Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen



Das Diktat der Medien

Lesezeit: 7:00

Gleich zweimal zeigte sich in den letzten Tagen: Das, was uns die Medien vorspielen, ist immer weniger das, was wichtig und wahr ist. Es zeigt aber immer mehr ihre zumindest insgeheime Absicht des Aufstiegs zur unkontrollierten Macht über alle anderen Staatsgewalten. Das wird in zwei ganz unterschiedlichen Ereignissen deutlich: Rund um den Flugzeugabsturz in Frankreich und bei der Berichterstattung über Polizei-Übergriffe in Wien.

Seit Tagen vermitteln viele europäische Fernsehstationen, der Absturz eines deutschen Flugzeugs über Frankreich sei zehnmal wichtiger als alles andere zusammen, was sich in der Welt abspielt. Nachrichtensendungen haben fast kein anderes Thema, sogar langatmige Sonderprogramme werden eingeschoben. Dabei sind freilich immer nur dieselben dreieinhalb Informationsbrocken wiedergekäut wurden. Aber der Konsens der Mediengewaltigen ist: Das ist ein Mega-Ereignis.

Nun ist der Absturz für alle Beteiligten schlimm und eine furchtbare Katastrophe. Aber die Anreise von gleich drei Staats- oder Regierungschefs in die Nähe des Absturzortes hat einen einzigen Grund: Die Bestie Fernsehen verlangt es. Sie braucht Bildmaterial. Nur deswegen drängen alle Politiker jeweils zur Katastrophe des Tages. Damit sie dann am Abend als fürsorgliche Landesväter und -mütter über die Fernsehschirme daheim flimmern.

Hauptsache: betroffen wirken

Wenn man dabei möglichst betroffen wirkt, vermittelt man den Bürgern das Gefühl einer innigen geistigen und emotionalen Verbundenheit. „Das ist einer von uns“, denken sich da viele Menschen. Und das bringt daher den Politikern bei ihren Wählern mehr Pluspunkte als noch so sinnvolle und wirksame politische Aktionen.

Tatsache ist freilich, dass die politischen Spitzen Deutschlands, Spaniens und Frankreichs in dem französischen Bergnest einige Kilometer neben dem Absturzort absolut nichts Sinnvolles tun konnten. Ihre einzige Funktion ist eben: den Fernsehstationen Bildmaterial zu liefern. Der einzige konkrete Effekt der Betroffenheitsreisen war, dass ihre Anreise viele Energien der Polizei gekostet und von wichtigeren Aktionen abgezogen hat.

Das erinnert lebhaft an den Anschlag auf ein französisches Karikaturenmagazin ein paar Wochen davor. Da sind die Damen und Herrn Spitzenpolitiker gleich zu Dutzenden nach Paris geflogen, um an einem Trauermarsch von Millionen Franzosen teilzunehmen. Das waren eindrucksvolle Fernsehbilder, wie Merkel, Netanyahu & Co mit Millionen Parisern demonstrierten.

Einige Tage später stellte sich freilich heraus, dass die in- und ausländischen Spitzenpolitiker gar nicht bei dem Millionenmarsch dabeigewesen sind. Sie sind vielmehr in einer abgeschiedenen Straße einsam, nur von wenigen Hundert Mitarbeitern und Sicherheitsleuten begleitet ein paar Minuten für die Fernsehkameras marschiert. Dann flogen sie wieder befriedigt heim. Die PR-Aktion des Tages war ja im Kasten.

Irgendeine Relevanz hatte das Ganze natürlich nicht. Außer halt, dass das tägliche Opfer an die Bestie Kamera – für Fotos wie für das Fernsehen – gebracht werden muss. Dennoch geben sich etliche Menschen der Illusion hin, Fernsehen hätte irgendetwas mit der Realität zu tun. „Ich habs ja gesehen“. Die Illusionisten werden freilich zum Glück immer weniger.

Viele Österreicher erinnern sich an den Tsunami, der in Südasien zu Weihnachten 2004 viele Todesopfer auch unter österreichischen Touristen gefordert hat. Da damals feiertagsbedingt auch viele Minister nicht in Wien waren, war in Österreich bald deren Abwesenheit das zentrale Medienthema. Als ob die Regierungsmitglieder auch nur ein Opfer am anderen Ende der Welt retten hätten können.

Nein, auch dabei ging es nur um die mediale Gier auf Betroffenheitsbekundungen. Diese werden nur deshalb abgehalten, damit das Fernsehen auch seine Bilder hat.

Ein Königreich für einen Politiker, der ganz ausdrücklich den Mut zeigt, medial diktierten Pro-Forma-Aktionen fernzubleiben.

Welcher Politiker ist anders?

Die Medien werden gewiss über einen solchen Machtverlust schäumen. Aber bei den meisten Menschen würde ein Politiker durch mutige Positionen mehr Profil gewinnen, als wenn er – wie weiland der jammervolle Viktor Klima – glaubt, mit im Kofferraum mitgeführten Gummistiefeln jedes Hochwasser eröffnen zu müssen.

Nochmals zurück zum jüngsten Flugzeugabsturz. Zur gleichen Zeit haben radikale Moslem-Gruppen in Nigeria 500 Frauen und Kinder entführt und 50 von ihnen massakriert. Das war den meisten Medien jedoch nur einen Einspalter wert. So viel weiter ist aber auch Nordnigeria im Vergleich zu den französischen Wahlen nicht entfernt. Auch 150 Tote in einer Moschee im Jemen sind uninteressant. Dabei weiß man in diesen beiden Fällen das Entscheidende, was man beim französischen Absturz halt nicht weiß: Wer ist der Täter, wer ist schuld?

Auf einen anderen Vergleich kam ein Tagebuch-Leser aus Deutschland: Dort sterben nach jüngsten Studien 10.000 bis 15.000 Menschen in Krankenhäusern an resistenten Keimen. Jährlich. Eine dramatische Zahl. Aber noch nie hat deswegen ein deutscher Regierungschef auch nur einen Termin abgesagt. Warum sollte er auch? Mit einem solchen Thema kommt man ja kaum ins Fernsehen. Auch zu der Vielzahl an Todesopfern, die der Straßenverkehr in jedem Land im Vergleich zur Luftfahrt kostet, gibt es jahraus, jahrein keine Betroffenheits-Inszenierungen.

Wirklich ist nicht mehr, was ist oder war, sondern was als wirklich berichtet wird. Und mit welchem Zungenschlag da berichtet wird (Daher gerät die Wahrheit in Lebensgefahr, sobald die Zeitgeschichtsschreibung wie in Österreich von einer einzigen Ideologie okkupiert wird – aber das ist ein anderes Thema).

Trommelfeuer auf die Wiener Polizei

Die unglaublichen Machtansprüche der Bestie Medien zeigen sich auch bei den koordiniert wirkenden Attacken auf die Wiener Polizei. Gewiss tut es im Rechtsstaat gut und ist absolut notwendig, wenn jeder Vorwurf von Gewaltüberschreitungen ordentlich und unabhängig nachgeprüft wird. Jedoch die Medien wollen Vorverurteilung, nicht Nachprüfung.

Viel relevanter als Kampagnen gegen die Polizei ist für den Rechtsstaat, wenn jemand, der eine Frau attackiert, sehr bald von Polizisten überwältigt wird. Wenn Frauen nicht, wie in immer mehr anderen Staaten, in solchen Situationen meist hilflos bleiben. Oder auch Männer.

Überdies sollte eigentlich jedem klar sein: Es ist immer schwachsinnig, bei Begegnungen mit der Polizei selbst handgreiflich zu werden. Respekt vor der Polizei ist gut; er ist auch in den USA und Großbritannien ganz selbstverständlich, wenn man nicht zum Selbstmörder werden will. In Österreich ist er es immer weniger. Aber eh klar: Wenn heute weder Lehrer noch Eltern (und Politiker schon gar nicht) die für eine funktionierende Gesellschaft notwendige Autorität haben, dann hat den auch nicht mehr die Polizei.

Videos beweisen gar nichts

Die diversen Videos aus unbekannten Quellen, die jetzt Polizeiübergriffe dokumentieren sollen, beweisen genau gar nichts. Und wenn ein sattsam bekannter Fernsehansager namens Armin Wolf formuliert, dass jemand „bei einer Führerscheinkontrolle acht Knochenbrüche“ erlitten hätte, dann ist das eine so skandalöse Verkürzung und Verfälschung, dass diese bei einem korrekt geführten öffentlich-rechtlichen Fernsehen eigentlich zu einer Dispensierung führen müsste. Bei einem korrekt geführten Fernsehen halt.

Ganz ähnlich waren die Reaktionen der einschlägigen Medien nach den diversen Gewaltdemonstrationen von Linksextremisten in den letzten Jahren. Jedes Mal haben sie der Nation sofort ihren sehr schlagseitigen Narrativ diktiert: Thema seien nicht die rechtswidrigen Gewalt-Aktionen der Demonstranten, sondern nur die angeblichen Polizeiübergriffe bei den Bemühungen, halbwegs die Ordnung aufrechtzuerhalten.

Das Agenda setting als oberster Richter

Wenn man lange genug nur dieses eine Thema medial thematisiert, ist es plötzlich auch für viele in der Politik und anderswo das einzige Thema. Mit einem solchen Agenda setting machen sich die Medien zum obersten Richter im Rechtsstaat. Zum Teil mit Erfolg, auch wenn ein solcher Richter absolut nichts mehr mit Recht zu tun hat.

Bei der gezielten Kampagnenwelle gegen die Polizei taucht im Hinblick auf gewisse Magazine noch ein sehr düsterer Verdacht auf: Wollen sich da am Ende manche dafür rächen, dass sie von der Polizei nicht mehr so gut wie einst mit Informationen versorgt werden? Dass die Polizei den Amtsmissbrauch viel deutlicher denn einst zu vermeiden versucht?

Es fällt auch auf, dass die Staatsanwaltschaft medial nie attackiert wird, obwohl dort eine Häufung von Skandalen Faktum ist. Hängt das vielleicht gar damit zusammen, dass zumindest bis vor einigen Monaten brisante Akten der Staatsanwaltschaft regelmäßig geheimnisvoll Flügel Richtung Redaktionen bekommen haben?

 

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    26. März 2015 06:53

    An den StaatsanwältInnen zeigt sich, wie falsch und dumm die StPO-Reform unter dem Rechtsanwalt Böhmdorfer war.
    Aus rechtshygienischen Gründen ist es unerträglich, den unabhängigen Untersuchungsrichtern das Vorverfahren aus der Hand zu nehmen und die StaatsanwältInnen zu den Herren der Verfahrens zu machen. Im Grunde stellt dies einen rechtsstaatlichen Rückschritt dar. Aber der politischen Kaste waren die unabhängigen Untersuchungsrichter immer schon ein Dorn im Auge (siehe Fall Lucona).
    Selbst die Polizei ist zu einem bloßem Anhängsel der StaatsanwältInnen degradiert worden.
    Die verkommene österreichische JournalistInnenkaste hat natürlich gleich erkannt, auf wen sie jetzt ungestraft hintreten kann und bei wem sie sich einweinberln muss. ;-)

  2. Ausgezeichneter Kommentatorzweiblum
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    26. März 2015 11:13

    Bei German Wings rufen die Medien zur Trauer auf.
    Bei MH 17 riefen die Medien zum Krieg auf.
    Je nach Bedarf und Bezahlung. Die Konsumenten werden benützt.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    26. März 2015 06:54

    Kleine Zeitung, Titelblatt: GRENZENLOSE Trauer

    Handelsblatt:
    " Die europäische Gesellschaft ist keineswegs, wie manche in den letzten Monaten behauptet hatten, verroht und erkaltet. Nicht nur die Währung, auch das MITGEFÜHL hat die GRENZEN DES NATIONALSTAATS verlassen. "

    INDOKTRINATION PUR auf dem Weg zu VEREINIGTEN STAATEN VOM EUROPA. Dazu werden von der POLITIK die Opfer der Tragödie MISSBRAUCHT.

    Scheußlich kann ich nur sagen. Völker höret die Signale!

  4. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    26. März 2015 06:47

    Herr Unterberger war lange genug Journalist, u.a. Chefredakteur bei der PRESSE sowie WIENER ZEITUNG. Dort hat hatte er sicher erlebt: only bad news is good news. Auch bei Radio und Fernsehen funktioniert es ähnlich.

    Bei den täglichen Vorbesprechungen zur Doppelconference für die ZIB um 19,30 Uhr - welch eigentlich zu einer Show verkommen ist - werden vorab genau die Prioritäten festgelegt und vor allem geprüft, welches Bildmaterial vorhanden ist, welche manipulativen eigenen Grafiken können eingesetzt werden und von welchem Auslandskorrespondenten kann man eine Wortspende einbauen. Ich glaube nicht, dass Parteien die Auswahl direkt beeinflussen müssen, vielmehr sind da schon die richtigen Leute" am Werk, welche auf Grund der eigenen Gesinnung manches "ins rechte Licht rücken". Bei den anderen ZIB-Sendungen sowie den Ö1-Journalen läuft es ähnlich ab - von Objektivität kann da keine Rede sein. Bei der aktuellen Flugzeugkatastrophe zeigt sich deutlich die Sensationsgier, obwohl man nach den vielen Vermutungen und Verdächtigungen für die Ursache zum Schluss immer zusammenfassen kann: wir wissen nur, dass wir nichts wissen. Hauptsache, man war auch dabei.

    Übrigens: wenn hier sehr viel von den "gekauften und bestochenen Zeitungen" geschrieben wird, darf man nicht nur an Heute, Österreich und Krone denken. Auch andere Zeitungen, wie z.B. die Presse und der Standard werden - wenn auch nicht in so großem Umfang - mit Inseraten und Beilagen auf Steuerkosten unterstützt. Folgedessen fällt der redaktionelle Teil oft dementsprechend gemäßigt aus. Wie schon an anderer Stelle erwähnt, wird der alte Grundsatz der Trennung von stattgefundenen Fakten und Kommentaren vielfach nicht mehr eingehalten, somit werden dem Konsumenten auch viele persönliche Meinungen des Journalisten als "Tatsachen" verkauft. Sehr, sehr selten findet man einen Quellenhinweis, wo man sich selbst ein eigenes Bild machen kann. Damit wird beabsichtigt alles zur "Prawda" (= Wahrheit).

  5. Ausgezeichneter Kommentatorlogiker2
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    26. März 2015 07:25

    und bei ca. 106.000 (Statistik 2012) Abtreibungen in Deutschland und ca. 30.000 bis 40.000 in Österreich gibt es nicht den Funken einer Betroffenheit. Das Leben ist nun mal lebensgefährlich, besonders in den ersten Schwangerschaftsmonaten.

  6. Ausgezeichneter KommentatorFranzAnton
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    26. März 2015 05:39

    "Hängt das vielleicht gar damit zusammen, dass zumindest bis vor einigen Monaten brisante Akten der Staatsanwaltschaft regelmäßig geheimnisvoll Flügel Richtung Redaktionen bekommen haben?" - Naja, für solche wertvolle Infos würde vermutlich Geld zurückfließen. Da die Finanz ja jetzt in alle Konten mirnixdirnix reingucken kann, könnte, wenn man wollte (wer, außer anständigen Bürgern sollte das wollen, die Staatsanwälte vielleicht nicht so sehr), herausfinden, wer davon profitiert? Man bräuchte bloß bei den damit befassten Staatsanwälten nach auffälligen Kontobewegungen .........

  7. Ausgezeichneter KommentatorCollector
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    26. März 2015 07:24

    Herzlichen Dank, AU, für diesen Beitrag! Der widerliche, medieninszenierte Betroffenheitskult kotzt einen an.

    Und auch Brechstange Dank für den Hinweis auf das Handelsblatt. Frau Merkel hat dieses Unglück zu eben diesem Zweck mißbraucht: Festigung der Freundschaft von Deutschland und Frankreich zum Wohle Europas Geht´s noch ärger?


alle Kommentare

  1. MH-0817 (kein Partner)
    28. März 2015 14:04

    "Man kann einen Journalisten (oder Kriegshetzer) billiger haben als eine Hure, für einige Hundert Dollar im Monat" (Philip Graham, Washington Post).

  2. Zraxl (kein Partner)
    28. März 2015 13:06

    Es stimmt nicht, dass die Medien nur über den Flugzeugabsturz berichten. Heute Vormittag war in Ö1 z.B. eine Sendung über Anne Frank ...

  3. Rimbaud (kein Partner)
    28. März 2015 12:52

    Haben die phösen Rechten doch recht? Oder zumindest Pirincci, der meint, "das Schlachten hat begonnen". Findet hier ein schleichender Genozid gegen die Autochtonen statt?

    "Hamed H. (18): „Ich hab eine Deutsche getötet. Wir sehen uns bald wieder!
    Er soll das Leben einer jungen Frau (21) ausgelöscht haben – doch Reue zeigt Hamed H. (18) nicht. Im Gegenteil, bei seiner Festnahme am Donnerstagabend verhöhnt er die deutsche Justiz: „Wir sehen uns in vier Jahren! Ich hab’ ne Deutsche umgebracht. Ich f**** euch!“

    Mehr dazu auf pi-news (28.3.15)

    • antony (kein Partner)
      28. März 2015 19:53

      Ja Rimbaud; Pirincci und die bösen Rechten haben leider recht! s. Hooton Plan!

  4. F.V. (kein Partner)
    28. März 2015 12:19

    Wie treffend diese Überschrift.

    Die Story samt Betroffenheitsritualen vom Germanwings-Absturz hat - selbstverständlich - eine andere Seite.

    • F.V. (kein Partner)
      28. März 2015 12:22

      March 27, 2015
      Obama Rages Over Germanwings Plane Shootdown, Refuses To Meet NATO Leader
      By Sorcha Faal

      A new report released by the Foreign Intelligence Service (SVR) today states that President Barack Obama became so enraged upon learning that a NATO forces “war game” on Tuesday downed Germanwings Flight 9525 over southern France, killing all 150 aboard, he shockingly refused to meet this Western alliances top commander, Sec-retary General Jens Stoltenberg despite repeated requests to do so.

      The NATO war game shootdown of Germanwings Flight 9525 (US Laser Test De-stroys Germanwings Airliner Killing 150 Innocent Civilians) the Ministry of Defense (MoD) had previously reported was due to a failed US Air Force test of its High Energy Liquid Laser Area Defense System (HELLADS) attempting to shoot down an ICBM reentry vehicle simulating a Federation nuclear attack upon Aviano Air Base in Italy.

      The SVR in their report notes that President Obama became aware of the dangers this war game laser test posed to civilians airliners earlier this month after a similar test nearly caused the destruction of Lufthansa Flight LH1172 over France barely two weeks ago, and which exactly like Germanwings Flight 9525 on Tuesday, rapidly plummeted towards the ground before its pilots/controllers were able to regain control.

      Most interesting to note in this SVR report, however, are its technical contradictions to what it calls the “massive cover operation” being employed by Western intelligence agencies to keep their citizens from knowing the truth of what happened to Germanwings Flight 9525, and are, instead, blaming everything on its co-pilot, Andreas Lubitz.

      The cover operation being implemented against the Germanwings Flight 9525 disaster, this SVR report continues, is being conducted by a specialized intelligence unit of the United States Federal Bureau of Investigation (FBI) called to the scene by the Euro-pean Union, and who, like in all previous incidents of this kind, and without knowing any facts, forcefully assert that the incident/disaster was not caused by terrorism.

      Contradictorily though, SVR experts in this report state, while on the one hand stating their assurance that this airliner was not downed by terrorism, these Western intelligence agencies, headed by the FBI, have now begun to flood their nations media with reports that co-pilot Lubitz was, indeed, a terrorist…who locked his own planes pilot out of the cockpit, then set it on a deliberate course causing its obliteration upon a French mountainside.

      With visual evidence of the Germanwings Flight 9525 crash site showing it rained down in thousands of pieces causing a massive debris field covering hundreds of acres across numerous mountain ranges, and with no one single impact point being able to be identified, which can only lead to the logical conclusion that it exploded in the air, this report says, the main goal of the Western intelligence agencies cover operation is to shift their publics attention away from what their eyes are telling them, forcing them to, instead, concentrate their minds on the “scapegoat” terrorist.
      This long known cover operation tactic, this report explains, was, perhaps, most suc-cessfully used during the 11 September 2001 attack upon the US Pentagon when the American people were “convinced” that a hijacked airliner had struck it, in spite of the first CNN report stating it didn’t happen, and photographic evidence showing the hole left in that massive building was the size of a cruise missile, not an airliner.

      Even more concerning of this cover operation, SVR experts in this report say, even if co-pilot Lubitz had initiated a Controlled Flight Into Terrain (CFIT) of Germanwings Flight 9525, the Lufthansa Aviation Center (LAC) at Frankfurt Airport would have detected it immediately via their Aircraft Communications Addressing and Reporting System (ACARS) and corrected it remotely.

      To the high technical proficiency of Lufthansa monitoring their aircraft, this report says, can be read in their own words of how their Aviation Center operates:
      “Constant monitoring of all aircraft in the Maintenance Control Center Lufthansa Technik's Maintenance Control Center monitors the technical status of the serviced aircraft worldwide, both on the ground and in the air, and controls necessary procedures. The structural statuses of the aircraft and the due dates for required and planned modifications and tasks are constantly tracked and monitored.
      Everything that is part of fleet management is controlled here around the clock and around the world. At the Lufthansa Traffic Control Center in Frankfurt, staff compile all required data on the Lufthansa fleet operating worldwide using what is known as the ACARS system (Aircraft Communi-cations Addressing and Reporting System), a data network using HF radio and satellites, and analyze it. Potential faults are immediately detected.”

      With the Lufthansa Aviation Center, therefore, able to “immediately detect” and “con-trol necessary procedures”, even of their flights in the air, like Germanwings Flight 9525, this report notes, it is inconceivable that they would fail to notice one of their airliners plummeting towards the ground in southern France and not remotely take control of it before it crashed.

      In fact, so critically important to Lufthansa that it be able to control its airliners re-motely in case of a crisis/emergency, this report says, was the deciding factor of their Airbus airliner purchases due to this aircraft having the worlds most sophisticated fly-by-wire (FBW) system that replaces the conventional manual flight controls of an aircraft with an electronic interface.

      In a fly-by-wire system, this report explains, the movements of flight controls are con-verted to electronic signals transmitted by wires (hence the fly-by-wire term), and flight control computers determine how to move the actuators at each control surface to provide the ordered response. The fly-by-wire system also allows automatic signals sent by the aircraft's computers to perform functions without the pilot's input, as in systems that automatically help stabilize the aircraft, or prevent unsafe operation of the aircraft outside of its performance envelope.

      With Germanwings Flight 9525 clearly operating unsafely “outside of its performance envelope”, and with the Lufthansa Aviation Center monitoring it in real time and able to control this aircraft without the pilots input via its FBW system, this SVR report says, clearly shows that this airliner exploded in the air and was unable to be remotely controlled…and as the visual crash site evidence proves too.

      Most unfortunately, however, this report concludes, is that the Western peoples will never know the truth of what happened to Germanwings Flight 9525 as their war mon-gering governments, that have killed over 2 million during the last decade, know the backlash they could expect should the truth be known.

      Sadly though, this massive propaganda cover-up of the total destruction of German-wings Flight 9525 won’t affect Iranian sports journalist Hussein Javadi, who took the last haunting photographof this doomed aircraft as it began its last journey. Everyone else, of course, should start preparing themselves for all the sensational news soon to come supporting the cover-up…after all, these monsters have proved it works, and the people have more than proved they’re content with lies.

    • @FV (kein Partner)
      28. März 2015 13:58

      Nette Geschichte, wollens dem @aufklärung Konkurrenz machen oder bekomme ich was vom dem Zeug, daß sie da rauchen?

      So ganz ohne HAARP ist das natürlich weder vollständig noch glaubwürdig :-)

    • F.V. (kein Partner)
      28. März 2015 14:23

      Bester @FV, Sie brauchen nichts mehr zu rauchen, Ihr Geist ist schon im Delirium. Ich könnte Ihnen auch nicht aushelfen, da Nichtraucher.

      Jetzt fand vor unseren Augen der Absturz eines Airbus, des sicherten Flugzeugs der Welt, statt, die Zeitungen und das FS berichten in Sondersendungen, und obwohl die Sprecher nichts Genaues wissen, verkünden sie gleich unisono daß ein Terroranschlag ausgeschlossen würde. Inzwischen hat man sich auch schon auf die „story“ geeinigt: der Co-Pilot war´s.

      Aber kein Mensch kann plausibel erklären, warum ein Flugzeug 8 Minuten mit gleichbleibender Geschwindigkeit in einen nicht genehmigten oder sonst wie begründeten Sinkflug übergeht, bis es ü b e r den südfranzösischen Alpen zerbirst. (Wäre es im Ganzen gegen die Felsen gekracht, würde man wohl einen Einschlag sehen – und die Trümmer fielen wohl nicht ins nächste Tal.) Und vor allem, warum es keinerlei Kommunikation von Seiten der Piloten gab. – Mit irgendwelchen Druckabfall-Theorien das zu begründen ist wohl an den Haaren herbeigezogen und die neueste story ist noch abstruser. Vor allem ohne jegliche Untersuchung oder Beweise.

      Wenn es auch stimmen sollte, daß entgegen den sonstigen Beobachtungen zur selben Zeit 3 französische Kampfflugzeuge (Mirage-Jäger) in diesem Raum kreisten, so ist auch das ein kaum als Zufall abzutuender merkwürdiger Umstand, der Aufklärung fordert.

      Üblicherweise sind solche „Unglücksfälle“, die in zeitlicher Nähe zu weltpolitischen Ereignissen stattfinden, keine Zufälle, sondern Warnungen an bestimmte Politiker oder die Quittung für „Fehlverhalten“.

      Welche weltpolitischen Ereignisse gab es jüngst?

      Erstens MINSK II, von den „unbotmäßigen“ Deutschen und Franzosen (Merkel und Hollande) gegen den Eskalationswillen der USA herbeigeführt.

      Zweitens eine gravierende Neuerung im Weltfinanzsystem: der IWF will die chinesische Währung in den Währungskorb der Sonderziehungsrechte aufnehmen, was von Wissenden als Anfang vom Ende des Dollars betrachtet wird.

      Christine Lagardes großzügiges Entgegenkommen entspringt nicht etwa gutem Willen, sondern der dringenden Notwendigkeit, angesichts einer rasanten internationalen Entwicklung schnell zu handeln. Die vergangene Woche war für die USA nämlich ein

      a u ß e n p o l i t i s c h e s D e s a s t e r von h i s t o r i s c h e m A u s m a ß.

      Nur drei Tage vor Lagardes Auftritt in Schanghai kündigten Deutschland, Frankreich und Italien an, sich an der von China und Russland beschlossenen Gründung der Asiatischen Infrastruktur Investment Bank (AIIB) beteiligen zu wollen. Zuvor hatte bereits Großbritannien offizielles Interesse angemeldet, inzwischen sind die Schweiz, Australien und Japan ebenfalls nachgezogen.

      Als noch Saddam Hussein mit seiner Weigerung Dollar für das irakische Öl anzunehmen diesem de facto den Totenschein ausgestellt hatte, reagierten die USA mit Krieg und seiner Ermordung.

    • @FV und @aufklärung (kein Partner)
      28. März 2015 15:42

      Buschen, weniger rauchen, saufen und Drogen bitte.
      Es ist ja nicht auszuhalten welchen Blödsinn ihr zwei Brüder im Geiste da liefert.
      Jeder der rechnen kann, kann auch die 8 Minuten für die Höhendifferenz und geflogene Geschwindigkeit und Strecke nachrechnen.
      Das nennt sich Physik, Burschen.
      Und ja, klar geht das, dazu gibt es einen Autopilot und / oder einen Steuerhebel im Cockpit.
      Das liegt innerhalb des Envelopes der Bordcomputer, dazu braucht keiner einen Zauberstab oder einen Laser.
      Und ihr zwei wart sicher vor Ort und habt genau gesehen, dass die Kiste davor schon in die Luft geflogen ist.

      Aber klar, es waren die phösen Illuminaten, Araber, Muslime, Schwulen, HAARPS und ein paar Reichsdeutsche mit ihren Hanebus.

      Klarer Fall ihr zwei, da haben sich zwei gefunden und den Bund fürs Leben geschlossen.

      Ein @FV@aufklärungs Duo infernale.

      Viel Glück für eure Liebe, die muss groß sein.

  5. N.SA (kein Partner)
    28. März 2015 11:53

    Die zutiefst verhassten Medien berichten kaum etwas über «Dragoon Ride», d.i. die militärische Okkupation Osteuropas durch die US-Army.

    • Fliegende Holländer (kein Partner)
      28. März 2015 12:58

      Man kann nur hoffen, dass alle Angehörigen dieses US-Militärkonvois in Särgen wieder in ihre Heimat verfrachtet werden.

  6. AppolloniO (kein Partner)
    28. März 2015 10:52

    Flugzeugabsturz in den Alpen.
    Den Vogel hat -wiedereinmal- Fellner und sein Österreich abgeschossen. Am Tage bevor die Selbstmord-Theorie des Kopiloten aufkam wusste Österreich dass es dazu NUR drei Möglichkeiten geben könnte. Natürlich waren alle falsch.
    Dafür wusste Fellner selbst am nächsten Tag als die Schuld des Kopiloten fast feststand, schon wieder was bisher alles falsch gemacht wurde. Einfach skandalös.

    Man sollte Produkte die in "Österreich" beworben werden boykottieren.

  7. CIA-Nazi (kein Partner)
    28. März 2015 09:17

    A.U.: "Es zeigt aber immer mehr ihre zumindest insgeheime Absicht des Aufstiegs zur unkontrollierten Macht über alle anderen Staatsgewalten."

    So sind sie, die Qualitätsmedien. Der Blog von A.U. ist auch nur ein Werkzeug im globalen US-amerikanischen Propagandanetzwerk.

  8. CIA-Mockingbird (kein Partner)
    28. März 2015 08:08

    AU: "Das, was uns die Medien vorspielen, ist immer weniger das, was wichtig und wahr ist." Ist AU endlich zu einer Selbsterkenntnis herangereift?

    "Sich irren und fehlen kann auch der Gewissenhafteste, ein Wicht wird er erst, wenn er den Irrtum einsieht, ohne den Mut zu haben, ihn zu berichtigen. Ich halte diesen Mut für eine der allerersten Pflichten des Mannes." (Peter Rosegger)

    Wird AU den Mut besitzen, bei der Frage der NATO-Osterweiterung sein journalistisches Fortschreiten auf Hitlers Pfaden umzukehren?

  9. Papalima
    27. März 2015 00:41

    Danke für diesen Artikel. Eine weitere Bestätigung, daß mein Entschluß, keine Tageszeitung mehr zu lesen (vor ca fünfzehn Jahren) richtig war. Gezielt gesuchte Information scheint mir die bessere Lösung. Im übrigen, sobald aus dem Radio die Nachricht kommt ....Der oder Die hat sich an den Unfallort begeben... kommt mir immer sofort "um das Kraut fett zu machen" in den Sinn; warum wohl?

  10. kritikos
    27. März 2015 00:17

    Mit den Medien ist es zum Verzweifeln, aber mit grenzenloser Wut. Und mit den Politikern, die sich zu solchen Pseudokundgebungen verleiten lassen, ist es auch zum Verzweifeln, ohne Wut, nur mit großem Unverständnis. Denn ich glaube, die Mehrheit der Konsumenten fragt sich eh, was der Almauftrieb der Politiker soll und ob das Geld nicht anderweitig besser verwendet wäre. Und die Medien, vor allem unser so prufunder ORF entblödet sich nicht, so primitive Fragen an die zumeist überflüssigen Auslandskorrespondenten zu stellen, dass man sich fragt, nach welchen Kriterien werden Moderatoren ausgesucht, oder sind sie nur Sprechpuppen von Hintermännern (diesmal auch: -frauen). Bei dem Airbus-Unglück war sogar der (das/die?) ATV besser.

  11. socrates
    26. März 2015 15:39

    Gegen das Diktat der Medien hilft nur Pluralität, also Konkurrenz wie RT.

    Wikileaks veröffentlicht das als geheim eingestufte Investitions-Kapitel des TPP-Freihandelsabkommens. Mittels eines geplanten supranationalen Gerichtshofs soll es multinationalen Konzernen ermöglicht werden Staaten zu verklagen und die Steuerzahler für ausgefallene “zu erwartende Gewinne der Zukunft” in die Haft zu nehmen. Das Abkommen kann als transpazifischer Zwilling des geplanten TTIP-Vertrages zwischen den USA und der EU angesehen werden und greift direkt die parlamentarische und rechtliche Souveränität der Mitgliedsstaaten an. Auch in den USA regt sich nun Widerstand.

    TPP, das Transpazifische Freihandelsabkommen zwischen den USA, Japan, Mexiko, Kanada, Australien, Malaysia, Chile, Singapur, Peru, Vietnam, Neuseeland und Brunei, ähnelt nicht nur dem Namen nach seinem transatlantischen, höchst umstrittenem Pendant TTIP. Genau wie in der europäisch-US-amerikanischen Variante, soll es auch durch TPP Konzernen ermöglicht werden Staaten – sprich deren Steuerzahler – auf Schadensersatz zu verklagen, wenn diese durch ihre gesetzlichen Sozialstandards oder Regeln des Verbraucher- und Umweltschutzes, den finanziellen Interessen der Unternehmen schaden. Auch für Profitausfälle der Konzerne durch “soziale Konflikte” sollen Gesellschaften über ihre Staatshaushalte künftig zur Kasse gebeten werden können. Die an TPP beteiligen Volkswirtschaften machen zusammengenommen 40 Prozent des weltweiten BIP aus.

    Die Leakingplattform Wikileaks um den Australier Julian Assange veröffentlichte in der Nacht zum Donnerstag nun das besonders brisante – und bis dato als geheim eingestufte – “Investment Chapter” des TPP-Vertrages. Von den im Dunkeln arbeitenden Verhandlungsführern der Transpazifischen Freihandelszone war eigentlich geplant, das Kapitel noch fünf Jahre nach Inkrafttreten des Vertrages geheim zu halten. Das geleakte Investitions-Kapitel ist auf den 20. März 2015 datiert und ist nach dem Teil über geistiges Eigentum (November 2013) und dem für Umweltfragen (Januar 2014) schon der dritte Abschnitt des Kontrakts, den Wikileaks der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen kann.

    Julian Assange kommentiert das nun veröffentlichte 55-seitige Dokument wie folgt:
    “TPP hat im Geheimen einen supranationalen Gerichtshof für multinationale Konzerne entwickelt, damit diese Unternehmen andere Staaten verklagen können. Dieses System ist ein Angriff auf die parlamentarische und gerichtliche Souveränität der Mitgliedstaaten. Ähnliche Gerichtshöfe, die bereits existieren, haben bewiesen, dass sie die Einführung von vernünftigen Umweltschutzmaßnamen, öffentlicher Gesundheitsfürsorge und Projekte des öffentlichen Transports verhindern.
    http://www.rtdeutsch.com/15314/headline/auf-dem-weg-zur-globalen-konzern-korruptokratie-wikileaks-veroeffentlicht-geheimes-kapitel-des-ttp-abkommens/

  12. Anonymer Feigling
    26. März 2015 15:07

    Sachfremd: PC-ALARM!

    In Wien hängen seit einigen Tagen Plakate, die für ein Tanzfestival werben sollen.
    Das Besondere dabei ist, dass die Tänzer an Trisomie 21 leiden.

    Und jetzt der Hammer: Ganz oben auf dem Plakat steht: Alice im Mongolenland

    Wow! Wie oft bin ich von den Gutmenschen zurechtgewiesen worden, dass diese Menschen nicht Mongoloide heißen, sondern an dem "Downsyndrom" leiden.
    Das wird sich ab nun schlagartig ändern!

    PS:
    Hut ab vor diesen Tänzern! Das Foto auf dem Plakat ist wirklich elegant getroffen!

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      28. März 2015 11:47

      Na ja, "Alice in Downingstreet" wär' ein anderes Thema gewesen...

  13. Anonymer Feigling
    26. März 2015 14:50

    >> Auf einen anderen Vergleich kam ein Tagebuch-Leser aus Deutschland: Dort sterben nach jüngsten Studien 10.000 bis 15.000 Menschen in Krankenhäusern an resistenten Keimen. Jährlich.

    Bahnt sich hier ein zweiter Kriminalfall Semmelweis an?

    Wie wir wissen, hat dieser Retter der Mütter erkannt, dass aufgrund mangelnder Hygiene in den Krankenhäusern die Mütter um ein Vielfaches öfters an den Folgen der Geburt gestorben sind als bei Geburten mit Hebammen.
    Ganze Dramen haben sich damals abgespielt, wenn die Hochschwangeren in ein städtisches Krankenhaus eingeliefert wurden, war das doch fast ein Todesurteil.

    Leider ist Semmelweis nicht gut bei seinen Arztkollegen angekommen, denn schließlich hat er ihnen (indirekt) vorgeworfen, dass sie unhygienisch und somit "Dreckschweine" sind.

    Diese haben sich dann auf ihre Weise gerächt: Semmelweis "starb in Wien unter nicht näher geklärten Umständen während eines 2-wöchigen Aufenthalts mit 47 Jahren in der Psychiatrie ("Landesirrenanstalt" Döbling bei Wien)."

    Haben wir bei diesen resistenten Krankenhauskeimen einem ähnlichen Fall vorliegen?
    Der Erste, der den wahren Grund erkennt und darauf hinweist, wird zuerst ignoriert, dann belächelt und zuletzt beschimpft und denunziert (Nazi und Rassist bieten da sich förmlich an.)

    Vielleicht bringen sie ihn auch "um die Ecke"? In Österreich ist die Selbstmordrate hoch und die Lebensmüden äußerst begabt! Die schaffen es sogar, völlig zugedröhnt oder ohne Hände sich aufzuhängen.

  14. Peter R Dietl
    26. März 2015 13:55

    Tapfere Menschen sind beauftragt, in der Gegend herumliegende Körperteile einzusammeln. Hut ab vor dieser Entsetzen schürenden Betätigung.

    Und daneben präsentiert sich eine abgetakelte FDJ-Bonzin, läßt sich ablichten und säuselt kameragerecht was von „lieber Francois“.

    Danke Herr Dr. Unterberger, man kann echt nicht soviel essen, wie man angesichts solchen Verhaltens kotzen möchte.
    .

  15. hamburger zimmermann
    26. März 2015 13:15

    bloß manch lucidum intervallum war verwunderlich: daß "her-mit-dem-zaster"-proleten doch zugunsten der eigenen leute laut gegeben haben ;-)
    .

  16. Erich Bauer
    26. März 2015 12:36

    Gibt es eine technische Möglichkeit innerhalb des Blogs, dass ich den Poster @aufklärung(kein Partner) einfach wegblenden kann? Also, so was wie einen Ausblendungsknopf? Wenn nicht, bitte, bitte werter Administrator... (schluchz) lassen's Ihna was einfallen.

    Ich wäre auch für jeden Hinweis dankbar wenn man mich auf eine Möglichkeit aufmerksam macht, mit der ich von meinem Gerät aus nämlichen Effekt auslösen könnte.

  17. Erich Bauer
    26. März 2015 12:14

    Ich habe so meine Zweifel, ob der VERÖFFENTLICHTE Medien-Hype der Mainstream-Volxempfänger, den erwünschten Stellenwert in der ÖFFENTLICHKEIT hat… Ich habe eher den Eindruck, dass dieses Zielobjekt ÖFFENTLICHKEIT diese Eintopfgerichte im Großen und Ganzen als „Entspannungsübung“ – Narrenkastl schaun – nach einem harten Arbeitstag, so vorbeiziehen lässt… was schlimm genug ist.

    Freilich gibt es dann noch jene Schar, die sich an „erkenntnistheoretischen“ Betrachtungen über Partei(=Kleintel)Politik erfreut. Wobei man hier erwähnen muss, dass es eine besonders bevorzugte Gruppierung gibt, deren spezifischen, trotzdem, „niederen (Partei)Instinkte“ überproportional bedient werden. Naja… ich bin mir nicht sicher ob es überhaupt menschenrechtlich vertretbar wäre, diesen Gruppenmitgliedern auch andere Welten nahe zu bringen. Denn zu diesem Zwecke müsste man letztlich ruckartig die Partei-Scheuklappen runter reißen. Der plötzliche Lichteinfall würde dann augenblicklich zur Erblindung führen… menschenfreundlich ist das nicht. Ich hätte damit jedenfalls kein Problem.

    Hm… die Rolle der Politiker innerhalb dieses, oft sehr willkommenen, medialen Ablenkungs-Ritual… Es ist mit Händen greifbar. Sie sind einfach nur DARSTELLER in einem Schmierenstück. Und große Teile des gemeinen Publikums verlassen schon den Saal und setzen sich außerhalb des Polit/Medien-Tempels über das Rauchverbot hinweg…

    Man muss kein "Experte" sein, um zu sehen, dass mit einem noch so gigantischen Propaganda/Werbeetat, oder manischer Aasgeier-Aktivität, die Glaubwürdigkeit der Mainstream-Medien wieder hergestellt werden kann... Die Mainstream-Medien haben bei der Ukraine/Russland Berichterstattung derart plump bis verhetzend, den Intellekt beleidigend agiert, dass sich sogar Teile der Pipi-Langstrumpf-Leserschaft mit Schaudern abwendeten. Persönlich hätte ich einen derartigen journalistischen Niedergang nie für möglich gehalten. Der Schrott wird ihnen nicht mehr „abgekauft“.

    Die Mainstream-Medien dürfen sich nun rühmen, genau den Teil – und zwar ausschließlich diesen – jener Medien-Konsumenten zu bedienen, der von den Redakteuren und Schreiberlingen als „primitiv“ und mit sehr eingeschränkten Intellekt versehen, „eingeschätzt“ wird. Da kann die selbsternannte Medien-"Intelligenzija" nur noch, abgeschirmt und isoliert, in der Präsidentenloge „Selbstvertrauen“ tanken… Politik und Medien klammern gegenseitig… beim gemeinsamen Absturz knapp vor dem Berggipfel.

    • Undine
      26. März 2015 13:50

      @Erich Bauer

      "Die Mainstream-Medien dürfen sich nun rühmen, genau den Teil – und zwar ausschließlich diesen – jener Medien-Konsumenten zu bedienen, der von den Redakteuren und Schreiberlingen als „primitiv“ und mit sehr eingeschränktem Intellekt versehen, „eingeschätzt“ wird."

      Das nenne ich "ausgleichende Gerechtigkeit"! Schadenfreude ist angebracht!;-)

    • F.V. (kein Partner)
      31. März 2015 15:21

      Herr Bauer,

      ich reagiere ja nicht auf den Buchstabenmüll von Aufklärung und seien sonstigen Nicknamen, aber es ist in der Tat ermüdend erst diesen Dreck hinter sich zu lassen.

      DA ich das nicht einmal ansatzweise lese, weiß ich gar nicht was dieser Idiot will, aber Sie dürften recht haben: das ist bisher der übelste (Zer-)Störer jeglicher Diskussion. Und daß daran bestimmte Kreise ein Interesse haben, ist durchaus denkbar. Auch wenn ich die Millionen Aufrufe Unterbergers für maßlose Übertreibung halte, so sind auch wenige Leser über die Zahl der Kommunarden hinaus u. U. schon zu viele. DAs erinnert mich an Jüngers Waldgänger: solange noch einer im Reich das Knie vor dem Despoten NICHT beugt, kann dieser nicht ruhig schlafen.

      Wo dieses A..ch einmal seine Müllberge abgelegt hat, ist die Diskussion praktisch zu Ende. Da sind ja solche Einfaltspinsel wie der wk in seiner heiligen Einfalt geradezu eine Erbauung.

  18. Undine
    26. März 2015 12:01

    Es ist so BILLIG, wie im ORF eine Katastrophe---momentan der jüngste Flugzeugabsturz---vermarktet wird. Da wird mit völlig UNNÖTIGEN BEFRAGUNGEN irgendwelcher Leute Zeit geschunden bis zum Geht-nicht-mehr! Es dürfte doch klar sein, daß die Menschen durch so ein Ereignis stark berührt werden, besonders wenn Kinder dabei ums Leben kommen. Aber was verspricht man sich von all den Interviews auf der Straße? Auch die kostspielige Anreise der Politiker war unnötig. Welchem Angehörigen sollte dieser Politikerrummel das Leid mindern, wenn der Herr Hollande, die Frau Merkel, der Herr Rajoy betroffen nach Worten suchen? Dieser Trauertourismus ist absolut sinnlos. Das Leid der Angehörigen der Toten will ich mir gar nicht vorstellen---vor zwei Wochen war meine jüngere Tochter in der Luft unterwegs, vorige Woche mein Sohn.....

    • Florin
    • Undine
      26. März 2015 14:24

      @Florin

      Danke für den Link!

      Ich frage mich nur manchmal angesichts solch diverser öffentlich organisierter Aktivitäten im Zusammenhang mit dem (plötzlichen) Tod eines lieben Angehörigen, wie es denn die Menschen früher einmal---inklusive des millionenfachen Leids noch Jahre nach dem WKII!---geschafft haben, mit einer so unendlich schmerzlichen Botschaft fertig zu werden.
      Dietrich BONHOEFFERS Worte sind trostreich, aber bis man die letzten zwei Sätze auch wirklich bejahen kann, vergehen viele Jahre:

      Leid und Trauer:

      "Zunächst: es gibt nichts, was uns die Abwesenheit eines lieben Menschen ersetzen kann, und man soll das auch gar nicht versuchen.......Denn durch die unausgefüllte Lücke bleibt man in der alten Gemeinschaft. Je schöner und voller die Erinnerungen, desto schwerer die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht mehr wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich."

    • F.V. (kein Partner)
      28. März 2015 15:10

      In den ersten Mathe-Vorlesungen führte der Professor, wenn er den Beweis eines Satzes unternahm, immer wieder aus: „Es ist notwendig und hinreichend, ...“

      Diese Phrase ist auch die einzig richtige und passende im Fall des jüngsten Unglücks, wenn man die wahren Ursachen erkennen möchte. Um ohne jeden Zweifel festzustellen, daß es sich dabei um einen false-flag-Terroranschlag handelte, „ist es notwendig und hinreichend“, daß die üblichen Spitzen der Politik zu Betroffenheits-Ritualen zusammenkommen. Und daß vor jeglicher Untersuchung bereits nach Stunden die „ambtliche“ Story über alle main-stream Medien hinausposaunt wird. Und ähnlich beweiskräftige Agitationen stattfinden.

      Wichtig ist auch, daß echte Weltereignisse, die etwa die Vorherrschaft des Hegemons bedrohen könnten, im zeitlichen Zusammenhang mit an sich undenkbaren Vorfällen NICHT thematisiert werden. Auch das ist „hinreichend und notwendig“ für den tatsächlichen Zusammenhang.

      Siehe weiter oben die Hinweise auf diese Ereignisse!

  19. haro
    26. März 2015 11:17

    Wie recht A.U. doch hat. Diese extremen Betroffenheitsinszenierungen der Medien mit den Politdarstellern sind unmoralisch und eigentlich eine Zumutung für leidgeplagte Angehörige.

    Die mediale Polizeihetze in Österreich zeigt einmal mehr die linkslinke politische Einstellung vieler Journalisten. Sogar der Chefredakteur der Presse schrieb einen eigenartigen Kommentar auf der Titelseite u.a. " Dass jüngere Beamte mit ihrer Machtposition mitunter (noch) nicht professionell umgehen können, KENNT JEDER , wenn der Ton bei einer harmlosen Verkehrskontrolle plötzlich aggressiv und laut wird." Es mag ja sein, dass sich JEDER über eine Polizeikontrolle ärgert, aber wer bitte wird aggressiv ??? Aggressiv werden wohl viele Kontrollierte. Die Behauptung JEDER kenne aggressive Polizisten kann ja wohl nicht gemeint sein. Das wäre eine eindeutige Lüge (zwecks Verhetzung?) .

    Ein annähernd kritischer Kommentar über gewalttätige junge Linksradikale ist nie auf der Titelseite erschienen, geschweige denn annähernde Islamkritik (da gibt uns die Presse die sonntägliche Seite der Lobpreisung und Verteidigung von Moslems und/oder deren Gebräuche ...

    • Cotopaxi
      26. März 2015 11:45

      Was kann man sich heute schon anderes von einem Blattl erwarten, das über die Styria Media Group in den Händen von katholischen Medienvereinen liegt.

  20. zweiblum
    26. März 2015 11:13

    Bei German Wings rufen die Medien zur Trauer auf.
    Bei MH 17 riefen die Medien zum Krieg auf.
    Je nach Bedarf und Bezahlung. Die Konsumenten werden benützt.

  21. socrates
    26. März 2015 09:23

    Rundfunkbeitrag: Zwangsabgabe ist nicht "alternativlos". ..Thomas Pany 25.03.2015
    Kritiker aus dem Wissenschaftlichen Beirat beim Bundesministerium der Finanzen argumentieren gegen "tendenziell asoziale Abgaben"
    Auf 48 Cent im Monat weniger beläuft sich die Konzession der Öffentlich-Rechtlichen an den Unmut der zur Zahlung verpflichteten Haushalte. Sachlich ist diese Gleichsetzung nicht. Dass die Reduzierung des Rundfunkbeitrags ab 1. April mit der Empörung über das Bezahlmodell und den Inhalten der öffentlich-rechtlichen Anstalten derart direkt zu verknüpfen sei, würden deren Vertreter und sie stützende Politiker öffentlich wahrscheinlich nicht so konzedieren. Man hat ein wenig schlechtes Gewissen. Das schon.

    Die Sender haben durch die 2013 eingeführte Haushaltspauschale Mehreinahmen erzielt. Das ZDF etwa rechnet mit 1,5 Milliarden mehr von 2013 bis 2016. In der Führung weiß man selbstverständlich, dass der Zwangabgabencharakter für den Geldsegen verantwortlich ist: "Die Mehreinnahmen resultieren ja mehrheitlich daraus, dass Personen, die bisher nicht gezahlt haben, jetzt zahlen müssen", so ZDF-Intendant Thomas Bellut, der auch eine weitere Senkung begrüßen würde, um denen, die "schon lange zahlen, wenigstens etwas zurückgeben". Weitere 48 Cent im Monat?
    http://www.heise.de/tp/artikel/44/44485/1.html

    • hamburger zimmermann
      26. März 2015 13:02

      das ist aber kein rundfunkbeitrag, sondern eine reichspropagandasteuer.
      .

  22. Politicus1
    26. März 2015 09:17

    Kann A.U. nur voll zustimmen.
    Politiker wollen und brauchen halt ständig "photo opportunities"...
    Und sei das ganze noch so sinnlos und dumm. Frau Merkel, M. Hollande und Sen. R. lassen sich auf ein Wiesenplateau hin fliegen, steigen aus, zeigen Betroffenheit und Anteilnahme (das könnten sie in ihrem Büro daheim genau so gut!) und fliegen wieder heim. Und fragen vielleicht ihre Pressefritzen "war's eh o.k.?" ...

    Zur Wiener Polizei:
    Eine richtige Reaktion aller Medien - auch des ORF - wäre es, die ganz normalen Verhaltensregeln bei einer Polizeikontrolle in Erinnerung zu rufen.
    Stehen bleiben und das tun, was die Polizei sagt: Ausweis, Führerschein .. herzeigen ...
    Gerade die jetzt dramatisierten Vorfälle sollten ein Lehrstück sein, dass es nie gut endet, wenn man Polizisten zu schlagen versucht, oder sich mit Gewalt oder Davonlaufen einer Festnahme entziehen möchte.
    Die Linke hat es halt gar nicht gern, dass der Staat bei uns (im Gegennsatz zu manchen afrikanischen oder südamerikanischen Staaten) das Gewaltmonopol besitzt - und nicht autonome, vermummte "Aktivisten".
    Und die Staatsgewalt wird eben von der Polizei ausgeübt - und nicht von einem Schwarzen Block ...

    • kamamur (kein Partner)
      28. März 2015 11:35

      guter Ansatz werter Politicus 1
      dazu eine Ergänzung: Michael Seida -I Steh im Stau, 5.09/ hier zeigt sich deutlich, welche Folgen aggressives Verhalten gegen die Exekutive hat.

  23. Josef Maierhofer
    26. März 2015 09:07

    Wenn die Medienindustrie Ideologie verfolgt, statt Wahrheit, dann geht es mit uns bergab.

    Irgendwo bleibt immer der Propagandaeffekt hängen.

    Ich würde es Gefangennahme der einfachen Bürger nennen, was da aufgeführt wird.

    Wer nicht selbst denkt, der ist dieser Maschinerie ausgeliefert, dieser Maschinerie aus Ideologie, Politik und medialer Desinformation.

    In Nachrichten hat Meinung nichts verloren, die kann man in Diskussionen sagen.

  24. Pennpatrik
    26. März 2015 08:53

    Mich fasziniert derzeit, dass es Gerüchte gibt, der ÖGB habe 700.000 EUR an Schmiergeld an das BZÖ übergeben.
    Das wäre so ungeheuerlich, dass es tagelang in allen Medien Hauptthema sein müsste.

    Aber das Hauptthema ist die Verhaftung einer Frau und eines Mannes, die sich gegen ihre Verhaftung gewehrt haben.
    Man kann nur keinen Cent mehr für ABOs ausgeben. Das Produkt Zeitung ist zu einem wertlosen Produkt geworden.

  25. Undine
    26. März 2015 08:46

    Zynisch betrachtet kam für François Hollande der Anlaß, mit seiner Betroffenheitsmiene im FS ständig präsent zu sein und auf diese Weise beim Volk punkten zu können das eine Mal ein paar Wochen zu früh, das andere Mal ein paar Tage zu spät---das Gemetzel in der Redaktion des Karikaturen-Blattes und der Flugzeugabsturz.

    Unvergessen wird mir auch das unwürdige Gedrängel bei der Totenfeier für die vier Zigeuner in der Aufbahrungshalle in Oberwart bleiben. Es war eindrucksvoll, wie sich Vranizky damals mit Ellbogentechnik seinen telegenen Platz in der Mitte der ersten Sitzreihe erkämpfte. Das war, BEVOR herauskam, daß der Mörder aus brav-sozialistischer Familie stammte.

    Und immer wieder erstaunt es mich, wenn ich beobachten kann, wie die Miene der Fernsehansager bei jedem Themenwechsel von einer Sekunde auf die andere wechselt. Am eindruckvollsten beherrschte diese "Technik" die Danielle Spera---bei Mimik UND Stimme!---wenn es um ganz bestimmte Dinge ging.....

  26. Wertkonservativer
    26. März 2015 08:34

    Es ist zwar ein rechter Jammer, doch wird die Weltöffentlichkeit mit ziemlicher
    Regelmäßigkeit alle paar Wochen mit dem Absturz einer Linienmaschine konfrontiert.

    Da sterben jeweils Dutzende bis hunderte Menschen, und nach kurzen Medienmeldungen sind diese Tragödien am Tag nach dem Ereignis meist "abgehakt", und nur mehr ein Drama für die Hinterbliebenen!

    Diesmal hat sich die Betroffenheits-Gesellschaft bzw. -Industrie selbst übertroffen:
    drei Staatsoberhäupter am Unfallsort, hunderte Reporter in Lauer- bzw. Wartestellung, alle mit dem Druck ihrer Redaktionen, nur ja irgendwas einigermaßen Relevantes aus Retterbrigaden bzw. Hinterbliebenen herauszuquetschen.
    Spiegelbild unseres Sensations-Zeitalters und der unheilvollen und schleichenden Medien-Macht über die Menschengehirne!

    Eine makabre und total ungustiöse Sache, das alles: echte Tragik, durch Sensationssucht, Mediengeilheit und Profitdenken in den Schmutz gezerrt!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  27. logiker2
    26. März 2015 07:25

    und bei ca. 106.000 (Statistik 2012) Abtreibungen in Deutschland und ca. 30.000 bis 40.000 in Österreich gibt es nicht den Funken einer Betroffenheit. Das Leben ist nun mal lebensgefährlich, besonders in den ersten Schwangerschaftsmonaten.

    • F.V. (kein Partner)
      01. April 2015 00:18

      Sie treffen den Nagel auf den Kopf.

      Eben wollte ich noch gegen meine Gewohnheit den schlimmsten geistigen Sondermüll - diese aufgesetzten und massenpsychologisch inszenierten Betroffenheits-Ritualen, wie die des WK - zu kommentieren, diesem schreiben:

      " ... und sogar die Erde dreht sich weiter!"

  28. Collector
    26. März 2015 07:24

    Herzlichen Dank, AU, für diesen Beitrag! Der widerliche, medieninszenierte Betroffenheitskult kotzt einen an.

    Und auch Brechstange Dank für den Hinweis auf das Handelsblatt. Frau Merkel hat dieses Unglück zu eben diesem Zweck mißbraucht: Festigung der Freundschaft von Deutschland und Frankreich zum Wohle Europas Geht´s noch ärger?

  29. brechstange
    26. März 2015 06:54

    Kleine Zeitung, Titelblatt: GRENZENLOSE Trauer

    Handelsblatt:
    " Die europäische Gesellschaft ist keineswegs, wie manche in den letzten Monaten behauptet hatten, verroht und erkaltet. Nicht nur die Währung, auch das MITGEFÜHL hat die GRENZEN DES NATIONALSTAATS verlassen. "

    INDOKTRINATION PUR auf dem Weg zu VEREINIGTEN STAATEN VOM EUROPA. Dazu werden von der POLITIK die Opfer der Tragödie MISSBRAUCHT.

    Scheußlich kann ich nur sagen. Völker höret die Signale!

    • Zraxl (kein Partner)
      28. März 2015 13:14

      Weil Sie gerade die Internationale zitieren. Weiter im Text steht da:
      " Unser Blut sei nicht mehr der Raben,
      Nicht der mächt'gen Geier Fraß!
      Erst wenn wir sie vertrieben haben
      dann scheint die Sonn' ohn' Unterlass! "

  30. Cotopaxi
    26. März 2015 06:53

    An den StaatsanwältInnen zeigt sich, wie falsch und dumm die StPO-Reform unter dem Rechtsanwalt Böhmdorfer war.
    Aus rechtshygienischen Gründen ist es unerträglich, den unabhängigen Untersuchungsrichtern das Vorverfahren aus der Hand zu nehmen und die StaatsanwältInnen zu den Herren der Verfahrens zu machen. Im Grunde stellt dies einen rechtsstaatlichen Rückschritt dar. Aber der politischen Kaste waren die unabhängigen Untersuchungsrichter immer schon ein Dorn im Auge (siehe Fall Lucona).
    Selbst die Polizei ist zu einem bloßem Anhängsel der StaatsanwältInnen degradiert worden.
    Die verkommene österreichische JournalistInnenkaste hat natürlich gleich erkannt, auf wen sie jetzt ungestraft hintreten kann und bei wem sie sich einweinberln muss. ;-)

    • FranzAnton
      26. März 2015 07:10

      d'accord, Cotopaxi. Diesen Kapitalfehler der Regierung Schüssel auszumerzen wäre ein Anliegen im Sinne von Justizhygiene, welches mit allen zu Gebote stehenden Mitteln verfolgt werden sollte.
      Wie immer plädiere ich daher für ein gemeinsames Engagement möglichst Vieler hier Aktiver, damit die herrschende Politikerkaste, welcher dieser Modus zustatten kommt, zur Rücknahme gezwungen werden kann.

    • baumk
      27. März 2015 11:26

      Wenn Sie schon unbedingt gendern wollen, dann bitte konsequent. Es gibt nämlich auch weibliche Untersuchungsrichter. Die fühlen sich in Ihrem Statement nicht vertreten.

    • Stop Genderwahn (kein Partner)
      28. März 2015 14:27

      bin entsetzt, Cotopaxi, dass Sie jetzt dem Genderwahn mit Trottel-Binnen-I verfallen sind. Schade, Ihre Kommentare WÄREN nämlich lesenswert.

  31. Gerhard Pascher
    26. März 2015 06:47

    Herr Unterberger war lange genug Journalist, u.a. Chefredakteur bei der PRESSE sowie WIENER ZEITUNG. Dort hat hatte er sicher erlebt: only bad news is good news. Auch bei Radio und Fernsehen funktioniert es ähnlich.

    Bei den täglichen Vorbesprechungen zur Doppelconference für die ZIB um 19,30 Uhr - welch eigentlich zu einer Show verkommen ist - werden vorab genau die Prioritäten festgelegt und vor allem geprüft, welches Bildmaterial vorhanden ist, welche manipulativen eigenen Grafiken können eingesetzt werden und von welchem Auslandskorrespondenten kann man eine Wortspende einbauen. Ich glaube nicht, dass Parteien die Auswahl direkt beeinflussen müssen, vielmehr sind da schon die richtigen Leute" am Werk, welche auf Grund der eigenen Gesinnung manches "ins rechte Licht rücken". Bei den anderen ZIB-Sendungen sowie den Ö1-Journalen läuft es ähnlich ab - von Objektivität kann da keine Rede sein. Bei der aktuellen Flugzeugkatastrophe zeigt sich deutlich die Sensationsgier, obwohl man nach den vielen Vermutungen und Verdächtigungen für die Ursache zum Schluss immer zusammenfassen kann: wir wissen nur, dass wir nichts wissen. Hauptsache, man war auch dabei.

    Übrigens: wenn hier sehr viel von den "gekauften und bestochenen Zeitungen" geschrieben wird, darf man nicht nur an Heute, Österreich und Krone denken. Auch andere Zeitungen, wie z.B. die Presse und der Standard werden - wenn auch nicht in so großem Umfang - mit Inseraten und Beilagen auf Steuerkosten unterstützt. Folgedessen fällt der redaktionelle Teil oft dementsprechend gemäßigt aus. Wie schon an anderer Stelle erwähnt, wird der alte Grundsatz der Trennung von stattgefundenen Fakten und Kommentaren vielfach nicht mehr eingehalten, somit werden dem Konsumenten auch viele persönliche Meinungen des Journalisten als "Tatsachen" verkauft. Sehr, sehr selten findet man einen Quellenhinweis, wo man sich selbst ein eigenes Bild machen kann. Damit wird beabsichtigt alles zur "Prawda" (= Wahrheit).

    • socrates
      26. März 2015 09:19

      Auch die Twaroch, auf Sinecure als Sprecherin vom ORF in Paris, konnte sich bemerkbar machen und einen Arbeitsnachweis erbringen. Einsparen!

  32. FranzAnton
    26. März 2015 05:39

    "Hängt das vielleicht gar damit zusammen, dass zumindest bis vor einigen Monaten brisante Akten der Staatsanwaltschaft regelmäßig geheimnisvoll Flügel Richtung Redaktionen bekommen haben?" - Naja, für solche wertvolle Infos würde vermutlich Geld zurückfließen. Da die Finanz ja jetzt in alle Konten mirnixdirnix reingucken kann, könnte, wenn man wollte (wer, außer anständigen Bürgern sollte das wollen, die Staatsanwälte vielleicht nicht so sehr), herausfinden, wer davon profitiert? Man bräuchte bloß bei den damit befassten Staatsanwälten nach auffälligen Kontobewegungen .........

    • Xymmachos
      26. März 2015 10:21

      Noch ist das Bargeld nicht abgeschafft.

    • Normalsterblicher
      26. März 2015 10:51

      @ Franz Anton:

      Dem kann ich mich nicht anschließen.

      Denn Korruption und Machtmissbrauch gibt es auch im außerpekuniären Bereich, etwa durch den "Leistungsaustausch" machtpolitischer Gefälligkeiten.

      Dass das Korruptionsrecht und das diesem zugrundeliegende Verständnis der Korruption, so wie es medial ausgetrommelt wird, auf diesem Auge blind ist, sollte eigentlich nicht verwundern:

      Es zählt nämlich nur, dass mit der Korruptionsakademie in Laxenburg schöne Versorgungsposten/Pfründe geschaffen wurden!

    • Normalsterblicher
      26. März 2015 11:00

      Präzisierug:

      ...

      Denn Korruption und Machtmissbrauch gibt es auch im außerpekuniären Bereich, etwa durch den "Leistungsaustausch" machtpolitischer Gefälligkeiten im Rahmen eines wechselseitig gedeckten Machtmissbrauches.

      ...





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2020 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung