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FN 657: Jetzt haben wir es amtlich, Pensionsreformen sind unnötig

Österreichs Elend in einem Satz: Das Pensionsalter liegt bei 58,8 Jahren und der Sozialminister hält weitere – weitere? – Reformen für unnötig.

Mehr braucht man eigentlich über den Zustand dieser Republik nicht zu sagen. Während immer mehr Länder schon ein Pensionsantrittsalter von 67 eingeführt haben, während Experten von 70 reden, ist der Sozialminister total happy, nur weil das Pensionsantrittsalter ein paar Monate davor noch tiefer gewesen ist. Zehn Milliarden muss das Budget schon dem Pensionssystem zusteuern – Herrn Hundstorfer ist das egal. Vor den Kreisky-Jahren war das Alter schon deutlich höher als das, was jetzt den Sozialminister so glücklich macht – Herrn Hundstorfer ist das egal. Immer rascher ziehen andere Länder Österreich beim Pensionsalter davon – Herrn Hundstorfer ist das egal. Deutschland kann angesichts der Niedrigzinsen im kommenden Jahr erstmals wieder ein positives Budget verkünden, Österreich ist weit weg davon, – Herrn Hundstorfer ist das egal. Obs den Zahlenden auch egal ist?

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juli 2014 08:58

    Die SPÖ schafft mit Hilfe von Arbeiterkammer und ÖGB eine massiv unternehmerfeindliche Stimmung im Land. Die SPÖ weigert sich, die Steuerquote zu senken. Sie ist besonders strukturkonservierend. Sie will keine Reformen im Sozialsystem. Sie will das Bildungssystem nach unten nivellieren. Die SPÖ ist damit hauptverantwortlich dafür, dass Unternehmen abwandern, Personal abbauen, weil ihr Vertrauen in die österreichische Zukunft schwindet und dass potentielle Investoren abgeschreckt werden. Auch dafür, dass Hochqualifizierte abwandern ("Braindrain") oder gar nicht nach Österreich wollen.

    Die SPÖ hat im letzten Wahlkampf mit Hundstorfers Gesicht plakatiert "wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz" - im Ausland?
    Brennend stellt sich mir die Frage: WAS WOLLEN SPÖ; AK UND ÖGB eigentlich erreichen? Oder sind sie einfach nur völlig verblödet? Das wäre noch die tröstlichste Variante.

  2. Ausgezeichneter KommentatorInger
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juli 2014 08:37

    Ich frag mich immer, wozu braucht man die unendlich vielen Experten und solche , die sich dafür halten bzw. die, die von div. Ministerien und Kammern bezahlt (um nicht zu sagen gehalten werden) um zu behirnen, dass das mit dem Pensionsantrittsalter so nicht weitergehen kann.
    Es ist ja wohl für den Dümmsten klar, dass die Menschen immer älter werden, also
    wird man wohl auch erkennen, dass man da auch etwas länger arbeiten "muss".
    Ich würde meinen, allein das Wort "MUSS" ist in diesem Zusammenhang falsch.
    Ich hab noch nie gehört, dass sich jemand freut, dass er gesundheitlich noch so gut beisammen ist, dass er noch arbeiten "DARF" - und da fangt's ja schon an. Es wird durchwegs, wenn wer in die Fünfziger kommt, schon nur mehr davon geredet, dass er noch so und so viele Jahre arbeiten muss. Ich versteh das einfach nicht. Es heisst ja andererseits, für die Menschen ist das Gefühl gebraucht zu werden, ein ganz wichtiges. Wenn einer arbeitslos wird, dann ist dieses Gefühl weg, und der oder die Betreffende fällt oft in Depressionen. Wenn es aber darum geht, sehr früh in Pension gehen zu dürfen, dann existiert dieses Gefühl nicht mehr?
    Natürlich kommt es immer darauf an, wie es mit der Gesundheit ausschaut, der berühmte Dachdecker wird nicht so lange arbeiten können, wie ein Schreibtischtäter Aber es muss ja nicht sein, dass der noch auf dem Dach arbeitet, es gibt sicher auch andere Tätigkeiten, für die ein älterer Dachdecker geeignet ist.
    Für mich sind das so unvorstellbare Gedankengänge, weil ich sie persönlich nicht kenne. Klar, wenn man älter wird, ist man vielleicht nicht mehr so leistungsfähig, aber das gleicht sich doch durch Erfahrung, Gelassenheit und vor allen Dingen Können aus.
    Ich will ja gar nicht aufzählen, was die Jungen nicht können (auch nicht können können, auf Grund ihrer mangelnden Erfahrung) - sie können teilweise auch nichts dafür, weil es wird ihnen ja nicht mehr beigebracht, dass man was leisten muss, um was oder wer zu sein. Das langsamere, aber stetige Hinaufarbeiten hatte schon auch was, heutzutage meinen ja viele, sie könnten gleich oben irgendwie einsteigen. Das funktioniert aber nicht.
    Auch da passt ein alter Omaspruch: Lehrjahre sind keine Herrenjahre!!!
    Die Lehrjahre braucht jeder, auch wenn er ein abgeschlossenes Studium hat, weil
    Theorie und Praxis klaffen weit auseinander.

  3. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juli 2014 03:07

    Minister Hundstorfer wie der bekannte FUCHS UND DIE TRAUBEN, WELCHE IHM ZU HOCH HÄNGEN ?

    ° Unterläßt der Minister Minister Reformen, weil er und seine SPÖ Angst vor den nächsten Wahlen hat ? Ist den Sozialisten ihre Macht wichtiger als Österreich ?

    ° Oder erkennt Minister Hundstorfer zwar die Notwendigkeit von Reformen, ist aber unfähig, sie umzusetzen?

  4. Ausgezeichneter KommentatorYoshinori Sakai
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juli 2014 08:14

    Der Herr Hundstorfer hat halt die Fähigkeit, beruhigend und sympathisch in den Medien rüber zu kommen.

    Hundstorfer ist sozusagen die menschgewordene Beruhigungspille für die Bevölkerung und somit eine Geheimwaffe der SPÖ bei den Wählern.

    Alle Experten sagen, dass eine Arbeitswelt und ein Arbeitsmarkt auch für ältere Menschen entstehen sollte so wie etwa in Schweden und so wie in allen Ländern wo die Menschen länger im Arbeitsleben aktiv sind.

    So wie es aussieht will Hundstorfer nichts dafür tun, damit ein Arbeitsmarkt für Ältere entsteht. Das was in Österreich passiert ist das Hinausschieben eines Problems, des Pensions-Finanzierungsproblems, von dem alle wissen dass es da ist.

    Aber Hundstorfer ist es nicht wichtig das Problem zu lösen, sondern er glaubt mit seiner positiven Wirkung in den Medien die Öffentlichkeit noch weiter beschwichtigen zu können.

  5. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juli 2014 13:38

    Hundstorfer ist "der Mann" für die Bevölkerung mit IQ 80-max. 100, also einer klaren und stetig wachsenden Mehrheit der Inländer. In jener der "hochqualifizierten und leistungsbereiten Fachkräfte" aus Anatolien, dem Maghreb und Sudan, die in unser Sozialsystem drängen, liegt der IQ wahrscheinlich noch niedriger.

    Was aber nicht heißt, daß sie nicht über Überlebenswillen, Mut und Gerissenheit verfügen, Eigenschaften, die uns saturierten und ängstlichen Besitzstandwahrern immer mehr abhanden kommen. Diese Überlebensreflexe werden den Kindern von klein auf weggegendert und abtrainiert. Und für hartnäckige Fälle ist der Schultherapeut und eine stetig wachsende Gruppe von sonstigen Sozial-, Verhaltens- und Psycho-Schmarotzern zuständig.
    Und deswegen gehts bergab mit uns, nicht abrupt, aber stetig.

    Und nichts verkörpert jene perspektive- und absolut geistlose, resignative Endzeitstimmung mehr als Hundstorfer: Apparatschik von seiner Partei Gnaden, der nie was anderes war und auch nie was anderes sein wollte, geschweige denn seine hätte können. Ohne Format, Brillanz, Strahlkraft, Visionen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juli 2014 19:23

    OT - Eine sehr lesenswerte Kritik von Chr. Ortner an die Ministerin Heinisch Hosek.

    Nein, für das Schulmeistern des Souveräns werden Sie nicht bezahlt

    Ministerin Heinisch-Hosek scheint nicht zu bemerken, dass es ihre Arbeitgeber ziemlich satt haben, belehrt zu werden, wie sie sich korrekt zu verhalten haben.

    Christian Ortner (Die Presse)

    http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/christianortner/3832503/Nein-fur-das-Schulmeistern-des-Souveraens-werden-Sie-nicht-bezahlt?_vl_backlink=/home/index.do

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrockhaus
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juli 2014 07:34

    Nicht nur Herrn Hundstorfer ist das egal. Bereits viele Sozialminister davor scheuten sich beharrlich, notwendige Pensionsreformen durchzuführen, obwohl sich die Entwicklung schon Jahrzehnte abzeichnete und nicht nur von Experten vorhergesagt und gewarnt wurde.

    Das einzige was unsere Politiker wirklich interessiert, sind die nächsten Wahlen und das Volk glaubt ihren Lügen. Immer wieder.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAlternativlos
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juli 2014 12:18

    Einige Kennzahlen für Österreich:

    1970 Pensionsantrittsalter Männer 61,9 Frauen 60,4
    2014 Pensionsantrittsalter Männer 59, x Frauen 58, y

    1970 Lebenserwartung Männer 68 Frauen 74
    2014 Lebenserwartung Männer 78 Frauen 84

    1970 Staatsschulden 15% des BIPs
    2014 Staatsschulden 75% des BIPs

    1970 Abgabenquote 35%
    2014 Abgabenquote 49,6%

    1970 Goldvorräte der Republik 600 Tonnen
    2014 Goldvorräte der Republik 280 Tonnen

    1970 3 Erwerbstätige pro Rentner
    2014 2 Erwerbstätige pro Rentner


alle Kommentare

  1. Jonni (kein Partner)
  2. Lenara (kein Partner)
  3. Devina (kein Partner)
    20. Januar 2015 15:18

    Clear, inatemfoivr, simple. Could I send you some e-hugs?

  4. Martin W. (kein Partner)
    05. Juli 2014 14:43

    Es geht ja nicht um das jetzt schon bestehende Pensionsantrittsalter, sondern darum, dass es anscheinend möglich ist, diesem zuvorzukommen.

    Das Hinaufschieben des Pensionsantrittsalters allein nützt überhaupt nichts, wenn man sowieso früher in Pension gehen kann.

    Aber was ist mit denen, die mit 40 bis 50 arbeitslos werden und keinen Job mehr bekommen? Sollen die dann 10 bis 20 Jahre mit sinnlosen AMS-Schulungen, Arbeitslosengeld, Notstandshilfen, Sozialhilfen, Mindestsicherungen etc. etc. warten? Alles das kostet nicht nur Geld, sondern muss auch verwaltet werden.
    Ein simples Bonus-Malus-System würde vollkommen ausreichen. Und dann können die Leute in Pension gehen, wann sie wollen.

  5. Alternativlos (kein Partner)
    05. Juli 2014 12:18

    Einige Kennzahlen für Österreich:

    1970 Pensionsantrittsalter Männer 61,9 Frauen 60,4
    2014 Pensionsantrittsalter Männer 59, x Frauen 58, y

    1970 Lebenserwartung Männer 68 Frauen 74
    2014 Lebenserwartung Männer 78 Frauen 84

    1970 Staatsschulden 15% des BIPs
    2014 Staatsschulden 75% des BIPs

    1970 Abgabenquote 35%
    2014 Abgabenquote 49,6%

    1970 Goldvorräte der Republik 600 Tonnen
    2014 Goldvorräte der Republik 280 Tonnen

    1970 3 Erwerbstätige pro Rentner
    2014 2 Erwerbstätige pro Rentner

  6. Kapuzerer (kein Partner)
    05. Juli 2014 11:06

    Das durchschnittliche Pensionsantrittsalter ist selbstverständlich viel zu niedrig. Es sollte auf jeden Fall über 60 liegen.
    Abgesehen davon erstaunt mich immer wieder wie die Frühpensionen genehmigt werden. Ich weiß 3 Bauern in der Gegend die problemlos krankheitshalber in Frühpension gingen, während ein Arbeiter mit schwerem Rheuma, gleich alt wie die 3 Bauern, nicht und nicht in Rente gehen kann!
    Auch ein Unternehmer ist mir persönlich bekannt der mit 52 krankheitshalber ohne Probleme seine Pension bewilligt bekam!
    Warum bei ASVG-Versicherten ein strengerer Maßstab angelegt wird als bei Bauern- und Gewerbepensionisten, wo noch dazu bei denen der Staat viel mehr zuschießen muss

  7. heartofstone (kein Partner)
    04. Juli 2014 23:30

    Gänzlich OT ...

    Heute früh um 10.30 Uhr wurde in der südfranzösischen Stadt Albi eine 34-jährige Lehrerin vor der Klasse von der Mutter einer ihrer Schüler erstochen. Die Kommentare in den deutschen Online-Medien sind gesperrt. Kein Wunder, die Mutter heisst “Rachida” ...

    und jetzt frage mich man noch einmal wozu, wofür oder warum wir Mohammedaner in Europa "brauchen" ... persönlich bin ich der Meinung, dass wir keinen einzigen der Bückbeter "brauchen" ... auch nicht ihre faschistische Ideologie namens Islam ... und BTW ... Mohammed war ein Mörder, Räuber, Dieb und Vergewaltiger ... bei uns würde man auf so einen spucken ... aber die Korangläubigen sehen diesen Abschaum namens Mohammed als

    • heartofstone (kein Partner)
      04. Juli 2014 23:36

      "Besten aller Menschen" an ... warum versenken wir diese "Gläubigen" dieser verbrecherischen Ideologie (Religion mag ich diesen Dreck namens Koran wirklich nicht nennen) nicht einfach in der nächsten Senkgrube einer Schweinefarm? ... damit sie wenigstens einmal im Leben einen "wertvollen" Beitrag leisten ... ich brauch keinen von ihnen ... Österreich braucht keinen von ihnen ... Mohammedaner go home ... verstanden Moslempack?

  8. heartofstone (kein Partner)
    04. Juli 2014 21:29

    Sozialisten sind keine Demokraten. Period.

    Dieses Pack gehört dorthin geschickt wo ihre Ideologie "Erfolge" erzielt ... Nordkorea .. wir brauchen keinen dieser Kretins a la Marx ... sollen sich schleichen ...

  9. Torres (kein Partner)
    04. Juli 2014 15:28

    Allerdings hat sich Deutschland mit der "Pension mit 63", dem Mindestlohn und anderen ähnlichen Dummheiten selbst einige Eier gelegt, womit die ganze Herrlichkeit wohl bald wieder zu Ende sein wird.

  10. Josch (kein Partner)
    04. Juli 2014 14:41

    Es ist alles ein großer Irrtum: SPÖ ist die offizielle Abkürzung für sozialdemokrati-sche Partei Österreichs. Diese Partei ist aber weder sozial noch demokratisch. Sie hatte sowohl vor als auch nach 1945 in Ihrem Parteiprogramm als Endziel die Diktatur des Proletariats verankert und hat sich auch zwischendurch einmal in sozialistische Partei umbenannt. Erst nach ihrer Rückkehr zum alten Namen entfernte sie die Diktatur aus ihrem Programm, ihrem ganzen Wesen nach ist sie aber weiterhin sozialistisch . Und zwischen sozialem und sozialistischem Denken ist ein himmelhoher Unterschied !! Der Soziale gibt von Seinem: Er teilt. Der Sozialist aber gibt vom Anderen !!!! Er verteilt !!! Alles klar ?

  11. byrig
    04. Juli 2014 00:52

    dieser tiefrote,in der ebenso tiefroten gemeinde wien sozialisierte gelernte bürokaufmann ist einer der gefährlichsten linken in österreich.durch seine joviale,verbindliche art harmlos wirkend,erkennen weder wähler noch offensichtlich koalitionspartner nicht,dass der mann völlig reformunwillig ist.
    weder ist er willig-und auch nicht fähig-die situation in wien zu ändern,wo die bediensteten mit durchschnittlich 54 jahren in pension gehen.noch bei den asvg-pensionisten und schon gar nicht bei den öbb.
    aber immerhin stellt sich regelmässig ein herr mitterlehner mit so einem obersozi hin und erlärt,wie gut nicht zuletzt auch diese politik nicht doch sei.
    und unsere linkspresse ist da sowieso wieder einmal stumm.

  12. Freak77
    03. Juli 2014 22:09

    Andreas Khol von der ÖVP stellt sich auf die Seite Hundstorfers - man staune:

    Seniorenbundobmann Andreas Khol stellte sich in dieser Debatte auf die Seite Hundstorfers und damit gegen seine Partei, die ÖVP.

    Dieser Khol fällt in so einer sensiblen Frage der ÖVP in den Rücken: erstaunlich!!

    Und so eine ÖVP will noch jemand ernst nehmen?

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/3832518/Schongeschminkt_Danninger-zweifelt-an-Hundstorfers-Zahlen?_vl_backlink=/home/index.do

  13. Gerhard Pascher
    03. Juli 2014 19:49

    Ich hatte bisher Herrn Hundstorfer für einen der wenigen vernünftigen SPÖ-Spitzen gehalten. Nun muss ich meine Meinung über ihn korrigieren.

    • dssm
      03. Juli 2014 20:44

      Herr Hundstorfer ist einer der schamlosesten Diebe und Marodeuer die es hierzulande gibt. Wenn Sie, werter Herr Pascher, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender einer Bank gewesen wären, welche unter sehr dubiosen Umständen in die Pleite geschlittert ist, dann säßen Sie heute noch im Gefängnis und das wäre auch gut so. Aber unser schlauer Sozialminister ist ja nur danebengesessen, wie er selber sagt. Bei Ihnen wäre nach diesem Argument die Strafe gleich noch höher gewesen, weil Sie wissentlich sich nicht mit den Aufgaben Ihres Amtes beschäftigt haben.
      Dieser Gauner ist also zweifelsohne einer der vernünftigeren SPÖler, er hat es geschafft ein Bombenhonorar einzustreifen ohne verurteilt zu werden, da erblassen selbst die Leute von Goldmman/Sachs vor Neid.

    • Gerhard Pascher
      03. Juli 2014 21:27

      dssm:
      ich nehme beschämend Ihre Informationen zur Kenntnis. Für mich war er - relativ zu den anderen SPÖ-Ministern gesehen - noch der "Vernünftigste". Aber so kann man sich eben täuschen.

    • Karl Knaller
      04. Juli 2014 11:40

      @Pascher
      Nehmen's die Ihnen zuteil gewordenen (um den Begriff Belehrung zu vermeiden:) "Informationen", die eigentlich jedem bekannt sein müssen, der sich auch nur ein bisserl für das interessiert, was in Österreich vorgeht, lieber beschämt als beschämend zur Kenntnis! Wen wollen Sie denn beschämen?

    • HDW
      04. Juli 2014 21:54

      Wie kann man einen Menschen der als einzige "Arbeit" in seinem Leben Gewerkschaftsvorsitzender der Gewerkschaft der Wiener Gemeindebediensteten, vorweist (LOL!!!) also die Frühpensionierungshochburg z.B. wahrscheinlich unter Streijdrohung von Häupl einfordern musste (Ironie Ende) vom Bawagkabarett ganz abgesehen, wo er seinen Genossen Verzetnitsch in Mafiamanier das Beuschl rettete, jemals als vernüntig eingeschätzt haben?! Aber das erklärt ja die ganze Entwicklung der Nachkriegszeit von der aufoktroierten Demokratie, die noch ein Rundfunkvolksbegehren gegen den roten Apparatschik und Langweiler Freund ermöglichte, hin zur jetzigen Rotgrünscheinliberalen Parteiendiktatur die 16jährige auf jeweils 5 Jahre bestätigen. Damit wurde ein Wahlrecht nicht des Zensus sondern des niedrigen IQ eingeführt!

  14. Brigitte Imb
    03. Juli 2014 19:23

    OT - Eine sehr lesenswerte Kritik von Chr. Ortner an die Ministerin Heinisch Hosek.

    Nein, für das Schulmeistern des Souveräns werden Sie nicht bezahlt

    Ministerin Heinisch-Hosek scheint nicht zu bemerken, dass es ihre Arbeitgeber ziemlich satt haben, belehrt zu werden, wie sie sich korrekt zu verhalten haben.

    Christian Ortner (Die Presse)

    http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/christianortner/3832503/Nein-fur-das-Schulmeistern-des-Souveraens-werden-Sie-nicht-bezahlt?_vl_backlink=/home/index.do

  15. oberösi
    03. Juli 2014 13:38

    Hundstorfer ist "der Mann" für die Bevölkerung mit IQ 80-max. 100, also einer klaren und stetig wachsenden Mehrheit der Inländer. In jener der "hochqualifizierten und leistungsbereiten Fachkräfte" aus Anatolien, dem Maghreb und Sudan, die in unser Sozialsystem drängen, liegt der IQ wahrscheinlich noch niedriger.

    Was aber nicht heißt, daß sie nicht über Überlebenswillen, Mut und Gerissenheit verfügen, Eigenschaften, die uns saturierten und ängstlichen Besitzstandwahrern immer mehr abhanden kommen. Diese Überlebensreflexe werden den Kindern von klein auf weggegendert und abtrainiert. Und für hartnäckige Fälle ist der Schultherapeut und eine stetig wachsende Gruppe von sonstigen Sozial-, Verhaltens- und Psycho-Schmarotzern zuständig.
    Und deswegen gehts bergab mit uns, nicht abrupt, aber stetig.

    Und nichts verkörpert jene perspektive- und absolut geistlose, resignative Endzeitstimmung mehr als Hundstorfer: Apparatschik von seiner Partei Gnaden, der nie was anderes war und auch nie was anderes sein wollte, geschweige denn seine hätte können. Ohne Format, Brillanz, Strahlkraft, Visionen.

  16. zauberlehrling
    03. Juli 2014 13:18

    OT

    Da dürfte die ÖIAG mit Siegfried Wolf jetzt einen sehr vernünftigen Mann an der Spitze haben. Man kann nur jedes Wort unterstreichen:

    http://orf.at/#/stories/2236530/

  17. socrates
    03. Juli 2014 09:43

    Hundsdorfer, Studienkollege von Faymann, ohne Matura, weiss was er seinen Genossen schuldet.
    Ein Pensionssystem, für ALLE und eine Höchstgrenze von 5000€ pro Nase und Antrittsalter 60 wäre die Lösung. Für Kinder in Österreich geboren, die hier aufwachsen, kann 1 Jahr Abschlag gewährt werden.

    • dssm
      03. Juli 2014 10:55

      @socrates
      Das Problem heißt Staat. Jeder Staat wird früher oder später von einer 'Elite' regiert, die nur das eigene Wohl kennt.
      Daher die Lösung: Kein Staat.
      z.B. Eigene Kinder dürfen Zuwendungen an nahe Verwandte (wohl die Eltern) von der Steuer komplett absetzten. Wer seine Kinder gut ausgerüstet in das echte Leben entlässt, kann sich auf einen reichlich versorgten Lebensabend freuen.
      Wer keine Kinder hat, der hat auch keine Kosten für die Kindererziehung, der kann diese Mittel ja ansparen und so seinen Lebensabend finanzieren.
      Und keine Ausnahmen für traurige Einzelfälle!!!

  18. schreyvogel
    03. Juli 2014 09:41

    Ich glaube, A.U. tut Hundsdorfer Unrecht, wenn er meint, dass er "total happy" und ihm sonst alles egal sei.

    Tatsache ist aber, dass er eine ganz klare Prioritätenliste hat, an deren Spitze die Wiederwahl seiner Partei steht. Was schmerzhafte Reformen eben ganz klar ausschließt. Und danach handelt er.

    Wir würden eben einen starken, charismatischen Politiker brauchen, der nötige Maßnahmen mit der nötigen Härte durchsetzt und dennoch Wahlen gewinnt - auch wenn er sie ein bisschen hinbiegen muss.

    Aber woher soll so ein österreichischer Putin kommen?

  19. dssm
    03. Juli 2014 09:27

    Wer sind eigentlich die 'Zahlenden'?
    Die Sozialversicherung fällt auch bei kleinen Einkommen an, trifft also so gut wie alle arbeitenden Menschen.
    Lohn- und Einkommenssteuern werden von einer sehr kleinen Minderheit aufgebracht. Auch Steuern auf Grunderwerb oder PS-starke Autos treffen nur sehr wenige Menschen. Damit ist mehr als die Hälfte der Staatseinnahmen von vielleicht 20% der Arbeitenden.

    Damit wird die Vorgehensweise unseres Sozialministers sofort klar. Die Minderheit der Fleißigen, Innovativen und Sparsamen wird zur Kasse gebeten, da lässt sich mit Neidargumenten sogar noch politische Kleingeld schlagen, während die breite Masse Zuckerln bekommt, was wiederum am Wahltag gut ankommt. Repräsentative Demokratie eben.

  20. Wolfgang Bauer
    03. Juli 2014 08:58

    Die SPÖ schafft mit Hilfe von Arbeiterkammer und ÖGB eine massiv unternehmerfeindliche Stimmung im Land. Die SPÖ weigert sich, die Steuerquote zu senken. Sie ist besonders strukturkonservierend. Sie will keine Reformen im Sozialsystem. Sie will das Bildungssystem nach unten nivellieren. Die SPÖ ist damit hauptverantwortlich dafür, dass Unternehmen abwandern, Personal abbauen, weil ihr Vertrauen in die österreichische Zukunft schwindet und dass potentielle Investoren abgeschreckt werden. Auch dafür, dass Hochqualifizierte abwandern ("Braindrain") oder gar nicht nach Österreich wollen.

    Die SPÖ hat im letzten Wahlkampf mit Hundstorfers Gesicht plakatiert "wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz" - im Ausland?
    Brennend stellt sich mir die Frage: WAS WOLLEN SPÖ; AK UND ÖGB eigentlich erreichen? Oder sind sie einfach nur völlig verblödet? Das wäre noch die tröstlichste Variante.

    • La Rochefoucauld
      03. Juli 2014 21:52

      Die ÖVP unter Spindelegger wird sich wie ein Bollwerk dagegen stellen und alles wird gut!

    • ingmann (kein Partner)
      04. Juli 2014 13:38

      pensionsbezugszeitenbegrenzungsgesetz-- 20 jahre sind genug

    • Erythrozyt (kein Partner)
      05. Juli 2014 11:54

      Was sie wollen?
      ES FUNKTIONIERT SEIT DER 70iger JAHREN:
      Mit Versprechungen die Wiederwahl sichern!

    • AppolloniO (kein Partner)
      05. Juli 2014 12:08

      Es ist doch ganz einfach. SPÖ, Gewerkschaft und AK (ein Bund Hadern) wollen Stimmen gewinnen in dem sie das Volk für blöd verkaufen. Das Problem: die Österreicher sind es tatsächlich.

  21. Inger
    03. Juli 2014 08:37

    Ich frag mich immer, wozu braucht man die unendlich vielen Experten und solche , die sich dafür halten bzw. die, die von div. Ministerien und Kammern bezahlt (um nicht zu sagen gehalten werden) um zu behirnen, dass das mit dem Pensionsantrittsalter so nicht weitergehen kann.
    Es ist ja wohl für den Dümmsten klar, dass die Menschen immer älter werden, also
    wird man wohl auch erkennen, dass man da auch etwas länger arbeiten "muss".
    Ich würde meinen, allein das Wort "MUSS" ist in diesem Zusammenhang falsch.
    Ich hab noch nie gehört, dass sich jemand freut, dass er gesundheitlich noch so gut beisammen ist, dass er noch arbeiten "DARF" - und da fangt's ja schon an. Es wird durchwegs, wenn wer in die Fünfziger kommt, schon nur mehr davon geredet, dass er noch so und so viele Jahre arbeiten muss. Ich versteh das einfach nicht. Es heisst ja andererseits, für die Menschen ist das Gefühl gebraucht zu werden, ein ganz wichtiges. Wenn einer arbeitslos wird, dann ist dieses Gefühl weg, und der oder die Betreffende fällt oft in Depressionen. Wenn es aber darum geht, sehr früh in Pension gehen zu dürfen, dann existiert dieses Gefühl nicht mehr?
    Natürlich kommt es immer darauf an, wie es mit der Gesundheit ausschaut, der berühmte Dachdecker wird nicht so lange arbeiten können, wie ein Schreibtischtäter Aber es muss ja nicht sein, dass der noch auf dem Dach arbeitet, es gibt sicher auch andere Tätigkeiten, für die ein älterer Dachdecker geeignet ist.
    Für mich sind das so unvorstellbare Gedankengänge, weil ich sie persönlich nicht kenne. Klar, wenn man älter wird, ist man vielleicht nicht mehr so leistungsfähig, aber das gleicht sich doch durch Erfahrung, Gelassenheit und vor allen Dingen Können aus.
    Ich will ja gar nicht aufzählen, was die Jungen nicht können (auch nicht können können, auf Grund ihrer mangelnden Erfahrung) - sie können teilweise auch nichts dafür, weil es wird ihnen ja nicht mehr beigebracht, dass man was leisten muss, um was oder wer zu sein. Das langsamere, aber stetige Hinaufarbeiten hatte schon auch was, heutzutage meinen ja viele, sie könnten gleich oben irgendwie einsteigen. Das funktioniert aber nicht.
    Auch da passt ein alter Omaspruch: Lehrjahre sind keine Herrenjahre!!!
    Die Lehrjahre braucht jeder, auch wenn er ein abgeschlossenes Studium hat, weil
    Theorie und Praxis klaffen weit auseinander.

  22. Yoshinori Sakai
    03. Juli 2014 08:14

    Der Herr Hundstorfer hat halt die Fähigkeit, beruhigend und sympathisch in den Medien rüber zu kommen.

    Hundstorfer ist sozusagen die menschgewordene Beruhigungspille für die Bevölkerung und somit eine Geheimwaffe der SPÖ bei den Wählern.

    Alle Experten sagen, dass eine Arbeitswelt und ein Arbeitsmarkt auch für ältere Menschen entstehen sollte so wie etwa in Schweden und so wie in allen Ländern wo die Menschen länger im Arbeitsleben aktiv sind.

    So wie es aussieht will Hundstorfer nichts dafür tun, damit ein Arbeitsmarkt für Ältere entsteht. Das was in Österreich passiert ist das Hinausschieben eines Problems, des Pensions-Finanzierungsproblems, von dem alle wissen dass es da ist.

    Aber Hundstorfer ist es nicht wichtig das Problem zu lösen, sondern er glaubt mit seiner positiven Wirkung in den Medien die Öffentlichkeit noch weiter beschwichtigen zu können.

    • Pumuckl
      03. Juli 2014 08:36

      Denke, da haben Sie Hundstorfer und seine Rolle in der SPÖ gut beschrieben.
      Gut für die SPÖ! Für Österreich auch ? ? ?

  23. Brockhaus
    03. Juli 2014 07:34

    Nicht nur Herrn Hundstorfer ist das egal. Bereits viele Sozialminister davor scheuten sich beharrlich, notwendige Pensionsreformen durchzuführen, obwohl sich die Entwicklung schon Jahrzehnte abzeichnete und nicht nur von Experten vorhergesagt und gewarnt wurde.

    Das einzige was unsere Politiker wirklich interessiert, sind die nächsten Wahlen und das Volk glaubt ihren Lügen. Immer wieder.

  24. Markus Theiner
    03. Juli 2014 06:59

    Österreichs Elend in mehr als einem Satz ist das gleiche Elend wie im Rest Europas - nur intensiver als in den meisten anderen Staaten:
    Eine politische Klasse, die verzweifelt versucht engagiert und effizient zu wirken und daher bei jedem Problem sofort neue Gesetze schreiben müssen. Das führt aber zu einem extrem komplexen Regelwerk mit unzähligen Regeln, Ausnahmen von den Regeln und Ausnahmen von den Ausnahmen.
    Der ohnehin unrealistische Anspruch der Juristerei, dass jeder Bürger verpflichtet ist alle Gesetze zu kennen, die ihn irgendwie betreffen, ist damit endgültig unmöglich. Viele Maßnahmen bringen nichts, weil die Menschen für die sie gedacht wären davon nichts wissen oder zumindest nicht wissen wie sie davon profitieren könnten. Daher führt man noch mehr Maßnahmen ein, die auch am Ziel vorbei gehen. Wer sich hauptberuflich mit Anspruchsoptimierung auseinander setzt oder sich entsprechend ausgefuchste Berater leisten kann, der kann daher einiges abstauben, während auf der anderen Seite immer noch behauptet wird, dass es zu wenig Maßnahmen gibt.
    Gleichzeitig wird jeder Einzelfall, der auch nur im entferntesten nach Härtefall aussieht, gerne von den Medien breit getreten. Daher neigt die Politik zu immer weiteren Ausnahmen und vor allem zu immer weniger strengen Kontrollen. Ein Phänomen, das von der Bestrafung von Hundehaltern ohne Plastiksackerl bis zu Kontrolle von Bankern mit Plastiksackerl reicht.

  25. Pumuckl
    03. Juli 2014 03:07

    Minister Hundstorfer wie der bekannte FUCHS UND DIE TRAUBEN, WELCHE IHM ZU HOCH HÄNGEN ?

    ° Unterläßt der Minister Minister Reformen, weil er und seine SPÖ Angst vor den nächsten Wahlen hat ? Ist den Sozialisten ihre Macht wichtiger als Österreich ?

    ° Oder erkennt Minister Hundstorfer zwar die Notwendigkeit von Reformen, ist aber unfähig, sie umzusetzen?

    • Pumuckl
      03. Juli 2014 06:57

      Da fällt einem wieder ein ( wörtlich aus Wikipedia ):

      Am 8. September 2005 unterschrieb Hundstorfer eigenhändig als Vertreter aller BAWAG-Aktionäre ( Gewerkschaftsstiftung, Vermögensverwaltung und ÖGB ), dass Verbindlichkeiten in Höhe von 1,53 Milliarden € der BAWAG dem ÖGB übertragen werden. Er verschwieg dies bis Juni 2006 und rechtfertigte sich dann, als er von Medien mit seinem Handeln konfrontiert wurde mit den Worten: " ICH
      WUSSTE NICHT, WAS ICH DA UNTERSCHRIEB. "

      Dieser Minister Hundstorfer trägt für Österreich eine jährlich hoch zweistellige Milliardenverantwortung und die SPÖ denkt darüber nach, ihm noch bedeutendere Ämter zu übertragen.

      Ist Österreich wirklich so arm an qualifizierten Persönlichkeiten?

    • Gandalf
      04. Juli 2014 00:20

      @ Pumuckl:
      Ich fürchte, leider ja.

      .





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