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Freundschaft!

Die Wiener Holding betreibt den 24-Stunden-Sender „W24“ für alle UPC-Kabelhaushalte. Da alle Wiener auch Zwangskunden dieser Holding sind, dürfen sie dieses Fernseh-Vergnügen mitfinanzieren. Aber dafür bekommen sie auch einiges geboten. Zum Beispiel eine vierstündige Übertragung vom Mai-Aufmarsch auf dem Wiener Rathausplatz.

Live. Und ungeschminkt. Aber unendlich begeistert. Und so durfte der geneigte Zuseher sich an mancherlei Blüte der poetischen Parteirhetorik erfreuen, die ihm sonst entgangen wäre.

Beim Interview mit den Genossen der SP Döbling etwa ging’s um den sozialen Wohnbau, der im vornehmen 19. besonders wichtig ist, denn, so bemerkte die bildhübsche Interviewerin ein bisschen traurig: „Ist halt immer noch ein Villenbezirk, Döbling....“ Nicht lange und die junge Dame wird die „Zeit im Bild“ moderieren. Intelligenz der Fragestellung und richtiger Blickwinkel prädestinieren sie für eine große Karriere.

Und dann die SP aus Ottakring. Jener Bezirk, aus dem die meisten Prominenten stammen, wie W24 uns frohlockend mitteilte – nämlich Ulli Sima, Christian Oxonitsch und Michael Häupl. Diese Bezirksabordnung kam nicht allein. Sie brachte als Festgeschenk die deutsche „Bolschewistische Kurkapelle“ mit. Man ist ja kosmopolitisch – denn, so verkündete man via Lautsprecher über den ganzen Rathausplatz: „Gemeinsam kämpfen wir für ein Miteinander über – (man höre und staune!) – die Bezirksgrenzen hinaus!“

Freilich verdankt man der W24-Übertragung auch (unkommentiert gebliebene) Bilder vom stillen Protest. Da trugen einige Teilnehmer Straßenschilder mit der Aufschrift „1., Platz der Arbeitslosen“ zur Kundgebung und hielten sie den Parteigranden vor die Nase. Und Transparente mit Aufschriften wie: „Wer bei der Bildung spart ist dumm. Bumm.“ Oder „Buenas Noches Companeros! Wer hat uns verraten?“

Wer weiß, dass sich die Mitarbeiter der Wiener Holding in Listen eintragen müssen, in denen sie sich zur Maiaufmarsch-Teilnahme schon im Vorhinein verpflichten, und auch gleich angeben müssen, wie viele ihrer Angehörigen mitmarschieren werden, wundert sich nicht, dass nicht alle Maimarschierer wirklich glücklich aussahen.

Die Granden auf der Tribüne hingegen strahlten und winkten mit ihren roten Tüchlein. Und allesamt verströmten sie Kampfrhetorik in Richtung Europa. Das sie endlich mit einer Millionärssteuer retten wollen. Und wo sie gegen die herrschenden Neoliberalen kämpfen werden. („Ohne Kampf kein Fortschritt“ hat ja auch die Fraktion Sozialistischer Gewerkschafter am 1. Mai ganzseitig inseriert – als ob zu „Fortschritt“ die Voraussetzungen „Plan“ oder „Anstrengung“ nicht besser passen würden).

Viel Musik wurde gespielt. Nur nicht das schöne Lied: „Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste, das es gibt auf der Welt“. Aber den Freund, ihren Spitzenkandidaten, haben Faymann, Häupl und Co. ja auch gar nicht mitgenommen auf den Rathausplatz zu ihrer Einpeitsch-Veranstaltung zur EU-Wahl. Der wurde lieber sang- und klanglos in Kärnten verräumt.

Freundschaft.

  

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Mai 2014 14:52

    Erinnert sehr an die Feiern wie weiland im sozialistischen Ostblock, allen voran in der DDR kurz vor dem Untergang und genauso werden die roten Genossen hoffentlich bald enden, nämlich am Misthaufen der Geschichte.

    (Eugen) Freund(erlwirt)schaft!

  2. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Mai 2014 17:13

    Willkommen im letzten europäischen Marxismusmuseum, samt Laienschauspieltruppe und Jubelpersern. Dagegen sind die niederbayrischen Passionspiele ein matter Abglanz. Nur der Faymann als Erlöser lässt in der Rolle noch etwas zu wünschen ...

    Besonders Touristen aus den ehemaligen Ostblockländern kriegen bestimmt sowas von Retro-Orgasmen, wenn sie den Häupel und die ganzen roten Bankdirektoren, die sich am 1. Mai als Arbeiterführer verkleiden, sehen werden. Dabei haben sie gar nicht verstanden, was am Alexanderplatz in Berlin, am Roten Platz in Moskau, überall tatsächlich gelaufen ist: da standen alle, schwangen die Hände von rechts nach links und umgekehrt und haben gerufen, was leider im Lärm unterging - so nicht Genossen, nein, nein , so nicht ! Aber auf der Tribüne hats keiner gehört.

    Je strammer die unten marschieren, desto sicherer ist der Untergang - schaut Euch die Aufnahmen von Honecker an, am 1. Mai 1989 - im Herbst war der ganze Spuk vorbei. Jetzt gehts naß durch, Genossen. Aber bestimmt hat schon einer von euch diese gewisse New Yorker Nummer wieder gefunden - eh scho wissen, die seinerzeit vom Waldheim ...

  3. Ausgezeichneter KommentatorEco
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Mai 2014 15:29

    Der 1. Mai gehört in die Mottenkiste der Geschichte. Wenn es den Sozis entgangen sein sollte, ihnen sind die Gegner und die Kampfthemen abhanden gekommen.
    Allein die Rhetorik " Kampf gegen ..... ".
    Wogegen wollen sie ernstlich kämpfen ? Ach ja " für die Millionärssteuer " und für
    eine weitere Urlaubswoche und allenfalls für eine Verlängerung der Hacklerregelung.
    Alles Kampfthemen, die den Staat und die Wirtschaft, die ihnen Arbeit gibt, schädigen. Mögen sie auch noch so gegen die Arbeitgeber aufmarschieren, ohne
    Arbeitgeber gäbe es eben keine Arbeit. Ach, ich habe vergessen, dass viele der
    Aufmarschierer noch davon träumen, der Staat sollte ihr Arbeitgeber sein.
    Das ist immer in die Hose gegangen. Dann könnten sie nur mehr die Internationale singen.

  4. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Mai 2014 21:20

    Eugen Freund auf SPÖ-Plakat mit zwei Slogans:

    Europa im Kopf.
    Österreich im Herzen

    Vorschlag für engagierte Sprayer:

    Brett vor dem Kopf.
    ORF-Pension im Herzen

  5. Ausgezeichneter KommentatorDr. Otto Ludwig Ortner
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Mai 2014 16:35

    Was hat sich der SPÖ Finanzminister Ferdinand Lacina 1992 gedacht, als er die Vermögenssteuer abschaffte? Und was hat sich seither in Österreich wesentlich verändert?
    Soweit mir erinnerlich, war die - damals breitgestreute, nicht auf Spitzenvermögen beschränkte - Vermögenssteuer administrativ sehr aufwendig und das Vermögenssteuer-Aufkommen geringer als der Aufwand. Das dürfte sich wohl kaum geändert haben, verstand doch BM Lacina mehr von Finanzpolitik als - offenbar - seine Nachfolger. Geändert hat sich, daß der Personalstand der Finanzämter - auch wegen der Abschaffung der Vermögenssteuer - sehr herabgesetzt wurde. Es ist den Finanzbeamten ganz gewiß nicht möglich, den Vermögensstand aller Österreicher rechtsstaatlich festzustellen. Das wäre aber die Grundlage der "Vermögenssteuer".
    Die Forderung nach der "Millionärsteuer" ist daher als politische Hetze gegen Mitbürger anzusehen, und durch die Herbeiführung einer Rechts-Unsicherheit hinsichtlich der in der Bundesverfassung zugesicherten Unverletzlichkeit des Eigentums sowohl moralisch als - davon untrennbar - wirtschaftlich schädlich. Der Angriff auf das Eigentum war überall der Weg in's Elend, auch wenn der Pofel jubelt!

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Mai 2014 23:01

    Die Roten sind doch wirklich nur grauslich. Sie lassen sich auf Kosten des Volkes feiern, obwohl ein Trauermarsch angebracht gewesen wäre. Ein 1. Maiaufmarsch ist wohl mittlerweile ein wenig überholt, wo die Arbeiterklasse von den Sozialisten nicht mehr vertreten, sondern ausgebeutet wird. Die Arbeiter zahlen mit ihren Steuern z.B. mit an Nationalbanks-Gehältern u. Pensionen, an AK Gehältern u. Pensionen, an Gewerkschafts Gehältern u. Pensionen,....also für den Nadelstreifsozialismus. Lt. Eugen Freund geht jeder Arbeiter mit 3000€ brutto nach Hause. Hat Hr. Freund, od. ein anderer gut bezahlter, roter Parteigenosse je über die Diskrebanz dieser Entlohnung nachgedacht?

    Da lob ich mir unsere örtlichen freiwilligen Feuerwehren. Die stellen am 1. Mai einen Maibaum auf und veranstalten ein Fest für ALLE. Da sitzen Schwarze, Rote, Blaue und auch die paar Grünen (die wir vorweisen können) zusammen und ALLE geben einen Einsatz für die gute Sache.
    Leider wurde die Feierstimmung dch. einen Unfall mit zwei rel. Schwerverletzten getrübt. Aber alle Schwarzen, alle Roten, alle Blauen und die Grünen halfen unaufgefordert bei der Bewältigung des Problemes.

    Und nun frage ich (natürlich sehr einfach dargestellt) wozu wir einen alles reglementierenden Staat mit einem Parteiapparat brauchen, wo doch das Volk ohnehin in der Lage ist für sich selbst zu sorgen. (Mir ist bewußt, meine Gedanken sind "retro" und sicher "nazi" und "gaga".)

    Freiheit statt (roter) Freundschaft

  7. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Mai 2014 19:09

    „Ist halt immer noch ein Villenbezirk, Döbling....“

    Die Genossin kann halt nicht verkraften, dass Wien-Döbling noch immer eine bürgerliche Mehrheit hat.
    Dabei hat die SPÖ in den 50er und 60er Jahren genug getan, um den Bezirk mit hässlichen Gemeindebauten zu verschandeln um die Mehrheit im Bezirk zu erhalten.
    Es ist ihr zwar nicht gelungen aber mittlerweile haben es ihr bürgerliche Immobilienhaie mit Erfolg nachgeahmt, widerliche Betonklötze verunzieren das Ortsbild von Grinzing, Sievering und Neustift bis hinauf zum Wienerwald.
    Das geht jetzt allerdings nicht zuletzt auf das Konto des ÖVP-Urgesteins, Bezirksvorsteher Adi Tiller!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSicherheit
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Mai 2014 21:52

    Neben dem 21jährigen Rumänen wollen nun auch Polen unsere Frauen ans Leder. Ist das der Dank für die von uns finanzierten EU-Finanzhilfen an diese Länder? Oder will man in rassistischer Manier einheimische Frauen vernichten? Freundschaft!

    "Wieder sind Frauen in Wien Opfer eines brutalen Überfalls geworden. Drei Männer haben beim Praterfest am Donnerstagabend zwei Frauen niedergeschlagen und verletzt, weil sie sich geweigert hatten, ihnen Zigaretten zu geben.

    Zeugen alarmierten die Polizei. Beamte der Einsatzgruppe Alarmabteilung (WEGA), die wegen des Praterfests in der Nähe waren, konnten die drei mutmaßlichen Täter festnehmen. Es handelt sich um drei Polen im Alter von 18 bis 20 Jahren. Bei einem der Beschuldigten wurde ein Schlagring vorgefunden. Alle drei sind in Haft."

    http://wien.orf.at/news/stories/2645064/


alle Kommentare

  1. Sicherheit (kein Partner)
    02. Mai 2014 21:52

    Neben dem 21jährigen Rumänen wollen nun auch Polen unsere Frauen ans Leder. Ist das der Dank für die von uns finanzierten EU-Finanzhilfen an diese Länder? Oder will man in rassistischer Manier einheimische Frauen vernichten? Freundschaft!

    "Wieder sind Frauen in Wien Opfer eines brutalen Überfalls geworden. Drei Männer haben beim Praterfest am Donnerstagabend zwei Frauen niedergeschlagen und verletzt, weil sie sich geweigert hatten, ihnen Zigaretten zu geben.

    Zeugen alarmierten die Polizei. Beamte der Einsatzgruppe Alarmabteilung (WEGA), die wegen des Praterfests in der Nähe waren, konnten die drei mutmaßlichen Täter festnehmen. Es handelt sich um drei Polen im Alter von 18 bis 20 Jahren. Bei einem der Beschuldigten wurde ein Schlagring vorgefunden. Alle drei sind in Haft."

    http://wien.orf.at/news/stories/2645064/

    • Sicherheit (kein Partner)
      03. Mai 2014 07:59

      Aber auch am Land geht es rund. Rassistische Übergriffe auf Österreicher wohin man schaut. Dank des EU-Assoziierungsabkommen und der Stillhalteklausel haben Türken defakto unbegrenzte Zuzugsmöglichkeiten.

      http://www.krone.at/Oesterreich/Vater_zueckt_bei_Streit_um_Kinderspielzeug_Messer-Kontrahent_im_Spital-Story-402849

      "Zitat aus Krone-Print OÖ von heute; Seite 23: "Der Türke Murat A. (34) aus Braunau soll Hubert A. (39) aus Burgkirchen mit einem Küchenmesser geschnitten und gestochen haben....Gegen ihn (Murat A.) wird von der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis wegen des Verdachts der absichtlichen schweren Körperverletzung ermittelt. Der Strafrahmen ist bei diesem Delikt sehr hoch, er beträgt bis zu zehn Jahre.""

  2. dottore (kein Partner)
    02. Mai 2014 19:23

    w24 wär gar nicht nötig: auch Ö1 erfreute zum frühstück mit der "internationale" und auf radio wien und Ö3 wurde ausgiebig der "traditionelle maiaufmarsch" gewürdigt...ganz als ob nicht grad noch die letzten 1000 dinosaurier aufmarschierennwürden...wie schön dass russland im kampf gegen die faschisteninvasion erstmals wieder am roten platz paradierte mit 100.000 wie in den goldenen zeiten des sowjetimperialismus

  3. heartofstone (kein Partner)
    02. Mai 2014 18:38

    ORFloch wie es leibt und lebt ...

    Sind die Täter EU-Bürger oder gar Österreicher berichtet das ORFloch gerne darüber ... ansonsten sinds nur Männer oder Jugendliche ...

    Beispiel: Zeugen alarmierten die Polizei. Beamte der Einsatzgruppe Alarmabteilung (WEGA), die wegen des Praterfests in der Nähe waren, konnten die drei mutmaßlichen Täter festnehmen. Es handelt sich um drei Polen im Alter von 18 bis 20 Jahren. Bei einem der Beschuldigten wurde ein Schlagring vorgefunden. Alle drei sind in Haft.

    Gegenbeispiel: der Rest der ORFloch-Website ...

    Frage: Brauchen wir den ORF und die ganzen angestellten sozialistischen Löcher uberhaupt noch?

  4. Inger
    02. Mai 2014 17:57

    Es gibt einfach gewisse Veranstaltungen, die erledigen sich eigentlich durch Zeitablauf von selbst.
    Ich meine, wenn man die ganz Jungen fragen würde, warum am 1. Mai der Aufmarsch ist und warum zu Fronleichnam die Prozession, auf beides würden kaum Antworten kommen.
    Wem interessiert dieses inszenierte Brimborium eigentlich wirklich? Mich giftet der 1. Mai, weil da die Musi schon in aller Hergottsfrühe durch die Gegend trommelt. An einem Tag, an dem man sich mit Genuss noch einmal umdrehen könnte, stört dann die Marschmusik...

  5. ludus
    02. Mai 2014 17:32

    Aber Gutenstein! Wie können Sie nur! Diese *brillante Formulierung* hat zu 17x3 Sternen verholfen.

    • ludus
      02. Mai 2014 17:34

      Sorry, sollte am Ende des Stranges stehen!

    • Gutenstein (kein Partner)
      02. Mai 2014 19:16

      Sehr geehrter Ludus,

      ich konnte :-)

      Und mein Posting war garantiert kein Schuß ins Ofenloch. Aber die "Dame" mischu führt den Blog ja schon seit Jahren an der Nase herum.

      Der liebe Herr Michler hatte mit allen seinen bisher hier geschriebenen Fakten diese Person betreffend schon sehr recht.

      Auch wenn ihm ganz, ganz viele Nicks, die man sonst nicht liest widersprochen haben.

      Jeder Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht. Auch die jahrelange Posterin des Monats.....

    • ludus
      02. Mai 2014 20:50

      Gutenstein

      :-))

    • charlemagne
      02. Mai 2014 21:54

      Lässt doch die arme "Mischu" in Ruhe, sie hat doch nur viele Freunde (oder mehr?), die ihr immer wieder viele Sterne geben für ihre trefflichen Kommentare, zur Abwechslung ändert sie halt manchmal ihre Nicks von "fosca" bis heute eben "mischu", weiß doch eh jeder, "man gönnt sich ja sonst nix" ;-))))

    • charlemagne
      04. Mai 2014 14:26

      Nach kurzer Schockstarre ist die "Dame mischu" schon wieder fest am mitternächtlichen Schreiben, man darf schon jetzt zum Poster des Monats Mai gratulieren! Der Krug wird noch lange gehen......;-))))

  6. kamamur (kein Partner)
    02. Mai 2014 17:28

    Zu Eugen und seiner Freund(derlwirt)schaft:

    Leider hat kein "Freund" ein Schild „Achtung, falscher Freund“ auf der Stirn. Dass es so ist, erfährst Du leider erst in der größten Not.
    Daher, Finger weg von den eigennützigen Blendern der Regierungsparteien. Erst mit Verlust ihrer Mandatsmehrheit im NR stellt sich möglicherweise mehr Volksnähe ein.

    • carambol (kein Partner)
      02. Mai 2014 18:50

      Freund:
      Europa im Hirn
      Österreich im Herzen
      ORF im Arsch

  7. Marcus Aurelius (kein Partner)
    02. Mai 2014 17:27

    Seltsam, dass ausgerechnet die Roten so am 1. Mai hängen, wurde der doch von ihrem angeblich größten Feind eingeführt. (Initialen: A.H.)
    Gestern rief mich ein kanadischer Freund an und fragte mich, warum alle deutsche und österreichischen Behörden unerreichbar seien; er brauche dringend eine Auskunft. "Ist halt der 1. Mai", sprach ich, "der Tag der Arbeit."

    "Das wundert mich sehr", sagte er, der Europa recht gut kennt. "Dieser Feiertag wurde doch von Hitler eingeführt. Warum begeht man ihn noch immer?"
    Dann kamen wir darauf zu sprechen, dass in den U.S.A. und Kanada, wo es weit weniger Feiertage und Urlaub gibt als in Europa, immer am ersten Montag im September ein Äquivalent gefeiert wird, der Labor Day. (G'scheit: So hat man drei freie Tage.)

    "Ich erinnere mich an eine Talkshow im ZDF vor ein paar Jahren", sagte er. "Da warf ein gewisser Herr Kerner vor laufender Kamera eine Frau aus der Sendung, weil sie naiv und sinngemäß sagte, der böhmische Gefreite habe immerhin die Autobahn erfunden." [Eva Herman lag allerdings falsch, wie so viele; die erste Autobahn Deutschlands wurde 1932 von Konrad Adenauer initiiert, als er Kölner Bürgermeister war.]

    Kerner schäumte damals: "Autobahn — das geht ja gar nicht. Raus!"
    So schnell kann man zur Faschistin werden. Zurück zu meinem Kanadier:
    "Komisch. Autobahn darf man nicht mehr sagen, ohne rechtsradikal zu erscheinen. Aber am 1. Mai marschieren, das darf man?"

    • brechstange
      02. Mai 2014 17:48

      Der Tag der Arbeit wird von den SD seit 1890 gefeiert und wurde 1919 zum Staatsfeiertag einer sozialdemokratischen Regierung erklärt.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      02. Mai 2014 18:46

      @brechstange:
      Der 1. Mai wurde ab 1933 durch die Nationalsozialisten zum gesetzlichen Feiertag. Das Reichsgesetz vom 10. April 1933 machte ihn zum Feiertag der nationalen Arbeit. Am 2. Mai 1933 wurden die Gewerkschaften in Deutschland verboten und die Gewerkschaftshäuser gestürmt. Im Jahr 1934 wurde der 1. Mai durch eine Gesetzesnovelle zum „Nationalen Feiertag des deutschen Volkes“ erklärt.

      Mein Dialog mit dem Kanadier betraf bundesdeutsche Verhältnisse und den 1. Mai als gesetzlichen Feiertag. Was Sozialisten et al. früher anderswo und privatim feierten, war nicht das Thema.

  8. A.K.
    02. Mai 2014 12:19

    Eine Erinnerung an meine Schulzeit und an einen damaligen 1. Mai:
    Ich hatte einen – von mir geschätzten – Deutschprofessor, der uns einmal als Schularbeitsthema „Was ich am 1. Mai machte“ (oder so ähnlich lautend) u.a. zur Auswahl unter drei Themen stellte. (Dieser Professor, ein wirklich guter Lehrer, soll dem Vernehmen nach CV-er gewesen sein...)
    Ich wählte dieses Thema und da wir gerade im Unterricht von Malerei mit der Sprache gesprochen hatten, erwähnte ich mein Beobachtungen der Mai-Demonstranten, die im hellen Sonnenlicht, mit Fahnen mit Bauarbeiterspruchbändern zum Maiaufmarsch gingen, bzw mit rot geschmückten Fahrrädern fuhren und auch die generelle, durch schönes Wetter begünstigte, festliche Stimmung.
    Von meinem Elternhaus geprägt, merkte ich aber an, daß ich mich selbst weniger am Maiaufmarsch, sondern eher am Hl. Josef von Nazaret, dem Zimmermann und Patron der Arbeiter als Vorbild orientiere.
    Mein Aufsatz wurde mit „Sehr gut“ benotet...

  9. Doppeladler
    02. Mai 2014 09:33

    Es müßte dringend rechtlich geprüft werden, ob hier nicht öffentliche Mittel widerrechtlich parteipolitisch verwendet wurden. M. E. liegt hier nämlich ein klarer Mißbrauch vor.

    Es ist grauslich, wie hier die SPÖ schamlos vorgeht. Nicht einmal der allmächtige Herrscher im St. Pöltner Landhaus ist soweit gegangen.

  10. socrates
    02. Mai 2014 05:20

    Für die ÖVP würde niemand marschieren. Für die privatisierten Unternehmen würde niemand marschieren. Ihre Beschäftigten würden am 1. Mai für die Roten marschieren.
    Für die Kirche marschiert fast niemand mehr.
    Weit haben wir es mit der Ideologielosigkeit gebracht!gebracht

    • brechstange
      02. Mai 2014 17:50

      Bei den Heiligsprechungen waren mehr als 800.000 Menschen am Petersplatz. Nur zeigt man das nicht gern im TV.

  11. Brigitte Imb
    • Undine
      02. Mai 2014 17:15

      @Brigitte Imb

      Vaclav Klaus scheint um Meilen weiter zu blicken als unsere wachsweichen politischen JA-Sager!

  12. schreyvogel
    02. Mai 2014 00:45

    Die W24-Sendung war technisch sehr schlecht - jede zweite Minute gab es eine Bild- und Ton-Störung von 30 Sekunden, und das ununterbrochen die ganze Zeit. Meine Schadenfreude war grenzenlos.

    Sehr lustig war der Oxonitsch. Während des Anmarsches machte er ununterbrochen mit weit ausgebreiteten Armen Grußgesten nach allen Richtungen - besser als jeder Papst dies konnte. Ein wahrer Grüß-August.

    Das W24-Kamerataem brillierte in der Kunst, 7 Leute so aufzunehmen, dass sie wie 700 aussahen.

    Die ganze Veranstaltung spielte sich so ab, als ob es keine Migranten gäbe, nur autochtone Proletarier..

    Aber das Wetter hat gepasst.

    • Undine
      02. Mai 2014 17:19

      @schreyvogel

      *******!

      Fast hätten Sie mich mit Ihrer lebhaften Schilderung dazu gebracht, mich nachträglich an diesem roten Schmarren zu delektieren, aber es tut mir doch leid um die vertane Zeit! :-)))))

  13. Brigitte Imb
    01. Mai 2014 23:01

    Die Roten sind doch wirklich nur grauslich. Sie lassen sich auf Kosten des Volkes feiern, obwohl ein Trauermarsch angebracht gewesen wäre. Ein 1. Maiaufmarsch ist wohl mittlerweile ein wenig überholt, wo die Arbeiterklasse von den Sozialisten nicht mehr vertreten, sondern ausgebeutet wird. Die Arbeiter zahlen mit ihren Steuern z.B. mit an Nationalbanks-Gehältern u. Pensionen, an AK Gehältern u. Pensionen, an Gewerkschafts Gehältern u. Pensionen,....also für den Nadelstreifsozialismus. Lt. Eugen Freund geht jeder Arbeiter mit 3000€ brutto nach Hause. Hat Hr. Freund, od. ein anderer gut bezahlter, roter Parteigenosse je über die Diskrebanz dieser Entlohnung nachgedacht?

    Da lob ich mir unsere örtlichen freiwilligen Feuerwehren. Die stellen am 1. Mai einen Maibaum auf und veranstalten ein Fest für ALLE. Da sitzen Schwarze, Rote, Blaue und auch die paar Grünen (die wir vorweisen können) zusammen und ALLE geben einen Einsatz für die gute Sache.
    Leider wurde die Feierstimmung dch. einen Unfall mit zwei rel. Schwerverletzten getrübt. Aber alle Schwarzen, alle Roten, alle Blauen und die Grünen halfen unaufgefordert bei der Bewältigung des Problemes.

    Und nun frage ich (natürlich sehr einfach dargestellt) wozu wir einen alles reglementierenden Staat mit einem Parteiapparat brauchen, wo doch das Volk ohnehin in der Lage ist für sich selbst zu sorgen. (Mir ist bewußt, meine Gedanken sind "retro" und sicher "nazi" und "gaga".)

    Freiheit statt (roter) Freundschaft

    • M.S.
      02. Mai 2014 00:27

      @Brigitte Imb

      Wahrscheinlich freuen sich die Genossen auch darüber, dass dem Cap wegen der sozialen Gerechtigkeit ein zusätzliches Körberlgeld verschafft wurde.

    • Brigitte Imb
      02. Mai 2014 01:37

      Aber sicher doch, denn vom wirklichen Leben kriegen diese Schmarotzer in ihrem Wolkenkuckucksheim nichts mit. Damit möchten sie gar nicht belästigt werden. Ihre Sonntagsreden, bzw. 1. Mai Reden, verlangen ihnen ohnehin beinahe Unmenschliches ab, indem sie sich dem Pöbel zeigen.

  14. Undine
    01. Mai 2014 22:17

    Pfeifen die GRÜNEN wirklich schon aus dem allerletzten Loch???

    "Wahlhelfer der Grünen müssen nicht die Grünen wählen"

    http://www.unzensuriert.at/content/0015293-Wahlhelfer-der-Gr-nen-m-ssen-nicht-die-Gr-nen-w-hlen

    Auch DAS soll man bis zur EU-Wahl nicht vergessen:

    "Illegal? EU-Abgeordnete lassen sich „zweite Pensionsvorsorge“ vom Steuerzahler finanzieren "

    http://www.unzensuriert.at/content/0015282-Illegal-EU-Abgeordnete-lassen-sich-zweite-Pensionsvorsorge-vom-Steuerzahler

    Der Sozialist Martin Schulz ist besonders "fürsorglich", wenn es um seine Freunde geht:

    "Erst jüngst bewies der Sozialist Schulz, dass er ein Privilegienritter ist, indem er seine bisherigen engsten Mitarbeiter mit Top-Jobs in der EU-Parlamentsverwaltung versorgen ließ."

    Die BERLINER sind auch nicht zu beneiden; brrrrr:

    "Berlin: Schwuler SPD-Bürgermeister könnte Muslim als Nachfolger bekommen"

    http://www.unzensuriert.at/content/0015283-Berlin-Schwuler-SPD-B-rgermeister-k-nnte-Muslim-als-Nachfolger-bekommen

    • M.S.
      02. Mai 2014 00:13

      @Undine

      Wenn der Häupl noch eine Periode verlängert, könnte Wien danach auch einen muslimischen Bürgermeister als Nachfolger bekommen.

    • Undine
      02. Mai 2014 23:51

      @M.S.

      Was da wohl der Rathausmann in luftiger Höhe dazu sagen würde??? Jedenfalls werden sich dann zumindest die Wiener an die Muezzins gewöhnen müssen.....

  15. oberösi
    01. Mai 2014 21:20

    Eugen Freund auf SPÖ-Plakat mit zwei Slogans:

    Europa im Kopf.
    Österreich im Herzen

    Vorschlag für engagierte Sprayer:

    Brett vor dem Kopf.
    ORF-Pension im Herzen

  16. Josef Maierhofer
    01. Mai 2014 21:17

    Positiv habe ich am heutigen Tag gefunden, dass die Straßenbahnen und U-Bahnen, außer natürlich in der Feierzone, gefahren sind, so konnte ich einen sonnenreichen, langen Wandertag genießen, wie ganz viele andere Mitmenschen.

    Am Rathausplatz waren die 'Haberer' versammelt und die Kulisse bildete sicher sehr zahlreich die Klientel aus der 'Baddei'-'geförderten' Gemeindewohnung, ist auch schon rar geworden, diese Klientel. Was ich nicht gefunden habe in dem Bericht, wahrscheinlich hätte ich die auch nicht auf dem Rathausplatz gefunden, ist das 'zweite Standbein', die hofierten Zuwanderer aus meist islamischen Landen. Denen sind diese Apparatschiks nämlich völlig egal, die kennen bloß die Adresse vom Grünanwalt und vom Sozialamt und vom Iman haben sie gehört, dass sie das 'Kreuzerl', ja richtig das 'Kreuzerl', nur noch bis 2045 machen müssen, dann brauchen sie das nicht mehr, wenn sie in den ihnen zur Verfügung gestellten und aus Steuergeldern sanierten Gemeindewohnungen fleißig genug Kinder produzieren. Vielleicht gibt es bei der SPÖ Wien bald eine neue Regel, wer zum Maiaufmarsch kommt, bekommt eine Gemeindewohnung in Wien, zutrauen würde ich diesen Leuchten und Volksverrätern das schon.

    Sonst wird es halt wieder einmal eine 'Rekordbeteiligung' am 'Festl' gegeben haben. Vor vielen Jahren gab es noch den Marsch der Musikkapellen zum Rathausplatz, aber aus dem roten Bezirk Favoriten habe ich heuer keine abmarschieren gesehen, auch voriges Jahr nicht ....

    EU-Wahlkampfauftakt ohne Freund, nein das ist gar nicht freundlich, weiß man dort etwa gar schon, dass diesmal für die SPÖ bei der EU Wahl nichts zu holen sein wird, mit Freund an der Spitze. Vielleicht hätte er am Tag der Arbeit die Arbeitslöhne müssen auswendig kennen ... so konnte er sich das ersparen.

    'Freund'schaft !

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      03. Mai 2014 07:24

      Zur Millionärssteuer:
      Rechnet man die Jahresgehälter etwa von Häupl & Co über die Jahrzehnte ihrer Polit-Funktionen zusammen, dann sind diese "proletarischen Arbeitervertreter", die nichteinmal einen Nagel einschlagen können, ohne nachher den Arbeiter-Samariterbund zu bemühen, allesamt Netto-Millionäre!
      Jenen Genossen, welche am 1. Mai zu dieser "machtvollen" Demonstration der Arbeiterschaft (?) am Rathausplatz zu den roten Fahnen gerufen wurden, ist dies mangels Anwendung der vier Grundrechnungsarten (oder mangels Intelligenz?) wohl nicht bewußt.
      Doch vielleicht könnte sich ein ach so freier und unabhängiger Journalist finden, der in (s)einem ohne politische Inseratenschaltungen dahinvegetierenden Qualitätsblattl die Netto-Monatsgehälter der obersten SPÖ-Funktionäre veröffentlicht. Allerdings würde er dann ab nächstem Tage - wenn überhaupt - nur mehr über die Geburtenrate der Turmfalken auf dem Wiener Rathaus berichten dürfen...
      Auch ich erinnere mich nostalgisch an die 1. Maien meiner Kind- und Jugendzeit, als ich in der Früh vom Fenster meines Kabinetts die unter dem Klang ihrer Musikkapellen und festlich geschmückten Züge der SPÖ-Bezirksvertretungen ihren Fahnen nach etwa über die Lerchenfelderstraße, die Burggasse und die Westbahnstraße, in Richtung Ring marschieren sah. Besonders in Erinnerung sind mir die mit rot-weißem Krepppapier geschmückten Fahrräder der Roten Falken und die Fähnchen mit den drei Pfeilen im Kreise, welche wirklich von jedem Fenster der Gemeindebauten wehen (mußten?), in Erinnerung geblieben. Dazu gab es an den Fensterstöcken eigens montierte Fähnchenhalter.
      Am vergangenen 1. Mai, wie auch an jenen früherer Jahre, konnte ich an den meinen Wohnsitz umgebenden Gemeindebaufenstern keine Fähnchen mehr entdecken. Entweder hatten sich diese die darin noch (über-)lebenden Restgenossen woanders hingesteckt, oder die nun mehrheitlich die Gemeindebauten bevölkernden Neo-Wiener fühlen sich der SPÖ doch - noch - nicht so verbunden, wie es sic

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      03. Mai 2014 07:27

      Ergänzung:
      sich die "leider nein-Millionäre" Häupl, Brauner und Genossen erhoffen...

  17. terbuan
    01. Mai 2014 20:10

    Wie sich die Zeiten ändern!
    Als kleines Kind hatte ich (noch völlig ideologiebefreit) die bunt geschmückten Straßenbahnen am 1. Mai bewundert, heute empfinde ich nur mehr Abneigung, besser Abscheu gegen diese "Maiaufmärsche", ewig gestrige Klassenkämpfer ziehen wie Marionetten über die Ringstraße und werden anschließend mit Würstel und Bier versorgt.
    Die alte Tante SPÖ erinnert sich in Nostalgie an die alten Zeiten, als in Moskau und Ost-Berlin noch die Genossen auf dem Roten Platz und in der Stalinallee die Fäuste erhoben, einfach nur widerlich!

  18. Politicus1
    01. Mai 2014 19:57

    Marschieren unter Druck!
    Wie weiland in der DDR marschieren die Roten am 1. Mai in Wien schön geordnet und zusammengefasst nach den VEBs, d.h. den sozialistisch dominierten städtischen Betrieben, z.B. die sozialistische Einheit des Hanusch-Spitals.
    Wer kann es da noch wagen, nicht mit zu marschieren, wenn in der geschlossenen Abordnung des WGK-Spitals für jedermann genau ersichtlich ist, wer brav ist und die Reihen füllt ...

    Warum trauen sich die Roten nicht, einen anonymisierten Aufmarsch zu organisieren, wo sich jeder Marschtaugliche an einem zentralen Sammelpunkt (z.B. Schwarzenbergplatz) einfindet und dann gemeinsam zur Ehrentribüne marschiert wird?
    Fürchten sie vielleicht gar, dass dann nicht mehr unter Psychodruck und interner Betriebskontrollle stehende Krankenpfleger und Straßenbahnfahrerinnen dem Huldigungsmarsch für Häupl und seine Stadträttinnen fern bleiben könnten??

  19. terbuan
    01. Mai 2014 19:09

    „Ist halt immer noch ein Villenbezirk, Döbling....“

    Die Genossin kann halt nicht verkraften, dass Wien-Döbling noch immer eine bürgerliche Mehrheit hat.
    Dabei hat die SPÖ in den 50er und 60er Jahren genug getan, um den Bezirk mit hässlichen Gemeindebauten zu verschandeln um die Mehrheit im Bezirk zu erhalten.
    Es ist ihr zwar nicht gelungen aber mittlerweile haben es ihr bürgerliche Immobilienhaie mit Erfolg nachgeahmt, widerliche Betonklötze verunzieren das Ortsbild von Grinzing, Sievering und Neustift bis hinauf zum Wienerwald.
    Das geht jetzt allerdings nicht zuletzt auf das Konto des ÖVP-Urgesteins, Bezirksvorsteher Adi Tiller!

  20. Beckmesser
    01. Mai 2014 18:11

    Was will man von den geistigen Hinterwäldlern und ideologieverseuchten Genossen erwarten. Zum xten Male die Verteilungsgerechtigkeit, die einem schon zum Halse heraushängt. Diese gilt ja nur für die Leistungsträger, nicht aber für Schmarotzer. Die EU im Kopf und den eigenen Vorteil im Herzen. Bei unserem System der organisierten Verantwortungslosigkeit kann der Untergang schwerlich verhindert werden.

  21. Helmut Oswald
    01. Mai 2014 17:13

    Willkommen im letzten europäischen Marxismusmuseum, samt Laienschauspieltruppe und Jubelpersern. Dagegen sind die niederbayrischen Passionspiele ein matter Abglanz. Nur der Faymann als Erlöser lässt in der Rolle noch etwas zu wünschen ...

    Besonders Touristen aus den ehemaligen Ostblockländern kriegen bestimmt sowas von Retro-Orgasmen, wenn sie den Häupel und die ganzen roten Bankdirektoren, die sich am 1. Mai als Arbeiterführer verkleiden, sehen werden. Dabei haben sie gar nicht verstanden, was am Alexanderplatz in Berlin, am Roten Platz in Moskau, überall tatsächlich gelaufen ist: da standen alle, schwangen die Hände von rechts nach links und umgekehrt und haben gerufen, was leider im Lärm unterging - so nicht Genossen, nein, nein , so nicht ! Aber auf der Tribüne hats keiner gehört.

    Je strammer die unten marschieren, desto sicherer ist der Untergang - schaut Euch die Aufnahmen von Honecker an, am 1. Mai 1989 - im Herbst war der ganze Spuk vorbei. Jetzt gehts naß durch, Genossen. Aber bestimmt hat schon einer von euch diese gewisse New Yorker Nummer wieder gefunden - eh scho wissen, die seinerzeit vom Waldheim ...

  22. Dr. Otto Ludwig Ortner
    01. Mai 2014 16:35

    Was hat sich der SPÖ Finanzminister Ferdinand Lacina 1992 gedacht, als er die Vermögenssteuer abschaffte? Und was hat sich seither in Österreich wesentlich verändert?
    Soweit mir erinnerlich, war die - damals breitgestreute, nicht auf Spitzenvermögen beschränkte - Vermögenssteuer administrativ sehr aufwendig und das Vermögenssteuer-Aufkommen geringer als der Aufwand. Das dürfte sich wohl kaum geändert haben, verstand doch BM Lacina mehr von Finanzpolitik als - offenbar - seine Nachfolger. Geändert hat sich, daß der Personalstand der Finanzämter - auch wegen der Abschaffung der Vermögenssteuer - sehr herabgesetzt wurde. Es ist den Finanzbeamten ganz gewiß nicht möglich, den Vermögensstand aller Österreicher rechtsstaatlich festzustellen. Das wäre aber die Grundlage der "Vermögenssteuer".
    Die Forderung nach der "Millionärsteuer" ist daher als politische Hetze gegen Mitbürger anzusehen, und durch die Herbeiführung einer Rechts-Unsicherheit hinsichtlich der in der Bundesverfassung zugesicherten Unverletzlichkeit des Eigentums sowohl moralisch als - davon untrennbar - wirtschaftlich schädlich. Der Angriff auf das Eigentum war überall der Weg in's Elend, auch wenn der Pofel jubelt!

    • terbuan
      01. Mai 2014 17:28

      Die Steuer heißt Vermögensteuer, genauso wie Einkommensteuer oder Kapitalertragsteuer, ohne S!

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      01. Mai 2014 17:56

      Zu Terbuan! Danke, aber im Alter nimmt das Gedächtnis ab, sodaß Rechtschreibfehler zunehmen.

    • terbuan
      01. Mai 2014 18:13

      Kein Problem Dr. Ortner,
      Das Zwischen-S bei den Steuern hat sich in den letzten Jahren im allgemeinen Sprachgebrauch eingeschlichen, ist aber nicht korrekt! Danke.

  23. Wertkonservativer
    01. Mai 2014 16:32

    Fast unglaublich, wie lächerlich und "retro" diese "SPÖ-Traditionsveranstaltung" daherkommt!
    Allein schon die auf der Tribüne fahnenschwenkenden SPÖ-Granden und -Grandinnen wirken in peinlichster Weise wie früher die Oberkummerln vor der Kremlmauer!

    Ein starkes Stück übrigens, den Listenführer Freund - trotz viel Wahlpropaganda für die EU-Wahl - lieber in die Provinz zu schicken, als den Wiener Genossen hautnah vorzuführen!
    Wahrlich ein Rohrkrepierer, der blasse ORF-ler!

    Dass den roten Meinungsmachern niemand sagt, wie "gestrig" diese Show auf die Allgemeinheit wirkt!
    Und auch die meisten der Marschierer werden sich wohl ihren Teil denken!

    Nun gut (oder auch nicht)!
    Selber schuld, wenn sich die Wiener Roten lächerlich machen!
    Und noch was: die Einschaltquoten des Kabelsenders "W24" (Volksbeglückung auf Bürgerkosten!) werden sich heute vormittags sicher in überschaubarem Rahmen gehalten haben!
    Genossen, "die Arbeit hoch": bis auf's nächste Jahr!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  24. Eco
    01. Mai 2014 15:29

    Der 1. Mai gehört in die Mottenkiste der Geschichte. Wenn es den Sozis entgangen sein sollte, ihnen sind die Gegner und die Kampfthemen abhanden gekommen.
    Allein die Rhetorik " Kampf gegen ..... ".
    Wogegen wollen sie ernstlich kämpfen ? Ach ja " für die Millionärssteuer " und für
    eine weitere Urlaubswoche und allenfalls für eine Verlängerung der Hacklerregelung.
    Alles Kampfthemen, die den Staat und die Wirtschaft, die ihnen Arbeit gibt, schädigen. Mögen sie auch noch so gegen die Arbeitgeber aufmarschieren, ohne
    Arbeitgeber gäbe es eben keine Arbeit. Ach, ich habe vergessen, dass viele der
    Aufmarschierer noch davon träumen, der Staat sollte ihr Arbeitgeber sein.
    Das ist immer in die Hose gegangen. Dann könnten sie nur mehr die Internationale singen.

  25. mischu
    01. Mai 2014 14:52

    Erinnert sehr an die Feiern wie weiland im sozialistischen Ostblock, allen voran in der DDR kurz vor dem Untergang und genauso werden die roten Genossen hoffentlich bald enden, nämlich am Misthaufen der Geschichte.

    (Eugen) Freund(erlwirt)schaft!

    • Haider
      02. Mai 2014 01:09

      Der letzte offizielle "westliche" Staatsbesuch der untergehenden DDR 1989 war unser damaliger "Freundschaftsvorsitzender" Vranitzky. Ist doch was - oder?

    • Gutenstein (kein Partner)
      02. Mai 2014 16:24

      Liebe Mischu,

      da haben sie sicher ganz lang über das lustige Posting nachgedacht, nichtwahr, bis ihnen diesere brilliante Formulierung eingefallen ist.

      Wohl eher ein Schuss ins Ofenloch.....

    • Undine
      02. Mai 2014 17:26

      @Haider

      Danke, daß Sie der Erinnerung ein bißchen nachhelfen! Vranitzky wollte im Sommer 1989 um JEDEN Preis noch den Kommunismus retten und reiste zu diesem Zweck wie eine wilde Hummel durch die kommunistischen Lande. Sein Vater, so hatte er einmal verraten, war ja ursprünglich Kommunist gewesen. Der Apfel fiel nicht weit vom Stamm---als Kummerl wäre er halt nicht BK geworden.....

    • brechstange
      02. Mai 2014 17:58

      @alle

      Ich denke, unser BK hat anderes zu besorgen in der DDR. Vorsorge treffen.

    • heartofstone (kein Partner)
      02. Mai 2014 18:25

      Leider hat es die BRD verabsäumt, die Verbrecher von SED und Stasi auszuschalten und so sitzen heute die Nachfolger bzw. Ex-SED Schergen im deutschen Bundestag. Leider dürfen auch geistige Flachpfeifen wie Sarah Wagenknecht noch ihr sozialistisches Gebrabbel von sich geben. Aber die musste wenigstens dem Oskar die Beine breit machen ... auch eine Strafe ...





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