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Der Schmerz der Christen im Nahen Osten

Fast zwei Jahrtausende lang haben christliche Gemeinschaften im Irak, in Syrien, Ägypten und anderen Ländern des Nahen Ostens gelebt. Sie haben ihren Beitrag auf wirtschaftlicher, politischer und intellektueller Ebene geleistet und die Kulturen der entsprechenden Länder gestaltet und mitgeformt. Nun im 21. Jahrhundert sind Christen im Nahen Osten leider einer brutalen Verfolgung ausgesetzt.

Im Irak mussten mehr als 120.000 Christen aus ihren Häusern und Dörfern flüchten und alles den Plünderern überlassen, die ihre Häuser besetzten. Und das nur aus einem Grund: Weil sie Christen sind!

Die internationale Gemeinschaft sollte nicht so lange tatenlos zusehen. Und wo bleibt der Aufschrei der islamischen Gelehrten und muslimischen Intellektuellen?

Einige kleinere Gruppierungen haben sich wohl gegen diese barbarischen Akte gegen das Leben und die Würde des Menschen stark gemacht. Aber es wäre an der Zeit, dieses gefährliche Phänomen einer kritischen Prüfung zu unterziehen und es ein für alle Mal auszulöschen, indem sie ein echtes religiöses Bewusstsein lehren und sich für eine verlässliche Kultur der Akzeptanz von Menschen anderer Glaubensrichtungen als Brüder und Bürger mit gleichen und unbeschränkten Rechten einsetzen.

Der Islam ist die in den Verfassungen islamischer Länder verankerte Staatsreligion. Will man der derzeitigen Lage und der Geschichte gerecht werden, so ist die Änderung dieser Verfassungen unabdingbar. Eine Änderung, die Christen und anderen Minderheiten, die von Beginn an in diesem Land gelebt haben, die gleiche Behandlung wie muslimischen Bürgern garantiert.

Die Christen wollen keine Duldung, sondern Gleichberechtigung. Religion darf kein Kriterium sein, um Bürger diskriminieren zu können!

Weitere Informationen unter:
www.kircheinnot.at
www.christenverfolgung.org

Herbert Rechberger ist Nationaldirektor von „KIRCHE IN NOT-Österreich“. Das ist eine päpstliche Stiftung, die überall dort hilft, wo die Kirche verfolgt oder bedrängt wird oder nicht genügend Mittel für die Seelsorge hat.

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