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Wo Kern auch wirklich Recht hat

Lesezeit: 3:30

Christian Kern hat bei seiner Analyse des Wahlergebnisses in zwei Punkten wirklich Recht. Fundamental verlogen ist er hingegen, wenn er sich an seine klare Ansage "Als Zweiter in Opposition" nun nicht mehr erinnern will und plötzlich trotz des zweiten (oder gar dritten) Platzes von "Verantwortung tragen" träumt. Und fundamental Unrecht – nämlich gegenüber seiner eigenen Partei! – hat er mit seinem Sesselkleben.

Kern dürfte bei seinem Versuch des Sesselklebens aber auf Grund der Tatsache erfolgreich sein, dass sich weit und breit niemand Geeigneter für seinen Job findet. Verteidigungsminister Doskozil wäre der einzige, der dafür bereit scheint. Er hat auch ganz gute Umfragewerte. Aber er ist mit Sicherheit in der SPÖ nicht ohne Zerreißprobe durchzubringen. Die Partei schwört sich nämlich jetzt offensichtlich darauf ein, endgültig zum Nachfolger der zerborstenen Grünen als Gralshüter der reinen linken Lehre des Antifaschismus und Klassenkampfs zu werden. Da würde es überhaupt nicht dazu passen, wenn man einen Exponenten von Law and Order an die Spitze stellt.

Dabei wäre genau das der einzige Weg, die Partei wiederzubeleben. Denn Recht und Ordnung sowie Kampf gegen die Immigration sind ja für die Arbeiter heute das Allerwichtigste. Und die Arbeiter sind ja (abgesehen von den jungen Wählern unter 29) jene Wählergruppe, wo die einstige Arbeiterpartei weitaus am schlechtesten abgeschnitten hat. Von den Arbeitern unterstützen nämlich heute nicht weniger als 59 Prozent die FPÖ und nur 19 Prozent die SPÖ!

Also, kurz gesagt: Ohne Doskozils Kurs hat die SPÖ keine Chance, die Arbeiter zurückzugewinnen, und ohne Arbeiter keine Chance die Mehrheit zurückzugewinnen. Nur mit Psychotherapeuten, arbeitslosen Politologie- und Publizistik-Absolventen sowie Kampffeministinnen alleine wird das wohl nicht gelingen.

Den anderen Parteien kann es freilich nur Recht sein, wenn die SPÖ an ihrem bisherigen Kurs festhält.

Trotz dieses Fehlers hat Christian Kern jetzt in seiner depressiven Nachwahlanalyse zwei absolut richtige Aussagen gemacht.

Die erste: "Die gemeinsamen Schnittmengen zwischen ÖVP und FPÖ sind so groß, dass die sicher eine Koalition bilden werden." Stimmt. Daher ist jeder Versuch, die SPÖ an Stelle einer dieser beiden Parteien in eine Regierung zu pressen, eigentlich nur peinlich und angesichts der jeweils total divergierenden Wahlprogramme eine nachträgliche Wählertäuschung. Dennoch weigert sich Kern peinlicherweise, die gleiche Aussage zu machen, wie sein bundesdeutscher Kollege Schulz, der am Wahlabend ohne herumzureden klipp und klar gesagt hat: Opposition ohne Wenn und Aber.

Kern vergisst bei diesem Satz noch etwas: Die zwischen Schwarz und Blau gemeinsamen Schnittmengen sind ja auch gemeinsame Schnittmengen mit den Wählern. Seine Partei hätte ebenfalls die Chance gehabt, sich genau an diesen Schnittmengen zu positionieren. Wie es etwa einige sozialdemokratische Parteien in Osteuropa getan haben, aber eben nicht die SPÖ.

Der zweite richtige Kern-Satz: "Die Großwetterlage in Europa kommt uns Sozialdemokraten nicht entgegen." Dieser Satz des SPÖ-Vorsitzenden hat zwar vor allem beabsichtigt, Kerns Verantwortung für den Misserfolg bei den Nationalratswahlen zu bemänteln. Aber er ist trotzdem richtig.

Man könnte ihn freilich auch so formulieren: "Die Geschichtsepoche der Sozialdemokratie ist endgültig vorbei." Die Ideologien, Phrasen und Sprüche von Marx, Engels & Co, die Internationale und die Arbeiterabstinenzlervereine haben für die Gegenwart ungefähr so viel Relevanz wie die Verse mittelalterlicher Minnesänger.

Die europäische Sozialdemokratie hat das Ende ihrer Geschichtsepoche freilich in den letzten Jahren dadurch selbst beschleunigt, dass sie fast überall neben den Grünen zur obersten Helfershelferin von Völkerwanderern beziehungsweise Schleppern und zur Stänkerin gegen nationale Identität und die Heimat-Bindung der autochthonen Bevölkerung (und damit auch der Arbeiter!) geworden ist.

Das ist zwar bei einigen selbsternannten Intellektuellen gut angekommen. Das hat die europäische Sozialdemokratie aber bei der Durchschnittsbevölkerung endgültig ins Out befördert, nachdem sie sich schon schwer beschädigt hatte, dass sie ihre letzten erfolgreichen Parteiführer, wie Blair oder Schröder, als böse Neoliberale entsorgt hat. Der Durchschnittseuropäer braucht nämlich keine Blauen und Schwarzen, damit er Angst vor Massenmigration, Gewaltzunahme und politischem Islam hat, wie eine SPÖ-Exministerin am Wahlabend behauptet hat. Die Angst hat er schon so, auch ganz ohne angebliche Angstmacher.

Vielleicht sollten sich die Sozialdemokraten daher besser an der eigenen Nase nehmen, über ihre eigene Politik nachdenken und sich nicht als armes Opfer einer ja nicht beeinflussbaren Großwetterlage darstellen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Oktober 2017 02:00

    Lunacek wird mir immer sympathischer. Sie hat bei den Grünen die Rolle einer Vogelscheuche. Kerns "Erfolg" ist zu einem wichtigen Anteil auf Lunaceks Verdienst zurückzuführen. Lunacek hat, vorausgesetzt das bleibt wie prognostiziert, das beste Wahlergebnis für die Grünen erreicht, sodaß die Grünen nun ihren optimalen Beitrag für Österreich leisten können: sie hat annähernd das Maximum an Wählerstimmen an sich gezogen, das möglich ist, sodaß diese Wählerstimmen im Rundordner 13 landen und ihr Unwesen nicht mehr im Parlament entfalten können.

    Und Kern ist mir eigentlich auch sympathisch und die Richtung gefällt mir: wenn er bleibt, führt er die sozialpopulistische SPÖ genau dorthin, wo sie hingehört und wo sich die polnische, sozailistische Partei derzeit befindet: außerhalb des Parlaments.

    Einziges Problem sind die Wähler. Ihr Anteil an sozialistischen Parteien ist zwar deutlich zurückgegangen, wenn es in diesem Tempo weitergeht, werden sie ihr Ziel aber erst in einer muslimischen Republik Österreich erreichen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorFlotte Lotte
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Oktober 2017 06:50

    Die Sozis haben es aus ein paar ganz einfachen Gründen wieder geschafft:

    1. Vollkommen desinteressierte Stammwähler (GIS-Befreite).
    2. Wien ist nicht nur anders, sondern nicht mehr österreichisch
    3. Die Medien, mit Ausnahme von oe24, haben bis zuletzt die Täter-Opfer-Umkehr für Pt. 1 so aufbereitet, dass sie funktioniert; denn diese Leute lesen bestenfalls Überschriften.
    4. Mobilisierung moralbefreiter PC-Scheinheiliger.
    5. Die Wahlkartenwähler wählen ja offenbar völlig anders als die Urnenwähler. Das wird vom ORF verschleiert, indem er dieses Verhalten in seine Hochrechnungen einfließen lässt, so versteht man auch nicht, wenn z.B. eine Lunacek immer noch auf die Briefwähler hofft, denn hätte man diesen bei den Hochrechnungen das normale Wahlverhalten unterstellt, lägen die Grünen bei 2 %.

    Die Briefwahl ist abzuschaffen.

    Wenn wieder Schwarz-Rot kommt, wovon ich ausgehe, dann wird es keine Wahlen mehr geben. Man sollte sich dann schleunigst einen sicheren Ort suchen, wo die Menschen noch bei klarem Verstand sind oder auswandern.

  3. Ausgezeichneter KommentatorGOTOVO!
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Oktober 2017 01:22

    Die peinlichste Situation am Wahlabend war, als sich der "Bald-nicht-mehr-Kanzler" vor seine (Leidens-)Genossen hinstellte und tatsächlich lauthals verkündete: "In 5 Jahren werden wir mit der absoluten Mehrheit wiederkommen" (in Servus-TV gesendet).
    Von der Körpersprache war diese Aussage nicht als Witz erkennbar, und wenn es einer hätte sein sollen, dann war er absolut unterirdisch und grottenschlecht. Wenn die Aussage ernst gemeint war, dann: sofort Therapeuten aufsuchen!

    Das zeigt die Verzweiflung der Genossen nur allzu deutlich auf.
    Dass die SPÖ dennoch auf etwa 27% kommen wird, ist für mich zutiefst erschreckend und zeigt wiederum, wie viele ideologisierte Antifa-Dumpfbacken es in Österreich gibt. Man braucht nur die "Internationale" intonieren, "Welcome Refugees" oder "Antifa" schreien, schon wird das Kreuzerl an der richtigen Stelle gesetzt. Mehr ist für diese Ideologie offenbar nicht gefordert.

    Jetzt hoffe ich nur, dass die Grünen in die Wüste geschickt werden, dort können sie sich dann um die Klimaveränderungen kümmern.

    Dennoch insgesamt ein erfolgreicher und durchaus erfreulicher Tag.

  4. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Oktober 2017 09:22

    In einem Punkt irrt Herr Unterberger offensichtlich!
    „nur mit Psychotherapeuten, arbeitslosen Politologie- und Publizistik-Absolventen sowie Kampffeministinnen alleine“
    Wer sich die stetig steigende Anzahl an Maturanten, welche ja rein gar nichts berufsnotwendiges erlernt haben und Absolventen der einschlägigen Orchideenstudien anschaut, wird wohl nicht umhin kommen, daß die paar verbliebenen Arbeiter die Partei nicht bei diesem Wähleranteil halten können. Wo sollen alle diese jungen Leute unterkommen; nur der Staat kann hier helfen, sei es mit neuen Gesetzen welche immer neue Berater, NGO-Mitarbeiter und Beamten bedingen oder mit direkten Zahlungen.

    Kurzfristig muss bei ORF, Medienbestechung, Staatsanteil und NGO-Wahnsinn gehandelt werden. Mittelfristig sind diese sinnlosen Bildungswege zu vermauern und langfristig muss das Eigentum gestärkt werden, so bekommt man die Roten am Besten in den Griff.

    Sollte also Schwarz/Blau kommen, dann sollte dies im Koalitionsabkommen drinnen stehen, denn werden die NGOs geschlachtet und der Staatsanteil reduziert, erledigt sich der Zuwandererproblem von alleine, Merkel freut darf sich auf weite Menschengeschenke freuen!

  5. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Oktober 2017 01:12

    die Wahl hat auch gezeigt,wie sozialistisch die grünen eigentlich sind.gerät die mutterpartei-die sozialisten-in not,vergisst man das schicke linksgehabe und eilt zu hilfe-laut wählerstromanalyse immerhin 190.000 stimmen.
    bemerkenswert,aber bei der bekannten Perfidie der sozis war auch die schuldumkehr bezüglich des dirty campaignings.matzenetter schon gar nicht,aber auch kern entblödeten sich nicht sich als opfer des Boulevards,den sie selber grossgezüchtet haben,darzustellen.
    ein segen,sollten diese linksgrünen aus dem Parlament fliegen.aber um den preis,dass die sozis gar nicht abgestraft wurden.

  6. Ausgezeichneter KommentatorDennis
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Oktober 2017 01:13

    Mit ihrer Politik der offenen Türen hat sich die Sozialdemokratie selbst ihren eigenen Todesstoß versetzt. Denn ein großzügiger Sozialstaat für alle, auch Neuankömmlinge, bei gleichzeitiger Massenmigration geht sich aus arithmetischen Gründen nicht aus. Das leuchtet auch den Wählern ein, ganz ohne Rechenkünste. Diesen Widerspruch wollen sich die Linken aber bis heute nicht eingestehen.

    Die sozialistischen Utopien waren schon immer falsch. Und heute werden sie an scheinend – Gott sei Dank – als billige Taschenspielertricks endlich durchschaut. Endlich!

    Zur Ehrenrettung früherer sozialdemokratischer Generationen muss man aber sagen: Die würden sich im Grab umdrehen, wenn sie sähen, was ihre Nachkommen im Herbst 2015 aufgeführt haben.

  7. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Oktober 2017 05:41

    Also mir macht es Nichts aus, wenn sich die SPÖ jetzt auf den linken Flügel
    verläßt, der ja schon die Grünen zum Absturz brachte. Nächstes Jahr
    am 05. Mai können die Sozis den Geburtstag von Karl Marx feiern, sind
    ja erst 200 Jahre vergangen [ätz]

    Die SPÖ schaut nicht auf die Anzahl der Toten, welche diese Ideologie
    verursacht hatte, und die Erkenntnisse der Wissenschaft waren in keiner
    Zeitperiode davor derart profund und vielschichtig, aber was kümmert
    das die SPÖ - sind doch lauter "Reaktionäre" [pfft]

    Allerdings hat die SPÖ noch immer reichlich Wähler, die können doch nicht
    alle "von gestern" sein ? NEIN, aber sie sitzen alle vor der Glotze und
    schauen ORF - muß man noch mehr erklären ?@!


    Sollte es irgend jemanden in der neuen Regierung geben, der jezt - erst
    jetzt - anfängt die Ursache für den Abstieg Österreichs zu suchen, bitte
    haut den gleich aus der Partei raus ! ! ! Es würde nämlich nichts
    anderes Bedeuten, als daß derjenige einverstanden ist, mit der Art
    von Massen-Indoktrination, wie sie vom ORF durchgeführt wird ! ! ! ! ! !

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorkremser
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Oktober 2017 09:54

    Und das Framing im Mainstream geht munter weiter. Die FPÖ wird auf Platz 3 geführt, obwohl vor der Briefwahl auf Platz 2. SPÖ und Liste Pilz werden massiv in fast allen Medien beworben, nur so sind deren Resultate erklärbar. Es ist durchaus möglich, daß die SP noch auf den 2. kommt, aber ein Rutsch der Grünen auf die 4% ist nicht vorstellbar - dies wäre ein Indiz für eine weitere Wahlfälschung durch die Briefwahl.
    Die Aussicht auf grundlegende Änderungen in der Migrations-, Bildungs-, Wirtschaftspolitik sind so gut wie nie. Man wird sehen, was Kurz macht. Wenn er mit der FPÖ koaliert und seinem Motto, das Verlassen ausgetretener Pfade national und in der EU, treu bleibt, dann ... dann


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  1. McErdal (kein Partner)
    18. Oktober 2017 12:28

    *Luzifer auf freiem Fuss: Seine Neue Weltordnung ist eine uralte Idee der Pharisäer*
    d e r h o n i g m a n n s a g t . o r g/2017/10/18/luzifer-auf-freiem-fuss-seine-neue-weltordnung-ist-eine-uralte-idee-der-pharisaeer/
    Kurzfassung: Die NWO ist ein zutiefst satanistisch-religiöses Programm. Die Wurzeln gehen offenbar 2,600 Jahre zurück – als das 5. Buch Mose von einem gut ausgebildeten Juden niedergeschrieben wurde. Durch den Talmud, das Buch der Pharisäer, der immer noch die Grundlage des Judentums ist, lebt die Ansicht des 5. Buchs Mose von Tötung / Versklavung der Goyim (Vieh), d.h. Nicht-Juden, bis zu diesem Tag weiter. Rothschild übernahm den hasserfüllten, rassistischen und blasph

  2. McErdal (kein Partner)
    18. Oktober 2017 12:01

    ******Invasion über Balkanroute geht weiter*****
    i nd e x e x p u r g a t o r i u s . w o r d p r e s s. c o m/2017/10/16/invasion-ueber-balkanroute-geht-weiter/
    Was sagte einst der "neue Messias" ? Er hat die Balkanroute geschlossen - hihi.......

  3. fxs (kein Partner)
    18. Oktober 2017 11:24

    Das war ja zu erwarten. Die Roten konnten nach dem Silberstein-Skandal alle Reserven mobilisieren. Sie verloren zwar etwa 300.000 Wähler, welche sie noch 2013 gewählt hatten an alle anderen Parteien -außer an die Grünen-. Konnten aber 156.000 Wähler aktivieren, die 2013 nicht zur Wahl gingen. Die restlichen Stimmen zum Ausgleich der Verluste brachten wohl jene, denen es wichtiger war, einen blauen Erfolg durch Eringung der Position der zweitstärksten Partei zu verhindern, als der eigenen Partei das Überleben zu sichern. Von den 581000 Grünwählern bei der Wahl 2013 wählten 16100 SPÖ und nur 147000 wieder Grün. War quasi die finale grüne Gegenleistung für die Wahl Van der Bellens.

  4. Torres (kein Partner)
    18. Oktober 2017 11:19

    Und weil die Arbeiter nicht mehr Rot wählen, hat die SPÖ (mit Hilfe der FPÖ - da gibt es wesentlich mehr geneinsame Schnittmengen, als Unterberger anzunehmen scheint - vor allem auf wirtschaftlichem und sozialem Gebiet) noch rasch vor Torschluss alle Arbeiter zu Angestellten gemacht, was die Unternehmer und den Staat wieder einen schönen Batzen Geld kosten wird. Weiters "prüft" der VfGH (offenbar ebenfalls auf Antrag der dort sitzenden Roten), ebenfalls noch schnell bevor die neue Regierung steht, ob die Homoehe nicht auf dem Rechtsweg eingeführt werden kann, sozusagen unter Ausnutzung des Paragraphen gegen Diskrimnierung.

  5. astuga (kein Partner)
    18. Oktober 2017 09:48

    Kern am Tag vor der Wahl zu Besuch bei Anhängern der AKP, UETD und Milli Görüs...
    SPÖ vereint mit Islamfaschisten und türkischen Nationalisten.
    semiosis . at/2017/10/15/last-minute-wahlkampf-von-kern-bei-milli-goerues-und-akp/

  6. Julian Kater (kein Partner)
    18. Oktober 2017 08:52

    Vergegenwärtigen Sie sich einmal der Verhältnisse in Deutschlands katastrophalen Lügenmedien, wie in einer Weise über Österreich und seine souveränen Wähler hergezogen wird, dass man nur noch kotzen möchte. Ich kann nicht mehr nachvollziehen, wie ein vernünftig denkender Mensch noch Sympathie für eine Schande namens Deutschland empfinden kann, bei der Doppelmoral und Selbstgerechtigkeit, die die Deutschen ständig an den Tag legen während sie alle andern als rassistisch und ausländerfeindlich abkanzeln. Deutschland ist nie ein Freund Ös gewesen, im Gegenteil. Die widerlichsten Witze und Stereotype werden über Sie in diesem Chaosland Deutschland verbreitet. Darauf sollte man angemessen reagier

    • cmh (kein Partner)
      18. Oktober 2017 09:54

      Deutschland ist nie der Freund Österreichs gewesen. Das ist richtig. Und weil soviele darauf so verblüfft reagieren kann es nur doppelt richtig sein.

  7. Anmerkung (kein Partner)
    18. Oktober 2017 07:13

    Kerns Verhalten wird "übertroffen" von dem, was Häupl aufführt: für persönliche Rachegelüste eiskalt eine ganze Partei einzuspannen - und die einfältigen Sozis kapieren bis heute nicht, dass der sogenannte "Antifaschismus" nichts anderes als der Groll eines bei den Burschenschaftern einst hinausgeflogenen Versagers ist.

    Auch die "Grünen" kapieren es nicht, nämlich die Gründe für ihre Niederlage. Weder, dass sich an der Staatsspitze allzu deutlich zeigt, wie "Grüne" Ämter ausüben, noch dass sie von einem Wirtsvolk abgewählt worden sind, das es satt hat, selbsternannte "Ausländerpartei"-Politiker zusätzlich zu Massen an skrupellos ins Land gelassenen Ausländern durchfüttern zu müssen.

  8. FPÖ-SPÖ-Teamwork? (kein Partner)
    18. Oktober 2017 05:42

    Die mit Steuergeld finanzierten Schmutzkübelkampagnen (Volksverhetzung) im Wahlkampf haben ihren Zweck erfüllt und die Linke mobilisiert. Rechtlich werden die Schmutzkübelkampagnen (Volksverhetzung) keine Konsequenzen haben, denn wegen Volksverhetzung werden nur Menschen verurteilt, die die Wahrheit sagen.

    Der kleine Bruder der SPÖ (die FPÖ) hat ihren Zweck erfüllt und die linken Wähler in die Arme der SPÖ getrieben. Mehr hat die FPÖ politisch noch nicht geleistet.

  9. Undine
    16. Oktober 2017 23:13

    Also, mir kommen vor lauter Rührung fast die Tränen! Nicht etwa aus purer Machtgier und um schnöde persönliche Bereicherung aus dem Staatssäckel geht es den Genossen, wenn sie nicht scharf sind auf die Opposition---nein, nein, sie fühlen sich aus reinstem Edelmut "verpflichtet", VERANTWORTUNG für das Land zu behalten, denn ohne die SOZIS ginge ja die Welt unter!

  10. logiker2
    • Undine
      16. Oktober 2017 23:25

      @logiker2

      Vielen Dank für den Link! Absolut lesenswert!

      "Chruschtschow:

      Ihr Amerikaner seid so naiv. Nein, ihr werdet den Kommunismus nicht freiheraus annehmen, aber wir werden euch den Sozialismus immer wieder in kleinen Dosen füttern, bis ihr am Ende aufwacht und feststellt, dass ihr den Kommunismus bereits habt.

      Chruschtschow war sehr weitblickend!

  11. Politicus1
    16. Oktober 2017 19:47

    Bitte auf die Vassillakou aufpassen!
    Sie ist überzeugt, dass die Landesorganisationen die bereits bekannten Schulden der BundesgrünInnen in der Höhe von fünf MILLIONEN Euros problemlos abbauen können.

    Frau Brauner, bitte sperren Sie die Wiener Stadtkassa gut zu!

  12. Politicus1
    16. Oktober 2017 19:43

    Türkis, Rot und Blau können schon aufhören.
    Neoschef Strolz träumt schon, dass seine Pinken ihr Programm im Parlament umsetzen werden.

  13. Herby
    16. Oktober 2017 18:46

    Lesenswert: Die C.V.P. aus der Schweiz gratuliert euphorisch Sebastian Kurz zum Wahlsieg, vor allem auch Nationalrätin Kathy Riklin (CVP) - Christliche Demokraten so ganz unter sich:

    Ein Halleluja von der CVP für Polit-Jungstar Sebastian Kurz

    Die Christliche Volkspartei feiert den Erfolg des 31-jährigen Österreichers, der wohl der nächste Kanzler wird. Warum nur?

    https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/ein-halleluja-von-der-schweizer-cvp-fuer-politjungstar-sebastian-kurz/story/22999410

  14. Corto Maltese
    16. Oktober 2017 18:06

    Vassilakou hat das große Muffensausen und beginnt sich am Sessel anzuleimen. Ich darf zitieren: "Wenn man gemeinsam im Elend steckt, ist es aber doch müßig, darüber zu reden, wer besser oder schlechter aussieht. Jetzt zählen Zusammenhalt, Besonnenheit und die Bereitschaft, sich zu verändern". Heisst auf Deutsch bitte keine Debatte über Wien, jetzt müssen wir zusammenhalten. Oder "Das ist ein bedauerlicher Schnellschuss von der Art, wie wir ihn jetzt nicht brauchen können" (gemeint ist die Rücktrittsaufforderung von Blimlinger)." Es ist arachaisch und führt zu nichts, wenn am Tag nach einem Wahldesaster jemand auf den Dorfplatz gezerrt wird, um ihn zu köpfen". Heisst auf Deutsch: Lunaceki reist wieder nach Brüssel, die Tirolerin nach Tirol und ich, Vassilakou will auch nicht die Sau sein, die man durchs Dorf treibt, also bitte Besonnenheit. "Sie (Schwarz-Blau) wollen die Hautstadt finanziell aushungern". Heisst im Vassilakou - Sprech: Wien braucht mich, bitte glaubt mir doch, Wien braucht mir mehr denn je. Liebe Frau Vassilakou, Danke für die Fahrradspur am Naschmarkt, die uns jeden Tag am frühen Morgen bereits Stau beschert! Bald sind Sie Geschichte, niemand braucht das!

    • Undine
      16. Oktober 2017 18:20

      @Corto Maltese

      ***************!
      Sollte die Frau Vassilakou der Stadt Wien einmal die Wohltat angedeihen lassen, endlich das Weite zu suchen, dann müßten die "eingeborenen Wiener" eine Wallfahrt nach Mariazell machen!

    • Tullius Augustus
      16. Oktober 2017 18:48

      Ich verwende immer einen Super-Leim den ich in meinem Baumarkt kaufe: Für Frau Vass. vielleicht auch sehr brauchbar ......

  15. Pennpatrik
    16. Oktober 2017 17:06

    Fast noch schöner als der Rauswurf der Grünen:
    Unbestätigten Gerüchten zufolge will Robert Menasse auswandern.

    • Flotte Lotte
      16. Oktober 2017 17:08

      Du meine Güte, das wäre ja fast so eine Wohltat wie seinerzeit, als Broukal von unseren Bildschirmen verschwand... :)

    • Undine
      16. Oktober 2017 17:22

      Oh, das wäre aber eine schöne Nebenerscheinung des Wahlausgangs! Und er soll möglichst viele seiner Gesinnungsgenossen überzeugen, auch auszuwandern! Der Doran Rabinovici gehört ja auch zu dieser linxlinken Staatskünstlerbrut!

      Wetten, daß dem Menasse keine Handvoll Leute nachweinen würde!

    • Gandalf
      16. Oktober 2017 19:18

      Gibt's schon ein Spendenkonto für die Reisespesen?

    • Politicus1
      16. Oktober 2017 19:48

      er richtet sioch schon auf ein förderungsloses Dichterleben ein ...

  16. Gandalf
    16. Oktober 2017 15:45

    Ein wenig erinnert mich der Herr Kern derzeit an den vor vielen Jahren ebenfalls gerade abgewählten Schröder, der - unter schwerstem Alkohol-und/oder Tranquillizer-Einfluss - in der Nachwahldiskussion allen Ernstes den Anspruch erhob, weiterhin Bundeskanzler zu bleiben. Genauso kommt es mir vor, wenn der - offenbar ebenfalls (zumindest) unter Psychopharmaka stehende - Herr Kern grossmütig verlauten lässt, er sei zu Gesprächen mit ÖVP und FPÖ "bereit". Hat der Kerl (das "L" ist kein Tippfehler!) immer noch nicht mitgekriegt, dass er der jämmerliche Verlierer ist und dass er froh sein muss, wenn Sebastian Kurz (und/oder H.C. Strache) zu einem Gespräch mit ihm (oder seinem Nachfolger) bereit sein sollten? Die werden das allerdings auch sein: weil sie, offenbar im Gegensatz zu Herrn Kern und vielen seiner Parteigenossen, nicht nur Designeranzüge, sondern auch Kinderstube haben.

  17. Politicus1
    16. Oktober 2017 14:41

    Er lügt weiter ...
    Wie war das vor der Wahl: wenn er Zweiter wird, dann geht die SPÖ in Opposition.
    Und heute:Kern will mit ÖVP und FPÖ verhandlen ...

    Möchte Österreich einen Lügner in der Regierung?

    • Pennpatrik
      16. Oktober 2017 17:08

      Wenn es eine SPÖ-FPÖ-Koalition gibt, wird dann das Donnerstaggesindel gegen sich selbst demonstrieren?
      Wie reagiert dann der freiheitliche Innenminister auf den Mob beim Akademikerball?

    • Sensenmann
      16. Oktober 2017 23:54

      Aber ja, die Östertrotteln lieben es, belogen zu werden. Man weiß ja: So ein Sozi lügt, sooft er sein dreckiges Maul aufreißt. gut 1,4 Mio Leuten gefällt das.
      Naja, bei manchen fällt der Hirntod ja offenbar erst nach Jahren auf...

  18. Corto Maltese
    16. Oktober 2017 14:36

    Man erkenne die Zeichen: Christian Kern will - gegen den Willen von Häupl - nun mit der FPÖ reden. Man möge die gemeinsamen Schnittmengen nicht übersehen: FPÖ vertritt die Arbeiter in Ö, die FPÖ hat sich in den letzten Wochen sehr wohlwollend gegenüber den Gesetzesinitiativen verhalten, beide sind gegen den Freihandel, zumindest die FPÖ mag kein "Establishment" (Zitat Norbert Hofer) und die ÖVP hat die FPÖ 2002 fast zerstört. Und für die SPÖ zählt: Machterhalt und der Kanzler. Das ist doch schon was. Was dagegen spricht? Christian Kern ist nicht wirklich kaltblütig genug. Ein Kreisky würde dieses Ding jetzt durchziehen.

    • logiker2
      16. Oktober 2017 17:22

      Begründung ganz einfach: auch Kern ist (wie bekanntlich) eine Sorosmarionette und muß seine Rolle fertigspielen, ansonsten ist aus mit der Kohle. Die Agenda mit Europa muß weitergehen und das geht mit den Roten natürlich wesentlich einfacher. Daher muß Rot in die Regierung, Häupl spielt dabei die ablenkende Rolle.

    • Tullius Augustus
      16. Oktober 2017 18:51

      Geh bitte doch, der Kern hat doch Nerven aus Stahl ....

      Der hat seine Emotionen & sich selber voll im Griff ....

    • Charlesmagne
      16. Oktober 2017 19:05

      Aber auch Kurz ist Sorosianer und hat immer betont vor Brüssel buckeln zu wollen. Geht es nach dem Sowjet in Brüssel, gibt es, was ich nicht hoffe, schwarz-rot.

  19. Undine
    16. Oktober 2017 14:36

    Also, ich muß schon sagen: Die WAHLERGEBNISSE in OÖ zu verfolgen, ist reinster Balsam für die Seele! Besonders erfreulich sind die FPÖ-Erfolge im INNVIERTEL---je weiter entfernt vom rot-grün-versifften Wien mit seiner bereits zu einem hohen Prozentsatz ausgetauschten Bevölkerung, desto "blauer" wird das Land!

    • Sensenmann
      16. Oktober 2017 14:46

      Wels ist der Beweis dafür: Dort legt der Sozi mit den Stimmen der eingebürgerten Mohammedaner noch zu! Wo noch Autochthone wohnen, dort geht es gerade noch. Diese Entwicklung ist sehr bedenklich!

  20. Flotte Lotte
    16. Oktober 2017 13:51

    Die linken Antidemokraten drehen schon wieder durch:
    http://imgl.krone.at/scaled/1553602/v94e8fd/630x356

    • Flotte Lotte
      16. Oktober 2017 13:59

      Juncker "wünscht" sich eine "stabile proeuropäische Regierung"... Was hat sich diese Schnapsnase überhaupt zu wünschen? Allein, dass die EU-Elite am liebsten jede EU-Kritik verbieten würden, lässt tief blicken.

    • Undine
      16. Oktober 2017 14:28

      Das darf doch nicht wahr sein!!

    • Pennpatrik
      16. Oktober 2017 17:10

      @Flotte Lotte
      Dann soll er einmal eine "stabile EU-Regierung" auf die Beine stellen.

  21. Ingrid Bittner
    16. Oktober 2017 13:35

    Moralisch gesehen hätten die "Abtrünnigen" also die verdammte Pflicht und Schuldigkeit ihrer Partei aus dem Schuldensumpf herauszuhelfen.
    Man sollte sich schon überlegen, warum man wo das Kreuzerl macht, die Konsequenzen sind oft andere, als die, die man sich kurzfristig erwartet hätte.
    Nicht dass mir leid ist um die Grünen im Parlament, aber über das wie und warum des Hinausflugs wird man schon philosophieren dürfen.

  22. Patriot
    16. Oktober 2017 13:18

    Wir haben es wieder einmal mit groß angelegtem Wahlbetrug zu tun. Das Ergebnis an der Urne:
     http://www.bmi.gv.at/412/Nationalratswahlen/Nationalratswahl_2017/start.aspx

    ÖVP    31.36%
    FPÖ    27.35%
    SPÖ    26.75%
    Grüne   3.32%

    Jetzt wird die SPÖ von einem Rückstand an der Wahlurne von 0.6% auf einen Vorsprung von 0 9% hochgelogen. Und jede Wette, das Grün-Desaster wird man durch Lug und Trug auch noch um 20% auf die notwendigen 4% hochmanipulieren.

    Wien hat tatsächlich "geliefert". Die SPÖ bei 34,6%, und die FPÖ bei 21,4%. Wer's glaubt wird selig.

     http://wien.orf.at/news/stories/2872347/

    Eine Wahlreform ist eine der dringendsten Notwendigkeiten. Keine Briefwahl mehr, dafür die Möglichkeit der Stimmabgabe in einem beliebigen Wahllokal, natürlich mit Voranmeldung. Und bei gebrechlichen Personen muss der Wahlzettel selbständig und im diskreten Beisein von Wahlzeugen erfolgen.

    Ganz nebenbei, in Wien zeichnen sich die Folgen der Umvolkung deutlich ab. Neben dem Wahlbetrug wurde die Bevölkerung schon teilweise erfolgreich ausgetauscht, sonst wären die Sozis bei 19%.

    • Sensenmann
      16. Oktober 2017 14:51

      Nein, es ist KEIN Wahlbetrug! Im Wahllokal ist das unmöglich! Da sitzen FPÖ-Vertreter in den Sprengeln, da wird korrekt ausgezählt.

      Die Wahrheit ist schlichtweg, daß Wien eben wirklich ein verlottertes marxistisches Dreckloch ist.

      Die Breifwahl muss aber abgeschafft werden, Wahlkarten solles geben, aber nur zur direkten Stimmabgabe in einem beliebigen Wahllokal.

      Mittlerweile werden auch die Breifwahlstimmen nicht mehr nur von Sozis, sondern auch von anderen getzählt.

      Blicken wir der Tatsache ins Auge: 40% Östertrottel wählen links!

    • Dr. Faust
      16. Oktober 2017 15:18

      @Sensenmann

      Ich habe mich erkundigt: Jene Wahlkarten, die nicht am Sonntag ausgezählt werden, werden bis Donnerstag in einem Raum eingeschlossen. Den Schlüssel hat inmer der Leiter der Wahlkommission. Dass heisst, die Wahlkarten stehen bis zu 4 Tagen herum.

      Ich trau der Sache nicht. Warum sollte der Leiter der Wahlkommission sich nicht bei Nacht und Nebel hineinschleichen, Wahlkuverts öffnen und Zettel austauschen?

  23. do ut des
    16. Oktober 2017 11:48

    Eine der ersten Maßnahmen der neuen Regierung sollte eine ORF-Reform an Haupt und Gliedern sein. Die an DDR-Verhältnisse erinnernde - aktuell linke politische - Gehirnwäsche sollte in Richtung sachlicher Berichterstattung reformiert werden.

  24. Bob
    16. Oktober 2017 10:56

    Die NEOS haben meiner Meinung nach einen Fehler begangen: sie hätten die Oma Griss den Wahlkampf führen lassen sollen, dann müssten sie nicht im Parlament die langweiligen Sitzungen miterleben.-))

  25. Josef Maierhofer
    16. Oktober 2017 10:14

    Solange es das jetzige Förder'system' gibt, wird sich die SPÖ Klientel kaufen im Inland und im Ausland, solange es die Klientelprivilegeien (Gemeinde Wien, ÖBB, Nationalbank ...) ist diese Klientel 'sicher', solange es jeden Putzfraujob in Wien nur mit Parteibuch gibt und jede Gemeindewohnung nur mit Parteibuch, egal ob einheimische oder fremde Klientel, solange wird es genug Genossen für 27% geben.

    Schwarz-Blau wäre politisch logisch und von der Bevölkerung erwünscht, bloß bei den Prämissen sind einerseits ÖVP: mehr Macht für den Kanzler, FPÖ: Bedingung ist mehr direkte Demokratie, sodass die Regierungsentscheide revidiert werden können von den Menschen, also Volksabstimmungen wie in der Schweiz, und natürlich Differenzen im Sozialpolitikgebiet, bei der notwendigen Verwaltungsreformen, und auch dabei fehlt leider die 2/3 Mehrheit für Verfassungsentscheide.

    Der Österreicher hat leider keine Wende gewählt, genauso, wie er einen linken Bundespräsident gewählt hat.

    Ob Herr Kurz diese notwendige Wende mittragen will, ist auch nicht sicher.

    Eines würde mit Schwarz-Blau sicher getan werden, Recht und Ordnung wieder herzustellen, dazu die Exekutive zu stärken und die Justiz ermahnen zum Staatsgrundgesetz, die Grenzsicherung und Grenzkontrolle, die Abschiebung von kriminellen Ausländern, den Islamisierungsstopp (da hätte Herr Kurz 7 Jahre Aufholbedarf).

    Ein paar Dinge wären sicher auch machbar, die EU-Kritik, die Neutralität und die guten Beziehungen zu ALLEN Ländern, nicht nur denen, die die amerikanische Geldlobby erlaubt.

    Mit Kurz sind EU-Sanktionen unwahrscheinlich und wenn, dann wird wahrscheinlich die FPÖ eine Volksabstimmung dazu durchsetzen.

    Aber wie, gesagt, um zu Kern zurückzukommen, der weitere Linksruck der SPÖ kann allen nur recht sein.

  26. Undine
    16. Oktober 2017 09:57

    Daß die Roten nicht unter 20 % gefallen sind, ist einfach unfaßbar---nach einem zufällig aufgeflogenen Skandal wie dem verbrecherischen Pakt mit SILBERSTEIN hätte es doch die SPÖ wegfegen müssen. Nicht in Österreich, wie man schockiert feststellen muß.

    Spannend wird es aber, wenn sich in naher Zukunft eine MIGRANTEN-PARTEI österreichweit etablieren kann, wenn diese also nicht mehr länger von den Roten verhindert werden kann. Dann werden nämlich die eingebürgerten Ausländer nicht mehr automatisch ROT wählen, sondern ihre eigene Partei, damit ihre Interessen noch besser in Ö vertreten werden können.

    Wie naiv und abgehoben doch Christian KERN ist, wenn er die gegenwärtige politische Großwetterlage, die den Sozialisten nicht hold ist, verantwortlich dafür macht, daß die SPÖ nicht Wahlsieger geworden ist; und geradezu herzig ist es, wenn er den ORF beleidigt TADELT, dieser sei nicht nett zu ihm gewesen!

    Ja, wenn man natürlich GEWOHNT ist, den ORF als kostenlosen, aber ungeheuer effektiven WAHLHELFER Nr. 1 IMMER hinter sich zu wissen und dieser dann einmal---weil sich die SPÖ-Sauereien mit SILBERSTEIN beim besten Willen nicht mehr vertuschen und totschweigen ließen, ja dann kommt das natürlich einem Schlag in die Magengrube gleich.
    Irgendwann wird die SPÖ Geschichte sein, aber bis es so weit ist, wird sie in ihren letzten Zuckungen Österreich noch so viel Schaden wie nur möglich bescheren.

    • Flotte Lotte
      16. Oktober 2017 10:10

      Manchmal denke ich mir, die Silberstein-Affäre war sogar so kalkuliert, weil ja auch die Bawag-Affäre dazu führte, dass es zu einer Täter-Opfer-Umkehr kam und einer Mobilisierung der potentiellen Roten, um die SPÖ, die massiv zu verlieren drohte (wegen gemeiner und falscher Unterstellungen), zu "retten". Dann hätte man gepokert und gewonnen. Doch kennen die Roten ihre Anhänger sicher ganz gut und wissen, wie sie ticken.

      Wir hier haben das ja auch so ähnlich vorausgesehen, dass es zu einem Mitleidseffekt kommen wird - der arme Kern, der von nichts wusste und der böse ÖVP-Maulwurf, der die Sache verraten hat...

    • Flotte Lotte
      16. Oktober 2017 10:12

      Ja, und dass natürlich bei dieser "Aktion" die div. Medien, vor allem der ORF, mitspielen würden, konnte man auch wissen...

    • GOTOVO!
      16. Oktober 2017 10:16

      Tja, das mit dem Kern-Feind ORF habe ich in meinem Beitrag vergessen, ist ja wirklich grotesk und vor allem frech, wenn Kern vom "Gegenwind der Medien" spricht. Ist dem die Wahrheit eigentlich völlig egal?
      Undine: ***************************!

    • dssm
      16. Oktober 2017 11:36

      @GOTOVO!
      Kern hat in seinem Leben noch nicht eine Minute eigenverantwortlich gearbeitet, er kennt auch nur Medien, welche in ehrerbietiger Untertänigkeit verharren. Da Kern aber vom Geld rein gar nichts versteht, begreift er nicht, daß viele Medienarbeitsplätze direkt an diesem Steuergeld hängen. Daher wird Kern davon überzeugt von seiner „Wahrheit“ sein. Eigentlich ein armer Irrer, leider sind solche Leute typisch für unsere Politik.

  27. Corto Maltese
    16. Oktober 2017 09:55

    Die Lehren die sich aus der Wahl ergeben haben waren zum Teil zu erwarten, zum Teil sind sie erstaunlich :

    1.) Das Nichtantreten der üblichen dritten Mitte-Rechts Kraft ala BZÖ oder Team Stronach hat dazu geführt, dass diesmal zwei ungefähr gleich starke Mitte-Rechts Kräfte an der Spitze liegen und es eigentlich offensichtlich ist, dass die Wähler auch mehrheitlich eine Mitte-Rechts- Koalition bevorzugen. Was vorher nur unter Einschluss von Gauklern wie dem Team Stronach möglich war, können sich jetzt ÖVP und FPÖ miteinander ausmachen.

    2.) Die Sozialdemokratie konnte diese Wahl nicht gewinnen, da das Thema Migration zu dominant war und hier die Sozialdemokratie wesentlich vorsichtiger vorgehen muss, um urbane Wähler nicht zu verlieren. Dennoch ist es Kern gelungen seine Möglichkeiten voll auszubeuten. Er ist zwar als Politiker an der Grenze seiner Fähigkeiten angekommen, denn zu holprig waren die letzten 10 Monate, aber er hat beachtliche Steherqualitäten bewiesen. Ein anderer wäre in die Knie gegangen.

    3.) Die Sozialdemokratie ist gestern wirtschafts- und gesellschaftspolitisch von den Realos deutlich ins linke Bobo-Eck gerückt. Denn Hans Niessl und Doskozil konnten nicht genügend Burgenländer motivieren Kern zu wählen, zu verschieden war dessen Position zu den Erwartungshaltungen der pendelnden Arbeiter. Manche rote Gemeinden sind nun mehrheitlich blau. Denn Häupl braucht eine schwarz-blaue Koalition als Feindbild, um Ludwig auszuschalten und die SPÖ Wien wieder auf Vordermann zu bringen. Denn Kern braucht jetzt keine Tagespolitik mehr zu machen, sondern kann sich auf linke Marketingaktionen konzentrieren und sich dann wieder ausruhen. Ich finde das sehr schade für die große Sozialdemokratie, weil sie sich damit vom Land verabschiedet und sich in das Bollwerk der urbanen selbstgefälligen Regenbogenmenschen zurückzieht.

    3.) Für grüne Bobos heiligt der Zweck die Mittel, was eine beachtliches Ausmaß an Hypokrisie offenlegt. Anders ist es nicht zu erklären, dass es Christian Kern in der grünen Wählergunst nicht geschadet hat, Antisemitismus in einer der schmierigsten Kampagnen, an die ich mich erinnern kann einzusetzen um "den anderen" zu schaden.

    4.) Vassilaku hat gestern nach Luft geschnappt. Was verständlich ist, denn all das grüne Strandgut wird es jetzt an der letzten verbleibenden grünen Plattform anschwemmen, um sich von dort aus zukünftig auch auf Bundesebene profilieren zu können, nämlich in Wien. Da ist kein Platz mehr für die Griechin, sie weiß das. Minus 10% an den eigenen Koalitionspartner verlieren, das war auch eine klare Empfehlung. Sie ist eine Sesselkleberin und das wird schmutzig.

    5.) Kurz weiß oder wird bald wissen, dass der Wahlgewinn nicht hoch genug war. Nicht hoch genug um die FPÖ auf Armlänge zu halten. Die wollen jetzt auf Augenhöhe wahrgenommen werden und müssen jene Wähler bedienen, die aus der EU austreten wollen, alle Ausländer aus Österreich hinauswerfen wollen, die Arbeitswelt musealisieren wollen, dem Establishment den Kopf abhauen wollen, gegen freien Handel sind, und überhaupt mehr Protektionismus erwarten, dort wo es einen persönlich betrifft. Das wird schwierig. Hofer oder Gudenus als Außenminister wird unserer Wirtschaft gewiss nicht nützlich sein. Menschen die Kurz im Wahlkampf sehr viel Geld gegeben haben, wissen das. Aber auch FPÖ weiß das und könnte ihr Eintrittsgeld so weit erhöhen, dass sie schließlich – gegen den Willen Häupls und Kerns - in eine Rot-Blaue Koalition stolpert. Den Gewerkschaftern, Hans Niessl und den Kärntnern wäre es nicht unrecht. Manche Teile in der FPÖ – Hofer zum Beispiel – wissen, dass damit das Entre in Brüssel etwas einfacher wäre. Erst jetzt wird Kurz beweisen müssen, ob er etwas kann.

    • Sensenmann
      16. Oktober 2017 10:42

      Bis auf Punkt 5 teile ich die Analyse. ein paktieren mit dem marxismus überlebt die FPÖ nicht. dann kann sie sich auf Verluste wie jetzt die Grünen bei der nächsten Wahl einstellen.
      Die Blauen sind zwar notorisch feige, aber nach all dem, was der rote dreck sich so geleistet hat, diesem den Steigbügel zu halten, wäre Selbstmord mit Anlauf.
      Mit den schwarzen Sozis kann man wenigstens auf Sachebene zu Kompromissen kommen, die mir alle Recht wären, wenn sie nur den Marxismus vom Futtertrog entfernen.

    • Corto Maltese
      16. Oktober 2017 12:31

      @Sensenmann Sie vergessen, dass die FPÖ Erfolge zu einem beträchtlichen Teil aus ehemaligen SPÖ Wählern aufgebaut wurden. Sie müssen mir erst erklären, wie die FPÖ jene Wähler, die sie von der SPÖ in den langen Jahren abgeworben hat (59% der Arbeiter!) in der Koalition mit der ÖVP bedienen wird. Wenn die ÖVP die FPÖ nicht wieder zerstören will und ihr der Koalitionspartner unter der Hand wegbricht wird sie etwas anbieten müssen um diese "Sozi"-Wähler in der FPÖ zufrieden zustellen.

    • Sensenmann
      16. Oktober 2017 14:57

      Schon richtig, aber ich denke, daß die Sozis, die nun zur FPÖ gefunden haben, keine verstockten Marxisten sind.

      Ich halte mich an den Gründungsmythos der Republik:
      ...jene freilich, die nur aus Willensschwäche, infolge ihrer wirtschaftlichen Lage, aus zwingenden öffentlichen Rücksichten wider innerer Überzeugung und ohne an den Verbrechen der Faschisten teilzuhaben, mitgegangen sind, sollen in die Gemeinschaft des Volkes zurückkehren und haben nichts zu befürchten.“
      Wer aber nach alll den kriminellen Akten in Wien und im ganzen land noch rot wählt, ist ein Überzeugungstäter und für die gibt es keine Milde.

      Entzieht ihnen das Geld!!!

    • Rau
      16. Oktober 2017 15:01

      Die SPÖ scheint ja die Arbeiter NICHT zu bedienen zumindest nicht in der Rot/Schwarzen Koalition. Sonst hätte es ja diese massiven Verschiebungen zur FPÖ gar nicht stattgefunden. Ich denke auch, dass die FPÖ bei einer Koalition mit den Roten durch ist

    • Rau
      16. Oktober 2017 15:02

      gegeben... wollte ich schreiben (edit button please)

  28. kremser (kein Partner)
    16. Oktober 2017 09:54

    Und das Framing im Mainstream geht munter weiter. Die FPÖ wird auf Platz 3 geführt, obwohl vor der Briefwahl auf Platz 2. SPÖ und Liste Pilz werden massiv in fast allen Medien beworben, nur so sind deren Resultate erklärbar. Es ist durchaus möglich, daß die SP noch auf den 2. kommt, aber ein Rutsch der Grünen auf die 4% ist nicht vorstellbar - dies wäre ein Indiz für eine weitere Wahlfälschung durch die Briefwahl.
    Die Aussicht auf grundlegende Änderungen in der Migrations-, Bildungs-, Wirtschaftspolitik sind so gut wie nie. Man wird sehen, was Kurz macht. Wenn er mit der FPÖ koaliert und seinem Motto, das Verlassen ausgetretener Pfade national und in der EU, treu bleibt, dann ... dann

  29. Bob
    16. Oktober 2017 09:28

    Das die SPÖ doch noch ein relativ gutes Ergebnis erzielte, löst bei mir Unbehagen aus. Logisch darf man an die Sache nicht herangehen. Offensichtlich ist kriminelles Handeln für viele Wähler völlig normal. Es dürfte ihnen auch egal sein ob sie nach Strich und Faden angelogen werden, sie wählen stur rot. Wenn man sich näher mit dem Koran beschäftigt, findet man viele Gemeinsamkeiten mit dem Sozialismus. Ist das vielleicht ein Grund des guten Ergebnisses?

    • Ingrid Bittner
      16. Oktober 2017 09:44

      Jetzt schwing ich mich einmal zur "Verteidigung" der roten Wähler auf:
      ihr Exkanzler spricht eine Sprache, die die angestammte Wählerschicht einfach nicht versteht. Daher mei Schluss: wenn einer so gescheit daherredet - zumindest hört sich das für seine Wähler so an, dann muss er auch sehr gescheit sein. Daher, dem geb ich meine Stimme, der hat was im Kasten.
      Dass das nichts anderes wie Theater ist, durchschauen sicher viele Wähler nicht.
      Ich hab es hier schon einmal gepostet: wenn ein amtierender Kanzler sagt, Kunst sei für ihn Kontemplation..., bitte, wer versteht das denn schon? Die Jungen können zum Großteil nicht sinnerfassend lesen, was sollen die bitte mit so einer Sprache anfangen??

    • Sensenmann
      16. Oktober 2017 10:45

      @Bob: Erinnern Sie sich, was ich gesagt habe?
      Wer kriminell ist, denkt und handelt, der wählt sich auch Kriminelle zu Vertretern.
      Marxismus IST ein Verbrechen, wenn er vorsätzlich betrieben wird.
      Es gibt daher nichts, was an den Sozis unschuldig ist!
      Sie haben auch ganz Recht: Sozialismus ist Islam ohne Allah!

  30. dssm
    16. Oktober 2017 09:22

    In einem Punkt irrt Herr Unterberger offensichtlich!
    „nur mit Psychotherapeuten, arbeitslosen Politologie- und Publizistik-Absolventen sowie Kampffeministinnen alleine“
    Wer sich die stetig steigende Anzahl an Maturanten, welche ja rein gar nichts berufsnotwendiges erlernt haben und Absolventen der einschlägigen Orchideenstudien anschaut, wird wohl nicht umhin kommen, daß die paar verbliebenen Arbeiter die Partei nicht bei diesem Wähleranteil halten können. Wo sollen alle diese jungen Leute unterkommen; nur der Staat kann hier helfen, sei es mit neuen Gesetzen welche immer neue Berater, NGO-Mitarbeiter und Beamten bedingen oder mit direkten Zahlungen.

    Kurzfristig muss bei ORF, Medienbestechung, Staatsanteil und NGO-Wahnsinn gehandelt werden. Mittelfristig sind diese sinnlosen Bildungswege zu vermauern und langfristig muss das Eigentum gestärkt werden, so bekommt man die Roten am Besten in den Griff.

    Sollte also Schwarz/Blau kommen, dann sollte dies im Koalitionsabkommen drinnen stehen, denn werden die NGOs geschlachtet und der Staatsanteil reduziert, erledigt sich der Zuwandererproblem von alleine, Merkel freut darf sich auf weite Menschengeschenke freuen!

  31. Franz77
    16. Oktober 2017 09:21

    Das GünInnenzeug ist Geschichte - eigentlich, aber nicht zu früh freuen, warten wir ab wie sie das mit den Wahlkartenmipulation doch wieder hinkriegen. Darf sich die schwule Lunacek eigentlich noch im EU Parlament am Futtertrog laben?

  32. Politicus1
    16. Oktober 2017 09:07

    1) wer die 'Arbeiter' abschafft braucht sich nicht zu wundern, wenn es keine Arbeiter mehr als SPÖ-Wähler gibt;
    2) Doskozil ist mit Blick auf das burgenländische Wahlergebnis - SPÖ minus 5% und schlechtestes Bundesländerergebnis - heute auch schon Geschichte!

  33. Ingrid Bittner
    16. Oktober 2017 09:07

    "Da müssen sich auch die Medien bei der Nase nehmen, es gab einen beispiellosen Gegenwind für uns...." - so Kern. Tja so sind sie, die Sozialisten, wenn Du ihnen dienlich bist, ob zurecht oder unrecht, dann bist du wohlgelitten und wirst fürstlich bezahlt, wenn auch über den Umweg der Inserate, aber wehe, wenn du kritisch das Ohr am Volk hast und über die tatsächlichen Sorgen und Nöte der Bevölkerung berichtest, dann wirst du mit Auftragsentzug und Beschimpfung bestraft.
    Das Wahlvolk ist aber nicht mehr so manipulierbar, wie es früher einmal war.
    Wenn man da in die roten Hochburgen schaut, da war es so, die Großeltern und Eltern haben rot gewählt, also haben die Kinder auch rot gewählt. War in den Arbeiterstädten nicht anders möglich, weil wenn wer ausgeschert ist, gab es einfach keinen Job. So ist das heute nicht mehr ganz, nur mehr bei wenigen öffentlichen oder halböffentlichen Unternehmen.
    Kern will also in der Politik bleiben wie er meint, allerdings, abgegangen wäre er wahrscheinlich kaum wem, man hatte ja noch gar nicht ausreichend Zeit sich an ihn zu gewöhnen.
    Was ich allerdings nicht mehr hören kann "das politische Ausnahmetalent Kurz" ! Ich hab einmal einen guten Spruch gehört: Erfolg ist 95 % Transpiration und 5 % Inspiration . Das könnte auch auf Kurz zutreffen. Der hat doch schon eine lange Lehrzeit hinter sich. Da gebe ich Pilz recht, Kurz hat über mindestens ein Jahrzehnt "ÖVP gelernt ", wenn da nichts hängen bleibt, dann wäre er völlig talentfrei.
    Aber es sei ihm unbenommen, er hat die ÖVP wieder auf den ersten Platz geführt, wenn auch bei weitem nicht so erfolgreich, wie es teilweise prognostiziert war. Jetzt wird man sehen, was er wirklich gelernt hat, wenn es um die Koalitionsverhandlungen geht. Im Parlament oder bei sonstigen, wichtigen Institutionen hat er ja sehr oft durch Abwesenheit geglänzt, u. a. auch bei der vorletzten Parlamentssitzung, als die Grünen den Antrag stellten, dass der Kanzler wieder zu erscheinen habe. Eigentlich hätte da der Antrag auch auf Kurz ausgeweitet gehört, aber der war bei der Sitzung nicht ganz so wichtig.

  34. Leopold Franz
    16. Oktober 2017 09:04

    Was da alles aus den roten Sümpfen emporgebrodelt ist, es reichte nicht aus die Roten dorthin zu bringen, wo sie hin gehören: unter 20 Prozent. Ungläubig und verständnislos vernahmen wir die erste Hochrechnung, die dann bald zur traurigen Gewissheit geworden ist. Wenn man bedenkt, dass die Konkursmasse aus BZÖ und Team Stronach ca 10 Prozent der Stimmen ausmachten, dann hat sich nicht viel verändert, es gab fast nur Umschichtungen innerhalb der Blöcke. Kommunizierende Gefäße. Wenigstens ist ein kleiner Teil der sonst schweigenden Nichtwählerschaft aufgewacht.
    Kern will die Wahlparty in fünf Jahren im Praterstadion abhalten, wie konnte so ein Schaumschläger ungeschoren davonkommen?

    • simplicissimus
      16. Oktober 2017 10:59

      GruenwaelerInnen offensichtlich und unbelehrbare alimentierte Stammwaehler plus eine wachsende Zahl von Immigrationshintergruendlern. Das Potential scheint gross zu sein.

    • Patriot
      16. Oktober 2017 13:28

      Richtig. Und jedes Jahr kommt 1 Prozentpunkt Anteil an Islamis zur Wählerschaft dazu, und das sind vorläufig alles Stimmen für die roten.

  35. socrates
    16. Oktober 2017 08:50

    Die Medien tun sich schwer mit dem Abschied von Grün. Wenn Lunacek nur Daumen gefreht und den Mund gehalten hätte, wäre sie noch im Parlament. Aber Leistung = Pilz durch Weiblichkeit zu ersetzen, freut sich Frauen nicht.

  36. Flotte Lotte
    16. Oktober 2017 07:36

    Exzellente Analyse der DWN:
    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/10/16/oesterreich-wahl-der-eu-steht-viel-aerger-ins-haus/

    Hoffentlich kommt es so. Das wäre herrlich.

    Es muss doch klar sein, dass Kurz mit dem Programm der FPÖ so gepunktet hat - so ist es wie Stache schon meinte, ein Sieg der freiheitlichen Standpunkte mit insgesamt an die 60% Zustimmung. Das ist kein Auftrag für Türkis-Rot.

    • Flotte Lotte
      16. Oktober 2017 07:39

      Die SPÖ hat mit viel üblen Tricks und schmutzigen Machenschaften, inkl. ORF und Wahlkarten, den zweiten Platz errungen. Dieses Ergebnis stinkt.

    • Flotte Lotte
      16. Oktober 2017 07:51

      Im ARD-Morgenjournal kommentiert ein strahlender "Experte": Das eine ist Wahlkampf - das andere ist Realpolitik - auf die Frage, dass Kurz ja mit rechten Standpunkten gepunktet hätte, Kurz sei 100% Europapolitiker und wird sich sicher nicht gegen Brüssel stellen.

      Aha, die wissen etwas, was wir nicht wissen...

    • Ingrid Bittner
      16. Oktober 2017 09:53

      @Flotte Lotte: Na ja, Kurz wird sich nicht gegen Brüssel stellen....... In einigen internationalen Zeitungen, wird zum Ausgang der Wahl schon das Schreckgespenst der "Annäherung Österreichs an die Visegradstaaten" kolportiert. Da trifft man den Kurz nicht so ganz aber den Strache, hahaha.
      Kreisky würde meinen: lernen sie Geschichte meine Damen u Herren Journalisten, die Annäherung an die Visegradstaaten ist was Logisches, weil das ist Altösterreich und das sind die unmittelbaren Nachbarn. Was hat Österreich zu Macron in Frankreich für eine Beziehung? Mamma Merkel, na gut, das ist noch eine Nachbarin, aber was für eine. Ihr Ziehsohn Kurz hat sich deutlich sichtbar abgenabelt.

    • Sensenmann
      16. Oktober 2017 10:37

      Ich gebe dem Strache sogar Recht: Die Mehrheit hat das Programm der FPÖ gewählt. denn der Kurz hat ALLES abgekupfert, wogegen die schwarzen Sozis zuvor vehement gewettert haben! Ob der Kurz das auch machen wird, was er wage angekündigt hat, bleibt fraglich.
      Es ist hinter ihm noch immer die widerliche, notorisch volksverräterische und angesozte ÖVP!
      Diese wird eventuell wieder auf schwarz-rot setzen. Da kann der Basti im Dreieck hupfen...

  37. LeoXI
    16. Oktober 2017 07:04

    Bizarr-realitätsentrückt Kerns Ansage über 10 Jahre, die er großzügig der Politik widmen will.
    Als ob er bisher nicht ausschließlich politische Parteijobs ausgeführt hätte.
    Offenbar will er der Bevölkerung weismachen, er wäre wegen seiner unübersehbaren Manager-Kompetenz Verbund-und ÖBB Vorstand geworden

  38. Flotte Lotte
    16. Oktober 2017 06:50

    Die Sozis haben es aus ein paar ganz einfachen Gründen wieder geschafft:

    1. Vollkommen desinteressierte Stammwähler (GIS-Befreite).
    2. Wien ist nicht nur anders, sondern nicht mehr österreichisch
    3. Die Medien, mit Ausnahme von oe24, haben bis zuletzt die Täter-Opfer-Umkehr für Pt. 1 so aufbereitet, dass sie funktioniert; denn diese Leute lesen bestenfalls Überschriften.
    4. Mobilisierung moralbefreiter PC-Scheinheiliger.
    5. Die Wahlkartenwähler wählen ja offenbar völlig anders als die Urnenwähler. Das wird vom ORF verschleiert, indem er dieses Verhalten in seine Hochrechnungen einfließen lässt, so versteht man auch nicht, wenn z.B. eine Lunacek immer noch auf die Briefwähler hofft, denn hätte man diesen bei den Hochrechnungen das normale Wahlverhalten unterstellt, lägen die Grünen bei 2 %.

    Die Briefwahl ist abzuschaffen.

    Wenn wieder Schwarz-Rot kommt, wovon ich ausgehe, dann wird es keine Wahlen mehr geben. Man sollte sich dann schleunigst einen sicheren Ort suchen, wo die Menschen noch bei klarem Verstand sind oder auswandern.

    • Wyatt
      16. Oktober 2017 07:03

      Warum ist es hierzulande nicht möglich, oder was spricht dagegen, die fristgerechte Abgabe der Briefwahlstimme an einen Termin, vor den eigentlichen Wahltag zu binden ?

      Und noch am Wahltag alle fristgerecht eingetroffenen "Briefwahlstimmen" und derer in den Wahllokalen direkt abgegebenen "Stimmen" - wie z. B. im EU- Nachbarland Deutschland - im Gesamten auszuzählen?

      Und dann vielleicht, in Zeiten des "Computers", noch am selben Tag das Endergebnis zu verkünden?

    • Flotte Lotte
      16. Oktober 2017 07:08

      Wyatt, weil man zuerst sehen muss, was die Urnenwahl ergeben hat, um das Wahlkartenergebnis anzupassen...

    • Romana
      16. Oktober 2017 08:26

      Sie haben Punkt für Punkt recht!

    • Dr. Faust
      16. Oktober 2017 08:44

      @Flotte Lotte

      Wenn Sie Wien als nicht mehr zu Österreich gehörig apostrophieren, kann ich nur den Kopf schütteln. Nein, wir sollten verstehen, daß sämtliche Randgruppen Österreichs nach Wien umziehen, da sie hier in der Anonymität bestens gedeihen können, was sie in einem Bergdorf nicht können. Wien ist links-ideologisch okkupiert und muß zurückgewonnen werden!

    • Flotte Lotte
      16. Oktober 2017 08:49

      Wien ist ausländisch... + "anders". Es ist zu spät. Sehen Sie sich den Anteil der Schüler mit Migrationshintergrund an... im Bewusstsein, dass diese sich weitaus rascher vermehren als die Hiesigen, besonders auch als diejenigen, die "anders" sind...

    • Ingrid Bittner
      16. Oktober 2017 09:11

      @Flotte Lotte: nicht bös sein, aber sie sind auch so eine wie ich - allerdings nur lt. SPÖ Definition - ein schiaches (die anderen Worte der unmöglichen Journalistin fallen mir nicht mehr ein) G'frast ( lt. Muchitsch vor wenigen Tagen).
      Und dann passt mein Leib- und Lebensspruch: Es gibt nix im Leben, was man nicht erwarten kann.
      Diesmal haben es die Roten noch geschafft, aber es gibt ein nächstes Mal, vielleicht früher als wir glauben.

    • dssm
      16. Oktober 2017 09:31

      @Dr. Faust
      Nein, das lehene ich ab, Wien soll ausgehungert werden, alles andere kostet viel Geld aus den restlichen Bundesländern und ist unsicher im Ergebnis.

    • keinVPsuderant
      16. Oktober 2017 09:34

      Ich fürchte eher es kommt ROT-Blau, wenn Kern wirklich Nr.2 wird! SCHWARZ-ROT ist eher auszuschließen, nur kann Kurz das noch nicht laut verkünden, um nicht in die jahrelange Falle der SPÖ zu tappen, die BLAU seit Vranitzky als Partner ausgeschlossen hat und daher immer nur einen einzigen Partner hatte und dem "ausgeliefert" (Gott sei Dank) war.

    • Flotte Lotte
      16. Oktober 2017 09:35

      Ja, der Bund sollte die Zahlungen einstellen...

    • Dr. Faust
      16. Oktober 2017 16:02

      Aber @Flotte Lotte und @DSSM, wie soll denn das gehen, Wien auszuhungern bzw. dass der Bund die Zahlungen einstellt?

      Ich hatte eigentlich erwartet, dass Rot bzw. Links in Österreich weiterregieren kann/muss, bis im Rahnen einer Wirtschaftskrise die Sozialsysteme gesprengt werden und massive Unruhen ausbrechen. Dann hätte Österreich unter Bereinigung aller Systeme aus der Konkursmasse neu entstehen können. Ich glaube aber nicht, dass es politisch realistisch ist, Wien auszuhungern. Die nehmen doch im Rathaus Kredite bis zum Gehtnichtmehr auf.

    • dssm
      16. Oktober 2017 18:20

      @Dr. Faust
      Kreditlimits vom Bund gibt es schon, das muss Wien umsetzen. Dazu dann noch eine föderale Steuergesetzgebung, also keine Umverteilung der Steuermittel und schon ist Wien ein lebender Leichnam.

    • McErdal (kein Partner)
      18. Oktober 2017 09:11

      @ Flotte Lotte
      Ich bin mit Ihren Schlußfolgerungen einverstanden, allerdings hätte ich von Ihnen gerne
      gewußt, wo Leute mit klarem Verstand wohnen bzw. wohin sie gedenken
      Auswandern zu wollen .
      Bis auf Japan erscheinen mir alle anderen Länder auf Multikulti Trip!

    • Torres (kein Partner)
      18. Oktober 2017 11:10

      Falsch, die SPÖ hat es aus einem ganz anderen Grund "wieder geschafft": Sie hat rund 300.000 ehemalige Grün-Wähler bekommen, die gemäß dem hauptsächlichen Wahlslogan der Grünen, nämlich "Schwarz-Blau verhindern" gehandelt haben, allerdings anders, als es sich die Grünen vorgestellt haben: logischerweise haben sie nämlich angenommen, dass eine starke SPÖ viel eher Schwarz-Blau verhindern kann, als schwache Grüne. So haben sich einerseits die Grünen selbst ins Knie geschossen und andererseits können sich die Roten selbst in den Sack lügen, sie hätten trotz aller Skandale ihre Mandate dank ihres großartigen Kanzlers gehalten.

    • AppolloniO (kein Partner)
      18. Oktober 2017 12:34

      Torres hat Recht. Kern und die SPÖ haben diese Wahl nur "überlebt" weil die Grünen Fluchtstimmen den eigenen Misserfolg überdecken. Aber diese Stimmen kann man nur einmal gewinnen, wenn überhaupt!
      Richtigerweise spricht AU von Kern als einen Lügner, weil er sein wahltaktisches "Oppositionsversprechen" ignoriert. Die anderen Medien sollten -mindestens- von Links-Opportunismus sprechen. Tun sie aber nicht. Fake-Presse.

  39. FranzAnton
    16. Oktober 2017 06:44

    C. Kern ist mir sowas von egal - oder, besser gesagt: soll er nur Parteivorsitzender bleiben, und seine Marxismus - und Silberstein - Dreckscampaigning - verdorbene "Bewegung" auf den Müllhaufen der Geschichte hinzumanövrieren.-

    Mit Kurz, einem politischen Ausnahmetalent, hat nicht nur Österreich die Chance auf politische Vernunft gewählt, sondern fürchten sogar die massiv "fuori strada" befindlichen brüsseler Machthaberer Bastis Fähigkeiten, wie etwa den "Deutschen Wirtschaftsnacrichten" zu entnehmen ist. -

    Das zweite Atout im Polittalon besteht in HC's Ansage, der Direktdemokratie zum Durchbruch verhelfen zu wollen; damit wird nämlich der politischen Vernunft am besten gedient, wie das schweizer Beispiel erweist. Im übrigen bedeutete genau dies a la longue das Todesurteil für den Marxismus.

    • Gandalf
      16. Oktober 2017 12:39

      @ FranzAnton:
      Beide von Ihnen zu Recht aufgezeigten Chancen des gestrigen Wahlausganges lassen nur eine, zwar nicht "originelle", aber sicher effiziente Regierungsbildung wünschen; und das natürlich auch, obwohl es der Wunsch "des Boulevards" ist. Na und? Volkes Stimme ist Gottes Stimme. Und - letztlich ist Sebastian Kurz sicher eher für die Stärkung direktdemokratischer Elemente zu haben als die Granit-, nein, eher doch bloss Gipsköpfe von und rund um Herrn Kern. An die rotgesichtige breite Masse aus Wien möchte ich hier aus Gründen der Hygiene gar nicht denken.

    • Rau
      16. Oktober 2017 16:15

      Kurz hat zumindest etwas beachtliches geschafft, auch noch in relativ kurzer Zeit. Er hat ein ungeschriebenes Gesetz gebrochen, nachdem die für vorgezogene Neuwahlen verantwortliche Partei immer abgestraft wurde (meist auch noch die ÖVP. Nur diesmal scheint genau das der gewinnbringende Schachzug gewesen zu sein.

      Hoffentlich macht er etwas daraus und versucht nicht wie seinerzeit Schüssel, den Koalitionspartner zu zerreiben, sollte Schwarz/Blau kommen. Vom Wählerwillen her gibt es eigentlich nur diese Option. Mit der SPÖ würde ich an seiner Stelle nicht einmal reden (gilt auch für die FPÖ)

    • Waltraut Kupf
      17. Oktober 2017 20:59

      Ich glaube halt, daß die Ansagen von Kurz fauler Zauber sind. Verdächtig ist nämlich, daß gegen ihn von den internationalen "Eliten" kaum gekläfft wird. Er ist ja auch Mitglied bei der ECFR, was eigentlich schon alles sagt. Vielleicht vermeint er sogar, gegen sie agieren zu können, was man ihm rechtzeitig abkaufen wird. Die ersten diesbezüglichen Töne waren ja schon z.B. von Hahn zu hören. Van der Bellen hat wenig gegen Kurz einzuwenden, obwohl er gleichzeitig Strache (dessen Programm Kurz abgekupfeert hat) einen Eintritt in die Regierung sauer machen oder diese überhaupt verhindern wird. Er will Schwarz - Rot und wird das, wie zumindest zu befürchten steht, auch bekommen.

  40. Bürgermeister
    16. Oktober 2017 06:41

    Zutiefst beeindruckt bin ich von Peter Pilz.

    Die Grünen als fundamentalistisch-religiöse Endzeitsekte (ja es geht um nichts geringeres als den Weltuntergang zu VERHINDERN, ein durchaus innovativer Ansatz da alle anderen aus der Branche dessen Unausweichlichkeit predigen) finden in hysterisch-effekthaschenden jedoch intellektuell mehr als unterdurchschnittlich begabten Medienleuten enormen Widerhall - allerdings nicht in der Bevölkerung.

    Auch ihr 2tes Thema - Gendersprech - ist ebenfalls nur in den gleichen Echokammern von Bedeutung.

    Peter Pilz hat für den noch ernstzunehmenden Teil seiner (früheren) Partei eine durchaus eine wählbare Nische gefunden. Als polemisierender Oppositionspolitiker macht er seine Sache nicht schlecht - auch wenn ich seine Meinung meist nicht teile.

    • Flotte Lotte
      16. Oktober 2017 06:52

      Pilz war mir gestern auch recht sympathisch.

    • Ingrid Bittner
      16. Oktober 2017 09:57

      Ich meine heute schon irgendwo gelesen zu haben, das Pilz jetzt den ORF ausgrenzt! Das würde mir wirklich gut gefallen.
      Genauso wie mir sein Sager zu Kurz gefallen hat: er (Pilz) habe Ökonomie studiert - Kurz hat ÖVP gelernt.

    • Ingrid Bittner
      16. Oktober 2017 10:00

      Zum Gendersprech:
      Bei der letzten Parlamentssitzung hab ich mir so gedacht, man müsste eigentlich einmal mitstoppen, wieviel Redezeit das wegnimmt, wenn man korrekt gendert.
      Dass man zur Begrüßung sagt, Damen und Herren, das gehört sich so, aber wenn einer eine Redezeit von fünf Minuten hat und dann dauernd von den Schülerinnen und Schülern oder so reden muss, damit es korrekt ist, dann geht doch schon viel Zeit verloren, oder?

    • Patriot
      16. Oktober 2017 13:31

      Hat jemand gestern die Felipe im ORF gesehen? Mich wundert, dass die Grünen nicht bei 0,4% liegen.

    • Gandalf
      16. Oktober 2017 15:57

      @ Ingrid Bittner:
      Ja, der Sager von Pilz war, wie man heute Neudeutsch sagt, ein "Gag". Aber, ich hoffe, Sie wissen auch, bei wem der Herr Pilz Ökonomie studiert hat?! Bei einem gewissen Herrn van der Bellen; dessen Forschungsergebnisse und wissenschaftliche Publikationen selbst mit dem Vergrösserungsglas so gut wie nicht zu finden sind. Ein echter Wissenschaftler eben, ein würdiger Lehrmeister...

    • Ingrid Bittner
      16. Oktober 2017 20:33

      @Gandalf: ja, das weiss ich, ich hab auch nicht irgendwie die große ökonomische Klasse des Hr. Pilz gemeint, sondern wirklich nur das Lernen der ÖVP.
      Und zu den beiden Ökonomen Van der Bellen und Pilz: tja, was sagt man dazu, dass die Grünen jetzt auf einem riesigen Schuldenberg sitzen? Pilz ist rechtzeitig gegangen und die Frage, ob Van der Bellen eine sogenannte "Parteisteuer" zahlt, um wenigstens einen Teil der Kosten, die er verursacht hat, abzutragen, die hat mir noch keiner beantwortet. Da ist eine ökonomische Frage, die mich doch irgendwie beschäftigt.

    • Gandalf
      17. Oktober 2017 09:05

      @ Ingrid Bittner:
      Ihr Interesse an der ökonomischen Frage verstehe und teile ich. Leider werden wir wohl kaum eine Antwort bekommen - und das hängt nicht nur mit den volkswirtschaftlichen Talenten der beiden Herren zusammen. :-))

  41. machmuss verschiebnix
    16. Oktober 2017 05:41

    Also mir macht es Nichts aus, wenn sich die SPÖ jetzt auf den linken Flügel
    verläßt, der ja schon die Grünen zum Absturz brachte. Nächstes Jahr
    am 05. Mai können die Sozis den Geburtstag von Karl Marx feiern, sind
    ja erst 200 Jahre vergangen [ätz]

    Die SPÖ schaut nicht auf die Anzahl der Toten, welche diese Ideologie
    verursacht hatte, und die Erkenntnisse der Wissenschaft waren in keiner
    Zeitperiode davor derart profund und vielschichtig, aber was kümmert
    das die SPÖ - sind doch lauter "Reaktionäre" [pfft]

    Allerdings hat die SPÖ noch immer reichlich Wähler, die können doch nicht
    alle "von gestern" sein ? NEIN, aber sie sitzen alle vor der Glotze und
    schauen ORF - muß man noch mehr erklären ?@!


    Sollte es irgend jemanden in der neuen Regierung geben, der jezt - erst
    jetzt - anfängt die Ursache für den Abstieg Österreichs zu suchen, bitte
    haut den gleich aus der Partei raus ! ! ! Es würde nämlich nichts
    anderes Bedeuten, als daß derjenige einverstanden ist, mit der Art
    von Massen-Indoktrination, wie sie vom ORF durchgeführt wird ! ! ! ! ! !

    • LeoXI
      16. Oktober 2017 06:51

      Voll d'accord
      Vordringlichste Aufgabe einer neuen - nichtsozialistischen - Regierung muss die Zerschlagung des öffentlich-rechtlichen Zwangsrundfunks sein. Die grün-sozialistische Indoktrinationsblase ist einer DER Totengräber dieses Landes

    • Flotte Lotte
      16. Oktober 2017 06:54

      Die Morgenmoderatoren im ORF grinsen bis über beide Ohren...

    • Sensenmann
      16. Oktober 2017 10:29

      Wenn es schwarz-blau gibt, machen die das hoffentlich besser als letztes Mal. Jetzt muss allem was links ist der Geldhahn zugedreht werden!
      Der Rotfunk gehört gesäubert, in den Ministerien - v.a. Justiz und Inneres - gehört der Kehraus her, im Außenministerium die linken Sektionschefs abgesetzt.
      Als äüßeres Erkennungszeichen der neu aufstrebenden Politik gehört den Sozi-Bullen und der Sozi-Armee der Taliban-Bart wieder verboten und die Kommanden von allem was Sozi ist gesäubert.
      Dann kann aus diesem Staat innerhalb der nächsten 5 Jahre vielleicht wieder etwas werden, das diesen Namen verdient.
      Was Rotzgrüne oder Pinkschwule dazu meinen, interessiert keine Sau. Gebt ihnen ihre Medizin zurück!

    • machmuss verschiebnix
      17. Oktober 2017 19:16

      Schon richtig, Sensenmann - aber dann muß auch die ÖVP von
      jenen Elementen bereit werden, die eigentlich in der SPÖ sitzen
      müßten und bei jeder Absitmmung den Trojaner raushängen lassen !

  42. Riese35
    16. Oktober 2017 02:00

    Lunacek wird mir immer sympathischer. Sie hat bei den Grünen die Rolle einer Vogelscheuche. Kerns "Erfolg" ist zu einem wichtigen Anteil auf Lunaceks Verdienst zurückzuführen. Lunacek hat, vorausgesetzt das bleibt wie prognostiziert, das beste Wahlergebnis für die Grünen erreicht, sodaß die Grünen nun ihren optimalen Beitrag für Österreich leisten können: sie hat annähernd das Maximum an Wählerstimmen an sich gezogen, das möglich ist, sodaß diese Wählerstimmen im Rundordner 13 landen und ihr Unwesen nicht mehr im Parlament entfalten können.

    Und Kern ist mir eigentlich auch sympathisch und die Richtung gefällt mir: wenn er bleibt, führt er die sozialpopulistische SPÖ genau dorthin, wo sie hingehört und wo sich die polnische, sozailistische Partei derzeit befindet: außerhalb des Parlaments.

    Einziges Problem sind die Wähler. Ihr Anteil an sozialistischen Parteien ist zwar deutlich zurückgegangen, wenn es in diesem Tempo weitergeht, werden sie ihr Ziel aber erst in einer muslimischen Republik Österreich erreichen.

  43. GOTOVO!
    16. Oktober 2017 01:22

    Die peinlichste Situation am Wahlabend war, als sich der "Bald-nicht-mehr-Kanzler" vor seine (Leidens-)Genossen hinstellte und tatsächlich lauthals verkündete: "In 5 Jahren werden wir mit der absoluten Mehrheit wiederkommen" (in Servus-TV gesendet).
    Von der Körpersprache war diese Aussage nicht als Witz erkennbar, und wenn es einer hätte sein sollen, dann war er absolut unterirdisch und grottenschlecht. Wenn die Aussage ernst gemeint war, dann: sofort Therapeuten aufsuchen!

    Das zeigt die Verzweiflung der Genossen nur allzu deutlich auf.
    Dass die SPÖ dennoch auf etwa 27% kommen wird, ist für mich zutiefst erschreckend und zeigt wiederum, wie viele ideologisierte Antifa-Dumpfbacken es in Österreich gibt. Man braucht nur die "Internationale" intonieren, "Welcome Refugees" oder "Antifa" schreien, schon wird das Kreuzerl an der richtigen Stelle gesetzt. Mehr ist für diese Ideologie offenbar nicht gefordert.

    Jetzt hoffe ich nur, dass die Grünen in die Wüste geschickt werden, dort können sie sich dann um die Klimaveränderungen kümmern.

    Dennoch insgesamt ein erfolgreicher und durchaus erfreulicher Tag.

    • Ingrid Bittner
      16. Oktober 2017 09:39

      Ich weiss nicht, ob die Rotwähler Überzeugungstäter sind, ich glaube eher, dass es wahnsinnig viele Menschen gibt, die ihren Arbeitsplatz oder ihre Wohnung, usw. den Roten zu verdanken haben und da geht natürlich die Angst um, dass man die Kinder nicht mehr bei der Gemeinde Wien in einen Job oder eine Wohnung bringt, oder zur Bahn, oder,oder, oder - ich könnte mir vorstellen, dass dies Motiation ist, eine Partei vor dem totalen Absturz zu bewahren.

    • Sensenmann
      16. Oktober 2017 10:15

      SO blöd ist dei Aussage des Edelbolschewiken gar nicht. Rechnen wir einmal:
      In 5 Jahren sind rein statistisch weider ~ 7% der Autochtonen tot. In den Schulen haben wir derzeit bereits mehrheitlich Mohammedaner. In 5 Jahre dürfen die, die heute 11 sind bereits wählen. Dazu kommen die bis dahin samt und sonders Eingebürgerten, die jetzt schon als Flüchtilanten oder sonstwie Hereingekommene da sind.
      Für die Absolute wird es bei der Scharia-Partei-Österreichs noch nicht reichen, aber starke Zuwächse sind vorprogrammiert.
      In Wien finden das nachweislich 47% sehr gut. (Wenn man Rotzgrün und den Bolschewiken Pilz als eine Einheit sieht, was sie nachweislich ja sind.)

    • Cotopaxi
      16. Oktober 2017 10:37

      Meine Beobachtung als Wahlbeisitzer in Wien ist, dass bereits ca. 70 % der Wahlberechtigten Migrationshintergrund haben und die Türken und Araber vermutlich geschlossen die SPÖ wählen und dabei türkische und arabische Kandidaten mit Vorzugsstimmen konzertiert ausstatten.

      Offensichtlich gab es in den letzten Monaten in Wien einen Einbürgerungstsunami.

    • Riese35
      16. Oktober 2017 10:43

      @Sensenmann: Das glaube ich nicht. Wenn die Verhältnisse einmal so sind, dann braucht es Kern nicht mehr. Dann wird es eine Recep Mustafa Austrogan-Pascha-Partei geben, die diese Wählerstimmen auf sich vereinigt. Und mit Homo- und Genderpolitik wird dann schlarartig Schluß sein.

    • Sensenmann
      16. Oktober 2017 10:49

      @Cotopaxi
      In welchem Bezirk?
      Im 23. in einem Wahlsprengel war die FPÖ stärkste Partei. Von den eindeutig araboiden und turkischen Namen war dort auf der Liste nur etwa die Hälfte wählen.

    • Cotopaxi
      16. Oktober 2017 11:50

      @ Sensenmann

      In einem Bezirk mit fast geschlossenem moslemischem Siedlungsgebiet (Sie können sich denken welche) ist die Mobilisierungsrate für die SPÖ vermutlich höher als in Liesung, noch dazu, wenn eine Kopftuchfrau für die SPÖ in der Wahlkommission sitzt.

  44. Dennis
    16. Oktober 2017 01:13

    Mit ihrer Politik der offenen Türen hat sich die Sozialdemokratie selbst ihren eigenen Todesstoß versetzt. Denn ein großzügiger Sozialstaat für alle, auch Neuankömmlinge, bei gleichzeitiger Massenmigration geht sich aus arithmetischen Gründen nicht aus. Das leuchtet auch den Wählern ein, ganz ohne Rechenkünste. Diesen Widerspruch wollen sich die Linken aber bis heute nicht eingestehen.

    Die sozialistischen Utopien waren schon immer falsch. Und heute werden sie an scheinend – Gott sei Dank – als billige Taschenspielertricks endlich durchschaut. Endlich!

    Zur Ehrenrettung früherer sozialdemokratischer Generationen muss man aber sagen: Die würden sich im Grab umdrehen, wenn sie sähen, was ihre Nachkommen im Herbst 2015 aufgeführt haben.

  45. byrig
    16. Oktober 2017 01:12

    die Wahl hat auch gezeigt,wie sozialistisch die grünen eigentlich sind.gerät die mutterpartei-die sozialisten-in not,vergisst man das schicke linksgehabe und eilt zu hilfe-laut wählerstromanalyse immerhin 190.000 stimmen.
    bemerkenswert,aber bei der bekannten Perfidie der sozis war auch die schuldumkehr bezüglich des dirty campaignings.matzenetter schon gar nicht,aber auch kern entblödeten sich nicht sich als opfer des Boulevards,den sie selber grossgezüchtet haben,darzustellen.
    ein segen,sollten diese linksgrünen aus dem Parlament fliegen.aber um den preis,dass die sozis gar nicht abgestraft wurden.

    • Sensenmann
      16. Oktober 2017 10:51

      Das Wichtigste ist, daß die Ökobolschewiken rausfliegen. Das ist ihr Bankrott, denn das Geschmeiß hat sich am Volk gemästet und mit dem Geld seine Antifa-Stiefeltruppen bezahlt.
      da liest man das doch gerne: http://www.krone.at/593726

    • Ingrid Bittner
      16. Oktober 2017 13:32

      Ja das ist heiter! Ich hab grad erst von einer Familie gehört, sehr grüne Unternehmer bisher, die gestern aber - um schwarz-blau zu verhindern - rot gewählt haben.
      Vor ein paar Minuten gab es zu hören, dass die Grünen jetzt auf 5 Millionen Schulden sitzen bleiben, weil es ja höchstwahrscheinlich keine Parteienförderung mehr geben kann. Eine Million ist noch aus dem Präsidentschaftswahlkampf und die 4 Millionen sind aus dem jetztigen Wahlkampf.
      Also wer zahlt jetzt die Schulden??? Ich für mich hab mir so gedacht, also müsste man die Stammwähler mit einem Bettelbrief beglücken, weil die Angst und die Hetze vor/gegen schwarz-blau hat offenbar zum Hinausflug aus dem Parlament geführt.

    • Ingrid Bittner
      16. Oktober 2017 14:02

      Zu den jetzt sehr schwer zu bewältigenden Schulden der Grünen:
      weiss eigentlich wer, ob der Bundespräsident auch Parteisteuern zahlt?
      Jeder Abgeorddnete muss das dem Vernehmen nach und die Grünen haben die Schulden für Van der Bellen, also wenn der da jetzt seinen Obulus nicht leistet, wäre das schon fatal.
      Seine Frau Gemahlin wird wohl jetzt zum AMS gehen müssen, weil eine teure Geschäftsführerin wird man wohl auch nicht mehr brauchen.





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