Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen



FN 620: Strolz und seine „gelungene Partnerschaft“ mit Russland

Lesezeit: 1:00

Wenn das nicht Klarheit schafft!

Die Österreichisch-Russische Freundschaftsgesellschaft war ja noch nie ein Hort der Wahrheit. Das ist wahrscheinlich auch nicht ganz ihr Daseinszweck. Dass aber ein gewisser Matthias Strolz dort ausgerechnet zu einem Zeitpunkt auftritt, da sich Russland ein Stück der Ukraine nach dem anderen mit militärischer Gewalt holt, ist nun doch mehr als verblüffend. Noch verblüffender ist der Titel seiner Ausführungen: „EU und Russland – Zutaten für eine gelungene Partnerschaft“. Der beredsame Vorarlberger zeigt damit wieder einmal, wie viel er von der Welt versteht. Bisher hat man ja nur glauben können, dass es alleine die EU-Kandidatin der Pinken ist, die in ihrer Naivität sowohl die Türkei wie auch Russland noch in diesem Jahrzehnt in die EU aufnehmen will. Das war offensichtlich falsch. Auch der Neos-Vorsitzende glaubt an Ähnliches. Offenbar reichen die Unterstützer des russischen Imperialismus von Linksaußen bis Rechtsaußen. Oder ist es nur Dummheit, die da wie dort Menschen in die Falle Moskaus gehen lässt?

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2014 09:10

    (Zitat: A.U.): "...Oder ist es nur Dummheit..."

    Dezember 2013 - Eu Aussenbeauftragte Ashton besucht die Demonstranten am Maidan. Jannuar/februar auch andere Minister von EU Staaten. Was tun die dort?

    Am Maidan viele polnische (????) Transparente. Was machen die Polen dort?
    20.2. - Vereinbarung zwischen dem polnischen (!)' dem deutschen und dem franzoesischen Aussenminister und Janukovitsch bezueglich Wahlen im Mai.

    21.2. Janukovitsch wird abgesetzt und die, die noch am 20. mit ihm die Vereinbarung getroffen hatten erkennen gleich die nicht unter ganz klaren Umständen an die Macht gekommene Regierung an! Sonst geht’s noch?

    26.2. Diese neue Regierung will russisch als Amtssprache verbieten.

    3.3. Polen fordert über die Medien die Nato auf Russland genauer zu beobachten. Man hat vermutlich die Telefonnummer der Nato verloren. Kann ja vorkommen.

    7.3. Der neue Premierminister der Ukraine lädt die Nato ein ihre nächste Sitzung in Kiew abzuhalten! Warum?

    13.3. Der neue Premierminister der Ukraine fliegt nach Washington.was tut der dort?

    Anfang April: Polen(?) fordert die Nato über die Medien auf ihre Truppen an der Grenze zur Ukraine zu verstärken. Man hat anscheinend die Telefonnummer noch immer nicht gefunden.

    20.4. Polen (!) und die USA kündigen gemeinsame Militärmanöver an der Grenze zur Ukraine an.

    22.4. Biden besucht die Ukraine - was tut der dort? Warum fährt er nicht nach Brüssel und Moskau? Hat er sich verfahren oder verflogen?

    23.4. Steinmeier und Fabius besuchen Moldawien. Widersprüchliche Meldungen darüber. EU-Beitritt ist keine Option mehr (?) EU Annäherung… ja eh… aber, so halt irgendwie… mit Russland…(?) Warum war Hague (England) nicht dabei? Durfte er nicht… oder wollte er nicht? Die Symbolik dahinter ist unbeabsichtigt und rein zufällig!

    Wer in dieser – nicht vollständigen – Chronologie der Ereignisse nicht die wohlwollendste Verhandlungsbereitschaft der USA erkennen kann… der ist in der Tat vielleicht ein bisschen dumm!

  2. Ausgezeichneter KommentatorDr. Otto Ludwig Ortner
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2014 11:04

    Natürlich ist die Veränderung von völkerrechtlich anerkannten Landesgrenzen mit militärischer Gewalt Unrecht und ich bin über diese von der gesamten Staatengemeinschaft nun aus Anlaß der Ukraine - Krise bekräftigte Rechtsüberzeugung sehr froh, denn sie liefert dem besiegten Deutschland die Handhabe zur Beendigung der auf diese Weise erfolgten Besetzung und unrechtmäßigen Grenzveränderung hinsichtlich der Ostprovinzen Deutschlands (Schlesien, Pommern, Ostpreußen ect.). Doch darf man sich keiner Täuschung hingeben: Die "Watch-List" - Entscheidung gegen den bewährten und integeren ö. Bundespräsidenten Dr. Kurt Waldheim stellt bis heute die Erklärung eines Vernichtungskrieges gegen Österreich dar, an der sich alle N.A.T.O. - Mitglieder lautstark beteiligten, am lautstärksten der deutsche Außenminister Joschka Fischer, im Zivilberuf Straßenräuber. Er schrie Österreich an "einen Teufel werde ich mich entschuldigen!". Nur Rußland schwieg beredt - und verurteilte die N.A.T.O., sich bei ihrem Angriff auf Österreich auf Verbalinjurien zu beschränken. Daher empfehle ich in der gegenwärtigen "Ukraine-Krise" der ö. Politik, dem Vorbild der Retterin Österreichs, Rußland, zu folgen und den Mund zu halten.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2014 07:50

    Strolz hat seine Seele bereits verkauft.
    Strabag hat und will eben Aufträge in Russland, die wissen das man sich an den Schmied und nicht an den Schmiedl Ukraine richtet. Außerdem sind die russischen Oligarchen um einiges reicher als die ukrainischen. ;-)

  4. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2014 00:44

    Das ist keine Überraschung, hat sich doch die EU-Spitzenkandidatin der NEOS schon bei ihrem Antritt eine Europäische Union bis Wladiwostok unter Einbeziehung der Türkei gewünscht. Damals war wohl klar, daß sie die Parteilinie der rosaroten (Alp-)Träumer vertritt.

    Wichtig ist nur, daß dieser schlechte LIF-Aufguß nach den nächsten Wahlen in der Versenkung verschwindet, damit deren Vertreter nicht noch mehr Unsinn verbreiten können!

  5. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2014 08:57

    ......."ausgerechnet zu einem Zeitpunkt auftritt, da sich Russland ein Stück der Ukraine nach dem anderen mit militärischer Gewalt holt,".......

    Aber Hallo, habe ich da vielleicht etwas verschlafen? ;-)

  6. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2014 08:54

    Der Herr Strolz ist inzwischen in fast so viele Fettnäpfchen getreten, wie unsere sehr eigenartige Frau H.H.!
    Sein "bürgerlicher" Anstrich schmilzt inzwischen wie später Schnee in der doch langsamer wärmer scheinenden Frühlingssonne!
    Wer den Mann und seine zusammgeklitterte Partei wählt, ist selber schuld!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  7. Ausgezeichneter KommentatorRosenfeld
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    25. April 2014 01:20

    A.U.: "da sich Russland ein Stück der Ukraine nach dem anderen mit militärischer Gewalt holt"

    Herr Unterberger! Haben sie sich schon einmal gefragt, was der Unterschied zwischen einem russischen und einem amerikanischen Militärmanöver ist?

    Die russischen Militärmanöver werden in Russland abgehalten, die amerikanischen auf der übrigen Welt.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRosenfeld
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    25. April 2014 01:20

    A.U.: "da sich Russland ein Stück der Ukraine nach dem anderen mit militärischer Gewalt holt"

    Herr Unterberger! Haben sie sich schon einmal gefragt, was der Unterschied zwischen einem russischen und einem amerikanischen Militärmanöver ist?

    Die russischen Militärmanöver werden in Russland abgehalten, die amerikanischen auf der übrigen Welt.


alle Kommentare

  1. socrates
    25. April 2014 20:14

    Soll 2014 den WK3 bringen? Auf EMP-Waffen , ein Ergebnis der Atomversuche im Pazifik, die sämtliche Elektronik zum Schweigen bringen, kann ich verzichten.

    http://www.washingtontimes.com/news/2011/jul/21/beijing-develops-radiation-weapons/?page=all
    China's military is developing electromagnetic pulse weapons that Beijing plans to use against U.S. aircraft carriers in any future conflict over Taiwan, according to an intelligence report made public on Thursday.
    Portions of a National Ground Intelligence Center study on the lethal effects of electromagnetic pulse (EMP) and high-powered microwave (HPM) weapons revealed that the arms are part of China’s so-called “assassin’s mace” arsenal - weapons that allow a technologically inferior China to defeat U.S. military forces.
    EMP weapons mimic the gamma-ray pulse caused by a nuclear blast that knocks out all electronics, including computers and automobiles, over wide areas. The phenomenon was discovered in 1962 after an aboveground nuclear test in the Pacific disabled electronics in Hawaii.

    Die Generalprobe gab es im Nov 2010:Das US Luxusschiff strandete mit 4000 Menschen an Bord weil die gesamte Elekronik ausfiel, keine Maschinen liefen, kein Strom an Bord war. Das Schiff wurde von der US Marine abgeschleppt. http://www.washingtontimes.com/news/2011/jul/21/beijing-develops-radiation-weapons/?page=all

  2. fxs (kein Partner)
    25. April 2014 11:39

    Strolz folgt nicht der allgemeinen Einheitsmeinung politischen Journalismus über die Vorgänge in der Ukraine. Er sieht offenbart, dass mit dem Engagement österreichische Investoren und Banken im Oste Österreich Verlierer einer Krisenverschärfung wäre. Das macht die NEOS ja fast sympatisch.

    • BHBlog (kein Partner)
      25. April 2014 13:39

      Strolz ist bloß eine Marionette mit der die ÖVP sich künstlich die Wähler bei Laune hält. Wenn die NEOS dann weg sind verspricht sie sich die Wähler so zurück zuholen.
      Jemand der sich von STRABAG finanzieren lässt (NEOS) ist nicht besser als die ÖVP (RAIKA).

  3. cmh (kein Partner)
    25. April 2014 09:22

    Ein kurzer Blick in einen historischen Atlas (dtv oder Putzger) zeigt in der Gegend der heutigen Ukraine ziemlich schwankende Grenzen.

    Es ist nicht so, dass die Geschehnisse heute in der Ukraine mit einem belligerenten Wechsel von Salzburg zu Deutschland verglichen werden könnte. Eher mit der Abspaltung von Westungarn von Transleithanien.

    Allerdings bin ich nicht in der Lage, den Unterschied von Russen, Ukrainern oder ukrainischen Polen auf Anhieb zu erkennen. Daher möchte ich mich auf ein staunendes Beobachten der Lage in der Ukraine beschränken.

    Wenn die Europäer aber auch nur ein einziges Ei in der Hose hätten, dann würden sie über die Rückgabe der Ostpreussischen Enklave Russlands verhandeln und nicht über die sonstigen Grenzen Russlands.

  4. cmh (kein Partner)
    25. April 2014 09:12

    Eine kleine Richtigstellung:

    Strolz ist kein Vorarlberger, sondern ein Quasselberger.

  5. terbuan
    25. April 2014 08:48

    Lesenswert: Jan Fleischhauer über Henry Kissinger:

    "Alle hören in der Krise auf Ex-US-Außenminister Henry Kissinger, in Bonn soll jetzt gar eine Professur für Völkerrecht nach ihm benannt werden. Dabei gäbe es genug Material, ihn als Kriegsverbrecher anzuklagen."......

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/henry-kissinger-professur-an-universitaet-bonn-tuecken-der-realpolitik-a-965934.html

  6. BHBlog (kein Partner)
    25. April 2014 02:08

    Nun gibts einen Grund wieso sogar Wähler links der Mitte Ewald Stadler wählen könnten(bei dieser Wahl):

    Outright Monetary Transactions

    http://www.youtube.com/watch?v=EZEhGHShplc

    Ich frag mich ob Herr Ehrenhauser, Strolz, Strache, Stronach(oder ist jetzt Frau Nachbaur die welche das wissen sollte) bzw. Frau Glawischnig je davon gehört haben?
    Und wenn doch wieso diese allesamt dazu schweigen.
    Stadler macht den Mund auf, und ich finde ,das verdient diesmal (quer duch die Bevölkerung) respekt für seine Tätigkeit als Volksvertreter!

  7. Rosenfeld (kein Partner)
    25. April 2014 01:20

    A.U.: "da sich Russland ein Stück der Ukraine nach dem anderen mit militärischer Gewalt holt"

    Herr Unterberger! Haben sie sich schon einmal gefragt, was der Unterschied zwischen einem russischen und einem amerikanischen Militärmanöver ist?

    Die russischen Militärmanöver werden in Russland abgehalten, die amerikanischen auf der übrigen Welt.

    • Rosenfeld (kein Partner)
      26. April 2014 17:22

      "da sich Russland ein Stück der Ukraine nach dem anderen mit militärischer Gewalt holt"

      Herr Unterberger! Wann hat Russland mit militärischer Gewalt ein Stück der Ukraine erobert? Leider lügt Unterberger genauso wie alle anderen kapitalabhängigen Propaganda-Medien, die der Nazi-Kamarilla in der Ukraine zu dienen haben.

  8. Anton Volpini
    24. April 2014 19:35

    Bürger, die zur Ukrainenkrise eine differenziertere Meinung als der offiziellen Darstellung unserer Politiker und Journalisten, äußern, werden nach der veröffentlichen Meinung für dumm, geschichtlich unwissend oder die Fakten der vergangenen Historie ignorierend, zu "Putinverstehern" erklärt.

    Gerne zähle ich mich selbst zu diesen Bürgern. Obwohl ich wirklich nicht von mir behaupten kann, daß ich Putin verstehe.

    Was ich unbedingt vermieden haben will, ist ein Krieg in Europa.
    Und die Ukraine liegt in Europa. Da könnte schon einiges westwärts schwappen, so Richtung Deutschland und unser schönes Österreich.

    Denn in dem ganzen medialen Getöse erstaunt mich schon das Stillhalten der Franzosen und Engländer zu diesem Thema. Und daß deren politischen Spitzeneitlen plötzlich Fr. Merkel so ganz alleine vorausmaschieren lassen, wo sie Deutschland sonst doch alle nur möglichen Prügel vor die Füße werfen, erstaunt noch mehr?

    Kann es sein, daß ich die historischen Entwicklungen der letzten Jahrhunderte falsch verstanden habe? Mag sein, vielleicht bin ich dumm!

    • brechstange
      25. April 2014 00:14

      Herr Volpini,
      die Spitzeneitlen sind gerade mit Krieg in Afrika (Mali, Zentralafrika) beschäftigt. ;-(

    • Wertkonservativer
      25. April 2014 13:05

      Anscheinend habe auch ich, lieber Anton Volpini,
      die historischen Entwicklungen zumindest des vergangenen Jahrhunderts falsch verstanden: die auch von Ihnen adorierte Hinwendung zum Osten mit gleichzeitigem Heruntermachen des Westens kann ich aus meiner gesamten Lebenserfahrung einfach nicht nachvollziehen.

      Doch es gibt ja hier und andererorts sehr viele gescheite Menschen, die eben mehr wissen als ich: das stört mich jedoch nicht sehr, und ich meine halt, es möge jeder glauben, was er will!
      Nur noch eines, lieber Anton Volpini: dumm sind Sie ganz sicher nicht. Und auch ich gestatte mir den Luxus, zu glauben, nicht wirklich dumm zu sein!

      Grüße,

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • a
      25. April 2014 15:28

      Ich kann bei bestem Willen nicht erkennen, dass Anton Volpini den Westen heruntermacht. Er gestattet sich lediglich freies und selbständiges Denken - wie mehrere Personen hier. Freies Denken differenziert. Schlichtere Gemüter bevorzugen: Wer nicht FÜR mich ist, ist GEGEN mich. In der gegenständlichen Krise ist das Kriegsrhetorik.

  9. socrates
    24. April 2014 13:02

    Wolfgang Schüssel hat am 14. 4. 14 und am 22.4.14 zwei sehr kluge Artikel in der Kleinen Zeitung geschrieben, in denen er zur Mäßigung beim Hetzen gegen Rußland aufruft. Wer um 1 Mrd € pro Tag Geschäfte mit Rußland macht (Österreich), sollte sich genau überlegen was er tut.
    Die USA betreibt mieseste Kanonenbootpolitik. Ihr Flaggschiff USS Constitution wurde gegen die britische Kanonenbootpolitik gebaut und ist ein Denkmal in Boston. Jetzt betreiben sie selbst Kanonenbootpolitik im Schwarzen Meer:
    O.T. "Eine recht originelle Demonstration"
    Florian Rötzer 22.04.2014 http://www.heise.de/tp/artikel/41/41562/1.html
    Propaganda at its best: Russischer Kampfbomber soll AEGIS-Raketenabwehrsystem auf US-Zerstörer im Schwarzen Meer lahmgelegt haben
    Als am 9. April klar war, dass der US-Zerstörer Donald Cook am Tag darauf unangekündigt ins Schwarze Meer einfahren würde, empfand man dies in Russland als Provokation, es war auch als Demonstration der US-Truppenpräsenz für Russland und die osteuropäischen Länder gedacht. In Russland nahm man dies so wahr, dass die USA dem Land "auf den Zahn fühlen" wolle, weswegen man auch schnell eine entsprechende Reaktion entwickelte.
    Der Zerstörer Donald Cook gehört zur Arleigh-Burke-Klasse und ist mit AEGIS-Luftabwehrraketen und Tomahawk-Marschflugkörpern ausgerüstet. Mit dem AEGIS-Kampfsystem kann der Luftraum überwacht und mögliche Gefahren bewertet werden. Der Zerstörer dient also als Teil des nationalen Raketenabwehrsystems und kann Ziele auf dem Boden, auf dem Wasser und unter dem Wasser angreifen.
    Russland hat die Stationierung des US-Raketenabwehrsystems in osteuropäischen Ländern an seiner Grenze stets als Provokation betrachtet. Dass es dazu dienen sollte, mögliche iranische Atomraketen abzuschießen, konnte tatsächlich niemand ernst nehmen, wird aber weiter behauptet. US-Präsident Obama hat schließlich auch die Stationierung an Land abgeblasen und will stattdessen see- und landgestützte AEGIS-Systeme einsetzen.
    Das könnte der Hintergrund dafür sein, dass bereits Anfang März der Zerstörer USS Truxtun, ebenfalls Arleigh-Burke-Klasse, im Schwarzen Meer vor der Krim stationiert und nun durch Donald Cook ersetzt wurde. Das erste landgestützte AEGIS-System mit SM-3-Abfangraketen soll in Rumänien bis 2015 und ein zweites in Polen bis 2018 fertiggestellt werden.
    Auf See dienen dann die Zerstörer Donald Cook, Ross, Porter und Carney als Ergänzung. Die USA kommen nun also in Polen und im Schwarzen Meer mit dem Raketenabwehrsystem Russland wieder nahe, so dass wenig verwundert, wenn Russland erneut nervös reagiert. "Wie würden die Amerikaner darauf reagieren, wenn unsere Zerstörer im Golf von Mexiko umherfahren und wir unsere Raketenabwehrsysteme dort aufstellen würden?", fragt Nenaschew nicht unverständlich, was man in Washington natürlich genau weiß.
    Am 12. April flog eine allerdings unbewaffnete Suchoi Su-24, begleitet von einer weiteren Maschine in der Ferne, während 90 Minuten insgesamt 12 Mal teils sehr dicht und in geringer Höhe an der Donald Cook vorbei, wie die US-Marine mitteilte.

    Nach Pawel Solotarjow sei die Su-24 mit dem neuesten russischen "funkelektronischen" Kampfsystem namens Chibiny ausgestattet gewesen, das "unter äußerst realitätsnahen Bedingungen" jetzt erprobt worden sei. Das AEGIS-System auf der Donald Cook habe zwar die sich nähernde Maschine entdeckt und Alarm ausgelöst, aber dann seien plötzlich die Bildschirme auf dem Zerstörer erloschen, will der Mann wissen. Zudem sagt er, die russische Maschine habe den Zerstörer überflogen, was der Version der US-Marine widerspricht, und habe 12 Mal einen Raketenangriff simuliert. Angeblich seien die Versuche gescheitert, das AEGIS-System wieder funktionsfähig zu machen.
    Aber nicht genug, dass die russische Technik die amerikanische austricksen konnte, es kommt noch dicker. Nach dem Vorfall sei die Donald Cook zu einem Hafen in Rumänen gefahren. Tatsächlich befand sich der Zerstörer am 14. April im Hafen von Konstanza, wo der rumänische Präsident Traian Basescu ihn besuchte. Betont wurde, dass die Anwesenheit des Zerstörers im Schwarzen Meer den Nato-Mitgliedern versichern soll, dass die USA sich für "Frieden und Stabilität" engagieren. Dass dies nicht unbedingt der Deeskalation dient, wie immer von Russland gefordert wird, ist selbstverständlich kein Thema.
    Im Hafen, so die russischen Medien weiter, hätten 27 Mann der Crew ihr Entlassungsgesuch eingereicht, weil sie nicht ihr Leben aufs Spiel setzen wollten. Indirekt habe das auch das Pentagon bestätigt, das gesagt haben soll, die Aktion habe die Besatzung demoralisiert.
    MOSKAU, 22. April (RIA Novosti).
    Die US-Raketenfregatte „Taylor“ trifft nach Angaben der US-Marine am Dienstag (Ortszeit) im Schwarzen Meer ein. „Die ‚Taylor‘ wird im Rahmen der internationalen Gesetze handeln und für Frieden und Stabilität in der Region sorgen“, hieß es.
    Die US-Marine ist seit Anfang Februar im Schwarzen Meer aktiv. Damals hatten die USA die „Taylor“ und das Kommandoschiff „Mount Whitney“ in die Region geschickt. An der türkischen Küste lief die Fregatte aber auf eine Sandbank und überzog somit den Termin des legalen Aufenthalts im Schwarzen Meer. Der US-Marine zufolge wurde die „Taylor“ in Griechenland repariert und nach mehreren Tests wieder ins Schwarze Meer geschickt. Seit dem 11. April halten sich auch der US-Zerstörer „Donald Cook“ und das französische Aufklärungsschiff „Dupuy de Lome“ in der Region auf.
    Im März hatte die NATO beschlossen, das Frühwarn- und Kontrollsystem AWACS zeitweilig in Osteuropa zu stationieren, um die Besorgnis Rumäniens, Polens und der baltischen Länder zu zerstreuen. Zudem schickten Belgien, Estland, die Niederlande und Norwegen ihre Schiffe in die Ostsee.
    In der Vorwoche hatte NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen erklärt, dass die Allianz zusätzliches Militärpersonal stationieren will, um die Kampfbereitschaft zu erhöhen. Darüber hinaus will die NATO ihre Verteidigungspläne im Zusammenhang mit der Entwicklung in und um die Ukraine revidieren.

    • Gennadi (kein Partner)
      25. April 2014 08:50

      Gut abgeschrieben.

      Aber was soll der Sermon aussagen? Putin ist Gott und alle anderen gusch?
      Die große Mehrheit sieht es anders.

    • Langzeitbeamter (kein Partner)
      25. April 2014 10:31

      Sind das nicht etwas merkwürdige Prioritäten?

      Russland ist n i c h t in der Lage:
      die Gesellschaft mit einem Reigen hochtechnologischer Konsumgüter zu versorgen
      Straßen zu bauen, die einen halbwegs komfortablen und sicheren Autoverkehr ermöglichen
      Autos zu bauen, die einem komfortablen westlichen Standard entsprechen und auf vorgenannten Straßen fahren sollen (und sich auch in Massen verkaufen)
      die Leichen der russischen Atomrüstung in Murmansk und Umgebung gefahr- und schadlos zu beseitigen
      die Öl- und Gastechnologie auf neuesten Stand zu bringen
      eine international anerkannte Umwelttechnologie zu entwickeln
      ja nicht einmal eine super entwickelte Elektronik für die russischen (Atom)Raketen herzustellen, das geschieht nur in der Ukraine und ist mit ein Anlaß für die friedliche Heimkehr in die Rus

      aber dann sind Sie stolz drauf, dass sie angeblich die US-Elektronik auf den Kommandoschiffen (zer)stören können?

      Würde dringend empfehlen, Ihre Kampfbereitschaft und Verteidigungspläne für eine wachstumsfreundliche und umweltfreundliche Entwicklung in und um die Ukraine zu revidieren.

    • socrates
      25. April 2014 11:57

      Gennadi
      Die Monroe Doktrin besagt: "Amerika den Amerikanern", es fehlt eine EU-Putin Doktrin:"Europa den Europäern", sonst heißt es Obama ist Gott und alle anderen kusch. Wenn Sie die Meinung der Mehrheit in Europa wissen wollen, dann soll die EU eine Abstimmung abhalten. Wer wird sich einen Atomkrieg in Europa, geführt von US Schiffen mit Raketen und Cruise Missiles wünschen? Ich bin für Frieden!

  10. Dr. Otto Ludwig Ortner
    24. April 2014 11:04

    Natürlich ist die Veränderung von völkerrechtlich anerkannten Landesgrenzen mit militärischer Gewalt Unrecht und ich bin über diese von der gesamten Staatengemeinschaft nun aus Anlaß der Ukraine - Krise bekräftigte Rechtsüberzeugung sehr froh, denn sie liefert dem besiegten Deutschland die Handhabe zur Beendigung der auf diese Weise erfolgten Besetzung und unrechtmäßigen Grenzveränderung hinsichtlich der Ostprovinzen Deutschlands (Schlesien, Pommern, Ostpreußen ect.). Doch darf man sich keiner Täuschung hingeben: Die "Watch-List" - Entscheidung gegen den bewährten und integeren ö. Bundespräsidenten Dr. Kurt Waldheim stellt bis heute die Erklärung eines Vernichtungskrieges gegen Österreich dar, an der sich alle N.A.T.O. - Mitglieder lautstark beteiligten, am lautstärksten der deutsche Außenminister Joschka Fischer, im Zivilberuf Straßenräuber. Er schrie Österreich an "einen Teufel werde ich mich entschuldigen!". Nur Rußland schwieg beredt - und verurteilte die N.A.T.O., sich bei ihrem Angriff auf Österreich auf Verbalinjurien zu beschränken. Daher empfehle ich in der gegenwärtigen "Ukraine-Krise" der ö. Politik, dem Vorbild der Retterin Österreichs, Rußland, zu folgen und den Mund zu halten.

    • Erich Bauer
      24. April 2014 11:39

      @Dr. Otto Ludwig Ortner

      Der "völkerrechtliche" Faktor ist im konkreten Krim-Fall höchst umstritten, weil nach Lust und Laune interpretierbar. Dies wurde schon des öfteren von profunderen Kennern der Materie, hier und andernorts, geäußert...

      Aus der "völkerrechtlichen" Sicht der Obama-Cheer-Leader wurde es sehr bedauert - und wird es auch heute noch - dass der Ukraine dazumal die Atomwaffen "entwunden" wurden...

      Und hier stockt mir der Atem. Seither bin ich geneigt, den Erzählungen über Flugzeuge, die da heimlich "Gehirnerweichungsmittel" versprühen, Glauben zu schenken.

      PS: Ich gehe deswegen schriftlich so robust vor, da ich mir weder Antiamerikanismus (=antisemitisch, nazi-affin...etc.) noch Dummheit so unwidersprochen vorwerfen lasse...

    • Erich Bauer
      24. April 2014 11:53

      @Dr. Otto Ludwig Ortner,

      Zur Klarstellung. Das ist nicht an Sie gerichtet. Denn mit Ihrem Beitrag bin ich voll und ganz einverstanden.

    • terbuan
      24. April 2014 13:01

      @Dr. Otto Ludwig Ortner

      Danke für Ihre bemerkenswerten Schlussfolgerungen, allerdings, wie wir alle wissen,
      "Quod licet Iovi, non licet bovi"!

    • Gandalf
      24. April 2014 18:11

      @ Dr. Otto Ludwig Ortner: (fast) uneingeschränkte Zustimmung.
      @ Erich Bauer: Warum setzen Sie antiamerikanisch mit antisemitisch oder sogar "nazi- affin" gleich? Der Anteil der jüdischen Bevölkerung an jener der USA insgesamt bewegt sich (je nach den Erfassungskriterien) im einstelligen Prozentbereich. Daher: Wenn ich die Amerikaner als überwiegend dumm oder doch weitgehend geistig unbedarft bezeichne, darf mich keiner als Antisemiten, geschweige denn als nazi-affin bezeichnen.
      Es ist aber eine Tatsache, dass die Politik der USA, ob mit, ob ohne Unterstützung der jüdischen u.s.- Bürger, spätestens seit Anfang des 20. Jahrhunderts von...nun, wollen wir höflich bleiben, grosser Naivität geprägt war und bis heute ist. Und das muss ein kritisch sehender und denkender Mitteleuropäer aussprechen dürfen. Vor allem einer, der als Kind bei Empfang eines Care-Paketes durch die Eltern vor Dankbarkeit fast in die Knie sank - und erst Jahre später erfahren hat, dass die darin enthaltenen guten Leber- und Fischpasteten ohne Etiketten das waren, was uns die Freunde in den USA vergönnten: Hunde- und Katzenfutter.

    • Erich Bauer
      24. April 2014 18:25

      @Gandalf

      Ham's des no imma net g´schnallt. Wenn man als "Antiamerikaner" - von wem auch immer - klassifiziert wird... dann rennen diese "Bilder" automatisch mit! Man frage mich nicht WARUM???

      Dass in USA der DEUTSCHSTÄMMIGE Bevölkerungsanteil bei Weitem überwiegt ist auch ein Tatsache!!!

      Böse Zungen behaupten, dass ER LEBT!!! Aber in den USA!!! Kennen Sie sich jetzt besser aus????

    • Gandalf
      24. April 2014 20:41

      @ Erich Bauer:
      O doch, ich kenn mich schon so halbwegs aus; und gerade deswegen wehre ich mich gegen die Gleichsetzung. Ob deutschsstämmig oder irisch-, englisch-, polnisch- oder sonstwo -stämmig, das ist mir relativ egal. Schlimm genug, dass es einer winzig kleinen, aber (einfluss)reichen Bevölkerungsgruppe offenbar gelungen ist, eine ganze "Nation" (nach angelsächsischem Verständnis) in Geiselhaft zu nehmen. Daher nehme ich das Recht in Anspruch, antiamerikanisch sein zu können, ohne Antisemit zu sein. Verstehen Sie vielleicht jetzt auch ein bisschen mein Anliegen? Würde mich freuen!

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      24. April 2014 21:43

      Zu Gandalf 18:11h
      Als Empfänger von Care-Paketen weiß ich, daß diese kein Hunde- und Katzenfutter enthielten, sondern - jedenfalls nach unserem Geschmack- Delikatessen, wie "corned beef" aber auch Kaffee, den es seit Kriegsausbruch nicht mehr gab. Daher war die "Watch-List" Entscheidung für mich der Schock meines Lebens und auch das Ende des Wirtschaftsanwalts Dr. Otto Ortner. Denn meine Praxis war eng mit der Londoner City und der Wallstreet verbunden - damit war es jetzt vorbei, und ich entgegnete mit einer Verteidigungsschrift "Sonnenaufgang über Österreich -die staatsphilosophischen Fundamente Österreichs." Siehe "www.Amazon.de" Die französische Botschaft lud mich am 6.2.1990 zur Buchpräsentation in ihr Palais Clam-Gallas ein. Die Direktion meiner Klientin, der Oesterr. Kontrollbank, verbot ihren Angestellten den Besuch der Buchpräsentation ihres Syndikus - und alle gehorchten (Mao-schau oba!). Aber den Respekt und die Freundschaft vieler bewahrte ich mir, die wissen, daß ich nicht antiamerikanisch bin, wenn ich politische Fehler aufzeige.

  11. Erich Bauer
    24. April 2014 09:10

    (Zitat: A.U.): "...Oder ist es nur Dummheit..."

    Dezember 2013 - Eu Aussenbeauftragte Ashton besucht die Demonstranten am Maidan. Jannuar/februar auch andere Minister von EU Staaten. Was tun die dort?

    Am Maidan viele polnische (????) Transparente. Was machen die Polen dort?
    20.2. - Vereinbarung zwischen dem polnischen (!)' dem deutschen und dem franzoesischen Aussenminister und Janukovitsch bezueglich Wahlen im Mai.

    21.2. Janukovitsch wird abgesetzt und die, die noch am 20. mit ihm die Vereinbarung getroffen hatten erkennen gleich die nicht unter ganz klaren Umständen an die Macht gekommene Regierung an! Sonst geht’s noch?

    26.2. Diese neue Regierung will russisch als Amtssprache verbieten.

    3.3. Polen fordert über die Medien die Nato auf Russland genauer zu beobachten. Man hat vermutlich die Telefonnummer der Nato verloren. Kann ja vorkommen.

    7.3. Der neue Premierminister der Ukraine lädt die Nato ein ihre nächste Sitzung in Kiew abzuhalten! Warum?

    13.3. Der neue Premierminister der Ukraine fliegt nach Washington.was tut der dort?

    Anfang April: Polen(?) fordert die Nato über die Medien auf ihre Truppen an der Grenze zur Ukraine zu verstärken. Man hat anscheinend die Telefonnummer noch immer nicht gefunden.

    20.4. Polen (!) und die USA kündigen gemeinsame Militärmanöver an der Grenze zur Ukraine an.

    22.4. Biden besucht die Ukraine - was tut der dort? Warum fährt er nicht nach Brüssel und Moskau? Hat er sich verfahren oder verflogen?

    23.4. Steinmeier und Fabius besuchen Moldawien. Widersprüchliche Meldungen darüber. EU-Beitritt ist keine Option mehr (?) EU Annäherung… ja eh… aber, so halt irgendwie… mit Russland…(?) Warum war Hague (England) nicht dabei? Durfte er nicht… oder wollte er nicht? Die Symbolik dahinter ist unbeabsichtigt und rein zufällig!

    Wer in dieser – nicht vollständigen – Chronologie der Ereignisse nicht die wohlwollendste Verhandlungsbereitschaft der USA erkennen kann… der ist in der Tat vielleicht ein bisschen dumm!

    • Alfred E. Neumann
      24. April 2014 12:22

      @ Erich Bauer:

      ********************

    • terbuan
      24. April 2014 12:57

      @Erich Bauer
      Danke für die Chronologie, es ist zurecht der Beitrag des Tages!
      (Debatte Krim-Russland 13.0 oder so....;-)

    • socrates
      24. April 2014 13:05

      Danke für Ihre Aufstellung! Die Aktivisten "make love, not war" meinen jetzt "make war, not love".

    • Torres (kein Partner)
      25. April 2014 10:36

      Dass Polen an den Ereignissen in der Ukraine stark interessiert ist, hat einen ganz einfachen Grund (analog zum Interesse Russlands): ein großer Teil der westlichen Ukraine hat lange Zeit zu Polen gehört, es leben dort auch noch sehr viele polnisch sprechende Menschen, für die sich Polen (wieder ähnlich wie Russland in der Ostukraine) verantwortlich fühlt. Ganz nebenbei: auch die ukainische Sprache ist der polnischen viel näher verwandt als der rusischen (trotz der kyrillischen Schrift).

    • Markus Theiner
      26. April 2014 07:09

      Das ist ziemlich einseitig gedacht. Man kann die Sache nämlich problemlos auch aus einer völlig anderen Perspektive sehen.

      Die Ukraine war jahrzehntelang Spielwiese russischer Großmachtpolitik. Die Demonstrationen richteten sich ja genau gegen die (zumindest gefühlt) russlandhörige Linie der Regierung und die teilweise zumindest fragwürdigen Methoden wie sie sich an der Macht hält.

      Dass Abgeordnete, die in der Situation ihre Felle davonschwimmen sehen, die Seiten wechseln ist nicht wirklich sehr ungewöhnlich, auch wenn es relativ plötzlich passiert.
      Dass es zu einem Machtwechsel in der Regierung kommt, wenn die parlamentarischen Mehrheiten sich ändern, ist auch nicht so wirklich die große Überraschung.
      Selbstverständlich sind solche Entscheidungen der Volksvertretung eines souveränen Staates vom Ausland anzuerkennen. Was denn auch sonst?

      Dass die Ukraine in der Situation Angst hat, dass Russland seine Interessen jetzt brutaler durchsetzt ist naheliegend. Von dem Standpunkt aus gesehen ergibt sich die ganze aufgelistete Chronologie aber so ziemlich von selbst.

      Und NICHTS in dieser Chronologie rechtfertigt militärische Interventionen. Egal von welcher Perspektive man es sieht.

  12. terbuan
    24. April 2014 08:57

    ......."ausgerechnet zu einem Zeitpunkt auftritt, da sich Russland ein Stück der Ukraine nach dem anderen mit militärischer Gewalt holt,".......

    Aber Hallo, habe ich da vielleicht etwas verschlafen? ;-)

    • Nemo
      24. April 2014 12:23

      @ Terbuan: **************!
      ...... oder hat der Herr Blogbetreiber nur von Joe Biden unkritisch abgeschrieben?

    • Gennadi (kein Partner)
      25. April 2014 08:52

      terbuan des Langschläfertums überführt.

  13. Wertkonservativer
    24. April 2014 08:54

    Der Herr Strolz ist inzwischen in fast so viele Fettnäpfchen getreten, wie unsere sehr eigenartige Frau H.H.!
    Sein "bürgerlicher" Anstrich schmilzt inzwischen wie später Schnee in der doch langsamer wärmer scheinenden Frühlingssonne!
    Wer den Mann und seine zusammgeklitterte Partei wählt, ist selber schuld!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      24. April 2014 09:40

      Angeblich hat die smarten Neos auch die Schwarze sogenannte Familienministerin Karmasin gewählt. Bei den Schwarzen wundert mich nichts mehr. ;-)

    • Wertkonservativer
      24. April 2014 10:19

      Das wissen Sie vom Hörensagen, oder, @ Cotopaxi?

    • moderatus
      24. April 2014 10:36

      jedenfalls Busek hat es getan.

    • Cotopaxi
      24. April 2014 10:49

      @ WK

      Jetzt spielen Sie doch nicht den Dämlack, selbst in der Presse war dieses Gerücht zu lesen.

    • Wertkonservativer
      24. April 2014 11:07

      O.K., mag sein, dass es stimmt!
      Wenn ja, auch kein Beinbruch: "lasst hundert Blumen blühen!"
      Ein Gerücht ist aber halt immer noch bloß ein Gerücht, keine unwiderlegbare Tatsache, oder?

    • Gandalf
      25. April 2014 01:28

      @ moderatus:
      Ja, der Busek hat es getan. Aber der hat eh schon so viel Blödsinn gemacht, dass es darauf auch nicht mehr ankommt. Und auch sonst ist jeder selbst schuld, der sich - pardon l'expression - an-pink-elt :-))

  14. Gandalf
    24. April 2014 08:24

    Schön langsam zeigen die NEOS, was sie (eben doch nicht) können. Wenn sie so weitermachen, werden sie bei den nächsten innerösterreichischen Wahlen kaum mehr eine Rolle spielen - nicht einmal bei den Kommunalwahlen in Wien, wo sie durch Schwächung der Grünen wenigstens ungewollt etwas positives hätten leisten können.

  15. brechstange
    24. April 2014 07:50

    Strolz hat seine Seele bereits verkauft.
    Strabag hat und will eben Aufträge in Russland, die wissen das man sich an den Schmied und nicht an den Schmiedl Ukraine richtet. Außerdem sind die russischen Oligarchen um einiges reicher als die ukrainischen. ;-)

  16. Gerhard Pascher
    24. April 2014 07:00

    Der Stern von Martin Strolz sowie seine rosa Truppe wird sicher so schnell erlöschen, wie er aufgestiegen ist. Sein Ziel war es - und dies ist auch kurzfristig etwas gelungen - Unzufriedene aus dem schwarzen Lager zu vereinen. Hoffentlich geht es dem Team Stronach da besser, denn es gibt ja weiterhin Frustrierte und sog. Wechselwähler.
    Bei der kommenden EU-Wahl tritt TS nicht an, die diversen kleinen Listen (NEOS, BZÖ, ANDERS und EUSTOP) haben keine Chance, so werden die 18 Abgeordneten die "4 Etablierten" und eventuell REKOS (FP-Abtrümmling Stadler) stellen.

  17. simplicissimus
    24. April 2014 06:30

    Das ist natuerlich der uebliche erwartete Neo-Schwachsinn, den Strolzi da verzapft.
    Ich bin allerdings auch gegen eine EU mit der Ukraine.

  18. mischu
    24. April 2014 00:44

    Das ist keine Überraschung, hat sich doch die EU-Spitzenkandidatin der NEOS schon bei ihrem Antritt eine Europäische Union bis Wladiwostok unter Einbeziehung der Türkei gewünscht. Damals war wohl klar, daß sie die Parteilinie der rosaroten (Alp-)Träumer vertritt.

    Wichtig ist nur, daß dieser schlechte LIF-Aufguß nach den nächsten Wahlen in der Versenkung verschwindet, damit deren Vertreter nicht noch mehr Unsinn verbreiten können!





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2020 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung