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Die Überraschungen der Statistik

Lehre oder Universität? Wo geht der beste Weg zu Wohlstand? Laut sozialistischer Bildungsdoktrin – an die heute auch etliche andere Parteien glauben – ginge es allen besser, hätten sie Matura und Uni-Abschluss.

Deshalb hatten ja auch alle Bildungs-„Reformen“ der letzten Jahrzehnte de facto ein Ziel: „Gratis-Matura und -Bachelor für alle“. Dementsprechend wurden und werden auf dem Weg zu diesem Ziel von der Politik ständig Hindernisse aus dem Weg geräumt (lediglich die Zentralmatura könnte eine kleine Ausnahme werden).

Jetzt aber hat mich ein Lehrer auf eine Statistik verwiesen, die das als Irrglauben entlarvt. Ihr zufolge bieten eine Lehre oder ein anderer „mittlerer“ Abschluss unter allen Bildungswegen die größte Chance, nicht in „Armutsgefährdung“ zu geraten: Laut Statistik Austria (EU-SILC – Tabellenband“, Oktober 2014, Seite 68) sind von den Menschen mit Lehre oder mittlere Schule 11 Prozent armutsgefährdet. Bei denen, die Matura oder auch einen Uni-Abschluss haben, sind es hingegen 13 Prozent (Da das eine Statistik und nicht nur eine Umfrage ist, ist das ein signifikanter Unterschied).

Das heißt freilich noch lange nicht, dass es sich eh nicht auszahlt zu lernen (auch wenn das manche Halbwüchsigen jetzt gerne heraushören wollen). Denn wer maximal eine Pflichtschule als höchsten Abschluss in seiner Biographie hat, der ist gleich zu 19 Prozent armutsgefährdet. Lernen, sich anzustrengen ist also durchaus sinnvoll. Jugendliche werden aber halt nur von einer dummen Politik und ahnungslosen Eltern oft auf einen falschen Weg geführt.

PS.: Ähnliches zeigen die Ergebnisse der Lehrabschlussprüfung. Bei ihr fallen mehr durch als mancherorts bei den Probe-Schularbeiten für die Zentralmatura. Dennoch erregen sich alle über die furchtbar strenge Zentralmatura, bei der Lehre wird das hingegen als ganz selbstverständlich akzeptiert.

PPS.: Ich wette ja, dass Politologen/Publizisten/Historiker/Soziologen&Co noch überdurchschnittlich häufiger armutsgefährdet sind als andere Uni-Absolventen. Ich habe aber (noch?) keine Statistik dazu gefunden. Sondern nur ein bisschen Lebenserfahrung . . .

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Februar 2015 05:36

    FÜR DIE, AUS DEM HINTERGRUND IHRE MACHT AUSÜBENDEN, SIND AKADEMISCHE PROLETARIER WERTVOLLE INSTRUMENTE ZUR MANNIPULATION DER WÄHLERMASSEN ! ! !

    Um nicht, in die, von dieser Statistik belegte Armutsgefährdung zu geraten, sind diese AKADEMISCHEN RANDGRUPPEN bereit, der noch immer ehrfürchtig zu ihnen aufblickenden nichtakademischen Mehrheit, SCHWURBELND UND SCHWÄTZEND JEDEN POLITISCHEN UND GESELLSCHAFTLICHEN IRRWEG SCHMACKHAFT ZU MACHEN ! ! !

  2. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Februar 2015 18:35

    OT:

    In Linz wurde wieder eine kleine steuerzahlende PEGIDA-Schar zu fürchtenswerten NAZIS
    erklärt und vom links-faschistischen Bodensatz (bzw. von deren gripsbefreiten Mitläufern)
    blockiert ! ! !

    Es ist erschütternd, daß es soviele vor allem junge Leute gibt, die in sektiererischer
    Eintracht auf selber Denken verzichten und ganz offensichtlich auch zu einfach gestrickt
    sind um zu erkennen, daß sie mit ihrem Verhalten ausgerechnet jene politische Mischpoche
    an der Macht halten, welche aus Überforderung - vielleicht auch aus mangelndem
    Verantwortungs-Bewußtsein - das gesellschaftliche Gefüge in Österreich zunehmend
    in Schieflage bringen !

    Insofern ist es nicht verwunderlich, daß die Nomenklatura aus eiskaltem Kalkül in dieselbe
    Kerbe schlägt - wider besseres Wissen ( oder will jemand behaupten, daß die es auch
    nicht schnallen - werden wir etwa von Stock-Trotteln regiert ? ).

    Wenn also mit dem (blockierten) Demonstrations-Recht auch nichts erreicht werden kann,
    was kann dem besorgten Normal-Bürger dann noch gehör verschaffen ?
    Ein landesweiter Steuerstreik ? ? ? Wie macht man sowas ? Wer organisiert das ? ? ?

  3. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Februar 2015 02:05

    Wenn Politologen und Publizisten, m. E. auch Historiker, Soziologen & Co. armutsgefährdet sind/werden, so tun sie mir ad personam leid. Aber: Hätten's was anderes studiert!
    Die Ideologie: "Jedem einen akademischen Titel" musste in die Hose ..., nur unsere Roten haben es nicht durchschaut. Wie vieles andere auch nicht. Habe ich nur "Rote" geschrieben? Es gehören die Grünen voll dazu.

  4. Ausgezeichneter KommentatorRudolf
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Februar 2015 11:27

    Im Westen Österreichs greift allmählich ein erstaunlicher Trend. Es spricht sich immer mehr herum, dass Lehre ein Weg zu gutem Einkommen ist.

    Mir persönlich sind zwei Fälle bekannt, in denen der Sohn der Familie das Gymnasium verlassen hat, um gegen den Willen der Eltern eine Lehre zu machen.
    Einer wurde Maurer/Steinmetz, ein anderer Bodenleger. Beide verdienen mehr als der Durchschnitt ihrer akademischen Eltern.
    Nach überzeugender Auskunft sind beide glücklich in ihrem Beruf, vor allem auch deshalb, weil sie wegen ihrer Qualitätsarbeit nicht nur gut verdienen, sondern auch Ansehen genießen. Ich kenne hingegen keinen einzigen Publizisten, Politologen oder Soziologen, der Ansehen genießt.
    In einem dritten Fall, der mir ebenfalls bekannt ist, wurde der Sohn auf Druck des Vaters mit Ach und Krach durch die Matura gequetscht. Der junge Mann hat dann das Studium geschmissen und ist jetzt arbeitslos.
    Ich wette, dass es noch viel mehr vergleichbare Fälle gibt.

    Apropos: Was sagt ein arbeitsloser Soziologe zu einem Soziologen mit fixer Anstellung?
    .
    .
    "Einmal Pommes mit Majo und eine kleine Dose Bier bitte!"

  5. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Februar 2015 10:41

    was heißt und wer ist heutzutage in Österreich "armutsgefährdet"?

    Sicher nicht die paar Milliardäre, auch wenn sie von der Faymannschen Reichensteuer bedroht sein sollten.
    Auch um die Topmillionäre mache ich mir keine Sorgen und würde diesen Menschen gerne eine Wohnung oder ein Haus vermieten.
    Pragmatisierte Beamte sehe ich aufgrund ihrer Unkündbarkeit ebenfalls als wirtschaftlich gesichtert an - außer es stiehlt einer den berühmten silbernen Löffel (und selbst dann ...)
    Inhaber geschützter Geschäftszweige, wie Apotheker oder Rauchfangkehrer sollten auch ruhig schlafen können.
    Ja, und jetzt - wo weiter?
    Es gab einmal so quasi sichere "Beamtenjobs": Bankbeamter, Versicherungsbeamter, Angestellter bei einer Topfirma, Siemens, Philipps, IBM, Unilever, große Bauunternehmen .. Wie gesagt: es GAB einmal - das gilt heute leider nicht mehr.
    Auch momentan bestverdienende Selbstständige haben gar nichts garantiert - bis hin zum Konkursverfahren ...

    In der Realität heißt das: mit überschaubaren Ausnahmen ist JEDER armutsGEFÄHRDET, auch wenn er momentan von der "Reichensteuer" bedroht sein könnte.
    Dazu zählen natürlich auch rund eine Million Kinder, die vom Einkommen und/oder Besitz ihrer Eltern abhängig sind.

    Fazit: die ganz Statistik der Armutsgefährdung ist für den Hugo und dient nur jenen als Munition, die ununterbrochen die ungerecht "Reichen" anprangern und Gleichmacherei predigen, und damit Wahlen gewinnen wollen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Februar 2015 16:44

    Liebe jungen Leute !

    Lasst Euch bitte nicht von den öffentlich angepriesenen Programmen, wie Wohlstand, keine Armutsgefährdung, etc. beeinflussen !

    Schaut in Euch selbst und seht, was in Euch selbst steckt, wo Ihr gut seid und lernt fleißig, damit Ihr das, wo Ihr gut seid, auch tun dürft.

    Ihr müsst nicht bis 35 an den Unis herumlungern, wenn Euch das nicht liegt, oder Euch das als keine Zukunft erscheint.

    Jeder ist ein Unikat, ein Individuum und dafür verantwortlich, was aus ihm wird.

    Sollten welche unter Euch sein, die gute Handwerker sind, dann erlernt eben das Handwerk. Macht es so gut, dass alle anderen, die was anderes machen, Euch brauchen.

    Klar, werdet Ihr nicht das tun, wo es die wenigsten freien Arbeitsplätze gibt, sondern das, was am meisten gebraucht wird. Einfach zu Erlernendes wird meist nicht häufig gebraucht, wo man sich anstrengen muss, um einen Abschluss zu erreichen, das brauchen die Menschen.

    Sicher sind Statistiken und Umfrageergebnisse auch Fakten, an denen man sich orientieren kann, aber Fakten setzt Ihr selbst mit dem, was Ihr gelernt habt, was Ihr selbst könnt dann und was die anderen brauchen.

    Dass unsere Politik häufig irrt, das wissen wir inzwischen. Dass sie sagen, Leute mit Studienabschlüssen sind besser als Handwerker. Keiner von den IT-Ingenieuren, die ich brauche, ist armutsgefährdet, keiner von den Installateuren, die ich hin und wieder einmal brauche, ist armutsgefährdet, keiner von den Tüchtigen ist je armutsgefährdet.

    Armutsgefährdet sind solche, die sich mit 14, 15, bis 18 in die Arbeitslosigkeit begeben und sich selbst damit aufgeben. Armutsgefährdet sind aber auch solche, die es sich leicht gemacht haben beim Studieren und für die es nur wenig Bedarf gibt.

    Lernt den Unterschied zwischen echter und benötigter Arbeit und künstlich geschaffener auf Steuerkosten kennen und schlagt Euch geflissentlich auf die Seite der echten Arbeitsplätze.

    Es soll Euch klar sein, dass jeder Arbeitsvertrag ganz allein Euch und Euren Arbeitgeber was angeht.

    Denkt selber und lasst nicht von der Politik denken für Euch !

  7. Ausgezeichneter KommentatorProConsul
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Februar 2015 17:01

    OT - BANLIEU IN PARIS

    Fremde sind in der Banlieue Grigny bei Paris nicht willkommen. Journalisten erst recht nicht. Wer über den tristen Ort, in dem der Pariser Attentäter Amedy Coulibaly aufwuchs, berichten will, wird von den Rauschgiftbanden bedroht, die die Banlieue beherrschen.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/dschihad-rekrutierung-auch-im-herzen-von-paris-13387295.html

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDr. Knölge
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2015 11:54

    Was braucht ein Land, um zu Wohlstand zu kommen und ihn auch zu halten?
    - Heerscharen von Handwerkern und fleißigen Menschen
    - 5 bis 10 % Akademiker
    - 1000 Hochbegabte
    - Eigentum und Rechtssicherheit
    - eine zurückhaltende Bürokratie
    - wenn überhaupt, eine nutzbringende Zuwanderung
    - stabile politische Verhältnisse
    - ein nicht ausbeuterisches Steuersystem
    - eine sinnvolle Familienpolitik
    - Freiheit
    - das Gefühl der Menschen, in einem "gerechten" Staat zu leben

    Was davon trifft zu für Ö oder D?


alle Kommentare

  1. F.V. (kein Partner)
    10. Februar 2015 23:10

    Nachdem das ohnedies ein Null-Thema ist, ein Hinweis auf ein Video, das man sich ansehen sollte:

    USA - Die Wahrheit - Nuklear Krieg 2014

    https://www.youtube.com/watch?v=AuvlEOExYBU

    34 min, eine exzellente Zusammenfassung der gegenwärtigen Kriegshetze ex USA und die hörigen Lakaien.

  2. fewe (kein Partner)
    10. Februar 2015 20:36

    So ist es wohl. In zwanzig Jahren wird ein Installateur mehr verdienen als ein Zahnarzt.

    Dass Problem ist, dass heute jeder, der bis drei zählen kann, studiert. Eine Lehre machen heute eher jene, die keine Matura schaffen würden. Als guter Handwerker darf man aber nicht dumm sein.

    Es wird daher nicht nur so sein, dass man als Handwerker immer Arbeit finden wird, sondern auch, dass die Zahl der tüchtigen Handwerker rapide sinkt und in zwei Jahrzehnten - oder noch früher - richtig großartig bezahlt werden wird. Besser als heute schon.

  3. Martin W. (kein Partner)
    10. Februar 2015 19:29

    Die Statistik Austria geht von österreichischen Zahlen aus.

    In Ländern, in denen wesentlich mehr "Akademiker" gezüchtet werden, ist die Armutsgefährdung aller noch wesentlich höher.

  4. MH-0817 (kein Partner)
    10. Februar 2015 19:06

    Ist der Endsieg der proamerikanisch-ukrainischen Nazis schon nahe?

  5. F.V. (kein Partner)
    10. Februar 2015 14:28

    OT
    IS-Kommandeur im Verhör:
    “Der IS wird über die USA finanziert”

    Von Wilhelm von Pax

    IS-Kämpfer mit US-Flagge im Hintergrund

    NEOPRESSE, 29.01.2015 – Laut Berichten der Englischen Zeitschrift “Daily Mail” und dem führenden Pakistanisch-Amerikanischen Kooperationsmagazin “The Express Tribune” behauptete der gefangengenommene IS-Kommandant Yousaf al Salafi im Verhör mit der pakistanischen Polizei, dass die IS-Brigaden aus den USA finanziell unterstützt werden. Um weitere Kämpfer im Kampf gegen Assad anzuwerben, soll er mit “600 US-Dollar pro Mann” bezahlt worden sein.

  6. F.V. (kein Partner)
    10. Februar 2015 14:11

    Vor ein-zwei Jahren hörte ich in Ö1 ein Portrait über den Welser Unternehmer Günter Fronius.

    Er kam als „Volksdeutscher“ nach dem Krieg von Schäßburg nach Österreich und begann ganz klein. Sein erster und engster Mitarbeiter – auch später, als sich die Firma zu einem high-tec Unternehmen mauserte – war in der gemeinsamen Heimat Siebenbürgen Pferdeknecht. In der bäuerlichen Hierarchie nach dem Bauern der erste im Gesinde.

    Dieses Beispiel zeigt, daß es nicht unbedingt auf den Titel oder Schulabschluß ankommt, sondern auf Charakter, Zielstrebigkeit, Begabung und Fleiß.

    Das dürfte auch heute noch so sein, und zwar für alle Berufe und Schulabschlüsse.

  7. 3. Tenorhorn (kein Partner)
    10. Februar 2015 13:24

    Eine vernünftige Stufenleiter im Lebensweg wäre vorerst einen attraktiven Lehrberuf zu wählen. Damit kann ich mir immer mein Brot verdienen (gibt es arbeitslose Elektriker?). Stellt sich aber heraus, dass ich leicht lerne und zu Höherem berufen bin, dann geht man anschließend in eine höhere Schule (HTL/FH/UNI). Junge Leute mit Lehrabschluss sind praktisch, handfest. Früher hat die Fa. Eumig gute Facharbeiter freigestellt, um die HTL zu besuchen, die haben alle eine berufliche Karriere hingelegt!
    Leider ist in Österreich die Verzahnung von Lehre und einer HTL/HAK/.. nicht so optimal. Oft werden Schüler, welche die höhere Schule nicht schaffen Lerlinge aber umgekehrt wäre es wünschenswert

  8. fsx (kein Partner)
    10. Februar 2015 12:33

    Das Deutsche Institut für Bildungsforschung veröffentlichte im März 2012 einen Bericht darüber, welche Durschnittsstundenlöhne in verschiedenen Berufen mit speziellen Bildungerfordenissen bezahlt werden. ( http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.395812.de/12-13-1.pdf )
    In dieser Studie schneiden die Zahnärzte am Besten ab, Sozialarbeiter mit uinversitärer Ausbildung kommen auf den 64. Rang, solche mit beruflicher Ausbildung finden sich am Ende der Skala wieder.
    Generell zeigt diese Studie auf, dass, grob gesprochen, Spitzeneinkommen mit Universitärer Ausbildung, Mittlere Einkommen mit Fachhochschulausbildung und die geringsten Einkommen mit beruflicher Bildung erzielt werden.

    • fewe (kein Partner)
      10. Februar 2015 22:22

      Das ist sicherlich korrekt, aber es bezieht sich erstens wohl nur auf Angestellte und zweitens nur dann, wenn jemand auch einen Job in dem Beruf bekommt. Und das ist eben das Theoretische daran.

      Nicht dabei sind selbständige Handwerker. Ich weiß, wieviel ich einem Installateur zu bezahlen habe. Beispielsweise beim Installateur oder Elektriker kommt da nicht so viel weg für Werkzeug und Ausstattung.

  9. Dr. Knölge (kein Partner)
    10. Februar 2015 11:54

    Was braucht ein Land, um zu Wohlstand zu kommen und ihn auch zu halten?
    - Heerscharen von Handwerkern und fleißigen Menschen
    - 5 bis 10 % Akademiker
    - 1000 Hochbegabte
    - Eigentum und Rechtssicherheit
    - eine zurückhaltende Bürokratie
    - wenn überhaupt, eine nutzbringende Zuwanderung
    - stabile politische Verhältnisse
    - ein nicht ausbeuterisches Steuersystem
    - eine sinnvolle Familienpolitik
    - Freiheit
    - das Gefühl der Menschen, in einem "gerechten" Staat zu leben

    Was davon trifft zu für Ö oder D?

  10. AppolloniO (kein Partner)
    10. Februar 2015 11:08

    Richtig erkannt. Rot, Grün und deren Inserate wie Honig schlürfenden medialen Hilfstruppen haben nur ein Ziel: Gleichmacherei = Matura und irgendeinen hochschulischen Background für alle. Wer das Leben, und damit die Menschen kennt weiß, das geht sich nie aus. Reaktion: absenken des Niveaus bis doch fast klappt.

    Währenddessen haben sich Berufsschüler schon mit dem Leben auseinander-gesetzt. Wie:Wissen das im Leben auch benötigt wird, Chef, Kunde, Konkurrenz, auskommen mit kleinem Einkommen etc.

  11. peter789 (kein Partner)
    10. Februar 2015 10:54

    In Österreich ist GAR NIEMAND armutsgefährdet. Im Vergleich zu 3. Welt Ländern ist es dekandent, bei dem fetten, aufgeblähten Sozialsystem das Wort "Armut" in den Mund zu nehmen. Und wir versündigen uns an unseren Eltern und Großeltern, die noch wirkliche Armut kannten.
    PS.:
    Wie pervers der Begriff "armutsgefährdet" in Ö. definiert ist, hat uns A.U. schon vor Jahren vor Augen geführt.

  12. Robert Bond (kein Partner)
    10. Februar 2015 09:14

    Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt. Diese Statistik sagt nichts über armutsgefährdete Akademiker aus, das Maturanten und Akademiker in einen Topf geschmissen werden. Und das ist natürlich Quatsch, denn eine AHS Matura ohne weiterführende Ausbildung ist mit Sicherheit weniger Wert als eine abgeschlossene Lehre. Beim Hochschulstudium siehts schon anders aus. Sogar bei Publizistik.

    • Robert Bond (kein Partner)
      10. Februar 2015 09:15

      Erratum:

      mus natürlich heißen: ...,da Maturanten und Akademiker...

  13. WTC 7 (kein Partner)
    10. Februar 2015 08:32

    Was ist nur los mit der verfluchten Lügenpresse?
    Vor Wochen noch hat sie alle Russen gehetzt, als stünde Hitlers Ostfeldzug bevor und jetzt, wo der Spieß umgedreht wird und die ukrainischen EU-Nazis wie die Ratten abgeschlachtet werden, geht der verfluchten Lügenpresse der Mut aus.
    Pressefritzen! Ab in den Kessel!

  14. socrates
    08. Februar 2015 19:42

    Kreisky hat es noch gewusst: " Hätten' s halt was ordentliches studiert!" . Die neue Sozialdemokratie, systemimmanente Idioten, wollen alle auf ihr Niveau bringen.
    Faymann hat eine Chance berühmt zu werden: GR unterstützen für eine Kapitaltransfersteuer, damit endlich auch die Reichen Steuern zahlen, die Sanktionen gegen RU gemeinsam ablehnen und TTIP ablehnen. Dann geht er als Held positiv in die Geschichte ein.

  15. Vayav Indrasca
    08. Februar 2015 18:44

    Aha, jetzt weiß ich's.
    Es geht um Armutsgefährdung, mit anderen Worten: um Kohle.
    Bildung ist nichts. Beruf ist alles. Ein Armutszeugnis für ein konservatives Forum, in dem man eigentlich Bildung als Wert an sich begreifen müsste – wo denn sonst.

    Dazu kommt noch, dass Herr Unterberger seinem grenzenlosen Hass auf "Politologen/Publizisten/Historiker/Soziologen&Co" wieder einmal Ausdruck geben kann.
    Kapiert er denn noch immer rnicht, dass es keine "seriösen" und "unseriösen" Wissenschaften gibt – Wissenschaft ist unteilbar.

    • machmuss verschiebnix
      08. Februar 2015 19:00

      Wissenschaft ist unteilbar - sagten auch die Chemiker, als sie "Purple Rain" herstellten ....

    • W. Tell
      08. Februar 2015 20:35

      @ Vayav Indrasca

      ". . . Wissenschaft ist unteilbar."

      Die UNI Wien bietet auch ein Masterstudium GENDER STUDIES an.

      Das ist doch zumindest so seriös und wichtig wie etwa MOLEKULARBIOLOGIE oder
      ELEKTROTECHNIK!
      Wie konnten sie da GENDER STUDIES in ihrer Aufzählung übersehen?

    • dssm
      08. Februar 2015 22:17

      @Vayav Indrasca
      Ich hoffe Sie meinten mit Bildung nicht die lächerlichen heutigen Maturanten oder Akademiker?
      Hohlen Sie sich einmal die Maturaunterlagen vom Jahr 1912. Ich hätte nicht bestanden! Aber zur Hochtechnologie reicht es schon bei mir.

    • Anonymer Feigling
      09. Februar 2015 09:34

      Aha, jetzt weiß ich's.
      Es geht um Armutsgefährdung, mit anderen Worten: um Kohle.
      > Bildung ist nichts. Beruf ist alles.

      Bildung ist das, was man sich _zusätzlich_ zu seinem Broterwerb noch beibringt!
      Die Betonung liegt auf zusätzlich und nicht auf ausschließlich!

      Ich habe ein technisches Studium (ca. 225 Wochenstunden) absolviert, und eines meiner Steckenpferde ist Philosophie (damals ca. 65 Wochenstunden).

      1. Sie wollen mir doch nicht einreden, alle Studien seien gleichwertig?
      2. Sie wollen mir doch nicht einreden, jeder, der ein Philosophiestudium absolviert hat, ist ein Philosoph und steht auf der gleichen Stufe wie Kant?

      > Kapiert er denn noch immer rnicht, dass es keine "seriösen" und "unseriösen" Wissenschaften gibt – Wissenschaft ist unteilbar.

      Aber es gibt seriöse und unseriöse Wissenschaftler!
      Und die unseriösen tummeln sich halt bei den "Politologen/Publizisten/Historiker/Soziologen&Co". Da kann man dampfplaudern, schwafeln und das Blaue vom Himmel erzählen und _nichts_ wird passieren.

      Wenn ein Techniker so etwas tut, funktioniert sein Gerät schlicht und einfach nicht. Er wird es nicht verkaufen können und am Hungertuch nagen.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      10. Februar 2015 08:32

      S.g. Vayav Indrasca, Sie bellen-mit Verlaub-den falschen Baum an: Ja, es geht "um Kohle", nämlich schlicht und einfach darum, mit welcher Schul- u. Berufsausbildung ich mir meinen (und eventuell den meiner heranwachsenden Kinder) Lebensunterhalt verdienen kann! Eine abgeschlossene handwerkliche Berufsausbildung sichert mir dies mit allergrößter Sicherheit mehr, als etwa ein Studium der Geschichte/Politologie, schon allein deshalb, da dbzgl. Arbeitsplätze eher dünn gesät sind. Ein guter Handwerker wird hingegen immer sein Geld verdienen. Allerdings sind heute Lehrlinge (aber auch Maturanten!!!), welche zumindest richtig Lesen, Schreiben und vor allem Rechnen können, relativ selten! Ich stimme Ihnen zu, wenn Sie meinen, dass (Weiter-)Bildung jedenfalls erstrebenswert ist. Allerdings muß diese immer mit dem Brotberuf kompatibel sein - außer man hat reiche Eltern...
      MfG

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      10. Februar 2015 09:05

      Vayav Indrasca: "Kapiert er (AU. Anm.) denn noch immer nnicht, dass es keine "seriösen" und "unseriösen" Wissenschaften gibt - Wissenschaft ist unteilbar."
      Darüber ließe sich wohl trefflich streiten! Handelt es sich bei "Politologen/Publizisten/Historiker/Soziologen&Co" nicht auch um jene Wissenschafter, welche - nicht immer - aber auch den jeweiligen Politikern etc. zu Diensten sind? Sind unter ihnen - nicht immer - aber auch jene zu finden, die ihre wissenschaftlichen Forschungen zeitgeistig verbrämen, um "modern" zu wirken? Gibt es nicht z.B. Historiker, welche Geschichte nicht im Sinne der Thesen Leopol,d v. Rankes, "wie es damals war", aufbereiten, sondern unter dem allerdings lukrativ

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      10. Februar 2015 09:07

      Fortsetzung:
      lukrativen "Zwang" der P.C.? Wäre z.B. nicht-was Zeitgeschichte betrifft-dem "militanten Antifaschisten und Antikapitalisten" Josef Hindels (1916-1990) zuzustimmen, wenn er meinte: "Aber Geschichte besteht nicht nur aus Dokumenten. Es muß auch versucht werden-was nicht leicht ist-die Atmosphäre jener Zeit nachzuempfinden, sich in die Menschen, die in den zwanziger u. dreißiger Jahren gelebt haben, hineinzudenken." Und hatte der Sozialist Franz Olah etwa so Unrecht nicht, wenn er im Zusammenhang mit den kommunistischen Unruhen des Jahres 1950 dem Historiker Ernst Hanisch riet: "Hören Sie einmal aufmerksam zu!" und wenig später mehr zu lesen und zwar "nicht nur das, was Sie selbst schreiben"?
      Merke: Macht ein Mediziner einen Fehler, so liegt sein Patient im schlechtesten Fall im Sarg. Macht hingegen einer der o.a. Wissenschafter einen solchen, so steht sein "Fehler" schlechtesten Falls in einer Bibliothek und verdirbt künftige Generationen von Studenten...

  16. machmuss verschiebnix
    08. Februar 2015 18:35

    OT:

    In Linz wurde wieder eine kleine steuerzahlende PEGIDA-Schar zu fürchtenswerten NAZIS
    erklärt und vom links-faschistischen Bodensatz (bzw. von deren gripsbefreiten Mitläufern)
    blockiert ! ! !

    Es ist erschütternd, daß es soviele vor allem junge Leute gibt, die in sektiererischer
    Eintracht auf selber Denken verzichten und ganz offensichtlich auch zu einfach gestrickt
    sind um zu erkennen, daß sie mit ihrem Verhalten ausgerechnet jene politische Mischpoche
    an der Macht halten, welche aus Überforderung - vielleicht auch aus mangelndem
    Verantwortungs-Bewußtsein - das gesellschaftliche Gefüge in Österreich zunehmend
    in Schieflage bringen !

    Insofern ist es nicht verwunderlich, daß die Nomenklatura aus eiskaltem Kalkül in dieselbe
    Kerbe schlägt - wider besseres Wissen ( oder will jemand behaupten, daß die es auch
    nicht schnallen - werden wir etwa von Stock-Trotteln regiert ? ).

    Wenn also mit dem (blockierten) Demonstrations-Recht auch nichts erreicht werden kann,
    was kann dem besorgten Normal-Bürger dann noch gehör verschaffen ?
    Ein landesweiter Steuerstreik ? ? ? Wie macht man sowas ? Wer organisiert das ? ? ?

    • machmuss verschiebnix
      08. Februar 2015 19:07

      . . . Nachsatz:
      der Steuerstreik würde sich natürlich erübrigen, falls es unserer Obrigkeit rechtzeitig
      gelingt, Österreich insgesamt gegen die Wand zu fahren.
      Da ja von Reformen schon seit mehr als 40 Jahren gefaselt wird und dann jeweils wieder
      die Steuern erhöht wurden, stehen die Chancen dafür - daß der sozialdemokratische
      "Exorzismus der Wirtschaft" gelingen wird, gar nicht so schlecht ! ! !

  17. ProConsul
    08. Februar 2015 17:01

    OT - BANLIEU IN PARIS

    Fremde sind in der Banlieue Grigny bei Paris nicht willkommen. Journalisten erst recht nicht. Wer über den tristen Ort, in dem der Pariser Attentäter Amedy Coulibaly aufwuchs, berichten will, wird von den Rauschgiftbanden bedroht, die die Banlieue beherrschen.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/dschihad-rekrutierung-auch-im-herzen-von-paris-13387295.html

    • ProConsul
      08. Februar 2015 17:04

      Ein Leser der FAZ schreibt unter dem Artikel:

      "Die mohammedanischen Landnehmer vertreiben und verspotten ihre journalistischen Versteher, während unverändert in den kulturmarxistisch geprägten Redaktionsstuben des Feuilletons die kulturelle Kollaboration vorangetrieben wird. Unbelehrbar und faktenresistent. Solange, bis auch in Deutschland französische Verhältnisse die Regel sind und alle auf den Führer warten, der sie aus der bald eintretenden Katastrophe erretten soll. Nichts neues unter der Sonne."

    • machmuss verschiebnix
      08. Februar 2015 18:56

      ss, kM selber schuld, kein Mitleid

    • Suppi (kein Partner)
      10. Februar 2015 08:06

      Sieht eh aus wie die Seestadt in Wien oder umgekehrt.

  18. Josef Maierhofer
    08. Februar 2015 16:44

    Liebe jungen Leute !

    Lasst Euch bitte nicht von den öffentlich angepriesenen Programmen, wie Wohlstand, keine Armutsgefährdung, etc. beeinflussen !

    Schaut in Euch selbst und seht, was in Euch selbst steckt, wo Ihr gut seid und lernt fleißig, damit Ihr das, wo Ihr gut seid, auch tun dürft.

    Ihr müsst nicht bis 35 an den Unis herumlungern, wenn Euch das nicht liegt, oder Euch das als keine Zukunft erscheint.

    Jeder ist ein Unikat, ein Individuum und dafür verantwortlich, was aus ihm wird.

    Sollten welche unter Euch sein, die gute Handwerker sind, dann erlernt eben das Handwerk. Macht es so gut, dass alle anderen, die was anderes machen, Euch brauchen.

    Klar, werdet Ihr nicht das tun, wo es die wenigsten freien Arbeitsplätze gibt, sondern das, was am meisten gebraucht wird. Einfach zu Erlernendes wird meist nicht häufig gebraucht, wo man sich anstrengen muss, um einen Abschluss zu erreichen, das brauchen die Menschen.

    Sicher sind Statistiken und Umfrageergebnisse auch Fakten, an denen man sich orientieren kann, aber Fakten setzt Ihr selbst mit dem, was Ihr gelernt habt, was Ihr selbst könnt dann und was die anderen brauchen.

    Dass unsere Politik häufig irrt, das wissen wir inzwischen. Dass sie sagen, Leute mit Studienabschlüssen sind besser als Handwerker. Keiner von den IT-Ingenieuren, die ich brauche, ist armutsgefährdet, keiner von den Installateuren, die ich hin und wieder einmal brauche, ist armutsgefährdet, keiner von den Tüchtigen ist je armutsgefährdet.

    Armutsgefährdet sind solche, die sich mit 14, 15, bis 18 in die Arbeitslosigkeit begeben und sich selbst damit aufgeben. Armutsgefährdet sind aber auch solche, die es sich leicht gemacht haben beim Studieren und für die es nur wenig Bedarf gibt.

    Lernt den Unterschied zwischen echter und benötigter Arbeit und künstlich geschaffener auf Steuerkosten kennen und schlagt Euch geflissentlich auf die Seite der echten Arbeitsplätze.

    Es soll Euch klar sein, dass jeder Arbeitsvertrag ganz allein Euch und Euren Arbeitgeber was angeht.

    Denkt selber und lasst nicht von der Politik denken für Euch !

    • Pennpatrik
      08. Februar 2015 21:42

      Genau so ist es.
      Noch dazu steht einem heute die ganze Welt offen.
      Wer fleißig und tüchtig ist, hat trotz dieses Staates Erfolg.
      ***

    • dssm
      08. Februar 2015 22:11

      @Josef Maierhofer
      Lesen Sie bitte meine Replik auf den Kommentar vom @Wertkonservativen.
      Und dann machen Sie sich die Arbeit, buchen Sie es durch, rechnen Sie die Steuern und Abgaben für ein paar Jahre. Und zwar die Beträge, die im Jahr zu zahlen sind. Nicht was irgend wann später berichtigt wird! Liquidität ist alles!

      Danach lesen Sie Ihren Beitrag nochmals durch! Wollen Sie wirklich, daß junge Leute sich selbständig machen und dabei wohl klein anfangen müssen?

    • Josef Maierhofer
      09. Februar 2015 10:56

      @ dsssm

      Ich habe mit keinem Wort Selbständigkeit in den Mund genommen, sondern Mündigkeit und Eigenverantwortung. Auch als Mitarbeiter haben Sie nämlich Verantwortung zu tragen für sich und Ihre Zukunft.

    • Josef Maierhofer
      09. Februar 2015 11:04

      @ dssm

      Ich habe Ihre Durchbuchung gelesen und kenne das, verrecken lassen sie uns mit diesen Gesetzen, das stimmt schon.

      Wenn jetzt noch ein Mitarbeiterabgang passiert und eine Arbeitspanne, eine Krankheit, etc., na, dann gute Nacht.

      Ich verweise da auch auf meinen Gästebeitrag, wo auch ungeschminkt die Wahrheit steht.

      Euro 4,9 pro Stunde war mein durchschnittlicher Nettolohn durch 40 Jahre Arbeitsleben, also weniger, wie eine Putzfrau einer Vermittlungsagentur netto bekommt.

      So geht Österreich mit den Menschen um, die die Arbeit erzeugen mit ihren Geschäftsideen.

      Nein, hier habe ich nicht von Selbständigkeit gesprochen.

  19. Pennpatrik
    08. Februar 2015 13:05

    "Das Kind mit dem Bade ausschütten".
    Machen wir gerade.
    Die Ansicht, dass jeder Matura haben soll, ist falsch.
    Es ist aber ebenso falsch, die Matura grundsätzlich nicht anzustreben.

    Meines Erachtens liegt das Problem einfach darin, dass wir die Anforderungen, die an die Erlangung der Matura oder eines akademischen Grades gestellt wurden, gesenkt haben. Dadurch wurden dem Arbeitsmarkt wertvolle Facharbeiter entzogen und andererseits viele Dumpfbacken in Positionen gehievt, für die sie nicht geschaffen sind und daher Schaden anrichten.

    Ein Teil der Akademisierungswut ist sicher darauf zurückzuführen, dass die öffentlichen Gehälter - unbemerkt vom steuerzahlenden Arbeitsvieh - satt erhöht werden sollten.
    Beispiel: Während die Lehrer und Kindergärtner lauthals über eine Nullohnrunde jammerten, wurde das Masterstudium für alle Kindergärtner und Lehrer eingeführt (mit der Möglichkeit, den Master nachzumachen), was zu einer massiven Einkommenserhöhung führt. Im Grunde geschah das genaue Gegenteil dessen, was veröffentlicht wurde.

    Wir bezahlen das mit einer massiven Schädigung der Wirtschaft.
    Beispiel: Ein Absolvent der Wirtschaftsinformatik (TU Wien) kann nicht programmieren und weiß nicht, was eine Einnahmen- Ausgabenrechnung ist.
    Das ist ein zweifacher Schaden:
    1. Will er ein Akademikereinkommen
    2. Wäre er vielleicht ein guter Ingenieur geworden.
    Ad 1) - Im öffentlichen Dienst wäre er unkündbar am Akademikereinkommen, was die Republik schädigt, bei uns ist er einfach wieder gekündigt worden.
    Ad 2) - Er wird in seinem Leben nie wirklich zufrieden sein, weil er seine Erwartungen nie erfüllen wird können.
    Ad 2) - Der Wirtschaft entgeht vielleicht ein sehr guter Facharbeiter.

    Aber schauen wir uns einmal unsere Politiker an! Würden wir denen im privaten Leben unsere Zukunft anvertrauen? Heute habe ich in der Pressestunde (Deutschland) das erste Mal das Wort "Krieg - möglich" im Zusammenhang mit der Ukraine von einem ehemaligen Regierungsmitglied Schwedens gehört.

  20. Wertkonservativer
    08. Februar 2015 13:00

    Heute, o.t., jedoch aus vollem Herzen:

    soeben in ORF 1 (Radio) das Mittagskonzert der Wiener Philharmoniker aus Salzburg gehört! Erste Symphonien großer Meister:

    abschließend Franz Schubert's Erste, geschrieben 1813 als Sechzehnjähriger!
    Eine Überwältigung: ich verneige vor einem unfassbaren Genie!!

    (mail to: gerhard@michler.at

    • Wertkonservativer
      08. Februar 2015 13:35

      ... ich verneige MICH ...

      Die zwei postwendend eingetroffenen Halbsternderln nehme ich als das, was sie sind:
      die Leutchen mögen mich nun mal nicht! Ich kann's verschmerzen!

    • Anonymer Feigling
      09. Februar 2015 09:46

      Ja, Schubert ist ein ganz Großer!
      Wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, dann ergibt sich z.Z. immer folgender Dialog mit meiner kleinen Tochter:
      "Musik bitte!" - "Was denn?" - "Die Unvollendete!"

  21. Rudolf
    08. Februar 2015 11:27

    Im Westen Österreichs greift allmählich ein erstaunlicher Trend. Es spricht sich immer mehr herum, dass Lehre ein Weg zu gutem Einkommen ist.

    Mir persönlich sind zwei Fälle bekannt, in denen der Sohn der Familie das Gymnasium verlassen hat, um gegen den Willen der Eltern eine Lehre zu machen.
    Einer wurde Maurer/Steinmetz, ein anderer Bodenleger. Beide verdienen mehr als der Durchschnitt ihrer akademischen Eltern.
    Nach überzeugender Auskunft sind beide glücklich in ihrem Beruf, vor allem auch deshalb, weil sie wegen ihrer Qualitätsarbeit nicht nur gut verdienen, sondern auch Ansehen genießen. Ich kenne hingegen keinen einzigen Publizisten, Politologen oder Soziologen, der Ansehen genießt.
    In einem dritten Fall, der mir ebenfalls bekannt ist, wurde der Sohn auf Druck des Vaters mit Ach und Krach durch die Matura gequetscht. Der junge Mann hat dann das Studium geschmissen und ist jetzt arbeitslos.
    Ich wette, dass es noch viel mehr vergleichbare Fälle gibt.

    Apropos: Was sagt ein arbeitsloser Soziologe zu einem Soziologen mit fixer Anstellung?
    .
    .
    "Einmal Pommes mit Majo und eine kleine Dose Bier bitte!"

  22. dssm
    08. Februar 2015 11:10

    Würde man in dieser Statistik die staatliche Beschäftigung herausrechnen, also den Hang des Staates Maturanten und vor allem Akademiker einzustellen, sowie die vielen Mitarbeiter der Sozialindustrie, welche ja 'sichere' Arbeitsplätze haben und dazu noch die vielen Sinnlosberufe, so wie Steuerberater, Energieberater, Genderbauftragter, Compliancemanager …, so wäre das Verhältnis für Matura/Studium wohl noch katastrophaler.

    • Sandwalk
      08. Februar 2015 11:48

      Nun ja - auf meinen Steuerberater möchte ich auf keinen Fall verzichten, weil er in dem unübersichtlichen österreichischen Gesetzeschaos immer wieder legale Möglichkeiten der Erleichterung findet, die meinen Zorn über die staatlichen Enteignungstendenzen zumindest ein wenig mildern.

      Was die Genderbeauftragten, Migrationsbeauftragten, Migrationsforscher, Frauenbeauftragten usw. betrifft, so ist das Arbeitsbeschaffung für Leute, die der Markt weder braucht noch anfordert. Das Dilemma liegt darin, dass diese Leute sofort auf der Straße stünden, wenn der Staat seine Subventionen an die NGOs kürzte oder es keine Zwangsabgaben für Kammern mehr gäbe.

    • dssm
      08. Februar 2015 21:56

      @Sandwalk
      Wusste Sie, daß es in Norwegen keine fünf Steuerberater gibt?
      Und die dort Tätigen machen internationales Steuerrecht. Also Schiff gehört einem Norweger, Kapitän ist Amerikaner, Besatzung Panama, Fracht Singapur, Versicherung Schweiz ...

      Steuerberater gibt es nur, weil UNSER Staat zu feig ist ein einfaches und übersichtliches Steuerrecht zu schaffen.
      Oder sehen Sie in Norwegen grosse 'Gerechtigkeitsprobleme'?

  23. Politicus1
    08. Februar 2015 10:41

    was heißt und wer ist heutzutage in Österreich "armutsgefährdet"?

    Sicher nicht die paar Milliardäre, auch wenn sie von der Faymannschen Reichensteuer bedroht sein sollten.
    Auch um die Topmillionäre mache ich mir keine Sorgen und würde diesen Menschen gerne eine Wohnung oder ein Haus vermieten.
    Pragmatisierte Beamte sehe ich aufgrund ihrer Unkündbarkeit ebenfalls als wirtschaftlich gesichtert an - außer es stiehlt einer den berühmten silbernen Löffel (und selbst dann ...)
    Inhaber geschützter Geschäftszweige, wie Apotheker oder Rauchfangkehrer sollten auch ruhig schlafen können.
    Ja, und jetzt - wo weiter?
    Es gab einmal so quasi sichere "Beamtenjobs": Bankbeamter, Versicherungsbeamter, Angestellter bei einer Topfirma, Siemens, Philipps, IBM, Unilever, große Bauunternehmen .. Wie gesagt: es GAB einmal - das gilt heute leider nicht mehr.
    Auch momentan bestverdienende Selbstständige haben gar nichts garantiert - bis hin zum Konkursverfahren ...

    In der Realität heißt das: mit überschaubaren Ausnahmen ist JEDER armutsGEFÄHRDET, auch wenn er momentan von der "Reichensteuer" bedroht sein könnte.
    Dazu zählen natürlich auch rund eine Million Kinder, die vom Einkommen und/oder Besitz ihrer Eltern abhängig sind.

    Fazit: die ganz Statistik der Armutsgefährdung ist für den Hugo und dient nur jenen als Munition, die ununterbrochen die ungerecht "Reichen" anprangern und Gleichmacherei predigen, und damit Wahlen gewinnen wollen.

  24. Wertkonservativer
    08. Februar 2015 07:53

    Vergleiche sind hier wohl sinnvoll, jedoch kaum "auf den Grund gehend":

    egal, ob Lehre oder Universität:
    wer arbeitsam ist, seine erworbenen Fähigkeiten bestmöglich ausnützt (da haben gute Elektriker oder Installateure heutzutage wohl mehr Chancen!), der wird wohl kaum in die Nähe der Armutsfalle kommen!

    Der tüchtige, gemeinsinnig denkende, vorwärtsstrebende Mensch ist - im wesentlichen - Herr und Meister seines Schicksals!
    Die sich treiben bzw. andere für sich arbeiten lassen, sind an ihrer irgendwann einmal auf sie zukommenden Misere selber schuld!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • dssm
      08. Februar 2015 11:25

      So recht Sie haben, aber es gibt noch einen Täter warum Menschen in die Not gestürzt werden.

      Rechnen Sie einmal einen kleinen Selbstständigen, in einer Branche wo es kaum Materialumsatz gibt (EDV, Reinigungsarbeiten, manches Baunebengewerbe).
      Den lassen Sie Jahr für Jahr unter den 30.000Euro (Grenze ohne USt) bleiben. Ziehen Sie ein paar Spesen ab und kommen auf ein Einkommen von rund 25.000Euro, davon muss Sozialversicherung und Steuer bezahlt werden.
      Und nun nehmen wir an, unser Selbstständiger hat urplötzlich einen Auftrag weiter weg. Die Reisekosten werden ersetzt. Also gibt es jetzt einen Umsatz von 40.000Euro – der Überschuss ist nach wie vor 25K. Im nächsten Jahr, bei Abschluß der Buchhaltung kommt dieser Umstand an das Licht. Die Rechnungen für das letzte Jahr müssen jetzt geändert werden (USt!). Alle weiteren Jahre ist der Umsatz wieder unter den 30K.
      Buchen Sie dies einmal durch, vor allem die nächsten Jahre. Sie werden sich wundern wie viel Sozialversicherung und Steuer unser kleiner Selbstständiger jetzt zahlen muss. Es bleibt wohl nur die Aufgabe des Gewerbes oder, im wahrsten Sinne, verhungern.

      In unserem, leider sehr häufigen Beispiel, hat Fleiß und Leistung zur Katastrophe geführt.

      Es finden gerade WK-Wahlen statt. Sehr viele Mitglieder sind so kleine Leute. Aber nur die Grünen (ausgerechnet die Grünen) thematisieren diese Probleme.

    • Sandwalk
      08. Februar 2015 11:58

      Sie haben ja Recht, aber das Problem liegt in der Propaganda.

      Es wird den Leuten unter dem Schlagwort "höhere Bildung für alle" eingeredet, dass nur eine Matura zum beruflichen Erfolg führt.
      Das Resultat schaut so aus, dass viele junge Menschen, die gerne ein Handwerk ausüben möchten, halb gezwungen die Matura anstreben, weil halt dort angeblich das hohe Ansehen und das hohe Monatsgehalt winken. Haben die jungen Leute schließlich die Matura, kommt das böse Erwachen.

      Lehrer, Hochschullehrer und andere echte Bildungsfachleute betonen immer wieder, dass (geschätzte) 50% der heutigen Maturanten für ein anstrengendes Qualitätsstudium (Mathematik, alle Formen von Technik, Informatik, Chemie usw.) völlig ungeeignet sind. Diese jungen Menschen verenden dann in den Studiengängen, die Dr. A.U. oben beschrieben hat. Diese Leute kann aber niemand brauchen, daher werden sie in Kammern, NGOs und Redaktionen gedrückt, wo sie ein frustvolles Dasein fristen.

      Erfolg und Bildung sehen jedenfalls anders aus. Schuld an diesem Elend sind unsere obergescheiten "Bildungsexperten".

    • Wertkonservativer
      08. Februar 2015 12:16

      @ dssm:

      wie bekannt, bin ich auch heute - mit 81 - Unternehmer.
      Ich zahle - abgesehen von meiner Privat-Krankenversicherung - Sozialversicherung sowohl als Pensionist, als auch als Selbständiger: also - wenn Sie wollen - dreifach!

      Allerdings jammere ich nicht: ich meine - abgesehen von meiner Freude am selbständigen Arbeiten - man muss einfach schauen, dass man mit seinen Möglichkeiten und Talenten soviel verdient, dass es - neben Spaß am Job - trotzdem auch soviel bringt, dass etwas übrigbleibt!!
      Aber nochmals: Arbeiten ist nicht nur Geldverdienen, für mich auch Selbstbestätigung und Lebenserfüllung!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      08. Februar 2015 12:17

      Bitte um Entschuldigung:
      auch Sie, Blogfreund @ Sandwalk, sind angesprochen!

    • M.S.
      08. Februar 2015 13:20

      @Sandwalk

      **********

    • socrates
      08. Februar 2015 19:31

      Wertkonservativer
      Von sich aus auf andere zu schließen ist einfältig.

    • Wertkonservativer
      08. Februar 2015 19:55

      Na, wenn Sie das sagen, weiser @ Socrates,
      dann wird's ja wohl stimmen!!??!!

    • dssm
      08. Februar 2015 22:06

      @Wertkonservativer
      Ich steuere auf eines meiner besten Jahre zu, persönliches jammern wäre wohl eine Gemeinheit.

      Trotzdem, buchen Sie dieses Fallbeispiel einmal durch. Das dauert ein ein wenig, aber das Resultat wird Sie vor Schreck erstarren lassen. Nicht nur wir 'grösseren' Unternehmer sind wichtig, auch die vielen Kleinen leisten ihren Anteil.

      @Sandwalk
      Auch an Sie die Bitte, buchen Sie es durch, so gut Ihre Replik auch ist. Sie werden entsetzt sein.

      Und alle anderen Mitblogger die etwas von Buchhaltung verstehen: Bucht es durch! Berechnet die Steuern und Abgaben! Überlegt Euch wie es einem jungen Unternehmer wohl geht.
      Wir können nicht jungen, aktiven Menschen sagen, sie sollen sich selbständig machen und dabei diese Gesetzgebung haben! Das ist wirtschaftlicher Mord!
      Vielleicht will ja Herr AU einmal so ein Beispiel bringen?

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      10. Februar 2015 12:13

      S.g. dssm, zu all´ diese Fragen gibt das Mitglied des ÖVP-Bundesparteivorstandes und WKO-Chef Dr. Christoph Leitl sehr gerne Auskunft. Er wird Ihnen (und anderen) jedoch wahrscheinlich nicht so gerne erklären, warum Gewerbetreibende bei der WKO zwangsmitgliedverpflichtet sind und z.B. nicht wenige der kleinen Handwerksbetriebe nahe am Hungertuch dahin vegetieren.
      Es gilt die Vermutung, dass, wo wirtschaftliche Unzulänglichkeiten anzutreffen sind, die ÖVP nicht weit ist...

  25. Pumuckl
    08. Februar 2015 05:36

    FÜR DIE, AUS DEM HINTERGRUND IHRE MACHT AUSÜBENDEN, SIND AKADEMISCHE PROLETARIER WERTVOLLE INSTRUMENTE ZUR MANNIPULATION DER WÄHLERMASSEN ! ! !

    Um nicht, in die, von dieser Statistik belegte Armutsgefährdung zu geraten, sind diese AKADEMISCHEN RANDGRUPPEN bereit, der noch immer ehrfürchtig zu ihnen aufblickenden nichtakademischen Mehrheit, SCHWURBELND UND SCHWÄTZEND JEDEN POLITISCHEN UND GESELLSCHAFTLICHEN IRRWEG SCHMACKHAFT ZU MACHEN ! ! !

    • Konrad Loräntz
      08. Februar 2015 16:17

      Schwurbelnd und schwätzend und Standard lesend.
      Gedankenlose Anhänger der reinen Lehre - meist aus Überzeugung, wie ich immer wieder schaudernd feststelle. Oft sogar ansonsten sehr g´scheite Leute.

    • oberösi
      08. Februar 2015 21:07

      das akademische Lumpenpräkariat, für nichts zu gebrauchen, aber für alles zu haben...

  26. kritikos
    08. Februar 2015 02:05

    Wenn Politologen und Publizisten, m. E. auch Historiker, Soziologen & Co. armutsgefährdet sind/werden, so tun sie mir ad personam leid. Aber: Hätten's was anderes studiert!
    Die Ideologie: "Jedem einen akademischen Titel" musste in die Hose ..., nur unsere Roten haben es nicht durchschaut. Wie vieles andere auch nicht. Habe ich nur "Rote" geschrieben? Es gehören die Grünen voll dazu.





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