und die Konsistenz von Naturdünger aus der Jauchegrube.

  29. Sabetta
    23. Mai 2018 07:00

    PT. 3 erklärt, weshalb man auf die gestiegene Nachfrage nicht reagieren mag. Man hofft immer noch auf den Rechtsstaat...

    • Sabetta
      23. Mai 2018 18:56

      Oh, das war an sich ein Sickerwitz. Ich dachte, wenn sie vielleicht doch noch abgeschoben werden könnten, dann bräuchte man wirklich nicht so viele Wohnungen...

  30. Ausgebeuteter
    23. Mai 2018 06:49

    In vielen Ländern wird anstandslos akzeptiert, dass das Wohnen (Miete) zirka 25 % des Einkommens verschlingt. Nur in Österreich ist man der Meinung, dass eine Wohnung fast nichts kosten darf. Natürlich sollte es für eine befristete Zeit günstige Startwohnungen für junge Ehepaare geben, welche aber schnell sich um andere "marktwirtschaftlich" angebotene Wohnungen kümmern sollten. In Italien wird oft für die jungen Leute das "Hotel Mama" bevorzugt, denn dort stehen sonst ohnedies viele Räumlichkeiten leer.

    War es nicht beim real existierenden Sozialismus (gemäß Marx, Lenin = Edelkommunismus) das Ziel, neben kostenloser Brotabgabe und Öffis auch eine Wohnung (oder war es nur eine Zimmerecke?) vom Staat zur Verfügung zu stellen?

    • Markus Volek (kein Partner)
      27. Mai 2018 19:05

      Ach so wenn 50 Quadratmeter 750 Euro Kosten und Heutzutage das Einkommen 1200 Netto bei vielen nicht übersteigt wie soll man so überleben können da ist nichts mehr mit 25% des Einkommens da sind wir eher bei 70%.

  31. teifl eini!
    23. Mai 2018 06:29

    Das Übel liegt darin, dass der durchschnittliche Linke den Kapitalismus mit der ökonomischen Schwerkraft verwechselt. Er meint, den Kapitalismus bekämpfen zu müssen und stemmt sich dabei gegen ökonomische Fakten. Wie jeder Shaolin weiß, sollte man die Kraft des Gegners nutzen und umlenken, um auch als körperlich Unterlegener entscheidende Würfe anbringen zu können. Der Linke gleicht jedoch dem (geistig) trägen Sandsack, der sich gegen den Tsunami stemmt. Hauptsache sie lassen mehr als 100.000 Versorgungsbedürftige herein, um den Nachfragedruck noch weiter zu erhöhen. Hoffnungslos.

    So viel Dummheit muss doch weh tun. Wie viele Beispiele gescheiterter Planwirtwirtschaft brauchen die noch? Der durchschnittliche Linke wähnt sich als Revolutionär, ist mit seiner Pose jedoch nichts als ignorant und historisch vollkommen unbedarft.

    • Charlesmagne
      23. Mai 2018 08:45

      Tut aber nicht weh! Sonst gäbe es nur mehr Gangbetten.

    • Franz77
      23. Mai 2018 09:05

      Gangbetten gibt es nie für Musels.

    • pressburger
      23. Mai 2018 09:16

      Irrtum, auch eine Überdosis an Dummheit verursacht keine Schmerz. Dummheit ist selbstrekursiv und selbstverstärkend. Beweis, die zunehmende Verdummung der Kaste der Politiker seit einigen Jahrzehnten.

    • riri
      23. Mai 2018 13:04

      Ein Teil der Politiker war immer schon dumm, der andere Teil hat gewähren lassen.
      Beide Teile handeln in einem unglaublich bequemen System, welches keiner Anstrengung bedarf und verantwortungslos ausgenützt wurde (wird).
      Das nennt man Sozialpartnerschaft.

  32. Klimaleugner
    23. Mai 2018 05:34

    Es ist wie in Venezuela - es ist überhaupt immer das gleiche wenn der Sozialismus am Werk ist; es ist wie in diesem schlechten politischen Witzchen: "Frage: Was passiert, wenn der Sozialismus in die Sahara kommt? Ein paar Jahre gar nichts - dann wird sogar der Sand knapp."

    In Venezuela, wo sich der Staat um alles kümmert wurden auch die Raffinerien verstaatlicht, jetzt gibt es in einem der erdölreichsten Länder kaum mehr Benzin zu kaufen. Die Inflation liegt bei 1.800 %!

    Bei uns hat der sozialistische Staat mittels Mietrechtsgesetz die Höhe der Mieten so festgesetzt, dass jemand, der in Wohnungen investieren will beim Vermieten nichts verdienen kann, bzw. Geld verliert - also stehen viele schöne Wohnungen einfach leer, weil sie nur als Geldanlage gekauft wurden.

    Auch das ist ein Auswuchs, der durch Sozialisten verursacht wurde: hier haben die Planwirtschafter in vielen Ländern einfach zwei der wichtigste Parameter einer Wirtschaft staatlich gesteuert, in dem sie die Oberhoheit über die Notenbanken übernommen haben und den Zins (also den Preis für Kapital) künstlich niedrig gehalten, sowie die Geldmenge katastrophal ausgeweitet haben. Dies um es den sozialistischen Politikern weiterhin zu ermöglichen, Geld zu verteilen (und damit Wähler zu bestechen), das eigentlich gar nicht da wäre, bzw. wenn, dann zu viel höheren Zinsen. Dies hat zu gigantischen "Blasen" geführt und zwar bei Immobilien und bei Aktien. Beide können täglich platzen und werden zu einem Crash unglaublichen Ausmasses führen, spätestens wenn auch die EZB die Zinsen erhöhen muss.

    DER MARKT SETZT SICH AM ENDE IMMER DURCH!!!!

    • Tegernseer
      23. Mai 2018 06:18

      **********
      Der Staat müsste auf seine Kernfunktionen zurückgedrängt werden.

    • Riese35
      23. Mai 2018 07:16

      *************************!

      Und an den Blasen verdient der Staat nochmals, da sich die Erbschaftssteuer nicht mehr am Einheits-, sondern am Blasenwert orientiert und exorbitant hoch ist. Begünstigungen für Familien gibt es keine mehr, denn Eigentum ist Diebstahl. Auch die jetzige Regierung scheint daran nichts ändern zu wollen und genießt förmlich die "Leistungen" ihrer sozialistischen Vorgängerregierung. Man hat das Gefühl, daß ihr eingefleischte Sozialisten (wie z.B. Brandstetter) an gewissen Schalthabeln der Macht willkommen sind, damit sinnvolle Maßnahmen, nur zur Beruhigung des Volkes gesetzt, letzlich wirkungslos verpuffen.

    • Charlesmagne
      23. Mai 2018 08:43

      @ Riese35 ***************************************
      Sehe ich leider genau so. Habe allerdings nicht viel anderes erwartet.

    • Konrad Loräntz
      23. Mai 2018 10:27

      Bsp.: Feinstens renovierte Wohnung im Diplomatenviertel 3. Bezirk mit Marmorbad etc.
      Juristenpaar aus dem westlichen Ausland mietet zu vernünftigem Preis über Mindestmiete. Bei Auszug Klage wegen überhöhter Miete.
      Ein Vertrag zwischen gebildeten, zahlungskräftigen Erwachsenen zählt in einem Sozi-Land nix. Und der Vermieter ist sowieso der Böse. Der Kapitalist. Da lässt man die Wohnung dann lieber ein paar Jahre leer stehen, bis die Kinder sie brauchen.

  33. elfenzauberin
    23. Mai 2018 05:12

    Solange es Politiker gibt, die in Parteisekretariaten groß geworden sind, niemals unter marktwirtschaftlichen Bedingungen wertschöpfend tätig sein mussten, wird sich am ökonomischen Analphabetismus dieser Politikerkaste nichts ändern. Dann glaubt man schon einmal, dass - wenn Brot knapp und damit teurer wird - man dieses Problem mit Preisregulierungen in den Griff bekommen kann.
    Diese Ignoranz zieht sich durch die ganze rot-grün-linke Politik, etwa wenn es um Mindestlöhne geht, oder auch um die Beurteilung der aktuellen Situation in Venezuela oder auch um die EU-Bankenrettung oder um die EU-Staatsfinanzierung von Pleitestaaten.

    Noch schlimmer als die Ignoranz dieser Etatisten, die vermeinen, mit Regelungen und Verordnungen alles in den Griff bekommen zu können, ist deren Lernresistenz. Ich habe nicht den Eindruck, dass das Wiener Finanzdrama zu einem Lernprozess bei Michael Häupl oder dessen ehemaliger Gespielin Renate Brauner geführt hat. Ganz im Gegenteil beurteilen diese Leute ihre eigene Politik durchwegs positiv, genauso wie Erich Honnecker oder Erich Mielke das getan haben. Oder auch Fidel Castro, Mao Tse Tung und Stalin. Von keinem dieser Leute ist überliefert, dass sie - mit den Folgen ihrer katastrophalen Politik konfrontiert - kritisch nachgedacht oder gar ihre Meinung geändert hätten.

    • Tegernseer
      23. Mai 2018 06:16

      ************
      Schade dass ich Sie nicht mehrmals positiv anklicken darf...

    • glockenblumen
      23. Mai 2018 06:59

      @ elfenzauberin

      Vollkommen d'accord!!!! Tausend Sterne dafür!
      *********************************************************
      *********************************************************
      *********************************************************

    • logiker2
      23. Mai 2018 07:01

      *************, bei den Linken geht es nie um Wirtschaftsverständnis, für dieses Komplizierte haben wir die Schwarzen, sondern immer um Umverteilungsoptimierung vorwiegend zum Wohle des eigenen Säckls.

    • Charlesmagne
      23. Mai 2018 08:40

      @ alle: volle Zustimmung*******************************************
      Besonders perfide die Linken, wie man jetzt an der Reaktion auf ihren Macht- und Einkommenverlust in den Krankenkassen sieht.

    • Undine
      23. Mai 2018 08:46

      @elfenzauberin

      ***********************************+!
      Ich frage mich manchmal: Sind diese Uneinsichtigen von Haus aus so geartet und sammeln sich deshalb bei den Linken, oder werden die Leute im Laufe der Zeit so, WEIL sie bei den Linken sind.

    • pressburger
      23. Mai 2018 09:22

      Super. Die Sehnsucht der linken Ausbeuter nach der Auferstehung der kommunistischen Planwirtschaft, mit allen Begleiterscheinungen, ist zwar dumm, aber auch Dumme können Verbrechen planen.

    • Specht
      23. Mai 2018 18:11

      Häupl und Mao Tse Tung kann man zwar nicht vergleichen, aber ihr Hauptinteresse dürfte die eigene Wichtigkeit und ihr angenehmes Leben gewesen sein, anders kann man sich das Chaos und die Scherben die sie hinterlassen haben nicht erklären. Was ist nur mit unserer jetzigen Regierung los, weil sie bewegungslos scheint, wovor haben sie Angst? Es gibt nichts mehr zu verlieren nur noch zu retten was noch nicht den EU-Schergen überlassen wurde.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


Impressum  Datenschutzerklärung