Wenn Sie Abonnent werden, können Sie jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten, die blitzschnell hochladen, und viele andere Vorteile (jederzeit stornierbar! monatlich 10 Euro). Sollten Sie schon Abonnent sein: einfach rechts Balken „Anmelden“ anklicken.

weiterlesen


Die Dauerarbeitslosen drucken

Lesezeit: 2:30

Kaum ein Österreicher würde nicht mit "Nein" auf folgende Frage antworten: "Soll einem Menschen, der seinen Job verloren und auch nach einem Jahr noch keinen neuen gefunden hat, auch noch Auto und Haus weggenommen werden?" Nie und nimmer würden das die meisten wollen. Ganz anders würde jedoch auf folgende Frage geantwortet:

"Soll jemand, der vom eigenen Vermögen oder seiner Schwarzarbeit leben kann, dennoch viele Jahre lang von der Allgemeinheit Geld erhalten, Geld, das den anderen Bürgern notfalls mit Gewalt abgenommen wird?" Nein, auch das will eine große Mehrheit nicht. Das empfindet sie als grob ungerecht.

Das Fatale ist nur: Bei beiden Fragen liegt haargenau das gleiche Problem zugrunde. Die erste Frage ist halt in gewerkschaftlicher Diktion formuliert und hat zur österreichischen Rechtslage geführt. Die zweite Formulierung entspricht den Überlegungen marktwirtschaftlich-liberalkonservativ denkender Menschen und hat zum deutschen Hartz IV geführt.

Dieses Problem beherrscht derzeit die Diskussion in Österreich, während in Deutschland die vor mehr als einer Dekade im rot-grün-schwarzen Konsens realisierte Hartz-IV-Variante mehrheitlich akzeptiert und unbestritten ist. Vor allem auch deshalb, weil sie zu einer Halbierung der Arbeitslosenzahlen geführt hat. Die österreichische Lösung hingegen ist wohl mitschuld daran, dass hierzulande die Arbeitslosenzahlen seit Jahren steigen. Diese sind lediglich im vorigen Jahr im Zuge des globalen Konjunkturbooms erstmals wieder gesunken – jedoch nicht bei den Langzeitarbeitslosen.

Was ist nun gerecht und richtig? Welche Haltung ist nicht von schlagseitigen Fragestellungen manipuliert? Die gerechteste Antwort kann wohl nur in einer Einzelfallprüfung bei jenen bestehen, die nach etwa einem Jahr des Lebens von der Arbeitslosenunterstützung noch keinen Job gefunden haben. Es ist unakzeptabel, dass sie einfach ungeprüft dauerhaft auf Kosten anderer, zum Teil viel Ärmerer leben können. Genauso wenig sollte es aber auch automatisch heißen, nach einem Jahr müsse man zuerst die Wohnung verkaufen, bevor einem weiter geholfen wird.

Wenn das Ergebnis dieser Prüfung darauf hindeutet, dass einer nicht arbeiten will, weil – vielleicht auch versteckt – genug Vermögen da ist, von dem er leben kann, oder weil er pfuscht, dann ist es absolut ungerecht, wenn anderen Geld abgenommen wird, um ihn dauerhaft zu alimentieren. Spricht jedoch alles dafür, dass da einer gerne arbeiten würde, aber – etwa wegen der Marktlage oder subjektiver Defizite – keinen Job findet, und dass nichts auf einen über Wohnung+Auto hinausgehenden Reichtum hindeutet, dann wäre es wohl durchaus akzeptabel, wenn er auch ohne Verkauf dauerhaft unterstützt wird.

Gewiss, eine solche Lösung klingt bürokratisch. Sie ist aber jedenfalls deutlich billiger und gerechter als der Ist-Zustand. Und sie ist zugleich humaner als eine Rasenmäher-Lösung Marke Hartz IV.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung "Börsen-Kurier" die Kolumne "Unterbergers Wochenschau".

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • RSS
  • Add to favorites
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare drucken

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Januar 2018 09:35

    Guten Morgen, Herr BP Van der Bellen, ich nehme an, Sie haben gut geruht und auch schon gefrühstückt und rauchen gerade genüßlich eine Zigarette---die 3. heute morgen?
    Nun, da sind Sie wahrscheinlich schon aufnahmefähig---oder beginnt Ihr Arbeitstag erst um 10h?

    Ich möchte Sie nämlich höflichst bitten, nachdem Sie sich gestern so furchtbar aufregen mußten wegen einer antisemitischen Liedzeile im Liederbuch einer Burschenschaft:
    Lesen Sie bitte einmal die "Lieder der MOSLEMS" in deren Liederbuch mit dem Namen KOR-AN! Sie müssen nicht das gesamte Liederbuch der Moslems lesen---es genügt eine Zusammenfassung jener Liederzeilen (man nennt sie dort SUREN), die zum MORD an UNGLÄUBIGEN AUFRUFEN. Sie werden "Ihren Augen nicht trauen", denn bei reiflicher Überlegung werden Sie dahinterkommen, daß damit auch Sie und wir übrigen autochthonen Österreicher gemeint sind, es sei denn, Sie, Herr BP Van der Bellen, sind in weiser Voraussicht bereits zum Islam konvertiert---aus vorauseilendem Gehorsam unseren künftigen Herrschern gegenüber. Dann sind Sie natürlich fein heraußen.
    Ich harre Ihrer Antwort!

    PS: Vom KORAN gibt es Millionen Exemplare, vom Burschenschaftler-Liederbuch erheblich weniger---70 Stück etwa!

    PPS: Die Strenggläubigen---manche nennen sie "Sprenggläubige"---halten sich leider streng an die Liedtexte, pardon, an die SUREN! "Allahu akbar" rufen sie, bevor sie möglichst viele Lebenslichter "Ungläubiger" auslöschen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorBob
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Januar 2018 10:55

    OT
    Ich habe es gründlich satt als FPÖ Wähler (sowie ein großer Teil der Österreicher)von einem Herrn Muzikant stets als rechtsextremer Populist bezeichnet zu werden. Was bildet sich dieser Herr eigentlich ein? Ist er das Maß aller Dinge? Und der Sozisender ORF bietet diesem Hetzer noch eine Plattform, obwohl jedem bekannt ist, das die meistern Nationalsozialisten in der Sozialistischen Partei eine Heimat gefunden haben.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Januar 2018 04:06

    Ich glaube,das problem liegt anderswo.jemand,der haus und auto hat ist in der regel nicht arbeitsscheu,hat sich diesen besitz ja meist erarbeitet.
    Was aber abgestellt gehört ist etwas,mit dem ich beruflich-beobachtend zu tun habe:nämlich dass junge leute,oft ausländer,nach kurzer und kürzester beschäftigungszeit nicht mehr arbeiten wollen und vom ams geld beziehen.auf nachfragen oft mit der aussage:jetzt kann/mag ich nicht arbeiten.und das geht durch!!
    Da müssten ganz andere kontrollmechanismen her um zu verhindern dass völlig gesunde,arbeitsfähige 19,20,25-jährige für sich entscheiden jetzt einmal 1 jahr von der allgemeinheit zu leben.oft türken,jugos.

  4. Ausgezeichneter KommentatorTegernseer
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Januar 2018 05:36

    Wenn dieses Problem nur die einheimische Bevölkerung betreffen würde könnte ich ja damit leben, gebe aber zu bedenken, dass es sehr wohl einen Unterschied macht ob jemand bis zum 60. Lebensjahr fleißig arbeitet, Steuern zahlt und dann rausfliegt gegenüber einer linken Zecke die von Anfang an in die Mindestsicherung verduftet. Auch macht es einen Unterschied bei der ersten Kategorie ob der eine gespart, während der andere in Saus und Braus gelebt hat. Möchte man ersteren bestrafen indem man ihm auch noch das Vermögen vorher wegnimmt während der andere bereits von Anfang an das Arbeitslosengeld bekommt?
    Das wahre Problem ist jedoch ein anderes: unser generöses Sozialsystem lädt alle Glücksritter dieser Welt ein zu uns zu kommen. Man kann nicht gleichzeitig ein gut ausgebautes Sozialsystem und eine offene Gesellschaft anbieten, auf eines davon muss mittelfristig verzichtet werden.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Januar 2018 03:34

    Ein messerscharfer Vergleich, zu dem ich AU gratuliere!
    Besser kann man die ideologische Polarisierung kaum darstellen.

    Jedoch wuerde ich es nicht der Einschaetzung von Buerokraten ueberlassen, ob jemand verschuldet oder unverschuldet keinen Job mehr findet. Das ist objektiv kaum moeglich (das Potential eines Menschen, sich selbst zu helfen ist extrem dehnbar, wie ich aus eigener Erfahrung weiss, allerdings ist meist Druck zur Ausschoepfung notwendig), ich wuerde eine betragsmaessige Grenze einziehen, ab der man unterstuetzungswuerdig ist, und die laege sicherlich unter einer durchschnittlichen Eigentumswohnung. Warum sollen zB hart arbeitende Familienvaeter mit relativ geringem Einkommen, die in einer Mietwohnung leben und daher auch kein ausreichendes Vermoegen fuer eine Eigentumswohnung schaffen koennen, die Eigentumswohnung eines (bedauerlichen) anderen indirekt finanzieren helfen?

    Subjektiven Einschaetzungen von Beamten misstraue ich eher, da ist nicht nur viel zuviel individueller Spielraum, der zu neuen Ungerechtigkeiten fuehrt, sondern auch die Moeglichkeit von Missbrauch.

    Muten wir den Menschen einfach wieder mehr zu, wenn jedoch eine eindeutige Grenze unterschritten wird, helfen wir ohne Wenn und Aber.

  6. Ausgezeichneter KommentatorDr. Faust
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Januar 2018 01:31

    Ein sehr gescheiter Vergleich, der zeigt, wie ideologisch aufgeladen das Thema ist. Das Problem liegt in der Sozialleistungslizitation der wahlwerbenden Parteien. Es ist noch nicht so lange her, da wurde Arbeitslosengeld nur für sechs Monate ausgezahlt.

    Leider muß ich heute unserem geschätzten Blogautor widersprechen: ohne dem Mut, die "Arbeitslose" deutlich zu reduzieren wird man das Hängemattenproblem nicht lösen können. Man könnte auch sagen, die Spezifität der Maßnahme "Arbeitslosengeld" zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit ist gering.

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Januar 2018 15:38

    So, HBP Van der BELLEN, ich hoffe, Sie haben auf meine briefliche Bitte von 09:35 hin die "mörderischen" SUREN bereits mit Entsetzen gelesen und die Staatsanwaltschaft verständigt, damit so schnell wie möglich die perfiden Rädelsführer dingfest gemacht werden können.
    Selbstverständlich werden Sie jeden Mohammedaner, jede Mohammedanerin in staatlichem Dienst ENTLASSEN---als ersten Schritt, meine ich!

    Ihre Berater, HBP, werden ja wissen, welche weiteren Schritte erfolgen müssen. Nur mit äußerster KONSEQUENZ kann man gegen die korangläubigen Suren-Söhne und -Töchter vorgehen. Daß der KORAN hierzulande VERBOTEN gehört, dürfte klar sein.

    M.f.G. @Undine

    PS: Sollten Sie nichts gegen die zu Mord aufhetzenden "Liedzeilen" im Koran, dem "Liederbuch" der Mohammedaner unternehmen, werden Sie als UHBP selbstverständlich zurücktreten müssen, was mir persönlich nicht leid täte; aber besser noch, Sie bleiben auf Ihrem gemütlichen Thron sitzen und HANDELN!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorfxs
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2018 16:47

    Bei meinem letzten Besuch in Tunesien lernt ich ein nettes deutsches Mädchen kennen. Die Frau hatte ein Kind von einem Tunesier und diesen dann auch geheiratet. Der hat sie dann allerdings bald darauf rausgeschmissen. Sie hat noch einen deutschen Wohnsitz, meldete sich dort arbeitslos und bekam Harz4 zugesprochen. Sie lebt in Tunesien, muss aber regelmäßig nach Deutschland um wahrscheinlich um dort Ortsanwesenheit vorzutäuschen. Realität ist, dass sie mit ihren etwas über €400 von Harz4 gut lebt, da das Durchschnittsgehalt eines arbeitenden Tunesiers etwa €200.- beträgt, Ein bisschen was verdient sie sich als Nanny bei reichen Tunesiern noch dazu

  2. Ausgezeichneter KommentatorHerbert Richter
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2018 09:11

    Undine beschreibt treffend die Mordaufrufe und weitere Greueltaten an den Ungläubigen im Koran und hofft damit den ungustligen Kommunisten in der Hofburg zu beeindrucken.
    Ich verweise auf den Talmud der Juden mit seinen Mordaufrufen und weiteren Greueltaten an den Ungläubigen und die Chuzpe dieses auserwählten Völkchens, die wahren Täter geschickt manipulativ und suggestiv zum alleinigen Opfer auf Jahrtausende zu machen.
    Dies, das perverse Verstümmeln von Körperteilen und das möglichst grausame Abschlachten von allen Lebewesen, haben diese beiden Mördersekten gemeinsam.
    Nur die kleinere ist schlauer und benützt die minderbemittelten Tierliebhaber als willfährige Büttel und Söldner.

alle Kommentare drucken

  1. BenHeinrich (kein Partner)
    06. Februar 2018 21:10

    Sehr sachlicher Beitrag von Ihnen Dr.Unterberger.
    Glaube ich habe mich mit dem Vorurteil meinerseits geirrt.
    Ich hab daran nicht zu bekriteln sowie es hier steht. Also Respekt für diesen Artikel!

  2. Biologist
    29. Januar 2018 10:52

    Wieso könnte der Staat nicht ab dem zweiten Jahr der Auszahlung des Arbeitslosengeldes das Eigentum mit einer Hypothek belasten?

    • UKW (kein Partner)
      29. Januar 2018 21:07

      Wieso zahlen Beamte eigentlich keine Arbeitslosenversicherungsbeiträge obwohl sie im Fall der Arbeitslosigkeit sehr wohl Arbeitslosengeld und Notstandshilfe bekommen? Heißt nur anders (Überbrückungshilfe), ist aber genau das Gleiche, nur eben ohne Beitragsleistung.

      Und auf die schönen Häuser in der Türkei oder Serbien haben die österreichischen Behörden natürlich keine Zugriff. Sie werden es nie erfahren, dass es diese überhaupt gibt. Die Österreicher wären wie immer die Trotteln. Sehr intelligente Forderung.

    • Ein Bürger (kein Partner)
      30. Januar 2018 20:22

      Sie wissen aber schon, dass für die "Arbeitslosenversicherung" vom Gehalt 6% geleistet werden. Bei einem Durchschnittsgehalt, dies auf drei oder mehrere Jahrzehnte hochgerechnet, ergibt als eigene Leistung einen höheren Betrag als man in dem von ihnen genannten Zeitraum in Anspruch nehmen könnte. Dabei wird aber von einer "Versicherung" gesprochen, wo ja immerhin bei einer Arbeitslosenrate von 7% eben 93% in den Versicherungstopf einzahlen und der Sinn einer "Versicherung" ad absurdum geführt würde. Also hier alle über den gleichen Kamm zu scheren träfe vor allem jene, welche mit 50 Jahren das Unglück der Arbeitslosigkeit trifft.

  3. fxs (kein Partner)
    28. Januar 2018 16:47

    Bei meinem letzten Besuch in Tunesien lernt ich ein nettes deutsches Mädchen kennen. Die Frau hatte ein Kind von einem Tunesier und diesen dann auch geheiratet. Der hat sie dann allerdings bald darauf rausgeschmissen. Sie hat noch einen deutschen Wohnsitz, meldete sich dort arbeitslos und bekam Harz4 zugesprochen. Sie lebt in Tunesien, muss aber regelmäßig nach Deutschland um wahrscheinlich um dort Ortsanwesenheit vorzutäuschen. Realität ist, dass sie mit ihren etwas über €400 von Harz4 gut lebt, da das Durchschnittsgehalt eines arbeitenden Tunesiers etwa €200.- beträgt, Ein bisschen was verdient sie sich als Nanny bei reichen Tunesiern noch dazu

  4. sepp imland (kein Partner)
    28. Januar 2018 15:53

    das kann man ausweiten:

    > soll einem triathleten mit 50 ein blechernes knie aus staatskosten gezahlt werden?
    >gibt man dem verrückten radfahrer zum blechernen knie auch noch die frührente?
    >wird der "winter-kletterfreund" mit dem staatshubschrauber gerettet?
    >zahlt der vermögende prifvatmensch über jahre keine krankenversicherung, weil ihn der freund "geringfügig-beschäftigt" ??

    wir reden hier nur von autochtone österrreicher...

  5. Herbert Richter (kein Partner)
    28. Januar 2018 09:11

    Undine beschreibt treffend die Mordaufrufe und weitere Greueltaten an den Ungläubigen im Koran und hofft damit den ungustligen Kommunisten in der Hofburg zu beeindrucken.
    Ich verweise auf den Talmud der Juden mit seinen Mordaufrufen und weiteren Greueltaten an den Ungläubigen und die Chuzpe dieses auserwählten Völkchens, die wahren Täter geschickt manipulativ und suggestiv zum alleinigen Opfer auf Jahrtausende zu machen.
    Dies, das perverse Verstümmeln von Körperteilen und das möglichst grausame Abschlachten von allen Lebewesen, haben diese beiden Mördersekten gemeinsam.
    Nur die kleinere ist schlauer und benützt die minderbemittelten Tierliebhaber als willfährige Büttel und Söldner.

    • Undine
      28. Januar 2018 14:12

      @Herbert Richter

      In Ö sind wir so weit, daß man sich reiflich überlegen muß, ob es einem etwas ausmacht, daß einen Kinder und Enkel im Kittchen besuchen müssen; da besser doch im "trauten Heim"!

    • Herbert Richter (kein Partner)
      28. Januar 2018 15:00

      Wie wahr, wie wahr! Die Abwärtsspirale der Freiheit dreht sich immer schneller.
      Darum: Si vis Pacem para bellum! Und der größte Feind sitzt in den eigenen Reihen!
      Erinnert mich an SA während meiner Zeiten des gesteuerten Umbruch.
      Die Terroristenneger des ANC ("Friedens"nobelpreisträger Mandela) wurden u. a. nebbich von jüdischen Quellen, z. B. damalige Chase Manhattan und erpressten Konzernen wie BMW, Mercedes und Audi finanziert und in Israel und der DDR trainiert. De Beers und Oppenheimer wurden ebenfalls fürstlich entlohnt für ihr damaliges Blutgeld.
      Da hatte man im Gegensatz zu heute, keine Berührungsvorbehalte mit Neger, aber da ging's ja auch um unermessliche Geldquellen.

  6. McErdal (kein Partner)
    28. Januar 2018 09:02

    Sg.Herr AU ! In welchem Universum leben sie ? Wieviele Menschen erfüllen diese von Ihnen aufgestellten Kategorie - von eigenem Vermögen und Schwarzarbeit leben zu können ? Jemand der vom eigenen Vermögen leben kann ist garantiert nicht ASVG versichert und fällt damit nicht in die Zuständigkeit des AMS!
    Frage an sie: wie kommt ein 50 jähriger AN dazu, welcher vom AG aus Kostengründen entsorgt wurde (die Jungen sind ja billiger) alles was er sich in seiner zigjährigen Arbeit
    geschaffen hat(ist bereits mehrfach versteuert) veräußern zu müssen, um damit seinen
    Lebensunterhalt zu bestreiten? Die Glücksritter bekommen Milliarden in den A..geblasen!
    Das ist Realität und alles anders SCHMARREN !

    • McErdal (kein Partner)
      28. Januar 2018 09:10

      Ergänzung:
      Ich stelle mir jetzt sie in dieser Situation vor - sie bekommen auf Grund Ihres Alters in Ihrer Branche keinen Arbeitsplatz mehr - sie werden nach einem Zeitraum vor die Wahl gestellt: jede Arbeit annehmen zu müssen oder kein Geld
      (obwohl Versicherungsleistung)!
      Das heißt auf Klartext sie müssen nach 35 jähriger Arbeit WC putzen gehen - eventuell auch noch bei den Glücksrittern(weil die Lemuren auf dem AMS es nur gut meinen)
      Ihr Gesicht möchte ich sehen.....
      Also bitte redet nur über Sachen, von denen Ihr auch eine Ahnung habt!!!!

    • Ein Bürger (kein Partner)
      28. Januar 2018 09:45

      1000 Sterne für McErdal. Kleine Ergänzung > noch dazu, wenn man ein Leben lang vom Staat mit einer fast 50%igen Steuerbelastung geschröpft wird und zusätzlich für jeden anderen Einkauf 20% Umsatzsteuer bzw. bei manch anderen Produkten (Mineralöl) eine Doppelbesteuerung hat. Und wenn man sich dann noch etwas erspart hat, Kinder groß gezogen hat und nicht alles versoffen, verhurt oder verspielt hat, bzw. nicht durch Pfusch verdient hat, dann ist man der Blöde zur Potenz.

  7. UKW (kein Partner)
    28. Januar 2018 09:02

    Der FPÖ wird die Abschaffung der Notstandshilfe viele Stimmen kosten. Die FPÖ-Fuzzis haben keine Ahnung, was ihnen der Kurz hier aufoktroyiert. Kurz wird in die Geschichte als Reformator eingehen, Strache wird untergehen. Ein Wahnsinn ist übrigens auch, dass Beamte im Fall der Arbeitslosigkeit Überbrückungshilfe (das selbe wie Arbeitslosengeld und Notstandshilfe) bekommen, obwohl sie keinen Cent eingezahlt haben. Auch Beamte können entlassen werden oder selbst kündigen und somit arbeitslos werden. Warum dürfen Beamte sich von der Bezahlung von Arbeitslosenbeiträgen und Arbeiterkammerzwangsbeiträgen drücken? Weil sie die Gesetze machen! Hier müsste man ansetzen! Und bei der AMS-Vermittlung.

  8. UKW (kein Partner)
    28. Januar 2018 08:53

    Von AMS-Mitarbeitern Einzelbeurteilungen zu verlangen, ist sehr naiv. Das sind ja keine Richter. Zudem haben sie kaum Zeit und Kompetenz für die Arbeitsvermittlung. Oder wollen Sie noch mehr Beamte einstellen? Es würde nach Sympatie entschieden. AMS-Leute mit Migrationshintergrund (von denen es immer mehr gibt) würden Landsleute bevorzugen, oder Parteikollegen. Zudem ist eine Vermögensprüfung bei Ausländern (Haus in Türkei fürs Alter) unmöglich. Inländer würden büssen. Leute die fleißig waren und Geld vom Mund abgespart haben, bekämen keinen Cent. Leute die alles verprasst haben, Ausländer und Mindestsicherungsbezieher, die noch nie gearbeitet haben, würden bevorzugt. Dümmster Artikel ever!

    • Gast (kein Partner)
      28. Januar 2018 10:25

      @UKW
      Ich kann alles, was Sie hier anführen nur unterstreichen.

      Kenne einige (btw. recht nette) Türken, die hier schon Eigentumswohnungen besitzen (ehem.Genossenschaftswohnungen /Eigentumsoption 125 m2 günstig gekauft) und in der Türkei ihre Alternsresidenz aufgebaut haben (vor 2 Tagen hat mir wieder jemand erzählt, dass das Haus in der Türkei gerade fertig wird - (Haus gehört offiziell d. Mutter ) Selbiges erzählte ein Kosovo-Serbe. Seine Freunde haben in Deutschland bis zu 3 Eigentumswohnungen, die sie vermieten. Indirekt aber großteils vom AMS finanziert. Kurz Arbeiten/arbeitslos/Pfusch/arbeiten/arbeitslos. Im Alter leben die im Zweitwohnsitz, während man die Österr.enteignen will ?

    • UKW (kein Partner)
      28. Januar 2018 12:30

      @Gast
      So ist es. Es hat mir sogar ein AMS-Mitarbeiter erzählt, dass die Behörde bei den Österreichern ins Grundbuch sehen kann, aber bei den Ausländern nicht, wenn Sie Mindestsicherung beantragen. Die einfachen Mitarbeiter dort wissen meist Bescheid, aber sie bekommen offenbar einen Maulkorb umgehängt. Dafür sind die Roten verantwortlich, die bisher dort das sagen hatten. Die Blauen und Schwarzen setzten der Ungerechtigkeit mit der Abschaffung der Notstandshilfe künftig noch das Sahnehäubchen auf. Die Blauen aus Dummheit, die Schwarzen/Türkisen, um aus den Österreichern billige und willige Sklaven zu machen. Ausländer bekommen dann eben Mindestsicherung, die Österreicher gar nichts mehr.

  9. logiker2
  10. Undine
    26. Januar 2018 15:38

    So, HBP Van der BELLEN, ich hoffe, Sie haben auf meine briefliche Bitte von 09:35 hin die "mörderischen" SUREN bereits mit Entsetzen gelesen und die Staatsanwaltschaft verständigt, damit so schnell wie möglich die perfiden Rädelsführer dingfest gemacht werden können.
    Selbstverständlich werden Sie jeden Mohammedaner, jede Mohammedanerin in staatlichem Dienst ENTLASSEN---als ersten Schritt, meine ich!

    Ihre Berater, HBP, werden ja wissen, welche weiteren Schritte erfolgen müssen. Nur mit äußerster KONSEQUENZ kann man gegen die korangläubigen Suren-Söhne und -Töchter vorgehen. Daß der KORAN hierzulande VERBOTEN gehört, dürfte klar sein.

    M.f.G. @Undine

    PS: Sollten Sie nichts gegen die zu Mord aufhetzenden "Liedzeilen" im Koran, dem "Liederbuch" der Mohammedaner unternehmen, werden Sie als UHBP selbstverständlich zurücktreten müssen, was mir persönlich nicht leid täte; aber besser noch, Sie bleiben auf Ihrem gemütlichen Thron sitzen und HANDELN!

  11. pressburger
    26. Januar 2018 13:35

    Der sogenannte Sozialstaat ist zu einen monströsen Augiasstall mutiert.
    Die Dichotomie von Herrn A.U. , treffend beschrieben, ist nicht vollständig. In der Zwischenzeit sind zwei weitere Gruppen dazu gekommen, die in den Sozialtopf nichts eingezahlt haben und auch nicht einzahlen werden.
    Wie in jeden Sozialstaat, der sein Klientenschaft selbst kreiert und grosszieht, gibt es bereits die dritte Generation in Familien die von Wiege bis zu wohlverdienten Pensionierung, bzw. Bahre, nie gearbeitet haben, sondern jeden Monat das ihnen zustehende Geld beim Sozialamt abholen.
    Die zweite Gruppe die nach der Meinung der Linken Geldverteiler Anspruch auf unbeschränkte Zuwendungen haben, sind sogenannte Flüchtlinge, Asylanten, Migranten, usw. etc. Haben nie und werden auch nie in bereit sein einzuzahlen, sondern nur profitieren.
    Diese Interdependenz zwischen dem Sozialstaat und Empfängern der Sozialgelder ist nicht mehr aufzubrechen. Die Vorstellung, dass beim Wegfall der Bonuse an Arbeitsunwillige, tausende Sozialarbeiter ihre Arbeitsstelle verlieren würden, hätte einen landesweiten Generalstreik der Gutmenschen aus dem deep state zu folge.
    Wer soll also den Augias Stall ausmisten ? Welcher politischer Fluss müsste
    umgeleitet werden ? Ist jemand in der neuen Regierung der sich diese Aufgabe im Interesse der zukünftigen Generationen, zutrauen würde ? Mut ist gefragt ! Aber eher das Gegenteil war die bisherige Maxime der Politik in diesen Staate.

  12. Riese35
    26. Januar 2018 13:10

    OT: Der ORF macht weiter mit Toni Sailer. Anschuldigungen über Anschuldigungen über ihn. Jetzt sogar ein Protokollausschnitt und der damalige Stv. des Botschafters.

    http://oe1.orf.at/artikel/641554

    Interessant aber wieder ein Halbsatz aus dem vom ORF abgelichteten Protokoll, der weitgehend bereits abgeschnitten ist aber auf einen ganz anderen, sonst vollkommen vom ORF unterdrückten Blick hinweist:

    ***"Die Vorsprechende widersprach sich in ihren Ausführungen wiederholt und der Eindruck, daß es sich um eine Art Er-...."***

    Steht dort möglicherweise "... um eine Art Erpressung handelt ..."?

    Warum wird dieser Aspekt vom ORF vollkommen ausgeblendet?

  13. Ingrid Bittner
    26. Januar 2018 12:29

    Zum Thema "arbeitslos" muss ich einen Schwank aus meinem Leben erzählen (solche Geschichten sind ja bekanntlich nur glaubhaft, wenn man sie selbst erlebt hat):
    Ich war bis zu meine 42. Lebensjahr keinen Tag arbeitslos, dann hab ich meinen Arbeitsplatz verloren, weil mein Chef verstorben ist. Ich ging mich arbeitslos melden, weil ich ja zwei schulpflichtige Kinder hatte und meinen Versicherungsschutz nicht verlieren konnte und wollte. War mir sehr unangenehm, weil ich keinerlei Erfahrung mit diesem Amt hatte. Als ich ins Vorhaus kam, lungert da ein marktbekannter Nichtstuer herum und klärt mich auch: Du musst nur eine Halbe trinken bevor Du da hineingehst, dann hast eine Fahne und bist nicht vermittelbar und bekommst wieder einen TErmin, irgendwann in ein paar Wochen.
    Aus dem Leben für das Leben!

    • Undine
      26. Januar 2018 14:51

      @Ingrid Bittner

      Man glaubt es kaum---aber das ist Österreich; der Balkan liegt nahe!

    • Riese35
      26. Januar 2018 14:54

      *********!

      Wir lachen darüber. Eigentlich sollte man so jemanden einer Verwendung zuführen, wie es Bob um 09:36 eschrieben hat. Und wenn dieser in eine Kategorie, wie von dssm um 11:44 beschrieben, fällt, der von ihm vorgeschlagenen Amtshandlung zuführen.

  14. Bob
    26. Januar 2018 10:55

    OT
    Ich habe es gründlich satt als FPÖ Wähler (sowie ein großer Teil der Österreicher)von einem Herrn Muzikant stets als rechtsextremer Populist bezeichnet zu werden. Was bildet sich dieser Herr eigentlich ein? Ist er das Maß aller Dinge? Und der Sozisender ORF bietet diesem Hetzer noch eine Plattform, obwohl jedem bekannt ist, das die meistern Nationalsozialisten in der Sozialistischen Partei eine Heimat gefunden haben.

    • Undine
      26. Januar 2018 14:55

      Tja, @Bob, ein Herr Muzikant darf das---und so nebenbei ist er auch Berater der SPÖ! Herr Engelmann ist dafür in der ÖVP "beratend" aktiv. Was aus so einem berufenen Munde kommt, ist Dogma, da gibt's nichts zu rütteln. Früher hatte man dafür einen Namen, der mir aber entfallen ist.

    • pressburger
      26. Januar 2018 19:16

      Was sagt Herr Muzikant zum importierten Antisemitismus ? Hat jemand etwas vom Herrn Muzikant zu der neuen Bedrohung gehört ?

    • otti
      26. Januar 2018 20:06

      mein lieber und geschätzter Bob: ****************************

  15. Bob
    26. Januar 2018 09:36

    Wenn jemand länger keine Arbeit findet, soll ihm eine Arbeit zugewiesen werden. Wenn ich mir den Dreckstall Wien anschaue gäbe es genug zu tun. Auch Gärten und Parks gehören gepflegt, oder im Winter Schnee zu schaufeln. Je nach Alter und Gesundheitszustand ist jedem eine Arbeit zumutbar. Das dient auch der Selbstzufriedenheit, um nicht der Allgemeinheit unnütz zur Last zu fallen.

    • dssm
      26. Januar 2018 11:44

      @Bob
      Leider haben Sie nicht recht. Vielleicht erinnern Sie sich noch an meinen Kommentar zur Wahlwerbung für Hofer.
      Da hatte der Eugendorfer Bürgermeister die Idee, ein paar neulich zugereiste Fachkräfte mit Besen, Schaufel und Warnschutzweste zu bewaffnen und dann rund um die Bushaltestellen einzusetzen. Ein Verkehrsstau war die Folge, da die Vorbeifahrenden vor Staunen und Lachen anhalten mussten. Auch ich hatte davor noch nie solche Arbeiterdenkmäler gesehen! Die konnten nicht einmal einen Besen richtig halten. Am Ende haben die österreichischen Gemeindearbeiter dann zusammengeräumt.
      Daher mein Ansatz: Raus mit diesen Leuten!

    • Undine
      26. Januar 2018 14:58

      @dssm

      Obwohl es eigentlich gar nicht zum Lachen ist, aber Ihre Schilderung ist einfach köstlich! ;-)))))))

    • Bob
      26. Januar 2018 15:47

      Wer nicht arbeiten will, oder kann, soll sofort abgeschoben werden, oder wenn es ein österr. Schmarotzer ist, jede Zuwendung streichen. Eine Arbeitskolonne hat einen Vorarbeiter, der die Leistung bestätigen muß. Und das sind keine Nazimethoden sondern ein logische Folgerung wie man faule Schmarotzer zur Arbeit für das Gemeinwohl zwingt.

    • otti
      26. Januar 2018 20:09

      dssm / Undine / Bob :************************************

    • Ingrid Bittner
      27. Januar 2018 18:28

      @Bob: Da hat doch neulich so ein schlauer Verteidiger der Aktion 20.000 erklärt, dass jene Menschen, die dahinein vermittelt werden, z. B. zum Unkrautzupfen eingeteilt werden..... Für eineinhalb Jahre und dann ist wieder Schluss mit lustig, dann sind sie noch älter und noch schwerer vermittelbar, aber im Augenblick sind sie aus der Statistik. Und ich stell mir das besonders aufbauend vor, wenn ich einen qualifizierten Beruf hab und konjunktubedingt z. B. im Winter keine Bautechniker gebraucht werden, dass ich dann eineinhalb Jahre Unkraut zupfen darf. Das kann ja auch irgendwie nicht die Lösung sein, oder?

  16. Undine
    26. Januar 2018 09:35

    Guten Morgen, Herr BP Van der Bellen, ich nehme an, Sie haben gut geruht und auch schon gefrühstückt und rauchen gerade genüßlich eine Zigarette---die 3. heute morgen?
    Nun, da sind Sie wahrscheinlich schon aufnahmefähig---oder beginnt Ihr Arbeitstag erst um 10h?

    Ich möchte Sie nämlich höflichst bitten, nachdem Sie sich gestern so furchtbar aufregen mußten wegen einer antisemitischen Liedzeile im Liederbuch einer Burschenschaft:
    Lesen Sie bitte einmal die "Lieder der MOSLEMS" in deren Liederbuch mit dem Namen KOR-AN! Sie müssen nicht das gesamte Liederbuch der Moslems lesen---es genügt eine Zusammenfassung jener Liederzeilen (man nennt sie dort SUREN), die zum MORD an UNGLÄUBIGEN AUFRUFEN. Sie werden "Ihren Augen nicht trauen", denn bei reiflicher Überlegung werden Sie dahinterkommen, daß damit auch Sie und wir übrigen autochthonen Österreicher gemeint sind, es sei denn, Sie, Herr BP Van der Bellen, sind in weiser Voraussicht bereits zum Islam konvertiert---aus vorauseilendem Gehorsam unseren künftigen Herrschern gegenüber. Dann sind Sie natürlich fein heraußen.
    Ich harre Ihrer Antwort!

    PS: Vom KORAN gibt es Millionen Exemplare, vom Burschenschaftler-Liederbuch erheblich weniger---70 Stück etwa!

    PPS: Die Strenggläubigen---manche nennen sie "Sprenggläubige"---halten sich leider streng an die Liedtexte, pardon, an die SUREN! "Allahu akbar" rufen sie, bevor sie möglichst viele Lebenslichter "Ungläubiger" auslöschen.

    • otti
      26. Januar 2018 10:16

      Er wird nicht konvertieren müssen - er hat sich NIE zum Christentum bekannt.

      Daher droht ihm auch keine Gefahr. So meint er........

      Vielleicht ist das der Grund, daß soviele Linke an den Aufrufen im Koran nichts schlechtes finden ?

    • Charlesmagne
      26. Januar 2018 10:43

      @ otti
      Er ist schon so alt, dass er noch bevor es richtig heiß werden wird, seinen natürlichen Abgang haben wird. Ansonsten ist Ihre Einschätzung falsch, denn Atheisten sind den Mohammedanern ein noch größerer Dorn im Auge. Den Christen billigen sie wenigstens noch zu zu leben, zumindestens so lange, so lange sie in der Lage sind die Schutzsteuer zu berappen.

    • logiker2
      26. Januar 2018 11:28

      @Undine,***********************************!

    • Ingrid Bittner
      26. Januar 2018 12:23

      @Undine: heute wieder sehr "kreativ" beim Schreiben an unseren verehrten Hr. BP
      @otti: ich hab bei meinen ersten Reisen nach muslimeschen Ländern vor Jahrzehnten noch gelernt, dass die Mohamedaner alle Gläubige gleichschätzen, so sie an einen Gott glauben, an welchen, ist sekundär, nur ungläubig, das geht gar nicht. Auch der Islam ist offenbar sehr mit der Zeit gegangen.

    • pressburger
      26. Januar 2018 13:11

      Genosse VdB ist vom Koran begeistert. Wird jede Zeile gegen die Ungläubigen Europäer verteidigen und als Weisheits Offenbarung preisen.
      Seinen Ziel, Moslemierung der Gesellschaft, kommt er trotz kleiner Schreihälse, nach dem Motto die unreinen Hunde kläffen, Mohammeds Kamele ziehen weiter.

    • Undine
      26. Januar 2018 15:01

      Ja, @Ingrid Bittner, der langsamen Redeweise UHBP nach zu schließen geht auch das Denken etwas verlangsamt und zeitverzögert, daher: doppelt und dreifach hält besser! ;-)

    • Normalsterblicher
      26. Januar 2018 20:57

      Liebe Undine,

      ich frage mich, wie lange das noch gut gehen wird mit Ihren Tiraden gegen den Islam, die Sie hier ständig - obwohl ohnedies unwidersprochen - "off topic" absetzen.

      Es wird gute Gründe geben, weshalb bestimmende akademische Kreise, nicht zuletzt die Justiz, sich Ihrer Auslegung nicht anschließen. Neben völkerrechtlichen Konventionen und humanistischen Eitelkeiten dürften die inkriminierten Koran-Verse vor allem so ausgelegt werden können, dass der "Wüstendämon" Mohammed zur Niederwerfung jener, die sich gegen ihn und seinen Propheten bewaffnet erhoben haben, angespornt hat. Besonders nach den Usancen der damaligen Zeit ...

    • Normalsterblicher
      26. Januar 2018 20:58

      ... Besonders nach den Usancen der damaligen Zeit wurden oftmals auch die Zivilisten einer sich erhebenden Stadt (zuerst Mekka) um einen Kopf kürzer gemacht.

      Ungeachtet, wie viele "Sprenggläubige" das anders auslegen, urteilen Gerichte offenbar noch immer im Sinne einer historischen, kampfbezogenen Auslegung. Dafür sorgen schon die vielen pro-islamischen Intellektuellenlobbys.

    • Kyrios Doulos
      26. Januar 2018 21:31

      @Normalsterblicher:
      So wie Sie es schildern, wird es wohl laufen.
      Es obsiegt auch in der Justiz der Zeitgeist.
      Nationalsozialistische Richter,
      kommunistische Richter,
      mohammedanische Richter,
      links-grüne Gutmenschen-Richter:
      sie iinterpretieren je nach Zeigeist geprägter Gesetzeslage.
      Unsere Lage nach Jahrzehnten sozialistisch geprägter Gesetzgebung/Judikatur:
      sog "rechter" Mordaufruf und Mord snd Verbechen,
      mohammedanischer oder links-grüner Mordaufruf und Mord sind harmlos,
      Abtreibung ist sowieso ein Frauenrecht.
      Alles eine Frage des Zeitgeistes.
      Die Praxis bestätigt: Undine beschreibt, was eben geschieht und die Reaktion
      der Linken (VdB inkl.) darauf, nämlich bestenfalls: Schulterzucken.

    • Undine
      26. Januar 2018 23:05

      @Normalsterblicher

      Danke für die Warnung! Jetzt habe ich mich ohnedies ausgetobt---ab jetzt werde ich nur noch von den lieben Mohammedanern schreiben! ;-)

    • Ingrid Bittner
      27. Januar 2018 11:18

      @Normalsterblicher: Nachlag zum Islam.
      Es gab einmal eine Abgeordnete, der Name und die Partei sind mir entfallen, die hat sich doch glatt erdreistet, Mohamed als "Kinderschänder" (oder so ähnlich) zu bezeichnen, sie wurde verurteilt, aus der Partei ausgeschlossen....
      Wenn man aber nachliest, dann muss man feststellen, dass Mohamed eine Sechsjährige geheiratet hat und bei der Neunjährigen dann die Ehe vollzogen hat. Ist das unser neues Weltbild?
      Ich weiss ja nicht, ob sie eine Tochter haben, aber stellen sie sich das bitte einmal vor!!!
      Wozu noch kommt, dass wir in Europa ja schon so weit sind, die Ehen mit mehreren Frauen anzuerkennen, tja weit haummas bracht -

    • Normalsterblicher
      27. Januar 2018 14:25

      Frau Bittner,

      das war die FPÖ-Frau Winter, Susanne wenn ich nicht irre, und von mir kann jeder hören, dass Mohammed nach den heutigen Maßstäben sich kindesmissbrauchend betätigt hat, allerdings waren die Sittenvorstellungen früher anders, und gab es auch noch keinen Berufsstand, der Auswirkungen auf das spätere Sexualleben auszuloten versuchte.

      Beschämend ist, dass die hiesigen Meinungsmacher die Botschaft Winters nicht verstanden haben, eine Botschaft, die im Wesentlichen einen clash of civilisations zum Inhalt hatte. Mohammed ist für Gläubige natürlich das Maß aller Gepflogenheiten und dadurch ein fatales Vorbild. Besonders in Afrika, meines Wissens.

    • Knut (kein Partner)
      28. Januar 2018 06:46

      @ Undine: Wie wahr - ein genialer Beitrag ******************************

      Wenn man sich im Land umschaut und umhört bekommt man das Gefühl, dass da viele Silbersteins höchst aktiv sind.

  17. eudaimon
    26. Januar 2018 09:29

    So wie man die Pflege nicht mit Geld sondern mit Sachleistungen nach Einschätzung
    über eine Pflegeversicherung ( zB.ad AUVA) treffsicherer machen könnte , so wäre auch eine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit ohne großen Aufwand möglich und
    auch die Höhe der Ersatzleistungen einstufbar mit Rücksicht auf private Rücklagen .
    Was die" Gastarbeiter" betrifft sollte eine eigene SV die Agenden ausweisen und danach ohne Diskriminierung die Sozialgelder errechnen , was den Vorteil hätte endlich mit realen Zahlen zu operrieren! In diese Ausnahme -SV könnten dann auch alle Leistungen an Asylanten ,Immigranten und Flüchtlinge ohne Portefeuille eingetragen bzw.berechnet werden!?
    Somit wäre eine Transparenz gegeben , die eine Objektivierung dieser heiklen
    Problematik ermöglichen könnte.

  18. Norbert Mühlhauser
    26. Januar 2018 09:09

    [hoppala - das war jetzt zu schnell abgeschickt:]

    Ich erlaube mir den Einwand, dass die Feststellung von Zusatzeinkünften aus der Schwarzarbeit kein Gegenstand einer Bedürftigkeitsbeurteilung sein kann, weil es sich ja sonst um keine "Schwarzarbeit" mehr handelte.

    Weiters fließt der Wohnungsbesitz ja ohnedies in die Beurteilung bzw Bemessung ein, weil dann keine Mietbeihilfe ausbezahlt werden braucht.

    Genauso bräuchte bei Vorhandensein eines fahrbaren Untersatzes keine ÖBB- oder Verkehrsbundbegünstigung gewährt werden.

    Als Ansatz zur Lösung der vom Blogger angestellten Gerechtigkeitsüberlegungen bietet sich daher eher eine Ausscheidung evtl Doppelt- und Dreifachförderungen an, nämlich auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene. Auch die GIS-Förderung ließe sich zB streichen, die Leute werden durch den Staatsrundfunk ohnedies nur verbildet.

    Außerdem kann der Lebensstandard in Augenschein genommen werden, und auf Bankkonten hat ja Väterchen Staat ja auch schon Zugriff (insofern sogar nützlich, weil nicht nur auf die - enorm - "G'stopften' abzielend; auch dass zB Wertpapiertransaktionen neuerdings meines Wissen ausnahmslos gemeldet werden müssen).

  19. Josef Maierhofer
    26. Januar 2018 09:05

    @
    'Kaum ein Österreicher würde nicht mit "Nein" auf folgende Frage antworten: "Soll einem Menschen, der seinen Job verloren und auch nach einem Jahr noch keinen neuen gefunden hat, auch noch Auto und Haus weggenommen werden?" Nie und nimmer würden das die meisten wollen. Ganz anders würde jedoch auf folgende Frage geantwortet:

    "Soll jemand, der vom eigenen Vermögen oder seiner Schwarzarbeit leben kann, dennoch viele Jahre lang von der Allgemeinheit Geld erhalten, Geld, das den anderen Bürgern notfalls mit Gewalt abgenommen wird?" Nein, auch das will eine große Mehrheit nicht. Das empfindet sie als grob ungerecht. '

    Ich würde das auch differenziert betrachten.

    Sagen wir andersrum, wer nach einem Jahr keine neue Arbeit gefunden hat, muss auch daran denken, dass ihm eine andere Arbeit, eine Umschulung, etc. zugemutet werden kann. Jeder Unternehmer ist arbeitslos, außer er hat einen Auftrag.

    Das laxe AMS und die laxe Gewerkschaft und die laxe linke Politik haben da was einreißen lassen, was ich Sozialromantik nenne, nämlich Selbstbedienung auf Kosten der Fleißigen. Quasi eine Vollkasko-Selbstbedienung über Jahrzehnte hinweg, wie man das mit den 'Fachkräften' aus Nichtkriegsländern noch 'verstärkt' von links. Diese Klientel steht heute als Partei 'Miliz' auf der Straße und schlägt den ersten Bezirk in Wien krumm und klein, die linke Parteiarmee von Antifa bis Schwarzer Block, auch unter Regie von Grün und Rot. Von denen sind - ich behaupte - 99% Alimentierte. Gerade heute dürfen laut Herrn Pürstl, roter Wiener Polizeipräsident, Bodycams von der Polizei nicht eingesetzt werden, nett nicht ?

    Mir selbst, auch ich wurde einmal gekündigt, wurde das Arbeitslosengeld ausbezahlt, Versicherungsgeld, das ich eingezahlt hatte, und nach 5 Monaten (11 Monate hätte ich Anspruch gehabt) hatte ich erkannt, dass ich als 48-Jähriger am damaligen Jobmarkt keine Chance hatte und hatte eben nach 5 Monaten eine eigene Firma, die bis zu 6 Mitarbeitern Brot gab. Vom AMS kam NULL Job, maximal solche, die weit weg von meinen Arbeitsgebieten lagen.

    Es ist also zumutbar, auch was anderes zu arbeiten, ich habe mich halt selbständig gemacht, weil ich nichts anderes arbeiten wollte als das, womit ich den Menschen und Firmen am meisten helfen konnte. Wäre ich nicht so unternehmungslustig und stark gewesen, hätte ich wohl auch andere Arbeitsgebiete akzeptieren müssen.

    Also womit wir unseren Beitrag an die Gesellschaft leisten, ist dann letztlich egal, aber die 'Sozialromantik' redet nicht von Beitrag, sondern von 'Rechten' für Vollkasko.

    Kein Wunder, sind doch die 'Gewerkschafter' unter den höchst bezahlten Selbstbedienern in Österreich, ich zähle sie ebenso zu den Schmarotzern wie ihre 'Sozialromantik' - Klientel, die gerade heute am Abend und in der Nacht ihren großen 'Auftritt' hat.

    Solange wir da in Österreich nicht umdenken und an den eigenen Beitrag denken, statt an die Selbstbedienung, wird dieser Rotz und Filz durch die Straßen rinnen und alles besudeln und alle gehören dazu, die da mitmachen.

    Das Wort Anstand, wäre eine der Tugenden, die man verteidigen müsste.

    Dazu zähle ich auch die linke Politik, die keinen Beitrag leistet, sondern sich und ihre Klientel auf Kosten der anderen selbst bedient.

    Also ich gehöre zu den 'Liberalen', aber, wie beschrieben, real und differenziert, wie auch Herr Dr. Unterberger meint.

    Österreich braucht ein Umdenken, zumindest das derzeitige linke Österreich.

    • Norbert Mühlhauser
      26. Januar 2018 09:13

      Nicht zu vergessen die Bürokraten im AMS-Apparat und deren Symbionten im Ausbildungsbereich, die - vermutlich allzu oft - ihre eigene Beschäftigung damit sichern, dass nicht zielführende Kurse absolviert werden.

    • Josef Maierhofer
      26. Januar 2018 09:40

      @ Norbert Mühlhauser

      Ja, das AMS habe ich gleich eingangs genannt.

    • Dr. Faust
      26. Januar 2018 10:45

      "... Jeder Unternehmer ist arbeitslos, außer er hat einen Auftrag. ..." !!!!!!!!!!!!!!!!!

    • dssm
      26. Januar 2018 11:31

      @Josef Maierhofer
      Wie @Bürgmeister richtig erwähnt hat, befinden wir uns im Wandel von einer Privateigentümergesellschaft zu einer Staatseigentumgesellschaft. Es soll also private Haftung gegen Verantwortungslosigkeit getauscht werden.
      Daher stimme Ihre Sicht der Dinge beim AMS nicht! Das AMS drangsaliert die einfachen Arbeitslosen auf schikanöse weise. Bei Akademikern und Zuwanderern geschieht hingegen nichts. Mit anderen Worten, der arbeitslose Handwerker kann sich nicht den, für ihn, besten Job suchen, da er sofort Leistungskürzungen erfährt, während der Zuwanderer endlos Kurse besuchen kann (wo er kaum anwesend ist) und der Akademiker sowieso Narrenfreiheit genießt.

    • Josef Maierhofer
      26. Januar 2018 12:54

      @ dssm

      Das mit dem Drangsalieren gab es damals noch nicht. Es gab auch mehr Anständige und Eigenverantwortliche.

      Die 'Eh Wuscht' - Gesellschaft wurde durch 50 Jahre Sozialismus in freier Wildbahn geschaffen, sowohl bei Selbstbedienung, wie auch bei der Behandlung der Mitmenschen und deren Bevormundung und Aufhetzung.

      Für Akademiker haben die beim keine bis ganz wenige Arbeitsplätze.

    • Josef Maierhofer
      26. Januar 2018 12:56

      ... die beim AMS ...

  20. Norbert Mühlhauser
    26. Januar 2018 09:01

    Ich erlaube mir den Einwand, dass die Feststellung von Zusatzeinkünften aus der Schwarzarbeit kein Gegenstand einer Bedürftigkeitsbeurteilung sein kann, weil es sich ja sonst um keine "Schwarzarbeit" mehr handelte.

    Weiters fließt der Wohnungsbesitz ja ohnedies in die Beurteilung bzw Bemessung ein, weil dann keine Mietbeihilfe ausbezahlt werden braucht.

    Als Ansatz zur Lösung der vom Blogger angestellten Gerechtigkeitsüberlegungen bietet sich daher eher eine Ausscheidung evtl Doppelt- und Dreifachförderungen an, nämlich auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene. Auch die GIS-Förderung ließe sich zB streichen, die Leute werden durch den Staatsrundfunk ohnedies nur verbildet.

  21. Rau
    26. Januar 2018 08:47

    Mit der ÖVP sollen wir also das Deutsche System von 1 Eurojobs, Aufstockern, Pensionisten, die am Ende eines Lebens durch Arbeitslosigkeit auf Hartz 4 gefallen sind bekommen. Menschen die jahrelang ins System eingezahlt haben, werden auf eine Stufe mit arbeitsunwilligen "Lebenskünstlern" gestellt. Einziger Unterschied: Letztere haben, weil nie Eigentum aufgebaut, auch nix zu verlieren, erstere sollen enteignet werden. Die Einzelfallprüfungen kennt man ja. Das einzige Kriterium dabei wird doch sein: wo es was zu holen gibt, wird enteignet, draufzahlen tut auf jeden Fall der, der etwas hat.
    Man muss kein Sozialist sein um ein solches System abzulehnen. Von einem Sozialsystem braucht man bei einem solchen System ohnehin nicht mehr zu sprechen. Eher von einem System zur Beschönigung von Arbeitslosenzahlen, und Abdrängen von Menschen in die absolute Hoffnungslosigkeit je wieder in den Arbeitsprozess wieder hinein zu finden.

    • Dr. Faust
      26. Januar 2018 10:39

      So ist es, sehr geehrter Rau!

      Die Arbeitslosen-Versicherung ist ja nicht wirklich eine "Versicherung", wo die von den Versicherten einbezahlten Beträge abzüglich der Verwaltunsspesen veranlagt werden, sondern ein Umlagensystem, also ein "Hand in den Mund"-System.

  22. Bürgermeister
    26. Januar 2018 08:35

    Die Steuerraten sind auf historischen Höchstständen (wie auch die Schuldenraten), das Gewaltmonopol des Staates wird ausgiebig genutzt, um der arbeitenden Bevölkerung immer mehr abzupressen.

    Der Staat verheizt diese Mittel für "Soziales" und für "Gerechtigkeit". Weder wird man bei solchen Strukturen etwas investieren, um einen Betrieb weiterzuentwickeln, noch kann mit solchen Randbedingungen etwas neues entstehen (außer Genderlehrstühle, Sozialbetreuer, Street-Worker und sonstiges).

    Mit ehrlicher Arbeit, durch Intelligenz, Bildung und Anstrengung ist ein Vermögensaufbau unmöglich. Die massive Abschöpfung dieser Mittel wird dem Standort Österreich in den nächsten 10 Jahren komplett das Genick brechen, das Thema Arbeitslosigkeit wird sich in einem Ausmaß verschärfen wie dies heute noch gar nicht vorstellbar ist. Caritas & Co schaffen sich ihre Klientel selbst - gemeinsam mit der früheren "Arbeiterpartei" SPÖ. Die Steuer auf Arbeit - real gesehen eine Bestrafung - ist unter jahrzehntelanger SPÖ Regierung permanent angestiegen - die Genossen wollen halt keine Arbeit, die wollen nur verteilen.

  23. dssm
    26. Januar 2018 08:23

    Wenn man die Fragen (absichtlich?) falsch stellt, so bekommt man auch falsche Antworten!

    Die arbeitenden Menschen zahlen (zwangsweise) in eine Versicherung ein, wenn also der Versicherungsfall eintritt, sprich man arbeitslos wird, so hat man Anspruch(!) auf Leistungen, egal ob man reich oder arm ist – so einfach. Da die ausbezahlte Versicherungsleistung ohnehin geringer also der ursprüngliche Lohn ist, sollte Anreiz genug zur aktiven Arbeitssuche gegeben sein. Wenn man also schraubt, dann an der Höhe der Versicherungsleistung! Eine degressive Variante würde viel helfen, dann spart man sich alle erniedrigenden Kontrollen durch Beamte. Unser System ist jetzt schon pervers genug, man denke nur welche Leute die ‚Experten‘ des AMS in die Betriebe schicken.

    Will man also drastische Reformen dann:
    Weg mit dem AMS! Weg mit der staatlichen Pflichtversicherung!
    Und schon hört eine momentan extrem weit gediehene Interventionsspirale auf.

    • Dr. Faust
      26. Januar 2018 10:25

      !!!!!!!!!!!!!!!!!!

      Und noch eine Anmerkung: Ohne den Mut, die "Arbeitslose" deutlich zu reduzieren, wird man das Hängemattenproblem nicht lösen können.

  24. Politicus1
    26. Januar 2018 07:54

    das Problem gabe es beim Pflegeregress viele Jahre.
    Wer für seine Alterspflege vorgesorgt hatte war letztlich der Dumme. Ihm wurde im Pflegefall sein Erspartes konfisziert.
    Sein Bettnachbar hatte nichts angespart, 'verreiste' sein Geld nach Thailand und Mallorca - und erhielt die Pflegeleistungen genauso, aber gänzlich finanziert mit dem Geld der anderen ...

    Jetzt haben wir dieselbe Diskussion bei den Arbeitslosen.

  25. Flotte Lotte
    26. Januar 2018 07:54

    Wie will man die einen von den anderen unterscheiden? Das bedeutet nicht nur mehr Aufwand in der Bürokratie, sondern vor allem noch mehr Verlust der Privatsphäre und damit der Freiheit. Denn der Staat wird seine Bürger unter diesem Vorwand noch mehr ausspionieren.

    Es gibt immer Menschen, die dauerhaft nicht arbeiten können. Dafür gibt es viele Ursachen, fast so viele, wie es Individuen gibt, oft psychische.

    Da es mit zunehmender Automatisierung ohnehin nicht genug Arbeitsplätze gibt, zumind. keine sinnvollen, in denen der Menschen noch erkennt, wozu er arbeitet und was er damit schafft oder weiterbringt, sollte man die Sache völlig neu angehen, um den Menschen ihre Würde und Freiheit zu lassen.

    Da jeder bürokratische Aufwand viel Geld kostet (er ist ja selbst eine "Beschäftigungstherapie" zur Schönung der Zahlen - ähnlich wie sinnlose und teure Straßenbauprojekte oder der Abholzungswahnsinn) und die totale ?berwachung der Bürger den Einheitsmenschen schafft, der bald überhaupt nicht mehr auffallen mag, sollte man etwas ganz Einfaches und viel Billigeres in Erwägung ziehen: Das bedingungslose Grundeinkommen.

    Jeder erhält das BGE mit Ausnahme von Kindern, Erwachsenen im erwerbsfähigen Alter, sobald sie 1 1/2 x soviel (mit Einschleifregelung) wie das BGE verdienen und Pensionisten, sobald ihre Rente höher ist als das BGE. Das BGE soll in Höhe einer Mindestpension (zZt. 1.000 Euro) ausgezahlt werden. Sonst. Transferleistungen des Staates sind abzuschaffen. Wer sich seine Wohnung/Haus nicht leisten kann, muss umziehen und zwar in eigens dafür errichtete Wohnungen, wo es kleine billige Wohneinheiten à la Altersheime geben soll. Der Verkaufserlös soll natürlich nur den Eigentümern gehören - es steht ihnen natürlich auch frei, eine kleinere Wohnung zu finden.

    Transferleistungen kann es nur noch für echte Notfälle geben - wie z.B. Behinderung, Krankheit etc. - und Kindererziehung (wobei diese nachzuweisen ist - wer seine Kinder in den Kindergarten steckt, erhält kein Kindererziehungsgeld) muss natürlich gefördert werden.

    Im Gegenzug ist das Bankgeheimnis wieder einzuführen und die totale Schnüffelei des Staates wieder abzubauen. Wie sind Menschen und auf die Welt gekommen, um glücklich zu sein!

    • Flotte Lotte
      26. Januar 2018 08:01

      Schwarzarbeit im Kleinen ist duldbar und belebt ja selbst die Wirtschaft. Bei größeren Vorhaben oder Firmen ist sie aber streng zu bekämpfen.

    • Weinkopf
      26. Januar 2018 08:19

      Nein, auch Schwarzarbeit im kleinen.(was heißt das überhaupt?) ist rechtswidrig. Dass so eine Aussage von Ihnen kommt, verwundert mich.

    • Flotte Lotte
      26. Januar 2018 08:24

      Ich meine damit die "Nachbarschaftshilfe" - Arbeiten am eigenen Haus - mal den Zaun reparieren lassen usw. Das wird auch jetzt geduldet. Ich möchte auf diesem Gebiet keine Verschärfungen, die ja mit der totalen Überwachung und Abschaffung des Bargeldes einhergehen. Diese Arbeiten bringen den Baumärkten viel Umsatz. Oft würden die Leute sie eben nicht durchführen, weil Firmen nicht bezahlbar sind...

    • dssm
      26. Januar 2018 08:28

      @Flotte Lotte
      Eine wunderbare Lösung. Leider müssen Sie jetzt mich als Nettozahler auch noch dazu bringen weiter hier zu arbeiten und die ganzen 'armen', unfähigen, dummen und wohl auch faulen Menschen zu finanzieren. Denn wer keine Arbeit findet, der hat offensichtlich dummerweise das Falsche gelernt, ist für das Gelernte einfach nicht fähig genug oder ist ein Faulpelz, denn Arbeitskräfte werden allenthalben gesucht.

    • Flotte Lotte
      26. Januar 2018 08:37

      Ich mache hier im Übrigen jeden Dreck selbst. Z.B. hätte ich Hütten, auf die ein Baum gefallen ist. Da habe ich mit einer Firma geredet, ob sie das machen kann - Bitumen, Dachpappe und Welleternit, weiters wollte ich, dass die Gehwege (Asphalt) ausgebessert und die Verstopfung der AR zum Bach beseitigt wird - der Herr war angefressen, weil die Firma so etwas Kleines nicht machen will. Zuvor hatte ich sie für die Sanierung der Terrassenmauer beauftragt, die ursprüngl. mit Natursteinen verkleidet war, das hat sage und schreibe 30.000,- Euro gekostet - nur die Wand rundum (Ausführung als Stützmauer nach meinen Angaben, bewehrt - schließlich war die alte ja umgefallen, weil die Vorbesitzer nicht mal Stecker ins Fundament gegeben hatten), nur mit Verputz, korrigiert in Naturstein nur den Anschluss zu den Platten.

      Die Asphaltdellen muss ich wohl selbst reparieren (es gibt ein Reparaturset), das Hüttendach habe ich profisorisch mit Folie abgedeckt, der Regenwasserabfluss zum Bach bleibt verstopft, so pumpe ich eben von Zeit zu Zeit die ehem. Senkgrube (jetzt Putzschacht für Kanal) leer, Tauchpumpe von Gardena) - das hilft auch; denn dann ist der Keller wieder trocken.... ich beschäftige niemanden schwarz, aber manchmal komme ich auf Gedanken...

    • Flotte Lotte
      26. Januar 2018 08:44

      dssm, Sie leben in einer anderen Zeit. Wir haben längst eine 1/5-Gesellschaft (bestenfalls - Kinder nicht mitgerechnet). D.h.: 1/5 sind Nettozahler, der Rest arbeitet zum Schein oder gar nicht. Die sinnvollen Arbeitsplätze wurden sukzessive von Maschinen übernommen. Es gibt nicht genug Arbeit. Das ist darum eine verlogene Debatte. Menschen sind in sinnlosen Beschäftigungen nicht glücklich. Man muss aufhören, den Menschen ein schlechtes Gewissen einzureden, nur weil sie keinen Blödsinn machen wollen.

    • Weinkopf
      26. Januar 2018 08:52

      @Flotte Lotte
      Der Ordnung halber: Schwarzarbeit erfolgt in aller Regel gegen Bezahlung, Nachbarschaftshilfe ist gratis. Das sollte man schon auseinanderhalten!

    • Rau
      26. Januar 2018 09:47

      Gratis is gar nix auf der Welt

    • dssm
      26. Januar 2018 09:51

      @Flotte Lotte
      Deshalb geht es ja mit unserem Wohlstand bergab, einfach weil zu wenige arbeiten. Wir haben viel zu viele Leute die das Falsche gelernt haben und nun in staatlicher Verwaltung, Sozialindustrie oder ‚Beraterjobs‘ verschwinden, wertschaffend tätig sind die nicht.
      Da wir Nettozahler so wenige sind, nimmt keiner mehr Rücksicht auf uns, denn in einer Demokratie mit gleichem und geheimen Wahlrecht sind wir unerheblich. Leider bräuchte es aber innovative Menschen, die neue Produkte, billigere Produktionen, bessere Qualität (…) schaffen und dazu Unternehmen gründen, exportieren, Menschen anstellen, Bedürfnisse befriedigen.
      Wir erleben den Klassiker, die Arbeitenden sind unerwünscht.

    • Flotte Lotte
      26. Januar 2018 10:32

      Wein-Kopf - "Nachbarschaftshilfe" steht IMMER unter Anführungszeichen... *augenverdreh*

    • Flotte Lotte
      26. Januar 2018 10:35

      dssm - Problem, nicht jeder kann alles lernen. Viele Menschen arbeiten am liebsten körperlich. Ich habe momentan wenig Zeit, aber es arbeiten nicht zu wenige, sondern zu viele. Ich nenne sie "Schieber" (das sind Menschen, die z.B. Akten von einem Ort zum anderen "schieben" und wieder zurück). Dass es soviele sinnlose Beschäftigungen gibt (und dennoch nicht genug Arbeitsplätze für alle), ist übrigens nicht umweltfreundlich....

    • dssm
      26. Januar 2018 11:35

      @Flotte Lotte
      Ich kenne nur eine Definition von werteschaffender Arbeit: Eine Leistung erbringen, für die ein anderer freiwillig breit ist eine Gegenleistung zu erbringen.

  26. Ausgebeuteter
    26. Januar 2018 07:52

    Mit dem Thema Arbeitslosigkeit läuft in Österreich einiges schief. Aus meiner Sicht hat die hohe Arbeitslosigkeit diese Hauptgründe.

    ° viel zu üppige und zu lange Unterstützung aus dem AL-Versicherungs- und dem Sozialtopf, daher geringer Anreiz, schnell und u.U. anfangs geringeres Einkommen als beim alten Arbeitsplatz zu akzeptieren, da die Differenz zwischen Unterstützung und künftigen Einkommen zu gering ist

    ° Wohnsitzverbundenheit zu groß, d.h. ggfs. für neue Aufgabe nicht bereit zu sein, den Wohnsitz zu wechseln bzw. täglich längere Fahrt in Kauf zu nehmen, ebenso wird Branchenwechsel und Akzeptanz von anfangs geringerem Einkommen nicht geduldet und von AMS unterstützt

    ° bestehende Gesetze und Usancen unterstützen die oben beschriebenen Praktiken

    Wenn man sich bei den diversen AMS-Stellen sowie dem BBRZ und der PVA bei den dort vorsprechendem Leuten sowie den dort Bediensteten herum hört, dann gibt es einige Leute, welche wirklich mit ganzer Kraft und Eigeninitiativen neue Arbeitsstellen suchen. Aber es gibt auch eine nicht unbedeutende Anzahl von solchen Menschen, welche einfach nur „mit schwimmen“, den Sozialstaat voll ausnützen und so versuchen, bis zur Erreichung des Pensionsalters von der Allgemeinheit alimentiert zu werden. In vielen Fällen gelingt dies auch. Viele haben zusätzliche finanzielle Quellen, um trotzdem auch bei selbst verschuldeten Unterbrechungen der staatlichen Unterstützungen diese Zeiten leicht zu überbrücken. Schwarzarbeit, Erbe und Beteiligungen sind da sehr hilfreich. Dabei ist oft die staatliche Unterstützung nur mehr ein „Zusatzeinkommen“. Ich kenne andererseits aber auch Leute, welche als Pensionsbezieher mit einigen Tricks trotzdem weiterhin einem Beruf nachgehen und so zwei ordentliche Einkommen haben.

    Bei AMS und BBRZ geben sich viele Berater Mühe, die Leute zu mehr Aktivität zu motivieren, aber es gibt auch genug Fälle, wo diese Mitarbeiter schließlich kapitulieren und nur mehr passiv im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten agieren.

    Bei den dort angebotenen Kursen sieht man oft, dass damit viele Firmen für Schulungen beschäftigt und bezahlt wird, die Teilnehmer während dieser Zeit nicht in der AL-Statistik aufscheinen müssen und manche Kurse für die Teilnehmer völlig sinnlos sind. So erzählte mir kürzlich ein Langzeitarbeitsloser, dass er als ehem. Arbeiter zum x-ten Mal zu einen Computerkurs gesandt und noch mit 62 Jahren auf einen Kurs mit dem Titel "Wie bewerbe ich mich richtig" verdonnert wurde.

    • Ausgebeuteter
      26. Januar 2018 07:58

      Erschlichene Frühpensionen, lange Krankenstände und unnötige Kuraufenthalte wären auch ein eigenes Thema, welches immer wieder hinterfragt werden sollte. Auch damit wird der Staat bzw. die Solidargemeinschaft ausgenützt und viele Leute könnten Beispiele aus dem Verwandten- und Bekanntenkreis bringen.

    • dssm
      26. Januar 2018 08:34

      @Ausgebeuteter
      Die ganzen Umschulungen dienen nur der Sozialindustrie! Vergessen Sie das einfach, denn die Wirtschaft weiß selber was sie braucht, wenn man also schon mittels 'Staat' eingreifen will, so soll man Betrieben, bzw. Betriebsverbünden für die Ausbildung Geld geben. Wer die Ausbildung schafft, der muss(!) zumindest für einige Zeit beschäftigt werden, wer für die Ausbildung nicht geeignet ist, der fliegt. Selbst das ist mir zu viel Staat, aber immerhin finanziert man konkrete Arbeitsausbildung.

    • Dr. Faust
      26. Januar 2018 10:14

      Ausgebeuteter, ich hätte gerne für jeden einzelnen Ihrer Punte 3 Sternderl vergeben!

    • Dr. Faust
      26. Januar 2018 10:17

      Da fällt mir übrigens was ein, Ausgebeuteter:

      "Ausbeuten kann man nur die Arbeitswilligen!"

    • Charlesmagne
      26. Januar 2018 10:23

      @dssm
      Exakt so ist es. Damit ist aber auch das Interesse verbunden, nicht zu wenige Arbeitslose zu haben, denn sonst würde man ja selbst arbeitslos. Ein Teufelskreis also.

    • Rau
      26. Januar 2018 11:44

      "Die Wirtschaft" weiss alles. "Die Wirtschaft" bildet niemand aus, sondern schreit nur herum "Fachkräftemangel. "Die Wirtschaft" hat sich auf die Seite der Asylindustrie geschlagen und der völlig verfehlten Asylpolitik Merkels das Wort geredet, auch wegen der Fachkräfte. "Die Wirtschaft" scheint besoffen zu sein werter @dssm

  27. teifl eini!
    26. Januar 2018 07:40

    Ja, der von A.U. vorgebrachte Weg ist bürokratisch und spätesens dann, sollte bei jedem Vorschlag geprüft werden, ob er denn wirklich so gut sein kann.

    Wie soll man den wirklich Bedürftigen, „Weiß“-Arbeitswilligen vom pfuschenden Erben unterscheiden, wenn er oder sie am Amt nur Ersteres behaupten wird? Der überforderte Beamte wird im Zweifel immer pro Bittsteller entscheiden ... oder will man den totalen Überwachungsstaat aufbauen?

    Die Langzeitarbeitslosigkeit ist ein Symptom vieler anderer Übel. Über deren Bekämpfung ließe sich auch die Langzeitarbeitslosigkeit reduzieren.

    1. die hohe Abgabenlast macht Arbeit für Unternehmen teuer und führt zu einer Verkleinerung des Unterschieds zw. Nettolohn und Arbeitslosengeld. Offizielle Arbeit lohnt einfach nicht. Das auch vor dem Hintergrund, dass zu hohe Löhne bzw. Lohnkosten immer zu Arbeitslosigkeit führen.

    2. das Arbeitslosengeld ist auf Dauer zu hoch. Das gilt auch für die Mindestsicherung. Vor allem wenn man diverse andere Sozialleistungen von der Halbierung der GIS-Beiträge bis zur Wohnbeihilfe hinzunimmt. Wieso arbeiten, wenn man auch so über die Runden kommt? Das Arbeitslosengeld sollte nach einem bestimmten Zeitraum sukzessive reduziert („eingeschliffen“) werden.

    3. die Zumutbarkeitsbestimmungen sind offensichtlich zu arbeitnehmerfreundlich. Mit einer richtigen Aktion 20.000 müssten wir doch über die saubersten Straßen der Welt verfügen, über die am besten betreuten Pflegefälle ... schließlich führen sogar die Proponenten des Grundeinkommens „freiwillige“ Sozialarbeit als „Kehr“-Seite ihres Vorschlags an.

    4. die Bildungsbereitschaft geht in so manchem Milieu gegen null. Unqualifizierte Hilfsarbeiter haben es jedoch zunehmend schwer in einem Hochlohnland, das sich mitten in der Digitalisierung befindet. Damit wären wir auch beim Thema Migration angekommen. Weitere Ausführungen müßig.

    Es gibt noch viele weitere Gründe. Abschließend sei noch der linke Hass gegen Leistung, gegen das Unternehmertum angeführt. Leistungsgerecht ist unser System fürwahr nicht.

    • Dr. Faust
      26. Januar 2018 10:01

      Ohne den Mut, die "Arbeitslose" deutlich zu reduzieren, wird man das Hängemattenproblem nicht lösen können.

  28. Guntram
    26. Januar 2018 07:06

    Das Problem bei solchen, sich gegen Sozialmißbrauch richtenden Maßnahmen ist, dass diese in der Realität nicht die Zielgruppe der Schmarotzer und Abizahrer treffen, sondern das besitzende Kleinbürgertum.
    Die dem Wohlfahrtsstaat quantitativ am meisten auf der Tasche liegenden Zuwanderer, Asylanten und Neo-Eingebürgerten sind vielfach Eigentums- und Besitzlos, bei einer Großsippe bisweilen ein Angehöriger zum Mindestsatz sozial- und krankenversichert und 15 Familienmitglieder mitversichert. Ein Selbstbehalt oder Regress greift bei dieser Gruppe nicht, da, zumindest offiziell, völlig vermögenslos.
    Zum Handkuss kommt der kleine Sparer, der sich jahrelang jeden Groschen und Cent abgespart hat, dann mühsam eine Eigentumswohnung und ein Auto erworben und nunmehr unverschuldet in Altersarbeitslosigkeit oder Pflegebedürftigkeit geschlittert ist.
    Dieser untere Mittelstand wird durch solche Regressmaßnahmen für seine konstruktiven bürgerlichen Tugenden bestraft, während die wahren Verursacher der Finanzierungsprobleme der österreichischen Sozialpolitik ungeschoren davonkommen.

    • Flotte Lotte
      26. Januar 2018 08:04

      Sehr gut erkannt!

    • dssm
      26. Januar 2018 08:40

      @Guntram
      Und wem soll man sonst etwas wegnehmen?

      Denken Sie an Machiavelli: Ein guter Fürst gibt wenig! Denn das Nehmen werden die Menschen gewohnt, das Geben aber nie.

  29. Tegernseer
    26. Januar 2018 05:36

    Wenn dieses Problem nur die einheimische Bevölkerung betreffen würde könnte ich ja damit leben, gebe aber zu bedenken, dass es sehr wohl einen Unterschied macht ob jemand bis zum 60. Lebensjahr fleißig arbeitet, Steuern zahlt und dann rausfliegt gegenüber einer linken Zecke die von Anfang an in die Mindestsicherung verduftet. Auch macht es einen Unterschied bei der ersten Kategorie ob der eine gespart, während der andere in Saus und Braus gelebt hat. Möchte man ersteren bestrafen indem man ihm auch noch das Vermögen vorher wegnimmt während der andere bereits von Anfang an das Arbeitslosengeld bekommt?
    Das wahre Problem ist jedoch ein anderes: unser generöses Sozialsystem lädt alle Glücksritter dieser Welt ein zu uns zu kommen. Man kann nicht gleichzeitig ein gut ausgebautes Sozialsystem und eine offene Gesellschaft anbieten, auf eines davon muss mittelfristig verzichtet werden.

    • logiker2
      26. Januar 2018 08:19

      das Problem ist tiefergehend, denn es beginnt bereits auf Gemeindeebene wo solche "Zecken" entsprechend Schutz und Unterstützung erhalten, besonders arg bei roten Gemeinden. In den Sozialreferaten werden diese Zecken ja beraten wie sie zu Sozialleistungen gelangen, ohne einer Arbeit nachzugehen, denn jede Stimme ist wichtig.

    • Dr. Faust
      26. Januar 2018 09:56

      "... Ohne dem Mut, die "Arbeitslose" deutlich zu reduzieren wird man das Hängemattenproblem nicht lösen können. ..."

    • Charlesmagne
      26. Januar 2018 10:12

      @ logiker
      Genau so ist es. Die meisten Arbeitsscheuen wissen nur zu genau, wo man das Sozialsystem abgreifen kann. Die, die einer geregelten Arbeit nachgehen, haben gar nicht die Zeit, sich dahingehend schlau zu machen.
      Irgendwie erinnert mich das alles an die sich für das Gemeinwohl zu Tode schindenden Tiere in „Animal Farm“, wo auch die Schweine saufen und völlern während sie sich am Anblick der dummen, sich in Wind und Wetter plagenden, anderen Tiere ergötzen.

  30. byrig
    26. Januar 2018 04:06

    Ich glaube,das problem liegt anderswo.jemand,der haus und auto hat ist in der regel nicht arbeitsscheu,hat sich diesen besitz ja meist erarbeitet.
    Was aber abgestellt gehört ist etwas,mit dem ich beruflich-beobachtend zu tun habe:nämlich dass junge leute,oft ausländer,nach kurzer und kürzester beschäftigungszeit nicht mehr arbeiten wollen und vom ams geld beziehen.auf nachfragen oft mit der aussage:jetzt kann/mag ich nicht arbeiten.und das geht durch!!
    Da müssten ganz andere kontrollmechanismen her um zu verhindern dass völlig gesunde,arbeitsfähige 19,20,25-jährige für sich entscheiden jetzt einmal 1 jahr von der allgemeinheit zu leben.oft türken,jugos.

    • dssm
      26. Januar 2018 08:44

      @byrig
      Es gibt auch genügend Österreicher die faul sind! Ich glaube eher das Problem liegt beim mangelnden Schulerfolg der Zuwanderer. Denn wer wenig gelernt hat, bei dem ist der Unterschied zwischen Arbeitseinkommen und AMS nicht so dramatisch, insbesondere wenn noch Mietzuschüsse etc. bezahlt werden.
      Auch ist es für höher qualifizierte Menschen (sprich Österreicher) schlecht länger arbeitslos zu sein, denn die Qualifikation leidet und der eigene Marktwert sinkt.

    • Charlesmagne
      26. Januar 2018 10:04

      @dssm ****************************

  31. simplicissimus
    26. Januar 2018 03:34

    Ein messerscharfer Vergleich, zu dem ich AU gratuliere!
    Besser kann man die ideologische Polarisierung kaum darstellen.

    Jedoch wuerde ich es nicht der Einschaetzung von Buerokraten ueberlassen, ob jemand verschuldet oder unverschuldet keinen Job mehr findet. Das ist objektiv kaum moeglich (das Potential eines Menschen, sich selbst zu helfen ist extrem dehnbar, wie ich aus eigener Erfahrung weiss, allerdings ist meist Druck zur Ausschoepfung notwendig), ich wuerde eine betragsmaessige Grenze einziehen, ab der man unterstuetzungswuerdig ist, und die laege sicherlich unter einer durchschnittlichen Eigentumswohnung. Warum sollen zB hart arbeitende Familienvaeter mit relativ geringem Einkommen, die in einer Mietwohnung leben und daher auch kein ausreichendes Vermoegen fuer eine Eigentumswohnung schaffen koennen, die Eigentumswohnung eines (bedauerlichen) anderen indirekt finanzieren helfen?

    Subjektiven Einschaetzungen von Beamten misstraue ich eher, da ist nicht nur viel zuviel individueller Spielraum, der zu neuen Ungerechtigkeiten fuehrt, sondern auch die Moeglichkeit von Missbrauch.

    Muten wir den Menschen einfach wieder mehr zu, wenn jedoch eine eindeutige Grenze unterschritten wird, helfen wir ohne Wenn und Aber.

    • dssm
    • otti
      26. Januar 2018 10:41

      !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      Unglaublich schwierig hier einen halbwegs "gerechten" Weg zu finden.

      Nur e i n Gedanke - seit 48 Jahren höre ich t ä g l i c h , daß es vielen Menschen schlecht geht, daß soziale Kälte um sich greift, daß die "Reichen" doch irgendwie enteignet gehören (ganz besonders von pensionierten Professorenehepaaren und Betriebsräten..)
      Es ist für mich nicht mehr verwunderlich, daß eine breite Masse zur "Unzufriedenheit" bereit ist.

  32. Dr. Faust
    26. Januar 2018 01:31

    Ein sehr gescheiter Vergleich, der zeigt, wie ideologisch aufgeladen das Thema ist. Das Problem liegt in der Sozialleistungslizitation der wahlwerbenden Parteien. Es ist noch nicht so lange her, da wurde Arbeitslosengeld nur für sechs Monate ausgezahlt.

    Leider muß ich heute unserem geschätzten Blogautor widersprechen: ohne dem Mut, die "Arbeitslose" deutlich zu reduzieren wird man das Hängemattenproblem nicht lösen können. Man könnte auch sagen, die Spezifität der Maßnahme "Arbeitslosengeld" zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit ist gering.

    • Dr. Faust
      26. Januar 2018 01:35

      Korrektur: "... ohne den Mut, die "Arbeitslose" deutlich zu reduzieren, wird man das Hängemattenproblem nicht lösen können. ..."

    • BenHeinrich (kein Partner)
      06. Februar 2018 21:19

      Da muss ich Ihnen leider widersprechen.
      Der Blogautor dürfte wissen, dass die Situation nicht von allen Arbeitslosen freiwillig so kam wie diese nun ist (oder bei manchen war).
      Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe etc. halbieten wäre für manche dad Ende und ich meine damit Schulden und Hungersnot wären die Folge!
      Darum ist die hier von Dr.Unterberger geschilderte Vorgangsweise gerecht.
      Nur weil man selbst nie arbeitslos war, ein paar Arbeitslose aber kennt macht einem das nicht automatisch zum absoluten Menschenkenner und schon gar nicht zu jemanden der die Situation bei jedem einzelnen nachempfinden kann.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


Impressum  Datenschutzerklärung