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Die Wiener Grünen – und jetzt?

Die Wiener Grünen stehen vor einem argen Scherbenhaufen. Der Wechsel ihres Abgeordneten Akkilic zur SPÖ genau vor einer entscheidenden Abstimmung, bei der sich die Grünen erstmals gegen die SPÖ zu stellen gewagt haben, ist für sie ein Riesen-Desaster.

Das ist freilich keineswegs der erste verblüffende Parteiwechsel bei den Grünen. Das löst beim Wähler die gleiche Sorge aus wie auch bei den rechten Oppositionsparteien FPÖ, BZÖ, TS, wo es ebenfalls schon allzuviele Übertritte/Wechsel/Austritte gegeben hat: Er bleibt immer im Ungewissen, welche Fraktionen denn die von ihm gewählten Abgeordneten in der nächsten Legislaturperiode wirklich stärken werden. Das ist weder vertrauenserweckend noch demokratiefördernd.

Dazu kommt: Dieses moralische Desaster eines Grünabgeordneten passiert genau zu dem Zeitpunkt, da sich die Grünen erstmals mutig zu einem moralischen Verhalten durchgerungen haben. Ansonsten haben die Grünen in Wien ja eine ganze Legislaturperiode der SPÖ die Mauer gemacht. Sie haben bis zuletzt ohne relevanten Widerstand das Weitergehen von Korruption, das Versagen im Gesundheitsbereich, die massive Medienbestechung, die bürgerfeindliche Bürokratie ermöglicht. Bisweilen haben sie dabei sogar aktiv mitgetan. Sie haben damit in Wien ihr Image komplett vernichtet, das sie sich anderswo als Aufdecker und Vorkämpfer gegen die Korruption erworben haben.

Aber zuletzt haben sie – wohl auch den Wahltag vor Augen – sich dann doch an das einstige Gelübde erinnert und sich in Sachen Wahlrecht gegen die SPÖ gestellt. An einer Wahlrechtsänderung haben die Grünen zwar auch ein Eigeninteresse; sie waren aber sicher auch darum bemüht, sich letztlich moralisch zu verhalten und nicht wortbrüchig zu werden.

Mariahilfer Straße und Hochhaus

Sachpolitisch fällt für die Grünen die Bilanz über die Jahre als Mehrheitsbeschaffer der SPÖ zwiespältig aus. Mit der Ausnahme Mariahilferstraße war man sich im Stadtsenat weitgehend einig. Rot wie Grün waren in Wien jahrelang einträchtige Vorkämpfer in Sachen Gesellschaftsveränderung. Schwulismus, Genderismus, Familienfeindlichkeit, Sprachzerstörung, Männerfeindlichkeit, Gleichmacherei, Leistungsfeindlichkeit, Blindheit gegenüber Sozialmissbrauch, Zuwanderungsförderung, Schuldenmacherei: All das wurde von beiden Rathausparteien ebenso konsequent wie einträchtig verfochten.

Das hat die traditionelle rote Basis bisweilen erstaunt. Aber sie hat es irgendwie hingenommen. Auch in jenen Bereichen, wo ein bürgerlich gewordener Facharbeiter innerlich eigentlich längst nicht mehr mitwill. Nur in einem Bereich nicht: in Sachen Verkehr. Da ist die grüne Radfahrerpartei massiv mit den SPÖ-Wählern kollidiert. Für die ist das Auto nämlich sehr wichtig. Das hat sich insbesondere beim Mariahilferstraßen-Krieg entladen. Dieser ist zeitweise zu einer schweren Belastung der Rathauskoalition geworden.

Die grüne Parteiführung hatte und hat aber nicht nur mit der roten, sondern auch mit der eigenen Basis Probleme. Und zwar mit zwei ganz verschiedenen Teilen dieser Basis. Einerseits gehört in Wien die Szene der gewalttätigen Demonstranten zum grünen Urgestein. Für die grüne Parteiführung waren aber Gewalttaten, die sehr nahe der eigenen Partei passieren, nicht ganz so angenehm.

Andererseits waren die Grünen auch die Partei, die ihre Wurzeln in städtischen Bürgerinitiativen hat. Mit diesen geriet die Parteiführung zuletzt aber total in Konflikt. Besonders frustrierend für diese einst primär grüne Bürgerinitiativen-Szene war und ist die Zustimmung der grünen Parteiführung zum Mega-Hochhaus neben dem Konzerthaus. Da stellt sich die Rathausmannschaft aus dubiosen Gründen an die Seite offensichtlicher Spekulation und hemmungsloser Profitmacherei mit Luxuswohnungen. Dabei zeigte sich, mit welcher eiskalten Brutalität die Vassilakou-Mannschaft über Bürgerinitiativen drüberzufahren bereit ist. Wie wenig ihr Ästhetik und Stadtbild-Erhaltung wert sind. Dasselbe miese und kulturlose Verhalten im Interesse von Bauspekulanten und Hässlichkeit legen die Grünen auch bei der Verbauung der Steinhofgründe und der Zerstörung von Neustift an den Tag.

Das ist für viele einstige oder potenzielle Grünwähler aus dem bürgerlichen Spektrum schwer enttäuschend. Dieses Verhalten von Vassilakou&Co ist moralisch für sie genauso mies wie der seltsame Fraktionswechsel eines einzelnen austrotürkischen Grünabgeordneten aus nicht sonderlich ethischen Motiven. Geht es dabei doch um die Politik der ganzen Partei und nicht nur um einen Einzelnen.

Dabei hätten die Grünen gerade in Wien soziologisch durchaus Chancen. Haben sie doch noch immer unter Studenten einen überdurchschnittlichen Wähleranteil. Und gibt es doch in Wien relativ viel mehr wahlberechtigte Studenten als in anderen Bundesländern. Ebenso ist in Wien die Kulturschickeria, also eine ebenfalls massiv rotgrüne Schicht, ebenfalls weit zahlreicher als sonstwo. Daher sind Rot und Grün in Wien aber auch weit linker als in anderen Bundesländern.

Ihre extrem linke Positionierung schadet den Wiener Grünen bei den Wählern aber jedenfalls. Denn jeder Wiener weiß, dass die Grünen letztlich immer nur Mehrheitsbeschaffer für die SPÖ sein können. Das bringt ihnen zwar einige Proteststimmen von Linken, die mit der SPÖ gerade aus irgendeinem Grund unzufrieden sind, die aber doch mit Sicherheit links wählen wollen. Das macht sie aber total unwählbar für alle jene, die meinen, dass hundert Jahre SPÖ-Herrschaft eigentlich schon aus demokratiepolitischer Hygiene genug wären.

Wiener Neustadt ist in Wien nicht möglich

Eine Konstellation wie beispielsweise in Wiener Neustadt ist in Wien daher noch länger undenkbar. Dort waren ja die Grünen bereit, sich ins gleiche Boot wie die FPÖ zu setzen, um die in Wiener Neustadt ebenfalls ewig scheinende Macht der lokalen SPÖ einmal zu beenden.

In Wien hingegen machen die Grünen mit ihrer totalen Absage an eine Kooperation mit Schwarz und Blau die einzige realistische Alternative zur SPÖ-Herrschaft unmöglich. Dies gilt vor allem deshalb, weil auch die neuantretenden Neos (die in Wien personell etwas attraktiver aufgestellt sind als anderswo) haargenau den gleichen Fehler begehen. Damit schießen sich die Grünen und eben auch die Neos selbst aus der Liste wählbarer Parteien für alle jene Wähler, die vor allem ein Ende der SPÖ-Herrschaft wünschen.

Diese aber sind nach dem seltsamen Überlauf des Herrn Akkilic zur Wiener SPÖ sicher noch viel zahlreicher geworden.

Ich schreibe regelmäßig Kommentare für die unabhängige und rund um die Uhr aktuelle Informationsseite „Vienna.at“.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    06. April 2015 09:33

    @Obrist hat den Werdegang der Grünen sehr gut geschildert. Ja, es gab sie zu Beginn tatsächlich, die "bürgerlichen" Grünen, aber die wurden relativ schnell von den linken grünen Schreiern ausgeschaltet---zurück blieb der marxistische Kern.

    Es ist leider so: Die linken Krawallmacher übertönen immer die stilleren rechten Anständigen. Und jetzt zwingen uns diese Leute gnadenlos ihre gefährlich verrückten Ideen auf und gewinnen zwar dadurch keine Wählerstimmen---die sind ja mehr als "bescheiden"---aber die Meinungshoheit zu unser aller langanhaltendem Schaden!

  2. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    06. April 2015 10:05

    Viele meiner Freunde und ich waren trotz bürgerlichen Ursprungs in der grünen Gründerphase deren Wähler. Ich kann mich noch erinnern, als Alfred Worm - selig - im profil dem Vorarlberger Grünen Kaspanaze Simma, der ja aus der ÖVP kam, viel Glück wünschte. Simma erging es so wie vielen anderen bürgerlichen Grünen. Die Linke übernahm allmählich die Macht, die bürgerlichen Grünen wurden aus der Partei hinausgemobbt.

    Inzwischen sind die SPÖ zu einer Pensionisten- und Arbeitsleidpartei verkommen. Oberstes Ziel ist es, möglichst früh mit möglichst hoher Pension dem Arbeitsmarkt zu entfliehen. Die Grünen schließlich sind eine von Normopathie getriebene Partei geworden. Alles, wirklich gar alles, muss streng reguliert - am besten gleich verboten - werden.

    Bürgerliche Freiheiten sind demnach etwas Abartiges. Neuester Höhepunkt: Am 18. April bringen steirische GünInnen eine neue Forderung in der Landesversammlung ein. Demnach dürfen Grüne nicht mehr Mitglied in Männerbünden sein. Letzteres ist besonders drollig, denn dann dürften die Grünen ja in weiblichen und gemischten, nicht aber in männlichen Studentenverbindungen Mitglieder sein. Die Freimaurer, wo bekanntlich auch viele SPÖ-Mitglieder drin sitzen, wären dann gänzlich tabu.

    Wie auch immer. Intellektuell hat sich die Ruhestandgeher-SPÖ längst aufgelöst, und die Grünen sind auch irgendwo unten angekommen. Da ist nichts mehr Produktives, nichts mehr Verwertbares, nichts mehr Zukunftsweisendes, nichts mehr Hoffnungsvolles da.

    Nur noch Leere und Normopathie.

  3. Ausgezeichneter KommentatorObrist
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    06. April 2015 09:04

    In der Entstehungszeit der Grünen waren viele Enthusiasten darunter, die vom umweltzerstörenden Beton - und Industriesozialismus genug hatten und mit mutigen Initiativen erfolgreich Widerstand leisteten - bis auch hier die Ideologen in der angeblich demokratischten aller Parteien das Ruder übernahmen und die aufrichtig Engagierten kaltstellten bzw. hinausekelten. Und plötzlich zeigt sich hässliche Fratze des Marxismus: Intoleranz gegenüber Andersdenkenden, Machterhalt um jeden Preis, Missbrauch öffentlicher Gelder für ideologische Projekte, Gleichmacherei und Destruktion jeglicher kultureller und geistiger Vielfalt ( ausgenommen lediglich derzeit die Vielfalt der sexuellen Perversion) etc. etc.
    Leider gibt es momentan keine Stimme der Vernunft, die laut genug wäre, den (wenigen) gebildeten jungen Menschen die Augen zu öffnen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    06. April 2015 10:43

    ganz schnell und vorweg eine wichtige Ergänzung:
    auch der Verbauung eines schönen Teils des Hörndlwalds im 13. Bezirk stimmten die GrünInnen begeistert zu. Der Futtertrog war ihnen auch hier näher als Grünland und Naturschutz.

  5. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    06. April 2015 10:53

    und noch eine Frage zu Herrn Akkilic:
    Der offensichtliche Hauptgrund seiner selbst gewählten Umfärbung wurde und wird fast gar nicht erörtert. Nämlich die Zusage eines garantierten Mandats der SPÖ bei der Wahl im Herbst.
    Ja zu Teufel, wer vergibt denn Mandate freihändig bei den Roten?
    Kann das der Herr Häupl? Oder der Herr Parteisekretär?
    Wo bleibt der Aufschrei der vielen SPÖ-Sektionsobmänner, die sich jahrelang bemühen durch emsigste Parteiarbeit auch einmal über den Bezirksrat hinaus zu kommen?

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    06. April 2015 10:53

    Was aus den Wiener Grünen geworden ist, das ist eben nicht mehr die grüne Basis von einst, nein es ist die gewalttätige linkslinke Szene, die regelmäßig schwere Zerstörungen anrichtet.

    Der Hoffnungsschimmer Wr. Neustadt wird sich in Wien nicht wiederholen, hier muss die FPÖ (mit der Zeit) alleine die sozialistische Mehrheit erreichen (die FPÖ ist für mich die bessere sozialistische Partei).

    Wenn die SPÖ Wien so weiter macht, mit den Untergriffen gegen alle demokratischen Ansätze, gegen das Stadtbudget und dessen schweren Missbrauch für Parteizwecke, wird hoffentlich jeder verantwortungsvolle Wähler sehr wohl auch darüber nachdenken müssen, dass Wien mit der SPÖ das höchstverschuldete Bundesland Österreichs geworden ist (innerhalb von 5 Jahren wurde der Schuldenstand der Stadt verDREIfacht von 1,5 Milliarden auf 5 Milliarden Euro Stadtschulden), dass die Sicherheit in Wien drastisch gefallen ist und die Kriminalitätsrate drastisch gestiegen ist, dass die Gemeindebauten ausschließlich für Zuwanderer gebaut werden und nicht für hilfsbedürftige Österreicher, dass die Gehälter der Stadtbeamten ungleich stärker gestiegen sind im Verhältnis zu ganz Österreich und, wie von Dr. Unterberger geschrieben, die Bürgerfeindlichkeit der Stadtverwaltung drastisch zugenommen hat, dass die Gebühren für Kanal, Wasser, etc. um 35 (!!)% angehoben wurden, dass die Arbeitslosigkeit in Wien am höchsten ist, und die Betriebe aus der Stadt vertrieben werden, u.sw., u.s.f. und das alles MIT HILFE DER NOCH VIEL MEHR VERSCHWENDERISCHEN GRÜNEN.

    Also, was muss hier noch alles passieren, bis die Wähler in Wien wach werden ?

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    06. April 2015 10:00

    Noch ein Grund mehr die Grünen nicht zu wählen! Dabei hätte ich gar keinen mehr gebraucht!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorU.SA
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    08. April 2015 17:02

    Die beste Nachricht seit Jahrzehnten:

    Der ehemaligen Finanzminister Lawrence Summers spricht vom Ende der US-amerikanischen Militärdiktatur in der Welt.


alle Kommentare

  1. Norbert Mühlhauser
    09. April 2015 11:39

    Jegliche Besorgnis über eine schwindende Attraktivität der Grünbewegten "Alternative" ist unangebracht.

    Die Öko-Bewegung ist der Leitstern der neuen Ordnung, so wie es der von der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands ("SED") exklusiv vertretene Marxismus-Leninismus war, unter dessen Ägide gnädig auch "rückständigen" Elementen ein Lebensrecht als Blockparteien in der Nationalen Einheitsfront zugestanden wurde.

    Widerstand wird mit dem Totschlagargument der gebotenen Verantwortung für nachfolgende Generationen medial niedergeknüppelt, so wie es im Rätesystem ein schlechtes Licht auf jemanden warf, wenn er den Kampf der Räte gegen Faschismus und Revisionismus nicht zu schätzen wusste.

    Die Intelligenzia weiß dies, und dass sie ihre unproduktive Beschäftigung auf Kosten der Allgemeinheit nur der Lehre von der Überwachung und Zügelung der Zivilisation hins aller Eingriffe in das bestehende, wiewohl schon seit Jahrtausenden künstliche, ökologische "Gleichgewicht" verdankt.

    Obwohl bereits alle Parteien das Primat der kommissarischen Ökoverwaltung der Menschheit verinnerlicht haben, braucht es ein Flagschiff, eine Einpeitscherfraktion, die dazu gedacht ist, alle anderen vor sich herzutreiben. Es werden daher immer so an die knapp 15 % der Wähler grün wählen, wie schlecht die Optik auch immer sein mag.

    Nur so hat diese Bewegung, die sich in allen Lagern eingenistet hat und das Kulturleben, die Szene, die Drogenszene und das psychosoziale Therapiemilieu dominiert, die Macht, der Allgemeinheit die Beschäftigung von Ihresgleichen zu diktieren.

    Da verschlägt es auch nicht, wenn überzeugte Autofahrer vor den Kopf gestoßen werden, weil flugs Experten in den Medien präsentiert werden, die vorbeten, wie gemeinschaftsschädigend doch der Individualverkehr ist (- zumindest abseits elektrobetriebener Vehikel). Zwei oder drei Meldungen über die Erderwärmung, und schon ist die autofahrende Masse wieder ruhiggestellt.

    Daran anschließend kann man sich gleich Absurditäten wie 80 km/h Limits auf drei- oder vierspurigen Autobahnen erlauben, und als Zuwaag werden gleich Forderungen nach Verringerung der Radar-Toleranz von Experten unters Volk gestreut (damit die Gehirne beschäftigt bleiben und rauchen, statt dass sich Widerstand organisiert).

    Man kann also Trotteln als Experten präsentieren, die nicht einmal wissen, dass die am Tacho angezeigte Geschwindigkeit davon abhängt, wie stark der Reifenbelag abgefahren (bis 3 mm erlaubt) und wie stark der Luftdruck ist. - Womöglich handelt es sich aber um keine Trotteln, sondern nur um diplomierte Tribut-Unterwerfer?

    Auch anderes Närrisches zur Verkehrssicherheit kann bedenkenlos unter das Volk gestreut werden, sobal einmal die Klimakatastrofffe-Krot geschluckt ist: Zum Beispiel der Bremsweg, der ja angeblich km/h zum Quadrat gebrochen durch 100 sein soll. Tatsächlich aber nur rund ein Drittel davon, also durch 300, was bedeutet, bei 100 km/h kann bei trockener Fahrbahn innerhalb 35 Meter auf den Stand abgebremst werden. (Ein Sportwagen wie Corvette ZR1 innerhalb 33 Meter; ein SUV wie der Mazda CX-5 immer noch 38,6 Meter laut Auto-Motor-Sport)

    Und ein Geheimnis soll nach dem Willen der Mediengewaltigen offenbar auch bleiben, dass die ABS-Systeme, mit denen heute bereits gefühlte 90 % aller Autos ausgestattet sind, ein Stotterbremsen ohne Expertenkenntnisse ermöglichen ...

    • Freidenker (kein Partner)
      09. April 2015 14:09

      @Herr Mühlhauser: Ein ausgezeichneter Artikel, Danke********************.)

  2. AppolloniO (kein Partner)
    09. April 2015 11:14

    Nicht vergessen, auch die Neos schießen sich aus der Riege der wählbaren Parteien zwecks Brechen der SPÖ-Herrschaft heraus. Auch sie sagen und schreiben, um Strache zu verhindern wählen wir wieder Häupl.

  3. Vuc Nuland (kein Partner)
    08. April 2015 21:13

    Österreichs Printmedien verlieren dramatisch an Leserschaft!

    Ihr Hurenmedien sollt alle verrecken!

  4. U.SA (kein Partner)
    08. April 2015 17:02

    Die beste Nachricht seit Jahrzehnten:

    Der ehemaligen Finanzminister Lawrence Summers spricht vom Ende der US-amerikanischen Militärdiktatur in der Welt.

  5. fewe (kein Partner)
    08. April 2015 12:01

    Wenn es keinen Klubzwang gäbe, wäre der Wechsel eines Mandatars kein Problem. Der Klubzwang ist verfassungswidrig, wird aber als Normalfall gesehen. Da ein Abgeordneter nur nach seinem Gewissen entscheiden darf, muss es prinzipiell egal sein, zu welcher Partei er gehört.

    Die Bezeichnung "Demokratie" für diese sonderbare Regierungsform halte ich für unpassend. Es werden auch alle Parteien kriminalisiert - und deren Wähler -, die nicht der Einheitspartei entsprechen. Diese hat momentan die Flügel rot, schwarz, grün.

    Eine FPÖ darf zwar gewählt werden, aber nicht zu stark. Sonst wird Terror aus dem Ausland bestellt. Die DDR war eigentlich ganz normal demokratisch nach aktuellem Maßstab.

  6. senfdazugeber72 (kein Partner)
    08. April 2015 11:42

    Ich bin daher schon lange für ein Wahlrecht ohne Listen, die ich selbst als Mandatar in der WKO für so nötig wie einen Kropf halte. Der Wähler soll SEINEN Abgeordneten wählen, eben für seinen Wahlkreis nach dem Prinzip the Winner takes it all.

    Das ist tranzparent, der Wähler kann nach der Agender der Abgeordneten und danach nach deren Abstimmungsverhalten entscheiden. Dann gibt es auch keinen Bundeswahlkampf, denn jeder Abgeordnete braucht nur in seinem Wahlkreis anzutreten. Das spart Kosten, ist nah am Bürger und nicht so gesichtslos und beliebig wie die Parteilisten. Ganz ehrlich: Wissen Sie wen Sie gewählt haben, und wofür?

  7. heartofstone (kein Partner)
    08. April 2015 01:10

    Die Grünen sind einfach nur Scheiße ... ihre Ideologie ist Rot mit braunen Kernen und aussenrum ein "grüne" Schicht ... ganz dünn ...

  8. Politicus1
    07. April 2015 20:11

    Noch eine Mille beim Fenster hinaus ...
    Verkehrsstadträtin Vassilakou will mit einer 900.000-Euro-Kampagne die Zahl der Unfälle senken. Unter dem Motto "Deppert, wenn's scheppert" will Wien für mehr Aufmerksamkeit im Straßenverkehr werben.
    http://diepresse.com/home/panorama/wien/4702660/Wien-mahnt-Autofahrer_Deppert-wenns-scheppert?parentid=0&act=2&isanonym=null#kommentar0

    Ganz schön deppert ...

    • heartofstone (kein Partner)
      08. April 2015 01:13

      Einfach allen Ausländern und "Migranten" und Zugereisten die Fahrerlaubnis aka Führerschein entziehen ... senkt das Unfallrisiko ungemein ... sollen ihre Vehikel am Stadtrand abstellen ... hossa Sozialismus ...

  9. Erich Bauer
    07. April 2015 16:34

    Bei der Bildung des "Team Stronach" war's auch nicht viel anders... Der GRÜN-Türke wird schon bald bemerken, dass die ROTEN beim lustigen Sesselspiel auch so ihre Tricks auf Lager haben... Bei den GRÜNEN muss man halt "Titten" haben - ein anderer GRÜN-Türke hat das bemängelt - um das Sesselspiel für sich zu entscheiden. Bei den ROTEN ist die "soziale Kompetenz" in der FAMILIE ("Mafia") gefragt... Und wer gegen die Regel der "Omerta" verstößt... kann auswandern. Oder, als letzten Versuch bei "TeamStronach" anheuern.

    Und so oder so. Häupl bleibt Bürgermeister! Das ist durch WAHLEN nicht zu ändern...

  10. A.K.
    07. April 2015 11:00

    Bravo zur Auflistung von Dr. Unterberger:
    (Zitat)
    "...Sachpolitisch fällt für die Grünen die Bilanz über die Jahre als Mehrheitsbeschaffer der SPÖ zwiespältig aus. Mit der Ausnahme Mariahilferstraße war man sich im Stadtsenat weitgehend einig. Rot wie Grün waren in Wien jahrelang einträchtige Vorkämpfer in Sachen Gesellschaftsveränderung. Schwulismus, Genderismus, Familienfeindlichkeit, Sprachzerstörung, Männerfeindlichkeit, Gleichmacherei, Leistungsfeindlichkeit, Blindheit gegenüber Sozialmissbrauch, Zuwanderungsförderung, Schuldenmacherei: All das wurde von beiden Rathausparteien ebenso konsequent wie einträchtig verfochten...."

  11. Spiegelfechter
    06. April 2015 21:23

    Gar so verblüffend ist der Absprung des Grün-Abgeordneten Akkilic auch wieder nicht, und wohl auch kein grossartiges politisches Manöver. Zieht man in Betracht, dass Akkilic türkischer Herkunft ist und erklärtermassen auch noch stolz auf sein kulturelles Erbe, die ihm quasi vorgesetzte Vassilakou hingegen griechischer Abstammung und noch dazu Weib, dann kann man sich ausrechnen, dass die Vertrauensbasis zwischen den beiden recht schmal ist. Tritt hinzu noch die kolportierte Benachteiligung durch eine Rückreihung in der Kandidatenliste, dann ist der Absprung des gekränkten geradezu fällig. Mehr ist wohl nicht dahinter.

    Der SPÖ allerdings kam dieser Umstand angesichts der bevorstehenden Abstimmung mehr als gelegen. Das mag sie bewogen haben, den Überläufer nicht nur mit offenen Armen aufzunehmen, sondern mit dem Angebot einer aussichtsreichen Kandidatur in seiner Bereitschaft noch zu bestärken. So eine Gelegenheit darf man nicht verpassen.

    • Undine
      06. April 2015 22:06

      @Spiegelfechter

      Und vermutlich ist den Landsleuten des Herrn Akkilic, vor allem den männlichen---den echten moslemischen Machos im besonderen!--- der politische Unterschlupf ausgerechnet bei den Grünen, der Partei der Kampffeministinnen und Homophilen Ohnedies ein Dorn im Auge.

    • Politicus1
      06. April 2015 22:12

      das von der SPÖ angebotene sichere Mandat ist für mich der Knackpunkt dieser Schmierenkomödie!
      Von der Akkilic behauptet - und von niemand in der SPÖ dementiert. Und ohne eine solche Zusage hätte Akkilic wohl nicht die Seiten gewechselt.
      ABER: wer hat also seitens der SPÖ mit dem Grüntürken gesprochen? Wer hattte - wieso und von wem? - die Befugnis ein solches garantiertes Mandat zu versprechen??

      Das sollte von einem Journalisten recherchiert werden!

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      08. April 2015 09:13

      Werter Politicus1,
      Sie werden doch nicht allen Ernstes glauben, dass es in Österreich einen nicht linken investigativen Journalismus gibt! Oder anders geschrieben: Was glauben Sie, würde mit einem lohnschreibenden Journalisten geschehen, würde er den von Ihnen genannten Sachverhalt und/oder auch die fragwürdige Schul- und Berufsausbildung des BK recherchieren (wollen)? Er würde mit allergrößter Sicherheit - wenn überhaupt - bei den Bezirksnachrichten St. Johann am Frostaufbruch landen...
      MfG

  12. Undine
    06. April 2015 21:09

    OT---aber interessant, wer, wie so oft!---hinter der Bezeichnung "Österreicher" steckt: Ein ehemaliger ASYLANT mit österr. Staatsbürgerschaft, vermutlich einst Liebkind unserer Gutmenschen, seit heute in einem italienischen GEFÄNGNIS!

    Anschlag 1995 in der Türkei: Österreicher in Italien verhaftet

    Der Österreicher, ein Arzt türkischer Herkunft, soll an einem Terroranschlag vor 20 Jahren auf eine Bankfiliale in Ankara beteiligt gewesen sein.

    06.04.2015 | 17:23 | (DiePresse.com)

    Ein Österreicher türkischer Herkunft ist am Montag von der italienischen Polizei in Mestre festgenommen worden. Die Türkei beschuldigt den Arzt an einem Terroranschlag der Revolutionären Volksbefreiungspartei-Front (DHKP-C) auf eine Bankfiliale in Ankara 1995 beteiligt gewesen zu sein. Der verhaftete Arzt war zwar in Italien, nicht aber in Österreich zur Fahndung ausgeschrieben. Deshalb wäre eine Festnahme in Österreich auch nicht möglich gewesen, erklärte ein Sprecher des Außenministeriums am Montag auf APA-Anfrage. Der zugrunde liegende Haftbefehl der türkischen Behörden sei bereits 20 Jahre alt. Das österreichische Konsulat stehe in Kontakt mit dem Festgenommenen sowie seiner Familie.

    Konkret werfen die türkischen Behörden dem Österreicher vor, Attentäter für den Anschlag rekrutiert zu haben. Die Polizei in Venedig bestätigte die Festnahme des Arztes am Montag gegenüber der APA. Er sei erst seit "kurzer Zeit" im Schengeninformationssystem zur Fahndung ausgeschrieben gewesen, hieß es. Für den morgigen Dienstag ist eine Anhörung vor einem Richter geplant.

    Der Mann lebt in Deutschland

    Der Mann hatte die Osterferien gemeinsam mit seiner Frau und seinen Kindern in Mestre verbracht, wo er am Montag kurz vor seiner Rückreise nach Österreich von der Polizei festgenommen wurde. Er sei sehr überrascht gewesen, hieß es vonseiten der Polizei. Der Arzt wurde in ein Venediger Gefängnis gebracht, ihm droht nun die Auslieferung an die Türkei.

    Bei dem verhafteten Arzt soll es sich laut APA-Informationen um einen 55-jährigen Kurden handeln, der vor Jahren in Österreich Asyl und später die Staatsbürgerschaft erhalten habe. Entgegen erster Informationen aus Italien soll er aktuell nicht in Österreich, sondern in Deutschland leben.

    Die Revolutionäre Volksbefreiungspartei-Front (DHKP-C)

    Die Revolutionäre Volksbefreiungspartei-Front (türkisch "Devrimci Halk Kurtulu? Partisi-Cephesi" oder DHKP-C) ist eine marxistisch-leninistische Untergrundorganisation in der Türkei.

    Ihr Ziel ist die Zerschlagung der Staatsordnung durch einen bewaffneten, revolutionären Akt.

    • Undine
      06. April 2015 21:17

      "Der Österreicher, ein Arzt türkischer Herkunft, soll an einem Terroranschlag vor 20 Jahren auf eine Bankfiliale in Ankara beteiligt gewesen sein."

      Wer weiß, WIE viele Leute nach Ö "flüchten", weil sie ---berechtigterweise! ---eine Gefängnisstrafe zu erwarten haben? Und bei uns schreien sie ASYL und spielen die verfolgten Unschuldslämmer!

    • Alex
      07. April 2015 08:03

      unglaublich, welche Leute wir in Österreich aufnehmen und durchfüttern.

  13. Ingrid Bittner
    06. April 2015 11:12

    "Das löst beim Wähler die gleiche Sorge aus wie auch bei den rechten Oppositionsparteien FPÖ, BZÖ, TS, wo es ebenfalls schon allzuviele Übertritte/Wechsel/Austritte gegeben hat: Er bleibt immer im Ungewissen, welche Fraktionen denn die von ihm gewählten Abgeordneten in der nächsten Legislaturperiode wirklich stärken werden. Das ist weder vertrauenserweckend noch demokratiefördernd." - wie wahr, wie wahr!
    Aber wenn man ein bisschen zurückdenkt, wie hat denn dieses Bäumchen wechsel dich Spiel überhaupt angefangen?? Heide Schmidt hat doch mit Wissen und Wollen von Heinz Fischer das LIF von den Freiheitlichen abgespalten, wohl in dem Wissen, dass der Klubstatus sofort gegeben ist. Und wie es dann mit dem LIF weitergegangen ist, wissen wir, dass es dann zerbröselt ist, war ja zu erwarten und vorhersehbar. Und so wird es mit den "neuen Parteien" wohl auch sein.
    Es mag sein, dass die NEOS in Wien besser aufgestellt sind als in den Bundesländern, aber Wien allein ist doch für das Überleben viel zu wenig. Wenn ich mir anschau, wie schleppelnd die Kandidatensuche in den Bundesländern verläuft, dann wird der große Durchbruch nicht kommen. Das stellen sich die Politneulinge immer so leicht vor. Wer geht schon zu einer neuen Partei, wenn er nicht weiss, was ihn erwartet?? Hat doch keiner Zeit und Lust, für einen Wahlerfolg zu werben, wenn man von vorneherein weiss, dass es verlorene Liebesmüh sein wird. Wahl zu werben ist ein harter Job und kostet viel Kraft und Energie, abgesehen von der Zeit. Und wie es heute ist, die Job's sind nicht so sicher, also kann man davon ausgehen, dass viele Menschen zwar diese oder jene Partei gerne unterstützen würden, sich aber einfach nicht trauen, öffentlich ihr Gesicht hinzuhalten, weil es der Chefetage ja nicht unbedingt gefallen muss, wenn man sich da womöglich für eine Partei engagiert, die Unternehmern gegenüber nicht gerade freundlich gesinnt ist und so weiter und so fort.
    Parteistrukturen aufzubauen erfordert einfach sehr viel Engagement und mit einer Kleinigkeit kann so ein Kartenhaus wieder zusammenfallen. Eine unbedachte Äusserung und das Interesse der eventuellen Kandidaten ist erloschen.
    Und überhaupt, man kann nicht mit lauter "Neulingen" so ein Projekt angehen, hört sich in der Theorie ja gut an, aber ist nicht machbar, also fischt man in fremden Teichen. Ist doch bei jedem Job so, dass Erfahrung gefragt ist, also muss man von einer anderen Partei kommen, wenn man wissen will, wie der Hase läuft. Aus der Theorie heraus, kann man "Partei" nicht lernen, daher ist es für alle Neuen schwierig und wie man in der Vergangenheit gesehen hat, sind auch viele der sogenannten Quereinsteiger bei den etablierten Parteien grandios gescheitert.
    Und dass es die Grünen, wenn es drauf ankommt, mit der Moral nicht ganz so ernst nehmen, beweisen sie doch dauernd. Und es ist, wie es ist, in jeder Partei gibt es
    Menschen, die halt gewissen Verlockungen nicht widerstehen (können), so wie halt jetzt der Herr Akkilic, ist es doch angenehm, zu wissen, dass man die nächsten Jahre ohne viel hackln zu müssen ein sicheres, gutes Einkommen hat, oder? Da muss man schon sehr charakterfest sein, um das zu können. Klar da wird einer herausgeschossen, von dem man vielleicht weiss, dass ihn die eigenen Leute schon auf der Abschussliste haben, weil der ist ein williges Opfer und Geld regiert nun einmal die Welt, auch in der Politik und offenbar besonders in der Wiener Kommunalpolitik.

  14. Brockhaus
    06. April 2015 10:55

    Es liegt wohl im Blut der Griechen und GRICHINNEN, alles zu zerstören.

    Wovon leitet sich das Wort eigentlich ab? Doch nicht von "kriechen" ?? ;-)

  15. Politicus1
    06. April 2015 10:53

    und noch eine Frage zu Herrn Akkilic:
    Der offensichtliche Hauptgrund seiner selbst gewählten Umfärbung wurde und wird fast gar nicht erörtert. Nämlich die Zusage eines garantierten Mandats der SPÖ bei der Wahl im Herbst.
    Ja zu Teufel, wer vergibt denn Mandate freihändig bei den Roten?
    Kann das der Herr Häupl? Oder der Herr Parteisekretär?
    Wo bleibt der Aufschrei der vielen SPÖ-Sektionsobmänner, die sich jahrelang bemühen durch emsigste Parteiarbeit auch einmal über den Bezirksrat hinaus zu kommen?

  16. Josef Maierhofer
    06. April 2015 10:53

    Was aus den Wiener Grünen geworden ist, das ist eben nicht mehr die grüne Basis von einst, nein es ist die gewalttätige linkslinke Szene, die regelmäßig schwere Zerstörungen anrichtet.

    Der Hoffnungsschimmer Wr. Neustadt wird sich in Wien nicht wiederholen, hier muss die FPÖ (mit der Zeit) alleine die sozialistische Mehrheit erreichen (die FPÖ ist für mich die bessere sozialistische Partei).

    Wenn die SPÖ Wien so weiter macht, mit den Untergriffen gegen alle demokratischen Ansätze, gegen das Stadtbudget und dessen schweren Missbrauch für Parteizwecke, wird hoffentlich jeder verantwortungsvolle Wähler sehr wohl auch darüber nachdenken müssen, dass Wien mit der SPÖ das höchstverschuldete Bundesland Österreichs geworden ist (innerhalb von 5 Jahren wurde der Schuldenstand der Stadt verDREIfacht von 1,5 Milliarden auf 5 Milliarden Euro Stadtschulden), dass die Sicherheit in Wien drastisch gefallen ist und die Kriminalitätsrate drastisch gestiegen ist, dass die Gemeindebauten ausschließlich für Zuwanderer gebaut werden und nicht für hilfsbedürftige Österreicher, dass die Gehälter der Stadtbeamten ungleich stärker gestiegen sind im Verhältnis zu ganz Österreich und, wie von Dr. Unterberger geschrieben, die Bürgerfeindlichkeit der Stadtverwaltung drastisch zugenommen hat, dass die Gebühren für Kanal, Wasser, etc. um 35 (!!)% angehoben wurden, dass die Arbeitslosigkeit in Wien am höchsten ist, und die Betriebe aus der Stadt vertrieben werden, u.sw., u.s.f. und das alles MIT HILFE DER NOCH VIEL MEHR VERSCHWENDERISCHEN GRÜNEN.

    Also, was muss hier noch alles passieren, bis die Wähler in Wien wach werden ?

    • moderatus
      06. April 2015 11:47

      wie Sie es schreiben: FPÖ auch nur eine weitere sozialistische Partei!

    • Josef Maierhofer
      06. April 2015 12:27

      @ moderatus

      Ja, ein gewichtiger Teil ist dort sozialistisch aber nicht diesen Auswüchsen der Entfernung von den Menschen und der Heimat, mit diesem Auswüchsen um Gender, Home, Lesben, Trans und anderem unnötigen verschwenderischen 'Firlefanz', etc., wie es die SPÖ tut, sondern mit wesentlich mehr Vernunft, Heimatliebe und auch bürgerlichen Werten, die die ÖVP sinnloser weise aufgegeben hat.

      Sie wollen bei der Verwaltung sparen und sind sicher noch nie in die Wiener Korruptionsstatistik gekommen, also auch hier die besseren Sozialisten, sie wollen mehr Sicherheit und mehr Gerechtigkeit in Wien.

      Das heißt, die enttäuschten Bürgerlichen versammeln sich dort, die enttäuschten Arbeiter und guten Sozialisten versammeln sich dort. Die SPÖ Klientel (Magistrat und Ausländer) versammeln sich bei der SPÖ, obwohl es bereits viele Ausländer gibt, die auch FPÖ wählen, weil sie auch das sinkende rot-grüne Schiff sehen.

      Der Maiaufmarsch zeigt das ja alles ganz deutlich.

    • Alex
      07. April 2015 18:44

      Die FPÖ sind quasi die nationalen Sozialisten während die SPÖ die internationalen Sozialisten darstellen!

    • Herzogberg (kein Partner)
      08. April 2015 20:38

      Gewiß ist die FPÖ, wie sie selbst sagt, eine soziale Heimatpartei, und damit in sozialen Belangen eher bei der SPÖ als bei der ÖVP. Aber anders als die SPÖVP ist sie wertorientiert in vielen Belangen: Familie, österreichische Identität bezüglich Einwanderung und Scheinasylantentum, Bildungspolitik, Kriminaltourismus, Zentralismus in der Eu und anderes

  17. Politicus1
    06. April 2015 10:43

    ganz schnell und vorweg eine wichtige Ergänzung:
    auch der Verbauung eines schönen Teils des Hörndlwalds im 13. Bezirk stimmten die GrünInnen begeistert zu. Der Futtertrog war ihnen auch hier näher als Grünland und Naturschutz.

  18. Sandwalk
    06. April 2015 10:05

    Viele meiner Freunde und ich waren trotz bürgerlichen Ursprungs in der grünen Gründerphase deren Wähler. Ich kann mich noch erinnern, als Alfred Worm - selig - im profil dem Vorarlberger Grünen Kaspanaze Simma, der ja aus der ÖVP kam, viel Glück wünschte. Simma erging es so wie vielen anderen bürgerlichen Grünen. Die Linke übernahm allmählich die Macht, die bürgerlichen Grünen wurden aus der Partei hinausgemobbt.

    Inzwischen sind die SPÖ zu einer Pensionisten- und Arbeitsleidpartei verkommen. Oberstes Ziel ist es, möglichst früh mit möglichst hoher Pension dem Arbeitsmarkt zu entfliehen. Die Grünen schließlich sind eine von Normopathie getriebene Partei geworden. Alles, wirklich gar alles, muss streng reguliert - am besten gleich verboten - werden.

    Bürgerliche Freiheiten sind demnach etwas Abartiges. Neuester Höhepunkt: Am 18. April bringen steirische GünInnen eine neue Forderung in der Landesversammlung ein. Demnach dürfen Grüne nicht mehr Mitglied in Männerbünden sein. Letzteres ist besonders drollig, denn dann dürften die Grünen ja in weiblichen und gemischten, nicht aber in männlichen Studentenverbindungen Mitglieder sein. Die Freimaurer, wo bekanntlich auch viele SPÖ-Mitglieder drin sitzen, wären dann gänzlich tabu.

    Wie auch immer. Intellektuell hat sich die Ruhestandgeher-SPÖ längst aufgelöst, und die Grünen sind auch irgendwo unten angekommen. Da ist nichts mehr Produktives, nichts mehr Verwertbares, nichts mehr Zukunftsweisendes, nichts mehr Hoffnungsvolles da.

    Nur noch Leere und Normopathie.

  19. socrates
    06. April 2015 10:00

    Noch ein Grund mehr die Grünen nicht zu wählen! Dabei hätte ich gar keinen mehr gebraucht!

  20. Undine
    06. April 2015 09:33

    @Obrist hat den Werdegang der Grünen sehr gut geschildert. Ja, es gab sie zu Beginn tatsächlich, die "bürgerlichen" Grünen, aber die wurden relativ schnell von den linken grünen Schreiern ausgeschaltet---zurück blieb der marxistische Kern.

    Es ist leider so: Die linken Krawallmacher übertönen immer die stilleren rechten Anständigen. Und jetzt zwingen uns diese Leute gnadenlos ihre gefährlich verrückten Ideen auf und gewinnen zwar dadurch keine Wählerstimmen---die sind ja mehr als "bescheiden"---aber die Meinungshoheit zu unser aller langanhaltendem Schaden!

    • machmuss verschiebnix
      06. April 2015 10:41

      Danke Undine *************************

      Wo sind die Zeiten eines Gerd Bacher ?

    • Alfred E. Neumann
      06. April 2015 10:57

      Die Grünen rekrutieren ihr Personal bei denen, die früher den Kommunisten angehörten. Weil diese Partei "kein Leiberl" mehr hat, starten die selben Geister nun bei der "Öko-Partei" durch.

    • machmuss verschiebnix
      06. April 2015 11:16

      @Alfred E. Neumann ,

      » … starten bei der Öko-Partei durch … « und ruinieren dort auch noch das letzte
      bisserl an Wählbarkeit. Aber auch die NEOS sind schon über "Gras" gestolpert,
      und über ein Spaghetti-Monster (oder war's ein "ich will Feuerwehrmann werden" Typ :) ).
      Grade bei den NEOS ist es für mich extrem schmerzhaft mitanzusehen, wie die
      sich selber zugrunde richten - trotz aller guten Ansätze ! ! !

  21. Obrist
    06. April 2015 09:04

    In der Entstehungszeit der Grünen waren viele Enthusiasten darunter, die vom umweltzerstörenden Beton - und Industriesozialismus genug hatten und mit mutigen Initiativen erfolgreich Widerstand leisteten - bis auch hier die Ideologen in der angeblich demokratischten aller Parteien das Ruder übernahmen und die aufrichtig Engagierten kaltstellten bzw. hinausekelten. Und plötzlich zeigt sich hässliche Fratze des Marxismus: Intoleranz gegenüber Andersdenkenden, Machterhalt um jeden Preis, Missbrauch öffentlicher Gelder für ideologische Projekte, Gleichmacherei und Destruktion jeglicher kultureller und geistiger Vielfalt ( ausgenommen lediglich derzeit die Vielfalt der sexuellen Perversion) etc. etc.
    Leider gibt es momentan keine Stimme der Vernunft, die laut genug wäre, den (wenigen) gebildeten jungen Menschen die Augen zu öffnen.

    • Undine
      06. April 2015 09:14

      @Obrist

      **********

    • logiker2
      06. April 2015 12:01

      @Obrist

      **********! zu den Neumurxisten im grünen Tarngewand gibt es mittlerweile ja genügend augenöffnende Literatur, so zB.: "Die roten Lügen im grünen Gewand", der kommunistische Hintergrund der Öko-Bewegung , von Torsten Mann. In ihrem Drang (Politauftrag) der Gesellschaftszerstörung sind sie mittlerweile bei der Verpornogradisierung der Kinder, Vernichtung der Familien, der geistigen und moralischen Verkommenheit angelangt. Die Umweltthemen sind sind ihnen und waren (bis auf den Beginn der Bewegung) nur Mittel zum Zweck ihrer Gesellschaftsverbrechen.

  22. Gerhard Pascher
    06. April 2015 08:15

    Die politische Bewegung der Grünen hat - wie auch die der anderen Parteien - eben manche Probleme, sie wird es - trotz Übrschreitung des Höhepunktes - aber auch in Zukunft geben. Viele ursprünglich nur von den Grünen propagierten Ideen wurden bereits von den anderen Parteien übernommen, damit haben sie deren Alleinvertretungsanspruch verloren. So werden sie - sollte sich das Wahlrecht nicht grundsätzlich ändern - weiterhin nur als Mehrheitsbeschaffer für andere Parteien fungieren können. Damit sind wir beim Verhältniswahlrecht in Bund, Ländern und vielen Gemeinden weiterhin zu Koalitionen und damit zum teilweisem Stillstand verdammt.
    Für mich ist grün eine schöne Farbe, aber keine Alternative bei einer politischen Wahl.





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