Militärische Rüstung zwischen Markt und Plan

Autor: Andreas Tögel

Zuckerbrot und Peitsche

Autor: Leo Dorner

Grooming Gangs: Warum die Linke Frauen zum Freiwild erklärt

Autor: Werner Reichel

Österreich gegen Argentinien – ein ungleiches Match

Autor: Andreas Tögel

Feindbild der Linken ist der Reichtum, nicht die Armut

Autor: Andreas Tögel

Die Rückkehr der Apokalypse

Autor: Silvio Pötschner

Weltpolitik vom Unfeinsten

Autor: Leo Dorner

Den Sozialismus in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf

Autor: Andreas Tögel

IPCC, die Hure der Politik

Autor: Gerhard Kirchner

Von Wölfen, Bären und Muslimen: Wie linker Realitätsverlust Europa zerstört

Autor: Werner Reichel

Alle Gastkommentare

Der Niedergang der ÖVP geht weiter

Der Rücktritt Dr. Spindeleggers von all seinen Funktionen ist nur ein weiteres Kapitel im unaufhaltsamen Niedergang der ÖVP. Der Wähler kann sich auf das Wort (Programm) der ÖVP nicht mehr verlassen. Andauernd besorgen Landeshauptleute und andere Funktionsträger die Agenda der SPÖ.

Bei der Schulreform gibt der Verhandler der ÖVP ohne Evaluierung der bisherigen Schulversuche zur Neuen Mittelschule den flächendeckenden Ausbau dieses Schultyps frei. Der Tiroler Landeshauptmann will sogar im ganzen Bundesland Tirol die Gesamtschule erproben.

In der Steuerdebatte kommen aus den Bundesländern Beifallskundgebungen für Vermögenssteuern, der oberösterreichische Landeshauptmann verbrämt dies mit der Aussage, er sei nicht der Anwalt der Multimillionäre, und verquickt es gleichzeitig am Beispiel der Zusammenlegung von Gendarmerie und Polizei mit der Feststellung, die Länder seien keine Verhinderer. Gerade dieses Beispiel ist signifikant, denn die Organisation der Sicherheitsbehörden und -kräfte ist Bundessache.

Dort, wo die Länder wirklich ihre Reformbereitschaft beweisen könnten, herrscht Stillstand. Es betrifft dies die Vorschläge des Österreichkonvents und des Rechnungshofs, aber insbesondere das bundeseinheitliche Rechnungswesen, die Angleichung der Pensionsbestimmungen für die Landesbeamten an die Bestimmungen für Bundesbeamte, die Erfüllung der Asylquoten etc.

Wenn die ÖVP ihre bisherigen Standpunkte so leichtfertig aufgibt, wird diese Partei für viele ihrer Wähler nicht mehr wählbar. Die ÖVP braucht sich aber aus anderen Wählerschichten keinen Zustrom zu erwarten, denn Sozialisten und Grüne verteilen aus dem Steuertopf bis zum Crash.

Der Autor ist pensionierter Bundesheeroffizier

Kommentieren (leider nur für Abonnenten)
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print




© 2026 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung