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Vranitzkys Trick, Faymanns Dilemma und Niessls Fehler

Husch, husch am Fenstertag: Blitzschnell ist der rot-blaue Deal im Kasten. Jetzt wird sich zeigen, wie viele Menschen den Antifa-Zauber der SPÖ jemals ernst genommen, jemals für eine echte Überzeugung gehalten und nicht bloß als machttaktischen Trick durchschaut haben. Ein solcher war er natürlich – er hat auch etliche Zeit gewirkt.

Erfunden war der Trick 1986 von Franz Vranitzky worden. Er hat die FPÖ, mit der man gerade noch drei Jahre eine gemeinsame Bundesregierung gehabt hatte, über Nacht für unberührbar und igitt erklärt. "Ganz zufällig" genau zu dem Zeitpunkt, da ein neuer Obmann in der FPÖ klar gemacht hat, dass man künftig lieber mit der ÖVP als mit der SPÖ paktieren werde. Da hat es Vranitzky verstanden, mit Hilfe sogenannter Intellektueller – diese Bezeichnung hat bekanntlich nichts mit Intelligenz zu tun – die vorher begeistert konsumierten blauen Trauben plötzlich nicht nur für sauer, sondern absolut ungenießbar zu erklären.

Sogar Teile der ÖVP sind zeitweise auf diesen Trick hineingefallen. Als Alois Mock eine Koalition mit der FPÖ geplant hatte, hat ihn Erhard Busek daran gehindert. Dabei war ja damals schon die rote Taktik mehr als durchsichtig. Denn bereits Bruno Kreisky hatte 1970 die FPÖ in die Regierungsmehrheit eingebunden; und das war damals noch eine FPÖ mit wirklichen Nationalsozialisten (wenn auch a.D.), die überdies unter der Führung eines SS-Offiziers stand. Also eine zweifellos problematischere Partei als die heutige. Auch wenn die demokatische Läuterung von Friedrich Peter & Co großteils sehr glaubwürdig wirkte.

Noch frappanter war der Bundespräsidentschafts-Wahlkampf für Adolf Schärf 1957. Damals kursierte sogar der Spruch: „Wer einmal schon für Adolf war, wählt Adolf auch in diesem Jahr“.

Gewiss ist vieles an der heutigen FPÖ zu kritisieren. Aber gerade die Kritik der SPÖ richtet sich gegen Aspekte der FPÖ, die auch in der SPÖ massiv zu finden sind. Ist diese doch unter Faymann selbst total populistisch geworden; hetzen ihre eigenen Exponenten doch ständig gegen die „Reichen“, wie wenn diese Parasiten wären. Sie meint und trifft damit alle Leistungsträger und Unternehmer. Ausgerechnet diese SPÖ will einer anderen Partei deren Populismus und Hetze gegen Ausländer vorwerfen . . .

Das sind offensichtlich nur Scheinargumente, an die kein Wähler mehr glaubt. Auch SPÖ-Funktionäre wissen natürlich, dass Österreich durchaus ein echtes Problem mit der Riesenwelle von 70.000 allein in diesem Jahr erwarteten Afrikanern und Asiaten hat. Daher ist es geradezu lächerlich, wenn jetzt SPÖ-Propagandisten so tun, als ob nicht der Ansturm, sondern die FPÖ-Propaganda das Problem wäre; (sowie die Innenministerin, weil sie Zelte errichten ließ, um diesen Ansturm irgendwo unterzubringen). Was nicht nur in Anbetracht der Zahl 70.000 skurril ist; sondern auch weil es ja die linken (sowie richterlichen und katholischen) Gutmenschen selbst sind, die verhindern, dass diese „Flüchtlinge“ umgehend heimgeschickt oder in Schubhaft genommen werden dürfen.

Die Burgenländer haben mit ihrer Koalitionsbildung geschickt einen Fenstertag an einem heißen Lang-Wochenende genutzt, wo alle Studenten lieber im Bad liegen oder sich bei Mama daheim verwöhnen lassen. Nach ihrer Rückkehr werden sie dann halt ein paar Demos machen. Die aber niemanden mehr erschrecken. Selbst wenn wieder deutsche Hilfszüge in Massen Randalierer nach Österreich bringen sollten, die ja schon wegen eines harmlosen FPÖ-Balls regelmäßig geholt werden. Dieser Demo-Anschluss nach linker Art funktioniert derzeit nicht, weil die deutschen Berufsrandalierer derzeit voll ausgelastet sind mit Agitation gegen den G7-Gipfel in Bayern.

Das „Warum?" bleibt unbeantwortet

Dass es der roten Funktionärsklasse wirklich nur um Posten und Macht geht, sieht man auch daran, dass ihr burgenländischer Parteiboss Hans Niessl bis heute nicht einmal einen echten Grund anführen konnte, warum er von der ÖVP zur FPÖ wechselt. Nicht dass er nicht das Recht zum Koalitionswechsel hätte, aber eigentlich sollten alte Politikhasen, wie eben Hans Niessl bei solchen gravierenden Weichenstellungen den Wählern wenigstens einen Grund auf die allgemein gestellte Frage „Warum?“ nennen können.

Wie man es klüger macht, hat im Jahr 2000 Wolfgang Schüssel vorgezeigt. Er hat mit der SPÖ einen Koalitionspakt ausverhandelt, und erst als dieser im SPÖ-Vorstand auf Probleme gestoßen ist, hat er dann den Wechsel zur FPÖ vollzogen. Mit dieser waren dann (in den ersten Jahren) viel mehr Reformen möglich als bei Rot-Schwarz vorher und nachher.

Nebstbei bemerkt: Dass heute weder FPÖ noch ÖVP Stolz auf den exemplarisch guten und international neidvoll anerkannten Zustand Österreichs 2007 am Ende von Schwarz-Blau/Orange demonstrieren, ist eines der vielen Rätsel der Geschichte. Vor allem bei der ÖVP ist das unverständlich und hängt wohl – auch – damit zusammen, dass die Partei seither schon vier Parteichefs verbraucht hat, von denen keiner wirklich Fuß fassen konnte. Da hat man dann halt keine Ahnung mehr, was die Wähler eigentlich wollen. Und schwadroniert wie etwa derzeit lieber von „Modernisierung“, als ob es bei Staatspolitik um Mode ginge.

Vorerst völlig die Rede verschlagen hat der burgendländische Rot-Blau-Deal dem Bundesparteichef der SPÖ. Freilich: Was soll ein schwacher Parteiobmann wie Werner Faymann auch tun, da seine beiden engsten, um nicht zu sagen einzigen Stützen – Parteisekretär Darabos und Faymann-Hirn Ostermayer – Burgenländer sind und keine Kritik am Niessl-Schwenk mittragen? Außer der ständig wiederholten Phrase „Mit mir gibt es keine Koalition mit den Freiheitlichen“ fällt Faymann jedenfalls nichts ein.

Auch diese Phrase birgt in sich schon wieder neue Lächerlichkeit. Dieses „Mit mir nicht“ heißt ja im Umkehrschluss: Ohne Faymann ist dann alles möglich. Was er wohl nicht wahrhaben will: SPÖ-Chefs sind schneller ausgetauscht, als die Burgenländer zum Bilden einer Regierung brauchen.

Die neue burgenländische Koalition ist zwar einerseits eine dringend notwendig gewesene Normalisierung. Andererseits ist es deprimierend, dass es bei dieser Regierungsbildung nirgendwo auch nur um eine einzige inhaltliche Frage gegangen ist. Dabei hat Österreich derzeit gewaltige Probleme.

Noch mehr entfremdet die Wähler der totale Vertrauensverlust. Denn die burgenländische SPÖ ignoriert klare Beschlüsse des eigenen Bundesparteitags, der Bündnisse mit der FPÖ „auf allen Ebenen“ (wozu eindeutig auch die des Burgenlands gehört!) kategorisch ausgeschlossen hat. Die gelten nun plötzlich nicht. Überdies hat nur wenige Tage davor auch der steirische SPÖ-Obmann Voves viel Goodwill verspielt, als er vor der Wahl seinen Rücktritt fix angekündigt hatte, wenn seine Partei unter 30 Prozent fiele. Sie ist gefallen, er aber ist geblieben. Wie einst Bruno Kreisky, der vor der Atomkraftwerks-Volksabstimmung seinen Rücktritt für den Fall einer Niederlage angekündigt hatte, aber dann doch geblieben ist.

Einen weiteren schweren Vertrauensverlust hat die SPÖ wenige Wochen davor erlitten, als sich die Wiener SPÖ einen fremden Abgeordneten gekauft hat.

Vor dem Hintergrund all dieser Begebenheiten muss ein junger Mensch schon ziemlich grenzdebil oder fanatisiert sein, wenn er noch immer glaubt, dass die SPÖ irgendwie mit Moral, mit Werten oder Grundsätzen zu tun hätte.

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alle Kommentare

  1. astuga (kein Partner)

    Soweit mir bekannt ist, darf laut Gerichtsurteil das sog. Dokumentationsarchiv des Öst. Widerstandes (DÖW) als kommunistische Vorfeldorganisation bezeichnet werden.

    Gut möglich, dass auch das Fräulein Herr genau dort landen wird.



  2. Der Notar (kein Partner)

    Die Schlacht um Wien hat begonnen. Einem schmähstaden Gudenus wurden gezählte drei /rechnet man die Moderatorin mit ein- vier Gegner gegenübergesetzt. Dass das Publikum zum Club der Nichtfreunde der FPÖ (Grimassen im Hintergrund) zählte, war dann nur die Kirsche am Kuchen. Objektiv betrachtet entlarvt sich der Overkill und wird dann kontraproduktiv: eine rote Vuvuzela, aus dem 20. Hieb, wahlweise Schoitl oder 5er, einen vollkommen aus der Mode gekommenen Raidl, der Gudenus ein Bekenntnis zum Euro entlocken wollte (gebt dem Raidl eine aktuelle Zeitung!) und ein blasierter Nobel-Roter, der von den Genossen nach Brüssel ent- und versorgt worden ist, und der die Zuwanderung als ganz tolle Bereic



  3. Gasthörer (kein Partner)

    Teilnehmer des Bilderbergertreffens in Tirol 2015 mit diesmal besonders vielen Österreichern. Was auffällt, Bronner und Scholten sind JEDES Jahr dabei. Es scheint sich um die "auserwählten" Führer Österreichs zu handeln.....

    h t t p : //www.bilderbergmeetings.org/participants2015.html

    Benko, René SIGNA Holding AUT
    Bronner, Oscar Publisher, Standard AUT
    Fischer, Heinz President AUT
    Gusenbauer, Alfred Former Chancellor of Austria AUT
    Hampel, Erich Chairman, UniCredit Bank AUT
    Kogler, Konrad Directorate General for Public Security AUT
    Roiss, Gerhard CEO, OMV Austria AUT
    Scholten, Rudolf CEO, Oesterreichische Kontrollbank AUT
    Sevelda, Karl CEO, Raiffeisen Bank International AUT



  4. kamamur (kein Partner)

    Werte Undine/ihr Kommentar 15.59h
    ....ich gehöre zu den wenigen..... (Hochachtung für dieses Bekenntnis)
    Verlogenes Rot/Grün: Buch Martin Graf/Abgerechnet wird zum Schluss, Seite 49:
    Barbara Prammer hatte keine Bedenken als Mitglied des ÖTB und mit Pennalburschenschaft Florian Geyer. Mitglied davon angebl. Vater ihrer Tochter - diese wiederum bei den Grünen aktiv.



  5. Torres (kein Partner)

    Unterberger hat wohl verdrängt (oder glaubt, die Leser hätten es vergessen), dass auch sein vielgelobter Schüssel vor der NR-Wahl 1999 erklärt hat, er trete zurück, sollte die ÖVP Dritte werden - sie wurde Dritte, Schüssel trat bekanntlich nicht zurück, sondern wurde sogar Bundeskanzler. Voves & Co. haben also durchaus "leuchtende" Vorbilder.



    • Knorres (kein Partner)

      Nein, Schüssel hat mitnichten angekündigt "zurückzutreten", sollte er bei den Wahlen Dritter werden. Woher haben sie das? Aus der Löwelstraße, wo ja bekanntlich die Wahrheit wohnt? Oder besser: wo eine Art Parallelgeschichtsschreibung aus politisch correcter Sicht betrieben wird?

      Dass Schüssel damals gesagt hat, er würde zurücktreten, ist genauso wahr, wie die Behauptung, dass Werner Faymann die Matura hätte . . . . . also unwahr.

    • Tik Tak (kein Partner)

      Korrekterweise und um irgendwelchen Legenden entgegenzutreten war die Sache so:

      Schüssel hat auf einer Tagung von Funktionären gesagt, daß wenn die ÖVP Dritte bei den Nationalratswahlen wird, der Gang in die Opposition angestrebt wird um die ÖVP zu erneuern.

      Das hat dann nicht stattgefunden obwohl die ÖVP Dritte geworden ist.
      Das war eine Option und bisweilen denke ich auch, daß es besser gewesen wäre diese Option einzulösen.
      Allerdings wäre eine Fortschreibung der Klima Regierung möglicherweise die noch schlimmere Variante gewesen.
      Ab dem Abgang Vranitzkys 1997 war die Nachfolgeregierung, eine große Koalition, nicht mehr arbeitsfähig, eigentlich schon seit dem Amtsantritt Vranitzky V, 1996.
      Obwohl verglichen mit dem heutigen zustand sogar die noch etwas zustandegebracht haben.

      In dieser Situation hat der Schüssel wenigstens versucht, eine Lösung zu finden mit der man in Österreich noch etwas bewegen kann.

      In vielen Bereichen war das mit der SPÖ nicht mehr möglich, also hat er die FPÖ eingeladen.
      Wirtschaftlich war das nicht so schlecht, aber die Korruption der hungrigen FPÖ Meute und deren völlig unprofessionelles Vorgehen waren ein schweres Problem.

      Dennoch, verglichen mit dem Zustand der heutigen Regierung war Schüssel I und II tatsächlich Regieren/Agieren und nicht etwa passive Nabelschau und Stillstandsbeobachtung mit massiver Zunahme an Korruption und Schulden.

      Schüssel kann man vieles vorwerfen, auch dass er einige seiner Zusagen gebrochen hat, aber die abschließende Bewertung seiner Regierungen sollte man nicht auf der Basis parteipolitischer Sicht machen sondern auf der Basis der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes.
      Und da war seine Kehrtwendung nach der Wahl eine akzeptable Sache.

      Noch ein paar Jahre Edlinger, Klima, Edlinger, Hostasch und Einem hätte das Land schon damals nicht ausgehalten.

      Sei froh, es hätte schlimmer kommen können.
      Ich war froh und es kam schlimmer ...

    • Torres (kein Partner)

      @Knorres
      Pardon, mea culpa, habe mich geirrt: er tatsächlich nicht gesagt, dass er zurücktreten werde, sondern dass er als Dritter in Opposition gehen werde. Hat er nicht gemacht - also genauso gelogen; kommt insgesamt auf dasselbe hinaus.

    • Knorres (kein Partner)

      @ Torres:

      Wieder falsch. Sie sind der roten Propaganda auf den Leim gegangen, die die miese Legende vom "Lügenkanzler" lanciert hat. Schüssel hat nicht gelogen.

      Wenn Sie etwas ankündigen und sich das dann als unmöglich erweist, dann haben Sie vielleicht ihr Wort gebrochen (wobei immer noch zu diskutieren ist, ob man das Wort überhaupt hätte halten können), aber sie haben NICHT GELOGEN.

      Ist das eigentlich sehr schwer? Die Roten wollen den Unterschied immer noch nicht verstehen.

  6. kamamur (kein Partner)

    Danke, Frau Ingrid Bittner für Ihr Bekenntnis zur "Deutschen Sprache". In Vorgaukelung besonders kultivierten Lebensstils und sprachlicher Fähigkeiten werden leider allzu oft Lehnwörter anstelle althergebrachter, im Sprachgebrauch verwurzelter Wörter verwendet.



  7. AppolloniO (kein Partner)

    Endlich beschreibt es einer (A.U.) richtig. Die Vernaderung der FPÖ war nichts als ein roter Strategie-Gag um der ÖVP die zweite Möglichkeit einer Koalitionsbildung (natürlich mit der one and only SPÖ) zu verunmöglichen.
    Leider glaubten viele rote Parteimitglieder es würde sich tatsächlich um eine moralische Aktion handeln.
    Und jetzt sitzen sie da, z.B. die Jusos, und verstehen die (sozialistische) Welt nicht mehr. Dass sie selbst einer Täuschung zum Opfer gefallen sind kommt ihnen nicht in den Sinn.



    • F.V. (kein Partner)

      AppolloniO,

      wie recht Sie haben. b es die Jusos verstehen oder nicht ist aber sekundär. Viel schlimmer ist, daß es die "Strategen" der ÖVP bis heute nicht kapiert haben.

      Oder verwechselten sie Taktik mit Strategie, d.h. für ein Linsengericht - eine billige Vernaderung des politischen Mitbewerbers - sich echter politischer Optionen zu begeben.

      Das ist dann freilich grenzenlose Dummheit, gegen die selbst die Götter machtlos sind.

    • McErddal (kein Partner)

      Moral - in der Politik - auf welchem Planeten leben sie ??? Und dieser unsägliche Vraaaaantz - was hat der mit Moral zu tun - selbst jetzt ??? Nicht mal seine Frau - die war ja auch als Geschäftsfrau "zu dumm" um zu Wissen, daß wenn man Waren - in diesem Fall Teppiche diese geschätzt, verzollt und die dazu passende Einfuhrumsatzsteuer davon zu entrichten ist - alles klar ???
      Wie war das mit IHM selbst und der CA Abfertigung - schon vergessen ??????
      Was hat er zu seinem Geburtstag ausrichten lassen - nicht so billigen Dreck wie Maßschuhe, Bücher etc.........es sollte schon was exclusives sein ....

    • LeoXI (kein Partner)

      Deshalb auch die massive Verbitterung der Jusos, die das alles ja für bare Münze genommen und sich allen Ernstes - bis heute - auf einem Kreuzzug gegen rechts, um die Welt zu retten - wähnen.

      Ein beinahe unüberbrückbarer Graben. Die etablierten SP-Absahner können ja wohl nicht offen eingestehen, das alles nie ernst gemeint zu haben.

      Wie sollen sich die indoktrinierten Antifaschisten und ihre dahinter stehenden Pseudo-Wissenschaftler nun plötzlich ohne Faschisten vorkommen ?

    • AppolloniO (kein Partner)

      Und das Schlimmste: Häupl, Faymann und Mitläufer tun noch immer so als wäre

      "ein Koalitionsverbot mit der FPÖ in Stein gemeisselt".

      Liebe Genossen, wetten dass,wenn ihr die Blauen zum Machterhalt benötigt, tausend Gründe (er)findet, warum die FPÖ jetzt gemäßigter und vor allem zähmbar geworden ist? Kraxelt doch endlich runter von eurem potemkinschen Ideologiebaum

    • F.V. (kein Partner)

      AppolloniO,

      so schlimm ist das doch nicht. Jemand fragte, ob der „Kommentar“ des 8-klassigen Volxschülers eine Drohung oder ein Versprechen sei.

      Im ersten Fall ist sie nicht ernst zu nehmen, im zweiten doch ein Glücksfall: dann würden wir die Peinlichkeit der Nation vielleicht wirklich los, und den Saufkumpan dazu hoffentlich auch.

  8. Politicus1

    Einen Parteiorden für Niessl!
    Niessl hat den Landeshauptmann gegen eine SchwarzBlaue-ListeBgld.-Koalition verteidigt;
    er hat der SPÖ in der Landesregierung einen zuzsätzlichen Landesrat verschafft;
    er hat das wichtige Ressort für Land- und Forstwirtschaft, Fischerei, Jagd ... für die SPÖ verhandelt;
    er hat die ÖVP total gechwächt und in die Oppostion vertrieben ...

    Also, wenn das nicht einen roten Viktor Adler, Bruno Kreisky oder sonstigen Orden verdient ...



  9. LeoXI (kein Partner)

    Ich plädiere für die sofortige Wiederaufnahme der bewährten DONNERSTAG-DEMOS! Bei einer solchen Entwicklung darf man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.

    Die SPÖ Wien müsste an vorderster Front dafür eintreten, vielleicht auch Shuttle-Dienste oder noch besser Zeltstädte am Rande Eisenstadts zur Verfügung stellen.

    Wenn man es auf diese Art schaffte, das Wiener Rot-Grün-Gesindel für einige Wochen, vielleicht sogar Monate aus der Stadt zu schaffen, könnte das eine enorme Steigerung der SPÖ-Sympathiewerte in den (vormals) roten Arbeiterbezirken bewirken.

    Also, vorwärts Genossen, hört die Signale!



  10. cmh (kein Partner)

    Der Artikel Unterbergers kann so zusammengefasst werden, dass die fiesen Tricks der Sozen deshalb immer noch funktionieren, weil der zivildienende Sitzpinkler und die Tschändertussen, die was mit Medien machen tatsächlich grenzdebil sind.

    Aber von der anderen Seite her.



  11. cmh (kein Partner)

    Die Trickserei der Sozen ist KEIN Kavliersdelikt.

    Es ist schon klar, dass jede Partei den Willen zur Macht haben muss. Sonst würde man ja keinen Grund haben, eine bestimmte Partei zu wählen, sondern seinen Stimmzettel einfach zerreissen können. Das ist nicht ihr Verbrechen.

    Das Verbrechen der Sozen an der Demokratie ist das, dass ihre Trickserei gewirkt hat. Damit wurde der Wähler zum reinen Stimmvieh degradiert und seiner Persönlichkeit als Souverän beraubt. Und ihre Frechheit ist, dass sie alle anderen Parteien dabei anschüttten und verunglimpfen - FPÖ und ÖVP! Allerdings mit unterschiedlichem Erfolg.

    Die SPÖ ist die Partei der Lüge und des institutionalisierten Betruges. Bravo!



  12. Zraxl (kein Partner)

    Nur zwei kleine Anmerkungen:

    Im ersten Kreiskyschen Kabinett wurden VIER SS-Offiziere als Minister angelobt. Alles verdiente Sozialisten. In der gesamten SPÖ geführten Verwaltung hat es von Altnatsis (NSDAP-Mitgliedern) nur so gewimmelt, und zwar von ganz oben in der Bundesverwaltung, bis hinunter in die Gemeinden. In der SPÖ waren mehr SS-Angehörige in Führungspositionen als in der FPÖ.

    Busek hatte eine sehr nahe Beziehung ins Freimaurerumfeld und war in seinen ÖVP Aktivitäten immer ein zuverlässiger Stimmenfänger für die SPÖ, auch dann, wenn er nicht gerade die Internationale mitgeträllert hat.



    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)

      S.g. Zraxl, dem Kabinett Kreisky 1 gehörten k e i n e 4 ehemaligen SS-Offiziere an!
      Allerdings waren 4 Minister ehemalige Mitglieder der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP)!

      Dies sollte man schon wissen...
      MfG

    • Zraxl (kein Partner)

      @ Prof. Walter A. Schwarz

      Ja, Sie haben recht, die betreffenden Minister waren Mitglieder der NSDAP aber eben nicht bei der SS. Peinlich, dass mir das passiert ist, aber offenbar war das einer jener bösartigen Irrtümer, bei denen man meint, auf eine Verifikation verzichten zu können. Jedenfalls vielen Dank für Ihre Korrektur!

      Am Ausmaß der Heuchelei der Sozialisten, die andere politische Parteien pauschal als Nazis beschimpfen, ändert das aber nichts.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)

      S.g. Zraxl, irren ist menschlich und niemand ist unfehlbar. Was Ihren letzten Satz anbelangt, liegen Sie richtig!
      MfG

    • Erich Bauer

      Friedrich Peter wurde 1921 in Attnang-Puchheim (Oberösterreich) geboren. Er trat der NSDAP und Waffen-SS bei und war im Zweiten Weltkrieg an der West- und Ostfront eingesetzt, zuletzt als Obersturmführer beim 10. Regiment der 1. SS-Infanteriebrigade, die an zahlreichen Kriegsverbrechen beteiligt war...

      Waffen-SS war ab 1939 die Bezeichnung für die schon früher gegründeten militärischen Verbände der nationalsozialistischen Parteitruppe SS. Seit Mitte 1940 war sie organisatorisch eigenständig und unterstand dem direkten Oberbefehl des Reichsführers SS Heinrich Himmler. Ihr gehörten sowohl Kampfverbände als auch die Wachmannschaften der Konzentrationslager an…

    • Undine

      Ich gehöre zu den wenigen hier im Forum, die in jungen Jahren Friedrich Peter und seine Frau als untadelige Menschen kennen und schätzen gelernt hat. Nur, weil Friedrich Peter bei der SS war, bedeutet noch lange nicht, dass sich Rote, Grüne , aber auch Schwarze erhaben über diesen Mann fühlen dürfen.

    • Erich Bauer

      Es sind lediglich die Fakten bzw. "Eckdaten". Ganz ohne Werturteil. Wenn sich da jemand über Friedrich Peter ERhaben oder UNTERhaben fühlt... soll sein. Das ist was für schlichte Geister...

      Auch ich habe Friedrich Peter die Hand geschüttelt...

  13. Tik Tak (kein Partner)

    Die SPÖ und die FPÖ trennen doch in Wahrheit nur drei Dinge:

    1.) Ein Bindestrich, weil zusammenpasst, was zusammengehört
    2.) Die Unfähigkeit zu lösungs- und sachorientierter Arbeit, keine von den beiden Parteien wird für das Land etwas weiterbringen weil sie beide nur an ihren Pfründen interessiert sind und es dem anderen nicht gönnen wollen, schließlich sind die Konkurrenz.
    3.) Der Umstand, daß die SPÖ viel besser in diversen Institutionen (Kammern, Gwerkschaften, Beamten bzw. Regierungsämter) vertreten ist als die FPÖ und daher leichter über eine Periode ohne Regierungsbeteiligung kommt als die FPÖ.

    Inhaltlich/personell haben die beiden gleichermaßen nichts zu bieten.



    • Neppomuck (kein Partner)

      Na dann unterscheidet sie ja nichts von der ÖVP.
      Na, vielleicht die FPÖ schon.
      Die hat was für Inländer übrig.
      Wie viel, das wird sich ja (hoffentlich) bald zeigen.

      n.b.: Eine Demokratie lebt von der Gegenwärtigkeit von "Kapital", "National" und "Sozial" (Aufzählung alphabetisch).
      Sind diese drei einigermaßen auf Augenhöhe, ist es für Demokraten ein Leichtes, Justierungen zum Nutzen aller vorzunehmen.
      Dominiert eine der aufgezählten Interessensvertretungen, dann haben wir den Salat.
      Beispiele dazu bietet die Geschichte.

    • Tik Tak (kein Partner)

      Neppomuk,

      aus meiner Sicht unterschieden sich die die großen vier Parteien Östereichs, oder was davon über geblieben ist, nur durch den jeweiligen Zugang zu bestehenden Institutionen des Staates und durch den jeweiligen Level an Korruption.
      Inhaltlich stehen die einander sehr nahe, nur bei einigen Fragen gibt es ein paar Unterschiede die sich aber auf die Intensität mit der der Staat Kontrolle über die Bürger zu übernehmen hat konzentrieren.

      Sonst aber sind die alle unwählbar und leider auch keine Alternative in Sicht.

  14. Politicus1

    der OBJEKTIVE ORF!
    Gerade IM ZENTRUM.
    3 Linke Diskutanten plus Thurnher gegen einen Strache ...
    Aber das ist natürlich keine Manipulation ...



    • Herzogberg (kein Partner)

      Das ist aber in die Hosen gegangen, denn die drei Roten haben untereinander gestritten und Strache brauchte nur belustigt zuhören.

  15. Politicus1

    DAS IST KEINE IRONIE!
    Der von Faymanns Gnaden wirkende Chefredakteur der Wiener Zeitung fordert allen Ernstes nach dem RotBlauen Putsch des Herrn Niessls die ABSCHAFFUNG DER BUNDESLÄNDER!

    Aus seinem Gesudere in der gestrigen Wiener Zeitung:
    'Rot-Blau im Burgenland zeigt nun auch sehr deutlich, dass die Bundesländer auch politisch überdimensioniert sind'

    'Wenn also die Bundesländer ... auch politische Instabilität fördern, bleibt nur eine logische Konsequenz: Abschaffung der Bundesländer.'

    '...als politische Körperschaft werden sie - siehe Burgenland - zur Bedrohung der Stabilität.'

    'Bundespolitische Themen überlagern auch die Landtagswahlen immer stärker, und es ist unsinnig, Österreich zehnmal zur Wahl zu stellen.'

    NOCHMALS: das ist kein ironisch gemeinter Scherzartikel - dafür wäre Herr Göweil auch viel zu humorlos ...
    Schaffen wir doch gleich das Wahlvolk ab, Herr Göweil! Österreich ließe sich doch viel stabiler regieren, ohne immer mehr falsch wählende Wähler! Zumindest alle die nicht Linkslinks wählenden Falschwähler.
    Oder tauschen wir es zumindest aus, was ja in manchen Wiener Bezirken schon im Gange ist...
    http://www.wienerzeitung.at/meinungen/leitartikel/755812_Schafft-die-Laender-ab.html



  16. machmuss verschiebnix

    Das ist ja unpackbar, gibt's in der ganzen SPÖ nur mehr Realitäts-Verwegerer ?@!
    Da sieht man erst, wieviel Rückgrat Niessl mit seiner Entscheidung gezeigt hat ! ! !
    Aber Die Wien-Wahl kommt und wird Niessl recht geben

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4748681/Roter-Rechtsabbieger-treibt-SPO-in-Identitaetskrise?_vl_backlink=/home/index.do



  17. Ingrid Bittner

    Heute habe ich bei der Frühstückslektüre folgenden Text gefunden:

    "Wir erleben derzeit in unserem Land ein Asylchaos, das alle Dimensionen sprengt. Asylwerber randalieren und bewerfen wegen Unzufriedenheit Polizisten mit Essen. Diese Zustände zeigen deutlich: Die Bundesregierung ist nicht mehr Herr der Lage. VP-Innenministerin Mikl-Leitner hat mit dem Errichten von Zeltstädten polarisiert. Die Bürger stellen zu Recht die Frage, warum man hauptsächlich junge Männer und keine Familien sieht, die flüchten.
    Wir brauchen keinen Streit zwischen Bürgermeistern, Landeshauptleuten und der Innenministerin. Ich verstehe den Protest aus den Gemeinden, wenn kleine bis mittlere Quartiere oder Zeltlager geschaffen werden. Denn aus Erfahrung weiß der geübte Österreicher, dass aus Notlösungen rasch Dauerlösungen werden.
    Es ist bereits fünf nach zwölf. Die Reisefreiheit durch das Schengen-Abkommen ist gescheitert. Im Süden und Südosten Europas sind die Staaten nicht mehr in der Lage oder willens, die EU-Außengrenzen wirksam zu schützen. Europa ist somit zum offenen Scheunentor für die illegale Einwanderung geworden.
    Wir fordern daher die sofortige Wiedereinführung von internationalen Grenzkontrollen und die konsequente Sicherung der EU-Außengrenzen. Nur so können Scheinasylanten, die aus Wirtschaftsgründen zu uns kommen, bereits an der Grenze abgewiesen werden. Die Erstprüfung von Asylanträgen muss in Aufnahmezentren außerhalb Europas erfolgen.
    Immerhin benötigen lediglich 20 bis 25 Prozent der hunderttausenden Asylwerber wirklich Schutz vor Verfolgung. Liegt ein tatsächlicher Asylgrund vor, sind die Flüchtlinge selbstverständlich nach einem gerechten Schlüssel auf die EU-Staaten aufzuteilen.
    Die rot-schwarze Asylpolitik ist gescheitert.
    Ich nenne die Dinge beim Namen, weil die Wahrheit zumutbar ist."

    Jetzt überlege ich schon den ganzen Tag, ob der Politiker, von dem dieser Text ist, wirklich ein böser Mensch ist, der damit die niederen Instinkte der Wähler anspricht oder ist das ein Politiker, der das Ohr am Menschen hat und die Ängste, Sorgen und Nöte erkennt?

    Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass Dr. Manfred Haimbuchner, der oberösterreichische blaue Landesrat damit voll und ganz den Finger in die offene Wunde der österreichischen Bevölkerung gelegt hat - und da wundern sich die politischen Mitbewerber, dass die Wahlen so ausgegangen sind, wie bekannt.
    Jetzt wird noch interessant, was in Wien und OÖ sein wird, ich denke viel anders kann und wird es nicht ausgehen und wenn man das Demokratieverständnis von Faymann und Häupl so betrachtet, dann muss doch wohl jedem auch den eingefleischten Roten klar werden, dass es so nicht weitergehen kann.

    Wir leben in einem Land, in dem es Wahlen gibt und die Auswahl an Parteien einmal mehr und einmal weniger Möglichkeiten bietet, aber wir können wählen und das ist der springende Punkt. Die sozialistische Parteijugend dürfte das noch nicht begriffen haben. Wahlfreiheit ist ein hohes Gut, aber den Jungspunden ist das scheinbar nicht bewusst, die glauben doch glatt, man kann und darf nur eine Partei wählen.



    • Undine

      Bravo, liebe @Ingrid Bittner und vielen Dank für die Wiedergabe der Zeilen des blauen Oberösterreichers Dr. Manfred Haimbuchner! MEINE Stimme bekommt er im Herbst!***************!

    • Vayav Indrasca

      Völlig d'accord.
      Nur: muss man diese Worthülse "Ängste, Sorgen und Nöte" (der Bevölkerung) dauernd wiederholen? Wäre schön, wenn alle ein bisschen mehr auf den Sprachstil achten würden. Danke.

    • machmuss verschiebnix

      Vielen Dank auch von mir, Fr. Ingrid Bittner - diese Worte von Hrn. Haimbuchner sind
      angenehm bodenständig, ein jammer daß außer der FPÖ niemand den Mumm hat,
      die Wahrheit ungeheuchelt auszusprechen.

    • Politicus1

      weil die Asylindustrie die illegalen Eindringlinge aus Afrika so gerne mit den vertriebenen Sudetendeutschen, den 56er Ungarnflüchtlingen und den 69er Tschechen vergleicht:
      Es war doch damals auch so, dass diese echten Flüchtlinge gleich einmal eine eigene Wohnung oder einen Bauernhof verlangten, genau so wie eine Menukarte zur Auswahl des Abendessens in der Rotkreuzbaracke - na, ja Handy haben sie keines bekommen, denn das gab's damals noch nicht ...
      Oder habe ich da falsche Erinnerungen?

    • Ingrid Bittner

      @Vayav Indrasca : das tut mir jetzt aber leid, dass mein Sprachstil nicht entspricht.
      Ich verwende halt die gängigen deutschen Wörter, das mag heute nicht mehr so in sein, aber ich werde mich und meinen Schreibstil nicht ändern. Ich finde es im Gegenzug völlig daneben, dass man immer mit Fremdworten seinen eigenen Text aufmotzen muss, um zu beweisen, wie klug man ist. Ich bin ein sehr schlichtes Gemüt und ich verwende nur meine Muttersprache - obwohl ich könnte auch anders.
      Mir reicht es, wenn ich in einem anderen Land eine andere Sprache sprechen kann, daheim spreche und schreibe ich grundprinzipiell nur meine Muttersprache und die halt ein bisschen verschieden, mal mehr, mal weniger Dialekt, je nach Situation.
      Meine deutschen Gäste waren immer zufrieden mit meinen auf schriftdeutsch gehaltenen Vorträge und wenn ich gelegentlich (wenn es emotional wurde) meine Muttersprache verwendet habe, dann waren sie ganz begeistert, weil das so "gemütlich" klingt - tja, die Menschen sind eben sehr verschieden.

    • Ingrid Bittner

      Ma jetzt hab ich meinen Text nicht durchgelesen und glatt ist mir wieder ein Buchstabe abhanden gekommen - wirklich, ein schlechter Schreibstil, ich entschuldige mich in aller Form, ich hoffe, es kommt nicht so bald wieder vor.

  18. socrates

    O.T. MH-17: Spiegel muss mangelnde Sorgfalt bei Schuldzuweisung einräumen
    Florian Rötzer 05.06.2015
    Groß aufgemacht hatte man die von den Bellingcat-"Experten" erstellten Belege für Fotomanipulationen präsentiert, die sich aber als "Kaffeesatzleserei" herausstellten; über die Gründe will man nicht sprechen
    Der Spiegel hat immerhin seine reißerische Story über die "Experten" des "Recherchenetzwerks" Bellingcat, auch zur "unabhängigen Investigativplattform" hochgelobt, bedauert. Unter dem Titel "Forensische Analyse: Kreml hat offenbar Satellitenfotos zu MH17-Absturz gefälscht" wurden ohne größere Überprüfung, wahrscheinlich weil es ins Weltbild passte, die "Analyseergebnisse" der zu Experten mutierten Bildanalyseamateure, wiedergegeben.

    Die vom russischen Verteidigungsministerium veröffentlichten Fotos, seien bearbeitet gewesen, folglich hat Russland manipuliert: "Die offizielle russische Version zum Abschuss von Malaysia-Airlines-Flug MH17 über der Ostukraine gerät immer mehr ins Wanken", hieß es gleich zu Beginn mit dem Verweis auf "Experten", nach denen die Fotos mit Photoshop manipuliert worden seien. Die "Experten" hatten sich auch ganz sicher gegeben: "Die forensische Analyse aller drei Bilder hat eindeutig und zweifelsfrei ergeben, dass diese Bilder verändert wurden. In den Bildern wurden mit hoher Wahrscheinlichkeit signifikante Bildinhalte digital verändert. 'Bild 4' und 'Bild 5' wurden nachweislich durch die Software Adobe Photoshop CS5 digital modifiziert."

    Dummerweise hatten sich schnell wirkliche Experten gemeldet, die aufzeigten, dass die Spiegel-Experten die von ihnen benutzte Software FotoForensics nicht wirklich verstanden haben. Peter Mühlbauer hatte am Mittwoch bereits darüber berichtet ("Anleitung dafür, wie man keine Bildanalyse machen sollte"). Es ist trivial, dass Fotos zur Veröffentlichung bearbeitet werden und dies Spuren hinterlässt. Ein Beweis, dass die Fotos selbst manipuliert wurden, lässt sich daraus nicht ableiten.

    Ebenfalls am Mittwoch veröffentlichte die junge Welt eine Pressemitteilung, nach der als erster der Autoren, die die "forensische Analyse" geleistet haben, ein Timmi Allen genannt wurde. Allen arbeitete lieber unter einem Pseudonym, in Wirklichkeit heißt er Olaf Neitsch und war bis 1989 Stasi-Mitarbeiter. Das bedeutet nicht viel, klar ist aber, dass Neitsch keineswegs ein forensischer Experte ist, sondern sich später als Wirt und dann in der Versicherungsbranche betätigt hat, derzeit offenbar bei ergo als "Organisationsleiter (Werbekolonnen)". Bilderfahrungen könnte er deshalb beanspruchen, weil er 3D-Gebäude und -Landschaften auf "Second Life" anbietet. So heißt es anlässlich eines Interviews mit ihm: "Wie vielfältig Kreativität in einer virtuellen Welt wie Second Life, wo alles von deren Bewohnern erstellt wird, sein kann, beweist das Team rund um 3D-Baumeister Timmi Allen immer wieder eindrucksvoll, seien es originalgetreue Nachbauten bekannter realer Bauwerke, voll animierte Tiere oder ganze Landschaften." Als "forensischer Experte" arbeitet er als Hobby, soll er der jungen Welt berichtet haben.



    • Undine

      Danke, @socrates, für Ihre entlarvenden Ausführungen und den eisernen Willen, der WAHRHEIT zum Durchbruch zu verhelfen! ***************!

    • fewe (kein Partner)

      Vielen Dank! Es war doch zu sehr absurd, dass die Russen Bilder fälschen mit einer Software die ihre Kennung in den Bildern hinterlässt. Erstaunlich, wie dämlich die Leute beim Spiegel sind.

      Der Spiegel wurde von den Amerikanern gegründet und das merkt man halt immer wieder.

      Die "westlichen" Medien unterscheiden sich mit ihrer plumpen Propaganda und faustdicken Lügen kaum von einem Völkischen Beobachter oder Prawda. Es ist nur insofern geschickter gemacht, weil es viele unterschiedliche Medien sind, die aber gleichgeschaltet berichten. Sozusagen jeweils zielgruppengerecht aufbereitet.

  19. Brigitte Imb

    Egal ob Niessl Taktik walten ließ od. nicht, seine Erklärung zeigt für viele Wähler Demokratieverständnis auf, bei dem er sich seinen Burgenländern verpflichtet fühlt und nicht den restlichen roten Granden in Ö.

    Nun sollen Voves et al. ruhig ein wenig ins Schwitzen kommen und endlich begreifen, daß Betrug und Ausbeutung am Volk (vom Großteil davon) nicht auf ewig geduldet werden.

    So wird nicht nur der Herbst in OÖ u. Wien spannend, sondern auch der Sommer in der Stmk.
    https://www.kleinezeitung.at/s/steiermark/landespolitik/landtagswahl/4748056/Landtagswahl_Schutzenhofer-schliesst-FPORegierung-nicht-aus?direct=4748508&_vl_backlink=/s/steiermark/landespolitik/landtagswahl/4748508/index.do&selChannel =



    • machmuss verschiebnix

      » … ruhig ein wenig ins Schwitzen kommen … « - genau, Brigitte Imb !

      Wenn nur endlich eine politische Kraft ans Ruder käme, die ein Mindesmaß an
      Transparenz schafft. Wir dürfen immer nur Zahlen, erfahren aber NIE, wer unser
      Geld veruntreut ! ! ! Nicht bei der Bawag, nicht bei der Hypo und auch sonst nirgends .

      Solche kriminellen Machenschaften müssen endlich Folgen haben, den bisher
      wurde jegliche Untersuchungen abgewürgt und die Schuld irgendeinem Feindbild
      zugeschoben !

  20. Politicus1

    Der ORF hetzt und hetzt mit der "Breiten Front" gegen Niessl ...:
    1) von den paar Herrschaften, die in einem Niesslkomitee waren, hat sich der ORF-Seitenblickekünstler Lukas Resetarits jetzt als NIessl-Gegener geoutet. Bin gespannt, ob sich auch Alfons Haider outen wird - ich meine als Niessl-Gegner:
    2) zu den Wiener Rpothausmännern und -damen hat sich glücklicherweise noch wer dazu gesellt:
    ein mir unbekannter sozialistischer Vertreter namens Peter Traschkowitsch, der sich jetzt sogar für Österreich geniert ...

    3) und der ORF hat auch gleich Zitate und Forderungen der FPÖ-Burgenland bei der Hand, die diese Partei eindeutig ins rechtsextreme, faschistische Eck stellen:
    'Tschürtz meinte, das Christentum dürfe „keine Minderheit in Österreich werden“.'
    Und die neue FP-Landtagspräsidentin Benkö hatte sogar gesagt, dass in Österreich die Islamisierung voran schreite ...
    Und völlig inakzeptabel sind die Aussagen des neuen LH-Stellvertreters, der vom 'Kampf gegen die Ostbanden' und vom 'Ende der Bevorzugung von Nichtburgenländern auf dem burgenländischen Arbeitsmarkt spricht.

    Da kann der Wiener Red Indians Chief natürlich nicht einverstanden sein! Da will die FPÖ doch glatt, dass die Einheimischen einen Arbeitsplatz bekommen sollen!
    Wir geben ihnen doch lieber die Grundsicherung und lassen die anderen arbeiten!



    • Haider

      Peter Traschkowitsch ist als Bundes- und Wr. Landesvorsitzender der sozialdemokratischen LGBTI-Organisation SoHo { Sozialdemokratie & Homosexualitä}seit 2007 der Nachfolger Günter Tolars.

    • Undine

      @Politicus1

      *************!

  21. schreyvogel

    Niessl sollte lieber vorsichtig sein. Die jungen SozialistInnen sind brandgefährlich. Schon 1982 hat der damalige Vorsitzende der Sozialistischen Jugend den amtierenden LH waidwund geschossen, Kery verlor die nächste Wahl und musste sich erbittert ins Privatleben zurückziehen. Cap zog ins Parlament ein und wurde später Zentralsekretär der SPÖ.

    Jetzt scheint sich eine ähnliche Situation anzubahnen. Herr könnte über Nissels Leiche eine phänomenale Karriere machen, ganz wie Cap. Nissel wäre in seiner Partei nur mehr ein Geächteter.

    Die Situation schreit nach Gen. Faymann, dass er sich aufraffe und wie weiland Alexander der Große diesen gordischen Knoten durchhaue.



    • Politicus1

      vor solchen HERRlichen Zeiten möge uns der Allmächtige bewahren!

      Aber es stimmt: wie die HERR, so das G'scher ...

    • fewe (kein Partner)

      Das glaube ich nicht. Erstens, weil die SPÖ längst nicht mehr so sehr bedeutend ist und zweitens, weil ein Cap - man kann sonst von ihm halten was man will - einfach ein ganz anderes Kalliber ist als diese geifernde Person.

      Früher war die SPÖ mit intelligenteren Leuten besetzt. Früher biespielsweise Androsch, Vranitzky, Kreisky. Heute Faymann, Darabosch, Bures etc.

      Es ist eine ganz andere Partei als früher. Mir liegt die politische Richtung nicht und einige sind auch nicht wirklich seriös, aber sie sind intelligenter gewesen. Ich glaube daher nicht, dass man hier Parallelen ziehen kann.

  22. Waltraut Kupf

    Man kann es auch so sehen: Niessl hat den Kadavergehorsam diverser Parteipferde satt und hat immerhin das Stehvermögen, den auf ihn herniederprasselnden Shitstorm gelassen auszuhalten. Das allein ist eine Qualifikation, auch genießt er anscheinend im Burgenland ein gewisses Ansehen, und die Leute nehmen es ihm ab, daß für das Land etwas Positives bewirkt werden soll. Auch wenn dabei mitspielt, daß er eine Koalition ohne ihn bzw. die SPÖ verhindern wollte, so hat er doch jedenfalls darauf geschaut, welche Übereinstimmungen es zwischen ihm und Tschürtz gibt. Das jahrzehntelange Gewurstel und die Zwangsehe zwischen einander diametral entgegengesetzten Parteien war ein Nonsense an sich, der letztlich zu einer Angleichung und einer schalen Brühe fauler Kompromisse geraten ist. Aus meiner Sicht hat es auch eine gewisse Folgerichtigkeit, wenn die stimmenstärkste Partei mit jener mit den höchsten Zugewinnen koaliert, da hier der Trend und ene gewisse Dynamik einbezogen sind. Daß die Regierungsbildung so schnell gegangen ist, würde ich als positives Zeichen möglichen Funktionierens werten. Letztlich wird sich aber an "ihren Früchten" zeigen, ob sich diese Provokation gesamtgesellschaftlich gelohnt haben wird.



    • Brigitte Imb

      Niessl wird noch als Held gefeiert werden........als einziger roter LHM im Bund. :-))))

      Sind das nicht schöne Träume?

    • Waltraut Kupf

      an Brigitte Imb. schön wär's, nur werde zumindest ich es nicht mehr erleben.

  23. machmuss verschiebnix

    Da haben wir's schon - » Faymann ist in Bedrängnis und schiebt Verantwortung auf Niessl. «

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4748195/SPO-versinkt-im-rotblauen-Strudel?_vl_backlink=/home/politik/index .

    Selbst wenn im Burgenland mit diesem Gespann was weitergeht in eine sinnvolle Richtung,
    selbst dann wird wird es in der SPÖ-Zentrale (und Umgebung) KEINE EINSICHT geben ! ! !

    Wie denn auch, wo doch der "Kampf gegen Rechts" , gegen dieses imaginäre und
    beliebig dehnbare Feindbild NAZI, die einzig verbliebene "Orientierung" ist, mit der man
    ALLE - vom Salon-Sozi bis zum gewaltbereiten linken Bodensatz - bei der Stange halten
    kann ! ! !



  24. Dr. Otto Ludwig Ortner

    "Daß heute weder FPÖ noch ÖVP stolz auf den exemplarisch guten und international anerkannten Zustand 2007 am Ende von Schwarz-Orange demonstrieren" hat wohl den Grund, daß damals schon der moralische Infarkt der Parteiendemokratie eingetreten war, den laut offizieller Mitteilung der Innenministerin Prokop und des Chefs der SPÖ Dr. Gusenbauer (hier archiviert) akut Geisteskranken Obmann der FPÖ Dr. Jörg Haider nicht - wie das Gesetz es erfordert - zur Heilbehandlung zu beurlauben, sondern zum Despoten Kärntens zu machen. 2007 war auch der ökonomische Infarkt Österreichs - mit der aufgeblasenen Hypo-Alpe-Adria - als Zeitbombe gelegt. Die Parteiendemokratie hat dann auch international den Finanzplatz Österreich unmöglich gemacht ("Mir zahl'n net" = Gaunerjargon).
    Dazu kommt der leidenstypische Unfalltod Dr.Jörg Haiders, der unschuldig - weil unzurechnungsfähig - war, doch die verantwortlichen Politiker befleckten sich - und ihr System - die Parteiendemokratie - mit Blutschuld.



  25. Patriot

    Dass die SPÖ eine miese kommunistische, heimatverräterische Partei der Bonzen, Blutsauger und Lügenbolde ist, wissen wir eh alle. Zu dieser Truppe ist alles schon 1000 mal gesagt worden. Wer die Schmähs dieser Partei noch glaubt, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.

    Das Problem ist die ÖVP und die FPÖ. Beispielhaft erinnere ich an das Versprechen von Haider und Schüssel im Jahre 2000 einen Zuwanderungsstop zu liefern:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/haider-einigung-ueber-zuwanderungsstopp-fuer-auslaender-a-62310.html
    Haider: Einigung über Zuwanderungsstopp für Ausländer

    Der österreichische Rechtspopulist Jörg Haider von der FPÖ kam bei den Regierungsverhandlungen mit der konservativen ÖVP offenbar rasch zum Ziel. Seinen Angaben zufolge einigten sich die Parteien auf einen Zuwanderungsstopp für Ausländer. Aus den Reihen der EU hagelte es Kritik.


    Es kam dann ein bischen anders. Wirtschaftlich war die schwarz-blaue Regierung zwar nicht gut, aber auch nicht ganz katastrophal, zumindest im Vergleich zu Regierungen mit rot-kommunistischer Beteiligung. Aber die Massenzuwanderung wurde keineswegs gestoppt, und so haben wir heute so katastrophale Zustände, dass in Wien bald schon 2 Drittel aller Kleinkinder "Migrationshintergrund" haben. Das alles natürlich nicht nur wegen der geringen Geburtenraten der Österreicher, sondern vor allem wegen einer drittweltmäßigen Bevölkerungsexplosion, die inklusive der Illegalen die Einwohnerzahl in Ö wohl schon über 9 Millionen hebt.

    Hätte es ab 2000 wirklich einen Zuwanderungsstop für Drittstaatler gegeben, wären nicht nur keine Anhänger des pMm Mohammed mehr eingereist, sondern es wären im Gegenteil viele Anhänger des pMm Mohammed wegen Familiengründung AUSGEREIST, und wir wären heute vermutlich nach Neuseeland das friedlichste, sicherste und wohlhabendste Land auf der Welt!

    Auch Schüssel hat es nicht geschafft, der EU die Stirn zu bieten. Es hiess immer: geht nicht, dürfen wir nicht, ist gegen irgendwelche Vereinbarungen die die EU im Jahre Schnee unterschrieben hat. Man kann über die Griechen sagen was man will, aber sie zeigen, wie man mit der EU zu verfahren hat. Österreich hätte außerdem 1000 mal bessere Gründe gehabt gegenüber der EU auf eigenen Standpunkten zu verharren. Immer ist man umgefallen. Bei der islamischen Massenzuwanderung. Bei den Diskussionen über die Fortführung der Beitrittsgespräche mit der Türkei. Jedes mal wenn die Gelegenheit da war den Euro-Verschuldungswahnsinn zu stoppen, und die Missachtung aller Gesetze zur Erhaltung der Stabilität des Euros einzuklagen, hat man die Goschn gehalten.

    Schüssel hätte auch 2006 mit FPÖ und BZÖ wieder eine bequeme Mehrheit von 94:89 Mandaten gehabt. Hat er aber nicht gemacht. Wollte lieber wieder ins großkoalitionäre Faulbett kriechen, und schon gar nicht weg vom Futtertrog.

    Womit wir schon beim Grundproblem aller failed states wie Griechenland und Österreich wären: der Futtertrog. Es geht den Parteien einzig und alleine darum, noch möglichst viele eigene Leute am Futtertrog zu halten. Es klingt primitiv, es ist aber so. Es gibt keine andere Erklärung. Jeder Politiker, bei dem Heimatverbundenheit, Vernunft oder Lebenserfahrung nur einen leichten Vorteil gegenüber dem Zug zum Futtertrog hätte, hätte bei der Politik der letzten 20 Jahre nie und nimmer mitgemacht.

    Deshalb beruht meine Hoffnung in Bezug auf die FPÖ einzig und alleine auf der Einführung der direkten Demokratie nach Schweizer Muster. Als Partei kann und wird die FPÖ genauso wenig machen wie die ÖVP. Es muss wieder der Souverän ans Ruder. Was wiederum eine leichte Entfernung vom Futtertrog auch für die FPÖ zur Folge hätte.



    • Josef Maierhofer

      @ Patriot

      Wer als Politiker für Österreich was tun will, muss es für Österreich tun und nicht für sich, seine Partei, seine Klientel, genau, wie Sie sagen.

    • cmh (kein Partner)

      Allerdings war Schüssel mit tatkräftiger Hilfe seiner nicht goschenhaltenden PArtei"freunde" zu kurz im Amt.

      Wir sind ja nicht erst seit gestern in der Krise, sondern das hat sich in den letzten 30-40 Jahren langsam immer deutlicher abgezeichnet. Wenn jetzt das Ruder so herum geworfen wird, dass es auch der letzte Trottel in seiner Sinnhaftigkeit kapiert, dann bricht das Schiff in der Mitte auseinander.

      Schüssel etwas vorzuwerfen ist mehr als kontraproduktiv und besorgt nur die Drecksarbeit der Sozen. Denn dass die ÖVP heute so ist wie sie ist und für die Sozien koalitionstauglich in untergeordneter STelle ist ja vor allem, dass sich die Schwarzen jeden herausschießen haben lassen - so sie das nicht gleich selber besorgt haben. Während heute jeder Maturant den großen gütigen Gott Bruno kennt, sind alle aus der ÖVP zumindest vergessen, wenn sie nicht gar zu Verbrechern stilisiert werden, über die die ÖVPler sich nur zu reden trauen sollen.

  26. socrates

    Vranz hat uns an die IKG verkauft, fuhr nach Israel und machte seinen Kotau. Er warf die Wiedergutmachungsmaschine für genau 1 Rasse an und lebte daher gut und in Sicherheit. Damit hatte er eine Hausmacht, die heute noch hinter der SPÖ steht. "Österreich zuletzt" war seine Devise. Kreisky meinte dazu: "Wenn sie sich schon einen Banker nehmen ist Androsch besser".
    Burgenland war vor Kery schwarz. Durch Dummheit und Hochmut verlor die ÖVP dieses Bundesland. ich lernte damals sehr engagierte Rote und sehr präpotente Schwarze kennen. Aber die SPÖ wurde auch korrupt und Matysek, die für die Hingabe an Kery einen Schuldirektorsposten bekam, wurde von ihm verstoßen und rächte sich durch ihre Mitschrift gegen Sinowatz. Die ÖVP aber blieb weiter unfähig.
    Gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergeblich......



    • socrates

      Damals gab es nur hübsche, junge und weibliche Direktorinnen, sie mussten nur einen Privattermin bei Kery buchen. Männer bekamen nur dann einen leitenden Posten wenn die Familie stimmte.

    • socrates

      Conchita Wurst hätte kein Leiberl gehabt!

    • Politicus1

      wäre der/die/das Wurschtl bei der FPÖ-Burgenland, dann täten sie eh nicht so toben, die Wiener SEXUALdemokraten (aus "Freundschaft"-Erwin Steinhauer).

    • Brigitte Imb

      Ad Wr. SEXUALdemokraten: Edlingers Sohn steht ziemlich unter Beschuß. (Pornosammlung auf dem Firmen PC)

    • Politicus1

      Brigitte Imb:
      mir genügt der Wilheminenbergskandal! 2,000 anerkannte Opfer - aber ekin einziger Täter/in ... Akten weg, vernichtet, unauffindbar, Datenschutz ... zum Kotzen!

      Und kein Journalist, keine Zeitung traut sich da einmal nachzuzstoßen. Eh klar: Inserate, Inserate ...

    • ludus

      @Brigitte Imb

      Wie der Vater so der Sohn? Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

    • bécsi megfigyelö

      @ludus
      @Brigitte Imb

      Sorry about, aber lautet das Sprichwort nicht korrekt?
      Der Apfel fällt nicht weit vom Roß.
      .

    • kamamur (kein Partner)

      @ socrates

      Zum tollen Franz-
      Vranitzky im Zwielicht/von Michael Grassl-Kosa und Hans Steiner. Auslieferung des Buches wurde kurzfristig durch Gerichtsbeschluss erreicht.
      Meine Beurteilung: Lehrbuch für politische Intrige, Heuchler-und Arschkriechertum.

  27. hamburger zimmermann

    lustig ist jedenfalls der flintenweib-habitus so manch trotzigen fräuleins aus dem sozi-dunstkreis. da schalten normale menschen vor schreck auf einen anderen tv-sender.
    .



  28. Josef Maierhofer

    Die SPÖ hat mit Ideologie und Selbstbedienung zu tun, wie so manche andere auch.

    Irgendwo habe ich da schon auch über inhaltliche Fragen im Burgenland was gehört, etwa über mobile Grenzkontrollen, über strenge Auslegung des Asylgesetzes, etc.

    Gestern am Columbusplatz in Wien 10, eine eilig zusammengetrommelte SJ Gruppe mit hoher Lautstärke versucht an die Menschen dieses vermeintliche 'No Go' heranzutragen. Die Zettel der Zettelverteiler werden nicht angenommen. In der Löwelstraße prangt das Plakat 'Verrat' ....

    Ja, die Zeitung 'Österreich' hat richtig getitelt, 'Strache zerlegt die SPÖ', ja, Dr. Unterberger hat richtige getitelt, die SPÖ ist aus den Fugen geraten und wird ziemlich sicher auf Nachdenkpause geschickt. Der Populist Hannes Androsch prophezeit ein 'Waterloo' für die Wiener SPÖ im Herbst.

    Ja, wer Hass und Ausgrenzung sät, kann nur solche Früchte ernten.



  29. schreyvogel

    "Speed kills", hat Dr. Khol im Jahr 1999 verkündet.
    Niessl - damals noch Hauptschullehrer - hat genau zugehört und hat diese Erkenntnis jetzt sehr wirksam angewendet. Und sie funktioniert noch immer bestens!
    Arme ÖVP!



  30. machmuss verschiebnix

    Bezüglich Demo-Anschluß ist Österreich die führende Kraft, denn in Deutschland
    laufen diese Extemisten noch auf der Straße rum, während sie in Österreich schon
    im Parlament sitzen und - welch Freude - großen Anteil am Niedergang der SPÖ haben !



    • machmuss verschiebnix

      ... außer Joschka Fischer - aber der tut ja keinem mehr weh :)

  31. Politicus1

    Hat die rote Wut und der enorme rote Zorn auf Niessl nicht einen ganz anderen Grund?

    MMn. fürchten die roten Machterhalter jetzt den Verlust des Landeshauptmanns in der Steiermark. NIessl hat durch sein Hereinholen der FPÖ dem Schützenhöfer das Tor weit aufgemacht, ebenfalls mit einer - vom Wähler mehr als deutlich bestätigten - FPÖ eine Regierung zu bilden. Ohne Voves, ohne SPÖ!

    Und einen Landeshauptmann in der Steiermark als stimmenstärkste Partei zu verlieren, DAS ist Machteinbusse! Dafür gibt es dann nur einen Schuldigen: der Niessl war's!



    • emotionslos

      ...... und Donnerstags Demos ..... und ein gratiges Gedicht des Bundespräsidenten ... und EU-Sanktionen ... und, und, und ....

    • emotionslos

      ... Gesicht ..... s nicht d

    • Politicus1

      vielleicht scheibt er auch Gedichte, der Poet...

  32. Politicus1

    Zur Feststellung des Wertkonservativen: 'Der Antifa-Lack ist jedenfalls ab!'

    Ich finde das Gegenteil ist der Fall, wenn man sich die Wortmeldungen der Linkslinken in der SPÖ (Frau Herr ind Herr Mailath-P.), aber auch der mitlaufenden roten Künstler und Wissenschafter (von Lukas Resetarits bis Prof. Herbert Gruber) anhört.
    Da wird einem roten Landeshauptmann Niessl der "gesunde Menschenverstand" abgesprochen und die AntiFa-Keule gegen Faschismus und Rassismus zum vollen Schwung ausgeholt!

    Ein BSA-Präsident sollte ja außer gesundem Menschenverstand ja auch Intelligenz und Lesekompetenz haben. Wieso liest er nicht zuerst das verhandelte Koalitionsabkommen und nennt dann jene Punkte, denen eine SPÖ nie und nimmer zustimmen kann? Weil er sie selbst unter dem AntiFa-Mikroskop nicht finden wird!



    • Politicus1

      Pardon - natürlich Werner Gruber. Entschuldige mich bei allen Herbert Grubers ...

  33. Wertkonservativer

    "Was macht der Herr im Damenbad" ?

    Was hat Dr. Schüssel's Buch und er selbst mit dem heutigen Thema zu tun?
    (Der Mann war gut, ist jedoch inzwischen "Geschichte"!)

    Viel wichtiger:
    Die Roten sind drauf und dran, sich selbst ad absurdum zu führen!
    Der Antifa-Lack ist jedenfalls ab!

    Gut so: macht Platz für rotfreie Regierungszeiten!

    (mail to: gerhard@michler.at)



    • machmuss verschiebnix

      Lieber Wertkonservativer,

      wäre natürlich schön wenn der Lack wirklich ab wäre , aber ich hab' da so meine Zweifel.
      Die Roten sind zumindest in einem Bereich unschlagbar, nämlich beim erschaffen künstlicher
      Feindbilder !
      Und das wird denen wieder gelingen, weil deren Klientel einfach so gestrickt ist, daß
      sie Feindbilder brauchen - die sind für rationale Argumente a la Schüssel nicht zugänglich !

    • socrates

      Sicherheitshalber gab es nur Eunuchen im Damenbad!

    • Pumuckl

      @ Wertkonservativer 09:19

      " Gut so: macht Platz für rotfreie Regierungszeiten! "

      Rotfreie ÖVP-Regierung mit wem?

      Sie denken doch da nicht an die, von Ihnen seit Jahren geschmähte und lächerlich gemachte, FPÖ unter dem von Ihnen so genannten BLAUEN RITTER ?

      Zu " Was hat Dr. Schüssel's Buch und er selbst mit dem heutigen Thema zu tun? "
      Ich versuche Ihnen dies unter meinem Hauptkommentar 06:41 NOCHMAL zu beantworten.

    • Wertkonservativer

      Ja, werter @ Pumuckl,

      trotz meiner diversen Vorbehalte gegenüber der FPÖ, H.C. Strache und seiner Mannschaft, sehe ich in einer künftigen Zusammenarbeit der ÖVP mit der FPÖ, eventuell mit der Strolz-Mannschaft, eine gute Möglichkeit, den Rotlauf unseres Landes zu beenden!
      Und noch was: mit dem "Blauen Ritter" bin ich ja doch recht vornehm in meiner kleinen Aversion gegenüber H.C., oder?

      Also, werter @ Pumuckl, lassen wir's wachsen! Vielleicht wird ja doch noch was draus!

      Grüße,

      Ihr ja doch irgendwie lernfähiger Wertkonservativer!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer

      @ Pumuckl:

      Aber damit wir uns richtig verstehen:

      falls die Blauen - so wie viele hier im Blog - bei ihrem Wunschziel des EU-Austritts Österreichs bleiben, werden sie NIE zu Regierungsverantwortung im Staat kommen.

      Die Europäische Union ist für uns Europäer absolut unverzichtbar, vor allem schon aus wirtschaftlichen und Währungs-Gründen!
      Das ist jedenfalls meine feste Meinung, und - wie ich ganz sicher glaube - auch
      die der überwiegenden Mehrheit der Europa-Bevölkerung (der Wirtschaftstreibenden sowieso!)!

  34. Undine

    A.U. schreibt:

    "Wie man es klüger macht, hat im Jahr 2000 Wolfgang Schüssel vorgezeigt. Er hat mit der SPÖ einen Koalitionspakt ausverhandelt, und erst als dieser im SPÖ-Vorstand auf Probleme gestoßen ist, hat er dann den Wechsel zur FPÖ vollzogen."

    Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, hat damals nicht Schüssel die Initiative ergriffen, sondern Jörg Haider. Schüssel hatte doch VOR der Wahl beteuert, zurücktreten zu wollen, sollte er mit seiner Partei Dritter werden. Erst Jörg Haider hatte Schüssel ermutigt, im Bund mit der FPÖ die SPÖ auszutricksen, was auch gelang und viele große Verbesserungen für Ö bedeutete (bis auf den bedauerlichen Kniefall vor einer kleinen, aber umso mächtigeren, geldgierigen Vereinigung).

    A.U. schreibt weiter:

    "Daher ist es geradezu lächerlich, wenn jetzt SPÖ-Propagandisten so tun, als ob nicht der Ansturm, sondern die FPÖ-Propaganda das Problem wäre; sowie die Innenministerin, weil sie Zelte errichten ließ, um diesen Ansturm von Afrikanern und Asiaten irgendwo unterzubringen."

    Nicht den entlarvten Betrüger zu bestrafen, sondern stattdessen den Aufdecker ist eine uralte Methode, von der eigenen Unfähigkeit abzulenken. "Man" hatte bisher immer mit der Dummheit der Wähler gerechnet, die dieses perfide Spiel nicht durchschauen, rechnet aber jetzt nicht mit dem Internet! Die Linken bewegen sich sozusagen noch in der Steinzeit der Kommunikation und merken nicht, daß ihre Zeit und ihre verlogenen Methoden längst ABGELAUFEN sind.

    Also, liebe linke Toleranz- und Tugendbolzen, nicht die FPÖ schafft das Problem mit den Ausländern und dieser verheerenden, leider nachhaltigen Wirkung auf Österreich, sondern diejenigen schaffen die Ausländerproblematik, die sie nicht rechtzeitig auf ein vernünftiges Maß eingeschränkt, sondern sie geradezu gefördert haben!



    • Riese35

      Alles, was schlecht ist, hat uns Jörg Haider eingebrockt. Das ist simpel, denn er kann sich nicht mehr wehren. Wie gut, daß er tot ist. Wir haben unseren Sündenbock, auf den wir alle Schuld schieben und uns selbst reinwaschen können.

      Jörg Haider hat wie jeder Mensch Fehler gemacht. Er hatte aber auch seine guten Seiten. Er war mutig und wollte etwas bewegen. Die schwarz-blaue Zeit war in gewisser Weise eine goldene Zeit für Österreich, auch wenn damals Fehler gemacht wurden. Ich frage mich nur, warum es in Kärnten für die Machloikes über Parteigrenzen hinweg Einigkeit gegeben hat, warum die Kontrollmechanismen versagt haben, warum selbst nach dem Ausscheiden der FPÖ noch immer kapitale Fehler gemacht wurden.

      Auch Wolfgang Schüssel hat Fehler gemacht. Er hat sich den Ast, auf dem er gesessen ist, selbst abgesägt. Er hat Gehrer zugelassen, die der linken Gesellschaftspolitik zumindest den Boden aufbereitet und die Schulpolitik in ein Chaos gestürzt hat. Er hat den ORF mit einer schwachen Besetzung nicht unter Kontrolle gebracht. Besser wäre es gewesen, diesen gleich zu privatisieren und alle staatlichen Förderungen zu streichen. Er hat aber auf der anderen Seite, und das muß man ihm sehr zugute halten, das richtige Gespür für die Wirtschaft gehabt, hat Österreich beflügelt, hat noch so etwas wie eine aktive Außenpolitik betrieben.

      Trotz aller Unzulänglichkeiten dieser Zeit erlebte Österreich damals im Vergleich zu heute ein goldenes Zeitalter. Es gab Aufbruchstimmung. Heute regiert der Neid. Man sagt, wo gehobelt wird, fallen Späne. Ohne Aufbruchstimmung und Blick in die Zukunft werden wir es aber sicher nicht schaffen. Das gilt auch für Europas Zukunft.

  35. Pumuckl

    Um die Zukunft von Österreich und Europa, auf Grund realer, rational nicht widerlegbarer Bedrohungen, BESORGTEN BÜRGERN unterstellen Medien und gutmenschliche Gruppen PHOBIEEN - PATHOLOGISCHE GEISTIGE BEFINDLICHKEIT.

    Linke Orchideenakademiker werden nicht müde, in Ermangelung rationaler Argumente, der Mehrheit ihrer Mitbürger Xenophobie, Islamophobie u. s. w. vorzuwerfen.

    Und nun dieser verharmlosende Titel für DR. Schüssels Buch!



  36. Politicus1

    Wenn das die Zukunft der SPÖ ist, dann kann einem mur bange sein!

    Entsetzlich, was das Fräulein Herr (Chefin der Sozialistischen Jugend) gestern abend ständig in den ORF Nachrichtensendungen geboten hat.

    Mit einem auf ein paar AntiFa-Worte beschränkten Wortschatz geht's wahrscheinlich nicht besser. Die FPÖ ist "faschistisch, faschistoid, Nazi, rechtsrechts, rechtsextrem" ...
    Und das Dokumentationsarchiv ist DIE kompetente Stelle in Österreich, um das zu bestätigen ...
    Bei dieser Zukunftshoffnung wird einem auch klar, warum eine linkslinke Partei wie in Deutschland bei uns keine Chance hat. Bei der Sozialistischen Jugend ist links von ihr kein Millimeter mehr Platz.



    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)

      Wer gestern im ORF-"Im Zentrum" gesehen hatte, wie sich die Linken Cap, Pelinka und die zum Speien gutmenschliche bundesdeutsche Journalistin Kahlweit ob des Zusammengehens der Burgenländischen SPÖ mit den dortigen Freiheitlichen gegenseitig abgefotzt, wie der rote Cap heftig die Vorgehensweise Niessl zu erklären versucht und Strache geradezu staatsmännisch-gelassen agiert hatten, wird sich ob diesem Polittheater vor schieren Vergnügens auf die Schenkel geklopft haben...
      Und wer weiters gesehen hatte, wie sich mittags, nach der Pressestunde, die ORF-Patricia Pawlicki (Ehefrau des Kurier-Chefredakteurs Brandstätter) den Bundeskanzler völlig respektlos "zur Brust" genommen hatte, wird erkannt haben, wie rasch das politische Ende Faymanns bevorsteht...

  37. Pumuckl

    Wolfgang Schüssel

    Das Jahrhundert wird HELLER

    Der Altkanzler stellte am 2. Juni in der " Reitburg " sein neues Buch mit diesem Titel vor und ruft darin und bei dieser Buchpräsentation zu einer optimistischen Sicht Europas und seiner Zukunft auf.

    In Andreas Tögels Beitrag vom 3. Juni " Die Groko als Dauerverlierer " und dessen
    Kommentaren erleben wir ein HOHES LIED AUF WOLFGANG SCHÜSSEL.

    Auch A. U. nennt zwar heute DR. Schüssel nicht namentlich. Aber zwischen den Zeilen liest man ein HOHES LIED AUF DIE REGIERUNG WOLFGANG SCHÜSSEL.

    Auch viele Kommentare zum heutigen Tagebucheintrag von A. U. wird man als Beitrag zu einem HOHEN LIED AUF WOLFGANG SCHÜSSEL lesen können.

    Gerade deshalb riskiere ich bewußt, für folgende provokante Frage " verhauen " zu
    werden:

    IST WOLFGANG SCHÜSSEL AUCH NICHT MEHR JENE POLITISCHE LICHTFIGUR WELCHE DIE MEISTEN VON UNS IN IHM SAHEN ?

    ° BOKO HARAM und dieses " KALIFAT ISLAMISCHER STAAT " haben offiziell ihre
    Zusammenarbeit verkündet.

    ° BOKO HARAM und " KALIFAT ISLAMISCHER STAAT " haben ganz offiziell die INVASION EUROPAS, durch ihre teilweise militärisch bestens ausgebildeten TERRORVERBÄNDE, mit der Flut so genannter Flüchtlinge offiziell angekündigt.

    Das ist ein AUFMARSCH ZU BÜRGERKRIEGEN UND DEM VON SAMUEL HUNTINGTON ANGEKÜNDIGTEN KRIEG DER KULTUREN ! ! !

    So betrachtet sehe ich den Titel von Schüssel Buch als verharmlosende Provokation und habe ihm das beim Signieren des Buches auch gesagt.



    • Gandalf

      Der Titel ist ein Zitat aus dem Ende des zwanzigsten Jahrhunderts, das aus bestimmten Gründen als Motto für dieses Buch gewählt wurde; das hat Wolfgang Schüssel in der Einleitung seines ersten Statements ausdrücklich erwähnt. Aber vielleicht sind Sie ja etwas später gekommen und haben diesen Satz daher nicht gehört.

    • Pumuckl

      @ Gandalf

      Ich habe Schüssels Erklärung des Titels schon gehört, aber die Mehrheit künftiger
      Leser nicht.
      Deshalb sehe ich diesen Titel als unzulässige Verharmlosung der Befindlichkeit dieser EU !

    • machmuss verschiebnix

      Vielleicht verwechseln die Linken diese BOKO HARAM mit Procol Harum und
      freuen sich auf deren Auftritt ( ja OK - is' nicht witzig ), aber wer könnte hier in
      Europa besser zum Umdenken "aufgeigen" als so eine islamische "Band" -

      War es nicht in der Geschichte durchwegs so, daß es (fast) immer nur durch
      "Meinungsdruck" angesichts großer Kathastrophen zu Neuorientierung kam ?!
      Genau so einen Meinungsdruck baut der IS auf und die Linken lechzen danach



      1

    • Charlesmagne

      Also , ein realistischerer Titel schiene mir "Europa wird dunkler" zu sein.

    • machmuss verschiebnix

      Die Zukunft mag wohl heller sein, davor aber muß Europa noch tiefer fallen,
      so tief, bis es zur Vernunft kommt und seine » Zombie-Strukturen « reformiert !

      --- Zitat ---

      Der deutsche Ökonom Stefan Kooths sieht durch die expansive Geldpolitik ein „Konservieren von Zombie-Strukturen“. Die Chancen auf eine sanfte Landung seien sehr gering.

      -------------

      Hinsichtlich des Anerkennens der Notwendigkeit von Reformen scheint sogar schon
      Rußland der EU voraus zu sein:

      --- Zitat ---

      Es gilt als offenes Geheimnis, dass Putin seinen international angesehenen Finanzexperten Kudrin als Joker bereithält, um ihm beizeiten den Premiersposten zu übergeben. Diese Woche hat Kudrin zum ersten Mal die prinzipielle Bereitschaft dazu signalisiert – unter der Voraussetzung, dass es zu Reformen, unter anderem politischen, komme. Denn im Unterschied zu anderen ließ Kudrin mit der Aussage aufhorchen, dass „die heiße Phase der Krise noch bevorsteht“.

      ------------

    • Pumuckl

      Zu @ Wertkonservativer 09:19

      " Was hat Dr. Schüssels Buch und er selbst mit dem heutigen Thema zu tun? "

      Ich komme soeben von einer längeren MTB-Runde durch den Wienerwald und habe
      die hochsommerliche Hitze sehr intensiv empfunden.
      Deshalb verstehe ich, wenn meine folgenden 2 Sätze aus meinem Hauptkommentar, welche schon alleine Ihre Frage klar beantworten, in der
      Sommerhitze Ihrer Wahrnehmung entgangen sind:

      " Auch A. U. nennt zwar heute DR. Schüssel nicht namentlich. Aber zwischen den Zeilen liest man ein HOHES LIED AUF DIE REGIERUNG WOLFGANG SCHÜSSEL: "

      Tatsächlich war ja Wolfgang Schüssel nach Figl, Raab, Kamnitz, Klaus und Schleinzer und Wallnöfer wohl der einzige ÖVPler mit deren staatsmännischem Format!

      Das Erscheinungsbild aller anderen ÖVPler seither war durch eher LENDENLAHME AUSSTRAHLUNG gekennzeichnet.
      Wenn man von H. J. Schelling absieht, scheint mir das auch für die aktuelle ÖVP-Riege zu gelten.

    • machmuss verschiebnix

      Genau, Pumuckl - Schelling macht einen guten Eindruck, aber die Herausforderungen
      mit denen er konfrontiert ist (angefangen beim Hypo-Balawatsch) sind potenzielle
      Genick-Brecher für Finanz-Minister !

    • F.V. (kein Partner)

      Also Herr Pumuckl,

      das Hohe Lied ist ein biblischer Begriff und eher nicht für den politischen Müllhaufen adäquat. Aber bitte, das ist halt Geschmackssache.

      Wenn Schüssel sich bemüßigt fühlt über die EUdSSR zu schreiben, so steht ihm das frei. Immerhin hat er wesentlichen Anteil, daß Österreich hier hineingelogen wurde.

      Aus diesem Grund habe ich Schüssel persönlich und seine Regierung als die schlimmste Abrissbirne Österreichs bezeichnet: Ende der Souveränität, fremdbestimmt durch Ukasse des Brüssler Politbüros und inzwischen per ESM und EZB dem größten Raubzug der Geschichte ausgeliefert. Auch der Schmäh mit der „Friedensunion“ ist eine dreiste Lüge: Der Zerfall Jugoslawiens wurde nicht als friedliche und selbstbestimmte Neuordnung unternommen, sondern mit US- bzw. NATO-Bomben und Uranmunition herbeigebombt und mit Albanien ein Verbrechersyndikat als „Staat“ installiert, das den europäischen Drogenhandel erledigt bzw. die muselmanische Infiltration. Und in der Ukraine ist die EU dabei den Lakai für die USA zu machen und mit ihrer verbrecherischen Politik den Dritten Weltkrieg zu schüren.
      Die Idee die Neutralität gegen eine NATO-Mitgliedschaft einzutauschen ist auch aus dieser Ecke gekommen.

      Wenn der Titel eine verborgene Bedeutung haben sollte, „es wird heller“ in Europa, dann wohl nur für Logenbrüder, Illuminierte. Die „bringen auch das Licht“ – wie sie glauben – nach Europa.

      Wenn Sie gar noch glauben, daß der Tögel-Beitrag und die dortigen Kommentare ein „Hohes Lied“ auf Schüsserl wäre, dann verstehe ich nicht wie Sie das hinbiegen. Einerseits kam dieser ja gar nicht vor, andrerseits ist m.M. Liberalismus (Tögels Ideal) und christliche Soziallehre (die angebliche Grundlage der ÖVP und ihrer Anführer) nicht sonderlich kompatibel. Allerdings konzediere ich natürlich, daß weder Schüssel noch die ÖVP mit ihren angeblichen Grundlagen etwas zu tun haben.

    • edwige (kein Partner)

      @machmuss verschiebnix

      Wolfgang Schüssel "Es wird heller........ doch nicht ganz."

      btw.: Gewehrfeuer und Explosionen können auch "erhellen". Das meine ich im Bezug auf "Procul Harum". Will aber keine Teufel an die Wand malen.





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