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Der Tabubruch

Im Burgenland setzt die dortige SPÖ einen massiven Tabubruch. Das ist klug von Hans Niessl. Das ist aber verheerend für Michael Häupl und Werner Faymann. Das bringt den ganzen Moralismus der SPÖ in Aufruhr.

Das Ende der bisherigen Ausgrenzungspolitik gegenüber der FPÖ ist schon alleine dadurch Faktum geworden, dass Rot und Blau im Burgenland offiziell Koalitionsverhandlungen aufgenommen haben (während die ÖVP – zumindest vorerst – durch die Finger schaut). Dieses Faktum ist auch dann nicht mehr aus der Welt zu schaffen, wenn es am Ende doch zu keiner SP-FP-Koalition kommen sollte.

Das Vorgehen Niessls erinnert stark an jenes von Wolfgang Schüssel im Jahr 2002, als dieser mit den Grünen über die Bildung einer (dann nicht zustande gekommenen) Koalition zu verhandeln begonnen hat. Schüssel hatte damals damit die einstige linksradikale Gewalttäter-Partei dauerhaft als Partner für die ÖVP salonfähig gemacht. Inzwischen gibt es ja in der Tat in etlichen Ländern schwarz-grüne Koalitionen. Das hat das Machtspiel für die Volkspartei deutlich verbessert, weil sie jetzt mit allen Parteien koalieren kann. Das hat aber ihre geistige und Werte-Identität als klarer ideologischer Gegenpol zu den Grünen stark verwässert.

Genau dasselbe passiert jetzt für die SPÖ in Hinblick auf die Freiheitlichen, auch wenn man in Wien so tut, als ob das bloß ein burgenländischer Sonderfall wäre. Die Partei vergrößert sich mit einer Öffnung zur FPÖ die Zahl der möglichen Koalitionsalternativen. Sie braucht nicht mehr auf die – im Bund wohl nie kommende – Mehrheit für Rotgrün zu warten, um das zu tun, was sie so gerne täte: nämlich die Volkspartei loszuwerden.

Die Freiheitlichen stehen mit ihrer recht linkspopulistischen Sozialpolitik der SPÖ tatsächlich deutlich näher als die ÖVP. Gesellschaftspolitisch liegen freilich zwischen SPÖ und FPÖ tiefe Abgründe, beim Thema Gesamtschule, bei Asyl, Islamisierung, Überfremdung, bei der Schwulenpolitik, bei Feminismus/Genderismus, bei der EU- und Europolitik. Aber diese Abgründe scheinen über Nacht offenbar bedeutungslos geworden zu sein. Und erst recht sind das die – ohnedies nur noch in der rotgrünen (und damit auch ORF-)Propaganda überlebenden – Darstellungen, die FPÖ wäre eine neonazistische oder rassistische Gruppierung.

Gewiss: Das was Rot und Blau trennt, sind eher bundespolitische Themen. Sie spielen im Burgenland keine wirkliche Rolle. Aber dennoch ist es klar: Kein Wähler wird mehr die Behauptungen glauben, dass ein Bündnis mit der FPÖ ein Verbrechen wäre.

Damit bricht praktisch die gesamte Propagandalinie der Herrn Häupl und Faymann zusammen. Dabei konnten sie bisher kaum einen Satz formulieren, ohne die FPÖ als skandalöse Hetzer zu verfemen. Sie versuchten sogar allen Ernstes den Eindruck zu erwecken, dass die riesigen Ängste und wachsenden Aversionen der Österreicher gegenüber der Tsunami-artigen Völkerwanderung lediglich ein Produkt freiheitlicher Angstmacherei sei. Die SPÖ – ähnlich wie die linken Medien – begreift noch immer nicht, dass sich die Mehrheit der Österreicher sehr wohl an Hand der Fakten informiert und für ihre Empörung keine FPÖ-Plakate braucht. Polemisch formuliert: Die Bürger fahren ja U-Bahn, Eisenbahn, Straßenbahn und haben daher eine viel realitätsnähere Perspektive als Benutzer von Dienstwagen.

Eigentlich hätte es auch der dümmste SPÖ-Politiker längst begreifen müssen, was so viele Österreicher begriffen haben: Wenn allein heuer weitere 70.000 Afrikaner und Asiaten als „Flüchtlinge“ nach Österreich zuwandern wollen, wenn dazu noch viele Tausende weitere „Familienzusammenführungen“ aus der Türkei kommen werden, dann ist längst Handeln angesagt. Dann müssten längst sämtliche Rahmenbedingungen bis hin zur Flüchtlingskonvention und zu den extrem einwandererfreundlichen Urteilen zweier Höchstgerichte kritisch überprüft werden. Dann müsste Österreich auch energischst für effiziente Maßnahmen der EU kämpfen, also insbesondere für die Errichtung von Flüchtlingslagern in Nordafrika nach australischem Muster. Egal ob uns die Russen in der UNO das erlauben.

Was die politische Klasse noch immer nicht wahrhaben will: Auch Konventionen und Gesetze können gekündigt oder geändert werden. Vor allem dann, wenn es um das Überleben der Nation und Europas geht. Wenn eine neue Völkerwanderung stattfindet, die ähnliche Dimensionen und Konsequenzen hat wie jene am Ende des Römischen Weltreiches. Auch das neue Strafgesetz kann noch immer abgeändert werden, mit dem auf SPÖ-Verlangen in absurder Umkehrung der wahren Probleme jede schärfere Kritik an der Zuwanderung mit Strafhaft bedroht werden soll.

Kluge SPÖ-Politiker sollten das zumindest aus Eigeninteresse tun, wenn ihnen schon die Nation und die Bürger wurscht sind. Sie sollten erkennen, dass sie sonst noch zu eigenen Lebzeiten den Untergang ihrer Partei miterleben werden, die sie einmal für eine Partei „im historischen Sinne“ gehalten haben.

Aber Häupl und Faymann wollen das weiterhin nicht. Sie sind zu sehr ideologisch verhärtet – oder sie sind Geiseln von ein paar linksradikalen Asyllobbyisten im Wiener (sowie Vorarlberger und oberösterreichischen) Parteiapparat. Das wird vermutlich dazu führen, dass beide im Herbst die schwerste Demütigung ihres politischen Lebens erleben werden.

Für die FPÖ ist das natürlich ein Triumph. Ein Tabu ist gebrochen, das wohl nicht mehr wieder ausgerufen werden kann. Überdies werden im Kielwasser der burgenländischen Wende bei den Wiener Wahlen noch mehr Wähler im Gemeindebau- und Arbeiter-Milieu direkt von Rot zu Blau wechseln, als das ohnedies schon jetzt vorhaben.

Freilich ist damit die FPÖ auch zu einer ganz normalen Partei geworden. Wird sie diesmal der Last einer Regierungsbeteiligung gewachsen sein? Wird sie diesmal ausreichend qualifiziertes Personal für alle Regierungsaufgaben haben?

Wir werden sehen. Denn bisher hat die Partei – so richtig sie gesellschaftspolitisch auch liegt – in den zwei in normalen Zeiten wichtigsten Politikfeldern ein totales Blackout: in Außen- und Wirtschaftspolitik. Da wird sie noch hart an sich arbeiten müssen, wenn ihre neugewonnene Seriosität diesmal ein dauerhaftes Überleben haben soll.

 

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alle Kommentare

  1. peter789 (kein Partner)

    "Polemisch formuliert: Die Bürger fahren ja U-Bahn, Eisenbahn, Straßenbahn und haben daher eine viel realitätsnähere Perspektive als Benutzer von Dienstwagen"

    Was bitte ist an diesem Satz POLEMISCH?
    Das ist eine nüchterne, zu 100% richtige Aussage!



  2. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)

      Denn bisher hat die Partei – so richtig sie gesellschaftspolitisch auch liegt – in den zwei in normalen Zeiten wichtigsten Politikfeldern ein totales Blackout: in Außen- und Wirtschaftspolitik. Da wird sie noch hart an sich arbeiten müssen, wenn ihre neugewonnene Seriosität diesmal ein dauerhaftes Überleben haben soll.

      Der Groß-Guru verteilt Zensuren. Gottseidank ist nun die Normalität in der österreichischen Innenpolitik eingekehrt.

      Ich verstehe allerdings die Frage nicht, ob die FPÖ „ausreichend qualifiziertes“ Personal für alle Regierungsaufgaben habe. Wenn man bedenkt, daß ein 8-klassiger Volxschüler Kanzler spielt, ein der deutschen Sprache nicht allzu mächtiger Verteidigungsminister außer Urlaubsreisen mit nachgebrachtem Dienstauto samt Chauffeur nichts sonst Bemerkenswertes vollbrachte, ein Herr Student den Außenminister gibt und diese Lachnummer von Unterberger zur Zukunftshoffnung hochstilisiert wurde, eine halb- oder viertelgebildet HH als „Bildungsministerin“ diese noch weiter herunter fährt als ihre Vorgängerinnen, .... dann weiß ich nicht nach welchen Kriterien Unterberger auswählen würde.

      Zwar gebe ich zu, daß der H. „Che“ St. keine wirkliche intellektuelle Herausforderung für den schönsten aller Bundeskanzler ist, aber so schön und inszeniert wie dieser ist er allemal. Allerdings sind daneben doch eine größere Anzahl von Leuten, die eine Universität nicht nur von außen gesehen und sogar einen ordentlichen Beruf haben.

      Noch interessanter finde ich die Diagnose bezüglich des totalen Blackouts: Außen- und Wirtschaftspolitik. Erstere ist ja durch heftigste Kritik an der EUdSSR gekennzeichnet. – Was wäre daran so falsch? Auch scheint sie mit an den Interessen des Landes mehr orientiert zu sein, indem ein ordentliches Verhältnis zu Rußland, Ungarn, ... und der Türkei diese bestimmt.

      Und was könnte man in Sachen Wirtschaftspolitik noch verkehrter machen, als es seit Jahrzehnten von der Groko-Grün-Allianz betrieben wird? Man erinnere sich doch an die jahrelangen Klagen des Groß-Guru und seiner Kommune über die sozialistische Mißwirtschaft, die von den Schwarzen seit ebenso langer Zeit mitgetragen wurde, daß diese inzwischen von den Sozialisten ununterscheidbar geworden sind.

      Aber vielleicht sind mir die tieferen Gedanken des Gurus nicht zugänglich.

    • Gasthörer (kein Partner)

      Und wieder einmal ist der beste Kommentar von F.V.

  3. heartofstone (kein Partner)

    An die "Strategen" in der Lichtenfelsgasse ... ihr seid offiziel Trottel ... allein die Chance nach zig Jahrzehnten endlich das Burgenland einmal vom sozialistischen Filz zu reinigen ... hoffe die FPÖ räumt in diesem Saustall endlich auf ...

    Benkö: Auf Grund des Wahlergebnisses waren nicht viele Optionen offen. Entweder Rot-Blau oder eine Dreier-Koalition mit der ÖVP und der Liste Burgenland oder die Opposition. Bei den Verhandlungen mit der ÖVP hatten wir das Gefühl, dass diese komplett am Boden zerstört war.



    • kamamur (kein Partner)

      Werter Gasthörer
      Ich pflichte Ihnen (wenn auch tief betrübt- selbst 40 Jahre Exekutive) bei, dass unsere ML samt der oberen Führungsriege tatsächlich zum Kren reiben ist. Ich habe in meiner langen Dienstzeit nur unter dem tiefroten Anarchistenfreund Casper Einem schlechtere Voraussetzungen für die Exekutive vorgefunden als ich sie zuletzt unter Strasser und jetzt ML feststellen musste - Parteifilz im allergrößten Ausmaß eben. Ich hoffe, OÖ und Wien verbessert mein Bild vom Innenministerium.

    • haro

      Die ÖVP ist wohl deshalb am Boden zerstört, weil sie von der SPÖ -wieder einmal- über den Tisch gezogen wurde. Es war in Wien nicht anders als die Roten mit den Grünen koalierten obwohl sie den Schwarzen die Futtertrogbeteiligung signalisierten.

      Die ÖVP bemühte sich in den letzten Jahrzehnten viel zu sehr politisch-korrekt den Werten und der Ideologie der Linken anzupassen (für ein paar Posterln?) und wurde kaum unterscheidbar von der SPÖ , folgte vor allem brav dem lauten medialen linken Zuruf der Minderheiten der bestimmt was gut und böse ist und koalierte nur mit SPÖ oder den Grünen und pfiff auf ihre konservativen Wähler (und obwohl ÖVP- und FPÖ-Wähler eine Mehrheit in Österreich bilden und gemeinsame Werte haben).
      Zum Lohn wurden die Schwarzen nun von den Roten ausgebootet und werden als Kleinpartei wie die Grünen enden.
      Viele ihrer einstigen konservativen Wähler deren Werte sie mit Füßen getreten haben werden dies ein wenig schadenfroh zur Kenntnis nehmen.

    • Undine

      Alle:

      *******************!

  4. McErdal (kein Partner)

    Replik an fewe 6.Juni2015 13:23@ Sehr richtig, Du hast das richitg erkannt!
    Unsere lieben Politiker haben vergessen zu welchen Zweck sie gewählt wurden - nämlich den Willen des Volkes umzusetzen - Punkt! Nicht wir sind Ihre Sklaven - sondern sie sind unsere Diener (des Volkes) ! Wenn ein Politiker nicht den Willen des Volkes umsetzt hat er sofort abgesetzt zu werden - und nicht zu den Bilderbergern zur Befhlsausgabe fahren - die wir dann auch noch zahlen dürfen!
    Fremde Soldaten auf die Bevölkerung zu hetzen - das machen nur Verbrecher - und so gehören sie dann auch behandelt !! Man denke z.B. nur an Blackwater und ähnlichen Abschaum ! Raus aus dieser EU - damits uns wieder gut geht !!



    • fewe (kein Partner)

      Das mit den Soldaten auf die Bevölkerung hetzen könnte durchaus gerade "aufgestellt" werden. Ich habe schon in mehreren Kommentaren gelesen, dass Manchen die "Flüchtlinge" eher wie Rekruten erscheinen. Nun werden sie auch in Kasernen untergebracht. Es ist also vielleicht kein Zufall, dass diese derart massenhaft hereingeholt werden. Man erwartet möglicherweise einen Bürgeraufstand den dann möglicherweise diese Leute niederschlagen sollen.

      Die Sturmabteilung der Regierung, die immer auf Pegida-Demonstranten und Ballbesucher losgelassen wird, wird dafür nicht ausreichen.

  5. AppolloniO (kein Partner)

    Ich gestehe: Sonntag 31. Mai, 16. 01 Uhr, erste Hochrechnung der Wahlen in der Stmk. und im BL. Ein Höhepunkt.



  6. Chronist des Niedergangs (kein Partner)

    Merkt keiner, dass diese Koalition bewusst von ganz oben beschlossen wurde. Das ganze Bramborium darum herum ist reine Show. Es gibt viele Strategen, die seit Langem davon träumen, die FPÖ wieder einzubinden und dann richtig auflaufen zu lassen. Dass das tumbe Volk dann endlich merke, dass mit der "bösen rassistischen" FPÖ kein Staat zu machen ist?
    Alternativ wird die FPÖ so stark umarmt, dass sie keine Luft mehr zum atmen hat. Proponenten, die sich zieren, kann man mit Zuwendungen aller Art gefügig machen.
    Was aktuell abgeht, ist keine Finte von Nießl, sondern eine Volte der SPÖ-Strategen in Wien, wenn nicht noch zentraler orchestriert.
    Nach einer Schonfrist wird die FPÖ provoziert werden.



    • fewe (kein Partner)

      Das glaube ich nicht. Jetzt zeigen sie im Burgenland, wie sie sich das vorstellen. Mehr direkte Demokratie. Da wählen die Leute dann gleich die FPÖ und nicht die SPÖ. Es wird schwierig, eine Partei, die die direkte Demokratie forciert und das auch realisiert weiterhin derart zu bekübeln. Außerdem wollen sie 1000 neue Arbeitsplätze schaffen. Wenn das auch gelingt, ist es mit der SPÖ vorbei. Die Leute bekommen schon mit, dass das durch die FPÖ so passiert, weil die SPÖ hatten sie ja bisher schon und da ist nichts weitergegangen.

    • Gasteiner (kein Partner)

      @Chronist...

      Ich teile Ihre Meinung. Leider. Ich traue dieser Annäherung nicht - zumal ausgerechnet Darabos nichts dagegen hat. Der, der in den letzten Jahren einer der Hauptgegner war.
      Ich trau`ihm nicht.
      Ich glaube auch an eine Strategie. Die FPÖ muss sehr aufpassen. Hier geht's nach dem Motto: "Da, jetzt darfst das Asylressort übernehmen, na zeig mal, ob du es besser kannst..."

      Tschürtz muss das alles mit Rückgrat angehen. Nur ja nicht einlullen lassen. Wenn die SPÖ ihm vorschreibt wie es abzulaufen hat und er hüpft, dann trifft das die FPÖ auch bundesweit. Ich weiß zu wenig über Tschürtz. Wenn der lau ist, kann es passieren, dass ihn die SPÖ auffrisst und dann triumphiert.

  7. Gasthörer (kein Partner)

    Unsere vom ÖVP-Innenministerum geführte Polizei ist nicht mehr unser Freund und Helfer sondern arbeitet gegen das Volk. Beispiel heute in den 10 Uhr Nachrichten auf Ö3:

    Der Polizei wurde gesteckt, dass ein ungarischer Kastenwagen mit 26 (!) Irakern und zwei ungarischen Schleppern durch Österreich nach Bayern unterwegs ist. Was machen die Schantinger? Anstatt zu gewähren, dass der Bus sicher die deutsche Grenze passiert, hält sie den Bus auf und fischt die 26 "Flüchtlinge" heraus. "" deshalb, weil man kein Flüchtling ist, wenn man illegal durch 15 Staaten reist und viel Geld bezahlt, um ins Sozialparadies zu gelangen. Ergebnis der Aktion:
    Alle 26 stellen einen Asylantrag in Österreich.



    • fewe (kein Partner)

      Aha, so machen die das jetzt, weil ihnen die Umvolkung noch immer nicht schnell genug geht. Wohl eine Idee aus "unserer" Regierung an die Schlepper.

      Ich bin schon gespannt, wie viele zusätzlich noch vor der Wahl eingebürgert werden. Mit Anrechtsversprechen auf die neu gebauten Gemeindewohnungen.

      Mit so einer Regierung braucht ein Land keine Feinde mehr.

  8. McErdal (kein Partner)

    Die allergrößte Blödheit besteht darin den KEKSPERTEN zu glauben, daß wir aus demographischen Gründen Zuwanderung brauchen !!! Wer soll das glauben ??
    Ich glaube nicht, daß ein Afrikaner österreicher wird, ein Türke, ein Araber, sie ALLE werden nie Österreicher werden - wie wäre es wenn IHR ALLE selber denken würdet und nicht einen Dreck glaubt, den Euch Demagogen und falsche 50iger erzählen -hmmm????
    Wer bestimmt wie klein oder groß ein Volk zu sein hat ????? Wo bleibt Euer Verstand ????



    • fewe (kein Partner)

      In Japan sieht man wie das geht. Vorläufig ist es etwas schwieriger, weil übermäßig viele Alte da sind, aber die Jungen verdienen mehr; eben mangels Angebot. Es kommt nicht auf die Masse an, sondern was jeder einzelne leistet.

      Das begreifen diese Trotteln nicht. Ihr Auftrag ist es wohl, den Hooton-Plan zu realisieren. Unblutig, aber konsequent. Alle autochtonen Österreicher entweder schwul oder Sex nur zum Spaß.

    • Gasthörer (kein Partner)

      Das Problem ist ja, das die massenweise Einwanderung von Moslems die Gebärlust der einheimischen Frauen massiv senkt. Zum einen kann man sich nur so viele Kinder leisten, wie man Geld für die Privatschule hat. Kenne einen Fall, wo das Zweitkind genau aus diesem Grund nicht mehr gezeugt wurde.
      Zum anderen spüren die indigenen Eltern instinktiv, dass, wenn es so weitergeht und das wird es, es zu einem syrischen Ende kommen wird. Das will man dem eigenen Nachwuchs nicht antun - verständlicherweise. Daher wird er erst gar nicht geboren.
      Wir müssen endlich einsehen - hier haben wir keine Zukunft. Nur wo haben wir eine? Wir haben leider kein Israel als letzte Rettung.

    • fewe (kein Partner)

      @Gasthörer: Vielleicht deswegen absichtlich die Devastierung des Schulsystems. Als zusätzlicher Reproduktionshemmer neben Pille, Abtreibung und Schwulenpropaganda.

    • Gasthörer (kein Partner)

      Die Kolonisierung Europas läuft eben über Fertilität und nicht über Intellektualität, die ist eher hinderlich. Die Schulen sind so gut, wie die Eltern in Bildung einen Wert sehen. So gesehen würde sogar aus einer Sonderschule ein Gymnasium, würde es Mehrheitlich von solchen Kindern besucht werden. Das ist ein Regelkreis mit Rückkopplung - sehr effizient.

    • fewe (kein Partner)

      Als nächstes kommen Artikel in den Medien, wie toll es für eine österreichische Frau ist, sich einen Schwarzen zum Mann zu nehmen. Ganz im Sinne von Coudenhove-Kallergi für die hellbraune Mischrasse in Europa mit einem IQ um 90. Die Afrikaner sind also in mehrfacher Hinsicht sehr hilfreich für die Ausrottung der europäischen Völker.

      Sowas wie Judensterne braucht man nciht, die Hauptzielgruppe ist der nicht schwarzhaarige Europäer. In ein paar Jahrzehnten ist das erledigt. Außer Abtreibung kommt dann noch Euthanasie, damit es schneller geht. Die Propaganda in diese Richtung hat auch schon begonnen. Mit ähnlichen Argumenten wie seinerzeit die Nazis in einem Propaganda-Film: Wenn das Leben nur noch eine Qual ist, befreit man die armen Menschen dadurch.

  9. McErdal (kein Partner)

    in Außen- und Wirtschaftspolitik. Da wird sie noch hart an sich arbeiten müssen, wenn ihre neugewonnene Seriosität diesmal ein dauerhaftes Überleben haben soll.@ Das war jetzt aber hoffentlich ein Scherz von Ihnen Herr Unterberger !! Was bitte sollte so schwer sein ein Kurz - Bubi zu ersetzen ???
    Was ist an der Wirtschaftspolitik denn so tolles dran, die nach FACHKRÄFTEN = KONUMENTEN schreit und dann mit rot und schwarz afrikanischen Abschaum importiert ????? Wir brauchen keine Zuwanderung und das was geschieht ist ohnedies keine-sonder SIEDLUNGSPOLITIK!!!!!!
    Abschaum zu importieren ist billiger als Waren zu exportieren-stimmts ????



  10. bürgerIn (kein Partner)

    mutter der rot-grünen hysterie über rot-blau im burgenland ist einzig und allein die wien-wahl und der möglich scheinende verlust der mehrheit von rot-grün in der bundeshauptstadt. da trieft die mottenkiste, wenn die rote parteijugend dagegen demonstriert, hat man ja schon eine erbpacht auf posten und funktionen im staat entwickelt. demokratischer wechsel ? - wo kämen wir denn da hin. oligarchie und nepotismus grüßen die wiener sj und konsortInnen und deren wasserträgerInnen.



  11. Brigitte Imb

    Die Terminologie der Wiener SPÖ zeugt von Bildung ..(ala H-H.) "... frustrierte Bobokoffer..."

    Die Sozialisten schein ziemlich verzweifelt und ratlos zu sein. Schön.

    http://diepresse.com/home/panorama/wien/4748211/RotBlau-spaltet-RotGrun-weiter?_vl_backlink=/home/index.do



  12. Undine
  13. Undine

    Also, wie's aussieht, kommt nun doch eine unerwartete Bewegung in die bis dato einbetonierte österreichische Politik: Rot-Schwarz ist nicht mehr in Stein gemeißelt! Sollte das Ende der Rot-Schwarzen Packelei eingeläutet sein? Der rote Burgenländer Niessl wird mir direkt sympathisch. ;-)

    Erheiternd ist ja, wie sich die "toleranten" LINKEN gebärden; besonders die aufgehetzte rot-grüne wutschnaubende Jugend ist ganz hysterisch geworden. Wahrscheinlich wird auch der "Schwarze Block" aus D wieder eingeladen, nach dem Rechten ---oder den Rechten!--- zu sehen!

    Mein Rat an den blauen Burgenländer Tschürtz: Er soll sich noch vor dem Amtsantritt eine Liste seiner Vorhaben, die er durchsetzen will, machen und sie sich häufig durchlesen, damit er nicht Gefahr läuft , sich selber und dem FPÖ-Programm untreu zu werden aus lauter Angst um seinen Posten. Tschürtz bekommt die Chance, dringend notwendige FPÖ-FORDERUNGEN durchzusetzen---diese Chance darf er nicht aufs Spiel setzen. Er muß sich im klaren sein: Es geht nicht nur ums Burgenland. Ich wünsche ihm viel Durchhaltevermögen.

    PS: Hätten die Blauen bei diesen Wahlen so einen lächerlichen Zuwachs wie die Grünen bekommen, hätte man sie im ORF mit jeder Menge Häme übergossen! Zum Glück für Österreich kommen sie ohnedies nicht vom Fleck---aber umso lauter und unangenehmer machen sie sich bemerkbar.



    • Brigitte Imb

      Ja zum Kuckuck, in so einem Fall der politischen Verwahrlosung - ROT/blau (v.a. BLAU au au) - erwarte ich mir Sanktionen. :-)))))

  14. Politicus1

    und wie sie toben und geifern ... die Linksfaschisten in der SPÖ!
    Und der ORF natürlich im Gleichschritt dabei: "Breite Front gegen Koalition"

    Also, wenn das die ganze Breite der SPÖ ist: Sozialistische Jugend, Hannes Androsch (der gehört aber nicht mehr zu denen), Andreas Schieder und Lukas Resetarits ...

    Sehr gute finde ich, dass Sicherheit, Wirtschaft und Tourismus bei der FPÖ gelandet sind. Drei Bereiche, die miteinander vernetzt sind. Ohne Sicherheit kein Tourismus.

    Ob Frau Vassilakou schon ihr Onewayticket nach Athen reserviert hat? Wenn die Rothausbesetzer sich im Herbst mit dem Strache auf ein Packel hauen, dann heißt's für die GrünInnen Abschied nehmen - aber die griechischen Inseln sind im Oktober ein herrliches Reiseziel!



    • Politicus1

      noch eine Ergänzung: auch Frau Susanna Steiger-Moser, die Vorsitzende des 'Bund Sozialdemokratischer Freiheitskämpfer' lehnt ROTBLAU im Burgenland ab.
      Damit wird die Front der Ablehnung vermutlich um einen Millimeter breiter.
      Ich frage mich nur, an welchem Freiheitskampf die Dame, geb. 22.2.1959 !, teilgenommen hat.
      In Österreich sind mir zwischen 1959 und 2015 keine derartigen kriegerischen Auseinandersetzungen in Erinnerung ...

    • ProConsul

      Politicus

      *****

    • F.V. (kein Partner)

      "Freiheitskämpfer" ist wie Holo-Überlebender erblich.

  15. Brigitte Imb
  16. Charlotte

    Danke A.U. - wieder einmal eine hervorragende Analyse die man so klug nirgends in der gesamten Medienlandschaft zu hören oder lesen bekommt!

    Ein neuer politischer Arbeitsbeginn im Burgenland sollte sofort mit dem Auftrag des Wiederaufbaus der GRENZKONTROLLSTATIONEN beginnen (dabei keine Beamten/Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund bevorzugen!) und dem sollten sich andere Bundesländer zügig anschließen und damit der Aufgabe eines Staates nachkommen für die Sicherheit der eigenen Bürger zu sorgen. Anscheinend nur mit der FPÖ möglich.

    MEHR SICHERHEIT FÜR ÖSTERREICHER ! Ein Gebot der Stunde



    • Charlotte

      Ergänzung :

      Ein abgeriegeltes, bewachtes Asyllager in Grenznähe würde auch zur Sicherheit (der gesamten österreichischen Bevölkerung wie auch zum Schutz echter Flüchtlinge) beitragen . Besonders wenn -wie einst von Ministerin Fekter vorgeschlagen- die Asylwerber dieses erst nach Bearbeitung ihres Asylantrages verlassen dürfen. Dann wäre auch eine Abschiebung von Scheinasylanten möglich.

      Ich glaube aber kaum dass die letzten Wahlen ein Umdenken der regierenden gut geschützten Politiker bewirkt und ihnen die Sicherheit der Bevölkerung wirklich ein Anliegen ist. Die Sicherung ihrer gut bezahlten Posten (siehe Stmk Voves) ist ihnen das wichtigste Anliegen.

    • Brigitte Imb

      @Charlotte,

      Sicherheit bekommen in Ö hauptsächlich Asylanten.

      Ein eigener Sicherheitsdienst wird eingerichtet, weil "Flüchtlinge" offensichtlich keine Flüsse und die Gefahr von Wasser kennen und nicht wissen was schwimmen bedeutet.
      Einfach unglaublich diese Zustände samt Selbstbedienung auf Kosten ALLER Österreicher.

      http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4747670/Asyl_Fluchtling-ertrunken-Streik-steht-bevor?_vl_backlink=/home/index.do

    • Cotopaxi

      "
      Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager (ÖVP) zeigte sich am Freitag betroffen. Es werde nun versucht, aufgrund des tragischen Vorfalls, einen zusätzlichen Sicherheitsdienst zu engagieren. Dieser soll vorrangig der Vermeidung von Konfliktsituationen entlang des Donau-Treppelweges dienen, aber auch dem Schutz der Flüchtlinge selbst, welche die Gegebenheiten vor Ort nicht kennen."

  17. Sensenmann

    Ein Tabubruch, denn er zeigt, daß es sehr wahrscheinlich passieren wird, daß nach der Wien-Wahl die FPÖ um ein paar Pöstchen zu ergattern mit dem Bolschewismus paktiert!
    Der alte Branntweiner wird nach dem Wahldebakel abtreten und die FPÖ wird den Rest der Marxistenpartie an der Macht lassen, dem roten Gesindel weiterhin seine Subventionen zahlen (wie anno blau-schwarz) und um gut Wetter winseln, anstatt dem Pack die Faust, die es so gerne am 1. Mai ballt - ins Gesicht zu stoßen.

    Bin schon gespannt, wie weit man dem Bolschewismus im Burgenland den Hof machen wird. Eine SPÖ kann und wird neimals den Forderungen der FPÖ anchgeben, also wird diese ihre Forderungen preisgeben. Wie immer, wie bei schwarz-blau.

    Die Instinktlosigkeit dieser Partei ist legendär: Man holte sich mit Gewalt die orange-doch wieder balu-eher nicht oder doch FPK...wer versteht diesen Blödsinn denn noch? - Partie in die FPÖ und lud sich damit all die Schweinereien und Machenschaften dieser Leute ohne Not auf.

    Kann natürlich sein, daß die FPÖ sich nicht preisgibt und nur dem Sozi die Watschen lässt, zumindest des Verhandelns für würdig befunden zu sein und Gejaule beim Sozi ausgelöst zu haben... Aber für so klug halte ich die nicht.



  18. socrates

    O.T. Kosten der Immigration
    A insi, d’après l’OCDE, un ménage immigré paierait, entre 25 ans (âge du chef de famille) et la fin de sa vie, 60 000€ de plus en impôts et cotisations qu’il ne recevra au titre des prestations individuelles. Mais ce chiffre est de 140 000€ pour un natif ! Une manière d’interpréter cette valeur, est que lorsqu’un ménage natif dont le chef de famille a 25 ans quitte la France et est remplacé par un homologue immigré, l’Etat devrait provisionner 80 000€ de pertes nettes. Et bien davantage si on suppose que le français moyen n’est pas représentatif du français qui décide d’émigrer.
    Read more at http://www.atlantico.fr/decryptage/immigration-est-elle-plaie-ou-bienfait-economique-pour-france-acrithene-881188.html#7KlAOmKiYoa5EXi5.99

    Nach der OECD bringt ein 25 jähriger Familienvorstand dem Staat 60.000€ mehr als er kostet. Aber ein Eingeborener bringt 140.000€ mehr als er kostet. Der Staat verliert also auf lange Sicht 80.000€.
    Allerdings ist eine Wahlperiode nur 5 Jahre und da kann man das verschleiern. Außerdem bleibt der Eingeborene im Land und gibt hier sein Geld aus, der Migrant nicht.
    Dem Profil genügt die Homofobie!



  19. Brigitte Imb

    OT

    In der schlimmsten Krise - die SPÖ verhandelt mit der FPÖ -, und bei dem nicht versiegenden Strom an "Flüchtlingen", - die sogar in Kasernen untergebracht werden sollen -, geht der Hr. Verteidigungsminister gemütlich mit Tusnelda u. Kind(erwagen) in Grado spazieren. Natürlich im knallroten Polo-Shirt und recht entspannt.



  20. socrates

    Kissel wollte sich nur gegen Häupl profiliern. Der ist schon auf dem absteigenden Ast. Eine Koalition würde der FPÖ nur schaden, sie kommt zum Handkuß für etwas, das sie nicht verursacht hat. Nach Schätzungen aus dem französischen Innenministerium drücken die Asylanten den Lohn um 20%. Das fordern die Bosse (Wirtschaftsbund und Industriellenvereinigung). Die Roten wollen durch mehr Prolos mehr Macht und können ihre Organisationen vergrößern und mehr Genossen unterbringen. Die FPÖ vertritt uns Verlierer. Aber wir werden immer mehr und vor der Wiener Wahl darf sie ihre Anhänger nicht enttäuschen. Dazu muß sie nur 3 Bedingungen stellen:
    Die Familie zuerst
    Weniger Migrante, echte Rechtsprechung und Ausweisung bei schweren Delikten
    Gute Schulen, keine NMS, keine neue Sexualkunde
    Das können die heutigen Dummsozis nicht ja sagen!



  21. Haider

    Ich verstehe unsere Mitbloggerin "undine" voll, die dafür plädiert, die rot-schwarz-grünen Verursacher am österreichischen Chaos ihre Suppe auch selber auslöffeln zu lassen. Ich fürchte nur: Viel Zeit bleibt nicht mehr, um Österreich überhaupt noch retten zu können. In allen positiven Rankings geht's steil bergab und in negativen Tsunami-artig in die Höhe.
    Und eines steht glücklicherweise auch fest: Die heutige FPÖ hat keine "Buberlpartie". Der FP-Parlamentsklub hat sich auch beim politischen Gegner ehrlichen Respekt erarbeitet. (Wenn's auch die Hetzer vom Küniglberg niemals zugeben werden!)



  22. Politicus1

    das wäre über drüber ...
    Man darf ja nie alles glauben, was die Medien, vor allem der Rotfunk so erzählen.

    Die Vorstellung, dass sich Niessl jetzt ins rote Brennesselbeet gesetzt hat - was ist er jetzt bei den Linkssozi eigentlich? Ein Linksfaschist? - und am Schluss mit der FPÖ doch nichts heraus kommt, löst bei mir eine geradezu herrliche Schadenfreude aus.

    Wir werden uns halt doch darang ewöhnen müssen, dass Niessl im roten Parteivorstand mit einem aus den Lippen gepressten "Freundschaft, Kamerad!" begrüßt werden wird ...



  23. zweiblum

    Wenn Nissel nur dem Wampo eins ausweichen wollte, er hat es gut gemacht.



  24. Wertkonservativer

    o.t.
    (heute bin ich wieder einmal "redselig"!

    Ein Gruß an die Wiener, vor allem an meinen Freund, den "höchsten Wiener"! (da ist wahrlich nicht Wampo gemeint!):

    Hymnus auf den Kahlenberg:

    Nicht weil du, glanzbewusst,
    heute so vornehm tust:
    Weil du ein Wiener bist,
    Berg, sei gegrüßt!
    Warst in der überlangen Zeit
    Glück für die kleinen Leut,
    seliger Sonntagsgang,
    waldwiesenlang.

    Hast unsere Jugendjahr gesehn,
    Veilchen und Primeln stehn
    - längst ist die Kindheit fort -
    immer noch dort.
    Schwärmerisch frühestes Gefühl
    aufnahm dein Waldgewühl,
    einsames Liebesleid,
    du hast's geweiht.

    Hast uns die Stern' in der Nacht
    heimatlich nahgebracht,
    heimatlich Turm und Dom,
    blinkenden Strom.
    Wunderbar säumende Sicht,
    unten lag, Licht an Licht,
    die uns geboren hat,
    schimmernd die Stadt.

    Oder wenn Sonnenschein
    wiegte die Wege ein
    und du standst ernst und schwer
    weinhügelher;
    talwärts ein winzig Haus,
    Buschen zum Tor hinaus:
    noch schaut im Traume der Sinn
    so nach dir hin.

    Warst uns, Geschlecht um Geschlecht,
    wie du dich gabst, schon recht,
    haben den feineren Herrn
    auch wieder gern.
    Weil du durch alle Not und Last
    immer ein Lächeln hast,
    weil du ein WIENER bist,
    Berg, sei gegrüßt!

    (Josef Weinheber -" Wien wörtlich")
    "
    Einen lieben Gruß an alle Wiener Blogfreunde!

    (mail to: gerhard@michler.at)



    • Josef Maierhofer

      @ Wertkonservativer

      Danke ! Und schönen Feiertag !

      Der 'höchste Wiener' ist der Hermannskogel, bloß der Kahlenberg hat an seinen Hängen mehr zu bieten, da hat Weinheber schon recht.

      Zu Weinhebers Zeiten gab es aber auch nicht die enorme Verbauung an den Hängen des Kahlenbergs.

      Ich finde, das Weinheber Gedicht ist tatsächlich dem 'höchsten Wiener' gewidmet in der Bedeutung unserer Zeit.

    • hamburger zimmermann

      danke für den Weinheber!

    • Polyphem
    • Wertkonservativer

      Lieber @ Josef Maierhofer,

      mit dem ""höchsten Wiener" habe ich nicht den Kahlenberg an sich gemeint, sondern einen mir lieben Freund, der nahe der höchsten Kahlenberg-Erhebung seinen Wohnsitz hat!
      Ob er diese meine freundschaftliche Eloge wohl bemerkt? Ich hoffe es!

      Freundliche Grüße,

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Karl Knaller

      @ WK

      Obgleich ich nahe der höchsten Kahlenberg-Erhebung meinen (Zweit-)Wohnsitz habe gehe ich wohl recht in der Annahme, daß das zum wiederholten Mal (ich komm' mit dem Zählen nicht mehr nach) wortbrüchige Michler-Vatterl den Weinheber, den ich auch ohne seine überflüssige Wortspenden recht gut kenne, nicht an mich adressiert hat.

      Als ebenso treuer wie scheuklappenbehafteter ÖVP-Adorant fühlt er sich halt berufen...
      und noch dazu schlägt die Logorrhöe, diese tückische Leiden, immer wieder zu.

      Und gleich, wenn er dies gelesen hat, wird er wieder replizieren. Wetten, daß...?

  25. M.S.

    "Denn bisher hat die Partei – so richtig sie gesellschaftspolitisch auch liegt – in den zwei in normalen Zeiten wichtigsten Politikfeldern ein totales Blackout: in Außen- und Wirtschaftspolitik. Da wird sie noch hart an sich arbeiten müssen, wenn ihre neugewonnene Seriosität diesmal ein dauerhaftes Überleben haben soll."
    Da die Stronach-Partei nach der nächsten Wahl sicher nicht mehr im Parlament vertreten sein wird, wäre von der FPÖ zu überlegen, Frau Dr. Nachbaur für die FPÖ zu gewinnen. Das wäre eine gute Wahl für die Wirtschaftspolitik.



    • Undine

      @M.S.

      ...und dazu noch unsere Mitbloggerin @ brechstange! Da bekämen wir eine hervorragende unbestechliche Finanzministerin!

  26. Ingrid Bittner

    Was heisst schon Tabubruch?? Ich meine, ein Landeshauptmann, der offenbar zu denken wagt, hat die richtige Entscheidung mit den richtigen Argumenten getroffen: er hat zwar als Chef der stimmenstärksten Partei Anspruch darauf, LH zu bleiben und jetzt die Verhandlungen zu führen, aber und das ist sehr richtig erkannt und benannt, die Wahlsieger sind ganz einfach die Freiheitlichen, ob man sie mag oder nicht, also warum nicht mit ihnen verhandeln? Irgendwann erkennt der eingeschfleischteste Rote, dass man mit der Ausgrenzungspolitik so nicht weiter am Wahlvolk vorbeiregieren kann. 16 von 18 Wahlen verloren und noch immer am hohen Ross sitzen, das ist auch in der SPÖ nicht mehr möglich.
    Und die Befürchtung, dass die Freiheitlichen nicht die richtigen Leute für eine Regierung haben, na ja, da frag ich mich schon, haben die Roten und Schwarzen und Grünen bisher die richtigen Leute gehabt?? Eher wohl doch nicht und wenn die Freiheitlichen nicht mehr die "Aussätzigen" im Parteienspektrum sind, dann wird es sicher wieder Menschen geben, die mitmachen wollen/können/dürfen. Bisher war es ja so, dass jeder, der irgendwo gearbeitet hat, wo man stark mit SPÖVP verbandelt war, sich nicht getraut hat, seinen Job zu riskieren, weil für die Freiheitlichen zu kandidieren war ja sehr oft gleichzusetzen mit beruflichem Selbstmord. Ist ja unvorstellbar, dass vielleicht wer, der bei der Raiffeisenkasse (im Volksmund genannt "Giebelkreuzmafia" ) arbeitet sich vielleicht auf eine blaue Liste setzen lässt.



  27. machmuss verschiebnix

    OT:

    Ein gravierendes Thema, Griechenland bekommt (bald wieder) "Hilfe" !
    Mit der diesbezüglichen Beschußfassung, werden die Aktien-Kurse ruckartig
    hinauf schnellen.

    Das war bisher jedesmal zu beobachten. Seltsam ?

    Da es allgemein bekannt ist, daß diese "Hilfsgelder" NICHT Griechenland,
    sondern der spekulativen Hochfinanz zugute kommen, sind auch diese borsatilen
    Zuckungen nichts Unerklärliches.

    Rätselhaft ist nur, warum die Politik aktiv dabei mithilft, wenn ganz Europa von
    Finanz-Vampieren ausgesaugt wird ?@!

    Warum versucht die EU nicht endlich, eine engere Bindung an China UND
    RUSSLAND zu erreichen. Das sind nicht nur zwei riesige Märkte, sondern
    haben zudem ein enormes Vorkommen aller erdenklichen Bodenschätze !

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/4747004/Spitzentreffen-zu-Griechenland-bringt-Annaeherung-?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do



    • Undine

      @machmuss verschiebnix

      "Warum versucht die EU nicht endlich, eine engere Bindung an China UND RUSSLAND zu erreichen."

      Ihre Frage kann ich nur mit einem Hinweis auf ein Video beantworten, das die hundertjährigen Bemühungen eines USA-Geheimbundes namens STRATFOR, einen KEIL zwischen Deutschland und Rußland zu treiben, zum Inhalt hat. George FRIEDMAN spricht so klare Worte, die niemand anzweifeln kann, der seine fünf Sinne beisammen hat!

    • Undine
    • machmuss verschiebnix

      Undine, ich würde es auch für eine viel zieführendere Strategie halten, wenn
      die FPÖ endlich ALLES dran setzen würde, an Fakten zu diversen Misständen,
      Veruntreuungen, Milliarden-Verlusten ... ran zukommen und diese auf einer
      Internet-Platform zu veröffentlichen.

      Auch die ehemals eigenen Delikte - das würde die Glaubwürdigkeit hoch - und
      die SPÖVP Bonzen ins Gefängnis - jagen !


      Machbar wäre das jedenfalls - und wenn's ein russischer Server sein müßte,
      unerreichbar für unsere Weynachtsmänner !

    • M.S.

      @Undine

      Danke für dieses interessante und aufschlussreiche Video!

    • socrates

      Danke für das Video!

  28. Undine

    Obwohl es mir persönlich eine besondere Freude und Genugtuung bedeutete, endlich einmal vor allem die roten G'frieser nicht mehr ständig im FS sehen zu müssen, fände ich es dennoch vernünftiger, die FPÖ würde weiterhin Oppositionspartei bleiben und Rot, Schwarz und Grün vor sich hertreiben.

    Der Karren steckt so tief im Dreck, in den ihn SPÖVP unter der grünen Knute gesteuert haben---warum soll ausgerechnet jetzt die FPÖ die Deichsel in die Hand nehmen? An dieser Aufgabe wird JEDE Partei scheitern, die Opfer werden so groß sein, daß sie die FPÖ nicht "derheben" kann---warum sollte sich ausgerechnet die an der Misere völlig unschuldige FPÖ für diese undankbare Aufgabe opfern und an der Unmöglichkeit, dieses Desaster zu beseitigen, scheitern?

    Den Karren sollen schön brav die rot-schwarz-grünen Verursacher selber aus dem Dreck ziehen---erst wenn bei der autochthonen Bevölkerung die Schmerzgrenze überschritten sein wird (dank Ausbeutung durch die Migrantenmafia und ihrer hirnlosen/fahrlässig kriminell agierenden Helfer von Caritas und Co.), weil die großen Opfer unausweichlich sein werden, wird aufgeräumt werden können---aber dafür muß die FPÖ erst richtig fest im Sattel sitzen!



    • machmuss verschiebnix

      Genial, Undine ! ***********************!

      » … -warum soll ausgerechnet jetzt die FPÖ die Deichsel in die Hand nehmen? «

      Genau das denke ich auch - die FPÖ soll weiterhin mit der Peitsche auf jene
      einprügeln, welche den Karren in den Morast gezogen haben ! ! !

    • Josef Maierhofer

      @ machmuss verschiebnix

      Aber je mehr Druck sie ausüben kann, desto besser ist es für Österreich.

    • Wertkonservativer

      Liebe und werte Frau @Undine:

      ich verlasse nun seit einigen Wochen nur mehr hie und da mein selbstgewähltes Exil, gleichzeitig hoffend, dass Sie mir nicht allzu böse sind, wenn ich Ihnen hier widerspreche:

      die von Ihnen so hochgelobten Freiheitlichen sind einer der Hauptfaktoren, warum wir als Österreicher derzeit so in Problemen stecken!
      Herr Haider, immer noch Ihr Held und der vieler Mitblogger, hat uns mit seinem Hypo-Wahnsinn derart viele Milliarden gekostet, dass unsere Kinder und Enkel noch viele Jahre daran zahlen werden!

      Die FPÖ hat - außer ihren Druckmitteln "Asyl" und "Ausländer" - überhaupt keine wirklichen Antworten auf die wesentlichen Problemstellungen unseres Landes!

      Glauben Sie im Ernst, dass diese Truppe imstande wäre, den echten Problemen unseres Landes (nicht nur z.B. die Peanuts "Pograpschen" und "Homerei") mit neuen und zukunftssicheren Entscheidungen Paroli bieten zu können?

      Nichts gegen Kritik gegenüber der Koalition! Alles jedoch gegenüber der überschiessenden Hoffnung auf eine "goldene Zukunft" unter blauer Staatsführung!

      (mail to" gerhard@michler.at)

    • Josef Maierhofer

      @ Wertkonservativer

      Eine goldene Zukunft gibt es nicht mehr, die wurde in 40 oder mehr Jahren Koalition vermasselt und verwirkt, natürlich auch nicht mit den Blauen. Aber mit den Blauen gibt es den Korruptionsstop, die Ausdörrung der koalitionären Selbstbedienung, Klartext für das Volk und das Ausräumen der linken Günstlingswirtschaft, eventuell auch die dringend notwendigen, bis jetzt von der Koalition verweigerten, Reformen. Mehr direkte Demokratie ist auch ein Versprechen für die wichtigen Fragen, etwa den verweigerten Lissabon, ESM, Griechenlandfragen nun die Fragen nach einem EU-Austritt zu stellen, bevor Österreich ausradiert ist.

    • Wertkonservativer

      Werter @ Josef Maierhofer,

      ich hoffe ja sehr, dass die Blauen - sollten sie an den Futtertrog kommen - Sie dann nicht enttäuschen werden: in der Vergangenheit war diese Truppe ja wahrlich nicht korruptions-resistent.

      Und eines muss auch klar sein: Österreichs EU-Mitgliedschaft ist mit großer Sicherheit keinesfalls ein Auslaufmodell!
      Und wenn die Freiheitlichen das nicht verinnerlichen, und weiterhin auf EU-Exit setzen, werden sie in unserem Lande keine Koalitionspartner finden (und damit weiterhin lange Jahre auf den Oppositionsbänken schmoren).

      Es ist meine ganz fixe Meinung, dass das hierorts so angepriesene EU-Austritts-Volksbegehren "ziemlich in die Hose" gehen wird!
      So wahr ich mich hier "Wertkonservativer" nenne!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Josef Maierhofer

      @ Wertkonservativer

      ... aber das Androsch Volksbegehren ging trotz Millioneneinsatzes auf Steuerkosten nicht in die Hose ... ?

      Die EU Mitgliedschaft Österreichs ist genauso kein Tabu, wie alles andere. Ich habe aber gehört, bei der FPÖ will man bloß Veränderung der EU, und die tut dringend Not.

      Ich hoffe aber doch, dass genug Bürger das Begehren unterschreiben, damit man endlich über die EU diskutiert hierzulande, es ist, laut Ihrer Diktion, ja tabu über die 'heilige' EU, eine der am demokratiefernsten und teuersten gewordenen Vereine, die es in Europa gibt, überhaupt zu diskutieren.

      Für dieses Volksbegehren gab es eine solche Unterstützung natürlich nicht.

    • Alfred E. Neumann

      WK. Danke, dass Du noch da bist und mir aus der Seele sprichst!

    • Wertkonservativer

      @ Alfred. E. Neumann:

      Lieber Freund!

      Ich freue mich, dass Du meine freundschaftlichen Grüße vernommen hast!

      Wir sind Brüder im Geiste, und das bleiben wir auch!

      Herzliche Grüße von Haus zu Haus!

      Gerhard

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Clemens Taferner (kein Partner)

      Als jemand, der die Stimmung in der burgenländischen Bevölkerung über Jahre aus vielen vielen Gesprächen mit einfachen Sozialisten kennt, glaube ich, dass Landeshauptmann Niessl gar nicht anders handeln konnte, ohne in Zukunft nicht noch mehr Wähler zu verlieren. - Interessant finde ich, dass der ORF lediglich den abgehalfterten SPÖ-Haus-Journalisten Herbert Lackner sowie die dümmliche Julia Herr als Redner gegen die Koalition im Burgenland aufbieten konnte. Frau Herr mag rhetorisch brillant sein, vom Verständnis dessen, was sie als Zitate vor sich her trägt, ist sie meilenweit entfernt. Bei Lackner, der ohne die hündische Ergebenheit eines Parteischreibers nie etwas geworden wäre, ist sowieso klar, wie er tickt.

  29. drall21

    Für Nissl ist das sicherlich der optimale Schachzug.
    Mit dieser Koalition ist dann der rote Filz für weitere Jahre garantiert.



  30. machmuss verschiebnix

    » … wichtigsten Politikfeldern ein totales Blackout: in Außen- und Wirtschaftspolitik. «
    ... so gesehen, hätten die beiden TS-Mandatare Richtung FPÖ "desertieren" müssen .

    Hoffentlich ist die Freude über den Tabu-Bruch nicht zu voreilig, bis jetzt kann die SPÖ
    immer noch Niessl die Schuld geben (und ihn womöglich ächten) , die haben schon
    ganz andere Kaliber eiskalt abserviert - sogar Leute, die der Partei enorm gut getan
    hätten ! ! !



  31. Josef Maierhofer

    Es wäre natürlich eine Alleinregierung besser als eine Koalition.

    Auch das hielte ich für möglich, wenn es mehr Bürger gibt, die nachdenken können.

    Bloß das Festkrallen an der Macht durch SPÖ und Grün in Wien z.B. hatte den Herbstwahltermin zur Folge und damit haben sich die Linken jene Frist eingebrockt, die es gebraucht hat, um die Wiener Bürger aufzuwecken.

    Und, wenn die erst munter werden, dann ist auch ein solcher Erdrutsch möglich.

    Bei Gesellschaftspolitik liegt die FPÖ richtig, die Bürger wollen kein Binnen I und kein Gendern und keine Hymnenverstümmelung, keine Homoverherrlichungsorgien, keine Pädophilie in der Schule und im Kindergarten, etc., und findet da meine Unterstützung, auch bei Außenpolitik würde ich nicht gleich kritisieren, bin ich doch selbst ein Anhänger der österreichischen Neutralität und des österreichischen Staatsvertrages von 1955, der die Signatarmächte einschließt, daran hat sich bis heute nichts geändert, auch nicht wirklich in der näheren Weltlage, bloß der künstlich (mit schweren Lügen) herbeigeführte EU-Beitritt, Handelsvertrag hatten wir vorher auch schon mit EFTA und EWG, hat das verwässert.

    Die Neutralität wird von der FPÖ als einzige Partei Österreichs vertreten, alle anderen eiern da herum, auch die eigenständige militärische Landesverteidigung, auch nach dem Muster der Schweiz, wofür auch die österreichische Bevölkerung verbindlich abgestimmt hat, steht auf meiner Positivliste. Auch die EU-Politik kritisch zu betrachten, ist mehr als legitim und die EU in dem derzeitigen Zustand überhaupt in Frage zu stellen, halte ich für durchaus richtig. Auch das ist kein Tabu mehr, würde ich meinen.

    Das von einem überparteilichen Komitee betriebene Volksbegehren, das Bundesparlament möge eine bindende Volksabstimmung über einen EU-Austritt beschließen, halte ich für völlig richtig und sinnvoll. Ich würde mir auch wünschen, dass da möglichst viele Menschen dieses Referendum (wie in England auch geplant)wollen und die Eintragungsfrist von

    14. Juni 2015 bis 1. Juli 2015 auf allen Gemeindeämtern und Magistraten

    nützen.

    Auch das darf man als Partei unterstützen, denn Frau Rauscher und das Personenkomitee brauchen eine solche Unterstützung schon, damit die Menschen das überhaupt erfahren, bei unseren 'sonstigen Lügenmedien' und 'Schweigemedien', was wurde da von den gleichen Medien für ein Tam-Tam beim Androsch Volksbegehren aufgeführt.

    Bei Wirtschaftspolitik wäre wohl einiges Neues einzubringen, etwa ein Verwaltungsreformpaket, das dann die Wirtschaft entlastet, ein Föderalismusreformpaket, dass dann die Wirtschaft entlastet, eine Wiederherstellung der Konkurrenzfähigkeit Österreichs, ein klares Signal, dass nicht die Lohnhöhe die Sicherheit gibt, sondern die Lohnsicherheit, nicht die Pensionshöhe, sondern die Pensionssicherheit, etc., die Preise passen sich da ja automatisch an. Wegen ein paar (meist ausländischen) Konsumtempeln würde ich mir keine Sorgen machen.

    Am meisten fürchte ich für die FPÖ, die derzeit als einzige relevante Partei die Sprache des Volkes spricht, dass sie jetzt zu einer 'ganz normalen' Partei wird, wie Dr. Unterberger schreibt, und 'absandelt', wie es zu Haiders Zeiten passiert ist, wo dann Figuren, wie Gorbach, Riess-Passer und einige mehr gierig Selbstbedienung und Selbstdarstellung betrieben haben. Wenn sie imstande ist, die gleiche Korrektheit und Zielstrebigkeit weiter zu führen, mit der sie an die Macht gekommen ist, dann wird das ein Segen für Österreich, kann ich nur sagen.

    Die anderen verleugnen ja das eigene Volk und fragen es gar nicht mehr, die fragen bloß ihre von ihnen privilegierte Klientel. Die einzige Antwort der Wähler auf die entfallenen Fragestunden ist der Wahltag mit hoffentlich einem eindeutigen Mehrheitsergebnis, sodass keine Koalitionen nötig werden, anders wird die FPÖ zu einer 'normalen Partei' 'verwurschtet'.



    • Josef Maierhofer

      Zusatz:

      Die FPÖ will ja die direkte Demokratie stärken und nicht als 'normale Partei' wirken.

    • machmuss verschiebnix

      Geschätzer Josef Maierhofer,

      an den meisten Ihrer Kommentare gibt's einfach Nichts auszusezten - Nichts zu sticheln :)
      Aber hier - jaah - da kommt die Neutralität drinnen vor, ein Anachronismus in der
      Größenordnung von Briefeschreiben.

      Ja, natürlich kann man heutzutage immer noch Briefe schreiben, und ja natürlich kann
      man heutzutage auch immer noch neutral sein - aber man tut es NICHT ! ! !

      Die österreichische Neutralität ist zu einer politischen Heuchelei verkommen

      Der (vielleicht) größte Fehler , woran die EU aber sicherlich am meisten leidet und was
      ihr weiterkommen am meisten behindert, ist das Eindringen der nationalen Verfilzungen
      in europäische Institutionen ! Wem soll damit geholfen sein ?
      Das ist ein KO-Kriterium für's Projekt Europa ! ! !

      Aber ob die FPÖ solche Zustände ändern kann, dazu kann ich Ihren Optimismus
      nicht teilen.


    • Josef Maierhofer

      @ machmuss verschiebnix

      Bei Neutralität gebe ich Ihnen schon auch recht, Österreich ist zwar zwischen den Machtblöcken, aber nie neutral gewesen, bloß hat man sich in Krisen darauf berufen, insofern ist es ein Anachronismus, weil man sich zufolge der stattgefundenen schrittweisen Aushöhlung der österreichischen Neutralität auf diese nun nicht mehr wirklich berufen kann. So sehe ich Ihre Replik schon als richtig an.

      Wenn Nationalitäten ein KO für die EU bedeuten, dann ist sie schon KO, nur weiß sie es noch nicht so wirklich.

      Wenn man eine EU der Nationalitäten diese nicht über Jahrzehnte in ihren Systemen natürlich, in natürlichen Prozessen, die lange dauern, aber dann halten, annähern lässt, im Prinzip wollen das ja alle Menschen, den Nationalitäten ihre Eigenheiten belässt und mit Geduld auf die Bevölkerungen hört und nicht auf die ideologisierten Eliten, dann könnte was draus werden, das will ja auch die FPÖ, wie ich sehe. Die EU kann nie die vereinigten Staaten Europas nach dem Muster der USA werden, daran glaube ich nicht.

      Wenn man mit der Stärkung dieser EU-kritischen Parteien in der EU die Ausschaltung der Ideologie und des Unnützen erreicht, dann lohnt es sich auch da die FPÖ zu stärken. Dazu gehören durchwegs natürlich Referenden in den einzelnen Staaten, die sogar diese heutige EU in Frage stellen. Die darf doch nicht tun dürfen, was die Mehrheiten der Bevölkerungen nicht wollen, oder ?

      Sonst aber haben wir einen Staatsvertrag unterschrieben 1955, wie ist da Ihre Meinung heute dazu ?

    • machmuss verschiebnix

      @Josef Maierhofer,

      der Staatsvertrag war insofern alternativlos, als ja die theoretisch sinnvollere
      endgültige Eingliederung des österreichischen Territoriums in Deutschland von den
      Allierten rundweg abgelehnt worden wäre .

      Allerdings hat man damals - wohl angesichts vordringlicherer Probleme - verabsäumt,
      auch die extreme Linke mit einem Widerbetätigungs-Paragraphen nieder zu pflastern !
      Und mehr noch, wurde die Chance verpaßt, sich gleich am Start von jenen Kräften
      zu befreien, welche das Hochkommen vom "Onkel Adi" überhaupt erst provozierten !

      Wenn Sie mich fragen, dann ist die haarsträubend schwachsinnige Politik der
      Linken heutzutage wieder drauf und dran GENAU DASSELBE herbeizuführen,
      was damals zu den 30er-Jahr-Zustände geführt hat !

    • Sensenmann

      Danke! eine voll zutreffende Analyse!
      Nur: Die Diskussion über die Neutralität ist müßig, denn die Neutralität haben die Österreicher mit verfassunggebender 2/3 Mehrheit mit dem Beitritt zur EU abgeschafft (Art. 23j BV-G) und damit de facto ein Kriegsermächtigungsgesetz geschaffen.
      Daran gibt es nichts zu rütteln, die Österreicher haben das beschlossen. freiwillig und demokratisch. Die Mehrheit wollte also genau das, was nun eingetreten ist und uns Unsummen kostet: Die Sanktionen gegen Russland, die wir als neutraler Statt niemals hätten mittragen müssen.

    • franz-josef (kein Partner)

      @sensenmann

      die österr. Bevölkerung hatte keinerlei Ahnung über die Petersberger Gespräche, und niemand war informiert darüber, daß die "Neutralität" bereits zu Grabe getragen wurde. Was mit dem "JA" alles zur Veränderung anstand, wußten m.E. 99 % der EUBefürwortet nicht.Davon bin ich überzeugt.
      Der EU Jubel wäre andernfalls mit Sicherheit NICHT über der 5o % Marke gelegen.

    • socrates

      machmuss verschiebnix
      Die Neutralität ist ein gutes Argument um sich vor EU - Militärgelüsten abzusichern. Die EU will eine europäische Söldnertruppe, die sie kommandiert und gegen mißliebige ......... (Staaten, Länder, Rassen,etc) einsetzen kann. Dagegen ist jedes Mittel recht.

  32. Normalsterblicher

    Was die politische Klasse noch immer nicht wahrhaben will: Auch Konventionen und Gesetze können gekündigt oder geändert werden. Vor allem dann, wenn es um das Überleben der Nation und Europas geht. Wenn eine neue Völkerwanderung stattfindet, die ähnliche Dimensionen und Konsequenzen hat wie jene am Ende des Römischen Weltreiches.

    Aufrichtigen Dank!

    Es handelt sich um eine Landnahme, die zwar nicht aggressiv ist, aber unterschwellig eine Projektion der Einschüchterung in sich trägt, die durch unsere Volkszertreter noch verstärkt bzw untermauert wird.



  33. socrates

    Was werden da die Krowaten und anderen Minderheiten, IKG und Warme, die bisher die Mehrheit regiert haben sagen? Die FPÖ darf ihre Atouts, für gute Schulen und gegen Migranten nicht opfern, sonst stirbt sie.
    PS. "Es war keine schöne Zeit ... Laa 1945"
    Die Erinnerungen der kleinen Leute, von Mauthausen bis Laa, zeigen wie es wirklich war.



    • Konrad Loräntz

      Die Krowaten wern net viel sagen. Das sind g´scheite Leute.

    • socrates

      Konrad Loräntz
      ...und hoch gefördert. der Sohn eines Freundes, der eine sehr hübsche und fleißige geheiratet hat, ist schon konvertiert. Das bringt´s!

  34. Politicus1

    Aufpassen!
    Das Burgenlandexempel kann in Wien für die FPÖ ein trojanisches Pferd werden.
    Ich glaube nicht, dass viele Wienerinnen und Wiener FPÖ und Strache wählen, damit dann em Ende eine ROTBLAUE Stadtregierung herauskommt ...
    Da muss Strache aufpassen und eine klare Ansage treffen, dass mit hm eine Koalition mit der HÄUPL-FRAUENBERGER-BRAUNER-SPÖ keinesfalls in Frage kommt.



    • socrates

      Auch im Burgenland soll Strache Rot & Schwarz weiter allein untergehen lassen. Er soll keine Verantwortung über nehmen für das Desaster und nur wegen einem Quentchen Macht selbst untergehen.

  35. Sandwalk

    Der Triumph der FPÖ ist auch dann perfekt, wenn es zu keiner rot-blauen Koalition kommt.
    Allein die Verhandlungen sind schon ein Hammer.
    Die FPÖ sollte nicht in die Burgenlandfalle tappen, denn der Trend läuft ohnehin in Richtung bürgerlich.

    Der Gspritzte in Wien ist ein Fall für das Wachsfigurenkabinett.

    Und die ÖVP sollte sich endlich um Politiker aus der Cojones-Klasse umsehen.



    • Wyatt

      ……..ob Mann ob Frau - alle Politiker innerhalb der "grünen SPÖVP" dürfen nur danach entscheiden, was ihnen in "Bilderberger" und ähnlichen Treffen vorgegeben wird - und keinesfalls, was eventuell der eigenen Bevölkerung gegenüber angebracht und dienlich wäre.

    • Infophil

      @ Wyatt

      *******!

    • franz-josef (kein Partner)




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