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FN 621: Wenn die linken Schüler demonstrieren, kommen ganze 50

Lesezeit: 1:30

Zahlreiche Zeitungen und – natürlich – der ORF haben es als zentrales Ereignis vorangekündigt.

Bürgerliche, katholische Kundgebungen werden hingegen meist totgeschwiegen. Vorher wie nachher. Dabei kommen dabei mindestens zehnmal, hundertmal so viele Menschen. Die linken Schüler hingegen haben nur rund 50 Jugendliche auf den Minoritenplatz gebracht, wo sie in ihrer typischen Tiefgründigkeit verlangt haben: „Bildung für alle, sonst gibt’s Krawalle“. Trotz der sehr überschaubaren Teilnahme haben sich Rot, Grün und die derzeit medial sehr gepuschte Kommunistenpartei des Herrn Ehrenhauser voller Sympathien bei den „Massen“ eingestellt. Wie man aber sehen konnte, sprechen die linken Schüler-„Vertreter“ nur für sich selber. Alles andere ist medialer Hype. Ohne jede Verankerung.

PS: Übrigens ist dieses Phänomen mit den medial neuerdings so ernstgenommenen „Shitstorms“ vergleichbar. Kein Mensch weiß, wieviel da dahinter stecken, es kann ja elektronisch auch immer der gleiche Mensch „stürmen“. Oder eine bloße Handvoll. Aber schon wieder glauben die orientierungslosen oder sympathisierenden Medien ehrfurchtsvoll, dass sie jetzt endlich die Öffentlichkeit entdeckt hätten. Man kann es nicht oft genug sagen: Eine echte Öffentlichkeit, wo jeder gleich viel zählt, gibt es einzig und allein bei Wahlen und Referenden. Daher bleibt es bei der zentralen Forderung: Die Machthaber sollen endlich die Direkte Demokratie zulassen. Nur die zählt, während Stürme kommen und gehen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2014 09:03

    A.U. schreibt:

    "Die linken Schüler hingegen haben nur rund 50 Jugendliche auf den Minoritenplatz gebracht, wo sie in ihrer typischen Tiefgründigkeit verlangt haben: „Bildung für alle, sonst gibt’s Krawalle“."

    Mit welcher HÄME würde der ORF diese Szene mit den paar Hanseln, wäre es eine FPÖ-Veranstaltung gewesen, x-mal zeigen! Die Kamera würde immer wieder auf die leeren Flächen des Platzes hinschwenken, um hervorzuheben, wie wenig Interesse an der Veranstaltung herrscht. Auch der Schlachtruf "Bildung für alle, sonst gibt’s Krawalle" würde als saudumm und kriegerisch kritisiert, nicht so natürlich bei den LINXLINKEN!

  2. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2014 05:40

    Ist bei diesen 50 Hanseln schon der Hund eingerechnet, den einer der Schüler ganz in linker Punker-Manier dabei hatte?

  3. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2014 01:51

    Das war dann wenigstens eine ruhige Kundgebung, denn nur in der Masse trauen sich Linke "krawallen". Wären mehr gekommen, hätten wir womöglich wieder "ihren Haß haben können", so gesehen muß man froh sein, wenn nur 50 anwesend waren.

    Ad P.S.: Das wissen auch die Machthaber, deshalb fürchten sie ja mehr direkte Demokratie, wie der Teufel das Weihwasser!

    Siehe auch:
    http://oe1.orf.at/artikel/329238

  4. Ausgezeichneter KommentatorRR Prof. Reinhard Horner
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2014 01:45

    reinhard.horner@chello.at

    Die 50 reichen doch. Eher tröstlich, dass da auch die einseitigen medialen Vor- und Nachagitationen nicht nützen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2014 09:27

    Auch mit noch so starker unbegründeter medialer Unterstützung können derart kindische "Jugendaufmärsche" kaum in das Bewusstsein der Bevölkerung "gehoben" werden!

    Der gesunde Menschenverstand allein kann sich schon zwischen Anspruch einer politischen Aktion und dessen Realisierung "ein Bild machen"!

    50 Hanseln mit Spruchbandeln und Megaphon wirken eher lächerlich, daher kontraproduktiv: ein schlagender Beweis für die Unfähigkeit der "Veranstalter"!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2014 19:35

    „Bildung für alle, sonst gibt’s Krawalle“.

    Na, da schau ich aber, die linken Guties echoffieren sich beständig über die Reime der FPÖ und nun das. Aber ich glaube das richtig zu verstehen...... gute und schlechte Reime....

  7. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2014 08:53

    Das war doch keine Demo. das war eine Kinderjause!


alle Kommentare

  1. no na (kein Partner)
    26. April 2014 19:46

    Bei den sogenannten Intellektuellen sind die Sozis halt eher weniger zahlreich - dafür sind sie dort umso vorlauter und frech bevormundender. Bestätigt sich täglich. Heute schon ORF geschaut?

  2. medem jun (kein Partner)
    25. April 2014 11:13

    "Linke" sehen "Krawalle" als Bildungsgut und somit als "Fortbildungsveranstaltung".

    Ihre "Forderungen" (Erpressungsversuche) zielen darauf ab "Krawall machen zu müssen"

    Die Verhinderung von Krawallen (Fortbildungsveranstaltungen) durch Zügelung zur Demonstration wird als Faschismus empfunden .....

    Polizisten werden so zu "Wutabreagierens-Papis" missbräuchlich umgedacht ..... denn die "Väter" "zuhaus" sind nie - oder viel zu wenig - Vater gewesen.

    Liebevolle Ziehung hin zum auch Lieben-wollen schafft Friede durch sinnige Anwendungen von Wörtern an welchen alle Dummheiten und pittoresken machtpolitischen Allüren zerbröseln .......

    PS.: An vielen heutigen Politikern und Politikerinnen ist beobachtbar wie von solchen über sich selbst gedachte "extreme Schlauheit" von Vernunftmenschen sehr simpel als das dargelegt werden kann, wie solches wirklich ist: Parteipolitsch berechnende Kälte, die jegliches Menschengefühl missen läßt.

    PPS.: Das ist jetzt nur eine weitere Darstellung dessen welches Herr Unterberger als Wirklichkeitsverluste der Apparatschiks eines die Basiswünsche negierenden "abgehobenen Kultstamms" indirekt diagnostizierte und völlig richtig durch direkte Demokratie - die einzige wirkliche Demokratie - behoben sehen möchte.

    Der "abgehobenen Kultstämme" (Bindung durch gleiche seelische Fehl"leistungen") sind übrigens viele ...... und inzwischen ein extremer in beachtlicher "Mannsstärke" bereits angetreten.

    Ein "Ausufern" welches, wenn dieser Staat wirklich nach Artikel 1 der Verfassung vom Volk geführt worden wäre, nie geschehen hätte können .......

    Bedauerlicherweise steht unter Artikel 1 immer noch vieles welches viel mit der "Zurückverdrehung" ins Lügen gegen Artikel 1 zu tun hat.

    Genau das zu ändern hilft genau dies auch von Herrn Unterberger angeschriebene Wort vor Demokratie, welches Demokratie erst zur wirklichen macht: Die Direkte

    Indirekt; das ist schlichtweg etwas anderes ....... wie Demokratie.

  3. Zraxl (kein Partner)
    25. April 2014 08:32

    Ad PS: Ein Shitstorm im Sinne des Wortes ist doch das, womit uns die vielgepriesenen "Qualitätsmedien" tagtäglich überschütten. "Shit" deshalb, weil schlecht recherchiert wird und Ereignisberichte gefälscht werden, oder weil überhaupt nur frei erfundene Lügen verbreitet werden. "Storm" nimmt einfach Bezug auf die Menge des verbreiteten Drecks, die jede Hoffnung auf Information hinwegbläst.

    Zum demokratischen Aspekt: Selbst wenn nur drei manische Poster unter jeweils hundert Nicknames dreihundert Postings schreiben, ist das Ergebnis dreimal so demokratisch, wie wenn ein einzelner korrupter Journalist einen Artikel schreibt oder eine Rundfunksendung verursacht.

  4. Brigitte Imb
    24. April 2014 19:35

    „Bildung für alle, sonst gibt’s Krawalle“.

    Na, da schau ich aber, die linken Guties echoffieren sich beständig über die Reime der FPÖ und nun das. Aber ich glaube das richtig zu verstehen...... gute und schlechte Reime....

  5. Majordomus
    24. April 2014 17:43

    Die "Empöreria" ist in Schülerkreisen scheinbar (noch?) nicht etabliert. Ich werte das als gutes Zeichen.

    • Cotopaxi
      24. April 2014 19:15

      Es gibt dort jedoch eine kleinen Kern der Empörten, der den Weg in die Institutionen antreten wird.

    • Brigitte Imb
      24. April 2014 19:37

      @ Majordomus,

      die "Empöreria", welch herrliche Wortschöpfung. *****

    • Majordomus
      25. April 2014 08:18

      @Brigitte Imb:
      Danke! Bitte weiterverbreiten, ich hab kein Copyright drauf :-)

  6. dssm
    24. April 2014 10:10

    Was soll die direkte Demokratie bringen?
    Solange nicht das Subsidiaritätsprinzip gelebt wird, rein gar nichts!

    Bald würden wieder Rattenfänger auftreten, mit griffigen Parolen, und die Menschen verführen; nur wenn ein klarer Zusammenhang zwischen Wahl und Kosten besteht, für jedermann begreif- und fühlbar, kann es Demokratie geben. In jedem anderen Fall wird das Ausplündern der Fleißigen als einziges Resultat sichtbar bleiben.

    • Konrad Loräntz
      24. April 2014 16:13

      Die allgemeine Begeisterung für direkte Demokratie kann ich ebenfalls nicht begreifen.
      Es beginnt mit der Frage, worüber man abstimmen darf, setzt sich fort mit der Formulierung der Fragen (welche wohl meist neutral klingen, aber in realiter schwerst suggestiv sind) und endet bei der massiven Beeinflussung durch die Medien. Ein Theater, welches man sich im Allgemeinen auch sparen kann.
      Viel wichtiger wäre die Einführung des Zensus-Wahlrechtes. Recht nur gegen die Erfüllung von Pflichten gegenüber dem Staat. Die Fähigkeit zur Erbringung von nachgefragten Leistungen korreliert wohl auch mit jener zur Erfassung politischer Zusammenhänge.
      Tatsächlich ging man aber mit dem Absenken des Wahlalters auf 16 genau den umgekehrten Weg und vergrösserte die Schar der desinteressierten, unerfahrenen aber dafür umso leichter verführbaren Wähler. Naja.

    • cmh (kein Partner)
      25. April 2014 09:08

      Offensichtlich haben wir den gleichen Traum.

      Ohne Wertefundierung aka Gott in der Verfassung ist die Demokratie nur die Vorstufe unangenehmerer Regierungsformen.

  7. Helmut Oswald
    24. April 2014 09:51

    Die letzten von gestern ... begrüßen sich dort mit '... schon durchgefallen oder haben sie sich den Karriereschritt für später aufgehoben ? '

    • Undine
      24. April 2014 11:00

      @Helmut Oswald

      ***! ;-)

      Wenn ich den Satz recht verstehe, müßte es wohl heißen: ".....schon durchgefallen oder haben Sie sich den Karriereschritt für später aufgehoben?" ---oder sind die Genossen alle per DU?

      PS.: Fällt das nur mir unangenehm auf: In der ZIB duzen die Ansager seit neuestem einige "Kollegen", etwa die Auslandskorrespondenten oder die ORF-"Experten"---sie nennen sie nur beim Vornamen. Ich finde, in einer Nachrichtensendung hat der persönliche Bekanntheits- oder Freundschaftsgrad nichts verloren, die Leute haben Vor- und Familiennamen zu sagen. Daß die ORF-Leute ein größtenteils linker Klüngel sind, steht auf einem anderen Blatt.

  8. Wertkonservativer
    24. April 2014 09:27

    Auch mit noch so starker unbegründeter medialer Unterstützung können derart kindische "Jugendaufmärsche" kaum in das Bewusstsein der Bevölkerung "gehoben" werden!

    Der gesunde Menschenverstand allein kann sich schon zwischen Anspruch einer politischen Aktion und dessen Realisierung "ein Bild machen"!

    50 Hanseln mit Spruchbandeln und Megaphon wirken eher lächerlich, daher kontraproduktiv: ein schlagender Beweis für die Unfähigkeit der "Veranstalter"!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  9. Undine
    24. April 2014 09:03

    A.U. schreibt:

    "Die linken Schüler hingegen haben nur rund 50 Jugendliche auf den Minoritenplatz gebracht, wo sie in ihrer typischen Tiefgründigkeit verlangt haben: „Bildung für alle, sonst gibt’s Krawalle“."

    Mit welcher HÄME würde der ORF diese Szene mit den paar Hanseln, wäre es eine FPÖ-Veranstaltung gewesen, x-mal zeigen! Die Kamera würde immer wieder auf die leeren Flächen des Platzes hinschwenken, um hervorzuheben, wie wenig Interesse an der Veranstaltung herrscht. Auch der Schlachtruf "Bildung für alle, sonst gibt’s Krawalle" würde als saudumm und kriegerisch kritisiert, nicht so natürlich bei den LINXLINKEN!

  10. terbuan
    24. April 2014 08:53

    Das war doch keine Demo. das war eine Kinderjause!

  11. Gerhard Pascher
    24. April 2014 07:14

    Dazu fällt mir nur der alte Spruch ein:
    "Stell' Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin".

    • Undine
      24. April 2014 08:47

      @Gerhard Pascher

      Ich habe es schon vor Jahren einmal gepostet, daß diese Zeile der Anfang eines Gedichtes ist, das Bertold Brecht zugeschrieben wird und--- auf diese Weise ISOLIERT --- genau das Gegenteil dessen sagt, was dann weiter gemeint ist; die meisten Menschen, die das Zitat verwenden, kennen den "Rest" nicht---auch viele Mitposter:

      "Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin - dann kommt der Krieg zu Euch! Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt, und läßt andere kämpfen für seine Sache, der muß sich vorsehen: Denn wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage. Nicht einmal Kampf vermeidet, wer den Kampf vermeiden will, denn er wird kämpfen für die Sache des Feindes, wer für seine eigene Sache nicht gekämpft hat."

      http://www.zum.de/Foren/politik/archiv/a284.html

    • Gerhard Pascher
      24. April 2014 11:36

      Danke Undine für die Komplettierung. Also man muss immer wissen, was dahinter steckt.
      Ähnlich ist es auch, wenn man Heckscheibenaufkleber mit folgendem Text liest:
      "Ich brauche keinen Windrad- und Atomstrom, für mich kommt die Elektrizität aus der Steckdose".

    • schlechter GEschmack (kein Partner)
      25. April 2014 09:11

      Mein Lieblingsspruch ist:

      "Sexinstructor - first lesson free!"

  12. Cotopaxi
    24. April 2014 05:40

    Ist bei diesen 50 Hanseln schon der Hund eingerechnet, den einer der Schüler ganz in linker Punker-Manier dabei hatte?

  13. mischu
    24. April 2014 01:51

    Das war dann wenigstens eine ruhige Kundgebung, denn nur in der Masse trauen sich Linke "krawallen". Wären mehr gekommen, hätten wir womöglich wieder "ihren Haß haben können", so gesehen muß man froh sein, wenn nur 50 anwesend waren.

    Ad P.S.: Das wissen auch die Machthaber, deshalb fürchten sie ja mehr direkte Demokratie, wie der Teufel das Weihwasser!

    Siehe auch:
    http://oe1.orf.at/artikel/329238

  14. RR Prof. Reinhard Horner
    24. April 2014 01:45

    reinhard.horner@chello.at

    Die 50 reichen doch. Eher tröstlich, dass da auch die einseitigen medialen Vor- und Nachagitationen nicht nützen.





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