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Die sehr lebendigen Reste des Absolutismus in Europa drucken

Lesezeit: 5:30

Eigentlich habe ich ja geglaubt, dass die Zeiten des Absolutismus in Europa ein paar Jahrhunderte oder zumindest seit dem ersten Weltkrieg vorbei sind. Also die Zeiten, als die Bauern – die große Mehrheit der Menschen – de facto irgendwelchen Grundherrn gehörten. Als ganze Völker das alleinige Privateigentum eines regierenden Fürsten waren. Als sie von diesem wie Manschettenknöpfe an Kinder oder Neffen weitervererbt wurden. Als sich diese Fürsten wie Räuberbanden gegenseitig Länder abkämpften. Als sie in den vielen Erbfolgekriegen und Eroberungsfeldzügen nach Belieben Zehn- oder Hunderttausende ihrer Untertanen in den Tod schickten (lediglich die Habsburger konnten sagen, dass sie ihr Privateigentum mehr erheiratet als erobert hatten).

Eigentlich habe ich ja geglaubt, dass spätestens seit 1945 in Westeuropa und 1989 in Osteuropa Freiheit und Demokratie die zentralen Grundnormen sind.

Welch Irrtum: Gerade in letzter Zeit hat sich gezeigt, dass dem auch heute vielfach noch nicht so ist. Die Formel, das Recht ginge vom Volke aus, gilt nur für die Zentralvölker, aber nicht für regionale Minderheiten. Weiterhin werden so wie einst Regionen und Völker als Privateigentum – halt nicht von Fürsten, sondern von Zentralregierungen gehalten. Deren Herrschaft gründet auch heute noch lediglich auf historischer Gewalt.

Deren Herrschaft hat im Grund noch immer nichts mit Demokratie oder Rechtsstaatlichkeit zu tun, auch wenn sie schon lange dauert, auch wenn sich diese Herrschaft inzwischen mit irgendwelchen "Verfassungen" tarnt. Diese sind aber den einst als Kriegsbeute eroberten Regionen einfach aufgestülpt worden. Und das ergibt bei den betroffenen Menschen auch nach Generationen ein erniedrigendes Selbstwertgefühl.

Denn es ist Tatsache, dass bis heute nie jemand in freier, geheimer und gleicher Wahl die Katalanen gefragt hat, ob sie überhaupt zu Spanien gehören und von Madrid regiert werden wollen. Niemand hat die Südtiroler gefragt, ob sie von Rom regiert werden wollen. Niemand hat die Flamen gefragt, ob sie zu Belgien gehören wollen. Niemand hat die Menschen der Ostukraine oder Krim in freier Wahl gefragt, zu welchem Staat sie eigentlich gehören wollen. Ähnliches gilt für die Basken, oder außerhalb Europas für die Tibetaner und die Kurden als größte Völker der Erde ohne eigenen Staat.

Gewiss, ein Teil dieser bis heute der Selbstbestimmung beraubten Minderheiten lebt in Europa in Bedingungen, die eine Revolution, einen gewaltsamen Freiheitskampf keinesfalls rechtfertigen würden. So, wie er zweifellos einst bei den Polen und Finnen gerechtfertigt war, die immer wieder gegen die brutale Oberhoheit der russischen Zaren aufbegehrt haben. So wie die ungarische Revolution 1956 und ähnliche Aufstände in Osteuropa gegen die sowjetische Unterjochung legitim waren.

Manche werden nun meinen: So ist es halt. Man solle über Staatsgrenzen nicht einmal nachdenken, wie auch immer sie historisch entstanden sein mögen. Das wäre doch böser Nationalismus und damit die Quelle allen Unheils.

Dazu kann man nur sagen: Welch Quatsch! Das Gegenteil ist wahr. Erst wenn Völker, Nationen, Regionen wirklich frei entscheiden könnten, wie sie regiert werden wollen, zu welchem Staat sie gehören wollen, wäre das die beste Strategie, um die historisch häufigste Ursache von Krieg und Blutvergießen auszuschalten.

Wichtig ist natürlich, dass solche Abstimmungen in Ruhe und geordnet ablaufen müssen, sodass keine Augenblicksentscheidungen möglich sind. Wichtig ist, dass alle Seiten wirklich frei und unbehindert informieren können. Notfalls wäre auch die Beiziehung internationaler Schiedsrichter sinnvoll, wenn zu viel Misstrauen herrscht.

Niemand soll sagen, das sei unrealistisch, das ginge nicht. Es gibt in der jüngeren Geschichte Europas sogar drei vorbildliche Beispiele, wie das Recht auf Sezession umgesetzt worden ist, wie dadurch Konflikte total entschärft worden sind.

  1. Nordirland: Dort hat jahrzehntelang ein blutiger Bürgerkrieg getobt, Tausende Tote gefordert und erbitterten Hass geschürt. Die katholische Minderheit wollte (und will) unbedingt zu Irland gehören, die protestantische Mehrheit wollte (und will) unbedingt bei Großbritannien bleiben. Der gordische Knoten wurde erst durchschlagen, als der britische Premier John Major verbindlich zugesagt hat, London werde respektieren, was immer die Mehrheit der Nordiren will (und nicht die des Gesamtstaates, wie Madrid in Hinblick auf katalonische Sezessionswünsche meint). Fast schlagartig war der Konflikt beendet. Und die Nordiren konzentrieren sich nun im Wetteifern um die künftige Mehrheit auf das Produzieren von Babys. Ein tausende Male sympathischerer Vorgang, als sich gegenseitig niederzuschießen.
  2. Schottland: Noch ein britisches Exempel. Die Schotten durften in einer Abstimmung über eine Loslösung von England entscheiden – und haben sich mehrheitlich für einen Verbleib entschieden. Genau das kann ja auch das Ergebnis freier Selbstbestimmung sein, und wird es auch umso eher sein, je großzügiger diese abläuft! Jetzt sind die Schotten aus eigenem Willen Teil Großbritanniens. Tausendmal besser, als sie würden sich weiterhin als Opfer verlorener Thronkonflikte empfinden (Auch in Katalonien oder Südtirol könnte ja ein solches Ergebnis herauskommen, wenn einmal wirklich frei und geordnet abgestimmt werden könnte).
  3. Die Tschechoslowakei: Die Trennung in Tschechien und die Slowakei kam 1992 extrem fair, geordnet und nach sehr korrekten Verhandlungen zustande, sodass die beiden Staaten heute die engsten Freunde sind. Einziger Minuspunkt: Die Trennung war ohne Volksabstimmung abgelaufen.

Ist einmal das Grundprinzip der Freiheit und Volkssouveränität akzeptiert, hat man einmal verstanden, dass ein Zentralstaat durch Gewährung der Selbstbestimmung nicht entwürdigt oder geschwächt wird, sondern dass er dann sogar noch viel stolzer auf sich sein kann, dann ist der Rest einfach. Dann entpuppen sich alle Gegenargumente als Mumpitz.

  • Wie etwa jenes, dass Kleinstaaterei doch zu vermeiden sei. Warum sollte diese schlimm sein? Die Zwerge Liechtenstein oder Luxemburg oder Singapur zählen heute zu den reichsten Völkern der Welt, wo jeder Bürger mit Freude seinen Pass zeigt. Wichtig ist etwas ganz anderes – auch für große Länder wie Deutschland: freier Handel, internationale Kooperation, im Idealfall ein Binnenmarkt à la EU. Das ist alles perfekt mit nationaler Souveränität vereinbar.
  • Wie etwa jenes, dass man  bei einer Sezession die EU-Mitgliedschaft verlieren würde. Das ist ein reines Formalargument. Die EU und die Mitgliedsländer wären schwachsinnig, würden sie nicht ein selbständiges Katalonien, Flandern, Südtirol, Baskenland mit Freude gleich wieder als neues Mitglied aufnehmen. Und der früher dort herrschende Zentralstaat müsste erst recht jedes Interesse an deren EU-Mitgliedschaft haben, will er sich nicht selbst schädigen.
  • Wie etwa jenes, dass sich vielleicht nicht die ganze Region vom Zentralstaat lösen will. Auch das ist kein Problem. Man denke an den Wechsel des Burgenlands von Ungarn zu Österreich: Damals beschloss man in Ödenburg/Sopron (in einer allerdings fragwürdigen Abstimmung), bei Ungarn zu bleiben. Und ist heute ganz problemlos dort

Dieser Text ist in ähnlicher Form im Magazin für Querdenker "Alles Roger?" erschienen: www.allesroger.at

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  1. Ausgezeichneter KommentatorWyatt
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Februar 2018 05:30

    Auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen, hier ein Video - nur 5:32 Minuten lang - aber alles erklärend, wie über Merkel, Schulz, Jean-Claude Juncker etc. der "Europäischer Zentralstaat" durchgesetzt werden soll:

    https://deutsch.rt.com/programme/der-fehlende-part/65504-vereinigten-staaten-von-europa/

  2. Ausgezeichneter KommentatorKyrios Doulos
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Februar 2018 16:24

    Soeben gehört, wie Merkel heute in Brüssel auftritt, welche Forderungen sie in bezug auf Förderungen in Richtung Polen & Ungarn erhebt: entweder Unterwerfung unter die ISlamisierungs- und Invasionspolitik oder kein Geld mehr. Habe ich jetzt etwas überspitzt wiedergegeben, aber im Klartext läuft es darauf hinaus.

    Dazu paßt, daß selbstverständlich Frau Merkel deutet, was "rechtsstaatlich" bedeutet und wie die europäischen Werte auszulegen sind und was "Solidarität" heißt.

    Ein Segen, daß noch das Einstimmigkeitsprinzip für die EU-Budgeterstellung gilt.

    Ansonsten hätten wir sie knallhart: Die Diktatur Merkels, an deren Händen schon viel zu viel Blut klebt. Für mich ist sie der schlimmste Deutsche seit Hitler. Absolutismus pur. Und wir wissen es mindestens so genau, wie man in den 30ern gewußt hat, wie es Hitler meint.

  3. Ausgezeichneter KommentatorBürgermeister
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Februar 2018 10:10

    Die europäischen "Eliten" haben den Kontinent im letzten Jahrhundert 2 x an den Rand der völligen Vernichtung geführt und das war nichts, gegen das was aktuell geplant bzw. in Vorbereitung ist. Der allmächtige Zentralstaat mit völliger Medienkontrolle dem sich die Bevölkerung zu unterwerfen hat, man glaubt öfter man ist in einem Buch von Kafka.

    Die neuen Beitrittskandidaten (Ukraine, Balkanstaaten) werden sich sehr freuen, wenn sie auf Merkels / Macrons Befehl hin hunderttausende moslemische Analphabeten aufzunehmen haben (aufgeteilt auf die erweiterte EU). Sollten sie sich weigern, wie die Visegradstaaten wird man die wirtschaftliche Peitsche schwingen und die wird gerade den Ukrainern mehr weh tun, als die russische militärische Peitsche. Den dortigen Eliten ist es sowieso egal, die naschen an den Brüsseler Pfründen mit.

    Ich sehe keine Chancen die Entwicklung aufzuhalten, die einzige Hoffnung ist, dass so alle 5 - 8 Generationen die Eliten einen Kopf kürzer gemacht werden.

  4. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Februar 2018 09:00

    Vielleicht kann mir jemand erklären, warum nach einer Trennung nur eine Hälfte bei der EU bleibt? Das widerspricht ja allen Rechtsgrundsätzen. Rechte wie Pflichten müssen auf beide Teile gleich verteilt werden, ob man bei den Schulden, Militärmaterial oder Botschaftsgebäuden nach Wirtschaftsleistung oder nach Köpfen geht ist Teil von Verhandlungen, aber keinesfalls kann eine Seite sich wie ein Dieb aus den Verpflichtungen herausstehlen.

    Es gibt eigentlich nur eine Erklärung warum die Rechtsfolge bei den Rechten und Pflichten als EU-Mitglied, wider jeden traditionellen Rechtsansatz, nicht besteht, einfach weil die EU kein Gebilde der Nationalstaaten, sondern eine Brüsseler Diktatur ist, welche dann natürlich über die Mitgliedschaft der abhängigen Gebiete selber entscheidet.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Februar 2018 10:25

    Vollkommen richtig, die EU ist die Wiedergeburt des Absolutismus in Europa. Absolutismus hat häufig, nicht immer, mit der Grösse des Staatsgebildes zusammen, dass der absolute Herrscher anstrebt, zu tun. In der Geschichte gibt es dafür genug Beispiele.
    Im XX. Jahrhundert hat Mussolini, Hitler, der Tenno, Mao, Lenin und Stalin versucht Grossreiche zu erobern. Die Lebensdauer dieser "Grossreiche" war sehr unterschiedlich, einige von ihnen bestehen noch immer. In Europa nach WW II bestand die Chance, die Grenzen entsprechend den Wünschen der Völker neu zu gestalten. Nach einer Neuordnung, die Beziehungen auf einer bilateraler und kooperativer Basis neu aufzubauen. Die Idee der europäischen Wirtschaftsgemeinschaft wäre eigentlich überflüssig, aber zusätzlich wurde diese Idee einer wirtschaftlichen Kooperation, zu Gunsten einer politischen Zentralisierung,
    pervertiert. Daraus musste und hat sich auch, die EU in der heutigen diktatorischen Gestalt entwickelt.
    Die Mächtigen, die machthungrigen, verfolgen immer eine langfristige Strategie. Nur Belügen das Volk über ihre wahren Absichten.
    Die Bolschewiken als Beispiel. Den, im Zarenreich eingekerkerten Völkern, hat Lenin Unabhängigkeit und ein Bestimmungsrecht versprochen. Die Roten Garden sind nach der Machtergreifung, genauso wie die Zaren vorher, gegen die kleinen Völker ausserhalb der eigentlichen Grenzen Russlands vorgegangen und sie unterworfen. Damit hat die UdSSR wieder die Grösser des Reiches der Romanows erreicht. Beispiele gibt es genug. Baltikum, Kaukasus, Krim, Zentralasien, Sibirien, Finnland. Es war verboten von Nationalitäten zu sprechen, alle sollten Sowjetmenschen sein. Russland ist eine riesige Kolonialmacht an zwei Kontinenten.
    Eine Pointe. Im Text der Hymne der UdSSR, die jeder Towarisch hat auswendig lernen müssen, in der ersten Strophe, wurde die Lüge, von der Unabhängigkeit der Völker besungen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Februar 2018 11:20

    Die KÄRNTNER hatten bei der Volksabstimmung GLÜCK---dank Sherman MILES, der den Betrug Jugoslawiens rechtzeitig aufdeckte.

    Die STEIRER hatten bei der Volksabstimmung PECH---sie verloren durch massiven BETRUG der Jugoslawen die UNTERSTEIERMARK.

    "Jänner 1919: Der Bluttag von MARBURG a. d. Drau

    Auf dem Hauptplatz der Stadt kam es zum blutigen Massaker. Ein slowenischer General kassiert die Untersteiermark für Südslawien."

    https://diepresse.com/home/zeitgeschichte/448662/Jaenner-1919_Der-Bluttag-von-Marburg-a-d-Drau

  7. Ausgezeichneter KommentatorAlmut
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Februar 2018 10:49

    Auf zum totalen Absolutismus:
    Man kann es den Deutschen am Silbertablett servieren, dass sie eliminiert werden sollen und sie kapieren immer noch nichts. Laut UNO-Definition ist das Völkermord und eben diese UNO hat diesen Völkermord (migration replacement) beschlossen - ist die UNO nun eine Verbrecherorganisation oder nicht? -möge jeder selbst entscheiden.
    https://www.youtube.com/watch?v=3qkaAyKLeBs&feature=em-uploademail
    Nun ist in diesem Video nicht mehr von Flüchtlingen die Rede, sondern von einem Experiment Deutschland in eine multikulturelle und multiethnische "Demokratie" zu verwandeln, wir sind also Versuchskaninchen. Natürlich gefällt das Yascha Mounk, ist er doch selbst ein Angehöriger des nach Definition von Coudenhove-Kalergie unvermischten jüdischen Geld- und Hirnadels, der dann die Herrscherkaste bildet.

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  1. A.E.I.O.U. (kein Partner)
    01. März 2018 12:17

    A.U. schreibt in seinem 3. Absatz:
    "Die Formel, das Recht ginge vom Volke aus, gilt nur für ..."

    Damit interpretiert auch er den klaren Wortlaut des Art 1 B-VG falsch !

    Dieser lautet:
    "Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus."

    Auch ohne grammatikalische und verfassungsrechtliche Sezierung dieser beiden Sätze und auch ohne Lesen dieser mit anderen im Zusammenhang stehenden Sätzen ist völlig klar:

    1."Ihr" bezieht sich auf "demokratische Republik und nicht auf Volk, sodass es heißt:
    Das Recht der demokratischen Republik geht vom Volk aus und nicht "das Recht geht vom Volk aus".

    Und:

    2. Das Prädikat "geht... aus" sagt nicht, dass das Volk Gesetzgeber wäre, sondern nur, dass es diesen wählen darf.
    Und wen, nämlich, welche Parteien und deren Personen zur Auswahl stehen, kann sich das Volk auch nicht aussuchen. Das ist Parteiensache.

    Im Endergebnis kann das Volk seine Stellvertreter und politische Parteien wählen. Das ist gemeint, mit "geht vom Volk aus".

    Und an unverbindlichen Volksbefragungen, Volksbegehren und verbindlichen Volksabstimmungen, wenn es welche gibt, darf das Volk direkt mitwirken und so über ein von den politischen Parteien verfasstes Gesetz abstimmen. Aber das ist die Ausnahme.

    Das Recht geht also nicht vom Volk aus.
    Sondern das Recht der demokratischen Republik beginnt mit Wahlen, bei denen das Volk ihre Vertreter wählen darf.

    Von diesen geht rechtlich und faktisch das Recht iSv Rechtssetzung aus.

  2. monofavoriten (kein Partner)
    25. Februar 2018 05:23

    in ein paar jahren werden wir dann mit selbstbestimmungsverordnungen beglückt - von oben natürlich. und unsere islamischen bevölkerungsanteile werden dann auf diese art die nationalstaaten europas aufsprengen und zersplittern.

  3. Walter Klemmer
    23. Februar 2018 21:56

    Die Habsburger haben mehr erheiratet als erkämpft?
    Für jeden großen Krieg vom 30jährigen (Plan der Beseitigung der reformierten Bevölkerung) bis zum 1. Weltkrieg tragen sie die alleinige verantwortung für Tod und Verderben in den großen und kleinen Kriegen Europas.

    • pressburger
      24. Februar 2018 10:10

      Aha, Österreich ist an allen Kriegen in Europa alleinig Schuld. Maria Theresia hat Fridericus Rex ohne Kriegserklärung überfallen und sich Schlesien angeeignet, Franz der II(I) überfiel Napoleon und im Siegestaumel überlies er Napoleon seine Tochter. Der Kaiser Franz Joseph überfiel Napoleon III und besiegte ihn bei Solferino, eignete sich die Lombardei und Savoyen an. Österreich überfiel 1866 Preussen und marschierte bis fast nach Berlin, der gerade regierende Hohenzollern rettete sich nach Rostock. So hätte die Geschichte auch geschrieben werden können.

  4. pressburger
    23. Februar 2018 19:50

    Es sind sicher viele, nicht nur die Politiker, die sich im Absolutismus am wohlsten fühlen. Absolutismus garantiert nach Meinung von Untertanen eine invariante Garantie der Sicherheit.
    Es sind nicht Reste des Absolutismus, es sind bereits Vorboten eines neuen Absolutismus, der die zentralistische EU ablösen wird, der islamische Absolutismus. In diesen System werden sich sicher viele Leute wohl fühlen. Werden nicht mehr denken müssen, was sie zu glauben haben, steht im grossen Buch, was sie sagen dürfen auch, welche Handlungen sie verrichten müssen, ebenfalls.
    Belohnungen, Incentivs, sind im grossen Buch der Moslems auch vorgesehen. Steht drin wer gehängt werden darf, wer zu steinigen ist, wer zum hängen verurteilt wird, wen man köpfen oder ehrenmorden darf oder soll. Das, alles zu grössten Freude der Rechtsgläubigen.
    Wer damit nicht zufrieden ist, kann sich selbst stückelweise zu den Jumgfrauen im Paradies, beamen.

  5. socrates
    23. Februar 2018 17:59

    J. C. Junker ist absoluter Herrscher der EU. Wie könnte man ihn ohne Revolution entfernen?

    • machmuss verschiebnix
      23. Februar 2018 19:06

      Sprit ! Geben Sie ihm mehr Sprit :)) - dann entfernt er sich selbst .

    • pressburger
      24. Februar 2018 09:58

      @machmus verschiebenix
      Hoffen ist gut, aber Leberzirrhose braucht immer wieder Nachschub und ist eine längere Angelegenheit. Wie das alte chinesische Sprichwort sagt "Die Leber wächst mit ihren Aufgaben."

  6. Kyrios Doulos
    23. Februar 2018 16:24

    Soeben gehört, wie Merkel heute in Brüssel auftritt, welche Forderungen sie in bezug auf Förderungen in Richtung Polen & Ungarn erhebt: entweder Unterwerfung unter die ISlamisierungs- und Invasionspolitik oder kein Geld mehr. Habe ich jetzt etwas überspitzt wiedergegeben, aber im Klartext läuft es darauf hinaus.

    Dazu paßt, daß selbstverständlich Frau Merkel deutet, was "rechtsstaatlich" bedeutet und wie die europäischen Werte auszulegen sind und was "Solidarität" heißt.

    Ein Segen, daß noch das Einstimmigkeitsprinzip für die EU-Budgeterstellung gilt.

    Ansonsten hätten wir sie knallhart: Die Diktatur Merkels, an deren Händen schon viel zu viel Blut klebt. Für mich ist sie der schlimmste Deutsche seit Hitler. Absolutismus pur. Und wir wissen es mindestens so genau, wie man in den 30ern gewußt hat, wie es Hitler meint.

    • Undine
      23. Februar 2018 16:49

      @Kyrios Doulos

      Als ich das heute hörte, fiel mir augenblicklich ein Begriff ein: ERPRESSUNG

      Zum Glück sind es vier Staaten, die aufmüpfig sind; man kann nur hoffen, daß diese erstens zusammenhalten und zweitens, daß Österreich ihnen die Stange hält. Bei Letzterem bin ich mir allerdings nicht so sicher, denn die österr. Politik war immer schon sehr feige.

    • socrates
      23. Februar 2018 18:01

      Das ist Absolutismus pur!

  7. HDW
    23. Februar 2018 12:59

    Die chiliastisch - sozialistische Sozialphilosophie kann sich nur legalistisch im Zentralstaat etablieren und ihren Todestrieb austoben. (I.Schafarewitsch)
    Deshalb wird ein Österreicher wie Leopold Kohr von der hegemonialen Kulturprominenz hierzulande totgeschwiegen und ein Stalinist wie Altiero Spinelli, verlogen als Föderalist, im EU establishment gefeiert. Für den Sozialismus in der ÖVP ist O.Karas zur Stelle, aber auch Busek, Fischler und Hahn singen gern die "Internationale" mit.

  8. HDW
    23. Februar 2018 12:24

    Die chiliastisch - sozialistische Sozialphilosophie kann sich nur legalistisch im Zentralstaat etablieren und ihren Todestrieb austoben. (I.Schafarewitsch)
    Deshalb wird ein Österreicher wie Leopold Kohr von der hegemonialen Kulturprominenz totgeschwiegen und ein Stalinist wie Altiero Spinelli, verlogen als Föderalist, im EU establishment gefeiert. Für den Sozialismus in der ÖVP ist O.Karas zur Stelle, aber auch Busek, Fischler und Hahn singen gern die "Internationale" mit

  9. Undine
    23. Februar 2018 11:20

    Die KÄRNTNER hatten bei der Volksabstimmung GLÜCK---dank Sherman MILES, der den Betrug Jugoslawiens rechtzeitig aufdeckte.

    Die STEIRER hatten bei der Volksabstimmung PECH---sie verloren durch massiven BETRUG der Jugoslawen die UNTERSTEIERMARK.

    "Jänner 1919: Der Bluttag von MARBURG a. d. Drau

    Auf dem Hauptplatz der Stadt kam es zum blutigen Massaker. Ein slowenischer General kassiert die Untersteiermark für Südslawien."

    https://diepresse.com/home/zeitgeschichte/448662/Jaenner-1919_Der-Bluttag-von-Marburg-a-d-Drau

  10. Almut
    23. Februar 2018 10:49

    Auf zum totalen Absolutismus:
    Man kann es den Deutschen am Silbertablett servieren, dass sie eliminiert werden sollen und sie kapieren immer noch nichts. Laut UNO-Definition ist das Völkermord und eben diese UNO hat diesen Völkermord (migration replacement) beschlossen - ist die UNO nun eine Verbrecherorganisation oder nicht? -möge jeder selbst entscheiden.
    https://www.youtube.com/watch?v=3qkaAyKLeBs&feature=em-uploademail
    Nun ist in diesem Video nicht mehr von Flüchtlingen die Rede, sondern von einem Experiment Deutschland in eine multikulturelle und multiethnische "Demokratie" zu verwandeln, wir sind also Versuchskaninchen. Natürlich gefällt das Yascha Mounk, ist er doch selbst ein Angehöriger des nach Definition von Coudenhove-Kalergie unvermischten jüdischen Geld- und Hirnadels, der dann die Herrscherkaste bildet.

  11. schreyvogel
    23. Februar 2018 10:48

    Ein gutes Beispiel für ein Volk, das sich berechtigt gegen seine Unterdrücker wehrt, wären die Palästinenser. Aber eher würde sich A.U. die Zunge abbeißen, als dass er ....

    • dssm
      23. Februar 2018 11:39

      @schreyvogel
      Das beginnt damit, daß es dieses Volk erst gar nicht gibt. Denn weder ethnisch, noch sprachlich, noch religiös unterscheiden sich die vertriebenen Einwohner des heutigen Israel von den Einwohnern der Nachbarländer. Gemeinhin werden diese Menschen unter dem Begriff „Araber“ zusammengefasst.
      Wer in Israel geblieben ist, hat den Vorteil im einzigen Rechtsstaat und der einzigen Demokratie, bei vollem und gleichem Wahlrecht, der Region zu leben.

      Jedenfalls ein unlösbares und von der UNO konserviertes Problem. Denn ich verstehe die Juden, aber sehe das Unrecht bei den Arabern, damit unterscheidet sich das Problem aber von den im Artikel beschriebenen.

    • HDW
      23. Februar 2018 12:02

      Einstaatlösung nach 70jährigem Herumgeiere. Die Sicherheitsleute sowohl in Israel als auch im Gaza, kommunizieren das schon durch ihre Zweisprachigkeit und Zusammenarbeit gegen die exaltierten islamistischen Selbstmordattentäter, trotz der Quertreiberei der Uraltbolschewik der Fatah.

  12. pressburger
    23. Februar 2018 10:25

    Vollkommen richtig, die EU ist die Wiedergeburt des Absolutismus in Europa. Absolutismus hat häufig, nicht immer, mit der Grösse des Staatsgebildes zusammen, dass der absolute Herrscher anstrebt, zu tun. In der Geschichte gibt es dafür genug Beispiele.
    Im XX. Jahrhundert hat Mussolini, Hitler, der Tenno, Mao, Lenin und Stalin versucht Grossreiche zu erobern. Die Lebensdauer dieser "Grossreiche" war sehr unterschiedlich, einige von ihnen bestehen noch immer. In Europa nach WW II bestand die Chance, die Grenzen entsprechend den Wünschen der Völker neu zu gestalten. Nach einer Neuordnung, die Beziehungen auf einer bilateraler und kooperativer Basis neu aufzubauen. Die Idee der europäischen Wirtschaftsgemeinschaft wäre eigentlich überflüssig, aber zusätzlich wurde diese Idee einer wirtschaftlichen Kooperation, zu Gunsten einer politischen Zentralisierung,
    pervertiert. Daraus musste und hat sich auch, die EU in der heutigen diktatorischen Gestalt entwickelt.
    Die Mächtigen, die machthungrigen, verfolgen immer eine langfristige Strategie. Nur Belügen das Volk über ihre wahren Absichten.
    Die Bolschewiken als Beispiel. Den, im Zarenreich eingekerkerten Völkern, hat Lenin Unabhängigkeit und ein Bestimmungsrecht versprochen. Die Roten Garden sind nach der Machtergreifung, genauso wie die Zaren vorher, gegen die kleinen Völker ausserhalb der eigentlichen Grenzen Russlands vorgegangen und sie unterworfen. Damit hat die UdSSR wieder die Grösser des Reiches der Romanows erreicht. Beispiele gibt es genug. Baltikum, Kaukasus, Krim, Zentralasien, Sibirien, Finnland. Es war verboten von Nationalitäten zu sprechen, alle sollten Sowjetmenschen sein. Russland ist eine riesige Kolonialmacht an zwei Kontinenten.
    Eine Pointe. Im Text der Hymne der UdSSR, die jeder Towarisch hat auswendig lernen müssen, in der ersten Strophe, wurde die Lüge, von der Unabhängigkeit der Völker besungen.

  13. Bürgermeister
    23. Februar 2018 10:10

    Die europäischen "Eliten" haben den Kontinent im letzten Jahrhundert 2 x an den Rand der völligen Vernichtung geführt und das war nichts, gegen das was aktuell geplant bzw. in Vorbereitung ist. Der allmächtige Zentralstaat mit völliger Medienkontrolle dem sich die Bevölkerung zu unterwerfen hat, man glaubt öfter man ist in einem Buch von Kafka.

    Die neuen Beitrittskandidaten (Ukraine, Balkanstaaten) werden sich sehr freuen, wenn sie auf Merkels / Macrons Befehl hin hunderttausende moslemische Analphabeten aufzunehmen haben (aufgeteilt auf die erweiterte EU). Sollten sie sich weigern, wie die Visegradstaaten wird man die wirtschaftliche Peitsche schwingen und die wird gerade den Ukrainern mehr weh tun, als die russische militärische Peitsche. Den dortigen Eliten ist es sowieso egal, die naschen an den Brüsseler Pfründen mit.

    Ich sehe keine Chancen die Entwicklung aufzuhalten, die einzige Hoffnung ist, dass so alle 5 - 8 Generationen die Eliten einen Kopf kürzer gemacht werden.

  14. Josef Maierhofer
    23. Februar 2018 09:53

    Es ist in der Energietechnik wissenschaftlich nachgewiesen (Dissertation eines Studienkollegen), dass die Netzstabilität von elektrischen Versorgungsnetzen mit vielen kleinen Einheiten stabiler ist als mit wenigen großen Einheiten, trotzdem hat etwa die EVN in den 1980-er und 1990-er Jahren tausende, meist private (Staatsideologie, Macht, Preisdiktat, etc.), Kleinkraftwerke schließen lassen.

    Das Leben in Europa könnte so schön sein ohne diese Größenwahnsinnigen Merkel, Schulz, Juncker, Draghi, Barroso (jawohl noch immer) & Konsorten.

    Leider ist es, zumindest für mich, ein Teil des Nationalstolzes, der das 'Gesamtgebiet', etwa auch den 'Gesamtstaat Europa' (unter US Flagge), egal mit welcher unterschiedlicher Geschichte, erhalten oder erreichen will, der gleiche Nationalstolz, der einem föderalen Europa helfen kann, zu einer echten Völkergemeinschaft zu werden und nicht zu einem Eintopf der von Soros&Co. und dem restlichen US Geldadel in Europa über die seit dem 2. Weltkrieg 'besetzte' Merkel (+ Juncker & Co.) erzwungenen 'offenen Gesellschaft' (mit muslimischen Zutaten, damit es schneller geht mit dem 'Volksaustausch'), der gleiche Nationalstolz, der Segen bringt und denen Fluch, die sich damit (im Großen, etwa Südtirol, Katalanien, etc.) nicht oder nicht mehr identifizieren. Der missbrauchte Unterlegene, würde ich in diesen Fällen sagen.

    Es ist Stolz, es ist Machtgier, es ist Selbstbedienung (meist einer aufgeblähten und teuren Administration) von großen Nationalstaaten mit vielen Völkern, wenn man ein 'reiches' Bundesland (etwa Katalanien, etwa Südtirol) nicht gehen lassen will, klar, es gibt eine Auseinandersetzung, weil es auch solche gibt, die im größeren Verband oder im anderen Verband bleiben wollen.

    Das Mittel der Demokratie, der direkten Demokratie, ist da ein Mehrheitszeiger und gleichzeitig eine Legitimation für neue oder doch Beibehalten der alten Verhältnisse, wie uns das Mutterland der Demokratie in Großbritannien gleich zweimal gezeigt hat.

    Ein kleiner Zusatz zur Krim, es gab dort eine Volksabstimmung, eine beobachtete, freie Volksabstimmung, die von den Amerikanern, die dort Krieg zündeln und sogar Ministerposten besetzen in der Ukraine, und ihren europäischen größenwahnsinnigen Vasallen nicht anerkannt wird. Und dort wurden nicht -zig Tausende 'umgesiedelt' oder 'eingebürgert' um ein bestimmtes 'Ergebnis' zu erreichen, wie das etwa in Wien geschieht vor jeder Wahl.

    Darum stelle ich alle die nach Weltkriegen von den 'Siegern' diktierten 'Verträge' in Frage, sie sind ohne Rücksicht auf die Menschen, die selbst Opfer eben solcher 'Machthaber' (in Europa 'Machthaberer') geworden sind, weil sie, wie von Dr. Unterberger auch beschrieben, selbst Opfer waren, als Soldaten, als geschädigte Zivilbevölkerung, als in 'Verlierer- oder Siegerverträge' gezwungene 'verkaufte, verratene Bevölkerung', gehandelt wie ein Stück Vieh ohne Stimme.

    Das ist der Fluch der repräsentativen Demokratie, die sich würdig neben afrikanische Diktatoren einreihen lässt, auch in Österreich, solange nicht das Schweizer Modell in unserer Verfassung ist.

    Small is beautiful ! ... und das richtige Maß und Ziel, das uns abhanden gekommen ist in unserem (leider noch immer überwiegenden) Fanatismus für Ideologie, leider noch immer für die falsche, der Mensch und Demokratie zählt nicht mehr, Medienhetze schon, Juristenparteilichkeit schon. Alle Korruption, alle Betrügereien, etc. werden in kleineren Einheiten exponentiell abnehmen als angenehmer Nebeneffekt, weil eben die Überschaubarkeit eher gegeben ist.

    Stolz ist eine herrische Todsünde, sagt die Bibel. Gier oder Geiz gehört dazu und die ganze Palette der menschlichen Todsünden, aber das wollen die Ideologisierten nicht erkennen, da machen ihre Hetze gegen den Menschen lieber ihre eigene 'Religion', nämlich Fanatismus und Krieg, Unterdrückung, statt faire Diskussion und Demokratie.

    Aber wir nennen es 'Demokratie', die Missachtung von Demokratie und den Menschen, ohne sie zu fragen, obwohl das Wort 'Demokratie', etwa bei uns, eine vom Menschen weit entfernte, meist von Ideologie und Medien diktierte 'Repräsentationsdiktatur', die den Vergleich mit anderen Diktaturen nicht mehr zu scheuen braucht, geworden ist.

    Ich hoffe, Sie verstehen meine Wortkreationen, die lange Erklärungen ersparen.

    Auch hier tritt die Verantwortungslosigkeit unser hetzerischen Massenmedien zutage, der Unterschied der veröffentlichten Meinung von der öffentlichen Meinung, fast gleich dem Unterschied der repräsentativen Demokratie zur direkten Demokratie.

    Ich unterscheide eben zwischen Gut und Böse.

    • Josef Maierhofer
      23. Februar 2018 10:39

      Zusatz:

      Klar die repräsentative Demokratie stellt zu einem guten Teil Absolutismus dar, sowohl, was das 'Machtgebiet' als auch die Selbstbedienung betrifft, Leibeigene sind wir auch bei uns über Steuern, die weit höher sind als damals, als noch die Gutsherren 10% Steuer verlangten ...

    • dssm
      23. Februar 2018 11:44

      @Josef Maierhofer
      In einem Wechselstromnetz?
      Könnten Sie mir den Namen und den Titel zukommen lassen, das ist doch etwas weit von der gängigen Lehrmeinung weg. Also sicherlich sehr interessant! Denn ich sehe diese Variante erst seit es leistungsstarke Datennetze gibt, was aber mit dem physikalisch durch Schwungmasse stabil gehaltenen Netzen nichts mehr zu tun hat.

    • Josef Maierhofer
      23. Februar 2018 13:00

      @ dssm

      Titel weiß ich nicht mehr genau, aber das Problem, das er mir genannt hat und die Stabilität der kleinen Einheiten, das weiß ich noch, der Autor war DI. Johannes Biricz, bevor er den Dr. davor setzte, aber ich habe außer seinem Namen nichts mehr. Er hat im Jahr 1984 an der TU Wien sub auspiciis abgeschlossen.

      Er hat Regelungstechnik und Energietechnik studiert damals. Müsste man die Bibliothek an der TU Wien fragen wegen der Dissertation.

    • Polyphem
      23. Februar 2018 13:28

      Auch meiner Ansicht nach ist die ehemalige Demokratie zur „Repräsentationsdiktatur“ verkommen.
      Die Nachfolge der klassischen Demokratie nennt man heute „Populismus“. .

    • Zraxl (kein Partner)
      25. Februar 2018 16:35

      @Josef Maierhofer: Das stimmt wohl, gilt aber natürlich nur unter sehr spezifischen Randbedingungen. Es muss dann nämlich auch jedes Kleinkraftwerk aktiv zur Netzstabilität beitragen, d.h. sich aktiv darum kümmern.
      Wenn viele Kleinstkraftwerke völlig ungeregelt und nach Belieben Strom in ein Netz einspeisen, kracht das Netz zusammen. Insbesondere auch deswegen, weil das Energieaufkommen in den einzelnen Kleinkraftwerken ja keineswegs unkorrelliert erfolgt.

  15. Politicus1
    23. Februar 2018 09:45

    Wozu in die Ferne schweifen?
    Wurden die Klosterneuburger befragt, ob sie ein TU-Kennzeichen wollen?

  16. dssm
    23. Februar 2018 09:00

    Vielleicht kann mir jemand erklären, warum nach einer Trennung nur eine Hälfte bei der EU bleibt? Das widerspricht ja allen Rechtsgrundsätzen. Rechte wie Pflichten müssen auf beide Teile gleich verteilt werden, ob man bei den Schulden, Militärmaterial oder Botschaftsgebäuden nach Wirtschaftsleistung oder nach Köpfen geht ist Teil von Verhandlungen, aber keinesfalls kann eine Seite sich wie ein Dieb aus den Verpflichtungen herausstehlen.

    Es gibt eigentlich nur eine Erklärung warum die Rechtsfolge bei den Rechten und Pflichten als EU-Mitglied, wider jeden traditionellen Rechtsansatz, nicht besteht, einfach weil die EU kein Gebilde der Nationalstaaten, sondern eine Brüsseler Diktatur ist, welche dann natürlich über die Mitgliedschaft der abhängigen Gebiete selber entscheidet.

  17. Bob
    23. Februar 2018 08:32

    Meines Wissens wurden die Südtiroler, die Krimbewohner, die Katalanen sehr wohl befragt. Und das Deutschland nicht mehr aus einigen Herzogtümern besteht, hat es den Burschenschaften zu verdanken.

    • pressburger
      23. Februar 2018 09:51

      Danke für die Aufklärung. Wann haben die Südtiroler für einen Anschluss an Italien gestimmt ?

    • Bob
      23. Februar 2018 10:41

      10.10.1920
      Korrektur: nicht Südtirol sondern Slowenien für Österreich

    • Undine
      23. Februar 2018 11:11

      @Bob

      Die Kärntner hatten bei der Volksabstimmung Glück, weil Leutnant Sherman MILES den Betrug Jugoslawiens durchschaut und wirksam abgestellt hat! Es stünde den Kärntnern gut an, diesen Mann zu feiern!

      Die Steirer hatten bei der Volksabstimmung Pech, weil sie keinen "Sherman Miles" hatten. In Wien hatte man einfach tatenlos zugesehen, wie die Untersteiermark geopfert wurde.

    • Bob
  18. Wyatt
    23. Februar 2018 05:30

    Auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen, hier ein Video - nur 5:32 Minuten lang - aber alles erklärend, wie über Merkel, Schulz, Jean-Claude Juncker etc. der "Europäischer Zentralstaat" durchgesetzt werden soll:

    https://deutsch.rt.com/programme/der-fehlende-part/65504-vereinigten-staaten-von-europa/





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