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Die Beamten, die Parteien und Werner Faymann

Wie überall schrumpfen auch bei den Beamten die Anhänger der beiden Großparteien. Einzelne Verluste sind dabei bei den Personalvertretungswahlen besonders schmerzhaft.

Die jeweils zwei Prozentpunkte Verlust für ÖVP und SPÖ sind an sich zwar nicht wirklich dramatisch. Für die Sozialisten – weil die viel kleinere Fraktion – ist der Verlust in Relation jedoch deutlich unangenehmer. Das ist gar kein gutes Vorzeichen für den Parteichef Werner Faymann knapp vor seinem eigenen Parteitag. Bezeichnend für seine „Qualitäten“ ist auch, dass die SPÖ gerade unter den Kanzleramts-Beamten schwer verloren hat.

Ebenfalls besonders schmerzend für die SPÖ ist, dass sie bei der Exekutive die führende Rolle abgeben musste; aber auch das ist kein Wunder, da von der SPÖ immer wieder allzu viele Sympathien für gewalttätige Demonstranten und rechtsbrechende Immigranten zu hören sind.

Für die ÖVP ist wiederum ihr Rückschlag beim Bundesheer eine zu Recht schallende Ohrfeige. Denn natürlich trägt die Volkspartei eine gehörige Mitschuld an der Aushungerung der gesamten Landesverteidigung, obwohl Landesverteidigung eigentlich immer ein klar konservatives Anliegen ist. Von dieser Krise zwischen ÖVP und Soldaten konnten die Freiheitlichen stark profitieren.

Die ÖVP-Verluste bei den Lehrern kommen primär den grünnahen Kandidaten zugute (was sich ja auch mit vielen Berichten über grüne Lehrinhalte deckt); allerdings haben die schwarzen Personalvertreter beim letzten Mal vor allem von einem Anti-Claudia-Schmied-Syndrom profitiert.

Was für die Beamten spricht, ist generell die hohe Wahlbeteiligung, also ein starkes politisches Interesse. Und zum anderen die Tatsache, dass es im Einzelnen viel größere Veränderungen gegeben hat als im Gesamtergebnis. Das zeigt, dass man sich die Qualität der jeweiligen – meist persönlich gut bekannten – Kandidaten offensichtlich sehr gut angeschaut hat.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    28. November 2014 06:27

    Und natürlich kein Wort des Blogbetreibers über das Abschneiden der Freiheitlichen Personalvertreter, die immerhin im Verteidigungsministerium die Roten überholt haben.
    In diesem Zusammenhang hätte man doch gleich ein bisschen Putin-Bashing betreiben können. ;-)

  2. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    28. November 2014 07:30

    eine besonders arge Watschn erhielten die zwei roten Quotinnen bei den Wiener Volks- und Hauptschullehrern!
    Dass die SPÖ hier ihre traditionelle Vorherrschaft verlor ist wohl in erster Linie den beiden ultralinken Damen Heinisch-Hosek und Brandsteidl zu verdanken.

    Ist für Häupl kein guter Start ins Wahljahr...

  3. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    28. November 2014 07:57

    Das politische Geschäft

    Der Kurier hat sich am Team Stronach/ Nachbaur-Bashing besonders hervorgetan und nun das

    http://derstandard.at/2000008707767/Kurier-Herausgeber-Brandstaetter-und-Faymann-auf-Promotion-Tour?ref=rss

    Es mache sich jeder selbst ein Bild.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    28. November 2014 08:00

    Von der Wiege bis zur Bahre parteienverfilzt, unser schönes Österreich.

  5. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    28. November 2014 09:29

    Der letzte Absatz von Herrn AU lässt Hoffnung aufkommen – für die Beamten. Welche offensichtlich jene Kandidaten gewählt haben, die am Meisten für sie erreichen. Als Nettozahler ist diese Nachricht nicht so erfreulich. Aber jede Medaille hat ja bekanntlich zwei Seiten.

    Andererseits, die Arbeitsbedingungen im öffentlichen Bereich erinnern mich hierzulande öfter an frühkapitalistische Exzesse. Weil ja bekanntlich kein 'Geld' da ist. Da kann ein guter Personalvertreter schon etwas sinnvoll bewegen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorAnonymer Feigling
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    28. November 2014 13:41

    Sachfremd:

    Cameron nennt seine Bedingungen für den Verbleib in der EU.
    Ich wünsche ihm viel Erfolg dabei, möglichst bald:

    "So sollen Einwanderer aus EU-Ländern nach Großbritannien erst nach vier Jahren Wohngeld, Kindergeld und andere Wohlfahrtsleistungen beanspruchen können. Der Nachzug von Familienangehörigen soll stark reglementiert werden. Wer nach sechs Monaten keinen Job gefunden, soll zurückgeschickt werden können."

    http://orf.at/stories/2255576/

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    28. November 2014 19:14

    Es ist ja wirklich die Höhe, daß Faymann bei der "Inseraten-Affäre" so einfach davongekommen ist. Man würde sich die gleiche Hartnäckigkeit, mit der ein Freiheitlicher von ORF und Gerichten "verfolgt" wird auch bei Faymann wünschen. Und bei der Gelegenheit soll der Werner auch zu seiner Siebenjahre-Lücke in seinem Lebenslauf befragt werden und sein Maturazeugnis vorlegen! Da geht dann alles in einem Aufwaschen:

    "Inseratenaffäre: FPÖ kann sich neuen U-Ausschuss vorstellen"

    http://www.unzensuriert.at/content/0016578-Inseratenaff-re-FP-kann-sich-neuen-U-Ausschuss-vorstellen


alle Kommentare

  1. Polly (kein Partner)
    27. Februar 2015 01:26

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    20. Januar 2015 16:38

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  6. peter789 (kein Partner)
    30. November 2014 11:17

    Bei diesen schwarzen Standesvertretungen gibt es noch Raritäten, die in Restösterreich vom Aussterben bedroht sind, nämlich "KONSERVATIVE WERTE"!

    Z.B. der OÖ Landesschulratspräsident und Vorsitzende des CHRISTLICHEN Lehrervereines Enzenhofer, der für "Strafen in Schulen" eingetreten ist und dadurch die ganze linke Meute gegen sich aufgebracht hat.

  7. Herzogberg (kein Partner)
    30. November 2014 02:39

    Eine Besonderheit dieser Wahlen sind die Unabhängigen. Im Universitätsbereich gab es vor allem diese. Die Kanditaten waren jedoch von derartiger Qualität (damit meine ich die wissenschaftliche und nicht die persönliche oder politische), daß ich mich nie dazu entschließen konnte, zur Wahl zu gehen.

  8. UKW (kein Partner)
    29. November 2014 18:50

    Gehaltsverhandlungen bei den Staatsdienern sehen so aus: Der eine Beamte spielt den Arbeitgeber, der ander Beamte spielt den Arbeitnehmer. Erstgenannter stellt unflätig hohe Forderungen, Zweitgenannter bietet auf Kosten der Steuerzahler immer noch viel zu viel (zusätzlich zu den Biennalsprüngen und laufenden, üblichen Beförderungen), und am Schluss treffen sie sich in der Mitte. Beide Beamtengruppen lachen sich danach auf Kosten der ASVGler ins Fäustchen.

    Wenn eine Partei bei diesen unflätigen Personalvertretungswahlen weniger Stimmen bekommen hat, als bei der letzen Wahl, dann ist mir diese Partei als unterprivilegierter ASVGler, der diesen Nonsens bezahlen muss, ein Stück sympatischer.

    • Martin W. (kein Partner)
      29. November 2014 19:31

      Das ist Schwachsinn, passt ins Stammtischklischee.

      Öffentlich Bedienstete sind keine Staatsbürger zweiter Klasse, sondern leisten in den verschiedensten Bereichen eine großartige Arbeit um sehr wenig Gehalt.
      Biennalsprünge sind Bestandteil eines Gesamtkonzepts, das mit sehr niedrigen Bezügen am Beginn und nur langsamem Ansteigen zu tun hat. Es gibt sie in vielen anderen privaten Bereichen auch.
      In der Wirtschaft gibt es andere Probleme, v. a. die der unverschämten, menschenverachtenden Machtpolitik und Selbstbedienung in den oberen Etagen, die der Arbeitsplatzvernichtung in den unteren, aber ein frei verhandelbares Gehalt. ...

    • UKW (kein Partner)
      29. November 2014 23:19

      @ Martin W.

      "Öffentlich Bedienstete sind keine Staatsbürger zweiter Klasse"

      Ach wie recht Sie doch haben! Beamte werden nämlich aufgrund von den von Beamten formulierten Gesetzen als Staatsbürger erster Klasse behandelt. Sie drücken sich vor der AK-Zwangsmitgliedschaft, vor der Zahlung von Arbeitslosenversicherungsbeiträgen, obwohl sie nach einer Entlassung Anspruch auf eine entsprechende Zahlung haben...und, und, und.

      Und das Märchen mit den niedrigen (Anfangs-)gehältern glaubt euch ohnehin keiner mehr. Alle Statistiken sagen genau das Gegenteil: Beamten verdienen überdurchschnittlich viel. Und bitte faseln Sie nichts von der Wirtschaft, denn davon habt Ihr Ärmelschoner-Trager wirklich null Ahnung. Ihr wisst genau, warum Ihr in eurer mollig warmen Beamtenstube sitzt und nicht da draussen in der Privatwirtschaft arbeitet. Nicht umsonst, braucht man in Österreich vielfach noch eine Parteimitgliedschaft, um einen der begehrten Beamtenjobs zu ergattern.

  9. Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
    29. November 2014 16:48

    Vielleicht könnte man in Zukunft statt "die Beamten", "öffentlich Bedienstete" sagen. Wenn ich nicht irre, so besteht bereits über ein Drittel der im öffentlichen Dienst Beschäftigten aus ASVG-versicherten Vertragsbediensteten.

  10. Brigitte Imb
    28. November 2014 21:03

    Nun wird´s spannend. Bei der Vorstandswahl hat Faymann bereits 4% MINUS erlangt.....nur so weiter (obwohl sich so, od. so nix ändern wird).

  11. Undine
    28. November 2014 19:18

    OT---aber der Polizei wird auch 2015 die Arbeit nicht ausgehen, wie's aussieht:

    "LINKES BÜNDNIS will in LINZ KRAWALL machen"

    http://www.unzensuriert.at/content/0016569-Linkes-B-ndnis-will-Linz-Krawall-machen

  12. Undine
    28. November 2014 19:14

    Es ist ja wirklich die Höhe, daß Faymann bei der "Inseraten-Affäre" so einfach davongekommen ist. Man würde sich die gleiche Hartnäckigkeit, mit der ein Freiheitlicher von ORF und Gerichten "verfolgt" wird auch bei Faymann wünschen. Und bei der Gelegenheit soll der Werner auch zu seiner Siebenjahre-Lücke in seinem Lebenslauf befragt werden und sein Maturazeugnis vorlegen! Da geht dann alles in einem Aufwaschen:

    "Inseratenaffäre: FPÖ kann sich neuen U-Ausschuss vorstellen"

    http://www.unzensuriert.at/content/0016578-Inseratenaff-re-FP-kann-sich-neuen-U-Ausschuss-vorstellen

  13. Anonymer Feigling
    28. November 2014 13:41

    Sachfremd:

    Cameron nennt seine Bedingungen für den Verbleib in der EU.
    Ich wünsche ihm viel Erfolg dabei, möglichst bald:

    "So sollen Einwanderer aus EU-Ländern nach Großbritannien erst nach vier Jahren Wohngeld, Kindergeld und andere Wohlfahrtsleistungen beanspruchen können. Der Nachzug von Familienangehörigen soll stark reglementiert werden. Wer nach sechs Monaten keinen Job gefunden, soll zurückgeschickt werden können."

    http://orf.at/stories/2255576/

    • Undine
      28. November 2014 22:46

      @Anonymer Feigling

      Na, es geht ja doch! Dem Cameron steht das Wasser bis zum Hals, drum wird er vernünftig! Bei unseren Politikern ist damit nie zu rechnen.....

      Cameron meinte auch, dem Sinn nach, die Zuwanderer müßten sich an die englischen Spielregeln halten und nicht an jene im Herkunftsland---eigentlich eine zu erwartende Selbstverständlichkeit.

  14. Politicus1
    28. November 2014 13:04

    zur Information:
    wie auch manchmal bei Betriebsratswahlen sind Ergebnisse nur bedingt vergleichbar.
    Es gibt da eine Menge Namenslisten, wie z.B. bei der letzten Wahl eine in der Präsidentschaftskanzlei die soziaölistischen Stimmen auf sich vereinigen konnte.

    Meistens sind die Beamtennamenslisten aber mMn. eher bürgerlich ausgerichtet und koalieren daher auch oft mit der ÖVP.

  15. Josef Maierhofer
    28. November 2014 10:20

    Zeit haben sie ja, die Beamten, sich die Kandidaten anzusehen um Steuergeld, versteht sich.

    Dass inzwischen die Flucht vom kommunistisch anmutenden tiefroten Flügel zum ebenfalls sozialistischen Flügel (unter die Fittiche also) der FPÖ beginnt, ganz zart einzusetzen, kann ganz sicher auf die 'Altparteien' wirken und auf ihre linke 'Bolidig'.

    Dass sogar die Beamten gegen Gender und sündteuren, freiheitsraubenden Mainstream-'Blödsinn' sind, wird für mich damit auch gezeigt.

    Vielleicht bewegen sich die Österreicher doch schön langsam und wählen die Schuldigen an ihrer Misere ab.

    • dssm
      28. November 2014 11:10

      @Joserf Maierhofer
      Ein kluger Mann hat einmal bemerkt: Aus jedem Sozialisten wird früher oder später ein Faschist, denn der Sozialismus ruiniert die Wirtschaft dermaßen gründlich, daß auch die Herrschenden am Ende hungern.

    • Josef Maierhofer
      28. November 2014 13:24

      @ dssm

      Zu bemerken wäre, dass vor allem die nicht Herrschenden, also, die Arbeitenden und die Armen, Kranken, schon vorher immer mehr in den Hunger getrieben werden von den Sozialisten und Linksdenkern.

      Bei uns sind die Verhältnisse, wie sie hier 1934 waren, bloß der Kredit ist noch nicht aus, aber bald. Mein Vater, ein einfacher Arbeiter, hat das schon in den 1980-er Jahren gesagt.

  16. dssm
    28. November 2014 09:29

    Der letzte Absatz von Herrn AU lässt Hoffnung aufkommen – für die Beamten. Welche offensichtlich jene Kandidaten gewählt haben, die am Meisten für sie erreichen. Als Nettozahler ist diese Nachricht nicht so erfreulich. Aber jede Medaille hat ja bekanntlich zwei Seiten.

    Andererseits, die Arbeitsbedingungen im öffentlichen Bereich erinnern mich hierzulande öfter an frühkapitalistische Exzesse. Weil ja bekanntlich kein 'Geld' da ist. Da kann ein guter Personalvertreter schon etwas sinnvoll bewegen.

  17. brechstange
    28. November 2014 08:00

    Von der Wiege bis zur Bahre parteienverfilzt, unser schönes Österreich.

  18. brechstange
    28. November 2014 07:57

    Das politische Geschäft

    Der Kurier hat sich am Team Stronach/ Nachbaur-Bashing besonders hervorgetan und nun das

    http://derstandard.at/2000008707767/Kurier-Herausgeber-Brandstaetter-und-Faymann-auf-Promotion-Tour?ref=rss

    Es mache sich jeder selbst ein Bild.

    • brechstange
      28. November 2014 11:05

      Dazu

      DANKE FRANK !!! Politik ist stetiges Bohren dicker Bretter.

      An alle Zweifler, Intriganten und Spotter (damit meine ich nicht, die Menschen in Österreich, sondern die Meinungsmacher in diesem Land):

      Wir haben erst begonnen mit dem Bohren.

      http://tvthek.orf.at/program/Eco/1346/Eco/8845314/Stronachs-Erbe-13500-Arbeitsplaetze-in-Oesterreich/8845316

    • Erich Bauer
      28. November 2014 17:41

      @brechstange,

      Eine ganz zarte Anfrage. Was würden TS davon halten ein Seminar, eine Veranstaltung von Leuten der "Wissensmanufactur" zu ermöglichen. Es müsste auch gar kein TSler dazustoßen... Ich muss natürlich vorwarnen. Es könnten da sehr eigenwillige Positionen über die "Würtschaft" vorgetragen werden... insbesondere über Volkswürtschaft und Währung.

      Ob das Fränk gefällt bin ich mir nicht so sicher. Das hängt wahrscheinlich von der Tagsesstimmung ab. Daher würde ich mich an Ihrer Stelle etwas bedeckt halten - falls Sie da irgendwelche Karriereabsichten haben - und diese Idee vorher mit Herrn Lugar besprechen. Ich glaube, ich käme mit diesem Herrn ganz gut zurecht. "Diplomatisch", wie ich bin. Außerdem ist er ein Kärntner... und das Spiel "Gauner gegen Gauner" kenn ich ganz gut...

      Was sagn's dazu?

    • brechstange
      29. November 2014 00:46

      Lugar ist Tiroler, Herr Bauer. Die Wissensmanufaktur? Das würde interessante Kontroversen geben, vor allem in der Eigentumsfrage. Die glauben doch glatt, dass der Staat Eigentum verwaltet und vergibt, dass das zum Vorteil gereichen würde. Dazu empfehle ich eine Diskussion von Prof. Hankel und Prof. Popp. Prof. Hankel hat uns ja in Währungsfragen beraten.

      Wissen Sie, Herr Bauer, Karrierefragen interessieren mich nicht, ich gehe meinen Weg ziemlich direkt. Dieses strategische Taktieren ist meines Erachtens ein Hauptfehler, dass wenig bis gar nichts passiert. Da ist es schon gscheiter, wenn es mal ordentlich kracht. Die Journalisten sind offenbar Weicheier und denken bei jedem Streit bricht die Welt auseinander.

    • Rau
      29. November 2014 09:54

      Wenn ich den Ansatz der Wissensmanufaktur richtig verstehe, geht es ausschließlich um ungenutztes Eigentum, das nur gehalten wird um andere von der Nutzung abzuhalten - dieses sollte an die Allgemeinheit (ist nicht gleich Parteienstaat) zurückfallen. Die nennen das "aggressives Eigentum". Der Ansatz ist in ein allgemeines Modell der Grundsicherung eingebettet, das sich aber im derzeitigen System nicht umsetzen lässt, was auch Andreas Popp einräumt.

      Das Problem mit der Wissensmanufaktur ist, dass ihre Lösungsansätze auf einen kompletten Umbau unseres Währungs- und Wirtschaftssystems hinauslaufen. Im Zusammenhang mit der Eurokrise bringen diese Ansätze aber nichts, was eigentlich der Hauptstreitpunkt im Gespräch Popp / Hankel war.

      Mit Hankel ist übrigens der wichtigste Proponent im Team der Eurokläger leider verstorben. Mit Hrn Starbatty fehlt wohl das richtige Augenmass, was machbar ist und was nicht. Hankels letzter Ansatz, den Euro wieder auf eine Verrechnungseinheit zurückzuführen, ist mit ihm vom Tisch.

    • Zraxl (kein Partner)
      29. November 2014 17:54

      Is halt ein Feschak, der Herr Brandstätter. Das hat man ja schon bei seinen Chefredakteur-sucht-Frau Plakaten gesehen.

      A propos Huren: Man schätzt das immer falsch ein. Das ist ein hoch anständiges Gewerbe - jedenfalls im Vergleich zu manch anderem Geschäft.

  19. Politicus1
    28. November 2014 07:30

    eine besonders arge Watschn erhielten die zwei roten Quotinnen bei den Wiener Volks- und Hauptschullehrern!
    Dass die SPÖ hier ihre traditionelle Vorherrschaft verlor ist wohl in erster Linie den beiden ultralinken Damen Heinisch-Hosek und Brandsteidl zu verdanken.

    Ist für Häupl kein guter Start ins Wahljahr...

  20. Cotopaxi
    28. November 2014 06:27

    Und natürlich kein Wort des Blogbetreibers über das Abschneiden der Freiheitlichen Personalvertreter, die immerhin im Verteidigungsministerium die Roten überholt haben.
    In diesem Zusammenhang hätte man doch gleich ein bisschen Putin-Bashing betreiben können. ;-)

    • Le Monde
      28. November 2014 09:31

      Steht ja eh da! Lesen Sie den Artikel nicht und posten?

      "Von dieser Krise zwischen ÖVP und Soldaten konnten die Freiheitlichen stark profitieren."

    • Riese35
      28. November 2014 10:42

      @Cotopaxi & LeMonde: Ja richtig, die Freiheitlichen nur im minimal nötigsten Umfang vorkommen lassen, und dann so schlecht wie möglich darstellen, d.h. wenn sie Erfolg haben, ist das nicht ihnen sondern den Versäumnissen der anderen zuzuschreiben.

    • keinVPsuderant
      28. November 2014 12:20

      @Riese, jede Opposition lebt von den Fehlern der Regierenden! Das ist keine Besonderheit, die nur die FPÖ betrifft.

    • Rau
      28. November 2014 13:17

      Die Sozialisten haben es schon geschafft sich sogar in der Opposition selbst zu schaden. Selten eine derart schwache Opposition erlebt, wie in den Jahren von Schwarz/Blau

    • Rau
      28. November 2014 13:18

      Schwarzblau wurde schliesslich nicht von der Opposition her gesprengt sondern von der Schüssel ÖVP selber!





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