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Die einzig richtige Antwort auf Athens neuesten Trick

Lesezeit: 1:30

Im Prinzip ist es ja gut und richtig, die Griechen selbst über das Sparprogramm entscheiden zu lassen, das nötig ist, wenn das Land im Euro bleiben will. Schließlich sind es ja auch die griechischen Bürger selber, die so und so die Konsequenzen zu tragen haben werden. Trotzdem ist es eine Chuzpe, was da die Regierung plötzlich vorgeschlagen hat.

Das ist es schon einmal deshalb, weil Athen Monate Zeit gehabt hätte, um nicht erst Zehn nach Zwölf blitzartig ein solches Referendum anzusetzen. Das ist genau der Chaos-Stil, mit dem die linksextremistische Regierung das ganze Land endgültig ruiniert hat. Eine Chuzpe wäre es auch, wenn die – noch unbekannte – Fragestellung manipulativ wäre. Bisher hat ja Athen nie objektiv über die EU-Vorschläge informiert.

Aber das alles wäre vielleicht noch hinnehmbar, wenn Athen nicht sofort mit dem Referendumsplan neuerliche Geldforderungen an seine Gläubiger verbunden hätte. Das ist absolut nicht einsehbar. Warum soll es wieder – wenn auch angeblich nur kurzfristig – neues Geld geben, nur weil Athen erst jetzt abstimmen lässt? Ist das nicht nur eine neue Finte, um solcherart das Geld für die jetzt fälligen Zahlungen hereinzubringen?

Daher darf es nur eine Antwort der vorerst überrumpelten Europäer geben: Ihr könnt gerne abstimmen, aber finanziert euren Laden bitte derweil selber. Zahlt halt euren Beamten und Pensionisten eine Woche später das fällige Geld aus, oder nur die Hälfte davon. Nur so merken die griechischen Wähler ja endlich am eigenen Leib, was es bedeutet, dass der europäische Weihnachtsmann im Gegensatz zu den letzten fünf Jahren nicht mehr helfen wird.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juni 2015 11:31

    Bei notorischen Schuldnern hilft nur Konkurs, was anderes verstehn die nicht.
    Bitte jetzt gleich, nicht mehr warten!

  2. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juni 2015 15:13

    Hier im Tagebuch von A. U. fehlt mir bisher folgender wichtiger - sicher aus der letztlich entscheidenden USA-Sicht wichtigste Aspekt zum etwaigen GREXIT.

    Bitte googeln unter GRIECHEMLAND - NATO und USA - GRIECHENLAND - NATO.

    ° Die USA haben unsere " FUK - EU " zu den für Europa sündteuren Sanktionen
    gegen Rußland gezwungen, weil sie mit der Ukraine ( natürlich samt KRIM ) die militärische Einkreisung Rußlands vollenden wollen.

    ° Es erscheint mir geradezu lächerlich wenn jemand glaubt, unser transatlantischer " PARTNER " USA würde dieser EU erlauben, das NATO-Mitglied
    Griechenland durch einen GREXIT oder gar EU-Ausschluß damit auch militärisch zu schwächen.

    GRIECHENLAND MUSS EUROLAND BLEIBEN, WEIL ES DEN USA ALS HOCHGERÜSTETES NATO-LAND WICHTIG IST. Wie viel das die EU kostet interessiert die USA überhaupt nicht.

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juni 2015 12:16

    Da die EU-Politiker ja unsere eigenen Politiker sind, die dort mitentscheiden, also die 'Summe der europäischen Elite', wäre es an uns gelegen, diese nicht dort hineinzuwählen, sondern vernünftigere, Österreich mehr verbundene, als es die Linken sind, also, würde es an uns liegen, auch einen EU-Austritt, Euro Austritt auf jeden Fall, wollen wir nicht weiter ausgesaugt werden von diesem selbstmörderischen, ideologischen Linkssystem zu verlangen. Bis 1. Juli gäbe es noch die Möglichkeit sich an einem Volksbegehren zur Aufforderung der Regierung zu einem Referendum über den Weiterverbleib in der EU zu beteiligen auf jedem Magistrat, auf jeder Gemeinde.

    Ob in Griechenland, eine Militärregierung kommt, ist eher zweitrangig, ob dort die Drachme wieder kommt, ist zweitrangig, jedenfalls das Geld ist weg und die Staatshaftungen (ein 'Riesengschäft' lt. Frau Fekter, fragt sich für wen) sind schlagend geworden, egal, was diese 'elitären Köpfe' da in Brüssel beschließen oder nicht, vielleicht kann da der große österreichische Bundeskanzler für seinen Freund Tsipras in Brüssel die Kohlen aus dem Feuer holen, nämlich unsere Kohle ... ... hätten wir den richtigen Kanzler.

  4. Ausgezeichneter KommentatorLot
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juni 2015 15:50

    Nicht GR oder Tsipras sind schuld an der Krise, sondern die Regierungen, welche die Europäische Währungsunion ihren Völkern aufgezwungen und in der Folge mit Billionen EURO-"Rettungsaktionen" unter Verletzung aller beschworenen Regeln am Leben halten wollte.Sie haben ihre Völker nach Strich und Faden belogen und betrogen.Und willfährige Journalisten und Medien, darunter auch AU, haben bei diesem Lügen und Betrügen mitgemacht und lange Zeit die Währungsunion forciert.

    Jetzt zu verlangen, "zahlt euch euren Laden selbsr". ist Senf nach der Mahlzeit.
    Es war dies das Prinzip, unter dem die Währungsunion gegründet wurde (Baiout-Verbot). Es wurde beihnahe täglich gebrochen und mit juristischen Finten umgangen. Die letzte Finte war das EUGH-Urteil zu Draghis unbeschränkter Staatsanleihefinanzierungen (Outright Monetary Transactions).

    Klagen hilft nichts. Wir sind längst verraten und verkauft.Und was uns lethargische Österreicher betrifft, wird das laufende EU-Austrittsbegehren zu einem riesigen Flop!

    Realisten warten jetzt nur noch auf den Zusammenbruch der Währungsunion und der EU. Beide sind restlos gescheitert.

  5. Ausgezeichneter KommentatorHelmut HGR.
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juni 2015 14:27

    Der Nasenring.
    Tsipras führt die EU-Verhandler nach Belieben am Nasenring herum

  6. Ausgezeichneter Kommentatorcaruso
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juni 2015 19:23

    Die Zeit hat in dieser Ausgabe ein Interview mit dem Deutschen Lutz Otte, der bei der Schweizer Bank Julius Bär arbeitend, Daten von Steuersündern an den deutschen Fiskus geliefert hat. Er hat dafür 1,1 Mio Silberlinge vom deutschen Staat dafür bekommen wurde schlußendlich aber in der Schweiz geschnappt und mußte dort auch hinter schwedische Gardinen.

    Technisch hat er die Daten von einem Großrechner, auf den er ihm Rahmen seiner Arbeit Zugriff hatte, abgezogen und via Mail an seine private Emailadresse geschickt.

    --------------------------------------------------------------------------------
    ZEIT: Wie viele Mails waren das?

    Otte: Acht oder neun. Und da waren ja nicht nur die Daten von diesen 2.700 Deutschen drin, sondern eben auch von 1.700 Briten, etwa 2.000 Franzosen, etwa 2.500 Italienern, 700 Niederländern, 200 Griechen, ein paar Hundert Österreichern und auch ein paar Hundert Spaniern.

    ZEIT: Haben Sie die mitgeliefert?

    Otte: Nein. Deutsche Behörden interessieren sich nur für die Deutschen.

    ZEIT: Hatten Sie die Hoffnung, dann eben auch entsprechende Deals mit anderen Ländern auch machen zu können?

    Otte: Na ja, das war die Idee. Ich dachte, wenn die Deutschen schon ein bisschen zu wenig zahlen, dann muss sich die Sache wenigstens woanders noch ein bisschen lohnen. Und interessant war natürlich auch, die Daten ein wenig anzuschauen. Zum Beispiel hatten die 200 Griechen zusammen etwa genauso viel Geld auf den Konten wie die 2.700 Deutschen.
    --------------------------------------------------------------------------------

    http://www.zeit.de/2015/26/steuersuender-schweiz-daten-handel-lutz-otte

  7. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juni 2015 19:30

    Samstag abends:
    Die Meldungen überstürzen sich.
    Der Grexit steht bevor.

    Es wird schmerzhaft sein, unsere Steuermilliarden sind weg, am schlimmsten erwischt es aber die Griechen. Deren neue Währung ... nun ja, es wird schlimm werden.

    Ganz ehrlich! Europa hat schon was Schlimmeres erlebt und wird auch das überleben.
    Das aber nur, wenn es eine Lehre sein wird.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorZraxl
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2015 13:13

    Weil hier immer so gegen die griechische Regierung geschimpft wird: Die Anstrengungen des Herrn Varoufakis, den EU-Finanzministern wenigstens die Grundlagen von Volkswirtschaftslehre beizubringen, muss man jedenfalls als positive Initiative würdigen - auch wenn dieses Unterfangen natürlich scheitern muss.


alle Kommentare

  1. heartofstone (kein Partner)
    30. Juni 2015 20:19

    Stellt bitte jemand das Arxxxkriechen der europäischen "Eliten" gegenüber den Griechen ein? Notfalls einfach erschlagen ...

    Griechenland ist laut den Worten des maltesischen Ministerpräsidenten Joseph Muscat grundsätzlich bereit, das geplante Schuldenreferendum auszusetzen. Voraussetzung sei eine Einigung mit den Gläubigern, sagte Muscat heute Abend im Parlament seines Landes.

    Persönlich würde ich es begrüßen, wenn endlich jemand den Griechen direkt ins Gesicht sagt: Fahrt zur Hölle und nehmt eure Schulden bitte mit ...

  2. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      30. Juni 2015 13:20

      Im UTB wird seit Wochen in allen Variationen Griechenland diskutiert. Als ob es das Weltproblem Nr. 1 wäre.

      Wie man hört, wird die FED am 17. 9. die Zinsen anheben, was Wissende zu der begründeten Annahme führt, daß damit der Anfang vom Ende eingeläutet wird, sozusagen D-Day für die Weltwirtschaft. Die USA haben bei einem BIP von angeblich 17 Billionen (dessen Höhe wohl nur als inflationäre Aufblähung zu erklären ist) 60 Billionen an Schulden (Staat, Unternehmen und private Haushalte). Das Massaker im bei weitem größten Rentenmarkt wird die Immobilien-Blase und am Aktienmarkt wie ein Mailüftchen erscheinen lassen.

      In China gab es in jüngster Zeit heftigste Kursstürze an den Börsen, womit die irrsinnigen Kurs-/Gewinnverhältnisse von 84 anzeigen welcher Sturm da kommen wird. In den USA werden die Aktien – gemessen an ihren Kursen – derzeit mit dem 26,5-fachen der Firmengewinne bewertet. In Deutschland/Mitteleuropa hielt man in soliden Zeiten einen Wert zwischen 9 -13 für reell.

      Bei weltweit 200 Billionen an Schulden ist die Lage ernst UND aussichtslos.

      Österreichs Staatsschulden von ~ 285 Mrd. bei einem Zinsendienst von 7,65 Mrd. – entsprechend ca. 2,75% - sind ein Mühlstein am Hals, wenn plötzlich um ein Prozent oder noch mehr die Zinsen steigen, was sowohl die geänderte Politik der FED als auch die Herabstufung der österreichischen Bonität schnell bewirken könnte.

      Was also an Griechenland deutlich wird: es steht das heutige betrügerische Geldsystem am Abgrund. Griechenland ist weniger Ursache oder Auslöser dieser Krise, sondern ihr Symptom!

      Uns drohen aber noch andere, schlimmere Gefahren: die Flutung mit bildungsresistenten Kulturbereicherern. Und damit finis Europae.

      Griechenland hat gute Aussichten zwecks Bewältigung des absehbaren Chaos´ in einer Militär-Diktatur zu landen, wenn die Griechen kein Geld mehr von den Banken, keinen Benzin mehr bekommen – und noch mehr Leute ihre Arbeit verlieren. In dem Fall werden sie – schon angekündigt - die 5 – 700.000 „Flüchtlinge“ im Lande (die sie ohnedies nicht durchfüttern könnten) mit EU-Papieren ausgestattet nach Deutschland und Österreich in Marsch setzen.

      Und unsere Politkamarilla faselt von Verteilungsquoten, und erweist sich damit als unfähig das Problem auch nur phraseologisch zu lösen.

      Wir sind in einem Zweifronten-Krieg: die Flutung mit fremdvölkischen Massen einerseits und im Krieg mit der Finanz-Mafia mit deren betrügerischem Geldsystem, das nun am Kollabieren ist, andrerseits.

      Das Merkel hat diesmal wohl sogar recht: Fällt der Euro, fällt die EUdSSR. Dann bestünde die Chance die Souveränität wieder zu erlangen und damit das eigene Schicksal wieder selbst in die Hand zu nehmen.

  3. AppolloniO (kein Partner)
    30. Juni 2015 11:27

    Und nicht zu vergessen die Griechenland-Versteher wie die Kommunisten Gysi/Wagenknecht, den Präsidenten des Europaparlaments, Martin Schulz in guter Gesellschaft mit "unserem" BK Faymann, Die möchten noch immer Milliarden ins Athener Feuer werfen, als GR durch Rausschmiss zu disziplinieren.

    Deren schlechte Argumente:
    Jetzt helfen keine Austerity Maßnamen sondern -wie im Marschall-Plan -nur Cash.
    Die >300 Milliarden Zuschüsse und Haftungen waren ein vielfacher Marschall-Plan ohne Wirkung.
    Das ganze Geld sei ja nur an Banken geflossen: stimmt und die haben die selbige Summe den Griechen und deren Regierung hinten hineingeblasen. Auch ohne jegliche Wirkung.

  4. Erich Bauer
    30. Juni 2015 11:02

    Apropos "Tricks"...

    Da stürzt eine C 130 HERCULES in Gebäude (Hotels) in Indonesien... Tja, diese Gebäude dort sind etwas besser verstärkte "Baracken". Kein weißer "Feinstaub". Die Flugzeugtrümmer liegen herum... Die USA Bauvorschriften müssten vergleichsweise "Kartenhäusern" entsprechen...

    https://twitter.com/News_Executive/status/615759519973376003/photo/1
    Runterscrollen Fotos werden sichtbar.

    https://instagram.com/triwiratama/
    Erstes Foto (links) anklicken (Foto vergrößert sich)… dann mittiges Symbol (Pfeil) anklicken… Bild läuft.

  5. Gasthörer (kein Partner)
    29. Juni 2015 20:41

    Wahrscheinlich steht es in vielen Kommentaren. Bis auf AU hat es doch fast jeder verstanden. Was uns vorgeführt wird, ist ein Theater, hat nichts zu bedeuten. Aus vielerlei Hinsicht wollen unsere Chefs, die Amis, dass die Griechen im Euro bleiben. Sie wollen dass wir weiterhin alles zahlen und das für immer.
    Wir sind und bleiben der tributpflichtige Vasall des selbstgerechten Hegemons. In der EU wird nichts Wichtiges ohne den Sanktus der sich gottgleich fühlenden Ostküste entschieden. Es gibt myriaden von Beispielen dafür. Wer dagegen noch naiv anargumentiert, dem ist nicht zu helfen - oder er hat eine Agenda, wie unser Blogbetreiber halt.

  6. heartofstone (kein Partner)
    29. Juni 2015 17:22

    Hmmm, und was machen wir, wenn Griechenland einfach nicht aus dem Euro aussteigt? Aus der EU werden die Griechen sicher nicht freiwillig austreten, sind sie doch eines der großen Netto-Empfänger Länder. Allein wenn ich den Betrag von 2012, ~4,5 Mrd. Euro auf 10 Jahre zurück vorsichtig hochrechne ......
    Persönlich bin ich dafür, dass auch wir über den Verbleib der Griechen in der Eurozone verbindlich abstimmen dürfen.

  7. Laborratten (kein Partner)
    29. Juni 2015 13:57

    Die einzig richtige Antwort ist die Beendigung des US-europäischen Menschenversuchs.

  8. franz kopf (kein Partner)
    29. Juni 2015 13:56

    Morgen tagt unser Familienrat. Wir werden gemeinsam abstimmen, wie wir künftig mit unseren Geldverleihern umgehen. Ob wir etwas zurückzahlen wollen, oder gar nix. Welche Forderungen wir stellen werden, was wir von ihnen künftig erwarten, alle das werden wir morgen entscheiden.

    • Zraxl (kein Partner)
      29. Juni 2015 15:04

      Wie hoch sind Ihre Schulden? Kommt Ihr Geldverleiher selbst in ernsthafte Schwierigkeiten wenn Sie nicht zahlen?

      Wenn ja: Ihre Chancen für Verhandlungen sind wirklich gut. Überlegen Sie sich, ob Sie 20% oder doch nur 10% zurückzahlen werden, und teilen Sie Ihrem Geldverleiher Ihren Entschluss mit. Vorausgesetzt er ist freundlich, sonst zahlen Sie weniger.

      Wenn nein: Vergessen Sie es. Wenn Sie nicht pünktlich zahlen sind Sie wegen Betrug dran.

    • Das Goldene Kalb (kein Partner)
      29. Juni 2015 16:08

      #fk - Welcher Idiot hat ihnen Geld geborgt?

    • F.V. (kein Partner)
      29. Juni 2015 20:55

      Da kam Moshe Green zum Rabbi und sagte: Rebbe ich habe ein großes Problem, ich muß in ein paar Tagen dem Sami Blau eine große Schuld zurückzahlen, aber ich habe kein Geld.

      Der Rabbi klärt eine Weil und sagt dann: Mach am nächsten Sabbat dein Fenster auf und ruf den Blau. Und dann sagst, daß es alle hören können: Sami, du weist, daß ich dir morgen a große Schuld zurückzahlen soll. – Blau wird dir sagen: ich weiß.

      Und dann sagst ihm, daß du ka Geld hast.

      Dann hat der Blau a Problem.

  9. Zraxl (kein Partner)
    29. Juni 2015 13:13

    Weil hier immer so gegen die griechische Regierung geschimpft wird: Die Anstrengungen des Herrn Varoufakis, den EU-Finanzministern wenigstens die Grundlagen von Volkswirtschaftslehre beizubringen, muss man jedenfalls als positive Initiative würdigen - auch wenn dieses Unterfangen natürlich scheitern muss.

  10. cmh (kein Partner)
    29. Juni 2015 12:32

    Wer wird denn gegen Demokratie sein?

    Überraschenderweise ist (bis jetzt) noch niemand draufgekommen, dass man ja auch über eine zu bezahlende Zeche mit dem Wirt abstimmen könnte. Der Wirt ist da ja automatisch majorisiert.

    Wenn es die Griechen können, dann möchte ich das auch tun.

    Man merkt die linxe List und man ist verstimmt.

    • F.V. (kein Partner)
      29. Juni 2015 22:19

      Man merkt noch was anderes:

      Die eine Sorte Apologeten der Dämokratie beschwört sie immer, solange sie in ihrer Einfalt glauben mitbestimmen zu können, die andere, die damit eine bequeme Herrschaftsmethode hat, mit der man dem tumben Volk Bedeutung vorgaukelt, beschwört sie solange damit keine störenden (= bindenden) Abstimmungen passieren.

      Ist das Ergebnis aber an drei Fingern abzuzählen, wie im Fall der Volksabstimmung in Griechenland, dann ist die Dämokratie selbstredend ein Übel, ein Trick, ... mit einem Wort, ein hinreichender Grund für einen „regime change“, wie das ja schon einmal in GR der Fall war.

      Man merkt also an dieser Vorführung, daß es in Wahrheit keine Demokratie gibt und im Zweifel auch allfällige Abstimmungen, die gegen die Absichten der Herrschenden gerichtet sind, ignoriert und die für derartiges „foul play“ Verantwortlichen sanktioniert werden. Vertreibung aus dem Amt ist die geringste Sanktion, Verbarschelung oder Verhaiderung in schweren Fällen die Regel.

  11. Haider
    28. Juni 2015 21:56

    Die deutsche Qualitätszeitung „Welt“ hat ausgerechnet, daß Griechenland seit dem EU-Beitritt 1981 eine Gesamtsumme von 505 Milliarden Euro erhalten hat. Diese würden sich aus EU-Subventionen (230 Milliarden), dem Schuldenschnitt 2012 (150 Milliarden) und vergünstigten Kreditkonditionen (125 Milliarden) zusammensetzen. Rechnen wir der Einfachheit halber mit 11 Millionen Einwohnern Griechenlands, so bekam jeder hellenistische Bürger (vom Baby bis zum Altersdementen) etwa € 46.000,- von den EU-Zahlern geschenkt. Soweit das Fekter’sche Supergeschäft!
    Auffällig ist für mich auch das fast erpresserische Engagement der USA für Griechenlands Verbleib im Euro. Sie schieben geostrategische Überlegungen vor. Nur wer soll das glauben? Sie päppelten die IS militärisch auf, um ihren israelischen Freunden einen Gefallen zu tun. Immerhin sind beide mit Syriens Staatschef Assad im Clinch (zwei Fliegen auf einen Schlag). Die USA schafften es, in den letzten Jahren nicht nur den Nahen Osten (Vorderen Orient) inclusive Afghanistan und Pakistan völlig zu destabilisieren, sondern auch die nordafrikanischen Staaten im Chaos untergehen zu lassen (der ganze „Frühling“ entpuppt sich als einziger Horror). Jetzt spielen sie auf „splendid isolation“; so nach dem Motto: Hinter uns die Sintflut, soll sich doch die EU darum kümmern.
    Hunderttausende (Millionen ?) wandern als illegale Okupanten aus ganz Afrika in unser Sozialsystem zu, da jegliche Barriere Richtung Europa fiel. Als einzige Berufsqualifikation bringen diese Menschenmassen Kenntnisse im Drogenhandel mit.
    Danke Vereinigte Staaten von Amerika!

    • F.V. (kein Partner)
      29. Juni 2015 12:04

      Herr Haider,

      Ihr Beispiel ist tendenziell richtig, aber wie man sehen kann, lügt auch hier die Qualitäts-Zeitung „Welt“.

      Der Staatsschuldenstand beträgt nach letzten Meldungen ca. 320 – 340 Mrd., die ELA und Target-Kredite ca. 200 Mrd., die in Ihrer WELT-Aufstellung ja fehlen. Wieviel die Schulden tatsächlich ausmachen wissen wahrscheinlich nur die Götter.

      Ihren Hinweis auf die Rolle der USA ist aber der entscheidende. Selbst die korrupteste du dümmste Polit-„Elite“ könnte ja nicht so verblödet sein in das Faß ohne Boden laufend Geld hineinzugießen, wenn nicht jemand „Wünsche, die man nicht ablehnen kann“ an sie herantrüge. – DAS ist das wahre Drama, daß wir eine tributpflichtige Satrapie der „einzigen Weltmacht“ sind.

    • cmh (kein Partner)
      29. Juni 2015 12:35

      Kann schon sein, dass die Alitmentierung der Griechen auch nicht wirtschaftliche Hintergründe hat. Aber ein Politiker, der seine Wähler darüber im Unklaren hält ist ein Verräter.

      (Die Möglichkeit, dass es ein ganz besonders kluger und schlauer und wohlwollender Politiker macht ist nicht nur unwahrscheinlich, sondern auch Verrat. Wenn auch nur an der Demokratie und nicht an seinem Volk.)

  12. bécsi megfigyelö
    28. Juni 2015 17:26

    Wie Pumuckl im Detail schreibt, hält Herr Draghi gar nix fest! Der macht sklavisch das, was ihm Goldman-sucks und east-coast, CIA und Atlantikbrücke auftragen.

    FDJ-Merkel tut, was der große Bruder (Achtung, jetzt sitzt er nicht mehr in Moskau!) anschafft, und läßt den deutschen Steuerzahler blechen, bis er krepiert. Sie hatte zwar geschworen, "dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden ... werde. So wahr mir Gott helfe.“ Doch wie stellte Herr Steinbrück bereits 2013 fest: „Also: Schaden vom Volke abzuwenden – das stelle ich mir anders vor".

    Es ist traurig, wie heute EU-Bonzen und Lügenmedien mit ihrem Zahlung-Ja-Nein-Hin-und Her-Geschwafel diese Ausplünderung Europas begeistert hochjubeln. Und ich frage bekümmert: Auch der Autor dieses Blogs?

    Wetten, daß die EU (das heißt WIR) weiterzahlt?
    .

    • Erich Bauer
      28. Juni 2015 17:53

      NIEMAND ZAHLT! Das Papier wird gedruckt... Bitte, bitte... Warum kapiert das niemand...DIE wollen unser Blut aussaufen, unsere Seele zerstören, DIE wollen Sklaven... jederzeit füssilierbar. WANN WERDET IHR TRIÒTTELN DAS KAPIEREN???!!! Wahrscheinlich erst dann, wenn Euch der Genickschuss wie eine Gnade vorkommt... anstatt der Pfählung.

    • F.V. (kein Partner)
      29. Juni 2015 12:15

      Herr bécsi megfigyelö hat schon recht, und die Wette bereits gewonnen.

      Schäuble hatte dafür unmittelbar nach dem Knalleffekt das dafür nötige neu Etikett gefunden.
      Wir zahlen halt unter einem andern Etikett weiter.

      Auch Herr Bauer hat recht: es ist nur bedrucktes Papier, allerdings ist die Lage ähnlich wie mit einer Fälscherbande. Solange niemand die Blüten als Blüten erkennt, kann man damit recht kommod reale Werte „einkaufen“, d. h. stehlen.

      Die betrügerischen Banken mit der EZB an der Spitze, fabrizieren „fiat money“, das – richtigerweise als wertlosese, bedrucktes Papier erkannt wurde -, aber damit werden dennoch im Rahmen unserer Rechtsordnung Schuldverhältnisse geschaffen, für die am Schluß wer gerade stehen muß. Nämlich WIR, die als Werktätige das Realvermögen schaffen, auf das die Bankenmafia mit der Begründung „to obig to fail“ und der angeblichen „Systemrelevanz“ zugreift.

      WIR zahlen – außer das Gesindel wird hinweggefegt und an die Wand gestellt.

  13. Politicus1
    28. Juni 2015 16:12

    Herr Draghi hält fest!
    Ungeachtet der Entscheidung der Euro-Gruppe, die Hilfen für Griechenland am Dienstag auslaufen zu lassen, hält die Europäische Zentralbank (EZB) die Notfallhilfe für Griechenland vorerst unverändert aufrecht. In einer am Sonntag nach der Sitzung des EZB-Rates in Frankfurt am Main veröffentlichten Erklärung hieß es, die griechische Zentralbank habe zugesagt, alles zur Wahrung der Finanzstabilität zu tun. Die griechischen Banken werden seit geraumer Zeit durch diese Hilfen über Wasser gehalten.

    • F.V. (kein Partner)
      29. Juni 2015 12:21

      Das Schäublesche Etikett:

      Tun alles, um Euro-Zone zu stabilisieren

      Das Draghische Etikett:

      ... alles zur Wahrung der Finanzstabilität zu tun.

      Das Spiel geht also weiter, auch wenn sich mancher voreilig freut, daß den Bankrotteuren endlich das Handwerk gelegt wurde.

  14. Lieber Augustin
    28. Juni 2015 10:52

    Die Griechen sind ganz einfach schlauer als die EU (wir). Im Endeffekt werden sie sich schon einige Sparmaßnahmen abringen lassen - aber sie werden diese ganz sicher nicht zu 100% umsetzen.
    Und sie werden, in levatinischer List, sogar noch zusätzliches EU-Geld fordern, für die Kosten der Umsetzung und zur Abfederung für arme Menschen, z.B. durch eine Negativsteuer.

    Die EU sollte sich wirklich Gedanken machen, wie man die Griechen zur Einhaltung der Sparversprechungen animieren könnte.

    • F.V. (kein Partner)
      29. Juni 2015 12:27

      Was quasseln Sie für einen Unsinn.

      Sie haben immer noch nicht begriffen was hier gespielt wird und WER die Spielmacher sind.

      Die Griechen tun deshalb NICHTS, weil sie mit ihrer desolaten Wirtschaft und einem Nicht-Staat dazu gar nicht in der Lage sind. Daß Tsipras und Varoufakis hier „Spielchen“ spielten ist einerseits auf die kurzfristig gar nicht änderbare Lage und andrerseits auf die Zwänge der USA gegenüber Europa, d. h. dem Politbüro in Brüssel zurückzuführen.

      Ihren Brief ans Christkind sollten sie für Weihnachten aufheben.

  15. kritikos
    27. Juni 2015 22:58

    Vielleicht sind jetzt die EU-Politiker endlich so weit einzusehen, dass der Popanz aus Griechenland sie die ganze Zeit nur gepflanzt hat, und ihn mit seinem Referendum arbeiten zu lassen, aber ohne einen Cent zu zahlen.
    Warum zahlen ihm die US nichts, wenn sie so an dem Nato-Mitgliedsland interessiert sind. Na klar, die wenden das übliche Druckmittel gegen die EU an, kommt billiger.

    • Brigitte Imb
      27. Juni 2015 23:19

      Ich möchte fast wetten, daß dieses Theater ähnlich weiter geht. Im Moment ist es natürlich überaus schwierig den zahlenden Menschen zu vermitteln, daß GR im €, in der EU, in der Nato bleibt. DIE basteln an einer zu vertretenden Lüge, die etwa so aussehen wird, daß GR - wenn es sein muß - sogar heimlich finanziert werden wird. Komme was wolle. Leider muß die RestEu nun offiziell Strenge demonstrieren, die unterm Strich NULL wert sein wird.
      Außerdem, wann haben sich die Eurokraten an Gesetzes-, bzw. Vertragsbruch gestoßen?

  16. Sandwalk
    27. Juni 2015 19:30

    Samstag abends:
    Die Meldungen überstürzen sich.
    Der Grexit steht bevor.

    Es wird schmerzhaft sein, unsere Steuermilliarden sind weg, am schlimmsten erwischt es aber die Griechen. Deren neue Währung ... nun ja, es wird schlimm werden.

    Ganz ehrlich! Europa hat schon was Schlimmeres erlebt und wird auch das überleben.
    Das aber nur, wenn es eine Lehre sein wird.

  17. caruso
    27. Juni 2015 19:23

    Die Zeit hat in dieser Ausgabe ein Interview mit dem Deutschen Lutz Otte, der bei der Schweizer Bank Julius Bär arbeitend, Daten von Steuersündern an den deutschen Fiskus geliefert hat. Er hat dafür 1,1 Mio Silberlinge vom deutschen Staat dafür bekommen wurde schlußendlich aber in der Schweiz geschnappt und mußte dort auch hinter schwedische Gardinen.

    Technisch hat er die Daten von einem Großrechner, auf den er ihm Rahmen seiner Arbeit Zugriff hatte, abgezogen und via Mail an seine private Emailadresse geschickt.

    --------------------------------------------------------------------------------
    ZEIT: Wie viele Mails waren das?

    Otte: Acht oder neun. Und da waren ja nicht nur die Daten von diesen 2.700 Deutschen drin, sondern eben auch von 1.700 Briten, etwa 2.000 Franzosen, etwa 2.500 Italienern, 700 Niederländern, 200 Griechen, ein paar Hundert Österreichern und auch ein paar Hundert Spaniern.

    ZEIT: Haben Sie die mitgeliefert?

    Otte: Nein. Deutsche Behörden interessieren sich nur für die Deutschen.

    ZEIT: Hatten Sie die Hoffnung, dann eben auch entsprechende Deals mit anderen Ländern auch machen zu können?

    Otte: Na ja, das war die Idee. Ich dachte, wenn die Deutschen schon ein bisschen zu wenig zahlen, dann muss sich die Sache wenigstens woanders noch ein bisschen lohnen. Und interessant war natürlich auch, die Daten ein wenig anzuschauen. Zum Beispiel hatten die 200 Griechen zusammen etwa genauso viel Geld auf den Konten wie die 2.700 Deutschen.
    --------------------------------------------------------------------------------

    http://www.zeit.de/2015/26/steuersuender-schweiz-daten-handel-lutz-otte

    • Undine
      27. Juni 2015 20:25

      @Caruso

      *********************!

      Lutz Otte: "Zum Beispiel hatten die 200 Griechen zusammen etwa genauso viel Geld auf den Konten wie die 2.700 Deutschen."

      Alleine für DIESEN Satz, der viel LICHT INS DUNKEL bringt, müßte der Mann aus dem Gefängnis entlassen werden. Wenn DAS stimmt---und die Schweizer Bank Julius Bär ist garantiert nicht die einzige Bank, die die griechischen Steuerverweigerer, die die Hauptschuld an der griech. Tragödie tragen, weil sie das Geld von GR abziehen, frequentieren, verstehe ich immer besser die jetzige Lage. Dazu noch die chaotische griechische Politik und die Goldmänner aus Übersee mit ihren schmutzigen Tricks.....

  18. socrates
    27. Juni 2015 18:10

    O.T. : USA, die Heuchler und Erfinder der politischen Korrektnes: .
    Nicht nur die Deutschen haben im 2. Weltkrieg menschenverachtende Experimente an wehrlosen Opfern durchgeführt. Die US Army hat an ihren eigenen Soldaten Senfgas getestet. Aber schön nach Rasse getrenne. Die Schwarzen und Asiaten haben Senfgas abgekriegt, die Weißen dienten als "Kontrollgruppe".
    Dazu der Pressefuzzy des Pentagon:

    "The first thing to be very clear about is that the Department of Defense does not conduct chemical weapons testing any longer," he says. "And I think we have probably come as far as any institution in America on race. ... So I think particularly for us in uniform, to hear and see something like this, it's stark. It's even a little bit jarring."

  19. socrates
    27. Juni 2015 17:59

    Mir erscheint es so, als wollten beide Seiten ein Scheitern der Verhandlungen, aber der jeweils andere soll es aussprechen. Dann ist derjenige, der es nicht gesagt hat, unschuldig.

  20. Lot
    27. Juni 2015 15:50

    Nicht GR oder Tsipras sind schuld an der Krise, sondern die Regierungen, welche die Europäische Währungsunion ihren Völkern aufgezwungen und in der Folge mit Billionen EURO-"Rettungsaktionen" unter Verletzung aller beschworenen Regeln am Leben halten wollte.Sie haben ihre Völker nach Strich und Faden belogen und betrogen.Und willfährige Journalisten und Medien, darunter auch AU, haben bei diesem Lügen und Betrügen mitgemacht und lange Zeit die Währungsunion forciert.

    Jetzt zu verlangen, "zahlt euch euren Laden selbsr". ist Senf nach der Mahlzeit.
    Es war dies das Prinzip, unter dem die Währungsunion gegründet wurde (Baiout-Verbot). Es wurde beihnahe täglich gebrochen und mit juristischen Finten umgangen. Die letzte Finte war das EUGH-Urteil zu Draghis unbeschränkter Staatsanleihefinanzierungen (Outright Monetary Transactions).

    Klagen hilft nichts. Wir sind längst verraten und verkauft.Und was uns lethargische Österreicher betrifft, wird das laufende EU-Austrittsbegehren zu einem riesigen Flop!

    Realisten warten jetzt nur noch auf den Zusammenbruch der Währungsunion und der EU. Beide sind restlos gescheitert.

    • Erich Bauer
      27. Juni 2015 16:17

      Es ist nicht so sehr das "lethargische Moment"... Viel zu viele (ich tippe, sogar die absolute Mehrheit = 67 Prozent) "profitieren" von diesem Betrugssystem. Den Teufel spürt das Völkchen NIE und wenn er es am Kragen hätte..." (Faust 1) "DIE sind doch nicht blöd Mann..." Damals bestand noch ein kleiner Funken einer Chance. Die Schweiz war nicht abgeneigt mit Österreich so etwas wie einen Alpenverbund einzugehen...

      Persönlich bin ich es leid, mich für, von vornherein aussichtslose "Aufrufe" und betuliche "Aufrufer", herzugeben. Da ist irgendeiner Mutti fad geworden. Ein Oligarchen-System kann NIEMALS von INNEN, noch dazu gewaltlos und DEMOKRATISCH (da lachen ja die Hühner) abgelöst werden. Der Rubikon ist längst überschritten.

      Vor dem EU-Beitritt hab ich heftig dagegen agitiert. Ich habe gegen den Wind geprunzt. Sollen doch diejenigen Idioten, die damals dafür gestimmt haben, sich darum kümmern! Zuerst dafür stimmen und sich dann Aufplustern und ihre lächerlichen Kindergeburtstag-Veranstaltungen abhalten!

    • carambolage
      27. Juni 2015 18:00

      Ich gestehe. Mir leuchtete vor dem EU-Beitritts-Referendum ein, eine nationale Regierung ist zu schwach gegenüber der eigenen Bevölkerung vernünftige Budgetpolitik zu betreiben.
      Es wurde von Limits gesprochen, nach denen die jährliche Neuverschuldung begrenzt werden müsse, dass kein Land, keine Gemeinschaft für die Schulden anderer Länder haftet etc.
      Damals war ich zu gutgläubig (dumm) dies zu glauben.
      Deshalb empfinde ich aber nicht Mitschuld an der Misere, sondern betrogen.
      So wird es vielen Anderen ebenfalls gegangen sein.
      Die EU-Idee war ja irgendwie bestechend und niemand konnte vorhersehen, dass dieses Gebilde mit teilweiser wahnsinnigen Bürokratie und den abgehobensten Politikern die eigenen Versprechungen und Verträge brechen.

    • Collector
      27. Juni 2015 18:12

      GR wird sich den "Laden selbst zahlen", kein Zweifel. Niemand kann die griechische Notenbank hindern, Knopfdruck-Euro zu schaffen, auch nicht die EZB! Man wird die Vorgaben der EZB für ELA in nächster Zeit einfach nicht beachten. Tsipras: "Griechenland ist souverän." Auf unsere Kosten!

    • Sensenmann
      27. Juni 2015 23:33

      Niemandem wurde irgendwas aufgezwungen. Erklären Sie doch bitte, welche Regierungen seinerzeit durch Putsch an die Macht gekommen waren?

      In Österreich stimmten 2/3 für die EU, gegen die Neutralität und für die Änderung des B-VG, nach der wir uns an den Kriegen und Sanktionen der EU beteiligen müssen.
      96% stimmten gegen den Schilling, also bitte die Kriche im Dorf lassen: Die verfassunggebende Merheit wollte es genau so wie es ist, und sie hat es bekommen.

      Jetzt geht es an's Zahlen. Bei und , wie auch bei den Griechen.
      Die völlige Pleite kommt, verschärft durch ein Überfluten Europas mit fremdvölkischen Eindringlingen.

      Niemand hat die Völker "belogen": Seit Jahrzehnten wählen Griechen ein Sozialistisches Gesindel. Wie die Österreicher auch. In einer Demokratie geschieht nichts ohne den Willen der Mehrheit. Und falls ich nicht irre, wählen noch immer rund 2/3 die EU-hörigen "Fremdvölker rein" - Parteien.
      In vollem Bewußtsein, was dieses Gesindel Tag für Tag tut. Ein Betrug wäre es nur, wenn dieses Pack NACH der Wahl ganz anders zu agieren begännen als VOR der Wahl. Aber das ist eben nicht der Fall.

      Die Dreckjustiz, die Verschwendung, der Asylbetrug, die Skandale, der Bankensozialismus kamen ja nicht über Nacht. Die kanem durch langjährige, gleichbleibende Übung. Und genau DAFÜR wurden die verantwortlichen Parteien immer wieder gewählt. Jetzt kommen die Folgen.

    • Rau
      28. Juni 2015 11:18

      Was unsere "demokratischen" Möglichkeiten sind, das System von innen heraus zu reformieren bringt Peter Esser, seines Zeichens TTIP Verhandler für Deutschland, auf den Punkt:

      https://www.youtube.com/watch?v=kR4vSK7sTSA

    • Rau
      28. Juni 2015 11:23

      @Sensenmann
      Hören Sie mit dieser Desinformation auf! Wir wurden bisher überhaupt nichts gefragt. In die EU wurden wir HINEINGELOGEN und alles weiter wird uns seitdem AUFGEZWUNGEN.

      Was reden Sie da?!

    • Lot
      28. Juni 2015 13:28

      @Sensenmann

      "In Österreich stimmten 2/3 für die EU". "Niemand hat die Völker "belogen"". Wirklich? Dann lesen Sie doch bitte mal die bereits klassische Analyse von Markus Wagner. "Kauf Dir eine Volksabstimmung" (http://www.foehn.org/Heft23-24.htm ).

      Noch kurz vor dem Beitritt zur EU versicherten Klestil, Vranitzky, Schüssel, Busek, Mock, Eder "die Neutralität bleibt", "der Schilling bleibt", "das Bankgeheimnis bleibt", "der Transitverkehrslawine wird uns nicht überrollen", "Österreichs Verfassung und Souveränität bleiben erhalten", "die Rechtsstaatlichkeit wird nicht angetastet", "die Gewaltenteilung bleibt aufrecht" usw.In Wahrheit blieb kein Stein auf dem anderen.

      In den Euro wurden wir von Schüssel, Ferrero Waldner, Klima hineingelogen: Niemals sollte es zu einer Schulden-, Haftungs-, Transfer-, Fiskal oder Bankenunion kommen, jeder Staat sollte für seinen "Haushalt" verantwortlich bleiben. Jetzt haben wir das alles.

      Noch Faymann versprach hoch und heilig, dass jede Änderung des Lissabonvertrags einer Volksabstimmung unterzogen würde. Er wurde wortbrüchig. Mit der Änderung des Lissabonvertrags durch Zusatz zu Artikel 136 AEUV wurde die gesamte Währungsunion auf den Kopf gestellt und eine Dauereinrichtung für die Finanzierung von Pleitestaaten geschaffen: den ESM.

      Dauerstagnation, hohe Arbeitslosigkeit, Verlust der Wettbewerbsfähigkeit, Bankenpleiten und riesige Budgetlöcher haben sich bei uns aufgetan. Jetzt sind wir "abgesandelt". Und machen bei den verrückten Sanktionen gegen Russland auch noch mit. Der Export nach Russland brach um 40% ein.

      Jetzt, lieber Mann, ist in Österreich "Sense".

    • Erich Bauer
      28. Juni 2015 14:09

      @Lot...

      Man musste kein "Nostradamus-Gen" in sich haben, um diese Entwicklung wie sie sich jetzt darstellt, "voraussehen" zu können... Trotteln, müssen glauben. Fickt Euch.

    • Sensenmann
      28. Juni 2015 19:30

      Da sitzen Leute und schreiben in diesem Blog - der der kritischen Hinterfragung der "Qualitäsmedien" und der diversen Politruks verpflichtet ist, und behaupten, im 21. Jahrhundert, im Zeitalter der schrankenlosen Informationsfreiheit könne man sich in irgendwas "hineinlügen" lassen.

      Ich fasse es nicht!

      Wer sich als mündiger Bürger seiner demokratischen Verantwortung bewußt ist und regieren will (denn das tut als wahlberechtigter Demokrat eben JEDER), der hat heute JEDE, aber auch wirklich JEDE Möglichkeit, sich über die Hintergründe zu informieren. Wessen Horizont natürlich bei den Systemmedien (gekauft) oder dem Rotfunk endet, der nimmt die Aussagen der Bankster, Bilderberger, Bolschewiken, Paneuropäer und deren Verlockungen vom "Ederer-Tausender" für bare Münze.
      Mag sein, daß es in etwa 1/3 Systemtrotteln gibt, die an den Lippen eines Faymann hängen, als komme von diesem die Offenbarung über das reich Gottes auf Erden. Wir wissen ja: Wenn alle im Sozialismus leben, wird das Paradies auf Erden Wirklichkeit.

      Zur EU-Beitrittsabstimmung wurde von den EU Kritikern vor ALLEM gewarnt, was heiute Realität ist. Wir wurden damals als "schlechte Europäer" verunglimpft, als "Ewiggestrige" als "Hemmer des Fortschritts".
      Wie Erich Bauer schreibt: Auch Ich habe gegen den Wind geprunzt und mir das Maul fusselig geredet.

      Ich habe mir ALLE damaligen Propagandabroschüren aufbewahrt, die verteilt wurden und angesichts der Fakten kann man nur über die Lügen lachen, die damals verbreitet wurden. 1/3 der Wähler war offenbar damals klug genug, die dumme Propaganda zu durchschauen, weil sie sich abseits der linken Medien informiert hat.

      Besonders putzig ist die Ansicht, man wäre in den Euro hineingelogen worden! Es gab ein Volksbegehren zur Forderung nach Erhalt des Schillings 3 JAHRE nach EU-Beitritt, als man längst gesehen hat, was diese EUdSSR bringt und als entgegen der Beteuerungen der Euro kommen sollte! Und bei diesem stimmten 96% gegen den Schilling!

      Von wegen "reingelogen"!

      Angesichts dieser Fakten zu leugnen, daß mindestens die verfassunggebende Mehrheit nicht den Euro wollte, ist absurd!

      Und von wegen, wir werden und wurde weiterhin gezwungen! Es darf gelacht werden: Es gab seit EU-Beitritt, Osterweiterung, Verstoß gegen die "no bailout-Regeln", seit dem in Permanenz erfolgten Bruch aller Verträge einige Wahlen.
      Es gab eine EU-Austrittspartei, es gab und gibt eine FPÖ die durchaus kritisch zur EU steht.

      Und? Haben die die Absolute?

      Eben!

      Die angeblichen "Lügner" wurden und werden wieder und wieder gewählt, mit mehr als 2/3 Mehrheit! Mit dieser beschlosen sie auch den ESM!

      Jetzt gibt es nur mehr zwei Möglichkeiten: Entweder es ist so, wie ich feststelle, nämlich daß all das genau so von der Mehrheit gewünscht wird, oder 2/3 der Österreicher sind Grenzdebile, die nicht kapieren, was ihre Wahl bewirkt.

      Wollen Sie das behaupten?

      Nein! Es ist leider so: Die Mehrheit will es. Beweis ist das derzeit laufende EU-Austritts-Volksbegehren. Das unterschreiben vielleicht (mit Glück) 100.000 Leute. Womit der Beweis erbracht ist, daß 99% die EU wollen.

      Und sie werden die totale EU bekommen. Mit völligem Verlust des Volksvermögens, Krieg und Rassenkrieg, kurzum mit allen Zutaten stürzender Staaten. NIEMAND kann sagen, er habe nichts gewußt!
      Es ist eher so: Wenn dem Esel zu wohl ist, geht er auf's Eis tanzen. Und auf Massenverblödung folgt Massenvernichtung.

      Meine Sippe und ich werden den mit mathematischer Sicherheit kommenden Zusammenbruch sehr gut überstehen. Diejenigen, die unbedingt die "eurasisch-negroide Zukunftsrasse" der EU haben wollten, die ja unbedingt den Sozialismus wählen mussten und den Euro haben wollten, werden es voll auskosten. Sie sollen nur ja nicht an meine Türe klopfen, wenns eng wird. Die ist nur für meine Freunde offen.
      Dem Rest: Giott befohlen!

    • Rau
      29. Juni 2015 11:26

      Da wird der auf der einen Seite der "mündige" Bürger beschworen, ja ihm die ganze Verantwortung für das Desaster zugeschoben, auf der anderen Seite eine engagierte Frau als Mutti, der fad geworden ist, herabgewürdigt.
      Einschlägige Veranstaltungen werden als Kindergeburtstage verunglimpft. So kommen wir auch nicht weiter! F...t euch beide (falls das die zukünftige Diktion hier im Blog sein soll)

      Hier in diesem "aufgeklärten" Blog wurde noch 2013 eine Wahlempfehlung für die ÖVP abgegeben, obwohl zu erwarten war, dass diese Partei, die für andere Mehrheiten im Parlament bereits 2008 hätte sorgen können, ja vieles verhindern hätte können, was @Sensenmann hier aufzählt, ein weiteres Mal zum Steigbügelhalter einer Stillstandskoalition wird. SPÖ - Wähler wissen wenigstens, wo ihre Reise hingeht. ÖVP / FPÖ - Wähler werden seit Jahren hinters Licht geführt.

      Auch kann man nicht die Medien ganz aus ihrer Verantwortung entlassen! So einfach kann man es sich nicht machen.

    • F.V. (kein Partner)
      29. Juni 2015 13:03

      Sensenmann,

      gut gebrüllt.

      Bei etwas – leider – flüchtigem Lesen, merkte ich nicht immer was Sie ernst und was ironisch meinten.

      Wenn sie schreiben, daß die Wähler in der Dämokratur ja jede Möglichkeit hätten ... dann stimmt das doch nur theoretisch. Wer a Geld hat, kann a Musi zahl´n ... Medien sind eine andere Modalität des Geldes – und mit beiden Modi wird JEDES Wahlergebnis fabriziert.

      Der „mündige“ Bürger ist der Gipfel der Schmeichelei und dazu der Lüge. Damit hatte auch Brandt einmal die Wahlen in der BRDDR gewonnen.

      Da an den Debatten um die Einführung des Euro bzw. bereits zum EU-Beitritt ja zahlreiche „Gebildete“/Akademiker mitmischten und hier mit glühender Begeisterung dabei waren, wie sollen da die Masse der einfach gestrickten Bürger den Schwindel erkennen?

      Und es ist richtig, was Bauer sagte: weder von innen noch von unten wird eine „Reform“ der Räuberhöhle stattfinden. Die einen sind die Begünstigten am Futtertrog, die anderen zu dumm und nicht organisiert bzw. organisierbar. Wenn überhaupt ist der Kollaps des Betrugssystems die Vorbedingung für Änderung UND ein hinreichend großes Residuum an charaktervollen Leuten, die in der Lage sind das Chaos zu bändigen und einen Neuanfang zu leiten/organsieren.

  21. Pumuckl
    27. Juni 2015 15:13

    Hier im Tagebuch von A. U. fehlt mir bisher folgender wichtiger - sicher aus der letztlich entscheidenden USA-Sicht wichtigste Aspekt zum etwaigen GREXIT.

    Bitte googeln unter GRIECHEMLAND - NATO und USA - GRIECHENLAND - NATO.

    ° Die USA haben unsere " FUK - EU " zu den für Europa sündteuren Sanktionen
    gegen Rußland gezwungen, weil sie mit der Ukraine ( natürlich samt KRIM ) die militärische Einkreisung Rußlands vollenden wollen.

    ° Es erscheint mir geradezu lächerlich wenn jemand glaubt, unser transatlantischer " PARTNER " USA würde dieser EU erlauben, das NATO-Mitglied
    Griechenland durch einen GREXIT oder gar EU-Ausschluß damit auch militärisch zu schwächen.

    GRIECHENLAND MUSS EUROLAND BLEIBEN, WEIL ES DEN USA ALS HOCHGERÜSTETES NATO-LAND WICHTIG IST. Wie viel das die EU kostet interessiert die USA überhaupt nicht.

    • Pumuckl
      27. Juni 2015 17:50

      Ich habe vergessen zu betonen, daß ich hier " FUK - EU " als Anspielung auf die Diktion der US-Diplomatin Victoria Nuland (Fuck the EU) verwendete.

    • Torres (kein Partner)
      29. Juni 2015 12:51

      Es interessiert die USA ja auch überhaupt nicht, dass Europa mit den hunderttausenden Flüchtlingen aus dem Nahen Osten zurecht kommen muss, nachdem die USA durch die Destabilisierung des Iraks und Syriens die Gründung und Ausbreitung des IS ermöglicht hat.

    • Specht (kein Partner)
      29. Juni 2015 15:30

      Danke, dass sie darauf aufmerksam machen, denn es wird auch im ORF aus dem Zusammenhang herausgerissen und nur teilweise berichtet, wie auch die Meldung des Zusammenschlusses von 57 Ländern zu einer Asia-Bank. War nur ganz kurz im Teletext.
      uk.businessinsider.com/afp-57countries-hold-signing-ceremony-to-set-up-china-led-bank-2015-6?r=us
      Einen Überblick bietet auch Daniele Ganser und seine Forschungen zu Nato und die Ressourcensicherung plus Geopolitik der USA .
      Es ist doch glasklar, die USA werden die EU, die sie als ihren Erfüllungsgehilfen ansieht, freiwillig nie aus der Pflicht entlassen und die Politiker täuschen ihre Wähler in diesem Punkt.

  22. Helmut HGR.
    27. Juni 2015 14:27

    Der Nasenring.
    Tsipras führt die EU-Verhandler nach Belieben am Nasenring herum

  23. machmuss verschiebnix
    27. Juni 2015 13:56

    Gar nicht so OT:

    Rußland wendet sich nach Asien - was ja zu erwarten war - somit haben die Europäer
    genau das gegenteil erreicht, was sie wollten ? Aber hoppla - wollten die Europäer
    überhaupt Rußland schwächen, oder wollten sie nur Amerika gefallen (oder wurden
    sie gar von der Wallstreet unter Druck gesetzt ( na geh, wirklich :) ).

    Jedenfalls wird Rußland dadurch zur richtigen Entscheidung gezwungen, nämlich
    zum Überwinden der historischen Aversion gegen China, was für beide Seiten
    nur Vorteile bringt !

    Europa hat sich jedoch einmal mehr ins eigene Knie geschossen - noch dazu ohne
    erkennbares Motiv !

    Wie wird es dann weitergehen, nachdem kommende Woche in Peking die Vertreter
    von mehr als 57 Staaten (darunter Deutschland, Österreich und weitere EU-Staaten)
    die Gründungsdokumente der Asiatischen Infrastrukturbank AIIB unterschrieben haben ?

    Wird es dann einzlenen EU-Staaten gelingen, sich freizuspielen von der enormen Macht
    der ganz großen Investment-Banken, welche sich z.B. immer nach einem NEIN der
    Europäer gegen Griechenland im rapiden Verfall der Kurse äußert .

    Und soll mich jetzt bloß kein Experte dran erinnern, daß ich keine Ahnung habe, denn
    hier genügt es 1+1 zu schaffen ! ! ! !


    Falls dem so ist, falls z.B. Deutschland dann ein sicheres Standbein im asiatischen
    Markt bekommt, wird sich dann die EU erübrigen ? ? ?

    http://diepresse.com/home/zeitgeschichte/4764226/Europa-inmitten-von-Adler-Baer-und-Drachen?_vl_backlink=/home/index.do

  24. Josef Maierhofer
    27. Juni 2015 12:16

    Da die EU-Politiker ja unsere eigenen Politiker sind, die dort mitentscheiden, also die 'Summe der europäischen Elite', wäre es an uns gelegen, diese nicht dort hineinzuwählen, sondern vernünftigere, Österreich mehr verbundene, als es die Linken sind, also, würde es an uns liegen, auch einen EU-Austritt, Euro Austritt auf jeden Fall, wollen wir nicht weiter ausgesaugt werden von diesem selbstmörderischen, ideologischen Linkssystem zu verlangen. Bis 1. Juli gäbe es noch die Möglichkeit sich an einem Volksbegehren zur Aufforderung der Regierung zu einem Referendum über den Weiterverbleib in der EU zu beteiligen auf jedem Magistrat, auf jeder Gemeinde.

    Ob in Griechenland, eine Militärregierung kommt, ist eher zweitrangig, ob dort die Drachme wieder kommt, ist zweitrangig, jedenfalls das Geld ist weg und die Staatshaftungen (ein 'Riesengschäft' lt. Frau Fekter, fragt sich für wen) sind schlagend geworden, egal, was diese 'elitären Köpfe' da in Brüssel beschließen oder nicht, vielleicht kann da der große österreichische Bundeskanzler für seinen Freund Tsipras in Brüssel die Kohlen aus dem Feuer holen, nämlich unsere Kohle ... ... hätten wir den richtigen Kanzler.

    • machmuss verschiebnix
      27. Juni 2015 14:40

      » hätten wir den richtigen Kanzler « - das ist der springende Punkt, Josef Maierhofer.
      Aber nicht nur bei uns sitzt das Gegenteil vom Volks-Vertreter an der Macht . In der
      EU geht das exponentiell so weiter, dort werden sogar Milliarden zugunsten von
      Spekulanten verschleudert (Kausa Griechenland) - und das noch dazu von
      ehemaligen G+S Mitarbeitern . . .

  25. Politicus1
    27. Juni 2015 11:43

    Die Kommunisten werden sich wieder so lange spielen, bis das griechische Militär nicht mehr zuschauen will und die Dinge in die Hand nimmt.
    siehe Wikipedia:
    'Die heftige Polemik Papandreous gegen König und Militär „führte zu einem Schulterschluss aller rechten Kräfte“. Als sich das politische Chaos im Frühjahr 1967 immer mehr zuspitzte und Konstantin und die Militärführung zögerten, sahen sich die Mitglieder der kleinen Junta als „Retter der Nation, die handelten – auch ohne die Amerikaner“

    Bemerke: AUCH OHNE DIE AMERIKANER ...

    • machmuss verschiebnix
      27. Juni 2015 14:33

      Das wären sie auch heute - Retter der Nation - und diesmal sogar GEGEN die Amerikaner ! ! !

    • Gandalf
      27. Juni 2015 17:43

      Und nicht zu vergessen: Zur Zeit der Militärherrschaft hatte Griechenland seine beste Zeit seit langem: Innere Sicherheit, eine geordnete Verwaltung, saubere Städte und zufriedene Bürger. Bis dann die - damals ja fast kommunistische - PASOK mit ihren vagen Versprechen, es würde unter ihrer roten (Schein)Demokratie besser gehen, den Erfolg hatten, dass die Militärs gestürzt wurden. Von da an ging's bergab.

    • Sensenmann
      27. Juni 2015 23:38

      @Gandalf: Sie sind einer der Wenigen, die hier die Wahrheit aussprechen! Ich habe in Griechenland mit einigen Leuten gesprochen (Geschäftspartner, aber auch Personal im Akropolis-Museum) und die sagten genau das: Unter der Militärdiktatur war die einzige Zeit in der das Land funktionierte!
      (Originalzitat: "We would be far better off with a decent Dictator")
      Übrigens: Griechenland ist das einzige Land, in dem die Marshall-Plan Hilfe vorzeitig beendet wurde: Das genaze Geld war verschlichen und verzockt worden...

  26. simplicissimus
    27. Juni 2015 11:31

    Bei notorischen Schuldnern hilft nur Konkurs, was anderes verstehn die nicht.
    Bitte jetzt gleich, nicht mehr warten!

    • Mariatheresia (kein Partner)
      29. Juni 2015 20:21

      Kann mir jemand erklären, warum der Euro scheitert, wenn Griechenland aussteigt, und warum Europa scheitert, wenn der Euro scheitert? (Das hat Merkel gesagt - es wurde heute in der ZIB 2 gezeigt).
      Ich habe übrigens heute das EU-Austritts-Volksbegehren unterschrieben.

  27. Brockhaus
    27. Juni 2015 11:24

    Die Griechen waren zur Zeit Sokrates, Platon, Aristoteles und noch Jahrhunderte danach ein kluges, gescheites, aufgeschlossenes und ehrliches Volk.

    Viel später begannen dann in gewissen Kreisen arabische Sitten und Bräuche einzureißen, die bis heute anhalten und immer unverschämter werden. Das Schlimmste daran ist, daß sich vorallem die heutigen Politiker dieser Gangart am intensivsten bedienen. Ich versteh nicht, warum sich die EU-Politiker diese Basar-Methoden bis zur letzten Ausreizung gefallen lassen. Haben sie Angst, daß die Griechen wie ein Araber beleidigt sein könnten, wenn sie ohne zu feilschen den Forderungen sofort nachkommen?

    Bin schon gespannt, was Griechenland als Nächstes aus dem Hut zaubern wird.

    • Cotopaxi
      27. Juni 2015 11:28

      Die heutigen Griechen sind größtenteils nicht die Nachkommen der antiken Griechen. In ein weitgehendes entvölkertes Land sind einst Bulgaren und Albaner vorgestoßen.

    • HDW
      27. Juni 2015 12:24

      Richtig! Diese Chuzpe, der besonders wegen der klassischen Herkunft so verletzlichen Würde Griechenlands, wird ja auch von von der gesamten korrupten Linksjournaille Europas ständig nachgeplappert! Übrigens von derselben Linken, die die Pflege der klassischen Sprachen aus der Elitenbildung gefordert haben (bei uns der unsägliche Herr Matznetter). Die einzigen Nachkommen der alten Griechen wären nur die von den Türken endgültig bis in die 1960iger Jahre vertriebenen Smyrna und Pontusgriechen sowie die Phanarioten aus Konstantinopel. Hätten die sich nicht zu sehr mit den Osmanen vermischt und hätte sie der griechische Nationalismus bei ihrer Ankuft in den 1920iger Jahren, in Athen nicht mehrheitlich zu einem Dasein als Zuhälter und Vorstadtmusiker (Rembetikos) gebracht!
      Im übrigen existierte die klassische griechische Demokratie vor 2500 Jahren, gerade mal zehn Jahre in Attika, zwischen Perserkieg und dem Krieg mit Sparta!
      Dass die Gelder aber auch gut verwendet wurden, kann man als Tourist an der urbanistischen Sanierung Athens, und vor allem am Neubaudes Akropolis Museums ablesen!

    • Nemo
      27. Juni 2015 13:29

      @Brockhaus: "Die Griechen waren zur Zeit Sokrates, Platon, Aristoteles und noch Jahrhunderte danach ein kluges, gescheites, aufgeschlossenes und ehrliches Volk."

      Diese Behauptung ist wohl nicht zutreffend. Die Griechen hatten das Glück kompetente Führer zu haben, die es verstanden das Volk nach ihren Einsichten zu "führen", siehe zum Beispiel: Sophokles

    • Nemo
      28. Juni 2015 10:12

      @Brockhaus: In meinem Kommentar habe ich Perikles und nicht Sophokles gemeint. Entschuldigung. Aber letztlich ist das auch nicht wichtig.





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