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Europa, die Jungen, die Schotten

Lesezeit: 6:00

Seltsam: Eine Katastrophe ist passiert. Und niemand ist daran schuld. Nur der britische Premier. Der ist zwar am Brexit-Drama keineswegs unschuldig, aber es ist wirklich unglaublich, dass in der ganzen Rest-EU außer ihm kein einziger Mensch, keine einzige Institution, keine einzige Aktion wenigstens jetzt irgendwie am schweren Imageverfall der EU Schuld trägt. Dieser Imageverfall ist nicht von Cameron ausgelöst worden. Mit dieser gleichzeitigen Unschulds-Attitüde sind aber auch all die jetzt ertönenden Rufe „Neubeginn!“ oder „Das war ein Weckruf!“ reines Wortgeklingel. Ohne ein echtes Eingeständnis von Fehlern ist kein sinnvoller Neuanfang möglich.

Der ist überdies auch deshalb noch viel weniger möglich, da die Hauptschuldigen, also die EU-Zentralisten zwischen Brüssel und Berlin, jetzt sogar von „Vertiefung“ und „Noch mehr Europa“ schwätzen. Attacken auf Cameron sind da nur ein Ablenkungsmanöver von dieser Agenda. Insgeheim sind die Vertiefungs-Fanatiker ja wohl sogar froh, dass sie die Antizentralisten aus London los sind.

Das ist aber nicht die einzige Seltsamkeit im Gefolge des britischen Austrittsreferendums.

Seltsam ist neben der sofortigen Erklärung Camerons zum alleinigen Sündenbock auch ein weiteres Erklärungsmuster: Die jungen Briten sind für Europa; nur die Älteren haben dem Austritt eine Mehrheit verschafft. Das stimmt zwar tendenziell. Aber die daraus abgeleitete Folgerung stimmt nicht mehr: Man müsse nur warten, bis die Alten ausgestorben sind; die Jungen wüssten schon den richtigen Weg.

Diese (zynische) Gedankenkonstruktion übersieht, dass die gesellschaftliche Gesamtdynamik keineswegs in Richtung von wachsender Europabegeisterung geht, sondern ins Gegenteil. Denn die heute älteren Briten sind ja einst selber jung gewesen und sie haben damals mit ganz massiver Mehrheit (aller Briten!) für den Beitritt zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft gestimmt.

Warum aber haben sie in so großer Menge ihre Meinung geändert?

  1. Sie haben seit dem Beitritt erlebt, wie in der EU zynisch unzählige Verträge und Versprechungen gebrochen worden sind.
  2. Sie haben mitansehen müssen, wie eine Labour-Regierung der Umwandlung der Gemeinschaft in eine Politische Union zugestimmt hat, obwohl das nie bei einem Referendum eine Mehrheit gefunden hätte.
  3. Sie haben beobachtet, wie das Projekt Euro/EZB (das ja theoretisch auch für die Nicht-Euroländer ein noch immer verpflichtendes Ziel ist!) gegen die Wand gedonnert ist.
  4. Sie haben miterlebt, wie sich das EU-Europa ohne jeden Grund eine Grundrechts- und Sozialcharta gegeben hat, womit einer geradezu totalitären Überregulierung endgültig Tür und Tor geöffnet war.
  5. Sie sind zähneknirschend Zeuge gewesen, wie der Europäische Gerichtshof für immer noch mehr Zentralisierung judiziert hat.
  6. Sie haben also erleben müssen, dass nicht sie, sondern das Brüsseler Projekt sich fundamental gewandelt hat. Diese tiefe Enttäuschung über Politiker, die weit über ihren ursprünglichen Auftrag hinausgegangen waren, hat naturgemäß nur die ältere Generation miterlebt. Die ganz Jungen müssen erst noch ihre Frustrationserlebnisse machen.

Triumph der Mittel- und Unterschichten

Ganz sicher richtig ist die Beobachtung, dass die britische Mittelklasse über die Elite gesiegt hat. Das führt zwar jetzt in elitären Kreisen überall zu Naserümpfen: „In meiner Umgebung haben alle für die EU gestimmt.“ Das erinnert aber an einen weisen Gedanken Bruno Kreiskys: Eine Elite darf den Menschen immer nur so weit vorausgehen, dass sie nicht den Blickkontakt zu diesen verliert. Geht der verloren, geht die Elite zu rasch voran, dann muss ein Projekt scheitern.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Umstand, dass der geographisch EU-ferne Norden (Schottland, Nordirland) für die Mitgliedschaft ist, Wales und England (mit Ausnahme der globalisierten Stadt London) hingegen nicht. Das bedeutet wohl ganz unabhängig von der EU-Zukunft: Die Einheit Großbritanniens steht nun genauso auf dem Spiel wie die der EU.

Die Schotten werden jetzt erneut und mit verstärkten Kräften um Selbständigkeit und (Wieder-)Eintritt in die EU kämpfen. Und Nordirland wird wieder zum Problemfall werden, nachdem es – gerade durch Zusage der Selbstbestimmung! – weitgehend befriedet worden war. Der von den Katholiken sofort geforderte Anschluss an das EU-treue Irland wird freilich unwahrscheinlich bleiben, solange der Norden eine protestantische Mehrheit hat.

Die Schlacht Johnson vs. Cameron

Sicher besonders relevant für den Wahlausgang war die Tatsache, dass sich der langjährige Londoner Bürgermeister Boris Johnson an die Spitze von Brexit gestellt hat. Der unorthodoxe Konservative ist charismatisch, er ist nach Cameron der bekannteste Tory – und er hat gewusst: Jetzt oder nie kann er Cameron schlagen und die Regierungsführung übernehmen. Sein eigentlich aus persönlichem Ehrgeiz entstandener Anti-EU-Einsatz hat dem Brexit-Lager entscheidend geholfen.

Dazu kommt, dass Labour von einem schwachen und weit links stehenden Mann geführt wird, der lange eher EU-Gegner war. Daher ist Labour als eigentlich größte, aber nur scheinbar geschlossene EU-Befürworterpartei unglaubwürdig und ineffizient dagestanden. Gerade viele ihrer Stammwähler haben Desinteresse an der EU gezeigt.

Die Grünen als Totengräber Europas

Wechseln wir wieder auf die EU-Ebene. Dort haben – was selten gesagt wird – die europaweiten Grünen und die ihnen nahestehenden NGOs die weitaus größte Schuld an europäischen Fehlentwicklungen. Sie haben nämlich in den letzten Jahren mit Hilfe der panikmachenden Boulevardpresse eine wilde Kampagne ausgerechnet gegen jenen Teil der Integration geführt, der die EWG/EG in ihren ersten Jahren so erfolgreich, stark und attraktiv gemacht hat: Das sind der Freihandel, die Globalisierung und die wirtschaftliche Integration. Die Grünen haben sich zwar seit den 90er Jahren von erbitterten Gegnern zu lautstarken EU-Befürwortern entwickelt (wohl ab dem Zeitpunkt, da genug Grüne in der EU-Bürokratie untergebracht waren und von dort agitieren konnten). Aber sie lehnen gerade den einzig erfolgreichen Kern der EU ab.

Das zeigte sich insbesondere bei der grünen Agitation gegen TTIP und CETA. Dabei sind das klassische Freihandelsabkommen, wie es sie weltweit zu Hunderten gibt, und wie sie den ursprünglichen Kern der EU ausgemacht haben. Dieser Kern wird von den Grünen und anderen Linken abgelehnt. Marktwirtschaft ist halt noch immer igitt.

Gleichzeitig sind die Grünen Hauptbetreiber der Verwandlung des ökonomisch orientierten und so erfolgreichen Binnenmarkts:

  •  zum Völkerwanderungsförderungsprojekt,
  • zum Überregulierungsprojekt (Hauptinstrument, mit dem sie alles und jedes verbieten wollen: „Klimarettung“),
  • zum Gehirnwaschprojekt (siehe Political correctness und Verhetzungsparagraphen),
  • zum Sozialprojekt (Wir retten ununterbrochen die Griechen, selbst wenn sie noch so hemmungslos und verschwenderisch agieren)

Diese Entwicklungen haben die EU weitgehend kaputt gemacht.

Das wollen zwar die meisten Europäer nicht. Und das wollen die Engländer schon gar nicht, die (bis auf Prinz Charles) nie sonderlich der Grünhysterie verfallen waren. Aber in der EU gibt Grün heute meritorisch den Ton an.

Das Resümee einen Tag danach ist nüchtern: Solange nicht in Europa eine echte Gewissenserforschung und mutige Analyse all dieser Ursachen stattfindet, sind die Chancen auf einen funktionierenden Neuanfang gleich Null. Wenn man nur noch von Viktor Orban kluge Reaktionen hört, dann muss man an der Lernfähigkeit der europäischen Elite endgültig verzweifeln.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juni 2016 02:42

    Rot, Grün, Liberal sind die Sargnägel der EU. Wenn die Vertiefung weitergeführt wird, wird die EU untergehen. Da bin ich mir sicher wie das Amen im Gebet.

    Die Vertiefungspläne fressen jegliche Kraft und Motivation. Das erinnert mich an russische Kollegen, die sagten: Der Staat tut so als ob er uns bezahlt und wir tun so als ob wir für ihn arbeiten.

    Schrecklich die Vorstellung, dass dieser Weg eingeschlagen wird. Die britischen Meckerer sind leider weg. Jetzt müssen wir eben selbst anpacken.

  2. Ausgezeichneter KommentatorBob
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juni 2016 09:26

    Mich wundert das Europa vor der EU überhaupt existieren konnte.
    Mich wundert das es in der EU fast überall ca 50% Rechtspopulisten gibt.
    Mich wundert das das linke Gesindel zwar gegen die Burschenschaften hetzen, weil sie angeblich den Anschluß an Deutschland anstreben, aber gleichzeitig hängt unser Kern am Rockzipfel von Merkel.
    Was mich nicht wundert, das die Briten dieses Irrenhaus verlassen wollen.

  3. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juni 2016 03:52

    Eine Katastrophe ist passiert.
    Welche Katastrophe? Ein Mitglied der EU will von den in den Satzungen festgeschriebenen Möglichkeiten des Austritts Gebrauch machen. Und dies noch dazu nach einem Volksentscheid. Also demokratischer gehts wohl nicht mehr.

    Wie weit der Radar der öffentlichen Wahrnehmung bereits verschoben wurde durch unablässige Propaganda der Politik und den von ihr gekauften Wahrheitsmedien, wird durch nichts klarer dokumentiert als durch die überzogenen Reaktionen der Systembonzen. Da ist die Rede vom traurigen Tag für GB, vom Sieg der Populisten, fremdenfeindlicher Hetzer, von der Katastrophe.

    Die Katastrophe ist, daß ein demokratischer Vorgang zur Katastrophe hochstilisiert wird. Und daß sich diese von uns oft nicht einmal "demokratisch" gewählten, auf jeden Fall aber von uns alimentierten Bonzen und ihre Profiteure gar nicht mehr vorstellen können, daß das blöde, verhetzte Volk anders entscheidet als von ihnen vorgesehen.

    Einzige Möglichkeit für die Priesterkaste der EUdSSR: künftig derartige Plebiszite zu verbieten, kann man solch wichtige Entscheidungen doch nicht den rechten Hetzern überlassen. Das dürfte nicht allzu schwer sein, denn eine Mehrheit aufrechter Schafe, denen Menschlichkeit, Humanität und der Schutz der Schutzsuchenden wichtiger sind als schnöder nationaler Egoismus, dürfte allemal zu finden sein für solche Politik in Europa.

    Siehe BP-Wahl in Österreich.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorlilibellt
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juni 2016 02:06

    Exzellent wie immer, aber trotzdem 2 Ergänzungen:

    1. Es haben deutlich weniger als 50% der Jungen beim Referendum abgestimmt (qui tacet consentire videtur). Es ist wahrscheinlicher, dass hier ein künstlicher Generationenkonflikt heraufbeschworen werden soll und die Europabegeisterung der Jungen wohl eher dem peer-pressure geschuldet ist und sich im Grunde in überschaubaren Grenzen hält.

    2. Das Völkerwanderungsprojekt, die Klimarettung, der Atomausstieg Deutschlands, die Griechenlandrettung werden von den Grünen zwar begrüßt und mitgetragen, aber - historische Ächtung, wem historische Ächtung gebührt - die Hauptbetreiberin ist jene kafkaeske, sauertöpfische Gestalt, deren Name ich nicht einmal mehr in den Mund nehmen will.

  5. Ausgezeichneter KommentatorAmbra
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juni 2016 11:52

    Ich hörte mir gestern die diversen Kommentare und Interviews tagsüber vor allem auf Euronews , NTV und etwas auch auf ZDF an - da bleibt tatsächlich keine Hoffnung auf Änderungen. Am Abend dann im ORF Sebastian Kurz mit den besten Aussagen des Tages - er hat verstanden, worum es geht und ging. Und Strache ebenfalls sachlich und in der Aussage richtig. Das übrige bla bla bla tagsüber zu vergessen, egal von wem und von welcher Seite.

  6. Ausgezeichneter KommentatorTegernseer
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juni 2016 06:29

    Die allerhöchsten EU-Vertreter Schulz und Juncker sowie die großteils linke Mediengemeinschaft werfen den älteren britischen Bürgern vor, sie würden den Jüngeren ihre Zukunft rauben.
    Was für eine infame Aussage, wie können sie es wagen!?
    Griechenland, Spanien und Italien haben eine Jugendarbeitslosigkeit von respektive 51,4%, 45% und 36,9% (in Appulien und Sizilien über 50%). Welche Zukunft haben diese jungen Menschen?

    http://de.statista.com/statistik/daten/studie/74795/umfrage/jugendarbeitslosigkeit-in-europa/

    Personenfreizügigkeit?
    Das letzte Jahr hat gezeigt, dass Menschen "aus aller Herren Ländern" (auch ohne Paß) mühelos durch ganz Europa marschieren können und dann vom Sozialleistungstopf großzügig bedient werden.

  7. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juni 2016 08:07

    Es ist nicht zu übersehen, dass das Unbehagen über die EU in den letzten Jahren drastisch zugenommen hat. Die Gründe sind bekannt, sie werden oben genannt.

    Ein ursprünglich gutes bürgerliches Projekt, dem ich von Anfang an zugestimmt habe, ist durch eine Clique Alt-68er ruiniert worden. Die Hauptverantwortlichen haben nichts verstanden, wie man in den Interviews vor allem der SPD- und Grünpolitiker hören konnte: Leeres Geplapper und wie immer aufgesetzte Betroffenheit.

    Wie geht es weiter? Großbritannien wird es wie die Schweiz machen. Sie werden Sonderverträge abschließen und sich die Rosinen herauspicken. Kulturprogramme, Austauschprogramme, wissenschaftliche Zusammenarbeit - all das wird weiter bestehen, siehe Schweiz. Den übrigen EU-Wahnsinn werden die Briten aber nicht mitmachen.

    Bei uns in Kontinentaleuropa wird etwas anderes passieren. Die EU wird sich vorerst nicht auflösen, dafür aber erodieren. Immer öfter werden sich Staaten nicht an diktatorische Vorschriften halten und Brüssel den Stinkefinger zeigen. Länder wie Ungarn, Slowakei und Polen werden den Anfang machen. Die EU wird weiter bestehen, aber innen wird sie immer hohler werden.

    Nur eine neue Generation verantwortungsbewusster Politiker kann den Wahnsinn beseitigen, der da in Brüssel in die Welt gesetzt wurde.


alle Kommentare

  1. Gasthörer (kein Partner)
    28. Juni 2016 11:14

    Übrigens, die konzertierte Aktion der Systemmedien:
    -Briten haben Angst vor Brexit
    -Briten wollen doch bleiben, etc.
    ist in der britischen Presse so gar nicht zu finden.

    Dieser Angst-Porno ist offenbar schlichtweg konstruiert.
    Hier geht es offenbar darum, UNS zu beeinflussen, damit wir gar nicht auf die Idee kommen, es den Engländern gleichzutun.

  2. monofavoriten (kein Partner)
    27. Juni 2016 20:32

    nachsatz:

    ich denke, mit dem brexit hat sich britannia aus der schusslinie genommen. in wahrheit beherrscht die britische (banker)elite nach wie vor die welt.
    es steht zu befürchten, dass die rest-eu jetzt regelrecht verheizt wird beim neuerlichen finanz-reset vulgo KRIEG. dass sich die city of london hier rechtzeitig aus dem spiel nimmt, ist logisch.

  3. monofavoriten (kein Partner)
    27. Juni 2016 20:18

    hätte es 1941 in deutschland ein referendum über ein ende der ns-diktatur gegeben, hätten sich die jungen, die nichts anderes als hitlerei kannten, auch mit zähnen und klauen gegen ein ende des regimes ausgesprochen und den alten alles mögliche vorgeworfen.
    die jugend in der eu ist massiv gehirngewaschen und intellektuel in politisch-gesellschaftlichen angelegenheiten extrem umerzogen, programmiert - ja regelrecht stockholmsyndromisiert.

  4. fxs (kein Partner)
    27. Juni 2016 12:07

    Besonders lächerlich ist die Vorstellung, die EU könne nun die Briten "bestrafen" um ein Exempel gegen weitere Austrittwünsche zu setzen.
    Grossbritannien ist nicht wie Norwegen oder die Schweiz ein wirtschaftlicher Kleinstaat un wirtschaftlich vom Freihadel in der EU abhängig, sondern die zweitgrösste Wirtschjaftmacht in Europa. Grossbritannien ist wiet besser in den internationalen Wirtschaftbetrieb und Handel integriert als die ganze EU. Grossbrittannien ist im "Commonwealth" mit 52 anderen Staaten verbunden und die englische Königin ist formelles Staatoberhaupt von 15 weiteren Staaten.
    Die Vorstellung, Brüssel können den Briten die wedingungen des Austritts diktieren, ist lachhaft.

    • Gasthörer (kein Partner)
      27. Juni 2016 12:25

      Gebe ihnen Recht, die EU verhält sich wie ein trotziges Kind. Ich schäme mich derart, dass ich gezwungen bin, über meine Staatsbürgerschaft bei solch einem unwürdigen Verein zu sein.

  5. AppolloniO (kein Partner)
    27. Juni 2016 11:40

    ....und was hörte man vom Hr. Oberlehrer Juncker am 26. , also nur 2 Tage nach Bekanntwerden des Brexits? "Jetzt müssen wir die Währungsunion vertiefen (= erweitern) und den Euro stärken."

    Wenn das das Resume sein soll dann gute Nacht EU. Dieser Mann mit seinen Scheuklappen ist lernunfähig!

  6. Torres (kein Partner)
    27. Juni 2016 10:45

    Allgemein wird die "Schuld" am Desaster David Cameron zugeschrieben. Was hat denn der gemacht? Er hat eine Volksabstimmung abgehalten - also die reinste Form der Demokratie angewendet. Das ist allerdings nach Meinung der links-grünen Jagdgesellschaft (zu der ja mittlerweile auch Merkel, Juncker & Co. gehört) jedenfalls "populistisch", weil man ja dem "blöden Volk" keine Entscheidungen über "komplizerte" Materien zumuten darf, da dieses Volk ja keinesfalls über die Intelligenz und Weitsicht dieser Linken und Grünen verfügt. Sogar Hugo Portisch ist ähnlicher Meinung. Mich wundert ja, dass diese selbsternannte Intelligenz noch damit einverstanden ist, dass jede Stimme gleich viel gilt.

  7. Gasthörer (kein Partner)
    27. Juni 2016 10:02

    Den für mich besten Beitrag zum Brexit hat Nicolaus Fest auf seiner gleichnamigen Netzseite geschrieben:

    "Journalismus als narzisstische Kränkung"

    ...Wenn die britische Jugend so gutmütig, unbeschlagen und historisch schimmerlos ist wie die deutsche, sollte man in politischen Dingen eher auf die Älteren vertrauen – und auf die weitgehend negativen Erfahrungen, die viele Ältere mit der EU, mit Regulierungswahn, Euro und Rechtsbruch gemacht haben. ...

    PS.: Fest erreicht durchaus das Niveau von: Klonovski, Sarrazzin, Heinsohn, Kleine-Hartlage, Karlheinz Weissmann, Martin Lichtmesz etc. (um bewusst ein paar Leuchttürme aufzuzählen)

  8. Anmerkung (kein Partner)
    27. Juni 2016 02:24

    S. g. Herr Dr. Unterberger, im Kern ist Ihre Darlegung wieder hervorragend. Aber der Teil über die Grünen sieht eher nach Satire aus.

    Es erinnert an das Wien der 1970er Jahre, als dort massenhaft rote Umtriebe (à la "Arena") aus dem Boden schossen und so taten, als ginge jedes Mal wieder unerschrocken eine neue Kämpfertruppe in extremem Widerstand gegen das herrschende System ans Werk. In Wirklichkeit waren das alles nur Mitläufer, die im Sog und unter dem Schirm der roten Allmacht auch ein wenig herumquaken durften.

    Genauso sind heute die Grünen nur ein Appendix, der je nach Bedarf für Rot oder Schwarz bereitzustehen hat. Ein Anhängsel des Systems, in dem Rot und Schwarz die Macht haben.

    • LeoXI (kein Partner)
      27. Juni 2016 07:36

      Nur als Anhängsel würde ich die Grünen nicht sehen.

      Der deutlich mehr grün als linx-grüne Staatsfunk treibt unsere Politruk-Kaste doch seit Jahren vor sich her. Wie Dr. Unterberger richtig schreibt, hat Grün meritorisch all den Polit-Irrsinn der letzten Jahre bestimmt. Der Gehirnwäsche-Faktor in Bezug auf die Bevölkerung ist unumkehrbar. Die Wahl eines VdB (wenn auch nur mit 50%) wäre doch in der aktuellen Lage sonst undenbar.

      Dass Frontex vor der lybischen Küste den bestellten Transferdienst der Schlepper auf Regimentskosten beistellt und der Staats-Zwangs-Funk das jeden zweiten Tag - ernsthaft-als "wieder 7000 gerettet" bejubelt, ist 1:1 grüne Agenda.

      Dass diesen Schwachmatikern kein Politiker in die Parade fährt, sondern alle (außer Kurz) das in inquisitorischen ORF Verhören nur ängstlich abnicken, beweist eindrucksvoll die grüne Denk-und Politik-Dominanz

    • Anmerkung (kein Partner)
      27. Juni 2016 14:53

      @LeoXI, das glauben S' aber nicht wirklich, dass eine 10-%-Partei Frontex dirigiert.

      Die Erinnerung an die 70er sollte zeigen: Ohne SPÖ-Duldung hätte es keine "Arena" gegeben. So, wie es ohne Duldung durch Rot-Schwarz in deren System nichts geben kann, was nur die Grünen wollen.

      Die Ausländer kommen auf Wunsch von Rot und Schwarz (und dem grünen Anhängsel). Rot will den Wähleraustausch, Schwarz die Arbeitssklaven, alles vielfach geschrieben.

      Die Grünen sind auch zur Camouflage hilfreich, meist aber sind sie nur die bekannten "Nützlichen", deren Rot-Schwarz sich beliebig bedient, siehe EMS, rot-schwarzer Notnagel VdB usw.

      Die Grünen werden gehätschelt, nicht als Systemkonkurrenz bekämpft.

    • Anmerkung (kein Partner)
      28. Juni 2016 02:02

      Entschuldigung, nicht EMS, sondern ESM. Der Europäische Stabilitätsmechanismus, beschlossen vor vier Jahren mit Zweidrittelmehrheit, weshalb die Grünen ihre Stimmen für Rot und Schwarz zur Verfügung stellen mussten.

  9. Undine
    26. Juni 2016 20:41

    Angeblich haben nur die Hälfte der jungen Engländer überhaupt abgestimmt, von denen wiederum war sicher auch ein Teil für den BREXIT---was jammert man da? Man tut ja geradezu so, als hätten ALLE jungen Briten für den Verbleib in der EU gestimmt; das ist eine faustdicke Lüge! Es ist ganz einfach: Wer nicht abstimmt, muß sich mit dem Ergebnis eben zufrieden geben.

  10. Ingrid Bittner
    25. Juni 2016 23:59

    Wie kann es ein vereintes Europa geben, wenn man es nicht hinbringt, die Sozialstandards anzugleichen.
    Einfach und brutal gesagt: in einem EU-Land hackelt man 40 Stunden die Woche um einen Durchschnittsverdienst von 300 bis 400 Euro.
    Anderswo, Österreich z. B. bekommt man für's Nichtstun 900 Euro Mindestsicherung.
    Also wo wollen die Zuwanderer hin?
    Und da reden die Gottsöbersten noch immer vom gerechten Verteilen der Zuwanderer. Tja, wie soll das dann gehen? Die leben doch auf einem anderen Stern und dann wundern sie sich, dass das nicht mehr alle Länder mitmachen wollen.
    Da passt ganz einfach viel zu viel so überhaupt nicht.
    Und wenn man sich die div. Wortmeldungen zum Brexit so anschaut, dann fragt man sich, wovon reden die Oberg'scheiten. Auf alle Fälle nicht von dem, was in der EU wirklich los ist.
    Der Fettnäpfchenhüpfer Kern tut da natürlich auch mit. Wie hieß es heute wieder so lieb, er sei zu Tränen gerührt gewesen ob der Zustimmung der Genossen. Na so was.

  11. Rosi
    25. Juni 2016 22:00

    In meiner Studienzeit hörte ich in einem Vortrag Folgendes:
    'Wer als Junger kein Sozialist ist, hat kein Herz, und wer als Alter nicht Konservativ ist, hat keinen Verstand.'
    Wie wahr ... das ist eigentlich hier auch- sinngemäß-inkludiert ...

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  12. machmuss verschiebnix
    25. Juni 2016 21:18

    So sieht's aus ! Der Leithammel verläßt die EU und schon . . . .

    http://diepresse.com/home/meinung/4857719/KUF-Peter-Kufner_Karikaturen

  13. Claudius
    25. Juni 2016 20:42

    Hochinteressant: Das Mastermind hinter dem Brexit: Nigel Farange - ein Kurzporträt im Spiegel:

    Wer ist der Mann der mehr Einfluss auf das Vereinigte Königreich nahm als die meisten Premierminister in den letzten Jahrzehnten - ein jedes Land hat die Politiker die es verdient:

    Brexit-Triumphator Farage: Der Mann, der Europa in die Krise stürzte (Christian Teevs)

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/brexit-eu-feind-nigel-farage-ist-am-ziel-a-1099796.html

  14. brechstange
    25. Juni 2016 19:42

    Wir brauchen uns keine Sorgen machen. Die Volksabstimmung wird wiederholt. Nofalls noch öfter bis einmal das Ergebnis passt, Beispiel Irland.

    Erwarten sich die EU-Granden, dass sie damit ihre Glaubwürdigkeit erhöhen?

  15. machmuss verschiebnix
    25. Juni 2016 19:31

    Es bahnt sich schon an, daß die Briten (Regierung) wieder Sonderwünsche
    anmelden. Wenn die EU dann auch wieder einknickt, dann gibt es für KEINEN
    anderen Staat mehr einen Grund, auf der zahlenden Seite stehen zu bleiben ! ! ! ! !

    Aber wer traut unseren Politikern ein briten-mäßiges Verhandlungs-Geschick zu ?
    Wo die sich doch nichtmal gegen diverse förderungs-beziehende Vernascher des
    Volks-Vermögens durchsetzen können.

  16. dergo
    25. Juni 2016 17:19

    In meiner Jugend hatte ich einmal ein autonom fahrendes Spielzeugauto.
    Das Ding war - für die damalige Zeit - faszinierend. Es fuhr immer geradeaus bis es an ein Hindernis stieß, dann wechselte es die Richtung, fuhr wieder geradeaus bis zum nächsten Hindernis usw......
    Warum mir das gerade jetzt einfällt ?
    Alle "wichtigen" Regierungen und auch die führenden Köpfe in der EU halten plötzlich Krisensitzungen zur Realität des Briten-Austrittes ab. Man hat wirklich das Gefühl man konnte sich nicht zeitgerecht auf eine solche Situation vorbereiten.
    Die Tatsache, das man heute in der EU Managementtechniken anwendet, die den mechanischen
    Möglichkeiten eines Spielzeugautos aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts entsprechen,
    bringt mich nun endgültig zum (ver)zweifeln!

    • Pennpatrik
      25. Juni 2016 19:45

      Wenn sie wenigstens - wie das Spielzeugauto - die Richtung wechseln würden, wenn sie an die Wand fahren ...

    • byrig
      26. Juni 2016 02:19

      pennpatrick-besser kann man die geistige Konstitution der eu-politiker juncker,schulz,tusk und im Hintergrund Merkel-nicht zusammenfassen.und kürzer schon gar nicht.

    • Mariahilferin
      26. Juni 2016 12:09

      Dieses Auto habe ich auch als Kind gehabt. Unerträglich, wie es andauernd mit Karacho irgendwo dagegengedonnert, die Richtung minimal geändert, ein Stück zurückgefahren und dann gegen das nächste Hindernis geknallt ist.
      Treffender Vergleich!

  17. Undine
    25. Juni 2016 16:16

    Mit dem gleichen Recht wie die Linken könnte man übrigens die 48% der "feigen" BREXIT-GEGNER öffentlich beschimpfen und beleidigen!

    "Nach dem "BREXIT-Erdbeben": Europas Eliten und Medien in PANIK"

    https://www.unzensuriert.at/content/0021104-Nach-dem-BREXIT-Erdbeben-Europas-Eliten-und-Medien-Panik?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Wo bleibt die vielgepriesene Toleranz der Linken?

    • byrig
      26. Juni 2016 02:25

      wer kann sagen dass die linken tolerant sind?sobalt etwas ihren Vorstellungen nicht entspricht sind sie völlig intolerant.bei ausländischen Straftätern wird jede Möglichkeit der exculpation gesucht,sogenannte "rechte" Straftäter müssen mit der vollen härte des gesetztes bestraft werden,ohne Milderungsgrund.
      die linken und grünen sind einfach ein Gesindel.

    • Undine
      26. Juni 2016 08:18

      @byrig

      Ja, für die Linken ist TOLERANZ eine EINBAHNSTRASSE!

  18. Pennpatrik
    25. Juni 2016 15:11

    Schreibhuren: (ohne Kommentar - selbsterklärend)
    KURIER:
    über Johnson (ehem.Bürgermeister London)
    - ... der bisher lautstarke Brexit-Scharfmacher
    - Lustig kann er ja sein, der Boris Johnson, dessen Aussagen oft so wirr sind wie sein blonder Haarschopf.
    - ... zeigt am Tag nach der Abstimmung sein wahres Gesicht
    - ... Politiker, der mit absurden Hitler-Vergleichen und anderen Lügen ...

    Karikatur:
    - die SPINNER haben gewonnen

    Über Le Pen und Farage
    - So richtig mögen die beiden einander nicht.

    Mit seriösem Journalismus hat das genau Garnichts zu tun. Das ist Stimmungsmache, Hetze, Angstmacherein. Genau das, was sie den Freiheitlichen vorwerfen.

    • M.S.
      25. Juni 2016 18:05

      @Pennpatrik

      Wir müssen uns damit abfinden. In der Medienbranche gibt es ebenso wie in der Politik kein Berufsethos mehr.

    • franz-josef
      26. Juni 2016 00:14

      http://bazonline.ch/ausland/goetterdaemmerung/story/16664517

      kleiner Auszug:
      Wenn aber jemand für den Brexit verantwortlich ist, dann Angela Merkel, die deutsche Bundeskanzlerin und am allermeisten überschätzte Politikerin unserer Zeit: Als es darum ging, das vertrackte Verhältnis zwischen Grossbritannien und der EU neu zu verhandeln, fuhr Cameron eigens nach Berlin, in der Absicht, die Deutschen auf seine Seite zu bringen. Zu den Reformen und Zugeständnissen, die er erreichen wollte, gehörten natürlich wirksame Mittel gegen die ungesteuerte Immigration, unter welcher die Briten ächzten. Merkel lehnte dies in Bausch und Bogen ab – und Cameron, der brave britische PR-Politiker, gab nach.

  19. Livingstone
    25. Juni 2016 14:15

    Mah, unglaublich, wie viele "Superg'scheite" ihre gespielte Intellektualität dadurch zeigen zu versuchen, dass sie jetzt auf superbetroffen machen, so, als hätte sich gestern die Erde zum Drehen aufgehört oder so, als seien seit gestern die Ausserirrdischen von Independence-Day am Himmel zu sehen. Natürlich wird es jetzt einmal ordentlich rumpeln und es wird so nicht weitergehen können. Hier ein SAT 1 - Video, das es genau auf den Punkt bringt:

    https://www.facebook.com/fruehstuecksfernsehen/videos/1130420867030359/

  20. machmuss verschiebnix
    25. Juni 2016 14:10

    Hr. Steinmeier - der ja gefühlsmäßig der vernünftigste Sozialist in ganz EU ist - spricht
    vom "hineinhören in unsere Gesellschaften" .
    Auf die berechtigte Gegenfrage, warum den das bisher nicht paßiert sei, wäre aber
    die richtige Antwort gewesen: Weil wir immer auf Jene hören, die am lautesten Schreien

    Und das ist nunmal die Linx-linke Medien-Hetzbollah ! ! ! ! !

  21. Undine
    25. Juni 2016 14:08

    Man schiebt jetzt die Schuld am Ausgang der Abstimmung u.a. auch darauf, daß die Briten von den BREXIT-Befürwortern BELOGEN worden seien! Da kann ich nur lachen!

    Daß wir Österreicher von den EINPEITSCHERN VOR der Abstimmung zum EU-BEITRITT auf Strich und Faden BELOGEN worden sind, stört niemanden! Diese faustdicken Lügen kann man alle BEWEISEN!

    • Riese35
      25. Juni 2016 17:05

      Genau so ist es! Mir fällt sofort der Ederer-Tausender ein. Oder das Einstimmigkeitsprinzip, sodaß wir alles verhindern könnten. Damals haben die Populisten von ORF und unserem damaligen Regime, der populistischen, linksextremen SPÖ und der populistischen, EU-extremistischen ÖVP groß zugeschlagen.

    • Undine
      25. Juni 2016 18:47

      @Riese35

      Und der SCHILLING bleibt selbstverständlich an die HARTE DM gekoppelt!

      Und natürlich können wir von unserem VETO Gebrauch machen, wenn etwas zu unserem Nachteil wäre!

      Bitte um Fortsetzung der vielen Lügen, die auf uns eingeprasselt sind!

  22. Undine
    25. Juni 2016 13:51

    Oh, wie hysterisch sie aufjaulen in ihrer Ohnmacht, in ihrem Zorn, die Roten, die Grünen, der ORF, die besorgten "Künstler", die "Experten" für alles und jedes! Sie alle dürfen ihre Strafwünsche abgeben.
    Entsprechend hart müssen ihrer Meinung nach nun die SANKTIONEN für die AUFMÜPFIGEN BRITEN ausfallen---die Liste der Strafen ist lang, denn wo käme man denn hin, wenn die Bürger die Frechheit haben, sich auf einmal gegen die linke, die GUTE Diktatur zu wehren.

    Irgendwie erinnert mich diese knallharte STRAF-ANDROHUNG für die verdatterten Briten an vergangene Jahrhunderte, als die KIRCHE, um ihre Schäflein fest im Zaum zu halten, eine unglaubliche Auswahl an HÖLLEN-STRAFEN*---für jede Sünde eine maßgeschneiderte Bestrafung!--- phantasievoll ausmalte. Nicht anders reagieren nun die VEREINIGTEN LINKEN!
    Sie dürften es noch nicht gemerkt haben, aber ihre Macht in Europa ist stark im SCHWINDEN!

    * Ich habe ein Buch aus dem Jahr 1680; ein Kapitel lautet: "ERSCHRÖCKLICHE BESCHREIBUNG der HÖLL.". Zum Gruseln!

    • Pennpatrik
      25. Juni 2016 15:15

      Wenn die Linken jetzt noch abgewählt würden und die Menschen dieses Landes nicht mehr ausplündern könnten.
      Die Entzugserscheinungen zu beobachten wäre herrlich! Leider müssten wir, damit das geschieht, die ÖVP und die Grünen mitabwählen. Aber ich sehe und höre schon die ersten Stimmen: "Wenn der Kurz kommt ...".
      Ihr, die Ihr eintretet, lasset alle Hoffnung fahren ...

      Die Ungarn haben das mit 2/3 gemacht. Mit den bekannten, positiven Folgen.

  23. Tullius Augustus
    25. Juni 2016 13:39

    Ich möchte diesen differenzierten Artikel aus der Welt empfehlen, wo auch versucht wird in der derzeitigen Brexit-Situation eine Chance zu sehen. Es ist ja auch so: In der Krise ist eine Chance:

    "Warum sich die Briten in der EU immer fremd fühlen mussten

    Den liberalen Geist der Briten hat man in Europa nicht verstanden und häufig mit allen Mitteln bekämpft. Der Brexit wird die Gewichte in der EU verschieben. Nur weniger Europa verspricht mehr Europa."

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article156534051/Warum-sich-die-Briten-in-der-EU-immer-fremd-fuehlen-mussten.html

  24. Susanne Chmela
    25. Juni 2016 13:05

    Wo bleiben hier - und auch in anderen Medien - die versöhnlichen Stimmen, denn es gibt ja auch eine Zeit danach? Was können die 48 % der britischen EU-Befürworter dafür, dass sie nun von der "Rest-EU" und vor allem der EU-Zentrale "abgestraft" werden?
    Sicher muss/wird sich in der EU einiges ändern, vermutlich aber erst nach Austausch der derzeitigen Machtinhaber. Die Geschichte lehrt uns, dass dafür aber oft sehr viel Geduld erforderlich ist. Vor allem dann, bis die Sturschädel in Brüssel, Berlin und anderswo "weg vom Fenster" sind.

    • Undine
      25. Juni 2016 13:57

      Auch das "Abstrafen" der 52% BREXIT-Befürworter durch die überhebliche "Rest-EU" und durch die nicht minder überhebliche EU-Zentrale ist eine Frechheit ohnegleichen!

    • machmuss verschiebnix
      25. Juni 2016 14:27

      Den größten Anteil beim "Abstrafen" kommt aber aus der City of London (Hochfinanz),
      denn die haben dafür gesorgt, daß der Abstruz des Pfund härter ausfällt, als es
      einer "Marktbereinigung" entsprochen hätte.

    • Pennpatrik
      25. Juni 2016 15:20

      Warum sollten sie abgestraft werden?
      Die Handelsbeziehungen mit den Briten werden bleiben, wie sie sind. Alles andere sind die üblichen Junckers-Lügen, denen sich Schulz und der Nachfolger Erich Honeckers angeschlossen haben.

      Sie glauben doch nicht im Ernst, dass die Airbus-Produktion, von der ein Teil in Großbritannien erfolgt, zukünftig ein Zollprocedere über sich ergehen lassen wird? Dass BMW es in Kauf nehmen wird, Lieferprobleme beim Mini zu haben, weil die Teile dafür quer über Europa, nein - quer über die ganze Welt - produziert werden?

    • Pennpatrik
      25. Juni 2016 15:24

      Warum sollten sie abgestraft werden? Teil 2

      Der Tourismus ist überhaupt nicht betroffen, weil sie jetzt schon bei jedem Verkehrsmittel, dass die Britischen Inseln ansteuert oder verlässt, Reisedokumente vorweisen müssen.

      Ob ein Pole in GB arbeiten darf oder nicht, entscheiden auch nach dem Brexit die Briten selbst.

      Wenn London kein bedeutender Finanzplatz mehr sein dürfte - wieso ist dann Singapur ein Finanzplatz?

      Es sind einfach lächerliche Lügen, die uns von den Chefredakteuren der österreichischen (und deutschen) Medien aufgetischt werden. Das Motto dazu lautet:
      "Politiker erzählen den Journalisten am Abend Lügen und glauben sie am nächsten Tag, weil sie in der Zeitung stehen."

    • machmuss verschiebnix
      25. Juni 2016 15:56

      @Pennpatrik,

      Großbritanien hatte auch schon vor der EU gute Handelsbeziehungen AUCH
      mit nicht EU-Staaten - na und ? - es wurden damasl sogar größere Margen
      lukriert. Das Gejammere um den BREXIT ist natürlich hauptsächlich ein
      Anliegen der politischen Nomenklatura - ABER - dieser starke Absturz des
      Pfundes, das ist mit Sicherheit ein "Wink" mit dem Zaun-Pfahl aus der
      City of London - ein UNNÖTIGER WINK ! ! ! ! !

    • M.S.
      25. Juni 2016 18:25

      Diese Strafandrohungen sind so lächerlich, wie die Sanktionen gegen Russland. Diese schaden den EU-Ländern genauso wie den Russen. Und den Briten würden sie noch viel weniger schaden.

    • Pennpatrik
      25. Juni 2016 19:48

      Der ORF hat gerade eine interessante Meldung nachgeschoben:
      Großbritannien ist der drittgrößte Exportmarkt Deutschlands.

      Es sind wohl eher die Briten, die die EU abstrafen dürfen.
      Der Nachfolger Honeckers kann den Briten genau Garnichts.

  25. socrates
    25. Juni 2016 12:59

    Ein positives Ergebnis des BREXIT: Bewegung im Fall Julian Assange: Schwedische Staatsanwaltschaft will nach England kommen

    Die schwedischen Behörden haben beantragt, den Hacker in seinem Quartier in der ecuadorianischen Botschaft in London zu befragen. Diese Maßnahme hatte Julian Assange gefordert, seit er sein Asyl bezogen hatte. Schweden wirft unterdessen die Organisatoren des „Alternativen Nobelpreises“ aus dem Parlamentsgebäude. Ole von Uexküll: Wegen „politisch umstrittenen Preisträgern wie Edward Snowden“.

    • Pennpatrik
      25. Juni 2016 19:49

      Freiheit für Snowden!
      Zumindest Asyl. Jeder dahergelaufene Depp darf bleiben und bekommt Asyl!

  26. Pennpatrik
    25. Juni 2016 12:45

    Fallweise bricht es aus dieser arroganten Clique heraus:

    Der für seinen "Mut" (die Leser zu belügen?) ausgezeichnete Totengräber der Presse, Herr Novak, schreibt in einem Leitartikel, dass die Eliten wichtig und notwendig sind und wir sie eigentlich akzeptieren sollten (sinngemäß).
    Ich habe ja nur eine Firma gegründet, Arbeitsplätze geschaffen, 3 Kinder großgezogen. Ich gehöre - im Gegensatz zu Feymann und dem neuen Kanzler, die beide nichts geschaffen haben oder der Proletenpartie in der Regierung - natürlich nicht zu diesen Eliten.

    Wir sind zu blöd, wir sind zu unintelligent, wir verstehen das nicht.
    Wenn Bürgerliche heute noch Geld für dieses Drecksblatt ausgeben, sind sie wirklich zu blöd und zu unintelligent. Sie verstehen das nicht.

    • Pennpatrik
    • dergo
      25. Juni 2016 17:38

      Wie schon Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg verordnete:

      "Es ist dem Unterthanen untersagt
      den Maszstab seiner beschränkten Einsicht
      an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen!"

    • M.S.
      25. Juni 2016 18:36

      @Pennpatrik

      Es ist schon so. Unter den täglich erscheinenden Zeitungen gibt es kaum mehr Qualitätsblätter. Und alle werden großzügig mit Steuergeldern subventioniert, dass sie so schreiben wie sie schreiben.

    • Gandalf
      25. Juni 2016 21:16

      @ Pennpatrik:
      Weil Sie den reichlich überschätzten und völlig überforderten Herrn Nowak von der "Presse" erwähnen: Zu dem, was er da in seinem heutigen Leitartikel geschwurbelt hat, passt wunderbar die Überschrift von Dr. Unterbergers vorigem Beitrag: Auch der Herr Nowak hat noch überhaupt nichts begriffen...aber natürlich betrachtet er sich als Mitglied der "Elite". Jämmerlich - sowohl der Nowak als auch das, was sich heute als elitär aufspielt.

    • Rosi
      25. Juni 2016 22:02

      @dergo

      ... sehr weise ...

    • byrig
      26. Juni 2016 02:33

      ich bin seit unterbergers tollem Leitartikel von 2000 "putsch von oben" regelmässiger presseleser.demnächst gewesen.denn der Linksrutsch unter diesem komischen Novak ist kaum mehr zu ertragen.heute hab ich mir die presse und die krone gekauft.
      die krone war wesentlich besser.

  27. Le Monde
    25. Juni 2016 12:38

    Auflösen. Schotten dicht machen. Nicht reformieren. Das hat keinen Sinn mehr. Wie in der Sowjetunion und der DDR halten die Bonzen (Bsuff) in Brüssel und Berlin an ihrem Irrweg fest. Die DDR-Sozialistin in Preußen ruiniert ja nicht nur ganz Deutschland, sondern auch die EU. Deutschland ist mittlerweile einer der Hauptschuldigen um das Drama der Leiche (EU) auf der Intensivstation. Beatmungsgeräte abschalten und aus! Die EU-Bonzen haben Zwietracht unter den Völkern gesät und mit dem Euro ganze Teile des Mittelstandes runiert.

    Und gleich die ganzen Staatsfunker mit in den Konkurs schicken. Die Neofeudalisten passen alle am besten ins AMS. Dort stellt man dann ohnehin die Nichtvermittelbarkeit in der (freien) privaten Wirtschaft fest und sie können sich gleich mit den illegalen Einwanderern bei Hartz IV oder für die Mindestsicherung anmelden!

    • socrates
      25. Juni 2016 13:03

      "Kommt Rot und Grün voraus in Sicht, die Augen zu, die Schotten dicht!"
      Altes Seemannsgarn.

  28. Pennpatrik
    25. Juni 2016 12:30

    OT:
    "Strafverfahren gegen Villacher Bürgermeister"
    Natürlich ein Sozialist - was hätten wir schon anderes erwartet. Man stelle sich einmal vor, wie die Medienmeute über einen Freiheitlichen Bürgermeister hergefallen wäre.
    Es ist wohl kein wesentlicher Unterschied mehr zur gleichgeschalteten Presse des Herrn Hitler oder Honecker.

    • socrates
      25. Juni 2016 13:03

      Die Prawda war ein Dreck?

    • Pennpatrik
      25. Juni 2016 15:42

      @socrates
      Ich nehme an, das war zum Presse-Posting gemeint.
      Ich werde mich bei der Prawda entschuldigen, dass ich sie mit der Presse verglichen habe. ;-)

  29. Sandwalk
    25. Juni 2016 12:17

    Den Vogel hat wieder einmal ORF (Ö1) abgeschossen.

    Im Mittagsjournal wurde Großbritannien zu einem kommenden Vierte Welt-Restland stilisiert und die Abstimmung auf einen Kampf von zwei "versoffenen" Eaton-Cliquen (Cameron, Johnson) reduziert. Da haben sich Mitglieder laut ORF zwei lächerliche Studentenverbindungen einen Kampf geliefert und das ist dabei herausgekommen.

    Es stimmt schon, dass der "Brexit" ein Schaden für Europa ist. Ein mindestens genauso großer Schaden ist aber, dass das völlig kaputte Griechenland immer noch in der EU herumhängt (warum eigentlich?). Ein Grexit wäre im Gegensatz zum Brexit ein Gewinn für die EU, wenn bei diesem kaputten Verein das Wort "Gewinn" überhaupt noch zulässig ist.

    Der größte Schaden ist für mich zurzeit der ORF (siehe oben). Sollte Wrabetz bleiben, läge für mich der Verzweiflungsgrad deutlich höher als bei irgendwelchen Exits.

    Ich plädiere für Wrabetz' Abgang. Unter seiner Führung ist der ORF genauso abgesandelt wie die EU unter Schulz und Juncker.
    Wer ist für ein Ende des ORF als Wrabetz-SPÖ-Parteisender?
    Wer ist für den Wrexit?
    Ich jedenfalls.
    Wer noch?

    • Riese35
      25. Juni 2016 12:26

      Der ORF ist nicht reformierbar und gehört ersatzlos aufgelöst.

      Welchen Niedergang hat man der Schweiz und Norwegen vorausgesagt? Gekommen ist das Gegenteil.

      Welche Vorteile hat man uns mit dem Beitritt zur EU vorausgesagt? Den Ederer-Tausender! Gekommen ist das Gegenteil.

      Genau so wird es jetzt mit dem Brexit sein. Für Europa ist der Brexit kein Schaden, sondern maximal für die Rest-EU, die jetzt noch schneller ins sozialromantische Schlaraffenland abdriften wird, weil wesentliche Korrektive wie die UKIP innerhalb der Rest-EU fehlen werden.

    • Pennpatrik
      25. Juni 2016 12:51

      Ich bin mit Riese35 völlig einer Meinung.
      Der ORF gehört vernichtet.

      Aber die Österreichische Verräter Partei sieht wieder einen Job für einen der ihren und nimmt den ORF gemeinsam mit den Grünen und Sozialisten in Schutz.

      Dieweilen macht Herr Kurz Stimmung für die ÖVP. Es wird keine Änderung mit Kurz geben, außer er wechselt die Partei.

    • Ingrid Bittner
      25. Juni 2016 13:57

      sollte Wrabetz bleiben.......... - der MUSS bleiben, der hat doch lt. eigenen Angaben in einem heutigen Krone-Interview behauptet, er habe nach Monika Lindner den ORF entpolitisiert.
      So eine Persönlichkeit kann man doch nicht gehen lassen, oder?
      Das richtige Gespann Kern-Wrabetz, was wollen wir noch mehr!

    • M.S.
      25. Juni 2016 18:47

      @Ingrid Bittner

      War das wirklich ein Interview? Das kann doch nur ein Scherz aus der montäglichen Witzesendung auf Puls 4 sein.

    • Ingrid Bittner
      25. Juni 2016 23:47

      @M.S.: man glaubt's nicht, aber hier ist es nachzulesen:
      ORF-Chef Wrabetz über den "Feind im eigenen Bett" - "Krone"-Interview - Medien - krone.at
      http://www.krone.at/Medien/ORF-Chef_Wrabetz_ueber_den_Feind_im_eigenen_Bett-Krone-Interview-Story-516777

  30. Rosi
    25. Juni 2016 12:14

    Mir gefällt die Verwendung des Wortes 'Elite' nicht. Elite ist für mich noch immer ein positiv besetzter Begriff. Früher waren das die Besten, die Weisesten, diejenigen, die gute Entwicklungen für Volk und Staat durchsetzten, oft gegen den Willen der ungebildeteren Schichten, die zu großen Teilen den entsprechenden Weitblick nicht entwickeln konnten, weil ihnen die entsprechende Ausbildung und notwendige Informationen fehlten.
    Bitte wo ist eine so definierte Elite heute? Wie hier so gut analysiert, ist das praktische An-die-Wand-Fahren einer großen Idee, eines wirtschaftlich vereinten Europas, durch die Grünen passiert, die in die gegenteilige Richtung von Demokratie, Freiheit und Wohlstand für die arbeitende Bevölkerung streben. Wobei jetzt zum Unterschied von früher die Bevölkerung sehr wohl Bildung und Informationen bekommen könnte, wenn diese nicht politisch gefärbt und daher unbrauchbar wären.
    Die einzigen Menschen, die ich einer Elite zuordnen kann außer Kurz sind wohl Schüssel und seine Regierung. Sonst ist mir niemand bekannt, der mit diesem Begriff in Österreich bedacht werden könnte.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • Undine
      25. Juni 2016 14:53

      @Rosi

      Da haben Sie ganz recht! Wir haben eine sogenannte "Elite", die Anführungszeichen braucht! Unsere sog. "Elite" ist aus dem Proletariat entstanden, die Hauptleistung besteht aus einem ROTEN Parteibuch. Damit werden dann solche Figuren, die sich heute als "Elite" wähnen, von unten nach oben gespült.

    • byrig
      26. Juni 2016 02:44

      es handelt sich ja nur um eine sogenannte"elite",eine elite,die sich dafür hält.eines haben diese leute-die macht.und die Gesinnung und das undemokratische Bewusstsein,ihre Ideologie durchzusetzten und sonst nichts zuzulassen.das geht quer durch die Parteien,siehe Merkel,die in den Geschichtsbüchern schlecht aussehen wird.(sonst tut sies jetzt schon)

    • mentor (kein Partner)
      27. Juni 2016 14:17

      Naja, der tolle Herr Schüssel hat sich in der Presse zum Briten-Austritt auch als weinerliche Kassandra geoutet.

  31. Pennpatrik
    25. Juni 2016 12:05

    Die Deutschen trampeln schon wieder durch die Europäische Geschichte. Mit dem Erfolg, dass jeder einen Hass auf sie hat. Können die sich nicht endlich einmal auf sich selbst konzentrieren und aufhören, die Welt zu retten, was immer in irgendwelchen Katastrophen endet?
    Das war das sympathische an der Bonner Republik.
    Brauchen die alle 50 Jahre eins auf Häupl?

    Ich glaube, die lernen das nie.

    • Riese35
      25. Juni 2016 12:20

      Sie schreiben von der Bonner Republik. Ja, genau das ist der Unterschied zwischen Bonn und Berlin. Hermann Mathias Görgen hat einmal zu mir gesagt, daß der den Umzug von Bonn nach Berlin für einen schweren Fehler halte und hat selbst nicht daran geglaubt, daß es wirklich dazu kommen werde. Er hat mit dem räumlichen Umzug vor allem auch den geistigen Umzug haarscharf vorausgesehen. Gott sei Dank hat er es nicht mehr erlebt. Er würde sich im Grabe umdrehen.

  32. Ambra
    25. Juni 2016 11:52

    Ich hörte mir gestern die diversen Kommentare und Interviews tagsüber vor allem auf Euronews , NTV und etwas auch auf ZDF an - da bleibt tatsächlich keine Hoffnung auf Änderungen. Am Abend dann im ORF Sebastian Kurz mit den besten Aussagen des Tages - er hat verstanden, worum es geht und ging. Und Strache ebenfalls sachlich und in der Aussage richtig. Das übrige bla bla bla tagsüber zu vergessen, egal von wem und von welcher Seite.

    • Riese35
      25. Juni 2016 12:12

      Ganz genau so habe ich die gestrigen Aussagen empfunden.

      Es steht einem österreichischen Regierungschef nicht zu zu beurteilen, ob die britische Entscheidung gut oder schlecht war, denn das ist Sache der Briten. Diesbezüglich hat sich Putin nobel zurückgehalten und Respekt gezeigt. Und vor allem stört mich der Haß diverser Brüsselianer, der nun auf Großbritannien losprasselt. So etwas hat unter angeblich gebildeten Repräsentanten nichts zu suchen.

      Der Gipfel der Chuzpe war es Cameron vorzuwerfen, überhaupt das Volk befragt zu haben. Das zeigt sehr deutlich die demokratische Gesinnung.

  33. Undine
    25. Juni 2016 10:50

    Gibt es eine Statistik, wie die "Engländer mit MIGRATIONSHINTERGRUND" abgestimmt haben? Zählen diese, wenn sie in der Mehrzahl GEGEN den Brexit gestimmt haben sollten, nun zu den Intelligenten, den wohlhabenden Etablierten---auch wenn sie das Gegenteil davon sind? Ein Verbleib in der EU wäre ja wohl eher in deren Sinn, denke ich.

    • Cotopaxi
      25. Juni 2016 11:06

      Geht es nach dem Janus Kurz, dann sind die Zuwanderer ohnedies intelligenter als die Einheimischen, oder gilt das nur für die dumpfen Österreicher?

  34. Undine
    25. Juni 2016 10:42

    Die LINKEN, also die Sozialisten und die Grünen, sind immer SCHLECHTE VERLIERER. Ihre einzige Waffe ist das SCHMÄHEN und ÄCHTEN all derer, die nicht auf ihrer Seite stehen, die nicht ihrer Meinung sind. Mit guten ARGUMENTEN können sie nie aufwarten. Nur sie selber, also die Linken, sind fehllos und unanfechtbar, weil sie ja immer FÜR das GUTE stehen. Und sie finden immer SÜNDENBÖCKE---und das sind immer die ANDEREN!

    Diese zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit, die eigenen Sünden einfach einem unschuldigen Tier anzulasten und dieses dann in die Wüste zu schicken, stammt schon aus dem Alten Testament.

    Wir brauchen nur einmal ernsthaft darüber nachzudenken, welcher Provenienz die GRÜNDUNGSVÄTER des Sozialismus und viel später die der Grünen waren---der ROTE (!) FADEN ist unverkennbar.

    Nicht nur zufällig sind es die Sozialisten und die Grünen, die die Erkenntnisse der PSYCHOLOGIE für sich zu nutzen verstehen und darauf achten, die DEUTUNG zu MANIPULIEREN. Die PROPAGANDA basiert auf Psychologie---es ist ein Leichtes, sie für die eigenen Zwecke anzuwenden / zu mißbrauchen, wenn man über genügend SKRUPELLOSIGKEIT und die dafür erforderliche (Geld-)Macht verfügt.

    Die LINKEN haben es geschafft, die EU zu unterwandern und sich lautstark so groß aufzuplustern, daß sie in der Überzahl zu sein scheinen.

    Nun werden also mit unlauteren psychologischen Tricks die GEGNER der eigenen Meinung GESCHMÄHT: Die Älteren und die ganz Alten, die Zu-kurz-gekommenen, die Ungebildeten etc.. Wenn hingegen die Älteren und die ganz Alten, die Zu-kurz-gekommenen, die Ungebildeten LINKS WÄHLEN, finden das die Linken ganz in Ordnung. Jetzt aber jaulen sie laut hörbar auf, weil ihre linke LÜGENPROPAGANDA fehlgeschlagen hat.

    MMn haben sich in GB einfach die VERNÜNFTIGEN DURCHGESETZT!

    • Pennpatrik
      25. Juni 2016 12:08

      Soll diese Wiener Clique einmal versuchen, ohne die "Älteren" den Bürgermeister zu behalten. ;-)

    • socrates
      25. Juni 2016 12:45

      Pennpatrik
      Es wird Wein sein, und wir wern nimmer sein......
      Es gibt halt mehr alte Säufer als alte Ärzte!

    • byrig
      26. Juni 2016 02:49

      auch wenn es nicht ungefährlich ist,das zu sagen:sehen sie sich Kevin MacDonald an,apac-influence in the us..das wird von der Ostküste mitgesteuert,bis hin zur sogenannten flüchtlingskrise...

  35. HDW
    25. Juni 2016 10:32

    Es nähern sich hundert Jahre bolschewistischer Oktoberputsch, daher kann man dieSache auch so sehen:
    Eine kleine Gruppe (Lenin-Bronstein) lügt sich in die konstitutionellen Gremien, getragen von der von anderen ermöglichten Revolution (Kereskij) unter Beihilfe des amerikanischen Grosskapitals (Jakob Schiff, A.Hammer, Rothschild) und europäischer Subversiver (Parvus Helphand) ergreift "die Macht die in der revolutionären Situation auf der Strasse liegt" und schaltet jede Opposition ("Wegmarken") gewalttätig (Bürgerkrieg aus). Dass die Konfrontation der marxistischen Wirtschaftstheorie mit der Realität in der Restauration (NÖP) endet ist kein Trost, denn als es mehr russisch wird, und in Deutschland nach 1923 mehr deutsch, kommen die Zwillingsbrüder Stalin-Hitler daher!
    Setzt man dafür die 180 Grad Wendung der Grünen (Idee noch der HVA M.Wolf) Richtung EU, die Wiedervereinigung Kohls, mit seinem Mädchen Angela, wodurch auch die DDR Bolschewiken schlagartig alle Rechte der BRD Bürger geniessen und sofort mit ihrer Wühlarbeit beginnen, nimmt das Geld von Soros, Goldmann und JPMorgan für die thinktanks und NGOs als Hilfe des Grosskapitals, erscheint die ehemalige FDJ Sekretärin als heutiger Lenin, diesmal für Europa (dem bisher unerfüllbarer Traum noch jedes Bolschewiken, auch Stalins)
    Als solche hat sie wie dieser die Parole vorgegeben: "lügen, lügen, lügen und keine Selbstkritik zulassen"
    Die revolutionäre Situation schafft sie jadurch die illegale Massenimmigration ganz alleine.

    Ach ja, zur Worthülse "Verschwörungstheorie" : Die Weltgeschichte strotzt ja nur so von Verschwörungen! Die heute verbreitetsten sind der dialektische und der historische Materialismus!

    • byrig
      26. Juni 2016 02:53

      wow...toll hdw.
      das was sie geschrieben haben wissen so viele,keiner getraut sich das zu sagen.auch in den us sind die Politiker total in den fängen dieser leute.

  36. Abaelaard
    25. Juni 2016 10:26

    Eine Lösung welche gelten könnte, schicken wir doch die ganze Brüssel-Blase nach St. Helena !!!

  37. Josef Maierhofer
    25. Juni 2016 10:25

    Die EU ist neu zu gründen.

    Es ist ein Europa der Nationen und/oder Vaterländer.

    Der Kern ist der Freihandelsvertrag. Wer daran teilnehmen will ist Mitglied des Freihandelsvertrages.

    Personenfreizügigkeit, Niederlassungsfreiheit innerhalb der EU. Wer daran teilnehmen will, ist Mitglied dieses Abkommens, das er auch wieder kündigen kann.

    Politische Union. Klar, wer daran teilnehmen will ist dabei, wer nicht, ist nicht dabei.

    Euro: Verweis auf Thilo Sarrazin 'Europa braucht den Euro nicht', also, wer will ist dabei, wer nicht, ist nicht dabei.

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    Dr. Unterberger hat es geschrieben, Gutmenschen, deren Organisationen und die Grünen und sonstigen Linken haben eine europäische Union zerstört, ebenso Selbstbedienung und Lüge und Gesetzesbruch UND sie haben auch Großbritannien zerstört.

    Für mich ist die Schuld an diesem Desaster ganz eindeutig die Linke, den allen Warnungen zum Trotz, Warnungen, die sich immer mehr in Wahlergebnissen niederschlagen, sind sie ihrer Ideologie gefolgt und haben die Demokratie ausgeschaltet. Aber offenbar gehört auch die Demokratie zu den Naturgesetzen seit es die alten Griechen gab.

    Für mich sind die linken ideologische Eiferer, die den Kontakt zur Vernunft verloren haben und gar nicht merken, welchen Schaden sie anrichten, das Krebsübel Europas.

    Ich kann den Briten nur wünschen, dass man Ihnen, ähnlich Norwegen, wenigstens den Binnenmarkt überlässt (EFTA).

    Wir müssen erkennen, die EU ist kein Staat, sondern eine Handelsvereinigung in erster Linie. Alles andere ist Machwerk der Linken.

  38. zweyfus
    25. Juni 2016 10:19

    Es ist erstaunlich, wie viele superkluge, tief- und weit blickende, alles genau erklärende und alles immer schon gewusst habende Kommentare es in allen Medien gibt. Plus genauen Anleitungen, wie es weitergehen soll und was nun zu tun ist.

    Möglicherweise ein Ergebnis der stark gewachsenen Zahlen der Studierenden der Publizistik- und der Politik-Wissenschaften?

  39. Lot
    25. Juni 2016 10:06

    Hier ein Artikel der jungen "Identitären", die sich vom Gesudere unserer Politiker (einschließlich Kurz gestern bei Armin Wolf!), "Diplomaten" und Journalisten durch klare Sicht wohltuend abheben

    http://www.identitaere-generation.info/europaeischer-kontinentalismus/

    • Ambra
      25. Juni 2016 11:57

      Lot: die Aussagen von Kurz empfand ich als sehr vernünftig und keineswegs als "Gesudere". Ich erhielt übrigens danach sogar einen Anruf aus der Schweiz mit einer Gratulation zu unserem Aussenminister, der sich wohltuend vom Geplapper des Tages abgehoben hätte ...

    • Pennpatrik
      25. Juni 2016 12:14

      Solange die ÖVP auf dem linksradikalen Kurs bleibt und sich nicht davon distanziert (da gehört auch die Genderei dazu, der Zuzug von Muslimen u.v.a.m.) wird die Meinung eines einzelnen Mitglieds, auch wenn es Minister ist, nur dazu benutzt, den Freiheitlichen einige Stimmen abzunehmen, ohne die bisherige Politik zu ändern.

      Wer gestern Karas bei Armin Wolf gehört hat, weiß, dass die ÖVP europapolitisch auf Linie des A.Wolf, der Frau Lunacek und aller anderen Zentralisten ist.

    • Riese35
      25. Juni 2016 12:38

      @Ambra und Pennpatrik: Beides richtig. Kurz hat sehr gut gesprochen. Allein mir fehlt der Glaube, daß er das mit der ÖVP umsetzen kann. Ich traue ihm erst, wenn er es tatsächlich gemacht hat.

      Schon die Hl. Schrift gibt uns ein gutes Mittel, die wahren von den falschen Propheten zu unterscheiden: An den Früchten werdet ihr sie erkennen!

      Ich traue Kurz erst, wenn die Früchte sichtbar sind. Und dazu ist noch ein weiter Weg zurückzulegen. Im Moment kauft man sich mit Kurz im Paket immer auch die Buseks, Prölls, Fischlers, Mitterlehners, Karase, Hähne, Konrads etc. ein, die diese Politik auf allen Ebenen boykottieren.

    • M.S.
      25. Juni 2016 12:49

      @Riese

      *****************
      Völlig einer Meinung

    • Charlesmagne
      26. Juni 2016 10:32

      @riese
      *************************************!!!!

    • Freidenker (kein Partner)
      27. Juni 2016 09:54

      @Riese:
      Super!!!****************************************.)

  40. Helmut Oswald
    25. Juni 2016 10:01

    Die Masche - wer nicht für uns in Brüssel ist, der ist gegen Europa - könnte primitiver nicht sein. Gerade deshalb scheint sie ja immer noch in breiten Kreisen zu funktionieren. Die europäischen Nationen müssen ein Bündnis schließen - soviel steht fest. Andernfalls degradieren sie die ATlantiker zu einer Kolonie und einem Aufmarschraum für Ihre globalen Machtspiele. Die gekauften Figuren dieses Pfründnerladen in Brüssel und Strassburg aber, denen müssen Sie den roten Hahn aufs Dach setzen. Die hatten Ihre Chance. Aber sie haben Sie im Hurenhaus der 'one world' Fanatiker verspielt. Die Brüsseler Eunuchokraten können nichts und sind teuer. Weg damit. Europa befreien. Europa wehrhaft machen.

    • socrates
      25. Juni 2016 11:42

      In die Präambel von TTIP & CETA gehört: Nichts was jetzt erlaubt ist, darf verboten werden. Sonst mutiert der Freihandel, wie gerade erlebt, zum Zwangshandel.

    • Riese35
      25. Juni 2016 17:25

      Ja, der große Trugschluß ist, Brüssel oder die EU mit Europa gleichzusetzen. Das ist die erste große Lüge.

      Zu Europa gehört auch Rußland. Die EU ist genau so ein nationalistisches und expansionistisches Gebilde mit einer übersteigerten Verherrlichung der eigenen Nation, wie es die USA sind, nur mit dem einen Unterschied, daß sie unter "Nation" etwas anderes verstehen, nämlich eine "kulturell harmonisierte Nation", zu der zwar harmonisierte Zentralafrikaner, Afghanen, Araber und Türken gehören, nicht aber Russen, Ungarn und andere ewiggestrige Autochthone, die sich der Harmonisierung widersetzen.

    • Charlesmagne
      26. Juni 2016 10:34

      @ riese
      Hervorragend analysiert!**********************************

  41. A.K.
    25. Juni 2016 09:43

    Bravo besonders zum Abschnitt der Tagebuchnotiz "Die Grünen als Totengräber Europas"

    • socrates
      25. Juni 2016 12:54

      Die Grünen wurden vom CIA bezahlt und gesteuert. Alle Gründer wurden entfernt und durch Kampfemanzen ersetzt. Sie sollten den Frauen das Gefühl geben mitzuentscheiden. Das bringt Wähler.

  42. Bob
    25. Juni 2016 09:26

    Mich wundert das Europa vor der EU überhaupt existieren konnte.
    Mich wundert das es in der EU fast überall ca 50% Rechtspopulisten gibt.
    Mich wundert das das linke Gesindel zwar gegen die Burschenschaften hetzen, weil sie angeblich den Anschluß an Deutschland anstreben, aber gleichzeitig hängt unser Kern am Rockzipfel von Merkel.
    Was mich nicht wundert, das die Briten dieses Irrenhaus verlassen wollen.

    • kultermann
      25. Juni 2016 11:07

      Ich wundere mich auch. Die Briten bleiben Europäer, sie haben der Politik von Junkers, Schultz, Merkel, Kern etc nur die richtige Antwort gegeben.

    • Ambra
      25. Juni 2016 11:58

      Bob : ******** !

    • Riese35
      25. Juni 2016 17:28

      @Bob: Fast alles ***********************! Nur verstehe ich nicht, wie Kern am Rockzipfel von Merkel hängen kann. Ich kann mich nicht erinnern, Merkel jemals in einem Rock gesehen zu haben. Genau dort steckt meines Erachtens das Problem.

    • machmuss verschiebnix
      26. Juni 2016 06:26

      Riese35,

      aha - die Ösi-Kanzler bringen nur deshalb nichts weiter, weil sie bei Merkel
      den Rockzipfel nicht finden [ kicher ]

    • franz-josef
      26. Juni 2016 12:05

      Riese35
      ohja, doch, vor wenigen Jahren gab es ein Merkel-Foto mit sehr gewagtem Dekollete, ich glaube, es handelte sich um eine Ball-Robe. Bediente dennoch mehr das Mutti-Image als das einer sexy Weiblichkeit.

  43. Ingrid Bittner
    25. Juni 2016 08:34

    Die Briten wurden zwar befragt, aber draußen sind sie deswegen doch noch lange nicht.
    Wenn das jetzt auch noch mit dem angestrebten zweiten Referendum durchgeht, wenn die Schotten Druck machen _ was kommt zuerst: der Zerfall von United Kingdom oder der EU-Austritt? und wenn, wenn, wenn...
    Es gibt da so viele Verhandlungen, dass am Ende wahrscheinlich keiner mehr durchsehen wird und dann wird man zu der Lösung kommen, lassen wir alles beim Alten. Verhandeln wir ein paar Sonderrechte zusätzlich heraus und alles passt.

  44. socrates
    25. Juni 2016 08:32

    Die EU lehrte uns, daß ein Ausstiegszenario notwendig ist. Wie funktioniert das bei TTIP & CETA?

    • socrates
      25. Juni 2016 09:07

      Mein Vorschlag: 1) Volksabstimmung , 2) Innerhalb von 6 Monaten muß er erledigt sein.
      Das hängt den Betreibern den Brotkorb höher.

  45. Ingrid Bittner
    25. Juni 2016 08:27

    Man sieht doch in dem kleinen Österreich, wie das Klavier Europa bespielt wird:
    der oftmals unterschätzte Aussenminister spricht Klartext und sagt, so kann es nicht weitergehen und was meint der Kanzler, er könne das Wahlvolk keiner Befragung "aussetzen" - d. h. im Klartext, ihm geht der Allerwerteste auf Grundeis, es könnte ja sein, dass das Wahlvolk wieder einmal nicht so abstimmt, wie man es sich in der EU wünscht.
    Ein Zirkus, der schleunigst beendet gehört, wenn man das Ross nicht reiten Kann, ist es besser, man steigt ab.

    • Ambra
      25. Juni 2016 11:59

      Ingrid Bittner: danke, daß auch Sie die Aussagen von Kurz als Klartext empfanden - für mich waren sie wohltuend nach dem "Geschwafle", das tagsüber von allen Seiten über die Medien hereinbrach.

    • Riese35
      25. Juni 2016 13:06

      @Ingrid Bittner und Ambra: Ja, ich sehe das ganz genau so. Kurz hat hervorragend und wohltuend gesprochen. Er ist ein Hoffnungträger. Das steht außer Zweifel. Er ist einer der ganz wenigen, die klar denken und das aussprechen. Und ich nehme es ihm auch ab, daß er es ehrlich meint.

      Ich sehe nur im Moment nicht, wie er das umsetzen möchte. Es kommt mir vor wie David gegen Goliath. ÖVP und EVP stehen vollkommen links. Ich zweifle, daß er gegen diese Phalanx etwas ausrichten kann. Ich sehe im Moment nur zwei mögliche Szenarien: entweder er wird von ÖVP und EVP als Stimmenfänger mißbraucht und darf nichts von dem umsetzen, oder er schafft es wirklich und wird dann sofort aus den ...

    • Riese35
      25. Juni 2016 13:08

      ... eigenen Reihen abserviert. Beides sind keine zufriedenstellenden Alternativen. Aber wer weiß, vielleicht schafft er es wie David mit göttlich Hilfe. Es wäre ein Wunder.

      Ich halte die Möglichkeit für Wunder als real. Nur dürfen wir Gott nicht in Versuchung führen und darauf bauen, daß er im konkreten Fall auch wirklich Wunder wirken wird. Wir müssen mit dem Schlimmsten rechnen und dürfen uns freuen, wenn es dann anders kommt.

    • Ambra
      25. Juni 2016 18:54

      Riese 35 : ich freue mich, daß Sie dies auch so sehen ! Ich sehe aber auch wie Sie
      die Gefahr, daß Kurz den anderen zu gefährlich wird , Aber zumindest gibt es einen Hoffnungsträger und somit auch Hoffnung !

    • kritikos
      25. Juni 2016 23:12

      Ich fürchte, dass Kurz nur mehr kurz in Amt und Würden sein wird. Hoffentlich gibt er dennoch nicht auf, Wahres und Zielführendes zu sagen. Aber wem? Wie könnte man Leitl und Mitterlehner aushebeln?

    • Ingrid Bittner
      25. Juni 2016 23:51

      @kritikos: Manches erledigt sich durch Zeitablauf von selbst.

  46. El Capitan
    25. Juni 2016 08:07

    Es ist nicht zu übersehen, dass das Unbehagen über die EU in den letzten Jahren drastisch zugenommen hat. Die Gründe sind bekannt, sie werden oben genannt.

    Ein ursprünglich gutes bürgerliches Projekt, dem ich von Anfang an zugestimmt habe, ist durch eine Clique Alt-68er ruiniert worden. Die Hauptverantwortlichen haben nichts verstanden, wie man in den Interviews vor allem der SPD- und Grünpolitiker hören konnte: Leeres Geplapper und wie immer aufgesetzte Betroffenheit.

    Wie geht es weiter? Großbritannien wird es wie die Schweiz machen. Sie werden Sonderverträge abschließen und sich die Rosinen herauspicken. Kulturprogramme, Austauschprogramme, wissenschaftliche Zusammenarbeit - all das wird weiter bestehen, siehe Schweiz. Den übrigen EU-Wahnsinn werden die Briten aber nicht mitmachen.

    Bei uns in Kontinentaleuropa wird etwas anderes passieren. Die EU wird sich vorerst nicht auflösen, dafür aber erodieren. Immer öfter werden sich Staaten nicht an diktatorische Vorschriften halten und Brüssel den Stinkefinger zeigen. Länder wie Ungarn, Slowakei und Polen werden den Anfang machen. Die EU wird weiter bestehen, aber innen wird sie immer hohler werden.

    Nur eine neue Generation verantwortungsbewusster Politiker kann den Wahnsinn beseitigen, der da in Brüssel in die Welt gesetzt wurde.

    • Ingrid Bittner
      25. Juni 2016 08:38

      Ich glaube, gar nicht dazu gehen ist wesentlich einfacher, als sich jetzt aus dem ganzen Schlamassel herauswurschteln. Das sieht man ja schon bei Allem, was jetzt so im Raum steht, keiner weiß, wie es geht und keiner weiß vor allen Dingen wie es ausgeht.
      Allein die EU-Bürger die in England arbeiten, müssen die jetzt heim, müssen die Engländer werden, müssen die Sonderregelungen bekommen, weil sie im Vertrauen darauf, dass sie als EU-Bürger Niederlassungsfreiht haben, undund und
      Daher ist glaube ich der Vergleich mit einem Land, das nicht drin ist einfach nicht möglich.

    • Pennpatrik
      25. Juni 2016 12:18

      @Bittner.
      Das entscheiden einfach die Briten. Dazu brauchen sie nicht einmal Verträge mit EU-Staaten.
      Genau darum geht es: Die Briten lassen herein, wen sie wollen. Sie lassen arbeiten, wen sie wollen und sie schicken nach Hause, wen sie wollen.
      Ohne Brüssel, ohne EU.

  47. Susanne Chmela
    25. Juni 2016 08:02

    Die sonst guten Einschätzungen des Tagebuchautors beginnen heute mit "Katastrophe". In meinen Augen ist keine Katastrophe passsiert, sondern es gibt eine Chance, dass die Vernunft in den EU-Gremien und den meisten EU-Staaten siegen wird. Ich sehe die Briten als mutige Pioniere, nach der jahrelangen, aber erfolglosen Jammerei über die negativen Erscheinungen der EU endlich aktiv zu werden.

    Habe ich dies heute Nacht alles nur geträumt?

    Letzte Wortspenden aus EU-Brüssel und vielen europäischen Staaten (besonders aber den Lügen-Medien) zeigen leider aber ein anderes Bild. Schulz greift Cameron frontal an, Juncker will die Briten schnellstmöglich los haben (und dadurch "bestrafen") und Berlin bzw. Merkel künftig eine bedeutendere Rolle innerhalb der EU zukommen lassen. Lediglich Tusk versucht es mit Vernunft und hat mit drei Buchstaben für Bedauern, Akzeptierung und bilateralen Verhandlungen mit GB einen vernünftigen Plan für die Zukunft genannt.

    Trotz allem: Großbritannien gehört weiterhin zu Europa und braucht die EU, wie auch die EU Großbritannien benötigt. Alles andere ist Blödsinn, liebe Frau Merkel, liebe Herren Juncker und Schulz.

    • machmuss verschiebnix
      26. Juni 2016 06:32

      Die Briten wollten aber noch nie richtig dabei sein ! ! !
      Die wollten immer nur die Rosinen raus picken und trotzdem: " I want my money back "
      Die Briten haben immer nur abgeblockt - alles was eine Union erst dazu machen würde,
      haben die Briten torpediert ! ! ! !

      Ganz abgesehen davon, ob die EU-Führung was taugt oder nicht, MIT den Briten
      würde so oder so nichts weiter gehen.

  48. teifl eini!
    25. Juni 2016 07:45

    Eines muss an dieser Stelle angemerkt sein: eine Vereinigung wie die EU, die aus beinahe 30 völlig unterschiedlichen Ländern mit einer mehr oder weniger langen, zumeist blutigen Historie besteht, wird immer nur höchst verwaschene Kompromisse zustande bringen. Je politischer die zu vereinbarenden Streitpunkte sind, desto schwieriger die Verhandlungen.

    Die Kernidee war ein freier Markt als Treiber von Wohlstand und Frieden. Was man aus Wohlstand und Frieden macht, obliegt den einzelnen Ländern.

    Wie A.U. richtig festgestellt hat, haben sich zunehmend sozial- und gesellschaftspolitische Ziele auf die EU-Agenda geschmuggelt. Fragen wie die Homoehe oder Allergenauszeichnung darf ich getrost als untergeordnete Fragen des Geschmacks einordnen. Sowas gehört zum Lokalkolorit, welches auf lokaler Ebene bürgernah verhandelt werden sollte.

    Aber auch in Fragen der Umverteilung sehe ich die Zuständigkeit bloß auf regionaler Ebene. Mein Solidaritätsgefühl tut sich schon bei so manchem austriakischen "Obezahrer" schwer. Der soziale Friede vor meiner Haustüre geht hier aber eindeutig vor, daher akzeptiere ich eine gewisse Umverteilung. Warum aber sollte ich mich mit griechischen Umtrieben solidarisch zeigen und in Form der Banken- und Schuldenunion dafür mithaften?

    Die EU sollte sich auf ihren Kernbereich zurückziehen: Außen- und Wirtschaftspolitik. Sie hat für einen fairen Wettbewerb, Sicherung der Außengrenzen und Frieden innen wie außen zu sorgen. Aus allem anderen hat sie sich rauszuhalten. Nur so wird sie die nötige Zustimmung bekommen.

  49. Politicus1
    25. Juni 2016 06:40

    Eine Katastrophe, die dringendst Hilfmassnahmen erfordert!
    1 Britischer EU-Kommissar
    73 britische EU-Abgeordnete
    ca. 1.600 britische EU-Kommissions-Mitarbeiter
    ca. 10.000 Banker in der britische Hauptstatd London ....

    ... sie alle verlieren jetzt ihren Job!

    • Cotopaxi
      25. Juni 2016 07:12

      Nicht zu vergessen, die Briten müssen nun den EU-Nahostbeauftragten Blair und die unsägliche Lady Ashton selber versorgen!

      Andererseits, wenn sich jetzt die Briten aus der EU zurückziehen, wird sich doch ein warmes prestigeträchtiges Platzerl für unseren Failmann und demnächst für Frau Mitterlehner finden lassen.

    • Politicus1
      25. Juni 2016 07:38

      Cotopaxi:
      Interessante Frage!
      Gelten die EU-Pensionen auch für Bürger (aus)geschiedener Staaten?

      Werden im Scheidungsverfahren auch die Unterhaltsansprüche geregelt, so wie im Zivilverfahren?

    • Cotopaxi
      25. Juni 2016 08:41

      @ Politicus1

      Ich bin sicher, die Pensionen und sonstige Pfründe für ausgeschiedene Briten werden wir weiterhin zahlen dürfen, das System vergisst seine treuen Komplizen nicht.

  50. Tegernseer
    25. Juni 2016 06:29

    Die allerhöchsten EU-Vertreter Schulz und Juncker sowie die großteils linke Mediengemeinschaft werfen den älteren britischen Bürgern vor, sie würden den Jüngeren ihre Zukunft rauben.
    Was für eine infame Aussage, wie können sie es wagen!?
    Griechenland, Spanien und Italien haben eine Jugendarbeitslosigkeit von respektive 51,4%, 45% und 36,9% (in Appulien und Sizilien über 50%). Welche Zukunft haben diese jungen Menschen?

    http://de.statista.com/statistik/daten/studie/74795/umfrage/jugendarbeitslosigkeit-in-europa/

    Personenfreizügigkeit?
    Das letzte Jahr hat gezeigt, dass Menschen "aus aller Herren Ländern" (auch ohne Paß) mühelos durch ganz Europa marschieren können und dann vom Sozialleistungstopf großzügig bedient werden.

    • Politicus1
      25. Juni 2016 07:11

      die fürchten doch alle nur um ihre bestdotierten Jobs!

    • Pennpatrik
      25. Juni 2016 12:22

      Schon witzig, dass sich die Mediengemeinschaft und besonders der für seinen "Mut" ausgezeichnete Chefredakteur der Presse zu den "Älteren" Wählern in Wien nicht äußert.
      Daher lernen wir, dass ältere Wähler durchaus akzeptiert werden: Wenn sie rot oder grün wählen.
      Wie beim Hitler oder Stalin: Wer falsch wählt, muss diszipliniert werden. Wir sollten endlich sehen, dass wir uns gegen eine Diktatur wehren müssen.

  51. socrates
    25. Juni 2016 05:54

    Und der britische Leitindex FTSE 100 verliert derzeit nur etwa 3,5%. Das sollte einem schon stark zu denken geben, dass man im kleinen Britannien die Auswirkungen weniger dramatisch einstuft als in anderen großen EU-Ländern.

    Ergebnis einer gezielten Panikmache
    Real haben wir nun das Ergebnis einer gezielten Panikmache. Sie wurde eigentlich mit der Absicht geschürt, um die Briten vom Brexit abzubringen. "Analysen" – wie die des Internationalen Währungsfonds (IWF) - waren haltlos, mit denen vor apokalyptische Folgen gewarnt wurde (Angst um die Weltwirtschaft durch den Brexit-Schock). Das war plumpe Propaganda. Es ist eigentlich positiv, dass sich ein souveränes Volk von derlei Verdummung nicht hat umstimmen lassen.
    http://m.heise.de/tp/artikel/48/48639/1.html
    .

  52. socrates
    25. Juni 2016 05:48

    Wenn man sieht was aus der EU geworden ist, muß mann jedes Freihandelsabkommen, besonders jene, die einen Teil der Souveränität fordern, ablehnen. Der Fehler ist nicht der freie Handel, sondern das Machtstreben der Elitengangster. Sie wurden nie gewählt, brechen jeden Vertrag und machen die Reichen reicher und die Armen ärmer.
    Ich wollte einen Laser aus den USA einführen. Da Laser auch beim Militär verwendet werden sind sie vom "Patriot Act" geschützt und können, wenn überhaupt, nur von zugelassenen Händlern ex- und importiert werden und der Behördenweg dauert Monate und kostet viel. Wenn mir unser Neoliberalen Master garantiert, daß dies aufhört, dann werde ich zustimmen. Ansonsten wird alles noch schlimmer und ich kann meinen Ersatz in China um 1/10 des US-Preises nicht mehr bestellen. "was brauch i des" sagte der Herr Karl.
    Wenn uns der Zugang zu den Rohstoffen von dort, wo sie am billigsten sind, verboten wird, dann ist es Zeit, die US gesteuerte EU zu verlassen.

  53. oberösi
    25. Juni 2016 03:52

    Eine Katastrophe ist passiert.
    Welche Katastrophe? Ein Mitglied der EU will von den in den Satzungen festgeschriebenen Möglichkeiten des Austritts Gebrauch machen. Und dies noch dazu nach einem Volksentscheid. Also demokratischer gehts wohl nicht mehr.

    Wie weit der Radar der öffentlichen Wahrnehmung bereits verschoben wurde durch unablässige Propaganda der Politik und den von ihr gekauften Wahrheitsmedien, wird durch nichts klarer dokumentiert als durch die überzogenen Reaktionen der Systembonzen. Da ist die Rede vom traurigen Tag für GB, vom Sieg der Populisten, fremdenfeindlicher Hetzer, von der Katastrophe.

    Die Katastrophe ist, daß ein demokratischer Vorgang zur Katastrophe hochstilisiert wird. Und daß sich diese von uns oft nicht einmal "demokratisch" gewählten, auf jeden Fall aber von uns alimentierten Bonzen und ihre Profiteure gar nicht mehr vorstellen können, daß das blöde, verhetzte Volk anders entscheidet als von ihnen vorgesehen.

    Einzige Möglichkeit für die Priesterkaste der EUdSSR: künftig derartige Plebiszite zu verbieten, kann man solch wichtige Entscheidungen doch nicht den rechten Hetzern überlassen. Das dürfte nicht allzu schwer sein, denn eine Mehrheit aufrechter Schafe, denen Menschlichkeit, Humanität und der Schutz der Schutzsuchenden wichtiger sind als schnöder nationaler Egoismus, dürfte allemal zu finden sein für solche Politik in Europa.

    Siehe BP-Wahl in Österreich.

    • Pennpatrik
      25. Juni 2016 12:23

      "Die Katastrophe ist, daß ein demokratischer Vorgang zur Katastrophe hochstilisiert wird."
      DAS ist der Schlüsselsatz! Schade, dass man nur 3 Sterne vergeben kann.

    • logiker2
      25. Juni 2016 15:43

      vorallem auch für den letzten Absatz ************

    • Norbert Mühlhauser
      25. Juni 2016 22:27

      "Das dürfte nicht allzu schwer sein, denn eine Mehrheit aufrechter Schafe, denen Menschlichkeit, Humanität und der Schutz der Schutzsuchenden wichtiger sind als schnöder nationaler Egoismus, dürfte allemal zu finden sein für solche Politik in Europa."

      Jawohl, denn die Sozialindustrie will Arbeit, will immer mehr schutz- und betreuungsbedürftige Menschen. Man denke nur an das AMS in einem Europa, das auf Industrie zu verzichten können glaubt und daher nicht einmal für Einheimische genug Arbeit hat.

      Und die Parteien jubeln über mittellose und materiell fordernde, im Übrigen aber anspruchslose Massen.

    • Wyatt
      26. Juni 2016 08:00

      Norbert Mühlhauser
      ***********************!

  54. brechstange
    25. Juni 2016 02:42

    Rot, Grün, Liberal sind die Sargnägel der EU. Wenn die Vertiefung weitergeführt wird, wird die EU untergehen. Da bin ich mir sicher wie das Amen im Gebet.

    Die Vertiefungspläne fressen jegliche Kraft und Motivation. Das erinnert mich an russische Kollegen, die sagten: Der Staat tut so als ob er uns bezahlt und wir tun so als ob wir für ihn arbeiten.

    Schrecklich die Vorstellung, dass dieser Weg eingeschlagen wird. Die britischen Meckerer sind leider weg. Jetzt müssen wir eben selbst anpacken.

    • brechstange
      25. Juni 2016 02:45

      Abgesehen davon glaube ich nicht wirklich, dass die Briten Europa verlassen werden bzw. dass da nicht Lösungen gefunden werden.

    • franz-josef
      25. Juni 2016 11:40

      Sie haben die Kirche vergessen:

      http://www.katholisches.info/2016/06/23/papst-franziskus-zur-migration-lasst-alle-kommen-die-kommen-wollen-diplomat-fordert-militaerintervention-in-libyen-gegen-schlepperroute/

      "Am gestrigen Mittwoch zog Papst Franziskus öffentlichkeitswirksam mit Asylanten auf dem Petersplatz ein. Den vatikanischen Verantwortlichen fiel es dabei gar nicht auf, oder es störte sie nicht, daß der Papst ausschließlich von jungen, kräftigen Männern umgeben war. Dabei ist es keine Nebensächlichkeit, daß es sich keineswegs um Männer aus Syrien oder dem Irak handelte, sondern ausnahmslos aus Afrika.

      Aus Afrika soll, laut den jüngsten UNO-Berichten, die nächste große Migrationswell

    • franz-josef
      25. Juni 2016 11:41

      Fortsetzung

      Aus Afrika soll, laut den jüngsten UNO-Berichten, die nächste große Migrationswelle bevorstehen. 65 Millionen Menschen seien dort „migrationswillig“. Papst Franziskus scheint mit seiner Aufforderung, „niemanden auszuschließen“, „allen einen Platz zu geben“ und – wortwörtlich – „alle kommen zu lassen“, dieser Völkerwanderung bereits den Weg zu bereiten.
      Kein Wort der Differenzierung – Ende der souveränen Staaten

      Aus päpstlichem Mund war kein Wort der Differenzierung zu hören, daß Migrationswilligkeit mitnichten per definitionem etwas Gutes ist, kein Wort, daß Verfolgung und ein „besseres Leben“ haben wollen, zwei ganz grundverschiedene Beweggründe sind. Die von Papst Franziskus

    • Riese35
      25. Juni 2016 11:54

      Treffend auf den Punkt gebracht. Nur haben Sie in Ihrer Aufzählung Schwarz vergessen, wenn man einmal von Kurz absieht. Die ganze Raiffeisen-Mischpoche mit dem Waldheim-Schwiegersohn in Brüssel passen gut zur Wiener Stadtregierung und den anderen Blockparteien.

      Ich fürchte, daß Sie mit Ihrem Zusatzkommentar recht behalten könnten. Die gestrigen Wortmeldungen zeigten ja alle durchgehend mit Ausnahme von Kurz, daß die Lernfähigkeit gleich Null ist. Durch die Bank wird es ja so gesehen, daß es ein Fehler wäre, das Volk zu befragen, wenn man sich nicht im Vorhinen schon sicher ist, was das Ergebnis sein wird. Volksdemokratie pur!

    • brechstange
      25. Juni 2016 16:57

      Riese35
      Die schwarze Mischpoche macht brav den Büttel. Irgendwann wird er dann die Schuldigkeit getan haben. Wenn es nicht schaden auch uns schaden würde, könnte man sagen: Recht geschieht es Euch.

    • brechstange
      25. Juni 2016 17:00

      franz-josef

      Die Beweggründe dieses Papstes sind für mich unergründlich. Sagt er hin und wieder was Vernünftiges, kommt gleich drauf Unverständliches.
      Südamerikanisches Chaostemperament?

    • franz-josef
      26. Juni 2016 00:07

      Brechstange

      Zähle den Papst auch zu den Sargnägeln, wenngleich nicht beteiligt an einer Intensivierung des politisch ausgeübten Zwangs.- Er ist mitschuldig an der Verzweiflung der im Schwall der Überfremdung untergehenden Bevölkerung, welche niemand zu retten Anstalten macht. Im Gegenteil redet er nun der weiteren Retterei massenhafter schwarzer junger Moslems in die EU das Wort.
      Er unterstützt natürlich damit die Pläne der "Eliten" durch Beeinflussung seiner noch immer großen Schafherde.
      Rätselhaft.

    • Seibold (kein Partner)
      28. Juni 2016 09:40

      Wie sieht es denn im anglikanischen Recht aus?
      Muß nicht das Ergebnis der Volksabstimmung vom Unterhaus genehmigt werden?
      Wenn da die schottischen, nordirischen und walisischen Abgeordneten nicht für Brexit stimmen, war alles Chimäre...
      Aber mich unterhalt's!

  55. lilibellt
    25. Juni 2016 02:06

    Exzellent wie immer, aber trotzdem 2 Ergänzungen:

    1. Es haben deutlich weniger als 50% der Jungen beim Referendum abgestimmt (qui tacet consentire videtur). Es ist wahrscheinlicher, dass hier ein künstlicher Generationenkonflikt heraufbeschworen werden soll und die Europabegeisterung der Jungen wohl eher dem peer-pressure geschuldet ist und sich im Grunde in überschaubaren Grenzen hält.

    2. Das Völkerwanderungsprojekt, die Klimarettung, der Atomausstieg Deutschlands, die Griechenlandrettung werden von den Grünen zwar begrüßt und mitgetragen, aber - historische Ächtung, wem historische Ächtung gebührt - die Hauptbetreiberin ist jene kafkaeske, sauertöpfische Gestalt, deren Name ich nicht einmal mehr in den Mund nehmen will.

    • teifl eini!
      25. Juni 2016 05:58

      treffender Kommentar: **********

      A.U. hat wie immer die vielen Facetten richtig aufgezeigt. Aber eines ist klar: Mutti Merkel mit ihrem Jahrhundert-Sager ist die Hauptschuldige am wachsenden EU-Frust. Merkel ist schuld am Brexit.

    • FranzAnton
      25. Juni 2016 07:03

      Ad 1.: Aber das unfruchtbare, nahezu ausschließlich allgemeinschädliche marxistische Gedankengut hat sich in den Köpfen junger Menschen, schwer ausjätbarem Unkraut gleich, eingewurzelt, und wird möglicher Weise durch historische bzw. Vernunftargumente nicht mehr auszumerzen sein, was einem katastrophalen Schaden in jeglicher Hinsicht an der europäischen Gesamtgesellschaft gleichkommt.

      Ad 2.: Besagte Hauptbetreiberin agiert eben so, wie Menschen agieren, welche in die Lage kamen, ihr Volk (und andere Völker gleich dazu) in die Irre zu führen, zwar, weil sie einer Art von "Cäsarenwahn" verfallen sind, wobei es dem Volk auch in europäischen Demokratien an Möglichkeiten mangelt, offensichtlichen, von oben gesetzten massiven Fehlleistungen rechtzeitig Einhalt zu gebieten.

      Die Welthistorie ist angefüllt mit ungeheuerlichen Untaten autokratisch handelnder Politiker; man denke nur an die beiden Weltkriege, den Vietnamkrieg oder den Irakkrieg, oder an Pol Pot, oder an die Kim Jongs, an Napoleon, an die Zaren und sowjetischen Diktatoren ........ an Mao Tse Tung, an die römischen Cäsaren -z.B. Nero, an den dreißigjährigen Krieg ......... an die Kreuzzüge, an den betlehemitischen Kindermord, an Pontius Pilatus, an Gaddafi, an ........... querbeet durch die Geschichte handelten die allermeisten Machthaber völlig menschenverachtend gegenüber ihren Untertanen, und ihren regionalen - und auch überregionalen - Nachbarn.

      Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Kriegen

      Wie schon zig Male behaupte ich daher abermals, daß ausschließlich Direktdemokratie in der Lage wäre, die unausweichlich von zu wenig kontrollierten, aktuell auch kaum kontrollierbaren Machthabern/Politikern zu erwartenden Fehlleistungen auszubremsen/abzustellen.

      Das Schicksal unserer EU, welche grundsätzlich ein sehr gutes Projekt sein könnte, liegt in den Händen fehlbarer Menschen, wo aber Heilige/Weise gebraucht würden - die erfahrungsgemäß extrem selten sind.

      Wenn unsere representativen Demokratien, und gleichzeitig auch die EU - Institutionen, nicht, dem Muster der Schweiz gemäß, direktdemokratisch umgestaltet werden, sehe ich für uns on Ösistan und in Europa keine helle Zukunft.

      Daher sollten wir uns anstrengen, um Direktdemokratie - entgegen unsere aktuelle, mehr oder weniger machtversessene, fehlindoktrinierte, widerstrebende Politikerkaste durchzusetzen; eine andere Lösung für die menschliche, grundsätzliche politische Fehlleistungstendenz existiert einfach nicht.

      Die EU

    • lilibellt
      25. Juni 2016 09:55

      @FranzAnton
      Ad 1.: Wenn die prognostizierte wirtschaftliche Katastrophe ausbleibt, wenn vielleicht sogar Großbritannien in 5 Jahren besser dasteht als der Großteil der EU-Mitgliedsstaaten, wird bei den heute Jungen diese empirische Erfahrung wohl ein deutliches Gegengewicht zur - wie Sie richtig sagen - marxistischen Ideologisierung darstellen. Bei den 25-40 Jährigen war die Wahlbeteiligung ja schon höher und die Brexit-Befürworter lagen bei weit über 40%. Also die Realität (Berufstätigkeit, Familiengründung) scheint auch hier immer noch ihre Spuren zu hinterlassen. Ich sehe nicht schwarz für die Jugend.

    • lilibellt
      25. Juni 2016 09:56

      @FranzAnton
      Ad 2.: Absolut ja, Direktdemokratie, wo es geht. Aber sollten Sie (und nicht ich) mit Punkt 1 Recht behalten, würde es auch nicht viel nützen, oder?





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