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Trump: abgrundtief dumm – so wie viele seiner Kritiker drucken

Lesezeit: 5:30

Ja, die amerikanische Kriegserklärung im Welthandel ist eine globale Katastrophe und Dummheit; am Ende wird es auf allen Seiten nur Verlierer geben. Nein, es ist falsch, nur in den USA die Schuldigen an der katastrophalen Absage an den Freihandel zu suchen. Auch in Europa sind sie zu finden. Bei NGOs, auf der politischen Linken, bei etlichen Parteien der Rechten, in Boulevard-Medien, bei Handelsoligopolisten.

Zuerst zur abgrundtiefen Dummheit des amerikanischen Präsidenten einige entsetzte Fragen:

  1. Hat Donald Trump wirklich geglaubt, Europa und China würden stillesitzen bleiben, wenn ihnen Amerika Faustschläge mitten ins Gesicht versetzt?
  2. Musste ihm nicht von Anfang an klar gewesen sein, dass die Gegenseiten auf die Einführung saftiger amerikanischer Einfuhrzölle für Stahl und Aluminium mit ebenso saftigen Revanchezöllen auf amerikanische Produkte reagieren werden?
  3. Glaubt er wirklich, dass sich die Gegenmaßnahmen nur auf irgendeinen amerikanischen Whisky-Produzenten beschränken werden?
  4. Weiß er denn nicht, dass trotz aller krisenhaften Entwicklungen die EU bei ihren ursprünglichen Gründungszwecken weiterhin ganz exzellent aufgestellt und handlungsfähig ist, also als Zollunion und Wirtschaftsgemeinschaft, dass sich die EU niemals ein Kleinbeigeben leisten kann?
  5. Begreift er nicht, dass viele US-Industrien vom Bezug europäischen Stahls abhängig sind und daher künftig selber viel weniger wettbewerbsfähig sein werden, wenn sie teure Importzölle zahlen müssen?
  6. Kennt er nicht die Berechnungen, dass die europäischen Gegenschläge viel mehr US-Jobs kosten werden (etwa in der für seine Partei so wichtigen US-Landwirtschaft), als Trump durch seine Maßnahmen im Stahlsektor schützen kann?
  7. Hat ihm niemand gesagt, dass seine Stahlmaßnahmen, die angeblich China treffen sollen, vor allem die Europäer, Kanadier und Brasilianer treffen?
  8. Hat er aus der Geschichte nicht gelernt, dass ein solcher Zoll- und Handelskrieg absolut immer allen Seiten viel mehr schadet als er irgendwem zu nutzen vermag?

Trump verstößt durch die Einführung von Strafzöllen gegen seine beiden eigenen Hauptslogans, mit denen er seine Amtszeit von Anfang an geprägt hat (und die beide an sich durchaus Sinn machen): "America first"; und man müsse immer einen "Deal machen". Er macht jedoch jetzt im Gegenteil den großen "Deal" des Welthandels durch einseitiges Handeln kaputt, obwohl "Deals" ja eigentlich immer eine zweiseitige Sache sein müssen. Und er nutzt nicht Amerika, sondern schadet ihm.

Gewiss, man kann immer noch hoffen, dass Trump letzten Endes nur bellt und nicht beißt. So wie er militärisch beispielsweise Nordkorea immer nur gedroht, aber nie wirklich für die Atomwaffenentwicklung bestraft hat.

 Aber die Hoffnung auf eine solche Entwicklung ist nur noch eine ganz bescheidene. Es wird wahrscheinlich in Washington niemand mehr imstande sein, Trump beispielsweise folgende weise Schlüsselerkenntnis Ludwig Erhards, des Vaters des deutschen Wirtschaftswunders,  begreiflich zu machen:

"Das Nachgeben gegenüber einzelnen Forderungen bestimmter Wirtschaftskreise verbietet sich auch wegen der Interdependenz allen wirtschaftlichen Geschehens. Jede einzelne Maßnahme in der Volkswirtschaft hat Fernwirkungen auch in Bereichen, die von den Aktionen gar nicht betroffen werden sollen, ja, von denen niemand bei flüchtiger Beobachtung glauben möchte, dass sie von den Ausstrahlungen berührt werden."

Erhard hat mit diesem Wissen, dass immer äußerste Zurückhaltung und Nichteinmischung des Staates das Beste für die Wirtschaft ist, die Deutschen in Rekordzeit nach einem 30-jährigen mörderischen Bürgerkrieg wieder wohlhabend gemacht. Und die Herren Kamitz und Raab haben mit ähnlichen Erkenntnissen parallel auch Österreich auf eine ähnliche Erfolgsspur gebracht.

Aber zugegeben: Dafür muss man komplex und gesamthaft denken können. Was Trump ganz offensichtlich nicht kann. Er ist schlicht den einseitigen Klagen von ein paar Stahlfirmen erlegen.

Damit aber sind wir bei der zweiten zentralen Anmerkung zu der nunmehrigen Kriegserklärung im Handelskrieg: Viele, die jetzt in Europa Trump laut kritisieren, sollten in Wahrheit sehr leise sein. Denn sie haben seit Jahren für die gleichen Dummheiten gekämpft, die jetzt bei Trump siegreich geworden sind.

  • Sie haben nicht begriffen, dass internationaler Freihandel, dass der freie Fluss von Gütern (aber nicht die freie Migration von Menschen) die wichtigste und unverzichtbare Basis für allgemeinen Wohlstand aller teilnehmenden Nationen ist.
  • Sie haben jahrelang mit Erfolg gegen ein neues Welthandelsabkommen gekämpft.
  • Sie kämpfen bis heute gegen das europäisch-kanadische Freihandelsabkommen Ceta.
  • Sie haben Hand in Hand mit Trump das Abkommen TTIP zwischen den USA und der EU erfolgreich verhindert.
  • Sie sind also genau der gleichen abgrundtiefen Dummheit schuldig wie jetzt Donald Trump.

Zu diesen Globalisierungsgegnern zählten anfangs vor allem linksradikale NGOs wie Attac&Co. Dazu kamen in der Folge linke Parteien wie die SPÖ, die ja sogar eine parteiinterne Urabstimmung gegen Ceta gemacht – dann freilich schubladisiert hat, als sie mit peinlicher Verspätung entdeckt hat, was für ein schädlicher Unsinn das war. Dazu kamen in der Folge einige europäische Handelskonzerne, die preisdrückenden Wettbewerb gar nicht mögen. Und schließlich auch manche Rechtsparteien wie die FPÖ, die ohne lange nachzudenken und ohne jede Ahnung von Wirtschaft alles ablehnen, was ebenso ahnungslose Medien wie die Kronenzeitung bekämpfen. Die maximal auf der intellektuellen Ebene argumentiert haben: Wos brauch ma dös? Oder: Da ist die EU dafür, da müss ma dagegen sein.

Natürlich spielt da mit, dass sich in kaum einem Land das Wissen um wirtschaftliche Zusammenhänge und die einschlägige schulische Bildungsvermittlung auf einem so niedrigen Niveau bewegen wie in Österreich. Hier denkt man Wirtschaft noch irgendwie in den Dimensionen des Zunftwesens des Mittelalters; hier glauben gar nicht so wenige wirklich, Wohlstand hätten die Gewerkschaften geschaffen oder könne durch die Politik dekretiert werden, hier haben sich Lehrer ihre Vorstellungen von der Wirtschaft ausgerechnet bei Neomarxisten und Grünen geholt.

Daher ist es wirklich grotesk, wer jetzt aller plötzlich den selbstbeschädigenden Anti-Handels-Reflex kritisiert, nur weil er von Trump kommt.

Die letzte Anmerkung: Gerade noch haben die Ankündigungen des russischen Machthabers, erstens gigantisch aufzurüsten, und zweitens einen neuen Gaskrieg gegen die Ukraine zu beginnen, Europa und Amerika wieder einander nahegebracht, da zerstört der Amerikaner wieder alles.

Altes Sprichwort: Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis tanzen. Die weltpolitische Stabilität und gegenwärtige Konjunktur haben ganz offensichtlich in Moskau und Washington sehr ähnliche Folgen ausgelöst …

PS: Selbstverständlich gehören im Übrigen auch neutrale internationale Schiedsgerichte zu den notwendigen Voraussetzungen eines funktionierenden Freihandels. Denn Investitionen im Ausland, Handelsbeziehungen mit anderen Ländern führen unweigerlich selbst unter korrekten Partnern (die es außerdem nicht automatisch gibt!) immer wieder zu Rechtstreitigkeiten, die nur vor Gericht gelöst werden können. Und wer glaubt, dass nicht absolut sämtliche Gerichte der Welt eine nationale Schlagseite haben, der ist so naiv, dass er sich auch in seinen eigenen Geldangelegenheiten besser besachwaltern lassen sollte.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorTegernseer
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    03. März 2018 06:10

    Was für eine Scheinheiligkeit und Heuchelei die Europäer, allen voran Deutschland hier wieder abliefern: die EU erhebt schon seit langem saftige Zölle auf Produkte aus China, darunter Fahrräder mit 48,5%, aber auch Stahl- und Aluminiumprodukte:

    https://www.focus.de/finanzen/news/55-anti-dumping-massnahmen-strafzoelle-auf-mandarinen-und-fahrraeder-wie-die-eu-unternehmen-vor-china-schuetzt_id_7343387.html

    In Wahrheit ist die Aktion gegen die deutsche Industrie gerichtet, die es sich sehr behaglich in der Sparer enteignenden und währungsmanipulierenden Politik der EZB eingerichtet hat und in den letzten Jahren einen richtigen Exportboom erlebte: Währungsdumping in Reinkultur! Dazu noch der "tolle" Binnenmarkt, wo auch kein fairer Wettbewerb herrscht, sondern Mitglieder mit dem niedrigsten Lohnniveau und den geringsten Umweltauflagen Subventionen nachgeschmissen bekommen, garniert mit Steueroasen a la Luxemburg, Malta, Niederlande und Irland in denen sich die internationalen Konzerne pudelwohl fühlen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorelfenzauberin
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    03. März 2018 02:58

    Es stimmt wohl, dass Freihandel gemäß D. Ricardo für Wohlstand aller teilnehmenden Länder sorgt. Nur sollte man nicht vergessen, dass es durch ungebremsten Freihandel auch Verlierer gibt, wenn auch die Gesellschaft als Ganzes profitieren mag. Die Verlierer waren bis jetzt die Arbeiter in der Schwerindustrie, von denen viele arbeitslos und ohne berufliche Perspektive sind. Das sind aber genau die Leute, die Trump genau deswegen gewählt haben, weil er ihnen Arbeitsplätze versprochen hat. Trump setzt genaugenommen nur das um, was er im Wahlkampf versprochen hat (und was wir uns von unserer Regierung ja auch erwarten).
    Ob Trump sich der Tatsache bewusst ist, dass die Einführung von Zöllen volkswirtschaftlich betrachtet unsinnig ist, vermag ich nicht einzuschätzen, ausschließen würde ich diese Möglichkeit jedoch nicht. Trump ist nämlich auch ein gestandener Populist. Ein solcher setzt auch dann den Volkswillen um, wenn er nachteilig für die Gemeinschaft ist.
    Die Aufregung der EU-Granden ist jedenfalls heuchlerisch, denn auch die EU hat Zölle, die gegen bestimmte Produkte und Länder gerichtet sind. So gibt es etwa EU-Einfuhrzölle auf chinesische Fahrräder, die 48% betragen, also vielfach höher sind als die geplanten Zölle in den USA. Wiederum ärgerlich in diesem Zusammenhang ist die einseitige Berichterstattung, wo man von den bestehenden EU-Zöllen einfach nichts hört. Besonders enttäuschend für mich die Berichterstattung in der einst stolzen und konservativen "die Presse", wo in Zusammenhang mit den USA immer nur von "Strafzöllen" die Rede war, wohingegen die Ankündigung von Juncker, ebenfalls Zölle einführen zu wollen, mit "Schutzzoll" bezeichnet wurde. Das ist tatsächlich Journalismus von unterirdischer Qualität.

  3. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    03. März 2018 08:07

    "Gerade noch haben die Ankündigungen des russischen Machthabers, erstens gigantisch aufzurüsten, und zweitens einen neuen Gaskrieg gegen die Ukraine zu beginnen, Europa und Amerika wieder einander nahegebracht, da zerstört der Amerikaner wieder alles."

    Ich würde sagen, ein echter AU, wenns um Geopolitik geht. Transatlantische Treue bis in den Untergang.
    Solange der Hegemon nach wie vor fast 10 mal mehr als RUS ausgibt und mehr als das Doppelte von China und RUS gemeinsam, hält sich das militärische geopolitische Bedrohungsszenario durch den "russischen Machthaber" (sic) in Grenzen.

    Und wie das mit dem Gaskrieg des Russen gegen die freie Welt so ist, profitieren auf wundersame Weise die Amis davon, die mit allen Mitteln versuchen, den Vasallenländern in der EU ihr im Vergleich zum russischen Erdgas viel teureres Shale-Gas aufs Aug´ zu drücken.

    Aber natürlich gerät die geopolitische Situation in Zukunft gehörig aus den Fugen. Weil sich die wirtschaftlichen und damit die militärischen Machtverhältnisse ordentlich verschieben werden. Und natürlich geht das nicht ohne Kollateralschäden ab. Derweilen allerdings kann sich der US-militärische Komplex samt Finanzmafia noch darauf verlassen, daß ihre Politik zum Wohle von Demokratie und Menschenrechten gegen die Schurkenstaaten RUS, Iran oder Venezuela auf größtes Verständnis in der EU stößt.

    Notfalls wird halt der mit einigen 100 Atomraketen hochgerüstete Kettenhund Israel von der Leine gelassen, um sich gegen die gar förchterliche iranische Bedrohung zur Wehr zu setzen. Auch dafür werden die EU-Transatlantiker und ihr Gefolge größtes Verständnis aufbringen, wetten?

    Wo kämen wir denn auch hin, wenn diese Schurkenstaaten sich weigern, ihre Ölverkäufe in Dollar abzuwickeln und Erlöse umgehend in US-Anleihen zu investieren. Wie sollte uns denn der Hegemon künftig schützen können, wenn ihm langsam das Geld ausgeht, ein Vielfaches in Rüstung zu investieren als der "rusische Machthaber", unser einzig wirklicher Feind...

  4. Ausgezeichneter KommentatorCHP
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    03. März 2018 08:29

    Die beste Antwort an Trump wäre es, jetzt die Russland Sanktionen aufzuheben.

  5. Ausgezeichneter KommentatorOMalley
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    03. März 2018 06:39

    Ausser Urschitz kaum noch ein Grund für ein Presse abo. Als Expositur der Löwelstrasse ist dqs Abonement entbehrlich

  6. Ausgezeichneter KommentatorW. Mandl
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    03. März 2018 04:41

    Ein Handelskrieg zwischen den USA und der EU ist sicherlich nicht erstrebenswert. Allerdings bin ich nicht sicher, dass die EU am längeren Hebel sitzt. Und wenn man in einem drohenden Konflikt die schlechteren Karten hat, schaut es für die EU nicht so gut aus.

  7. Ausgezeichneter KommentatorBob
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    03. März 2018 09:13

    Ich verstehe den Ausdruck Strafzölle nicht. Worin liegt der Unterschied zwischen einem normalen Zoll und einem Strafzoll? Ein Zoll ist dazu da die eigene, durch verschiedene Ursachen teurere Produktion, zu schützen. Ich habe bis jetzt für jeden USA Import Zoll bezahlen müssen. Totaler freier Handel würde die Produktion in Hochlohnländer absolut zum erliegen bringen, mit enormer Arbeitslosigkeit. Darum gibt es seit jeher Zölle. Zölle mögen manchmal unangenehm sein, aber Strafe sind sie keine, sondern Schutz.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMcErdal
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    05. März 2018 07:52

    **Südafrika macht Ernst – MASSENENTEIGNUNG VON WEISSEN!**
    w w w . guidograndt.de/2018/03/05/rassismus-suedafrika-macht-ernst-massenenteignung-von-weissen/
    Auszugsweise:
    Es ist unglaublich, aber wahr: In Südafrika, in dem lange der weltweit geschätzte und einst politische Gefangener Nelson Mandela Präsident war, sprachen sich Parlamentsabgeordnete vor wenigen Tagen für eine Enteignung der mehrheitlich weißen Farmer des Landes ohne Entschädigung aus!
    Diesen Mandela solltet Ihr sehen + Ghandi + Mutter Theresa ohne Schmus.......
    w w w . youtube.com/watch?v=QnSrmzxWF34

    Der NWO Probegalopp - bald auch bei uns ?

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  1. fewe (kein Partner)
    07. März 2018 22:48

    Ich würde auch so gerne abgrundtief dumm sein wie ein Lugner, Stronach oder Trump, die ja alle nur Witzfiguren sein sollen. Trump hält 500 Firmen unter Kontrolle und hat zigtausende Arbeitsplätze geschaffen. Wenn der nicht jeden Schritt gewohnheismäßig vorher mit seinen Konsequenzen durchdenken würde, wäre der längst wirtschaftlich tot.

    Außer dass er gerne Frauen zwischen die Beine greift und sich zwei Eiskugeln nimmt konnte man ihm trotz emsigen Bemühens nichts nennenswertes vorwerfen.

    Er arbeitet in vorbildlicher Weise seine Wahlversprechen ab. Das war noch nie da.

    Er hat schon alles erreicht, jetzt will er einer der bedeutendsten US-Präsidenten werden und ich denke, es wird gelingen.

  2. fewe (kein Partner)
    07. März 2018 21:56

    Das sehe ich nicht so. Wenn es überall Zölle gibt geht es vor allem den mittleren und kleineren Unternehmern und den Angestellten erheblich besser. Trump hat in diesem Punkt sehr recht. Das ist keine Kriegserklärung, er hat ja auch nichts dagegen, wenn umgekehrt in der EU Zölle eingeführt werden.

    Es hatte früher großartig funktioniert und es würde wieder großartig funktionieren. Die Leidtragenden sind lediglcih die Spekulanten, Aktionäre und multinationalen Konzerne.

    Breiter Wohlstand ist eben nur über gut bezahlte Arbeitsplätze möglich. Dafür braucht man Zölle. Anders bekommt man niemanden dazu, dort zu produzieren, wo die Sachen auch verkauft werden sollen.

  3. Welt.krank. (kein Partner)
    06. März 2018 12:28

    Es gibt im wesentlichen zwei - stet wiederkehrende - Themen, bei denen AU regelmäßig von schwerer Inkonsequenz getragen ist: Trump und Datenschutz. Ist schon auffällig.

  4. McErdal (kein Partner)
    05. März 2018 20:12

    ***Schweizer ExpressZeitung deckt Lügen über deutsche Asylromantik auf***
    w w w . youtube.com/watch?v=oTrHtksGkOs
    HOLGER STROM erklärt es uns...........

  5. McErdal (kein Partner)
    05. März 2018 18:31

    ** ****Schweizer wollen weiter mit Fake-News belogen werden******
    w w w . alles-schallundrauch.blogspot.co.at/2018/03/schweizer-wollen-weiter-mit-fake-news.html

    Diese Idioten beklatschen sich auch noch selber ........

  6. McErdal (kein Partner)
    05. März 2018 17:11

    *****Kurz: Papst zeigte Verständnis für Österreich*****
    w w w . oe24.at/oesterreich/politik/Fluechtlinge-Kurz-Papst-zeigte-Verstaendnis-fuer-Oesterreich/324709526
    Auszugsweise: Kurz betonte in Rom nachdrücklich, dass der Papst gesagt habe, ein Land müsse nur so viele Menschen aufnehmen, wie integrierbar seien.

    Mein Kommentar:
    Wir brauchen keine Zurufe von Leuten, die sich's hinter meterhohen Mauern gut gehen lassen !

    *************DA WIRD MIR ÜBEL !*****************

  7. Erwin Pirny (kein Partner)
    05. März 2018 16:25

    Wenn schon schrankenloser Freihandel, dann darf man die heimischen Firmen nicht mit eklatanten Auflagen und Steuern wettbewerbsunfähig machen.
    Ohne jede Umweltauflage, ohne lästigen Arbeitnehmerschutz, Arbeitszeitregelungen und Freigabe von Kinderarbeit, könnte man vielleicht mit China oder Bangladesch konkurrieren.
    Sozialparadiese UND Freihandel kann man sicher nicht haben!

  8. monofavoriten (kein Partner)
    05. März 2018 15:25

    ich finde ja die leute immer besonders faszinierend, die auf der einen seite sagen, nur ein starkes europa kann wirtschaftlich gegen die großen player bestehen, und auf der anderen seite verteufeln sie zölle, die die abartig billigen produktionszustände in ländern wie china etwas angleichen sollen.
    und ganz besonders lustig sind die, die zwischen zoll und welthandel nicht unterscheiden können.

  9. McErdal (kein Partner)
    05. März 2018 14:17

    ***Kurz bei Franziskus: „Es ging um den Weltfrieden“*******
    w w w . krone.at/1657173

    Wie verlogen - und weil das so ist - soll uns die ganze Welt auf der Tasche liegen ???

    Wir werden es noch erfahren, was sich der König des Nordens für uns ausgedacht hat !

    Basti wird es uns zizerlweise beibringen ????

  10. Mentor (kein Partner)
    05. März 2018 12:16

    Angesichts des Handelsbilanz -Defizites muss die USA handeln.
    Zeitlich nicht ganz aktuell:
    finanzmarktwelt.de/usa-eu-die-daten-interessieren-nicht-mehr-sind-aber-dramatisch-43553/
    Meiner Meinung gerät der Freihandel in dieser sogenannten Globalisierung an seine Grenzen und wie ich dem obigen Artikel entnehme finanziert Deutschland mit seinen Überschüssen gleichzeitig die neuen Schulden der USA.
    Etwas OT aber interessant: EZB, Banken, EU-Schulden und Zombieunternehmen.
    youtube.com/watch?v=zXPEPzg3eSg
    Ein Satz von Dr. Krall: Bürger heißt deshalb Bürger weil er bürgt und zwar für alles.

  11. AppolloniO (kein Partner)
    05. März 2018 11:27

    ...besachwalten lassen sollte." Wunderbar, gleich als ersten den Doktor Tassilo, den Krone-Gastschreiber.

  12. Herbert Richter (kein Partner)
    05. März 2018 10:24

    Die wahren Intentionen des Blog Betreibers werden immer offensichtlicher. Das dümmliche Trumpbashing und bassenagleiche Beschimpfung gleichen dem stereotypen Hinhacken auf Putin. Die Abhängigkeit zur Ostküste Zions und der NWO der City of London brechen immer deutlich werdender hervor. Gut möglich, daß AU bei den nächsten Bilderberger Festen dabei ist.
    Wie erwähnt, wird immer klarer, warum hier eine relativ großzügige Meinungsfreiheit geduldet wird.
    Eine kluge Dame hat's bereits auch erkannt.
    Darum gebt gut acht ihr Sternderlsammler. Es steht die Frage "Cui bono" im Raum. Für 10 Euronen macht's AU und seine Schreiberlinge sicher nicht. Anerkennung braucht er auch nicht, also.......?

    • Segestes (kein Partner)
      05. März 2018 12:20

      Er braucht als Pensionist ein Hobby. Und nach seinem unschönen Rauswurf bei 'Presse' und Wiener Zeitung auch die Bestätigung, es als Journalist immer noch drauf zu haben.
      Ihre finsteren Theorien - wie etwa hinsichtlich der "Ostküste" - sollten Sie deshalb lieber ins Besenkammerl packen, wo sie hingehören.

      Und damit wir uns nicht völlig falsch verstehen: Mir geht das immer wieder mal eingestreute Globalistengequatsche von Unterberger ja auch seit jeher auf den Wecker, aber man kanns ignorieren. Ohnehin werden Sie niemanden finden, der in jedem Punkt ihre Meinung teilt.

      Seien Sie lieber dankbar für Unterbergers Beitrag zur Meinungsfreiheit, den er mir diesem Blog und ORF-Watch leistet.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      05. März 2018 18:27

      Vor 10 Jahren war mein Hinweis auf die Kalergsche Umvolkungstheorie und deren Antworten im Gleichklang mit ihrer heutigen Replik. Keine Sau kannte damals hier diesen Judenbüttel und Karlspreisträger einer verbrecherischen Rassenideologie.
      Von daher haben sie Dank für ihre Aufmerksamkeit und weiterhin alles Gute.
      Nat. ist mir bewusst, daß mit Statements hier nix zum Besseren gewandelt wird. Die unermessliche Naivität der meisten Bloger veranlassen mich jedoch immer wieder ein wenig Dampf abzulassen und mir ist's dann bescheiden leichter. Siehe Wertkonservativen Syndrom.
      Hoffnung geben einige (sehr) wenige Bloger mit Durchblick, Bildung und Weitblick ohne dem Bildungsdogma der letzten 30 Jahre

  13. McErdal (kein Partner)
    05. März 2018 07:52

    **Südafrika macht Ernst – MASSENENTEIGNUNG VON WEISSEN!**
    w w w . guidograndt.de/2018/03/05/rassismus-suedafrika-macht-ernst-massenenteignung-von-weissen/
    Auszugsweise:
    Es ist unglaublich, aber wahr: In Südafrika, in dem lange der weltweit geschätzte und einst politische Gefangener Nelson Mandela Präsident war, sprachen sich Parlamentsabgeordnete vor wenigen Tagen für eine Enteignung der mehrheitlich weißen Farmer des Landes ohne Entschädigung aus!
    Diesen Mandela solltet Ihr sehen + Ghandi + Mutter Theresa ohne Schmus.......
    w w w . youtube.com/watch?v=QnSrmzxWF34

    Der NWO Probegalopp - bald auch bei uns ?

    • Herbert Richter (kein Partner)
      05. März 2018 10:05

      GESCHÄTZT??? Mandela war ein kommunistischer Terrorist und Mörder. Sein ANC eine kommunistische Terrororganisation bei der die grausamste Folter am Tagesprogramm stand und noch steht. Seine ganzer Clan in schauderhafteste Verbrechen und unvorstellbarer Korruption verwickelt. Von seiner Mörder Winni sind die Morde gekannt, leider nicht alle. Dieser Negerbrut wünsche ich, was sie anderen so liebend gerne antun, das Halsband mit benzingefüllten Autoreifen.

    • McErdal (kein Partner)
      05. März 2018 10:45

      @ Herbert Richter
      Aus Ihrem Posting: GESCHÄTZT??? Mandela war ein kommunistischer Terrorist und Mörder.

      Mein Kommentar: Sie verdächtigen mich wieder mal zu unrecht - bitte besser lesen......
      Dieser Text ist von Guido Grandt - nicht von mir - deshalb gibt es auch darunter dieses:

      Diesen Mandela solltet Ihr sehen + Ghandi + Mutter Theresa ohne Schmus.......
      w w w . youtube.com/watch?v=QnSrmzxWF34

    • Mentor (kein Partner)
      05. März 2018 12:27

      Ein nüchterner APA-Artikel dazu im Standard.
      derstandard.at/2000075166951/Suedafrikas-Parlament-stimmt-fuer-Enteignung-von-Farmern-ohne-Entschaedigung
      Die meisten Kommentare sind nüchtern und gut.
      Was macht das Linke Europa wenn die ersten Farmer als Flüchtlinge in Europa ankommen?

    • McErdal (kein Partner)
      05. März 2018 13:35

      @ Mentor
      Aus Ihrem Post zitiert: Ein nüchterner APA-Artikel dazu im Standard. Die meisten Kommentare sind nüchtern und gut.
      Was macht das Linke Europa wenn die ersten Farmer als Flüchtlinge in Europa ankommen?
      Mein Kommentar: von Einem, der jedes Jahr bei den BILDERBERGERN rumkugelt
      lese ich prinzipiell NICHTS !
      Falls die Farmer es überleben und nach Europa kommen, dann werden hier sie bestimmt nicht als Flüchtlinge gem.Genfer Konv.anerkannt werden - so sehe ich das !

    • Herbert Richter (kein Partner)
      05. März 2018 18:37

      Mit Verlaub Mc Erdal, merken Sie denn wirklich nicht, daß ich niemals S I E persönlich , bzw. ihre Artikel angreife, sondern nur ihre Anregungen und Hinweise, die ja immer vollkommen richtig liegen, kommentiere??? Würde ich jemanden irgendwie verdächtigen, würde ich dies klar und unmissverständlich darlegen. Von daher begraben sie das Kriegsbeil, ich gehe meistens mit Ihnen und ihren Hinweisen konform.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      05. März 2018 18:50

      Ich habe die weißen Flüchtlinge aus Angola zuerst in SA und später in SWA persönlich erlebt. Mir sind die Greueltaten des ANC und der SWAPO persönlich bekannt.
      Aus vielen persönlichen Schilderungen kenne ich die grauenhaften Vertreibungen und Verbrechen an Weißen der machthabenden Neger Rhodesiens.
      Wie sagt der Bure mit vollstem Recht: Whites are builders, Blacks are destroyers! Der gesamte schwarze Kontinent bestätigt diese Aussage. In SA wird momentan der totale Niedergang einer ehemals autarken Weltwirtschaft durch Negermißwirtschaft vorexerziert...... und keine Sau der politkorrekten Gauner tangiert es!

    • fewe (kein Partner)
      07. März 2018 22:58

      @Herbert Richter: Ja, über die Methode mit dem Autoreifen habe ich schon vor mehr als 30 Jahren gelesen. Nelson Mandela war doch nie ein guter Mensch. Die Weißen werden dort schon seit Jahrzenten terrorisiert. Ich verstehe nicht, warum da überhaupt noch welche dort sind.

      Die sollen die Schwarzen allein lassen und sich eine neue Heimat suchen.

  14. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    05. März 2018 00:34

    O je, die Welt steht nimmer lang. Eines Tages wird Trump europäische Journalistenprodukte lesen, dann wird alles gut.

  15. pressburger
    03. März 2018 23:52

    Die EU untrainiert, kurzatmig, mit mehreren Klotzen am Bein, sollte es lieber nicht versuchen, sich mit Trump anzulegen. Wer soll die EU in diesem Wirtschaftskrieg, wie ihn der Chefkommisar der EU nennt, führen ? Der selbige, wie immer nicht ganz nüchtern, Merkel mit Unterstützung ihrer importierten Superhirne, oder der Beau in Versailles ?
    Trump erwägt, sollte die EU Sanktionen gegen die USA verhängen, mit Zöllen auf deutsche Autos, antworten. Ein Zangenangriff auf das Flagschiff der deutschen Industrie. Zuerst die von Merkel inszenierter Demontage, dazu noch die eventuellen Restriktionen der USA.
    Konsequenz, die deutschen Autobauer werden ihre bestehenden Produktionsstätten in den USA ausbauen, werden auf Produkte die in den USA hergestellt sind, kein Zoll zahlen, dafür werden die Steuern in den USA bleiben. Die Arbeitsplätze werden auch in den USA generiert, in der EU, in Deutschland vernichtet. Mit allen Konsequenzen.
    Die EU, fern von der Realität, ideologisch verblendet, will es unbedingt auf einen zwei Fronten Krieg ankommen lassen. Ohne Verbündete. Oder doch. Bleiben nur die importierten Islamwissenschaftler.

  16. Brigitte Kashofer
    03. März 2018 23:15

    Ich bin mir nicht sicher, ob Zölle immer schlecht sind, und ob es wirklich immer sinnvoll ist, Waren kreuz und quer über den gesamten Planeten zu transportieren. Die Folge sind jedenfalls riesige Industriezentren, ausgedehnte Monokulturen, gewaltige Tierfabriken und damit einhergehend gefährliche Abhängigkeiten. Der Standort mit den weltweit niedrigsten Umweltauflagen und Sozialstandards gewinnt. Kontrollen sind unmöglich. Um diese Industriezentren entstehen Millionenstädte, ganze Landstriche werden entvölkert.
    Und natürlich sind es die Gewerkschaften, die den Arbeitnehmern einen entsprechenden Anteil an der Wertschöpfung erkämpfen. Wir wissen, unter welchen Bedingungen Menschen in Ländern arbeiten, in denen es keine Arbeitnehmervertretung gibt.
    Ich bin überzeugt, dass das richtige Maß aus freiem Handel und Schutzzöllen das beste für die Menschen ist.

  17. Undine
    03. März 2018 20:33

    OT---aber unser Wortschatz wird ständig erweitert---allerdings nur, wenn es um die Benennung unserer Invasoren geht, denn sonst schrumpft unsere schöne deutsche Muttersprache um gefühlte 100 Wörter täglich, bis nur noch "gemma Billa" übrigbleibt!

    Also, gestern in Funk und Fernsehen vernommen:

    flüchtende Menschen (Christoph Varga)
    flüchtende Personen
    die zu uns Geflohenen

  18. Brigitte Imb
    03. März 2018 20:04

    Ob nicht doch Deutschland der Verlierer sein wird, und mit ihm die EU? Denn ob Amerika seine Jeans nach Europa bringen kann und den Whisky ist Nebensache, Jeans kommen aus Asien und Whisky hat Europa ausreichend selbst. Mersedes, BMW u. Audi nicht nach Amerika verkaufen zu können kommt mir kritischer vor.
    Aber natürlich, mit Wirtschaft im Großen kennt sich die "schwäbische Hausfrau" kaum aus. Darum bitte ich um Nachsicht, falls ich total falsch liege.

    http://www.epochtimes.de/wirtschaft/wirtschaft-news/trump-droht-eu-mit-importzoellen-auf-autos-a2364236.html

    • socrates
      04. März 2018 13:41

      Deshalb ist Stahl und Alu für uns keine Drohung, Autos==>Diesel schon. Das Mitmachen bei Russland Sanktionen ist Vasallentum im Wirtschaftskrieg eine verlier - verliert Situation. Win win geht nur gemeinsam mit Rußland.

    • Segestes (kein Partner)
      05. März 2018 00:39

      Mercedes, BMW u. Audi haben doch eh längst Werke in Amerika. Die werden nun eben ausgebaut und die USA gewinnen dadurch doppelt!

    • Mentor (kein Partner)
      05. März 2018 13:02

      Das würde die Deutschen schwer treffen.
      VAG produziert gerademal einen Passatverschnitt in Chattanooga.
      Mercedes die M, GL und C-Klasse in Tuscaloosa.
      BMW die X3,4,5 und 6 Modelle in Spartanburg.
      Der Rest der europäischen Autobauer ist überhaupt nicht vertreten.
      Quelle:
      de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Produktionsstandorten_in_der_Automobilindustrie

  19. Brigitte Imb
    03. März 2018 16:11

    OT - Gusenbauer abgrundtief korrupt

    http://www.krone.at/1655708

    • Undine
      03. März 2018 16:33

      Wer von den SPÖ-Bonzen und SPÖ-Bonzinnen hat eigentlich keinen Dreck am Stecken?
      Wie's aussieht, haben die einen mehr, die anderen weniger, manche aber sehr, sehr viel!

    • socrates
      04. März 2018 13:42

      Undine
      Je kleiner umso weniger Dreck am Stecken. Aber das gilt für Alle!

  20. Undine
    03. März 2018 15:04

    OT---aber ich wüßte zu gerne, was Sebastian KURZ mit dem an Lächerlichkeit und grenzenlosem Realitätsverlust nicht zu übertreffenden "OFFENEN BRIEF" von den besorgten linkslinken hirnverbrannten deutschen Journalisten angestellt hat.

    Wäre es ein traditioneller Brief, geschrieben auf Büttenpapier, könnte man zweierlei machen---entweder man rahmt ihn ein zum Gaudium aller, die ihn gelegentlich lesen können, oder man zündet ihn an und schaut dabei zu, wie diese in Worte gefaßte Dummdreistigkeit zu Asche zerfällt. Früher einmal hätte so ein Blatt Papier als Fidibus dienen können!

    https://diepresse.com/files/pdf/offener_brief_sebastian_kurz.pdf

    Eigentlich hätte man erwarten können, daß sich ein paar Journalisten finden, die STRACHE dafür LOBEN, weil er die WAHRHEIT ausgesprochen hat! Denn NICHT ALLE Journalisten sind linksversifft; diese leiden sicher sehr unter dem absoluten VERLUST der PRESSEFREIHEIT!

    • pressburger
      03. März 2018 17:08

      Können Sie 12 Gerechte Journalisten nennen ? Sagen wir im deutschsprachigen Raum.
      In Österreich brauche ich zum abzählen nicht die Finger einer Hand, in Deutschland wenn ich Broder nicht mitzähle, komme ich mit noch weniger aus, in der Schweiz ist mir einer bekannt.
      Meine damit Journalisten, die in den Medien+TV publizieren. Nicht die, die im freiheitlich, demokratischen Untergrund im Internet ihre Meinung unzensiert äussern.

    • Gandalf
      03. März 2018 17:39

      Für die Schweiz fällt mir ein einziger ein: Roger Köppel.

    • Wyatt
      04. März 2018 09:03

      in Österreich, z. B. Dr. Ferdinand Wegscheider!

      das zum Beispiel sollte man nicht versäumen:

      https://www.servus.com/at/p/03-M%C3%A4rz---der-satirische-Wochenr%C3%BCckblick-von-Ferdinand-Wegscheider/AA-1UBV39BSW2112/

    • McErdal (kein Partner)
      05. März 2018 09:02

      @ Undine
      Aus Ihrem Post zitiert:
      OT---aber ich wüßte zu gerne, was Sebastian KURZ mit dem an Lächerlichkeit und grenzenlosem Realitätsverlust nicht zu übertreffenden "OFFENEN BRIEF" von den besorgten linkslinken hirnverbrannten deutschen Journalisten angestellt hat.

      Ich vermute mal: RUNDORDNER - leider kann man so ein Pamphlet, lediglich der Papierqualität geschuldet, nicht seiner richtigen Bestimmung zuführen -
      nämlich die der "Hinterlistigen" !

  21. Bürgermeister
    03. März 2018 12:52

    Die Löhne in der US-Stahlindustrie waren schon vor Jahrzehnten als ich noch in der Branche zu tun hatte völlig überzogen (im Vergleich zu Europa), daran hat sich wohl wenig geändert.

    Man ist gewerkschaftlich sehr gut organisiert, man weiss wie man sich politisch Geltung verschafft. Bezahlen müssen es die anderen, im wesentlichen die Autoindustrie.

    Und so tauscht er einen überbezahlten Arbeitsplatz in dieser Branche gegen geschätzte 5 Arbeitsplätze in anderen Branchen ein. Wer wohl seine Einflüsterer waren?

  22. Bob
    03. März 2018 11:57

    Ein wenig wundert es mich schon, das so ein Dummerl wie Trump es soweit gebracht hat. Ob AU da nicht ganz recht hat? Politiker die sich für ihr Land einsetzen wie Trump oder Orban (die Liste wäre nicht sehr lang) werden grundsätzlich von den parasitären Machthabern als dumm oder unfähig eingestuft, und diffamiert.

  23. annona
    03. März 2018 11:45

    " polemos pater panton" - Heraklid `s Weltprinzip gewinnt wieder weltweit an Geltung! Als ob es nicht ohnedies Megaprobleme auf unseren Planeten gäbe ,die
    sich gemeinschaftlich besser lösen ließen mit Vernunft und Wissenschaft als
    mit gegenseitiger Auslöschung !
    Das Geschäft rund um Krieg ,Flucht ,Kulturkampf ,Stammesrituale und Religion
    gleicht einem diabolischen Pyramidenspiel .

  24. Undine
    03. März 2018 11:18

    Viel schlimmer als Trumps geplante Handelsblockade finde ich die von den USA der EU aufoktroyierten Sanktionen gegen Rußland! Daß diese jedem einzelnen RUSSISCHEN MENSCHEN enorm Schaden zufügen, stört die Amis nicht im Geringsten. Und wir Österreicher sind die Deppen, denn wir haben auch den Schaden!

    STRATFOR: "US Hauptziel seit über hundert Jahren Keil zwischen Deutschland und Russland um JEDEN Preis"

    https://www.youtube.com/watch?v=Pj-ae09h-bg

  25. pressburger
    03. März 2018 10:42

    "Amerikanische Kriegserklärung", geht es nicht zu weit ? Zölle als Kriegserklärung zu bezeichnen ? Es ist auch kein Handelskrieg. Was Trump jetzt macht hat er bereits im Wahlkampf angekündigt. Trump ist seinen Wählern verpflichtet, denen die ihn gewählt haben und den zukünftigen, die er gewinnen will. Nicht vergessen, midterm 2018, Wahlen 2020. Trump interessiert sich nicht, was die US Demokraten, oder die linken EU Repräsentanten, meinen.
    Massnahmen die Trump ergreift als dumm zu bezeichnen ist voreilig und kurzsichtig. Trump, so weit er seine Vorhaben gegen den Widerstand des Clinton - Nostalgievereins durchsetzen konnte, hat bis jetzt immer richtig gehandelt.
    Warum soll Trump Rücksicht auf Europa nehmen ? Die EU hat ihn von Anfang an herablassend, und als törichten Trottel behandelt. Die EU ist in dem Zustand den die Linken herbeigeführt haben, kein ernsthafter Partner für die Trump Administration.
    Die Wirkung der möglichen EU Retorsionsmassnahmen werden masslos
    überschätzt. Trump interessiert sich nicht für die EU, sein Interesse gilt China und Russland. Seine Reden auf europäischen Boden, in Warschau und Davos, haben sein neglect die EU betreffend deutlich gemacht.
    Etwas was sicher nicht geschehen wird. Die Medien in der EU, die sich wieder vor Trump bashing überschlagen, sollten sich zuerst überlegen, welchen Beitrag sie zum Niedergang Europas geleistet haben. Tatsache ist, Europa ist dank der EU, obwohl es diesen übernationalen Verein gibt, noch nie in der bekannten Geschichte strategisch so unbedeutend gewesen. Die big player, China, Russland, USA, nehmen Europa, in der Verfassung, die von der EU verursacht wurde, nicht ernst. Die in den Medien verbreiteten Meldungen von der erfolgreichen EU, sind Fortsetzung der üblichen, staatserhaltenden Lügen.
    Die Bevölkerung der EU, sollte den Trump Wählern in den USA für ihre Entscheidung danken. Clinton an der Macht würde eine Achse Merkel-Juncker-Macron-Clinton bedeuten. Würde einen konzentrierten Angriff auf die europäische Zivilisation, bedeuten.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      05. März 2018 10:29

      Respekt, es gibt sie also doch noch. Beiträge die ohne Balken im Auge, ideologiebefreit und realistisch die Situation schildern.

    • Welt.krank. (kein Partner)
      06. März 2018 12:24

      Danke für den Kommentar, ich bin vollkommen Ihrer Meinung.

  26. dssm
    03. März 2018 10:36

    Natürlich leiden die USA am meisten, denn bei denen wird ja alles teurer werden. Aber die Begründung scheint diesmal eine nicht-wirtschaftliche zu sein; und darüber sollten wir reden! Ein Land ohne Stahlindustrie (und Aluminium) kann keine führende Rolle in der Welt spielen, also schützt man die eigene, durch den staatlichen Regulierungswahnsinn unproduktiv gemachte, Stahlindustrie. Natürlich wäre es einfacher den Regulierungswahnsinn zu beenden, das ist aber bei der linx/linken Grundhaltung der amerikanischen Parlamentarier wohl undurchführbar. Also muss man die effizienteren Produzenten aussperren, wenn man Kanada weglässt, denn die sind im NAFTA und da weiß noch keiner was kommt, sind das halt vor allem die Ostasiaten, Korea voran. Gerade Korea liegt aber strategisch ungünstig, um im Krisenfalle sicher Stahl für die US-Rüstungsindustrie zu liefern und China wird wohl eher der Krisenverursacher sein und daher sowieso ausfallen.

    Es stellt sich also die Frage, wie weit soll ein Land strategische Wirtschaftsbereiche, da wäre sich auch die Landwirtschaft zu nennen, schützen? In diesem Sinne ist Herrn Unterbergers Beitrag zwar sachlich richtig, aber irrelevant!

    • Bürgermeister
      03. März 2018 18:45

      Brauchen die USA wirklich Stahl um eine Weltmacht zu sein?

      Vor vielen Jahren hat man an deutschen Instituten spezielle Legierungen für besonders verschleißarme Panzerketten entwickelt - der Hegemon wollte es haben und im Rahmen eines Besuchs des Präsidenten musste die Zusammensetzung übergeben werden (war damals alles hinter den Kulissen).

      Die Sonderstähle für militärische Anwendungen können Sie jederzeit in Europa irgendwo besorgen, die Mengen sind überschaubar.

      Das Problem dürfte wohl eher die äußerst ineffiziente Industriebranche sein, das sind nahezu Mafistrukturen. Die Österreicher haben damals viel Geld dort verbrannt.

  27. Nemo
    03. März 2018 10:31

    Leider erscheint das Wort "dumm" im Zusammenhang mit dem Präsidenten der ASA zu häufig und leichtfertig. Dr AU das Supergehirn und einzigartiger Weltversteher?

  28. socrates
    03. März 2018 10:03

    Ein Verkehrsexperte erklärt, was eine Studie der US-Umweltbehörde aus dem Jahr 1970 mit dem Dieselskandal zu tun hat
    Katharina SchneiderHuffPost
    Politik und Medien diskutieren immer noch über den Diesel-Skandal und schmutzige Autoabgase
    Verkehrsexperte Matthias Klingner ist der Meinung, das Problem sei durch eine einfache Motoreinstellung zu lösen
    Denn: Der Diesel ist nicht schuld an der Feinstaubbelastung - damit müsste die Geschichte des Dieselskandals umgeschrieben werden
    Auf den ersten Blick sind die Ursachen des Diesel-Skandals schnell aufgezählt: Manager, die unrealistischen Zielen hinterher rannten, Ingenieure, die ihre eigenen Grenzen nicht akzeptieren wollten, und Politiker, die lieber wegsahen, als der Autoindustrie an den Karren zu fahren.

    Die Autobauer, so die allgemeine Lesart, konnten die Grenzwerte für den Schadstoff Stickoxid nicht einhalten. Also mussten sie bei den Abgasmessungen schummeln, und betrogen damit Millionen Kunden weltweit.

    Aber: So einfach ist es nicht.

    Denn ganz am Anfang des Diesel-Skandals steht ein US-Umweltschutzgesetz aus den 70er-Jahren, das den Feinstaub-Ausstoß begrenzen sollte. Das Gesetz basierte teilweise auf erfundenen Zahlen. Teile des Gesetzes aus den USA wurden später auch in Europa kopiert.

    Die Folge waren Dieselautos, die zwar wenig Feinstaub ausstießen - aus technischen Gründen aber umso mehr Stickoxide. Und genau diese Stickoxide stehen heute im Zentrum des Diesel-Skandals.

    Der Diesel-Skandal, so zeigt sich also bei genauerem Hinsehen, ist ein Wissenschaftskrimi.

    Ein Krimi, der mit 5000 Toten begann.

    ”Nicht im geringsten nachvollziehbar”
    Für diese Zahl an Toten war laut der US-Umweltschutzbehörde angeblich Feinstaub verantwortlich - der zu großen Teilen aus dem Auspuff von Autos stammte.

    Das Problem: “Diese Zahl ist wissenschaftlich nicht im geringsten nachvollziehbar”, sagt Matthias Klingner, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme in Dresden, der HuffPost.

    Klingner forscht seit mehr als zehn Jahren zum Thema Feinstaub - und welche Auswirkung der Verkehr auf die Feinstaubbelastung hat. Er gilt als einer der renommiertesten Experten auf dem Gebiet in Deutschland.

    Das Ergebnis seiner Forschungen: Der Verkehr hat kaum Auswirkungen auf die Feinstaubbelastung.

    Hauptsache der Diesel kommt weg.

    • socrates
    • dssm
      03. März 2018 10:42

      @socrates
      Wir sollten uns gar nicht mit den Details der Politik beschäftigen, denn seit wir Techniker nicht mehr gefragt werden, ist alles nur mehr Theologie. Es ist egal ob die Energiewende, der Diesel‘skandal‘, die Zuwanderung oder der Klimawandel, überall hätten Techniker und Naturwissenschafter viel zu sagen, aber auf die hört keiner mehr. Vergleichen Sie nur den wissenschaftlichen IPCC-Bericht mit dem Exzerpt für die Politik, da weiß man nicht wie so etwas zustande kommen kann. Am Ende des Tages wird aber Politik anhand dieser religiösen Texte gemacht, mit den wissenschaftlichen Grundlagen hat das nichts zu tun.

    • pressburger
      03. März 2018 10:45

      Die EU hat den Diesel immer begünstigt. Jetzt soll der Diesel faktisch verboten werden. Das ist die Rechtssicherheit in der EU.
      Apropos, in den USA gibt es praktisch keine Diesel PKW

    • Nestroy
      03. März 2018 11:00

      IPCC ist doch eine politische Organisation, die den Klimawandel beweisen soll!
      Daher ist jeder Anspruch auf Wissenschaft inexistent, da ja nicht abgewogen wird, sondern lediglich einseitig bewiesen wird!

    • otti
      03. März 2018 11:30

      socrates ******************************************************

      Ich hatte in meinem Büro ein chinesisches Sprichwort, auf Seide gestickt, aufgehängt.
      "Rede mit keinem, der die Zahlen nicht kennt, denn deine Zeit wäre verloren."

      Sympathisch habe ich mich damit nicht gemacht.

  29. socrates
    03. März 2018 09:52

    Wir sind mitten in einem Wirtschaftskrieg. Wenn es uns weniger trifft wie Stahl und Alu, dann schreien die Medien laut. Wenn es uns per DIESEL trifft, hetzen sie gegen uns.
    In den USA fahren fast Alle Benzin. Wie sieht es dort mit dem Feinstaub aus?Etwa 90 % des Feinstaubs in der Atmosphäre weltweit sind natürlichen Ursprungs, wie zum Beispiel durch Aerosol aus Meerwasser über den Ozeanen, vulkanische Aktivität und Waldbrände. Die restlichen 10 % sind anthropogenen Ursprungs (durch Menschen verursacht), überwiegend durch die Verbrennung von Kohlenstoffverbindungen.(Wikipedia). Wie viel kommt vom Diesel?
    Hauptverursacher der natürlichen Staubbelastung (auch von Feinstaub) sind:

    die Erosion von Gesteinen (hauptsächlich durch Wasser und Wind) samt folgender Deflation, beispielsweise Sahara-Staub und sonstige Flugstäube
    Kleinstlebewesen, z. B. Pilzsporen
    Partikelneubildung aus Vorläufern in der Atmosphäre
    Pflanzen (Pollen vieler Pflanzen können Allergien auslösen; siehe auch Pollenflugkalender)
    Seesalz durch Gischt und Trocknung
    Vulkanausbrüche (jährlich schätzungsweise 85 Millionen Tonnen Asche und Staub mit Partikelgröße bis 5 µm)[8]
    Busch- und Waldbrände
    Die Landwirtschaft trägt ebenfalls zur Feinstaubemission bei. Ihr durchschnittlicher Anteil an der europäischen PM10-Emission betrug um 2001 etwa 9 %, wobei etwa die Hälfte auf Tierhaltung zurückzuführen ist.

    Quellen von Feinstaubemissionen durch Privathaushalte sind vor allem Holzheizungen und offene Kamine, da die Verbrennung von Festbrennstoffen zu wesentlich höheren Feinstaubemissionen führt als die Verbrennung flüssiger oder gasförmiger Brennstoffe.

    Staub entsteht auch infolge Erosion von zementgebundenem Asbest aus Eternit, das früher als Dachdeckmaterial, Fassadenplatten, für Formteile wie Blumenkästen und Zäune eingesetzt wurde.[9][10][11]

    In geschlossenen Räumen sind der Rauch von Tabakwaren, Laserdrucker und Kopierer Quellen der Feinstaubbelastung.Emissionen von 2 Milliarden Partikel pro gedruckter Seite sind bei Laserdruckern keine Seltenheit.

    • socrates
      03. März 2018 10:27

      Wie bereits Professor Noam Chomsky feststellte, ist Medienkritik bei uns im Westen in einem gewissen „erlaubten“ Korridor opportun, alles was darüber hinaus geht, wird unter der Decke gehalten oder gar bekämpft.

    • HDW
      03. März 2018 11:05

      Den Feinstaub den die Stomabnehmer der öffentlichen Verkehrsmittel verursachen, die meist nicht abgesaugt werden können, haben sie noch vergessen. Anthropogen und noch dazu gefördert.

    • pressburger
      03. März 2018 17:20

      Glawischnig wird bei Novomatic ihre Vorstellungen von Umweltschutz voll durchsetzen. Zuerst, die künstliche Beleuchtung in Cassinos wird gelöscht, die Klimaanlagen ausgebaut, zugelassen werden nur Spieler die mit Öfis anreisen, jeder Spieler verpflichtet sich sein Gewinn, plus 20% zu Tilgung der Schulden der Grünen Partei, freiwillig zu spenden.
      Die hidden agenda der Grünen Partisanin zu Unterwanderung der Kapitalisten.
      Deswegen ist Glawischnig bei der ZockerAG. Nur die Deppen haben es nicht geschnallt. Die Kuckukin in der Spielerhölle.

    • Wyatt
      04. März 2018 10:02

      @ pressburger

      ...vor allem hat Glawischnig dann Einsicht auf die wahren Gewinnzahlen wie auch auf die Höhe der Gehälter ihrer Kollegen, welche wie dann ähnlich der CO2 Abgabe in der Industrie, für "Umweltprojekte" und zu "Spenden" aufgefordert werden. (Sollte es dann nicht einem so ergehen, wie dem Präsidenten eines Deutschen Fußballvereins, der zwar immer schon gespendet hat, aber offensichtlich nicht genug.)

    • McErdal (kein Partner)
      05. März 2018 09:16

      @ Alle
      So lange der Dreck von Flugzeugen auf uns runterkommt & Chem - Trails' jeden Tag auf unser Haupt gesprüht wird, ist es illosorisch sich über Benzin und Diesel Abgase den Kopf zu zerbrechen, denn die Zahlen können unmöglich stimmen !
      Jetzt hätte ich nur gerne noch gewußt - wie sich unsere Verbotspartei das vorstellt?
      Der Dieselmotor muß weg, so, so und wie ist das mit den LKW'S - das sind ausschlieslich
      Dieselfahrzeuge! Lieferanten LKW'S für Supermärkte, Nahversorgung usw.....
      sind die naturdeppert oder was ???

  30. Das Pingerle
    03. März 2018 09:32

    "Aber zugegeben: Dafür muss man komplex und gesamthaft denken können. Was Trump ganz offensichtlich nicht kann."

    Lieber A.U., ich schätze Sie sehr, aber Ihre Arroganz gegenüber Trump nimmt peinliche Formen an. Glauben Sie ernsthaft, Trump und seine Berater hätten die von Ihnen aufgezählten Punkte nicht auch abgewogen? Glauben Sie das wirklich? Dass Trump nicht damit gerechnet hat wie EU und China jetzt reagieren werden?

    Aber - und jetzt steigen Sie mal kurz runter vom hohen Ross - vielleicht kam man im Weißen Haus schlicht und einfach zu der Erkenntnis, dass die verhängten Zölle in Summe besser für die USA sind als die Nachteile, die das zweifelsohne auch haben wird. Und - und jetzt wird es für die ach so klugen Europäer ganz unvorstellbar - vielleicht hat ein amerikanischer Präsident auch noch ein paar Hintergrundinfos zusätzlich, die nicht einmal einem Blogbetreiber aus Wien zur Verfügung stehen. Ich weiß, das klingt unvorstellbar, gell...?

    Wer einem Mann wie Trump, der sich selbst zum Milliardär gemacht hat und das mächtigste Amt der Welt gegen einen nie da gewesenen medialen Gegenwind erobert hat, Blödheit unterstellt, sollte vielleicht den eigenen Lebensweg im Vergleich dazu kritisch beleuchten.

    Und: Freihandel befruchtet immer nur dann beide Partner, wenn beide unter selben oder ähnlichen RAHMENBEDINGUNGEN (Steuer, Sozial-, Umweltstandards usw.) agieren können. Ist das nicht der Fall, und das ist er nie im Freihandel außerhalb der westlichen EU-Staaten, gibt es immer Verlierer und Gewinner.

    • kritikos
      03. März 2018 11:26

      Auch ich schätzte Dr. Unterberger seit Jahren, aber dieser Beitrag ist seiner Intelligenz und Umsichtigkeit, ja Gerechtigkeit nicht würdig. Was hat Europa gegen Tramp gewettert, vor seiner Wahl? Und Dummheit kann sich durchaus koppeln mit geschäftlich kluger Arroganz, es sollen ja auch andere nicht gerade Geistesgrößen in der Medienwelt sehr hoch gekommen sein. Ein Vergleich mit Erhard oder selbst Kamitz ist bei dem dauernd Mitarbeiter oder Berater hinauswerfende Ami auch aus der Ferne unverständlich. Bei dem Mann hilft wohl nur, ja was? Ein böser Wunsch, aber das tut man nicht. Warten wir auf das plötzliche Schweigen, wie bei Nordkorea-(Re-)Aktionen.

  31. Bob
    03. März 2018 09:13

    Ich verstehe den Ausdruck Strafzölle nicht. Worin liegt der Unterschied zwischen einem normalen Zoll und einem Strafzoll? Ein Zoll ist dazu da die eigene, durch verschiedene Ursachen teurere Produktion, zu schützen. Ich habe bis jetzt für jeden USA Import Zoll bezahlen müssen. Totaler freier Handel würde die Produktion in Hochlohnländer absolut zum erliegen bringen, mit enormer Arbeitslosigkeit. Darum gibt es seit jeher Zölle. Zölle mögen manchmal unangenehm sein, aber Strafe sind sie keine, sondern Schutz.

    • HDW
      03. März 2018 10:41

      Danke dafür, auch diesen Wortfetisch als solchen zu denunzieren. Ist auch von mir ein hobby. Damit bereitet dann sogar die Lektüre des STANDARD, ein das Bewusstseins erweiterndes Vergnügen.

    • dssm
      03. März 2018 10:45

      @Bob
      Diese Unterscheidung kommt aus den WTO-Abkommen. Dort wird ausdrücklich zwischen Schutz- und Strafzöllen unterschieden. Ich haber aber den Eindruck, daß hier Herr Unterberger falsch liegt, denn es dürfte sich um einen Schutzzoll handeln, entsprechend wird wohl der WTO-Mechanismus jetzt loslaufen.

    • Normalsterblicher
      04. März 2018 02:05

      Bob,

      nach dem Dafürhalten der herrschen intellektuellen Kaste liegen Sie wohl falsch, hatten wir doch hier in Europa bereits vor Jahrzehnten die DIENSTLEISTUNGSGESELLSCHAFT eingeläutet:
      Sozialarbeiter, AMS-Umschuler, Rechtsanwälte, Umwelt-Kassandren, Lebenshelfer oder -berater, Vorbeter, weiters Überwachungsstaat gegen die importierte Kriminalität und Scharia-Umtriebe, usw usf ...

      Diese Dienstleistungen werden dann exportiert, und verschaffen uns im Gegenzug die materiellen Güter aus dem Ausland, die auch Dienstleister benötigen. (- oder habe ich da etwas falsch verstanden?)

  32. CHP
    03. März 2018 08:29

    Die beste Antwort an Trump wäre es, jetzt die Russland Sanktionen aufzuheben.

    • Franz77
    • pressburger
      03. März 2018 09:50

      Unabhängig von den Ankündigungen von Trump, sollten die Sanktionen gegen Russland aufgehoben werden

    • Riese35
      03. März 2018 10:51

      @pressburger: ************************!

      Und zwar aufheben, und nicht nur die Aufhebung ankündigen, oder gar nur ankündigen, sich dafür einzusetzen, daß die Sanktionen aufgehoben werden.

  33. Franz77
    • pressburger
      03. März 2018 09:53

      You made my day, köstlich, das war kein hangover, sondern besoffen schon am Morgen.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      05. März 2018 10:38

      Na dann hätten sie den Bsuff mal in Alpbach erleben sollen. Dagegen war seine Wackelei am roten Teppich ein Parademarsch im preußischen Stechschritt der 1. Garde.

  34. oberösi
    03. März 2018 08:07

    "Gerade noch haben die Ankündigungen des russischen Machthabers, erstens gigantisch aufzurüsten, und zweitens einen neuen Gaskrieg gegen die Ukraine zu beginnen, Europa und Amerika wieder einander nahegebracht, da zerstört der Amerikaner wieder alles."

    Ich würde sagen, ein echter AU, wenns um Geopolitik geht. Transatlantische Treue bis in den Untergang.
    Solange der Hegemon nach wie vor fast 10 mal mehr als RUS ausgibt und mehr als das Doppelte von China und RUS gemeinsam, hält sich das militärische geopolitische Bedrohungsszenario durch den "russischen Machthaber" (sic) in Grenzen.

    Und wie das mit dem Gaskrieg des Russen gegen die freie Welt so ist, profitieren auf wundersame Weise die Amis davon, die mit allen Mitteln versuchen, den Vasallenländern in der EU ihr im Vergleich zum russischen Erdgas viel teureres Shale-Gas aufs Aug´ zu drücken.

    Aber natürlich gerät die geopolitische Situation in Zukunft gehörig aus den Fugen. Weil sich die wirtschaftlichen und damit die militärischen Machtverhältnisse ordentlich verschieben werden. Und natürlich geht das nicht ohne Kollateralschäden ab. Derweilen allerdings kann sich der US-militärische Komplex samt Finanzmafia noch darauf verlassen, daß ihre Politik zum Wohle von Demokratie und Menschenrechten gegen die Schurkenstaaten RUS, Iran oder Venezuela auf größtes Verständnis in der EU stößt.

    Notfalls wird halt der mit einigen 100 Atomraketen hochgerüstete Kettenhund Israel von der Leine gelassen, um sich gegen die gar förchterliche iranische Bedrohung zur Wehr zu setzen. Auch dafür werden die EU-Transatlantiker und ihr Gefolge größtes Verständnis aufbringen, wetten?

    Wo kämen wir denn auch hin, wenn diese Schurkenstaaten sich weigern, ihre Ölverkäufe in Dollar abzuwickeln und Erlöse umgehend in US-Anleihen zu investieren. Wie sollte uns denn der Hegemon künftig schützen können, wenn ihm langsam das Geld ausgeht, ein Vielfaches in Rüstung zu investieren als der "rusische Machthaber", unser einzig wirklicher Feind...

  35. Josef Maierhofer
    03. März 2018 07:32

    Die EU hat einen natürlichen Handelspartner, Russland, der liegt näher.

    In dem Ausmaß, in dem die Exporte nach USA erschwert werden, sollte sich Europa nach Osten wenden in Handelsangelegenheiten. Dazu müsste man aber den 'Sanktionshinkelstein' erst einmal abwerfen. Denn auch hier hat man (auf Geheiß der Amis) in die Wirtschaft eingegriffen und Sanktionen gegen Russland verhängt.

    Ja, das ist der große Fehler von Trump, wenn er aus vermeintlich 'America first' ein 'America last' machen will.

    Aber Europa liegt militärisch am Boden und wirtschaftlich (außer Deutschland) auch und kann damit nie ein ebenbürtiger Partner sein, wenn wir mit 'Giftramsch und Billigramsch' überschwemmt werden bis hin zum Plastikfutter, wenn unsere hohen Gesundheitsnormen, Standards durch weit tiefere ersetzt werden sollen, also der Krieg der Normen, man kann die russische Puppe beliebig tief auseinanderbauen.

    Schiedsgerichte sind genauso wie staatliche Gerichte mit parteilichen Besetzungen behaftet, die man genauso beeinflussen, aber es ist richtig nationale Gerichte in internationalen Handelsverträgen müssen durch internationale Gerichte ersetzt werden, etwa durch solche der Welthandelsorganisation. Auch dort wird es entweder Pattstellungen oder Mehrheiten geben.

    In Zeiten der Milliardenklagen sehe ich für Österreich eigentlich nur Risiken statt Freihandel, weil nämlich der Freihandel nicht so frei ist eben durch solche Risiken.

    Wozu brauche ich Freihandelsverträge ? Genügt nicht der Freihandel ohne 'Regelungen', wie Herr Trump das jetzt macht. Verträge sind theoretisch, Freihandel ist faktisch, ich möchte nicht nachforschen, wie viel Protektionismus im europäischen Freihandelsvertrag nach außen hin enthalten ist. Ich denke, auch hier wird es so was wie 'Europa first' geben, betrachtet man die Entwicklungsländer, denen man auch keinen Freihandel zugesteht, etwa im Agrargüterbereich, etc.

    Dazu muss ich nicht einmal noch an die Anti TTIP Bewegungen denken. Diese wenden sich nicht gegen den Freihandel, sondern gegen (einige Stichworte) Chlorhühner, vergiftete Lebensmittel, Geheimhaltung, etc., also eigentlich nicht gegen den Freihandel, sondern gegen die unterschiedlichen Standards, sie wendet sich gegen die Geheimhaltung, betrifft das doch jeden einzelnen. Klar, das kann man als 'erfahrener' EU Bürger nicht ohne Skepsis betrachten, wenn alles geheim ist, wo doch die ganze linke Szene ständig Missbrauch betreibt und Betrug. Auch ich bin gegen so was.

    Gut, Trump will das ohnehin nicht, damit ist er ja zur Wahl angetreten. Aus meiner Firmenzeit weiß ich, dass Exporte in die USA immer schon problematisch und Bürokratie behaftet waren und gerade bei technischen Produkten dort auf die UL-Normen bestanden wird (damals war das noch unterschiedlich), das hat sich bis heute nicht wirklich geändert.

    Also kann man von USA auch verlangen, wenn sie Güter bei uns in Verkehr bringen wollen, eben unsere Normen einzuhalten, vor allem bei Lebensmitteln.

    Sonst braucht man doch nur den Freihandel und keine Verträge, es gilt eben der Standard des Ziellandes.

    • dssm
      03. März 2018 10:54

      @Josef Maierhofer
      Ich kann diese Russlandliebe nicht nachvollziehen! Solange Europa kein eigenes Militär hat, so lange wird es einen großen Bruder geben. Und wenn dieser große Bruder immer wieder unschöne Dinge tut, so ist das Pech, denn wehren können wir Europäer uns nicht. Am ehesten die Briten, aber die wirft man ja gerade unschön aus der EU.
      Russland kann die USA nicht ersetzten! Weder militärisch noch wirtschaftlich. Dazu ist Russland zwei Nummern zu klein und viel zu eng an China gebunden.

      Schauen Sie einmal wie die Deutschen und Franzosen im Mali agieren! Veraltetes Material, kaputte Waffen, fehlende Ausrüstung – einfach ein Witz.

    • Riese35
      03. März 2018 10:54

      **************! Vor allem hat Rußland bewiesen: Pacta sunt servanda.

    • Josef Maierhofer
      03. März 2018 11:18

      @ dssm

      Militärisch nicht.

      Europa kann sich nicht mehr wehren, die machen mit uns so wie so, was sie wollen, pumpen uns mit Besatzern voll und löschen uns aus, was wir selbst schon Jahrzehnte lang betreiben.

      Auch technologisch sind wir in Europa bereits deutlich hinten, bis auf einige kleine Inseln.

      Russlandliebe, Muss ich die Ehrlichen bekämpfen ?

  36. Ausgebeuteter
    03. März 2018 07:06

    Der Twitter-Präsident hat überhaupt kein diplomatisches Geschick und benimmt sich wie ein Elefant im Porzellanladen. Seine klugen Berater sind entweder abgesprungen oder er hat sie entfernt.
    Eigentlich hatte er anfangs ein paar gute Ideen, aber deren Umsetzung ist katastrophal. Obwohl er demokratisch (nach US-Spielregeln) gewählt wurde ist es nun höchste Zeit, ein Amtsenthebungsverfahren einzuleiten.

    • pressburger
      03. März 2018 17:22

      Für ein impeachment braucht es Fakten, nicht hasserfüllte Emotionen.

  37. OMalley
    03. März 2018 06:39

    Ausser Urschitz kaum noch ein Grund für ein Presse abo. Als Expositur der Löwelstrasse ist dqs Abonement entbehrlich

    • oberösi
      03. März 2018 07:08

      ..und deswegen auch schon längst gekündigt. So wie jedes andere österreichische Zeitungsabo.

    • W. Mandl
      03. März 2018 08:46

      Es herrscht bei maßgeblichen Presse-Redakteuren tatsächlich die feste Überzeugung, dass der ORF ausgewogen berichtet und das ganze Problem nur bei der Wortwahl der FPÖ liegt. Die sehen die rotgrüne Schlagseite wirklich nicht.
      Entsprechend fallen dann auch die Leitartikel und Kommentare aus.

    • Ausgebeuteter
      03. März 2018 14:40

      Ich halt DIE PRESSE noch aus ..... bis zu der Zeit, wenn endgültig auf rosa Papier umgestellt wird.

    • Brigitte Kashofer
      03. März 2018 22:33

      Engelbert Washietl, Gudula Walterskirchen, Christian Ortner, Hans Winkler und Martin Leidenfrost sind außer Urschitz die Autoren, deretwegen ich die Presse noch abonniere.

    • steinmein
      04. März 2018 10:42

      ad Presse: Es erschüttert mich, wie eine frühere unabhängige Zeitung zunehmend die Unparteilichkeit verläßt. Grund dafür kann doch nicht die Pensionierung der hervor-ragenden Journalisten sein, die einst das Blatt prägten. Ich will nicht alle in einen Topf werfen, aber für mich fängt ein Fisch am Kopf zu stinken an. Es fehlt u.a. für mich an Objektivität, wenn an einem Wahlvorabend ausschließlich die Fehler früherer Landespolitiker aufgezeigt werden.
      Wenn ich mir den Styria-Verlag und dessen Abkömmlinge vor Augen führe , sollte es einen ohnehin nichts wundern. Wessen Saat geht da allmählich auf?

    • AppolloniO (kein Partner)
      05. März 2018 11:38

      @ Brigitte Kashofer:
      Ihre wirklich positiv auffallenden Journalisten die Sie erwähnen, sind allesamt Gastschreiber bei der Presse. Da nur noch die Wirtschaftsredakteure positiv auffallen, was mir zu wenig ist, habe auch ich mein Presse-Abo gekündigt.

  38. Tegernseer
    03. März 2018 06:10

    Was für eine Scheinheiligkeit und Heuchelei die Europäer, allen voran Deutschland hier wieder abliefern: die EU erhebt schon seit langem saftige Zölle auf Produkte aus China, darunter Fahrräder mit 48,5%, aber auch Stahl- und Aluminiumprodukte:

    https://www.focus.de/finanzen/news/55-anti-dumping-massnahmen-strafzoelle-auf-mandarinen-und-fahrraeder-wie-die-eu-unternehmen-vor-china-schuetzt_id_7343387.html

    In Wahrheit ist die Aktion gegen die deutsche Industrie gerichtet, die es sich sehr behaglich in der Sparer enteignenden und währungsmanipulierenden Politik der EZB eingerichtet hat und in den letzten Jahren einen richtigen Exportboom erlebte: Währungsdumping in Reinkultur! Dazu noch der "tolle" Binnenmarkt, wo auch kein fairer Wettbewerb herrscht, sondern Mitglieder mit dem niedrigsten Lohnniveau und den geringsten Umweltauflagen Subventionen nachgeschmissen bekommen, garniert mit Steueroasen a la Luxemburg, Malta, Niederlande und Irland in denen sich die internationalen Konzerne pudelwohl fühlen.

    • Pennpatrik
      03. März 2018 07:27

      Und es zeigt widerum, dass die Vorgangsweise, Trump als Idioten darzustellen, oft selbst idiotisch ist.

  39. W. Mandl
    03. März 2018 04:41

    Ein Handelskrieg zwischen den USA und der EU ist sicherlich nicht erstrebenswert. Allerdings bin ich nicht sicher, dass die EU am längeren Hebel sitzt. Und wenn man in einem drohenden Konflikt die schlechteren Karten hat, schaut es für die EU nicht so gut aus.

    • Brigitte Imb
      03. März 2018 05:04

      Sagen Sie das nicht, denn Europa ist mittlerweile so reich an "Goldstücken", daß die USA nur vor Neid erblassen können. Und die "Schürfung" wird maßiv weiter betrieben. ;-)

    • brechstange
      03. März 2018 10:35

      Brigitte Imb

      ****

  40. elfenzauberin
    03. März 2018 02:58

    Es stimmt wohl, dass Freihandel gemäß D. Ricardo für Wohlstand aller teilnehmenden Länder sorgt. Nur sollte man nicht vergessen, dass es durch ungebremsten Freihandel auch Verlierer gibt, wenn auch die Gesellschaft als Ganzes profitieren mag. Die Verlierer waren bis jetzt die Arbeiter in der Schwerindustrie, von denen viele arbeitslos und ohne berufliche Perspektive sind. Das sind aber genau die Leute, die Trump genau deswegen gewählt haben, weil er ihnen Arbeitsplätze versprochen hat. Trump setzt genaugenommen nur das um, was er im Wahlkampf versprochen hat (und was wir uns von unserer Regierung ja auch erwarten).
    Ob Trump sich der Tatsache bewusst ist, dass die Einführung von Zöllen volkswirtschaftlich betrachtet unsinnig ist, vermag ich nicht einzuschätzen, ausschließen würde ich diese Möglichkeit jedoch nicht. Trump ist nämlich auch ein gestandener Populist. Ein solcher setzt auch dann den Volkswillen um, wenn er nachteilig für die Gemeinschaft ist.
    Die Aufregung der EU-Granden ist jedenfalls heuchlerisch, denn auch die EU hat Zölle, die gegen bestimmte Produkte und Länder gerichtet sind. So gibt es etwa EU-Einfuhrzölle auf chinesische Fahrräder, die 48% betragen, also vielfach höher sind als die geplanten Zölle in den USA. Wiederum ärgerlich in diesem Zusammenhang ist die einseitige Berichterstattung, wo man von den bestehenden EU-Zöllen einfach nichts hört. Besonders enttäuschend für mich die Berichterstattung in der einst stolzen und konservativen "die Presse", wo in Zusammenhang mit den USA immer nur von "Strafzöllen" die Rede war, wohingegen die Ankündigung von Juncker, ebenfalls Zölle einführen zu wollen, mit "Schutzzoll" bezeichnet wurde. Das ist tatsächlich Journalismus von unterirdischer Qualität.

    • Freisinn
      03. März 2018 06:30

      Zum Teilaspekt der Presse: ursprünglich waren deren Artikel gut; danach wurden die Artikel sukzessive schlechter, nur die Postings blieben interessant. Nun hat man so lange zensiert, bis auch die Postings fast ausschliesslich schwach sind. Ich sehe mir die Presse auch online kaum mehr an - es lohnt nicht mehr. Es gibt in den Inhalten kaum noch Unterschied zu Standard etc. .....

    • dssm
      03. März 2018 11:02

      @elfenzauberin
      Trump und sein Team argumentieren aber nicht volkswirtschaftlich! In mehreren Tweets hat der Präsident immer wieder seine Linie zum Besten gegeben: Ein Land ohne Stahlindustrie, kann kein starkes Land sein! Das ist aber keine neue Argumentation, sondern die hören wir schon seit längerem aus den USA. Die VOEST hat das erkannt und entsprechend in Werke in den USA investiert; diese Geschichte kommt nicht aus heiterem Himmel!

    • HDW
      03. März 2018 14:42

      @Dssm
      Ein Hochfahren der Stahlindustrie bedeutet Vorbereitung auf einen konventionellen Krieg. Auf einen Gegner der (noch) keine Atomwaffen einsetzen kann.





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