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Zehn Lehren aus Kärnten drucken

Lesezeit: 3:30

Das Kärntner Wahlergebnis hat zwei zentrale Brennpunkte: einen massiven Sieg des Kärntner-SPÖ-Landeshauptmanns, der die Erfolge der ÖVP-Landeschefs in Niederösterreich und Tirol tendenziell fast übertrifft; und ein ebenso massives Warnsignal an die beiden bürgerlichen Parteien – vor allem an die Volkspartei.

Der Erfolg von SPÖ-Kaiser ist vor allem daran zu messen, dass die Roten mehr dazu gewonnen haben als die Grünen verloren. Dieser Unterschied beträgt zwar kaum mehr als ein Prozent, zeigt aber eine Umkehr des bisherigen Trends, unter dem die Grünen in der Regel mehr verloren haben als die Sozialdemokraten dazugewonnen.

Was können wir aus dem Kärntner Ergebnis lernen?

  1. Die Person des Landeshauptmanns hat eine überragende Bedeutung, egal ob Schwarz oder Rot. Die Bedeutung des Spitzenmannes ist in den Ländern noch wichtiger als auf Bundesebene. Ein Landeshauptmann hat ja kaum wirklich heikle Entscheidungen zu treffen. Er wird meist primär als Verkörperung des heimatlichen Identitätsgefühls empfunden. Erfüllt er diese Aufgabe gut – was den Allermeisten gelingt –, dann wird er auch wiedergewählt.
  2. Der Anti-Links-Trend der letzten Wahlen ist zu einem Stillstand gekommen, wenngleich es absolut unseriös wäre zu sagen, es gäbe jetzt wieder einen Linkstrend. Denn dazu ist bei den kleineren Parteien in Kärnten viel zu viel in Bewegung gewesen.
  3. Das Dramatischste ist die neuerliche Implosion der Grünen. Sie sind seit einem Jahr im steilen Sinkflug. Und der Harakiri-Auftritt der auch körperlich sehr seltsam wirkenden Eva Glawischnig wenige Stunden vor der Kärnten-Wahl war da nur noch der finale Gnadenstoß.
  4. In Kärnten haben die Menschen nicht so stark unter den dramatischen Folgen der von den Linksparteien verschuldeten Völkerwanderung zu leiden wie anderswo. Das hat Kaiser geholfen.
  5. Zugleich hat der Hypo-Alpen-Adria-Crash in Kärnten noch immer eindeutige negative Nachwirkungen auf die FPÖ, obwohl die Gesamtbelastung durch den Crash für den Steuerzahler auf Grund der guten internationalen Konjunktur weit geringer ausfällt als vor einigen Jahren befürchtet.
  6. Im Vergleich zur ÖVP schneidet die FPÖ deutlich erfolgreicher ab, auch wenn man ehrlicherweise ins Kalkül ziehen muss, dass Team Stronach und BZÖ beim letzten Mal eher Wähler aus dem blauen als aus dem schwarzen Lager angezogen hatten. Von ihnen ist einfach ein guter Teil zurückgekehrt.
  7. Bei der ÖVP hat sich der Sebastian-Kurz-Effekt weitestgehend in Luft aufgelöst. Das globale Schwingungen, ja vibrierende Begeisterung erzeugende Pendeln des ÖVP-Chefs von Papst bis Putin erzeugt auf lokaler Ebene gar nichts. Wo nicht schon vor Kurz ein schwarzer Landesfürst inthronisiert gewesen ist, hat der innerparteiliche Säuberungskurs von Kurz keinen einzigen Strahlemann produziert. Ja, nicht einmal zugelassen. In der Regierung agiert seine Mannschaft mit eineinhalb Ausnahmen äußerst schwach.
  8. Auch die von Kurz besonders gepushte Kärntnerin Elisabeth Köstinger hat offensichtlich nicht einmal in ihrem Heimatbundesland etwas bewegt.
  9. Jetzt ist guter Rat für die Schwarzen teuer. Gewiss haben sie auf Bundesebene noch eine Zeitlang eine Chance durch den Kurz-Hype. Die schwarze Chance lebt schon angesichts der Schwäche sämtlicher anderen Bundesparteichefs sicher weiter. Auch in Salzburg ist die ÖVP gut aufgestellt. Aber etwa die Vorstellung, dass aus irgendeinem Grund Kurz im Bund plötzlich nicht mehr zur Verfügung stehen sollte (es muss ja kein so peinlicher sein wie rund um Eva Glawischnig), muss es jedem Schwarzen schwarz vor den Augen werden lassen.
  10. Auch das Kärntner Ergebnis zeigt: Bei der ÖVP herrscht nicht nur eine personelle Krise, sondern auch eine inhaltliche. Überall regiert Vorsicht und die Angst, nur ja keinen Fehler zu begehen. Phrasen können aber keine politische Dynamik substituieren. Der inhaltliche Schwung der Partei aus den Wahlkampfzeiten ist weg. Siehe etwa die peinliche Entsorgung der versprochenen direkten Demokratie; siehe etwa das plötzlich nicht mehr als wichtig behandelte Völkerwanderungs- und Islamisierungs-Thema (das aber für die Österreicher weiterhin die brennendste Frage ist!); siehe die Unfähigkeit, den an sich überaus positiven Kinderbonus auch emotional positiv zu verkaufen; siehe das peinliche Herumgerede angesichts eines linkssozialistischen Frauenvolksbegehrens; oder siehe gar die aus lauter leeren Worten und Null Ideen bestehende Medienpolitik.

Konzentration auf Außenpolitik hilft zwar in Zeiten der Bedrohung oder Kriegsgefahr, aber derzeit absolut nicht.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    04. März 2018 19:41

    der Sozi hat keine Absolute, das grüne Ungeziefer ist einmal mehr rausgeschmissen worden. So weit, so gut.

    Die Kärntner brauchen aber definitiv mehr multikulturelle Bereicherung. Wer Marxismus wählt, muss Marxismus bekommen. Wer offen und multikulturell wählt, soll es doch haben.
    In Kärnten stehen angeblich viel Plätze für Flüchtilanten leer, was sehr beklagt wird.
    Dem kann man abhelfen.
    Vernünftige Bundesländer sollen ihre mohammedanischen Bildungswunder bitte rasch in die mehrheitlich roten Länder abschieben. Alternativ in Gemeinden rund um Wien, wo es so viele Ökobolschewiken gibt.

    Die Lösung muss aber primär eine andere sein: FPÖ, ÖVP und TK sollten die Landesregierung bilden und dem Sozi Macht, Einfluss und vor allem Geld wegnehmen. In ein paar Jahren wird man zum Wohle des Landes soviel gearbeitet haben und einen harten antisozialistischen Kurs gefahren haben, daß der Sozi zurückgestutzt wird, wo er hingehört.

    Daß auch die Pinkschwulen nix gerissen haben, gereicht den Kärntnern aber zur Ehre.

    Also, liebe FPÖ, zeigt den Willen zur Macht! Weg mit dem roten Dreck!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorcarambolage
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    04. März 2018 18:56

    Bin schon einige Jahre auch beruflich ein Meidlinger. Die "Geschäftsstraße" Meidlinger Hauptstraße (Fußgeher Zone) und der Bahnhof inkl. U6 ist daher fast täglich mein Studienobjekt.
    umso erstaunter war ich vor 2 Jahren in einem Klagenfurter Einkaufszentrum, wo ich fast nur einheimische Besucher - vielleicht noch ein paar Italiener - sah.
    Kein Wunder, dass dort die Uhren noch anders gehen und die Sozialisten sogar noch dazu gewinnen konnten.
    Aber auch dort wird eines Tages die "Wirklichkeit" einziehen. Das ist es ja, dass die Bevölkerung wie der Frosch im noch nicht heißen Wasser badet und nicht merkt, wenn es zu heiß wird, es dann zu spät ist.

  3. Ausgezeichneter KommentatorNordkette
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    04. März 2018 20:05

    Also ich muss Ihnen da als Tiroler in der Tat zustimmen. Auch wir waren unlängst in Klagenfurt auf Seminar und gingen dann zu Fuß ins Stadtzentrum. Wir alle waren auch erstaunt, wie wenig Migranten und vor allem Kopftücher (Stoffgefängnisse) wir sahen. Ein Stadtgang durch Innsbruck beginnend von den peripheren Wohnanlagen durch die Stadt in Richtung Klinik, Innenstadt und Hauptbahnhof zeichnet da ein ganz anderes Bild: Überall Migranten mit Kinderwägen, alle Nationen. Hier erkennt man auch, dass Innsbruck nach Wien in der Reihe der Landeshauptstädte die meisten Sozialwohnungen (rund 17000) zu vergeben hat und in Tirol auch nach wie vor die Sozialleistungen sehr hoch sind!

    Unlängst war in der "Krone" zu lesen: Innsbruck als Hotspot der Migranten!

    http://www.krone.at/1654965

  4. Ausgezeichneter KommentatorFreisinn
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    04. März 2018 20:23

    A.U. hat völlig recht, der Schwung der Regierungskoalition hat stark nachgelassen. Er ist aber nicht völlig weg, man müßte ihn nur wieder pflegen. Mit so einer schwachen Performance, wie von Blümel neulich gezeigt, wird das aber nicht gehen. Dieser Mann gehört sofort entfernt, er richtet nur Schaden an - vielleicht nimmt ihn der Busek auf. Auch die Entsorgung der direkten Demokratie (vgl. Köstinger) ist über die Maßen enttäuschend. Vor allem könnte man damit das sich abzeichnende Raucherdebakel elegant in einen Sieg oder zumindest ein Patt verwandeln. Vielleicht aber wollen die Türkisen den Blauen diesen Befreiungsschlag einfach nicht gönnen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    04. März 2018 20:46

    Ich sehe die Sache nicht so schwarz, aber eine Warnung ist es allemal. Die ÖVP sollte jetzt langsam daran gehen, sich "Mut anzueignen" wie es im Film Battleship so schön heißt.
    Vielleicht warten Kurz und Co noch die Wahl in Salzburg ab, aber dann müssen sie ihre Cojones aktivieren, sonst sind sie schnell wieder weg.

    Was die Situation in Kärnten betrifft, so ist Kaiser nicht zu beneiden. Die Budgetzahlen sagen für die Zukunft Sparsamkeit voraus. Die lieben Kärntner werden neben den laufenden Kosten keinen Spielraum haben.

    Für mich liegt der Hammer vor allem darin, dass die Grünen ihrem Ende entgegen gehen.

    GöttInnendämmerung.

  6. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    04. März 2018 22:06

    Ich habe immer noch die Hoffnung auf einen radikalen Aufbruch nach dem Wahlzyklus. Vielleicht war Kärnten den Schwarzen eine Lehre oder muss erst Salzburg vorübergehen? Wenn bei der Zuwanderung nicht drastische Geschichten passieren ist sowieso alles egal. In fast allen Städten gibt es mehr moslemische Kinder denn Einheimische, bis also die Moslems die Mehrheit stellen kann man sich einfach ausrechnen, denn nun müssen die Kinder nur mehr erwachsen werden, während die österreichischen Pensionisten dahinscheiden.
    Wie es christlichen (oder atheistischen) Minderheiten in den Herkunftsländern der Neubürger geht, kann man sich gut im Irak oder in Ägypten anschauen, um so rätselhafter ist das Zuschauen wie diese die Mehrheit werden.

    Aber es ist schwer für Menschen die nie eigenverantwortlich gearbeitet haben! Denn normal gilt: Radikal denken, Konservativ handeln und der Erfolg ist sicher. Im Sanierungsfalle aber ist es umgekehrt; und wer von unseren Schwarz/Blauen hat schon jemals drastische Konsequenzen über seinem Kopf schweben gespürt?

  7. Ausgezeichneter KommentatorSpecht
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    04. März 2018 20:31

    Den Blümel-Effekt muss man auch dazurechnen, denn so kurz vor einer Wahl ist es schon bedenklich mit einem negativen Auftritt seine Wähler so zu enttäuschen. Natürlich sagen sich die Verärgerten, der ist nicht Fisch oder Fleisch, wie gehabt bei der ÖVP. Keine guten Aussichten, wenn nicht ehestens eine klare Linie gefahren und nicht nur angedeutet wird.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJ.W.Scheiber
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    04. März 2018 23:16

    Das Ergebnis in Kärnten kann man auch ganz anders lesen:

    Vergleicht man die Wahlen 2013 und 2018 in absoluten Zahlen, dann hat die SPÖ gerade einmal rund 9.500 Stimmen dazu gewonnen, wenig mehr als 2% der Wahlberechtigten.
    Die FPÖ, rechnet man 2013 die Stimmen der FPÖ und des BZÖ zusammen, hat rund 11.500 Stimmen verloren.
    Die ÖVP hat gegenüber 2013, auf niedrigem Niveau, noch einmal rund 5.000 Stimmen verloren.
    Strahlende Wahlsieger mit einem Plus von rund 48.500 Stimmen sind allein die Nichtwähler. Mit rund 158.000 (Nicht)stimmen hat diese (Nicht)Partei ca. 22% mehr Stimmenanteil als die SPÖ.

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  1. Max Reichert (kein Partner)
    10. März 2018 18:10

    Sehr geehrter Herr Unterberger!
    In den meisten Dingen, die Sie in Ihren Kolumnen scharfsinnig beobachtet schreiben, bin ich absolut Ihrer Meinung. Einige Dinge in diesem Beitrag sehe ich jedoch schon ein wenig anders.
    Sehr wohl hat die Kärntner SPÖ alle von den Grünen verlorenen Wähler aufgesaugt, der Überhang gewonnener zu verlorener Stimmen (SPÖ versus Grüne) kommt nicht von der ÖVP, oder der FPÖ, sondern vom Team Kärnten und Anderen.
    Die 3 Wochen vor der Wahl verkündete Einstellung (!!!!) der Ermittlungen gegen Peter Kaiser in der Causa "TOP-TEAM" durch die links unterwanderte WkstA tat das Übrige.
    Warten wir die Salzburger Wahl ab, bevor wir vorzeitige Schlüsse ziehen.

  2. Marcus Aurelius (kein Partner)
    07. März 2018 15:03

    Sehr geehrter Dottore Unterberger,
    obwohl Sie einer jener wenigen Journalisten sind, die fehlerfreies, unverschwurbeltes und verständliches Deutsch noch beherrschen, habe ich einen kleinen Einwand wider Ihren Satz "Der Anti-Links-Trend der letzten Wahlen ist zu einem Stillstand gekommen."
    Es wäre erfrischend, von jüngsten und nicht "letzten" Wahlen zu sprechen. Oder, horribile dictu, befürchten Sie, dass in der geliebten Alpenrepublik nie wieder gewählt werden darf?
    Herzliche Grüße!

  3. AppolloniO (kein Partner)
    07. März 2018 11:21

    Eigentlich ein Desaster.
    Da der einhellig als positiv bewertete Kinderbonus - aber alle Medien sind voll bzgl. der Diskussion über Beibehaltung von Raucherlokalen.
    Wenn es Kurz jetzt, und das heißt augenblicklich, nicht gelingt das Heft des Handelns (wie VOR der Wahl) zu übernehmen, wird auch er sich bald in die Annalen der Gewesenen einreihen müssen.

    • SchauGenau (kein Partner)
      07. März 2018 14:07

      Tja, als Kanzler geht's halt nicht mehr, zu fordern und die Nichterfüllung auf den unwilligen Koalitionspartner zu schieben.

      Als Kanzler in einer doch so harmonischen Koalition muß er einfach liefern.

      Sonst geht das nicht mehr lange gut, die ÖVP-Länder der "gmahten Wiesen" bei den Landtagswahlen sind schon durch. Also braucht er auf nichts mehr zu warten.

    • AppolloniO (kein Partner)
      08. März 2018 11:34

      Der Wahlerfolg der schwarzen Länder ist genau das Problem.
      Die "Her-mit-dem-Zaster-Lady und Platter werden sich von Wien (=Kurz) nichts mehr sagen lassen.

  4. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    07. März 2018 00:09

    Bei den Schwarzen ist nichts los, nur die alten Apparatschiks. Die Köstinger ist die Nullnummer von Kurz. Wofür die Frau gut ist weiß wohl nicht einmal er selber.

    • SchauGenau (kein Partner)
      07. März 2018 07:39

      Die dachten halt, den Coup von Schüssel wiederholen zu können, die Blauen zu pulverisieren.
      Und als feuchten Traum dann eine Groko unter Ihrer Führung etablieren zu können.

      Am ersten Punkt hilft HaCe nach Kräften mit, mit dem Raucherpimperlthema und der unsäglichen Aussage, direkte Demokratie käme frühestens 2021.

      Dann die infantilen Angriffe auf den ORF und folgende Rückzieher.
      Statt einfach den ORF als den Besten und daher für den freien Markt bestens gerüsteten Sender darzustellen ;-)

      Ich glaube nicht, daß er bis 2021 Zeit hat, wenn er so weitermacht!

      Am zweiten Punkt werden die Schwarzen ohne griffige Themen ebenfalls scheitern, Stichwort "Wirtschaft in die Verfassung"; Topthema :))

  5. heartofstone (kein Partner)
    06. März 2018 22:19

    Busek du Scheixx Kummerl, sing weiter die Internationale und leb bitte bald, am besten morgen "Sozialverträglich" ab ... verstanden du Drecksack? ...

    Ich seh grad dei ZIB2 als Stream ... persönlich würde ich diesem "Erklärbären" am liebsten einfach den Kehlkopf bis in den Arach tretten, aber ich kann mich ja behrrschen ... wenn er aber mit einer Kugel im Kopf in einem Kanal ertrinkt soll es mir auch Recht sein ... ich bin da sehr liberal ...

  6. Brigitte Imb
    05. März 2018 16:10

    Die SPÖ Kärnten ergattert das 18. Mandat, zulasten der Türkisen.

    http://www.krone.at/1657644

    Kurz betet sicher derweil schon beim Papst......, nur wofür od. wogegen bleibt unter "Verschluß".

  7. Bob
    05. März 2018 09:21

    Das es die Grüninen zerissen hat, und din Pinkigen keinen Erfolg, ist schon einmal eine gute Meldung. Da die SPÖ keine Absolute hat wäre eine Regierung mit Blau,Schwarz und TK eine Ansage.

  8. machmuss verschiebnix
    05. März 2018 06:08

    Was hat Österreich davon, wenn BK Kurz ein politisches Ausnahmetalent
    ist, während aber die Regierung "Eierlos" ist und anscheinend alles
    vermeidet, was "Wiiiderstaaand" erzeugt ?@!

    Nehme an, die Meinungs-Maschine ORF läuft immer noch, wie ein
    geölter (linker) Blitz ?
    Sendelizenz entziehen ! Es kann nicht sein, daß vom
    Steuergeld der Nettozahler die Linke Indoktrination bezhalt wird ! ! !

    Aber vorher in der Öffentlichkeit gut Argumentieren, warum so ein
    Schritt unvermeidlich ist, wenn man "politische Hygiene" rein bringen
    will ! Aber will das eigentlich jemand ? Ich zweifle langsam
    daran, daß es der aktuellen Regierung um eine Runderneuerung
    von Österreichs Verwaltung geht ! !

    • Charlesmagne
      05. März 2018 07:09

      Ich habe das leider von den Türkisen schon vor den Wahlen befürchtet als ich Kurz ständig seinen glühenden EU-ler Satz sagen hörte. Enttäuscht bin ich von Strache und anderen FPÖ Führungspersönlichkeiten, die sich so scheint es, von Kurz am Nasenring durch die Politik führen lassen. Aber wahrscheinlich ahnen sie, dass Kurz sie ohnehin lieber gegen die Roten tauschen würde, um wie in Deutschland eine EU-gefällige GROKO zu etablieren.
      Was den ORF angeht bin ich zu 100% bei Ihnen. Aber wer den Blümel jetzt zwei Mal erlebt hat, ahnt, dass auch das nix wird.

    • Bob
      05. März 2018 09:53

      Ob Kurz ein politisches Ausnahmetalent ist sei dahingestellt. Freundliches Lächeln, gute Umgangsformen, und eine verständliche Sprache mögen dem durchaus sympathisch erscheinenden Kurz zugute gehalten werden. Aber seine Personalpolitik erscheint sehr fragwürdig, und schön langsam könnten auch den freundlichen Worten Taten folgen.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      06. März 2018 18:04

      Wenn Sie Kurz für ein politisches Ausnahmetalent halten, wird verständlich warum es in Österreich ist, wie es ist.

    • McErdal (kein Partner)
      06. März 2018 18:14

      @ machmuss verschiebnix
      Wir wollen endlich eine Antwort auf die Frage:
      ******Was macht Sebastian Kurz im ECFR von George Soros?*******
      w w w . katholisches.info/2017/10/was-macht-sebastian-kurz-im-ecfr-von-george-soros/

      Und speziell vor diesem Hintergrund ist es brandaktuell.........
      ****EU-Expertin: Ab Juni 2018 beginnt die nächste Massen-Einwanderung!*****
      w w w . wochenblick.at/eu-expertin-ab-juni-2018-beginnt-die-naechste-massen-einwanderung/

      Welche Befehle hat er denn vom lieben, charismatischen Jorge mitgebracht - hmm?

  9. W. Mandl
    05. März 2018 06:07

    Glück im Unglück auch mit der Wahlarithmetik: Bei 47% wäre durchaus eine absolute Mandatsmehrheit für die SPÖ möglich gewesen.

  10. W. Mandl
    05. März 2018 06:06

    Erstaunlich und erfreulich ist auch, dass die NEOs in Kärnten völlig erfolglos blieben, während sie in Tirol auch in den ländlichen Gebieten überraschend stark waren.

  11. pressburger
    04. März 2018 23:17

    Gespannt, welche Reaktion dieses katastrophale Ergebnis für seine Partei, bei Kurz`s Spindoctors auslösen wird. Entweder, es gibt eine Abkehr von dieser Taktik des Wegduckens, und diese, nicht mehr so neue Regierung, zeigt in der Offensive Profil, oder die Chance, auf die viele gehofft haben, wird zu einer Seifenblase.

  12. J.W.Scheiber (kein Partner)
    04. März 2018 23:16

    Das Ergebnis in Kärnten kann man auch ganz anders lesen:

    Vergleicht man die Wahlen 2013 und 2018 in absoluten Zahlen, dann hat die SPÖ gerade einmal rund 9.500 Stimmen dazu gewonnen, wenig mehr als 2% der Wahlberechtigten.
    Die FPÖ, rechnet man 2013 die Stimmen der FPÖ und des BZÖ zusammen, hat rund 11.500 Stimmen verloren.
    Die ÖVP hat gegenüber 2013, auf niedrigem Niveau, noch einmal rund 5.000 Stimmen verloren.
    Strahlende Wahlsieger mit einem Plus von rund 48.500 Stimmen sind allein die Nichtwähler. Mit rund 158.000 (Nicht)stimmen hat diese (Nicht)Partei ca. 22% mehr Stimmenanteil als die SPÖ.

    • J.S.Scheiber (kein Partner)
      04. März 2018 23:36

      Der Wahlsieg der SPÖ 2018 ist also wie 2013, nach dem Dörfler/Dobernig/Scheuch Desaster, wiederum in erster Linie auf schwere Verluste von FPÖ und ÖVP, zurückzuführen, denen es gemeinsam gelungen ist mindestens 40.000 ihrer potentiellen Wähler dazu zu veranlassen, der Wahl fern zu bleiben.

      Bedenklich für Kärnten ist die Abnahme der Wahlberechtigten um beinahe siebentausend Personen, was auf einen empfindlichen Aderlass an jungen, gut ausgebildeten Menschen schließen läßt.

    • Leopold Franz
      05. März 2018 14:43

      Und ich dachte schon, dass alle außer den Grünen gewonnen haben.
      Sehr gute Analyse Herr Scheiber!

    • Brigitte Imb
      05. März 2018 16:15

      Etwa 7% weniger an Wahlbeteiligung als bei der letzten LT-Wahl. Für die Parteilinge spielt das keine Rolle, die wollen auch bei nur noch 10%iger Beteiligung ohne Scham regieren und lukrieren, so sie das Wahlvieh läßt.

  13. dssm
    04. März 2018 22:06

    Ich habe immer noch die Hoffnung auf einen radikalen Aufbruch nach dem Wahlzyklus. Vielleicht war Kärnten den Schwarzen eine Lehre oder muss erst Salzburg vorübergehen? Wenn bei der Zuwanderung nicht drastische Geschichten passieren ist sowieso alles egal. In fast allen Städten gibt es mehr moslemische Kinder denn Einheimische, bis also die Moslems die Mehrheit stellen kann man sich einfach ausrechnen, denn nun müssen die Kinder nur mehr erwachsen werden, während die österreichischen Pensionisten dahinscheiden.
    Wie es christlichen (oder atheistischen) Minderheiten in den Herkunftsländern der Neubürger geht, kann man sich gut im Irak oder in Ägypten anschauen, um so rätselhafter ist das Zuschauen wie diese die Mehrheit werden.

    Aber es ist schwer für Menschen die nie eigenverantwortlich gearbeitet haben! Denn normal gilt: Radikal denken, Konservativ handeln und der Erfolg ist sicher. Im Sanierungsfalle aber ist es umgekehrt; und wer von unseren Schwarz/Blauen hat schon jemals drastische Konsequenzen über seinem Kopf schweben gespürt?

  14. El Dorado
    04. März 2018 21:53

    Nach der (berechtigten) Abwahl der FPK im Jahr 2013 haben nun über 47 % der Kärntner Wähler eine sozialistische Partei gewählt, die in den vergangenen 5 Jahren im Land Stillstand und ein Parteibuchsystem mit entsprechendem Postenschacher etablierten, dass es seit den Bonzenzeiten der Wagern-SPÖ-Zeiten nicht mehr gegeben hat.
    Die Kärntner Wähler sind zum Teil noch von den Dörflers und Scheuchs traumatisiert und sehnten sich nach einem politischen Valium. Die Marketing-Gags SPÖ ("Kärnten gewinnt", "Kärnten ist auf der Überholspur") reichen in Kärnten aus, dass große Teile der Kärntner Bevölkerung übersehen wer für jahrzehntelange Misswirtschaft in Kärnten hauptverantwortlich ist. Man wird noch bedauern, dieses Bundeslang nicht in die Insolvenz geschickt zu haben.

  15. Almaviva
    04. März 2018 21:22

    Ich würde noch einen weiteren Punkt hinzufügen: Bei allen drei bisherigen Landtagswahlen hat die FP deutlich weniger dazugewonnen, als noch vor wenigen Wochen in Umfragen vorhergesehen. Die soll man jetzt nicht überbewerten, doch diese Liederbuchsache, die sehr emotional geführte Raucherdiskussion und auch das überspitzte Vorbringen der grundsätzlich absolut berechtigten ORF-Kritik gepaart mit medialer Hetze haben wohl auch das ihre dazu beigetragen.

  16. oberösi
    04. März 2018 21:11

    Besser als unter Punkt 10 der Aufzählung könnte man die bisherige Nullnummer der Türksiblauen nicht charakterisieren. Und doch: "Medienminister" Blümel schafft es trotzdem, die allgemeine Performance noch zu unterbieten. Inhaltlich wie vor allem intellektuell scheint das Blümel-Bübel völlig überfordert. War mir schon ein Rätsel, wie er als VP-Chef Wiens reüssieren konnte, was ich damals aber auf den Zustand der allgemeinen Agonie, in dem sich die Landespartei seit Jahrzehnten befand, zurückführte.

    Daß allerdings uns aller Erretter, Sebastian I., derart auf ihn setzt, ist entweder Indiz für null Menschenkenntnis. Wahrscheinlich aber Beleg dafür, sich wie Merkel und andere autokratische postdemokratische Geschöpfe, mit devoter Mediokrität zu umgeben, die dem schönen Schein, hinter dem sich möglicherweise gar nicht so viel verbirgt, nicht gefährlich werden kann.

    Ich erwarte mir aber auch nichts von den anderen Parteien. Was soll personell und inhaltlich nach jahrzehntelanger Negativauslese, wie in H.H. Hoppes "Wettbewerb der Gauner" glänzend beschrieben, in unseren fortgeschrittenen Demokratien westlicher Prägung auch noch zu erwarten sein. Eine Politik, deren Primat es ist, den Wohlfartsstaat zuerst des Machterhalts mittels Wählerbestechnung willen zu überblähen bis zum Infarkt, um ihn dann zu öffnen für alle möglichen Glücksritter, deren Anmutung, hier auf Kosten der Autochthonen zu schmarotzen, durch Politik, Medien und oberste Gerichte durch die Verleihung eines Flüchtlingsstatus auch noch vergoldet wird.

    Seit der letzten NR-Wahl übe ich mich daher in Astinenz. Und werde auch künftig auf mein heiliges Recht, im Hochamt der Demokratie meine Stimme zu Markte zu tragen, verzichten. Weil nur so diesem verlotterten System die Legitimation entzogen und sein überfälliger Kollaps beschleunigt werden kann. Auch wenn der persönliche immer nur ein verschwindend geringer Beitrag sein kann, ist es doch ein Anfang. Der Anfang vom Ende dieses alten Systems und der mögliche Beginn von etwas Neuem. Wichtig allerdings ist Vorsorge zu treffen dafür so gut es geht: durch dezentrale "Vereinzelung", ausreichend Grund und Boden und Alternativen zum Fiat-Money, das sich mit zunehmender Geschwindigkeit seinem intrinsischen Wert annähert. Das einzige, auf das Verlaß ist, weil das immer so war, alle paar Generationen einmal.

  17. Undine
    04. März 2018 21:06

    Der Auflösungsprozess der GRÜNEN ist nicht mehr zu bremsen und das ist gut so. Leider ist ihr unheilvolles Wirken an den Schulen, Universitäten und im ORF noch immer ungebrochen, aber auch das wird sich früher oder später aufhören.

    • McErdal (kein Partner)
      06. März 2018 18:18

      @ Undine
      Aus Ihrem Post zitiert: aber auch das wird sich früher oder später aufhören.

      Mein Kommentar: träumen sie ruhig weiter - das glaube ich, wenn ich es sehe !!!

  18. Pennpatrik
    04. März 2018 20:55

    Eine Partei, die für Nichts steht, die keine Grundsätze hat, keine Vorstellung einer Gesellschaft? Was anderes soll sie machen, als "keine Fehler zu begehen". Sie hat ja keine Ahnung was "richtig" ist.
    Sie ist ja nicht einmal antisozialistisch, weil sie auch sozialistisch sein möchte.

  19. El Capitan
    04. März 2018 20:46

    Ich sehe die Sache nicht so schwarz, aber eine Warnung ist es allemal. Die ÖVP sollte jetzt langsam daran gehen, sich "Mut anzueignen" wie es im Film Battleship so schön heißt.
    Vielleicht warten Kurz und Co noch die Wahl in Salzburg ab, aber dann müssen sie ihre Cojones aktivieren, sonst sind sie schnell wieder weg.

    Was die Situation in Kärnten betrifft, so ist Kaiser nicht zu beneiden. Die Budgetzahlen sagen für die Zukunft Sparsamkeit voraus. Die lieben Kärntner werden neben den laufenden Kosten keinen Spielraum haben.

    Für mich liegt der Hammer vor allem darin, dass die Grünen ihrem Ende entgegen gehen.

    GöttInnendämmerung.

  20. Specht
    04. März 2018 20:31

    Den Blümel-Effekt muss man auch dazurechnen, denn so kurz vor einer Wahl ist es schon bedenklich mit einem negativen Auftritt seine Wähler so zu enttäuschen. Natürlich sagen sich die Verärgerten, der ist nicht Fisch oder Fleisch, wie gehabt bei der ÖVP. Keine guten Aussichten, wenn nicht ehestens eine klare Linie gefahren und nicht nur angedeutet wird.

    • Politicus1
      04. März 2018 21:00

      Achtung!
      ORF-IM ZENTRUM sendet heute eine Neuauflage der Servus-TV Diskussion.
      Wieder mit Wrabetz und Blümel

      Eine wahrer Freudentag für Wrabetz und CO.!
      Schweizer stimmen für Zwangsgebühren und Rot gewinnt in K großartig.

    • pressburger
      04. März 2018 23:07

      Blümel macht heute im Zentrum so weiter, nickt zu allen was der ORF serviert. Aus welchen Hut wurde dieser Knabe hervorgezaubert. Ist Kurz tatsächlich so unfähig in Personalsachen ?

  21. Freisinn
    04. März 2018 20:23

    A.U. hat völlig recht, der Schwung der Regierungskoalition hat stark nachgelassen. Er ist aber nicht völlig weg, man müßte ihn nur wieder pflegen. Mit so einer schwachen Performance, wie von Blümel neulich gezeigt, wird das aber nicht gehen. Dieser Mann gehört sofort entfernt, er richtet nur Schaden an - vielleicht nimmt ihn der Busek auf. Auch die Entsorgung der direkten Demokratie (vgl. Köstinger) ist über die Maßen enttäuschend. Vor allem könnte man damit das sich abzeichnende Raucherdebakel elegant in einen Sieg oder zumindest ein Patt verwandeln. Vielleicht aber wollen die Türkisen den Blauen diesen Befreiungsschlag einfach nicht gönnen.

    • HDW
      04. März 2018 20:44

      ***********************************************************

    • Charlesmagne
      04. März 2018 23:41

      Sie gönnen es den Blauen sicher nicht. Lieber riskieren sie es wieder mit den Roten packeln zu müssen. Oder vielleicht geht Ihnen die gewohnte Packelei schon so ab.

  22. Nordkette
    04. März 2018 20:05

    Also ich muss Ihnen da als Tiroler in der Tat zustimmen. Auch wir waren unlängst in Klagenfurt auf Seminar und gingen dann zu Fuß ins Stadtzentrum. Wir alle waren auch erstaunt, wie wenig Migranten und vor allem Kopftücher (Stoffgefängnisse) wir sahen. Ein Stadtgang durch Innsbruck beginnend von den peripheren Wohnanlagen durch die Stadt in Richtung Klinik, Innenstadt und Hauptbahnhof zeichnet da ein ganz anderes Bild: Überall Migranten mit Kinderwägen, alle Nationen. Hier erkennt man auch, dass Innsbruck nach Wien in der Reihe der Landeshauptstädte die meisten Sozialwohnungen (rund 17000) zu vergeben hat und in Tirol auch nach wie vor die Sozialleistungen sehr hoch sind!

    Unlängst war in der "Krone" zu lesen: Innsbruck als Hotspot der Migranten!

    http://www.krone.at/1654965

    • Freisinn
      04. März 2018 20:32

      offenbar sind die Tiroler mit dieser Situation aber ganz zufrieden, sonst hätten sie ja die Verursacher solcher Zustände nicht glänzend bestätigt.
      Erinnert mich irgendwie an die Merkel'schen Wahlsiege. Jedenfalls kein gutes Zeichen für die Zukunft. Leider

    • INNS'BRUCK (kein Partner)
      06. März 2018 19:37

      @ Nordkette

      Saturiert in der Sozialfürsorge sind viele Wähler hier in Innsbruck und finden offensichtlich Euphorie an wandelnden Zelten und Mohren wenn man die letzten Wahlen beäugt.

      Nur auf der Sonnenseite der Stadt in Hötting West sieht man keine Goldstücke da sind die Liegenschaften zu kostenträchtig.

      Die kommende Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl bietet halt auch nur schlappe Möglichkeiten:
      Opitz hat sich erledigt, Federspiel (FPÖ Aus- und Eintritt) der Wirtschaftler gegen Willi der GRÜNE Studienanbbrecher wird es schaffen.

  23. HDW
    04. März 2018 20:01

    Das rote Kärnten Wagners, Frühbauers und Gallobs, bis zuletzt Präsident der Ulrichsberggemeinschaft, der auch mit der K IV keine Schwierigkeiten hatte, ist durch den Sympathler Kaiser wieder möglich geworden. Kameradschaftsgeist statt Klassenkampf. Ähnlich dem Rechtsruck mit Ludwig in der Wiener SP, durch den Druck der Strache/Kurz Koalition.
    Die schwarzen Quertreiber von Neisser bis Busek, Karas und Konrad haben es sich ja wirklich verdient abzutreten.
    Von der Wassermelonenpartei ganz zu schweigen.
    Insgesamt weg vom Marxismus, hin zum Österreichisch-Historischen Pragmatismus. Abwehrkampf diesmal gegen den kommunistisch geförderten Islamismus jenseits der südöstlichen Grenze.

  24. Franz77
    04. März 2018 19:57

    Die Übertragung der ersten Hochrechnung durch den ORF war eine einzige Frechheit. Das Gekreische und Gejohle (da kennt man nicht einmal aus dem Kindergarten) der Marxisten war unerträglich, die Sprechpuppe fast nicht zu verstehen. Freundschaft!

    • Undine
      04. März 2018 21:02

      Ich erinnere mich, daß man sich im ORF nach einem Wahlsieg der FPÖ unter Jörg HAIDER über den großen Jubel der Freiheitlichen fürchterlich aufregte und gar nicht genug darüber schimpfen konnte. Das Gekreische bei den Roten heute fand bei den ORF-Leuten keine böse Kritik. Auch hier gilt: es gibt guten Jubel und bösen Jubel.

    • Franz77
      04. März 2018 22:41

      Jeder angelernte Tontechniker kann den Hintergrund herunter drehen und das Mikro aufdrehen. Aber wahrscheinlich waren sie alle selber im Siegesrausch.

    • pressburger
      04. März 2018 23:10

      Das Gekreische der Roten war ein Balsam auf die Seele der ORFler, nach dem Motto. die unseren haben gewonnen. Und der Blümel labert von Ausgewogenheit.

  25. Sensenmann
    04. März 2018 19:41

    der Sozi hat keine Absolute, das grüne Ungeziefer ist einmal mehr rausgeschmissen worden. So weit, so gut.

    Die Kärntner brauchen aber definitiv mehr multikulturelle Bereicherung. Wer Marxismus wählt, muss Marxismus bekommen. Wer offen und multikulturell wählt, soll es doch haben.
    In Kärnten stehen angeblich viel Plätze für Flüchtilanten leer, was sehr beklagt wird.
    Dem kann man abhelfen.
    Vernünftige Bundesländer sollen ihre mohammedanischen Bildungswunder bitte rasch in die mehrheitlich roten Länder abschieben. Alternativ in Gemeinden rund um Wien, wo es so viele Ökobolschewiken gibt.

    Die Lösung muss aber primär eine andere sein: FPÖ, ÖVP und TK sollten die Landesregierung bilden und dem Sozi Macht, Einfluss und vor allem Geld wegnehmen. In ein paar Jahren wird man zum Wohle des Landes soviel gearbeitet haben und einen harten antisozialistischen Kurs gefahren haben, daß der Sozi zurückgestutzt wird, wo er hingehört.

    Daß auch die Pinkschwulen nix gerissen haben, gereicht den Kärntnern aber zur Ehre.

    Also, liebe FPÖ, zeigt den Willen zur Macht! Weg mit dem roten Dreck!

    • dssm
      04. März 2018 22:11

      @Sensenmann
      Kärnten ist pleite, selbst wenn die wollen ist für die Kulturbereicherer nicht viel drinnen. Dazu gibt es ja das alte Gesetz, wonach die SPÖ in Kärnten die FPÖ in Wien rechts überholt.

    • Franz77
      05. März 2018 00:08

      Sensenmann, **********************

    • logiker2
      05. März 2018 07:57

      ***************************!

    • Tegernseer
      05. März 2018 08:30

      ************************
      Sensenmann schwingt die Sense....

    • Konrad Loräntz
      05. März 2018 13:09

      eine Sammlung der Sensenmann-Elaborate könnte ein ähnlicher Hammer werden wie Akif Pirinccis "Auf Achse".

      Verlag wird sich bloss keiner finden lassen.

    • Brigitte Imb
      05. März 2018 19:37

      Ev. doch: https://antaios.de

      Dort werden auch "Pirincis" angeboten. Ein sog. "Widerstandsverlag".

  26. Josef Maierhofer
    04. März 2018 19:36

    Herr Kaiser hat die 'geliehenen' Stimmen der damaligen FPÖ jetzt tatsächlich gewonnen.

    Auch bei der FPÖ ist es so ähnlich wie bei der ÖVP. Das Ergebnis blieb hinter den Erwartungen zurück.

    Wenn die SPÖ dort auf dem Teppich bleibt, wird sie dort wieder gewählt. Die FPÖ muss dort noch viel arbeiten, um dort wieder erste Kraft zu werden. Die ÖVP war dort nie sehr stark und ist es auch jetzt nicht, aber Zugewinn ist eben Zugewinn, woher ist letztlich egal.

    Wenn Herr Kaiser die größte Schnittmenge sucht, so hat er jetzt eine große Verantwortung für die Zukunft seiner Landespartei, wenn er sich mit den falschen (aus Kärntner Sicht) ins Bett legt, so ist eine weitere Wahl vermutlich dann nicht mehr möglich für ihn. Jedenfalls gibt es dort eine sozialistische Partei, die man mit Wien oder anderswo nicht vergleichen kann, so mein Eindruck bei den Interviews dort. Also war Kaiser sicher wählbar dort. Da kann er dann noch Rat beim Burgenländer Nissel suchen, der scheint es richtig gemacht zu haben.

    Komisch, die Parteichefs, die bei der Bundes SPÖ nicht angesehen sind, haben die größten Erfolge. Es dürfte also doch an den Personen liegen, die da im 'Wasserkopf' Wien agieren.

    Grün ist auch dort weg von der Schüssel nach einer für die Linken untypischen Selstdemontage und damit Aufgabe der Futterschüssel, denn Selbstmord predigen sie ja ohnehin die ganze Zeit, Selbstmord der Wirtschaft (absurde Auflagen) Selbstmord der Gesellschaft (absurde Zuwanderung, Political Correctness, Gender Quoten, Abtreibung, etc.), etc., sind halt 'Idealisten'. Sonst stellt sich für mich noch die Frage, woher sie jetzt Geld bekommen werden, von Soros ? Der braucht ja solche Parteien, um die Völker blöd zu machen.

    Eines fällt mir noch ein, zahlen wir nicht alle für die Kärnter, damit es ihnen trotz der Landesschulden gut geht ? Und solange Schnitzel und Bier am Tisch stehen kann, ist der Österreicher zufrieden und wählt den Status Quo.

  27. carambolage
    04. März 2018 18:56

    Bin schon einige Jahre auch beruflich ein Meidlinger. Die "Geschäftsstraße" Meidlinger Hauptstraße (Fußgeher Zone) und der Bahnhof inkl. U6 ist daher fast täglich mein Studienobjekt.
    umso erstaunter war ich vor 2 Jahren in einem Klagenfurter Einkaufszentrum, wo ich fast nur einheimische Besucher - vielleicht noch ein paar Italiener - sah.
    Kein Wunder, dass dort die Uhren noch anders gehen und die Sozialisten sogar noch dazu gewinnen konnten.
    Aber auch dort wird eines Tages die "Wirklichkeit" einziehen. Das ist es ja, dass die Bevölkerung wie der Frosch im noch nicht heißen Wasser badet und nicht merkt, wenn es zu heiß wird, es dann zu spät ist.

  28. Ingrid Bittner
    04. März 2018 18:50

    Ich versteh's einfach nicht, warum kann sich der Kärntner Landeshauptmann eigentlich alles erlauben? Das eine Verfahren wird glaublich niedergeschlagen, genau hab ich das nicht wirklich verfolgt, aber vor wenigen Wochen war das zu lesen:

    https://kurier.at/chronik/oesterreich/pruefer-ruegen-buchhaltung-und-zahlungsmoral/308.915.314

    Der Landeshauptmann ist doch für alles verantwortlich, was in seinem Amt passiert.
    Man stelle sich vor, die Finanzprüfer urteilen in einen Privatbetrieb so - was passiert da mit dem Verantwortlichen?

    • logiker2
      05. März 2018 08:09

      aber IB, Buchhaltung und Zahlungsmoral ist für die Roten das sprichwörtliche rote Tuch, könnte man doch nachvollziehen was mit dem Steuergeld passiert. Wegen so Kleinigkeiten werden Rote nicht abgewählt, sondern gefördert.

  29. Politicus1
    04. März 2018 18:49

    Landeswahlen sind Landeswahlen und haben Spitzenkandidaten im Land.
    Kaiser wirkt sympathisch, unaufgeregt. Hätte die Bundes-SPÖ ihn statt Kern genommen, stünde die Bundes-SPÖ nach der NR-Wahl wesentlich besser da.
    Der ÖVP-Mann wirkte - zumindest was man im TV zu sehen bekam - hölzern, wie ein Prüfling mit einstudierten Texten und Antworten. Ein Loser schon vor der Entscheidung.
    Der FPÖ-Spitzenkandidat hatte das Pech ein Erbe der Haider-FPÖ zu sein und gegenüber einem Idealtyp eines Landesvaters antreten zu müssen.

    Die GrünInnen kommen jetzt auch in Österreich dort hin, wo sie in den meisten Staaten der Welt schon lange sind: in die Bedeutuungslosigkeit. Außer in Deutschland sind Grüne Parteien ohne jegliche Relevanz, auf einer Stufe mit Greenpeace oder Amnesty International.

    Den Neos fehlt in Kärnten das Potenzial an den Universitäten. Die Uni Klagenfurt bündelt ihre Stundenten weitgehend im echt roten Lager, nach der Implosion der GrünInnen jetzt noch mehr als bisher. Da bleibt für pinken Schabernack nicht viel übrig.

    • Ingrid Bittner
      04. März 2018 18:55

      @Politicus1: Irgendeine Zeitung hat dieser Tage einmal geschrieben, die ÖVP hat ihren Spitzenkandidaten versteckt. Im TV (ATV) hat man jetzt auch den Hr. Obernosterer geschickt, der ist ja auch nicht gerade der Rattenfänger von Hameln , sprich der ÖVP-Guru von Kärnten .

      Und ausserdem, sind wir es dem Pizzakönig doch vergönnt, dass er jetzt wenigstens einen Landesfürsten hat, in dessen Glanz er sich sonnen kann.

      Dass Kaiser mit dem Wiener Intrigantenstadel erfolgreich hätte sein können, kann ich mir wiederum absolut nicht vorstellen. Das kleine gemütlich Kärnten ist leicht zu derschupfen.

  30. Ausgebeuteter
    04. März 2018 18:46

    Ich gehe davon aus, dass viele ehem. Grünstimmen zur SP und viele ehem. Team-Stronachstimmen zu FP gewandert sind. Also konnte die VP von den Umwälzungen kaum profitieren. Ob sich die aktuellen Enttäuschungen der Bundes VP/FP auf das Wahlergebnis ausgewirkt haben, kann ich aus den verfügbaren Zahlen aber nicht erkennen.





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