Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Völkermorde erster und zweiter Klasse

Kein Zweifel: Nach allen mir bekannten Quellen haben die Türken an den Armeniern im ersten Weltkrieg einen üblen Völkermord begangen. Trotzdem bekomme ich ein mehr als ungutes Gefühl, wenn der deutsche Bundestag das nun auch – fast einstimmig – in einer Resolution formell festgestellt hat. Und zwar aus einer ganzen Reihe von Gründen.

Allerdings: Zwei denkbare Motivationen für dieses Gefühl, an die manche Leser gleich denken könnten, stehen nicht dahinter:

  1. Sicher nicht habe ich Angst vor den hysterisch-nationalistischen Reaktionen des türkischen Machthabers Erdogan. Im Gegenteil: Selbst wenn die Armenien-Resolution jetzt – so überproportional diese Reaktion auch wäre – zu einem klaren und finalen Bruch mit Ankara, zu einem Ende der türkischen Beitrittsambitionen und der damit verbundenen Erpressungen führen sollte, wäre das eindeutig positiv. Sie wird freilich nicht, ist zu befürchten.
  2. Und auch ein zweiter Grund steht nicht hinter meinem Bauchweh: Das wäre ein klammheimlicher Wunsch, dass mit der gleichen Logik jetzt auch gleich der Holocaust und die anderen Nazi-Verbrechen aus der Liste der Genozide eliminiert werden könnten. Ich respektiere aus vollem Herzen den Wunsch eines der letzten KZ-Überlebenden (eines Sozialdemokraten), der mir am Ende eines langen Gesprächs gesagt hat: „Ich weiß auch selber, dass das ganze Verbotsgesetz eigentlich der von mir hoch respektierten Meinungsfreiheit widerspricht. Aber es wäre für mich ein unendlicher Schmerz, wenn ihr es ermöglicht, dass die all ihre Grauslichkeiten wieder sagen können. Darum lasst bitte die Finger davon, solange auch nur ein einziger von uns noch lebt.“
    Ganz abgesehen davon löst ein Genozid, das auch auf österreichischem Boden stattgefunden hat, also der NS-Holocaust, einen anderen Verantwortungsmechanismus aus als eines, das ein paar tausend Kilometer entfernt weit hinten in der Türkei abgelaufen ist. Daran kann auch das Faktum nichts ändern, dass die Täter Kriegsverbündete der beiden deutschsprachigen Kaiserreiche gewesen sind; dass das nach Wien depeschierte Entsetzen der k. und k. Diplomaten samt dem nachfolgenden Untätigbleiben Österreichs wohl dokumentiert ist; dass sich der große österreichische Schriftsteller Franz Werfel gewaltige Verdienste um die Sache der Armenier erworben hat.

Dennoch überwiegen die Gründe massiv, warum die Entschließung des deutschen Bundestags – obwohl sie fast einstimmig gefallen ist – eigentlich böse und dumm ist:

  • Denn zum ersten ist es eine Perversion, wenn ein politisches Gremium über hundert Jahre zurückliegende Fakten urteilt, die nur Geschichtswissenschaftler und eventuell Juristen beurteilen sollten. Diese sind zwar auch keine Hellseher, sie haben aber gelernt, mit solchen Vorgängen besser umzugehen.
  • Der Bundestagsbeschluss ist eine massive Attacke auf das wichtigste Prinzip des liberalen Rechtsstaats, nämlich die Meinungsfreiheit. Es ist einfach eine widerliche Anmaßung, wenn Politiker den Bürgern vorzuschreiben versuchen, was diese für wahr und was sie für falsch zu halten haben.
  • Der einzige Maßstab, ob liberale Meinungsfreiheit in einem Land herrscht, ist es ja, ob jemand auch die volle Freiheit hat, Unsinn und Falsches zu sagen.
  • Besonder schlimm sind solche Parlamentsbeschlüsse, seit in den Unions-Ländern die Leugnung von Völkermorden auf Grund hanebüchener EU-Vereinbarungen mit strengen Strafen belegt wird. Werden aus Angst vor solchen Strafen historische Erkenntnisse nur noch im geheimen Untergrund kursieren?
  • Wie argumentieren Politiker gegebenenfalls eine Abkehr von solchen sich wissenschaftlich ausgebenden Resolutionen, wenn sich ein paar Jahre später herausstellen sollte, dass die Forschung zu ganz neuen Sichtweisen gekommen ist als der 2016 als staatsoffiziell verbindlich dekretierten? Macht man da alle paar Jahre eine neue und anderslautende Resolution?
  • Ich kenne keinen einzigen Grund, demzufolge man zwar das Massaker an den Armeniern zur Tatsache erklären müsste, wenn man andere wissenschaftlich hundertprozentig als falsch entlarvte Aussagen aber weiterhin ungestraft machen kann. Als Beispiel sei etwa die Astrologie genannt, der sogar der eigentlich per Gesetz zur Seriosität verpflichtete ORF in Radio wie Fernsehen absurd viel Sendezeit (und zweifellos auch viel Geld) widmet.
  • Solche Resolutionen sind auch angesichts der Masse der im Lauf der letzten Jahrzehnte hereingesickerten Türken letztlich gar nicht mehr durchsetzbar. Was will Deutschland denn heute machen, wenn sich 50.000 Türken ins Stadion begeben sollten, um dort ihre Sichtweise zum armenischen Kriegsschauplatz zu beschwören? Alle einsperren?
  • Die deutsche Resolution ist überdies auch ein schwerer Verstoß gegen das Prinzip der Gleichbehandlung. Oder soll es jetzt völkermördische Verbrechen erster und zweiter Klasse geben?
    Warum wird nicht etwa an die fast gänzliche Ausrottung der Indianer in Nord- und Südamerika mit Trauergottesdiensten erinnert?
    Warum herrscht Schweigen zum mörderischen Vorgehen der belgischen Kolonialmacht im Kongo?
    Warum wird der millionenfachen Mord der (kommunistischen) Roten Khmer an allen Kambodschanern totschwiegen, die ein Mindestmaß an Bildung hatten?
    Warum wird das sowjetischen Vorgehen gegen Krimtataren, deutsche und andere Minderheiten totgeschwiegen, die kollektiv in Sibirien verrotten mussten?
    Warum herrscht Ruhe zum brutalen Abschlachten von Sikhs durch die Briten und später durch die Hindus im Amritsar?
  • Warum zum brutalen Vorgehen der Chinesen gegen Tibetaner?

Es ist noch etwas nicht sehr schlau: Durch solche Maßnahmen wird den in Deutschland lebenden Türken der ohnedies viel zu langsam laufende, aber unumgängliche Prozess der Integration und Assimilation noch weiter erschwert. Statt sie zu Glaubenbekenntnissen über für die Gegenwart sekundäre historischen Fakten zu zwingen, die völlig konträr zu all dem sind, was deutsche (oder österreichische) Türken bisher gehört haben, wären andere Maßnahmen viel bedeutsamer. Wir sollten Türken – natürlich auch Araber, Afrikaner und Afghanen – zwingen, sich öffentlich und ausdrücklich zu ein paar absolut grundlegenden Dingen unserer Gesellschaft zu bekennen, die hundert Mal wichtiger sind als die Armenienfrage; zumindest wenn sie in Europa bleiben wollen:

  1. Dass die globale Religionsfreiheit unabdingbar auch das Recht einschließt, die Religion zu wechseln und - beispielsweise - nicht mehr Muslim zu sein.
  2. Dass jede Frau das absolut gleiche Recht wie ein Mann hat, einschließlich Ehescheidung, Erbrecht, Sexualleben und Berufswahl.
  3. Dass jeder auch nur indirekte Druck auf Frauen, ihren Kopf irgendwie zu verhüllen, strafbar ist.
  4. Dass Polygamie ebenso wie Sex mit Kindern ein Verbrechen ist.
  5. Dass auch Praktiken wie Homosexualität zwar religiös verboten sein können, aber in keiner Weise zu irdischen Sanktionen führen können.
  6. Dass jede private Gerichtsausübung (Scharia-Gerichte) streng zu bestrafen ist.
  7. Dass jede Aussage – etwa eines Religionslehrers – dass das muslimische Straf- und Zivilrecht irgendeine Relevanz hat, sofort zu lebenslangem Lehrverbot führt.
  8. Dass die globalen Menschenrechte ebenso wie Zivil- und Strafrecht in Österreich ohne eine Berücksichtigung der Scharia umgesetzt werden müssen. Obwohl die islamischen Staaten einst staatsrechtlich den Vorrang für die Scharia verbindlich verlangt haben.
  9. Verstöße gegen all diese Punkte werden auch strafrechtlich verfolgt.

 

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHDW
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juni 2016 02:54

    Hauptsächlich fehlt die klassenfeindmörderische Praxis und das Verschweigen des Massenmordes an den Andersdenkenden der "Konterrevolution" der marxistisch-sozialistischen Ideologien seit 1917 in Russland und besonders China mit Abermillionen von Opfern. Nächstes Jahr wird die heuchlerische Rechtfertigungsrethorik dazu, gerade in Deutschland und Österreich wieder zum Kotzen anschwellen.!

  2. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juni 2016 11:05

    OT - Der ORF ist wieder einmal der Lüge überführt. "Schatzsuchende" wurden für eine Aufräumszene nach den Unwettern herangezogen.

    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/nach-hochwasser-fluechtlinge-stellen-aufraeumarbeiten-nach/

  3. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juni 2016 10:35

    Auch historische Massenmorde dürfen nicht von einer freien Diskussion um das ob, wie und warum ausgeschlossen werden. Genau so wenig wie jede andere wissenschaftliche Arbeit der Gegenstand von gerichtlichen Festlegungen sein darf.
    Naja, vielleicht wird das "Leugnen" des menschengemachten Klimawandels auch bald strafbar in Deutschland und die Schuld - v.a. der Deutschen an Selbigem wird per Resolution festgestellt.

    Es wird immer Menschen geben, die historische Vorgänge bestreiten oder leugnen.
    (Bitte immer beachten: "Bestreiten" heißt mit Gegenargumenten und wissenschaftlich fundierten Fakten etwas Anderes zu behaupten, als sein Widerpart. "Leugnen" heißt, wider besseres Wissen behaupten. Dazwischen liegen Welten!)

    Die völlig wahnwitzige Ansicht, die in Deutschland und Österreich vorherrscht, man müsse geschichtliche Fakten durch Gerichte festschreiben lassen, ist Ausdruck einer ungesunden Verfassung in der sich Staat und Rechtsgesellschaft befinden.
    In Russland kann man ungestraft die Massenmorde eines Lenin oder Stalin oder anderer hypertropher Bestien leugnen. Selbst in Kambodscha ist es straffrei, die Massenmorde der roten Khmer in Abrede zu stellen. Warum das? Weil es angesichts der Schädelpyramiden und Massengräber sowieso absurd ist und mit Absurdem beschäftigt sich bei klügeren Völkern kein Gericht.
    Wer die Bilder zum Armenier-Genozid kennt, der braucht ja über das "ob" nichteinmal mehr eine Frage stellen. Aber warum soll jemand nicht behaupten dürfen, das wäre "so" nicht gewesen?
    Die Aktion zum Armenier-Genozid hat in Deutschland übrigens keinen Zusammenhang mit dem Bedauern historischen Unrechts! Was hat man denn davon, eine Tasache, die hundert Jahre zurückliegt, per Resolution "gerichtsnotorisch" festzuschreiben, damit man jeden, der eine Diskussion darüber anfängt wegen "Volksverhetzung" anklagen kann?
    Natürlich gar nichts.

    Nein, in Wahrheit ist es der perverse deutsche Buß- und Schuldkult, der den Hass auf sein Volk und sein Land (nicht umsonst marschieren die völlig geisteskranken Grünen und sonstige Bolschewiken in Deutschland mit Plakaten wie "Nie wieder Deutschland" und "Deutschland du mieses Stück Scheiße") einzementieren will.
    In diesem Fall, in dem man eine "Mitschuld" der deutschen Kaiserreiches an dem Genozid konstruiert. Weil man mit den Türken verbündet war aber nichts dagegen gemacht hat!
    Auf DIE Idee muss man erstmal kommen! Aber den Piefkes ist eben nichts zu blöde!

    Mit der Argumentation ist man jetzt an nächsten Genozid an den Kurden mitschuldig, weil man ja mit der Türkei verbündet ist und nicht dagegen unternommen hat, wenn die Türken die kurdischen Städte niederbomben.

    Und die Tatsache, daß es genügend Türken gibt, die auf das Ausmorden der Armenier und anderer Christenhunde stolz sind, braucht Resolutionen und Festschreibung von Genoziden auch nicht. Da reicht es, daß der Tatbestand des Gutheißens krimineller Handlungen erfüllt ist, und Morde an Armeniern und Christen sind eine Tastsache.

    Alles in Allem ist es wieder der Versuch, am Piefke-Wesen die Welt genesen zu lassen. Nun hat Deutschland plötzlich das Problem, daß andere Völker nicht zum Schuldkult und zur Verteufelung ihrer Geschichte neigen. Die Folgen werden noch interessant werden, denn der neue Sultan behandelt die Deutschen bereits jetzt in Permanenz wie ein Hundevolk.

    Zu dem sie leider offenbar verkommen und noch stolz darauf sind.

  4. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juni 2016 11:40

    Die Scheusslichkeit des Armeniermordes per Resolution zu verurteilen wirft grundsätzliche Fragen auf, deren Tragweite gar nicht weit genug eingeschätzt werden können. Nicht im Hinblick auf Deutschlands Gedächtnislast bezüglich des Judenmordes, hier wurde und wird, mEn an vielen Stellen überschießend (nämlich so, daß es bereits den Opfern reicht, in deren Namen zahlreiche Trittbrettfahrer mit ganz anderen Zielen agieren, als Gerechtigkeit herzustellen) , aber sei's drum, entsprechend geleistet. Die Frage ist doch, soll die Politik die Rolle von Historikern und Gerichten übernehmen - warum ja und warum vielleicht auch nein.
    EIn Mitposter hat diesbezüglich einen meines Erachtens nach wesentlichen Gesichtspunkt in die Diskussion eingebracht: es gibt Gesellschaften, deren politische Eliten in ihrer Erzählung über sich selbst die dunklen Episoden ihrer Historie erkannt haben und frei von falschem Sünderstolz über diese berichten. Amerikaner und Briten wurden genannt hinsichtlich Ihrer kolonialen Vergangenheit was die Behandlung der Ureinwohner wie auch der Schwarzen betrifft. Eine politische Entität und Gesellschaft aber, die mit größter Selbstverständlichkeit ein eindeutig erwiesenes Geschehen dieser Größenordnung nicht nur kollektiv bestreitet, sondern mit ausserordentlicher Aggressivität darauf reagiert, wenn sie daran erinnert wird, ist mit sich nicht nur nicht im Reinen, sie ist gefährlich. Kommen die Leugner des Geschehens mit Ihrem Verschweigen durch, ermuntern sie damit Wiederholungstäter.
    Das kann ernsthaft niemand wollen. Dieser Beschluß schadet den Türken nicht, und gleich dazugesagt - eine Integration von Türken geht mir achtern vorbei.
    Ich habe keine Türken gerufen, ich brauche sie hier nicht und wenn Sie trotzdem gekommen sind, dann können sie auch gleich wieder nach Hause gehen.
    Man kann des Guten auch zuviel tun - aber wir wissen, das ist ein altes deutsches Problem - das richtige Maß finden und halten ist dies Sache dieses Volkes nicht.
    Deshalb unterscheidet sich nach wie vor maßhaltige Gedächtnispolitik vom politischen Schuldkult, den es dazu in unsere Breiten zweifellos gibt. Junge Leute, die die Epoche nur noch aus der - zu einem erheblichen Teil in wichtigen Bereichen faktisch und politisch falschen - Überlieferung kommunistisch orientierter Lehrer oder gar nicht zu kennen glauben, werden zu völlig verquerem politischen Aktionismus angeleitet, der immer nach dem gleichen Muster in Bewegung gesetzt wird. Zuerst gelangen detailreiche Erzählungen grausamster und unmenschlichster Verbrechen (die zweifelsfrei auch so stattgefunden haben) reichlich unterfüttert mit entsprechendem Bildmaterial zur Darstellung. Die Schuldigen hiezu werden unspezifisch benannt (Nazis, Faschisten) - wer würde diese Täter schließlich nicht verabscheuen ? Dann wird gewarnt vor deren Wiederkehr, schließlich werden Angst und Ablehnung transformiert und gelangen als Hass, der sich auf vermeintliche Nazis und Faschisten richtet, zur Entladung. Diese Methode ist verwerflich, sie spaltet die Gesellschaft und bereitet den Weg in einen Bürgerkrieg, begleitet von einer maßlosen Gewaltrethorik die sich in Selbsthass gegen die eigene Nation, aber auch den politischen Widersacher richtet.
    Daß die deutsche Geschichte nur als Verbrecheralbum erzählt werden kann, ist diesen 'fortschrittlichen Kräften' gewiß. Daß sich dieselben detailreichen Erzählungen grausamster und unmenschlichster Verbrechen (die zweifelsfrei auch so stattgefunden haben) reichlich unterfüttert mit entsprechendem Bildmaterial auch hinsichtlich anderer, entgegengesetzter politiuscher Akteure dieser Epoche reichlichst auffinden lassen, soll freilich unterdrückt bleiben, damit keine Rechtfertigung, Aufrechnung und was an Unsinn dann so Alles argumentiert wird, stattfinde. Das ist der Mißbrauch, dem wir täglich begegnen.

    Ob sich der Bundestag mit seiner Resolution eben dieses Mißbrauchs in Richtung auf die Türkei schuldig gemacht hat? Nein, so meine ich.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juni 2016 09:15

    Alle Menschen sind gleich viel wert, heißt es da in den Menschenrechten.

    Das müßte auch für die TOTEN gelten---und da spießt sich's, denn es stört offensichtlich niemanden, daß bei den Toten gravierende Wertunterschiede gemacht werden.
    Selbst die rein zahlenmäßig größten Völkermorde, wie sie etwa STALIN an den Kulaken (man spricht von etwa 25-30 Millionen!) durchführen ließ, können straflos geleugnet werden---und sind 99% der Menschen nicht einmal bekannt; dieser Toten, dieses unsagbaren Elends wird--- mangels streitbarer finanzkräftiger LOBBY!--- nie öffentlich gedacht.

    Wenn also alle Menschen gleich viel wert sind, muß das auch für die Toten gelten.

    Entweder muß ein Gesetz für ALLE gelten oder man schafft es, weil Differenzieren einfach absolut untragbar ist, der Gerechtigkeit halber ganz ab.

    Wenn ein Überlebender eines Völkermordes fleht, das "ein-malige" VERBOTSGESETZ unbedingt beizubehalten, stünde dieses "Recht" auch den Nachkommen anderer Völker zu, an denen Völkermord begangen worden ist---gleiches Recht für ALLE TOTEN.

    Das SELEKTIEREN von TOTEN in solche, die mehr wert sein sollen als andere Tote ist eine Perfidie sondergleichen und spottet jeder Gerechtigkeit.
    Aber wir Österreicher sind halt nun einmal ein devotes Völkchen, wenn uns jemand fest an der Kandare hat.

    Dem größenwahnsinnigen Erdogan darf man sich nicht unterwerfen---aber das geschieht leider ohnedies schon am laufenden Band!

  6. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juni 2016 11:03

    Je länger der Holocaust zurückliegt, umso bizarrer die Erinnerungsrituale.
    Zu glauben, daß ein Verbotsgesetz legitim wäre, solange es noch Überlebende des Holocaust gibt, ist naiv. Das genaue Gegenteil ist der Fall: aus Angst, daß der Holocaustindustrie die Geschäftsgrundlage wegstirbt, müssen noch rechtzeitig vorher alle möglichen Verbots- und Wiederbetätigungsgesetze derart ins Abstruse hinein verschärft werden, damit auf jeden Fall dafür gesorgt ist, daß künftig irgendwer irgendwo immer dagegen verstößt und so das Geschäft am Laufen hält. Damit ein Heer von steuergeldalimentierten Geschichts- und Tugendwächtern jederzeit behaupten kann: "Der Schoß ist fruchtbar noch aus dem das kroch". Dies haben Autoren wie Finkelstein und Rudolf Burger et al. ausführlich beschrieben.

    Es gibt nichts Verwerflicheres, als aus der Sicht der Nachgeborenen mit der gerade gültigen Moral (die Moral ist eben einmal eine Zeitgeisthure) und aus einem aktuell zweckmäßigen politischen Kalkül heraus Geschichtsschreibung betreiben und Aussagen über historische Vorgänge sanktionieren zu wollen. Bewerten - mit Vorbehalt und Augenmaß, verurteilen - wer es moralisch braucht, um von eigener Bedeutungslosigkeit oder eigenen Verfehlungen ablenken zu können, soll sein.

    Aber dekretieren oder verbieten - das ist Faschismus pur. Und Indiz dafür, daß das System versucht, Deutungshoheit zu bewahren, die es auf demokratische, rational-diskursive Weise längst verloren hätte.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juni 2016 08:11

    Die Freimaurer mit ihrer Ausrottungstaktik nach der französischen Revolution war Völkermord pur. In der Provence streuten sie Salz in die Ackerfurchen um den Boden auf ewig unfruchtbar zu machen. Die Infernalischen Kolonnen rotteten die königstreue Bretagne, Normandie und Vendée aus, Gründeten Fabriken zur Verwendung von Menschenhaut, -Haaren und Knochen. Turreau mldete dem Konvent daß es dort kein menschliches Wesen mehr gab.
    Christen kämpften auf beiden Seiten im Weltkrieg, Freimaurer nur auf einer. Das erklärt den Völkermord an den Volksdeutschen. Darüber spricht man sicherheitshalber nicht.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorVölkermord hier und jetzt
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juni 2016 11:11

    Ist den Österreichern klar, dass in ihrem eigenen Land ein Völkermord stattfindet?


alle Kommentare

  1. Dr.Ulrich Rapp (kein Partner)
    07. Juni 2016 17:42

    Der Deutsche Bundestag…

    Bearbeiten

    Veröffentlicht: Freitag, 03. Juni 2016 17:08

    …hat Geschichte beschlossen. Das ist natürlich reiner Unsinn. Wenn ein Gesetzgeber zum Beispiel beschließt, dass nicht Caesar gesiegt hat, sondern Vercingetorix oder dass zwei mal zwei nicht vier ist, sondern fünf, dann gibt das bestenfalls einen kurzen Applaus in den Lügenmedien, sonst nichts.

    Im Falle des Armenierbeschlusses steckt aber mehr dahinter. Jetzt kann nämlich Frau Merkel behaupten, dass ihre Türkeilösung für die von ihr eingeladenen Einwanderer nur an diesem Beschluss scheitert und nicht von Anfang an nur heiße Luft war.

    Gut gelogen!

  2. Anmerkung (kein Partner)
    07. Juni 2016 04:27

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger, Forderungen werden von den Muslimen nur noch verlacht, seit klar geworden ist, dass sie in ein paar Jahrzehnten als Mehrheit die Macht übernehmen (und ihrerseits die Unterwerfung unter den Islam fordern) werden.

    Aber die Mitmacher im sozialistisch-christlichen Staat sind selbst schuld an ihrem kommenden Elend, schuld mit ihrer Menschlichkeit, die sowohl für die Abtreibungsfreiheit als auch für die Bevorzugung von Ausländern zum Aufhänger geworden ist. Daran haben Rot und Schwarz in jahrzehntelanger Wühlarbeit auch jene Rechtslage festzurren können, die den Einheimischen nunmehr die Rolle wehrloser Schmarotzerwirte aufzwingt.

  3. ehFrank (kein Partner)
    07. Juni 2016 00:09

    Polygamie ist ein Verbrechen? Aber ein Deutscher Bundespräsidentenpfarrer, aus dessen Religion erst die gesetzliche Monogamie entsprungen ist, darf sich neben seiner Angetrauten noch eine staatsfrauliche Geliebte leisten? Was für eine Doppelmoral.

  4. astuga (kein Partner)
    06. Juni 2016 02:17

    "Denn zum ersten ist es eine Perversion, wenn ein politisches Gremium über hundert Jahre zurückliegende Fakten urteilt, die nur Geschichtswissenschaftler und eventuell Juristen beurteilen sollten."

    Das sehe ich anders.
    Denn die ganze Causa ist immer noch Teil aktueller Politik.
    Etwa was das Verhältnis EU und Türkei und einen allfälligen Beitritt betrifft.
    Es geht dabei aber auch um das Verhalten der Türkei gegenüber Armenien, etwa im Konflikt mit Aserbaidschan.
    Oder im Umgang mit christlichen Minderheiten innerhalb der Türkei.
    All das macht die ganze Angelegenheit zu einem politischen Thema der heutigen Zeit.

  5. heartofstone (kein Partner)
    05. Juni 2016 22:19

    UNHCR Arschwimmerl Pinter ist ein verfickter Lügner ... 60% der Flüchtlinge sind Frauen und Kinder ... dem Wichser gehört ein Tonfa vom Arsch bis in den Hals gerammt ... und ich bin jetzt nett ...

  6. heartofstone (kein Partner)
    05. Juni 2016 22:10

    UNHCR Arschwimmerl Pinter ... was gehen uns Afghanistan, Syrien usw usf an? Sollen sich die Sau die Arabische darum kümmern. Die hat Platz und Geld und den gleichen Glauben von 90% der "Flüchtlinge" ...

    Persönlich bin ich dafür, "Flüchtlingsboote" einfach mit einem ÜSMG zu zersägen und das zu dokumentieren ... Ausstrahlung weltweit ... keiner der sog. Flüchtlinge ist politisch verfolgt. Raus mit dem Pack ...

  7. Polyphem77 (kein Partner)
    05. Juni 2016 20:38

    Was spricht eigentlich dagegen, dass endlich auch die fast gänzliche Ausrottung der Indianer in Nordamerika Völkermord genannt wird? Es muss halt endlich wer damit anfangen, diese Verbrechen als solche zu benennen und an sie zu erinnern.
    Dasselbe gilt für das mörderischen Vorgehen der belgischen Kolonialmacht im Kongo, den millionenfachen Mord der (kommunistischen) Roten Khmer an den Kambodschanern, oder auch das sowjetische Vorgehen gegen Krimtataren, deutsche und andere Minderheiten, und die vielen anderen Völkermorde in der Geschichte.
    Es muss nur endlich jemand oder eine Organisation damit beginnen!!

  8. Gennadi (kein Partner)
    05. Juni 2016 18:41

    Unnötige und sehr selektive Panikmache von A.U.

    Was ihm entgangen sein dürfte:
    Vor einiger Zeit verirteilte der Wiener Gemeinderat, auf Antrag des Muslimbruders Al-Rawi, dass in Ägypten gegen Mitglieder der terroristischen Muslimbruderschaft Gerichtsverfahren geführt werden.

    Nur so ganz nebenbei zu A.U.s Geschwafel:
    Deutsche Offiziere hatten wesentlichen Anteil an den Massakernb an den Armeniern. Auch die Todesmärsche wurden von deutschen Militärs inszeniert und organisatorisch geleitet.
    Und da gabs noch keine Nazis....

  9. Gasthörer (kein Partner)
    05. Juni 2016 13:24

    In diesem Zusammenhang sollte man die nicht vorhandene Souveränität Deutschlands in Erinnerung rufen. De facto ist die BRD so souverän wie es die österreichischen Bundesländer sind.
    Anders ist die widersprüchliche und die ihrer Bevölkerung jegliche Lebensgrundlage raubende Politik der sog. dt. Regierung nicht zu erklären - sie stellt den archimedischen Punkt dar.

    Wenn dies jemand zu erklären versteht, dann sind es die Russen, daher empfehle ich dieses youtube-Video:

    "Russischer Historiker über vier Einschränkungen der deutschen Souveränität durch 2+4-Vertrag"

    • Gennadi (kein Partner)
      05. Juni 2016 18:44

      Putins Trolle gehen um....

    • Sender Gleiwitz (kein Partner)
      05. Juni 2016 20:31

      @ Gennadi "Putins Trolle gehen um...."

      Das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda dankt dem Leserreporter Gennadi, der mit einzigartigem Material die Feinde des deutschen Volkes restlos entlarven konnte.

    • Gasthörer (kein Partner)
      05. Juni 2016 23:00

      Was soll ich machen, er zahlt halt gut. Beinahe so gut wie den Amis den Unterberger...

  10. fewe (kein Partner)
    05. Juni 2016 12:01

    Ich denke, diese Idioten sollen sich um die aktuellen Probleme kümmern und nicht ständig die vergangenen Grausamkeiten wiederkäuen. Sie verursachen mittlerweile Schlimmeres, als Hitler und Stalin gemeinsam angerichtet hatten. Wenn das nicht gestoppt wird und die Hercules-Maschinen in halbtäglicher Rotation fliegen.

    Das Verschwinden von Europa und dessen Islamisierung werden die Türken, Orientalen und Afrikaner in 15 oder 20 Jahren nicht betrauern, sondern feiern.

  11. Herbert Richer (kein Partner)
    05. Juni 2016 11:28

    Diie furchtbare Saat gedeiht prächtig! Bezeichnend für den Meinungsfaschismus und der Gedankendiktatur a la Frankfurter Schule und der Siegerjustiz dieser herrschenden Klasse, weniges unter unzähligen ähnlichen, meinungsdiktieren Instrumenten, bleibt die allergrößte Menschenvernichtungsmaschinere der New World Order vollkommen unerwähnt. Wie schafft es eine Ideologie, Rasse, Religion, ein Geheimbund, welcher jedermann bekannt, ein Volk, oder nun ein Staat, seit Menschengedenken in jeder, wirklich jeder Massenvernichtung, bei jedem Genozid, bei jedem Verbrechen gegen die Menschlichkeit und gegen den Rest der Erdbevölkerung jeglicher Art extremst involviert, vollkommen unbelastet und sakrosankt in den Köpfen der indoktrinierten dumben Massen zu existieren? Die Finanziers und brutalsten Protagonisten der Bolschewiken sind hinlänglich bekannt, man lese weiter nur nach, wer die mächtigen Hintermänner und Förderer, nebbich immense Nutzniesser, z. B. Mao Tse Tungs und deren Tötungsmaschinerei, waren.
    Voltaire bringt es auf den Punkt: "Willst du wissen wer dich beherrscht, finde heraus wen du nicht kritisieren darfst. Und Nitzsche sagt es ganz deutlich und zeigt die einzige Alternative auf.
    Nach dem Lauschen des virtuosen Spieles Menuhins, auf seiner Stradivari sollte sich jeder der Lekture des Buches seines Sohnes hingeben......! Schwerlich denselben als Nazi mundtot zu schlagen - dies gelang weiland ja auch bei Finkelstein nicht. Auch kein noch so sozialistisches Gericht konnte auch nur eine eine einzige Passage derselben verbieten, geschweige denn, den Verkauf verhindern.

  12. Völkermord hier und jetzt (kein Partner)
    05. Juni 2016 11:11

    Ist den Österreichern klar, dass in ihrem eigenen Land ein Völkermord stattfindet?

    • fewe (kein Partner)
      05. Juni 2016 12:15

      Offensichtlich nicht.

    • Undine
      05. Juni 2016 13:59

      Nein, das ist den Österreichern nicht klar---sie wollen es auch gar nicht so genau wissen.

    • Gasthörer (kein Partner)
      05. Juni 2016 22:58

      Gut erkannt, man sollte den NWO-Agenten und deren Unterstützer, Grüne, Antifa und Gutmenschen aller Art dieses rassistische Verbrechen unentwegt unter die Nase reiben.

      Wo ist die Demo, der 100.000 anständige Österreicher folgen, und bei der sich die Massen die Hälse heiser schreien?
      "Wir wollen keine Rassistenschweine!"

      Das Gegenteil ist der Fall, jene, die auf dieses rassistische Großverbrechen hinweisen, Identitäre und Patrioten aller Couleur, werden in orwellscher Manier als Rassisten bezeichnet.

  13. Tik Tak (kein Partner)
    05. Juni 2016 10:49

    " Was will Deutschland denn heute machen, wenn sich 50.000 Türken ins Stadion begeben sollten, um dort ihre Sichtweise zum armenischen Kriegsschauplatz zu beschwören? Alle einsperren? ..."

    Warum nicht?
    Nur weil das Türken sind?

    Wären das Nazis die den Holocaust leugnen würde es ja auch gehen.
    Gesetze gelten für alle, auch für Türken.

    " ... wird den in Deutschland lebenden Türken der ohnedies viel zu langsam laufende, aber unumgängliche Prozess der Integration und Assimilation noch weiter erschwert. ..."

    Gerade Türken sind mit fortschreitender Dauer des Aufenhalts, in Generationen, immer weniger zur Integration bereit.
    Was soll da zuwiderlaufen?
    Integration wird längst verweigert.

    • fewe (kein Partner)
      05. Juni 2016 12:33

      Die Notwendigkeit, sich hier zu integrieren und Deutsch zu lernen, reduziert sich von Woche zu Woche.

      Ja, es ist ja neuerdings überhaupt nichts mehr machbar. Grenzen kann man nicht mehr schützen und Leute nicht mehr verhaften. Alle Straftäter sind entweder arme Traumatisierte oder waren wegen ihrer traurigen Lage besoffen oder es war ihnen so fad, dass sie kleine Kinder auf die Fahrbahn legen oder Frauen reihenweise vergewaltigen.

      Muss man schon verstehen. Am Anfang dieser Umvolkung im Vorjahr hatte sich ja sogar eine bei ihrem Vergewaltiger entschuldigt und bedankt. Möglicherweise gibt es wirklich Chemtrails, die die Leute verblöden und zur Selbstaufgabe treiben.

    • Undine
      05. Juni 2016 14:04

      @Tik Tak

      "Gesetze gelten für alle, auch für Türken."

      Eben nicht! Türken haben in Ö Narrenfreiheit! Und warum? Weil jeder weiß, daß sie schnell beleidigt sind und gewalttätig werden. Deshalb dürfen sie alles, was Herr und Frau Österreicher nicht dürfen. So beißt sich die Katze in den Schwanz.

    • bürgerIn (kein Partner)
      05. Juni 2016 14:56

      das antike troja liegt angeblich in der heutigen türkei. das trojanische pferd - als symbol für überlistung, kramt die ilials hervor und lest nach. ....

    • fewe (kein Partner)
      05. Juni 2016 18:59

      @Undine: Ja, Türken - und andere Ausländer oder Migranten - sind gegenüber den autochthonen Österreichern privilegiert. Siehe Strafgesetzbuch.

      Ein Österreicher darf diese geschützten Gruppen nicht einmal kritisieren. Nur huldigen. Umgekehrt sind Österreicher diesbezüglich vogelfrei.

      Der oft strapazierte Vergleich mit den Juden unter den Nazis ist nicht ganz daneben - jedenfalls in der Anfangsphase. Wir wissen ja nicht, welche Phasen noch folgen.

  14. Torres (kein Partner)
    05. Juni 2016 10:29

    Es ist ja (noch) nicht gesagt - und Unterberger sagt auch nichts dazu - dass die "Leugnung" dieses Völkermordes an Armeniern strafbar ist (so wie etwa die Leugnung des Holocaust). Sollte dem so sein, wäre es tatsächlich wieder einmal eine unzulässige Einschränkung der Meinungsfreiheit.

    • werauchimmer
      05. Juni 2016 21:33

      Mit solchen Deklarationen, die Geschehnisse als organisiertes Verbrechen von der Größenordnung eines Völkermordes qualifizieren (noch dazu, ohne dafür detaillierte Begründungen zu liefern, wie es in Gerichtsverfahren mit Instanzenzug erforderlich ist), wird ein Gesinnungsdruck eingeleitet, der jeden Geschichtsforscher, der zu auch nur teilweise entlastenden Ergebnissen kommt, dem Generalverdacht aussetzt, er wolle Massenmord verharmlosen, wenn er nicht die in zeitgeistigen Empörungsergüssen genannten Opferzahlen bestätigen kann.

      Bereits vor Erlassung von Gesetzen nach Art des Verbotsgesetzes wird ein solcher Historiker nachteilige Folgen für seine Existenz oder seine Karriere zu befürchten haben, und dass ihm Forschungsmittel nicht bewilligt werden. Umgekehrt werden die Opportunisten unter den Forschern die Opferzahlen beständig zu steigern wissen.

  15. fxs (kein Partner)
    05. Juni 2016 09:45

    Jetzt gehen sie also 100 Jahre zurück. Wie wär's mit mit 150? Dann müsste man auch beginnen die Ausrottung der Indianer in Amerika als Völkermord einzustufen. Oder gibt es dagegen 'Gute Gegenargumente'?, etwa aus 'Stahl und auf den Weltmeeren herumschwimmend'?

  16. antirussisches Tagebuch (kein Partner)
    05. Juni 2016 09:20

    Was wurde eigentlich aus dem von AU propagierten Völkermord im Donbass?
    Waren die vom Westen organisierten ukrainischen Neonazis erfolgreicher als Hitler?

  17. HDW
    04. Juni 2016 13:46

    Wenn man versucht Gräueltaten, Massenmord und Terror, wie in der Rechtspraxis, historisch mit persönlicher Schuld zu verknüpfen, stößt man unweigerlich an die Verjährungsgrenze die wegen der Vergeßlichkeit der Zeugen und der physischen Veränderung der Beweismittel unerbittlich gegeben ist.
    Strategien des Vergessens und Relativierens dominieren dann auch das kollektive Bewußtsein.
    Ein russischer Historiker von Memorial, antwortete auf die übliche dämliche Spiegelfrage nach der gegenseitigen Bedingtheit von rotem durch weissen Terror, ihn interessiere mehr, welche Ideologie durch ihre Klassenkampftheorie, zum Bürgerkrieg mit welchen richtigen und falschen Argumenten gehetzt habe. Also die Wirkungsgeschichte der Ideen.
    Gerade das wird aber durch diesen, exhibitionistisch-politischen Beschluß tabuisiert. Und das wiederum führt zur Mythenbildung im jeweils nachgeborenen Gesellschaftskörper, nicht nur bei Deutschen und Türken!

  18. werauchimmer
    04. Juni 2016 11:20

    Die Deklaration des Bundestages zum Genozid an Armeniern durch das osmanische Reich während des ersten Weltkrieges wird nicht nur kein Unrecht ungeschehen machen, sie wird auch darin scheitern, irgendein zukünftiges Unrecht zu verhindern.

    Denn selbst wenn unter dem Druck der Weltöffentlichkeit ein Schuldkult in Begleitung von Ausgleichsmaßnahmen und Entschädigungen der einen oder anderen Art entstehen sollte, wird dadurch in vergleichbaren Situationen, in denen die Weltöffentlichkeit gespalten oder es - einmal angenommen in einem dritten Weltkrieg - um die Integrität der Nation geht, keine Schonung, etwa gegenüber den Kurden , sichergestellt. Wenn der Staat seine Autorität nicht mit Zwangsmaßnahmen in Konflikten durchsetzen kann, weil er sich zu Mäßigung verhalten sieht, könnte das zudem dem Unrecht seitens Aufständischer Auftrieb geben, man blicke etwa nach Syrien, wo ein Genozid durch Rebellen bewirkt wird, wobei abgesehen davon im gesamten nahen Osten die christlichen Bevölkerungsteile terrorisiert und - zumindest als solche, teils aber auch physisch - ausgemerzt werden.

    Bewirken wird ein solcher Schuldkult allenfalls, dass die in Schätzungen von Historikern genannte untere Grenze an Opfern in Höhe von 300.000 schnell der Vergessenheit anheimfallen wird, weil diese Zahl, die historisch sich als Größenordnung in etliche vergleichbare Geschehnisse einreiht, nicht geeignet ist, die Wiedergutmachungsanstrengungen zu potenzieren.

    Die Ihnen vorliegenden Informationen, Herr Unterberger, haben Sie ja schon einmal konkretisiert, indem Sie bekannt haben, dass Sie der Dichter Werfel sehr beeindruckt hat. Jedoch macht ein Dichter in Romanen, selbst im ehrlichen Bemühen um Authentizität, stets nur Einzelschicksale und Impressionen zum Thema. Ein Dichter kann keine Auskunft über die Systematik von Grausamkeiten geben, weil ihm der strategische Überblick fehlt.

    Ich jedenfalls möchte Gegendarstellungen des national-türkischen Lagers nicht missen, wonach die Armenier diese Kalamitäten durch eigene Massaker an Moslems ausgelöst und Partei der Kriegsgegner ergriffen haben, weshalb sie als ethnisch verschworener Fremdkörper angesichts des Kriegsnotstandes der besonderen Behandlung durch Deportation in Anhaltezentren zugeführt werden mussten - etwas Ähnliches sollen ja auch die Alliierten mit ihren Rheinwiesenlagern unternommen haben, hier offenbar um sich selbst den Rücken während der ersten Besatzungszeit freizuhalten .

    Und keinesfalls können Juristen für die Beurteilung dieser Faktenlage genügen, weil ein Urteil über die universale Legitimität staatlicher Gewalt zur Aufrechterhaltung der Ordnung und die Grenzen dieser Gewalt ein rechtsphilosophisches Thema ist, das in Abhängigkeit vom jeweiligen Zugang zum Menschenrechtsverständnis nach diversen religiösen und weltanschaulichen Standpunkten unterschiedlich ausfällt (man denke hier nur an die Scharia). Rechtpositivisten fallen von vornherein aus der Zuständigkeitsauswahl heraus, weil für diese die ultimative Ratio die Norm ist, und damit auch die staatliche Gewalt zu deren Durchsetzung. Der Ratschluss der offiziellen Machthaber ist für diesen Kreis jedenfalls autonom. Aber auch außerhalb dieser Juristengruppe gilt, dass jeweils die offensichtlich einflussreichen Kreise das Ausmaß der staatlich zulässigen Autorität bestimmen, und nicht, wie es so oft gerne beschworen wird, das Rechtsempfinden der Bürger - diese werden nach Kräften mit Halbwahrheiten "verbildet", um sich Gefolgschaft zu sichern.

    Mit dieser Bundestagsdeklaration ist sicherlich ein weiterer Schritt zur Fütterung von Untertanen mit Halbwahrheiten gesetzt worden.

  19. Brigitte Imb
    03. Juni 2016 22:01

    OT - Wie unverschämt und nach Belieben Juncker die EU-Regeln bricht. Und da soll noch ein Normaldenkender Sinn in dieser Union sehen?

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/5002754/Harte-Kritik-an-zu-weichem-Juncker?_vl_backlink=/home/index.do

  20. Brigitte Imb
    03. Juni 2016 20:06

    Daß derartige Verbrechen geschichtlich (politisch) aufgearbeitet werden finde ich schon in Ordnung. Schon alleine deshalb, weil in den letzten Jahrzehnten so vehement die unrühmliche D/Ö Vergangenheit gepeinigt wird und zur Erbsünde erhoben worden ist.

    Zudem hat die hohe Politik ja auch "Verdun" abgefeiert. In dieser Angelegenheit ist man mit der Schuldzuweisung noch etwas uneins. Wird schon noch werden....

    Aaaaber, wie wäre es - für die pseudoverantwortlichen Politiker - endlich aus der Geschichte zu lernen, Kriege zu vermeiden und Umvolkungen erst gar nicht anzugehen?

  21. eudaimon
    03. Juni 2016 17:58

    Die Trauer oder das Gedenken an die Opfer von historischen Massenmorden

    gleich welcher Ätiologie verteilt auf die Tage im Jahr würde nicht ausreichen -

    so zahlreich sind die Verbrechen gegen die Menschlichkeit !! Die politischen

    Rituale dienen vor allem dazu die Massendemokratien westlichen Stils aus ihrer

    gegenwärtigen Verantwortung zu exkulpieren ,obwohl sie mit aller Kraft

    das heutige MENSCHENSCLACHTEN mit einem heuchlerischen sozialen

    Gewissen unter Kollateralschaden ihrer mörderischen Friedensdiplomatie

    zu kaschieren versuchen!!Das gilt sowohl für das Kriegstreiben der entsprechenden

    Industrielobbys als auch für die kulturelle Eradikation eines ganzen Kontinents

    auf dem Altar der blutrünstigsten aller Ideologie -dem realen Sozialismus!

    Dabei dienen Indoktrinationen aller Art das "HumanIndividuum" von der Wiege bis

    zum Tod einer neuen grausamen Priesterkaste zu animalisieren!! Freiheit im

    Klassischen Sinn wird zum Sündenbock jedweder sozialen Evolution in dieser

    Schreckenskammer der allgemeinen Verblödung - Zerstörung,gnadenlose

    Verfolgung und aphrodisierende Vernichtung alles "Alten" ist die Aufgabe

    jedes Mitglieds dieser neuen sozialistischen Gesellschaft !

  22. Dr. Bárdossy
    03. Juni 2016 15:01

    Was ist das – die "Liberale Meinungsfreiheit"?

    Siehe da, weiter oben gibt es sie in Unterbergers Apotheke.
    Ist sie nun ein harmloses Placebo, das rezeptfrei erhältlich ist?
    Oder ein Pleonasmus wie eine "blühende Blume" oder ein "runder Kreis"?

    Mir scheint es, dass sie doch eine unterschwellige, revolutionäre Forderung impliziert, wonach die Freiheit erst in der "liberalen" Deutungshoheit der Jakobiner und Freidenker gelesen werden muss?

    Ist LIBERALISMUS eine allerlösende Panazee, die den Ursprung einer neuen Religion, einer neuen Ära, einer neuen Inbrunst gestiftet hat?

    Aber wessen Geisteskind ist dieser neue Religionsersatz wirklich? Jedermann, der die GESCHICHTE noch vergessen hat, weiß, dass Liberalismus eine Missgeburt der Aufklärung ist, deren Höhepunkte in Luthers, Robespierre's und Lenins Revolutionen zum Durchbruch kamen.

    LIBERALISMUS nein, danke! Das Wort ist historisch allzu sehr belastet als es noch weiß gewaschen werden könnte.
    FREIHEIT ja! Sie ist das "Praestantissimum donum" schlechthin: Sie ist die vorzüglichste Gabe unter den natürlichen Gütern. Das ist das katholische Konzept der Freiheit nach der Enzyklika (1888) des Papstes Leo XIII.

    Mit den Meinungen Unterbergers wäre ich oft – wie auch im vorliegenden Fall – bis zu 80-90% einverstanden.
    Seine Lobhymnen auf die Floskeln "Liberalismus, liberal" halten jedoch meine Begeisterung in Grenzen.
    Offenbar hat er noch nicht gemerkt, dass sich alle Linken von Barack Obama bis Francois Hollande für "liberal" halten und als solche bezeichnen. Auch die EUdSSR, SPÖVP, NEOS, die GRÜNEN und die Zeitung "STANDARD" sind liberal.

    Für die Unterscheidung der Geister brauchen wir eine andere Terminologie!

    • Gennadi (kein Partner)
      05. Juni 2016 18:48

      liberal - heißt im Sprachverständnis Ablehnung aller Strukturen, Werte und Rechtssysteme.

      Früher sagte man Anarchismus dazu.

  23. Pennpatrik
    03. Juni 2016 14:49

    OT
    Der ORF oder ein von ihm beauftragtes Unternehmen hat Flüchtlinge bei Aufräumarbeiten nach dem deutschen Hochwasser nachträglich, qauasi nach Drehbuch gefilmt.
    Am Anfang hatte ich noch Probleme mit dem Wort "Schreibhuren", aber wie anders soll man diese Journalisten bezeichnen?

  24. Undine
    03. Juni 2016 13:21

    Vom "GENOZID auf RATEN", begangen an den Ureinwohnern AFRIKAS, wird eigentlich nie gesprochen--- dem SKLAVENHANDEL:

    "„Sklavenschiffe brachten in der größten Deportation der Weltgeschichte mindestens 13 Millionen Menschen von Afrika nach Amerika … In Afrika wurden ganze Regionen entvölkert . Mit dem „schwarzen Holocaust“ befassen sich Historiker …“

    „Sie kamen mit Schiffen, beladen mit Schwarzen aus Afrika, die als Sklaven verkauft wurden. Der Handel mit Schwarzen Sklaven wurde durch ein königliches Monopol geregelt und die Juden wurden oftmals zu könglichen Verkaufsagenten ernannt. …

    Juden waren die größten Schiffsausrüster für Sklavenschiffe in der karibischen Region. Dort lag das Sklaven-Schiff-Gewerbe hauptsächlich in jüdischen Händen. … Die Schiffe gehörten nicht nur Juden, sondern wurden auch von Juden bemannt und segelten unter dem Kommando von jüdischen Kapitänen.“

    https://derhonigmannsagt.wordpress.com/2015/04/21/der-sklavenhandel-lag-in-judischen-handen/

    Seymour B. Liebman, New World Jewry 1493-1825: Requiem for the Forgotten (KTAV, New York, 1982), pp. 170, 183. [Liebman ist Rechtsanwalt und lehrte an folgenden Hochschulen und Universitäten: LL.B., St. Lawrence University, 1929; M.A. (Latin American history), Mexico City College, 1963; Florida chapter American Jewish Historical Society, 1956-58; Friends of Hebrew University, 1958-59; American Historical Society Contributor to scholarly journals on Jewish history.

    • Cotopaxi
      03. Juni 2016 14:46

      Dazu passenden vom Autor Tidiane N'Daye "Der verschleierte Völkermord", Rowohlt, 2010, über den islamoarabischen Sklavenhandel nach den arabischen Eroberungszügen in Afrika.

      Es wird ja immer so getan, als ob wir Weißen und Christen die Sklavenjagd und den Sklavenhandel in Afrika eingeführt hätten.

      Tatsache ist, dass er von den Europäern dort schon etabliert vorgefunden wurde.

    • Patriot
      03. Juni 2016 16:28

      Auch hier wäre eine Entschuldigung angesagt.

    • Undine
      03. Juni 2016 22:29

      @Cotopaxi

      "Es wird ja immer so getan, als ob wir Weißen und Christen die Sklavenjagd und den Sklavenhandel in Afrika eingeführt hätten."

      Auch das fand ich als Schulkind immer so schlimm von den "Europäern", daß sie die Indianer so unbeschreiblich betrogen haben mit billigen Glasperlen und sonstigem Ramsch für wertvolle Felle:

      "1654 wanderte der erste Jude, Jacob Barsimson, von Holland nach New Amsterdam (New York) aus, und in den nächsten 10 Jahren folgten viele andere, die sich an der Ostküste niederließen und den »Handel« mit den Ureinwohnern begannen. Der erste Jude in diesem Gewerbe war Hayman Levy, der billige Glasperlen, Textilien, Ohrringe, Armbänder und anderen billigen Schmuck von Holland brachte, wofür er wertvolle Pelze einhandelte.

      Die Juden Nicholas Löwe und Joseph Simon beteiligten sich bald an diesem einträglichen Geschäft. Dabei kam Löwe auf die Idee, auch Rum an die ahnungslosen »Indianer« zu verkaufen.

      Die erste Schnapsbrennerei wurde errichtet. Nach kurzer Zeit gab es in der Hafenstadt Newport schon 22 Schnapsbrennereien."

      Auch das war ein Puzzlestein zum "Genozid auf Raten", diesmal an den Ureinwohnern Amerikas: Der ALKOHOL---als Mordwaffel!
      Von den eingeschleppten Krankheiten erst gar nicht zu reden,an denen die bedauernswerten Ureinwohner starben wie die Fliegen!

  25. Vayav Indrasca
    03. Juni 2016 13:06

    Es heißt Tibeter, nicht Tibetaner – wie Liliputaner.

  26. Bob
    03. Juni 2016 11:55

    Und wohin man schaut immer waren am Völkermord Linke am Werk. Ob Kommunisten, Nationasozialisten, Jakobiner usw. ständig sind Sozis am morden.

    • Zeu pater Eelioste
      03. Juni 2016 13:12

      Aha, die Sultane des Osmanischen Reichs waren also Linke, vielleicht sogar Linkslinke!

      Die Welt aus Sicht von Bob.

    • Bob
      03. Juni 2016 13:55

      Ausnahmen bestätigen durchaus die Regel. Abgesehen hat der Sozialismus keine Tausendjährige Geschichte.

    • Pennpatrik
      03. Juni 2016 14:42

      Lieber Bob!
      Selbstverständlich hatte der Genozid an den Armeniern auch linke Hintergründe. Der Sultan war schon lange machtlos, die (linken und von den Deutschen und Engländern unterstützten "Jungtürken" hatten die Macht übernommen).
      Einige Auszüge aus WIKIPEDIA:

      Der Sultan (Mehmed V.) hatte von da an im Wesentlichen nur noch Repräsentationsfunktionen, während die Regierung vom Großwesir eingesetzt wurde. Dieser wiederum wurde unter wesentlichem Einfluss der Jungtürken ernannt. Durch eine veränderte Verfassung wurde ein parlamentarisches System etabliert.

      Das Jahrzehnt der Jungtürken-Regierung war durch eine Reihe von schweren Kriegen geprägt. Zunächst ging 1911 Tripolitanien (Libyen) an Italien verloren. Im Ersten Balkankrieg schlossen Bulgarien, Serbien, Griechenland und Montenegro 1912 den Balkanbund gegen das Osmanische Reich, das dadurch fast alle europäischen Besitzungen einschließlich der Stadt Adrianopel verlor. Nur knapp einen Monat später griff Bulgarien seine ehemaligen Verbündeten an (Zweiter Balkankrieg), die von den Osmanen unterstützt wurden. Nach der Niederlage Bulgariens wurde der Grenzverlauf in den Verträgen von Bukarest und von Konstantinopel so festgelegt, wie er noch heute zwischen Bulgarien und der Türkei verläuft.

      Die "Linken" ---------------------------------------------
      In der Türkei hießen sie "Jungtürken"
      Auf Betreiben Enver Paschas kam es schließlich zu einem Kriegsbündnis mit Deutschland und Österreich-Ungarn, das allerdings im Kabinett umstritten war. Des Weiteren kam es zur Arabischen Revolte.

      Am 24. April 1915 veranlasste die osmanische Regierung die Verhaftung und Deportation armenischer Zivilisten in Konstantinopel. Diese Politik mündete schließlich in der Ermordung von ca. 600.000 bis zu 1.500.000 christlichen Armeniern. (Da ist es auf einmal die "Osmanische Regierung", Anm.)

      Die Revolution von 1908 wurde von dem Zentralkomitee der KEF in Saloniki organisiert. Alle wichtigen Führer der KEF nach 1908 wie Talat, Enver, Cemal, Cavit Bey, Mustafa Kemal (das ist der Atatürk, Anm.), Rahmi und ?ükrü, die in der osmanischen Politik aktiv wurden, waren schon vor 1908 Mitglied der KEF in Saloniki.

      ----------------------------------------------------------------------

      Nur so zum drüberlesen: Einmal den Artikel in der Wikipedia über den "Aufstand der Vendee" lesen, der zeigt, wie es in der "heiligen" Französischen Revolution vorgegangen ist. Mit diesen Verbrechern haben die Völkermorde in Europa begonnen und bis Srebrenica nicht mehr aufgehört.
      Wo immer die Linken die Macht übernahmen, gab es Mord und Totschlag.
      Wollen wir nicht vergessen, dass auch die Nazis keine Nazis sondern Nationalsozialisten waren.

      Zeu pater Eelioste möge seine Geschichtskenntnisse aufbessern ....

    • Bob
      03. Juni 2016 16:47

      Pennpatrik
      ********************************************************************

  27. Helmut Oswald
    03. Juni 2016 11:40

    Die Scheusslichkeit des Armeniermordes per Resolution zu verurteilen wirft grundsätzliche Fragen auf, deren Tragweite gar nicht weit genug eingeschätzt werden können. Nicht im Hinblick auf Deutschlands Gedächtnislast bezüglich des Judenmordes, hier wurde und wird, mEn an vielen Stellen überschießend (nämlich so, daß es bereits den Opfern reicht, in deren Namen zahlreiche Trittbrettfahrer mit ganz anderen Zielen agieren, als Gerechtigkeit herzustellen) , aber sei's drum, entsprechend geleistet. Die Frage ist doch, soll die Politik die Rolle von Historikern und Gerichten übernehmen - warum ja und warum vielleicht auch nein.
    EIn Mitposter hat diesbezüglich einen meines Erachtens nach wesentlichen Gesichtspunkt in die Diskussion eingebracht: es gibt Gesellschaften, deren politische Eliten in ihrer Erzählung über sich selbst die dunklen Episoden ihrer Historie erkannt haben und frei von falschem Sünderstolz über diese berichten. Amerikaner und Briten wurden genannt hinsichtlich Ihrer kolonialen Vergangenheit was die Behandlung der Ureinwohner wie auch der Schwarzen betrifft. Eine politische Entität und Gesellschaft aber, die mit größter Selbstverständlichkeit ein eindeutig erwiesenes Geschehen dieser Größenordnung nicht nur kollektiv bestreitet, sondern mit ausserordentlicher Aggressivität darauf reagiert, wenn sie daran erinnert wird, ist mit sich nicht nur nicht im Reinen, sie ist gefährlich. Kommen die Leugner des Geschehens mit Ihrem Verschweigen durch, ermuntern sie damit Wiederholungstäter.
    Das kann ernsthaft niemand wollen. Dieser Beschluß schadet den Türken nicht, und gleich dazugesagt - eine Integration von Türken geht mir achtern vorbei.
    Ich habe keine Türken gerufen, ich brauche sie hier nicht und wenn Sie trotzdem gekommen sind, dann können sie auch gleich wieder nach Hause gehen.
    Man kann des Guten auch zuviel tun - aber wir wissen, das ist ein altes deutsches Problem - das richtige Maß finden und halten ist dies Sache dieses Volkes nicht.
    Deshalb unterscheidet sich nach wie vor maßhaltige Gedächtnispolitik vom politischen Schuldkult, den es dazu in unsere Breiten zweifellos gibt. Junge Leute, die die Epoche nur noch aus der - zu einem erheblichen Teil in wichtigen Bereichen faktisch und politisch falschen - Überlieferung kommunistisch orientierter Lehrer oder gar nicht zu kennen glauben, werden zu völlig verquerem politischen Aktionismus angeleitet, der immer nach dem gleichen Muster in Bewegung gesetzt wird. Zuerst gelangen detailreiche Erzählungen grausamster und unmenschlichster Verbrechen (die zweifelsfrei auch so stattgefunden haben) reichlich unterfüttert mit entsprechendem Bildmaterial zur Darstellung. Die Schuldigen hiezu werden unspezifisch benannt (Nazis, Faschisten) - wer würde diese Täter schließlich nicht verabscheuen ? Dann wird gewarnt vor deren Wiederkehr, schließlich werden Angst und Ablehnung transformiert und gelangen als Hass, der sich auf vermeintliche Nazis und Faschisten richtet, zur Entladung. Diese Methode ist verwerflich, sie spaltet die Gesellschaft und bereitet den Weg in einen Bürgerkrieg, begleitet von einer maßlosen Gewaltrethorik die sich in Selbsthass gegen die eigene Nation, aber auch den politischen Widersacher richtet.
    Daß die deutsche Geschichte nur als Verbrecheralbum erzählt werden kann, ist diesen 'fortschrittlichen Kräften' gewiß. Daß sich dieselben detailreichen Erzählungen grausamster und unmenschlichster Verbrechen (die zweifelsfrei auch so stattgefunden haben) reichlich unterfüttert mit entsprechendem Bildmaterial auch hinsichtlich anderer, entgegengesetzter politiuscher Akteure dieser Epoche reichlichst auffinden lassen, soll freilich unterdrückt bleiben, damit keine Rechtfertigung, Aufrechnung und was an Unsinn dann so Alles argumentiert wird, stattfinde. Das ist der Mißbrauch, dem wir täglich begegnen.

    Ob sich der Bundestag mit seiner Resolution eben dieses Mißbrauchs in Richtung auf die Türkei schuldig gemacht hat? Nein, so meine ich.

    • otti
      03. Juni 2016 18:37

      !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  28. franz-josef
    03. Juni 2016 11:38

    OT

    Das Buch "Völkerwanderung" von Václav Klaus ist nun in deutscher Übersetzung erschienen. Klaus stellt es heute in Berlin vor. Es handelt sich um jenes Buch, in dem der Politiker und Autor seine Sicht auf die Hintergründe der Migration darlegt. Wie beim ersten Erscheinen des Buches bekannt wurde, vertritt V.Klaus die Meinung, die EU-Spitzen hätten nicht nur gewußt sondern mitgeplant....zu dem Zeitpunkt war das eine schockierende und fast unglaubliche Information.
    Heute, rund ein halbes Jahr später, wunderte ich mich nicht, wenn diese Passagen aus der deutschen Übersetzung entfernt wären. Ich bin gespannt.

    Es hat 96 Seiten, kostet ca. 13 Euro.

    ISBN 9783 944 872 308

    Meine Buchhandlung kann es noch nicht ausliefern, nimmt aber Vorbestellungen entgegen.

    • Wyatt
      03. Juni 2016 21:31

      Danke für die Information,
      bereits 2007 erschien von Václav Klaus "Blauer Planet in grünen Fesseln" (Was ist bedroht Klima oder Freiheit?) ISBN 978-3-900812-15-7, aktueller den je!

  29. Josef Maierhofer
    03. Juni 2016 11:19

    Selbige Union hat auch den Genozid an den Sudetendeutschen gutgeheißen. (Benes Dekrete)

    Richtig, die Scharia muss in ganz Europa verboten werden und die Landesgesetze müssen alle Bürger eines Landes einhalten. Gesetz und Glauben zu trennen ist offenbar ein Problem des offiziellen Islam, weswegen ja teilweise viele Muslime hierher kommen, weil sie sich hier frei fühlen, viele aber nicht, sie wollen unsere Freiheit zerstören.

    Zu dem Thema wäre es wichtig, dass jeder, der hier um Aufnahme ansucht, auch gleich unterschreibt, die Landesgesetze zu achten und die sind eben nicht die Scharia. Das ginge aber nur, wenn es auch Grenzkontrolle und Eintrittskontrolle gibt und nicht den gegenwärtige islamistischen 'U-Boot Verkehr'.

    Hätte das Deutsche Parlament die Ungültigkeit der Scharia auf Deutschem Staatsgebiet beschlossen, ganz Europa würde dem folgen, da bin ich mir sicher.

    Würden die kriminellen Ausländer ebenso wie die abgelehnten Asylwerber hinaus geschafft, von wo sie gekommen sind, wäre das ein erster Schritt zu einer vernünftigen Integration, die nicht mehr verhindert werden kann. Es geht darum, ob unsere Gesetze eingehalten werden.

    Möglicher weise geht es aber darum den unsinnigen Pakt mit Erdogan ad absurdum zu führen. Jedenfalls mit Terroranschlägen ist zu rechnen.

    Hört doch endlich auf mit der Selbstverleugnung !

    • Patriot
      03. Juni 2016 16:31

      Man könnte auch gleich den Islam verbieten, oder wenigstens nicht mehr als Religion anerkennen, und zumindest jedwede öffentliche Förderungen für den Islam einstellen, von der Zurverfügungstellung öffentlicher Gebäude und Plätze angefangen.

    • Josef Maierhofer
      04. Juni 2016 10:19

      @ Patriot

      Genau so, wie es etwa in Saudiarabien oder im IS oder in der Türkei verboten ist, Christ zu sein, meinen Sie.

  30. Brigitte Imb
    03. Juni 2016 11:05

    OT - Der ORF ist wieder einmal der Lüge überführt. "Schatzsuchende" wurden für eine Aufräumszene nach den Unwettern herangezogen.

    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/nach-hochwasser-fluechtlinge-stellen-aufraeumarbeiten-nach/

    • franz-josef
      03. Juni 2016 13:30

      Selbe Begebenheit, andere Zeitung. Zum Genieren, unser ORF, in seinen plumpen Bestrebungen, besonders Gutes an den Zuwanderern zu beweisen. Meinen die Orfler gar, daß die Migranten diese Imageaufbesserung nötig hätten? Einige haben ohnedies scheint´s ohne besondere Vorführung ihre Hilfe angeboten gehabt.
      Die Inszenierung ist zum Fremdschämen.

      http://remszeitung.de/2016/6/2/peinliche-hochwasser-inszenierung-mit-fluechtlingen-in-der-weststadt/
      Lokalnachrichten
      » Schwäbisch Gmünd | Donnerstag, 02. Juni 2016
      Peinliche Hochwasser-?Inszenierung mit Flüchtlingen in der Weststadt

      Helle Empörung hat bei vielen Bürgern und Hochwasserhelfern in der immer noch von der Flut gezeichneten Weststadt eine von der Stadtverwaltung auf Bitten eines ausländischen Kamerateams inszenierte „ Hilfsaktion“ von Flüchtlingen ausgelöst. Die Aktion wurde zu einer Satire, wie mehrere Augenzeugen unabhängig voneinander der Rems-?Zeitung hilfesuchend — auch im Sinne der offensichtlich „missbrauchten Asylbwerber“ — schilderten.
      Trotz der massiven Verärgerung wurde von allen Beobachtern betont, dass ihnen die Flüchtlinge in dieser Situation echt leid taten. Man habe versucht, den Männern ganz schnell noch Arbeitshandschuhe zu beschaffen. Die hätten augenscheinlich gar nicht gewusst, um was es überhaupt gehe. Sie seien — nur mit leichter Freizeitkleidung und blitzsauberen Sportschuhen und flotter Musik aus Smartphones ausgerüstet — im Geleit von Mitarbeitern der Stadtverwaltung (O-?Ton: „Krawattenträger“) in der Eutighofer Straße in den Hochwassereinsatz geschickt worden, wo deren Hilfe im Prinzip gar nicht mehr nötig gewesen sei. „Wir trauten allen unseren Augen nicht, was da plötzlich passierte“, sagt beispielsweise der völlig verblüffte RZ-?Leser Wolfgang Binder. Auch viele andere Bürger aus der Weststadt wandten sich am Donnerstag wegen dieser „Show-?Aktion der Stadt Gmünd“ empört an die Rems-?Zeitung, präsentierten auch Handy-?Videos dieser unglaublichen Satire. Berichtet wird auch, dass die verärgerten Anwohner drauf und dran gewesen seien, das Kamerateam wegen dieser merkwürdigen Aktion aus Haus und Garten zu jagen. Die Flüchtlinge seien für die Filmaufnahmen sogar genötigt worden, von den Hausbewohnern längst geborgener Hochwassermüll aus den Containern zu holen, um diesen medienwirksam erneut aus dem Keller zu tragen. Also völlig sinnlos. Die Bürger waren so empört, dass es — so wurde und berichtet es schier zu Handgreiflichkeiten gegen das ausländische Fernsehteam kam. Rathaus-?Pressesprecher Markus Herrmann beteuerte: Diese Aktion sei in der Tat unglücklich gewesen. Er bat um Verständnis: Man habe für das verspätet eingetroffene Kamerateam aus Österreich lediglich nachstellen wollen, dass sich die Flüchtlinge tatsächlich für die Flutopfer einsetzten. Die empörten Bewohner aus der Weststadt wissen jedoch von diesem Einsatz nichts. Vielmehr fühlten sie sich bis Mittwoch ziemlich auf sich allein gestellt. Berichtet wurde, dass tatsächliche Helfer so nicht ins Rampenlicht gestellt worden seien wie die bedauernswerten Flüchtlinge, die nach wenigen Minuten ihres Fernsehauftritts wieder das Weite suchten. Klare Ansage von etlichen Flutopfern in der Weststadt: Vielleicht gut gemeint vom Oberbürgermeister, dennoch völlig daneben diese komische Aktion

    • Patriot
      03. Juni 2016 16:33

      Unglaublich dieser Lügen-ORF. Die ganze Lügen-Aktion hat auch sicher wieder ein paar 1000 Euro Zwangsgebührengeld gekostet, wenn nicht mehr. Und vielleicht war auch wieder ein kleines "Taschengeld" für die Kundschaft drinnen, ähnlich der Zahlungen von "ED" Moschitz an die Neonazis.

    • franz-josef
      03. Juni 2016 18:48

      https://www.wochenblick.at/orf-stellt-hochwasser-aufraeumarbeiten-mit-asylwerbern-nach/

      Bei dem Filmteam handelte es sich um Mitarbeiter des ORF aus Österreich, die extra für die Filmarbeiten angereist waren .....

      Warum der ORF ausgerechnet Flüchtlinge die Szenen nachstellen ließ, konnte Herrmann nicht sagen......

      Nachtrag 13:43

      Auf Anfrage des „Wochenblick“ äußerte sich mit Verspätung der ORF zu den Vorwürfen. Der Sender dementiert, dass es sich beim angeführten Kamerateam um ORF-Mitarbeiter gehandelt hat und verweist auf eine Stellungnahme der Stadt Schwäbisch Gmünd.

      Im Gespräch mit der Stadt Schwäbisch Gmünd wurde uns plötzlich mitgeteilt, dass es sich um ein anderes Kamerateam gehandelt habe, einen konkreten Namen konnte man aber nicht mehr nennen. Der Stadtsprecher Markus Hermann war nicht mehr zu erreichen…

      -lach-

    • Haider
      03. Juni 2016 19:07

      Führte der einschlägig vorbelastete Moderator Armin Wolf Regie? Oder Ed Moschitz? Stand Turnherr am Straßennrand und rollte mit ihren Augen? Der zwangsfinanzierte Lügen-ORF hat jede Menge Erfahrung im Manipulieren und Erfinden von "speziellen Wahrheiten"!

  31. oberösi
    03. Juni 2016 11:03

    Je länger der Holocaust zurückliegt, umso bizarrer die Erinnerungsrituale.
    Zu glauben, daß ein Verbotsgesetz legitim wäre, solange es noch Überlebende des Holocaust gibt, ist naiv. Das genaue Gegenteil ist der Fall: aus Angst, daß der Holocaustindustrie die Geschäftsgrundlage wegstirbt, müssen noch rechtzeitig vorher alle möglichen Verbots- und Wiederbetätigungsgesetze derart ins Abstruse hinein verschärft werden, damit auf jeden Fall dafür gesorgt ist, daß künftig irgendwer irgendwo immer dagegen verstößt und so das Geschäft am Laufen hält. Damit ein Heer von steuergeldalimentierten Geschichts- und Tugendwächtern jederzeit behaupten kann: "Der Schoß ist fruchtbar noch aus dem das kroch". Dies haben Autoren wie Finkelstein und Rudolf Burger et al. ausführlich beschrieben.

    Es gibt nichts Verwerflicheres, als aus der Sicht der Nachgeborenen mit der gerade gültigen Moral (die Moral ist eben einmal eine Zeitgeisthure) und aus einem aktuell zweckmäßigen politischen Kalkül heraus Geschichtsschreibung betreiben und Aussagen über historische Vorgänge sanktionieren zu wollen. Bewerten - mit Vorbehalt und Augenmaß, verurteilen - wer es moralisch braucht, um von eigener Bedeutungslosigkeit oder eigenen Verfehlungen ablenken zu können, soll sein.

    Aber dekretieren oder verbieten - das ist Faschismus pur. Und Indiz dafür, daß das System versucht, Deutungshoheit zu bewahren, die es auf demokratische, rational-diskursive Weise längst verloren hätte.

    • Undine
      03. Juni 2016 11:32

      @oberösi

      Ihnen gebührt für jedes Wort ein Stern!******************************+!

  32. Leopold Franz
    03. Juni 2016 10:58

    Zum Punkt 2., zum KZ Überlebenden:
    Ich las einmal von einer ich glaube alttestamentarisch-jüdischen diesbezüglichen Regelung: die Schuld oder die Verantwortung und natürlich das systematische Erinnern reicht bis ins vierte Glied der Täter, bis zur vierten Generation, dauert also 120 Jahre. Bis 2065. Da scheint was dran zu sein.
    Zum zweiten Teil:
    Fragen über Fragen, die von den Mächtigen nicht beantwortet werden. Eine ernsthafte Antwort oder eine Beschäftigung mit diesen Fragen ist im Programm oder der Programmierung der 68er nicht vorgesehen. Die Meinungsfreiheit ist ihre programmierte Meinungsfreiheit, nicht die der anderen. Knapp über 50% der Wähler und vielleicht der Bevölkerung wachen darüber. Dafür reißen natürlich die anderen die vielberedeten Gräben auf.
    Beim dritten Teil fehlt mir ein Satz über Abschiebung, Rückführung. Sozusagen als Wunsch, weil mir klar ist, dass alle diese Herrschaften bleiben werden und unser Land nachhaltig verändern werden.

  33. Patriot
    03. Juni 2016 10:48

    ot, das tägliche Indiz zum Wahlbetrug. Heute die Unregelmäßigkeiten bei den ungültigen Wahlkartenstimmen

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/5001244/HofburgGrafiken_Woran-die-meisten-Waehler-scheiterten

    Wir lernen, dass Wiener relativ häufig nicht unterschrieben haben, dass relativ viele Niederösterreicher die Lasche falsch verklebt haben, dass relativ viele Steirer die Wahlkarten zu früh und fast nur Tiroler zu spät abgeschickt haben.

    DAS KANN ALLES STATISTISCH NIEMALS SEIN!!!!!!!

    Die Wahlkarten sind alle gleich, folglich wird da bei der Bewertung mit völlig unterschiedlichen Maßstäben gemessen, weil sonst hätten die Probleme ziemlich proportional in jedem Bundesland auftreten müssen! Und bei den zu spät abgeschickten Wahlkarten war der Verzug offenbar allen Bundesländern wurscht, außer Tirol!

    Man hat hier wieder gedreht, genauso wie vermutlich bei den ungültigen Urnenstimmen. Dieser Wahlbetrug muss detailliert untersucht werden. Jedes einzelne Sprengel, jedes "Sondersprengel", die Unterschiede von Stimmenverteilungen bei Wahlkarten und Urnenstimmen, verdächtige Häufungen in gewissen Sprengeln, Häufung von ungültigen Stimmen usw

    Sämtliche Daten müssen nach dem Bendfordschen Gesetz nachgeprüft werden, wie man es übrigens auch bei Steuererklärungen macht.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Benfordsches_Gesetz
    https://de.wikipedia.org/wiki/Benfordsches_Gesetz#Wahlen

    • Undine
      03. Juni 2016 11:38

      @Patriot

      **************************!

      Wäre die Wahl FÜR Hofer ausgegangen, gäbe es nicht nur massenweise empörte LINKE Schreier, sondern es gäbe dem ORF STOFF für viele Wochen und natürlich einen UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSZ---und den Ruf nach Neuwahlen!

    • Patriot
      03. Juni 2016 16:35

      @Undine

      Die gscheiten beim ORF von Hofinger bis hin zu Filzmaier rechnen alles Mögliche und Unmögliche aus, zum Beispiel die dubiosen Wählerstrom-Bewegungen. Bei wirklichen UNREGELMÄSSIGKEITEN hört man leider nichts vom Lügen-ORF.

    • Normalsterblicher
      03. Juni 2016 23:51

      Die Forderung nach Heranziehung der Benfordschen Zahlenanalyse erscheint mir übertrieben. Die Prüfung nach anderen Normalverteilungen hingegen nicht.

      Übrigens reicht in der Steuerrechtspraxis eine benfordsche Auffälligkeit nicht für die Vermutung einer nicht ordnungsgemäßen Buchführung und damit nicht für eine Schätzungsberechtigung.

  34. Sensenmann
    03. Juni 2016 10:35

    Auch historische Massenmorde dürfen nicht von einer freien Diskussion um das ob, wie und warum ausgeschlossen werden. Genau so wenig wie jede andere wissenschaftliche Arbeit der Gegenstand von gerichtlichen Festlegungen sein darf.
    Naja, vielleicht wird das "Leugnen" des menschengemachten Klimawandels auch bald strafbar in Deutschland und die Schuld - v.a. der Deutschen an Selbigem wird per Resolution festgestellt.

    Es wird immer Menschen geben, die historische Vorgänge bestreiten oder leugnen.
    (Bitte immer beachten: "Bestreiten" heißt mit Gegenargumenten und wissenschaftlich fundierten Fakten etwas Anderes zu behaupten, als sein Widerpart. "Leugnen" heißt, wider besseres Wissen behaupten. Dazwischen liegen Welten!)

    Die völlig wahnwitzige Ansicht, die in Deutschland und Österreich vorherrscht, man müsse geschichtliche Fakten durch Gerichte festschreiben lassen, ist Ausdruck einer ungesunden Verfassung in der sich Staat und Rechtsgesellschaft befinden.
    In Russland kann man ungestraft die Massenmorde eines Lenin oder Stalin oder anderer hypertropher Bestien leugnen. Selbst in Kambodscha ist es straffrei, die Massenmorde der roten Khmer in Abrede zu stellen. Warum das? Weil es angesichts der Schädelpyramiden und Massengräber sowieso absurd ist und mit Absurdem beschäftigt sich bei klügeren Völkern kein Gericht.
    Wer die Bilder zum Armenier-Genozid kennt, der braucht ja über das "ob" nichteinmal mehr eine Frage stellen. Aber warum soll jemand nicht behaupten dürfen, das wäre "so" nicht gewesen?
    Die Aktion zum Armenier-Genozid hat in Deutschland übrigens keinen Zusammenhang mit dem Bedauern historischen Unrechts! Was hat man denn davon, eine Tasache, die hundert Jahre zurückliegt, per Resolution "gerichtsnotorisch" festzuschreiben, damit man jeden, der eine Diskussion darüber anfängt wegen "Volksverhetzung" anklagen kann?
    Natürlich gar nichts.

    Nein, in Wahrheit ist es der perverse deutsche Buß- und Schuldkult, der den Hass auf sein Volk und sein Land (nicht umsonst marschieren die völlig geisteskranken Grünen und sonstige Bolschewiken in Deutschland mit Plakaten wie "Nie wieder Deutschland" und "Deutschland du mieses Stück Scheiße") einzementieren will.
    In diesem Fall, in dem man eine "Mitschuld" der deutschen Kaiserreiches an dem Genozid konstruiert. Weil man mit den Türken verbündet war aber nichts dagegen gemacht hat!
    Auf DIE Idee muss man erstmal kommen! Aber den Piefkes ist eben nichts zu blöde!

    Mit der Argumentation ist man jetzt an nächsten Genozid an den Kurden mitschuldig, weil man ja mit der Türkei verbündet ist und nicht dagegen unternommen hat, wenn die Türken die kurdischen Städte niederbomben.

    Und die Tatsache, daß es genügend Türken gibt, die auf das Ausmorden der Armenier und anderer Christenhunde stolz sind, braucht Resolutionen und Festschreibung von Genoziden auch nicht. Da reicht es, daß der Tatbestand des Gutheißens krimineller Handlungen erfüllt ist, und Morde an Armeniern und Christen sind eine Tastsache.

    Alles in Allem ist es wieder der Versuch, am Piefke-Wesen die Welt genesen zu lassen. Nun hat Deutschland plötzlich das Problem, daß andere Völker nicht zum Schuldkult und zur Verteufelung ihrer Geschichte neigen. Die Folgen werden noch interessant werden, denn der neue Sultan behandelt die Deutschen bereits jetzt in Permanenz wie ein Hundevolk.

    Zu dem sie leider offenbar verkommen und noch stolz darauf sind.

    • Undine
      03. Juni 2016 14:01

      @Sensenmann

      ************+!

      "Mit der Argumentation ist man jetzt an nächsten Genozid an den Kurden mitschuldig, weil man ja mit der Türkei verbündet ist und nicht dagegen unternommen hat, wenn die Türken die kurdischen Städte niederbomben."

      Die logische Folgerung wäre dann, daß---nach Deutschland---die EU und deren Einflüsterer in den USA die Schuld am türkisch geleiteten Völkermord an den Kurden tragen; wenn schon, denn schon!

    • Sensenmann
      03. Juni 2016 20:19

      Ja, liebe Undine, GENAU DAS ist es! Es ist einfach krank, Schuld von individueller Schuld auf kollektive Schuld und diese dann noch auf indirekte Schuld aufzublasen!

      Aber wenn das so gewünscht ist, nun denn: Ist keine Einbahnstraße. Nur müssen wir dann ebenso konsequent diese "Resolutionen" von den Völkern und Staaten verlangen, die Verbrechen an unserem Volk begangen haben.
      Nur: Die sind nicht so köterhaft. Wie sagte die Queen, gefragt nach dem Massenmord von Dresden und ob da von den Briten nicht eine Entschuldigung angebracht wäre? "Nur Domestiken entschuldigen sich."

      Vielleicht stellen auch wir uns einmal auf den Standpunkt des Restes der Welt? Könnte unserem Selbstbewußtsein nur gut tun und die Vergangenheit endlich vergangen sein lassen.

  35. Patriot
    03. Juni 2016 10:33

    Der Unterschied zu den Amerikanern ist, dass die Amerikaner die Verdrängung und Ausrottung der Indianer nicht leugnen. Genauso wenig wie das Unrecht an den Afroamerikanern durch die Sklaverei.

    Die Türken stehen ja fast einheitlich auf dem Standpunkt, dass damals halt unglückliche Ereignisse stattgefunden haben, und dann halt auf einmal 2 Millionen christliche Armenier weniger da waren, aber noch fast alle Türken. Die Armenier sind vermutlich alle in den Gulli gefallen. Übrigens hatte die Türkei zu der Zeit noch einen Anteil an Christen an der Gesamtbevölkerung von 20%. Heute folgen 99.7% der totalitären Ideologie des pMm Mohammed.

    Die Türken wollen in die EU. Die EU beschwört immer so gerne ihre "Werte". Es kann mit keinem Land auch nur Beitrittsverhandlungen geben, das einen Völkermord leugnet. Deshalb finde ich es ganz respektabel, dass sich der gesamte Bundestag vom linken bis zum linkslinken Teil diesmal auf die richtige Seite gestellt hat. Irgendwie muss ja die offizielle Position Deutschlands zu diesem Völkermord dargelegt werden. Ob da irgendwelche linken nazi-neurotischen Historiker besser geeignet wären?

    Bezeichnenderweise war das Merkel bei der Abstimmung nicht dabei. Das Merkel, das sonst immer gerne so hochmoralisch daherkommt: "Dann ist das nicht mehr mein Deutschland" (mit moralisch entrüsteter Fistelstimme)

    • franz-josef
      03. Juni 2016 11:26

      auch Gabriel hat d.Vernehmen nach "geschwänzt".

    • Sensenmann
      03. Juni 2016 20:31

      Das wird den Beitritt der Türkei zur EU nicht stören! Die "Werte" der EUdSSR gibt es nicht.
      Es sei denn, man sieht permanenten Vertragsbruch, Auslegung von Verträgen nach Belieben und Zerstörung der Kultur des christlichen Abendlandes als
      Wer eine Tschechei mit Benes-Dekreten aufgenommen und zugelassen hat, daß Selbige in den Rechtsbestand der EU übernommen werden, der weiß was es mit den "Werten" auf sich hat.
      Und wie soll es denn "eurasisch-negroid" werden, ohne die Türken? Für den Nachschub an Negern sorgt die EU ja schon nach Kräften, also muss das Eine zum Anderen kommen!

      Und NIEMALS vergessen: Die EU ist NICHT Europa!

      DAS ist Europa: https://www.youtube.com/watch?v=p3rYvVGvd_4

    • HDW
      04. Juni 2016 14:38

      @Sensenmann
      *************
      Genau darum geht es heute ja wieereinmal! Die historischen Abwehrvorgänge gegen die Steppenund Wüstenbewohner schliessen das europäische Russland ein, die Türkei aber aus! Nur Vorsicht, Schutzwälle wurden meist von innen aufgebrochen durch fünfte Kolonnen und transatlantische Internationalisten oder Grenzgänger beider Welten beider Welten.
      Integration nach dem Einfall des Fremden, wie von China jahrhundertlang betrieben, wenn die Mauerbewacher versagten, führt zu pervertiertem Niedergang, Selbstaufgabe und Unterjochung durch Eunuchen.
      Übrigens geht die Bewegung der Identitären von dem Frankreich aus, das von den Jakobinern und Lafayette unter das transatlantische Freimaurerjoch gezwungen wurde.

    • Torres (kein Partner)
      05. Juni 2016 10:48

      A propos Amerikaner. Da war doch gerade eben Obama in Hiroshima, hat fernsehgerecht die vielen Toten nach dem A-Bombenabwurf auf die Zivilbevölkerung beweint, dabei gesagt "der Tod kam von oben" (würde eher in eine Kabarettsendung passen), aber eine Entschuldigung oder gar diese Tat als Kriegsverbrechen zu bezeichnen - nein, das fiel ihm gar nicht ein. Das ist der Unterschied zu Deutschland.

  36. Riese35
    03. Juni 2016 10:07

    OT: Ein guter Artikel in der Presse von gestern zum Thema Kompetenzen des Bundespräsidenten:

    Em. o. Univ. Prof. DDr. Heinz Mayer, "Ein Präsident mit „autokratischen Giftzähnen“?"

    http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/5000840/Ein-Praesident-mit-autokratischen-Giftzaehnen

    "Was kann der Bundespräsident bewirken, wenn er den Nationalrat auflöst? Er gibt dem Volk die Möglichkeit, einen neuen Nationalrat zu wählen. Wo hier ein „autokratischer Giftzahn“ verborgen ist, erschließt sich mir nicht.

    Wir werden in Hinkunft damit konfrontiert sein, mit einem Nationalrat leben zu müssen, in dem es mehrere gleich starke Parteien gibt. Dies bringt die Gefahr mit sich, dass sich der Nationalrat selbst blockiert und dass Mehrheitsentscheidungen unmöglich werden. ... In diesem Fall soll der Bundespräsident die Möglichkeit haben, dem Volk eine neue Entscheidung zu ermöglichen.

    ... Wer eine solche Kompetenz des Bundespräsidenten als „autokratischen Giftzahn“ bezeichnet, hat offensichtlich Angst vor dem Wähler.

    Im Verfassungskonvent gab es ausführliche Diskussionen über die Kompetenzen des Bundespräsidenten; eine Änderung wurde aber nicht in Aussicht genommen."

  37. Cotopaxi
    03. Juni 2016 10:01

    o.T.

    Wiener G'schichten

    "Wien-Floridsdorf: Gefährdung der körperlichen Sicherheit am eigenen Kind
    Beamte der Polizeiinspektion Kürschnergasse wurden am 2. Juni 2016 um 19.00 Uhr in die Asylwerber-Unterkunft in die Siemensstraße gerufen. Ein alkoholisierter Mann verhielt sich gegenüber einem Betreuer sehr aggressiv, wurde aus dem Quartier verwiesen und sollte vorübergehend eine Unterkunft im Ferry-Dusika-Stadion beziehen. Seine Frau und seine 1-jährige Tochter konnten in der Siemensstraße bleiben. Da der 27-Jährige das Verbot nicht akzeptieren wollte, nahm er seine Tochter aus dem Kinderwagen, lief auf die stark befahrene Siemensstraße und legte das Kind inmitten der Fahrbahn ab. Die Beamten schritten sofort ein und versuchten das Kind vom herannahenden Verkehr zu retten. In dem Moment attackierte der 27-Jährige die Polizisten, stieß die Beamten mehrfach weg und versuchte ihnen erneut das von der Fahrbahn gerettete Kind aus den Händen zu reißen. Mit der Unterstützung weiterer eingetroffener Polizisten konnte der 27-Jährige vor Ort festgenommen werden. Er befindet sich in Haft. Das 1-jährige Mädchen blieb unverletzt und wurde der Mutter übergeben.
    Presseaussendung der LPD Wien
    vom 03.06.2016, 09:34 Uhr"

    • zweyfus
      03. Juni 2016 11:16

      Eine "b'soffene G'schicht' ", allerdings eine sehr arge. Allah hatte recht, seinen Gläubigen den Genuss von Alkohol zu verbieten. Eigentlich ein Fall für die Scharia, die den Mann (und gegebenenfalls auch die Frau, wenn sie eigene Schuld am Zorn des Mannes trifft) mit 49 bis 99 Peitschenhieben bestrafen würde, statt ein überfülltes Gefängnis noch weiter zu überfüllen.

    • franz-josef
      03. Juni 2016 13:44

      auch ot, aber insoferne hier dazupassend, als der Wert , den die Bereicherer Kindern beimessen, deutlich wird. Im übrigen wurde dem Täter vom Gericht Verständnis entgegengebracht: neun Monate auf Bewährung. Hab nur ein paar Sätze kopiert.

      "Hamburg

      Flüchtling vergreift sich an fünfjährigen Mädchen.

      http://www.mopo.de/hamburg/fluechtling–31–vor-gericht-fuenfjaehrige-in-asylunterkunft-missbraucht-24161996
      .......
      Als Begründung für seine Handlung gab Saadelddin A. an, lange keinen körperlichen Kontakt mehr gehabt zu haben, da seine Ehefrau seit ihrer Flucht aus Syrien noch immer in der Türkei festsitze.
      ......
      .....
      Die Verteidigung gab A. zu Protokoll, dass es sich um eine Situationstat gehandelt habe. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Saadelddin A. nicht absichtlich gehandelt habe, außerdem habe keine Gefahr weiterer Handlungen bestanden, da sich zum Zeitpunkt des Geschehens noch ein weiterer Flüchtling in dem Zimmer der Unterkunft aufhielt"

      Was sich das Gericht dabei wohl gedacht haben mag, als es feststellte, daß der sexuelle Mißbrauch an einer Fünfjährigen "nicht absichtlich" begangen wurde.

    • Undine
      03. Juni 2016 14:10

      Ich hoffe, diese VERTEIDIGER solcher moslemischer KRETINS müssen einmal schwer büßen---und zwar noch im Diesseits! Und diese KRETINS gehören umgehend AUSGEWIESEN!

      Wie viele solcher "TRAUMATISIERTER", sexbesessener Moslems sind als "Flüchtlinge", als "Schutzbedürftige" freudig willkommen geheißen worden? Zehntausende weilen in D und in Ö und werden von uns auch noch fürstlich alimentiert.

      Nachdem dieses Gesindel von uns durchgefüttert, bekleidet wird und Unterkunft bekommt, gibt es das Geld für ALKOHOL aus!

    • Sensenmann
      03. Juni 2016 20:46

      War ja nur ein Mädchen!
      Für Lemurier ist das sowieso nur die Hälfte eines Buben wert und überhaupt haben Kinder keinen Wert. Man macht so viele, wie man eben braucht: Zum arbeiten, zum sich sprengen, zum kämpfen...

      "Dort lag eine schwangere Frau auf einem Bett, die komplett verhüllt war. Wir haben ihrem Mann gesagt, dass wir nachschauen müssen, ob dieses Kind jetzt entbunden werden muss. Er meinte, dass das nicht geht. Ich durfte dann doch unter den Schleier gucken und habe gesehen, dass sich die Nabelschnur vor den Kopf gelegt hatte. Man hätte das Kind also zurückschieben müssen, um den Druck wegzunehmen. Aber der Vater meinte: 'Du darfst sie ins Krankenhaus fahren, aber du wirst sie nicht anfassen. Wenn Gott will, dass mein Kind lebt, dann wird es leben.' Im Krankenhaus wurde festgestellt, dass das Baby tot ist. Der Vater meinte nur: 'Das ist nicht so schlimm, wir haben es ja noch nicht gekannt, wir können ja ein neues machen'“, erzählt Bauer.

      http://www.bild.de/politik/inland/markus-lanz/sanitaeter-erzaehlt-bei-lanz-ueber-saudi-arabien-einsatz-39544494.bild.html

      Ach ja, der hat das Kind nicht "abgelegt" der hat es hingeschmissen. Nicht das letzte Vieh geht so mit seinen Jungen um. Womit alles über diese Lemurier gesagt ist!
      DAS sind die Freunde von 50% und 30tsd Österreichern, die meinen, wir sollten derlei Geschmeiß unser Land preisgeben!

  38. Erich Bauer
    03. Juni 2016 09:38

    Taumelt die EU in die "Weimarer Republik"? Diesmal aber länderübergreifend, GANZ Europa betreffend? Wobei gegenständlich die Befindlichkeit der Türkei - die laut Cameron für Jahrzehnte nicht europareif ist - überhaupt kein Thema sein kann. Tatsache ist: Brüssel, so wie auch die EU-Länder "spielen" mit den "Lagern". Gutes "Lager", böses "Lager". Brüssel will die EU-Länder konditionieren/domestizieren. Und die EU-Länder wollen den "Rechtspopulisten" die "Ohren langziehen"... Soweit, so schlecht.

    Es gibt da allerdings doch einen Unterschied zur damaligen "Weimarer Republik" und den heutigen Weg dorthin. Also, weg von den Brüsseler "Ambitionen", hin zum heutigen Deutschland - wobei Ähnlichkeiten mit Österreich unübersehbar sind.

    Damals entstanden aus historisch/ideologischen Gründen diese 2 völlig gegensätzlichen "Lager". Die junge Republik - das Establishment - wurde zwischen beiden zerrieben. Das ist heute anders "gelagert". Das heutige Eliten-Establishment "spielt" nicht mit dem Gut/Böse-Bestand, sondern hat sich einvernehmlich, klar und deutlich für die Unterstützung der "gebüldeten" Prolo-Massen ausgesprochen. In Österreich sind das 50,3 Prozent. Das heutige Eliten-Establishment unterstützt diese Prolo-Massen nicht nur, sondern sie benützt sie auch. Und zwar gegen die 49,7 Prozent. Inklusive "demokratischen" Gewalteinsatz. Fast könnte man sagen, dass diese Form der "Demokratie" bereits die Nach-"Weimar"-Phase erreicht hat. Als die Würfel schon gefallen waren..

    Dazu ein Augenzeugenbericht eines ef-magazin-Autors.

    Aus einem Artikel von von Martin Moczarski im ef-magazin:

    ALS GAST BEIM AFD-BUNDESPARTEITAG IN STUTTGART

    (Auszug): „Den Zustand einer Demokratie kann man wohl am besten daran ablesen, wie in ihr mit der Opposition umgegangen wird. Ohne Zweifel, hier in Deutschland ist es heute die AfD, der diese Rolle in den Augen der allermeisten Bürger, ob Anhänger oder Gegner, zukommt. Dass die AfD von allen sogenannten „etablierten Parteien“ und „Qualitätsmedien“, ob privat oder öffentlich-rechtlich, wenigstens als „rechtspopulistisch“ wenn nicht gar als „rechts-extremistisch“ gebrandmarkt und dadurch schon verbal in einer Art und Weise angegangen wird, die wenigstens als unlauter zu bezeichnen wäre, dürfte allgemein bekannt sein.

    Eine leise Ahnung davon, wie es sich anfühlt, in der Rolle dieses Oppositionellen zu stecken, habe ich am vergangenen Wochenende beim Besuch des Bundesparteitages der AfD gewinnen können. Vorab: Man muss kein Sympathisant dieser Partei sein, wie man als Libertärer ohnehin kaum, wenn überhaupt, Sympathien für das parteipolitische Rund-um-die-Uhr-Spektakel entwickeln wird, um festzustellen, dass hier Grenzen überschritten werden, die weit über das hinausgehen, was ein Knigge vielleicht noch als gerade so tolerierbar hingenommen hätte. Wenn Bürger dieses Landes, die für sich entschieden haben, ihre politische Meinung aufs politische Parkett zu tragen und, so wie grundgesetzlich vorgeschrieben, demokratisch darüber abstimmen zu lassen, um ihre körperliche Unversehrtheit fürchten müssen und dieser Zustand von eben benannten „etablierten Parteien“ und „Qualitätsmedien“ nicht einmal andeutungsweise kritisiert wird, schlimmer noch, wenn man jenen bedrohten Bürgern die Schuld für diesen Zustand, wenn auch nicht direkt, so doch verklausuliert, in die Schuhe schiebt, dann läuft etwas ganz gewaltig schief.

    Sage und schreibe 1.000 Polizeibeamte waren nötig, um einer demokratisch legitimierten und nach Aussage des Verfassungsschutzes nicht verfassungsfeindlichen Partei den reibungslosen Verlauf ihres Parteitages zu gewährleisten. Faktisch musste das Messegelände in eine Festung verwandelt werden, um Übergriffe zu verhindern. Kein Anlass für die sonst so um ein „friedliches Miteinander“ bemühten Gesellschaftsklempner, ein Wort der leisen Kritik laut werden zu lassen. Auch ist wohl davon auszugehen, dass man sich auch in Zukunft nicht bemüßigt fühlen wird, sich von jenen Horden gewaltbereiter Antifa-Sturmtruppen zu distanzieren, die diesen Polizeieinsatz erst nötig gemacht haben, von denen alleine am Parteitags-Wochenende 400 in Gewahrsam genommen wurden. So viel erst mal dazu…“

    Ich denke, dass dieser gesellschaftliche Zustand keinesfalls "differenziert" betrachtet werden darf. Die Lage ist derzeit eindeutig: Wie nach dem Ende der "Weimarer Republik"...

    • Riese35
      03. Juni 2016 10:11

      Danke für diese Nachricht. Diese Zustände, daß man den politischen Gegner massiv behindert, sind nicht nur undemokratisch sondern wirklich besorgniserregend.

  39. El Capitan
    03. Juni 2016 09:27

    Mir fehlt der größte Mörder der Geschichte: Mao tse tung. Der Gründer Rotchinas hat im Rahmen des "großen Sprungs vorwärts" in den Fünfzigerjahren und der "Kulturrevolution" in den Sechzigerjahren über 50 Millionen Menschenleben auf dem Gewissen. Manche Quellen sprechen von 60 Millionen.

    Auch Pol Pot in Kambodscha scheint vergessen zu sein. Er war der relativ größte Mörder aller Zeiten, weil er die Hälfte seines Volkes ermorden ließ.
    Das waren alles kommunistich Verbrechen bitteschön.

    Offenbar handelt es sich bei den Massenmorden der Roten um politisch korrekte Morde. :-(

    Der Artikel ist ein Volltreffer. Nach dem Beschluss des deutschen Bundestages hatte ich ein unangenehmes Gefühl. Verbrechen zu definieren soll keine politische Kategorie sein.

  40. Undine
    03. Juni 2016 09:15

    Alle Menschen sind gleich viel wert, heißt es da in den Menschenrechten.

    Das müßte auch für die TOTEN gelten---und da spießt sich's, denn es stört offensichtlich niemanden, daß bei den Toten gravierende Wertunterschiede gemacht werden.
    Selbst die rein zahlenmäßig größten Völkermorde, wie sie etwa STALIN an den Kulaken (man spricht von etwa 25-30 Millionen!) durchführen ließ, können straflos geleugnet werden---und sind 99% der Menschen nicht einmal bekannt; dieser Toten, dieses unsagbaren Elends wird--- mangels streitbarer finanzkräftiger LOBBY!--- nie öffentlich gedacht.

    Wenn also alle Menschen gleich viel wert sind, muß das auch für die Toten gelten.

    Entweder muß ein Gesetz für ALLE gelten oder man schafft es, weil Differenzieren einfach absolut untragbar ist, der Gerechtigkeit halber ganz ab.

    Wenn ein Überlebender eines Völkermordes fleht, das "ein-malige" VERBOTSGESETZ unbedingt beizubehalten, stünde dieses "Recht" auch den Nachkommen anderer Völker zu, an denen Völkermord begangen worden ist---gleiches Recht für ALLE TOTEN.

    Das SELEKTIEREN von TOTEN in solche, die mehr wert sein sollen als andere Tote ist eine Perfidie sondergleichen und spottet jeder Gerechtigkeit.
    Aber wir Österreicher sind halt nun einmal ein devotes Völkchen, wenn uns jemand fest an der Kandare hat.

    Dem größenwahnsinnigen Erdogan darf man sich nicht unterwerfen---aber das geschieht leider ohnedies schon am laufenden Band!

  41. Pennpatrik
    03. Juni 2016 08:51

    Wenn Merkel das ernst meinte, müsste es auch ein Verbotsgesetzt zum Völkermord ihres Säulenheiligen Lenin geben.

  42. Bob
    03. Juni 2016 08:44

    Gestern wurde im Bundestag der Massenmord der Türken an den Armeniern behandelt und verurteilt. Auffällig war die Abwesenheit der Erdowahnfreundin Merkel.
    Wollte sie ihre Freundschaft mit dem Sultan nicht belasten?

  43. socrates
    03. Juni 2016 08:11

    Die Freimaurer mit ihrer Ausrottungstaktik nach der französischen Revolution war Völkermord pur. In der Provence streuten sie Salz in die Ackerfurchen um den Boden auf ewig unfruchtbar zu machen. Die Infernalischen Kolonnen rotteten die königstreue Bretagne, Normandie und Vendée aus, Gründeten Fabriken zur Verwendung von Menschenhaut, -Haaren und Knochen. Turreau mldete dem Konvent daß es dort kein menschliches Wesen mehr gab.
    Christen kämpften auf beiden Seiten im Weltkrieg, Freimaurer nur auf einer. Das erklärt den Völkermord an den Volksdeutschen. Darüber spricht man sicherheitshalber nicht.

    • Riese35
      03. Juni 2016 08:35

      Und in Frankreich wird dieses Verbrechen sogar heute noch als Staatsfeiertag gefeiert.

    • HDW
      03. Juni 2016 23:52

      Kemal Atatürk war ebenfalls Maurer und ebenso Talat und Enver Pascha. Talat wurde von einer armenischen Racheorganisation in Deutschland.
      Das Thema führt auch zur BBB, dem Mythos der Berlin - Bagdad - Bahn, der Thule Gesellschaft deren Mitglieder auf Befehl Lenins von der Müchener Räterepublik erschossen wurden. Während der Jude Bronstein die kommunistische Weltrevolution von Russland aus plante der Jude Parvus Helphand, der Ideator des plombierten Waggons, dies mittels der Jungtürken von der Türkei aus.
      Alles zur gleichen Zeit mit der Vertreibung der Armenier nach Russland. Denn dazu dienen die Gräueltaten, die Vertreibung zu beschleunigen!
      Ach, Geschichte! Und immer ein Bezug zum deutschen Wesen an dem die Welt genesen soll!
      Hoffen wir auf knallharten Pragmatismus statt romantischen und rührseligen Idealismus!

  44. Wafthrudnir
    03. Juni 2016 08:09

    In Ecos Roman »Baudolino« gibt es eine interessante Überlegung zur Meinungsfreiheit: Der Held erzählt, der Kaiser hätte bei fünf Professoren ein Gutachten in Auftrag gegeben. Vier lieferten die gewünschte Meinung, einer jedoch eine komplett konträre. Ein Zuhörer vermutet, daß der Kaiser diesen sofort hätte blenden lassen. Nein, erwidert der Erzähler, denn das hätte die anderen vier Gutachten entwertet, denn diese wären ja nur glaubwürdig, wenn jeder wisse, daß der Gutachter ohne negative Folgen auch das Gegenteil hätte schreiben können.
    In genau dem gleichen Sinn liefert schon das heutige Verbotsgesetz Neonazis eine willkommene Argumentationshilfe: NATÜRLICH ist sich die gesamte Fachwelt über den Holocaust einig - schließlich will ja keiner ins Gefängnis gehen. Genau die gleiche Hypothek lastet jetzt auf der armenischen Diskussion, und anders als die wenig zahlreichen Neonazis werden die türkischen Nationalisten dieses Argument auf breiter Basis einsetzen.

    • Riese35
      03. Juni 2016 09:06

      *******************************************************!

      Das ist es auf den Punkt gebracht.

  45. simplicissimus
    03. Juni 2016 07:50

    Ich sehe das leicht anders:

    Entweder gehört die Verherrlichung aller Massenmorde strafbar gestellt, oder keine.
    Die Strafbarmachung stünde vor dem Problem, was als Massenmord zu definieren wäre. Und die Verherrlichung eines einfachen Mordes? Schon wird es kompliziert.
    Also besser Gesetze ausmisten und sich auf StGB und ABGB etc zurückziehen.
    Zu sagen, was bei uns passiert ist, ist wichtig und woanders geht es uns nichts an, ist zwar ein (fragwürdiger, denn sind Menschen woanders weniger wert?) Standpunkt, aber angesichts der Mißbrauchsmöglichkeiten gegenüber politisch unliebsamen Persönlichkeiten, sollte man auf moralisierende Gesetzgebung weitestgehend verzichten.

    Der Liste am Ende schließe ich mich an. Was die Menschenrechte betrifft, gehören diese reformiert und um Menschenpflichten ergänzt. Es gibt meiner Meinung nach nur ein einziges Menschenrecht, welches ohne begleitende Menschenpflicht genannt werden darf: Das Recht auf ein faires Gerichtsverfahren.
    Wenn es jetzt Aufschreie gibt, diskutiere ich gerne.

  46. Susanne Chmela
    03. Juni 2016 07:01

    Die heute veröffentlichte Meinung es Herrn Unterberger ist sehr subjektiv und trotz mancher juristisch berechtigter Begründungen sehr zu hinterfragen. Auch wenn der Möchtegerndiktator Erdogan nun die Flüchtlingsfrage als Faustpfand zur Erpressung der EU benützt, sollte dieses einhundert Jahre zurückliegende Ereignis überall beim Namen genannt werden. Übrigens haben bereits über 20 Staaten - inklusive Österreich und Schweiz - ähnliche Parlamentsbeschlüsse gefasst, auch wenn vielfach die Bezeichnung "Völkermord" (aus Rücksicht auf die diplomatischen und wirtschaftlichen Verbindungen zur heutigen Türkei) vermieden wurde.
    Siehe z.B.: http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4715137/Diese-Staaten-erkennen-den-armenischen-Genozid-an

    • Cotopaxi
      03. Juni 2016 07:13

      Es ist bezeichnend für die selbsternannte Qualitätszeitung "Die Presse", dass sie von einem armenischen Genozid spricht, statt von einem Genozid der Türken an den Armeniern.

      Es ist so, als wenn man Auschwitz als polnisches KZ bezeichnete.

    • simplicissimus
      03. Juni 2016 08:54

      Bitte auch auf die vielen Völkermorde die Au und HDW angeführt haben, nicht zu vergessen!

      Wir sollten nicht nur den Türken, sondern auch den Russen, Amis, Chinesen, Spaniern, Engländern etc (es ist eine durchaus erlauchte Liste bis hin zu den Römern) ihre Völkermorde bei jeder passenden Gelegenheit um die Ohren hauen.

      Immerhin ist auch unser politisches Leben von einem Stakkato an Holocaustgedenken und Beschuldigungen geprägt, da soll nun endlich Ausgewogenheit herrschen.

      Ich bin dafür, daß Völkermorde als Völkermorde angesprochen werden, aber für heute lebende Menschen historische Diskussionen bitte ohne juridische Konsequenzen.

      Sehen wir lieber in die Zukunft.

    • Weinkopf
      03. Juni 2016 12:55

      Ganz meine Meinung.

    • fxs (kein Partner)
      05. Juni 2016 13:41

      @cotopaxi
      Sie meinen wohl, als wenn man von Auschwitz als jüdischem KZ spräche

  47. Pumuckl
    03. Juni 2016 06:18

    Ob Völker - Rassen - RELIGIÖSER oder KLASSENMORD, MASSENMORD darf als solcher bezeichnet und verurteilt werden!
    Und das sollte nicht ausgewählten Geschichtsprofessoren wie Professor Rathkolb vorbehalten sein.

    Aber da sollen wir auch das Wüten der Jakobiner nicht vergessen!

    • Pumuckl
      03. Juni 2016 08:55

      Alleine die die bereits erfolgte massenhafte Invasion Europas durch, erklärterweise kulturfeindliche Moslems, muß innerhalb weniger Jahrzehnte für die autochthonen Europäer zu großer Bedrohung durch Massenmord führen.

      Die Erkenntnis dieser rational begründbaren Befürchtungen als Phobie, also als Krankheit zu bezeichnen, halte ich nicht nur für SAUDUMM, sondern auch für verbrecherische, drohenden Massenmord verniedliche Propaganda.

      CHRISTIAN Kern hat sich ja vermutlich auch als Schlepper von 100.000 Moslems
      als Kanzler zusätzlich qualifiziert.

    • Pumuckl
      03. Juni 2016 17:20

      Fortsetzung* und Korrektur meines Co-Kommentars 08:55:

      Kanzler Mag. CHRISTIAN Kern hat als ÖBB-General natürlich, nicht wie ich schrieb
      1oo.000 Moslems UNREGISTRIERT und auf STAATSKOSTEN durch Österreich geschleppt, sondern MEHR ALS 1 MILLION, teils aggressive, Kultur-Veränderer ! ! !

      Wenn Kanzler CHRISTIAN Kern auf seinem Weg, als ZENTRALFIGUR EINES BEVÖLKERUNG-AUSTAUSCHES IN EUROPA, welchen er als ÖBB-General begonnen hat, nicht eine 180° Kehrtwende vollbringt, hat er gute Chancen, als ANTI-CHRISTIAN in die Geschichte einzugehen!

      * Ich schrieb obigen Kommentar noch schnell, bereits unter Einfluß der ersten, eine OP - vorbereitenden Medikamente zur Operation.

    • franz-josef
      03. Juni 2016 23:03

      @ Pumuckl
      Hoffentlich alles gut gegangen? Tolle Leistung, unter beginnender Narkose noch klar formulieren zu können!

      Beste Genesungswünsche!

  48. nerdfilms
    03. Juni 2016 04:02

    Das war aber der Franz Werfel mit den "40 Tagen des Musa Dagh".

    • HDW
      03. Juni 2016 10:52

      Ich weiß jetzt nicht was sie damit meinen, aber die geradezu hymnische Verehrung der Armenier für Werfel und diesen auch literarisch hochwertigen und lesenswerten Roman zeigt ja wie dankbar die verletzte Seele der Überlebenden für das einfache Nichtvergessen des angetanen Unrechts ist. Übrigens auch für die damalige Aufnahme der Füchtlinge durch die Russen.
      Menschenrechte sind unteilbar, eben auch das Recht auf Erinnerung!
      Die linke, parteilich-ideologiekritische Deformation diesbezüglich im österreichischen virtuell kollektiven Unterbewußtsein, geht auf die marxistische Indoktrination durch Broda, Firnberg und Weinzierl zurück.
      Der VsStÖlerRathkolb ist dabei nur der übliche UNI - Karrierist wie ihn die SP halt massenhaft mittels der Schuldenaufnahme Kreißky - Scholten - Vranitzy, für ihre Akademiker Personalpolitik finanzieren konnte. Ein kleines Würstchen, aber für Faymann und den ORF halt ein ganz grosser "Historiker". (Natürlich nur möglich geworden durch Beihilfe der ehemaligen Austrofaschisten, Busek und company)

    • nerdfilms
      04. Juni 2016 19:55

      Hallo HDW,
      Wie ich sehe, hat Unterberger den Artikel korrigiert, vorher verwechselte er Werfel mit Stefan Zweig.

  49. HDW
    03. Juni 2016 02:54

    Hauptsächlich fehlt die klassenfeindmörderische Praxis und das Verschweigen des Massenmordes an den Andersdenkenden der "Konterrevolution" der marxistisch-sozialistischen Ideologien seit 1917 in Russland und besonders China mit Abermillionen von Opfern. Nächstes Jahr wird die heuchlerische Rechtfertigungsrethorik dazu, gerade in Deutschland und Österreich wieder zum Kotzen anschwellen.!

    • Pennpatrik
      03. Juni 2016 14:45

      Linke dürfen ja ein bischen "Völkermorden".
      Sie dürfen auch Innenstädte verwüsten, Häuser anzünden, Brandsätze werfen und Polizisten verletzen.

    • Undine
      05. Juni 2016 20:49

      @HDW
      @Pennpatrik

      *********************!

      Ich fürchte mich heute schon vor dem penetranten "antifaschistischen" Gesudere, das wir im Jahr 2018 via ORF über uns ergehen lassen müssen; das BE-und GEDENKJAHR 1988 war eine Qual sondergleichen. Ich werde, um mich nicht ständig ärgern zu müssen, auf den ORF ganz verzichten.

  50. efrinn
    03. Juni 2016 02:52

    Bei allem Verständnis, daß der Genozid eine Katatrophe war, muß ich unerem A.U. zu seinen letzten 5 Punkten absolut Recht geben. Es gibt (gab?) schlimmeres. Als Freund eines Kurden treibt es mich jedoch zum Wahnsinn, zu sehen, was heute in der Türkei passiert. Und das ist eigentlich genau dasselbe - zumindet von den "Anfängen" - was damals passierte. Ich mach mir Sorgen! Und morgen kommt dann die Abstimmung, das hat mit dem nix zu tun. Verfolgt mal die Kurdischen Nachrichten!





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung